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September 26
                         
Europäischer Tag der Sprachen
               
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Rostock Piranhas
(OLN)  Wie bereits in der letzten Saison haben die Lausitzer Füchse Verteidiger Marlon Braun mit einer Förderlizenz für den REC ausgestattet. Der 22-Jährigeabsolvierte für die Piranhas 13 Spiele und konnte dabei einen Assist für sich verbuchen
  
Grefrath Phoenix
(RLW)  Stürmer Jordi Cuena Pazos wechselt vom Ligarivalen Neusser EV zur GEG. Der 25-Jährige konnte in zuletzt 13 Spielen ein Tor erzielen und sieben weitere Treffer vorbereiten
  
FASS Berlin
(RLNO)  Artem Bisliouk wird künftig die Defensive der Akademiker verstärken. Der 25-Jährige Weißrusse ging in den letzten drei Jahren in der Baden-Württemberg-Liga für die Mad Dogs Mannheim aufs Eis. 5 Tore und 10 Assists waren seine Bilanz aus 22 Spielen in der letzten Saison
  
Bergisch Raptors
(LLW)  Mit Lucas Goebels kommt ein neuer Goalie zum EC Bergisch Land. Der 24-Jährige wechselt von den Dinslakener Kobras nach Solingen
  
Red Dragons Regen
(BBZL)  Verteidiger Artur Schwarz wechselt aus der Bayernliga vom EV Dingolfing zum ERC. Der 26-Jährige absolvierte in der letzten Saison 34 Partien für seinen Heimatverein und konnte dabei einen Assist beisteuern
  
Passau Black Hawks
(OLS)  Angreifer David Seidl laboriert an einer Oberkörperverletzung, die ihn zu einer Pause von etwa vier Wochen zwingt
  
Nürnberg Ice Tigers
(DEL)  Verteidiger Jakob Weber muss wegen einer Fußverletzung für mindestens vier Wochen aussetzen
  
Münchner Luchse
(BBZL)  Mit Nico Zimemrmann gibt es beim MEK einen weiteren Neuzugang im team. Der 23-Jährige war zuletzt inaktiv und spielte davor im Fürstenfeldbrucker und Dachauer Nachwuchs
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Bei den Icefighters kommt es nochmal zu Veränderungen im Kader. Verteidiger Vladyslav Shyrin wechselt zu Energija Elektrnai und Stürmer Stefan Traut wird wegen privater Veränderungen nun doch nicht nach Salzgitter kommen
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Stürmer Michael Wagner, Matej Sadecky und Maxim Gramatik werden genauso bei den Weserstars bleiben wie die Verteidiger Joshua Hezel und Malte Maasböl
  
Fischtown Pinguins
(DEL)  Stürmer Lenny Boos musste wegen einer schwerwiegenden Verletzung operiert werden und wird langfristig ausfallen. Bennet Rosmy, der schon länger verletzt fehlt, erkitt einen Rückschlag, so dass er wohl die komplette Saison nciht zur Verfügung stehen wird
  
Red Bull München
(DEL)  Stürmer Chris DeSousa laboriert an einer Oberkörperverletzung und wird für mehrere Wochen pausieren müssen. Ausserdem fehlt auch noch Stürmer Philipp Krening wegen einer Unterkörperverletzung bis vorraussichtlich Mitte November
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel müssen mindestens vier Monate auf ihren Mannschaftskapitän verzichten. Jordan Hickmott hat sich im Training eine schwere Armverletzung zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  
Eisbären Eppelheim
(BWL)  Zur neuen Saison wurden mehrere Spieler nicht mehr berücksichtigt, oder stehen aus privaten Gründen nicht weter zur Verfügung. Demnach werden Elias Becker, Philippe Beisel, Kevin Herbel, Konstantin Ivanov, Luc Jann, Patrick Luo, Marius Metzner und Max Weber den ECE verlassen
  
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Sonntag 1.November 2020

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Allerheiligen mit insgesamt 12 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern und Regionalliga Ost.

 
    
Deutschland

DEB - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
eisbrenberlinEisbären Berlin
Eisbären unterliegen Bad Nauheim mit 3:4 nach Penaltyschiessen

