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September 26
                         
Europäischer Tag der Sprachen
               
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Rostock Piranhas
(OLN)  Wie bereits in der letzten Saison haben die Lausitzer Füchse Verteidiger Marlon Braun mit einer Förderlizenz für den REC ausgestattet. Der 22-Jährigeabsolvierte für die Piranhas 13 Spiele und konnte dabei einen Assist für sich verbuchen
  
Grefrath Phoenix
(RLW)  Stürmer Jordi Cuena Pazos wechselt vom Ligarivalen Neusser EV zur GEG. Der 25-Jährige konnte in zuletzt 13 Spielen ein Tor erzielen und sieben weitere Treffer vorbereiten
  
FASS Berlin
(RLNO)  Artem Bisliouk wird künftig die Defensive der Akademiker verstärken. Der 25-Jährige Weißrusse ging in den letzten drei Jahren in der Baden-Württemberg-Liga für die Mad Dogs Mannheim aufs Eis. 5 Tore und 10 Assists waren seine Bilanz aus 22 Spielen in der letzten Saison
  
Bergisch Raptors
(LLW)  Mit Lucas Goebels kommt ein neuer Goalie zum EC Bergisch Land. Der 24-Jährige wechselt von den Dinslakener Kobras nach Solingen
  
Red Dragons Regen
(BBZL)  Verteidiger Artur Schwarz wechselt aus der Bayernliga vom EV Dingolfing zum ERC. Der 26-Jährige absolvierte in der letzten Saison 34 Partien für seinen Heimatverein und konnte dabei einen Assist beisteuern
  
Passau Black Hawks
(OLS)  Angreifer David Seidl laboriert an einer Oberkörperverletzung, die ihn zu einer Pause von etwa vier Wochen zwingt
  
Nürnberg Ice Tigers
(DEL)  Verteidiger Jakob Weber muss wegen einer Fußverletzung für mindestens vier Wochen aussetzen
  
Münchner Luchse
(BBZL)  Mit Nico Zimemrmann gibt es beim MEK einen weiteren Neuzugang im team. Der 23-Jährige war zuletzt inaktiv und spielte davor im Fürstenfeldbrucker und Dachauer Nachwuchs
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Bei den Icefighters kommt es nochmal zu Veränderungen im Kader. Verteidiger Vladyslav Shyrin wechselt zu Energija Elektrnai und Stürmer Stefan Traut wird wegen privater Veränderungen nun doch nicht nach Salzgitter kommen
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Stürmer Michael Wagner, Matej Sadecky und Maxim Gramatik werden genauso bei den Weserstars bleiben wie die Verteidiger Joshua Hezel und Malte Maasböl
  
Fischtown Pinguins
(DEL)  Stürmer Lenny Boos musste wegen einer schwerwiegenden Verletzung operiert werden und wird langfristig ausfallen. Bennet Rosmy, der schon länger verletzt fehlt, erkitt einen Rückschlag, so dass er wohl die komplette Saison nciht zur Verfügung stehen wird
  
Red Bull München
(DEL)  Stürmer Chris DeSousa laboriert an einer Oberkörperverletzung und wird für mehrere Wochen pausieren müssen. Ausserdem fehlt auch noch Stürmer Philipp Krening wegen einer Unterkörperverletzung bis vorraussichtlich Mitte November
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel müssen mindestens vier Monate auf ihren Mannschaftskapitän verzichten. Jordan Hickmott hat sich im Training eine schwere Armverletzung zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  
Eisbären Eppelheim
(BWL)  Zur neuen Saison wurden mehrere Spieler nicht mehr berücksichtigt, oder stehen aus privaten Gründen nicht weter zur Verfügung. Demnach werden Elias Becker, Philippe Beisel, Kevin Herbel, Konstantin Ivanov, Luc Jann, Patrick Luo, Marius Metzner und Max Weber den ECE verlassen
  
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Donnerstag 28.Mai 2020

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, Interviews und offizielle Mitteilungen der vergangenen Woche mit insgesamt 22 Beiträgen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West und Regionalliga Ost.

 
    
Deutschland

DEB - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
Deutscher Eishockey Bund
Leon Draisaitl gewinnt als erster Deutscher die Art Ross Trophy – Reindl: „Überragende Strahlkraft“ – Schaidnagel: „Eindrucksvolles Beispiel“

(DEB)  Leon Draisaitl hat deutsche Eishockey-Geschichte geschrieben und als erster deutscher Profi überhaupt die prestigeträchtige Art Ross Trophy für den besten Scorer der Hauptrunde in der National Hockey League (NHL) gewonnen. Mit dem persönlichen Rekord von 110 Punkten nach 71 Spielen, davon 43 Tore und 67 Assists, sicherte sich der 24-Jährige von den Edmonton Oilers die Trophäe vor seinem Mannschaftskollegen Connor McDavid (97 Punkte). Die Auszeichnung für den Kölner ging aus den Ausführungen des NHL-Commissioners Gary Bettman am späten Dienstagabend (MESZ) hervor. Bettman erklärte bei der Vorstellung der Pläne für die Fortsetzung der NHL-Spielzeit 2019/20, dass die seit dem 12. März wegen der Corona-Pandemie ausgesetzte Hauptrunde abgebrochen und die Saison direkt mit einem Play-off-Format weitergespielt wird. Damit stand Draisaitls erster großer individueller NHL-Titel fest.
DEB-Präsident Franz Reindl: „Herzliche Gratulation und große Anerkennung! Leon hat sensationelle, stabile und herausragende Leistungen gezeigt und die Auszeichnung absolut verdient. Dieses hohe NHL-Prädikat zu bekommen, ist für jeden Spieler eines der größten Ziele, die man erreichen kann. Leon hat sich diesen Traum erfüllt. Für den deutschen Eishockeysport ist das großartig und hat eine überragende Strahlkraft mit Vorbildcharakter. Wir sind sehr stolz auf Leon und seine Entwicklung, die Jahr für Jahr stetig steil nach oben ging."
DEB-Sportdirektor Stefan Schaidnagel: „Herzlichen Glückwunsch zu dieser außergewöhnlichen Leistung, die unseren allergrößten Respekt verdient. Leon hat sein Spiel in dieser Saison noch einmal auf ein höheres Level gehoben und absolute Weltklasse verkörpert, diese Auszeichnung ist dafür der verdiente Lohn. In der deutscher Eishockey-Geschichte ist dieser Titel ein Meilenstein mit großer Außenwirkung. Wir hoffen, dass Leons eindrucksvolles Beispiel motivierend für viele andere junge Eishockeyspieler in Deutschland ist, davon würde unser Sport nur profitieren.“
Bundestrainer Toni Söderholm: „Wir gratulieren Leon zu einer sehr, sehr erfolgreichen Hauptrunde. Diese Auszeichnung zeugt von einer tollen Zusammenarbeit im Team, auch wenn es letztlich ein individueller Titelgewinn ist. Wir wollen die positive Geschichte des deutschen Eishockeys gemeinsam immer weiter fortführen, doch dieses Kapitel des Buchs hat Leon ganz allein geschrieben. Die Auszeichnung ist ein weiterer beeindruckender Schritt in seiner Entwicklung und zeigt mir, dass er wieder ein Jahr stärker geworden ist.“
Draisaitls bisherige Bestmarke stand bei 105 Scorerpunkten, davon 50 Tore und 55 Assists, aus der Saison 2018/19. Hochgerechnet auf die üblichen 82 Hauptrundenspiele wäre der 56-malige Nationalspieler in der aktuellen Saison auf einen Wert von 127 Scorerpunkten gekommen. Draisaitl führt die NHL überdies nicht nur bei den Scorerpunkten an, sondern hat auch die höchste Anzahl an Assists geliefert, die meisten Powerplay-Punkte (44) erzielt und gemeinsam mit dem Tschechen David Pastrnak (Boston Bruins/beide 10) die meisten siegbringenden Treffer markiert.
In 19 von 71 Spielen gelangen Draisaitl drei oder mehr Scorerpunkte. Zwischen dem 24. Oktober 2019 und dem 19. November 2019 punktete er 13-mal in Folge, zwischen 31. Dezember 2019 und 1. Februar 2020 elf Mal in Folge. Draisaitl ist nach McDavid (2017/18 und 2016/17) und Wayne Gretzky (1981 bis 1987) der dritte Oilers-Profi, der die Art Ross Trophy gewinnt. Mit den Oilers wird der Center im Sommer bei der Wiederaufnahme der NHL-Saison in einer best-of-five-Serie auf die Chicago Blackhawks treffen und dann seine Chance im Kampf um den Stanley Cup suchen.
(DEB/rs)
  
