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September 26
                         
Cantstatter Wasen
               
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Bergisch Raptors
(LLW)  Mit Lucas Goebels kommt ein neuer Goalie zum EC Bergisch Land. Der 24-Jährige wechselt von den inslakener Kobras nach Solingen
  
Red Dragons Regen
(BBZL)  Verteidiger Artur Schwarz wechselt aus der Bayernliga vom EV Dingolfing zum ERC. Der 26-Jährige absolvierte in der letzten Saison 34 Partien für seinen Heimatverein und konnte dabei einen Assist beisteuern
  
Passau Black Hawks
(OLS)  Angreifer David Seidl laboriert an einer Oberkörperverletzung, die ihn zu einer Pause von etwa vier Wochen zwingt
  
Nürnberg Ice Tigers
(DEL)  Verteidiger Jakob Weber muss wegen einer Fußverletzung für mindestens vier Wochen aussetzen
  
Münchner Luchse
(BBZL)  Mit Nico Zimemrmann gibt es beim MEK einen weiteren Neuzugang im team. Der 23-Jährige war zuletzt inaktiv und spielte davor im Fürstenfeldbrucker und Dachauer Nachwuchs
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Bei den Icefighters kommt es nochmal zu Veränderungen im Kader. Verteidiger Vladyslav Shyrin wechselt zu Energija Elektrnai und Stürmer Stefan Traut wird wegen privater Veränderungen nun doch nicht nach Salzgitter kommen
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Stürmer Michael Wagner, Matej Sadecky und Maxim Gramatik werden genauso bei den Weserstars bleiben wie die Verteidiger Joshua Hezel und Malte Maasböl
  
Fischtown Pinguins
(DEL)  Stürmer Lenny Boos musste wegen einer schwerwiegenden Verletzung operiert werden und wird langfristig ausfallen. Bennet Rosmy, der schon länger verletzt fehlt, erkitt einen Rückschlag, so dass er wohl die komplette Saison nciht zur Verfügung stehen wird
  
Red Bull München
(DEL)  Stürmer Chris DeSousa laboriert an einer Oberkörperverletzung und wird für mehrere Wochen pausieren müssen. Ausserdem fehlt auch noch Stürmer Philipp Krening wegen einer Unterkörperverletzung bis vorraussichtlich Mitte November
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel müssen mindestens vier Monate auf ihren Mannschaftskapitän verzichten. Jordan Hickmott hat sich im Training eine schwere Armverletzung zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  
Eisbären Eppelheim
(BWL)  Zur neuen Saison wurden mehrere Spieler nicht mehr berücksichtigt, oder stehen aus privaten Gründen nicht weter zur Verfügung. Demnach werden Elias Becker, Philippe Beisel, Kevin Herbel, Konstantin Ivanov, Luc Jann, Patrick Luo, Marius Metzner und Max Weber den ECE verlassen
  
EV Füssen
(OLS)  Stürmer Julian Straub hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und miss für mindestens sechs Wochen pausieren
  
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Donnerstag 28.November 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Abends und heutigen Tages mit insgesamt 20 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West und Regionalliga Ost.

 
    
Deutsche Eishockey Liga / Deutsche Eishockey Liga 2
    
Düsseldorfer EG
Derby- und Meisterfieber! DEG vor anspruchsvollem Wochenende
(DEL)  Düsseldorf ist heiß: Es ist Derbyzeit! Die DEG empfängt am Freitag die Kölner Haie im heimischen ISS DOME (29. November, 19.30 Uhr) zum zweiten großen Derby der Saison. Das 225. Aufeinandertreffen der großen Rivalen ist ausverkauft! Am nachfolgenden Sonntag geht es für die Düsseldorfer zum Deutschen Meister Adler Mannheim (1. Dezember, 14 Uhr). Das erste Duell ging nach einem denkwürdigen 5:4 nach Penaltyschießen an die Rot-Gelben.
  
    
Bayreuth Tigers
Wie verdauen die Tigers den letzten Rückschlag?
(DEL2)  Viel vorgenommen hatte man sich, aber am Ende stand eine 1-5 Pleite in Kaufbeuren auf der Anzeigentafel, die es nun möglichste schnell aus den Kleidern zu schütteln gilt.
Erste Gelegenheit dazu ist am Freitag um 20.00 Uhr gegen die Löwen Frankfurt gegeben, wo Trainer Tillikainen aktuell einige wichtige Ausfälle kompensieren muss und das Team mit 36 Punkten auf Platz 6 liegt. So fehlte zuletzt besonders Kapitän und Spielmacher Mitchell, aber auch Kretschmann und der junge Fischer in den Angriffslinien. Nur 4 Punkte gelangen dem designierten Spitzenteam in den letzten 4 Partien, aber das wie stört die Anhänger in der Bankenmetropole vermutlich noch mehr. Mit Stürmern wie Lewandowski, McAulay oder Ranta, bzw. den Torhütern Klein und Hertel, oder den Defendern wie Faber und Deslisle hat man zwar auch ohne so Größen wie Mitchell genug Qualität im Kader, doch man kann nicht leugnen, dass sich einiges an Sand im Getriebe befindet. Schwächen in den Specialteams sind ein weiteres Merkmal der Hessen in der bisherigen Spielzeit.
Am Sonntag geht es dann ab 16.00 Uhr zu den Dresdner Eislöwen, die auch nach dem Trainerwechsel zu Rico Rossi noch nicht so stabil sind, wie man sich das im Umfeld vorstellt und mit 22 Punkten „nur“ Platz 12 innehaben. Man kann zwar kadertechnisch aktuell aus dem Vollen schöpfen, muss sich dabei aber auf 5 gegen 5-Situationen stützen denn auch in Elbflorenz hat man Probleme im Powerplay und Unterzahl.
Proske und Eisenhut teilen sich die Einsätze im Tor und hinten ist vermutliche die größte Baustelle, weil auch die Verteidigung um Lavallee, Kramer oder Hanusch zu oft die Ordnung verliert. Mit 91 Gegentoren hat man nicht ganz zufällig den schlechtesten Wert der Liga. Das kann der Angriff um die breit aufgestellten Topscorer Lamoureux, Mitchell, Biezais, Knackstedt oder Huard nicht oft genug ausgleichen. Vermutlich fehlt auch ab und zu die nötige defensive Hilfe der Stürmer und Coach Rossi sucht noch etwas nach der Balance auf dem Eis.
Weit weg von sorgenlos sind auch die Tigers, die weiterhin das Tabellenende zieren. In fast allen Spielen ist es eine Mischung aus schlechter Chancenverwertung und krassen Fehlern in der Abwehrarbeit, die mehr Punkte auf dem Konto verhindern. Dabei gibt es meist nicht das Eine Problem, sondern einzelne Ursachen und negativ auffallende Spieler wechseln sich oft ab. Natürlich geht der Blick dann sofort zu den eingeplanten Leistungsträgern, die das Team zwar führen sollen, dem aber viel zu selten nachkommen. Da kommen einige öfters über den zu dürftigen Mitläuferstatus nicht hinaus. So war z.B. der junge Förderlizenzler Pascal Grosse zuletzt einer der wenigen Lichtblicke mit einem soliden Spiel in der Abwehr nach langer Verletzungspause bei seiner Saisonpremiere. Unerklärliche Abschlussschwächen zeigen dagegen nahezu alle Stürmer und so bringt man fast nie genug Tore zu Stande, obwohl man in jeder Partie klare Chancen hat. Wenn dann auch speziell die Abwehr samt Goalies, bzw. die ganze Mannschaft die drittmeisten Gegentore hinnimmt, sind Erfolge Mangelware. Aus dieser Spirale muss man dringend einen Ausweg finden um wieder mehr Selbstvertrauen zu bekommen. Trotz Magen-Darm-Problemen im Team konnte man zumindest nahezu komplett auflaufen und auch für das kommende Wochenende hofft man auf volle Kapelle für die nächsten zwei wichtigen Spiele, wo man Punkte mehr als nötig hat.
  
