IHP NachrichtenSonntag 19.Januar 2020
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 18 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Regionalliga Ost und Landesliga Berlin.
| Deutsche Eishockey Liga 2 |
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| Löwen Frankfurt Auftakt zum Auswärts-Triple: Mit starkem Fan-Support nach Dresden (DEL2) Nach dem Sieg im Hessen-Derby ist vor dem Auswärts-Triple: Am Sonntag, den 19. Januar bestreiten die Löwen Frankfurt das erste von drei Auswärtsspielen innerhalb von sechs Tagen. Dabei sind sie zu Gast bei den Dresdner Eislöwen. Unterstützt werden die Löwen dabei von großem Fan-Support. Mit vier Bussen reisen die hessischen Anhänger gen Sachsen. Spielbeginn in der EnergieVerbund Arena ist bereits um 16:00 Uhr. Mit einer starken Leistung am Freitag gegen den Spitzenreiter aus Kassel haben die Löwen den neunten Sieg in den vergangenen elf Liga-Spielen sichern können. Gleichzeitig konnten sie den Abstand auf die Spitze verringern. Der Derby-Sieg hatte allerdings auch seinen Preis. Nachdem die Löwen erstmals seit dem 13. Oktober wieder mit sieben Abwehrspielern und zwölf Angreifern antreten konnten, endete die Partie für Steven Delisle vorzeitig (Oberkörper). Verletzt ausfallen tun zudem Carter Proft, Lukas Koziol, Christian Kretschmann, Mike Fischer und Thomas Gauch. Topscorer der Löwen ist seit dem Derby-Sieg Stephen MacAulay mit 40 Scorerpunkten. Der Kanadier punktete nun schon in zehn aufeinanderfolgenden Spielen. Dabei erzielte er 9 Tore und bereitete 7 Treffer vor. MacAulay hat nun 17 Treffer und ist damit der bessere Torjäger gegenüber dem ebenfalls bei 40 Punkten stehenden Max Faber. Bester Goalgetter der Hessen bleibt Roope Ranta (18). Die Dresdner Eislöwen stehen nach einer enormen Steigerung in den vergangenen Wochen auf dem 9. Tabellenplatz. Vor Weihnachten standen die Sachsen nämlich noch auf einem Playdown-Platz und haben sich erst zwischen den Jahren durch fünf Siege nach oben gekämpft. Unter der Woche musste man allerdings noch auf die Verletzung des Torhüter Florian Proske reagieren und konnte Riku Helenius verpflichten, der am Freitag im Spiel gegen Landshut (3:4 n.V.) sein Debüt gab. Topscorer der Dresdner ist Jordan Knackstedt mit 52 Scorerpunkten. Gefolgt wird er vom Amerikaner Mario Lamoureux, der bereits 51 Scorerpunkte sammeln konnte. Bester Torschütze ist Dale Mitchell mit 20 Treffern. Nach bisher 26 DEL2-Begegnungen zwischen den beiden Großstadtteams haben die Frankfurter die Nase vorn. 17 Mal konnten die Löwen das Eis als Sieger verlassen während die Dresdner dies nur neun Mal schafften. Auch die Torbilanz spricht mit 101:79 für die Hessen. Das erste Duell in dieser Saison endete mit 5:4 n.V. für die Eislöwen. Das zweite entschieden die Frankfurter mit 3:2 für sich. Hinweise und Besonderheiten: Adresse: EnergieVerbund Arena, Magdeburger Strasse 10, 01067 Dresden. Tickets: Karten für die Partie können im Online-Ticketshop und an der Abendkasse gekauft werden. |
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| Oberliga Süd / Oberliga Nord |
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| EV Füssen EVF fährt gegen Lindau ganz wichtigen 6:1-Sieg ein (OLS) Es war das erwartet hart umkämpfte Spiel zwischen dem EV Füssen und den Lindau Islanders. Lange Zeit dominierten die Defensivreihen sowie die starken Torhüter die Partie, ehe am Ende des zweiten Drittels drei Treffer innerhalb von 84 Sekunden das Heimteam auf die Siegerstraße brachten. Am Ende stand ein verdienter, wenn auch etwas zu hoch ausgefallener 6:1-Sieg (0:0, 3:0, 3:1) für den EVF auf der Anzeigetafel. Damit konnte der Abstand auf den neunten Platz wieder auf zehn Zähler erhöht werden, gleichzeitig verbesserte man sich sogar auf den vierten Tabellenplatz. Der erste Abschnitt war von viel Kampf geprägt, beide Mannschaften versuchten nur wenig im eigenen Drittel zuzulassen, so dass Chancen eher Mangelware waren. Die größten Möglichkeiten hatte auf Füssener Seite Tobias Meier, der gleich zweimal frei auf das gegnerische Tor zulief, aber beide Male Di Berado nicht überwinden konnte. Sein Bruder Maximilian im Füssener Kasten musste ebenfalls zweimal eingreifen, gegen Klingler packte er dabei den großen Fanghand-Save aus. Das Mitteldrittel begann mit mehr Druck der Füssener, bei einer Strafzeit hatte aber Lindau gute Möglichkeiten. Zur Hälfte der Partie gab es dann eine doppelte Überzahlsituation für den EVF, doch zwei Riesenchancen konnten nicht verwandelt werden. Zunächst war der Schlussmann der Islanders schon geschlagen, der Pfosten rettete aber für ihn, dann glänzte er mit einer tollen Parade gegen Payeur, der aus kurzer Distanz abgezogen hatte. Es lief bereits die 38. Spielminute, als Di Berado auch nicht mehr eingreifen konnte. Maximilian Dropmann traf von der blauen Linie, es war Millimeter-Arbeit. Nur 22 Sekunden später wurde sein Abwehrpartner Lubos Velebny nicht angegriffen und versenkte per Schlagschuss trocken zum 2:0. Und wieder nur eine Zeigerumdrehung später – Lindau hatte kurz zuvor eine Strafe erhalten – fälschte Tobias Meier einen Schuss von Marc Besl auch noch zum 3:0 ab. Aus Füssener Sicht ein furioses Finale des Abschnitts. Das letzte Drittel begann der EVF aber in Unterzahl, hier traf Simon Klingler nach nur 28 Sekunden ebenfalls von der blauen Linie zum 3:1. Nach einem Fehler im Aufbauspiel kam kurz darauf Andreas Farny frei zum Schuss, traf aber nur den Pfosten. Es sollte die letzte Möglichkeit für Lindau gewesen sein wieder ins Spiel zu kommen, denn Füssen machte im Anschluss weitere Tore. Marco Deubler traf in Überzahl zum vorentscheidenden 4:1, ehe Marc Hofmann Premiere feierte und mit seinem allerersten Treffer im Seniorenbereich zum 5:1 nachlegte. Nun schlugen die Gäste angesichts des deutlichen Rückstands eine nicht so schöne Gangart ein, was zunächst in einer handfesten Keilerei zwischen Florian Simon und Florian Lüsch mündete, bei welcher es ebenfalls einschlug. Für den Füssener Punktsieger und seinen Kontrahenten war die Partie damit vorzeitig beendet. Einen mit langem Pass von Jalen Schulz eingeleiteten Konter verwandelte kurz darauf Samuel Payeur gekonnt zum 6:1. Die Islanders wollten nun aber wohl nochmals ein Zeichen setzen, vier Minuten vor Ende eskalierte die Situation dann nach einer ganzen Reihe wilder Checks etwas. Louis Trattner fing sich hierbei eine Spieldauerstrafe ein. Füssen agierte den Rest der Partie in Überzahl, Payeur traf dabei noch den Pfosten, der ganz große Druck wurde verständlicherweise aber nicht mehr ausgeübt, der Sieg stand bereits fest. Trainer Franz Sturm (Lindau): „Ich denke, das Resultat ist zu hoch, wir haben 35 Minuten lang sehr gut gespielt, hätten auch ein oder zwei Tore machen können. Nach dem Rückstand sind wir mit dem Powerplaytor zwar gut zurück gekommen, aber wir haben heute Weihnachtsgeschenke verteilt, obwohl Weihnachten schon vorbei ist. Wir müssen jetzt schauen, dass wir in den nächsten Spielen punkten.“ Trainer Andreas Becherer (Füssen): „Nach den drei verschenkten Punkten gegen Weiden wollten wir heute etwas gut machen, aber es war ein zäher Start. Da hätte man nicht gedacht, dass es noch so flott wird, auch mit den manchmal dazu gehörigen Emotionen. Heute fand ich waren wir einen Ticken frischer in der Defensivleistung, hatten auch manchmal das nötige Glück und einen starken Maxi Meier im Tor, um die Punkte diesmal einzufahren.“ (MiL) |
