IHP NachrichtenMittwoch 20.März 2019
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Montag und Dienstag, sowie des heutigen Tages mit insgesamt 14 Beiträgen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bezirksliga Bayern, Regionalliga West und Regionalliga Nord.
| Deutscher Eishockey Bund Frauen-Nationalmannschaft: WM-Vorbereitung vom 22. bis 31. März in Füssen - Frauen-Nationalmannschaft bereitet sich in Füssen auf die WM vor / Endgültige Kader-Nominierung am 28. März / Künast: „Intensive Vorbereitung mit Länderspiel gegen Frankreich“ (DEB) Vom 22. bis 31. März 2019 absolvieren die Frauen ihre finale Vorbereitung auf die diesjährige 2019 IIHF Eishockey Frauen-Weltmeisterschaft, die vom 4. bis 14. April 2019 im finnischen Espoo stattfindet. Bundestrainer Christian Künast nominierte dafür drei Torhüterinnen, neun Verteidigerinnen und 15 Stürmerinnen. Die Mannschaft wird vom Trainerduo Christian Künast / Norbert Weber zu täglichen Einheiten auf das Eis gebeten. Athletiktrainer Benedikt Ernst übernimmt die Verantwortung für den Off-Ice-Bereich. Am 28. März wird der Kader auf die finalen 23 Spielerinnen reduziert. Zwei Tage später, am 30. März, um 18:00 Uhr findet der finale Test gegen Frankreich im Bundesleistungszentrum Füssen statt. Der Flieger des DEB-Auswahl hebt dann am 1. April in Richtung Finnland ab. Dort absolviert das deutsche Team noch einmal Trainingseinheiten, bevor am 4. April, um 12:30 Uhr der erste WM-Gegner Schweden heißt. Christian Künast, Frauen-Bundestrainer: „Wir werden uns in der Vorbereitung intensiv auf die Weltmeisterschaft vorbereiten. Den Großteil der Mannschaft kenne ich bereits, er wird nun um die Spielerinnen aus Übersee ergänzt, die im Februar nicht mit nach Russland reisen konnten. Das Testspiel gegen Frankreich wird uns den ersten Aufschluss darüber geben, was uns bei der WM erwartet.“ U18-Nationalmannschaft: Zwei Länderspiele gegen Slowenien im Rahmen der ersten WM-Vorbereitung in Füssen - DEB-Auswahl vom 2. bis 7. April 2019 zur WM-Vorbereitung in Füssen / Zweite Vorbereitungsphase findet in Courchevel (Frankreich) statt / Fischöder: „Wir freuen uns auf die bevorstehenden Vorbereitungsphasen und die Weltmeisterschaft in Grenoble, die wir mit einem sehr jungen Team bestreiten werden.“ Die deutsche U18-Nationalmannschaft bereitet sich in Füssen auf die bevorstehende 2019 IIHF U18 Eishockey-Weltmeisterschaft Div. IA vor. U18-Bundestrainer Frank Fischöder nominierte für den ersten Teil der WM-Vorbereitung, der vom 2. bis 7. April 2019 stattfindet, insgesamt 30 Spieler. Kurzfristig nachnominiert wurde Maximilian Glötzl, der den verletzten Philipp Preto ersetzt. Im Rahmen der WM-Vorbereitung bestreitet die deutsche U18-Nationalmannschaft am 6. April um 18.30 Uhr und 7. April 2019 um 13.00 Uhr Länderspiele gegen Slowenien. Nach der zweiten Partie wird der finale Kader von U18-Bundestrainer Frank Fischöder bekanntgegeben - 23 der 30 Spieler erhalten letztlich ein WM-Ticket. Am 8. April 2019 treten die verbleibenden Spieler die Reise nach Courchevel (Frankreich) an, wo sie den zweiten Teil ihrer WM-Vorbereitung absolvieren. Im Rahmen des Trainingslagers wird die DEB-Auswahl am 10. April 2019 um 19.30 Uhr in einem weiteren Länderspiel auf den WM-Gastgeber aus Frankreich treffen. Die Abreise zum WM-Spielort Grenoble tritt die Mannschaft von U18-Bundestrainer Frank Fischöder