IHP NachrichtenDienstag 7.Januar 2020
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 23 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Regionalliga Nord, und von der Frauen U18-Weltmeisterschaft.
| Deutscher Eishockey Bund |
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| Frauen U18 Nationalmannschaft U18-WM Div. 1a Tag 3: Frankreich Japan und Deutschland erfolgreich (DEB) Frankreich gewinnt kurz vor Schluss gegen Italien. Japan lässt auch Dänemark keine Chance. Deutschland gewinnt Penaltymarathon. Nachfolgend die Berichte zum Tage Erster Turniersieg für Frankreich 13:00 Uhr Frankreich – Italien 2:1 (0:0/0:0/2:1) Der Sieger dieses Spiels würde einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Beide hatten bisher schwere Gegner, nun aber mussten beide zeigen, was sie können. Beide Teams taten sich schwer, zu Torchancen zu kommen. Die Abwehrreihen räumten viel ab und Schussversuche wurden geblockt. Im Laufe des 1. Drittels hatte Frankreich Vorteile, aber vor dem Tor passierte eben nicht viel. Die wenigen Chancen des 1. Drittels konnten nicht genutzt werden, es blieb beim 0:0. Ähnlich lief auch das 2. Drittel. Viele Chancen bekamen beide Teams nicht und beide nutzten diese wenigen Chancen nicht. Im Laufe des Drittels erhöhte sich zwar die Anzahl an Torchancen, die der erzielten Tore allerdings nicht. Bedingt durch Powerplays hatte Frankreich auch in diesem Drittel Vorteile, es gab aber auch in diesem Drittel keine Tore. Die Strafen sollten es dann auch sein, die Italien in Rückstand brachten. Vier Strafzeiten überstand Italien unbeschadet, dann klingelte es doch. Ein Schuss aus spitzem Winkel von Julia Mesplede ging durch und Italiens Torhüterin Martina Fedel war geschlagen (44.). Drei Minuten konnte sich Frankreich über diese Führung freuen, dann war auch Sabrina Roger geschlagen. Anna Caumo nutzte einen Konter aus und es stand 1:1. Die 51. Minute brachte Frankreich in Unterzahl einen Penalty, aber Julia Mesplede vergab diesen. Nun war es eine offene Partie, zumal auch Frankreich Strafen kassierte. 71 Sekunden vor dem Ende fiel dann doch noch die Entscheidung des Spiels. Nach einem Gewühle vor dem italienischen Tor stocherte Anae Simon den Puck zum Siegtreffer ins Tor. Frankreich ist damit dem Klassenerhalt einen großen Schritt nähergekommen, Italien wartet weiter auf den ersten Punkt dieser WM. Japan lässt Dänemark keine Chance 16:30 Uhr Japan – Dänemark 7:0 (3:0/2:0/2:0) Dänemark hat bisher einen guten Eindruck hinterlassen und ihnen war auch in diesem Spiel zuzutrauen, dass sie den Favoriten ärgern können. Japan erwischte den besseren Start in dieses Spiel, denn nach bereits 141 Sekunden gelang mit der ersten Torchance das 1:0. Makoto Ito ließ Emma-Sofie Nordström mit einem Alleingang keine Chance. Dänemark versuchte zu antworten, aber Japan ließ nichts zu. Stattdessen klingelte es im Tor der Däninnen. Airi Sato (9.) und 67 Sekunden später Yumeka Wajima sorgten früh für klare Verhältnisse. Dänemark fing sich zwar und kassierte im 1. Drittel keinen weiteren Gegentreffer, nach vorne ging aber nicht viel. So blieb es nach 20 Minuten beim 3:0. Dänemark gab zwar nicht auf und sie hatten im 2. Drittel gute Gelegenheiten, dennoch war es Japan, das den nächsten Treffer erzielte. Einen Fehler hinter dem Tor von Dänemark brachte Yumeka Wajima an den Puck und diese verwandelte sicher (29.). Nun übernahm Japan wieder das Kommando und es gab weitere gute Chancen. So war das 5:0 nach 34 Minuten keine Überraschung. Mei Sakurai zog ab und Dänemarks Torhüterin war erneut geschlagen. Japan hatte das Spiel nun wieder im Griff und sie setzten Dänemark stark unter Druck. Diese verteidigten was ging und so blieb es bis zum letzten Wechsel beim 5:0. Japan bestimmte auch im letzten Drittel das Spielgeschehen. Kyoko Tsutsumi konnte nach 47 Minuten den sechsten Treffer nachlegen, zuvor wurden weitere Chancen nicht genutzt. Fünf Minuten vor dem Ende schoss Morin Nagaoka den Puck hoch ins lange Eck und es stand 7:0. Bei diesem Ergebnis und der Sieg war auch völlig verdient. Dänemark war an diesem Spiel nicht ganz so stark, wie noch in den Spielen zuvor. Es war eine starke Leistung des japanischen Teams, die Dänemark nicht den Hauch einer Chance ließen. Penaltykrimi geht an Deutschland 20:00 Uhr Deutschland – Ungarn 2:1 (0:0/1:0/0:1) n.P. Beide Teams traten in kompletter Besetzung an, bei Deutschland war also auch Amelie Cyrulies mit dabei. Im Tor begann wieder Sofie Disl. Ungarn begann wieder mit Zsofia Toth. Die ersten Minuten verliefen recht ausgeglichen, dann konnte sich das DEB-Team leichte Vorteile erspielen. Viele gute Chancen gab es im 1. Drittel aber auf beiden Seiten nicht. Beide konnten auch ihr Powerplay nicht ausnutzen und so blieb das 1. Drittel torlos. Ähnlich lief zunächst auch das 2. Drittel, beide Teams ließen kaum Chancen zu. Es war also die Frage, wer zuerst eine Chance nutzen würde und das war das DEB-Team. Im Anschluss an ein Powerplay konnte Jennifer Miller nach 25 Minuten das 1:0 erzielen. Nun hatten es die Ungarinnen schwer, denn Deutschland beflügelte dieser Treffer sichtlich. Es gab auch immer wieder Druckphasen, nur ein weiterer Treffer wollte nicht fallen. Ungarn kämpfte und zwischendurch gab es auch gefährlichere Situationen. Es blieb aber beim verdienten 1:0 nach 40 Minuten. Es drohte also wieder ein Geduldsspiel zu werden, denn auch im letzten Drittel gelang es nicht, die Torchancen zu nutzen. Beide Teams ließen Powerplays ungenutzt, wobei Deutschland bessere Chancen hatte. Sechs Minuten vor dem Ende kam Ungarn doch noch zum Ausgleich. Mit etwas Glück gelingt Mira Seregely per Abstauber in Überzahl der Ausgleich. Deutschland versuchte weiter alles, um wieder in Führung zu gehen, aber ein weiterer Treffer fiel in der regulären Spielzeit und so gab es eine Verlängerung. Diese brachte keine Entscheidung und so gab es wieder ein Penaltyschießen. Auch hier wurden die Nerven aller Beteiligten reichlich in Anspruch genommen. Schützin Nr. 13 von Deutschland war es schließlich, die Deutschland den Siegtreffer bescherte. Jennifer Miller konnte als einzige Schützin ihren Penalty verwandeln. Noch ist keine Entscheidung gefallen, für beide ist der Aufstieg noch möglich. Für Deutschland stehen die Chancen aber etwas besser. (Norbert Stramm) |
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| Deutsche Eishockey Liga |
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| Eisbären Berlin Contipark bis 2024 Partner der Eisbären Berlin (DEL) Die Eisbären Berlin werden ab sofort von der Contipark Parkgaragen GmbH unterstützt. Der neue Partner hat dem Hauptstadtclub seine Unterstützung bis zum 30. Juni 2024 zugesagt. „Es freut mich, dass wir zuletzt so viele Partner finden konnten, die, wie Contipark, Ur-Berliner Unternehmen sind“, sagt Eisbären-Geschäftsführer Peter John Lee. „Besonders anspornend ist das Vertrauen, das uns von unserem neuen Partner mit einer Vertragslaufzeit von fünf Jahren entgegengebracht wird.“ Contipark hatte bereits im August die Bewirtschaftung von rund 1000 Parkplätzen am Mercedes Platz übernommen. Neben dem Parkhaus „Arena“ und der Tiefgarage „Plaza“ unmittelbar an der Mercedes-Benz Arena betreibt das Unternehmen 39 weitere Parkeinrichtungen in der Hauptstadt. Der Berliner Parkraumbetreiber engagiert sich schon seit langem auf regionaler und überregionaler Ebene. Ab sofort steht er dabei auch fest an der Seite der Eisbären und unterstützt sie im Kampf um Tore und Punkte. Michael Kesseler, Geschäftsführer Contipark Parkgaragen GmbH: „Contipark ist – ebenso wie die Eisbären Berlin – seit Jahrzehnten tief in der deutschen Hauptstadt verwurzelt. Hier, in dieser einzigartigen und lebendigen Stadt an der Spree, liegt der Grundstein unseres Erfolges. Deswegen sehen wir uns auch in der Verpflichtung, hier vor Ort etwas davon zurückzugeben. Wir freuen uns deshalb sehr, den Berliner Traditionsverein seit der neuen Spielzeit als Sponsor zu unterstützen.“ Die Contipark Unternehmensgruppe plant, entwickelt und betreibt seit ihrer Gründung im Jahr 1967 öffentliche Parkeinrichtungen an allen relevanten Standortkategorien. Als Teil der Interparking Group, einem der größten Parkhausbetreiber in Europa, betreibt Contipark in Deutschland und Österreich in über 200 Städten mehr als 570 Parkeinrichtungen und ist damit Marktführer in Deutschland. |
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| Oberliga Süd / Oberliga Nord |