    
Deutsche Eishockey Liga
Lindner Hotels AG neuer offizieller DELHotelpartner

(DEL)  Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) freut sich über einen neuen Partner. Gerade in diesen schwierigen Zeiten inmitten der Corona-Krise ein tolles Zeichen. Die Lindner Hotels AG wird ab dem 01.09. neuer Partner und ab der kommenden Spielzeit auch auf den Hosen der DEL-Schiedsrichter zu sehen sein. Neben weiteren Werbepräsenzen auf den digitalen Medien der DEL sieht die Kooperation vor, dass unter anderem die Schiedsrichter im Rahmen ihrer Einsätze in den Hotels der Marken Lindner Hotels & Resorts und me and all hotels übernachten.
„Die Lindner Hotels AG steht für hohe Qualität. Wir freuen uns sehr, dass wir gerade jetzt in so einer unwägbaren Zeit einen neuen Partner gefunden haben“, sagt Gernot Tripcke, Geschäftsführer der DEL.
„In meiner Familie spielt Sport schon immer eine große Rolle, deshalb ist es für unser Familienunternehmen eine große Freude, mit der DEL einen weiteren wichtigen Sport-Partner zu unterstützen“, berichtet Otto Lindner, Vorstand der Lindner Hotels AG.
Lindner Hotels AG:
Zum Portfolio der familiengeführten Hotel-Gruppe (1.372 Mitarbeiter; 192 Millionen Euro Umsatz in 2019) gehören insgesamt 35 Hotels in sieben europäischen Ländern. Sie zählt damit zu den führenden deutschen Hotelgesellschaften. Neben 18 Lindner Hotels in Großstädten, acht hochwertigen Spa- und Sport-Resorts (eins davon in Planung) und einem Ferienpark zählen acht Hotels der Marke me and all dazu (sechs davon im Bau). Einige Lindner Hotels & Resorts wurden aus schwierigen wirtschaftlichen Situationen übernommen und erfolgreich neu positioniert. Seit kurzem ergänzen Franchise-Betriebe das Angebot und bieten wie die bestehenden Häuser individuelle Urlaubskonzepte, hohe Qualitätsstandards und innovative Spa-Angebote. Die besonderen Hotelkonzepte von Otto Lindner, der das Unternehmen in zweiter Generation führt, erhielten zahlreiche Auszeichnungen: Das Lindner Park-Hotel Hagenbeck in Hamburg wurde zur „Hotelimmobilie des Jahres“ gekürt, Otto Lindner selbst wurde „Hotelier des Jahres“ und Geschäftsreisende wählten Lindner bei den Business Traveller Awards 2014 auf Platz zwei als „Beste Hotelgruppe für Geschäftsreisende in Deutschland“. Im Human-Resources-Bereich gewann Lindner schon zum dritten Mal den Hospitality HR Award und belegt jährlich hohe Plätze im Ranking „Deutschlands beste Arbeitgeber“ als mittelständisches Tourismus-Unternehmen.
(DEL/kk)
  
    
Augsburger Panther
PANTHER ZEIGEN SICH IN DER CORONA-KRISE GESCHLOSSEN SOLIDARISCH

(DEL)  Vergangene Woche konnten die Augsburger Panther ihre Lizenzierungsunterlagen bei den Wirtschaftsprüfern der Deutschen Eishockey Liga vollumfänglich einreichen und sich somit fristgerecht für die Teilnahme an der DEL-Saison 2020-21 bewerben. Auch die zusätzlich geforderten Gehaltsverzichtserklärungen, die eine notwendige Reaktion auf die Corona-Krise sind, wurden ausnahmslos von jedem bereits unter Vertrag stehenden Akteur unterschrieben.
So sieht eine Zusatzvereinbarung zum Gehaltsverzicht auch vor, dass 25 Prozent des vereinbarten Gehalts von einer garantierten zu einer variablen, an den Gesamtumsatz des Clubs gekoppelten Zahlung werden.
„Für jeden in unserem Team war klar, dass wir unsere eigenen Interessen hintenanstellen müssen. Die DEL und alle Clubs müssen zusammenhalten. Es geht nicht nur um unsere Arbeitsplätze, sondern auch um die Zukunft der Generationen an nachfolgenden Eishockeyspielern. Die Spieler der Augsburger Panther sind sich ihrer Verantwortung in dieser schwierigen Zeit geschlossen bewusst“, so Kapitän Brady Lamb.
Panther-Gesellschafter Lothar Sigl: „Wir sind seit Wochen in intensivem Austausch mit unserem Team und extrem dankbar, dass sich jeder Einzelne solidarisch mit unserem Club zeigt. Es macht mich stolz, dass bei uns niemand ausschert und jeder verstanden hat, dass wir alle im selben Boot sitzen. Einmal mehr wird klar, dass die gesamte Pantherfamilie besonders in schweren Zeiten eng zusammensteht und sich jeder selbstlos dem großen Ganzen unterordnet. Dieses trifft in dieser Zeit auf jeden einzelnen Mitarbeiter zu. So befindet sich auch unser komplettes Geschäftsstellenteam schon seit einiger Zeit in Kurzarbeit.“
„Auch wenn wir natürlich vorsichtiger als in den letzten Jahren geplant haben, so sind wir doch optimistisch, die Lizenz für die Saison 2020-21 ohne Auflagen zu erhalten. Wir alle im Club sowie unsere Sponsoren und Fans versuchen dieser Tage das Möglichste, uns zusammen aus dieser unverschuldeten Notlage zu befreien. Nochmals mein herzlichster Dank für die uneingeschränkte Solidarität aller“, so Lothar Sigl weiter.
Die eingehende Prüfung der Lizenzierungsunterlagen wird voraussichtlich wie gewohnt Ende Juni abgeschlossen sein.
(AP/se)
  
    
ERC Ingolstadt
DB Regio Bayern bleibt Premiumpartner / Starkes Signal – Ausbau des Engagements und längere Laufzeit

(DEL)  „Das ist gerade in der aktuellen Situation ein starkes und wichtiges Signal, einen so verlässlichen Partner wie die DB Regio weiter an unserer Seite zu wissen“, freut sich ERC-Geschäftsführer Claus Liedy.
Die DB Regio Bayern, seit 2018 bereits Premiumpartner des ERC Ingolstadt, hat nun ihren Vertrag nicht nur verlängert, sondern sein Engagement bei den Ingolstädter Panthern ausgebaut.
So wird beispielsweise das Logo der Bahn-Tochter zukünftig auch prominent auf dem Trikot des Eishockeyclubs, der seit 2002 in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) spielt, platziert werden.
„Die Zusammenarbeit der vergangenen beiden Jahre funktionierte von Anfang an reibungslos. Inzwischen sind wir ein Teil der Panther-Familie und fiebern jedes Wochenende bei den Spielen mit. Wir sind stolz weiterhin ein Teil dieser Familie sein zu dürfen“, sagt Patrick Pönisch, Regionalleiter Marketing DB Regio Bayern.
Neben einer top-platzierten TV-Bande direkt an der Mittellinie der SATURN-Arena, Werbespots auf dem Videowürfel und der regelmäßigen Präsentation des „Panther des Monats“ sowie des „Panther des Jahres“ waren es auch die gemeinsamen Out-of-Home-Kampagnen, durch die große Teile der Ingolstädter Bevölkerung auf die Kooperation aufmerksam wurden.
Highlights der Kooperation, die gleich im ersten Jahr umgesetzt und im Folgejahr wiederholt wurde, waren Sonderfahrten im „München-Nürnberg-Express“ zum Auswärtsspiel nach Nürnberg, an dem sich jeweils rund 600 Fans beteiligten. „Das ist immer für uns und die Fans ein ganz besonderes Erlebnis, das auf eindrucksvolle Art die Leistungsfähigkeit unseres Produkts mit Spaß und Emotionen verbindet“, sagt Patrick Pönisch. Denn neben dem Gemeinschaftsgefühl eines solchen Auswärtserlebnisses waren der Partywagen mit DJ-Musik, der Bahnhalt direkt an der Nürnberger Arena sowie der sehr günstige Preis für das Kombiticket tolle Vorteile für die Fans.
Hinzu kam, dass die komplette Profi-Mannschaft auf der Rückfahrt an Bord war und sich unter die Fans mischte.
Der neue Vertrag wurde nicht nur zu höheren Konditionen geschlossen, sondern auch mit einer Laufzeit von zunächst drei Jahren, also mindestens bis 2023. „Mit diesem längeren Planungshorizont lässt sich die Partnerschaft noch intensiver leben. Davon profitieren alle Beteiligten gleichermaßen“, so Nicholas Rausch, Direktor Sales & Ticketing beim ERC Ingolstadt, der den Vertrag federführend ausgehandelt hat: „Wir bedanken uns sehr bei der DB Regio Bayern für dieses Treuebekenntnis. Es steht symbolisch für die vielen Partner, die uns auch jetzt zur Seite stehen und fest daran glauben, dass wir im Herbst in der SATURN-Arena Eishockey spielen.“
Über die Höhe des Engagements sowie weitere Details zu Vertragsinhalten wurde Stillschweigen vereinbart.
(ERCI/sr)
  
    
Iserlohn Roosters
Die nächste Station: Jonas Neffin erhält Förderlizenz für Herner EV

(DEL)  Torhüter Jonas Neffin wird in der kommenden Saison mit einer Förderlizenz für den Herner EV in der Oberliga auflaufen. Das haben die Iserlohn Roosters aus der Deutschen Eishockey Liga und ihr Kooperationspartner aus der dritten Liga entschieden. „Uns ist es wichtig, dass wir Jonas geographisch bei einem Team in unmittelbarer Umgebung haben. So hat er die Möglichkeit in Herne, aber auch bei uns zu trainieren. Gleichzeitig hat er im Fall guter Leistungen auch die Chance, vielleicht das ein oder andere Match am Seilersee zu machen“, erklärt Christian Hommel, Sportlicher Leiter der Iserlohn Roosters.
Der 19-jährige Jonas Neffin wurde im Nachwuchs der Sauerländer ausgebildet und machte in der letzten Saison sein erstes DEL-Spiel. Beim 1:0-Heimsieg gegen den EHC Red Bull München blieb er mit Unterstützung der gesamten Mannschaft ohne Gegentor, wurde aber auch aufgrund seiner herausragenden Leistung zum Spieler der Partie gewählt. Insgesamt absolvierte er außerdem in der vergangenen Spielzeit 20 Partien für die Blue Devils Weiden in der Oberliga Süd und entwickelte sich dort aufgrund guter Leistungen zum Nummer 1-Torhüter der Bayern. „Dank des Vertrauens der Weidener Verantwortlichen konnte ich viel Spielpraxis sammeln und habe den ersten Schritt in den Seniorenbereich machen können. Ich hoffe, der nächste Schritt folgt in der kommenden Saison“, so Jonas Neffin.
„Jonas hat bereits in der letzten Saison unter Beweis gestellt, dass er ein sehr guter Torhüter werden kann. Er ist für sein junges Alter bereits sehr abgeklärt und hat ein gutes Stellungsspiel“, freut sich HEV-Coach Danny Albrecht über seinen neuen Mann.
(IR/piec)
  