(DEL)  Die Eisbären Berlin haben das zweite Testspiel innerhalb von 17 Stunden beim EC Bad Nauheim mit 3:4 (1:2, 0:1, 2:0, 0:0, 0:1) nach Penaltyschiessen verloren. Torschütze des entscheidenden Treffers für die Gastgeber war Andreas Pauli. Die restlichen Tore erzielten Cabana (9. & 23.) und Arniel (12.). Für die Berliner trafen Mark Zengerle (14.), Kapitän Frank Hördler (48.) und Marcel Noebels (55.).
Die Eisbären traten nach der Partie die Rückreise per Bus in die Hauptstadt an. Nicht dabei waren Mathias Niederberger, Marcel Noebels, Leon Gawanke und Parker Tuomie, die direkt zur Nationalmannschaft nach Krefeld reisten. Dort bereiten sie sich ab morgen auf den Deutschland Cup vor. Tobias Ancicka, Kai Wissmann, Lukas Reichel, Haakon Hänelt und Nino Kinder, die für das Top Team Peking normiert wurden, beginnen ab Dienstag in Füssen mit der Vorbereitung auf den Deutschland Cup. Dem Rest des Kaders hat Trainer Serge Aubin in der kommenden Woche trainingsfrei gegeben.
Gerry Fleming (Co-Trainer Eisbären Berlin): „Diese Partien sind dazu da, um Dinge auszuprobieren. Wir haben zwei junge Torhüter eingesetzt, die beide gut gespielt haben. Unser Überzahlspiel war heute sehr gut, und wir haben in den richtigen Momenten Tore erzielt. Natürlich müssen wir uns noch verbessern aber das war heute okay.“
Leon Gawanke (Verteidiger Eisbären Berlin): „Es kann natürlich nicht unser Anspruch sein, so ein Spiel zu verlieren. Wir haben die ersten beiden Drittel verschlafen und zu viele Strafzeiten genommen. Im dritten Drittel haben wir dann gezeigt, was wir können. Das Penaltyschiessen ist dann immer Glückssache.“
(EHCB/mebb)
  
    
toelzerloewenTölzer Löwen
Generalprobe erfolgreich!

(DEL2)  Das letzte Testspiel erfolgreich bestritten! Mit einem überwiegend guten Gefühl können die Löwen am kommenden Freitag in die neue DEL2-Saison starten. Auch dank eines starken Maximilian Franzreb gewinnen die Buam mit 5:2 gegen den EV Landshut.
Das Spiel zunächst deutlich vom jeweilig verteilten Momentum abhängig. Traf ein Team, gehörten ihm die nächsten Minuten. So auch nach Philipp Schlagers Führungstreffer. Im Powerplay schlug der Schuss des Kapitäns, wenn auch nicht ganz unhaltbar, über der Stockhand Dimitri Pätzolds ein. In der Folge Max French mit einer weiteren Großchance. Doch Landshut kämpfte sich zurück. Mario Zimmermanns Schuss aus der Drehung wurde eventuell noch leicht abgefälscht und führte zum 1:1. Nun Landshut klar besser und nach einer Unsortiertheit im Tölzer Defensivverbund mit dem 1:2 durch Marcus Power. Die Gäste in dieser Phase des Spiels überlegen. So brauchte es erneut ein Löwen-Überzahl um besagtes Momentum zu kippen. Nach einem abgefälschten Pass von Marco Pfleger reagierte Tyler McNeely vor dem Tor am schnellsten und traf zum 2:2-Pausenstand. Insgesamt ein gerechtes Ergebnis, nachdem beide Teams die Offensive der Defensive klar bevorzugten. Dies änderte sich im Mittelabschnitt. Beide Coaches schienen in der Ansprache auf die Wichtigkeit der Defensivarbeit hingewiesen zu haben, denn die Chancen wurden rarer. Und sie wurden nur von einem Team genutzt: Die Löwen schafften es sich einen Zwei-Tore-Vorsprung nach 40 Minuten herauszuschießen. Tyler McNeely traf im Nachschuss bei angezeigter Strafe zur erneuten Führung. Gegen Ende des Drittels fand dann Kenney Morrisons starker Pass durch die Abwehr den durchgestarteten Johannes Sedlmayr. Der Stürmer erzielte mit einem trockenen Schuss ins rechte Eck das 4:2.
Die Buam also mit einem halbwegs beruhigenden Vorsprung vor dem Schlussdrittel – und er wurde noch deutlicher. Die Löwen nach einem Powerplay noch im Landshuter Drittel festgesetzt, fand Lubor Dibelka per Querpass Marco Pfleger, der keine Probleme hatte zum 5:2 einzuschieben. Auch in diesem Abschnitt wirbelte die Gäste-Paradereihe um Nationalspieler Schütz und das Kontingent-Duo Power/O´Brien rund um die Löwenabwehr. Doch Goalie Franzreb blieb an diesem Abend der stärkere der beiden Torhüter. Es blieb trotz Chancen auf beiden Seiten beim 5:2 für die Tölzer.
Sechs Tage vor Saisonstart also ein letztes, gutes Testspiel der Löwen. Besonders das Powerplay ist sehr gut geölt und auch auf der Torhüterposition präsentiert sich Franzreb in starker Frühform. Das erste Saisonspiel dann am Freitag zuhause gegen die Ravensburg Towerstars.
(TL/sr)
  
    
evllandshuteishockeyEV Landshut
Bärenstarke EVL-Aktion: Dein NovemBär geht für Dich ins Stadion!

