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September 26
                         
Cantstatter Wasen
               
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
FASS Berlin
(RLNO)  Artem Bisliouk wird künftig die Defensive der Akademiker verstärken. Der 25-Jährige Weißrusse ging in den letzten drei Jahren in der Baden-Württemberg-Liga für die Mad Dogs Mannheim aufs Eis. 5 Tore und 10 Assists waren seine Bilanz aus 22 Spielen in der letzten Saison
  
Bergisch Raptors
(LLW)  Mit Lucas Goebels kommt ein neuer Goalie zum EC Bergisch Land. Der 24-Jährige wechselt von den Dinslakener Kobras nach Solingen
  
Red Dragons Regen
(BBZL)  Verteidiger Artur Schwarz wechselt aus der Bayernliga vom EV Dingolfing zum ERC. Der 26-Jährige absolvierte in der letzten Saison 34 Partien für seinen Heimatverein und konnte dabei einen Assist beisteuern
  
Passau Black Hawks
(OLS)  Angreifer David Seidl laboriert an einer Oberkörperverletzung, die ihn zu einer Pause von etwa vier Wochen zwingt
  
Nürnberg Ice Tigers
(DEL)  Verteidiger Jakob Weber muss wegen einer Fußverletzung für mindestens vier Wochen aussetzen
  
Münchner Luchse
(BBZL)  Mit Nico Zimemrmann gibt es beim MEK einen weiteren Neuzugang im team. Der 23-Jährige war zuletzt inaktiv und spielte davor im Fürstenfeldbrucker und Dachauer Nachwuchs
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Bei den Icefighters kommt es nochmal zu Veränderungen im Kader. Verteidiger Vladyslav Shyrin wechselt zu Energija Elektrnai und Stürmer Stefan Traut wird wegen privater Veränderungen nun doch nicht nach Salzgitter kommen
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Stürmer Michael Wagner, Matej Sadecky und Maxim Gramatik werden genauso bei den Weserstars bleiben wie die Verteidiger Joshua Hezel und Malte Maasböl
  
Fischtown Pinguins
(DEL)  Stürmer Lenny Boos musste wegen einer schwerwiegenden Verletzung operiert werden und wird langfristig ausfallen. Bennet Rosmy, der schon länger verletzt fehlt, erkitt einen Rückschlag, so dass er wohl die komplette Saison nciht zur Verfügung stehen wird
  
Red Bull München
(DEL)  Stürmer Chris DeSousa laboriert an einer Oberkörperverletzung und wird für mehrere Wochen pausieren müssen. Ausserdem fehlt auch noch Stürmer Philipp Krening wegen einer Unterkörperverletzung bis vorraussichtlich Mitte November
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel müssen mindestens vier Monate auf ihren Mannschaftskapitän verzichten. Jordan Hickmott hat sich im Training eine schwere Armverletzung zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  
Eisbären Eppelheim
(BWL)  Zur neuen Saison wurden mehrere Spieler nicht mehr berücksichtigt, oder stehen aus privaten Gründen nicht weter zur Verfügung. Demnach werden Elias Becker, Philippe Beisel, Kevin Herbel, Konstantin Ivanov, Luc Jann, Patrick Luo, Marius Metzner und Max Weber den ECE verlassen
  
EV Füssen
(OLS)  Stürmer Julian Straub hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und miss für mindestens sechs Wochen pausieren
  
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Dienstag 21.Januar 2020

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 29 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Hessenliga und Regionalliga Ost.

 
    
Deutsche Eishockey Liga / Deutsche Eishockey Liga 2
    
Adler Mannheim
Hungerecker verlässt die Adler nach der Saison
(DEL)  Phil Hungerecker wird die Adler Mannheim nach der laufenden DEL-Saison verlassen. Der 25-jährige Angreifer schließt sich dem Ligakonkurrenten Wolfsburg an.
Hungerecker wechselte zur Spielzeit 2017/18 vom damaligen Kooperationspartner aus Kassel nach Mannheim. Für die Adler gab der gebürtige Lüneburger sein DEL-Debüt und sammelte in der folgenden Hauptrunde in 49 Partien beachtliche 17 Tore und neun Vorlagen, was ihm im Anschluss den Titel „Rookie des Jahres“ bescherte. Hungerecker, der 2015/16 noch in der Oberliga für Hannover auf dem Eis stand, feierte 2019 mit den Adlern den Titelgewinn und gehörte zudem zum erweiterten Nationalkader.
Die Adler Mannheim bedanken sich schon jetzt bei Phil Hungerecker für die geleistete Arbeit, freuen sich aber gleichzeitig auf die gemeinsame Zusammenarbeit in der Endphase der laufenden Spielzeit und wünschen ihm darüber hinaus alles erdenklich Gute für seine private sowie berufliche Zukunft.
  
    
Bayreuth Tigers
Folgt das nächste Spektakelspiel am Roten Main?
(DEL2)  Wenige Tage nach dem letzten Wiedersehen treffen sich die Bayreuth Tigers und die Tölzer Löwen bereits wieder, dieses Mal am Dienstagabend um 20 Uhr im Tigerkäfig.
Nachdem die Tigers das Duell am Freitag nach Rückstand für sich entscheiden konnten, will man nun nachlegen und weiter daran arbeiten, die eigenen Position Schritt für Schritt zu verbessern. Trotz des furiosen Comebacks gegen Kaufbeuren am Sonntag belegt man aktuell wieder den letzten Tabellenplatz, was man unbedingt wieder ändern möchte.
Die Tölzer Löwen mussten am Sonntag in Bad Nauheim antreten, feierten dort einen knappen 2:1-Sieg nach Penaltyschießen und entführten damit zwei Punkte aus Hessen. Im Kampf um die direkte Playoff-Qualifikation braucht man jeden Punkt bei noch 13 ausstehenden Hauptrunden-Partien.
Vorbehaltlich kurzfristiger Änderungen werden die Tigers mit dem Kader des Wochenendes in diese Partie gehen. Markus Lillich, der am Sonntag seinen ersten Scorerpunkt in der DEL verbuchen konnte, wird wieder zum Team stoßen. Ob Nicklas Mannes und Pascal Grosse zur Verfügung stehen, wird sich kurzfristig entscheiden. Tim Bernhardt könnte in diesem Fall wieder in der Verteidigung aushelfen.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
Eispiraten machen Schüler glücklich - Westsachsen betreuen Schulprojekt an der RS Seelingstädt
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau waren am vergangenen Mittwochnachmittag in die Staatliche Regelschule "Im Ländereck" Seelingstädt eingeladen. Im Rahmen einer Projektarbeit betreuten Verteidiger André Schietzold und Pressesprecher Aaron Frieß dabei eine Sportstunde der zehnten Klassen.
Neben Slalom und anschließendem Abschluss auf die Torwand gehörte auch, das Anziehen einer Eishockey-Ausrüstung auf Zeit zum Programm, welches sich die Schüler im Rahmen eines Schulprojektes selbst zusammengestellt hatten. Danach stand dann ein Unihockey-Turnier an. Im Anschluss des Wettbewerbs erteilten die beiden Eispiraten, speziell André Schietzold, zahlreiche Foto- und Autogrammwünsche – sehr zur Freude der Schüler!
  
    
Dresdner Eislöwen
Landshut gastiert bei den Eislöwen
(DEL2)  Am morgigen Dienstag empfangen die Dresdner Eislöwen den EV Landshut in der EnergieVerbund Arena zum Decathlon-Gameday. Es ist bereits das vierte Duell mit dem EVL in dieser Spielzeit. Erst am vergangenen Freitag trafen beide Kontrahenten aufeinander und Landshut konnte die Partie in der Overtime für sich entscheiden.
Rico Rossi, Eislöwen-Cheftrainer: „Es ist ein wichtiges Spiel mit Playoff-Charakter. Wir müssen diszipliniert agieren und clevere Entscheidungen treffen,  wie in den ersten 40 Minuten in Landshut.“
Das Heimspiel der Dresdner Eislöwen am Dienstag, 21. Januar beginnt um 19.30 Uhr. Das Spiel wird geleitet von den HSR Kevin Salewski und Volker Westhaus. Kassen und Arenatüren öffnen um 18.00 Uhr, der VIP-Raum um 18.30 Uhr. SpradeTV zeigt die Partie live.  
  
    
Löwen Frankfurt
Derby am Dienstag: Löwen fordern Huskies in Kassel
(DEL2)  Nur vier Tage nach dem letzten Duell zwischen den Löwen Frankfurt und den Kassel Huskies folgt am Dienstag, den 21. Januar das Rückspiel des Hessen-Derbys. Diesmal machen sich allerdings die Löwen auf die Reise in den Norden, um sich dort mit den Schlittenhunden zu messen. Spielbeginn in der Kasseler Eissporthalle ist um 19:30 Uhr.
Das Duell im Kassel ist das zweite von drei aufeinanderfolgenden Auswärtsspielen für die Löwen. Nach dem Sieg im Derby gegen die Huskies am Freitag (4:3) mussten sich die Frankfurter mit demselben Ergebnis in Dresden geschlagen geben. Abschluss des Auswärts-Triples ist am Freitag das Gastspiel in Weißwasser.
In Dresden fehlte Steven Delisle, der sich am Freitag am Oberkörper verletzt hatte. Neben dem Verteidiger sind auch Carter Proft, Lukas Koziol, Christian Kretschmann, Mike Fischer und Thomas Gauch verletzt.
Nach dem Spiel am Sonntag gibt es wieder einen Wechsel des clever fit Topscorer-Helms bei den Löwen. Wie beim Spiel am Freitag trägt nämlich Max Faber wieder den roten Helm. Der Verteidiger hat gegen Dresden ein Tor geschossen und damit wieder einen Punkt mehr (41) als Stephen MacAuley (40). Bester Torjäger ist weiterhin Roope Ranta mit 18 Treffern.
Die Kassel Huskies stehen weiter an der Tabellenspitze. Doch nach zuletzt vier Niederlagen in Folge ist der Vorsprung auf die Konkurrenz geschmolzen. Im Spitzenspiel am Sonntag gegen die Freiburger Wölfe gab es eine 2:4-Niederlage.
Topscorer der Kassel Huskies ist immer noch Ben Duffy mit 48 Scorerpunkten. Der Kanadier schoss bisher 15 Tore und konnte 33 Tore vorlegen. Bester Torjäger ist Alexander Karachun mit 22 Treffern.
In der DEL2 ist die Bilanz der beiden Mannschaften fast ausgeglichen. Die Löwen haben dank des Erfolgs am vergangenen Freitag die Nase aber leicht vorn. In 37 Spielen gab es 19 Siege und 18 Niederlagen für die Löwen. Die beiden Heimspiele der Saison gewannen die Löwen mit 6:3 und 4:3. Das erste Auswärtsspiel ging mit 2:3 verloren.
Hinweise und Besonderheiten:
Adresse: Kasseler Eissporthalle, Damaschkestraße 1, 34121 Kassel.
Tickets: Karten für die Partie können im Online-Ticketshop und an der Abendkasse gekauft werden.
  
