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September 26
                         
Cantstatter Wasen
               
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
FASS Berlin
(RLNO)  Artem Bisliouk wird künftig die Defensive der Akademiker verstärken. Der 25-Jährige Weißrusse ging in den letzten drei Jahren in der Baden-Württemberg-Liga für die Mad Dogs Mannheim aufs Eis. 5 Tore und 10 Assists waren seine Bilanz aus 22 Spielen in der letzten Saison
  
Bergisch Raptors
(LLW)  Mit Lucas Goebels kommt ein neuer Goalie zum EC Bergisch Land. Der 24-Jährige wechselt von den Dinslakener Kobras nach Solingen
  
Red Dragons Regen
(BBZL)  Verteidiger Artur Schwarz wechselt aus der Bayernliga vom EV Dingolfing zum ERC. Der 26-Jährige absolvierte in der letzten Saison 34 Partien für seinen Heimatverein und konnte dabei einen Assist beisteuern
  
Passau Black Hawks
(OLS)  Angreifer David Seidl laboriert an einer Oberkörperverletzung, die ihn zu einer Pause von etwa vier Wochen zwingt
  
Nürnberg Ice Tigers
(DEL)  Verteidiger Jakob Weber muss wegen einer Fußverletzung für mindestens vier Wochen aussetzen
  
Münchner Luchse
(BBZL)  Mit Nico Zimemrmann gibt es beim MEK einen weiteren Neuzugang im team. Der 23-Jährige war zuletzt inaktiv und spielte davor im Fürstenfeldbrucker und Dachauer Nachwuchs
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Bei den Icefighters kommt es nochmal zu Veränderungen im Kader. Verteidiger Vladyslav Shyrin wechselt zu Energija Elektrnai und Stürmer Stefan Traut wird wegen privater Veränderungen nun doch nicht nach Salzgitter kommen
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Stürmer Michael Wagner, Matej Sadecky und Maxim Gramatik werden genauso bei den Weserstars bleiben wie die Verteidiger Joshua Hezel und Malte Maasböl
  
Fischtown Pinguins
(DEL)  Stürmer Lenny Boos musste wegen einer schwerwiegenden Verletzung operiert werden und wird langfristig ausfallen. Bennet Rosmy, der schon länger verletzt fehlt, erkitt einen Rückschlag, so dass er wohl die komplette Saison nciht zur Verfügung stehen wird
  
Red Bull München
(DEL)  Stürmer Chris DeSousa laboriert an einer Oberkörperverletzung und wird für mehrere Wochen pausieren müssen. Ausserdem fehlt auch noch Stürmer Philipp Krening wegen einer Unterkörperverletzung bis vorraussichtlich Mitte November
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel müssen mindestens vier Monate auf ihren Mannschaftskapitän verzichten. Jordan Hickmott hat sich im Training eine schwere Armverletzung zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  
Eisbären Eppelheim
(BWL)  Zur neuen Saison wurden mehrere Spieler nicht mehr berücksichtigt, oder stehen aus privaten Gründen nicht weter zur Verfügung. Demnach werden Elias Becker, Philippe Beisel, Kevin Herbel, Konstantin Ivanov, Luc Jann, Patrick Luo, Marius Metzner und Max Weber den ECE verlassen
  
EV Füssen
(OLS)  Stürmer Julian Straub hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und miss für mindestens sechs Wochen pausieren
  
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Mittwoch 20.November 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Nachmittags und heutigen Tages mit insgesamt 22 Beiträgen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest und Regionalliga West.

 
    
Deutscher Eishockey Bund
    
U20-Nationalmannschaft
27 Spieler für die WM-Vorbereitung nominiert
(DEB)  Die deutsche U20-Nationalmannschaft bestreitet vom 10. bis 18. Dezember 2019 in Füssen ihre Vorbereitung zur bevorstehenden 2020 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisterschaft (26. Dezember 2019 bis 5. Januar 2020 in Ostrava/Trinec). Für die Maßnahme nominierte U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter drei Torhüter, neun Verteidiger und 15 Stürmer.
Im 27-köpfigen Aufgebot befinden sich 21 Spieler, die bereits beim 4-Nationen-Turnier in Piešťany (Slowakei) nur knapp den Turniersieg verpasst haben. Hinzu kommen Goalie Tobias Ancicka (Lukko Rauma), Verteidiger Tobias Möller (Heilbronner Falken) und die Stürmer Dominik Bokk (Rögle BK), Nino Kinder (Winnipeg Ice), Taro Jentzsch (Sherbrooke Phoenix) sowie Valentino Klos (Heilbronner Falken/Adler Mannheim). Im Trainerteam befinden sich neben U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter auch Bundestrainer Toni Söderholm, Assistenztrainer Patrick Strauch, Torwarttrainer Ilpo Kauhanen und Athletiktrainer Christian Bachmann.
Die DEB-Auswahl trifft sich am 10. Dezember zu den ersten Trainingsmaßnahmen im Bundesleistungszentrum Füssen. Am 13. Dezember (19.00 Uhr) und 14. Dezember (14.00 Uhr) steht der deutschen Mannschaft in zwei Vorbereitungsspielen die Schweiz gegenüber. Beide Partien werden in Lenzerheide (Schweiz) ausgetragen. Die Abreise der DEB-Auswahl nach Ostrava (Tschechien) erfolgt am 18. Dezember. Vor Ort absolviert die deutsche U20-Nationalmannschaft zwei weitere Vorbereitungsspiele: Am 21. Dezember trifft die DEB-Auswahl auf Finnland und am 23. Dezember auf den späteren WM-Vorrundengegner aus den USA. Beide Begegngungen finden am Abend statt – die genauen Bullyzeiten werden jedoch noch bekanntgegeben.
Tobias Abstreiter, U20-Bundestrainer: „Wir werden die Zeit in Füssen und Ostrava nutzen, um uns bestmöglich auf die Weltmeisterschaft vorzubereiten und einige taktische Dinge zu testen. Das Niveau der vier Vorbereitungsspiele ist sehr hoch, da wir auf weitere WM-Teilnehmer treffen. Hier gilt es an den Feinheiten zu arbeiten und den Rhythmus für das bevorstehende Turnier zu finden. Nach den ersten beiden Begegnungen gegen die Schweiz werden wir am 16. Dezember den erweiterten WM-Kader verkünden – das finale 23-köpfige Aufgebot geben wir nach den Spielen gegen Finnland und die USA bekannt.“
Kader:
Pos
Name

Vorname

Verein

GK

Ancicka

Tobias

Lukko Rauma

GK

Hane

Hendrik

Düsseldorfer EG

GK

Maurer

Philipp

EV Landshut

       
D

Dersch

Alexander

Düsseldorfer EG

D

Heinzinger

Niklas

Tölzer Löwen

D

Hüttl

Leon

Löwen Frankfurt

D

Wirt

Daniel

Löwen Frankfurt

D

Mass

Philip

RB Hockey Juniors

D

Mik

Eric

Eisbären Berlin / Lausitzer Füchse

D

Gnyp

Simon

Kölner Haie

D

Möller

Tobias

Heilbronner Falken

D

Glötzl

Maximilian

Kölner Haie

       
F

Schütz

Justin

EHC Red Bull München

F

Stützle

Tim

Adler Mannheim

F

Peterka

John-Jason

EHC Red Bull München

F

Bokk

Dominik

Rögle BK

F

Lobach

Dennis

RB Hockey Juniors

F

Schinko

Luis

Löwen Frankfurt

F

Brune

Louis

Adler Mannheim / Heilbronner Falken

F

Kinder

Nino

Winnipeg Ice

F

Valenti

Yannik

Adler Mannheim / Heilbronner Falken

F

Jentzsch

Taro

Sherbrooke Phoenix

F

Varejcka

Filip

RB Hockey Juniors / EHC Red Bull München

F

Reichel

Lukas

Eisbären Berlin

F

Klos

Valentino

Adler Mannheim / Heilbronner Falken

F

Nijenhuis

Jan

Grizzly Adams Wolfsburg

F

Fleischer

Tim

Iserlohn Roosters / Bietigheim Steelers

  
    
