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September 26
                         
Europäischer Tag der Sprachen
               
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Rostock Piranhas
(OLN)  Wie bereits in der letzten Saison haben die Lausitzer Füchse Verteidiger Marlon Braun mit einer Förderlizenz für den REC ausgestattet. Der 22-Jährigeabsolvierte für die Piranhas 13 Spiele und konnte dabei einen Assist für sich verbuchen
  
Grefrath Phoenix
(RLW)  Stürmer Jordi Cuena Pazos wechselt vom Ligarivalen Neusser EV zur GEG. Der 25-Jährige konnte in zuletzt 13 Spielen ein Tor erzielen und sieben weitere Treffer vorbereiten
  
FASS Berlin
(RLNO)  Artem Bisliouk wird künftig die Defensive der Akademiker verstärken. Der 25-Jährige Weißrusse ging in den letzten drei Jahren in der Baden-Württemberg-Liga für die Mad Dogs Mannheim aufs Eis. 5 Tore und 10 Assists waren seine Bilanz aus 22 Spielen in der letzten Saison
  
Bergisch Raptors
(LLW)  Mit Lucas Goebels kommt ein neuer Goalie zum EC Bergisch Land. Der 24-Jährige wechselt von den Dinslakener Kobras nach Solingen
  
Red Dragons Regen
(BBZL)  Verteidiger Artur Schwarz wechselt aus der Bayernliga vom EV Dingolfing zum ERC. Der 26-Jährige absolvierte in der letzten Saison 34 Partien für seinen Heimatverein und konnte dabei einen Assist beisteuern
  
Passau Black Hawks
(OLS)  Angreifer David Seidl laboriert an einer Oberkörperverletzung, die ihn zu einer Pause von etwa vier Wochen zwingt
  
Nürnberg Ice Tigers
(DEL)  Verteidiger Jakob Weber muss wegen einer Fußverletzung für mindestens vier Wochen aussetzen
  
Münchner Luchse
(BBZL)  Mit Nico Zimemrmann gibt es beim MEK einen weiteren Neuzugang im team. Der 23-Jährige war zuletzt inaktiv und spielte davor im Fürstenfeldbrucker und Dachauer Nachwuchs
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Bei den Icefighters kommt es nochmal zu Veränderungen im Kader. Verteidiger Vladyslav Shyrin wechselt zu Energija Elektrnai und Stürmer Stefan Traut wird wegen privater Veränderungen nun doch nicht nach Salzgitter kommen
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Stürmer Michael Wagner, Matej Sadecky und Maxim Gramatik werden genauso bei den Weserstars bleiben wie die Verteidiger Joshua Hezel und Malte Maasböl
  
Fischtown Pinguins
(DEL)  Stürmer Lenny Boos musste wegen einer schwerwiegenden Verletzung operiert werden und wird langfristig ausfallen. Bennet Rosmy, der schon länger verletzt fehlt, erkitt einen Rückschlag, so dass er wohl die komplette Saison nciht zur Verfügung stehen wird
  
Red Bull München
(DEL)  Stürmer Chris DeSousa laboriert an einer Oberkörperverletzung und wird für mehrere Wochen pausieren müssen. Ausserdem fehlt auch noch Stürmer Philipp Krening wegen einer Unterkörperverletzung bis vorraussichtlich Mitte November
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel müssen mindestens vier Monate auf ihren Mannschaftskapitän verzichten. Jordan Hickmott hat sich im Training eine schwere Armverletzung zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  
Eisbären Eppelheim
(BWL)  Zur neuen Saison wurden mehrere Spieler nicht mehr berücksichtigt, oder stehen aus privaten Gründen nicht weter zur Verfügung. Demnach werden Elias Becker, Philippe Beisel, Kevin Herbel, Konstantin Ivanov, Luc Jann, Patrick Luo, Marius Metzner und Max Weber den ECE verlassen
  
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Montag 24.Februar 2020

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Rosenmontag mit insgesamt 26 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Regionalliga Nord und Regionalliga Ost.

 
    
Deutschland

DEB - Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 - Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
   
Düsseldorfer EG
Sechs Punkte Wochenende! 3:2! DEG schlägt auch München!

(DEL)  Die Düsseldorfer EG gewinnt beim EHC Red Bull München sensationell mit 3:2 (1:2; 0:0; 2:0) und sichert sich damit das sechs Punkte Wochenende! Matchwinner für die Rot-Gelben waren ein überragender Hendrik Hane sowie Rihards Bukarts, der kurz vor Schluss den Siegtreffer erzielte.
(DEG/pdeg)
  
    
EHC Red Bull München
Red Bulls verlieren enge Partie gegen Düsseldorf

(DEL)  Der EHC Red Bull München unterliegt der Düsseldorfer EG vor 4.670 Zuschauern knapp mit 2:3 (2:1|0:0|0:2). Nach Toren von Yasin Ehliz sowie John Peterka verpasste es der Spitzenreiter, im Schlussdrittel nachzulegen. Trotz der Niederlage qualifizierten sich die Münchner als erste deutsche Mannschaft für die Champions-League-Saison 2020/21.
Vom Eröffnungsbully weg entwickelte sich zwischen dem Spitzenreiter und dem Tabellenfünften ein chancenreiches Spiel. Gleich der zweite Schuss zappelte im Netz. Düsseldorfs Niclas Lucenius bekam die Scheibe nach abgewehrtem Schuss von der blauen Linie genau auf den Schläger und staubte ab (2.). Mit phasenweise viel Puckbesitz lauerte die DEG weiterhin auf derartige Rebound-Chancen. Gegen die beste Defensive der Liga antworteten die Gastgeber mit einem Doppelschlag (8./10.): Ehliz überwand Goalie Mathias Niederberger mit einem abgefälschten Schuss aus dem hohen Slot. Beim 2:1 vollendete dann Peterka eine sehenswerte Pass-Stafette über Derek Roy und Jason Jaffray. Die Führung wurde anschließend durch starkes Penalty Killing verteidigt.
Die Gäste reagierten in der ersten Pause mit einem Torwart-Wechsel. Hendrik Hane rückte für Niederberger zwischen die Pfosten und rettete bei zwei aufeinanderfolgenden Münchner Powerplays aus kurzer Distanz gegen Roy. Düsseldorf konnte sich anschließend befreien und tauchte mit der Reihe Lucenius, Jahnke und Bukarts mehrmals gefährlich vor dem Tor der Red Bulls auf. Hier zeigte Danny aus den Birken seine Klasse und hielt seinen Kasten im Mittelabschnitt sauber. Pech hatte München am Ende, dass Roy seinen Sololauf nicht mit einem Tor krönen konnte. Sein Schuss prallte am linken Pfosten ab.
Beim Versuch, die Entscheidung im Schlussdrittel herbeizuführen, brachte auch das vierte Powerplay der Red Bulls keinen Torerfolg. Während Hane unter Dauerbeschuss über sich hinauswuchs, sprang in der 49. Minute noch ein Verteidiger in die Schussbahn und verhinderte das mögliche 3:1 durch Mark Voakes. Dagegen stabilisierte sich die DEG und schlug dann in Überzahl zurück. Luke Adam glich mit einem strammen Schuss ins lange Eck zum 2:2 aus und leitete gleichzeitig eine starke Schlussoffensive seines Teams ein, in der Bukarts (59.) noch der Siegtreffer gelang.
(EHCM/irbm)
  
    
Bayreuth Tigers
Tigers weiter im Vorwärtsgang – auch in Landshut geht man als Sieger vom Eis!

(DEL2)  Erneut mit kurzem Kader ging es gegen den Tabellennachbar aus Landshut. Zu Beginn bestimmten die Gastgeber das Spiel, allerdings ohne die ganz großen Chancen zu kreieren. Beinahe die erste Chance, die sich bot nutzten die Tigers dann gleich zur Führung. Einen schnellen Spielzug, den man über Karlsson und Gron zu Järveläinen brachte, nutzte der Bayreuther Stürmer sofort zur Führung. In der Folge blieb man stabil und hielt die Niederbayern weitestgehend vom eigenen Tor fern. Auch eine doppelte Unterzahl, bei der man knapp 50 Sekunden zwei Mann weniger zur Verfügung hatte, überstand man schadlos und verpasste es zwei Minuten vor der Pausensirene, einen weiteren Treffer nachzulegen, als Karlsson alleine vor Pätzold auftauchte und diesen nicht überwinden konnte.
Zwei ggf. zu hinterfragende Strafen im zweiten Abschnitt brachten Landshut mehrfach in aussichtsreiche Position. Zunächst musste Davidek sitzen, dem man Behinderung vorwarf, als dieser hinter dem Tor am Goalie dran war – ohne diesen anzugehen. Bei der zweiten Strafe, als Veisert wegen Hakens sitzen musste, schlug dann die Stunde von Pompei, der einen Schuss aus halbrechter Position zum Ausgleich verwerten konnte. Aber auch hier wehrten sich die Tigers im Anschluss in Person von dem Ex-Landshuter Busch, der zunächst noch an Pätzold scheiterte, diesen dann aber von hinter dem Tor geschickt anschoss und so zur erneuten Führung traf.
Im letzten Abschnitt war der Schwung der Gastgeber nicht mehr der, den sie noch zuvor gezeigt hatten. Auch wenn man ein Bemühen nicht absprechen konnte, so konnten sie das optische Übergewicht, das man sich zuvor zum Teil erspielt hatte, nicht mehr halten. Dies zeigte sich auch bei der offiziellen Schussstatistik, die erstmals zu Gunsten der Tigers ausfiel an diesem Abend. Zudem schwächten sich die Niederbayern nun auch mit Strafzeiten, die die kleinlich pfeifenden Schiedsrichter vergaben. Die beste Möglichkeit zum Ausgleich vergab noch Löfquist in der 53. Spielminute, was sich nur Augenblicke später rächen sollte, als Lillich auf den Plan trat und mit seinem Schuss von der blauen Linie schon fast den Deckel drauf machte. Auch eine Schlussoffensive war, nachdem Pompei seinem Team einen Bärendienst erwies und kurz vor dem Ende zwei unnötige Minuten zog, fast nicht mehr möglich. Man nahm zwar noch den Goalie vom Eis, konnte aber auch diese Möglichkeit am Ende nicht nutzen.
„Es war ein sehr wichtiger Sieg für uns. Bei fünf gegen fünf waren wir ziemlich gut und hatten einige Chancen, und haben hinten nichts zugelassen. Zu den Strafen war ich der Meinung, dass man nicht so viele hätte geben müssen. Dies war dann auch das einzige Thema bei uns, dass die Kraft dann noch reicht“, resümierte Petri Kujala die Partie kurz nach dem Abpfiff.
(BT/av)
  
    
Eispiraten Crimmitschau
1:7! Eispiraten unterliegen Frankfurt - Westsachsen bekommen herben Dämpfer bei den Löwen

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben im Kampf um die Pre-Playoffs bzw. das Heimrecht in den Playdowns einen herben Rückschlag hinnehmen müssen. Das Team von Cheftrainer Danny Naud unterlag den Löwen Frankfurt mit 1:7.
Personal: Trainer Danny Naud musste in Frankfurt erneut auf den am Fuß verletzten Lukáš Vantuch verzichten. Sonst waren alle Mannen mit an Bord. Im Tor startete Michael Bitzer.
Die weit über 4000 Zuschauer in der Eissporthalle Frankfurt sahen ein munteres erstes Drittel, welches jedoch keines beider Teams bestimmte. Sowohl die Eispiraten als auch die Gastgeber, die Löwen Frankfurt, konnten sich die ein oder andere Chance erarbeiten, blieben aber ohne Torerfolg. Großen Anteil daran hatten beide Torhüter, die teils stark parierten und dafür sorgten, dass es torlos in die erste Pause ging.
Die Eispiraten wurden zu Beginn des Mitteldrittels dann ganz kalt erwischt. Gerade einmal 18 Sekunden waren gespielt, da traf Frankfurts Kapitän Adam Mitchell zum 0:1 (21.). Und der Deutsch-Kanadier legte nur sieben Minuten später noch einen drauf – nach einem Abpraller schaltete Mitchell am schnellsten und traf zum 0:2 (28.). Die Westsachsen fanden darauf aber die richtige Antwort. Einen Querpass von Mitch Wahl traf Alex Wideman überlegt zum 1:2-Anschlusstreffer und gestaltete das Spiel so wieder offen. Die Eispiraten machten dabei aber nicht die Rechnung mit dem stark aufgelegten Adam Mitchell. Der ´Löwen-Stürmer traf wiederum nur eine Minute später zum 1:3 (30.). Die Crimmitschauer kämpften danach weiter aufopferungsvoll, schafften es aber bis vor der Pause nicht, den Spielstand erneut zu verkürzen.
Doch auch im letzten Drittel waren es zumeist die Löwen, die den Ton angaben und sich für ihre Bemühungen erneut schnell belohnten. Maximilian Eisenmenger traf 42 Minuten in numerischer Überzahl zum 1:4. Luis Schinko sorgte dann nach 49 Minuten für die Vorentscheidung. Der 19-Jährige erzielte das 1:5 aus Sicht der Eispiraten, für die es kurz vor dem Ende noch dicker kam. Erneut war es Schinko, der zunächst zum 1:6 traf (59.). In der Schlussminute sorgte Stephen MacAuley dann für den Spielstand. Er bezwang Bitzer und stellte auf 1:7 (60.).
(EC/af)
  