am 12. April 2019 an. Im Rahmen der 2019 IIHF U18 Eishockey-Weltmeisterschaft Div. IA spielt die deutsche Auswahl vom 14. bis 20. April 2019 in Grenoble gegen Kazachstan, Norwegen, Dänemark, Ukraine und Frankreich um den Aufstieg in die Top-Division. Frank Fischöder, U18-Bundestrainer: „In Füssen und Courchevel stehen uns zwei gute Vorbereitungsphasen für die kommende Weltmeisterschaft bevor. Unser Ziel ist es, die beste Mannschaft zu finden, die als Einheit auf dem Eis funktioniert. Wir wissen, dass dieses Team sehr jung sein wird und freuen uns auf die bevorstehenden Vorbereitungsphasen und die Weltmeisterschaft in Grenoble.“ |
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| Deutsche Eishockey Liga DEL begrüßt neue Richter im Schiedsgericht und ein neues Mitglied in der Medien- und Marketingkommission (DEL) Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) hat bei ihrer Gesellschafterversammlung in Bremerhaven Wahlen zu Neubesetzungen im Schiedsgericht und der Medien- und Marketing Kommission durchgeführt. Nachdem Rainer Blechschmidt, zuletzt Vorsitzender des Schiedsgerichts, Roland Falder und Johann Fuchs – beide Beisitzer – das Schiedsgericht verlassen haben, begrüßt die DEL drei neue Richter im Schiedsgericht. Prof. Dr. Anne Jakob, LL.M. ist in Ihrer eigenen Kanzlei ‚Mit Recht im Sport‘ in Frankfurt am Main tätig und leitete u.a. bei zahlreichen internationalen und nationalen Leichtathletik-Veranstaltungen das Dopingkontrollmanagement. Ingo Lenßen bringt nicht nur rechtliche Expertise als Anwalt in Ludwigshafen am Bodensee mit, sondern ergänzt das Trio mit Eishockey Know-How. So stand er mehrere Jahre in Krefeld und Konstanz auf dem Eis und trainierte nach seiner eigenen Spielzeit die Konstanzer EG und den EHC Kreuzlingen. Dr. Menke, LL.M. praktiziert u.a. in den Gruppen Insolvenz-, Arbeits- und Sportrecht in der Hamburger Kanzlei ‚Heuking Kühn Lüer Wojtek‘. Neuer Vorsitzender des Schiedsgerichts ist Dr. Jörg Dauernheim (Altenstadt), als Beisitzer amtiert weiterhin Dr. Jan F. Orth (Köln). Zudem wurde ein weiters Mitglied in die Medien- und Marketingkommission aufgenommen. Phillip Walter, Geschäftsführer der Kölner Haie wurde einstimmig in das Gremium, welches für Vermarktungs- und Kommunikationsthemen der Liga zuständig ist, gewählt. |
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| ESV Kaufbeuren Die Playoff-Viertelfinalspiele drei, vier und fünf stehen an - Freitag und Dienstagabend Heimspiele in der erdgas schwaben arena - Sonntag in der Lausitz (DEL2) Nach den ersten beiden Aufeinandertreffen zwischen den Lausitzer Füchsen und dem ESV Kaufbeuren im DEL2 Viertelfinale steht es nach zwei spannenden Partien eins zu eins Unentschieden. Am Freitag steht in der erdgas schwaben arena das dritte Spiel auf dem Programm. Spielbeginn ist dabei wie gewohnt um 19:30 Uhr. Am Sonntag um 17:00 Uhr findet in der Eisarena Weißwasser Spiel vier der Serie statt. Erstes Bully ist um 17:00 Uhr. Bereits am Dienstagabend um 19:30 Uhr steigt Spiel fünf wieder in Kaufbeuren. Für das Heimspiel der Joker am Freitagabend gibt es keine Karten mehr. Das Spiel ist restlos ausverkauft. Der freie Kartenverkauf für das Heimspiel am Dienstagabend beginnt am Donnerstag um 16:00 Uhr. Alle Spiele werden dabei wie gewohnt auch Live bei SpradeTV (kostenpflichtig) übertragen. Über den Twitterkanal des ESV Kaufbeuren gibt es dazu für alle Spiele auch einen Liveticker mit den wichtigsten Informationen über das aktuelle Spielgeschehen. ESVK Coach Andreas Brockmann muss neben den bekannten Ausfällen von Sebastian Osterloh, Julian Eichinger und Florin Ketterer auch weiter auf Ossi Saarinen verzichten, auch ein Einsatz von Jere Laaksonen ist noch fraglich. Vom DEL Kooperationspartner ERC Ingolstadt wird Verteidiger Simon Schütz wieder zum Kader der Joker gehören. |