    
EC Kassel Huskies
Dienstagabend gilt es: Um 19.30 Uhr großes Hessenderby – vorher Legendentalk in der Championsbar
(DEL2)  Es geht Schlag auf Schlag bei den Kassel Huskies! Diesen Dienstag ist Derby-Zeit in der Eissporthalle Kassel: Nach der 2:4-Heimnierlage gegen Freiburg am Sonntag steht am Dienstag das große Hessenderby gegen die Frankfurter Löwen an (19.30 Uhr). Und der Tabellenführer brennt darauf vor den eigenen Fans drei Punkte einzufahren. Vor dem Spiel wird es in der bereits ab 17.30 Uhr geöffneten Championsbar einen Legendentalk mit den ehemaligen Huskies-Spielern Daniel Kreutzer, Stéphane Robitaille und Ralf Hartfuß geben, dazu eine Getränke-HappyHour (17.30 Uhr bis 18.30 Uhr) für die Fans.
Das Heimspiel am Sonntag gegen bärenstarke Wölfe aus Freiburg ging unglücklich mit 2:4 verloren. Eine sehr kompakte Abwehr und ein überragender Wölfe-Keeper Ben Meisner sorgten für Kopfzerbrechen bei Huskies-Kapitän Alexander Heinrich und seinen Mitspielern. Bei 37:23 Schüssen ist dem blau-weißen Tabellenführer kein Vorwurf zu machen. Auch Wille und Einsatzbereitschaft waren tadellos. Einzig die Chancenverwertung verhinderte nach zuletzt drei Auswärtsspielen einen Sieg im Heimspiel.
Doch die erneute Chance auf einen Erfolg besteht bereits am morgigen Dienstag. Um 19.30 Uhr gastieren die Löwen aus Frankfurt in der Eissporthalle. Erst am Freitag hatten sie mit 4:3 über die Huskies auf eigenem Eis triumphiert, jetzt wollen diese den zweiten Sieg im zweiten Heim-Derby in dieser Saison. „Wir brauchen unbedingt den siebten Mann als Unterstützung: Die Fans auf den Rängen“, hofft Trainer Tim Kehler auf eine volle Halle.
Nach einer Formkrise der Löwen – auch wegen zahlreicher verletzungsbedingter Ausfälle wichtiger Leistungsträger – in der Mitte der Saison, hat sich das Team um Trainer Matti Tiilikainen längst wieder in der Spitzengruppe der Liga etabliert. Aufpassen müssen die Verteidiger der Huskies besonders auf Roope Ranta als besten Torschütze der Löwen und auf Topscorer Max Faber. Dazu kommt das Stichwort „Disziplin“: Zwar sind die Löwen bei eigener Überzahl das drittharmloseste Team der Liga – nur Bad Nauheim und Crimmitschau machen weniger aus personeller Überlegenheit – jedoch fällt bei Unterzahl natürlich das eigene Tore schießen deutlich schwerer. „Wir müssen die Chancen, die wir haben nutzen“, so
Huskies-Stürmer Alexander Karachun, „und aufhören, uns selbst zu besiegen.“ Individuelle Fehler seien es, die zuletzt zu Niederlagen geführt hätten und nicht die Überlegenheit der anderen Teams. Karachun: „Wir müssen gewinnen – mehr gibt es dazu gar nicht zu sagen“.
Das Lazarett der Huskies lichtet sich aktuell noch nicht: Richie Mueller, Patrick Klöpper und Derek Dinger, sowie Curtis Gedig und Nick Walters fallen weiterhin aus, Verstärkung kommt für das Spiel am Dienstag erneut von Kooperationsparter Wolfsburg: Eric Valentin und Maximilian Adam werden für die Huskies auflaufen. Im Tor steht Jerry Kuhn.
  
    
Oberliga Süd / Oberliga Nord
    
EV Füssen
Dritter Rosenheim entscheidet das Spiel gegen den Vierten Füssen mit 3:1 für sich
(OLS)  Die Liste der Füssener Ausfälle war lang für das Spiel in Rosenheim. Hötzinger, Landerer, Krötz, Simon, Wiedemann, Klein, Keller, Nadeau – da waren größere Umstellungen nötig, um zumindest mit vier Sturmreihen agieren zu können. Am Ende gewannen die gastgebenden Starbulls insgesamt verdient mit 3:1 (3:0, 0:0, 0:1). Ein starkes Startdrittel gab den Ausschlag, denn umso länger die Partie dauerte desto besser kam der EVF in Fahrt und hätte mit etwas mehr Glück sogar noch punkten können. Moralisch hat er das zumindest.
Irgendwie erinnerte der Start bei diesem Spitzenspiel Dritter gegen Vierter an die kürzliche Partie in Garmisch. Füssen sah sich von Anfang an in der Defensive und großem Druck der heimstarken Gastgeber ausgesetzt. Nach gut einer Minute scheiterte Bucheli völlig frei, eine Zeigerumdrehung später machte es Fröhlich besser und markierte die frühe Führung für Rosenheim. Höller hätte beinahe sofort nachgelegt. Nur langsam fanden die Ostallgäuer etwas besser ins Spiel und hatten Chancen durch Rott, der auf Grund der fehlenden Spieler diesmal im Sturm eingesetzt wurde, sowie Payeur. Als das Spiel relativ ausgeglichen verlief, traf Linden mit einem verdeckten Schlenzer von der blauen Linie zum 2:0. Danach kam der EVF durch Strafzeiten wieder stark unter Druck. Bei doppelter Überzahl traf Slezak frei zum 3:0. Auch über einen höheren Rückstand hätte man sich im Füssener Lager nicht beschweren können.
Das Mitteldrittel startete aber mit einer guten Gelegenheit für Manfred Eichberger, auf der Gegenseite zeigte Maximilian Meier vor allem in der 26. Minute sein ganzes Können. Das Spiel war nun ziemlich ausgeglichen, auf Füssener Seite muss man aber anmerken, dass das Überzahlspiel hier überhaupt nicht funktionierte. In der 37. Minute hatten zuerst Payeur und dann Meier die Chance zum Anschluss, scheiterten aber. Insgesamt entsprach das 0:0 auch den Spielanteilen.
Im Schlussdrittel wurde zunächst ein klares Foul an Payeur nicht geahndet, was im Gegenzug den Starbulls freie Schussbahn ermöglichte. Die Chance wurde vergeben, dafür durfte dann der EVF in Unterzahl ran. Hier erwehrte man sich im Powerplay erfolgreich, ehe Martin Guth gleich zweimal knapp scheiterte. Im Gegenzug hatte der EVF Glück, dass nach einem Abwehrfehler Mitchell nur den Pfosten traf. Als in der 50. Minute Tobias Meier endlich die Lücke zum 3:1 fand war das der Startschuss für eine starke Schlussphase der Füssener und ein Zeichen für die Moral der Mannschaft. Bei einer folgenden Strafe gegen die Oberbayern brannte es lichterloh vor dem SBR-Kasten, nur mit viel Glück konnte der Anschluss verhindert werden. Stefan Rott scheiterte danach bei einem 2-1 Konter, Payeur vergab frei vor dem Tor. Vier Minuten vor Ende zog Füssen bei einer weiteren Strafe gegen das Heimteam den Torhüter für eine doppelte Überzahl und hatte gleich eine ganze Reihe von Chancen. Doch auch bei der besten war einfach Pech dabei. Vom Pfosten wäre der Puck beinahe vom fehlerfreien Rosenheimer Goalie Luca Endres über die eigene Torlinie gelenkt worden, danach prallte er kurz vor dieser auf – kein Treffer. Da auch die weiteren Versuche der Füssener sowie die der Rosenheimer auf das leere Füssener Tor scheiterten, blieb es beim 3:1-Sieg der Gastgeber, der so in Ordnung geht. Beim EVF merkte man schon die Ausfälle, trotzdem verkaufte sich die Mannschaft in der zweiten Hälfte der Partie sehr gut.
  
    
Starbulls Rosenheim
Starbulls feiern siebten Heimsieg in Folge 
(OLS)  Die Starbulls Rosenheim haben ihre Erfolgsserie auf eigenem Eis weiter ausgebaut. Am Sonntagabend feierten die Grün-Weißen im ROFA-Stadion vor 1.840 Zuschauern den siebten dreifachen Punktgewinn in Folge. Dank eines 3:1-Erfolges gegen den vor der Partie auf Platz vier stehenden EV Füssen verkürzten die Starbulls den Abstand auf den Tabellenzweiten Deggendorfer SC auf zwei Zähler. Alle Rosenheimer Treffer fielen bereits im ersten Spielabschnitt. Weil die Hausherren zahlreiche gute Torchancen liegen ließen und Füssen mit zunehmender Spieldauer immer besser ins Spiel kam, wurde es in der Schlussphase noch einmal spannend.
Beide Mannschaften mussten an diesem vierten Spieltag der Meisterrunde der Eishockey-Oberliga Süd auf einige wichtige Akteure verzichten. Die Starbulls, bei denen unter anderem Torjäger Tadas Kumeliauskas erneut nicht mit von der Partie war, schienen das aber zunächst deutlich besser kompensieren zu können. Daniel Bucheli vergab bereits nach einer Minute völlig frei vor dem Gästetor und brachte die Scheibe auch in einem zweiten und dritten Versuch nicht an Gästekeeper Maximilian Meier vorbei. Kurz nach Anbruch der dritten Spielminute hatte Michael Fröhlich nach überlegtem Zuspiel von Enrico Henriquez-Morales aber keine Mühe, zur 1:0-Führung einzuschieben. Mit guten Reaktionen verhinderte Füssens Schlussmann zunächst weitere Rosenheimer Tore, musste aber vor der ersten Pause dann doch noch zwei weitere Male hinter sich greifen. Bei einem Schuss von Felix Linden von der blauen Linie, der zum 2:0 im rechten oberen Eck einschlug, war ihm die Sicht verdeckt (16.). Und als Kevin Slezak nach perfektem Pass von Josh Mitchell aus kurzer Distanz zum 3:0 (18.) einschieben konnte, war er völlig chancenlos. Die Starbulls hatten mit zwei Feldspielern mehr auf dem Eis Scheibe und Gegenspieler perfekt laufen lassen. 
Die Rosenheimer Drei-Tore-Führung zur ersten Pause war auch in der Höhe verdient. Und das zweite Drittel begann, wie das erste endete. Rosenheim hatte den Gegner, abgesehen von einer frühen Füssener Torchance durch Manfred Eichberger, gut im Griff und weitere Treffer auf dem Schläger. Doch je länger das Mitteldrittel dauerte, umso besser kam der Überraschungs-Aufsteiger ins Spiel. Und dieser Trend sollte sich im Schlussabschnitt fortsetzen. Die den Starbulls bis auf fünf Punkte auf die Pelle gerückten Füssener hatten nun sogar Scheibenbesitz- und Zweikampfvorteile – und kamen zu immer mehr Torabschlüssen. Die Starbulls hingegen versäumten es (wie schon am Freitag bei der vermeidbaren 3:5-Niederlage in Regensburg) ihre Führung durch das Verwerten hochkarätiger Chancen auszubauen. So nagelte Mitchell den Puck nach einem Füssener Scheibenverlust völlig frei vor Torwart Meier an den Pfosten. Statt 4:0 hieß es plötzlich nur noch 3:1. Tobias Meier schaltete hinter dem Rosenheimer Tor am Schnellsten und versenkte die Scheibe per Bauerntrick (50.). 
Von der Souveränität, welche die Starbulls in Offensive und Defensive bis Ende des zweiten Drittels über weite Strecken an den Tag gelegt hatten, war nun nicht mehr viel übrig geblieben. Die Gäste drängten auf den Anschlusstreffer, den der auffällige Samuel Payeur ebenso auf dem Schläger hatte wie Martin Guth und Marc Besl. Die Starbulls hingegen mussten plötzlich auch noch ohne Verteidiger Tobias Draxinger auskommen, der vom Puck am Knie getroffen wurde. Auch Stürmer Michael Baindl hatte ein schmerzhafte Begegnung mit dem Spielgerät, und Offensivkollege Michael Fröhlich hatte den Dienst angeschlagen bereits mit Beginn des zweiten Spielabschnitts quittieren müssen.
Bereits vier Minuten vor der Schlusssirene nahm EVF-Trainer Andreas Becherer seinen Torwart zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis. Kurz danach eröffnete sich den Gästen dann auch noch ein Überzahlspiel. Dabei verhinderte nach einem von Tobias Meier abgefälschten Schuss zunächst der Innenpfosten den zweiten Füssener Treffer, ehe Starbulls-Torwart Endres das Spielgerät mit dem „langen Handschuh“ von der Torlinie kratzte (58.). Die Gäste schossen nun aus allen, agierten dabei aber manchmal zu ungeduldig und Luca Endres erlaubte sich keinen Fehler. Und weil den Starbulls beim Versuch, die Scheibe zum 4:1 im leeren Gästetor unterzubringen, gleich viermal die Präzision fehlte, blieb es beim 3:1-Heimsieg, den auch Gästecoach Becherer nach der Partie als verdient einstufte.
Die Starbulls haben das Polster auf den EV Füssen damit auf acht Punkte ausgebaut und auf den neuen Tabellenvierten Eisbären Regensburg weiterhin sechs Zähler Vorsprung. Tabellenplatz zwei ist für die Grün-Weißen jetzt nur noch zwei Punkte entfernt und aus eigener Kraft am kommenden Freitag zu erreichen. Dazu müsste das Team von Trainer John Sicinski im direkten Duell gegen den Deggendorf SC auswärts (Spielbeginn 20 Uhr) drei weitere Zähler einfahren. Auch das nächste Heimspiel der Starbulls ist ein echtes Spitzenspiel: Am Sonntag ist Tabellenführer Memmingen zu Gast im ROFA-Stadion (Spielbeginn 17 Uhr). Tickets für dieses und alle weiteren Heimspiele der Starbulls Rosenheim sind rund um die Uhr buchbar auf www.starbulls.de (Selbstausdruck oder Download des Eintrittscodes auf das Smartphone). In der Starbulls-Geschäftsstelle am ROFA-Stadion sind Eintrittskarten zu den gewohnten Öffnungszeiten – Montag und Freitag 9 bis 12 Uhr, Dienstag und Donnerstag 14 bis 19 Uhr – erhältlich.
  