(DEL2)  Fans, ihr werdet uns sehr fehlen! Der EV Landshut wird aufgrund des neuen Corona-Lockdowns während der ersten Wochen der neuen DEL2-Saison auf den lautstarken Rückhalt seiner Anhänger im Stadion verzichten müssen. Um den EVL in dieser schwierigen Phase aber dennoch moralisch und finanziell zu unterstützen, können alle Fans ab sofort ihren ganz persönlichen NovemBär erwerben! Als einer der ersten Anhänger hat EVLLegende Alois Schloder bereits seinen eigenen EVL-Teddy – mit personalisiertem Trikot.
Der NovemBär sitzt bei den Geister-Heimspielen des EVL stellvertretend für einen EVL-Fan in einem speziellen Fanblock (Social-Distancing zwischen den Bären ist garantiert) im Eisstadion am Gutenbergweg – und das in einem ganz persönlich gestalteten Trikot! Jeder Fan kann das Trikot seines EVL-Teddys mit dem Wunschnamen und der Wunschnummer bedrucken
lassen.
Nach den Geisterspielen können sich die Unterstützer entscheiden, ob sie ihren NovemBär nach Hause geliefert haben möchten oder ihn über eine gemeinsame Spende des EVL einer sozialen Einrichtung in Landshut zur Verfügung stellen wollen.
Erhältlich ist der Teddy ab sofort zum Preis von 24,90 Euro im EVL-Fanshop unter www.evlshop.info !
Der EVL freut sich auf den Besuch vieler NovemBären im Eisstadion!
(EVL/mm)
  
    
eisbaerenregensburgEisbären Regensburg
Rückspiel gegen die Saale Bulls muss abgesagt werden

(OLS)  Die Eisbären Regensburg wurden heute von den Saale Bulls darüber informiert, dass die dortigen Behörden die Vorgaben für Gastmannschaften geändert haben. Diese Anforderungen können leider weder zeitlich noch logistisch so kurzfristig von den Eisbären Regensburg erfüllt werden.
Wir bedauern die Absage und wünschen den Saale Bulls eine gute Saison.
(EVR/mk)


eisbaerenregensburgEisbären Regensburg
STELLUNGNAHME DER EISBÄREN REGENSBURG

(OLS)  Zur Absage des für heute, Sonntag, 1. November 2020, in Halle geplanten Auswärtsspiels unserer Eisbären Regensburg dürfen wir selbst kurz Stellung nehmen: Auch wenn jetzt in zahlreichen Kommentaren Kritik an uns geübt wird, so haben wir uns zu jedem Zeitpunkt verantwortungsbewusst und schlüssig verhalten, gegenüber der Stadt Halle, gegenüber den Saale Bulls und vor allem auch gegenüber unserer Mannschaft. Die Kurzfristigkeit der geänderten behördlichen Vorgaben ließ – wie gefordert – für uns keine seriöse und nachhaltige Testung der Mannschaft zu. Somit ist die Spielabsage die Konsequenz, die wir bedauern, aber natürlich unter den gegebenen Umständen ohne weitere Kritik mittragen. Fair Play ist für uns auch außerhalb der Eisfläche wichtig.
Daniel Mischner, Präsident der Saale Bulls, hatte uns am Freitagmittag gebeten, ihm aufgrund kurzfristig geänderter behördlicher Vorgaben schnellstmöglich ein Schreiben zur Unterstützung der Argumentation gegenüber der Stadt Halle zu mailen, aus dem hervorgehe, dass eine Testung für die Eisbären nicht notwendig sei, da die Saale Bulls diese Testungen für Auswärtsteams, die in Halle antreten, ablehnen würden. Ich wurde von Herrn Mischner auch gebeten, folgenden Satz in das Schreiben aufzunehmen, dass die Eisbären zum Testspiel am Sonntag nicht anreisen würden, wenn die Stadt Halle weiterhin auf einer Testung bestünde. Diesen Satz habe ich mit Befremden zur Kenntnis genommen und daher nicht in besagtes Schreiben aufgenommen.
Testungen sind im Übrigen nicht Bestandteil des Hygienekonzepts des DEB. Die Eisbären führen – wie vom DEB empfohlen – vor jeder Trainingseinheit und jedem Spiel Fiebermessungen durch und protokollieren diese. Spieler mit Symptomen werden unverzüglich aus dem Spielbetrieb genommen und zur Testung zum Teamarzt geschickt. Symptomfreie Spieler werden nicht getestet.
Am Freitagabend hatte uns die Geschäftsstelle von Halle per Mail mitgeteilt, dass eine Testung nicht notwendig sei und wir zum Spiel am Sonntag anreisen könnten. Am Samstagmittag erfolgte dann ein weiterer Anruf, in dem uns mitgeteilt wurde, dass nun doch eine Testung notwendig sei. Diese war aber in dieser Kurzfristigkeit in Regensburg nicht mehr umzusetzen.
Den Vorschlag eines Schnelltests in Halle vor Verlassen des Busses mussten wir nach reiflicher Überlegung leider ablehnen, unter anderem auch, weil wir im Falle einer möglicherweise falsch-positiven Testung eines oder mehrerer Spieler diesen bzw. diese nicht mehr im Bus nach Regensburg mitnehmen hätten dürfen.  Die Vorfälle der vergangenen Wochen im Fußball haben gezeigt, dass die Validität der Tests zweifelhaft ist, und im schlechtesten Fall bei nur einem falsch-positiven Test am Standort Regensburg drei Mannschaften in Quarantäne müssten, da in bei den Regensburger Eisbären Spieler zwischen der ersten Mannschaft, der U20 und der U17 durch die Mannschaften wechseln.
Christian Sommerer
Geschäftsführer der EVR Eisbären GmbH & Co. KG
(EVR/cs)
  
   
EXA-IceFightersIcefighters Leipzig
Auch die EXA IceFighters Leipzig werden mit Geisterspielen in die Saison starten!