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| EHC Lausitzer Füchse LAUSITZER FÜCHSE STARTEN MIT DER RESERVIERUNG DER DAUERKARTEN FÜR DIE SAISON 2019/2020 (DEL2) Noch ist die Saison 2018/2019 in ihrer entscheidenden Phase, da laufen bereits die Planungen für die neue Spielzeit auf vollen Touren. Für alle Dauerkarteninhaber wird es wieder - wie auch schon in den Vorjahren - die Möglichkeit des Vorkaufsrechts geben. Damit kann sich jeder seine Dauerkarte mit dem Platz aus der Vorsaison sichern. Um dies zu gewährleisten, ist es wieder notwendig, dass sich alle Dauerkarteninhaber, die ihr Vorkaufsrecht nutzen und auch für die neue Saison 2019/2020 eine Dauerkarte beantragen möchten, registrieren. Dies erfolgt auf gewohnte Art und Weise. Auf der Homepage der Lausitzer Füchse wird unter „Eisarena > Dauerkarten“ eine aktuelle Preisliste, eine Übersicht mit verfügbaren/vergebenen Dauerkartenplätzen, sowie ein Antragsformular zum Download bereitgestellt. Dieses Formular wird ausgefüllt bis spätestens 31.05.2019 entweder im Fanshop Hockeyfuchs Lausitz direkt an der Eisarena oder in der Geschäftsstelle der EHC “Lausitzer Füchse“ Spielbetriebs GmbH, Prof.-Wagenfeld-Ring 70, abgegeben. Ab dem 01.06.2019 verfällt das Vorkaufsrecht für bisherige Dauerkarteninhaber und die Plätze werden für Neuanträge zur Verfügung gestellt, bevor sie in den freien Verkauf gehen. Alle neuen Dauerkarten-Interessenten können sich bereits ebenfalls registrieren und ein Antragsformular für die neue Saison einreichen. Diese werden jedoch erst mit Ende des Vorkaufsrechts am 01.06.2019 bearbeitet. In der neuen Saison 2019/2020 wird es nur noch eine Dauerkarten-Variante geben. Sie beinhaltet alle Pflichtspiele (Hauptrunde, Pre-Playoffs, Playoffs / Playdowns). Hierfür werden wieder drei Preislevel angeboten: „NORMAL“ (Vollzahler), „ERMÄSSIGT“ und „KINDER“. Als kleines Highlight verlosen wir unter allen Dauerkarteninhabern 2019/2020 zusätzlich 32 Teilnahmen am ersten Sponsorenabend der neuen Saison Anfang August 2019 auf der Reinert Ranch Trebendorf/O.L. inklusive einem „Meet & Greet“ mit der gesamten Mannschaft. Noch ein wichtiger allgemeiner Hinweis: Nach vielen Jahren der Preisstabilität zwingen uns wirtschaftliche Gründe, die Preise für die neue Saison etwas anzupassen. Im kommenden Spieljahr erwarten wir deutlich höhere Kosten bei der Absicherung der Heimspiele, zudem müssen wir bei unseren zahlreichen Dienstleistern durch die Anpassung der Mindestlöhne mit einer Kostensteigerung rechnen. Die Lausitzer Füchse gehen von einer Beständigkeit des neuen Preisniveaus in den Folgejahren aus. Die Anpassungen bedauern wir sehr, aber dieser Schritt ist unumgänglich. |