    
ESC Moskitos Essen
6:8 - Wohnbau Moskitos unterliegen HEV bei Torfestival im Derby
(OLN)  Weitere Verletzte können die Wohnbau Moskitos derzeit nicht wirklich gebrauchen, doch vor und während des Derbys in Herne reduzierte sich der Kader der Essener weiter. Man konnte froh sein, dass vier DNL-Jungs aus Düsseldorf mit dabei waren. Neben Pfeifer und Lehmann war Kreuzmann nicht dabei und auch Willaschek musste kurzfristig passen. So ging dem ESC in einem wilden Torspektakel am Ende die Puste aus. 6:8 mussten sich die Essener geschlagen geben.
Nach 1:40 Minuten sorgte der Herner Fominych dafür, dass nur noch drei Essener
Verteidiger im Kader waren, er beförderte Frick nicht nur in die Bande, sondern
anschließend auch ins Krankenhaus. Die Spieldauerstrafe gegen Fominych und damit
verbundene fünfminütige Überzahl nutzten die Moskitos früh zu einem Tor durch McLeod
und später bei vier gegen vier fiel das 0:2 durch Richter. Anschließend konnte erneut
McLeod einen Schuss von Hildebrand abfälschen. So stand es nach dem ersten Drittel 3:0
für die Moskitos.
Im zweiten Drittel lief man nur noch hinterher und Herne konnte am Ende des Abschnitts
mit 5:4 in Führung gehen bei einem Gegentreffer von Hildebrand. Zusätzlich bitter: Nach
einem Schlagschuss mit Gesichtstreffer musste auch Saccomani ins Krankenhaus gebracht
werden.
Im letzten Abschnitt fiel sehr schnell das 5:5 durch Patocka nach Vorlage von McLeod.
Herne erzielte jedoch die Tore zum 6:5 und 7:5. Erneut Patocka brachte Essen noch einmal
auf 7:6 heran. Doch gut eine Minute vor dem Ende die endgültige Entscheidung für Herne
zum 8:6.
Nun gilt es schnellstmöglich die Verletzungen zu kurieren, damit man im letzten Viertel der
Saison ein paar Punkte einfahren kann. Angesichts der Personalsituation scheint es wohl gar
nicht so verkehrt, dass den Moskitos am kommenden Wochenende nur eine Partie
bevorsteht. Am Sonntag kommen die Crocodiles Hamburg an den Westbahnhof (18.30 Uhr).
Das sagt ESC-Chefcoach Larry Suarez: „Wir hatten heute eine super Möglichkeit, die für
mich beste Mannschaft der Liga zu schlagen. Leider ist uns das nicht gelungen, sicherlich
auch - und das soll keine Ausrede sein - aufgrund der vielen Ausfälle. Von der Mentalität
her kann ich dem Team keinen Vorwurf machen. Wir müssen jetzt weitermachen. Wir
glauben an uns, werden aber auch weiterhin keine Geschenke bekommen.“
  
    
Herner EV
Herne gelingt der Derbysieg 3.0 gegen die Moskitos Essen - Das 100.Derby geht mit 8:6 an den Herner EV
(OLN)  Das dritte Derby der Saison gegen die Moskitos Essen hatte für die Zuschauer einiges zu bieten. Nach dem frühen Rückstand lieferte Herne ein tolles Comeback ab und behielt am Ende in einem torreichen Spiel mit 8:6 die Punkte am Gysenberg.
Das 100.Derby begann gleich sehr unglücklich für das Herner Team. Denis Fominych musste bereits im ersten Wechsel mit einer Spieldauerstrafe vom Eis. Die Herner Unterzahl spielte den Gästen natürlich in die Karten und McLeod traf auch direkt zum 0:1. Damit nicht genug, folgte in der 6.Minute durch Richter und erneut McLeod ein Essener Doppelschlag zum 0:3. Deutlich überrascht steigerte man sich in das Spiel blieb aber ohne Tor im ersten Drittel.
Im zweiten Drittel gab Patrick Asselin das Signal zum „Comeback“. Zunächst in Überzahl und nur zwei Minuten später traf der Torjäger zum 2:3 Anschluss. Essen blieb gefährlich und Hildebrand überraschte Herne nur Sekunden später mit dem 2:4. Der HEV war aber längst im Spiel angekommen und sorgte nun für großen Druck auf das Essener Tor. Marcus Marsall und Anthony Calabrese glichen bis zur 30.Minute zum 4:4 aus. Den Schlusspunkt setzte Patrick Asselin unter das zweite Drittel. Er verwandelte einen Penalty zum 5:4.
Im letzten Drittel bekamen die Zuschauer weiter ein interessantes Derby zu sehen. Zunächst waren wieder die Moskitos am Zug. Patocka glich in der 42.Minute aus, bevor Dennis Thielsch zwei Tore für Herne erzielen konnte und das Team vom Gysenberg mit 7:5 in Führung schoss. Die Vorentscheidung war die trotzdem noch nicht, denn es war erneut Patocka, der vier Minuten vor dem Ende die Gäste wieder auf ein Tor heranbringen konnte. In der spannenden Schlussphase sorgte dann Patrick Asselin mit seinem vierten Treffer im Spiel, mit dem 8:6 für die Entscheidung.
Trainer Danny Albrecht war nach dem Spiel erleichtert: „Am Ende war es für die Zuschauer ein auf und ab und ich bin froh, dass wir das Spiel am Ende siegreich beenden können. Wir haben heute viele Tore und viele Gegentore gesehen. Nachdem 0:3 sind wir im zweiten Drittel gut zurückgekommen. Wir haben ein wenig umgestellt, haben Druck gemacht und selber fünf Tore erzielt. Jeder Zuschauer ist heute bestimmt auf seine Kosten gekommen“
Am nächsten Wochenende hat das Herner Team kein Spiel. Trainer Danny Albrecht gibt der Mannschaft einige Tage frei: „Wir werden zunächst noch zwei Tage arbeiten, dann bekommt die Mannschaft einige Tage frei. Da kann sich jeder regenerieren und den Kopf frei bekommen. Wir hatten ja keine Novemberpause und so hat sich die Mannschaft dies jetzt verdient.“
  
    
Rostocker EC
Jonas Gerstung trifft in der Overtime zum 4:3 - Mit dem Verlängerungs-Sieg gegen Erfurt gab es am Wochenende in der Oberliga Nord fünf von sechs möglichen Punkten
(OLN)  Die Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs ließen dem 8:3 vom Freitag beim Schlusslicht Krefelder EV 81 am Sonntagabend gegen den Vorletzten Black Dragons Erfurt ein 4:3 (1:0, 1:2, 1:1, 1:0) nach Verlängerung folgen.
„In dieser Liga ist keine Mannschaft mehr leicht, doch wir konnten durch eine kämpferische Leistung die Partie zu unseren Gunsten gestalten“, hatte REC-Trainer Christian Behncke nach dem Sieg in Krefeld gesagt und hinzugefügt: „Es war kein schönes Spiel, was uns aber nicht weiter kümmert. Wir haben die drei Punkte abgeholt und müssen uns jetzt auf Sonntag fokussieren.“
Das gelang seinem Team gut. Es begann sehr konzentriert, gleich die erste Chance führte zum schön erspielten 1:0 durch Brockelt. Als Hartmann auf die Strafbank musste, wurde es allerdings brenzlig, doch die zwei Minuten in Unterzahl überstand das Team dank Keeper Urbisch unbeschadet. Danach hätten in einer intensiven Partie sowohl Pauker (11.) als auch Koopmann (20.) erhöhen können, doch der Gäste-Torhüter hielt.
Nach dem 2:0 von Tomanek landete ein abgefälschter Schuss der Black Dragons im Kasten des REC. Danach Erfurt spritziger, torgefährlicher, das 2:2 fiel nicht von ungefähr. In der 24. Minute blieb der Puck neben einem Pfosten des Gäste-Tores liegen, Tomanek bekam ihn aber nicht rein. Dann jedoch Glück für die Piranhas beim Knaller von Gulda an den Außenpfosten (29.).
Im dritten Drittel war es ein Spiel auf des Messers Schneide, in dem zum Ende hin und auch in der Overtime die Gastgeber dem 4:3 näher waren und es dann auch erzielten, weil sie es mehr wollten.
Christian Behncke: „Wir hätten natürlich gern drei Punkte gehabt statt nur zwei und hoffen, dass uns der eine am Ende nicht fehlen wird. Aber wir haben absolut verdient gewonnen, und ich bin stolz, dass die Mannschaft nach dem 2:3 nicht die Köpfe hängen ließ.“ 
  
    
Bayernliga / Landesliga Bayern / Bezirksliga Bayern
    
ESC River Rats Geretsried
Perfektes Wochenende zum richtigen Zeitpunkt
(BYL)  Im dritten Spiel der Abstiegsrunde waren die Schweinfurt Mighty Dogs zu Gast in Geretsried. Obwohl der Blick auf die Tabelle eigentlich noch zu früh ist, ging es bereits jetzt für beide Teams um einiges. Die Gäste wollten mit einem Sieg aus dem Tabellenkeller raus und der ESC wollte mit einem Erfolg seinerseits den Abstand auf den ERV ausbauen, um die Gefahr der Playdowns so gering wie möglich zu halten.
Die Rats überstanden eine frühe Unterzahl und brachten ihren ersten gefährlichen Angriff gleich hinter ERV-Torwart Schnierstein unter. Stefano Rizzo setzte sich über die rechte Seite stark gegen zwei Gegenspieler durch und hatte am Ende noch das Auge für den mitgelaufenen Reiter (6.). Englbrecht hätte in Überzahl nachlegen können, aber Schnierstein rettete in letzter Sekunde. Der ESC übernahm immer mehr das Kommando und ging durch eine herrliche Aktion von Hans Tauber mit 2:0 in Führung (13.). Der Verteidiger wagte von der gegnerischen blauen Linie ein Solo Richtung ERV-Tor, sein anschließender Abschluss hatte genau die richtige Höhe. Auf einen Schlag fingen die Rats an Gastgeschenke zu verteilen. Ein absolut vermeidbarer Scheibenverlust ermöglichte Bär einen Alleingang, aber der zuvor recht beschäftigungslose Morczinietz war hellwach.
Einen perfekten Auftakt erwischten die Rats im zweiten Drittel. Florian Strobl wurde bei einem Unterzahlkonter von den Beinen geholt, den fälligen Penalty versenkte David Hrazdira mit der Rückhand (21.). Sein erster Treffer im zweiten Einsatz für den ESC, der Neuzugang zeigte wie schon am Freitag eine gute Leistung. Schweinfurt kam zwar immer wieder gefährlich vor das Tor - unter anderem musste Morczinietz gegen den heranstürmenden Marquardt klären - doch das Team von Sebastian Wanner bestimmte weiterhin größtenteils das Geschehen auf dem Eis. Nachdem Bene May das Ergebnis in doppelter Überzahl auf 4:0 schraubte, war der Arbeitstag für Schnierstein vorzeitig beendet (27.). Keßler rückte zwischen die Pfosten und bekam gleich alle Hände voll zu tun. Keinen Gefallen tat Daniel Merl seiner Mannschaft und dem Schweinfurter Spieler Kleider, nach einem Check gegen den Kopf musste der Rats-Stürmer mit einer Spieldauer in die Kabine. Gute Besserung an Lucas Kleider! So kann man seinen Gegner natürlich auch wieder aufbauen, aber das Abwehrbollwerk um Morczinietz hielt dem Druck stand und überstand die kritische Phase ohne Gegentreffer. Kaum wieder komplett, hätte Xaver Hochstraßer auf 5:0 stellen können, doch Keßler parierte mit dem Schoner.
Hochstraßer ließ im Schlussabschnitt eine weitere dicke Möglichkeit liegen, frei vor dem Tor zielte er etwas zu ungenau. Auch Daniel Bursch fehlte freistehend vor Keßler die Präzision, der Schweinfurter Schlussmann zeigte einige schöne Paraden. Ob sich das mal nicht rächen sollte? Wieder sorgte ein Scheibenverlust für einen Konter der Mighty Dogs und diesmal versenkte Murray den Puck zum 4:1 (48.). Umso wichtiger war die umgehende Antwort durch Bernhard Jorde, der Keßler mit einem Schuss unter die Latte keine Abwehrmöglichkeit ließ (49.). David Hrazdira packte mit seinem Schlagschuss dann aber endgültig den Deckel drauf (54.). Der Torhüter war zwar dran, doch die Scheibe trudelte zum 6:1 über die Linie. Damit war der Widerstand von Schweinfurt gebrochen und die Rats spielten den Vorsprung mit aller Ruhe über die Zeit.
Fazit: Die Einstellung stimmt und bisher zeigen die Rats in der Abstiegsrunde durchaus ansprechendes Eishockey. Neuzugang David Hrazdira hat sich bereits gut zurechtgefunden, aber auch seine Teamkameraden zeigten durch die Bank eine beherzte Vorstellung. Um sich auszuruhen, ist es allerdings noch viel zu früh. Nach dem kommenden Wochenende und den Spielen gegen Schongau und Dorfen wird sich zeigen, wohin die Reise führt.   
  