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| ECDC Memmingen Drei weitere Punkte: Heimerfolg gegen den EV Weiden (OLS) Im Heimspiel gegen den EV Weiden konnte der ECDC Memmingen einen nie gefährdeten 2:0 Erfolg feiern. Eine abermals tolle Kulisse von rund 1900 Zuschauern verfolgte diese Partie, die musikalisch von der „Hausemer Guggamusik“ begleitet wurde. Am Sonntag geht es für die Indianer nach Garmisch-Partenkirchen. Das erste Drittel dominierten ganz klar die Indians. Zu Beginn kam man gut in die Partie, gegen Mitte des ersten Spielabschnitts flachte das Spiel jedoch ein wenig ab. Die Maustädter rannten gegen tiefstehende „Blue Devils“ an, die vor allem ihrem starken Goalie, Jonas Neffin, einiges zu verdanken hatten. In der letzten Minute des ersten Drittels klingelte es aber doch im Gehäuse der Gäste. In Überzahl erzielte Steven Deeg mit einem platzierten Schuss das 1:0, welches längst überfällig war. Im zweiten Drittel fielen keine Tore. Memmingen spielte besser, machte ordentlich Druck und somit sprangen auch viele hochkarätige Chancen heraus, die aber allesamt nicht den Weg ins Tor fanden. So fiel erst zu Beginn des letzten Drittels das 2:0. Erneut in Überzahl war es Dennis Neal, der die Führung ausbauen konnte. Von einer Gegenoffensive des EV Weiden war nichts mehr zu sehen, allgemein setzen die Gäste aus der Oberpfalz kaum offensive Akzente. Die Indianer spielten weiterhin in Richtung gegnerisches Tor, standen aber auch defensiv äußerst kompakt und sicher. Am Ende blieb es beim 2:0 Erfolg und einem Shutout für Marci Henne. Am Sonntag geht die Reise an die Zugspitze zum schweren Auswärtsspiel beim SC Riessersee. Das nächste Heimspiel findet am kommenden Freitag statt, wenn der Derbygegner aus Lindau erneut die Visitenkarte am Hühnerberg abgeben wird. |
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| ESC Moskitos Essen Unglückliche 3:5-Niederlage gegen Tilburg für Wohnbau Moskitos (OLN) 1158 Zuschauer waren gekommen, um neben dem Spiel gegen den Tabellenführer aus Tilburg auch den ersten Teddy-Bear-Toss in der Essener Eishockeygeschichte und eine großen Tombola mit über 200 Preisen mitzuerleben. Personell konnten die Moskitos auf U20-Nationaltorwart Hendrik Hane und fünf weitere Förderlizenzspieler aus Düsseldorf zurückgreifen (Lorer, Volkmann, Stähle, Wächtershäuser und D.Bartuli), leider musste Kapitän Kreuzmann verletzungsbedingt passen. Das erste Drittel gehörte den Moskitos, die Trappers aus Tilburg fanden gar nicht ins Spiel, nur zwei Torschüsse für die Gäste zählte die Statistik. Die Folge des guten Spiels der Essener Mannschaft war eine 2:0-Führung durch zwei schöne Tore von Saccomani in der siebten und 19. Minute (in Überzahl). Nach dem 1:0 (06:07) war es auch soweit und die fast 600 verkauften Stofftiere flogen auf die Eisfläche und das Spiel wurde erst nach Säuberung des Eises entsprechend fortgesetzt. Das Tilburg zurück kommen würde, war jedem der Essener Anhänger klar und nach nur 13 Sekunden im zweiten Drittel gelang Verkiel das 2:1 und in der 29. Minute der Ausgleich zum 2:2 durch Bison. Leider rückte nun Schiedsrichter Jansen in den Mittelpunkt des Geschehens und ahndete eine Aktion gegen Frick nicht, für den es mit dem Kopf in die Bande ging. Zajic schnappte sich Hofland und es entwickelte sich eine kleine Rauferei. Nur knapp zwei Minuten später wieder eine Provokation durch Verkiel und wieder ein Handgemenge mit Hoffmann, aus dem nicht nur beide mit dem gleichen Strafmaß hervorgingen, sondern Huebscher zusätzlich noch wegen Meckerns mit vom Eis musste, nachdem er sich scheinbar über Worte des Unparteiischen gegen ihn aufgeregt hatte. Die numerische Überlegenheit konnte Tilburg nutzen und sogar durch einen Doppelschlag in Minute 35 und 36 mit 2:4 in Führung gehen. Die heimischen Anhänger machten ihre Unzufriedenheit gegenüber dem Unparteiischen deutlich, waren so die Moskitos doch nach der frühen Führung auf die Verliererstraße eingebogen. In der 39. Minute legte LeBlanc schön für Stähle auf, der Meierdres im Trapperstor überraschte und die Moskitos wieder auf 3:4 heranbrachte. Die Hoffnung blieb für das letzte Drittel und man hatte das Gefühl, es könnte was gehen an diesem Abend. Aber letztendlich wollte die Scheibe trotz einiger guter Chancen durch Patocka, Huebscher und Hildebrand nicht mehr über die Linie und nach Herausnahme von Hane für einen sechsten Feldspieler noch einmal Konfusion vor dem Gästetor, diese können jedoch klären und M. Bruijsten im Gegenzug 31 Sekunden vor dem Ende ins leere Tor zum 3:5-Endstand für Tilburg einnetzen. Das sagt ESC-Chefcoach Larry Suarez: „Ich bin heute sehr enttäuscht - nicht mit der Mannschaft, sondern mit dem Ergebnis, denn wir haben wirklich gefightet und alles gegeben. Leider haben wir uns Fehler vor den Gegentoren erlaubt, die so ein Top-Team wie Tilburg nicht ungenutzt lässt.“ |
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| Herner EV Am Geburtstag des Trainers - Herne verteilt Geschenke! (OLN) Der Herner EV hat das Auswärtsspiel am Freitagabend, vor nur 1057 Zuschauern, bei den Füchsen Duisburg mit 4:6 (1:0/1:3/2:2) verloren. „Der Sieg für Duisburg geht in Ordnung und ist verdient. Wir haben in der Defensive einfach zu viele Geschenke verteilt“, so HEV-Coach und Geburtstagskind Danny Albrecht, der sich seinen Geburtstagsabend sicher etwas anders vorgestellt hatte. In den ersten 20 Minuten spielten beide Teams auf Augenhöhe. Patrick Asselin hatte von der Strafbank kommend die größte Herner Chance, auf der Gegenseite musste auch Björn Linda einige Male eingreifen. Acht Sekunden vor Drittelende brachte Marcus Marsall, der in Abwesenheit von Michel Ackers das „C“ auf der Brust trägt, den HEV mit einem abgefälschten Schuss in Führung. Doch direkt zu Beginn des zweiten Abschnitts konnten die Gäste nach einem kuriosen Tor ausgleichen und wenig später sogar in Führung gehen. Marcus Marsall erzielte in Überzahl zwar den Herner Ausgleich, doch erneut nur wenige Minuten später ging Duisburg, nach einem abgefälschten Schuss, erneut in Front. „Im zweiten Drittel war unser Spiel viel zu wild. Dies ist in den letzten Wochen einfach viel zu häufig vorgekommen“, so Danny Albrecht weiter. Auch im letzten Drittel war seine Mannschaft defensiv oftmals nicht auf der Höhe. Zwar brachten Marcus Marsall und Dominik Piskor den HEV nach weiteren Gegentreffern immer wieder zurück ins Spiel, doch Kyle Gibbons machte eine Minute vor Schluss die letzten Hoffnungen auf einen Herner Punktgewinn zu Nichte. „Wir haben ein richtig gutes Eishockeyspiel gesehen. Auch Herne war stark“, bilanzierte Füchse-Trainer Didi Hegen nach dem Spiel. Am Sonntag steht dann das letzte Derby der Hauptrunde in der Oberliga Nord auf dem Spielplan. Um 18.30 Uhr sind die Moskitos Essen zu Gast in der Hannibal-Arena am Herner Gysenberg. |
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| Bayernliga / Landesliga Bayern / Bezirksliga Bayern |