    
Dresdner Eislöwen
Mit großer Moral zum Auswärtssieg

(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel bei den Ravensburg Towerstars mit 5:4 (0:4; 4:0; 1:0) gewonnen. Cheftrainer Rico Rossi musste weiterhin auf den Einsatz von Goalie Florian Proske und zusätzlich von Stürmer Steven Rupprich (grippaler Infekt) verzichten.
Die Dresdner starteten völlig zerfahren und undiszipliniert in die Partie. Nach nur drei gespielten Minuten musste Sebastian Zauner wegen eines Ellenbogen-Checks in die Kühlbox. Die Towerstars nutzten die Powerplaysituation und gingen durch einen Treffer von Robin Just in Front (4.). Nach einem Foul an David Zucker schickten die Hauptschiedsrichter Eislöwen-Top Scorer Jordan Knackstedt mit einer großen plus Spieldauerdisziplinarstrafe vom Eis. Anschließend musste Goalie Riku Helenius gleich drei Mal innerhalb kürzester Zeit hinter sich greifen, denn Shawn O´Donnell (7./PP1), Tero Koskiranta (7./PP1) und Vincenz Mayer (8./PP1) netzten zur 4:0-Führung der Ravensburger ein.
Im zweiten Spielabschnitt zeigten die Blau-Weißen ein anderes Gesicht. Nach nur 46 Sekunden erzielte Dale Mitchell (21.) den ersten Treffer für die Sachsen. Knapp sieben Minuten später legte Petr Pohl (28.) nach. Mario Lamoureux (34.) traf zum Anschluss und durch das Ausgleichstor von Stürmer Timo Walther (37.) war das Spiel wieder offen.
Im Schlussabschnitt blieb es lange Zeit bei dem 4:4. Ravensburg versuchte immer wieder den Dresdner Schlussmann zu überwinden, aber an Helenius war kein Vorbeikommen. Es waren noch 42 Sekunden zu spielen, als Steve Hanusch den umjubelten Siegtreffer erzielte.
Rich Chernomaz, Cheftrainer Ravensburg Towerstars: „Dresden war im Fünf-gegen-Fünf viel besser als wir. Wir haben die vergangenen drei Spiele gewonnen, weil wir kämpferisch, körperlich und läuferisch sehr stark waren. Heute haben wir fünf Tore im Fünf-gegen-Fünf Spiel bekommen. Diese fielen nicht, weil die Spieler Fehler gemacht haben, sondern, weil wir zu passiv waren und dem Gegner zu viel Zeit in der neutralen Zone gelassen haben. Ich bin enttäuscht über die Leistung der Mannschaft und hoffentlich ist es eine Lektion für die anstehenden Spiele.“
Rico Rossi, Eislöwen-Cheftrainer: „Im ersten Drittel haben wir zu viele Strafen genommen, standen in Unterzahl nicht gut und gerieten in einen 0:4-Rückstand. Vor dem zweiten Drittel haben wir uns gut reorganisiert. Wenn du so einen Rückstand hast, hast du nichts mehr zu verlieren und wir konnten alles in die Offensive legen. Im letzten Drittel hat Ravensburg viel Druck gemacht, aber wir haben in Unterzahl sehr gut gestanden. In der letzten Minute ein Tor zu schießen, ist Wahnsinn. Die Punkte sind enorm wichtig für uns, aber hätten wir das Spiel in der Verlängerung verloren, wären wir heute moralisch dennoch als Sieger vom Eis gegangen.“
(ESCD/dk)
  
    
EC Kassel Huskies
Nächster großer Blutspendetag am Dienstag, 25. Februar

(DEL2)  Der nächste Blutspendetag der Kassel Huskies steht bevor: Am Dienstag, 25. Februar, 15 bis 18 Uhr, werden die Spieler erneut im Blutspendezentrum in der Mönchebergstraße 57, 34125 Kassel, vor Ort sein und den Spendern nicht nur Mut zusprechen, sondern auch für Autogramme und Selfies zur Verfügung stehen. Außerdem wird es für alle Spenderinnen und Spender die Möglichkeit geben, tolle Preise zu gewinnen: Eintrittskarten für Heimspiele und als Hauptpreis eine Dauerkarte für die Saison 2020/2021 der Kassel Huskies.
„Dies wird der nächste Blutspendetag, den wir gemeinsam durchführen“, erklärt Initiator und Huskies-Vertriebsleiter Burkhard Walter. „Es ist ungemein wichtig, dass Krankenhäuser über genügend Blutkonserven verfügen, um ausreichend abgesichert zu sein.“ Daher unterstützen die Huskies diese Spender-Tage gern und freuen sich, diese mit dem DRK ausrichten zu können.
An dem Tag werden um 15 Uhr, um 16 Uhr und um 17 Uhr jeweils Spieler der Huskies vor Ort anwesend sein und Autogramme schreiben, für Selfies parat stehen und die Spender bei ihrer Spende begleiten.
(ECK/tl)
  
    
ESV Kaufbeuren
Joker zwingen Steelers in die Knie - ESVK dreht Partie gegen Bietigheim und holt sich dank eines 6:4 Erfolges drei ganz wichtige Punkte

(DEL2)  Am Sonntagabend hieß es Showdown im Kampf um die Pre-Playoffplätze, gegen den direkten Tabellenkonkurrenten aus Bietigheim. 2.434 Zuschauer in der erdgas schwaben arena hofften auf einen Befreiungsschlag ihrer Joker, die im Februar noch kein Spiel für sich entscheiden konnten. Ein Grund für diese Misere war sicherlich auch das enorme Verletzungs- und Krankheitspech der vergangenen Wochen. Auch diesmal musste Andreas Brockmann wieder auf Philipp de Paly, Alex Thiel, Jan Bednar, Calvin Pokorny und Stefan Vajs verzichten, weitere Spiele mussten weiterhin virusgeschwächt auflaufen.
Munter geht er los der erste Spielabschnitt, mit viel Tempo und Torszenen auf beiden Seiten. Max Lukes sorgt für Betrieb vor dem Steelers Kasten und Ilya Sharipov muss bei einem Versuch von Frederik Cabana blitzschnell den Schoner ausfahren. Nach sechs gespielten Minuten verzettelt sich der Gästekeeper Stephon Williams hinter seinem Tor und verliert die Scheibe, die von dort auch in den Slot kommt, aber leider nicht von Antti Kerälä zur Führung verwertet werden kann. Die Joker machen jetzt Druck und setzen sich in der Angriffszone fest, doch wie so oft in den letzten Wochen fällt das Tor trotzdem auf der anderen Seite. Die ESV Abwehr verliert kurz hinter dem eigenen Tor den Überblick, im Gegensatz zu Brett Breitkreuz der quer vor den Kasten ablegt, wo Myles Fitzgerald nur noch den Schläger hinhalten muss und zum 0:1 in der siebten Minute trifft. Die Hausherren lässt das vorerst kalt und sie spielen weiter aggressiv auf. Nach einem schönen Konter über Branden Gracel trifft Max Lukes nur den Außenpfosten und nach zehn Minuten endet eine schöne Kombination der Rotgelben beim freistehenden Valentin Gschmeissner, der schließt aber zu zentral ab und Williams begräbt die Scheibe unter sich. Es ist zum Verzweifeln, eine Bogenlampe aus der neutralen Zone fliegt in die Kaufbeurer Zone und dort auf den Schläger von Norman Hauner, der trocken zum 0:2 abschließt. Sechs Minuten vor Drittelende liegt Frederik Cabana dann ohne ersichtlichen Grund regungslos auf dem Eis, kann aber glücklicher Weise wieder aufstehen und gestützt das Eis verlassen. Die Hausherren sind in den letzten Minuten von der Rolle und bringen sich immer wieder selbst in brenzlige Situationen. Ilya Sharipov ist es auf Grund dreier Top-Paraden zu verdanken, dass kein weiterer Bietigheimer Treffer mehr fällt und es mit zwei Toren Rückstand und etwas Hoffnung in die Kabine geht.
Gleich zu Beginn des zweiten Drittels darf erstmals die Überzahlformation der Joker ran. Das erste Powerplay des Spiels wird aber zu hektisch aufgebaut. Direkt im Anschluss dürfen die Bietigheimer in Überzahl ran, aber auch hierbei springt nichts Zählbares heraus. Dann passiert lange nichts Nennenswertes, bis die Joker Fans lautstark mehr Einsatz ihrer Mannschaft fordern und Julian Eichinger mit einem Schuss in der 29. Minute seine Kollegen scheinbar wachrüttelt. Plötzlich ist eine völlig veränderte Heimmannschaft zu sehen. Es folgen einige gute Chancen der Rotgelben und die Angriffe der Steelers werden frühzeitig unterbunden. Sami Blomqvist schnappt sich in der Bietigheimer Vorwärtsbewegung die Scheibe in der neutralen Zone, spielt sie Joey Lewis direkt in den Lauf und der vollendet seinen Alleingang mit dem Anschlusstreffer in der 31. Minute. Die Joker erhöhen den Druck nach diesem Treffer weiter und zwingen die Steelers zu unfairen Aktionen, die Strafzeiten zur Folge haben. Endlich funktioniert auch das Powerplay der Hausherren. Sami Blomqvist setzt sich mit brachialem Willen gegen drei Verteidiger durch und befördert den Puck mit der Brechstange zum Ausgleich an Stephon Williams vorbei. Sekunden später dann schon wieder Powerplay Kaufbeuren und wieder klingelt es im Steelers Kasten. Bietigheim schafft es nicht sich zu befreien, Antti Kerälä behauptet vor dem Tor die Scheibe, legt auf Sami Blomqvist ab und der setzt das Spielgerät humorlos in den Winkel. Ausgleich für den ESVK in der 34. Minute und das Stadion bebt. Dann Strafe gegen Denis Pfaffengut nach einer eher harmlosen Szene an der Bande und die Steelers sorgen in Überzahl für mächtig Betrieb vor dem Kaufbeurer Kasten. Die Joker Abwehr und Ilya Sharipov werfen alles dazwischen und überstehen dadurch zwar die Unterzahl, kassieren aber direkt danach den Ausgleichstreffer durch Rene Schoofs. Der Kaufbeurer Keeper kann dabei einen ersten Schuss noch abwehren, aber beim Nachschuss ist Sharipov dann machtlos. Die letzten beiden Minuten im zweiten Drittel gehören wieder den Hausherren. Max Lukes, Fabian Koziol und nochmals Sami Blomqvist mit guten Möglichkeiten, aber bei Stephon Williams ist jeweils Endstation. Beim Stand von 3:3 wird der Pausentee serviert.
Gleich zu Beginn des letzten Drittels fangen sich die Steelers eine Strafzeit ein und der ESV direkt mit zwei dicken Chancen. Stephon Williams hält aber stark gegen den frei im Slot auftauchenden Daniel Oppolzer und macht bei einem Vorstoß von Max Lukes das kurze Eck dicht. Die Joker im Anschluss mit Dauerfeuer auf das Bietigheimer Tor und in der 45. Minute macht Sami Blomqvist, mit einem regelrechten Laserstrahl unter die Latte, seinen Hattrick perfekt. Und es kommt noch besser, beide Teams haben einen Spieler auf der Strafbank sitzen, Branden Gracel nutzt den freien Platz auf dem Eis aus und erhöht aus unmöglichem Winkel auf 5:3 in der 49. Minute. Gelaufen ist diese Partie ab längst nicht. Bei angezeigter Strafe gegen den ESVK bringen sich die Steelers, mit einem Mann mehr auf dem Eis, gut in Position und ein starker Pass von Rene Schoofs findet in Guillaume Leclerc einen dankbaren Abnehmer zum 5:4 Anschlusstreffer in Minute 51. Das Spiel ist nun völlig ausgeglichen und wird zunehmend hektisch. Max Schmidle mit einer guten Chance und Denis Pfaffengut aus der Distanz scheitern jeweils an Williams. Fünf Minuten stehen noch auf der Uhr, Kaufbeuren kämpft stark und Bietigheim drängt auf den Ausgleich. Dann die Riesenchance für Fitzgerald, Ilya Sharipov ist scheinbar schon geschlagen, schafft es aber dennoch irgendwie seine Kelle zwischen den Steelers Stürmer und den Ausgleichstreffer zu bekommen. Auch danach bringt der Kaufbeurer Schlussmann ein ums andere Mal die Steelers zur Verzweiflung und hält die Führung fest. Die Anspannung in der arena könnte nicht größer sein, als Bietigheim den Torhüter eine Minute vor der Schlusssirene vom Eis nimmt und zum letzten Angriff ansetzt. Die Joker stehen aber gut, Branden Gracel erkämpft sich die Scheibe und setzt mit dem Empty Net Tor den Schlusspunkt in dieser spannenden Begegnung. Unter dem Jubel der Fans kann sich der ESVK über drei extrem wichtige Punkte freuen.
(ESVK/pb)
  