    
HC Landsberg Riverkings
Sieg gegen Erding – Niederlage gegen Höchstadt  
(BYL)  Im ersten Spiel des Wochenendes trafen die Riverkings am Freitag auf den Oberligisten Höchstadt. Bis auf die Verletzten Mika Reuter und Tom Fischer konnte Coach Fabio Carciola beim Gastspiel in Franken auf seine komplette Mannschaft zurückgreifen. Entsprechend agierte Landsberg von Beginn an mit vier Reihen. Es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie in der Jonas Schwarzfischer in der 3. Minute mit dem schön herausgespielten 0:1 für das erste Ausrufezeichen sorgte. In der Folge war das erste Drittel von vielen Strafen auf beiden Seiten geprägt. In der 16. Minute nutzte während einer Überzahlsituation für den HCL Jari Neugebauer einen Fehler Landsbergs an der gegnerischen blauen Linie zu einem Konter den er mit dem Tor zum 1:1 abschloss. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die erste Pause.
Im zweiten Drittel startete Landsberg in Überzahl und konnte prompt in der 21. Minute durch Adriano Carciola mit 2:1 in Führung gehen. Die Freude währte allerdings nur fünf Minuten, denn Vitali Aab erzielte in der 26. Minute abermals den Ausgleich für Höchstadt. In dem weiterhin sehr ausgeglichenen Spiel konnte Höchstadt in der 26. Minute in Überzahl mit 3:2 in Führung gehen. Dennis Sturm glich aber zwei Minuten später mit einem wunderschönen Unterzahltor wieder aus. Während der selben Unterzahlsituation musste Landsberg dann doch noch den 4:3 Treffer für die Gastgeber durch Robin Maly hinnehmen. Auch im letzten Drittel gaben wenige Kleinigkeiten den Ausschlag für den letztlich knappen Sieg der Gastgeber. Der HCL schaffte einfach weniger kaltschnäuzig die vorhandenen Chancen zu nutzen und so sicherte sich Höchstadt in der letzten Minute durch ein Empty Net Goal zum 5:3 durch Upitis den Sieg.
Am Sonntag gastiere der Ligakonkurrent aus Erding im heimischen Eisstadion. Dabei erwischten die Riverkings zunächst nicht ihren besten Tag. Zwar erarbeitete man sich um ersten Drittel ein deutliches Chancenplus - auf dem Zettel von Torwarttrainer Michael Falkenberger stand ein Schussverhältnis von 22 zu 6 - man ging jedoch mit einem 1:3 Rückstand in die erste Drittelpause. Zunächst drückten die Hausherrn in den ersten Minuten auf die Führung, als in der 4. Minute Martin Dürr aus heiteren Himmel in Überzahl zum 0:1 einnetzte. In der Folge machte Landsberg weiter Druck und Erding die Tore. Zuerst traf Marko Babic nach 11 Minuten zur 0:2 Führung ehe Marek Charvat zwei Minuten später in Überzahl zum 1:2 verkürzen konnte. In der 16. Minute erhöhte abermals Marko Babic zum Pausenstand von 1:3. Kaum kehrten die Teams aus der Pause zurück, schlug Babic wieder zu. In der 21. Minute stand es 1:4. Wer jetzt dachte die Riverkings steckten auf, hatte sich allerdings gründlich getäuscht. Das 2:4 in der 30. Minute durch Markus Kerber in Überzahl wirkte wie ein Weckruf. Landsberg bekam jetzt das Spiel besser in den Griff und erarbeitete sich die besseren Chancen. Noch vor der Pause gelang Christopher Mitchell der Anschlusstreffer zum 3:4. Zwar erhörte Dominik Wagner zu Beginn des letzten Drittels auf 3:5 für Erding, das Unterzahltor in der 47. Minute von Dennis Sturm war der Startschuss zum starken Schlussspurt des HCLs. Nur drei Minuten später netzte Florian Reicheneder zum Ausgleich ein. In der Folge musste Landsberg zwar noch eine mehrminütige doppelte Unterzahlsituation überstehen, letztendlich war es dann in der letzten Spielminute Daniel Menge, der den von 882 Zuschauern bejubelten Sieg der Riverkings klarmachte.
  
    
TEV Miesbach
TEV mit Kantersieg zurück in der Erfolgsspur
(BYL)  Nach zwei Niederlagen in Folge gegen beide Oberligisten, meldet sich der TEV mit einem 8:1 (2:1/2:0/4:0) Sieg gegen den EHC Klostersee eindrucksvoll zurück und springt auf den 3. Tabellenplatz. Zu keiner Zeit gab unsere Mannschaft das Spiel aus der Hand und bewies mit 8 Toren, dass man auch den Torriecher wiedergefunden hat. Neben dem langzeitverletzten Mäx Hüsken, konnte Headcoach Peter Kathan auf den gesamten Kader zurückgreifen. Auch die Reihenkonstellation blieb im Vergleich zum guten Auftritt in Sonthofen gleich.
Bereits im 1. Drittel legte unsere Mannschaft ein hohes Tempo vor und versuchte dies gleich in Tore umzuwandeln. In der 5. Spielminute netzte Bobby Slavicek auf Zuspiel von Filip Kokoska und Beppo Frank ins rechte Kreuzeck zur 1:0 Führung ein. Der TEV machte weiter Druck und spielte sich in der Grafinger Zone fest. Es dauerte knappe 10 Minuten bis Topscorer Slavicek, seinen zweiten Treffer an diesem Abend erzielte, als er den Torhüter gekonnt umkurvte (Assists: Filip Kokoska, Thomas Schenkel). Der EHC Klostersee fand kurz vor Ende des 1. Drittels noch mal den Anschluss. Baumhackl erzielte das 2:1 im Powerplay. Mit diesem Zwischenstand ging es ein erstes Mal in die Kabinen.
Im 2. Spielabschnitt legte der TEV Miesbach gleich zu Beginn nach. Über Filip Kokoska und Dusan Frosch kam das Spielgerät zu Christoph Gottwald, der 2 Schritte über die blaue Linie ging und staubtrocken halbhoch zum 3:1 abschloss. Die Mannschaft von Cheftrainer Kathan lies nicht nach und ging auf den nächsten Treffer. Nur 4 Minuten später war es auch soweit. Thomas Schenkel brachte die Scheibe hinters Tor zu Michael Grabmaier, der den freistehenden Franz Mangold vor dem Tor in Szene setzte und das 4:1 erzielte. Mit klarem Chancenübergewicht ging es ein letztes Mal in die Kabinen.
Im letzten Spielabschnitt konnten die Zuseher im Miesbacher Eisstadion noch vier weitere TEV- Treffer bejubeln. Gleich zu Beginn in der 2. Spielminute war es wiederum Franz Mangold der seinen zweiten Treffer markieren konnte (Assists: Dusan Frosch, Stefan Mechel). Weitere 6 Spielminuten später schlug auch das Powerplay zu. Nach schöner Passkombination von Bobby Slavicek und Dusan Frosch, kam die Scheibe zu Felix Feuerreiter der den Puck zum 6:1 in die Maschen bugsierte. Zum Ende des 3. Drittels holte unsere Mannschaft zum Doppelschlag aus. Zuerst war Filip Kokoska (Assist: Beppo Frank, Felix Feuerreiter) zum 7:1 erfolgreich, ehe Felix Feuerreiter auf Zuspiel von Dusan Frosch und Filip Kokoska den 8:1 Endstand fixierte. Für Filip Kokoska war es der fünfte Scorerpunkt in diesem Spiel.
Somit legt der TEV Miesbach eine souveräne Leistung an den Tag und gewinnt am Ende hochverdient gegen den EHC Klostersee. Dieser Sieg war besonders wichtig, um den Anschluss zur Tabellenspitze nicht zu verlieren. „ Heute hatte ich Bedenken, wie gut wir die Beine nach dem schweren Spiel in Sonthofen bewegen, aber das haben wir klasse gemacht. Mich freut auch das Anian nach seiner Verletzung so stark zurückgekommen ist,“ berichtet Kathan nach dem Sieg.
Bereits am Freitag (24.1) geht es gegen die Erding Gladiators um weitere wichtige Punkte im Miesbacher Eisstadion (Spielbeginn: 20:00 Uhr). Am Sonntag reist unsere Mannschaft nach Passau zum aktuellen Tabellenführer.
  
    
TSV Peißenberg
Eishackler gewinnen das Spitzenspiel gegen den EC Pfaffenhofen
(BYL)  Nach hartem Kampf geht der TSV Peißenberg mit 5:3 als Sieger vom Eis. Am Ende war es doch ein verdienter Sieg für die „Eishackler“, obwohl es von Beginn an, so gar nicht danach aussah. Das solche Spiele, nur weil man am Freitag zuvor in Schweinfurt mit einer guten Leistung gewann, nicht von allein gehen, sollte der Mannschaft sofort klar werden. In der Bayernliga gibt es keine Spiele die den sogenannten „Selbstläufer“-Charakter haben. Jedes Spiel ist eine harte Arbeit und man muss sich den Sieg in den 60 Minuten verdienen. Durch Leistung. Diese bringt die Mannschaft auch, aber es sind leichtsinnige, auch individuelle Fehler, die meist zu den Gegentoren führen, die in dieser Art, auf dem Niveau, einfach nicht passieren dürfen. Stellt man diese ab, ging so manches deutlich einfacher.
Das erste Drittel begann mehr oder weniger mit einer zwei Minuten Strafe für die Pfaffenhofener. Jetzt hat so eine Überzahl viele Vorteile beim 5 gegen 4, aber es gibt Mannschaften in der Bayernliga, die fast nichts daraus machen. Darunter gehören in dieser Saison leider auch die „Eishackler“, die sogar den Gegentreffer zum 0:1 hinnehmen mussten.
John Lawrence nutzte den Fehler zur Führung. Die Antwort der „Eishackler“ ließ aber nicht lange auf sich warten. Matthias Müller nutzte den Abpraller von Pfaffenhofens Torhüter Philipp Hähl und machte den Ausgleich zum 1:1. Wer bei den Eishogs die Punkte macht dürfte auch bis zum TSV durchgedrungen sein. Aber diese erste Reihe um Nick Endress, John Lawrence und Jakob Fardoe durften schalten und walten wie sie gerade wollten. Bestes Beispiel der erneute Führungstreffer von Nick Endress zum 2:1, der durfte ganz beruhigt ins Drittel der „Eishackler“ fahren, nach einer Ehrenrunde um das Peißenberger Gehäuse zog er wieder richtung Mitte und zog einfach mal ab und schon klingelte es. Mit der verdienten Führung für unsere Gäste ging es auch in die erste Pause.
Ab dem zweiten Drittel fanden die „Eishackler“ wieder in die richtige Spur und mit der Hilfe von Gästetorhüter Hähl kamen Lukas Novacek zum Ausgleichstreffer, der aus spitzem Winkel ins kurze Eck traf. In der 38. Minute nutzten die Hausherren ihre erneute Überzahl. Domink Ebentheuer schoss von der blauen Linie und die Scheibe fand den Weg durch das Gewusel vor dem Tor, ins Tor. Somit waren die TSV-Männer zum ersten Mal in Führung an diesem Abend. Ab diesem Zeitpunkt war zu merken das Peißenberg immer mehr Spielanteile bekam und versuchte bessere Aktionen zu kreieren. Aber es blieb auch bei vielen Fehlern, die weiterhin gemacht wurden.
Etwas beruhigender war das vierte Tor der Gastgeber. Florian Höfler konnte nach Zusammenspiel mit Maxi Malzatzki und Lukas Novacek in der 46. Minute zum 4:2 treffen. Es war bereits der Schlussabschnitt, der angebrochen war. Pfaffenhofen kam zwar weiterhin zu guten Möglichkeiten. Eine daraus sollte durch eigene Unterzahl entstehen. Nick Endress war durchgebrochen und allein auf dem Weg zu Korbinian Sertl, zwar konnte er noch vom Verteidiger eingeholt werden, aber nicht mehr entscheidend gestört werden und traf zum 3:4 aus Pfaffenhofener Sicht. Zum Glück bewahrten die „Eishackler“ weiterhin Ruhe und und konnten nur zwei Minuten später (59.) das wichtige und entscheidende 5:3 machen. Lukas Novacek konnte mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend den Sieg herbeiführen.
Somit konnten die „Eishackler“ dieses Spitzenspiel in der Abstiegsrunde für sich entscheiden und sicherten sich somit die Tabellenführung. Weiter geht es am kommenden wo wir den ESC Dorfen um Trainer Randy Neal empfangen werden.
  