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| Deggendorfer SC DSC brennt auf Wiedergutmachung – Starbulls Rosenheim zu Gast in Deggendorf (OLS) Nach dem desolaten Auftritt in Höchstadt brennt die Mannschaft des Deggendorfer SC im Spiel gegen die Starbulls Rosenheim auf Wiedergutmachung – und das in doppelter Hinsicht. Zum einen will das Team von Trainer Dave Allison die desolate Vorstellung am Sonntagabend in Höchstadt vergessen machen, zum anderen will man sich für die 8:4 Niederlage am zweiten Weihnachtsfeiertag bei den Starbulls Rosenheim revanchieren. Dies wird allerdings alles andere als einfach. Die Starbulls haben aktuell einen Lauf. Acht der letzten neun Partien konnten gewonnen und mit der Deggendorfer Niederlage in Höchstadt und dem zeitgleichen Rosenheimer Sieg in Weiden gelang den Oberbayern sogar der Sprung auf den zweiten Tabellenplatz. Ein besonderes Auge muss die Deggendorfer Defensive auf die Rosenheimer Topstürmer werfen. Neben Alexander Höller (44 Scorerpunkte), Josh Mitchell (41 Scorerpunkte) und Michael Baindl (37 Scorerpunkte) haben die Starbulls mit Tadas Kumeliauskas einen echten Torjäger in ihren Reihen. Mit 18 Toren in 18 Spielen gehört der Litauer zu den treffsichersten Spielern der Oberliga Süd. Beim wichtigen Duell mit den Starbulls Rosenheim wird Trainer Dave Allison aller Voraussicht nach auf Topstürmer Kyle Osterberg verzichten müssen. Der US-Boy ist weiterhin angeschlagen, jedoch zeichnet sich Stand heute eine Rückkehr zum Start der Meisterrunde ab. Spielbeginn am morgigen Dienstag ist um 20 Uhr. |
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| EV Füssen Knappes Derby gegen Sonthofen geht mit 2:1 an den EVF (OLS) Hart umkämpft war das Füssener 2:1 (1:1, 0:0, 1:0) im Allgäuer Derby gegen den ERC Sonthofen. Die Gäste brauchen im Fernduell mit Weiden und Selb noch mindestens einen Punkt, um die Verzahnungsrunde mit der Bayernliga zu vermeiden, und zeigten dementsprechend auch eine couragierte Vorstellung. Am Ende siegte aber der EVF, da die Bulls aus ihren vorhandenen Chancen zu wenig machten. Füssen vergrößerte durch den Sieg den Vorsprung auf den neunten Tabellenplatz auf bereits 15 Punkte. Die Gäste aus dem Oberallgäu starteten erwartungsgemäß mit viel Schwung in die Partie und hatten durch Schubert gleich eine gute Möglichkeit. Nach gut zwei Minuten überraschte Hechtl die EVF-Defensive mit einem Schuss aus spitzem Winkel zum 0:1. Doch nur 20 Sekunden später hieß es bereits 1:1, Marius Keller verwandelte einen Angriff aus kurzer Distanz. Zelenka und Homjakovs hatten danach jeweils die Führung für ihre Teams auf dem Schläger, verpassten aber. Beim ersten Überzahlspiel des ERC traf Sill nur den Pfosten, gegen Ende des Drittels hatten Payeur, Eichberger und Meier drei große Chancen, um den EVF in Front zu bringen. Der mittlere Abschnitt sah einen offenen Schlagabtausch, beide Teams nahmen es mit der Abwehrarbeit nicht so genau. Sonthofen verpasste gleich dreimal die Chance zum zweiten Treffer, die größte Möglichkeit hatte zur Hälfte des Spiels aber der von Payeur ideal in Szene gesetzte Eichberger, der die Scheibe aber nicht über die Linie brachte. Zum Ende hin verflachte die Partie, zumal bei den Gästen auch die Kraft nachzulassen schien. Im Schlussdrittel wollten sie es aber nochmals wissen und checkten sofort energisch vor. Der EVF startete jedoch einen Konter und verwandelte diesen durch den ersten Saisontreffer von Stefan Rott zum 2:1. Diese Führung verwaltete das Heimteam bis zum Spielende, sah sich aber gerade in den letzten zehn Minuten nochmals starkem Druck ausgesetzt. Doch May, Ovaska, Havlicek oder Homjakovs scheiterten alle in aussichtsreicher Position am starken Benedikt Hötzinger. Auch die Herausnahme des Torhüters brachte für den ERC keinen Treffer mehr, es blieb beim knappen und glücklichen 2:1 für den Eissportverein. Sonthofen muss nun am Dienstag gegen den SC Riessersee punkten, um vielleicht doch noch die Verzahnungsrunde zu vermeiden. Füssen hat im Heimspiel gegen Peiting die Möglichkeit, sich in der oberen Hälfte der Tabelle fest zu setzen. Trainer Martin Ekrt (Sonthofen): „Heute hätten uns drei oder vier Tore gelingen können, eines ist zu wenig. Wir sind beim Eishockey und nicht beim Fußball, wo das manchmal reicht. Das ist sehr ärgerlich und läuft die ganze Saison schon so. 30 Prozent der verlorenen Spiele hätten wir gewinnen können, wenn wir unsere Chancen besser nützen. Jetzt müssen wir schauen, was am Dienstag passiert.“ Trainer Andreas Becherer (Füssen): „Das Spiel am Freitag in Memmingen war schön und spannend, heute war es nur spannend. Das nötige Quentchen Glück war heute auf unserer Seite, ich glaube aber, dass sich harte Arbeit auszahlt und das Momentum dann irgendwann in Form von diesem Glück wieder zurück kommt. Jetzt haben wir 15 Punkte Vorsprung auf den neunten Platz, das ist überragend für uns. Wir wollen weiter so viel wie möglich mitnehmen, um der Saison vielleicht noch mit den Playoffs die Krone aufzusetzen.“ (MiL) |
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| EV Lindau Islanders Bodensee Fighters übergeben Erlöse der Weihnachtstombola - Der EVL-Nachwuchs und Familie Hügel freuen sich über die Unterstützung (OLS) Bei der alljährlichen Tombola des EVL Fanclubs Bodensee Fighters am Tag vor Silvester, wurde ein Erlös von 5200 Euro durch den Losverkauf erzielt. Am 05.01. übergaben die Mitglieder des Fanclubs stellvertretend durch Norbert Kemmerle und Babsi Reiss, den jährlichen Hauptinitiatoren der Tombola, zwei große Checks. Zum einen gingen 4000 Euro an den Nachwuchs des EV Lindaus und zum anderen 1200 Euro an Familie Hügel. Diese Spenden waren nur durch die großzügige Unterstützung von Sponsoren und Gönnern des Vereins möglich, die auch in diesem Jahr wieder weit über 1000 Preise für die Tombola und somit für die Unterstützung des Nachwuchs und des guten Zwecks zur Verfügung gestellt haben. Michael Pfennig hatte besonderes Losglück und zog den Hauptpreises der Tombola, ein von Zweirad Deusch gespendetes Mountainbike im Wert von 1000 Euro. „Es ist sagenhaft, dass unsere Sponsoren jedes Jahr wieder zahlreiche tolle Preise für unsere Tombola zur Verfügung stellen“, so Bernd Wucher, 1. Vorstand der EV Lindau Islanders. „Dieser Großzügigkeit gilt ein ganz besonderer Dank!“ Nach dem sagenhaften Erfolg aus den Vorjahren, wollten die EV Lindau Islanders neben der Nachwuchsförderung auch in diesem Jahr wieder für einen sozialen Zweck Spenden sammeln. Daher wurden pro Los 50 Cent für Familie Hügel eingenommen. Die Familie, welche im EVL-Nachwuchs des EV Lindaus tätig ist, musste in diesem Jahr einen schweren familiären Schicksalsschlag verarbeiten und genau hier wollen die EV Lindau Islanders unterstützend tätig sein. „Mit der Spende an die Familie Hügel, wollen wir als EV Lindau auch unseren so starken familiären Charakter zeigen, wir lassen niemanden in unserer „Eishockeyfamilie“ hängen und unterstützen bei gerade solch schweren Schicksalsschlägen gerne.“, so Bernd Wucher. |
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| ECDC Memmingen Deeg schießt Indians zum Sieg: Am Dienstag kommt Lindau (OLS) Mit 2:1 gewinnt der ECDC Memmingen in Peiting in der Overtime und sichert sich damit die Hauptrundenmeisterschaft der Oberliga-Süd. Bereits am Dienstag (20 Uhr) folgt das nächste Heimspiel, die Indians erwarten dann den EV Lindau zum Derby am Hühnerberg. Tickets sind weiterhin verfügbar. Ein enges Spiel sahen rund 1000 Zuschauer am Sonntagabend in Peiting. Am Ende setzten sich die Indians knapp gegen die Gastgeber durch. Nach zwanzig Minuten gab es noch keine Treffer zu sehen, beide Teams neutralisierten sich weitgehend, auch wenn der ECP etwas mehr vom Spiel hatte. Erst im Mitteldrittel erzielten die Indianer die Führung. Nicki Meier konnte einen Pass von Brad Snetsinger zum 1:0 verwerten und brachte sein Team in Front. Im letzten Abschnitt dann der Ausgleich für die Peitinger, als Fabian Weyrich mit einem leicht abgefälschten Distanzschuss Joey Vollmer überwinden konnte. Glück für die Indians dannn kurz vor dem Ende, als Vollmer mehrere Möglichkeiten der Hausherren stark entschärfen konnte, so dass in der Verlängerung eine Entscheidung fallen musste. Hier vollstreckte Neuzugang Steven Deeg nach tollem Pass von Brad Snetsinger zum 2:1 aus Memminger Sicht und sicherte den Rot-Weißen den Zusatzpunkt. Am Dienstag (20 Uhr) kommt es zum nächsten Derby in der Maustadt, in dem die Indians sich den ersten Rang nach der Hauptrunde sichern wollen. Im Moment haben die Memminger drei Punkte Vorsprung auf die Starbulls Rosenheim, welche zeitgleich gegen Deggendorf antreten müssen. Ein Punkt gegen den EV Lindau würde dem ECDC also bereits reichen, trotzdem ist die volle Punkteausbeute angepeilt, da auch in der kommenden Meisterrunde alle Punkte von Belang sind und im Kampf um das Heimrecht weiterhelfen. Der EV Lindau kommt mit starken Resultaten nach Memmingen. Seit dem Trainerwechsel hin zu Franz Sturm kann der EVL gegen jede Mannschaft punkten und tut dies auch konstant. Bestes Beispiel ist der knappe Sieg gegen die Indians am zweiten Weihnachtsfeiertag. Das Team vom Bodensee ist mittlerweile ganz klar wieder auf Play-Off-Kurs und liegt auf Rang 8 der Tabelle. Angeführt von Kapitän Andreas Farny sowie dem Kanadier Brent Norris können die „Islanders“ auf eine ausgeglichene und kampfstarke Mannschaft zurückgreifen. In den letzten Spiele wechselten sich Siege und Niederlagen meist ab, am Sonntag unterlag man dem SC Riessersee erst in der Verlängerung. Die Lindauer werden sich gegen die Indians Punkte ausrechnen, die bisherigen Partien gestalteten sich weitgehend sehr ausgeglichen. Ein Sieg nach 60 Minuten steht für jedes Team zu Buche, einmal konnten sich die Indianer erst in der Verlängerung durchsetzen. Bei den Indians zeigt der harte Spielplan rund um Weihnachten und Neujahr erste Auswirkungen. Nachdem Tim Richter nach seiner Erkältung am Sonntag bereits wieder in den Kader zurückkehrte, musste Dennis Miller krankheitsbedingt aussetzen. Manuel Nix verletzte sich in Peiting im ersten Drittel und fällt vorerst mit einer Muskelverletzung aus. Auch Lubor Pokovic konnte das Spiel am Sonntagabend nicht beenden, ob er am Dienstag eingesetzt werden kann, ist noch nicht geklärt. Trotzdem gehen die Memminger als Favorit in die Partie, auch wenn sie sich zuletzt in ihrer Rolle als Gejagter nicht immer leicht taten. Die anstehende Hauptrunden-Meisterschaft sowie die zuletzt stets tollen Kulissen am Hühnerberg dürften aber Motivation genug sein, eine neue Heim-Serie zu starten, nachdem sie am Freitag die erste Niederlage vor eigener Kulisse seit Anfang Oktober hinnehmen mussten. Tickets für das Spiel gegen den EV Lindau gibt es weiterhin im Vorverkauf sowie an den Abendkassen am Spieltag. Die Partie wird, wie gewohnt, auch im Stream übertragen. |