    
EC Kassel Huskies
Heimspiel gegen Ravensburg am Freitag – Blutspendeaktion am 5. Dezember
(DEL2)  Kein verschnaufen für die Kassel Huskies: Nach dem Spiel in Freiburg am Dienstag und der knappen 4:5-Niederlage nach Penaltyschießen, steht bereits das nächste Spiel vor der Tür: Am Freitag, 29. November, 19.30 Uhr, gastieren die Ravensburg Towerstars in der heimischen Eissporthalle (präsentiert von Conduent).
Nach zuletzt nur einem Punkt aus drei Spielen – davon zwei Spiele in der Fremde – gehen die Huskies dennoch als Tabellenführer in das Duell gegen den Tabellenvierten aus Ravensburg. Das erste Aufeinandertreffen der beiden Teams im Oktober in Ravensburg ging mit einem 5:2-Sieg an die Gastgeber.
Die Mannschaft von Huskies-Trainer Tim Kehler hat also mehrfach Grund, hochmotiviert in das Spiel zu gehen: Drei Niederlagen in Serie hat es diese Saison noch nicht gegeben und nach der Derby-Niederlage gegen Bad Nauheim vor einer Woche, soll die Eissporthalle wieder zur Festung werden: „Der Heimvorteil tut uns natürlich gut,“ sagt Assistenz-Kapitän Derek Dinger. „Ich hoffe, dass unsere Fans uns am Freitag wieder den nötigen Extra-Schub geben. Wir haben zehn von elf Heimspiele gewonnen – klar haben daran die Fans ihren Anteil.“
Nur Scalzo und Moser fehlen
Alle Spieler sind verletzungsfrei aus Freiburg zurückgekehrt, so dass Trainer Kehler fast der volle Kader zur Verfügung steht: Nur Ryon Moser wird noch bis Mitte Dezember angeschlagen ausfallen (Unterkörperverletzung). Mario Scalzo arbeitet noch an seinem Comeback. Förderlizenzspieler Eric Valentin bleibt derweil ein Husky, im Tor beginnen wird nach Aussage Kehlers Jerry Kuhn.
„Nach dem Spiel in Freiburg waren wir alle ein bisschen enttäuscht“, so der Trainer. „Wir dürfen einfach nicht so viele Chancen zulassen“. Gegen die Ravensburg Towerstars erwartet er ein heißes Duell: „Sie reisen als aktueller Meister an mit vielen guten Spielern. Sowohl im Sturm als auch in der Verteidigung haben sie sehr viel Erfahrung. Dazu kommt ein neuer Trainer. Wir müssen unser bestes Spiel spielen, um eine Chance zu haben.“
  
    
Oberliga Süd / Oberliga Nord
    
Deggendorfer SC
Deggendorfer SC trifft auf die Blue Devils Weiden
(OLS)  Am kommenden Freitag gastieren die Blue Devils Weiden in Deggendorf.  
Nach zuletzt zwei Heimsiegen in Folge will der Deggendorfer SC auch  
gegen die Oberpfälzer erneut punkten.
Dennoch gilt es für das Team von Trainer Dave Allison die blauen  
Teufel nicht zu unterschätzen. Zwar läuft es bei den Weidenern, die  
nur eines der letzten vier Spiele gewinnen konnten, nicht wirklich  
rund, jedoch gelang den Oberpfälzern diese Spielzeit schon die ein  
oder andere Überraschung. Die Mannschaft von Trainer Ken Latta konnte  
nämlich bereits Siege gegen den SC Riessersee, die Starbulls Rosenheim  
und gegen die Selber Wölfe einfahren.
Topscorer im Weidener Team ist der Tscheche Tomas Rubes, der im Laufe  
der vergangenen Spielzeit zu den Blue Devils kam und reihte sich  
punktemäßig sofort in der Ligaspitze ein. Bei den Specialteams zeigen  
die Blue Devils in dieser Spielzeit bisher zwei Gesichter. Zum einen  
liegt das Powerplay mit einer Erfolgsquote von knapp 13% auf den  
hinteren Rängen der Oberliga Süd, jedoch können die Oberpfälzer häufig  
in Unterzahl glänzen. Sage und schreibe 88,1% aller Powerplays gegen  
sich wehren die Blue Devils ab. In Zahlen bedeutet dies, dass Weiden  
in 16 Spielen erst sieben Gegentore in eigener Unterzahl hinnehmen  
musste. Um wieder zurück in die Spur zu kommen, werden die blauen  
Teufel alles dafür tun, um den DSC am kommenden Freitag die Hölle heiß  
zu machen.
Im Deggendorfer Lager bleibt die Situation vor dem Spiel am Freitag  
unverändert. Weiterhin fehlen werden die verletzten Thomas Greilinger  
und Andreas Gawlik. Die Mannschaft von Trainer Dave Allison will an  
dem Auftritt gegen die Höchstadt Alligators anknüpfen und erneut eine  
starke Leistung aufs Eis bringen. Spielbeginn am Freitag in der  
Festung an der Trat ist wie gewohnt um 20 Uhr.
  
    
EV Lindau Islanders
Starbulls Rosenheim zu Gast im Eichwald - Sonntag schwieriges Auswärtsspiel in Regensburg
(OLS)  Das vergangene Wochenende schlossen die EV Lindau Islanders mit vier Punkten ab. Zu Buche standen ein Punkt nach der Overtime-Niederlage in Memmingen und drei Punkte beim Heimsieg gegen die Blue Devils aus Weiden. Das kommende Spielwochenende hat es ebenfalls in sich. Am Freitag, 29. November, kommen um 19.30 Uhr die Starbulls aus Rosenheim an den Bodensee. Am ersten Adventssonntag, 1. Dezember, geht es um 18.00 Uhr (live bei SpradeTV) für die Islanders zum schwierigen Auswärtsspiel nach Regensburg. Die Eisbären sind ein direkter Konkurrent um den so wichtigen zehnten Tabellenplatz, der am Ende der Hauptrunde das erklärte Ziel der Islanders bleibt.
Die Starbulls Rosenheim waren für die EV Lindau Islanders schon immer ein harter Gegner. Nicht anderes dürfte es am Freitagabend, 29. November, um 19.30 Uhr beim Heimspiel in der Eissportarena Lindau werden. Beim letztjährigen Playoff-Viertelfinalist hat sich seit dem ersten Aufeinandertreffen einiges getan. Wie auch bei den Islanders, wurde bei den Oberbayern die zweite Kontingentstelle ausgetauscht. So ersetzte der litauische Nationalspieler Tadas Kumeliauskasdie Position des Tschechen Vitezslav Bilek. Für Kumeliauskas ist die Oberliga kein unbekanntes Terrain, da er in der vergangenen Saison auch schon für den ECDC Memmingen auflief. In den 17 Spielen, die er für die Memminger machte, konnte er starke 26 Scorerpunkte erzielen. Dies zeigt auch, wie gefährlich er für die EV Lindau Islanders werden kann. Zu Beginn der diesjährigen Saison wechselte er dann in die DEL2 zum Aufsteiger EV Landshut. Diese stellten ihn aber aufgrund einer anderweitigen Kontingentverpflichtung frei, weshalb die Rosenheimer die Chance beim Schopfe packten und ihre frei gewordene Kontingentstelle mit dem Litauer besetzten. Mit sechs Scorerpunkten aus fünf Spielen zahlt er das Vertrauen, das ihm die Verantwortlichen geschenkt haben, bisher zurück.
Topscorer im Team der Starbulls ist Alexander Höller, der bisher 26 Scorerpunkte erzielen konnte. Ihm folgen der Kanadier Josh Mitchell mit 23 Punkten und Michael Baindl mit 22. Mit insgesamt 71 Punkten ist die Offensive auch das Prunkstück der Oberbayern. Die Lindauer brauchen deshalb, wie auch schon in den vergangenen Spielen, eine kompakt stehende Defensive und sollten die Chancen, die sich ihnen in der Offensive gegen einen solch starken Gegner bieten, auch konsequent nutzen.
Im ersten Aufeinandertreffen in dieser Saison gab Franz Sturm sein Trainerdebüt für die EV Lindau Islanders. Dieses verloren die Islanders zwar mit 5:1, allerdings entwickelten sich im Anschluss beide Mannschaften enorm positiv. So kletterten die Starbulls vom neunten auf den momentan fünften Tabellenplatz. Auch die Islanders konnten in dieser Zeit viele Punkte sammeln, die am Ende der Hauptrunde noch enorm wichtig werden können, wenn es um den zehnten Tabellenplatz geht. Dieser bleibt weiterhin das erklärte Ziel der Islanders. Für ein Topspiel mit absoluter Hochspannung im Eichwald ist also gesorgt.
Die Mannschaft der EV Lindau Islanders würde sich zu dem so wichtigen nächsten Heimspiel am Freitag gegen Rosenheim auf eine grandiose Zuschauerkulisse freuen. Dass die Zuschauer gegen die „Großen“ das sprichwörtliche Zünglein an der Waage sein können, konnte man im Eichwald in den vergangenen Jahren und auch schon in dieser Saison des Öfteren beobachten. Gerade jetzt sind die Lindauer Fans wichtiger denn je. Und die Mannschaft hat sich den Support mehr als verdient.  
Beim Auswärtsspiel am Sonntag, 1. Dezember, um 18.00 Uhr (live bei Sprade TV)bei den Eisbären Regensburg wartet ein weiterer sehr schwerer Gegner auf die EV Lindau Islanders. In der Vorsaison waren die Donaustädter, zusammen mit dem EC Peiting, das Non-plus-Ultra der Hauptrunde. Und auch für dieses Jahr rechnete man mit einem solchen Lauf, blieb doch die Mannschaft in sehr großen Teilen zusammen. Dem ist aber noch nicht so. Nach dem schwachen Saisonstart zogen die Verantwortlichen der Eisbären die Notbremse und trennten sich vor gut einer Woche von Trainer Igor Pavlov. Bei den Regensburgern übernahm interimsmäßig der ehemalige Waldkraiburger Kapitän Max Kaltenhauser an der Bande, der den Lindauern aus vielen Duellen mit den Löwen bekannt sein dürfte. Beim Debüt in Rosenheim gab es am vergangenen Wochenende zwar eine 3:7-Niederlage, beim Heimsieg über die Bulls aus Sonthofen jedoch überzeugten die Regensburger mit einem klaren 5:2.
Die EV Lindau Islanders sind also gewarnt, was auf sie zukommt, wird doch die Spielweise eine andere sein als noch beim ersten Duell in Lindau, als die Islanders bei der Heimpremiere von Franz Sturm die Eisbären in einem torreichen Spiel knapp mit 6:5 besiegen konnten. Schon in diesem Spiel zeigte sich, welche Offensivqualitäten die Donaustädter aufbieten können, wenn man sie ungestört aufspielen lässt. Von den Mannschaften, die sich in der unteren Tabellenhälfte befinden, weisen die Regensburger nicht von ungefähr die meisten geschossenen Tore auf.
Die Topscorer im Team der Eisbären sind, wie schon in der Vorsaison, die beiden Tschechen Richard Divis  und Nikola Gajovský. Zusammen mit Peter Flache erzielte das Trio bereits jetzt eine sehr gute Anzahl von 92 Scorerpunkten, was die Offensivpower der Mannschaft nochmals deutlich unterstreicht. Auch die beiden defensiven Spieler Tomas Gulda und der Ex-Islander Petr Heider sind brandgefährlich. Die EV Lindau Islanders können nur durch eine disziplinierte und defensive Mannschaftsleistung, sowie absoluten Kampfeswillen dagegenhalten. Dass die Mannschaft ihr Potenzial aufs Eis bringen kann, stellte sie in den vorherigen Spielen oft unter Beweis. Man darf also gespannt sein, ob Lindau im Kampf um Platz 10 der Tabelle, dem starken Gegner aus der Oberpfalz erneut die Punkte abnehmen kann, zumal die Partien des EVL gegen Regensburg in der Vergangenheit zumeist recht eng und auf hohem Niveau verliefen.
  