Deutsche Eishockey Liga / Deutsche Eishockey Liga 2
    
Grizzlys Wolfsburg
Grizzlys versteigern Halloween-Trikots
(DEL)  Die Grizzlys Wolfsburg versteigern ihre diesjährigen Halloween-Trikots, welche im Heimspiel gegen den EHC Red Bull München getragen wurden. Der gesamte Erlös kommt dem schwer verunglückten Eishockeyspieler Tjalf Caesar und seiner Familie zugute.
Tjalf Caesar war am 26. Oktober in der Partie seines Hamburger SV gegen Sande mit dem Kopf voraus gegen die Bande gefallen und musste anschließend auf dem Eis reanimiert werden. Inzwischen ist der 23 Jahre junge Verteidiger aus dem künstlichen Koma erwacht und wieder ansprechbar. Wie sich der Gesundheitszustand entwickelt, ist derzeit noch nicht sicher.
Die Grizzlys Wolfsburg unterstützen Tjalf und seine Familie in Form des Erlöses der Trikotauktionen und wünschen weiterhin alles erdenklich Gute. 
Hier geht es zu den Auktionen.
  
    
Löwen Frankfurt
Löwen Frankfurt, RheinMain EXTRA TIPP, VGF und Oberbürgermeister präsentieren „Löwen-Bahn“
(DEL2)  Bahn frei für die „Löwen-Bahn“! Die Löwen Frankfurt sind ab sofort gut sichtbar auf einer U-Bahn im öffentlichen Personennahverkehr der VGF unterwegs. Unterstützt wurde das Branding des Zugs vom RheinMain EXTRA TIPP.
Die Einweihung der Löwen-Bahn übernahmen Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann, VGF-Geschäftsführer Thomas Wissgott, Löwen-Gesellschafter Andreas Stracke sowie die beiden Löwen-Profis Marius Erk und Leon Hüttl.
Die Bahn vom Typ U5-25 ist 25 Meter lang und bietet Platz für 184 Fahrgäste. Sie wird vorwiegend auf den Linien der U4, U6 und U7 eingesetzt werden. Die „Löwen-Bahn“ ist in den typischen Löwen-Farben schwarz, grau und orange gehalten. Neben dem großen Löwen-Kopf-Logo und dem Logo des RheinMain EXTRA TIPP sind auch ein Eishockey-Spieler und die Frankfurter Skyline zu sehen.
Peter Feldmann, Oberbürgermeister Stadt Frankfurt am Main: „Die Löwen sind als Teil unserer Sportstadt Frankfurt nicht mehr wegzudenken. Sie sind durch ihre Erfolge zu einer eigenen Marke und somit zum Imageträger für Frankfurt und die Region geworden. Die Löwen-Bahn wird den Verein, auch mit seinem sozialen Engagement, noch breiter in die Öffentlichkeit und begeisterten Herzen der Fans bringen“, so der Oberbürgermeister.
Thomas Wissgott, Geschäftsführer Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH (VGF): „Die VGF als ein Unternehmen, das tief mit der Stadt Frankfurt verwurzelt ist, unterstützt deren Institutionen und Organisationen in vielen Bereichen. Besonders engagiert sind wir im sportlichen Bereich. Wir freuen uns als VGF sehr, dass wir nun mit der Löwen-Bahn unsere enge Verbindung mit unserer Stadt und dieser ganz besonderen Mannschaft in Szene setzen können.“
Löwen-Gesellschafter Andreas Stracke: „Wir pflegen eine langjährige und enge Partnerschaft mit der VGF. Was liegt da näher, als wieder mit einer neuen Löwen-Bahn das Frankfurter Stadtbild zu prägen. Es passt auch einfach gut, schließlich nutzen viele unserer Fans die Möglichkeit, ihre Eintrittskarte für die Löwen-Heimspiele als Ticket für den öffentlichen Personennahverkehr zu nutzen. Unser Dank gilt der VGF, dem Rhein-Main EXTRA TIPP, Werbetechnik Jürgen Schreiner und Designer Jan Langela für die tatkräftige Unterstützung bei der Umsetzung dieses großartigen Projekts.“
  
Löwen sechs Wochen ohne Mitchell
Die Löwen Frankfurt müssen sechs Wochen auf Adam Mitchell verzichten. Der Kapitän verletzte sich im Spiel gegen Ravensburg am vergangenen Freitag am Oberkörper.
Löwen-Sportdirektor Franz-David Fritzmeier: „Der Ausfall von Adam wiegt besonders schwer. Als Kapitän der Löwen ist er nicht nur auf dem Eis, sondern auch in der Kabine extrem wichtig. Jetzt gilt es für das Team noch enger zusammenzurücken.“
Mitchell absolvierte seit seinem Wechsel nach Frankfurt im Sommer 2018 insgesamt 84 Spiele. Dabei erzielte er 105 Punkte (39 Tore, 66 Assists). In der aktuellen Saison steuerte er in 18 Partien 18 Punkte bei.
Neben Mitchell müssen die Löwen auch weiterhin auf Thomas Gauch, Alex Roach und Mike Fischer.
  
    
ESV Kaufbeuren
„AFTER-WORK-EISHOCKEY“ GEGEN DIE BAYREUTH TIGERS / Nach der Arbeit gemeinsam ins Eishockey - Gruppenrabatte für Firmen zum Heimspiel gegen Bayreuth
(DEL2)  Für das Heimspiel am kommenden Dienstagabend den 26. November 2019 gegen die Bayreuth Tigers gibt es eine After-Work Eishockey im Kollegenkreis Aktion. Dabei können alle Chefs und deren Mitarbeiter/innen und Ehepartner oder Lebensgefährten, Geschwister oder auch Kinder von tollen Gruppenrabatten profitieren. Spielbeginn in der erdgas schwaben arena ist um 19:30 Uhr.
Welche Rabatte gibt es?
Gruppen ab vier Personen bezahlen für einen Stehplatz pro Person anstatt 14,- Euro nur 9,- Euro. Gruppen ab zehn Personen bekommen das Einzelstehplatzticket sogar schon für nur für 8,- Euro. Als Dank für den Organisator oder Abholer gibt es einen ESVK Fanschal gratis dazu. Bei einer Gruppenstärke ab zehn Personen gibt es einen zweiten Schal obendrauf.
Wie funktioniert die Aktion?
Eine gesammelte Anmeldung der Firma unter gmbh @esvk.de oder per Telefon unter 08341/3300 muss bis Montag den 25. November 2019 um 16:00 Uhr vorliegen. Nach Rücksprache können die Tickets dann in der Geschäftsstelle abgeholt werden.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch in der erdgas schwabeb arena
  