    
Ravensburg Towerstars
TOWERSTARS GEBEN SPIEL AB ZWEITEM DRITTEL AUS DER HAND

(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben den gastgebenden Towerstars die närrische Feierlaune zu Rosenmontag kräftig verdorben. Trotz eines 4:0 Vorsprungs nach knapp sieben Minuten setzte es am Ende eine 4:5 Heimniederlage.
Für beide Teams waren die Punkte in dieser Begegnung äußerst wertvoll. Die Gäste aus Dresden mussten ihren 10. Platz vehement verteidigen, die Towerstars hatten sich im Kampf um die direkte Playoff-Qualifikation dank des Auswärtssieges in Bad Nauheim in eine gute Ausgangssituation gebracht und wollten diese untermauern. Die Ravensburger Cracks waren es auch, die der Partie früh und äußerst konsequent einen prägenden Stempel aufdrückten. Eine numerische Überzahl nutzten sie in der 4. Minute durch Robin Just zum 1:0, vorausgegangen war eine starke Passstafette durch die gegnerische Zone.
Eine Schlüsselszene des Startabschnitts folgte in der 6. Minute. Auf Höhe der Mittellinie checkte Eislöwen Topscorer Jordan Knackstedt David Zucker nieder. Der Ravensburger Stürmer blieb minutenlang benommen liegen und konnte das Spiel nicht fortsetzen. Gleiches galt für Jordan Knackstedt, der mit einer 5 plus Spieldauerstrafe vorzeitig unter die Dusche geschickt wurde.
Es dauerte genau 44 Sekunden, da hatten die Towerstars das erneute Powerplay auch schon genutzt. Fast identisch zum ersten Treffer setzte Shawn O´Donnell die Scheibe direkt zum 2:0 in die Maschen. Nur 45 Sekunden später ließ Tero Koskiranta das 3:0 folgen, weitere 21 Sekunden traf Kapitän Vincenz Mayer frei im Slot postiert gar auf 4:0. Vier Tore in dreieinhalb Minuten, eine solch fulminante Startphase hatten die Ravensburger Zuschauer in dieser Saison definitiv noch nicht gesehen. Die Towerstars hatten das Spiel klar in der Hand, sie ließen die Angriffe weiterhin selbstbewusst in Richtung gegnerisches Tor rollen. Daniel Stiefenhofer (8.), Shawn O`Donnell (11.) sowie Justin Volek hatten dann gute Möglichkeiten, den Vorsprung noch weiter auszubauen. Deutlich war jedoch, dass die Auszeit von Gäste-Trainer Rico Rossi doch allmählich Wirkung zeigte und die Eislöwen aus der sächsischen Elbmetropole deutlich sortierter in allen Spielfeldzonen wirkten.
Im zweiten Spielabschnitt waren gerade einmal 46 Sekunden gespielt, als sich der Trend der Schlussphase aus dem ersten Drittel im Spielstand widerspiegelte. Über den linken Flügel brach Dale Mitchell durch und überwand Towerstars Torhüter Marco Wölfl über der rechten Schulter zum 4:1 Anschlusstreffer. Was auf den Rängen der CHG Arena und erst recht auf dem Eis zunächst noch als Ausrutscher gewertet wurde, hatte allerdings drastische Auswirkungen auf das Spielgeschehen.
Die Eislöwen sahen sich wieder in Reichweite, während die Towerstars zwar weiterhin Großchancen auf den Ausbau der Führung hatten, in der Defensive aber deutlich nervöser wirkten. In der 28. Minute verkürzte Petr Pohl prompt auf 4:2, wieder ermöglichte ein schneller Gegenstoß den Gästen die Chance. Sekunden zuvor hatte Andreas Driendl das 5:2 auf dem Schläger.
Jetzt war bei den Gastgebern völlig der Wurm drin. Schon der Spielaufbau hakte aufgrund der Verunsicherung, Dresden witterte die Chance und nutzte diese konsequent. Innerhalb von drei Minuten egalisierten sie den Spielstand nach fatalen Ravensburger Patzern in der eigenen Zone mit zwei Treffern auf 4:4. Dass Sören Sturm zwei Minuten vor der zweiten Pause die Riesenmöglichkeit für die erneute Führung vergab, war freilich bitter.
Im Schlussabschnitt sahen die Zuschauer in der Ravensburger CHG Arena ein Towerstars Team, das sich in der Pause wieder neu sortiert hatte und versuchte das Spiel wieder an sich zu reißen. Davon zeugten auch die hochkarätigen Möglichkeiten von Daniel Stiefenhofer, Shawn O´Donnell und Thomas Merl zwischen der 43. und 48. Spielminute.  Aber auch die Gäste hatten nach ihrer erfolgreichen Aufholjagd neues Selbstvertrauen getankt und stellten die Towerstars samt Torhüter Marco Wölfl einige Mal vor die Bewährungsprobe.
So ging das Spiel immer weiter in Richtung einer potenziellen Overtime, doch in der Schlussminute kam es noch einmal zu einem Bully in der Ravensburger Verteidigungszone. Das Anspiel ging prompt verloren, der Puck ging zurück an den linken Kreis zu Steve Hanusch und dessen Schlenzer fand den Weg zum 4:5 ins linke Kreuzeck. Die Eislöwen jubelten, für die Towerstars war es ein Schock. Zwar holte Rich Chernomaz nach einer Auszeit seinen Torhüter vom Eis und Shawn O´Donnell hatte 16 Sekunden das vermeintlich offene Tor vor Augen, das Spiel ging aber letztlich verloren.
Die Towerstars rutschten aufgrund des überraschend glatten Auswärtssieges von Bad Tölz in Kassel wieder auf den 7. Platz ab. Sie müssen nun am letzten Wochenende äußerst hart um die Punkte kämpfen und zugleich auf Patzer der Konkurrenz hoffen. 
(EVR/fe)
  
    
Tölzer Löwen
Pre-Playoff-Qualifikation gesichert!

(DEL2)  Ein Abend, der in die Tölzer Vereinsgeschichte eingeht! Erstmals in der DEL2-Historie gewinnen die Löwen in Kassel - das nur eine Randnotiz. Wirklich wichtig: Erstmals seit elf Jahren spielen die Tölzer Löwen wieder (mindestens) Pre-Playoffs in Deutschlands zweithöchster Spielklasse. Perfekt machte dies ein 3:0-Sieg bei den Huskies. "No more f****** Playdowns" schallte es durch die Löwenkabine. Die Erleichterung war spürbar, der Erfolg am Sonntagabend hochverdient und hart erarbeitet. Gegen alle Widrigkeiten schlugen die Buam den Tabellenführer, ermöglichten Maximilian Franzreb seinen zweiten Shutout und bestätigten ihren Status als bestes Auswärtsteam der Liga. Durch den Erfolg rutschen die Löwen auf Tabellenplatz fünf der DEL2. Mindestens Platz sieben, also das Heimrecht in den Pre-Playoffs ist ihnen dabei bei sechs Punkten Vorsprung und dem deutlich besseren Torverhältnis nur noch rechnerisch zu nehmen. Marco Pfleger und Philipp Schlager. Auf diese Namen hörten die Löwen-Verteidiger während einer Unterzahlsituation im letzten Drittel. Kevin Gaudet gingen die Defender aus. Andreas Schwarz und Manuel Edfelder hatten sich schon im vorherigen Shift aufgearbeitet. Niklas Heinzinger musste bereits nach zehn Spielminuten mit einer Oberkörperverletzung (Diagnose folgt) weichen und auch Matt MacKenzie lag zu diesem Zeitpunkt des Spiels beim Nähen eines Cuts auf einer Liege in der Kabine. Doch die Löwen ließen sich am Sonntagabend durch nichts aufhalten. Eine enorme Energieleistung am Ende einer harten Hauptrunde. Bereits im ersten Wechsel die erste vergebene Großchance der Buam. Insgesamt konnte man das Auftaktdrittel als ausgeglichen bezeichnen. Als sich beide Teams bereits auf ein 0:0 zur ersten Pause geeinigt schienen, traf Stefan Reiter drei Sekunden vor der Sirene zur Löwen-Führung. Ein Lucky Punch, wie er im Buche steht. Auch im nächsten Abschnitt die Buam gerade im Hinblick auf die Defensive mit einer Meisterleistung. Im gesamten Spiel bekam Franzreb nur 24 Schüsse auf seinen Kasten - ein bemerkenswert niedriger Wert für ein Auswärtsspiel bei einem Top-Team. Vorne traf noch im Mitteldrittel der enorm agile Philipp Schlager in Überzahl zum 2:0. Allgemein machte die dritte Sturmformation wieder ein gutes Spiel. Auch mit zwischenzeitlich nur zwei fitten Verteidigern kämpften die Löwen im Schlussdrittel bis zum Umfallen. Zwei Unterzahlsituationen wurden unbeschadet überstanden und vorne traf erneut Stefan Reiter per Empty-Netter zur Entscheidung. Am kommenden Wochenende, dem letzten der DEL2-Hauptrunde ist damit sogar noch die direkte Playoff-Viertelfinal-Qualifikation drin. Mit einem Sieg im Heimspiel gegen Bad Nauheim (Freitag, 19:30 Uhr) wäre diese bereits vor dem abschließenden Auswärtsspiel in Dresden geschafft. Doch das wichtigste und primäre Saisonziel nach zwei Jahren Playdown-Zittern ist bereits erreicht: Der vorzeitige sportliche Klassenerhalt!
(TL/sr)
  
    
Deggendorfer SC
DSC verspielt Zwei-Tore-Führung gegen den EC Peiting

(OLS)  Nach der deutlichen Niederlage am Freitagabend in  
Garmisch-Partenkirchen musste der Deggendorfer SC am Sonntag eine  
weitere herbe Niederlage hinnehmen. Nachdem das Team von Trainer Dave  
Allison vor 1582 Zuschauern zwischenzeitlich mit 3:1 führte, verlor  
man am Ende gegen die Oberbayern mit 3:6.
Dabei starteten die Hausherren keinesfalls schlecht ins erste Drittel.  
Die Deggendorfer erspielten sich in den Anfangsminuten ein optisches  
Übergewicht und wurden gegen Ende des ersten Abschnitts belohnt. In  
der 16. Minute  traf Andreas Gawlik mit einem strammen Schuss im  
Powerplay, ehe nur eine Minute später Curtis Leinweber einen Schuss  
unhaltbar zum 2:0 abfälschte.
Doch auch die Gäste kamen kurz vor Ende der erste 20 Minuten zu einem  
Treffer. Ty Morris vollendete einen Konter zum 2:1.
Als im zweiten Drittel Johannes Brunner in der 25. Minute sogar in  
eigener Unterzahl auf 3:1 erhöhte, schien die Partie aus  
Hausherrensicht in die richtige Richtung zu laufen. Doch in der  
Folgezeit leisteten sich die Deggendorfer immer mehr  
Unkonzentriertheiten und verloren zunehmend den Faden. Dies wurde in  
der 32. Minute auch prompt bestraft. Erneut war es Morris, der  
Zabolotny zum 3:2 überwand. Mit diesem Spielstand ging es hinein in  
die zweite Pause.
Im Schlussdrittel glichen die Peitinger erneut durch Morris in der 42.  
Minute erstmals aus. Die Deggendorfer Kufencracks wirkten nun total  
von der Rolle und kassierten in der 47. Spielminute den nächsten  
Treffer. Andreas Feuerecker traf per Distanzschuss zum 3:4. Doch damit  
nicht genug. Zwei weitere Treffer durch Stauder und Nagtzaam  
besiegelten die Deggendorfer Niederlage.
(DSC/mh)
  
    
EV Füssen
EV Füssen macht mit zwei Siegen gegen Lindau und Rosenheim die Playoff-Teilnahme klar