(OLN)  Nun ist das eingetroffen, was alle Beteiligten unbedingt vermeiden wollten.
Zur weiteren Einschränkung der Corona-Pandemie werden ab Montag, den 2.11.2020 neue Maßnahmen in Kraft treten, die auch den Eishockeysport in Leipzig extrem einschränken werden.
Am 6.11. soll die Oberliga-Saison starten. Alle Vereine haben in den letzten Wochen und Monaten viel Zeit und Nerven in die Ausarbeitung diverser Hygienekonzepte gesteckt und auch schon mit Einschränkungen im Zuschauerbereich gerechnet. Doch nun steht fest, die Saison wird mit Geisterspielen starten.
„Das ist für uns ein Schlag in die Magengrube. Finanziell wird das ein absoluter Kampf ums Überleben. Die Kosten, um eine Saison starten zu lassen, also die Eisaufbereitung, die Ausrüstung für eine komplette Mannschaft, der Strom und das Personal, welches dennoch im Hintergrund gebraucht wird, kommen auf uns zu – egal ob mit oder ohne Zuschauer“, verrät Geschäftsführer André Krüll.
Mit welchen Einnahmen kann man überhaupt rechnen?
Fest steht, alle Heimspiele der Eiskämpfer werden in diesem Jahr live auf Sprade.tv übertragen.
Mit diesen Einnahmen hoffe die Leipziger zumindest einen kleinen Teil der Ticketausfälle kompensieren zu können.
Auch die Sponsoren werden eine noch wichtigere Rolle als sonst spielen.
„Es ist nahezu unmöglich den Sponsoren die gleiche Plattform wie in den letzten Jahren zu bieten.
Dennoch wissen wir, dass wir viele in unserem Sponsorenumfeld haben, die uns auch in dieser Zeit zur Seite stehen werden. Aber ja – die Einnahmen werden nicht dieselben sein, wie in der Vergangenheit.“ erklärt Marketingleiterin Isabell Spindler.
Wo liegt die sportliche Herausforderung in diesem Jahr?
„Nach der ohnehin langen Sommerpause, in der die Jungs gezwungen waren, sich allein irgendwo fit zu halten, stehen wir nun seit 4 Wochen mehr oder weniger vollzählig im Training. Ab der kommenden Woche dann endlich auf heimischem Eis. Es geht ums wirtschaftliche Überleben und darum den Jungs dennoch die bestmögliche Trainings- und Spielbedingungen zu bieten. Denn für viele ist der Eishockeysport Ihr Haupteinkommen. Sportlich wird es eine ganz große Herausforderung sein, den Fokus bei all den Problemen rund um Corona nicht zu verlieren. Wir wollen den IceFighter-Spirit weiterleben lassen und ausbauen. Das haben unsere treuen Fans, die Sponsoren und das ganze Umfeld verdient“, gibt Coach Sven Gerike als Fazit und Aufforderung weiter.
Wie sieht der Saisonstart nun konkret aus?
Die neuen Verordnungen gelten vorerst bis zum 30.11.2020. Der erste Saisonmonat wird definitiv erst einmal ohne Publikum im Kohlrabizirkus starten. Alle Dauerkartenbesitzer und VIP-Ticketkäufer erhalten einen kostenlosen Zugang zu den Sprade.TV-Spielen. Weitere Maßnahmen werden den Ticketbesitzern persönlich mitgeteilt.
Ausgestattet mit moderner Technik nimmt das neugegründete Sprade.TV-Team in der kommenden Woche seine Arbeit auf und wird alles dafür geben, allen Eishockeybegeisterten auch zuhause ein spannendes Fanerlebnis zu liefern.
Was passiert mit dem Freizeit, - Nachwuchs – und Amateursportbetrieb?
Einer der zahlreichen Punkte und Maßnahmen der neuen Corona-Schutzverordnung betrifft auch den Freizeit- und Amateursportbetrieb. Dies hat zur Folge, dass beim LEC e.V. ab dem 02.11.2020 der komplette Nachwuchs mit allen gemeldeten Nachwuchsteams inklusive 1b, sowie Eiskunstlauf seinen Trainings- und Spielbetrieb bis auf Weiteres einstellen wird.
Der Kohlrabizirkus kann vorerst auch kein öffentliches Eislaufen anbieten.
Alle Beteiligten werden weiter dafür kämpfen, bald wieder Publikumsverkehr in die Eishalle lassen zu können und alle Sportbegeisterten zurück auf Eis zu bringen.
(IFL/is)
  
      
    