Drei Spiele binnen fünf Tagen stehen auf dem Programm
Für die DEL 2 Clubs stehen in den nächsten fünf Tagen gleich drei Spieltage auf dem Programm. Der ESV Kaufbeuren reist dabei am Freitagabend zum EHC Freiburg. Das erste Bully im Breisgau ist um 19:30 Uhr. Am späten Sonntagnachmittag kommt es dann zum ersten Derby gegen den EV Landshut in der erdgas schwaben arena. Der Spielbeginn gegen den diesjährigen Aufsteiger ist zur familienfreundlichen Zeit um 17:00 Uhr. Nur zwei Tage später, am Dienstagabend um 19:30 Uhr, gastieren dann die Bayreuth Tigers in Kaufbeuren. Zu diesem Heimspiel bietet der ESVK beim sogenannten "After-Work-Eishockey" Aktionstag tolle Gruppenrabatte auf Stehplatztickets an.
Tickets für die Heimspiele der Joker sind wie gewohnt im Ticket Onlineshop, in allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie in der ESVK Geschäftsstelle und an den Abendkassen erhältlich. Weiter werden auch alle Spiele des ESV Kaufbeuren live auf Sprade TV übertragen.
Aus sportlicher Sicht kann ESVK Trainer Andreas Brockmann am Wochenende wohl fast aus den Vollen schöpfen. Mit einer Rückkehr aus dem Verletztenlazarett von Joey Lewis und Branden Gracel wird dabei fest gerechnet, so dass mit der Rückkehr des Kanadiers sogar fünf einsatzfähige Kontingentspieler zur Verfügung stehen und man gespannt sein darf, welche vier Spieler auflaufen werden. Fraglich ist derweil noch ein Einsatz von Stefan Vajs, der aktuell an einem grippalen Infekt leidet. Die genaue Rückkehr von Verteidiger Philipp de Paly in den Kader ist derzeit leider noch völlig unklar, da der Heilungsverlauf nicht wie erhofft von statten ging.
  
DRITTES ERFOLGREICHES ESVK BENEFIZESSEN - Ein großer Dank geht an alle Teilnehmer sowie an das Küchen- und Serviceteam des Landgasthof Hubertus
Auch das dritte ESVK Benefizessen am 18. November 2019 im Landgasthof Hubertus in Apfeltrang war wieder ein großartiger Erfolg. Egal ob im Küchendienst oder im Servicebereich, die Spieler brachten sich voll mit ein und sorgten somit zusammen mit dem Küchen- und Serviceteam des Landgasthofes für einen wunderschönen und sehr launigen Montagabend.
Auch die gut 130 Gäste, darunter viele Sponsoren und Fans der Joker, zeigten sich mit den kulinarischen Köstlichkeiten des vier Gänge-Menüs und dem Einsatz der Spieler mehr als zufrieden und hatten viel Spaß an diesem Abend. Insgesamt kam dabei eine stolze Spendensumme von 4800,- Euro zu Stande. Diese geht nun zu gleichen Teilen an die Kaufbeurer Hilfsorganisation humedica e.V., an den seit einem Unfall bei einem Eishockeyspiel vom 4. Halswirbel an gelähmten Thomas Holzmann aus Lechbruck und die Wertachtal-Werkstätten Kaufbeuren-Ostallgäu.
Die ESVK Spielbetriebs GmbH möchte sich auf diesem Wege bei allen fleißigen Händen des Landgasthof Hubertus samt den Mitarbeitern in Küche und Service, den anwesenden Gästen und der 1. Mannschaft des ESVK sehr herzlich bedanken, welche durch ihren wunderbaren Einsatz diese tolle Spendensumme erst ermöglicht haben. Ein weiterer großer Dank geht dabei auch an FZ Getränke GmbH in Roßhaupten, welche die Weine für das Benefizessen gespendet hat
  
   
EHC Lausitzer Füchse
VERTRAGSAUFLÖSUNG - JAKE USTORF WECHSELT NACH FREIBURG
(DEL2)  Der Vertrag mit Stürmer Jake Ustorf wird aufgelöst. Er kam 2018 per Förderlizenz der Eisbären Berlin nach Weißwasser. Gleichzeitig wurde er für den Kooperationspartner in der Oberliga, die Crocodiles Hamburg lizenziert. Für die aktuelle Saison wurde er von den Lausitzer Füchsen unter Vertrag genommen. Er kam in dieser Saison auf 10 Einsätze in der DEL2.
Der Spieler bat um die Vertragsauflösung, da er sich einem Team anschließen möchte, wo er die Möglichkeit auf mehr Eiszeit bekommt.
Die sportliche Leitung der Lausitzer Füchse akzeptierte seinen Wunsch und der Vertrag wurde im beiderseitigen Einvernehmen aufgelöst. Er wechselt mit sofortiger Wirkung zum EHC Freiburg.
Wir danken Jake für seinen Einsatz im Trikot der Lausitzer Füchse und wünschen ihm für seine sportiche und private Zukunft alles Gute.
  
DER CHARITY-KALENDER 2020 - ENDLICH IST ER DA !
In der vergangenen Woche angekommen, können wir Ihnen und euch nun voller Stolz die dritte Auflage unseres Charity-Kalenders präsentieren!
In Zusammenarbeit mit Kramer Medien und „Ihr Friseur - Cut and Style“ steht er diesmal unter dem Motto „ALLTAGSHELDEN UNSERER STADT“ und ist denen gewidmet, die sich bei Wind und Wetter dafür einsetzen, dass die Einwohner der Stadt rundum gut versorgt sind, die mit ihrem Einsatz Leben retten und die mit ihren Einrichtungen für eine, heute nicht mehr selbstverständliche, Freizeitgestaltung sorgen. All denen möchten wir DANKE sagen. Der Kalender ist auch in diesem Jahr wieder auf 100 Stück limitiert und kostet 30,- Euro. Die ersten Exemplare sind sogar schon verkauft worden. Die Erlöse aus dem Verkauf gehen wie in den vergangenen Jahren zu 100% an gemeinnützige Vereine. Neben dem Verein „Herzenswünsche Oberlausitz e.V.“ haben wir uns dieses Jahr, gemeinsam mit „Ihr Friseur - Cut and Style“, für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Weißwasser entschieden. Den dritten Verein werden wir noch rechtzeitig bekannt geben.
Erhältlich sind die Kalender im Fanshop "Hockeyfuchs Lausitz" an der weeEisArena, bei „Ihr Friseur - Cut and Style“ am Boulevard, Ihr Friseur Men. Barber, an der weeEisArena, Ihr Friseur in der Bahnhofstraße, im Textilhaus Ritter und bei AGIP im Halbendorfer Weg in Weißwasser.
  
    
Oberliga Süd / Oberliga Nord
    
Deggendorfer SC
DSC muss Ausfälle verkraften: Thomas Greilinger fehlt bis zu 6 Wochen
(OLS)  Nachdem bereits Andreas Gawlik nach dem Auswärtsspiel in Memmingen bis auf weiteres ausfällt, erreichte den Deggendorfer SC eine erneute Hiobsbotschaft: Thomas Greilinger fehlt dem Team voraussichtlich für die nächsten 6 Wochen mit einer Oberkörperverletzung. 
Die Frage nach der Verpflichtung eines Ersatzes für Greilinger verneint der sportliche Leiter Neville Rautert entschieden: „Es gibt keinen Spieler, der Thomas 1 zu 1 ersetzen könnte.“ Er will keine Panikmache zulassen: „Wir glauben an unsere Mannschaft und die wird das zusammen so wie in Rosenheim als Team kompensieren.“
Zurückkehren wird bis zum nächsten Wochenende René Röthke, der am Sonntag kurzfristig verletzt ausgefallen war.
  