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| VER Selb Fanprojekt Selb e.V. lädt zum Fanstammtisch ein - Diskutieren und Fragen erwünscht im „Speed-Dating-Format“ (OLS) Mit einem Auswärtsspiel 07.Januar 2020 beim Höchstadter EC beenden unsere Wölfe mit dem 32.Spieltag die Hauptrunde in der Saison 2019/2020. Idealer Zeitpunkt um ein erstes Fazit zu ziehen und auch ein wenig in die Zukunft zu blicken. Am Mittwoch, 15.Januar 2020 gibt es dazu die Gelegenheit – das Fanprojekt Selb e.V. lädt traditionell zu einem Fanstammtisch in die Gaststätte „Eisstadion“ in Selb ein. Ab 19.00 Uhr haben alle Wölfe Fans wieder einmal die Gelegenheit, mit den Vereinsverantwortlichen, Trainer und Spielern über das Erlebte zu sprechen, zu diskutieren und auch gemeinsam einen Ausblick auf den restlichen Eishockeywinter zu werfen. Fragen und konstruktive Kritik jederzeit willkommen. „Wer seitens der Vorstandschaft zum Fanstammtisch kommen wird ist aktuell noch unklar und wird sich kurzfristig entscheiden. Was hingegen schon fix ist. Die Mannschaft und das Trainerteam um Henry Thom und Marc Thumm wird nach dem Training dazustoßen und mit den Fans mitdiskutieren und Fragen beantworten“, so Fanbeauftragter Fabian Melzner, der zusammen mit Nico Bergauer stellvertretend für das Fanprojekt Selb e.V. durch den Abend führen wird. An Bewährtem festhalten. Getreu diesem Motto wird auch bei diesem Fanstammtisch am letztmaligen Konzept festgehalten. Konkret heißt dies. Anstatt auf Fragen aus dem Publikum zu warten und diese dann von einzelnen Akteuren beantworten zu lassen, wird es wieder ein Art „Speed-Dating mit den Kufencracks geben. Dazu werden sich die anwesenden Spieler und Funktionäre gleich an die Tische zu den Besuchern/Fans setzen, um direkt ins Gespräch zu kommen. „Dies lief beim letzten Mal super, Fans wie auch Spieler warn begeistert, zumal so besser und intensiver diskutiert werden konnte als im vorherigen Format“, abschließend Melzner und Bergauer. Das Fanprojekt e.V. lädt alle Fans und Eishockeybegeisterte zum kommenden Fanstammtisch herzlich ein. |
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| Hannover Scorpions Christoph Schubert lernt beim Team hinter dem Team - Praktikum zum Sportbetriebswirt (OLN) Auch das Team hinter dem Team wird in der Geschäftsstelle der Hannover Scorpions verstärkt. Mit Christoph Schubert ist ab sofort eine richtige Eishockeygröße ein Teil der Hannover Scorpions und wird in Rahmen einer Umschulung ein Praktikum zum Sportbetriebswirt absolvieren. Christoph Schuberts Profikarriere begann 1998 in der Junioren Bundesliga bei der U20 Mannschaft des EV Landshut. Bereits im Jahr darauf wurde er erstmalig für die U18 Nationalmannschaft nominiert, wo er bereits als Captain das Eis betrat. Schubert bestritt in seiner Karriere als Eishockeyspieler unter anderem 136 Länderspiele, 377 DEL-Spiele und ganze 346 Spiele in der weltbesten Eishockeyliga, der NHL. Insgesamt kann er auf 1.210 Spiele zurückblicken, die er als Spieler absolviert hat. Nun soll aus dem Spielerprofi auch ein Profi für das Sportmanagement werden und somit tritt Schubert ab sofort sein Praktikum bei der Hannover Scorpions Eishockey GmbH und der Sport & Freizeit GmbH an. Scorpions empfangen Herner EV - Tabellenzweiter Freitag 10.01. 20 Uhr in der hus de groot EISARENA Nach dem hoch emotionalen und heißumkämpften Tilburg-Spiel am letzten Sonntag, dass die Scorpions letztendlich ein wenig unglücklich mit 1:4 verloren, steht am Freitag (10.01. 20 Uhr) der nächste Kracher auf dem Spielplan. Die Scorpions empfangen den derzeitigen Tabellenzweiten, den Herner EV, der gerade am vergangenem Sonntag in Hamburg die Crocodiles (Tabellendritter) auf eigenem Eis mit 6:5 besiegt hat. Wer die letzte Begegnung der Scorpions, die in Herne stattfand, noch in Erinnerung hat, weiß was auf die Scorpions zukommt. Dass diese beiden Gegner durchaus auf Augenhöhe spielen können, hat der 6:4 Auswärtssieg der Scorpions am 8. Dezember in Herne unter Beweis gestellt. „Die Scorpions werden mit dem gleichen Einsatz wie gegen Tilburg aufs Eis gehen“, so Coach Dieter Reiss und hoffen darauf, dass Christoph Koziol und Danny Reiss wieder dabei sind, während Enrico Salvarani seine „Spieldauer“ aus dem Tilburg-Spiel absitzen muss. |
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| Bayernliga / Landesliga Bayern / Bezirksliga Bayern |
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| ESC River Rats Geretsried Bedeutungsloser Kantersieg (BYL) 10. gegen 9. hieß es beim letzten Vorrundenspiel in Dorfen und trotzdem hatte die Partie einen Freundschaftsspielcharakter. Beide Teams mussten sicher den Gang in die Abstiegsrunde antreten, es ging also eher darum keine großen Verletzungen davonzutragen. Ein Sieg kann allerdings durchaus zuträglich für die mentale Verfassung in der so wichtigen Mission Klassenerhalt sein. Im Gegensatz zu den Rats, die mit voller Kapelle und dementsprechend vier Reihen anrückten, verzichtete Eispiraten-Coach Randy Neal u.a. mit dem wiedergenesenen Miculka sowie Borrmann und Vrba auf eine gewaltige Portion Offensivpower. Die Rats kamen in der Anfangsphase zu einige guten Chancen, doch Marek im Tor der Gastgeber war schnell auf Betriebstemperatur. Dorfen machte es cleverer und verwertete gleich die erste Möglichkeit durch Attenberger zum 1:0 (6.). Unmittelbar zuvor parierte Morczinietz einen Alleingang stark, doch beim Klärungsversuch durch einen Verteidiger ahndete der Schiedsrichter ein klares Haken nicht und der Torschütze konnte sich völlig frei vor dem Rats-Kasten die Ecke aussuchen. Das 2:0 hatten sich die Rats hingegen komplett selbst zuzuschreiben, denn wieder verlor man den Mann an der eigenen blauen Linie aus den Augen. Ein langer Pass auf Saluga und schon war der Fehlstart perfekt (7.). Stefano Rizzo war der erste Treffer auf Geretsrieder Seite vorenthalten, aus spitzem Winkel brachte er die Scheibe irgendwie zwischen Pfosten und Marek ins Tor (11.). In der 14. Minute dann der absolute Schockmoment. Bei einem Alleingang wurde Ondrej Horvath regelwidrig von hinten zu Fall gebracht und rauschte ungebremst ins Tor. Anschließend musste er mit einer Trage vom Eis, es ging direkt nach Erding ins Krankenhaus. Eine genaue Diagnose steht noch aus, wir wünschen Ondrej von ganzem Herzen gute Besserung und eine schnelle Genesung! Für Kroner war das Match mit einer Spieldauer beendet, Stefano Rizzo konnte den fälligen Penalty aber nicht zum Ausgleich unterbringen. Auch die fünfminütige Überzahl brachte nichts Zählbares ein und so ging es mit einem knappen Rückstand in die Pause. Bei den Rats war erstmal komplett die Luft raus, Morczinietz verhinderte gegen Saluga schlimmeres und auch danach war der Rats-Keeper immer wieder gefordert. In Unterzahl klingelte es dann aber hinter Marek, Strobl schloss einen Konter über Reiter mustergültig zum 2:2 ab (28.). Auch mit einem Mann mehr war die Mannschaft von Sebastian Wanner nun gefährlich, Martin Köhler setze in Überzahl einen Nachschuss an die Latte. Die Rats waren wieder besser im Spiel in konnten durch ein ganz feines Tor von Daniel Merl erstmalig in Führung gehen. Aus der Ecke tanzte er sich an drei Gegenspielern vorbei und ließ Marek am Ende keine Abwehrchance (35.). Dorfen wurde nachlässiger und musste durch Stefano Rizzo einen weiteren Gegentreffer hinnehmen (39.). Florian Strobl behielt neben dem Tor die Übersicht und bediente Rizzo im Slot perfekt. Nun lief es wie am Schnürchen, denn eine knappe Minute später schlug es erneut im Tor der Gastgeber ein. Ein Passversuch von Fuchs landete vom Schläger eines Gegenspielers hinter der Linie (40.). Neben der Geburt seines Sohnes hatte der frischgebackene Papa also doppelten Grund zu feiern, herzlichen Glückwunsch! Aufgegeben hatte die Eispiraten das Spiel allerdings noch nicht, Attenberger verkürzte direkt nach Wiederanpfiff auf 3:5 und sorgte nochmal für etwas Spannung (41.). Josef Reiter hatte die perfekte Antwort parat und stellte mit einem Nachschuss schnell wieder den alten Abstand her (44.). Langsam entwickelte sich ein Torfestival, wieder klingelte es mit dem nächsten Angriff. Ausgangspunkt war erneut ein Pass von Fuchs, diesmal hielt Berger seinen Schläger zum 3:7 dazwischen (44.). Auch das 3:8 durch Bene May war schön anzusehen. Nach einem Querpass von Martin Köhler hämmerte der Center die Scheibe per Direktschlagschuss unter die Latte (51.). Die Eispiraten fanden durchaus immer wieder Lücken in der Rats-Abwehr, doch Morczinietz war nicht mehr zu überwinden. Stattdessen legten Gania (59.) und Berger (60.) sogar noch zwei weitere Tore drauf und machten den zweistelligen Sieg perfekt. Fazit: Wie eingangs erwähnt, wird der Sieg dem Selbstvertrauen sicherlich gut tun. Als Sportler will man immer gewinnen, egal ob es um etwas geht oder nicht. Angesichts der vielen fehlenden Leistungsträger auf Dorfener Seite ist die sportliche Aussagekraft dieses Spiels allerdings gleich Null, in der Abstiegsrunde werden die Rats einer anderen Eispiraten-Truppe gegenüberstehen. Die Verletzung von Ondrej Horvath macht das ganze ohnehin zu einer gefühlten Niederlage. Bleibt zu hoffen, dass sich die Anfangsvermutung nicht bewahrheitet und die Verletzung doch nicht so schlimm ist. Für den ESC beginnen nun ganz entscheidende Spiele, nach dem spielfreien Freitag starten die Rats am Sonntag mit einem Heimspiel gegen den TSV Peissenberg. |