    
Straubing Tigers
CHL-Auslosung findet am 3. Juni statt

(DEL)  In der kommenden Woche fällt mit der Auslosung der Sechzehntelfinal-Paarungen der Startschuss zur Champions-Hockey-League-Saison 2020/21. Die Auslosung findet am Mittwoch, 3. Juni 2020, um 18.00 Uhr MEZ statt.
Moderiert wird die Live-Sendung, die auf der CHL-Website sowie den offiziellen Social-Media-Kanälen der Liga übertragen wird, von Jann Billeter, Moderator und Reporter des Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Mit ihm auf der Bühne stehen CHL-Präsident Peter Zahner und CHL-CEO Martin Baumann, welche die 32 Mannschaften nach dem Zufallsprinzip in 16 Paarungen losen.
Für die Auslosung wurden alle qualifizierten Mannschaften aufgrund ihrer Leistungen in den nationalen Ligen und der Klassierung der jeweiligen nationalen Liga in der CHL-Ligen-Rangliste in zwei Töpfe eingeteilt. Die amtierenden CHL-Sieger Frölunda Indians (SWE) führen die Rangliste an und sind deshalb das topgesetzte Team. Direkt danach folgen die Qualifikationssieger der sechs Aktionärsligen Schweden, Schweiz, Deutschland, Finnland, Tschechien und Österreich.
Kriterien für die Einteilung der CHL-Lostöpfe: A) CHL-Sieger B) Meister der nationalen Ligen, C) Qualifikationssieger, D) Qualifikationszweite, E) Qualifikationsdritte, F) Qualifikationsvierte, G) Qualifikationsfünfte, H) Continental Cup Sieger.
Bitte beachten Sie: Als Folge der COVID-19 Pandemie konnten nur in BLR und POL nationale Meister gekürt werden.
Regeln der Auslosung:
·         Es gibt zwei Töpfe mit je 16 Mannschaften
·         Topf 1: Alle Mannschaften von Rang 1-16 | Topf 2: Alle Mannschaften von Rang 17-32. Die Einteilung basiert auf der CHL-Rangliste.
·         Abfolge der Ziehung: Mannschaften aus Topf 1 werden abwechselnd und nach dem Zufallsprinzip gegen die Mannschaften aus Topf 2 gelost.
·         Die Auslosung bestimmt die Paarungen der Sechzehntelfinals.
·         Während die Paarungen gezogen werden, werden sie im Playoff-Baum platziert. Die erste Paarung wird oben links platziert, die zweite oben rechts, danach die dritte unten rechts und die vierte unten links.
·         Mannschaften aus der gleichen nationalen Liga können im Sechzehntelfinale nicht aufeinandertreffen.
·         Sollte so ein „Liga-Konflikt“ auftreten, wird das Team aus Topf 2 mit Hilfe einer Software in die nächstmögliche freie Paarung platziert.
·         Es wird keine weiteren Auslosungen geben. Der Playoff-Baum zeigt den Weg über die Sechzehntelfinals, Achtelfinals, Viertelfinals und Halbfinals bis hin zum Finale.
Spielformat 2020/21:
Insgesamt werden zwischen Oktober und Februar 61 Spiele über neun Spieltage gespielt. Die Saison startet unmittelbar im K.O.-Modus. Gespielt wird von der ersten Runde, den Sechzehntelfinals, bis einschließlich den Halbfinals mit Hin- und Rückspiel, wobei das Gesamtergebnis über das Weiterkommen entscheidet. Die Saison erreicht am 9. Februar 2021 mit dem in einem Spiel ausgetragenen Finale ihren Höhepunkt.
Über die Champions Hockey League:
Die Liga ist zu 100% im Besitz der Champions Hockey League AG und wird von dieser betrieben. 26 Europäische Clubs, sechs nationale Ligen und die Internationale Eishockey-Föderation sind Aktionäre der Champions Hockey League AG. Die Aktionärsligen stammen aus: Deutschland, Finnland, Österreich, Tschechien, Schweden und der Schweiz. Die besten Mannschaften der Challenger Ligen (Dänemark, Frankreich, Grossbritannien, Norwegen, Polen und Weissrussland) erhalten Wild Cards. In der Saison 2020/21 nehmen 32 Mannschaften aus 12 Ligen an der Champions Hockey League teil und kämpfen darum, als Europas Champions gekrönt zu werden. Die CHL-Saison endet mit dem allesentscheidenden Finalspiel am 9. Februar 2021.
(ST/mb)
  
    
Eispiraten Crimmitschau
Eispiraten reichen Lizenzunterlagen fristgemäß ein - Unterlagen werden von DEL2 geprüft

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben ihre Lizenzunterlagen für die neue Saison 2020/21 fristgerecht bei der Eishockeyspielbetriebsgesellschaft (ESBG) eingereicht. Ein entsprechendes Einschreiben wurde bereits am Donnerstagabend der DEL2-Geschäftsstelle in Neuss zugestellt. Die umfangreichen Unterlagen sehen einen Gesamtetat von knapp 2,5 Millionen Euro vor. Diese setzten sich unter anderem aus Kosten für das Team, Ausrüstung, Trainings- und Spielbetrieb, Reisekosten, und dem Budget für die Verwaltung zusammen.
(EC/af)


Trikotversteigerung ist voller Erfolg - 1.490 Euro! Schlenkers Heimtrikot erreicht Spitzenpreis

(DEL2)  Die Versteigerung der originalen Heimtrikots des Eispiraten-Teams hat, wie schon in der Vergangenheit, ein großes Interesse geweckt. Für insgesamt mehr als 5.300 Euro wechseln die Unikate nun ihren Eigentümer. Besonders begehrt war dabei das Jersey von Vincent Schlenker, welches für einen unglaublichen Preis von 1.490 Euro ersteigert wurde.
Mit einer großen Beteiligung ist am Montagnachmittag (18.05.2020) um 15:00 Uhr die diesjährige Heimtrikotversteigerung zu Ende gegangen. Bis zur letzten Sekunde vor Ende der Auktionen haben zahlreiche Interessenten ihr Gebot abgegeben. Mit 1.490 Euro war das unterschriebene Jersey von Vincent Schlenker besonders begehrt und erzielte somit den höchsten Verkaufspreis. Auch die anderen zahlreichen Jerseys wechselten schlussendlich mit teils stolzen Preisen ihren Besitzer.
Die neuen Eigentümer müssen nur noch wenige Tage auf ihre Sammlerstücke warten. Nach Zahlungseingang werden die Trikots umgehend versendet. Ab Dienstag (26.05.2020) können die Ausrüstungsgegenstände dann auch in der Geschäftsstelle der Eispiraten nach Vereinbarung eines Termins abgeholt werden. Die Eispiraten Crimmitschau wünschen allen neuen Eigentümern viel Spaß und Freude mit ihren Unikaten.
(EC/af)
  
    
Dresdner Eislöwen
Lizenzierungsunterlagen fristgerecht eingereicht

(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben die geforderten Unterlagen zur Lizenzierung für die kommende DEL2-Saison 2020/2021 fristgerecht an die Liga übermittelt. Die gesamten Lizenzierungsunterlagen befinden sich per Post auf dem Weg zur DEL2-Geschäftsstelle in Neuss. Ein Dank geht an unseren Exklusiv-Partner Post Modern, der die Sendung persönlich in Empfang genommen hat!
Die DEL2 hatte Anfang April die Lizenzierungsunterlagen für die neue Spielzeit angepasst und an die Clubs versendet. Die Standorte haben bis zum 24. Mai 2020 Zeit ihre Unterlagen ordnungs- und fristgemäß bei der Ligagesellschaft einzureichen. Das Lizenzprüfungsverfahren für die kommende Saison soll bis Anfang Juli abgeschlossen sein.
Maik Walsdorf, Geschäftsführer Dresdner Eislöwen: „Der Tag der Abgabe der Lizenzierungsunterlagen ist stets ein wichtiges Datum. Im Zuge der Corona-Krise war das Fertigstellen der Unterlagen eine große Herausforderung für alle. Dank der Unterstützung unserer Partner konnten wir die Dokumente pünktlich abgeben und gehen davon aus, dass unsere Unterlagen den Vorgaben der Liga entsprechen. Aufgrund der aktuellen Gegebenheiten und unserem obersten Prinzip eine solide wirtschaftliche Grundbasis zu gewährleisten, haben wir nach intensiven Gesprächen von einer Einreichung der DEL-Lizenzunterlagen inklusive der Bürgschaft in Höhe von 816.000 Euro in diesem Jahr abgesehen. Wir halten an unserem Ziel in die DEL aufzusteigen weiter fest, aber in diesem Jahr gab es aufgrund der aktuellen Situation und anderen wirtschaftlichen Einflüssen zu viele Fragezeichen.“
(ESCD/dk)