(OLS)  Der EVF hat ein hart umkämpftes Spiel in Lindau mit 5:1 (2:0, 1:0, 2:1) für sich entschieden. Eine starke und konzentrierte Auswärtsleistung des gesamten Teams sicherte den Erfolg, der gleichbedeutend mit der Playoff-Qualifikation ist. Leider gibt es auf EVF-Seite wie schon im letzten Spiel gegen Lindau Ausfälle zu beklagen. Im Januar hatte es Florian Simon erwischt, der bis heute nicht mehr spielen konnte, diesmal schieden Maximilian Dropmann und Moritz Kircher während der Partie verletzt aus.
Von Anfang an zeigten beide Teams viel Einsatz auf dem Eis, Chancen waren aber auch bei zwei Überzahlspielen eher Mangelware. In der siebten Minute verpasste Jalen Schulz ganz knapp die EVF-Führung, auf der anderen Seite blieb Andreas Jorde Sieger gegen Brent Norris. Danach scheiterte Marco Deubler am gegnerischen Torhüter Di Berardo, konnte aber einen Nachschuss zum 0:1 ins Netz setzen. Bei der zweiten Füssener Unterzahl erarbeitete sich Sam Payeur zwei große Möglichkeiten, im Gegenzug jubelten die Islanders über den vermeintlichen Ausgleichstreffer. Die Scheibe sprang jedoch ins Feld zurück, die Frage, ob von der Latte oder vom hinteren Torgestänge, blieb offen. Der Unparteiische entschied auf keinen Treffer, musste dafür kurz darauf Ludwig Nirschl nach einem harten Angriff auf Maximilian Dropmann mit einer Spieldauerstrafe vorzeitig zum Duschen schicken. Doch auch für den EVF-Verteidiger war die Partie vorzeitig beendet. Beim Spiel 4 gegen 4 konnte Dejan Vogl elf Sekunden vor Ende des Abschnitts einen Abpraller zum 0:2 verwerten, der Zeitpunkt natürlich denkbar günstig.
Im Mitteldrittel lief es dann aber zunächst nicht rund für die Schwarz-Gelben. Lindau verpasste zweimal knapp, der Vorteil der langen Überzahl wurde durch ein eigenes Foul nach einem ungenauen Aufbaupass abgegeben, und dann musste Andi Jorde innerhalb von drei Minuten gleich dreimal bei Alleingängen sein ganzes Können aufbieten, um den Anschluss zu verhindern. Erst nach zehn Minuten fing sich das Füssener Team wieder. Zunächst hatte Marc Besl den dritten Treffer auf dem Schläger, diesen markierte nach einem Konter schließlich erneut Dejan Vogl. Der deutliche Rückstand schien der Heimmannschaft gar nicht zu schmecken. Leidtragender war zunächst Vincent Wiedemann, der mit Anlauf in die Bande befördert wurde, der bemühten Spielleitung war die Aktion aber nur eine kleine Strafe wert. Eine Minute später erwischte es dann Moritz Kircher ungleich schlimmer, nach einem Check musste er mit der Trage vom Eis. An dieser Stelle wünschen wir gute Besserung. Strafzeit wurde für diese Aktion gar keine ausgesprochen. Erst zwei Sekunden vor Ende des Abschnitts gab es dann zwei Minuten wegen Crosschecks für die Gastgeber.
Die Überzahl brachte dem EVF gute Chancen, die beste hatte jedoch erst danach Marc Besl. Auf der anderen Seite konnte sich Jorde gegen Lüsch auszeichnen, musste aus einem Gewühl heraus aber doch noch das 1:3 durch Louis Trattner hinnehmen. Nun witterte der EVL eine Chance und erhöhte den Druck, konnte die souveräne Füssener Defensive aber nicht ausreichend in Bedrängnis bringen. Ganz im Gegenteil kamen die Ostallgäuer zu guten Möglichkeiten und es war Vincent Wiedemann, der per Rückhand das vorentscheidende 1:4 erzielte. Nach einem üblen Stockfoul an Samuel Payeur zog der EVF drei Minuten später ein gekonntes Powerplay auf und Sekunden nach Ablauf der Strafe „bedankte“ sich Füssens Stürmer dafür mit dem 1:5, was auch den Endstand bedeutete. 

Es war einfach eine grandiose Leistung, welche der EV Füssen beim 7:5-Heimsieg (1:2, 4:0, 2:3) gegen den Tabellenzweiten Starbulls Rosenheim bot. Simon, Landerer, Echtler, Dropmann, Stocker, Eichberger, Kircher, Guth, Hofmann, Klein und Keller ist dabei nicht die Aufzählung zweier EVF-Blöcke, sondern die der nicht zur Verfügung stehenden Spieler. Dank des Einsatzes von drei Nachwuchscracks aus dem DNL-Team konnten zumindest drei komplette Reihen gestellt werden. Und diese machten ihre Sache bis auf wenige Szenen ausgezeichnet und konnten so einen nicht zu erwartenden Sieg gegen den Favoriten einfahren.
Bereits im ersten Abschnitt gab es gute Chancen auf beiden Seiten, die Rosenheimer 2:1-Führung resultierte aus zwei Fehlern des EVF. Bei einem Unterzahlangriff griff Füssens Goalie bei einem Schuss von Litesov aus spitzem Winkel daneben, von seiner Fanghand trudelte der Puck zum 0:1 ins Netz. Beim 1:2 agierte ein Verteidiger zu offensiv, den Konter verwandelte Baindl eiskalt. Dazwischen hatte Ondrej Zelenka mit einem schönen Handgelenkschuss für den Ausgleich gesorgt, im Spielbericht wurde fälschlicherweise Payeur als Torschütze genannt.
Das Mitteldrittel war dann aus Füssener Sicht eine einzige Show. Rosenheim war sichtlich überrascht von der Vehemenz, mit der die heimischen Spieler agierten, und kam in der Defensive nun immer wieder in Bedrängnis. Bereits nach einer Minute hatte Eric Nadeau zwei Riesenchancen, mit der dritten machte er das 2:2. Zwei Minuten später war Marc Besl frei durch, scheiterte aber an Andreas Mechel, den Nachschuss setzte er ans Außennetz. Zur Spielhälfte vergab Tobias Meier einen Direktschuss knapp, danach gab es die erste Unterzahl für den EVF. Doch wie schon im ersten Abschnitt fiel auch diesmal ein Shorthander, Dejan Vogl schoss nach einem Fehlpass zum 3:2 ein. Es folgte eine starke Druckphase der Gäste, gleich dreimal musste Benedikt Hötzinger sein ganzes Können aufbieten. Nach zwei Minuten übernahm aber wieder Schwarz-Gelb das Kommando. Velebny scheiterte an der Fanghand von Mechel, Marco Deubler vergab nach tollem Solo. Und dann war da noch Sam Payeur, der den Puck ansatzlos zum 4:2 in die Maschen jagte. Das Stadion stand Kopf, die Starbulls wechselten den Torhüter. Steinhauer konnte sich gleich gegen Vogl und Nadeau auszeichnen, war aber eineinhalb Minuten vor Drittelende machtlos, als die Reihe um Wiedemann, Naumann und Zelenka durch Letzteren die Scheibe ins Tor zelebrierte.
Mit 5:2 ging es in den letzten Abschnitt, für den EVF galt es den Vorsprung zu verteidigen. Rosenheim kam dann auch wie erwartet mit sehr viel Druck und gab sich nicht geschlagen. Hötzinger wurde immer mehr zum Turm in der Schlacht, hielt auch einen Alleingang von Höller. Bei einem Schlagschuss von Bergmann nach eigentlich bereits abgewehrter Chance war er aber machtlos. Ebenso vier Zeigerumdrehungen später, als der Kanadier Robinson-Smith aus spitzem Winkel zum 5:4 abstaubte. Die Oberbayern witterten nun natürlich ihre Chance, bissen sich aber immer wieder an der dezimierten Defensive des Eissportvereins die Zähne aus. Richtig brenzlig wurde es viereinhalb Minuten vor Spielende, als Christian Krötz auf die Strafbank musste. Doch auch diese Situation meisterten die Ostallgäuer. Und als der Gästetrainer alles auf eine Karte setzte und seinen Torhüter vom Eis nahm, traf Marc Besl zum 6:4. Rosenheim gab aber immer noch nicht auf, kam erneut mit einem sechsten Feldspieler und 47 Sekunden vor Spielende durch einen abgefälschten Schuss von Daxlberger zum fünften Treffer. Diesen konterte erneut Marc Besl mit seinem zweiten Empty-Net-Goal zum Endstand von 7:5.
Durch diesen Erfolg hat sich der EVF auch rechnerisch für die Playoffs qualifiziert, kann zudem vom Achten Selb nicht mehr eingeholt werden. Die Gäste verpassten durch die Niederlage dagegen den Sprung an die Tabellenspitze. Lobenswert ist das sehr faire Auftreten beider Mannschaften, die Stimmung beider Fanblöcke sowie die fehlerfreie Spielleitung der Unparteiischen.
Trainer John Sicinski (Rosenheim): „Unser Ziel war heute: Füssen darf nicht härter arbeiten und mehr laufen als wir. Das ist uns nicht gelungen. Der EVF war cleverer, schneller, intensiver. Von den ersten vierzig Minuten bin ich sehr enttäuscht, wir hätten heute den ersten Platz holen können, jetzt müssen wir um den vierten kämpfen. Gratulation an Füssen zum verdienten Sieg.“
Trainer Andreas Becherer (EV Füssen): „Heute hatten wir miese Voraussetzungen. Ich habe den Jungs gesagt, wir haben jetzt zwei Möglichkeiten. Entweder den Kopf in den Sand stecken oder das Maximale aus der Situation heraus holen. Wir haben dann mit viel Feuer und taktisch gut gespielt. Im ersten Drittel sind wir durch zwei individuelle Fehler in Rückstand geraten, das zweite war überragend. Eines der besten, seitdem ich hier Trainer bin. Dass es dann nochmals eng wurde lag am Gegner Rosenheim. Die Playoffs sind nun sicher, die Mannschaft hat Einmaliges geleistet, das macht stolz.“
(EVF/mil)
  
    
ECDC Memmingen
Trotz Niederlage weiter Spitze: Riessersee besiegt die Indians

(OLS)  Nach der bitteren Niederlage am Freitag in Weiden setzte es den nächsten Dämpfer im Indianer-Lager. Mit 1:4 musste man sich am Ende gegen die formstarken Gäste aus Garmisch-Partenkirchen geschlagen geben. Rund 1550 Zuschauer verfolgten die Partie am Sonntagabend.
Die bereits länger anhaltende Durststrecke sollte spätestens an diesem Abend mit einem Sieg über das Team von der Zugspitze beendet werden, doch so richtig klappte das Vorhaben schon zu Beginn nicht. Memmingen anfangs mit leichten Vorteilen, tat sich aber schwer gegen die Gäste. Der SCR zeigte seine Kaltschnäuzigkeit in der 6.Minute. In einer Druckphase verwertete Dennis Lobach zur 1:0 Führung. Im weiteren Verlauf des ersten Drittels kamen die Hausherren nicht mehr dazu ihr Spiel aufzuziehen, während hingegen Riessersee mit deutlich mehr Zug zum Tor agierte und aggressiver spielte. So war man den Indianern immer einen Schritt voraus und erzielte kurz vor Ende des ersten Abschnitts noch das 2:0. Moritz Miguez war der Torschütze für die Werdenfelser.
Auch im zweiten Drittel legte der SCR noch einen drauf. In Überzahl traf Victor Östling zum 3:0 in der 23.Minute. Der ECDC probierte es nun mit der Brechstange, machte Druck und hatte auch einige Überzahlsituationen. Vergebens, denn die Tore fehlten weiterhin.
Im letzten Drittel ging es zerfahren weiter. Allgemein fehlte der rote Faden im Spiel des Teams von Coach Waßmiller. Auch wenn Brad Snetsinger in der 52.Minute zum 1:3 verkürzte, sollte dies nichts mehr ändern. Der Altmeister aus Garmisch setzte in der 54.Minute den Deckel drauf. Simon Mayr vollendete zum 4:1 für den SC Riessersee, was zugleich auch der Endstand war.
Damit geht ein weiteres Spiel verloren, was an der Tabellensituation aber erneut nichts ändert. Der ECDC geht auch am kommenden Wochenende als Tabellenführer ins Rennen. Doch die nächste schwere Aufgabe steht bereits am Freitag an. Mit den Starbulls Rosenheim kommt ein Team aus der Spitzengruppe nach Memmingen. Beide Teams sind zum Siegen verdammt, da mittlerweile fünf Mannschaften sich um das begehrte Heimrecht streiten. Noch haben die Indians alles in der eigenen Hand, doch müssen nun Punkte her. Daher braucht die Mannschaft auch bei diesem Topspiel gegen den direkten Konkurrenten die Unterstützung der Fans, um im Endspurt der Meisterrunde aus eigener Hand das Beste herauszuholen.
(ECDCM/mfr)
  
    
ERC Sonthofen
Dezimierter Kader der Bulls sichert sich durch einen 3:2-Erfolg nach Penaltyschießen Platz eins in der Verzahnungsrunde