    
Rostocker EC
Piranhas auf dem Weg in die Drachenhöhle
(OLN)  Am kommenden Freitag begeben sich die Rostock Piranhas in die Hauptstadt Thüringens zu den TecArt Black Dragons Erfurt. Ebenso wie bei den Piranhas verläuft die Saison für den Gegner nicht optimal. Mit 17 Punkten stehen sie auf dem 11.Platz. Allerdings konnten die Dragons ihre Startschwierigkeiten überwinden und konnten u.a. am letzten Sonntag in Essen punkten. Zuhause verbuchte man ebenfalls vier Heimsiege in Folge. Im ersten Aufeinandertreffen wurde hart um den Sieg gekämpft und die Rostocker konnten 2:1 knapp gewinnen. Jetzt wollen sie in Erfurt ihre aktuelle Niederlagenserie beenden. Die Partie startet um 20.00 Uhr.
Am ersten Advent treten die Piranhas zur gewohnten Futterzeit um 19.00 Uhr in der Rostocker Eishalle gegen den MEC Halle 04 Saale Bulls an. Mittlerweile stehen die Hallenser mit 29 Punkten auf dem fünften Platz und wollen ihre derzeitige Siegesserie fortsetzen. Mit den Piranhas haben sie noch eine Rechnung offen, da diese am ersten Spieltag der Saison in Halle siegreich waren.
  
    
Bayernliga / Landesliga Bayern / Bezirksliga Bayern
    
EHC Königsbrunn
Zwei Prüfsteine für den EHC
(BYL)  Am Wochenende stehen für den EHC Königsbrunn wieder zwei Top-Mannschaften auf dem Programm. Zuerst empfangen die Brunnenstädter freitags ab 20 Uhr den EHC Klostersee, Sonntag folgt dann ab 18 Uhr die Auswärtspartie beim TEV Miesbach.
In der Vorbereitung konnte Königsbrunn noch gegen den EHC Klostersee gewinnen, doch als es um Punkte ging, hatten die Grafinger die Nase vorn. Das Auswärtsspiel Mitte Oktober konnte Klostersee mit 4:3 nach Penaltyschießen für sich entscheiden. Die Gäste starteten stark in die Saison, leisteten sich aber immer wieder Patzer. Zuletzt kam Klostersee aber wieder in die Spur. Nach einem null Punkte Wochenende holten sich die Grafinger zuletzt einen Punkt aus der Auswärtspartie in Landsberg und gewannen sehr deutlich in heimischer Arena mit 7:2 gegen Schweinfurt. Top-Scorer ist momentan Gennaro Hördt, der in 16 Partien insgesamt 22 Scorerpunkte sammeln konnte. Klostersee ist in der Breite sehr gut aufgestellt und aufgrund der schwierigen Situation in Königsbrunn leicht favorisiert. Aktuell stehen die Grafinger auf dem sechsten Platz und können sich am Freitag keine Niederlage gegen die Brunnenstädter leisten. Denn mit nur einem Punkt Abstand lauert Erding auf dem siebten Rang.
Deutlich besser platziert ist der TEV Miesbach, der momentan mit einem Punkt Abstand auf die Tabellenspitze auf dem zweiten Rang residiert. In der Vorbereitung konnte Königsbrunn noch auswärts gewinnen, pünktlich zur Punkterunde war der TEV aber auf Erfolgskurs, Miesbach siegte mit 5:3 in Königsbrunn und ist momentan auf einem guten Weg, Platz eins zu übernehmen. Alleine die Offensivqualitäten der Oberbayern sind beeindruckend. Filip Kokoška, Bohumil Slavícek, Maximilian Hüsken und Dusan Frosch holten in den bisher 16 absolvierten Pflichtspielen insgesamt 125 Scorerpunkte, wobei alleine 22 Tore auf Slavíceks Konto gehen. Doch auch in der Defensive ist die Mannschaft stark besetzt, so dass Miesbach am Sonntag klarer Favorit in der Partie gegen Königsbrunn ist.    
Für die Brunnenstädter wird wohl entscheidend sein, wer von den kurzfristig erkrankten Spielern am Wochenende wieder fit ist. Im Training standen gerade mal zwei Reihen auf dem Eis, die Stimmung in der Mannschaft ist allerdings gut. Momentan ist der Kader zu dünn besetzt, obwohl der Vorstand aktuell zwei Neuzugänge präsentieren kann. Ab dem 1.12. wird Mauro Seider in den Königsbrunner Farben auflaufen. Der 23-jährige Allrounder erlernte in seiner Heimatstadt Füssen sein Handwerk und wechselte 2018 nach Schongau. Er kann sowohl in der Offensive, als auch in der Verteidigung eingesetzt werden. Von den Memminger Indians wechselt Tim Bullnheimer aus der Oberliga Süd nach Königsbrunn. Der 20-jährige gebürtige Augsburger stand schon für die U18 und U20 Nationalmannschaft im Aufgebot. In der Kaderschmiede der Augsburger Panther durchlief er alle Jugendmannschaften, eher er mit einer Förderlizenz ausgestattet den Sprung in den Seniorenbereich beim ECDC Memmingen wagte. Allerdings führte das zu einer großen Doppelbelastung durch die sehr zeitintensive Oberliga und seinem Studium, so dass die Verantwortlichen der Indians seinem Wunsch nach Vertragsauflösung nachkamen. Sowohl Mauro Seider als auch Tim Bullnheimer sollen schon am Sonntag in Miesbach ihr erstes Spiel für den EHC Königsbrunn absolvieren. Die Brunnenstädter müssen auf jeden Fall punkten, um weiter Tuchfühlung zu Platz sechs halten zu können.
  