Düsseldorfer EG ist neuer Kooperationspartner

(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben wieder einen DEL-Kooperationspartner: In Zukunft arbeiten die Blau-Weißen mit der Düsseldorfer EG zusammen. Die Partnerschaft ist zunächst auf eine Saison ausgelegt, beide Seiten sind aber an einer längerfristigen Zusammenarbeit interessiert. Nach drei Jahren Pause haben die Dresdner Eislöwen nun mit dem achtmaligen Deutschen Eishockey Meister einen neuen und kompetenten Partner an ihrer Seite, um die jungen Talente weiterzuentwickeln.
Marco Stichnoth, Sportlicher Berater Dresdner Eislöwen: „Eine gut funktionierende Kooperation ist für die Talententwicklung sehr wichtig. Mit der Düsseldorfer EG haben wir nun einen starken Partner aus der DEL gefunden, welcher sportlich hervorragend passt. Die Verantwortlichen im sportlichen Bereich kennen und ergänzen sich gut. Unsere Perspektivspieler und Dresdner Nachwuchsspieler wie Lucas Flade oder Arne Uplegger werden die Chance haben, mit dem DEL-Team zu trainieren und der eine oder andere wird vielleicht auch DEL-Luft schnuppern können.“
Stefan Adam, Geschäftsführer DEG Eishockey GmbH: „Wir möchten uns zunächst für die Zusammenarbeit in der abgelaufenen Saison mit dem EV Landshut bedanken. Das Verhältnis war stets gut und die Zusammenarbeit verlief vertrauensvoll und reibungslos. Wir möchten mit den Dresdner Eislöwen dieses Prinzip fortführen und freuen uns auf die Zusammenarbeit.“
Niki Mondt, Sportlicher Leiter der Düsseldorfer EG: „Zunächst möchte auch ich mich bei Ralf Hantschke und Axel Kammerer für die letztjährige Kooperation mit dem EV Landshut bedanken. Nun freuen wir uns allerdings auf die neue Partnerschaft mit Dresden. Wir hatten sehr intensive und gute Gespräche mit den Verantwortlichen der Eislöwen, allen voran mit dem Sportlichen Berater Marco Stichnoth und dem Cheftrainer Rico Rossi. Wir wollen zum einen unseren Spielern die Möglichkeit geben, dass sie bei Bedarf entsprechende Eis- und Einsatzzeiten in Dresden erhalten und zum anderen auch den Talenten der Eislöwen die Chance geben, bei uns auf DEL-Niveau zu trainieren und/oder zu spielen. Dresden hat einige Spieler, die das Potenzial besitzen, sich auch bei uns beweisen zu können. Die Partnerschaft soll keine Einbahnstraße sein!“
(ESCD/dk)
  
    
Kassel Huskies
Kassel Huskies beantragen Lizenz für DEL2-Saison 2020/21 und sportlichen DELAufstieg

(DEL2)  Am vergangenen Freitag haben die Kassel Huskies fristgerecht die Lizenz für die DEL2-Saison 2020/2021 beantragt. Alle notwendigen Unterlagen wurden dazu bei der Ligagesellschaft eingereicht. Neben den Dokumenten für die kommende Zweitliga-Saison haben die Huskies auch den Lizenzantrag für einen sportlichen DEL-Aufstieg zur Spielzeit 2021/22 eingereicht.
Mit der neuen Saison wird der Auf- und Abstieg zwischen den ersten beiden Profiligen DEL und DEL2 wieder eingeführt.
„Es war von Anfang an unser Ziel sportlich in die DEL aufzusteigen. Daher sind wir sehr froh, dass dies ab der nächsten Saison möglich ist“, so Huskies-Geschäftsführer Joe Gibbs. „Wir wollen auf unsere letzte, starke Hauptrunde aufbauen und um den Aufstieg mitspielen. Ich bedanke mich bei allen Sponsoren und Fans, die uns, auch in dieser schwierigen Zeit, die Treue halten und uns auf unserem Weg nach oben unterstützen.“
Neben den Schlittenhunden haben auch alle anderen 13 DEL2-Clubs ihre Unterlagen für das Lizenzprüfungsverfahren eingereicht. Das Lizenzierungssystem dient dazu, den Spielbetrieb für die kommende Spielzeit, wie auch längerfristig, zu sichern, zuverlässig planen und durchführen zu können sowie die Leistungs- und Konkurrenzfähigkeit der Clubs zu gewährleisten. Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie stellt das in den letzten Jahren bewährte Prüfverfahren sowohl die Clubs als auch die Liga vor eine besondere Herausforderung.
Das Lizenzprüfungsverfahren für die kommende Saison soll bis Anfang Juli abgeschlossen sein.
(ECK/js)
  
    
EV Landshut
Informationen zum Dauerkartenvorverkauf für die DEL2-Saison 20/21

(DEL2)  Die Coronavirus-Pandemie beeinträchtigt aktuell die Planungen aller Beteiligten für die kommenden „Eiszeit“ in der DEL2. Da noch völlig offen ist, wann und unter welchen Bedingungen die DEL2 in die neue Spielzeit starten wird, hat sich der EV Landshut entschieden, den Dauerkartenvorverkauf erst dann zu starten, wenn Planungssichersicherheit besteht.
„Wir haben schon viele Anfragen bezüglich des Dauerkartenvorverkaufs bekommen. Das ist in den Zeiten der Coronavirus-Pandemie alles andere als selbstverständlich und freut uns sehr! Wir wären bereit für eine sofortigen Vorverkaufsstart. Doch es gilt nun abzuwarten, wann die neue Saison beginnt und unter welchen Bedingungen wir unsere Heimspiele austragen können“, sagt EVLSpielbetrieb-GmbH-Geschäftsführer Ralf Hantschke.
Dies hängt unter anderem von einigen politischen Entscheidungen ab. Die Liga hat sich zum Ziel gesetzt, sich bis Ende Juni zu positionieren. Sobald hierzu Fakten geschaffen wurden, wird der EVL mit dem Dauerkartenvorverkauf beginnen.
Selbstverständlich haben alle Dauerkartenbesitzer ein Vorkaufsrecht auf Ihren Platz. Während der Sanierungsarbeiten werden im Eisstadion am Gutenbergweg in der kommenden Saison 3000 Plätze zur Verfügung stehen. Diese teilen sich auf in 1200 Stehplätze, für die auch eine provisorische Tribüne genutzt wird, und in 1800 Sitzplätze.
(EVL/mm)


Unterlagen für DEL2-Lizenz fristgerecht eingereicht

(DEL2)  Der EV Landshut hat am Sonntag fristgerecht alle relevanten Unterlagen zum Lizenzierungsverfahren in der DEL2 eingereicht. Trotz eines reduzierten Spieleretats sehen sich die Dreihelmenstädter für die nächste Saison gut gerüstet.
„Wir haben jetzt im zweiten Jahr in Folge einen positiven Jahresabschluss erzielen können. Das belegt, dass wir solide gewirtschaftet haben. Im Gegensatz zur Situation im vergangenen Jahr, wussten wir diesmal natürlich was uns in Bezug auf die Lizenzierung erwartet. Dafür hat uns die Coronavirus-Pandemie nun vor andere Herausforderungen gestellt, welche sich natürlich in einer sehr defensiven Haushaltsplanung niederschlägt. Deshalb haben wir uns dazu entschieden, den Spieleretat um mindestens 25 Prozent zu reduzieren. Wir gehen aber dennoch sehr zuversichtlich in dieses Lizenzierungsverfahren. Trotz der momentanen Situation sind wir davon überzeugt, auch in der kommenden Saison wieder eine schlagkräftige Mannschaft auf die Beine zu stellen. Mein Dank gilt vor allem unserer Steuerkanzlei WISEO, dem gesamten Beirat der Spielbetrieb-GmbH und natürlich allen unseren Gesellschaftern und Sponsoren, die sich trotz der unsicheren wirtschaftlichen Lage frühzeitig zum EV Landshut bekannt haben“, fasst EVL Spielbetrieb-GmbH-Geschäftsführer Ralf Hantschke zusammen.
Die Lizenzprüfung soll im Juni abgeschlossen werden.
(EVL/mm)
  
   
Lausitzer Füchse
ERSTE PHASE DER DAUERKARTENRESERVIERUNG ENDET BALD - VORJAHRESNIVEAU FAST ERREICHT

(DEL2)  Die Dauerkartenreservierung für die neue Saison läuft auf Hochtouren. Wir verzeichnen ein großes Interesse für die bevorstehende Saison. Bisher sind 542 Anträge in der Geschäftsstelle der Lausitzer Füchse eingegangen. Darin enthalten sind bereits 30 Neuanträge. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es zu diesem Zeitpunkt 544 Anträge.
Da die Saisonvorbereitung diesem Jahr organisatorisch ungewohnte Herausforderungen mit sich bringt, haben wir uns entschlossen, die erste Phase der Reservierungen bis zum 07.06.20 zu verlängern. Damit haben auch “Spätentschlossene” noch die Möglichkeit, sich ihren Platz aus der Vorsaison zu sichern. Neuanträge können natürlich auch weiterhin eingereicht werden. Ab dem 08.06.20 werden dann alle Plätze, die nicht in Anspruch genommen wurden, neu vergeben.
Weiterhin möchten wir noch einmal darauf hinweisen, dass auch künftig eine persönliche Abgabe der Anträge in der Geschäftsstelle in Weißwasser aufgrund der Beschränkungen nicht möglich ist. Auch bitten wir von Nachfragen zum Stand der Bearbeitung, ob telefonisch oder per Mail, Abstand zu nehmen. Alle Anträge werden in der Reihenfolge des Eingangs bearbeitet und die Antragsteller werden zum entsprechenden Zeitpunkt informiert.
Infolge von Urlaub wird es im Juni zu Einschränkungen bei der Erreichbarkeit der Geschäftsstelle kommen. Daher bitten wir bei Anrufen oder der Beantwortung von E-Mails um etwas Geduld und Verständnis.
(EHCL/rb)