Region Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
    
ehcklosterseegrafingEHC Klostersee
Auswärtsspiel beim ESC Kempten abgesagt

(BYL)  Der EHC Klostersee hat das Auswärtsspiel für diesen Sonntag beim ESC Kempten abgesagt. Die Vorstandschaft der Grafinger Rot-Weißen hat diese Entscheidung entsprechend der Entscheidungsvorlage durch den Bayerischen Eissportverband (BEV) vorsorglich getroffen. Damit sollen sowohl die eigenen Sportler, wie auch die Spieler des Gegners geschützt werden, nachdem das Infektionsgeschehen in allen Regionen rasant gestiegen ist und weiter steigt.
In der Hoffnung auf Verständnis für die Entscheidung wünschen wir alles Gute und vor allem Gesundheit.
(EHCK/pel)
  
    
schongauEA Schongau
EA Schongau verabschiedet sich mit Heimsieg in den Lock Down

(BYL)  Trotz zahlreicher Ausfälle zeigte das Team von Trainer Rainer Höfler eine starke Leistung und sicherte sich einen verdienten Heimerfolg über den ERV Schweinfurt, der zuletzt so stark in Fahrt gekommen war.
Lediglich 50 Zuschauer waren erlaubt, so dass eigentlich nur Dauerkartenbesitzer Zutritt in Stadion bekamen und die bekamen einen unterhaltsamen Abend geboten.
Neben dem bekannten Ausfall von Matthias Müller fehlten den Mammuts auch noch die Verteidiger Tobias Turner und Max Mewes, sowie die Angreifer Friedrich Weinfurtner, Simon Maucher und Willy Knebel. Dafür war überraschend der eigentlich angeschlagene Jeff Szwez dabei und machte eine sehr starke Partie.
Obwohl zahlreiche Spiele der Liga abgesagt wurden, wollten die Gäste trotz der der ewig langen Anfahrt die Partie durchführen. Wohl auch weil Neuzugang Dylan Hood erstmals dabei war, und dessen Anreise aus Kanada nicht ganz umsonst gewesen sein sollte. Zudem hatte der ERV mit einem 6 Punktewochenende – 4 : 3 Sieg über Kempten und 2 :0 Erfolg in Buchloe gerade einen Lauf.
Bei der EA Schongau kamen alle anwesenden Spieler zum Einsatz und dennoch konnte man dem verstärkten Team der Mighty Dogs immer Paroli bieten. Nach offenen Schlagabtausch in den ersten Minuten war es die EAS, die erstmals etwas auf die Anzeigentafel brachte. Ein schönen Spielzug über Florian Seelmann und Jonas Lautenbacher versenkte Jeff Szwez zum  1 : 0 (15.). Und noch vor der Pause legte die EAS nach. Einen geradlinigen Angriff eingeleitet durch eine Pass aus der eigenen Zone vollendete Jakub Muzik herrlich freigespielt von Roman Tomanek zum 2 : 0 (19.).
Trotz dreier Unterzahlen hatte diese Führung auch noch zur Mitte des zweiten Abschnitts Bestand.
Ungewöhnlich – aber wer weiß schon, wann wieder gespielt werden darf – durfte Daniel Blankenburg zur Spielmitte für den bislang fehlerlosen Lukas Müller zwischen die Pfosten.
Leider erwischte „Blanki“  keinen guten Start, denn bei einem Gegenzug und einem geschickten Pass von Ex-DEL-Profi Mark Heatley konnte Tobias Schwab allein auf ihn zufahren und zum 2 : 1 abschließen (33.).  Doch gerade eine Minute später die passende Antwort der Mammuts. Mathias Schuster bediente mit einem langen Pass Jonas Lautenbacher, der trocken zum 3 : 1 in den Winkel traf (34.).
Doch es blieb spannend – auch wenn das 2 . Tor der Gäste eigentlich nicht gegeben werden durfte. Daniel Blankenburg hatte die Scheibe unter Kontrolle wurde aber im Torraum angegangen und die Scheibe dadurch über die Linie gedrückt. Ein Videobeweis wäre hier toll gewesen – so aber gaben die Schiedsrichter den Treffer.
Weiteren Unmut zogen sich die Unparteiischen zu, als in der 44. Minute ein hoher Stock gegen Roman Tomanek nicht geahndet wurde. Dessen Cut über der Braue wurde noch verarztet, da kam die EAS doch noch in Überzahl. Diese Strafe war schon fast abgelaufen da zeigte EAS-Verteidiger Mathias Schuster endlich mal wieder seine Stärke. Sein ansatzloser Handgelenkschuss schlug hinter ERV-Schlussmann Kevin Kessler zum 4 : 2 ein (47.).
Leider gab der Treffer noch keine Sicherheit denn der Gegenzug ließ die Gäste wieder jubeln. Torschütze war Neuzugang  Dylan Hood (48.).
Nach einem Check gegen den Oberschenkel fiel in der gleichen Spielminute auch noch EAS-Verteidiger Leo Zink verletzt aus
In der 54. Minute gerieten die Gäste erneut in Unterzahl, als ERV-Kanadier Nic Govig Schongaus Jeff Szwez kurz vor dem Tor von den Beinen holte.  Der ERV war bis zum heutigen Tage das Team der Liga mit dem besten Penalty Killing und die EAS ein Team mit Schwächen im Überzahlabschluss.
Statistik ist das eine – Kevin Steiners schönes Überzahltor das andere! Kurz vor Ablauf der Strafe prüfte EAS-Kapitän Tobias Maier den Gästetorhüter, die Scheibe lag frei und Kevin Steiner reagierte schnell  – 5 : 3 (56.).
Aber auch 4 Minuten vor Spielende war das noch nicht die Entscheidung, denn wieder kamen die Gäste im Gegenzug zum Anschluss – über Hood und Heatly traf Tobias Schwab zum 5 : 4 (56.).
Wichtig, dass die EA Schongau heute nicht nervös wurde. Keine Minute später blockte die EAS im eigenen Drittel die Scheibe und zog vors Gästetor – ein perfekter Querpass und Kevin Steiner versenkte zum 6 : 4 in den offenen Kasten (57.).
Die Strafe gegen Tobias Findl wenig später war die Chance für die Dogs im Spiel zu bleiben. So begannen sie die Überzahl gleich ohne Torhüter, dafür mit 6 Feldspielern.
Und obwohl ERV -Trainer Kyle Piwowarczyk gleich seine Topspieler aufs Eis brachte, konnte sich die EAS mehrfach befreien, verfehlten mit Distanzschüssen dreimal die Entscheidung. Die fiel aber doch noch, als Tobias Maier im Drittel die Scheibe blockte, Roman Tomanek vors leere Tor ziehen konnte und selbstlos auf Jakub Muzik ablegte – 7 : 4 (59.)    
Der Sieg versüßte etwas den Abend, der nicht nur wegen des fast menschelenleeren Stadions  eine etwas seltsame Stimmung verströmte. So lag schon bei der Verabschiedung der Teams in die Kabine etwas von Abschied wie bei einem Saisonende.
Die nächsten Tage werden nur wenig Antworten und viele  Fragen bringen. Mit dem November fallen bei der EAS  mehr als 30 Punktspiele der Senioren und Nachwuchsabteilung aus. Die Lock Down Zeit bringt nur Kosten bei fehlenden Einnahmen, für viele Vereine wird es jetzt heißen, diese Zeit finanziell zu überleben. Die EAS hofft zumindest auf ein positives Zeichen für ihre Nachwuchsteams, dass diese in dieser Spielzeit wieder trainieren und evtl sogar noch spielen können, wobei Ergebnisse und Auf oder Abstieg eindeutig zweitrangig sind.
Die Bayernliga hingegen braucht zumindest einen neuen Modus. Allein der EAS fehlen mit den bisher ausgefallenen Partien bis Dezember 11 der 28 Punktspiele der Vorrunde, anderen Teams der Liga teilweise noch mehr.  
(EAS/gs)
  