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| TEV Miesbach Mit Erfolg in Grafing zum Vorrundensieg (BYL) Am letzten Spieltag der Bayernligavorrunde erspielte sich unsere Mannschaft einen 1:4 (1:3/0:0/0:1) Erfolg gegen den EHC Klostersee. Somit beendet der TEV Miesbach die Vorrunde als erstplatzierter mit 5 Punkten Vorsprung auf den ersten Verfolger den EHC Waldkraiburg. Headcoach Peter Kathan konnte fast auf den gesamten Kader zurückgreifen, bis auf den verletzten Mäx Hüsken und die an Schliersee abgestellten Sebi Höck und Maxi Meineke. Das machte sich auch gleich im Spiel des TEV Miesbach bemerkbar, die Mannschaft wirkte fit und wollte die Tabellenführung unbedingt ins Ziel bringen. Die Verzahnungsrunde mit der Oberliga beginnt bereits nächsten Freitag (10.1) mit dem nächsten Topspiel im Miesbacher Eisstadion (Bully: 20:00 Uhr). Unsere Mannschaft trifft auf den zweitplatzierten der Vorrunde dem EHC Waldkraiburg. Am Sonntag gehts dann auswärts zum Oberligisten Höchstadter EC. Im 1. Drittel fand unsere Mannschaft gut ins Spiel und konnte sich gleich die ein oder andere Chance erspielen. Im Powerplay scheiterten Comebacker Filip Kokoska und Felix Feuerreiter knapp. Dann waren es jedoch die Grafinger die mit dem ersten Torschuss die 1:0 Führung erzielen konnten. Doch bereits 4 Minuten später schlug unsere Mannschaft in Person von Filip Kokoska zu. Auf Zuspiel von Athansios Fissekis, netzte unsere Nummer 46 eiskalt ins Kreuzeck ein. Eine weitere Minute später, selbe Kombination mit umgedrehten Vorzeichen. Kokoska umspielte 3 Verteidiger und brachte den Puck aufs Tor, wo Fissekis zum 1:2 bereit stand. 20 Sekunden vor Drittelende dann das 1:3; Franz Mangold war der Torschütze, assestiert wurde ihm von Thomas Schenkel und Michael Grabmaier. Mit diesem Spielstand ging es zum ersten Mal in die Kabinen. Im 2. Drittel machte der TEV Miesbach weiter Druck, wobei auch die Grafinger zur ein oder anderen Chance kamen. Doch TEV Torhüter Timon Ewert war stets zur Stelle. Im 2. Spielabschnitt kontrollierte unsere Mannschaft das Spielgeschehen mit einem klaren Chancenplus, jedoch sprang nichts zählbares mehr heraus. Somit endete dieses Drittel torlos und es ging ein letztes Mal in die Kabinen. Im letzten Spielabschnitt erwischte wiederum die Mannschaft von Coach Kathan den besseren start. 2 Minuten gespielt konnte Nico Fissekis nach Kombination von Filip Kokoska und Christian Czaika, den Doppelpack zum 1:4 erzielen. Danach schaltet unsere Mannschaft einen Gang zurück und brachte die Führung souverän über die Zeit. Somit gewinnt unsere Mannschaft auch das letzte Spiel dieser Bayernligavorrunde und schließt diese mit 53 Punkten aus 24 Spielen und einer Tordifferenz von +43 souverän ab. Nach zuletzt 2 Niederlagen tat es der Mannschaft sichtlich gut wieder nahezu komplett aufzutreten, was sich auch gleich im Ergebnis wiederspiegelte. Vor allem Comebacker Filip Kokoska konnte sich gleich mit 3 Punkten in den Spielbericht eintragen. „ Wir haben uns gegen einen dezimierten Gegner verdient durchgesetzt. Wichtig war die viele Eiszeit für die Rückkehrer Filip Kokoska, Stephan Stiebinger und Felix Feuerreiter, die unserem Spiel sichtlich gutgetan haben,“ freut sich Kathan über den Sieg. Nach Abschluss der Hauptrunde konnten sich neben dem TEV folgende Mannschaften für die Verzahnungsrunde qualifizieren: Waldkraiburg, Passau, Grafing, Landsberg und Erding. Als Teilnehmer aus der Oberliga steht bisher Höchstadt fest. Wer als zweites Team aus der Oberliga teilnimmt, entscheidet sich erst am Dienstag, dem letzten Spieltag der OL-Hauptrunde zwischen Selb, Weiden und Sonthofen. |
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| TSV Peißenberg Eishackler beweisen Moral und holen 4 Tore-Rückstand auf (BYL) Ein rundum gelungener Tag war das gestern vor und während dem Spiel. Das gemütliche zusammentreffen der Fans vor der Begegnung auf dem sogenannten „Fanfest“ war durchaus eine großartige Sache und man konnte sich auf das anstehende Spiel etwas anheizen. Unsere „Eishackler“ wollten sich der guten Laune der Fans in den ersten 25 Spielminuten nicht anschließen, dort lag man bereits mit 0:4 in Rückstand und die Angst vor einem Debakel war zu diesem Zeitpunkt näher als alles andere. Wieder einmal mehr waren Haarsträubende Fehler dabei, zwei davon Querpässe durchs eigene Drittel, direkt in den Schläger des Gegners, die eiskalt ausgenutzt wurden. Nach dem vierten Treffer der Hausherren, nahm Trainer Rainer Höfler eine Auszeit, diese war auch bitter nötig. Die Ansprache half und die Mannschaft war mit diesem Zeitpunkt wie ausgewechselt. Bereits in der 27. Minute schlug Florian Höfler auf Zuspiel von Lukas Novacek zu. In der 34. Minute war es Novacek selbst, der für den zweiten Anschlusstreffer sorgte. Nach der zweiten Drittelpause war das Spiel weiterhin durch dominant auftretende „Eishackler“ geprägt. Wie sich auch beide Trainer auf der anschließenden PK einig waren. Die Belohnung dafür der 3:4 Anschlusstreffer von Manuel Singer, der mit seinem Jubel, seiner Mannschaft und den Zuschauern noch einmal einen Ruck versetzte und deutlich machte, dass der Ausgleich nicht mehr weit entfernt war. Mit tatkräftiger Unterstützung der Fans (die auch beim 0:4 Rückstand nicht abriss), konnten die „Eishackler“ weiterhin Möglichkeiten kreieren und 5 Minuten vor Spielende war es erneut Lukas Novacek der mit seiner vierten Torbeteiligung den Ausgleich herbeiführte. Grenzenloser Jubel bei der Anhängerschaft der „Eishackler“ machte sich natürlich breit und dem ganzen war kein Halten mehr. Jetzt wollte man auch noch die Entscheidung herbeiführen aber der Schuss in der 60. Minute von Novacek an den Pfosten schlug leider nicht innen, sondern außen ein, sodass man in die Overtime gehen musste. Beim 3 gegen 3 ist das Spiel natürlich sehr offen gestaltet und nur der kleinste Fehler wird meist bestraft. Ein Konter, mit dem Alleingang von Michael Fischer brachte auch die Entscheidung und man verlor das Spiel mit 5:4 nach Verlängerung. Klar war das Ergebnis jetzt egal, da Erding gegen vermutlich einbrechende Waldkraiburger (scherzhaft betrachtet) mit 6:1 gewann und sich in der Tabelle nichts mehr veränderte. Viel wichtiger war aber der Moralische Sieg der TSV-Männer, die Vier Tore aufholten und zum Schluss dem Sieg näher waren als die Gastgeber. Diesen Schwung gilt es jetzt in die Abstiegsrunde mitzunehmen, um die bevorstehenden Aufgaben mit aller Leidenschaft anzugehen. Ab jetzt zählt jedes einzelne Spiel und schwache Gegner gibt es keinen einzigen. Vielen Dank an alle Helfer, die am „Fanfest“ mitwirkten und für den reibungslosen Ablauf sorgten. Danke auch an Alle Fans und Zuschauer die vorab schon vorbeigeschaut haben, um sich auf das Spiel einzustimmen. Wir hoffen wir können das in den nächsten Jahren weiterhin ausbauen und zu einer schönen Tradition werden lassen. Das Gemeinschaftliche muss wieder mehr in den Vordergrund gerückt werden und man kann annehmen, dass alle die da waren auch ihren Spaß hatten und vielen Dank für die lautstarke Unterstützung beim Spiel in Landsberg. Das war Wahnsinn. |