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| ESC River Rats Geretsried Später Entscheidungstreffer sichert drei wichtige Punkte (BYL) Mit Neuzugang David Hrazdira aber ohne Klaus Berger machten sich die Rats auf den Weg zum EHC Königsbrunn. Berger verletzte sich im letzten Spiel an der Schulter und wird dem ESC wohl länger fehlen. Trainer Sebastian Wanner ist allerdings mittlerweile schon darin geübt seine Sturmreihen spontan umstellen zu müssen. Hrazdira rückte wie erwartet in die 1. Reihe, Merl ersetzte Berger in der 2. Reihe. Die Rats legten los wie die Feuerwehr und konnten ihre anfängliche Überlegenheit auch gleich auf die Anzeigetafel bringen. Josef Reiter musste nach einem passgenauen Zuspiel von Luis Rizzo nur noch den Schläger zum 0:1 hinhalten (5.). Die Pinguine kamen durch Trupp zur ersten Chance, aber Albanese parierte mit der Fanghand. Gefährlicher wurde es beim Versuch von Zimmer, doch wieder war der Rats-Torwart zur Stelle. In Unterzahl hätte David Hrazdira beinahe einen perfekten Einstand feiern können, doch sein Schuss verfehlte den Kasten des EHC knapp. Die Gastgeber waren nun trotzdem besser im Spiel und konnten in Überzahl einen Pfostentreffer notieren. Der ESC schwächte sich durch Strafzeiten weiterhin selbst und Zimmer nagelte die Scheibe im Powerplay zum mittlerweile verdienten Ausgleich in das Gästetor (18.). Abgesehen von einer weiteren Strafzeit, starteten die Rats auch im zweiten Drittel wieder hervorragend. Nachdem reihenweise Chancen liegen gelassen wurden - EHC-Torwart Hetzel reagierte mehrere Male hervorragend - holte Stephan Englbrecht die Führung mit einem Direktschlagschuss in Überzahl wieder zurück (29.). Königsbrunn kämpfte mittlerweile auch mit der Strafbank, zog daraus aber sogar noch Profit. Ein katastrophaler Aufbaupass wurde von Sramek abgefangen und der bediente den mitgelaufenen Trupp. Ein schöner Abschluss unter die Latte und schon stand es 2:2 (34.). Auf einen Schlag war die Konzentration weg und Becherer erhöhte mit dem nächsten Angriff auf 3:2 (35.). An der blauen Linie fing der Torschütze die Scheibe aus der Luft und lief dann mehr oder weniger unbedrängt auf David Albanese zu. Im Schlussabschnitt passierte zunächst nichts besonders erwähnenswertes. Königsbrunn hielt den ESC nun besser vom eigenen Tor weg, ging offensiv aber auch nicht mehr das letzte Risiko. Nur Reiter durchbrach den Abwehrriegel der Pinguine einmal, doch Hetzel war zur Stelle. Dass auch die Rats für ein gutes Unterzahlspiel bekannt sind, bewies dann Bene May mit seinem umjubelten Shorthander zum 3:3 (51.). Einzig Hetzels wahnsinnigen Reflex war es zu verdanken, dass der EHC hier nicht den Doppelschlag hinnehmen musste. Martin Köhler setzte Hrazdira perfekt in Szene, doch der Torwart pflückte den Direktschuss mit der Fanghand. Der ESC witterte seine Chance und tatsächlich gelang Daniel Merl knapp 1 1/2 Minuten vor dem Ende der goldene Treffer zum entscheidenden 3:4 (59.). Die Rats blieben weiter aggressiv und verhinderten damit sogar, dass Königsbrunn nochmal den Torhüter vom Eis nehmen konnte. Fazit: Das waren ganz wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Immer wenn die Rats das Spiel scheinbar im Griff hatten, führten leichtsinnige Fehler dazu, dass Königsbrunn wieder stärker wurde. Der späte Siegtreffer ist sicherlich glücklich aber nicht komplett unverdient. David Hrazdira zeigte ein durchaus gelungenes Debüt, einzig ein Tor wollte dem Neuzugang nicht glücken. Wenn er sich mit seinen Nebenleuten besser einspielt, können die Rats noch viel Freude mit ihm haben. |
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| TEV Miesbach Guter TEV Auftritt in Sonthofen reicht nicht (BYL) Am gestrigen Freitag reiste der TEV zum Oberligisten nach Sonthofen, wobei unsere Mannschaft sich knapp mit 3:1 (2:0/0:0/1:1) gegen den Tabellenführer geschlagen geben muss. Die Mannschaft rundum Headcoach Kathan zeigte wie gegen Höchstadt, dass man durchaus mitspielen und sich offensiv einige Chancen herausspielen kann. Noch fehlt die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor, die den TEV in der Vorrunde auszeichnete, um gegen solche starke Gegner Punkte mitzunehmen. Coach Kathan nahm eine Veränderung zum Höchstadt-Spiel vor. Im Tor stand Anian Geratsdorfer anstelle von Timon Ewert. Im 1. Drittel begann unsere Mannschaft stark und spielte sich das ein um andere Mal in der Sonthofener Zone fest. Aber auch die Bulls zeigten ihre spielerische Klasse und kamen zu guten Chancen. In der 7. Spielminute war es dann soweit. Ovaska schloss staubtrocken halbhoch ab und brachte die Gastgeber mit 1:0 in Führung. In einem ausgeglichenen 1. Drittel blieben beide Mannschaften gefährlich, jedoch konnten sich beide Torhüter mit guten Saves auszeichnen. Eine Minute vor Schluss schlugen die Bulls durch Sill, in Überzahl zum 2:0 zu. Mit diesem Spielstand ging es ein erstes Mal in die Kabinen. Im 2. Spielabschnitt übernahm der TEV die Spielkontrolle und drückte auf den Anschlusstreffer. Leider sprangen trotz 2-3 hochkarätiger Chancen kein Treffer heraus. Zum Ende zogen die Bulls nochmal an und der TEV überstand die Druckphase, auch Dank starken Saves von Tormann Anian Geratsdorfer. Somit endete das 2. Drittel torlos und es ging ein letztes Mal in die Kabinen. Im letzten Spielabschnitt nochmal das gleiche Bild. Der TEV steckte nicht auf und versuchte sich wieder ins Spiel zu bringen. Gleich zu Beginn kam unsere Mannschaft ins Powerplay, die zum Bedauern der mitgereisten Fans die Bulls nutzten. Topscorer Homjakovs beförderte die Scheibe in Unterzahl durch eine starke Einzelleistung mit 3:0 in die Maschen. Der TEV blieb weiter unangenehm und steckte keineswegs auf. Durch Strafzeiten auf beiden Seiten wurde der Spielfluss ein bisschen verschleppt.In der 59. Spielminute erzielte der TEV den verdienten Treffer. Michael Grabmaier schloss auf Zuspiel von Sebastian Deml und Thomas Schenkel zum 3:1 ab. Zum Ende nahm Headcoach Kathan Torwart Geratsdorfer vom Eis, zugunsten eines 6-Feldspielers. Leider kam der Anschlusstreffer am Ende ein wenig zu spät. Somit verliert der TEV Miesbach mit 3:1 gegen den vermeintlich spielstärksten Gegner dieser Runde. „ Es ist extrem schade nach so einem guten Spiel ohne Punkte die Heimreise antreten zu müssen. Wir haben uns nicht belohnt und brauchen nun am Sonntag beim Heimspiel Punkte, um den Kontakt zur Tabellenspitze nicht abreißen zu lassen,“ berichtet Kathan sichtlich enttäuscht nach dem Spiel. Die guten Dinge aus dem Spiel möchte der TEV in die nächste Partie mitnehmen, die bereits am Sonntag (19.1) im Miesbacher Eisstadion gegen Grafing ansteht. Spielbeginn: 18:00 Uhr. |