    
Hannover Scorpions
Scorpions vs. Icefighters Leipzig - Sonntag 24. Nov. 18:00 Uhr
(OLN)  In den letzten drei Spielen (Essen, Rostock, Hamburg) haben die Scorpions 18 Tore geschossen und doch nur 4 Punkte eingefahren. Das ist noch nicht Das, was die Scorpions sich vorstellen.
„ Das Spiel nach vorn funktioniert nach dem Umbau im Kontingentspielerbereich wieder sehr viel besser, im Defensivbereich waren wir durch den krankheitsbedingten Ausfall von Andy Reiss und den damit verbundenen Umstellungen anfällig“, so Coach Dieter Reiss.
Am Sonntag um 18:00 Uhr empfangen die Scorpions die Icefighters Leipzig (Anstoßbully 18:00 ) auf eigenem Eis, in der hus de groot EISARENA.
„ Die Leipziger stehen direkt vor uns in der Tabelle“, so Sportchef Eric Haselbacher, „wir müssen auch am Sonntag unsere Offensivkraft aufs Eis bringen und uns auch im Defensivbereich 100%ig konzentrieren“.
Ehe die Scorpions am Sonntag die Gäste aus der Messestadt empfangen, steht am Freitag, den 22.11. die äußerst schwere Auswärtsbegegnung in Holland gegen die Tilburg Trappers auf dem Plan. Auch hier haben die Scorpions nur eine Chance, wenn sie genauso konzentriert und engagiert wie im ersten Drittel des letzten Heimspiels gegen Tilburg zu Werke gehen.
  
    
Bayernliga / Landesliga Bayern / Bezirksliga Bayern
    
EC Pfaffenhofen
ECP-Rumpfteam dreht Partie gegen Erding - Energieleistung der Eishogs nach 0:2 Rückstand
(BYL)  Fünf Punkte gegen zwei in der Tabelle besser platzierte Teams, besser hätte das Wochenende sportlich für den EC Pfaffenhofen gar nicht laufen können. Nach dem 4:3 Sieg nach Verlängerung am Freitag beim EHC Klostersee, schlugen die Pfaffenhofener am Sonntag auch den TSV Erding und bog dabei einen 0:2 Rückstand  noch in einen 3:2 (0:1; 1:1;2:0) Erfolg um.
Getrübt wurde die Freude allerdings durch die Verletzung von Nico Kroschinski, der sich am Freitag schwer verletzt hatte und ebenso wie David Felsöci und Marko Babic auf der Liste der langfristigen Ausfälle steht. Da kurzfristig auch noch die erkrankten Philipp Hähl und Timo Jüngst passen mussten, wurden für das Heimspiel gegen Erding U 20-Spieler Leonardo Uhl und der immer noch angeschlagene Quirin Oexler, den Chris Heid aber auf der Bank beließ, zum Team beordert, um wenigstens drei Angriffsreihen und zwei Verteidigerpaare aufbieten zu können. Die stark dezimierte ECP-Rumpftruppe bewies aber Moral und kam mit einer Energieleistung nach Rückstand noch zu einem nicht erwarteten Erfolg gegen die favorisierten Gäste. Deren Trainer Thomas Vogl war nach der Partie ziemlich bedient und sprach von einer desolaten Leistung seiner Mannschaft. „So kann man nicht auftreten, wenn man um Platz 6 mitspielen will. Da haben meine Spieler wohl gedacht, die Punkte schon im Sack zu haben,“ schimpfte er. Dabei sah es bis Mitte der Partie auch danach aus. Denn trotz Überlegenheit im Auftaktdrittel lagen die Gastgeber zur ersten Pause mit 0:1 zurück, weil wieder etliche gute Möglichkeiten ausgelassen wurden. Die beste davon hatte Jakub Felsöci, der die Scheibe aber über das leere Tor setzte. Auf der Gegenseite nutzten dagegen die Gäste ihre erste Überzahlmöglichkeit eiskalt aus. Philipp Michl war im Nachschuss erfolgreich (16.) und besorgte die glückliche Pausenführung, die Daniel Krzizok gleich nach Wiederbeginn sogar ausbauen konnte, als er einen Schuss noch abfälschte und so dem starken Patrick Weiner im ECP-Tor keine Chance ließ (22.). Wieder waren die Gladiators mit einem Mann mehr auf dem Eis gewesen. Die Eishogs wankten nun, aber sie kämpften sich in die Partie zurück und verkürzten in der 30. Minute auf 1:2. In Überzahl hatte Jake Fardoe abgezogen und John Lawrence fälschte unhaltbar ab. Die Hausherren witterten nun  ihre Chance, mussten dann aber längere Zeit auf ihren Kapitän Jake Fardoe verzichten, der nach einer Rangelei 12 Strafminuten aufgebrummt bekam und seiner Mannschaft bis weit ins Schlussdrittel hinein fehlte. Chris Heid stellte sofort auf zwei Blöcke um und die kamen fest entschlossen nach der Pause wieder auf das Eis. Nach einem Zuspiel von John Lawrence markierte Nick Endreß in der 42. Minute mit einem platzierten Handgelenkschuss den Ausgleich. Den Gladiators war die Nervosität nun deutlich anzusehen. Die Partie war ihnen jetzt entglitten und in der 48. Minute lagen sie plötzlich hinten. Jakub Felsöci lenkte einen Pielmeier-Schuss ins Netz. Kurz danach kam  auch Jake Fardoe wieder zurück und half, den knappen, aber verdienten Erfolg gegen die Schlussoffensive der Erdinger, die auch mit sechs Mann Patrick Weiner nicht mehr bezwingen konnten, ins Ziel zu retten. 
  