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| EV Lindau Islanders Möglicher Playoff Showdown im Eichwald - EV Lindau Islanders vor zweitem Heimspiel des Playoff-1/8-Finales (OLS) Nach dem sensationellen Sieg der EV Lindau Islanders vom vergangenen Freitag in Tilburg, glichen die Trappers mit dem Sieg am Sonntag in Lindau die Serie zum 1:1 aus. Durch diesen Ausgleich und den Best-of-5-Modus, in der eine Mannschaft 3 Siege zum Weiterkommen benötigt, kommt es am Freitag den 22.03. um 19:30 Uhr zu einem weiteren Spiel in der Eissportarena Lindau. Das Spiel am 22.03. um 19:30 Uhr kann auf drei unterschiedliche Weisen enden und verspricht daher Spannung pur. Sollten die EV Lindau Islanders beim Auswärtsspiel am Dienstag den 19.03. um 20 Uhr in Tilburg noch einmal sensationell gewinnen, könnten sie den nie für möglich gehaltenen Matchpuck zum entscheidenden dritten Sieg zuhause nutzen. Sollten die Trappers das dritte Spiel für sich entscheiden, hätten sie die Chance den Matchpuck am Freitag im Eichwald zum Achtel-Final-Sieg zu verwandeln. Die letzte Variante wäre, dass die zurückliegende Mannschaft nach dem Dienstagsspiel, mit einem Sieg am Freitag die Serie noch einmal ausgleichen könnte. In diesem Fall würde es am Sonntag den 24.03. um 15:00 Uhr in Tilburg ein alles entscheidendes fünftes Spiel geben. Was die Mannschaft um Trainer Bohuslav Šubr, den in Tilburg alle nur Bo nennen, leisten kann, konnte man am vergangenen Sonntag bereits in Lindau bestaunen. Die EV Lindau Islanders hielten nach ihrer Führung durch Andreas Farny lange Zeit mit und machten den Niederländern das Leben wieder sehr schwer. Zwei Überzahlspiele bestraften die Trappers allerdings mit ihrem blitzsauberen Powerplay, von dem sich die Islanders letztendlich nicht mehr erholen konnten. Die Mannschaft der EV Lindau Islanders, konnte die Unterstützung des Publikums spüren und wünscht sich diese nun auch für das kommenden Heimspiel, was je nach Konstellation auch schon das letzte (Heim-)Spiel der Saison sein könnte. Aus Tilburg werden am Freitag wieder einige reisefreudige Niederländer die Reise an den Bodensee antreten, um ihr Team zu unterstützen. Dass man mit den Tilburg Trappers mithalten kann, haben die Islanders in den ersten beiden Spiele gezeigt. Auch die Unterstützung der anderen Oberligateams aus Nord und Süd ist gewiss, denn alle hoffen darauf, dass es eine Mannschaft schafft, die Tilburg Trappers zu schlagen und gegebenenfalls aus den Playoffs zu werfen. Dies zeigten unter anderem die Reaktionen nach dem sensationellen Sieg der Lindauer in den Niederlanden. Über die Facebookseite der EV Lindau Islanders kamen von vielen Fans anderer Mannschaften aus der ganzen Republik Glückwunschbekundungen. Für das Spiel am 22.03. wird es keinen Vorverkauf geben, die Kassen öffnen um 18:00 Uhr, Spielbeginn ist um 19:30 Uhr. Es werden ausreichend Karten an der Abendkasse zur Verfügung stehen. Das Eisstüble und der Hüttenzauber sind ebenfalls ab 18:00 Uhr geöffnet. |
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| ECDC Memmingen Aus in Spiel 3: Indians scheitern an Halle (OLS) Mit einem 2:6 in Halle beenden die Memminger Indians die Oberliga-Saison 2018/19. Bei den Saale Bulls hatten die Indianer zu wenig entgegenzusetzen und müssen nun den schweren Gang in die Sommerpause antreten. Am Freitag findet die Saisonabschlussfeuer statt. Am Ende hat es nicht gereicht: Nach zwei knappen Niederlagen musste der ECDC Memmingen eine 2:6 Pleite bei den Saale Bulls in Halle hinnehmen. Trotz zweimaliger Führung durch Piskor und Bullnheimer waren die Gastgeber zu stark und ziehen