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| EHC Bayreuth Derbysieg nach 0-2 Rückstand (BYL) Im „kleinen“ Derby gegen Pegnitz konnte unser EHC einen weiteren wichtigen Sieg auf dem Weg zum Klassenerhalt verbuchen. Dabei gerieten die Bayreuther Jungs jedoch zunächst mit 0:2 in Rückstand, drehten diesen aber und konnten das Spiel am Ende knapp mit 4:3 für sich entscheiden. Die Pegnitzer hatten vor dem Spiel kurzfristig auf die jüngst entstandene Personalnot reagiert und so liefen mit Tomas Pribyl und Jaroslav Sarsok zwei neue tschechische Kontingentspieler für die „Ice Dogs“ auf. Diese drehten gleich zu Beginn voll auf und gingen bereits nach zwei Minuten durch Roman Navarra mit 1:0 in Führung. Während die Bayreuther noch versuchten ins Spiel zu kommen, erhöhte der EVP durch Neuzugang Sarsok in der 8. Minute auf 2:0. Dieses Tor wirkte jedoch wie ein Weckruf für die Bayreuther Jungs, denn noch während die Pegnitzer Anhänger ihr Tor feierten und sich bereits auf der Siegerstraße wähnten, verkürzte Andreas Geigenmüller nur eine Minute später auf 1:2. Nun hatte das Derby so richtig Fahrt aufgenommen. Beide Mannschaften schenkten sich nichts, weshalb nun auch die ersten Strafzeiten zu verzeichnen waren. Zunächst mussten die Bayreuther zwei Unterzahlsituationen überstehen, ehe sie selbst ihr erstes Powerplay durch Nicolai Pleger zum Ausgleich nutzten. So ging es mit einem Spielstand von 2:2 zum ersten Mal in die Kabinen. Im zweiten Drittel wurde weiter leidenschaftlich auf beiden Seiten gekämpft, es gab einige Strafzeiten für beide Teams und viele kleinere Unterbrechungen, ohne dass Tore zu verzeichnen gewesen wären. Zwar konnte sich der EHC nach und nach eine Feldüberlegenheit erarbeiten, doch dauerte es bis zur 39. Minute, ehe die Bayreuther erneut eine Überzahlsituation nutzen konnten, um mit 3:2 in Führung zu gehen. Torschütze war Ondrej Pajk. Damit endete der zweite Spielabschnitt. Im Schlussdrittel ging der Kampf weiter. Die Bayreuther befanden sich kurz nach Drittelbeginn bereits zweimal in Unterzahl, konnten diese Strafzeiten aber schadlos überstehen. Auch in diesem Abschnitt wurde der EHC mit fortlaufender Dauer spielbestimmender und so fiel das vierte Tor durch Stephan Schmidt in der 54. Minute durchaus verdient. In der Folge bäumte sich der EVP noch einmal auf und sorgte mit seinem Anschlusstreffer in der Schlussminute, wieder erzielt von Sarsok, dafür, dass dieses stimmungsvolle Derby bis zur letzten Sekunde hochspannend blieb. Doch weder eine doppelte Pegnitzer Überzahlsituation, noch ein sechster Feldspieler auf dem Eis hatten ein weiteres Tor für die „Ice Dogs“ zur Folge, und so endete die Partie mit 4-3. Unterm Strich bleibt ein erneut knapper, aber verdienter Derbysieg, der von Mannschaft und Fans entsprechend gefeiert wurde. Der EHC klettert nach dem zweiten Sieg im zweiten Spiel in der Abstiegsrunde auf den zweiten Platz und konnte einen weiteren Schritt in Richtung oberfränkische Meisterschaft verzeichnen. Am kommenden Wochenende folgt dann der erste Doppelspieltag. Am Freitag geht es um 19.00 Uhr zum TSV Trostberg, am Sonntag um 19.00 Uhr ist dann der SE Freising zu Gast im Bayreuther Kunsteisstadion. |
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| EV Dingolfing Isar Rats am Drücker und dennoch Punktlos - Niederlage gegen den ERSC Amberg (BLL) Auch aus dem dritten Spiel der Aufstiegsrunde konnte der EV Dingolfing nichts zählbares mitnehmen. Gegen die Wild Lions setzte es am Freitagabend eine 2:3 Heimniederlage. Bitter für die Isar Rats, denn wie auch in den beiden vorangegangenen Spielen am Auftaktwochenende waren sie wieder über weite Strecken die bessere Mannschaft. Trotzdem blieben am Schluss keine Punkte hängen. Hochmotiviert ging die Mannschaft von Billy Trew am vergangenen Freitag ins Spiel. Im ersten Drittel waren es aber die Gäste, die das Spielgeschehen bestimmten und die Fehler der Rats nutzten, um sich einen spielerischen Vorteil zu verschaffen. Zu weit weg vom Mann, meist einen Schritt langsamer und nicht konsequent in den Zweikämpfen, waren die Gründe, warum der EVD im ersten Drittel noch das Nachsehen hatte. Und so kam es wie es kommen musste. In der sechsten Spielminute kamen die Amberger in vermeintlicher Unterzahl zum 0:1 Führungstreffer. Martin Brabec kam zu einem Alleingang und verwandelte diesen Eiskalt. Knapp 10 Minuten später erhöhten die Lions durch Daniel Vlach auf 0:2. Mit diesem Zwischenstand ging es auch in die Drittelpause. Bei seiner Kabinenansprache muss Billy Trew wohl die richtigen Worte gefunden haben, denn nun sahen die Fans eine ganz andere Mannschaft auf dem Eis. Wie ausgewechselt schienen sie auf einmal deutlichen spritziger und hungriger, waren Scheibensicher und Zweikampfstark. So erzielten die Rats in der 25. Minute durch Toptorjäger David Bilek den 1:2 Anschlusstreffer. Doch im Gegenzug stellte Amberg eine Minute später, durch Martin Brabec den alten Torabstand wieder her. Nun kam aber endgültig die Zeit der Isar Rats. Ein ums andere mal spielten sie sich vors gegnerische Tor – und in der 31. Spielminute war es dann soweit. In Überzahl brachte Billy Trew die Scheibe an die Blaue Linie zu Helmut Kößl, dieser zog mit einem satten Schuss ab und Oliver Ferstl konnte den Puck unhaltbar ins Tor abfälschen. Dingolfing war zurück im Spiel und dominierte dies zunehmend. Bis zur Drittelpause fiel jedoch kein Tor mehr. Im letzten Spielabschnitt konnte Trew's Team das Tempo weiter erhöhen. Chancen über Chancen erarbeiteten sie sich, aber am Ende fehlte das nötige Abschlussglück. In den beiden Schlussminuten musste Dingolfing noch eine Unterzahlsituation überstehen, ehe Goalie Christian Hamberger sein Tor für einen Extra-Angreifer verlassen konnte. Die Ratten schmissen nochmal alles in die Waagschale und drückten die Amberger mit vollem Einsatz in ihr Drittel. Als Amberg an den Puck kam und die Chance hatte ins leere Tor einzuschieben, parierte Routinier Helmut Kößl in vorbildlicher Manier und hielt sein Team somit im Spiel. Aber aller Einsatz half nichts mehr. Der EVD konnte keinen Treffer mehr erzielen und musste sich somit Schlussendlich mit 2:3 geschlagen geben. |
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| EV Pfronten Falcons im Pech (BLL) Am Ende der Begegnung beim EV Bad Wörishofen 4:2 (1:1/0:1/3:0), standen die Pfrontener erneut mit leeren Händen da und der Frust saß tief, denn erneut wäre an diesem Abend durchaus mehr für die Ostallgäuer drin gewesen. Doch leider stand den Pfrontenern gleich viermal das Torgestänge im Weg, so dass die Wölfe erneut als Sieger das Eis verlassen konnten. Die Mannschaft von Trainer Dominic Gebhardt zeigte sich von Beginn an gewillt und konnte die dritte Überzahlsituation durch Ladislav Hruska (Neumann/Weixler) zur Führung nutzen. Doch kurz vor Ende des ersten Drittels schlugen die Hausherren in Unterzahl zurück, Lubormir Vaskovic traf zum zwischenzeitlichen 1:1. Im Mitteldrittel waren es erneut die Gäste, die durch Benjamin Gottwalz (Hruska, Ladislav/Neumann) in Führung gingen und mit etwas Glück (Pfostentreffer) diese noch hätten ausbauen können. Im Schlussdrittel verhinderte der Pfosten dann einen weiteren Treffer der Pfrontener und kurz darauf schlugen die Gastgeber durch Marco Fichtl zurück und trafen zum Ausgleich. Keine drei Minuten später war es dann Franz Schmidt, der den dritten Treffer der Kneippstädter erzielte und diese zum ersten Mal an diesem Abend in Führung brachte. Die Falcons gaben sich jedoch längst nicht auf und erhöhten weiterhin den Druck, scheiterten jedoch entweder am gut aufgelegten Schlussmann der Wölfe, Andreas Nick oder erneut an der Torumrandung. So kam es wie es kommen musste und Lubormir Vaskovic sorgte in der 55. Minute mit seinem zweiten Treffer in dieser Begegnung zum 4:2 für die Vorentscheidung. Im Anschluss daran leisteten sich die Pfrontener einige Strafminuten und schwächten sich somit unnötig selbst. Die Hausherren profitierten von diesen Überzahlsituationen und brachten die Führung über die Zeit, weitere Treffer fielen nicht mehr. Somit bleiben die Falcons auch nach der zweiten Begegnung, trotz einer engagierten Leistung ohne Punkte und am Ende der Tabelle. |