    
TSV Peißenberg
Eishackler empfangen Geretsried und müssen zum Derby nach Schongau
(BYL)  Mit voller Konzentration in das kommende Wochenende heißt für die Mannschaft von Trainer Rainer Höfler. Am Freitag erwartet man den ESC Geretsried und am Sonntag wartet die EA Schongau zum Derby. Beide Mannschaften sind zwar der unteren Tabellenregion zuzuordnen, aber das will im Eishockey absolut nichts heißen.
Manuel Singer kehrt nach seiner sperre wieder zurück ins Team.
Eine besonders bittere Nachricht erreichte das Eishacklerlager am Mittwochabend.
Bei Brandon Morley ist es leider nicht nur eine Schwellung und Bluterguss im Fuß. Wie sich beim MRT jetzt herausstellte, brach sich Brandon bei seiner aufopferungsvollen Blockade den Mittelfuß und wird den „Eishacklern“ ca. sechs Wochen fehlen und bei Leo Zink sieht es auch nicht gut aus. Die schmerzen in der Schulter sind noch zu groß deshalb steht am Samstag ein MRT an. Nächste Woche Dienstag soll das Ergebnis vorliegen. Auch weiterhin fehlen wird Tobias Estermaier (Schulterverletzung).
Die „Riverrats“ konnten am Sonntag bei ihrer Eishallen-Einweihung einen 9:5 Kantersieg gegen Königsbrunn feiern. Auch von dieser Stelle Gratulation zur neuen Heimspielstätte. Die Mannschaft von Trainer Sebastian Wanner liegt auf dem 10. Tabellenplatz und konnte in den 13 absolvierten Spielen, 13 Punkte erzielen. Geretsried dürfte kein leichter Gegner für die „Eishackler“ werden, das zeigte sich schon im Hinspiel in Mittenwald. Dort konnte man zwar 1:2 gewinnen, aber schwer war es gegen diese Mannschaft um Topscorer Florian Strobl (10 Tore, 10 Assists) und den beiden Kontingentspieler Ondrej Horvath und Ondrej Stava, allemal zu spielen. Besonders befriedigend dürfte der Tabellenplatz für die Geretsrieder nicht sein und sie werden in den kommenden Heimspielen in Geretsried mit Sicherheit versuchen einige Punkte wieder aufzuholen die sie in Mittenwald abgegeben haben. Mit der Aufholjagd können die „Riverrats“ aber gerne erst am Sonntag beginnen, denn die Punkte am Freitag wollen wir schon bei uns in Peißenberg behalten.
Bei der EA Schongau sieht es im Moment nicht gerade rosig aus. Mit dem vorletzten Tabellenplatz werden die „Mammuts“ nicht zufrieden sein. Trainer Andreas Leschinger ist zwar mit der Torschussstatistik seiner Mannschaft in den letzten Spielen zufrieden (man hatte immer mehr als der Gegner), allerdings war man spielerisch nicht auf Augenhöhe.
Das zeigte sich zuletzt im Heimspiel gegen den TEV Miesbach. Auch hier gewann man nur in der Torschussstatistik. Im gesamten Spiel aber hatte Miesbach beim 5:1 Sieg in Schongau, die Hoheit über das Spielgeschehen. Eine Überraschung gab es auch im Kader der „Mammuts“. Der ehemalige „Eishackler“ Matthias Müller wird nicht mehr für Schongau auflaufen.
Zur Nummer Eins im Landkreis fehlt es also im Moment um ein ganzes Stück. Wie es am kommenden Sonntag zwischen beiden Mannschaften ausgehen wird, lässt sich schwer erahnen. Es wird eine Wundertüte. Entweder die „Eishackler“ werden ihrer Favoritenrolle gerecht oder die „Mammuts“ schaffen es den Landkreisnachbarn zu ärgern.
  
    
ERV Schweinfurt
Gegnercheck – EHF Passau „Black Hawks“
(BYL)  Spieltag Nr. 17 – Jubiläum vergolden! Im Rahmen des 85-jährigen Vereinsjubiläums gastiert Titelfavorit und Schwergewicht Passau im Schweinfurter Icedome. Die Partie gegen den Tabellendritten startet am Freitag, den 29. November, um 20.00 Uhr. Am vergangenen Spieltag konnte das Team um Trainer Heinz Feilmeier den Spitzenreiter aus Waldkraiburg bezwingen und untermauerte somit die aktuelle Top-3 Platzierung in der Bayernliga.
Spieler im Fokus:
Petr Sulcik – aktuell 19 Tore in der Bayernliga:
55 Scorerpunkte in 28 Spielen erzielte der 35-jährige Tscheche in seiner letzten Saison für die Passau Black Hawks. Vor seinem Wechsel zum EHF war Petr Sulcik sechs Jahre lang für die Rostock Piranhas in der Eishockey Oberliga-Nord aktiv. Dabei erzielte der Angreifer unglaubliche 554 Scorerpunkte in nur 210 Spielen. Insgesamt erzielte Petr Sulcik 293 Tore und wurde 2012/13 Spieler des Jahres in der Oberliga-Nord, in Deutschlands dritthöchster Liga. Aktuell rangiert der Stürmer auf Platz #5 in der Bayernliga-Scoringliste.
Jan Sybek – 15 Spiele, 27 Scorerpunkte:
Der 29-jährige Tscheche spielte die letzten fünf Spielzeiten für seinen Heimatverein IHC Písek in der dritten Tschechischen Liga. Dort sammelte der Kontingentspieler beeindruckende 63 Scorerpunkte in 42 Spielen und wurde in der Liga als bester Spieler der Saison 2018/19 ausgezeichnet.
Stimmen zum Spiel:
Stürmer Jan Kouba: „Wir müssen am Freitag unbedingt gewinnen, um den zweiten Heimsieg in Folge zu holen. Wir brauchen jeden Einzelnen von euch, denn ihr seid unser siebter Mann.“
Stürmer Marcel Grüner: „Am Freitag ist ein ganz besonderes Heimspiel für uns. Wir wollen unbedingt die Punkte zuhause holen und sind uns bewusst, dass wir eine Schippe drauflegen müssen. Ich hoffe, dass die Fans uns den Rücken stärken, gemeinsam können wir das Jubiläumsspiel rocken.“
Verteidiger Lucas Kleider:„Am Freitag steht das Jubiläumsspiel an, das sollte für alle ein großer Ansporn sein. Wir trainieren seit drei Wochen richtig gut und hoffen, dass wir alles rausholen können.“
  