(OLS)  Ohne die verletzten Philipp Sander, Ondrej Havlicek und Tim Marek sowie den krankheitsbedingten Ausfall von Vladimir Kames, fuhr der ERC Sonthofen mit gerade mal zwölf Feldspielern nach Höchstadt. Dennoch zeigte das Team von Martin Ekrt, warum es zurecht an der Spitze der Verzahnungsrunde steht.
Die Bulls starteten optimal in die Partie und gingen bereits in der vierten Minute in Führung. Santeri Ovaska brachte die Schwarz-Gelben mit 1:0 in Führung. Im weiteren Verlauf entwickelte sich eine gute und weitestgehend ausgeglichene Partie. Die wenigen Chancen konnte jedoch kein Team weiter nutzen.
Im zweiten Drittel der frühe Rückschlag für den ERC. Neugebauer traf bereits nach 70 Sekunden und glich die Partie zum 1:1 aus. Auch das zweite Drittel verlief weitestgehend wie das erste, doch diesmal sollten die Bulls kurz vor Ende nochmals zuschlagen. Jörg Noack traf vier Sekunden vor der Pausensirene zum nicht unverdienten 2:1.
Im letzten Drittel drückten die Alligators nochmal, den Bulls sah man zunehmend den Kräfteverschleiß an. So war es Aab, der in der 49. Minute den erneuten Ausgleich für sein Team erzielen konnte. Bei diesem Spielstand blieb es auch bis zur 60. Minute.
Die anschließende Overtime blieb torlos und so musste das Penaltyschießen entscheiden. Dort war es Lukas Slavetinsky, der den einzigen Treffer erzielte und somit auch den Zusatzpunkt für den ERC Sonthofen sicherte.
Damit kann den Bulls in der Verzahnungsrunde Platz eins nicht mehr genommen werden und so genießen sie immer Heimrecht in den Playoffs.
(ERCS/sf)
  
    
ESC Moskitos Essen
Erst Big Points gegen Erfurt, dann glücklos an der Ostsee

(OLN)  Die Wohnbau Moskitos haben am Wochenende einen großen Schritt in Richtung Pre-Playoff-Teilnahme gemacht. Am Freitag schlugen die Essener ihren direkten Konkurrenten BlackDragons Erfurt mit 6:3. 
In der Sonntagpartie verschlug es die Moskitos dann an die Ostsee zu den Rostock Piranhas. Dort konnte der ESC nicht an die Leistung der Freitagspartie anknüpfen und unterlag verdient mit 1:3. So haben die die Essener nach wie vor beste Aussichten auf die Pre-Playoffs, müssen sich aber noch gedulden. Spätestens nach einem Sieg am kommenden Wochenende wäre ihnen die Teilnahme nicht mehr zu nehmen. 
In Rostock erhielt der ESC Unterstützung aus der DNL von der DEG durch Lorer, Volkmann und Wächtershäuser, die nach ihrem DNL-Spiel am Samstag in Berlin dort blieben und am nächsten Tag mit dem Zug zu den Moskitos stießen. So hatte man nach längerer Zeit mal wieder drei komplette Reihen zur Verfügung.
Frensel startete im Tor der Essener und wurde auch gleich von Rostock unter Beschuss genommen. So richtig fanden die Moskitos nicht ins Spiel. In der elften Minute das 1:0 für die Gastgeber durch Pauker. Damit ging es auch in die erste Drittelpause.
Im zweiten Abschnitt ein unverändertes Bild, Rostock bestimmte das Geschehen, zwei weitere Treffer durch Pauker (27.) und Kurka (30.) zum 0:3-Zwischenstand waren die Folge. Patocka konnte in der 36. Minute auf 3:1 verkürzen und drei Sekunden vor dem Drittelende zog Rostock ein Strafzeit, die den Moskitos den Start in Überzahl ins letzte Drittel ermöglichte.
Diese verstrich jedoch zu Beginn des letzten Durchgangs ungenutzt und alle Bemühungen der Moskitos, ein weiteres Tor zu erzielen, blieben vergeblich. Zwei Strafen gegen Essen in der jedoch ansonsten sehr fairen Partie erschwerten dieses Unterfangen zusätzlich.
So ging es ohne Punkte auf die weite Heimreise zurück von der Ostsee an den Essener Westbahnhof, wo nun am kommenden Wochenende die Entscheidung um den Einzug in die Pre-Playoffs für die Moskitos fallen kann. Zwei Punkte benötigt man aus den verbleibenden zwei Spielen und die will man am besten schon kommenden Freitag gegen die Hannover Indians holen, für die es aber auch noch um das Heimrecht in den anstehenden Playoffs geht.

Durch ein Wechselbad der Gefühle mussten 1051 Zuschauer, von denen die Grundschulkinder dank des Spieltagssponsors „innogy“ freien Eintritt hatten, bereits am vergangenen Freitag in der Partie der Wohnbau Moskitos gegen die Black Dragons aus Erfurt.
Im ersten Abschnitt agierten die Essener viel zu defensiv und zu passiv, kamen so nur zu wenigen Torabschlüssen. Erfurt zeigten hingegen einen guten Start und in der 14. Minute das 1:0 durch Gulda und in der 20. Minute das 2:0 durch Toivanen besorgten die Führung für die Black Dragons nach dem ersten Abschnitt.
Nach dem Pausenwasser im zweiten Drittel die Moskitos nun verbessert und in der 28. Minute konnte Holzmann eine schöne Kombination über Richter und Hildebrand zum 1:2- Anschluss verwerten.
In Überzahl war es Saccomani in der 35. Minute in Überzahl auf Vorlage von Holzmann und Huebscher, der den 2:2-Ausgleich erzielte. Nun waren die Moskitos zurück im Spiel, mussten aber den nächsten Rückschlag hinnehmen, als Denner in der 39. Minute für die erneute Führung der Gäste aus Erfurt sorgte.
Mit einem knappen Rückstand für Essen ging es ins letzte Drittel und die Moskitos nun wesentlich zielstrebiger zum Tor der Gäste. Ohne Unterbrechung lief das Spiel vom ersten Bully des letzten Drittels genau 3 Minuten und 37 Sekunden, als Saccomani mit einem platzierten Flachschuss für den Ausgleich zum 3:3 verantwortlich war. Wieder war das Comeback gelungen und nun legten die Moskitos nach.
In der 46. Minute erzielte Holzmann die erstmalige Führung zum 4:3 für die Moskitos an diesem Abend. Patocka und Hildebrand hatten ihm aufgelegt und er die Scheibe unter die Latte des Erfurter Tores gezirkelt.
Nun musste Erfurt kommen, denn eine Niederlage würde sie in eine schwierige Situation im Kampf um die Pre-Playoffs bringen. Eine berechtigte Strafe gegen Essens Zajic knapp fünf Minuten vor dem Ende wegen absichtlichem Einklemmen der Scheibe an der Bande gab ihnen die Gelegenheit dazu. Coach Carroll nahm eine Auszeit und schon über dreieinhalb Minuten vor dem Ende seinen Torwart für einen sechsten Spieler vom Eis, um den Ausgleich in Überzahl erzielen zu können. 
Doch Veit Holzmann hatte was dagegen und konnte auf Vorlage von Hildebrand und Hoffmann zum 5:3 ins leere Erfurter Gehäuse einnetzen. Erfurt versuchte es erneut mit der Herausnahme von Otte-Günzler, doch 24 Sekunden vor dem Ende war der Sack zu und das Spiel entschieden. Marc Stähle auf Vorlage von Patocka und Kraus traf ebenfalls ins verwaiste Tor der Gäste und stellte so den Endstand von 6:3 her.
(ESCE/ea)
  
    
Crocodiles Hamburg
Knappe Niederlage für die Crocodiles im Spitzenspiel

(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben das Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten am Sonntagabend knapp mit 2:1 (1:0/0:1/1:0) verloren. Trainer Jacek Plachta musste beim Herner EV neben Chase Witala, Eddy Rinke-Leitans und Tobias Bruns auch noch auf Jordan Draper verzichten.
Vor 1.427 Zuschauern in der Hannibal-Arena erwischten die Hausherren einen besseren Start und gingen früh in Führung. Ein Schuss von Patrick Asselin trudelte hinter Kai Kristian Richtung Torlinie, der Klärungsversuch der Hamburger Defensive prallte vom eigenen Torwart ins Tor (4.). In der Folge fehlte den Hernern das Glück allerdings im Abschluss – aus 14 Versuchen resultierte nur ebenjener Treffer. Hamburg hingegen fand nach vorne nicht die richtigen Mittel und wurde hinten immer wieder vom stark aufgelegten Schlussmann gerettet.
Im zweiten Abschnitt kam die Mannschaft um Kapitän Norman Martens aber immer besser ins Spiel und wurde gefährlicher vor dem Tor von Hernes Björn Linda. Dieser musste schließlich in der 25. Minute hinter sich greifen, nachdem Tim May einen Abpraller aus der Luft ins Gehäuse der Gastgeber beförderte – Das erste Tor des Angreifers im Dress der Krokodile. Es entwickelte sich ein gutes Spiel, bei dem beide Mannschaften Chancen auf die Führung liegen ließen, sodass der Spielverlauf auch zu Beginn des letzten Spielabschnitts völlig offen war.
Auch im dritten Drittel schenkten sich die Teams nichts. Beide Clubs klappten die Visiere hoch und suchten ihr Glück in der Offensive. Sieben Minuten vor Schluss wurde das torarme Spiel schließlich doch noch um einen Treffer reicher. Dennis Palka erwischte den Puck vor Kai Kristian nicht richtig, wodurch der Schuss für den Hamburger Goalie aber unberechenbar wurde und einschlug. Obwohl die Crocodiles noch einmal alles reinwarfen, wollte die Scheibe einfach nicht mehr über die Herner Torlinie. Es blieb beim 2:1, was den Gastgebern die Vizemeisterschaft der Oberliga Nord bescherte.
„Kai hat uns im ersten Drittel im Spiel gehalten, danach hat sich ein sehr schnelles Spiel auf Augenhöhe entwickelt. In der Defensive wollten wir es teilweise unnötigerweise spielerisch lösen und haben die Scheibe zu leichtfertig hergeschenkt. Da müssen wir dran arbeiten und den Puck einfach mal aus der Gefahrenzone schießen“, so May.
(CH/tb)
  
    
Herner EV
2:1 Erfolg über Hamburg bringt Herne die Vizemeisterschaft - Platz 2 der Oberliga-Nord geht an Herne

(OLN)  Herne geht als Zweiter der Oberliga-Nord in die Play-offs. „Wir sind die beste deutsche Mannschaft der Oberliga Nord, da können die Jungs zurecht stolz drauf sein“, Trainer Danny Albrecht brachte es nach dem 2:1 Heimerfolg gegen die Hamburg Crocodiles auf den Punkt. Das Spiel gegen die Crocodiles war nichts für schwache Nerven.
Es wurde ein erwartet intensives Spiel gegen die Hamburg Crocodiles. Schließlich ging es für beide Teams noch um den zweiten Platz. Dabei erwischte Herne einen guten Start in das Spiel. In der 4. Minute sorgte Torjäger Patrick Asselin bereits für das Herner 1:0. Die 1427 Zuschauer in der Hannibal-Arena bekamen jetzt zahlreiche Torszenen zu sehen. Die Torleute Björn Linda und Kai Kristian standen immer wieder im Mittelpunkt.
Bis zum nächsten Treffer dauerte es einige Zeit. In der 25.Minute glichen die Gäste durch Tim May aus. Bis in das letzte Drittel hinein blieb die Begegnung offen. Es wurde nun noch etwas intensiver in den Zweikämpfen und die Spannung nahm weiter zu. In der 54.Minute erlöste Dennis Palka dann den HEV. Er brachte sein Team mit 2:1 in Führung. Die Spannung war jetzt kaum noch zu überbieten, denn Hamburg versuchte alles, um noch zum Ausgleich oder vielleicht auch mehr zu kommen, doch das Herner Team verteidigte den knappen Vorsprung bis zur Schlusssirene und sorgte damit am Spielende für viele glückliche Gesichter in der Hannibal-Arena.
Danny Albrecht: „Das Spiel heute hatte schon ein wenig Playoff-Charakter. Wir haben gut zusammen gespielt, über 60 Minuten gut in den Zweikämpfen gearbeitet, waren jederzeit gut organisiert und in der Defensive stabil. Vorne waren wir leider ein bisschen unglücklich gewesen, sonst hätte der Sieg durchaus noch etwas höher ausfallen können. Wir schauen jetzt noch auf die nächste Woche und dann wird's richtig ernst.“
Auf einen Wunschgegner aus dem Süden möchte sich der Coach nicht festlegen: „Wir nehmen es in den Play-offs so wie es kommt.“ Eine Entscheidung über die Platzierungen ist im Süden bisher noch nicht gefallen. Es stehen dort noch vier Spieltage aus und es kann noch viel in der Tabelle ändern.
(HEV/du)
  