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| ERC Lechbruck ERC Lechbruck vor Spitzenspiel in Türkheim (BBZL) Am Sonntag kommt es im Sieben-Schwaben-Stadion in Türkheim zum Topspiel der Eishockey-Bezirksliga Gruppe 4, zwischen dem aktuellen Tabellenzweiten ESV Türkheim und dem Tabellenführer ERC Lechbruck. Spielbeginn ist um 16:30 Uhr. Der ESV Türkheim stellt in dieser Saison eine der Spitzenmannschaften der Gruppe 4 und steht mit 30 Punkten nach 15 Spielen auf dem zweiten Tabellenplatz. ESV-Trainer Michael Fischer steht dabei eine in allen vier Reihen ausgeglichen besetzte Mannschaft zur Verfügung, die zusammen mit dem ERC, die stärkste Offensive der Liga darstellt. Die Position im Tor ist mit Michael Bernthaler und Kevin Geiger gut besetzt. Da Türkheim in den letzten Spielen einige Punktverluste verkraften musste, so bei der 4:5-Niederlage in Kempten und dem 5:6 nach Penaltyschießen gegen Oberstdorf, stehen die Schwaben bereits unter Zugzwang und müssen gegen die Flößer gewinnen, um weiter im Play-Off-Rennen eine Rolle zu spielen. Das erste Spiel gegen den ESV konnten die Lecher mit 5:1 gewinnen, beim zweiten Aufeinandertreffen leisteten es sich die Lecher, eine 4:1-Führung herzuschenken und am Ende mit 5:6 nach Penaltyschießen unnötig das Nachsehen zu haben. Die Flößer wissen was in Türkheim auf sie zukommt, wollen sich aber durch die besondere Brisanz nicht aus der Ruhe bringen lassen. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Jonas Seitz und auch weitere Cracks sind gesundheitlich etwas angeschlagen. Aber der Kader von Jörg Peters ist groß genug und auch von der U20-Mannschaft, die mittlerweile die Tabellenführung in der Landesliga übernommen hat, stehen junge hungrige Spieler parat, die jederzeit einspringen können. Vorsitzender Manfred Sitter: „Das Spiel in Türkheim wird mit Sicherheit ein Highlight. Der Druck liegt eher beim ESV, da ist ein Sieg schon beinahe ein Muss. Türkheim hat nur das Spiel gegen uns an diesem Wochenende, die werden sich mit allem was sie haben gegen uns stellen und die Zuschauer eine hitzige Atmosphäre liefern. Wir sind darauf vorbereitet und werden dagegenhalten. Ich habe ein gutes Gefühl und vertraue auf die Fähigkeit unserer Mannschaft, dass sie sich gerade gegen starke Gegner noch einmal zusätzlich steigern kann.“ ERC Lechbruck auch von Kempten nicht aufzuhalten Es war wie erwartet: Die Sharks 1b kam mit einer runderneuerten Mannschaft ins Ostallgäu, die mit jener beim vorangehenden Aufeinandertreffen Anfang Januar nichts mehr zu tun hatte. Dennoch ließ der ERC nichts anbrennen und wurde seiner Favoritenrolle gerecht. ERC-Trainer Jörg Peters mußte auf Jonas Seitz, Markus Sadkowski und Dominik Kösl verzichten und damit die Reihen umstellen. Zunächst lief es alles andere als gut für die Flößer, die sich in den ersten zehn Spielminuten im kollektiven Tiefschlaf befanden. Kempten zeigte sich bissig und spielte mutig nach vorne. Diese Schwächephase nutzten die Gäste mit einem Doppelschlag von Tobias Pichler aus (7., 9.) und gingen mit 0:2 in Führung. Und damit nicht genug: Die Lecher wachten nun zwar langsam auf, doch wurden sie in der 13. Minuten mit einem Konter Sharks überrascht – 0:3 für Kempten. Doch im Stile einer Spitzenmannschaft zeigte sich jetzt einmal mehr das Selbstvertrauen des ERC. Mannschaft und Trainer behielten die Ruhe, nahmen den Rückstand und die bis dahin pomadige eigene Leistung zur Kenntnis und legten nun den Hebel um. Fortan spielte der ERC wie ausgewechselt. Den Anfang zur Aufholjagd machte Lukas Zugmaier mit seinem Treffer in der 14. Minute. In der 16. Minute legte Marek Hatas auf Stefan Dubitzky und dieser erzielt kompromisslos den 2:3-Anschlusstreffer. 50 Sekunden später der Ausgleich: Lukas Zugmaier auf Lukas Fischer, der mit einem Querpass zum freistehenden Fabian Bacz – 3:3. Binnen zweieinhalb Minuten egalisierte damit die Truppe von Jörg Peters den Rückstand und war nun voll im Spiel. Ins zweite Drittel startete der ERC wie er im ersten aufgehört hat. Spielerisch und kämpferisch überlegen, zwang man Kempten in die Defensive. Matthias Erhard erkämpfte sich in der 23. Minute in der neutralen Zone den Puck, setzte sich gegen zwei Gegenspieler durch und ließ Andreas Strauss keine Chance – 4:3 für Blau-Weiß. Lechbruck dominierte nun das Spiel und zeigte schöne Kombinationen. In der 32. Minute spielte Marcus Köpf auf Matthias Erhard und dieser erzielte unhaltbar das 5:3 für die Flößer. Im letzten Abschnitt machten die Lecher weiterhin mächtig Druck und überrannten ein ums andere Mal die Kemptener Defensive. In der 45. Minute machte dann Lukas Zugmaier den Deckel drauf. Auf Zuspiel von Marek Hatas und Stefan Dubitzky erzielte er den Treffer zum 6:3 und damit die Vorentscheidung. Endgültig entschieden war das Spiel dann eine Minute später mit dem 7:3 durch Lukas Baader (Assists Sammy Wörle, Lukas Zugmaier). Lechbruck spielte weiterhin auf Ergebniserhöhung doch alleine vier Pfostentreffer in den letzten zehn Minuten verhinderten ein noch deutlicheres Ergebnis. Die Flößer haben nun vorübergehend 8 Punkte Vorsprung auf Verfolger Türkheim und schauen dem direkten Duell am Sonntag um 16:30 Uhr im Türkheimer Sieben-Schwaben-Stadion optimistisch entgegen. |
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| Regionalliga West / Landesliga Nordrhein-Westfalen |
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| Dinslakener EC Kobras Zum Abschluss der Hauptrunde noch ein Sieg (RLW) Es war mit Sicherheit nicht das wichtigste Spiel der Saison, dennoch wird der gestrige 4:2 – Sieg der Kobras bei den Hammer Eisbären seine Spuren hinterlassen. Denn die Eisbären waren das favorisierte Team. Wieviel Prozent Leidenschaft die Mannschaft von Trainer Ralf Hoja in diese Partie gelegt hat, werden wir am 24.01.2020, beim verkauften Spiel in Dinslaken sehen, doch die Giftschlangen nahmen die Partie ernst und verschafften sich somit ein gutes Gefühl für die nun anstehende Pre-Playoff-Runde. Ein wichtiger Faktor ist auch die Tatsache, dass sich bei dieser Partie keiner verletzte und sich niemand eine große Strafe einhandelte. Wenn also die Mannschaft von Erkältungskrankheiten oder beruflichen Anforderungen verschont bleibt, sollte Milan Vanek nächste Woche die Qual der Wahl haben. Aus diesen Gründen musste man am gestrigen Abend allerdings auf Dennis Appelhans, Moritz Hofschen und Jerome Baum verzichten. Der Dinslakener Übungsleiter beorderte kurzerhand Tommi Kuntu – Blankson und Stefan Dreyer nach hinten, die einen sehr guten Job ablieferten. Der Spielbeginn war recht ausgeglichen, zwar hatten die Kobras die erste Chance der Partie, doch im Anschluss erarbeiteten sich auch die Hausherren ihre Möglichkeiten. Eine schöne Kombination zwischen Dmitri Kuznetsov und Martin Beneš bei einem Konter während einer 4:5 – Unterzahl sorgte zum ersten Mal für Stille in der Hammer Eishalle. Nur die mitgereisten Kobrafans waren aus dem Häuschen. Es waren gut 11 Minuten gespielt, als der Tscheche in Diensten der Kobras den Puck über die Torlinie lenkte. Doch die Eisbären wehrten sich. In der 14. Minute mit Erfolg, als Kevin Thau Marvin Frenzel, der dann doch den Vorzug vor Frederike Trosdorff für das Dinslakener Gehäuse erhielt, mit einem Drehschuss in den rechten oberen Winkel überwand. Das 1:1 war zu diesem Zeitpunkt völlig leistungsgerecht. Als