   
EHC Waldkraiburg Löwen
EHC Waldkraiburg erwartet Spitzenduell gegen Miesbach und „Geisterspiel“ in Geretsried
(BYL)  Es wird das erwartbar schwere Wochenende für die Löwen aus Waldkraiburg. Am Freitag kommt mit dem TEV Miesbach der zweitplatzierte in die Raiffeisen-Arena, die mit einem Sieg die Tabellenführung übernehmen könnten und entsprechend motiviert sein dürften. Am darauffolgenden Sonntag fahren die Löwen nach Geretsried zu einem Spiel, das nahezu ohne den eigenen Anhang auskommen muss.
Da die baulichen Maßnahmen am Stadion in Geretsried noch nicht vollends abgeschlossen sind, ist die Gesamtzahl der Zuseher dort auf 200 begrenzt. Davon stehen dem EHC Waldkraiburg 20 Gästetickets zu. Hierfür ist es ganz wichtig zu wissen, dass bitte niemand auf eigene Faust und ohne vorhandenes Ticket nach Geretsried reist, um dort sein Glück zu versuchen. Die vorhandenen 20 Tickets wird es in Waldkraiburg an der Fanshop-Hütte vor dem Stadion geben. Dort kann man diese bezahlen (á €10,00) und auf den eigenen Namen an der Kasse in Geretsried hinterlegen lassen.
Sieht man sich nun wieder die sportliche Seite des kommenden Wochenendes an, so sieht man mit Miesbach eine wahre Übermacht nach Waldkraiburg reisen. Ähnlich wie die Serie beim EHC Waldkraiburg, sieht auch die des TEV aus: Nur eine 0-Punkte-Niederlage gegen den TSV Peißenberg und zwei Niederlagen nach Verlängerung gegen die EA Schongau und den EHC Klostersee stehen zu Buche. Der Treibstoff für die Miesbacher Tormaschine heißt Bohumil Slavicek. Ginge man nur nach erzielten Toren, wäre dieser mit 21 Stück mit Abstand an einer einsamen Spitze der Bayernliga. Aber auch die Spieler neben ihm, allen voran Filip Kokoska, Last-Minute-Zugang Dusan Frosch oder Maximilian Hüsken schlagen ein und liefern in dieser Saison ab. Der EHC Waldkraiburg jedoch, muss sich nicht vor diesen Zahlen verstecken. Tomas Rousek, der am kommenden Freitag wieder fit sein sollte, Straka, Wagner, Nico Vogl on Fire, Jeske, Hradek und eigentlich alle Spieler die auch spielen können, dürften bis in die Haarspitzen motiviert sein dem, zumindest statistisch gesehen, stärksten Torwart der Liga, Timon Ewert, den ein oder anderen Treffer einzuschenken.
Das Sonntagsspiel wird, wie eingangs schon erwähnt, zumindest auf den Gästerängen ein ruhiges Spiel. Die Löwen, in dieser Saison eigentlich von zahlreich mitreisenden Fans verwöhnt, treten gegen die River Rats aus Geretsried an. Das Hinspiel am dritten Spieltag in der Raiffeisen-Arena ging deutlich knapper aus, als es sich die Löwen damals dachten. Nico Vogl war es, der die Löwen sechs Minuten vor dem Ende des Spiels durch sein 3:2 erlöste. In der Liga läuft es für Geretsried eher durchwachsen. Mit zehn Punkten Abstand zum sechsten und damit sicheren Play-Off-Platz, steht man im Moment auf Platz 10 und ist weniger als ein verlorenes Spiel vom letzten Platz entfernt. Dabei schlägt man sich alles andere als schlecht, gerade gegen die vermeintlich „großen“ Gegner. So schoss man gegen Miesbach und Passau zuletzt jeweils vier Tore, dies gelang selbst den Löwen zuletzt nicht. Beflügelt von der erneuerten und mit einem Dach versehenen neuen Heimspielstätte, werden die Geretsrieder sicher erneut ein unangenehmer Gegner für die Löwen. Nicht unerwähnt sollte auch bleiben, dass dieses Spiel, das erste für den Löwen-Neuzugang Leon Judt sein wird. Der junge Angreifer trainiert bereits seit einiger Zeit mit dem Löwenrudel und darf ab Sonntag, wenn das Transferfenster der Bayernliga wieder öffnet, das erste Mal in einem Spiel mit seinen neuen Mannschaftskollegen aufs Eis.
  
    
ESV Buchloe
Freibeuter unter freiem Himmel gefordert - ESV Buchloe spielt am Wochenende wieder nur einmal auswärts
(BLL)  Nach dem Derbysieg am vergangenen Sonntag in Kempten steht für die Buchloer Piraten auch an diesem Wochenende wieder lediglich ein Spiel auf dem Programm – und das erneut auswärts. Dabei geht es für die Mannen von Trainer Christopher Lerchner am Freitag ins offene Stadion nach Fürstenfeldbruck, wo es unter freiem Himmel ab 19.30 Uhr die nächsten Punkte zu holen gibt.
Als Tabellenzweiter sind die Buchloer in dieser Partie natürlich der Favorit. Schließlich treffen die Piraten mit dem EV Fürstenfeldbruck auf den aktuell Tabellenvorletzten, der mit sechs Punkten aus zwölf Partien in dieser Saison noch nicht so wirklich viel Grund zum Jubeln hatte. Bekanntermaßen taten sich die Gennachstädter gegen vermeintlich leichtere Gegner in der Vergangenheit aber immer besonders schwer. Darum warnt auch Christopher Lerchner seine Schützlinge vor den Crusaders: „Das wird ein hartes Stück Arbeit werden, wie jedes Spiel in dieser Runde. Wir müssen von Anfang an konzentriert zu Werke gehen und unser Spiel aufs Eis bringen, denn wir wollen natürlich auch hier die nächsten drei Punkte holen.“
Die Buchloer Brust dürfte dabei relativ breit sein – und das zurecht. In den inzwischen elf Saisonpartien siegten die Buchloer bisher zehn Mal und auch der jüngste Derbyerfolg in Kempten, mit dem die Rot-Weißen den zweiten Tabellenrang behaupten konnten, dürfte nochmals Selbstvertrauen gegeben haben. Dennoch müssen die Freibeuter auch in Fürstenfeldbruck von Beginn an Vollgas geben, um den nächsten Sieg einzufahren. Denn schon das Hinspiel, mit dem die Piraten Mitte Oktober in die bislang doch sehr erfolgreiche Punkterunde gestartet sind, war eine durchaus knappe Angelegenheit. Zwar waren die Buchloer damals schon das spielbestimmende Team, doch am Ende stand ein mühsam erarbeiteter 3:0 Sieg auf der Anzeigentafel. Wirklich einfacher dürfte es auch am Freitag nicht werden, zumal die Fürstenfeldbrucker dann auch noch den vermeintlichen Heimvorteil des offenen Stadions auf ihrer Seite haben.
Das offene Stadion ist aber auch ein Grund, warum die Münchner Vorstädter womöglich bislang noch nicht so recht in die Spur gefunden haben. Denn während die Punkterunde schon lief, musste der EVF wie so oft in der Vergangenheit noch auf fremdem Eis trainieren, da die Eisaufbereitung in der heimischen Arena erst deutlich später beginnen konnte. Nicht zuletzt deswegen waren die Crusaders immer als Spätstarter bekannt, die im Saisonverlauf oft beeindruckende Aufholjagden starteten. So auch in der zurückliegenden Spielzeit, in der man sich mit einem beeindruckenden Schlussspurt noch einen Platz in der Aufstiegsrunde sicherte.
Doch heuer läuft es beim Team von Trainer Markus Kiefl einfach nicht so richtig rund. Erst zwei Siege, 9:2 gegen das Schlusslicht Farchant und ein 6:5 Overtimesieg in Pfronten, konnte man bisher für sich verbuchen. Allerdings zog man sich gegen so manche Spitzenmannschaft auch durchaus achtbar aus der Affäre. Einige knappe Niederlagen täuschen somit durchaus auch über die bislang eher magere Punkteausbeute hinweg. Die Buchloer sollten also gut daran tun, die Fürstenfeldbrucker nicht zu unterschätzen, um selbst weiter in der Erfolgsspur zu bleiben.
AUFGEPASST: Um euch in der Adventszeit die Tage bis zum Weihnachtsfest zu verkürzen, haben wir uns für unsere Fans etwas ganz besonderes einfallen lassen! So gibt es auf unserer Facebook-Seite ab Sonntag einen ESV-Adventskalender, bei dem wir an jedem Tag ein Türchen öffnen werden! Das tägliche Vorbeischauen lohnt sich also…
  
    
EV Pfronten
Spielbericht EV Pfronten-Stevenson Mustangs
(BLL)  Am Dienstag Abend war das College-Team der Stevenson Mustangs zu Gast in Pfronten. Dieses Freundschaftsspiel konnten die Falcons, die mehrere Spieler aus der eigenen U20 einsetzten am Ende klar mit 6:2 (5:1/0:0/1:1) für sich entscheiden. Den Auftakt machte der pfeilschnelle Tobias Nöß (Timpe/Sternitzke) mit dem 1:0 in der 4. Minute. Nach dem 2:0 durch Fabian Gmeinder (Gröger), verkürzten die Gäste durch Brian Hodges auf 2:1. Dann waren jedoch die Hausherren wieder an der Reihe, die durch die Treffer von Thomas Böck (Ziegler), Moritz Lochbihler (Ziegler) und Linus Kleinbauer (Hruska, Lukas) auf 5:1 nach dem ersten Drittel erhöhten. Im Mitteldrittel fielen keine weiteren Tore. Im Schlussabschnitt erzielte Ladislav Hruska (Lipp, Quirin/Kleinbauer) in der 44. Minute das 6:1, den Schlußpunkt setzte Ian Malone der zum Endstand von 6:2 traf. 