    
ERV Schweinfurt
Fehlstart ins Wochenende
(BYL)  Genauso wie in den beiden Vorrundenspielen zwischen den Mighty Dogs und dem TSV Peißenberg gewinnt erneut das Auswärtsteam - mit einem 4:6 Auswärtssieg entführt der TSV 3 Punkte aus dem Schweinfurter Icedome.
Nach vier Spielminuten konnte der Peißenberger Florian Höfler zum ersten Mal in dieser Partie jubeln, nachdem er das 0:1 für die Gäste erzielte. Kapitän Andreas Kleider sorgte in Überzahl in der 15. Minute wieder für den Ausgleich. Doch nach anderthalb Minuten traf Florian Höfler zum 1:2 und Manuel Singer baute anderthalb Minuten vor der ersten Drittelpause die Führung auf 1:3 aus.
Im zweiten Drittel sorgte Pierre Kracht mit seinem ersten Tor für die Mighty Dogs für den Anschlusstreffer (23.). Zehn Minuten später glich Domantas Cypas zum 3:3 aus. Jedoch keine vier Minuten später gingen die Gäste durch Dominik Ebentheuer erneut in Führung.
Diese konnten die Gäste nach der Drittelpause auf 3:5 ausbauen (42.). Fünf Minuten vor Spielende erzielte Neuzugang Eriks Ozollapa bei seinen Einstand den 4:5-Anschlusstreffer, doch in den letzten beiden Minuten wollte den Mighty Dogs auch mit einem weiteren Feldspieler der Ausgleich nicht gelingen. Stattdessen traf Florian Höfler mit seinem vierten Treffer in dieser Partie zum 4:6 Endstand ins leere Tor.
"Zuallererst möchte ich mich bei allen bedanken, die da waren und mich für die Niederlage entschuldigen. Wir haben gekämpft und sind nach einem Zwei-Tore-Rückstand wieder zurück gekommen. Wir haben leider den Fokus verloren und einige Tore hergeschenkt, die wir leider nicht wieder aufholen konnten. Unser Powerplay war gestern nicht gut - das müssen wir verbessern. Insgesamt war es ein spannendes Spiel mit 10 Toren. Wir müssen es abhaken, unsere Schlüsse daraus ziehen und uns auf das Sonntagsspiel vorbereiten.", sagte Eriks Ozollapa nach seinem ersten Spiel im Trikot der Mighty Dogs. Spielbeginn am Sonntag, den 19.01.2020, ist um 18 Uhr in Geretsried.
  
    
EHC Waldkraiburg Löwen
EHC Waldkraiburg dominiert und siegt gegen Höchstadt
(BYL)  Es versprach im Vorfeld eine einseitige Partie zu werden zwischen dem EHC Waldkraiburg und dem Höchstadter EC. Die Oberligisten kamen mit der Empfehlung von zuletzt zwei Siegen in die Raiffeisen-Arena und Waldkraiburg mit drei Niederlagen und null Punkten in der Verzahnungsrunde konnte höchstens von drei Punkten träumen. Am Ende wurde es durchaus eine einseitige Partie, jedoch nicht wie erwartet. Der EHC spielte als gäbe es kein Morgen und gewann das Spiel verdient mit 3:0.
Die Partie begann bereits furios vom EHC Waldkraiburg. Haben wir im Anschluss an das Freitagsspiel noch die Frage in den Raum gestellt wo die Löwen vom Anfang der Saison sind, sie waren in diesem Spiel auf dem Eis. Druckvoll liefen Spieler samt Scheibe über das Eis und ganz nach dem Motto, dass Angriff die beste Verteidigung sei, ließ man Höchstadt selten vor das Tor von Kevin Yeingst. Auf der Gegenseite stand Benjamin Dirksen, der Torhüter der Alligators, hingegen immer wieder im Fokus des Spielgeschehens. Wie aber auch in den Spielen zuvor, taten die Löwen sich schwer, das Spielgerät im Tor unterzubringen, wenn auch ihr Spiel bis zum Tor auf den Punkt stimmte. Nach einer Minute des Abtastens im ersten Spielabschnitt, konnte Straka an der blauen Linie des eigenen Drittels einen Schussversuch blocken und die Scheibe unbehelligt bis zur Gegenseite mitnehmen, sein Schuss aus der Halbposition jedoch endet im ebenso vertrauten wie verhassten Geräusch von Hartgummi auf Metall – dem Torpfosten. Trox, Decker, Vogl, Wagner, Rousek, Hradek, Jeske oder auch Zimmermann hießen in der Folge die Spieler, die sich mit mal besseren, mal weniger klaren Möglichkeiten an Tormann Dirksen versuchen durften. Doch gleich wie man es versuchte, mit feiner Technik bis vor das Tor oder mit brachialer Gewalt von der blauen Linie, der Puck wollte die Torlinie nicht passieren, somit ging es mit einem 0:0 zum ersten Pausentee.
Auch im zweiten Durchgang das gleiche Bild wie auch zuvor. Drückend überlegene Löwen dürfen sich im Angriffsdrittel austoben, während nahezu ratlose Höchstadter Spieler kein Mittel zu finden scheinen. Einzig Jari Neugebauer auf der Seite der Alligators schaffte es in der fünften Minute des zweiten Drittels mit einem Konter allein vor das Löwen-Tor, scheiterte dort aber am abermals starken Kevin Yeingst. Praktisch im Gegenzug an diese Situation konnte Lukas Wagner Tomas Rousek in Szene setzen, doch auch dieser vergibt seine Möglichkeit. Herausheben muss man an einem solchen Spieltag auch die Verteidigung des EHC Waldkraiburg wie Daniel Schmidt, Felix Lode, Fabian und Alex Kanzelsberger, Philipp Seifert, Thomas Nuss und einem natürlich immer präsenten Mathias Jeske, die mit ihrer Leistung vor dem eigenen Tor viele der möglichen Situationen erst gar nicht entstehen ließen. In der 31. Minute dann eine weitere Chance die es, zwischen all den anderen, wert ist erwähnt zu werden und die die mangelnde Chancenverwertung der Waldkraiburger Löwen aufzeigt. Dank eines guten Stellungsspiels kann Felix Lode im Drittel der Löwen den Puck erobern und auf Nico Vogl, der die Situation erkannte und schon loslief, spielen. Dieser hat keinen Gegenspieler vor oder hinter sich und kann, wie bei einem Penalty, ungehindert zum Tor der Alligators fahren, scheitert mit seiner Rückhand jedoch am starken Dirksen. Nach zahlreichen weiteren Aktionen und Schüssen, kommt nach 38 Minuten und 23 Sekunden die Erlösung – und der Erlöser heißt Mathias Jeske. Nach einer erneut guten Eroberung des Pucks durch Tomas Rousek und einem Zuspiel auf Lukas Wagner, fährt dieser in Richtung Tor der Alligators, legt die Scheibe ab auf Jeske und dieser legt ihn ins rechte untere Eck zum 1:0 Pausenstand.
Das dritte Drittel startete, wie das zweite endete, mit den Löwen im Angriff. Mit Christof Hradek und Josef Straka, konnten zwei Akteure sehr früh bereits erste Duftmarken setzen und keinen Zweifel daran aufkommen lassen, dass sie dieses Spiel gewinnen möchten. Zunächst blieb aber alles beim Alten, viele Chancen aber nichts Zählbares auf der Anzeigetafel. In der 49. Minute dann Gewühl vor dem Tor der Höchstadter im Powerplay der Löwen. Nach einem Schuss von Jeske und einem Pass von Straka, schaltet Lukas Wagner Geistesgegenwärtig vor dem Tor und kann zur allgemeinen Erleichterung das 2:0 markieren. Etwa drei Minuten vor dem Ende des Spiels, dreht Höchstadt dann auf und lässt Waldkraiburg kaum mehr Luft zum Atmen. Die Löwen, festgesetzt im eigenen Abschnitt, verteidigen jedoch mit Mann und Maus und einem erneut starken und sicheren Rückhalt Yeingst und überstehen auch die die 6-gegen-5-Situation als Höchstadt den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Feld nehmen. Es kommt sogar noch besser, drei Sekunden vor Ende kann Michael Trox, nachdem es zuvor Tomas Rousek schon versuchen durfte, den Spielstand, ins leere Tor, zum Endstand von 3:0 erhöhen.
  
    
EV Dingolfing
Erneut null Punkte für die Isar Rats - Dingolfinger verlieren gegen die Haßfurt Hawks mit 7:2 
(BLL)  Auch im zweiten Spiel am Wochenende gegen die Hassfurther Hawks können die Isar Rats nicht bestehen. Ein anfänglich ausgeglichenes Auswärtsspiel wendete sich zum Schluss in ein Fiasko für die Dingolfinger. Ein erstes Tor der Gäste in der sechsten Minute, ausgeführt von David Michel auf Zuspiel von David Bilek und Dominik König, schürte frühe Hoffnung bei den mitgereisten Fans.
Nach einer über dreistündigen Anfahrt will man natürlich auch was zu jubeln haben. Doch der Vorsprung dauerte nur knapp 45 Sekunden. Der Hassfurter Jan Trübenekr glich nach einem Konter aus. Danach gelang der Heimmannschaft in einem harten Kampf gegen die Ratten ein fragwürdiges Tor in der neunten Minute. Nachdem Goalie Dennis Jedrus parierte und die Scheibe noch unter ihm lag, war es Hassfurter Daniel Hora, der die Scheibe vor den beiden EVD-Verteidigern fand und ins Tor stocherte.
Im zweiten Drittel rieben sich die beiden Mannschaften gegenseitig auf. Torchancen auf beiden Seiten, mehrere davon auf das Tor der Hassfurter, doch ihnen gelang es dann in der 30. Minute durch ein unglückliches Eigentor auf 3:1 vorzulegen. Im dritten Drittel wendete sich das Blatt gewaltig. Mit einem platzierten Schuss bauten die Hawks die Führung aus und David Michel verkürzte in der 49. Minute mit seinem zweiten Treffer auf 4:2. Im Anschluss warf der EVD alles nach vorne, doch konnte die erarbeiteten Torchancen nicht nutzen. Im Gegenzug kam Haßfurt zu einigen Kontern, die eiskalt ausgenutzt wurden. So kassierten die Isar Rats drei Tore in den letzten acht Minuten und traten mit dem Endstand 7:2 und mit gesenktem Kopf die lange Heimfahrt an und hoffen auf eine Wendung der bisherigen Pechsträhne in der Aufstiegsrunde.
Denn Aufgeben gibt’s nicht: „In der Aufstiegsrunde stehen die acht besten Teams der Landesliga. Wir wussten, dass alle Gegner in dieser Runde extrem stark sind und die Chancen, die wir ihnen geben, ausnutzen. Diese Kleinigkeiten müssen wir in den Griff bekommen und unsere eigenen Chancen verwerten. Aktuell fehlt uns dort noch das Glück, das wir uns erarbeiten müssen. Wenn wir weiter hart arbeiten bin ich optimistisch, dass wir noch einige Spiele gewinnen werden,“ so Verteidiger Dominik König nach dem Spiel.
Am kommenden Wochenende sind die Isar Rats beim EHC Bad Aibling zu Gast. Die „Aibdogs“, die in der Vorsaison noch in derselben Gruppe wie der EVD spielten, haben bis dato ebenso alle vier Aufstiegsrundenspiele verloren. Am Sonntag kommt dann ein unbekannter Gegner an die Isar. Der ESC Kempten absolvierte die Vorrunde auf dem dritten Platz der LL-Gruppe 2 und steht in der Aufstiegsrunde nach zwei Siegen und zwei Niederlagen auf dem fünften Platz. Spielbeginn am Sonntag um 18 Uhr in der Marco-Sturm-Eishalle.
  