die Kobras in der 18. Minute zu offensiv agierten, wurden sie durch einen Konter überlaufen und Kevin Orendorz, der den Puck aus dem eigenen Drittel heraus bis über die Linie des Gäste – Gehäuses führte, ließ sich in dieser Situation nicht zweimal bitten. Mit dem 2:1 für die Hausherren ging es in die erste Pause. Ab dem zweiten Drittel dann leichte spielerische Vorteile für die Hausherren, doch eine jetzt gut organisierte Defensivarbeit der Kobras nahm viele Schüsse vom Tor weg und in den Fällen, wo die schwarze Hartgummischeibe doch den Weg zum Dinslakener Gehäuse fand, verhinderte Marvin Frenzel den Einschlag. Aber auch Richtung Kasten von Eisbären – Goalie Marius Dräger waren die Dinslakener wieder erfolgreich. So geschehen in der 26. Spielminute, unmittelbar nach einer großen Druckphase der Hausherren, was es Kristoph Kelsch, der nach einer sehenswerten Kombination zwischen ihm, Leon Taraschewski und Tommy Kuntu-Blankson die Scheibe über die Linie bugsierte. Das 3:2 für die Gäste in der 36. Spielminute fiel etwas kurios: Während in beiden Kühlboxen ein Spieler seine 2 - Minuten – Strafe absaß, fuhren die Dinslakener einen Konter. Doch als Philipp Heffler kurz vor dem gegnerischen Gehäuse auf den mitgelaufenen und freistehenden Dmitri Kuznetsov querlegen wollte, warf sich der Eisbären – Goalie in diesen Pass und fälschte den Puck dabei so unglücklich ab, dass er in sein eigenes Gehäuse trudelte. Im Anschluss wurde der Druck der Hausherren etwas größer, doch Petr Macaj & Co. zeigten sich weiterhin gut organisiert. Sie konnten zwar nicht alle Schüsse verhindern, doch die, die nicht am Tor vorbeizischten, waren sichere Beute von Marvin Frenzel. Im Gegenteil: 10 Minuten vor Ende der Partie hatten die Niederrheiner bei einem satten Schuss an die Latte durch Stefan Dreyer auch noch etwas Pech. Und so war Eisbären - Coach Ralf Hoja kurz vor der Schlusssirene gezwungen, seinen Goalie für einen sechsten Feldspieler zu opfern. Doch auch hier hatten die Kobras eine passende Antwort parat: 8,7 Sekunden vor dem Ende, nach einem Scheibenklau im eigenen Verteidigungsdrittel, schickte Martin Beneš Sven Schiefner halblinks auf die Reise. Dmitri Kuznetsov erkannte die Situation und sprintete auf halbrechter Position mit. Der ebenfalls zurückgelaufene Eisbären – Verteidiger wurde mit einem Querpass kurzerhand ausgehebelt und Dmitri Kuznetsov hatte für seinen neuen Verein nun auch seinen ersten Treffer erzielt. In der anschließenden Pressekonferenz gab Eisbären - Coach Ralf Hoja zu Protokoll, dass auch er mit seiner Mannschaft dieses Spiel eigentlich unbedingt gewinnen wollte, dies aber aufgrund eines taktisch überlegenen Gegners und einer dicht gestaffelten Abwehr nicht realisieren konnte. Auch Milan Vanek lobte das Spiel seiner Mannschaft und sprach von einem guten Auftritt nach taktischen Umstellungen. Die Kobras scheinen damit gut gerüstet für den 24.01.2020, wenn sie mit dem verkauften Spiel gegen die Hammer Eisbären in die Pre-Playoffs starten. Zwei Dinge sind an diesem Abend garantiert: Top Amateursport und freier Eintritt für alle. Machen wir die Schlangengrube voll und helfen mit, damit dieser Abend zu einem einmaligen Erlebnis wird. |
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| Herforder EV Tabellenführer gestürzt - Ice Dragons besiegen Diez-Limburg in der Overtime (RLW) Spannung, Dramatik und Eishockeystimmung bis zum Überkochen – der Herforder EV besiegte Tabellenführer EG Diez-Limburg in einer sehr unterhaltsamen Begegnung vor rund 750 Zuschauern mit 5:4 (1:0/1:2/2:2/1:0) nach Verlängerung und setzte unmittelbar vor Beginn der PrePlayOffs ein großes Ausrufezeichen. Obwohl in der kommenden Woche alle Teams wieder bei Null beginnen, lag im Spitzenspiel der Regionalliga West schon eine Menge PlayOff-Atmosphäre in der Luft. Mit Spannung erwarteten die Besucher das Duell zweier Titelkandidaten und die Mannschaft um HEV-Kapitän Fabian Staudt, der erstmals nach langer Verletzungspause wieder mitwirkte, hatte sich von Beginn an viel vorgenommen. Auch der Gast aus Rheinland-Pfalz, der zwar auf wichtige Leistungsträger verzichten musste, jedoch über eine Menge Qualität in allen Reihen verfügt, wollte unbedingt auch das vierte Saisonspiel gegen die heimischen Drachen gewinnen. Herford übernahm in den ersten Spielminuten zunächst die Initiative und agierte offensiv, während Diez-Limburg aus einer starken Defensive heraus immer wieder gefährliche Konter auf das Tor von HEV-Goali Kieren Vogel fuhr. Kritisch wurde es für die Herforder in der siebten Minute. Kris Gehring erhielt eine Zeitstrafe und die EGDL fand schnell ihre PowerPlay-Aufstellung und setzte die Hintermannschaft der Ostwestfalen mächtig unter Druck. Nachdem der Gastgeber die Unterzahl-Situation schadlos überstanden hatte, folgte in der 12. Minute eine unübersichtliche Szene, die auch noch nach dem Spiel für Diskussionsstoff sorgen sollte. Viele Spieler hatten sich bei einem Angriff der Herforder vor Gästetorhüter Tim Stenger versammelt und der Puck war im Gewühl einfach nicht zu sichern, rutschte irgendwann in Richtung Tor, bevor er auf oder hinter der Linie wieder aus der Gefahrenzone herausbefördert wurde. Die Schiedsrichter entschieden, dass die Scheibe bereits hinter der Linie war und so wurde das 1:0 Maximilian Droick zugesprochen, der als letzter Herforder am Puck war. In der Folge gab es zahlreiche Chancen auf beiden Seiten, weitere Treffer fielen bis zum ersten Seitenwechsel jedoch nicht mehr. Der HEV begann das zweite Drittel in Überzahl, geriet jedoch nach wenigen Sekunden in eine Kontersituation, die Tobias Schwab zum 1:1 nutzte. Nur zwei Minuten später dann der nächste Schock für Herford, als Pierre Wex bei einem Distanzschuss zur Stelle war und diesen entscheidend abfälschte und so die 2:1-Führung für die Gäste erzielte. Diez-Limburg suchte nun die Vorentscheidung und drängte auf den nächsten Treffer. Herford stabilisierte sich jedoch wieder und gestaltete die Begegnung nun wieder offen. Eine Minute vor der zweiten Pause gelang Luca Häuffler mit einer feinen Einzelleistung der zu diesem Zeitpunkt wieder verdiente 2:2-Ausgleichstreffer. Im Schlussabschnitt zeigte die EGDL zu Beginn erneut ein starkes Überzahlspiel, kombinierte blitzschnell und erzielte in der 43. Minute in Person vom Ex-Herforder R.J. Reed die erneute Führung. Der weitere Spielverlauf hatte dann schon eine Menge PlayOff-Charakter. Der HEV setzte auf seine kämpferischen Qualitäten und wurde lautstark von den heimischen Fans angetrieben. Jörn Weikamp gelang es in der 48. Minute die Führung der Gäste zu egalisieren und das Eisstadion „Im Kleinen Felde“ begann zu kochen. Als Luca Häuffler in Überzahl vier Minuten vor dem regulären Spielende das 4:3 erzielte, glaubten alle an einen Erfolg über den Tabellenführer. Doch auch Diez-Limburg kämpfte sich nochmals in das Spiel zurück. Rund 90 Sekunden vor Schluss schnappte sich Pierre Wex den Puck, fuhr weit ins Angriffsdrittel und zog aus spitzem Winkel ab. Irgendwie fand der Puck den Weg an Kieren Vogel vorbei ins Netz und somit stand es plötzlich 4:4, womit es schließlich im „drei gegen drei“ in die Verlängerung ging. Drei Minuten lang ging es Hin und Her mit Torgelegenheiten von beiden Teams. Schließlich überwand Jan-Niklas Linnenbrügger Gäste-Goali Stenger unter dem Jubel der Herforder Fans ein letztes Mal und sorgte für das entscheidende 5:4. EGDL-Coach Frank Petrozza haderte im Anschluss an die Begegnung zwar noch immer mit der Schiedsrichterentscheidung beim ersten Treffer, sprach jedoch von einem nicht unverdienten Sieg der Herforder. HEV-Coach Jeff Job blickte schon mal auf die kommenden PrePlayOffs: „Wir haben heute zwar insgesamt eine gute Leistung gezeigt, doch wir müssen in der Schlussphase einfach besser verteidigen. Pierre Wex hat gegen uns in den vergangenen Spielen mehrmals aus solch einer Schussposition getroffen. Wir wissen das und haben das auch im Vorfeld angesprochen. So etwas wird in den kommenden Spielen bestraft und darf uns ab jetzt nicht mehr passieren.“ Da zeitgleich zum Herforder Sieg, die Hammer Eisbären ihr Spiel gegen die Dinslaken Kobras mit 2:4 verloren, stehen die Ice Dragons als Tabellenzweiter der Hauptrunde fest. Dennoch gilt es am Sonntag im Westfalenduell in Hamm, auch am letzten Spieltag noch einmal einen weiteren Nadelstich vor der heißen Saisonphase zu setzen. |