Tabellenführer und Tabellenschlusslicht zu Gast
Nachdem die Falcons ihr internationales Freundschaftsspiel gegen die Stevenson Mustangs mit 6:2 (5:1/0:0/1:1) gewinnen konnten, geht es am Wochenende wieder darum im Ligabetrieb Punkte einzufahren. Die erste Chance bietet sich am Freitag Abend um 20 Uhr, wenn das derzeitige Tabellenschlusslicht, die Mannschaft des TSV Farchant zu Gast ist. Allerdings sollten die Pfrontener gewarnt sein, denn die letzten beiden Begegnungen gegen die zu diesem Zeitpunkt Tabellenletzten, Bad Wörishofen und Fürstenfeldbruck wurden jeweils verloren. Im Gegensatz zu diesem Spiel gelten die Falcons am Sonntag um 17 Uhr, als Außenseiter, wenn der bislang ungeschlagene Tabellenführer, die Devils des VfE Ulm/Neu-Ulm an die Vils kommt. Die Mannschaft um Trainer Robert Linke konnte sich in beeindruckender Manier bislang in elf Begegnungen durchsetzen und steht völlig zu Recht an der Spitze der Landesliga Gruppe 2. Unterschiedliche Aufgaben, auf die die Falcons am kommenden Wochenende warten. 
  
    
ERC Lechbruck
ERC Lechbruck empfängt Türkheim im Kampf um die Tabellenführung
(BBZL)  Am Freitag um 19:30 Uhr kommt es im Lechparkstadion zum absoluten Spitzenduell der Bezirksliga Gruppe 4, zwischen den Flößern und dem aktuellen Tabellenführer ESV Türkheim. Der Sieger dieses Spiels übernimmt die Tabellenführung. Einen Tag später um 20:15 Uhr treten die Lecher erneut im Curt-Frenzel-Stadion bei der EGW Augsburg an.
Lechbruck gegen Türkheim, so heißt das mit Spannung erwartete Aufeinandertreffen der beiden bislang konstantesten Mannschaften der Liga. Der ESVT hat zwei Spiele mehr als der ERC absolviert und steht mit fünfzehn Punkten aus sieben Spielen auf dem ersten Tabellenplatz. Die Unterallgäuer haben sich vor der Saison mit Torhüter Michael Bernthaler (ESV Buchloe), Verteidiger Marco Zerrath (HC Landsberg) und den Stürmern Joel Sirch und Darius Sirch (Stuttgarter EC 1b) verstärkt und konnten somit vier Abgänge kompensieren. Bislang stehen bei den Gästen zwei Niederlagen zu Buche: 2:5 gegen die EGW Augsburg und eine 3:6-Heimniederlage gegen die SG Lindenberg/Lindau. Dagegen konnte am vergangenen Wochenende in Lindenberg mit 4:2 gewonnen werden. Die hervorstechenden Leistungsträger beim ESVT sind Torhüter Kevin Geiger, Verteidiger Sascha Hirschbolz und die Stürmer Maximilian Döring, Stephan Pichler sowie Maximilian Sams. Insgesamt bekommen die Lecher es mit einer homogenen und gewachsenen Mannschaft zu tun, die schon einige Spielzeiten im Kern unverändert ist. Die Türkheimer haben zu diesem Spitzenspiel einen Fanbus angekündigt.
Am Samstag in Augsburg wissen die Flößer was sie erwartet. Eine Woche davor trafen die Lecher bereits auf die Woodstocks und siegten mit 7:4. Die EGW steht auf dem sechsten Platz mit sechs Punkten und ist zum Siegen verdammt, denn die Mannschaft von Trainer Michael Mengele will sich wieder ans Mittelfeld orientieren. Die Augsburger hoffen natürlich, dass den Lechern das Freitagsspiel gegen Türkheim in den Knochen stecken wird, um mit ihrer kampfbetonten und bissigen Spielweise den Flößern das Leben schwer zu machen.
Auf den ERC Lechbruck wartet damit ein hochinteressantes Wochenende, in dem es sich zu behaupten gilt. So nach und nach leert sich auch das Lazarett bei den Flößern, so dass mit Ausnahme von Torhüter Lukas Bauer voraussichtlich das bestmögliche Aufgebot für die beiden Aufgaben zur Verfügung stehen sollte. Die Blau-Weißen werden gut vorbereitet in beide Spiele gehen und haben die Möglichkeit sich ganz oben in der Tabelle festzusetzen. Vorstand Manfred Sitter: „Der Spielplan macht es möglich, dass wir nun die dritte Topmannschaft in Folge im Lechparkstadion begrüßen dürfen. Unsere Mannschaft ist gut drauf und wird topmotiviert auftreten. Die Türkheimer werden von vielen Fans nach Lechbruck begleitet, so dass auch der passende Rahmen für dieses Spiel gegeben sein wird. Wäre schön, wenn wir die 200er-Marke diesmal knacken könnten und die ERC-Fans unser Team lautstark unterstützen. In Augsburg müssen wir dann den Kampf annehmen und von Beginn dagegenhalten, dann ist auch dort wieder alles für uns möglich.“
  
    
Regionalliga Südwest / Landesliga Baden-Württemberg
    
Stuttgarter EC
Rebels ertrotzen Punkt in Zweibrücken
(RLSW)  Beim Auswärtsspiel am vergangenen Sonntag in Zweibrücken ertrotzten die Stuttgart Rebels bei den dort ansässigen Hornets einen verdienten Zähler. In einem wahren Eishockeykrimi musste man sich dem Favoriten jedoch letztendlich mit 5:6 (1:2; 3:1; 2:1; 0:1) nach Penaltyschiessen geschlagen geben.
Aufgrund von Verletzungen, Krankheiten und der Sperre von Adrian Sanwald standen Trainer Heiko Vogler nur 14 Feldspieler zur Verfügung. Nicht die allerbesten Voraussetzungen also, um eine Reise nach Rheinland-Pfalz anzutreten. Den ersten Spielabschnitt starteten die Gastgeber erwartungsgemäß mit viel Druck aufs Stuttgarter Gehäuse. Die Rebels gaben sich jedoch zunächst keine Blöße. In der fünften Spielminute war es dann allerdings doch passiert, Fabian Fellhauer nutze die erste Strafe gegen die Rebels zur Führung. In der 14. Minute dann die nächste Dezimierung des Stuttgarter Kaders. Nachdem ein Gegenspieler an der Bande zu Boden ging und das Spiel zunächst weiterlief, ohne dass der Hauptschiedsrichter eine Strafe gegen Stuttgart angezeigt hatte, meldete in der folgenden Unterbrechung einer der Linienrichter dem Hauptschiedsrichter, einen Stockstich Tim Beckers gesehen zu haben. Dieser wurde sodann mit einer Matchstrafe des Feldes verwiesen. Die sich daraus ergebende Überzahl nutze Vladimir Zvonik zum zweiten Hornissenstich (15.). Einem weiteren Zweibrücker Treffer wurde wegen Abseits die Anerkennung verwehrt, was wohl bereits eine gewisse Vorentscheidung bedeutet hätte. Praktisch mit der Pausensirene gelang Julian Reiss dann der wichtige Anschlusstreffer - die Rebellen schöpften neuen Mut.
Mit dem neugewonnenen Selbstbewusstsein ging man auf Stuttgarter Seite im zweiten Durchgang zu Werke. Die dadurch gewonnenen vermehrten Spielanteile führten in der 26. Spielminute zum Ausgleich durch Nick Govig, der mit seiner Schnelligkeit den Gastgebern immer wieder Probleme bereitete. Die Rebels waren nun wieder im Spiel und die Hornissen sichtlich beeindruckt ob der forschen Spielweise der Rebellen. Und spätestens nach Reiss‘ Führungstreffer (28.) wurde es auch auf den mit knapp 800 Zuschauern besetzten Rängen leiser. Auch auf den Zweibrücker Ausgleichstreffer durch Calvin Engel ( 39.) wusste man eine schnelle Antwort, Nick Govigs zweiter Treffer ließ die Rebellen mit einer Führung in die zweite Pause gehen.
Mit fortschreitender Spielzeit im letzten Drittel merkte man den Rebels die Anstrengungen durch die kräfteraubende Spielweise zunehmend an. Mit dem Mute der Verzweiflung wurde sich den Angriffen der Gastgeber entgegengestellt. Binnen zwei Minuten ab der 48. Spielminute überschlugen sich dann die Ereignisse. Den erneuten Ausgleich durch Stephen Brüstle (48.) konterte Miro Hudak postwendend (49.), doch die Freude hielt nur kurz, Maximilian Dörr konnte erneut ausgleichen (50.). Die beiden darauffolgenden  Strafzeiten überstand man schadlos, um zum Ende des Spiels selbst noch einmal eine Überzahlmöglichkeit zu erhalten. Die Hornissen stellten daraufhin ihre eigenen Bemühungen ein, doch noch den Siegtreffer zu erzielen und so musste die Penaltylotterie schlussendlich die Entscheidung bringen, welche Mannschaft sich den Zusatzpunkt sichern sollte. Mit einem Trickschuss sorgte Marc Lingenfelser beim zehnten Penalty dann für die Entscheidung.
Mit diesem Teilerfolg der weiter personell dezimierten Rebellen hat die Mannschaft ein deutliches Zeichen gesetzt, dass die enttäuschende Heimniederlage vor Wochenfrist gegen die Eisbären Eppelheim ein Ausrutscher war und man mit dem entsprechenden Einsatz gegen jeden Gegner der Liga bestehen kann. Dass sich diese Erkenntnis auch in zählbarem in Form von Punkten niederschlägt, ist das Ziel für das Heimspiel am kommenden Freitag, dem ewig jungen schwäbischen Derby gegen den SC Bietigheim-Bissingen.
  