    
EHC Waldkraiburg Löwen
EHC Waldkraiburg feiert „Blaulicht-Tag“ - Spiele gegen Schongau und Passau stehen ins Haus
(BYL)  Ein Wochenende der Gegensätze steht dem EHC Waldkraiburg ins Haus. Am Freitag, den 22.11.2019 um 20:00 Uhr kommt der Vorletzte der Tabelle, die EA Schongau in die Raiffeisen-Arena. Dieser Spieltag ist auch verbunden mit dem „Blaulicht-Tag“ aber mehr dazu später. Am Sonntag darauf fahren die Löwen samt Anhang zu den Black Hawks aus Passau, einem der Top-Verfolger des EHC in dieser Saison.
Mit dem Freitagsspiel startet der EHC Waldkraiburg in die Rückrunde der Bayernliga-Hauptrunde. Die Hälfte ist also geschafft und für die, gibt es ein mehr als nur gutes Zwischenzeugnis. Ganz im Gegenteil zu unserem Gegner vom Freitag. Die Mammuts haben sich in dieser ersten Hälfte sehr schwer getan mit dem Spielen. Zu Hause verlor man am zweiten Spieltag gegen die Löwen mit 2:7 und auch der Rest der Serie sieht nicht sehr rosig aus. Zwei astreine Siege, gegen Klostersee und Königsbrunn stehen zu Buche, ebenso wie ein Sieg in Overtime am ersten Spieltag gegen den TEV Miesbach – ein Achtungserfolg. In Punkten heißt das 10 und somit ist man nur einen Punkt vor Bad Kissingen, die jedoch zwei Spiele weniger auf dem Konto haben.
Das zweite sehr wichtige Event an diesem Tag wurde bereits vor einigen Wochen initiiert und findet seinen Höhepunkt an diesem Spieltag in der Raiffeisen-Arena: Der Blaulichttag des EHC Waldkraiburg. „Dieser Tag liegt uns deshalb so am Herzen, da er ein, noch viel zu kleines, Dankeschön an alle freiwilligen Helfer von Feuerwehren, Sanitätern und anderen „Blaulicht-Institutionen“ ist“, sagt Wolfgang Klose, Präsident des EHC Waldkraiburg. „Gerade zu Zeiten in denen sich Meldungen zu Übergriffen gegen Rettungskräfte mehren, ist es umso wichtiger zu zeigen, dass der Großteil der Menschen dankbar ist, dass sie Hilfe erhalten, wenn sie sie benötigen“, so Klose weiter. Der Blaulicht-Tag garantiert, durch eine Voranmeldung die per Brief an über 100 Rettungsstellen und Wehren im Landkreis ging, allen angemeldeten Menschen freien Eintritt ins Stadion. Mit bisher weit mehr als 200 Anmeldungen, kann man sehr zufrieden mit der Resonanz sein.
Als Gastgeber im ersten Saison-Heimspiel, besiegte der EHC Waldkraiburg den damals haushohen Favoriten, die Passau Black Hawks. Am kommenden Sonntag wollen sich die Black Hawks dafür revanchieren und, sieht man sich den Saisonverlauf so an, ist das durchaus möglich. Eine Niederlage nach Overtime und drei reguläre Niederlagen stehen für Passau auf dem Zettel. Durch zehn Siege, davon dreimal zu Null, haben sich die Black Hawks, mit 31 Punkten auf Platz 3 der Ligatabelle gesetzt. Der EHC, der ohne den im Dorfen-Derby verletzten Tim Ludwig und dem leider noch immer verletzten Kapitän Michael Trox antreten wird, erwartet demnach ein schweres Spiel gegen hochmotivierte Passauer die zuletzt eine Niederlage gegen die River Rats aus Geretsried hinnehmen mussten.
Das Fanprojekt Waldkraiburg wird für dieses Spiel wieder einen Fanbus zur Verfügung stellen. Die einfachste und bequemste Möglichkeit mit gleichgesinnten die kurze Reise nach Passau anzutreten. Alle Informationen dazu und die formlose Anmeldung funktionieren über die Facebook-Seite des Fanprojekts oder per E-Mail an: fanbus @ehcwaldkraiburg.com
  
    
ERSC Amberg
Bernhard Keil trifft doppelt beim Comeback / ERSC besiegt starke Vilshofener
(BLL)  Der ESC Vilshofen leistet dem ERSC Amberg zwei Drittel lang erbitterten Widerstand, dann entscheidet ein unerwarteter Rückkehrer die Freitagspartie der Eishockey-Landesliga im Eisstadion am Schanzl zu Gunsten der Wild Lions.
Fast zwei Monate fehlte Bernhard Keil den Löwen verletzungsbedingt, im Schlussdrittel gegen starke Vilshofener Wölfe avancierte der Stürmer mit zwei Treffern und einer Torvorlage zum Matchwinner für sein Team: „Das zeigt wie wichtig unser Käptn ist. Das war ein super Comeback“, freute sich nicht nur Dan Heilman über die Rückkehr des Torjägers. Der ERSC-Coach wollte auch noch zwei weitere Akteure hervorheben: „Beide Torhüter waren sehr stark“, lobte er den Vilshofener Klaus Hieronymus und dessen Amberger Pendant, Oli Engmann. Diese beiden waren wohl hauptverantwortlich dafür, dass es nach zwei Dritteln nur 1:1 stand, denn beide waren oftmals im Brennpunkt. Gar torlos verlief der erste Abschnitt, in dem Daniel Krieger zwar den Pfosten traf, ansonsten aber die Gäste gefährlichere Angriffsaktionen verzeichneten.
Eine Schrecksekunde gab es auf Amberger Seite gleich zum Auftakt des zweiten Drittels zu verdauen, wo Andreas Hampl nach einem an sich unscheinbaren Foul (Behinderung) auf dem Eis offenbar ohne Bewusstsein zusammenbrach und anschließend ins Klinikum verfrachtet wurde. Von dort kam allerdings kurz nach Spielende bereits die Entwarnung, dass es sich „nur“ um eine Gehirnerschütterung handele. Der Allrounder war am Samstag auch bereits wieder Zuhause. Die Löwen bekamen nun besseren Zugriff auf Spiel und Gegner, die ganz zwingenden Chancen hielten sich zunächst aber weiter in Grenzen – bis Daniel Krieger nach Vorarbeit von Engmann und Felix Söllner auf die Reise geschickt wurde und im Fallen zum 1:0 traf. Lange währte die Freude auf ERSC-Seite jedoch nicht, denn nur wenig später glichen die Wölfe durch Maximilian Artmann aus – und das war zu diesem Zeitpunkt gewiss nicht unverdient.
„Vilshofen war sehr kompakt und schwer für uns zu bespielen. Aber eine gute Mannschaft findet Zuhause einen Weg und das haben wir im letzten Drittel gemacht. Deshalb bin ich stolz auf die Jungs“, verwies Heilman auf die entscheidende Phase, in der sein Team das Spiel in den Griff bekam. Türöffner dafür war das frühe 2:1, das Stephan Huber bereits nach 84 Sekunden mit einer Energieleistung gelang, Keil und Felix Köbele hatten assistiert. In der Folge wuchs der Druck der Gastgeber, aber die Gegenwehr der Wölfe ließ erst erkennbar nach, als Keil zum 3:1 traf. Köbele war hier ebenso der Vorbereiter wie beim entscheidenden 4:1 des so lange vermissten „Knipsers“.
Matthias Rimböck, sportlicher Leiter der Wölfe, sah ein „interessantes, abwechslungsreiches Spiel für die Zuschauer, mit einem annehmbaren Ergebnis seines Teams, das aber im Schlussdrittel die Scheiben nicht mehr kontrolliert aus der Verteidigungszone brachte“. Für Dan Heilman waren es „einfach drei ganz wichtige Punkte“, nach einem Blick auf die enge Tabellenkonstellation.
  
    
SC Forst
Neues Outfit für die Nature Boyz - Neue Trikots beim Sponsor präsentiert
(BLL)  Ab sofort dominiert bei den Nature Boyz vom SC Forst die Farbe Blau auf deren neuen Trikots.  Die neuen Trikots waren erforderlich, denn die alten, in den Farben Dunkelrot, haben ausgedient. In den vergangenen Monaten konnte das Vorstandsteam einige neue Sponsoren für den Eishockeysport begeistern. Diese finanzielle Unterstützung ist absolut notwendig, denn sonst könnte der kostenintensive Spielbetrieb nicht mehr geschultert werden. Einige ältere Sponsoren zogen sich zurück, so mußte um Ersatz geworben werden. Die neuen Trikots wurden jetzt beim Hauptsponsor der Nature Boyz, dem Sportstudio Guffanti aus Peißenberg, vorgestellt. 
Seit die neuen Trikots im Einsatz sind, agiert die Mannschaft erfolgreicher, denn alle bisher erreichten Punkte wurden im neuen Outfit errungen. Die Vorstandschaft, wie auch das gesamte Betreuerteam, bedankt sich hiermit bei allen Sponsoren und Unterstützern des Vereines. Dieser Dank gilt auch für diejenigen, die ihre Unterstützung eingestellt haben.
Auf dem Bild sind zu sehen, von links nach rechts: Mannschaftskapitän Manfred Guggemos, Firmenchefs Peter und Marco Guffanti, sowie Martin Burger, ehemaliger Kapitän und jetziger 2. Abteilungsvorstand. 
  