    
Rostocker EC
Den Piranhas reicht eine Minimalleistung - Der REC gewinnt am Sonntagabend mit 3:1 (1:0, 2:1, 0:0) in der Oberliga Nord gegen die Moskitos Essen

(OLN)  Nach dem ernüchternden 3:8 bei den Crocodiles Hamburg haben die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs gleich wieder die Kurve gekriegt und am Sonntag ihr drittletztes Hauptrunden-Spiel der Oberliga Nord in der Eishalle Schillingallee gegen die Moskitos Essen mit 3:1 (1:0, 2:1, 0:0) gewonnen.
In einem kurzweiligen ersten Drittel machte der REC gleich Betrieb. Stanley (1.), Becker (2.) und Miethling (3.) scheiterten allerdings an Gäste-Keeper Frensel. Glück hatten die Hausherren bei einem Schuss an den Außenpfosten von Hildebrand (7.), auch mussten sie eine 3:5-Unterzahl überstehen, aber insgesamt ging das 1:0 nach den ersten 20 Minuten vollauf in Ordnung.
Auch in den zweiten Durchgang fand Rostock sehr gut hinein. Zwar kamen zunächst auch Brockelt (23.) und Stanley (24.) nicht an Frensel vorbei, doch letztlich erhöhte der REC auf 3:0. Besonders schön das dritte Tor durch einen Distanzschuss von Kurka. Die Gastgeber hatten alles voll im Griff – bis Essen plötzlich verkürzte…
Doch nachdem eine erneute Unterzahl gleich zu Beginn von Drittel drei folgenlos blieb, brannte nichts mehr an.
Piranhas-Trainer Christian Behncke: „Essen war heute schwach, uns reichte eine Minimalleistung. Wichtig war, nach dem Freitag-Spiel wieder ein gutes Gefühl zu bekommen und drei Punkte einzufahren. Jetzt wollen wir die letzten beiden Spiele auch noch vernünftig über die Bühne bringen und uns dann in den Pre-Play-offs gut präsentieren und weiterkommen.“ 
(REC/at)
  
    
Region Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern - Regionalliga Südwest - Landesliga Baden-Württemberg
  
   
EHC Klostersee
HC Landsberg Riverkings – EHC Klostersee 10:2 (2:1, 6:0, 2:1)

(BYL)  Der Trip am Faschingssonntag nach Landsberg war für den EHC Klostersee keine Reise wert. In an diesem frühen Abend in wirklich allen Belangen unterlegen unterlagen die Grafinger den gastgebenden Riverkings deutlich mit 2:10. In jeder Situation und Phase präsenter und aggressiver sei der Gegner zu Werke gegangen, dazu habe man bei ein paar Gegentoren nicht gut ausgesehen, fasste Co-Trainer Helmut Gleixner zusammen, der für den gesundheitlich angeschlagenen Dominik Quinlan coachte. "Das war von hinten bis vorne nicht unser Tag."
Im ersten und letzten Abschnitt hatten die Rot-Weißen weitgehend Kontrolle in der eigenen Zone, dazwischen ließ die Abwehrarbeit der kompletten Fünfer-Blocks arg zu wünschen übrig. Die Riverkings konnten sich mit einem halben Dutzend Einschüsse in den EHC-Kasten gebührend austoben. An der Punktevergabe hätte wohl auch eine durchgehend stabile Vorstellung der EHCler nichts geändert, die Höhe der Niederlage muss man sich freilich auf die eigenen Fahnen schreiben.
Vor dem abschließenden Gastspiel beim ERC Bulls Sonthofen (Sonntag, 18 Uhr - Freitag ist spielfrei) kann der Fokus bereits jetzt auf die Pre-Playoffs gerichtet sein. Als Achter der Verzahnungsrunde treffen die Klosterseer im Fight um ein Ticket für die K.O.-Runde auf den Erstplatzierten der unteren Zwischenrunde. Als der stehen die EC Pfaffenhofen Eishogs bereits fest.
(EHCK/pel)
  
    
EHC Königsbrunn
Königsbrunn vergeigt im letzten Drittel

(BYL)  Mit 5:7 verliert der EHC Königsbrunn sein Auswärtsspiel gegen die „Eishackler“ des TSV Peißenberg. Dabei lagen die Brunnenstädter in der letzten Drittelpause noch mit 5:2 vorne.
EHC-Coach Waldemar Dietrich hatte wie schon in der Partie gegen Schweinfurt bis auf die Verletzten Alexander Strehler, Maxi Hermann und Max Arnawa den kompletten Kader zur Verfügung.
Der EHC startete sehr gut in die Partie, schon nach vier Minuten stand es durch den Treffer von Anton Zimmer 1:0 für Königsbrunn. Nur drei Minuten später erhöhte der EHC in Überzahl auf 2:0, Jakub Šrámek netzte aus unmöglichen Winkel ein. Dabei stand er seitlich hinter der Torlinie und schoss den Rücken des Goalies an, von dem aus der Puck dann im Tor landete. Nun kam Leben in die gegnerische Mannschaft, doch der EHC überstand die kurze Druckphase der Eishackler schadlos. Die Führung für den EHC war hochverdient, weitere Treffer fielen aber nicht mehr bis zur ersten Pause.
Peißenberg startete im zweiten Drittel deutlich aggressiver und ging nun beherzter in die Zweikämpfe, den nächsten Treffer markierte aber der EHC. Hayden Trupp erhöhte auf 3:0, doch nur eine Minute später konnte auch der Peißenberger Anhang über den 3:1 Anschlusstreffer jubeln. Als erneut nach einer weiteren Minute das 3:2 für die Gastgeber fiel, drohte die Partie zu kippen. Die Eishackler machten nun mächtig Druck, den nächsten Treffer machte aber wieder der EHC, als Mauro Seider zum 4:2 einschoss. Julian Becher legte dann kurz darauf in der 29. Spielminute zum 5:2 nach. Auch dieser Doppelschlag zeigte Wirkung, dieses mal allerdings bei den Eishacklern. Nach einem Bandencheck gegen Nicolas Neuber wurde der Peißenberger Manuel Singer für sein rüdes Einsteigen zum Duschen geschickt, der EHC hatte nun fünf Minuten Überzahl. Allerdings verpassten es die Brunnenstädter, den Vorsprung weiter auszubauen. Mit dem 5:2 gingen dann auch beide Mannschaften ein letztes Mal in die Drittelpause.
Im letzten Spielabschnitt verwaltete der EHC zunächst das Ergebnis, doch in der 46. Spielminute verkürzte Peißenberg in Überzahl auf 5:3, die Eishackler erhöhten jetzt die Schlagzahl. Doch der EHC hatte danach noch vier Minuten Überzahl, aber auch jetzt wollte den Königsbrunnern kein Treffer gelingen. Gleich danach sollte sich das rächen, denn kaum war Peißenberg komplett, fiel auch schon das 5:4. Nur eine Minute später musste Torfrau Jennifer Harß erneut hinter sich greifen, die Eishackler glichen aus. Doch es kam noch schlimmer für den EHC, 69 Sekunden vor Drittelende ging Peißenberg zum ersten Mal mit 5:6 in Führung, Königsbrunns Coach Waldemar Dietrich nahm eine Auszeit. Doch auch danach ging nichts mehr, nach der Herausnahme von Torfrau Jennifer Harß zugunsten eines weiteren Stürmers trafen die Eishackler ins leere Netz und sorgten so für den 5:7 Endstand. Einen Bärendienst erwies aber Anton Zimmer seiner Mannschaft, der nach einem Stockstich vorzeitig vom Platz musste und im letzten Spiel nach dieser Unsportlichkeit fehlen wird.
Königsbrunn tritt nach dem katastrophalen Schlussabschnitt ohne die Punkte die Heimreise an und hat am nächsten Wochenende noch ein Spiel zu absolvieren, danach endet die Saison. Den Klassenerhalt haben die Brunnenstädter schon am Freitag erreicht. Für Peißenberg wird es nochmal spannend, durch den Sieg ist die Mannschaft mit drei Punkten Abstand vor Geretsried Tabellenzweiter und wäre damit für die Playoffs zur Oberliga qualifiziert. Allerdings haben die Eishackler schon alle Spiele der Qualifikationsrunde hinter sich. Falls Geretsried also in Dorfen mit mehr als vier Toren Unterschied gewinnen sollte, wäre Geretsried wieder Tabellenzweiter vor Peißenberg, für die es dann auch das Saison-Aus bedeuten würde.
Coach Waldemar Dietrich war nach der Partie verbittert: „Wir haben sehr gut angefangen im ersten Drittel, im zweiten Abschnitt wäre das Spiel nach dem 3:2 fast gekippt. Dann haben wir aber gut reagiert und das 4:2 geschossen. Im letzten Drittel führen wir mit 5:2 und da ist dann etwas passiert, was nicht passieren darf. Wie schon in einigen anderen Partien haben wir das Spiel am Ende aus der Hand gegeben, am Freitag ist das für uns ja nochmal gut gegangen. Meiner Meinung nach fehlt meiner Mannschaft noch die Erfahrung, die Spieler können da nicht einfach die Scheibe über die blaue Linie schießen. Peißenberg hat das im letzten Drittel sehr gut gemacht und die Scheibe immer zum Tor gebracht. Wer dann fünf Treffer in einem Drittel macht, der hat am Ende auch verdient gewonnen.“
(EHCK/hp)
  
    
ESV Buchloe
Souveräner Auswärtssieg sichert das Playoff-Heimrecht - ESV Buchloe gewinnt letztes Auswärtsspiel der Aufstiegsrunde beim Schlusslicht Bad Aibling mit 7:1

(BLL)  Einen zu keiner Zeit gefährdeten und auch in dieser Höhe verdienten 7:1 (3:0, 3:0, 1:1) Auswärtssieg fuhren die Buchloer Piraten am vorletzten Spieltag der Aufstiegsrunde in Bad Aibling ein. Gegen das Schlusslicht hatten die Gennachstädter keinerlei Probleme und Mühe, auch weil bei den Gastgebern die Luft schon vorzeitig raus zu sein schien. Die konzentriert zu Werke gehenden Buchloer dagegen durften sich über den zehnten Sieg in der Aufstiegsrunde freuen, der gleichzeitig auch schon das sichere Heimrecht in den Playoff-Spielen bedeutet. Denn durch die Ergebnisse der Konkurrenz können die Buchloer am kommenden Wochenende maximal noch auf Rang zwei abrutschen und dürfen in der „Best of Three“ Serie ab 6. März somit zunächst vor heimischer Kulisse um den Aufstieg spielen.
Ganz so leicht wie am Sonntagabend in Bad Aibling wird es dort aber mit Sicherheit nicht werden. Denn gegen die Aibdogs waren die Pirates über 60 Minuten die klar bessere und spielbestimmende Mannschaft, was sich schon im Auftaktdrittel schnell auf der Anzeigentafel wiederspiegelte. Gerade einmal 45 Sekunden waren absolviert, als Robert Wittmann nach gutem Pass von Alexander Krafczyk den Puck nur noch ins offene Tor zum 1:0 einschieben musste. Auch nach der frühen Führung blieben die Freibeuter an Drücker, wenngleich die Aiblinger auch zweimal gefährlich vor Schlussmann Alexander Reichelmeir auftauchten. Doch den nächsten Treffer erzielten erneut die Buchloer: Michal Petrak zog über die rechte Seite zum Tor und setzte den Puck sehenswert mit der Rückhand unter die Latte (6.). Und kurz vor Drittelende legte Alexander Krafczyk im ersten Powerplay noch das 3:0 nach, als er in bekannter Manier eine Direktabnahme in die Maschen setze (19.).
Nach dem abgeklärten Auftaktdrittel wurde die Dominanz der ESV im Mitteldrittel sogar noch größer. Selbst bei Fünf gegen Fünf schnürten die Piraten die Gastgeber in deren Zone stellenweise ein, doch es sollte bis zur 29. Minute dauern, ehe der nächste Treffer fiel. Nachdem die Buchloer in einer sehr fairen Partie zum zweiten Mal mit einem Mann mehr auf dem Eis agieren durften, markierte Lucas Ruf mit einem platzierten Schuss das 4:0, womit man an diesem Abend eine 100 prozentige Powerplayquote erreichte. Die Gegenwehr des Tabellenschlusslichts schien nun immer mehr zu schwinden, obwohl Torwart Reichelmeir nochmals bei einem der ganz wenigen Entlastungsangriffe wachsam zur Stelle war. Sein Gegenüber Kai Klimesch, der trotz des deutlichen Resultats noch der beste Aibdog an diesem Abend war, musste nach 37 Minuten erneut hinter sich greifen. Maximilian Schorer war im Slot von Marc Barchmann von hinter dem Tor optimal bedient worden und hatte freistehend keine Probleme auf 5:0 zu erhöhen. Und noch vor dem letzten Seitenwechsel gelang der sechste Torerfolg, als Marco Göttle bei Spielzeit 39:59 im Nachsetzen den 6:0 Pausenstand nach 40 Minuten besorgte.
Im Schlussabschnitt verflachte das Spiel dann ein klein wenig, wobei die Buchloer weiter nicht voll ans Limit gehen mussten um die Partie unter Kontrolle zu behalten. In Unterzahl kassierte man dann aber den einzigen Gegentreffer des Abends. Tobias Flach war für den Ehrentreffer des EHC verantwortlich (46.) und vermieste Alexander Reichelmeir so den Shutout. Es sollte aber der einzige Makel bleiben, denn nur knappe eineinhalb Minuten später traf Michal Petrak noch zum 7:1, was auch gleichzeitig der Endstand in einem sehr einseitigen Duell bedeutete.
Am kommenden Wochenende wartet nun zum Abschluss am Sonntag ab 18 Uhr noch das letzte Aufstiegsrundenspiel zu Hause gegen Dingolfing die Piraten. Ein Punkt würde dort bereits genügen, um die Runde als Tabellenerster zu beenden. Dann würde man in den entscheidenden Playoffs auf den Gruppenvierten treffen.
(ESVB/chs)
  