LAUSITZER FÜCHSE HABEN LIZENZUNTERLAGEN EINGEREICHT - LIZENZPRÜFUNGSVERFAHREN GESTARTET

(DEL2)  Der Abgabetermin für die Lizenzunterlagen zur Saison 2020/2021 wurde durch die Lausitzer Füchse termingerecht eingehalten. Pünktlich zum 24.05.2020 lagen die Unterlagen bei der DEL2 vor.
DEL2 Geschäftsführer Rene Rudorisch bedankte sich in einer Mail an die Geschäftsführer der Vereine: “Zunächst möchte ich mich, unabhängig der Vollständigkeit und inhaltlichen Prüfung, bei Euch für die wirklich überwiegend sehr strukturiert und gute Zuarbeit der Lizenzunterlagen für die anstehende Lizenzprüfung bedanken.
Darüber hinaus haben 3 DEL2 Clubs ihre Unterlagen für einen möglichen sportlichen Aufstieg in die DEL nach der Saison 2020/2021 eingereicht. Auch diesen Club und ihren Unterstützern einen herzlichen Dank sowie große Anerkennung für die Einreichung der Unterlagen und damit verbunden einer entsprechenden Bürgschaft in Höhe von 816.000 €. Gerade in der aktuellen Zeit kein einfaches Unterfangen, bei dem man es auch keinem Standort verübeln kann, wenn es aktuell noch nicht geht. Insofern starten wir aber kommunikativ erfolgreich mit 3 Clubs, die einen sportlichen Aufstieg in der kommenden Saison erreichen wollen.“
In einer Pressemitteilung der DEL2 heißt es: „Alle aktuellen 14 Clubs der Deutschen Eishockey Liga 2 (DEL2) haben ihre Unterlagen für das Lizenzierungsverfahren für die Saison 2020/2021 bei der Ligagesellschaft eingereicht.
Das Lizenzierungssystem dient dazu, den Spielbetrieb für die kommende Spielzeit, wie auch längerfristig, zu sichern, zuverlässig planen und durchführen zu können sowie die Leistungs- und Konkurrenzfähigkeit der Clubs zu gewährleisten. Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie stellt das in den letzten Jahren bewährte Prüfverfahren sowohl die Clubs als auch die Liga vor eine besondere Herausforderung.“
Die Erarbeitung der Lizenzunterlagen gestaltete sich in diesem Jahr auch für die Lausitzer Füchse nicht ganz unproblematisch. Durch die Corona-Krise gab es einige unbekannte Variablen, die es zu beachten galt. Daher wird der Gesamtetat in der kommenden Saison geringer ausfallen als noch 2019/2020. Dennoch sind Geschäftsführer Dirk Rohrbach und die Lausitzer Füchse optimistisch, dass die Lizenz für die nächste Saison ohne große Auflagen erteilt wird.
Ein großer Dank gilt allen Partnern, die ihre Zusammenarbeit für die neue Saison bekräftigt haben und den Sponsoren, welche die Lausitzer Füchse in dieser Spielzeit erstmals unterstützen werden.
(EHCL/rb)
  
    
Deggendorfer SC
Deggendorfer SC startet den Dauerkartenverkauf

(OLS)  Ab sofort können Saisontickets für die Oberliga Süd 2020/21 geordert werden. Das Beste für die Fans: Die Preise bleiben auf dem Niveau der Vorsaison. Bis zum 30.06.2020 haben Dauerkartenkäufer die Möglichkeit, ihre bestehenden Saisonkarten zu verlängern und damit ihren angestammten Sitzplatz zu behalten, bzw. das ALL-IN-ONE-Ticket zu ordern.
Die Bestellung erfolgt mittels elektronischen Bestellformular, das mit einem geeigneten PDF-Reader ausgefüllt und an tickets @dsc-eishockey.de geschickt oder ausgedruckt an die Geschäftsstelle übermittelt werden kann.
Mit der Verlängerung der bisherigen Dauerkarte oder Bestellung eines neuen Tickets bis zum 30.06.2020 erhält der DSC-Fan automatisch das ALL-IN-ONE-Ticket. Bei Bezahlung bis zum 15.07.2020 sind dabei alle Spiele und Tore des Deggendorfer SC in der Vorbereitung, Hauptrunde und Playoffs enthalten. Zusätzlich gibt es als Bonus oben drauf:
- 2 x 50:50-Ticket: Sie erhalten die Möglichkeit 2 x 2 Tages-Tickets zum Preis von einem zu erwerben
- 5% Rabatt-Coupon für Fanartikel: Sie erhalten 2 Rabatt-Coupons mit jeweils 5% Rabatt auf das komplette Fanartikel-Sortiment
TARIF-INFO:
-          Erwachsen: ab 18 Jahren, Stichtag 01. Mai 2020
-          Ermäßigt: Schüler, Studenten, Rentner, Behinderte (ab GdB von 50). Für eine Ermäßigung muss ein entsprechender Nachweis erbracht werden!
-          Kinder & Jugendliche: 7 - 17 Jahre, Stichtag 01.Mai 2020
-          Sitzplatzkategorien: KAT II: Reihe 4 - 6 KAT III: Reihe 1 - 3
-          Mitglieder: Nur mit gültiger Mitgliedschaft! Je Mitglied nur eine Dauerkarte (Ausnahme: Familienmitgliedschaft)!
-          Sitzplatz-Dauerkarteninhaber haben ein Vorkaufsrecht auf die jeweiligen Sitzplätze (gilt bis 30. Juni 2020).
Corona-Info:
Sollten Spiele auf Grund der Corona-Pandemie entfallen oder ohne Zuschauer stattfinden müssen, erhält jeder Dauerkarteninhaber einen anteiligen Gutschein pro Spiel für zukünftige Ticketkäufe. Der gewählte Sitz- oder Stehplatz kann sich evtl. auf Grund von Hygiene- und anderen Verordnungen ändern.
(DSC/tt)
  