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| Eisadler Dortmund Ein (letzter) Schritt fehlt noch zur Meisterschaft! Eisadler Dortmund – Moskitos Essen 1b 5 : 3 (2:2,0:0,3:1) (LLW) 579 Zuschauer! Wann hat es das schon einmal bei einem Eishockeyspiel der Landesliga in NRW gegeben? Und auch ein Blick in den bestens gefüllten VIP-Raum mit zahlreichen Gästen zeigte, dass das Eishockey in Dortmund und speziell die Eisadler wieder im Aufwind sind. Natürlich sprach auch die Tabellenkonstellation der Landesliga kurz vor Ende der Hauptrunde für eine gute Kulisse, denn vor den beiden letzten Spielen der Eisadler Dortmund an diesem Wochenende benötigte das Team von Trainer Waldemar Banaszak noch vier Punkte um sich im Zweikampf mit dem TuS Wiehl zu behaupten und sich die Meisterschaft zu sichern. Allerdings erwies sich der Gegner am Freitagabend als harter Brocken und unangenehmer Gegner. Die vom ehemaligen Dortmunder Spieler und Trainer Juris Kruminsch bestens eingestellte Zweitvertretung der Moskitos Essen hatte etwas gegen eine frühzeitige Feierlaune an der Strobelallee. Das Team vom Essener Westbahnhof ging nicht nur bereits in der 3. Spielminute mit 1:0 in Führung, sondern konterte die 2:1-Führung der Eisadler durch Robin Lieschke und Nils Hoffmann noch vor der ersten Pause mit einem sehenswerten Treffer zum Ausgleich und hielt die Partie auch bis in die Schlussphase offen. Die in der Meisterschaft noch ungeschlagenen Dortmunder hatten zwar mehr Spielanteile und ein klares Chancenplus, scheiterten aber vor allem im mittleren Abschnitt immer wieder am 23-jährigen Essener Keeper Leon Arnolds. Als Patric Schnieder in der 50. Minute die Eisadler mit seinem Treffer zum 3:2 erneut in Führung bringen konnte und Tim Linke anderthalb Minuten vor der Schlusssirene sogar auf 4:2 erhöhen konnte, da schien der wichtige (vorletzte) Schritt auf dem Weg der Meisterschaft gemacht. Aber einen ‚Mückenstich‘ mussten die Eisadler 32 Sekunden vor Spielende noch einstecken. Für die finale Beruhigung sorgte dann aber Sekunden später Verteidiger Frank Buchwald mit einem Schuss ins mittlerweile leere Essener Tor zum 5:3-Endstand. Geschafft! Bitterer Wehrmutstropen am Rande: EAD Stürmer Costantin Wichern kugelte sich im 2. Drittel die Schulter aus, und verletzte sich dazu noch am Knöchel. Gute Besserung an unsere Nr. 13!! Am Sonntag geht die Reise der Eisadler nun zum letzten Spiel der Landesliga Hauptrunde nach Moers. Ein Punkt fehlt noch zur Meisterschaft, aber wer in 15 Meisterschaftsspielen ungeschlagen geblieben ist, der will natürlich auch das 16. Spiel gewinnen. Mit weißer Weste die Meisterschaft zu feiern ist sicherlich doppelt schön und die reisefreudigen Dortmunder Fans werden bestimmt am westlichen Rande des Ruhrgebiets für den entsprechenden Rahmen sorgen. Ein Ende der Eishockey-Saison 2019/20 bedeutet das aber noch lange nicht, denn danach geht es weiter mit der Qualifikationsrunde zur Regionalliga. Die Gegner stehen bereits fest, es sind der Neusser EV aus der Regionalliga sowie die vier Besten der Landesliga (TuS Wiehl, ESV Bergisch-Gladbach, EHC Troisdorf, Eisadler Dortmund). |
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| Regionalliga Ost / Landesliga Berlin |
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| FASS Berlin Überzeugender Heimsieg gegen Tabellennachbarn (RLO) Mit einem überzeugenden 9:4 (4:1, 1:1, 4:2)-Sieg gegen die Chemnitz Crashers feiert FASS Berlin einen erfolgreichen Wiedereinstand im Erika-Heß-Eisstadion und stabilisiert den dritten Tabellenplatz in der Regionalliga Ost. Mit diesem Erfolg vor 230 hoch zufriedenen Zuschauern ist den Weddingern der Einzug ins Play-off-Halbfinale kaum noch zu nehmen. Der erste Treffer an diesem Samstagabend gehörte Fanordner Thomas, der seiner Martina (ebenfalls Fanordnerin) auf dem Eis erfolgreich einen Heiratsantrag machte. Spalier standen neben beiden Mannschaften auch fast 20 Kids aus dem FASS-Nachwuchs, die dem Ereignis einen stimmungsvollen Rahmen verliehen. Defender Sebastian Eickmann (44), der hier den Chemnitzer Nowotny stoppt, kam auf drei Assists. Im Hintergrund Nico Jentzsch (90).FASS ging von Beginn an hoch motiviert zu Werke. Tom Fiedler, der später zum Man of the Match gekürt wurde, traf nach 65 Sekunden bereits mit dem ersten Torschuss ins Schwarze. Dies war der Auftakt zu einem furiosen Eröffnungsdrittel, in dem Nico Jentzsch in Unterzahl (6.), erneut Tom Fiedler im PowerPlay (13.) und Luis Noack (16.) bei einem Gegentreffer von Haaser (17.) eine 4:1-Führung herausschossen. Mit diesem Zwischenstand waren die Crashers eher noch gut bedient. Der zweite Spielabschnitt zeigte sich eher ereignisarm. Höhepunkt aus FASS-Sicht war die 31. Minute, als im Anschluss an den 5:2-Treffer durch Julian van Lijden die Torhüter gewechselt wurden: Für den guten Danny Bohn kam Patrick Hoffmann aufs Eis, der sich damit nach langer Verletzungspause wieder zurückmeldete. Das Schlussdrittel brachte wieder mehr Tempo und Torszenen. Den Torreigen eröffnete David Trivellato in der 43. Minute. Danach schloss Patrick Czajka eine tolle Kombination über Jentzsch und Fiedler mit dem 7:2 ab (47.); die Gäste waren nach einer Strafe gerade wieder komplett. Erneut Czajka (51.) und van Lijden (56.) sowie Weichert und Charousek für die Gäste trugen sich noch in die Torschützenliste ein. FASS-Headcoach Oliver Miethke zeigte sich in der nachfolgenden Pressekonferenz zufrieden mit dem Kombinationsspiel und dem Durchsetzungsvermögen seiner Mannschaft. Auch der Chemnitzer Spielertrainer Tobias Rentzsch sprach von einem verdienten Berliner Sieg. |