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| EC Pfaffenhofen Topreihe der Eishogs glänzt in Schweinfurt / Nick Endreß vierfacher Torschütze beim 7:3 Erfolg – Am Freitag Heimspiel gegen Königsbrunn (BYL) Überzeugender Auftritt des EC Pfaffenhofen im letzten Vorrundenspiel der Bayernliga. Am Sonntagabend siegten die Pfaffenhofener unerwartet deutlich mit 7:3 (0:0; 4:1; 3:2) beim ERV Schweinfurt und lieferten dabei eine überzeugende Vorstellung ab. Unerwartet war der Erfolg in dieser Höhe vor allem auch deshalb, weil die Eishogs die weite Fahrt nach Schweinfurt nur mit 12 Feldspielern, darunter mit Leonardo Uhl auch ein Jugendspieler, antreten konnten. Coach Chris Heid musste neben seinen drei Langzeitverletzten auch auf den gesperrten Tim Lohrer und den erkrankten Quirin Oexler verzichten. Vor der stattlichen Kulisse vor über 800 Zuschauern hätten die Hausherren mit einem Sieg die Pfaffenhofener in der Abschlusstabelle der Vorrunde noch überholen und so Selbstvertrauen tanken können für die am Freitag beginnende Zwischenrunde. Chris Heid hatte deshalb angriffsfreudige Gastgeber erwartet und seiner Mannschaft zunächst einmal eine defensive Grundausrichtung verordnet, was diese auch diszipliniert umsetzte. Die Abwehr stand sicher und ließ kaum Chancen der Mighty Dogs zu, eigene Möglichkeiten blieben allerdings vorerst auch Mangelware, so dass es folgerichtig torlos in die erste Pause ging. Hatten die Zuschauer bis dahin ein zwar munteres, aber an Höhepunkten armes Spiel zu sehen bekommen, sollte sich das im zweiten Durchgang ändern. Allerdings anders, als sich das die Schweinfurter Fans vorgestellt hatten. Die Eishogs agierten nun offensiver, entwickelten mehr Zug zum Tor und brachten die Defensive der Hausherren immer wieder in Verlegenheit. Vor allem die Topreihe mit Jake Fardoe, Fabian Eder, Robert Gebhardt, John Lawrence und Nick Endreß drehte nun mächtig auf, allen voran Nick Endreß, der kaum zu halten war. Innerhalb von neun Spielminuten zogen die Gäste auf 4:1 davon. In der 27. Minute eröffnete Endreß den Torreigen und legte dann überragend für John Lawrence auf (30.) Der revanchierte sich bei Endreß mit einer ebenso sehenswerten Vorlage zum 3:0 (35.). Noch in derselben Minute schaffte Jan Kouba mit einem Schuss in den Winkel den Anschluss, doch die Freude darüber währte nur 20 Sekunden. Dann hatte Nick Endreß mit einem Solo den alten Abstand wieder hergestellt. Mit diesem klaren Vorsprung ging es in den Schlussabschnitt, in dem die Eishogs weiterhin klar den Ton angaben und nichts mehr anbrennen ließen, zumal bei den Hausherren auch kein Aufbäumen auszumachen war. Als dann Eugen Nold eine von nur zwei Schweinfurter Strafen verbüßen musste, erhöhte Robert Gebhardt auf 5:1 (49.). Gleich anschließend wanderte Andi Pielmeier auf die Strafbank und es dauerte genau acht Sekunden bis zum nächsten Treffer. Allerdings nicht durch die in Überzahl spielenden Mighty Dogs, sondern wiederum durch Nick Endreß, der bei seinem vierten Treffer an diesem Abend die Schweinfurter Abwehr wieder alt aussehen ließ. Die letzte von drei Pfaffenhofener Strafzeiten konnte Jeff Murray in der 53. Minute nutzen und vier Minuten vor dem Ende gelang Lukas Kleider eine weitere Resultatsverbesserung. Den Schlusspunkt setzten aber wieder die Eishogs. Nach einer tollen Kombination über Jake Fardoe und John Lawrence sorgte Robert Gebhardt für den Endstand. Durch den Erfolg belegt der EC Pfaffenhofen als Aufsteiger in der Abschlusstabelle der Vorrunde einen, angesichts der schon die ganze Saison andauernden personellen Probleme, respektablen 10. Platz und kann nun mit Selbstvertrauen in die Auftaktpartie der Zwischenrunde am Freitag (20 Uhr) zuhause gegen den EHC Königsbrunn gehen. |
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| ERV Schweinfurt Verpatzte Generalprobe (BYL) Die Mighty Dogs verloren am Sonntagabend ihr letztes Vorrundenspiel gegen den EC Pfaffenhofen mit 3:7. „Es war ein schlechtes Spiel von uns. Wir haben es verpasst, das Spiel zu einem ersten Zwischenrundenspiel zu machen.“, war der wieder genesene Kapitän Andreas Kleider enttäuscht über die vertane Möglichkeit in der Generalprobe noch einmal Selbstvertrauen zu tanken. Die erste halbe Stunde hatten beide Mannschaften wenig Durchschlagskraft und es ergaben sich kaum Torchancen. Doch dann fielen die Tore fast im Minutentakt – aber überwiegend leider auf der falschen Seite. Nick Endreß (27./35.) und John Lawrence (30.) brachten die Gäste mit 0:3 in Führung. Jan Kouba verkürzte ebenfalls in der 35. Minute auf 1:3. Aber der Dämpfer folgte 20 Sekunden später durch den 1:4 Treffer von Nick Endreß. Mit einem Doppelschlag in der 49. Minute in Über- sowie Unterzahl bauten Robert Gebhardt und vierfach Torschütze Nick Endreß die Führung der Icehogs weiter aus. Durch einen Schlagschuss im Powerplay sorgte Jeff Murray vier Minuten später für das 2:6. Lucas Kleider legte in der 57. Minute noch das 3:6 nach, doch den Schlussstrich setzte Robert Gebhardt in der letzten Spielminute zum 3:7 Endstand. Seinen Einstand bei den Mighty Dogs hatte im letzten Vorrundenspiel Kevin Heckenberger: „Es war eine coole Erfahrung in der ersten Mannschaft zu spielen und auch eine aktive Rolle zu spielen, auch wenn es leider nicht die beste Leistung von unserem Team war.“ Und auch Steffen Reiser, der für den erkrankten Trainer Zdenek Vanc an der Bande stand, war mit dem gesehenen Spiel vollkommen unzufrieden: „Es war ein absoluter Offenbarungseid. Gegen eine ausgedünnte Pfaffenhofener Mannschaft, die mit einem sehr schmalen Kader hierherkommt, hatten wir nicht die Cleverness und die Bereitschaft Bayernliga-Eishockey zu spielen. Pfaffenhofen hat kompakt und solide gespielt. Wir hatten uns vorgenommen mit einem Sieg aus der Runde zu gehen, um mit einigermaßen Selbstvertrauen aufs Eis zu gehen. Was die Mannschaft daraus gemacht hat, haben wir gesehen – das wird Konsequenzen haben, das werdet ihr jetzt gleich sehen...“ Was kurz darauf folgte, war ein Straftraining, das direkt nach dem Spiel stattfand. Die Mighty Dogs starten mit einem Auswärtsspiel in Dorfen in die Abstiegsrunde. Spielbeginn am Freitag, den 10.01.2020, ist um 20 Uhr. Am darauffolgenden Sonntag sind die Schweinfurter spielfrei. Am Freitag, den 17.01.2020, ist der TSV Peißenberg zu Gast in Schweinfurt. Bully ist um 20 Uhr im Icedome. Am Sonntag, den 19.01.2020, treten die Schweinfurter die Reise zum ESC Geretsried an (18:00 Uhr). Die Plätze 7 - 13 der Vorrunde spielen nun eine Einfachrunde. Nach der Abstiegsrunde haben der Erst- und Zweitplatzierte über die Pre-Play-off Runde gegen Platz 7 und 8 der Verzahnungsrunde mit der Oberliga Süd noch die Chance durch einen Sieg im Best-off-3-Modus an der Play-off Runde teilzunehmen. Aufgrund des Rückzugs der Kissinger Wölfe aus der Bayernliga wird es nur noch einen Absteiger in die Landesliga geben. Dieser wird im Modus Best-of-5 zwischen dem Sechst- und Siebtplatzierten der Abstiegsrunde ermittelt. Für die Plätze 3 – 5 endet die Saison am 01.03.2020. Gegnercheck – EC Pfaffenhofen „Eishogs" Das erste Pflichtspiel 2020 ist zugleich das letzte für den ERV in der Bayernliga-Hauptrunde 2019/20, bevor am 10.01.2020 die Abstiegsrunde für die Mighty Dogs beginnt. Gegner sind die seit zwei Spielen sieglosen „Eishogs“ aus Pfaffenhofen. Mit einem Heimsieg gegen den ECP könnte man die Oberbayern in der Tabelle noch überholen, ehe man sich in der Abstiegsrunde wiedertrifft. Spielbeginn gegen den aktuell Tabellenzehnten ist am Sonntag, den 05.01.2020, um 18:00 Uhr. Spieler im Fokus: Jake Fardoe “C“ – Offensivstarker Verteidiger: Der 25-jährige Kapitän ist der absolute Publikumsliebling bei den "Eishogs". Der Kanadier bestreitet dieses Jahr seine dritte Saison an der Ilm, in der vergangenen Bayernliga-Saison hatte der aus Edmonton stammende Offensivverteidiger einen großen Anteil am Aufstieg. In 37 Pflichtspielen erzielte Jake Fardoe 64 Scorerpunkte und war drittbester Scorer seiner Mannschaft. Nick Endres – Topscorer der "Eishogs": Der 22-jährige Stürmer war in der U18, U19 und U20 deutscher Nationalspieler und spielte in der Saison 2016/17 für den SV Riessersee in der DEL2 sowie in der Oberliga für die Eisbären Regensburg. Stimmen zum Spiel: Coach Zdenek Vanc: „Es ist für uns das letzte Spiel vor der Abstiegsrunde. Ich wünsche mir, dass alle Spieler gesund sind, es ist für uns wichtig die einzelnen Reihen zu stabilisieren und uns weiter einzuspielen“. Stürmer Jonas Manger: „Für das Spiel gegen Pfaffenhofen ist es wichtig den Rhythmus aus den letzten Wochen beizubehalten und die Hauptrunde mit einem Sieg abzuschließen. Wir wollen mit vollem Selbstbewusstsein in die Abstiegsrunde starten.“ |
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| EHC Waldkraiburg Löwen Trotz Niederlage in Erding: EHC Waldkraiburg beendet Vorrunde auf Platz 2 (BYL) Unterschiedlicher hätten die Vorzeichen dieser letzten Begegnung der Bayernliga-Vorrunde kaum sein können. Auf der einen Seite der Gastgeber, der TSV Erding, der mit einem Sieg sicher und ohne Wenn und Aber an der Verzahnungsrunde teilnehmen darf, auf der anderen Seite der EHC Waldkraiburg, der seine Teilnahme schon vor einigen Spieltagen fix gemacht hat und nun beruhigter aufspielen konnte. Dies spiegelte sich auch im gesamten Spielverlauf wider. Die Erdinger kämpften und drückten als würde nicht nur die Verzahnungsrunde davon abhängen und besiegten Waldkraiburg verdient mit 6:1 Toren. Das Spiel begann, auf Seiten der Gladiators, bereits furios und mit einem Dämpfer für den EHC Waldkraiburg. Nur 56 Sekunden dauerte es, da zappelte nach dem erst zweiten Torschuss des Spiels, der Puck bereits im Netz des EHC Waldkraiburg. Philipp Michl, der an diesem Abend noch zur Hochform auflaufen sollte, bescherte den Löwen, auf Vorlage von Waldhausen und Bernhardt, den ersten Gegentreffer. Dem EHC Waldkraiburg, nur mit fünf Verteidigern nach Erding gereist, reichte dieser frühe Gegentreffer jedoch noch nicht um so richtig ins Spiel zu kommen. Es folgten weitere, mal mehr, mal weniger aussichtsreiche Chancen einer Erdinger Mannschaft, die nach diesem frühen Tor nun echte Chancen sah, den Tabellenzweiten ein wenig zu „tratzen“. So ist es also Erdings Babic, Florian Zimmermann oder Wawrotzki die im weiteren Verlauf die