    
EV Pfronten
IN ALLERLETZTER MINUTE - Jörg Neumann sichert EVP Heimsieg
(BLL)  Am Sonntagabend gegen 19 Uh, wurde es plötzlich laut im Pfrontener Eisstadion, als Benjamin Gottwalz 19 Sekunden vor Ende der Begegnung den 3:2-Siegtreffer erzielte. Damit war der zweite Heimsieg des Eishockey-Landesligisten unter Dach und Fach. In der Vorwoche hatten sich die Falcons ja von Trainer Gerhard Koziol getrennt (unsere Zeitung berichtete). Lange Zeit sah es auch am Sonntag allerdings nicht nach einem Erfolg der Pfrontener aus. Denn zunächst mussten sie wieder einmal einem Rückstand hinterher laufen. Denn nachdem die Hausherren im ersten Drittel zwar mehr Spielanteile zu verzeichnen hatten, zeigten die Gäste kurz nach Beginn des Mitteldrittels, wie man es besser machen kann. Sieben Sekunden nach Wiederanpfiff überwand Robert Schatton Pfrontens Schlussmann Fabian Mölle und brachte die Oberbayern in Führung. Knapp eine Minute später war es erneut Schatton, der per Penalty den Zwei-Tore Vorsprung für Reichersbeuern erzielte. Die Pfrontener brauchten im Anschluss etwas, um sich davon zu erholen, schlugen jedoch in Person von Jörg Neumann kurz vor der Pause zurück. Der Routinier sorgte dann im Abschlussdrittel auch für die Szene des Spiels, als er sehenswert mehrere Spieler der Gäste narrte und die Scheibe an Schlussmann Kilian Haltmair vorbei bugsierte. Den Puck, der kurz vor der Torlinie liegen blieb, schob dann Sebastian Weixler zum verdienten Ausgleich ein. Der Rest ist bekannt: Benjamin Gottwalz besorgte den Siegtreffer und Jörg Neumann avancierte mit einem weiteren Assist zum Matchwinner. 
 
    
ESC Kempten 1b
Chance vertan - ESC Kempten 1b bleibt nach 0:1 gegen Woodstock Augsburg Tabellenletzter
(BBZL)  Eine durchaus vermeidbare und bittere 0:1 Niederlage heimste sich die 1b der Kemptener Sharks am Sonntag gegen Woodstock Augsburg ein. Anders umschrieben kann man von der bisher schlechtesten Saisonleistung seit deren Bestehen sprechen. Über alle drei Drittel kam die Mannschaft nie richtig in Fahrt. Es gab keine richtig zwingenden Torchancen für die Kemptener, wie in den Spielen zuvor. Ja man hätte meinen können das die Hausherren vier Stunden mit einem Bus angereist wären so gering war die Laufbereitschaft. Ein Starker Rückhalt im Augsburger Tor war Alexander Oertel der seinen Kasten durch schöne Paraden bis zum Schluss verdient sauber hielt. Im Gegenteil war Augsburg das durchaus agilere Team welches immer wieder zu guten Einschussmöglichkeiten kam, welche jedoch vom besten Kemptener Florin Baumberger immer wieder zunichte gemacht wurden. Beim einzigen Treffer durch Augsburg an diesem Abend war dann aber auch er machtlos. Bis kurz vor Ende der Partie ließ die Zweite der Kemptener alles vermissen, was so zu einem Eishockeyspiel
gehört. Leidenschaft, Kampf und Einsatz war bei fast allen Kemptener Akteuren nicht zu sehen und somit endeten Angriffe auf des Gegners Tor oft mit Fehlpässen, Einzelaktionen oder unnötigen Scheibenverlusten. Auch aus den reichlichen Überzahl Situationen, konnten die Kemptener diesmal kein Kapital schlagen. Der Ausgleichstreffer für Kempten fiel genau mit der Schlusssirene, wurde von den Unparteiischen dann aber nicht mehr anerkannt. Diese unnötige aber in der Form verdiente Niederlage gilt es nun aufzuarbeiten. Aus den gemachten Fehlern muss die Mannschaft lernen und sich dann wieder auf die weiteren Aufgaben die anstehen fokussieren.
  
    
Regionalliga Südwest
    
EHC Zweibrücken Hornets
EHC Zweibrücken gewinnt  mit 7:4 (2:1/3:1/2:2) in Heilbronn
(RLSW)  Nach der Heimniederlage gegen die Banden Rhinos hatten sich die Hornets für die Partie bei den Eisbären einiges vorgenommen. Und diesmal ging der Matchplan auf. 18 Feldspieler und zwei Torhüter machten sich am Freitag auf die Reise nach Heilbronn. Auf der Gegenseite standen 19 Feldspieler und zwei Torhüter.
Hauptschiedsrichter der Partie war Lucas Bierther, der von der von Tobias Wollenschläger und den beiden Linienrichtern Mike Kerbel und Denis Menz unterstützt wurde. Dieses Quartett sollte später noch die Aufmerksamkeit auf sich ziehen.
Trotz Freitagabend wurde die Mannschaft von über 30 Fans aus der Rosenstadt begleitet.
Sebastian Trenholm begann die Partie, Steven Teucke stand als Backup bereit.
Beide Mannshaften spielten zu Beginn etwas verhalten und standen sicher in der Defensive. Klare Torchancen waren auf beiden Seiten Mangelware. Diese ergaben sich erst durch individuelle Fehler. Ein Fehlpass in der Hornets Defensive wurde durch Stefano Rupp eiskalt zum 1:0 für die Heimmannschaft bestraft. Gespielt waren sieben Minuten.
Dieser Treffer wirkte wie ein Weckruf bei den Hornets. Jetzt nahmen die Spielanteile und die Torchancen deutlich zu. Innerhalb von 10 Sekunden gelangen den Hornets zwei blitzsaubere Tore. Marco Trenholm erzielte nach mustergültiger Vorlage von Maximilian Dörr den Ausgleich, Fabian Fellhauer traf nach toller Vorarbeit von Claudio Schreyer zum 2:1 für die Hornets.
Nach diesem Treffer hatten die Eisbären zwei Überzahlsituationen, die allerdings nicht genutzt werden konnten.
Kurz nach Beginn des zweiten Drittel musste Vladimir Zvonik für zwei Minuten auf die Strafbank. Dan Radke schnappte sich in Unterzahl den Puck, tankte sich durch die komplette Eisbären Verteidigung und lupfte den Puck mit der Rückhand ins Tor zum 3:1 für die Hornets.
Die Hornets dominierten jetzt die Partie. Ein schöner Angriff über Dustin Bauscher und Marco Trenholm wurde von Marc Lingenfelser zum 4:1 abgeschlossen. Erneut Marco Trenholm hieß der Torschütze zum 5:1. Sören Breiter verkürzte kurz vor der Drittelpause auf 2:5.
Sieben Minuten waren im Schlussdrittel gespielt, als die Partie nach einer zwei Minuten Strafe gegen Felix Stokowski für längere Zeit unterbrochen wurde. Unsere Nummer sieben wurde, nach einer provokanten Geste gegenüber den Zuschauern mit einer Bierdusche auf der Strafbank empfangen und musste weitere, beim Platz nehmen über sich ergehen lassen. Zudem wurde er von einem Fan der Eisbären, der sich direkt neben die Strafbank gestellt hat, provoziert. Daraufhin schlug Felix mit dem Schläger gegen die Scheibe der Strafbank. Diese Szene wurde von den Unparteiischen als Tätlichkeit gegen die Zuschauer mit 5 plus 25 Strafminuten geahndet. Gegen dieses Strafmaß wurde von Seiten des EHC Einspruch eingelegt.
Die Eisbären zeigten sich davon unbeeindruckt, konnten in sieben Minuten Überzahlspiel jedoch nur einen Treffer, durch Sven Klisch, zum 3:5 erzielen. Brenzlig wurde es in der 57. Spielminuten als Sven Breiter auf 4:5 verkürzen konnte. Jetzt setzte Eisbären Coach Pavol Jancovic alles auf eine Karte und zog den Torhüter zugunsten des 6. Feldspielers. Claudio Schreyer behielt die Übersicht, schickte Fabian Fellhauer auf die Reise, der den Puck in das verlassene Eisbären Tor einschieben konnte. Den Treffer zum 7:4 Endstand erzielte Claudio Schreyer dann persönlich.
Somit gewannen die Hornets, bei den bisher zu Hause ungeschlagenen Eisbären, mit 7:4. Zum Spieler des Abends wurde von den Eisbären Verantwortlichen Claudio Schreyer auf Seiten der Hornets gewählt. Der diese Auszeichnung an alter Spielstätte gerne angenommen hat.
Sichtlich erleichtert war auch Hornets Coach Terry Trenholm nach der Partie. „Wir haben heute eine Reaktion gezeigt und ein sehr gutes Spiel abgeliefert. Bis zur Strafe gegen Felix hatten wir alles im Griff. Aber auch diese Situation haben wir überstanden. Ich bin heute sehr stolz auf die gesamte Mannschaft.
  