    
Wanderers Germering
Germering peilt den vorzeitigen Gruppensieg an
(BBZL)  Nach einem spielfreien letzten Wochenende sind die Wanderers Germering am kommenden Freitag wieder im Einsatz. Zu Gast ist der ERSC Ottobrunn im heimischen Polariom. Das Team von Michael Schneidawind spielt eine solide Saison und belegt in der Tabelle aktuell den fünften Tabellenplatz. Bei zwei Siegen und vier Niederlagen in fremden Stadien, ist das Torverhältnis trotzdem ausgeglichen. Am vergangenen Samstag setzte es überraschend eine 7:5 Niederlage beim Tabellenletzten aus Fürstenfeldbruck. In der vorherigen Saison war der ERSC noch in der Bezirksliga-Gruppe 2 aktiv und duellierte sich u.a. mit dem DEC Frillensee-Inzell, auf den die Münchner Vorstädter nur eine Woche später im Bayernkrug-Halbfinale treffen. Den größten Erfolg in der laufenden Spielzeit feierte Ottobrunn kurz vor Weihnachten beim 3:9 Auswärtssieg gegen die zweite Garde der EA Schongau. Zu den gefährlichsten Akteuren zählen Daniel Carvalho, Fabien Ferron und Thomas Huber. Im abgelaufenen Sommer hat man sich zudem mit Stefan Krumbiegel (4 Oberliga-, 45 Bayernliga- und 17 Landesliga-Spiele) verstärkt. Darüber hinaus kamen Johannes Weyer und Alexander Völkl von der SE Freising, welche reichlich Erfahrung ins Team bringen.
Das Vorisek-Team kann mit einem Sieg über Ottobrunn bereits zwei Spieltage vor Ende der Vorrunde den Gruppensieg eintüten. Dabei reichen den Wanderers bereits zwei Punkte, um vom Platz an der Sonne nicht mehr verdrängt werden zu können. Das ist Motivation genug, um den ersten Teilerfolg auf dem Weg zum Aufstieg in die Landesliga in überzeugender spielerischer Manier einzufahren.
  
    
ESC Kempten 1b
ESC Kempten 1b verpasst die Revanche
(BBZL)  Der Freitagabend beim Auswärtsspiel in Lechbruck vor 176 Zuschauern begann für die Zweite der Sharks recht vielversprechend. Das Team hatte sich einiges vorgenommen um die Niederlage wieder wett zu machen, die man an gleicher Stelle noch zwei Wochen vorher kassiert hatte. Die einfachen Dinge richtig machen und geradlinig zum Tor spielen. Einfaches Eishockey eben. Bereits in der 7. Minute ging Kempten verdient durch Tobias Pichler mit 0:1 in Führung, Assistenz Christian Engler und Phil Clermont. Genau zwei Zeigerumdrehungen später erhöhte die 1b der Sharks gar auf 0:2 wiederum durch ihren Kapitän Tobias Pichler. Diesmal bedient durch Filip Matejka. Die Gastgeber waren sichtlich überrascht vom Auftreten der Sharks, denn in der 13. Minute gelang dann sogar das 0:3 durch Christian Engler. Vorarbeit diesmal Tobias Pichler und wiederum Phil Clermont. Dann schlich sich aber eine gewisse Unbeschwertheit ins Kemptener Spiel ein und die Zweite der Sharks verlor immer mehr den Faden. Die Fehler und einfachen Scheibenverluste, gerade in der Verteidigungszone auf Kemptener Seite häuften sich und die Flößer kamen nun ihrerseits immer besser ins Spiel. Es kam was kommen musste. Lechbruck ist nicht zu Unrecht Tabellenführer und konnte bis Drittelende zum 3:3 ausgleichen. Im zweiten Abschnitt kam Kempten ebenfalls nun wieder besser ins Spiel, konnte aber aus den vielen Chancen kein Kapital schlagen. Lechbruck erzielte auch hier zwei Treffer und nach vierzig Minuten wurden beim Stand von 5:3 die Seiten getauscht. Auch im letzten Drittel das gleich Bild. Kempten hatte wiederum einige Möglichkeiten zur Ergebniskorrektur. Jedoch nur die Gastgeber nutzten ihre Torchancen besser und sorgten für den 7:3 Endstand in einer munteren Partie, in der die beiden Unparteiischen nicht immer ein glückliches Händchen bei der Vergabe der Strafen hatten. Fazit: 15. Minuten Eishockey reichen nicht ganz aus um gegen Spitzenteams zu gewinnen. Laufbereitschaft und Wille müssen wieder Einzug halten. Die Chancenverwertung muss ebenfalls besser werden und die einfachen Scheibenverluste müssen abgestellt werden. Ferner waren die Strafzeiten deutlich zu hoch, wobei sich auch hier einige Kemptener Akteure an die eigene Nase fassen müssen, wieso sie die Strafbank letztlich aufsuchen mussten. 
  
   
ERC Lechbruck
ERC Lechbruck setzt Siegeszug in Türkheim fort
(BBZL)  Der ERC Lechbruck ist momentan das Maß aller Dinge in der Eishockey-Bezirksliga Gruppe 4. Durch eine bärenstarke Leistung in einem tollen Eishockey-Topspiel, siegten die Lecher auch auswärts beim engsten Verfolger ESV Türkheim mit 4:2. Nun hat der ERC elf Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten und steht mit einem Bein in den Play-Offs.
Es war der passende Rahmen für ein Topspiel, das seinen Namen wahrlich verdient hat. Bereits beim Warmlaufen konnte man bei beiden Teams erkennen, das viel auf dem Spiel steht. Und so startete man auch ins mit Spannung erwartete Duell: Bissig, konzentriert und von Beginn an mit Vollgas. Der ERC zeigte sich über das gesamte Match spielerisch reifer und in den entscheidenden Situationen entschlossener. Türkheim setzte auf Kampfesstärke und gefährliche Tempogegenstöße. Die besseren Chancen hatten die Flößer, doch der „Dosenöffner“ ließ auf sich warten. In der 17. Minute war es aber dann soweit: Eine Co-Produktion der beiden U20-Youngster Josef Bayrhof und Lukas Fischer landete bei Fabian Bacz, der zum umjubelten 0:1 für Flößer vollstreckte. Mit diesem knappen Zwischenstand ging es in die erste Pause.
Im zweiten Durchgang starteten die Lecher in Überzahl, konnten jedoch noch kein Kapital daraus schlagen. Mit schnellen und zielstrebigen Kombinationen wurde das von Kevin Geiger gehütete ESV-Tor gestürmt. Doch in der 24. Minute war auch er machtlos, als der agile Patrick Völk ein Zuspiel vom wieder genesenen Dominik Kösl aufnahm und das 0:2 für den ERC markierte. Die Blau-Weißen waren nun die dominierende Mannschaft und setzten Türkheim stark unter Druck. Diese konterten aber immer wieder gefährlich, so dass die Lecher Abwehr teilweise Schwerstarbeit verrichten mußte. Der glänzend aufgelegte Lukas Bauer im ERC-Tor mußte einige Male in höchster Not retten und zeigte einige herausragende Saves. In der 30. Minute allerdings mußte er das erste Mal hinter sich greifen, als dem ESV Türkheim in doppelter Überzahl durch Michael Urbanek der 1:2-Anschlusstreffer gelang. Die Flößer hielten dem nun stärker werdenden Anrennen der Hausherren weiterhin prima Stand und kamen selbst immer wieder brandgefährlich vor das ESV-Tor. So auch in der 35. Minute: In Überzahl schnürte man die Hausherren im eigenen Drittel ein und vergab beste Einschussmöglichkeiten am Fließband. Als gerade die Strafzeit der Hausherren abgelaufen war, landete ein Pass von Marek Hatas bei Matthias Erhard, der freistehend vor dem Tor in den rechten Winkel traf. ESV-Goalie Kevin Geiger verschob bei diesem Treffer das Tor, was die Schiedsrichter dazu bewog, den Treffer nicht anzuerkennen. Eine Fehlentscheidung, was nicht nur die rund 50 mitgereisten ERC-Fans so sahen. So blieb es beim knappen 2:1-Vorsprung der Gäste aus dem Ostallgäu und diesen wollte die Peters-Truppe in die zweite Pause retten. Doch kurz vor der Pausensirene dann die nächste kuriose Situation: Lukas Fischer läuft alleine aufs Tor und hat die nächste hochkarätige Chance auf dem Schläger, doch Geiger hält. Im Gegenzug dann ein schneller Konter der Türkheimer, die Lecher brachten den Puck nicht aus dem eigenen Drittel und ein Befreiungsschuss landete direkt bei einem Verteidiger der Hausherren. Dieser schoss eher unplatziert in Richtung ERC-Tor, doch der Puck wird unglücklich von einem ERC-Verteidiger ins eigene Tor abgefälscht – 2:2 und plötzlich war wieder alles offen.
Der letzte Abschnitt bot dann Spannung und Dramatik pur. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und warfen alles in die Waagschale was sie hatten. Beide Goalies verhinderten mit tollen Paraden zunächst weitere Treffer. In der 52. Minute dann aber wieder ein Powerplay des ERC und Marcus Köpf spielte Patrick Völk an, der Geiger keine Chance ließ und den ERC erneut in Führung brachte. Türkheim reagierte nun mit wütenden Angriffen, doch die ERC-Abwehr stand stabil. Souverän und konzentriert nahmen die Flößer dem ESV jede Menge Zeit von der Uhr. In der 58. Minute dann eine Strafzeit für Türkheim und Jörg Peters zog eine Auszeit, um seine Jungs noch einmal zu instruieren. In Folge dessen wurde das Powerplay ruhig und mit dem Schwerpunkt auf Scheibenbesitz gespielt, damit weitere Sekunden von der Uhr genommen werden. 30 Sekunden vor Schluss dann eine Strafzeit für Lechbruck. Nun nahm Türkheim eine Auszeit und tüftele aus, wie nun der Lucky Punch gesetzt werden soll. ESV-Trainer Michael Fischer nahm seinen Torhüter zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis und seine Mannen waren somit in einer 6:4-Überzahl. Türkheim spielte nun „Alles oder Nichts“ und startete einen letzten Angriff auf das ERC-Tor. Dieser wurde aber sehr gut von den Flößern geblockt und der Puck landete bei Lukas Zugmaier, der ERC-Kapitän Matthias Erhard mit einem Zuckerpass auf die Reise schickte und „Hias“ Erhard ließ sich nicht zweimal bitten: Ein Schuss ins verlassene Türkheimer Tor (60.) und der verdiente 4:2-Auswärtssieg im Spitzenspiel gegen einen ebenbürtigen Gegner war unter Dach und Fach.
  
    
HC Maustadt
Sieg im Verfolgerduell bringt Platz drei - HCM nach 4:1-Erfolg über Lindenberg/Lindau wieder im Rennen
(BBZL)  Mit einem verdienten 4:1 (0:0/1:1/3:0)-Erfolg über die SG Lindenberg/Lindau hat der HC Maustadt das Verfolgerduell in der Eishockey-Bezirksliga gewonnen. Damit wurde eindrucksvoll der Anspruch auf einen der beiden esten Plätze in der Eishockey-Bezirksliga angemeldet. Am Freitag steht nun das Top-Duell beim Tabellenführer Lechbruck an, am Sonntag (18.30 Uhr) geht’s zu Hause gegen Königsbrunn.
Von Beginn an entwickelte sich das erwartete hochklassige Spiel, obwohl beide Mannschaften mit zahlreichen Ausfällen zu kämpfen hatten. Beiden war allerdings auch bewußt, dass eine Niederlage ein herber Rückschlag im Kampf um  einen der beiden ersten Plätze sein würde. 
Der HCM übernahm gleich die Initiative, mußte aber bei den gefährlichen Kontern stets auf der Hut sein. Nach torlosen ersten 20 Minuten brach Philipp Hacker im Überzahlspiel den Bann und traf nach 24 Minuten zum 1:0. Die Gäste, die vom Ex-Memminger Fabian Lämmle gecoacht werden, kamen danach wieder besser ins Spiel, nicht zuletzt durch bisweilen unnötige Strafzeiten des HCM. Gerade als sich die Maustädter wieder besser sortierten, glichen die Gäste mit einem blitzsauberen Konter aus.
Die Grün-Gelben legten im Schlußabschnitt nochmals eine Schippe drauf und hielten den Daumen auf der Partie. Jimmy Nagle und erneut Philipp Hacker sorgten mit ihren beiden Treffern innerhalb von zwei Minuten (46./48) für die Vorentscheidung. Als Ingo Nieder einen Schlagschuß von Alex Ulianiw ins Tor abfälschte, war nach 58 Minuten endgültig „der Deckel drauf“.
„Wir sind nicht hektisch geworden und haben das Spiel und den Gegner durch unsere besonnene Spielweise kontrolliert“, freute sich Trainer Ingo Nieder über den gelungenen Auftritt seiner Jungs, die dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung die Punkte geholt haben.
Am Freitag (19.30 Uhr) steht der schwere Gang zum souveränen Tabellenführer ERC Lechbruck auf dem Programm. Zumindest einen Zähler wünscht sich Ingo Nieder, der aber auch weiß, dass die Ostallgäuer wohl noch Revanche für das 5:6 in Memmingen nehmen wollen.
  