    
Starbulls Rosenheim
Starbulls Rosenheim e.V. feiert 20-jähriges Jubiläum

(OLS)  Eine Institution der Stadt Rosenheim feiert runden Geburtstag: Am heutigen Samstag, den 23.05.2020 wird der Starbulls Rosenheim e.V. 20 Jahre alt und blickt auf ruhmvolle und ereignisreiche Jahre zurück.
„Keiner kämpft unser nieder, der SBR kommt wieder …“
Getreu diesem Leitspruch krempelten viele ehemalige Starbulls Spieler, Ehrenamtliche und Verantwortliche am 23.05.2000 die Ärmel hoch und packten zusammen an, um den Eishockeysport in Rosenheim nicht sterben zu lassen. Nach dem unfreiwilligen Rückzug aus der DEL (Deutsche-Eishockey-Liga) auf Grund der Beendigung des Engagements des damaligen Hauptsponsors und des damit verbundenen Verkaufs der DEL-Lizenz nach Iserlohn standen viele Fragezeichen und Unsicherheiten rund um das Eishockey in Rosenheim im Raum. Von diesen ließ sich das Gründungsgremium um Raimund „Mondi“ Hilger und dem damals neu gewählten ersten Vorstand Wilhelm Graue aber aus heutiger Sicht gottseidank nicht aus der Bahn bringen. Das vorrangige Ziel der Gründer des Starbulls Rosenheim e.V. war der Erhalt des Rosenheimer Eishockeys im Allgemeinen und vor allem die Fortführung der seit Jahrzehnten hervorragenden Nachwuchsarbeit.
Aktuell zählt der Starbulls Rosenheim e.V. zum Stand Mai 2020 603 Mitglieder. Im Nachwuchs des Vereins gehen derzeit 180 Spieler mit dem Bullen auf der Brust aufs Eis und auch hier ist ein steter Zuwachs an Kindern, die in Rosenheim den Eishockeysport erlernen wollen, zu verzeichnen. Eishockey in Rosenheim ist IN – heute wie auch vor 20 Jahren.
Erinnern wir uns, ohne chronologische Reihenfolge, zurück an einige Highlights der vergangenen Jahre seit dem Jahr 2000 - in positiver wie auch in negativer Hinsicht:
Wir schreiben das Jahr 0 nach Neugründung
In der Premierensaison 2000/2001 mussten die Starbulls nach einigen Querelen von Verbandsseite in der niedrigsten bayerischen Spielklasse antreten. Dort hieß es nun also nicht mehr Starbulls gegen Mannheim, sondern z.B. Starbulls Rosenheim e.V. gegen den SC Gaißach – was jedoch in keinem Fall despektierlich zu verstehen ist. Das Eröffnungsbully des ersten Heimspiels der Saison gegen den EV Berchtesgaden verzögerte sich um 20 Minuten, da zum geplanten Spielbeginn niemals erwartete Zuschauermassen vor den Kassenhäuschen warteten. Am Ende sahen über 3.000 begeisterte Starbulls Fans ein hochverdientes 22:0, welches von einem Feuerwerk und Freibier perfekt umrahmt wurde.
Oberliga Abstieg droht – der 17-jährige Grubauer hat etwas dagegen
Nach einer enttäuschenden Oberliga-Saison 2006/2007 krempelten die Starbulls mit Trainer Markus Berwanger den Kader um und setzen neben 4 Kontingentspielern auf viele Talente aus dem eigenen Nachwuchs. Somit standen bei den Grün-Weißen mit Ausnahme der Nordamerikaner nur Spieler auf dem Eis, die im Rosenheimer Nachwuchs ausgebildet wurden. Trotz eines guten Saisonstarts geriet man schnell in einen massiven Abwärtsstrudel, welcher in der Entlassung des Trainers Markus Berwanger und der Suspendierung des Top-Scorers John Snowden endete. Selbst namhafte Nachverpflichtungen wie z.B. Janne Kujala, Manuel Kofler und Verteidiger Vitalij Blank konnten den freien Fall in die Playdown Runde nicht verhindern.
Doch dann kam die große Zeit des damaligen Starbulls Nachwuchs-Goalies und nur wahren Fachleuten bekannten Philipp Grubauer. Der gerade erst als neuer Cheftrainer installierte Franz Steer ließ Grubauer bereits als 16-jährigen beim Auswärtsspiel in Kaufbeuren debütieren und wurde dafür mit einem 2:0-Shutout Sieg belohnt. Vor der engen Playdown-Serie gegen die Black Hawks Passau verletzte sich Stammkeeper Oliver Häusler und so trat man in einer Best-of-Seven Serie mit den beiden Nachwuchstorhütern Philipp Grubauer und Timon Ewert an. Der inzwischen 17-jährige Grubauer avancierte schnell zum Fels in der Brandung und feierte mit seinen Farben in Spiel 7 einen 5:0 Heimsieg, welcher gleichzeitig auch den gesicherten Klassenerhalt darstellte. Was nach dieser traumhaften „Cinderella-Story“ mit diesem jungen und außergewöhnlichen Torhütertalent noch alles passieren sollte, konnte man damals nur erahnen … Seine traumhafte Karriere, die immer noch andauert, fand bislang mit einer Stanley-Cup Feier im Rosenheimer Mangfallpark vor über 1.500 begeisterten Fans ihren Höhepunkt.
DEB und DEL2 – der Streit um die „wilde Liga“
Nach vielen Querelen zwischen der ESBG (Eishockeyspielbetriebsgesellschaft) und dem DEB (Deutscher Eishockeybund) mit ihrem Präsidenten Uwe Harnos kündigte die ESBG dem DEB zum Saisonende 2012/2013 den laufenden Kooperationsvertrag. Vorwürfe wie z.B. „mangelnde Professionalisierung“ und „inkompetente Funktionäre“ waren die Spitzen des Eisbergs der Kritik von Seiten der ESBG an den Deutschen Eishockeybund. Am 18. April 2013 bot der DEB den Zweitligisten einen Spielbetrieb ab der kommenden Saison unter seinem Dach an und kündigte an, keinen neuen Kooperationsvertrag mit der ESBG abzuschließen. Nur einen Tag später, am 19. April 2013, vermeldeten wiederum die Zweitligisten unter Federführung der damaligen Starbulls Vorstandschaft Wilhelm Graue, Karl Aicher und Richard Diebald an, das Angebot des DEB abzulehnen und stattdessen eine neue „DEL2“ ohne DEB-Beteiligung gründen zu wollen. Am 2. Mai 2013 legte Ernst Rupp, damals Manager der Heilbronner Falken, einen wichtigen Grundstein und gründete die „Zweite Eishockeyliga Betriebsgesellschaft mbH“ als Betreiber der „DEL2“. Der DEB kündigte an, eine mögliche „DEL2“ zur „Wilden Liga“ zu erklären und setzte den Vereinen das Messer auf die Brust. Dieses Schreckensszenario (Ausschluss aus dem DEB, keine Eishockeysaison in Rosenheim) erhitzte die Gemüter der Rosenheimer Eishockeyfans über Wochen hinweg und bereitete den damaligen Verantwortlichen viele schlaflose Nächte. Die damaligen Zweitligisten standen aber „wie eine Mauer – wir sind eine Einheit“ (O-Ton Karl Aicher) zusammen und einigten sich nach zähen Verhandlungen außergerichtlich. Der Spielbetrieb der zweiten Spielklasse wurde von der ESBG zunächst weitergeführt – mündete dann aber in der DEL2 wie wir sie heute kennen. Ohne die zähen Verhandlungen der Starbulls Verantwortlichen wäre dieser Quantensprung im deutschen Eishockey sicherlich nicht umsetzbar gewesen – mit möglicherweise verheerenden Folgen.
Starbulls Abstieg in die Oberliga
Nach einer Saison mit Pleiten, Pech und Pannen standen die Sterne für die Starbulls auf Grund großer Verletzungssorgen inkl. einer komplizierten Personalsituation auf den Kontingentspieler-Positionen bereits vor dem Start in die Playdowns alles andere als gut. Gegen die Heilbronner Falken mühte man sich nach Kräften, verlor aber die erste Runde um den Klassenerhalt nach 6 Spielen völlig verdient. Damit endete gleichzeitig auch eine Ära, denn vor der alles entscheidenden Serie gegen Crimmitschau wurde Trainer Franz Steer beurlaubt. Der damalige DNL-Nachwuchstrainer Thomas Schädler übernahm zusammen mit Oliver Häusler und Martin Reichel als Trio an der Bande, konnte den Abwärtstrend aber ebenfalls nicht aufhalten. Knackpunkt war dabei sicherlich Spiel 4 in Crimmitschau am 07.04.2017 als man nach starker Leistung kurz vor Ende noch durch Tyler Scofield ausgleichen konnte, die Partie dann aber in der Verlängerung mit 4:5 an die Sachsen abgeben musste. In Spiel 5 und 6 war der Tank der ersatzgeschwächten Starbulls-Truppe dann endgültig leer. Damit stand der Abstieg aus der DEL2 in die dritthöchste Spielklasse, der Eishockey-Oberliga, fest. O-Ton der Starbulls Vorstandschaft am Ende einer Schreckenssaison: „Der größte anzunehmende Unfall, der Super-Gau, ist eingetreten.“
Der DEB-Pokal wandert nach Rosenheim
In der Geschichte des Deutschen Eishockey Bundes (DEB) ist nur vierzehn Mal der sogenannte DEB-Pokal ausgespielt worden. Erst zwischen 2003 und 2009 gab es eine längere Phase, in der jährlich zwischen Erst-, Zweit- und einigen Drittligisten ein Pokalsieger ausgespielt wurde. Nach dem Aussetzen des Deutschen Eishockeypokals und dem Rückzug der DEL-Mannschaften aus dem neuen DEB-Pokal seit 2009/10 wurde der Wettbewerb bis 2013 nur noch von Mannschaften der 2. Bundesliga, der Oberliga, der deutschen U20-Nationalmannschaft und von Pokalsiegern aus der Regionalliga bestritten.
Auf dem Weg ins Finale des DEB Pokals 2010/2011 eliminierten die Schützlinge von Trainer Franz Steer in Runde 1 die Stuttgart Rebels auswärts standesgemäß mit 12:3. Danach gab es für die Starbulls nur noch Heimspiele und hier waren die Wölfe Freiburg (6:4), die Hannover Indians (4:3) sowie die deutsche U20-Nationalmannschaft (7:1) „die Opfer“ des Teams von Stephan Gottwald und Co. In einem nervenaufreibenden Finale gegen die Ravensburg Towerstars war Norm Maracle der gewohnt sichere Rückhalt seines Teams. Das 1:0 durch Mitch Stephens konnte Cabana in der 42. Minute ausgleichen. Nach einer wahren Strafzeiten-Flut zum Ende des letzten Drittels netzte Starbulls Goalgetter Stephan Gottwald in der 57. Minute zum erlösenden 2:1 ein. Via Empty-Net gelang Alan Reader in der letzten Spielminute das 3:1, was den 3:2 Anschlusstreffer der Towerstars wenige Sekunden später zu Makulatur machte.
Das Finale an diesem denkwürdigen Dienstag, den 11.01.2011, endete in grenzenlosem Jubel der über 3.000 Zuschauer im Rosenheim Eisstadion. Voller Stolz vermeldete der Starbulls Premium-Partner OVB Heimatzeitungen am nächsten Morgen: „Starbulls Rosenheim - Pokalsieger 2011“.
Mit „Sweet Caroline“ zum Meistertitel
Zu Beginn der Saison 2009/2010 sprach in Rosenheim niemand konkret vom Aufstieg. Der in diesem Jahrtausend bis dato teuerste Kader war in der Vorsaison krachend gescheitert und nun wurde das Team radikal umgekrempelt. 15 preiswertere Neue, davon sechs aus dem eigenen Nachwuchs, sollten zehn Abgänge ersetzen. Die Punkterunde begann prächtig: fünf Siege in Folge. In der Folge begann ein stetes Auf und Ab der Steer Truppe. Klasseleistungen wie dem 4:2 gegen den Tabellenzweiten Dortmund oder einem 8:5 gegen Bad Nauheim folgten katastrophale Auftritte wie die Niederlagen gegen die Abstiegskandidaten Deggendorf oder Füssen. Der tolle Auftakt war schnell vergessen. Nach Heimniederlagen gegen Klostersee, Peiting, Dortmund und Landsberg gingen die Fans auf die Barrikaden. Protestschweigen während einzelner Spieldrittel, Pfeifkonzerte, „Trainer raus!“-Rufe – die Saison drohte zu einem weiteren Desaster zu werden. Im Anschluss stabilisierten sich jedoch die Leistungen der Grün-Weißen, was unter anderem an der Rückkehr des Torjägers und Publikumslieblings Dylan Stanley nach Rosenheim lag. Am Ende der 40 Punktrundenspiele standen Gottwald & Co. auf dem fünften Platz und trafen in der ersten Runde auf den EC Bad Nauheim. Beim 1:7 zum Auftakt in Bad Nauheim wurden die Starbulls geradezu deklassiert und nicht wenige fürchteten schon das sang- und klanglose Ausscheiden. Zuhause erwartete die Starbulls ein Spruchband am Stadion: „Wollt ihr uns verarschen?“ – Im Nachhinein vielleicht der letzte Baustein zur Initialzündung. In Spiel sechs konnten die Starbulls zuhause die Serie verdient auf 3:3 stellen und in einer wahren Abwehrschlacht gelang in Spiel 7 durch einen 1:2 Auswärtssieg der Einzug ins Halbfinale. Angetrieben durch den neuen Starbulls Playoff-Song „Sweet Caroline“ (damalige Torhymne in Bad Nauheim) wurde im Halbfinale das bislang überragende Team des Herner EV nach 4 Spielen mit 3:1 besiegt. Dabei kam es zu einer der spektakulärsten Begegnungen der neueren Starbulls Zeit. Mit 9:2 deklassierten die Starbulls den Hauptrundenmeister im heimischen Rosenheimer Eisstadion - inklusive einem 5:0 im Mitteldrittel und zwei Unterzahltoren binnen 15 Sekunden. Im Finale traf man nun auf den oberbayerischen Rivalen EC Peiting. Die ersten beiden Finalspiele gingen beide mit 3:2 an die Starbulls, zuhause übrigens vor der unglaublichen Kulisse von offiziell 6.339 Zuschauern! In Spiel 3 lief die 64. Minute, als Stephens am linken Bullykreis zum Abschluss kam und den Puck vor über 1.500 mitgereisten Starbulls Fans ins Netz wuchtete. Danach herrschte nur noch Jubel, Schläger, Helme und Handschuhe der Starbulls-Spieler lagen auf dem Eis, während sich eine Jubeltraube um Torschütze Stephens und Goalie Claus Dalpiaz bildete.
In wenigen Wochen von einem Sitzstreik in Füssen über ein „Wollt ihr uns verarschen?“ Plakat zu Sweet Caroline und unendlicher Glückseligkeit auf Grund des Meistertitels – Rosenheim war wieder zweitklassig!
Grenzenloser Stolz trotz 1:7 Heimniederlage
„Wir sind stolz auf unser Team“, hallte es durch das Rosenheimer Eisstadion. Plakate mit "Ihr seid die Meister der Herzen!" wurden hochgehalten und bereits 7 Minuten vor dem Ende gab es Standing-Ovations für das eigene Team. Die Starbulls müssen also wieder Meister geworden sein, oder? „Nein“ war die richtige Antwort. Was war passiert?
Nach einer unglaublichen Saison 2011/2012 stand das Team von Trainer Franz Steer in der Finalserie der DEL2 gegen den ewigen niederbayerischen Rivalen vom EV Landshut. Man lag in Spiel 6 zuhause vor über 5.000 Zuschauern mit 1:7 hinten, was gleichzeitig den Verlust der Serie sowie die Meisterschaft des EVL auf Rosenheimer Eis bedeutete. In dieser Spielzeit entwickelte sich jedoch eine unglaubliche Symbiose zwischen Fans und Mannschaft und dieser Zusammenhalt fand an diesem Dienstag, den 24.04.2012, ihren Höhepunkt. Trainer Franz Steer sagte nach dem Spiel: „Die Stimmung war heute überragend. Ich bin bei einer Niederlage noch nie derart gefeiert worden“ und Schiedsrichter Obmann Gerhard Lichtenecker sagte: „Diese Stimmung habe ich in meiner langen Karriere bei einem solchen Spielstand von noch keinen Fans jemals erlebt“. Es war eine besondere Saison für alle Beteiligten – ungekrönt gingen die Starbulls Cracks am Ende vom Eis, aber eines war ihnen sicher: Sie waren „der Meister der Herzen“ aller Rosenheimer Eishockeyfans und sind bis heute unvergessen.
Schüler Team holt zweimal hintereinander die deutsche Meisterschaft
„Deutscher Meister ist nur der SBR“ – so schallte es am Sonntag, den 26.03.2017, durch die Hacker-Pschorr-Arena in Bad Tölz. Das Schüler-Team der Starbulls Rosenheim gewann beim Endturnier das Finale gegen die favorisierten Jungadler Mannheim mit 3:1 und holte nach 17 Jahren erstmals wieder die deutsche Schüler-Meisterschaft an die Mangfall. Tags zuvor schossen sich die Starbulls durch einen 9:2-Kantersieg gegen den Kölner EC ins Endspiel um den Titel. In der darauffolgenden Spielzeit 2017/2018 gelang dem Team von Erfolgscoach Oliver Häusler sogar die Titelverteidigung. ​Mit einem 5:2-Finalsieg über die Eisbären Berlin Juniors beim Endturnier in Bad Tölz feierten die Schüler (U16) der Starbulls Rosenheim abermals den Gewinn der deutschen Meisterschaft. Zwei großartige Erfolge der jüngeren Zeit im Nachwuchs der Starbulls Rosenheim und damit auch ein weiterer Ansporn, die Tradition der Rosenheimer Talentschmiede weiter zu stärken und auszubauen.
Keine Feierlichkeiten auf Grund von COVID-19
Die Verantwortlichen des Vereins hatten zum 20-jährigen Jubiläum des Starbulls Rosenheim e.V. vieles geplant, was jedoch durch die aktuelle COVID-19 Thematik auf den „Wiedervorlage“-Stapel gelegt werden musste. Die geplanten Feierlichkeiten müssen daher auf Grund der derzeit geltenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens nach hinten verschoben werden. Der erste Vorstand des Starbulls Rosenheim e.V. Marcus Thaller sagt dazu: „Gerne hätten wir schon jetzt mit unseren Fans und dem gesamten Umfeld dieses tolle Jubiläum gefeiert. Leider hat uns aber die aktuelle COVID-19 einen Strich durch die Rechnung gemacht. Aufgeschoben bedeutet aber natürlich nicht aufgehoben und so werden wir die Feiern im passenden Rahmen zur nächst möglichen Zeit nachholen.“
Abschließend sagt Thaller: „Bereits heute möchte ich jedem einzelnen meiner aktuellen, ehemaligen und vorherigen Vorstandskollegen meinen ganz großen Dank aussprechen. Jeder davon hat einen ganz eigenen positiven Teil im Rahmen seiner jeweiligen Möglichkeiten zum Fortbestand und zur Weiterentwicklung des Vereins beigetragen und versucht, sein Bestmögliches einzubringen. Ganz speziell den Vorgängern Graue, Aicher und Diebald gilt ein ganz besonderer Dank – sie haben das Eishockey in Rosenheim seit dem Jahr 2000 wieder groß gemacht und es von der Pike an aufgebaut.
Ein weiteres großes Dankeschön geht an alle Ehrenamtlichen rund um den Verein, denn ohne sie könnten wir in Rosenheim kein Eishockey spielen und ganz speziell an die hervorragende Nachwuchsarbeit wäre in diesem Umfang nicht annähernd zu denken. Ebenfalls bedanken möchte ich mich bei allen Partnern, die uns seit vielen Jahren die Treue halten und uns mit viel Unterstützung zur Seite stehen. Eishockey ist in Rosenheim fest und tief verwurzelt und diesen Zusammenhalt spürt man auch in vielen Gesprächen mit unseren Partnern.
Auch der Stadt Rosenheim möchte ich meinen Dank aussprechen. Sie unterstützt uns bei allen unseren Vorhaben und saniert das ROFA-Stadion umfangreich, damit unser Wohnzimmer bald wieder zu einem absoluten Schmuckkästchen wird.
Zu guter Letzt gilt mein Dank noch allen Fans des Vereins. Ihr seid unser siebter Mann, egal ob es stürmt oder schneit, ihr seid immer bereit! Danke für euren lautstarken Support und eure Treue zu unserem Verein.
Abschließend möchte ich mich auch bei allen anderen Personen bedanken, die hier keine spezielle Erwähnung finden – ALLE Personen rund um das Rosenheimer Eishockey sind gleichermaßen wichtig und ohne euch ALLE wäre dieser großartige Verein in dieser Form nicht möglich. Die Starbulls Familie hält weiterhin zusammen – auf die nächsten 20 Jahre!“
(SBR/CS)
  