Waldkraiburger Verteidigung und Kevin Yeingst, der dieses Mal wieder den Vorzug vor Christoph Lode erhielt, zu testen. Diese waren zunächst allerdings auf dem Posten. Ab der ersten Strafzeit im Spiel, ausgesprochen gegen den Gladiator Andreas Schmelcher in der 8. Spielminute, begannen dann auch die Löwen ins Spiel zu finden. Aber gleich ob Fabian Kanzelsberger, Lukas Wagner oder Philipp Seifert von der blauen Linie, Josef Straka oder Nico Vogl vor dem Tor, die Scheibe fand entweder den Weg an das Torgestänge oder in die Arme eines an diesem Abend starken Christoph Schedlbauer im Tor der Gladiators. Der zweite Durchgang begann erneut druckvoll von den Gladiators. Fast hatte es den Anschein als möchte man die noch anhaltende Pausenstimmung der Löwen schnell für den nächsten Treffer nutzen. Aber auch wenn es dafür, wie in der zweiten Minute durch Dürr, Chancen gab, hielt die Löwen-Verteidigung und nicht zuletzt Torhüter Yeingst, den EHC vorerst im Spiel. Auch Möglichkeiten durch Trox, Vogl, Hradek oder Judt, ließen den erneut zahlreich angereisten Anhang des EHC Waldkraiburg weiter auf den erlösenden Ausgleich hoffen. Fallen wollte dieser aber nicht. Vielmehr waren es erneut die Erdinger, die stärkste Mannschaft im Powerplay der laufenden Saison, die eine ebensolche Überzahlsituation für ihren zweiten Treffer nutzten. Daniel Krzizok war es, der diesen Überzahltreffer in die Maschen des Löwen-Tores jagte. Keine zwei Minuten später dann das 3:0. Nach einem unnatürlich großen Loch in der Abwehr des EHC Waldkraiburg steht Philipp Michl frei mit dem Puck in der Halbposition, kann sich Kevin Yeingst in Ruhe ausgucken und hebt den Puck ins linke obere Eck zum 3:0. Auch im Anschluss an diesen Erdinger Doppelschlag gibt es noch Möglichkeiten für die Löwen den Anschluss im zweiten Drittel zu erzielen, wenn aber selbst ein Josef Straka oder Nico Vogl den Puck allein vor dem Tor nicht verwerten können, dann weiß man, dass an diesem Abend der sprichwörtliche Wurm drin war. So geht es mit dieser 3:0 Führung der Hausherren in die zweite Pause. Nach etwas mehr als einer gespielten Minute im dritten Drittel ist es Lukas Wagner, der wegen Hakens eine zweiminütige Strafe kassiert. Aufgrund eines Tumults nach Abpfiff des zweiten Durchgangs, in dessen Folge Josef Huber insgesamt sechs Minuten lang auf die Strafbank verwiesen wurde, spielten die Löwen nun mit einer 5-gegen-3-Unterzahl. Nachdem der EHC bereits eine solche Situation an diesem Abend schadlos überstand, konnte dies hier nicht mehr gewährleistet werden. Erneut war es Daniel Krzizok der den Treffer markierte und den Sack damit endgültig zuschnürte. Auch im diesem Durchgang folgten die Spieler auf dem Eis den Gesängen der Fans: „Löwen geben niemals auf“ – und das taten sie auch nicht. Nur das nötige Glück beim Abschluss fehlte den Waldkraiburgern nach wie vor. Dies sollte sich in der 52. Minute zwar ändern, da traf Tomas Rousek auf Zuspiel von Straka und Vogl zum Löwen-Ehrentreffer, am Ausgang des Spiels änderte dieser jedoch nichts. Vielmehr stellten Martin Dürr und Alexander Gantschnig in der 54. Und 58. Minute die Erdinger Ansprüche auf den Sieg am heutigen Abend noch einmal klar und erhöhten auf den 6:1 Endstand. Ein besonderes Augenmerk liegt an diesem Abend auch auf den erneut zahlreich in den Fanbussen oder privat mitgereisten Waldkraiburger Fans die sich streckenweise in ihren Gesängen an diesem Abend gegen den gemeinsamen „Gegner“ Dorfen verbrüderten und ihre Mannschaft auch bei einem 6:1 Rückstand noch besangen. So endet ein friedlicher Eishockeyabend in Erding mit einem glücklichen Sieger Erding und einem Waldkraiburger Team, dass zwar nicht gewinnen konnte, sich aber dennoch an einer straken Leistung in der gesamten Vorrunde erfreuen konnte. Die Fans werden es ihnen danken. Spätestens beim ersten Spiel in der neuen Runde, dass am 10.12.2020 um 20:00 Uhr in Miesbach stattfindet, bevor am darauffolgenden Sonntag, die Verzahnungsrunde auch in Waldkraiburg ankommt. Gegner sind dann die River Kings aus Landsberg. |
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| ESV Buchloe Die Aufstiegsrunde fest im Blick - Spielplan für die Aufstiegsrunde zur Bayernliga steht für den ESV Buchloe fest (BLL) Von nun an liegt der Fokus des ESV Buchloe voll und ganz auf der Aufstiegsrunde zur Bayernliga, für die nun der komplette Spielplan feststeht. Die Runde startet für die Piraten bereits ab Freitag und zwar mit einem Auswärtsspiel beim ERSC Amberg (20 Uhr). Am Sonntag steht dann das erste Heimspiel gegen den EHC Bad Aibling an (18 Uhr). Weitere Gegner für die Pirates sind dann Haßfurt, Kempten, Ulm, Moosburg und Dingolfing. Das Ziel für die Buchloer nach der Einfachrunde – sprich Hin- und Rückspiel – muss in dieser Achtergruppe lauten, in der Endabrechnung mindestens unter den ersten vier Mannschaften in der Abschlusstabelle zu stehen. Dann würde man sich nämlich für die Aufstiegsplayoffs qualifizieren (06.03./08.03./13.03.). Der Tabellenerste trifft bei diesen Playoff-Duellen dabei dann auf den Vierten, der Zweite auf den Dritten. Wer in den Playoffs zuerst zwei Spiele gewinnt, seht als Aufsteiger zur Bayernliga fest und darf abschließend im Finale um die Landesliga-Meisterschaft kämpfen (15.03./20.03./22.03.). |
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| SC Forst Nature Boyz in Burgau chancenlos - Letztes Punktspiel endet mit Niederlage (BLL) Die Fahrt zum letzten Punktspiel der Hinrunde führte die Forster Nature Boyz zum ESV Burgau. Beide Mannschaften traten mit dezimierten Kadern an, Burgau war aber trotzdem zu stark und siegte deshalb verdient mit 9:2 (1:0, 4:0, 4:2) Toren. Die Partie, die für die Platzierung unwichtig war, begann von den Gastgebern dominierend, überwiegend Richtung Jan Vlachs Tor. Die Einheimischen legten ein hohes Tempo vor, dem die Forster überwiegend nicht folgen konnten. Die sich bietenden Chancen der Hausherren konnten anfänglich nicht verwertet werden, Jan Vlach hielt, was zu halten war. In der 9. Spielminute mußte auch er sich geschlagen geben, denn die Gastgeber erzielten die 1:0-Führung. Forst konnte gelegentlich vor dem Burgauer Tor aufkreuzen, die wenigen Chancen führten nicht zum Torerfolg. Somit wurden mit einem Zwischenstand von 1:0 die Seiten gewechselt. Das Mitteldrittel begann zunächst verspätet, weil die Eismaschine nicht so wollte, wie deren Fahrer. Kaum war die Scheibe im Spiel zappelte die Scheibe zweimal innerhalb von 72 Sekunden im Netz der Gäste. Mit der 3:0-Führung im Rücken lief die Angriffswelle weiter Richtung Forster Tor. Eine Überzahl in der sehr fairen Partie nutzten die Hausherren in der 31. Minute zur 4:0-Führung. Als dann in der 39. Minute die Tafel einen Stand von 5:0 anzeigte, wurde Jan Vlach von Markus Kieslich ersetzt. Markus hatte gleich auch einige Möglichkeiten, sein Können zu zeigen. Er mußte in diesem Drittel keinen Treffer kassieren, mit 5:0 ging es ins letzte Spieldrittel. Bis zur 46. Minute erhöhten die Eisbären auf 8:0, die Mannen um Trainer Stefan Roth konnten bis dahin nicht mit den Gegnern mithalten. Immer wieder versuchten es die Gäste, die Chancen häuften sich jetzt. Auch der einheimische Torhüter hatte jetzt etwas mehr zu tun. Vorher jedoch stellten die Hausherren auf 9:0 in der 53. Minute. Die Zuschauer forderten den 10. Treffer, doch der wollte nicht mehr fallen. Vielmehr verkürzte Julian Kraus auf Zuspiel von Manuel Weninger und Max Willberger auf 9:1, ebenfalls in der 53. MInute. Bastian Grundner belohnte sich für seine gute Leistung in der 56. Spielminute, als er in Unterzahl befindend, zu einem Solo ansetzte und den Endstand von 9:2 herstellte. Wie es jetzt für beide Mannschaften in der Abstiegsrunde weitergeht, wird auf der Termintagung in Ingolstadt am 07.01.2020 besprochen. Die Spieltermine werden so schnell wie möglich auf der Homepage veröffentlicht. Bitte schaut ab Mittwoch einfach rein. |