    
Regionalliga Südwest
    
EHC Zweibrücken Hornets
Sechs Punkte Wochenende und ein überragender Steven Teucke im Tor beschert den Hornets Platz eins in der Tabelle
(RLSW)  Durch die beiden Siege der Hornets am Wochenende und den Ergebnissen der Konkurrenten, ist die Teilnahme an den Playoffs 2019/2020 vorzeitig gesichert.
Stuttgart Rebels – EHC Zweibrücken 3:4 (0:0/2:1/0:1/1:0)
Vor über 1000 Zuschauern, machten die Rebels von Beginn an mächtig Druck. Frühe Strafzeiten gegen Robin Spenler und Dustin Bauscher, spielten den Gastgebern ebenfalls in die Karten. Die Hornets wurden im eigenen Drittel regelrecht eingeschnürt. Erst in der neunten Spielminute konnte Steven Teucke im Kasten der Hornets überwunden werden. Alexander Funk traf im Nachschuss zum 1:0 für die Gastgeber. Nach diesem Gegentreffer kamen die Hornets besser ins Spiel und konnten ebenfalls die ersten Torchancen herausspielen, scheiterten aber am Schlussmann der Stuttgarter. Ein klares Chancenplus erspielten die Rebels. Zum Ende des ersten Drittels hätte es auch gut und gerne 4:1 für die Heimmannschaft stehen können.
Auch im zweiten Drittel waren die Stuttgarter das dominantere Team. Als Felix Stokowski und Dustin Bauscher für zwei Minuten auf die Strafbank mussten, verteidigten die Hornets bravourös. Kaum waren die Hornets komplett, holten die Rebels zum Doppelschlag aus. Erneut Alexander Funk und Ben Daubner brachten die Heimmannschaft mit 3:0 in Führung. 
Kur vor Drittelende, konnte Dustin Bauscher den Anschlusstreffer erzielen.
Im letzten Spielabschnitt waren vier Minuten gespielt, bis Stephen Brüstle mit einem verdeckten Schuss Jannis Ersel im Tor der Rebels überwinden konnte. Jetzt übernahmen die Gäste das Kommando und bestimmten fortan das Geschehen auf dem Eis. Trotzdem waren die schnellen Angreifer der Rebels stets gefährlich und tauchten sträflich allein gelassen, vor Steven Teucke im Kasten der Hornets auf. Ihm war es zu verdanken, dass die Gastgeber keinen weiteren Treffer erzielen konnten.
Ein Doppelschlag der Hornets durch Dustin Bauscher, der damit drei Treffer erzielen konnte, brachte die Hornets in der 51. Minute erstmals in Führung.
Clever und abgebrüht brachten die Hornets den Sieg über die Zeit und konnten drei wichtige Punkte aus Stuttgart entführen.
Keine 48 Stunden später, gab der Meister der beiden letzten Jahre, der SC Bietigheim-Bissingen seine Visitenkarte in der Ice Arena Zweibrücken ab.
Als Hauptschiedsrichter wurden die unparteiischen Eberl und Melcher, sowie die Linienrichter Schönhofen und Hetterich eingesetzt. Dieses Quartett sollte noch von sich Reden machen. Mit einigen fragwürdigen Entscheidungen zogen sie den Unmut der 742 Zuschauern auf sich.
Bei dieser Partie musste Hornissen Coach Ralf Wolf zu den Ausfällen aus dem Stuttgart Spiel zusätzlich auf Maximilian Dörr und Andreas Druzhinin verzichten. Moritz Linnebacher stand nach seiner Verletzung erstmals wieder im Kader der Regionalliga Mannschaft.
Die Gäste aus Bietigheim traten mit elf Feldspielern die Reise nach Zweibrücken an.
Das erste Drittel war sehr schnell vorbei, beide Mannschaften standen sicher in der Defensive und ließen keine Torchancen zu. Der vermeintliche Führungstreffer durch Dustin Bauscher, wurde von den Schiedsrichtern aberkannt und war der einzige Höhepunkt in den ersten 20 Minuten.
Das sollte sich im zweiten Drittel ändern. Wie verwandelt kamen die Hornets aus der Kabine und erzielten innerhalb von 67 Sekunden drei Treffer! Claudio Schreyer traf nach Zuspiel von Fabian Fellhauer und Christian Werth zum 1:0. Der Stadionsprecher hatte seine Durchsage noch nicht beendet und Frantisek Gistr im Tor der Gäste musste erneut hinter sich greifen. Dan Radke nutze die Vorlage von Robin Spenler zum 2:0. Als Marc Lingenfelser den dritten Treffer erzielen konnte, stand die Halle Kopf! Claudio Schreyer und Fabian Fellhauer gaben die Vorlagen zu diesem Treffer. In der 25. Spielminute gelang Marc Lingenfelser sein zweiter Treffer an diesem Abend, wunderschön vorbereitet von Claudio Schreyer. Danach war für Frantisek Gistr das Spiel beendet. Steelers Coach Jakub Vostarek, nahm eine Auszeit und
wechselte den Torhüter. Victor Laveuve stand keine 20 Sekunden auf dem Eis und musste den fünften Hornets Treffer hinnehmen. Fabian Fellhauer und Felix Stokowski legten für Dan Radke auf, der Laveuve zum 5.0 überwinden konnte. Danach wurde es ruppiger und die unparteiischen verteilten reichlich Strafzeiten.
Im Schlussdrittel nahmen beide Mannschaften etwas an Tempo aus der Partie.
Dan Radke spielte stark auf und krönte seine starke Leistung mit dem 6:0 durch einen herrlichen Alleingang.
Jetzt nahmen die Strafzeiten auf beiden Seiten deutlich zu. Doch beiden Teams sollte an diesem Abend kein Treffer im Powerplay gelingen. Die Steelers erhöhten jetzt noch mal den Druck und spielten sich einige Chancen heraus. Die Beste davon hatte Lukas Traub. Nach einem Faul von Tim Essig entscheiden die Schiedsrichter auf Penalty. Lukas Traub gegen Steven Teucke hieß das Duell. Der Teufelskerl im Kasten der Hornets, schien an diesem Abend unüberwindbar zu sein und entschärfte auch den Penalty.
Die Stimmung war jetzt auf dem Höhepunkt als Nicholas Rodriguez und Tim Essig aneinandergerieten. Zuvor wurde Steven Teucke vom Bietigheimer Verteidiger attackiert. Die unsicheren Schiedsrichter ahndeten das Vergehen mit 5 plus 20 Strafminuten gegen beide Mannschaften.
In der 58. Spielminute gelang den Gästen, dann doch noch der Ehrentreffer und verhinderten damit den verdienten Shutout für den besten Spieler der Hornets an diesem Wochenende.
Nach der Partie wurde die Mannschaft noch lange gefeiert. Durch dieses sechs Punkte Wochenende sind die Hornets als erstes Team für die Playoffs 2019/2020 qualifiziert.
Nächsten Sonntag empfangen die Hornets den Tabellenzweiten aus Ravensburg. Spielbeginn ist 19.00 Uhr in der Ice Arena Zweibrücken.
  
    
Regionalliga West / Hessenliga
    
EG Diez-Limburg
Rockets beenden die Hauptrunde mit 7:1-Kantersieg gegen Neuwied
(RLW)  Derbysieg Nummer vier: Die EG Diez-Limburg gewinnt das letzte Heimspiel der Hauptrunde gegen die Bären aus Neuwied auch in der Höhe verdient mit 7:1 (4:0, 3:0, 0:1). Die Rockets schließen die Hauptrunde damit als Erster ab, mit 10 Punkten Vorsprung vor dem Zweiten aus Herford und mit 20 Punkten Vorsprung auf den Dritten aus Hamm. Ab Freitag beginnt dann die heiße Saisonphase mit dem Start der Pre-Playoffs der Regionalliga West.
Jedes Derby – egal in welcher Tabellenkonstellation, egal in welcher Saisonphase – ist immer auch eine Charakterfrage. In diesem Spiel gibt es keine Ausreden. In diesem Spiel willst du alles, nur nicht verlieren. Mit dieser Einstellung gingen die Gastgeber in dieses Spiel, in dem beide Mannschaften jedoch auch wichtige Akteure verzichten mussten: Bei Neuwied fehlten unter anderem wichtige Leistungsträger wie Stephan Fröhlich, Sven Schlicht oder Maximilian Wasser. Bei Diez-Limburg fehlten die beiden Topscorer RJ Reed und Kevin Lavallee sowie Leonard Günther. Doch es wurde schnell klar, welches Team auf dem Eis die Ausfälle besser kompensieren kann.
Die Offensivreihen der Raketen, von denen zwei von drei in ungewohnter Zusammenstellung auf dem Eis standen, machten schon früh viel Druck auf das Neuwieder Tor. Und ausgerechnet in die erste Überzahlsituation der Bären fiel dann auch der Führungstreffer: Kyle Piwowarczyk und Tobias Schwab – beide seit Wochen in bestechender Form – kombinierten sich in Unterzahl über das Eis und durch die gegnerischen Abwehrreihen. Am Ende netzte Schwab zur viel umjubelten Führung ein (9.).
Das 1:0 setzte zusätzliche Kräfte frei. Eine nun in allen Belangen überlegene EGDL ließ weitere sehenswerte Treffer folgen. Zunächst erhöhte Piwowarczyk mit einem platzierten Schuss auf 2:0 (12.). Dann enteilte Philipp Maier seinen Gegenspielern nach tollem Zuspiel von David Lademann, umkurvte auch Neuwieds Keeper Justin Schroers sehenswert und netzte zum 3:0 ein (14.). Und nur zwei Minuten später besorgte Dominik Luft in Überzahl das 4:0 (16.).
Wer im zweiten Abschnitt mit einer Reaktion der Gäste gerechnet hatte, der wurde enttäuscht. Die Anzahl der Chancen blieben überschaubar, waren jedoch zum Teil hochkarätig – aber immer auch Beute von EGDL-Keeper Jan Guryca. Auf der Gegenseite stand nun Felix Köllejan zwischen den Neuwieder Pfosten, aber auch er konnte spielfreudige Raketen nicht stoppen: Tobias Schwab (24.) und Dominik Luft (29.) trafen in doppelter und einfacher Überzahl, Konstantin Firsanov zudem nach feiner Einzelleistung (40.). Nach 40 Spielminuten stand es 7:0 – und das ging auch in dieser Deutlichkeit völlig in Ordnung.
Im letzten Abschnitt schalteten die Gastgeber einen Gang zurück, nicht ohne sich jedoch weitere Chancen zu erspielen. Felix Köllejan hielt seinen Kasten in den finalen 20 Minuten jedoch sauber. Auf der Gegenseite verhinderte Jeff Smith mit seinem Tor zum 1:7 (59.) den zweiten Saison-Shutout für Guryca in der Liga. Ärgerlich für den Rockets-Keeper, der Treffer für Neuwied lag jedoch in der Luft – die Bären hatten zuvor unter anderem den Pfosten getroffen.
„Gratulation zum auch in der Höhe verdienten Sieg“, sagte Neuwieds Trainer Leos Sulak. „Die Leistung, die wir gebracht haben, war einfach schlecht. Das war nicht das, was wir uns vorgestellt hatten. Aber die Hauptrunde und damit die Zeit der Ausreden, dass es um nichts geht, ist endlich vorbei. Wir dürfen uns so nicht präsentieren und müssen uns ab jetzt steigern und ganz anders auftreten, um in die Play-offs zu kommen.“
„Großes Kompliment an meine Mannschaft“, sagte Rockets-Trainer Frank Petrozza. „Wir haben heute taktisch sehr diszipliniert gespielt. Alle drei Reihen und alle 16 Spieler haben genau das gemacht, was wir uns vorgenommen hatten. Das macht mich als Trainer stolz. Auch wir wollten heute keine Ausreden geltend machen, nur weil bei uns einzelne Spieler gefehlt haben. Wenn wir weiterhin nicht nur miteinander, sondern auch füreinander spielen, dann sind wir sehr stark. In jedem Fall sind wir bereit für die Pre-Playoffs!“
  