verdient in das Viertelfinale der Play-Offs ein. Immer hatten die Hausherren eine Antwort parat, im zweiten Drittel legten sie dann den Grundstein zum wichtigen Erfolg und verwandelten ihren ersten Matchball souverän. Zwischen der 26. und 34. Minute trafen die Saale Bulls ganze vier Mal und zogen den Indians uneinholbar davon. Die probierten es zwar noch einmal mit allen Mitteln, scheiterten aber immer wieder am kompakten und gut eingestellten Team aus Sachsen-Anhalt. Spätestens das 6:2 zu Beginn des letzten Drittels ließ alle Memminger Träume auf ein weiteres Heimspiel platzen. Mit dieser Niederlage beginnt für die Memminger die lange Sommerpause. Nach kurzem Durchschnaufen wird in den nächsten Wochen bereits intensiv wieder am Kader für die neue Saison gebastelt. Ein letztes Mal in Memmingen einfinden werden sich alle Beteiligten am Freitag, dann findet die Saisonabschlussfeier am Memminger Hühnerberg statt. Weitere Infos dazu folgen. |
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| SC Riessersee Erste Testspieltermine stehen fest - Nach der Saison ist vor der Saison (OLS) Kaum ist die abgelaufene Spielzeit für den SC Riessersee abgeschlossen, läuft die Planung für die nächste Saison bereits auf Hochtouren. Den Auftakt in die Vorbereitung bilden die Begegnungen gegen die Tölzer Löwen am 23.8. und am 25.8.2019. Zuerst treten die Weiß-Blauen in Bad Tölz an und zwei Tage später am Sonntag sind die Schwarz-Gelben in Garmisch-Partenkirchen zu Gast. Eine Woche später spielt der SCR beim HC Pustertal in Bruneck/Südtirol (30.8.2019) |
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| Starbulls Rosenheim Starbulls nach 3:2-Heimsieg im Viertelfinale! (OLS) Die Starbulls Rosenheim haben auch das dritte Spiel im Playoff-Achtelfinalduell der Eishockey-Oberliga gegen die Moskitos Essen für sich entschieden. Am Dienstagabend behielten sie wie schon im ersten Heimspiel am Freitag mit 3:2 die Oberhand, diesmal aber nicht erst nach Verlängerung, sondern bereits in der regulären Spielzeit. Die Torfolge war indes identisch; zweimal mussten die Starbulls gegen einen gefährlichen Gegner einen Rückstand egalisieren. Weil auch das Auswärtsspiel am Sonntag in Essen (5:1) zu Gunsten der Grün-Weißen endete, haben die Starbulls das am 29. März beginnende Viertelfinale erreicht. Das dritte Aufeinandertreffen mit den Moskitos aus Essen binnen fünf Tagen begann mit einer eiskalten Dusche für die Starbulls Rosenheim. Erst 22 Sekunden waren gespielt, als die Gäste ihren Führungstreffer bejubeln konnten. Julian Airich versenkte die Scheibe aus kurzer Distanz per Rückhand im kurzen Eck, unmittelbar zuvor hatte noch der Pfosten für die in der Defensive noch nicht konsequent agierenden Starbulls gerettet. Wie schon in den ersten beiden Spielen der Serie zeigten sich die Hausherren aber ob des Gegentreffers unbeeindruckt und agierten mit Ruhe und Geduld – und langsam aber sicher führte dies zu einer Feldüberlegenheit. Der Ausgleichstreffer entsprang aber einer frechen Einzelleistung von Chase Witala. Der 23-jährige Kanadier, der bereits alle drei Rosenheimer Tore in der Auftaktpartie und zwei Treffer im Auswärtsspiel am Sonntag erzielte, ergatterte an der Bande hinter der gegnerischen Grundlinie die Scheibe, erkannte den Freiraum am Essener Gehäuse, zog fix vor das Tor und schob am verdutzten Torwart Patrick Cerveny flach zum 