    
ESC Kempten
Sharks buchen Playoff Ticket - ESC Kempten gewinnt den Krimi beim ESC Haßfurt durch zwei späte Tore mit 3:4

(BLL)  Ein regelrechtes Endspiel stand am Sonntagabend auf dem Plan, Haßfurt mussten gewinnen um noch eine Chance auf einen Platz unter den ersten Vier zu haben. Im Gegenzug hatte Kempten die Gelegenheit mit drei Punkten die Playoffs bereits einen Spieltag vor Ende der Aufstiegsrunde fest zu buchen. Nicht mit dabei waren der immer noch erkrankte Alexander Henkel sowie Daniel Jun. Und auch Ahren Spylo fehlte erneut, für ihn ist die Saison nach dem kurzen Comeback schon wieder zu Ende. Seine Rückenverletzung aus dem Spiel in Moosburg lässt leider keinen weiteren Einsatz zu. Im Spiel gegen Ulm hatte er es nochmal versucht, aber die Schmerzen sind zu stark um ein vernünftiges Eishockey zu spielen.
Wie schon zu erwarten startete Haßfurt wie die Feuerwehr um ihre letzte Chance zu nutzen. Und es dauerte auch nicht lange, schon in der vierten Minute traf Michal Babkovic mit einem Abpraller zur verdienten Führung. Kempten konnte sich nicht oft vom Anfangsdruck der Hausherren befreien, zeigte sich dabei allerdings enorm kaltschnäuzig. Mit einem Konter fast aus dem Nichts überraschte Alexander von Sigriz den Torwart der Hawks in der achten Minute  zum Ausgleich. Und es kam noch besser, Kurtis Kapitza zog in Minute 11 einfach von der blauen Linie ab und der Puck schlug zur Gästeführung ein. Doch Haßfurt spielte weiter sehr aggressiv und mit Tempo nach vorne. Erneut war es dann der Tscheche Babkovic, den man im ersten Drittel nicht in den Griff bekam, der in der 16. min in Überzahl den Ausgleich erzielte, nachdem er zuvor unbehelligt durch die Abwehr der Sharks marschierte. Und nur 2 Minute später noch das 3:2 für die Hawks, die verdient zur Pause führten. Der zweite Spielabschnitt bot den Zuschauern ein intensives Spiel von beiden Mannschaften. Kempten war inzwischen besser im Spiel und drängte vehement auf den Ausgleich. Doch egal was sie versuchten, entweder war noch der Schläger eines Verteidigers im Weg oder es war Endstation beim Keeper der Hawks, der einen starken Tag erwischte. Im Gegenzug waren die Gastgeber immer wieder durch ihre schnellen Stürmer brandgefährlich. Tore fielen jedoch keine weiteren so das es mit dem knappen 3:2 auch ins letzte Drittel ging. In diesem nahmen die Unterfranken das Spiel wieder an sich und drängten Kempten mehr und mehr in die Defensive. Letztendlich schafften sie es in dieser Druckphase aber nicht den Sack zuzumachen. Die Defensive der Allgäuer kämpfte wacker und Fabian Schütze hielt seinen Kasten mit tollen Paraden sauber. Kempten steckte nicht auf und in den letzten knapp vier Minuten kam dann der große Auftritt des Duos Oppenberger / Weigant. Zunächst schickte Nikolas Oppenberger seinen Mitspieler auf die Reise, Patrick Weigant tankte sich mit einer absoluten Willensleistung durch die Verteidigung der Hawks und arbeitete die Scheibe zum 3:3 buchstäblich ins Tor. Der späte Ausgleich zeigte sichtlich Wirkung bei den Gastgebern und eineinhalb Minuten vor Spielende zog Weigant dann auf der linken Seite auf und davon, passte in die Mitte auf den mitgelaufenen und völlig freistehenden Oppenberger der eiskalt zum Siegtreffer verwandelte. Der Jubel auf den Rängen bei den knapp 50 mitgereisten Kemptener Fans kannte keine Grenzen mehr. Doch der Kuchen war noch lange nicht verteilt. 70 Sekunden vor Schluss schickte der Schiedsrichter Roni Rukajärvi auf die Strafbank und anschließend auch noch Michel Maaßen. Haßfurt, inzwischen ohne Torwart agierend spielte somit die letzte halbe Minute mit sechs gegen drei. Aber bei den Sharks kämpften alle mit dem letzten Einsatz, warfen sich in die Schüsse, und Fabian Schütze zeigte noch zwei überragende Paraden um die drei Punkte endgültig festzuhalten.Ein klasse Spiel mit dem glücklichen Ende für den ESC Kempten der somit einen Playoff Platz sicher hat. Durch den gleichzeitigen Sieg des ERSC Amberg gegen Ulm/Neu-Ulm wurde auch der zweite Tabellenplatz gefestigt. Mit Buchloe, Ulm, Amberg und Kempten stehen nun alle Teilnehmer an den Halbfinals um den Aufstieg in die Bayernliga fest, am letzten Spieltag geht es dann nur noch um die abschließenden Platzierungen und somit auch das Heimrecht in den Playoffs.
Interessanter Nebenaspekt, nun stehen also drei Teams aus der LL Süd/West Gruppe unter den letzten vier, während Amberg das einzige Team aus der LL Nord/Ost Gruppe ist das diesen Sprung geschafft hat. Auch ein Zeichen für die Stärke der Landesliga Gruppe 2
(ESCK/th)
  
    
Stuttgarter EC
Stuttgart Rebels verabschieden sich mit einem Déjà-vu in die Sommerpause

(RLSW)  Beim letzten Spiel der Stuttgart Rebels in der aktuellen Saison der Regionalliga Südwest erlebten die Stuttgarter Eishockeyfans ein bekanntes Programm: eine gute Stimmung in der Halle, ein tolles Programm in den Drittelpausen und einen guten Start der Rebels auf dem Eis – und eben auch das zu oft erlebte bittere Ende in der zweiten Hälfte der Spielzeit
Der Anfang war gut: in der fünften Spielminute schoss Adrian Sanwald die Stuttgart Rebels in Führung und brachte damit den Gegner aus Ravensburg in den Rückstand. Und lange konnte man diese Führung auch halten, denn rund zwanzig Minuten fand kein weiterer Puck den Weg in eines der beiden Tore in der Stuttgarter Eiswelt. Doch mit dem Ravensburger Tor in der 33. Minute stand dann der Wechsel an und nachdem gleich eineinhalb Minuten später der Puck zum zweiten Mal seinen Weg in das von Andreas Räth gehütete Tor fand, war Stuttgart im Rückstand. Damit folgte das Spiel der Blaupause, die die Stuttgart Rebels ihren Fans in dieser Saison zu oft präsentiert hatten: einem guten Start folgte ein bitteres Ende. Zwar schaffte Patrick Martens noch einen Anstandstreffer für die Stuttgarter. Den am Ende mit 2:6 doch recht deutlichen Sieg der Gäste aus Ravensburg konnte das jedoch nicht mehr verhindern.
Was in der Spielzeit nur begingt gelang, gelang zumindest in den Drittelpausen: den 695 Zuschauern in der Stuttgarter Eiswelt wurde ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm angeboten. Die Stadtwerke Stuttgart zeichneten die Eiswelt Stuttgart und den Stuttgarter Eishockey-Club als „Partner der Energiewende“ aus, um das gemeinsame Engagement für einen klimafreundlicheren Eissport in Stuttgart zu würdigen. Georg Soukopp, Vertriebsleiter der Stadtwerke Stuttgart, wies bei der Übergabe der Auszeichnung auf die großen Einsparungen an klimaschädlichen CO2-Emissionen hin, die durch das gemeinsame Engagement erreicht werden konnten. Von Seiten der Stadt Stuttgart nahm Daniela Klein, Leiterin des Amts für Sport und Bewegung, die Auszeichnung entgegen. Der 1. Vorsitzende des Stuttgarter Eishockey-Clubs Dr. Christian Ballarin betonte die zentrale Bedeutung des Themas Nachhaltigkeit für den Verein und versprach, dass man die Auszeichnung auch als Ansporn für die weitere Arbeit in diesem Bereich verstehe. In der zweiten Drittelpause und nach dem Spiel wurden noch mehrere attraktive Preise unter den Zuschauern verlost, darunter eine Fahrt mit dem Stadtwerke-Heißluftballon.
Nach dem Spiel zog Rebels-Trainer Christopher Mauch sein Resümee der Saison: „Natürlich müssen wir sagen: das Ziel der Play-Offs haben wir klar verfehlt. Aber die Mannschaft hat viel gekämpft und gearbeitet. Sie hat immer wieder gezeigt, dass sie auch gegen die guten Mannschaften der Liga bestehen kann“, so der Trainer: „Allerdings haben wir auch immer wieder Fehler gemacht, waren in entscheidenden Situationen unaufmerksam und haben uns so selbst um den Sieg gebracht. Daran müssen wir arbeiten – da ist noch viel Potential drin.“ Und so zeichnet der Blick auf die Tabelle auch ein gemischtes Bild: mit 27 Punkten ist man nur 8 Zähler von einem Play-Off-Platz entfernt. Nur 12 Punkte trennen die Rebels vom Tabellenzweiten. Mit Nick Govig stellt man den besten Torschützen der Liga, in der Tabelle der Auswärtsspiele ist man auf dem dritten Tabellenplatz. Nur in der entscheidenden Gesamttabelle hat es eben nur auf den siebten Platz gereicht.
Bei seiner Ansprache an die Fans nach dem Spiel hob der 1. Vorsitzende Dr. Christian Ballarin die positive Entwicklung auf der Waldau hervor: „Außerhalb der Eisfläche hat sich wirklich viel Positives getan: wir haben mit unserer Videowall, RebelsTV und zahlreichen Aktionen die Attraktivität unserer Spiele deutlich erhöhen können. Unser Maskottchen Pferdinand zeigt nicht nur auf dem Eis sein Können, sondern ist auch zu einem Sympathieträger für die Rebels geworden“, so Dr. Christian Ballarin: „Unser Dank gilt allen Zuschauern, die dieses Engagement durch ihr regelmäßiges Kommen belohnen. Danke für Eure Unterstützung der Rebels!“ Mit den Zuschauerzahlen können die Stuttgart Rebels tatsächlich zufrieden sein: im Schnitt besuchten 559 Zuschauer die Heimspiele in der Eiswelt Stuttgart, beim Spiel gegen Zweibrücken am 17.01.2020 fanden sogar 1017 Besucher den Weg in die Eiswelt. Das ist trotz des schlechten Abschneidens der Mannschaft eine positive Entwicklung gegenüber dem Vorjahr (im Schnitt 474 Zuschauer pro Spiel) und zeigt, dass das Konzept des Vereins, den Spielbetrieb auf der Waldau attraktiver zu gestalten, aufgeht.
Abschließend wurden drei Spieler für Ihre Leistung in der Saison ausgezeichnet. Nick Govig bekam die Auszeichnung als bester Scorer der Rebels mit 23 Toren, Tim Becker wurde von Zuschauern und in den Sozialen Kanälen als beliebtester Spieler gewählt. Die Auszeichnung für den „Most Valuable Player“ des Trainers ging an Silas Abert, da er konstant gute Leistung gezeigt hat und sich immer in den Dienst der Mannschaft stellt. Anschließend ließen Fans mit Vorstand und Mannschaft den Abend am Fan-Treff ausklingen.
(SEC/pk)
  
    
Region West

Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW - Hessenliga - Rheinland-Pfalz-Liga
  