    
Regionalliga West
    
EG Diez-Limburg
Rockets international und national gefordert
(RLW)  Zwei Spiele, die es in sich haben: Auswärts im Inter-Regio-Cup bei Unis Flyers in Heerenveen, daheim in der Regionalliga West gegen die Eisbären aus Hamm - die EG Diez-Limburg steht vor zwei schweren, aber auch attraktiven Spielen. International wollen die Rockets im Rennen bleiben um den Pott, national soll der nächste Dreier gegen den Vizemeister her. Im holländischen Heerenveen ist die EGDL am Freitag um 20.30 Uhr zu Gast, das Heimspiel am Heckenweg startet am Sonntag um 19.30 Uhr.
Raketen international, die nächste Hürde: Zehn Spiele, zehn Siege in der heimischen „Beker van Nederland“-League, dazu vier Siege in vier Spielen in der BeNe-League - die Unis Flyers aus Heerenveen sind in ihren beiden Heimatligen derzeit das Maß aller Dinge. Dazu stellt die Mannschaft in der BeNe-League die vier besten Scorer der Liga, in der Beker-League sind es immerhin die Plätze eins und zwei. Im Inter-Regio-Cup gab es beim 1:2 in Neuwied die bisher einzige Saisonniederlage, das Heimspiel gegen Neuss konnten die Flyers mit 4:3 gewinnen. 
Diez-Limburg und Heerenveen gehen daher punktgleich in dieses Duell, vor dem EGDL-Trainer Frank Petrozza noch einmal auf den vergangenen Sonntag und den knappen Heimsieg (3:2) gegen Neuss blickt: „Unser Problem ist, dass uns noch die Konstanz fehlt. Wir müssen das, was wir uns vorgenommen haben, auch 60 Minuten durchziehen. Das verlange ich einfach von der Mannschaft. Uns geht da manchmal zu schnell die Konzentration verloren.“ 
Ganz sicher ist das auch eine Kopfsache, wenn man - wie die Rockets - bisher so souverän durch die Liga marschiert ist. Mit einer Ausnahme war es bisher immer gelungen, noch einen Gang hochzuschalten wenn notwendig. „Wir müssen aber einfach lernen, dass wir manchmal eben auch Geduld brauchen“, sagt Petrozza. „Gerade gegen Teams, die gegen uns tief stehen. Würden diese Mannschaften offensiv agieren, dann würden wir es sicherlich einfacher haben. Aber das ist eben unsere Aufgabe, die wir als Team lösen müssen. Konzentriert und geduldig bleiben.“ 
Immerhin kommt am Sonntag mit Hamm eine Mannschaft, die ganz sicher mitspielen will offensiv. Die Eisbären können wieder auf die Dienste von Kevin Orendorz zurückgreifen, müssen defensiv jedoch auf Importspieler Michal Spacek verzichten, der zu den stärksten Verteidigern der Liga zählt. „Ich bin mir sicher, dass Hamm uns alles abverlangen wird“, glaubt der Rockets-Trainer. „Die wollen ganz sicher nicht noch einmal gegen uns verlieren.“ Die bisherigen Vergleiche, zwei an der Zahl, gingen beide an die Rockets. „Ich erwarte von unseren Spielern, dass jeder wieder ein paar Prozent Leistung draufpackt.“ 
  
    
Herforder EV
Aus im Halbfinale - Herford unterliegt in Hamm
(RLW)  Wieder die Chancenverwertung – in einem umkämpften NRW-Pokal-Halbfinale verlor der Herforder EV bei den Hammer Eisbären mit 1:3 (0:0/1:0/0:3) und schied somit aus. Erneut ließen die Ice Dragons zu viele Torchancen liegen und verschenkten somit einen möglichen Sieg.  
Coach Jeff Job stand in Hamm ein größerer Kader als zuletzt in Herentals zur Verfügung, musste jedoch auf Kevin Rempel, Kris Gehring, Gleb Berezovskij, Alex Lindt und Tim Schürstedt verzichten. Beide Teams begannen mit einer offensiven Ausrichtung und erspielten sich bereits in der Anfangsphase die ersten Torchancen. Nachdem die erste Powerplaysituation der Herforder ungenutzt blieb, nahm das Spiel weiter an Tempo und Intensität zu, wobei die Spielanteile gleich verteilt blieben. In den letzten fünf Minuten des ersten Drittels hatten die Ice Dragons noch zwei weitere Überzahlsituationen aufgrund von Strafzeiten der Hammer Eisbären. Zwar kam der HEV in dieser Phase zu mehreren Schussgelegenheiten, ein Treffer sollte jedoch nicht gelingen, womit es torlos in die erste Drittelpause ging.
Im zweiten Drittel wurde die Partie deutlich ruppiger geführt, worunter auch der Spielfluss litt. Die Gastgeber erwischten im Mitteldrittel den besseren Start, die Ostwestfalen standen jedoch gut in der Abwehr und auch Kieren Vogel im Tor des HEV machte einen sicheren Eindruck. Nach rund 30 Minuten erhöhte Herford den Druck und erarbeitete sich ein Chancenplus. In der 37. Minute nutzte Kapitän Fabian Staudt ein Zuspiel von Jan-Niklas Linnenbrügger und erzielte die 1:0-Führung. In der Schlussphase des Drittels hagelte es dann Strafzeiten auf beiden Seiten nachdem gleich mehrere Spieler in einen heftigen Faustkampf verwickelt waren. Nach einer rund 15minütigen Unterbrechung wurde das Spiel fortgesetzt, wobei es jedoch bei der knappen Herforder Führung blieb. 
Auch im letzten Drittel gab zunächst der HEV den Ton an und drängte auf den zweiten Treffer, scheiterte jedoch immer wieder an Sebastian May im Tor der Eisbären. In der 47. Minute dann die kalte Dusche durch den Ex-Herforder Aaron Reckers, der mit einem Schuss von der blauen Linie zum 1:1 ausglich. Herford blieb danach offensiv, ließ jedoch fast im Minutentakt Torgelegenheiten aus, während Hamm rund fünf Minuten vor Schluss nach einem Fehler in der Dragons-Hintermannschaft eiskalt durch Milan Svarc zuschlug und in Führung ging. Die Gäste setzten in der Schlussphase noch einmal alles auf eine Karte und nahmen in den letzten 60 Sekunden Goali Kieren Vogel zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Doch Kevin Orendorz entschied mit einem Konter die Begegnung, als er nur noch ins leere Tor kurz vor der Schlusssirene einschieben musste.
Nach den Niederlagen im Inter Regio-Cup und dem Aus im NRW-Pokal, kann sich Jeff Jobs Team nun ganz auf die Regionalliga konzentrieren. Am Freitag spielt der HEV in Dinslaken, am Sonntag geht die Reise nach Ratingen. Beide Gegner am kommenden Wochenende bestritten das zweite Halbfinale, wobei Ratingen sicher mit 5:1 gewann.  
  