    
Herforder EV
Herford schon in PlayOff-Form - Ice Dragons 7:1-Derbysieger in Hamm
(RLW)  Gelungene Generalprobe – der Herforder Eishockey Verein hat mit einem 7:1 (2:1/1:0/4:0)-Erfolg im Westfalenderby der Regionalliga West über die Hammer Eisbären eindrucksvoll seine Ambitionen in Richtung Titelverteidigung unterstrichen und scheint sich am letzten Spieltag der Hauptrunde bereits  in die richtige PlayOff-Form gebracht zu haben.
Der HEV startete hoch konzentriert und nutzte bereits die erste Gelegenheit zur 1:0-Führung nach 90 Sekunden, als Jan-Niklas Linnenbrügger nach Vorarbeit von Guillaume Naud einnetzte. Sofort drängten die Ostwestfalen weiter auf den nächsten Treffer und nach einem Lattenschuss von Killian Hutt (3.), war es schließlich Luca Häufler in der 6. Minute, der auf 2:0 erhöhte. Erst nachdem die Hälfte des ersten Drittels beendet war, fand Hamm besser in das Spiel und kämpfte sich Stück für Stück in die Partie hinein. Torhüter Kieren Vogel rückte fortan immer mehr in den Blickpunkt und entschärfte eine Vielzahl an Torchancen des Gastgebers. In der 16. Minute war der Herforder Goali jedoch machtlos und Kevin Thau verkürzte auf 1:2, womit es auch in die erste Pause ging.
Spannend dann das zweite Drittel, in dem sich ein offener Schlagabtausch entwickelte. Während Hamm sich bemühte, den Ausgleichstreffer zu erzielen, blieb Herford immer wieder mit Gegenangriffen gefährlich und lauerte auf das dritte Tor. Doch lange Zeit sollte beiden Teams kein weiteres Erfolgserlebnis gelingen. Kurz vor Ende des zweiten Durchgangs dann eine PowerPlay-Situation für den HEV. Nach Vorarbeit von Killian Hutt erzielte Gleb Berezovskij das sehenswerte 3:1 unmittelbar vor der Pausensirene und stellte somit den alten Abstand wieder her.
Im Schlussdrittel war dann die Gegenwehr der Hammer Eisbären schnell gebrochen. Maximilian Droick sorgte mit dem 4:1 in der 46. Minute für die Vorentscheidung und spätestens mit dem 5:1 durch Nils Bohle (51.) stand der HEV als Derbysieger fest. In der Schlussminute brach der Gastgeber dann förmlich ein. In Unterzahl schnappte sich Nils Bohle den Puck und fuhr allein aufs Hammer Tor zu und hatte leichtes Spiel bei seinem zweiten Treffer. Kurios dann das letzte Tor nur wenige Sekunden später, als Kapitän Fabian Staudt den Puck einfach in Richtung des Hammer Gehäuses chippte und dieser zur Verwunderung aller schließlich ohne eine weitere Berührung eines Spielers im Netz landete.
Coach Jeff Job war mit der Leistung seiner Mannschaft sehr zufrieden: „Wir haben gut begonnen und auch die Drangphase von Hamm überstanden. Am Ende gewinnen wir deutlich, aber auch um ein oder zwei Tore zu hoch“. Mit dem hohen Sieg in Hamm und dem 2. Tabellenplatz zum Abschluss der Hauptrunde, darf der Herforder EV mit viel Selbstvertrauen in die heiße Saisonphase hineingehen. Am kommenden Wochenende starten die PrePlayOffs der sechs Topteams der Liga, wobei die Ice Dragons am Freitag um 20.30 Uhr zuhause gegen den EHC Neuwied starten werden, bevor es am Sonntag zu den Ratinger Aliens geht.   
 
    
Neusser EV
NEV vor der entscheidenden Saisonphase
(RLW)  Neues Jahr, neues Glück? Während 2020 kalendarisch bereits vor drei Wochen begann, werden die Uhren (und die Tabellen) in der Regionalliga West mit etwas Verspätung auf Null gestellt. Für den Neusser EV beginnt am kommenden Freitag der Kampf um den Klassenerhalt, bei dem sich die Quirinusstädter gegen die vier besten Landesligisten behaupten wollen.
Ein Blick zurück Andreas Schrills, 1. Vorsitzender des NEV, blickt mit gemischten Gefühlen auf die nun abgeschlossene Hauptrunde in der Regionalliga West zurück: „Mit der Punkteausbeute sind wir natürlich nicht zufrieden, aber die Mannschaft hat sich unter dem Strich gut verkauft. Der Abstand zu den anderen Teams war nicht so groß, wie man mit Blick auf die Tabelle glauben mag.“ Tatsächlich unterlag man insgesamt neun Mal mit nur einem Tor Unterschied oder in der Verlängerung, darüber hinaus wurden weitere Partien dadurch entschieden, dass man bei Rückständen in der Schlussphase den Torhüter vom Eis nahm und dann noch einen Treffer kassierte. „Leistung und Einsatzbereitschaft haben gestimmt, aber das Glück war nicht auf unserer Seite, sonst hätten wir deutlich mehr Punkte mitgenommen“, fasst Schrills zusammen. Ähnlich fällt das Fazit von Trainer Daniel Benske aus, der gemeinsam mit Udo Tursas die schwere Aufgabe meisterte, das Team nach den vielen unglücklichen und knappen Niederlagen wieder aufzubauen: „Wir haben uns über weite Strecken gut präsentiert und bewiesen, dass wir in die Regionalliga gehören. Der Verein unterstützt uns nach Kräften, dennoch bin ich stolz darauf, wie viel Eigenleistung die Mannschaft gebracht hat, um sich mit Gegnern zu messen, die über ganz andere finanzielle Möglichkeiten verfügen.“
Positiv fällt der Rückblick auf den Pokalwettbewerb mit den besten niederländischen und belgischen Mannschaften aus. Beim NEV freute man sich darüber, die Neusser Farben auch in beiden Nachbarländern präsentieren zu können, und das durchaus erfolgreich. Mit sechs Punkten und einem Mittelfeldplatz wurde man für die Mühen auch entsprechend belohnt. Der eigentlich aus der Not heraus geborene Wettbewerb wurde sofort gut angenommen, in den kommenden Wochen werden Vereine und Verbände über die Zukunft beraten.
Bis Ende März geht es für die Mannschaft um Kapitän Francesco Lahmer nun darum, sich in einer Einfachrunde mit den vier besten Teams aus der Landesliga zu messen. Schrills und Benske bekräftigen unisono, dass die volle Konzentration dem Kampf um den Klassenerhalt gilt. „Wir kennen die gegnerischen Teams und wissen, dass wir auch in dieser Runde bis an die Leistungsgrenze gehen müssen, um die Saison erfolgreich abschließen zu können“, gibt der 1. Vorsitzende die Richtung vor.
Unterschätzen wird man die klassentieferen Gegner nicht, aus mehreren Gründen. In den Vorbereitungsspielen und im Pokalwettbewerb haben die Landesligisten bereits gezeigt, dass sie an guten Tagen selbst gegen Regionalliga-Spitzenteams auf Augenhöhe mithalten können. „So wie wir in vielen Duellen gegen die Top-Teams gekämpft und positiv überrascht haben, werden die Landesligisten gegen uns auftreten“, weiß Benske um die Motivation der kommenden Kontrahenten, die den Rückenwind aus einer erfolgreichen Vorrunde mitnehmen wollen. Auch der Modus könnte eher den Gegnern zu Gute kommen, denn während die Neusser bislang überwiegend im Freitag/Sonntag-Rhythmus antraten, werden die kommenden acht Spiele auf einen Zeitraum von zwei Monaten verteilt. „Daran werden wir uns gewöhnen müssen“, hadert Benske mit den Rahmenbedingungen, möchte mit seinem Team aber den Kampf annehmen. Anders als noch in Teilen der Hauptrunde, als immer wieder wichtige Spieler krank oder verletzt ausfielen, steht dem Neusser Übungsleiter fast der komplette Kader zur Verfügung. Am kommenden Freitag (20 Uhr) startet die Qualifikationsrunde mit einem Heimspiel gegen den Landesliga-Vizemeister aus Wiehl, und die NEV-Cracks werden alles daran setzen, mit einem Sieg den Grundstein für einen erfolgreichen Saisonabschluss zu legen.
  
    
Ratinger Ice Aliens
Ice Aliens schließen Hauptrunde positiv ab
(RLW)  Mit einem mageren 1:3 Sieg gegen den Neusser EV haben die Ice Aliens die Hauptrunde der Regionalliga West abgeschlossen. Wieder mit einem kleinen Kader von 12 Feldspielern und zwei Torhütern waren die Ratinger angereist und es wurde eine Partie der Kategorie „nicht so schön“. Die Drittelergebnisse von 0:5; 1:3 und 4:0 auf der Strafenliste zeugen von einem zerfahrenen Spiel mit wenig Höhepunkten. Dreischer hatte die Ice Aliens in der 17. Minute in Führung gebracht, auf weitere Tore mussten die Zuschauer am Südpark lange warten. In der 53.Minute traf Wolter zum Ausgleich, doch die Gäste wollten einen Sieg nicht hergeben. Kapitän Fischbuch erzielte in der 56.Minute die erneute Führung, ehe Dmitrii Metelkov in der 59.Minute einen Deckel drauf machte.
Tabellarisch hat sich in der Regionalliga West am letzten Spieltag nichts mehr verändert. Vor dem Beginn der Pre-PlayOffs steht für die Ice Aliens jedoch am Dienstag das Pokalendspiel gegen die Eisbären in Hamm auf dem Programm. Um 20:00 Uhr ist Spielbeginn in der HLliNet Arena am Maximilian Park.
  
    
Eifel-Mosel Bären
Bären verlieren Testspiel gegen Troisdorf Dynamite mit 3:11 (2:2,0:4,1:5)
(HL)  Aktuell ist Bären Coach Michal Janega nicht zu beneiden. Auch im Testspiel gegen die Dynamites aus Troisdorf fehlten erneut einige Spieler. Dies führte dazu, dass erneut der 15 jährige Sandro Metzen das Tor der Eifel-Mosel Bären hütete. Allein an der Personalsituation sollte man die Niederlage jedoch nicht festmachen. Vielmehr muss man auch mal anerkennen wenn ein Gegner seine Qualitäten aus Eis bringt und somit auch verdient gewinnt.
In einem kurzweiligen Spiel ging es zu Beginn hin und her. Beide Teams erspielten sich Torchancen, konnten diese aber zunächst nicht nutzen. Troisdorf hatte sogar mit einem Penaltyschuss die Möglichkeit auf 0:1 zu stellen. Dieser wurde jedoch verschossen und es blieb beim 0:0. Dies änderte sich aber in der 7. Spielminute als Justyn Tursas zum 0:1 für die Gäste traf. Die Antwort der Eifel-Mosel Bären ließ nicht lange auf sich warten. Mit einem Doppelschlag binnen weniger Sekunden gingen die Bären mit 2:1 in Führung. Michal Janega (9. Spielminute) und Bastian Arend (10. Spielminute) waren die Torschützen. Durch einen Treffer von Dustin Schneider (13. Spielminute) glich Troisdorf zum 2:2 aus. Mit diesem Zwischenstand endete auch das ausgeglichene 1. Drittel.  Im Mitteldrittel hatten beide Teams die Möglichkeit das Ergebnis zu verändern. Jedoch trafen ausschließlich die Gäste und die Zeit von Lucas Hubert war gekommen. Er alleine sorgte mit seinen 4 Toren dafür, dass es am Ende dieses Drittels 2:6 Stand. Im letzten Drittel ging die Hubert – Show, zum Leidwesen der Eifel-Mosel Bären, weiter. Nach 4 weiteren Toren von Lucas Hubert und dem Treffer von Tim Nikolai Key stand es am Ende 3:11. Den 3. Treffer der Bären erzielte Marco Herbel  (47. Spielminute).
Bis zur Mitte des zweiten Drittels waren die Bären gut im Spiel und hatten Chancen für ein besseres Endergebnis. Am Ende entschied Troisdorf das Spiel verdient zu seinen Gunsten.  Insbesondere ist hier Lucas Hubert zu erwähnen der bis auf das 2:2 an allen anderen Toren beteiligt war (8 Tore 2 Vorlagen). Es gab in einem schnellen und fairen Spiel lediglich 1 Strafzeit.  Die Eifel-Mosel Bären gratulieren den Gästen aus Troisdorf zum Sieg. Für die Bären heißt es nun abwarten bis die anstehende Play Off Runde startet. Die Termine hierfür werden zeitnah über die bekannten Medien mitgeteilt.  
  
    
Regionalliga Ost
    
ESV Chemnitz
rashers mit zwei sehr unterschiedlichen Auftritten
(RLO)  Nach einer 4-9-Pleite bei FASS Berlin folgte keine 24 Stunden später ein deutlicher 9-1-Sieg bei der Saale Bulls Reserve in Halle. Damit verschaffen sich die Crashers wieder Luft zu Tornado Niesky im Kampf um den vierten und letzten Play-Off-Platz.
Mehr zum Spiel in Berlin gibt es hier: https://chemnitz-crashers.de/2020/01/19/bei-starken-faessern-nichts-zu-holen/
Nach 20 Spieltagen stehen die Crashers mit 42 Punkten auf Platz vier der Regionalliga Ost.
Das nächste Heimspiel ist kommenden Samstag, 25.01.2020, 17 Uhr, gegen Tornado Niesky.
Mehr Infos dazu findest du hier: https://www.facebook.com/events/861963860890696/
Trainer Tobias Rentzsch. „Wir brauchen dringend drei Punkte gegen Niesky. Damit wäre der Sack zu und Platz vier schon drei Spiele vor Ende der Hauptrunde gesichert. Von einem anderen Szenario möchte ich gar nicht sprechen.“
  


 Dienstag 21.Januar 2020 www.icehockeypage.de 
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