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| HC Maustadt Lange Gesichter nach 2:5-Pleite in Augsburg - HC Maustadt hadert mit personellen Problemen (BBZL) Das haben sich die Verantwortlichen und Mannschaft anders vorgestellt: eigentlich wollte der HC Maustadt mit einem Erfolg bei Woodstock Augsburg nochmals „oben angreifen“, nach dem 2:5 (2:1/0:2/0:2) beim Underdog dürften diese Ambitionen aber erstmal dahin sein. Am Freitag (20 Uhr) steht am Hühnerberg das Rückspiel gegen die Augsburger an. „Wir kommen diese Saison irgendwie nicht auf die Füße, gerade, wenn du meinst, es läuft wieder, kommt der nächste Rückschlag“, haderte Trainer Ingo Nieder mit einer ganzen Reihe krankheitsbedingter Ausfälle. 14 Feldspieler und ein Torhüter konnte er zwar aufbieten, allerdings gingen einige Akteure grippegeschwächt ins Spiel. Dennoch zeigte er sich selbstkritisch, denn „das Spiel hätten wir nicht verlieren müssen, aber wenn wir beste Chancen versemmeln und hinten nachträgliche Weihnachtsgeschenke verteilen, wird es halt schwierig“. Dabei hat es gut begonnen, Johannes Epple trifft von der roten Linie und auch nach dem Ausgleich der Gastgeber zeigen die Maustädter eine gute Reaktion. Markus Schmid bringt mit seinem ersten Treffer nach seiner langen Verletzungspause die Grün-Gelben nach dem ersten Drittel mit 2:1 in Führung. Verdient, weil der HCM bis dahin alles im Griff und die Augsburger bisweilen im eigenen Drittel eingeschnürt hatte. Dann aber wendete sich das Blatt. Die Augsburger kamen deutlich verbessert aus der Kabine, und zogen dem HCM mit ihrer aggressiven Spielweise im wahrsten Sinne des Wortes den Zahn. Andre Aschenbrenner wurde mit dem Schläger eines Augsburgers im Gesicht verletzt und Paul Höckberg konnte nach einem üblen Stockschlag nicht mehr weiterspielen. Allerdings wurden auch beste Kontermöglichkeiten zum 3:1 oder sogar mehr ausgelassen. Hier waren die Gastgeber glücklicher und konsequenter und drehten bis zur Hälfte der Spielzeit die Partie. Ins letzte Drittel startete der HCM mit viel Druck, aber das nächste Tor erzielten wieder die unbequemen Augsburger. Nieder ging volles Risiko und nahm den Torhüter vom Eis - ohne Erfolg, denn Augsburg kann nach einem Befreiungsschlag das entscheidende 5:2 markieren. „Wir werden jetzt nur noch von Spiel zu Spiel denken, um wieder Stabilität zu erhalten. Gegen Oberstdorf haben wir gezeigt, was möglich ist, diese Leistung brauchen wir aber in jedem Spiel“, hat Nieder den Blick nach oben noch nicht aufgegeben. Schon am Freitag haben die Grün-Gelben die Chance zur Revanche. Dann gastiert Woodstock Augsburg um 20 Uhr am Hühnerberg. Weil die Konkurrenz Punkte gelassen hat, wäre der HCM bei einem Sieg durchaus wieder im "Geschäft" um vordere Plätze. |
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| Regionalliga Südwest |
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| HEC Eisbären Heilbronn Eisbären verlieren zum Jahresauftakt in Eppelheim (RLSW) Mit einer klaren 2:6 Niederlage in Eppelheim starteten die Heilbronner Amateure in das neue Jahr. Die Teams begannen, wie es die letzten Auftritte beider Mannschaften erwarten ließ: offensiv stark, wodurch die Torhüter im Mittelpunkt der Partie standen. Jedoch merkte man Heilbronn an, dass durch die Integration der beiden neuen Spieler Aiden Wagner und Artem Klein, die Abläufe noch nicht ganz passten. Vor allem, nachdem die Reihen durch den verletzungsbedingten Ausfall von Sven Breiter nochmals komplett umgestellt werden mussten, wirkte das Heilbronner Spiel unruhig und hektisch. Trotz dieser Umstände war das erste Drittel sehr ausgeglichen, blieb aber torlos. Im zweiten Drittel versuchte das Team um die Trainer Pavol Jancovic und Milan Maruschka den Ausfall von Sven Breiter durch eine diszipliniertere, ruhigere und defensivere Spielweise zu kompensieren. Aber man ließ den Eppelheimer Eisbären zu viel Platz, wodurch diese immer gefährlicher vor das Heilbronner Tor kamen. So gelang nach einem individuellen Fehler auf Heilbronner Seite dem Eppelheimer Roman Gottschalk der 1:0 (29.) Führungstreffer. Wie schon bei den Spielen in Ravensburg und Bietigheim war Heilbronn war auch dieses mal gefährlich, doch Endstadion war immer wieder der generische Torhüter - in diesem Fall Janis Wagner. Anders agierte Eppelheim, die das 2:0 durch Marco Haas (29.) und den Doppelschlag in der 33. Minute durch Leon Rausch und Lukas Sawicki erzielen konnten. Kurz vor Drittelende gelang es dem Neu-Heilbronner und Ex-Eppelheimer Adrian Wagner (38.) den Eppelheimer Torwart zum Drittelergebnis von 4:1 zu überwinden. Mit dem Start in Überzahl ins Schlussdrittel waren die Heilbronner hoch motiviert, das Ruder herumzureissen. Die Artgenossen aus Eppelheim standen jedoch sicher und hatten nach überstandener Strafe durch Leon Rausch eine Antwort parat die Heilbronn so gar nicht schmeckte. Sein Konter-Tor führte zum 5:1 (44.). Im Gegenzug konnte Eisbären-Neuzugang Artem Klein mit seinem ersten Treffer (46.) im Eisbären-Trikot das zweite Heilbronner Tor erzielen. Eppelheim spielte jedoch den Vorsprung souverän herunter und setzte 61 Sekunden vor Schluss durch Leon Rausch mit dem Treffer zum 6:2 den Schlusspunkt der Partie. Durch diese Niederlage konnten die Eisbären Heilbronn die Niederlagen des Tabellenersten (EV Ravensburg) und des zweiten der Tabelle, den Zweibrücken Hornets, nicht ausnutzen um Punkte im Kampf um die Playoff-Teilnahme gutzumachen. Selten war die Tabelle so eng, wie zur Zeit: die HEC Eisbären haben auf Platz drei liegend nur noch einen Punkt Vorsprung vor die Drittplatzierten, die Baden Rhinos, und lediglich zwei Punkte auf die Vierten der Liga, die Eisbären Eppelheim. Durch die Siege von Stuttgart und Bietigheim haben bis auf die abgeschlagenen Mad Dogs Mannheim, alle Mannschaften den Anschluss an die Play-Off-Plätze geschafft. Dies verspricht der seit Jahren spannendste Saisonendspurt zu werden! Weiter geht es für die Eisbären Heilbronn bereits am kommenden Sonntag (12.01.20) mit dem schweren Auswärtsspiel bei den Zweibrücken Hornets. Spielbeginn ist um 19 Uhr. |
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| Stuttgarter EC Rebels mit gutem Start ins neue Jahr (RLSW) Die Stuttgart Rebels starteten am gestrigen Sonntag durch einen 4:3-Erfolg nach Penaltyschiessen beim aktuellen Tabellenführer EV Ravensburg gut ins neue Jahr 2020. Somit konnte man zwei wichtige und nicht unbedingt zu erwartende Punkte aus Oberschwaben entführen. Mit viel Schwung kamen zunächst die Gastgeber aus der Kabine und die Stuttgarter Defensive inklusive Goalie Jannis Ersel war gut beschäftigt. Tim Beckers Treffer in der 5. Spielminute sorgte dann zunächst für etwas Beruhigung, ehe der Druck der Hausherren langsam wieder zunahm und durch Philipp Heckenberger zum zwischenzeitlich verdienten Ausgleich führte (17.). Zu Beginn des Mitteldrittels schien sich zunächst am insgesamt ausgeglichenen Spielverlauf nichts zu ändern, als man im Rebellenlager dem Gegner zwei Mal zu viel Raum ließ, welchen dieser prompt in zwei schnelle Treffer ummünzte. Jonas Mikulic (25.) und erneut Philipp Heckenberger (26.) sorgten für einen ernüchternden Zwei-Tore-Rückstand. Die Rebels zeigten jedoch auch in diesem Spiel wieder einmal ihre Comeback-Qualität auf fremden Eis und Julian Reiss sorgte bereits 90 Sekunden später für den Anschlusstreffer. In der Folge bot sich den Rebellen drei Mal die Gelegenheit bei numerischer Überzahl den Ausgleich zu erzielen. Obwohl die Scheibe teilweise ordentlich lief, sprang hierbei leider nichts zählbares heraus. Umso erfolgreicher dann kurz vor Drittelende ein schulmäßiger Konter bei 4 gegen 4 über Nick Govig und Morgan Reiner, den Julian Reiss mit einem satten Schuss zum Ausgleich veredelte. Im letzten Durchgang mussten dann mit zunehmender Spieldauer beide Mannschaften dem zuvor hohen Tempo Tribut zollen. Zwar boten sich auf beiden Seiten durchaus noch Chancen auf eine Entscheidung, insgesamt waren die Aktionen aber längst nicht mehr so druckvoll und zwingend wie in den ersten 40 Spielminuten. Somit musste also der Shoot-Out entscheiden, wer den Zusatzpunkt ergattern sollte. Während Julian Reiss seinen Versuch irgendwie durch die Schoner des Ravensburger Goalies bugsieren konnte, zwang auf der Gegenseite Jannis Ersel alle drei Schützen der Gastgeber zu Fehlschüssen und somit konnten die Rebels ihre gut 20 mitgereisten und im Laufe des Spiels recht lauten Supporter mit zwei Punkten zum Jahresbeginn beschenken. Nach dem Spiel zeigte sich Trainer Christopher Mauch dann auch angetan von der kämpferischen Leistung seines Teams. „Ich hatte bereits vor dem Spiel ein recht gutes Gefühl. Man merkt, dass die Jungs richtig Bock haben und bereits in der Aufwärmphase voll konzentriert bei der Sache waren. Wir schauen nun von Spiel zu Spiel und werden sehen, was am Ende dabei heraus kommt.“ Die Gelegenheit nachzulegen bietet sich am kommenden Sonntag beim Spiel in Eppelheim, gegen die man durchaus noch die ein oder andere Rechnung offen hat. |
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| Regionalliga West |
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| Dinslakener EC Kobras Kobras schlagen auch Neuwied (RLW) Das war ein perfektes Wochenende für die Dinslakener Giftschlangen. Nach dem doch für Viele überraschenden Auswärtssieg bei den Hammer Eisbären bewiesen die sie erneut mannschaftliche Geschlossenheit und bezwangen in eigener Halle die ebenfalls favorisierten Bären aus Neuwied mit 5:2. Zwar soll man nicht den Tag vor dem Abend loben, doch es scheint so, als wäre die Vanek – Truppe genau rechtzeitig zum entscheidenden Saisonteil wieder in die Nähe ihres Zenits angekommen. Sicher, es gibt Mannschaften der Regionalliga West, die spielerisch besser aufgestellt sind als die Niederrheiner, doch kämpferisch macht den Kobras keiner etwas vor. Und wenn dann der Goalie noch einen Sahnetag erwischt, sind solche Siege durchaus möglich. In den ersten 8 Spielminuten waren beide Teams gleichwertig, vielleicht gab es sogar leichte Vorteile für die Hausherren. Sie hatten sich ihre Effektivität aus dem Hamm – Spiel bewahrt und gingen nach einer schönen Kombination bei 5:07 durch Sven Schiefner in Front. Keine 43 Sekunden später musste Felix Köllejan bereits zum zweiten Mal hinter sich greifen. Leon Taraschewski hatte den Neuwieder Schlussmann überlistet. Doch als in der 9. Spielminute die erste Strafzeit gegen die Kobras ausgesprochen wurde, kamen die Gäste so richtig ins Rollen und übernahmen die Regie der Partie. Mehr und