    
EHC Neuwied Bären
Bären empfangen Hamm zum Topspiel
(RLW)  Tabellenzweiter gegen Tabellendritter, Halbfinalist gegen Vizemeister von 2018/19: Der EHC „Die Bären“ 2016 empfängt am Freitagabend ab 20 Uhr mit den Eisbären aus Hamm seinen direkten Verfolger zum Topspiel in der Eishockey-Regionalliga West im Neuwieder Icehouse. Vier Punkte beträgt aktuell der Vorsprung des Teams von Carsten Billigmann – die Lücke soll nicht kleiner werden.
Bei in der Regel zwei Partien pro Wochenende werden im Laufe einer langen Eishockeysaison zwangsläufig auch Ausfälle ein Thema. Das bekommen momentan beide Mannschaften zu spüren. Bei den Gästen zog sich Top-Verteidiger Michal Spacek genauso wie Neuwieds Knut Apel einen Bruch der Mittelhand zu, die Bären mussten am Sechs-Punkte-Wochenende mit den beiden Siegen gegen Dinslaken (8:4) und Ratingen (3:1) auf gleich vier Spieler verzichten. „Wir müssen abwarten, wie die personelle Situation am Ende aussieht. Manche Entscheidung wird möglicherweise auch erst kurzfristig feststehen“, sagte Billigmann zu den Verletzungen von Schlussmann Justin Schrörs und Kapitän Stephan Fröhlich. Zudem wurde Maximilian Herz zuletzt bei seinem personell ebenfalls gehandicapten Förderlizenz-Verein Herne in der Oberliga benötigt. Definitiv fehlen wird der gesperrte Tobias Etzel, der gegen Ratingen eine Spieldauer-Disziplinarstrafe kassierte.
Ausfälle hin, Ausfälle her: Neuwied bewegt sich auch angeschlagen dank eines ausgeglichenen Kaders auf Regionalliga-Top-Level. Keeper Felix Köllejan hat aktuell zum Beispiel den besten Gegentorschnitt der Liga aufzuweisen, und die Umstellung der Reihen zeigte in den beiden zurückliegenden Partien ebenfalls keine negativen Auswirkungen. „Die neue Formation mit Jeff Smith, Sam Aulie und Maximilian Wasser hat in beiden Partien richtig Betrieb gemacht“, betont Billigmann. Smith sammelte am Wochenende sieben, Wasser vier und Aulie sechs Scorerpunkte.
Gegner Hamm verlor zwar am Sonntag sein Inter-Regio-Cup-Spiel gegen Geleen, holte in der Liga zuvor aber sechs Siege aus sieben Partien. Billigmann: „Sie haben den etwas problematischen Saisonstart hinter sich gelassen. Ich erwarte eine offene, spannende Begegnung. Ich appelliere auch an die Fans, die Mannschaft in der Halle zu unterstützen. Ohne Unterstützung geht es gegen Hamm nicht.“ 
Am Sonntag geht‘s für den EHC beim Neusser EV weiter (Spielbeginn: 20 Uhr). Bereits zum vierten und wahrscheinlich letzten Mal in dieser Saison trifft Neuwied auf den Tabellenletzten, der kaum Chancen haben dürfte, noch die Zwischenrunde zu erreichen. „Wir wollen in jedem unserer Spiele das Beste rausholen und unsere Gegner ärgern“, schildert NEV-Trainer Daniel Benske das Ziel seiner Mannschaft. „Gegen Neuwied haben wir das bislang trotz der drei Niederlagen genauso gut hinbekommen wie am Sonntag in Diez.“ Beim Tabellenführer musste sich Neuss nur knapp mit 2:3 beugen.
  
    
Ratinger Ice Aliens
Den Kobras den Giftzahn gezogen und das Pokalfinale erreicht
(RLW)  Mit einem 5:1 Sieg gegen die Kobras aus Dinslaken sind die Ice Aliens in das Finale um den NRW-Pokal eingezogen und treffen dort auf die Hammer Eisbären. Anfang des Monats mussten die Ratinger Kufencracks ein herbes 5:1 in der Liga gegen Dinslaken hinnehmen. Damit begann eine Serie von vier verlorenen Spielen, das Selbstvertrauen schien dadurch gelitten zu haben, doch davon machten sich die Jungs von Trainer Andrej Fuchs gestern frei.
Von Beginn an war zu erkennen, dass sie sich einerseits für die Niederlage revanchieren, andererseits unbedingt ins Finale einziehen wollten. Spielfreudig und kombinationssicher setzten sie sich immer wieder im Drittel der Gäste fest und schossen Gäste Torhüter Frenzel warm. Es dauerte nur fünf Minuten, dann zappelte der Puck zum ersten Mal im Netz. Thomas Dreischer wurde von Tim Brazda bedient und der fackelte nicht lange. Die Kobras fanden nach und nach ins Spiel, standen nun besser in der Defensive, so dass es mit einem knappen 1:0 in die erste Pause ging. Auch im zweiten Drittel neutralisierten sich die Mannschaften gegenseitig. Sehenswert war allerdings das 2:0 durch Marco Clemens, der in Unterzahl ein Solo fuhr und dem Gästetorwart keine Chance ließ. Die Zuschauer waren begeistert, trauten dem Vorsprung aber noch nicht so richtig.
Dass dies nicht ganz unbegründet schien, zeigte sich gleich zu Beginn des letzten Spielabschnittes. Nur 30 Sekunden nach Wiederanpfiff musste Felix Zerbe hinter sich greifen, nachdem Taraschewski eingenetzt hatte. Doch die Ice Aliens zeigten sich unbeeindruckt und blieben ihrer Linie treu. Mit viel Druck versuchten sie nun den Vorsprung auszubauen, doch Dinslaken hielt dagegen. So dauerte es bis zur 52. Minute, als Lorenzo Maas mit einem erneuten Solo das 3:1 erzielte. Die letzten Zweifel wurden nur drei Minuten später ausgeräumt, als Dennis Fischbuch für die Vorentscheidung sorgte. Das letzte Tor durch Dreischer in der 58. Minute war das Sahnehäubchen auf dieses Spiel. Damit stehen die Ice Aliens im Finale des EHV-NRW Pokals. Der Gegner sind die Eisbären aus Hamm, die sich mit 3:1 gegen die Herforder Drachen durchsetzten. 
  


 Mittwoch 20.November 2019 www.icehockeypage.de 
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