    
Schwenninger ERC
Schwenninger Fire Wings empfangen Eisbären Balingen zum Derby
(LLBW)  Nach dem Topspiel ist vor dem Derby. Für die Schwenninger Fire Wings geht es Schlag auf Schlag weiter. So empfangen die Neckarstädter am kommenden Samstag die Eisbären Balingen zum Derby in der Helios Arena.
Schaut man sich die aktuelle Tabelle an, möchte man meinen, dass dieses Spiel eine klare Angelegenheit werden wird. Doch bekanntlich haben Derbys ihre eigenen Gesetze, so auch dieses zwischen den Fire Wings und den Eisbären Balingen. Hinzu kommt, dass sich die Eisbären nach anfänglichen Startschwierigkeiten zu Saisonbeginn in den letzten Spielen gefangen haben und ins Tabellenmittelfeld vorgerückt sind.
Die Schwenninger mussten zwar am letzten Sonntag im Topspiel in Pforzheim eine 4:3 Niederlage nach Penaltyschießen hinnehmen, dennoch blickt man am Neckarursprung zuversichtlich auf diese Partie, will man mit einem Sieg weiterhin ein Wörtchen um Tabellenplatz eins mitreden.
Dennoch wird dieses Spiel kein Selbstläufer werden, denn Balingen konnte vor zwei Wochen mit einem 4:7 Auswärtssieg in Esslingen das erste Mal aufhorchen lassen. Zudem agiert der Tabellendritte, um Spielertrainer Rafael Popek, aus der letzten Saison mit einem nahezu unveränderten Kader in dieser Runde.
„Wir alle wissen, dass solche Derbyspiele immer etwas ganz besonderes sind. Da spielt es auch keine Rolle, auf welchem Tabellenplatz beide Mannschaften aktuell stehen. Das einzige was zählt ist die jeweilige Einstellung der Spieler und entsprechend auch die Tagesform. Am Ende wird über Sieg oder Niederlage entscheiden, welche Mannschaft den Erfolg mehr will und bis zur letzten Sekunde auf dem Eis alles gibt.“, so Schwenningens Top-Scorer Mike Soccio.
Spielbeginn am kommenden Samstag, den 30.11.2019, ist um 20:00 Uhr in der Schwenninger Helios Arena.
  
    
Regionalliga West
    
Dinslakener EC Kobras
Kobras empfangen Hamm und Neuss
(RLW)  Der Monat Dezember nähert sich mit großen Schritten. Dies ist der Monat, in dem sich die Giftschlangen alljährlich aus der Schlangengrube zurückziehen, weil dann an den Wochenenden dort häufig Engel, Feen und andere Fabelwesen die Zuschauer verzücken. Das heißt für die Spielansetzungen, dass viele Heimspiele der Kobras im November, die meisten Auswärtsspiele im Dezember angesetzt sind. So ist es auch zu erklären, dass auch am kommenden Wochenende die Zuschauer erneut zwei Heimspiele zu sehen bekommen.
Los geht es am Freitag, 29.11., um 20:00 Uhr. Dann treffen die beiden Spitzenreiterbesieger aufeinander, denn die Kobras und die Hammer Eisbären sind bislang die einzigen beiden Teams, die Tabellenführer Diez – Limburg eine Niederlage beigebracht haben. Diese Begegnung gab es schon einmal in dieser Spielzeit, für die Kobras ebenfalls in der Heimspielausgabe. Seinerzeit unterlagen die Niederrheiner mit 3:5, der Hauptgrund dafür ist schnell ausgemacht, denn in aller Regel gewinnt man mit 41! Strafminuten kein Spiel. Also kann die Devise nur lauten: Körperlich spielen, aber die Strafbank meiden wie der Teufel das Weihwasser. Dass dies natürlich ein schmaler Grat ist, weiß jeder, der schonmal ein Eishockeyspiel gesehen hat. Dennoch müssen die Dinslakener versuchen, genau diese Mischung zu finden. Dann besteht auch die Chance, diesmal die 3 Punkte gegen die Eisbären in der Schlangengrube zu halten.
Am 01.12. bietet sich für die Fans vorläufig letztmalig die Möglichkeit, ihre Lieblinge in der Schlangengrube zu sehen - beim Spiel gegen den Neusser EV. Nach dieser Begegnung gehen sie erst einmal für 4 Spiele auf Tour. Erst am 22.12. darf man sie dann wieder zurückerwarten. Doch beim letzten Heimspiel vor der Auswärtstour wird die Aufgabe für die Vanek – Truppe nicht leichter als am Freitag. Mit Neuss kommt zwar der Tabellenletzte in die Schlangengrube, doch in den beiden vorangegangenen Vergleichen war das Team vom Südpark immer eine harte Nuss für die Kobras. Und so endeten auch beide vorherigen Partien mit nur einem Tor Differenz. Aber jedes Mal mit dem besseren Ende für die Kobras. Schon allein deshalb ist Spannung garantiert. Auch der neue Kanadier des NEV, Jason Popek, hat sich inzwischen akklimatisiert und ist immer häufiger unter den Torschützen zu finden. Beispielsweise fiel er im IR – Cup beim Spiel gegen Leuven mit 4 Toren und 2 weiteren Vorlagen auf. Damit hat er sich eine ganz besondere Betreuung der Dinslakener Defensive erarbeitet.
Spielbeginn ist – wie sonntags gewohnt – um 19:00 Uhr.
  