mehr rückte Marvin Frenzel ins Zentrum des Geschehens aber auch seine Vorderleute kämpften um jeden Zentimeter Eis. Und dies alles, ohne die eigene Kontergefährlichkeit aus den Augen zu verlieren. Mit jeder Spielminute wurden die Gäste dominanter und erarbeiteten sich hochkarätige Chancen, doch entweder zuckte die Fanghand oder der Schoner des Dinslakener Schnappers heraus oder der Puck zischte knapp an seinem Gehäuse vorbei. Sicherlich war in der ein oder anderen Situation auch das vielbeschriebene scheibenglück auf seiner Seite. All dies verhinderte einen Neuwieder Treffer im ersten Abschnitt und beim Spielstand von 2:0 ertönte die Stadionsirene erstmalig. Ab dem Mittelabschnitt intensivierten die Neuwieder ihre Bemühungen, doch insgesamt blieb das Bild das gleiche. Die Hausherren warfen sich mit allem, was sie hatten, in die Torschüsse, versuchten, den Gegner im eigenen Verteidigungsdrittel immer an der Bande zu halten, um bei eigenem Puckbesitz blitzartig nach vorne zu preschen. Und so war es dem Ex – Neuwieder Dennis Appelhans vorbehalten, in der 25. Spielminute das 3:0 zu erzielen. Doch die Kobras durften sich noch lange nicht sicher fühlen, zu groß war die Dominanz der Gäste. In der 39. Spielminute war dann aber auch Marvin Frenzel geschlagen. Jeff Smith hatte den Dinslakener Goalie aus dem Gewühl heraus überwinden können. Wer jetzt dachte, die Giftschlangen würden einbrechen, wurde eines Besseren belehrt. Sie hielten weiterhin dem Druck der Gäste stand und blieben auch sonst immer gefährlich. So auch in der 43. Minute. Als Tommy Kuntu – Blankson auf und davon zog, auf den mitgelaufenen Kristof Kelsch querlegte und dieser die Scheibe an Felix Köllejan vorbei abfälschte. Sieben Minuten später mussten sich die Kobras wieder geschlagen geben, als Maximilian Wasser den 4:2 – Anschlusstreffer erzielte. Das Spiel nahm immer weiter an Dramatik zu. Die Gäste belagerten das Gehäuse von Marvin Frenzel zunehmend, doch der Dinslakener Schnapper und seine Vorderleute ließen mit Können, unbändigem Siegeswillen und einer kleinen Portion Scheibenglück keinen weiteren Treffer der Bären mehr zu. Dabei hatten diese knapp zwei Minuten vor dem Ende noch die große Möglichkeit, heranzukommen, als eine Kobra bei 56:52 und bei 58:59 in die Kühlbox musste. Neuwieds Trainer Sulak nahm seinen Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis und die Kobras mussten sich knapp 3 Minuten lang einer doppelten Überzahl erwehren. Doch als sich dann13 Sekunden vor dem Ende Stefan Dreyer im eigenen Drittel die Scheibe erkämpfte, zu Martin Beneš passte, der wiederum mustergültig auf den umgehend gestarteten Dennis Appelhans vorlegte, hatte dieser keine Mühe, den 5:2 – Endstand herzustellen. Im Nachgang bezeichnete Neuwieds Trainer Sulak die Kobras als der verdiente Sieger dieses Spiels, weil seine Mannschaft zu viele Chancen ungenutzt ließ und auch bei Abprallern, so es diese gab, häufig zu spät war. Milan Vanek lobte seine Mannschaft, hob aus einer sehr guten Mannschaftsleistung noch Goalie Marvin Frenzel und Martin Beneš heraus und freute sich darüber, dass man nun jedes Team aus der Regionalliga West in dieser Spielzeit mindestens einmal geschlagen habe. Ebenfalls wies er darauf hin, dass auch Pascal Behlau in der nächsten Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen wird und ist guter Hoffnung, dass er doch noch einen zweiten Kontingentspieler für den verletzten Jesse Parker bis zum Beginn der Pre - Playoffs bekommt. Er verriet, dass man sich für die Pre – Playoffs vorgenommen habe, Vierter zu werden. Deshalb versuche man auch in dieser Hauptrunde und im Interregio – Cup, jedes Spiel zu gewinnen und den Rhythmus dann mit in die Pre – Playoffs zu nehmen. Er erläuterte weiter, dass wenn man Vierter werden will, man einen der Großen in den Pre – Playoffs hinter sich lassen müsse. Aber genau dies sei das Ziel. Damit machte er den anwesenden Fans die kommenden Spiele so richtig schmackhaft. Zu guter Letzt wies Thomas Esser, der sportliche Leiter der Kobras, noch darauf hin, dass das erste Heimspiel der Kobras in den Pre – Playoffs am 24.1.2020 an Sponsor Sascha Lemm und die Firma Staude GmbH verkauft wurde und dieser allen Zuschauern wieder freien Eintritt gewährt. Dies war dann auch ein guter Abschluss eines aus Dinslakener Sicht sportlich erfolgreichen und ereignisreichen Abends. Am kommenden Wochenende warten zwei weitere Prüfsteine auf die Giftschlangen, denn am Freitag wird Tabellenführer Diez – Limburg in der Schlangengrube erwartet, am Sonntag kommt der Tabellen – fünfte, die niederländische Mannschaft Unis Flyers Heerenveen, im Rahmen des Interregio – Cups nach Dinslaken. Mit dieser Partie ist der neu erschaffene Cup für die Dinslakener für diese Saison beendet. Los geht’s am Freitag wie gewohnt um 20:00 Uhr, am Sonntag gibt’s das erste Bully um 19:00 Uhr. |
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| Salzgitter Icefighters 12:1 – Icefighters feiern Schützenfest gegen Crocodiles 1b (RLN) Mit einem souveränen 12:1 (8:0, 2:1, 2:0) schickten die TAG Salzgitter Icefighters die Crocodiles Hamburg 1b am Sonntagabend wieder nach Hause. Den Stahlstädtern ist nach diesem Sieg die Teilnahme an der Meisterrunde nicht mehr zu nehmen. Einen besseren Start hätte das Team von Co-Trainer Sascha Pelikan, der den abwesenden Radek Vit als Cheftrainer vertrat, kaum erwischen können. Mit erheblichem Druck stürmten die Icefighters von Beginn an in das gegnerische Drittel und versenkten die Scheibe nach nur 28 Sekunden in Person von Martin Záhora im Hamburger Gehäuse. In der Folge feuerten die Grün-Schwarzen aus allen Rohren, sodass die Partie nach gut der Hälfte des ersten Drittels bereits entschieden war. Auf das 2:0 (2.) von Ron Friedrich nur eine Minute nach dem Führungstreffer, folgten zwei Tore durch Jannis Bahr (5., 7.). Auf Seiten der Gäste funktionierte bis dahin praktisch nichts. Die Crocodiles, mit nur zwei Reihen angereist, zeigten erhebliche Unsicherheiten in Aufbau und Passspiel und auch Goalie Tobias Loepp wirkte zumindest anfangs etwas überfordert. Zur Mitte des Anfangsdrittels fuhren die Hausherren das Tempo zwischenzeitlich ein wenig herunter, Hamburgs Trainer nahm eine Auszeit. Für ein paar Minuten kehrte etwas Ruhe ein, bevor das führende Team das nächste Feuerwerk zündete. In den letzten fünf Minuten schlug es weitere vier Male im Netz der Hanseaten ein. Lucas Engel (16.) und Ruven Bannach (17.) stellten per Doppelschlag auf 6:0, Youngster Maximilian Rötsch markierte mit dem 7:0 (18.) seinen ersten Treffer für die Icefighters. Den Schlusspunkt des wohl besten Spielabschnittes seit Jahren setzte Jannis Bahr mit seinem dritten Treffer in der Partie (20.). Die komfortable Führung nutzte der Übungsleiter, um Ersatzgoalie René Schoch in das Spiel zu bringen, damit dieser Spielpraxis sammeln konnte. "Das erste Drittel war wirklich Top! Da haben die Jungs alle Aufgaben erledigt, so wie wir uns das gewünscht haben", so Pelikan. Doch das Schützenfest sollte sich in dieser Form nach der ersten Drittelpause nicht fortsetzen. Trotz des enormen Rückstandes hatten sich die Crocodiles noch nicht aufgegeben, hielten nun etwas stärker dagegen und auch Schlussmann Tobias Loepp hatte sein Spiel gefunden und verhinderte Schlimmeres für sein Team. "Im zweiten Drittel haben wir uns dem Gegner angepasst. Wir haben nicht gut verteidigt und waren auch nicht gut im Angriff. Wir waren immer hinter den Stürmern wenn wir aufgebaut haben, haben uns nicht angeboten und sind nicht in den freien Raum gelaufen", stellte der Trainer fest. So waren es auch die Hamburger, die für den ersten Treffer im zweiten Abschnitt sorgten. Im Alleingang bezwang Linus Günther Salzgitters René Schoch, dessen Vordermannschaft in dieser Situation nicht zur Stelle war (28.). Dennoch ließ sich die Mannschaft vom Salzgittersee das Spiel nicht aus der Hand nehmen. Mit herunterlaufender Uhr wurde man vorne wieder gefährlicher, Lucas Engel (37.) und Pascal Frey (40.) stellten wenige Minuten vor der zweiten Pause auf 10:1. Im Schlussdrittel lief es mit der Zeit wieder runder für das haushoch führende Team. "Im letzten Abschnitt haben wir das zweite Drittel einigermaßen abgehakt und wieder angefangen Eishockey zu spielen, unsere Positionen wieder besser gehalten, schöne Pässe gespielt, aufs Tor geschossen und uns auch belohnt", sagte der Coach. Wenige Minuten nach dem Wiederanpfiff markierte Martin Záhora mit dem 11:1 (43.) seinen zweiten Treffer dieser Begegnung. Torlos ging es nun bis kurz vor dem Spielende weiter. Hinten glänzte Schoch mit teilweise überragenden Saves, bevor Petr Binias für den Endstand von 12:1 (50.) sorgte. "Wir hätten in manchen Situationen mehr passen müssen, aber wenn du gegen den Letzten spielst, will natürlich jeder ein Tor schießen. So gab es eben viele Alleingänge. Wenn man dann unbedingt treffen möchte schafft man es meist eh nicht", resümierte Pelikan abschließend, der aber auch die Leistung von René Schoch hervor hob: "René hat super gehalten. Das Gegentor ging nicht auf seine Kappe, da waren einfach alle Spieler zu weit vorne!" |
| Dienstag 7.Januar 2020 | www.icehockeypage.de | ||
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