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| Schönheider Wölfe Wölfe gewinnen zähe Partie gegen Eisbären (RLO) Die Schönheider Wölfe haben am Samstag ihren zehnten Sieg in Folge in der Regionalliga Ost eingefahren und somit ihr erstes Saisonziel, die Teilnahme an den Playoffs, erreicht. Allerdings war es vor knapp 500 Zuschauern im Wolfsbau beim 4:2 (2:0, 1:2, 1:0)-Erfolg erneut ergebnistechnisch eine enge Kiste gegen taffe Eisbären Juniors Berlin, denn obwohl das Team von Coach Sven Schröder fast über die gesamte Spielzeit hinweg überlegen war, fiel die Entscheidung erst spät im Schlussdrittel. Beide Teams gingen jeweils mit einem schmalen Kader von 14 Spielern und zwei Torhütern in die Partie, in welcher die Wölfe von Beginn an das Kommando übernahmen. Während die Hausherren Angriff auf Angriff in Richtung Gäste-Tor fuhren, beschränkten sich die Eisbären Juniors aufs Verteidigen und stellten dabei in punkto Icing fast schon einen Saisonrekord auf. So dauerte es bis zur achten Minute, ehe das Abwehrbollwerk das erste Mal geknackt wurde und Kevin Piehler die Wölfe mit 1:0 in Führung brachte. Spätestens mit dem 2:0 (13.) von Michael Galvez schien das Spiel aber dann in die richtige Richtung zu laufen, wenngleich die Hausherren, auch aufgrund eines bestens aufgelegten Eisbären-Keepers Lucas Hofmann, noch zu viele Torchancen ungenutzt ließen. Auch im Mittelabschnitt ging es zunächst unverändert weiter. Die Wölfe, klar tonangebend, erhöhten in der 25. Minute durch Lukas Lenk gar auf 3:0. Doch mit der scheinbar sicheren Führung im Rücken ließ plötzlich die Konzentration bei den Wölfen nach, in dessen Folge sich leichtfertige Fehler einschlichen und den Eisbären Juniors der Wiedereinstieg ins Spiel quasi auf dem Silbertablett präsentiert wurde. Zwei blitzsaubere Konter und Tore von Ben Blazer (29.) und Ron Warttig (36.) zum 3:2 reichten den Gästen dann auch, um eine bis dahin ergebnistechnisch einseitige Partie wieder spannend zu machen. Im Schlussdrittel fingen sich die Wölfe dann aber wieder und ließen defensiv auch kaum noch etwas zu. Einziges Manko war aber weiterhin die Chancenverwertung und die Tatsache, dass Eisbären-Goalie Lucas Hofmann erneut gegen die Wölfe einen Sahne-Tag erwischte. So dauerte es bis zur 54. Spielminute, ehe die Entscheidung fiel und Martin Trapl zum erlösenden 4:2 einnetzte. Am Ende zeigten sich beide Trainer zufrieden. Während Gäste-Coach Philipp Richter die Leistung und Einstellung seiner Mannschaft lobte, war Wölfe-Trainer Sven Schröder mit dem Ergebnis positiv gestimmt. Die Pressekonferenz nach dem Spiel ist mit freundlicher Unterstützung von Bretlmedia hier zu sehen: https://www.youtube.com/watch?v=CZLR9okMMBA&feature=youtu.be Am kommenden Samstag, dem 25.01.20, um 17:00 Uhr kommt es dann im Wolfsbau Schönheide zum großen Showdown und Topspiel der Regionalliga Ost, wenn die Schönheider Wölfe den ECC Preussen Berlin zum Gipfeltreffen erwarten. |
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| FASS Berlin 1b Auswärtssieg im eigenen „Wohnzimmer“ (LLB) Es ist immer ein wenig ungewohnt, wenn man im „eigenen“ Eisstadion zu einem Auswärtsspiel antreten muss, aber die Eisflächenbelegung und die sich daraus ergebenden Ansetzungen im Spielplan der Landesliga Berlin lässt es manchmal zu ungewohnten Situationen kommen. So auch am Samstagabend, als der OSC Berlin im Eisstadion Neukölln bei FASS Berlin 1b antreten musste. Dabei setzten sich die Neuköllner bei den Weddingern mit 3:6 (2:3 1:1 0:2) durch. Gut besetzt waren beide Mannschaften, mussten aber auch beide aus den verschiedensten Gründen auf einige Stammspieler verzichten. Der OSC kam auf 17 Feldspi7eler, bei FASS waren es 16; auf den Torhüterpositionen standen sich Lilly-Ann Riesner (OSC) und Dario Piroddi (FASS) gegenüber, einen Backup konnten beide nicht aufbringen, so dass im Fall einer Verletzung ein Feldspieler ins Tor gemusst hätte. Das hatte am Vorabend nämlich FASS getroffen, die ja mit Teilen dieser Mannschaft als U20 auch noch in der Landesliga Sachsen antreten. Zudem war die Pause zwischen den beiden Spielen ein wenig dünn, ein Vorteil für den OSC machte sich aber zumindest in den ersten beiden Dritteln nicht bemerkbar. Den besseren Start hatte der OSC, denn mit dem ersten Angriff gelang auch schon die Führung. Rene Berkmann setzte ein Zuspiel von Sven Mönch in die Maschen und Dario Piroddi sah beim Schuss nicht wirklich gut aus, rutschte ihm der Puck doch durch die Matten. Geschockt war FASS danach nicht, denn sie setzten nun ihrerseits auf Angriff. Zügig lief die Scheibe durch die Reihen der Weddinger, gefällig und sicher waren die Zuspiele, so dass sich immer wieder Chancen ergaben und sich die junge Neuköllner Torhüterin nicht über Arbeit beschweren konnte. Aber trotz aller guten Aktionen war auch sie in der neunten Minute geschlagen. Fabian Müller hatte sich auf rechts durchgesetzt, seinen Pass in die Mitte nutzte Kevin Pfennig zum Ausgleich. FASS blieb auch in der Folge spielbestimmend, der OSC gab die Zone zwischen den Dritteln nahezu kampflos preis. Ein Erfolg für das Team von Norbert Pascha blieb jedoch aus. Der OSC setzte auf seine bewährte Kontertaktik und hatte damit auch Erfolg. Vincent Fleck zog bis ins Drittel der Weddinger, passte auf den mitgegangenen Bo Schauer an der blauen Linie und dessen trockener Schuss zappelte zum 1:2 im Netz (15.). Aber FASS blieb dran und die „Einladungen“ des OSC mussten irgendwann Erfolg haben. In der 18. Minute war es Robert Bäuerle, der eine Konfusion in der OSC-Abwehr nutzte und die gute Vorarbeit von Marvin Scheil und Johannes Hobrecht zum erneuten Ausgleich verwertete (18.). Aber mangelnde Konzentration in der Abwehrarbeit kann man beiden Teams vorwerfen, denn 24 Sekunden vor Drittelende verloren die Spieler von FASS im eigenen Drittel die Scheibe, die schließlich bei Sebastian Schramm landete und der zum 2:3 abstaubte. Das zweite Drittel war geprägt vom Kampf um die Scheibe. Die Weddinger zogen weiterhin ansehnlich ihren Spielaufbau durch, waren im Abschluss jedoch glücklos und auch überhastet; der OSC konzentrierte sich mehr auf die Verteidigung, so dass es insgesamt betrachtet weniger Möglichkeiten gab. Tore gab es aber doch. Erst war es Sven Mönch, der auf 2:4 erhöhte (29.), dann brachte Florian Müller FASS wieder heran auf 3:4 (34./PP1). Insgesamt war das Spiel nun auch „nicklig“ auf beiden Seiten geworden; Ergebnis war ein Check von Bo Schauer gegen Luis Lemke, wobei der FASS-Spieler harten Kontakt mit der Bande hatte und wohl auch danach orientierungslos war. Die Schiedsrichter sahen den Einsatz von Bo Schauer außerhalb des Vertretbaren und ahndeten diesen mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe (39.). Da man noch mit drei Minuten Überzahl ins Schlussdrittel startete, setzte FASS gleich zu Beginn auf Angriff, was sich gegen die konterstarken Neuköllner jedoch „als Griff ins Klo“ erwies, denn nach knapp drei Minuten war das Spiel entschieden. Erst erzielte Erik Mönch das 3:5 (42.) und nur gut 90 Sekunden später war es Rene Berkmann, der wohl mit dem schönsten Tor des Abends zum 3:6 (43.) traf. Im richtigen Moment war er im Slot und schob den genauen Pass von Erik Mönch zwischen zwei FASS-Spielern an dem ebenso überraschten Dario Piroddi vorbei ins Tor. So simpel, wie das Tor war, so schön war es auch anzusehen. FASS war geschlagen, der Rest des Drittels war überwiegend dem Austausch von Nettigkeiten und der Frustbewältigung gewidmet, wobei man nicht sagen kann, dass es grob unfair wurde, aber letztlich waren die meisten Strafzeiten in diesem Drittel. FASS hätte sicherlich ein besseres Ergebnis erzielen können, mangelnde Erfahrung im Abschluss und das Ungestüme im Schlussdrittel machten dem einen Strich durch die Rechnung. Der OSC holte mit weniger das Maximale raus, nämlich drei Punkte. (Matthias Penk) |
| Sonntag 19.Januar 2020 | www.icehockeypage.de | ||
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