    
Herforder EV
HEV trifft auf Schlusslicht - Neuss zu Gast in der Drachenhöhle
(RLW)  Nicht unterschätzen – in der Regionalliga West trifftder Herforder EVim Freitagsspiel auf den Tabellenletzten Neusser EV und möchte nach zuletzt zwei Auswärtssiegen nun vor heimischer Kulisse diese Serie weiter ausbauen.
Obwohl der NEV bislang lediglich einen Punkt in der Meisterschaftssaison einfuhr, darf das Spiel von den Ice Dragons Herford nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Im Inter Regio-Cup sorgte Neuss zuletzt für Furore und schlug am vergangenen Wochenende das starke Team aus Leuven, gegen das Herford vor zwei Wochen verlor, mit 7:4 und unterlag im Ligaspielbetrieb dem Tabellenführer Diez-Limburg, sowie den Bären Neuwied nur knapp. Mitverantwortlich für den Aufschwung beim Schlusslicht ist auch Neuzugang Jason Popek, der vor wenigen Wochen zum Team der Neusser hinzustieß und durchaus auch in der Lage ist, Partien fast allein zu entscheiden. Gegen Leuven war Popek selbst vierfacher Torschütze und bereitete zudem noch zwei weitere Treffer vor. Auf ihn wird die Herforder Abwehr besonders Acht geben müssen, wenn am Ende drei Punkte herausspringen sollen. Zudem verfügt der Gast mit Ken Passmann und Patrick Fücker über zwei starke Torhüter, die erst einmal überwunden werden müssen.
Dennoch ist der HEV klarer Favorit in der Begegnung und Chefcoach Jeff Job wird sein Team mit Sicherheit auf die eigenen Stärken fokussieren. In der bislang einzigen Begegnung der beiden Mannschaften, siegte Herford im Oktober relativ sicher mit 6:1 im Auswärtsspiel beim Neusser EV. Mit einem weiteren Erfolg bliebe der HEV weiterhin mit Hamm und Neuwied im Verfolgertrio hinter dem Tabellenführer Diez-Limburg, der bereits einen deutlichen Vorsprung hat, jedoch zuletzt in Niederlagen im Inter Regio-Cup, sowie zuhause gegen Hamm einwilligen musste.
Die Partie gegen Neuss beginnt zur gewohnten Zeit um 20.30 Uhr im Eisstadion „Im Kleinen Felde“, die Tageskasse öffnet um 19.45 Uhr. Am Sonntag haben die Herforder spielfrei.     
  
    
Neusser EV
NEV muss sich auswärts behaupten
(RLW)  Nachdem am vergangenen Wochenende gleich zwei Partien im Neusser Südpark stattfanden, müssen sich die NEV-Anhänger nun ein wenig gedulden, bis sie ihr Team wieder in heimischer Halle zu sehen bekommen. Am 8.12. treffen die Benske-Schützlinge im Rahmen des Inter Regio Cups auf die Bulldogs aus Lüttich, bis dahin stehen drei Auswärtsspiele in der Regionalliga West an.
Am kommenden Freitag steht die Reise nach Ostwestfalen auf dem Programm, wo der Herforder EV auf das Team um Kapitän Francesco Lahmer wartet. Ähnlich wie der NEV hat auch der aktuelle Meister in dieser Saison mit einigen Verletzungssorgen zu kämpfen, die man mit identischen Mitteln bekämpft: beide Mannschaften setzen auf talentierte Nachwuchsspieler. Dass sich ein Top-Stürmer wie Killian Hutt aber nicht gleichwertig ersetzen lässt, steht außer Frage, nicht umsonst ist der Kanadier viertbester Scorer der Liga, obwohl er nur in acht von 13 Spielen zum Einsatz kam. Und dennoch befinden sich die Schützlinge von Erfolgstrainer Jeff Job mitten im Verfolgerfeld, nur zwei Punkte trennen den aktuellen Tabellenvierten von Platz zwei, den derzeit die Neuwieder Bären belegen. Neben bekannten Größen wie Gleb Berezovskij, Florian Böhm und Kapitän Fabian Staudt springt auch Verteidiger Guillaume Naud in die Bresche, wenn es gilt, Hutt zu ersetzen. Nicht zu vergessen Torhüter Kieren Vogel, der ebenfalls zu den besten der Liga zählt. Da die „Dragons“ am Sonntag spielfrei sind, gilt alle Konzentration dem Duell mit dem NEV, nach dem sie der Konkurrenz noch näher auf die Pelle rücken wollen. Spielbeginn in Herford ist am Freitag um 20:30 Uhr. 
Zwei Tage nach der Partie in Herford steht dem Neusser Tross eine deutlich kürzere Reise bevor. Mit den Dinslakener Kobras wartet ein Gegner auf die Quirinusstädter, über den man sich in dieser Saison mächtig geärgert hat. Zweimal trafen beide Mannschaften bisher aufeinander, beide Male siegten die Giftschlangen äußerst knapp und mit einem Tor Differenz. Geht es nach dem NEV, dann darf sich das alles am kommenden Sonntag (19 Uhr) gerne ändern. Wie groß die Chance ist, lässt sich im Voraus schwer einschätzen, denn der Gegner ist in beiden Richtungen für Überraschungen gut.
Beispiele für die oftmals schwankenden Leistungen der Kobras sind ein Sieg über den bis dahin unverwundbaren Tabellenführer aus Diez-Limburg, dem eine 5:1-Pokalschlappe bei den in der Tabelle schlechter postierten Ratinger Ice Aliens gegenüber steht. Als Tabellenfünfter stehen die Dinslakener im Vergleich zum Abschneiden in den letzten Jahren durchaus gut da, allerdings sind auch die Erwartungen nach einigen vielversprechenden Neuverpflichtungen in der Sommerpause gestiegen. Eine anspruchsvolle Aufgabe für Trainer Milan Vanek, der aber schon bei seinem letztjährigen Debüt hinter der Bande bewies, dass er mit Herausforderungen umgehen kann.
Mit gemischten Gefühlen blickt NEV-Coach Daniel Benske auf das vergangene Wochenende zurück. Dem Erfolgserlebnis im Inter Regio Cup gegen Leuven folgte eine phasenweise schwächere Leistung in der Meisterschaft gegen Neuwied. „Wir haben nicht durchgehend das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten“, blickt der Neusser Übungsleiter nicht nur auf das Ergebnis, das sich eigentlich sehen lassen konnte. Folgerichtig stellte Benske im zweiten Drittel die Reihen um und gab insbesondere den kampfstarken Youngstern verstärkt Einsatzzeiten, die es ihm mit entsprechenden Leistungen dankten. „Wir haben das alles intern aufgearbeitet und wollen am Wochenende wieder angreifen“, verdeutlicht Benske, dass Trainer und Mannschaft den Blick nach vorne richten. Mit Thorben Beeg, Patrick Fücker und David Bineschpayouh fehlten am Dienstag drei Spieler krankheitsbedingt, allerdings besteht Anlass zur Hoffnung, dass diese rechtzeitig fit werden. Weiterhin ungewiss ist der Einsatz des angeschlagenen Torhüters Ken Passmann, während Dennis Nürenberg derzeit nicht zur Verfügung steht.
  
    
Regionalliga Ost
    
FASS Berlin
Road Trip beginnt mit Doppelwochenende
(RLO)  Sieben Auswärtsspiele in Folge bestreitet FASS Berlin zwischen dem 23. November 2019 und dem 18. Januar 2020. Zum Auftakt des Road Trips gibt es ein Doppelwochenende. Am Freitagabend (19:30 Uhr) geht es in die Eissporthalle Charlottenburg, wo der ECC Preussen wartet, bevor man am Sonntag (18:30 Uhr) beim ESV Halle antritt.
Das Derby am Glockenturm ist gleichzeitig das absolute Gipfeltreffen der Regionalliga Ost, denn der ECC ist mit 30 Punkten aus zehn Spielen unangefochtener Tabellenführer, während FASS mit 26 Punkten aus elf Spielen auf Rang zwei liegt. Die Charlottenburger, die sich im Sommer aus der Oberliga Nord zurückgezogen hatten, dominieren die Regionalliga Ost bisher nach Belieben. FASS geht als Außenseiter und Herausforderer in das Spiel, kommt dabei mit dem Schwung des 3:2-Sieges gegen Titelverteidiger Schönheider Wölfe. “In den beiden Spielen gegen die Ligafavoriten wollen wir sehen, ob wir ganz oben mitspielen können”, sagt FASS-Headcoach Oliver Miethke.
Am Sonntag wartet in Halle die vermeintlich leichtere Aufgabe auf die Weddinger Cracks. Doch Miethke warnt: “Gerade an Halle kann man die gestiegene Qualität der Liga gut ablesen. Letztes Jahr waren sie als Aufsteiger Fünfter. Dieses Jahr haben die Hallenser ein stärkeres Team, wie wir vor ein paar Wochen im Erika-Heß-Eisstadion gesehen haben – doch sie stehen auf Rang acht. Es gibt keine leichten Gegner mehr, wir müssen in jedem Spiel bereit sein, unsere beste Leistung abzurufen.”
Für die Fanfahrt am 7. Dezember nach Niesky sind noch Plätze frei. Bitte bei sylvana.hoch @fass-berlin.de anmelden. Die Mannschaft freut sich auf Eure Unterstützung!
  


 Donnerstag 28.November 2019 www.icehockeypage.de 
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