    
schweinfurtmightydogsERV Schweinfurt
Niederlage vor der Zwangspause

(BYL)  Im vorerst letzten Spiel vor der Unterbrechung der Bayernligasaison 2020/21 konnten die Mighty Dogs keine Punkte aus Schongau entführen. Der ERV kämpfte sich zwar immer wieder zurück, verlor am Ende aber nach ein Empty-Net-Goal mit 7:4 gegen die Mammuts.
„So haben wir uns das letzte Spiel vor der Pause nicht vorgestellt. Wir sind schwer ins Spiel gekommen und es hat bis zur Mitte des zweites Drittel gedauert, ehe wir im Spiel waren.“, sah Pascal Kröber einen zähen Spielbeginn seiner Mannschaft. Denn nach dem ersten Drittel, in dem die Mighty Dogs ihre eigenen Chancen auch im Powerplay nicht nutzten, liefen die Schweinfurter immer dem 2:0 Rückstand hinterher. „Danach lief es eigentlich besser, aber wir haben immer wieder Fehler gemacht und mussten jedes Mal dem Rückstand hinterherlaufen. Dann ist es natürlich immer schwer, wenn du ran kommst und dann direkt wieder eins bekommst. So kann man kein Spiel drehen. Aber die Mannschaft hat Moral bewiesen und gezeigt, was in ihr steckt.“ In der 33. Minute gelang Tobias Schwab der Ausschlusstreffer zum 2:1, doch eine gute Minute später nahm Jonas Lautenbacher den Mighty Dogs mit seinem Treffer zum 3:1 den Wind aus den Segeln. Aber die Schweinfurter ließen die Köpfe nicht hängen und Nickolas Govig stellte erneut vor der zweiten Drittelpause den wichtigen Anschluss her.
Kurz nach Beginn des letzten Drittels hatten die Mighty Dogs mehrfach die Chance zum Ausgleich, eine davon in der 42. Minute. Tobias Schwabs Zuspiel vors Tor wurde von Schongauer Abwehr geblockt, sein zweiter direkter Torschuss ebenfalls von Goalie Lukas Müller abgewehrt und auch Jonas Manger konnte den Abpraller nicht verwerten. Stattdessen erhöhte Mathias Schuster im Powerplay auf 4:2 (47.). 30 Sekunden später folgte die direkte Antwort der Mighty Dogs mit dem 4:3 Anschlusstreffer von Neuzugang Dylan Hood. Auch nach einem weiteren Powerplaytor von Kevin Steiner konnte Tobias Schwab mit einem Blitztreffer nach 9 Sekunden den Anschluss erneut herstellen , doch nach dem 6:4 durch Kevin Steiner eine Minute später lief den Mighty Dogs dann endgültig die Zeit weg. „Im letzten Drittel haben wir uns mehrmals zurück gekämpft, aber nach dem sechsten Gegentor reichte die Zeit nicht mehr um noch auszugleichen.“, so Stürmer Mark Heatley. Im einem letzten Powerplay zogen die Mighty Dogs für einen weiteren Feldspieler den Goalie, doch die Mammuts besiegelten die Niederlage mit einem Empty-Net-Goal zum 7:4 Endstand (59.).
„Wiedereinmal haben wir nicht aufgegeben. Wir haben aber zu viele Fehler gemacht und unseren Goalie nicht genug geholfen. Wir finden als Mannschaft immer besser zusammen, daher ist es frustrierend, dass wir gerade jetzt eine Pause machen müssen. Die Jungs werden sich aber fit halten um im Dezember wieder durchstarten zu können, wenn die Regierung es erlaubt. Wir geben unser bestes um in dieser schwierigen Zeit positiv zu denken.“, versucht Trainer Kyle Piwowarczyk optimistisch in die Zukunft zu blicken. Da der EHC Waldkraiburg die Reise nach Schweinfurt zum letzten Spiel vor der  Unterbrechung der Bayernligasaison nicht antreten wollte, entfällt leider das Heimspiel am 01.11.2020. Wie genau es weitergeht, werden wir bekannt geben, sobald es feststeht. Wir hoffen auf ein baldiges Wiedersehen im Dezember – bis dahin – bleibt gesund!
(ERVS/mk)
  