    
Hannover Scorpions
Auch Patrick Schmid und Ralf Rinke bleiben Scorpions - Scorpions Kader wächst

(OLN)  Nach der Besetzung der beiden Torhüterpositionen und dem Verteidigerduo Reiss und Peleikis wurden jetzt auch die Verträge mit Patrick Schmid und Ralf Rinke für die kommende Saison unterschrieben.
Der 32jährige Schmid, gebürtiger Nürnberger, geht damit bei den Scorpions in seine vierte Saison. Schmid, der vor drei Jahren von Weiden zu den Scorpions wechselte, hat in den vergangenen Jahren stets überzeugt, war ein Vorbild an Einsatz und belegte immer einen der vorderen Positionen der Scorerliste.
Tobias Stolikowski: „Ich habe Schmid auch schon vor meiner Zeit bei den Scorpions beobachtet und bin von ihm voll überzeugt“.
Ralf Rinke kam in der vergangenen Saison vom EHC Königsbrunn zu den Scorpions. „Der gerade 27 Jahre alt gewordene Rinke hat voll überzeugt und die in ihn gesetzten Erwartungen zu 100% erfüllt“, so Sportchef Eric Haselbacher. Der in Ebersberg geborene Rinke ist ein absoluter Teamplayer, der seinen Körper nicht schont und sich stets bedingungslos in den Dienst seiner Mannschaft stellt.
„Ralf ist ein vielseitig einsetzbarer Kämpfer, der absolut meinen Vorstellungen entspricht und optimal in meine Konzeption passt“, so Teammanager Tobias Stolikowski. Rinke hat in der Vergangenen Saison mit 12 Tore und 13 Assists eine sehr starke Leistung erbracht.
(HS/nb)
  
    
Region Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
    
EHF Passau
Black Hawks ohne Wiederer zur kommenden Saison

(BYL)  Die Passau Black Hawks vermelden am heutigen Dienstag den Abgang von Verteidiger Marius Wiederer. Der 25jährige Verteidiger kam vor der Saison 2019/20 vom Deggendorfer SC zu den Passau Black Hawks. In der abgelaufenen Bayernliga Saison erzielte Wiederer 15 Scorerpunkte in 19 Spielen. Zur neuen Saison schließt sich Marius Wiederer einem neuen Verein an. „Wir bedanken uns bei Marius für den Einsatz bei den Passau Black Hawks und wünschen ihm für die Zukunft nur das Beste.“ verabschiedet Sportmanager Christian Zessack den Verteidiger. Derweil laufen die Gespräche mit potentiellen Neuzugängen auf Hochtouren. „Wir werden auch für die kommende Saison einen schlagkräftigen Kader zusammenstellen.“ 
(EHF)/czo)
  