    
Herforder EV
HEV verteidigt Platz 3 - Niederlage in Diez erst nach Verlängerung

(RLW)  Der Herforder Eishockey Verein beendet die PrePlayOffs der Regionalliga West auf Platz 3 und trifft im Halbfinale auf den EHC Neuwied. Dabei setzten die Ice Dragons im letzten PrePlayOff-Spiel beim Tabellenführer Diez-Limburg ein deutliches Ausrufezeichen und brachte den Topfavoriten beim 4:5 (0:0/3:1/1:3/0:1) an den Rand einer Niederlage.
Chefcoach Jeff Job musste in Diez auf gleich sieben Akteure verzichten, wobei mit Killian Hutt, Gleb Berezovskij und Florian Böhm quasi die erste Sturmreihe komplett ausfiel. Vor lediglich 260 Zuschauern entwickelte sich zwischen beiden Teams von Beginn an ein offener Schlagabtausch, bei dem zunächst die beiden Torhüter Jan Guryca auf Seiten der EGDL, sowie sein Herforder Gegenüber Jendrik Allendorf zu überzeugen wussten und im ersten Drittel keine Tore zuließen.
Auf Seiten der Gastgeber, blieb Guryca jedoch nach den ersten 20 Minuten in der Kabine und wurde durch den Ex-Herforder Tim Stenger ersetzt. Fabian Staudt eröffnete in der 23. Minute in Überzahl den Torreigen mit seinem Treffer zum 1:0. Fünf Minuten später erhöhte Guillaume Naud auf 2:0 und als Maximilian Droick in der 33. Minute sogar das 3:0 gelang, nahm EGDL-Trainer Frank Petroza eine Auszeit, um sein Team neu einzustimmen. Dieses zeigte deutlich Wirkung und der EGDL gelang noch vor der zweiten Pause das 1:3 durch Kevin Lavallee.
Im Abschlussdrittel stellte Luca Häufler in der 47. Minute den alten Abstand wieder her, wobei Diez-Limburg mit einem Doppelschlag durch Kyle Piwowarczyk und erneut Kevin Lavallee (48./49.) die passende Antwort parat hatte. Dem kleinen Kader der Herforder ging nun so langsam die Kraft aus, dennoch kämpfte man aufopferungsvoll und verteidigte die knappe Führung bis 120 Sekunden vor dem Ende. Dann schlug jedoch Andre Bruch zu und erzielte den 4:4 ausgleich, womit es in die Overtime ging.
Zwei Strafzeiten von Guillaume Naud und Jan-Niklas Linnenbrügger sorgten zu Beginn der Verlängerung dafür, dass Herford zunächst in die Defensive gedrängt wurde und der Druck der Gastgeber immer stärker wurde. In der 67. Minute erzielte schließlich R.J. Reed, vor zwei Jahren Stürmer beim HEV, den Siegtreffer zum 5:4.
Da die Hammer Eisbären zeitgleich ihr Spiel beim EHC Neuwied mit 3:5 verloren, verteidigte der HEV Tabellenplatz 3 und baute letztlich den Vorsprung auf zwei Zähler aus. Somit trifft der Herforder Eishockey Verein im PlayOff-Halbfinale auf den Tabellen-2. EHC Neuwied, der am Freitag zunächst Gastgeber in der „Best Of 5-Serie“ ist. Am Sonntag kommt es dann um 18.00 Uhr in heimischer Halle zum Rückspiel für die Ostwestfalen, bevor am Wochenende drauf das 3. Und mögliche 4. Spiel anstehen. Bei einem eventuellen Entscheidungsspiel hätte der EHC Neuwied das Heimrecht auf seiner Seite, da sie in der PrePlayOff-Tabelle vor den Herfordern landeten.
(HEV/som)
  
   
EHC Neuwied Bären
Bären treffen nach Hamm-Sieg auf Herford

(RLW)  Der EHC „Die Bären“ 2016 hat die Pre-Playoffs der Eishockey-Regionalliga West mit einem
5:3-Sieg gegen die Hammer Eisbären abgeschlossen und beendet die Runde der Top-Sechs damit mit 24 Zählern hinter der EG Diez-Limburg auf Tabellenplatz zwei. Das war bereits nach der knappen 3:4-Derbyniederlage am Freitag so gut wie beschlossene Sache, sodass der Sonntag die noch offene Frage klärte, ob die Neuwieder es in der am Freitag mit einem Heimspiel beginnenden Vorschlussrunde mit Hamm oder Herford zu tun bekommen. Die Antwort lautet Herford, weil Hamm seine letzte Chance auf Rang drei im Icehouse nicht nutzen konnte. „Wir haben sehr gute Pre-Playoffs gespielt, und mit Platz zwei war nach der Hauptrunde nicht unbedingt zu rechnen. Jetzt werden wir uns gut auf Herford vorbereiten“, blickte Neuwieds Trainer Leos Sulak bereits voraus.
Bei den Bären haben sie erfolgreich daran gearbeitet, die Torgefahr auf mehr Schultern zu verteilen. Jeff Smith, der Torschütze zum 1:0 nach großartiger Vorarbeit von Maik Klingsporn, der zunächst hinten die Scheibe im Zweikampf eroberte, sie dann nach vorne transportierte und zum US-Amerikaner passte (14.), sowie Sam Aulie, der mit einem Schuss mit in den Winkel das 3:2 markierte (38.), bleiben wie gewohnt die Treffsichersten im EHC-Dress, aber die Vielfalt der Torschützen nimmt in den entscheidenden Wochen kontinuierlich zu, was die Mannschaft für ihre Gegner schwieriger ausrechenbar macht. Knut Apel zum Beispiel, der nach langer Handverletzung in der Vorrunde inzwischen aus der Verteidigung in den Sturm gerückt ist, findet sich immer besser zurecht und belohnte sich für seine starke Entwicklung mit seinem ersten Saisontor zum 2:2-Ausgleich (28.). Auch Verteidiger Frederic Hellmann (4:2, 40.) taucht wahrlich nicht an jedem Wochenende auf dem Spielberichtsbogen als Goalgetter auf. Aulie, Apel und Hellmann überwanden Hamms Schlussmann Sebastian May in einer Phase, in der die Bären große Schritte in Richtung des achten Sieges im zehnten Pre-Playoffspiel machten. „Wir haben bis auf die letzten zehn Minuten im zweiten Drittel ein ganz ordentliches Spiel gemacht. Dann schenkten wir das Spiel etwas her, nach dem 4:2 für Neuwied war die Messe gelesen“, sagte Hamms Geschäftsführer Jan Koch. Seine Mannschaft hatte durch Oliver Kraft (18.) und den ehemaligen DEL-Profi Kevin Orendorz die 1:0-Bären-Führung gedreht, aber mit zunehmendem Druck übernahm der EHC die Initiative. Rückkehrer Deion Müller legte per Alleingang das 5:2 nach (48.), die Bären bekamen auch ohne die nach 40 Minuten ausgeschiedenen drei Verteidiger Patrik Morys, Maik Klingsporn und Dominik Scharfenort keine Probleme mehr. Kevin Thau fälschte kurz vor Schluss zwar noch einen Schuss von Frederik Hemeier in die Maschen ab (58.), doch war der Zug in Richtung Platz für die Gäste drei bereits abgefahren.
(EHCN/pehcn)
  
    
Regiona Nord

Regionalliga Nord - Verbandsliga Nord - Landesliga Nord - Ostseeliga
  
   
Salzgitter Icefighters
Meisterrunde: Derby-Niederlage gegen Harzer Falken

(RLN)  Mit einem 1:5 (0:0, 0:4, 1:1) mussten die TAG Salzgitter Icefighters die Harzer Falken im Südostniedersachsen-Derby wieder nach Hause fahren lassen. Dabei sahen die mehr als 500 Zuschauer dieses Meisterrunden-Duells etwas mehr als eine halbe Stunde lang ein Spiel auf Augenhöhe, bis der Oberliga-Absteiger die Partie für rund fünf Minuten an sich riss und dadurch am Ende für sich entschied.
So ging es von Anfang an mit viel Kampfgeist in das Geschehen. Beide Mannschaften wirkten zunächst ein wenig nervös – von geordnetem Spielaufbau war ein den ersten Minuten wenig zu sehen, viele Angriffe liefen über Kontermöglichkeiten. Dabei sorgten auch die beiden Goalies Dennis Korff auf seiten der Hausherren, sowie Donatas Zukovas im Kasten der Gäste mit teils starken Paraden dafür dass ihre Teams im Spiel blieben. "Ich finde dass wir im ersten Drittel die wesentlich besseren Möglichkeiten hatten, da hätten wir zwei drei Tore machen müssen. Die Chancen haben wir aber nicht genutzt", kommentierte Icefighters-Cheftrainer Radek Vit das erste Drittel.
Auch im Mittelabschnitt ließen Tore voerst auf sich warten – für die Zuschauer ein spannendes Derby. Dies änderte sich mit dem ersten Treffer des Tabellenführers. Richard Zerbst verfrachtete die Scheibe zum 0:1 (34.) in das Gehäuse, Davide Vinci legte mit einem Sololauf nur eine gute Minute später nach (35.). Braunlage hatte die Kontrolle übernommen. Per Bauerntrick netzte Zerbst mit seinem zweiten Treffer des Tages zum vorentscheidenden 0:3 (37.) ein, wenige Sekunden vor der zweiten Pause erhöhte Ex-Icefighter David Jasieniak auf 0:4 (40.). "Nach dem ersten Gegentor haben wir wieder alles vermissen lassen, was unsere Defensivaufgaben angeht. Da haben wir vier Tore kassiert und das Spiel viel zu einfach hergegeben. Da waren wir einfach nicht bereit", ärgerte sich Vit nach dem Spiel.
Dennoch gab sich das Team vom Salzgittersee nicht geschlagen und kämpfte sich trotz der schwachen fünf Minuten wieder zurück in das Geschehen. Damit knüpften die Gastgeber an die Leistung aus der ersten halben Stunde wieder besser an, doch drehen konnten sie das Spiel nicht mehr. So reichte es immerhin zum Ehrentreffer, den Liga-Topscorer Martin Záhora per Penalty-Schuss erzielte (43.). Einmal noch zappelte das Salzgitteraner Netz, als Michael Swiderski auf den Endstand von 1:5 (46.) stellte. "Im letzten Drittel haben wir nochmal etwas dagegen gehalten, das muss man aber über 60 Minuten machen", war der Ex-Profi mit dem weiteren Spielverlauf wieder etwas zufriedener und resümierte: "Braunlage hat die Fehler bestraft und die Möglichkeiten genutzt. Natürlich ist das ein Unterschied in der Klasse, die Falken kommen aus der Oberliga. Aber da muss man dann die Geduld haben, seine Aufgaben zu machen und vorne schauen dass man die Chancen nutzt. Wir haben aber komplett aufgemacht und uns nur noch nach vorne orientiert.  Unsere erste Reihe war heute auch nicht gut, vor allem in der Defensive, da haben wir zu viele Gegentore kassiert."
(SVASS/jb)
  
    
Region Ost

Regionalliga Ost - Landesliga Sachsen - Landesliga Thüringen - Landesliga Berlin
  
    
ELV Niesky
Mit einem Sieg in die Pokalrunde

(RLO)  Am Sonnabend, den 22.02.2020 starteten die Tornados mit dem ersten Halbfinalspiel in die Pokalrunde. Sie waren zu Gast beim ESC Dresden 1b in der EnergieVerbund Arena in Dresden. Gespielt wurde allerdings in der Trainingshalle mit kleinerer Spielfläche und schwierigen Eisbedingungen. Im Kader der Tornados fehlten an diesem Tag Goalie Robert Handrick sowie die Spieler Daniel Wimmer, Sven Becher, Richard Jandik, Richard Rentsch und Vincent Dudda.
Am Anfang kamen die Gäste aus der Lausitz schlecht mit den äußeren Bedingungen zurecht. Auch die Dresdener Cracks machten ihnen das Leben schwer. In der 11. Minute gingen die Gastgeber dann auch noch in Führung. Aber Philip Riedel sorgte schon zwei Minuten später für den Ausgleich. Das Mitteldrittel lief es für die Nieskyer besser. Sie erarbeiteten sich immer mehr Torchancen. Doch die Verwertung war schlecht. Da Tornado-Goalie Lars Morawitz leicht angeschlagen war übernahm mit Beginn des 2. Drittel Ferenc Thomas das Tor der Gäste. Er machte seine Sache wirklich gut und hielt seinen Kasten für den Rest des Spiels sauber.
Erst im letzten Drittel konnte die Gegenwehr der Dresdener endgültig gebrochen und vier schöne Tore – drei davon in Überzahl – herausgespielt werden. Es trafen für Niesky Robert Bartlick (45. Min.), David Frömter (46.Min.) und 2x Sebastian Greulich (53. und 55.Min). Damit endete das erste Halbfinalspiel mit einem klaren Sieg von 1:5 (1:1; 0:0; 0:4) für die Tornados.
(ELVN/ew)
  


 Montag 24.Februar 2020 www.icehockeypage.de 
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