    
wanderersgermeringWanderers Germering
Der große Zapfenstreich vor dem Lockdown

(BLL)  Das war eine Eishockeydemonstration der Wanderers, als man am Freitagabend zu Gast beim EV Bad Wörishofen war. Obwohl die Germeringer nicht in Bestbesetzung antraten, fanden die „Wölfe“ von der ersten Sekunde an keine Mittel und Wege, um sich gegen die Mannschaft aus der Münchner Vorstadt zu erwehren. Nach Toren von Thomas Köppl, Marcus Mooseder, Nico Rossi und Konstantin Kolb ging es mit einer verdienten 0:4 Führung in die erste Pause. Im zweiten Drittel ließ das Schedlbauer-Team etwas die Klarheit in ihren Aktionen vermissen und tauchte nicht mehr ganz so häufig vor dem gegnerischen Tor auf, so dass der EVW die Gelegenheit nutzte, sich Tormöglichkeiten zu erspielen und sich nicht komplett abschießen zu lassen. Mit einem zwischenzeitlichen 1:6 ging es für beide Teams zum zweiten Pausentee. Im Schlussabschnitt schaltete Schwarz-Gelb nochmal einen Gang höher und durfte drei weitere Treffer bejubeln, die am Ende einen auch in der Höhe mehr als verdienten 2:9 Auswärtserfolg bedeuteten.
Das eigentlich für Sonntag geplante Rückspiel wurde seitens des Gegners absagt und wird hoffentlich zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. In den kommenden Tagen und Wochen berät der Bayerische Eissportverband darüber, wie man ab Dezember weiterspielen will.
An dieser Stelle möchten die Wanderers Germering den Moment nutzen, um sich bei all ihren treuen Wegbegleitern für ihr verständnisvolles und diszipliniertes Verhalten zu bedanken. Gerade das Einhalten der im Polariom geltenden Hygieneschutzmaßnahmen wird mittlerweile als selbstverständlich betrachtet, das ist es nicht! Jeder hat seinen Teil dazu beigetragen, dass wir bis zum heutigen Tage Eishockey erleben durften und wir uns als Landesliga-Spitzenreiter in den Lockdown verabschieden.
(EVG/fh)
  