    
SC Forst
Sportlicher Leiter für die Nature Boyz - Ex-Trainer Sepp Bachmeier wurde gewonnen

(BLL)  Mit einer neuen Personalentscheidung können die Verantwortlichen des SC Forst aufwarten, denn es ist ihnen gelungen, den neuen Posten des sportlichen Leiters zu installieren und sehr kompetent zu besetzen.
Ex-Trainer Josef Bachmeier konnte für diese verantwortungsvolle Stelle gewonnen werden. Seppi Bachmeier war bereits als aktiver Trainer sehr intensiv damit beschäftigt, neue Kontakte für den Verein zu knüpfen. "Der Sepp kennt Gott und die Welt", so Eishockeychef Lorenz Barfüßer, somit ist er für uns Gold wert. Bereits als Trainer konnte er einige Spieler zu den Nature Boyz locken. Auch im Bereich der Sponsorenakquise war er sehr erfolgreich und aktiv.
Nach einigen Gesprächen war klar, dass sich Sepp wieder für die Nature Boyz einsetzen möchte. Aufgrund der Kontaktbeschränkungen konnte noch keine Vorstandsitzung durchgeführt werden, um den genauen Aufgabenbereich des sportlichen Leiters zu definieren. Wir sind alle froh, dass wir wieder jemand haben, der uns hilft. Der Spielbetrieb lastet aktuell auf zu wenigen Schultern, so Lorenz Barfüßer.
Wir wünschen Sepp einen guten Start in dieser neuen Position
(SCF/ws)
  
    
Region West

Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW - Hessenliga - Rheinland-Pfalz-Liga
  
   
Ratinger Ice Aliens
Ice Aliens trainieren in der Eissporthalle

(RLW)  Ab der kommenden Woche können die Ice Aliens in der Eissporthalle trainieren. Das Eis ist zwar schon lange abgetaut, dennoch kann ein effektives Sommertraining abgehalten werden. Die Stadt Ratingen hat die Erlaubnis erteilt, die Eishalle bis zu den Sommerferien Dienstag- und Donnerstagnachmittag für das Nachwuchstraining zu nutzen.
Selbstverständlich werden die Trainingseinheiten unter Berücksichtigung der Corona Schutzverordnung der Stadt Ratingen und des Kreises Mettmann erfolgen. Die Ice Aliens danken dem Sportamt für die Freigabe der Halle. 
(RIA/pia)
  
    
Regiona Nord

Regionalliga Nord - Verbandsliga Nord - Landesliga Nord - Ostseeliga
  
   
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Region Ost

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
   
Regionalliga Ost
Nachgefragt bei: Sven Brehm (Eisbären Juniors Berlin) 

(RLO)  Die Eisbären Juniors Berlin blicken zufrieden auf die Premierensaison der Regionalliga Ost zurück. Teammanager Sven Brehm hat ebenfalls ein paar Fragen beantwortet. 
Das Wichtigste vorab, wie geht es Dir? 
Vielen Dank der Nachfrage, meiner Familie und mir geht es gut und wir sind bisher unbeschadet durch diese schwierige Zeit gekommen, die sich hoffentlich bald wieder in Richtung einer Normalität entwickelt - wie immer die dann auch aussieht. 
Wie wirken sich die Einschränkungen bei Dir beruflich und privat aus? 
Wie vermutlich bei allen, einschneidend! Ich arbeite seit elf Wochen im Home Office und fahre nur dann ins Büro, wenn sich Dinge wirklich nur vor Ort klären lassen. Ansonsten muss man schon Wege finden, dass einem die Decke nicht auf den Kopf fällt. Vor der Pandemie war ich, auch durch meinen Sohn bedingt, 7 Tage die Woche in der Eishalle und dann ging es von 100 auf 0. Das war schon eine riesige Umstellung, aber wir machen als Familie das Beste daraus und nutzen eben die Möglichkeiten, die so gehen. Fahrrad fahren, Inlinern, mit Hockeyschlägern auf dem Hinterhof zocken... aber auch so "spannende" Aktivitäten wie die Wohnung ausmisten und Dinge erledigen, die lange liegengeblieben sind. Man beschäftigt sich halt und versucht, die Zeit durchzustehen. 
Wie fällt Dein Fazit zur ja leider abgebrochenen Saison aus? 
Generell war es für uns als Liganeuling eine spannende und erfolgreiche Saison und ich bin sehr zufrieden. Wir haben unser sportliches Ziel erreicht, uns im unteren Mittelfeld zu platzieren, hatten viele enge Spiele und konnten den einen oder anderen Favoriten zu ärgern. Sicherlich hätte man hier und da ein paar Punkte mehr mitnehmen können und die Ähnlich- wie auch Häufigkeiten, wie wir Lehrgeld gezahlt haben, hätten wir gern vermieden. Aber uns war von Anfang an klar, dass die Regionalliga Ost stark besetzt ist und wir ein junges, neues Team haben, welches sich schrittweise entwickeln muss - also, alles gut. In der nächsten Saison wollen wir darauf aufbauen. 
Sehr schade finde ich, dass die Saison zu keinem Abschluss kam und somit keinen Meister gefunden hat. Schönheide gegen ECC war auch das von mir im Vorfeld so getippt Finale und ich hatte mich auf eine spannende Serie gefreut. Unser Rückspiel im kleinen Pokalfinale konnte ja leider auch nicht mehr stattfinden und auch das bedaure ich sehr. Wir waren zu Spiel 1 mit nur 13 Mann und ohne 7 Verteidiger in Niesky und wollten mit deutlich aufgefüllter Kapelle nochmal ein sehr gutes letztes Heimspiel abliefern und uns von unseren Fans und Sponsoren in die Sommerpause verabschieden...und wer weiß, wie es noch ausgegangen wäre... 
Welche Auswirkungen hat die Situation auf Eure Mannschaft? 
Auch hier ging es von 100 auf 0 und es hat die Jungs kalt erwischt. Für einige Spieler wäre das abgesagte Pokalheimspiel ihr letztes Spiel im Trikot der Eisbären Juniors gewesen und es tut mir echt leid, dass wir sie nicht gebührend verabschieden konnten. Aktuell halten sich die verbleibenden Spieler individuell fit und hoffen natürlich wie ich auch, dass wir nach der Sommerpause in die gemeinsame Saisonvorbereitung starten können. 
Ist es momentan überhaupt möglich die neue Saison zu planen? 
Zugegebenermaßen ist das sehr schwierig, aber ja, die Planungen laufen. Wir (die Coaches und ich) haben per Videochat mit jedem einzelnen Spieler ein Saison-Feedbackgespräch geführt und natürlich auch über die kommende Saison gesprochen. Das waren über 2-3 Wochen echt viele Stunden, die wir vor dem Monitor verbracht haben, aber es waren sehr gute Gespräche, die sowohl für den Spieler als auch für uns als sportliche Leitung wichtig waren - eben auch für die neue Saison. Eine der bedeutendsten Erkenntnisse ist, dass das Team im Großen und Ganzen zusammen bleibt und eher punktuell verstärkt werden soll. Dahingehend laufen Gespräche mit potenziellen Neuzugängen und ich bin sehr gespannt, wie sich diese im Einzelnen entwickeln.
Besonders herausfordernd ist natürlich die Planung im Bereich des Sponsorings. Die Vorzeichen sind hier zwar durchweg positiv, mit festen Zusagen ist man aber aktuell verständlicherweise zurückhaltend. Vieles, wenn nicht alles ist eben von der weiteren Entwicklung der Gesamtsituation und deren wirtschaftlichen Auswirkungen abhängig und das wird wahrscheinlich allen anderen Vereinen auch außerhalb des Eishockeys bezüglich der so wichtigen Unterstützung durch Sponsoren so gehen. Man kann wirklich nur hoffen, dass es diese wichtige Struktur des gesellschaftlichen Lebens gerade auch für Nachwuchssportler egal welcher Sportart schafft, diese Zeit einigermaßen schadlos zu überstehen. So oder so - wir planen so gut und konkret es eben geht. 
Hast Du sonst noch Überraschungen für die neue Saison auf Lager? 
Hmm, dann wären es ja keine Überraschungen mehr ;-) Wer weiß, vielleicht im Bereich der Neuverpflichtungen... 
Möchtest Du noch etwas loswerden? (Danke an Sponsoren, Zuschauer und so…) 
Da kann ich nur zum Rundumschlag ausholen und mich genau bei den von dir angesprochen bedanken. Ohne die Fans, Förderer und Sponsoren geht eben nichts und ich würde mich freuen, wenn sie uns auch in der nächsten Saison wieder die Treue halten. Vielleicht dürfen wir ja sogar den einen oder anderen neuen Zuschauer mehr zu unseren Heimspielen begrüßen, es lohnt sich wirklich. Meine Jungs im Speziellen, aber natürlich auch die Teams der Regionalliga Ost im Ganzen haben es verdient, etwas mehr Aufmerksamkeit zu bekommen. 
Und auch bei dir möchte ich mich bedanken, dass du es immer wieder schaffst, das Thema Eishockey zu pushen und damit auch ein stückweit von den aktuellen Sorgen ablenkst – das ist echt wichtig! Also, Danke!
Herzlichen Dank und weiterhin alles Gute 
(NIS/ns)  
  


 Donnerstag 28.Mai 2020 www.icehockeypage.de 
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