   
ercsonthofenERC Sonthofen
ERC bleibt Spitzenreiter

(BBZL)  Der ERC Sonthofen gewinnt auch das dritte Hauptrundenspiel in Kempten, allerdings mit anfänglichen Schwierigkeiten. Sonthofen, so hatte man den Eindruck, nahm das Spiel zu Beginn auf die leichte Schulter und geriet zeitweise sogar in einen Rückstand. Mit starkem Kampfgeist kamen die Mannen um Torhüter Dominik Bauer jedoch wieder ins Spiel und sicherten sich drei weitere Zähler auf der Habenseite. Der ERC führt damit weiterhin die Tabelle der Bezirksliga Gruppe 4 an.
Das erste Drittel begann wie von Sonthofner Seite aus erwartet. Nach nur 27 Sekunden schoss Ondrej Havlicek sein Team mit 1:0 in Führung. Wer nun von einem Sonthofner Torreigen ausging wurde eines Besseren belehrt. Der ERC kam nicht richtig ins Spiel und wirkte überrascht von der Gegenwehr der Hausherren. So kam es wie es kommen musste und Kempten glich in der 11. Spielminute in Person von Toni Plath aus. Eine für den ERC bisher ungewohnte Situation, welche Marco Reinholz in der 13. Spielminute mit seinem Treffer zum 2:1 zu korrigieren wusste. Kempten ließ nicht nach und kam kurz vor Ende des 1. Drittels durch Andreas Ziegler erneut zum 2:2 Ausgleich.
Die Pausenaussprache der Schwarz-Gelben erwies sich zunächst als wirkungslos. Kempten ging knapp 6 Minuten nach Wiederanpfiff erstmals in Führung. Reinhard Sinner wurde von Lukas Linnartz bedient und schloss erfolgreich zum 3:2 für die Römerstädter ab. Sonthofen erkämpfte sich von da an wieder mehr Spielanteile, was sich in der 28. Spielminute auszahlen sollte. Phillip Stalla wurde von Vladimir Kames in Szene gesetzt und glich zum 3:3 aus. Der ERC kam jetzt immer mehr in Fahrt. Kurz vor Drittelende war es dann Vladimir Kames selbst, der die Führung für die Kreisstädter wiederherstellte. Mit 4:3 ging es aus Sicht der Oberallgäuer in die Drittelpause.
Im letzten Drittel war die Ordnung wiederhergestellt, die anfänglichen Hemmungen waren gänzlich verflogen. Der ERC war die spielbestimmende Mannschaft und ließ keine Zweifel mehr an seiner Favoritenrolle aufkommen. Knappe drei Minuten waren gespielt und der junge David Mische nutze das Zuspiel von Kevin Adebahr zum 5:3. Gute sechs Minuten vor Spielende zog Kemptens Phillipp Clermont eine Strafe wegen Hakens, Sonthofens Ondrej Havlicek kam dies gelegen und er nutze das Überzahlspiel zum 6:3 Endstand.
Für den ERC Sonthofen beginnt ab dem 02. November die gut vierwöchige Corona-Pause. Die nächste Partie ist höchstwahrscheinlich am 13.12.2020 in Sonthofen. Gegner ist der ERV Schweinfurt 1b.
(ERCS/ko)
  
      
    

Region West

Regionalliga West - Bezirksliga Nordrhein-Westfalen - Hessenliga - Landesliga Hessen
  
   
 - derzeit keine Meldungen -
  
      
      

Regiona Nord

Regionalliga Nord - Verbandsliga Nord - Landesliga Nord
  
   
 - derzeit keine Meldungen -
  
      
    

Region Ost

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
   
fassberlinFASS Berlin
Sieg mit Herz und Moral

(RLO)  Mit einer hochkonzentrierten Leistung sichert sich FASS Berlin durch einen 0:3 (0:0, 0:1, 0:2)-Erfolg bei den Dresdner Eislöwen Juniors drei wichtige Punkte und geht damit auf einem Play-off-Platz in die Coronapause.
Die Weddinger, die mit Patrick Hoffmann im Tor spielten, konnten lediglich 12 Skater aufbieten. Als Debütant war Milosz Kuszynski dabei, der sich gut ins Team einfügte. Die Gastgeber begannen mit David Böttcher Miserotti im Tor, der frisch für das DEL2-Team der Eislöwen verpflichtet wurde und in der Regionalliga Spielpraxis sammeln sollte. Beide Keeper zeigten eine starke Leistung, doch hatte Hoffmann mit einem Shutout schließlich die Nase vorn.
Beide Teams waren von Beginn an darauf ausgerichtet, Fehler zu vermeiden und auf Fehler des Gegners zu lauern. So gab es wenige Großchancen. FASS gelang es immerhin einige Male, alleine vor Böttcher Miserotti aufzutauchen. In der 23. Minute war es Dennis Merk, der nach einem Sololauf noch am Torhüter scheiterte, doch Niklas Weihrauch war mitgelaufen und versenkte den Abpraller im Netz. Diesen Vorsprung verwaltete FASS gekonnt, auch wenn man die Chance verpasste, sich in einer der Power-Play-Situationen abzusetzen. Selbst blieb das Team von Headcoach Marco Rentzsch der Strafbank weitgehend fern. Als Nico Jentzsch dann doch einmal das Sünderbänkchen drücken musste, führte das letztlich zum 0:2, denn bei Ablauf der Strafe rollte ein Angriff über Ludwig Wild und Jentzsch zu Luis Noack, der den wichtigen Treffer markierte (55.). Als Dresden am Ende mit sechs Feldspielern den Anschluss erzwingen wollte, setzte sich Jentzsch über rechts durch und schoss die Scheibe ins leere Tor.
Nach zahlreichen coronabedingten Wirrungen in den letzten Tagen zeigten die Berliner Herz und Moral, womit sie ein engagiertes Dresdner Team niederhalten konnten. Entsprechend gelöst war die Stimmung auf der Heimfahrt, für welche die FASS-Fans die Getränkerechnung übernahmen.
(FASSB/ah)
  
 
 
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