1:1 ein (13.). Wie schon im ersten Spiel konnten die in den Minuten zuvor offensiv eher blassen Gäste aus dem Revier den Rosenheimer Ausgleichstreffer schnell kontern. Nicholas Miglio, eigentlich für das Toreschießen zuständig, luchste an der eigenen blauen Linie in bester Defensivmanier dem euphorisch stürmenden Witala die Scheibe ab, die sich Arthur Lemmer schnappte und über die rechte Seite den Gegenangriff einleitete. Den daraus resultierenden perfekten Diagonalpass schob Thomas Zuravlev mit dem „langen“ Schläger unter Lukas Steinhauer hindurch zum 1:2 über die Linie (15.). Der zweite Spielabschnitt blieb – genau wie am Sonntag in Essen – torlos. Beide Mannschaften hatten in einem teilweise ruppigen Spiel Powerplaymöglichkeiten, doch die Starbulls blieben im Abschluss glücklos und die Moskitos taten sich sogar schwer, in Überzahl überhaupt die Scheibe auf das Tor zu bringen. Die Hausherren verzeichneten weiterhin die in der Tendenz vielversprechenderen Chancen, doch Essens Keeper Cerveny ließ sich nicht überwinden. Der 22-jährige Goalie, der in der kommenden Saison in der höchsten deutschen Eishockeyspielklasse zum Zug kommen wird, überzeugte mit einer souveränen und unaufgeregten Leistung. Doch Rosenheims Lukas Steinhauer stand ihm in nichts nach – und musste mit der zweiten Pausensirene gegen den unerwartet völlig frei vor ihm auftauchenden Miglio das 1:3 verhindern. Die 2.442 Zuschauer im Rosenheimer emilo-Stadion sollten das beste Drittel der Partie zu diesem Zeitpunkt aber noch vor sich haben. Die dritten 20 Spielminuten boten Playoff-Eishockey vom Feinsten mit Tempo, Härte und vielen Torchancen auf beiden Seiten – nur die oftmals lange andauernden Beratungen des Schiedsrichterteams störten das Spiel. Nachdem Patrik Cerveny mit einem sensationellen Reflex gegen Vitezslav Bilek den Rosenheimer Ausgleichstreffer verhindern konnte (46.), scheiterte Essens Veit Holzmann am Gestänge des Rosenheimer Tores; die Scheibe sprang vom Innenpfosten wieder ins Feld zurück (47.). Riesenglück also für die Hausherren, die im Gegenzug einen Stellungsfehler der Moskitos eiskalt ausnutzten und zum angesichts der Scheibenbesitz- und Chancenvorteile verdienten Ausgleichstreffer kamen. Alexander Höller spielte geistesgegenwärtig auf den blank stehenden Michael Baindl und der Rosenheimer Mannschaftskapitän versenkte das Spielgerät kompromisslos zum 2:2 (48.). Ebenfalls von einer Unordnung in der gegnerischen Defensive unterstützt, fiel der Rosenheimer Führungstreffer zum 3:2. Die Moskitos mussten nach einer Phase mit nur vier Feldspielern auf beiden Seiten einige Sekunden in Unterzahl agieren. Michael Fröhlich fand die entstandene Lücke, scheiterte zwar zunächst am Torwart, doch Florian Krumpe und Simon Heidenreich arbeiteten konsequent nach. Die Gäste fanden daher keine Möglichkeit zum Klären und Fröhlich konnte den Puck per Rückhand unhaltbar ins rechte obere Eck katapultieren (51.). Die Starbulls waren drauf und dran nachzulegen, scheiterten aber wiederholt am Gästekeeper und einmal – durch Alexander Höller – an der Latte (53.). Als Gästetrainer Frank Gentges in den Schlussminuten seinen Torwart durch einen zusätzlichen Feldspieler ersetzte, mussten die Hausherren dann aber noch mehrere brenzlige Situationen überstehen. In den letzten Sekunden standen wegen Strafzeiten gar nur noch drei Rosenheimer Feldspieler den sechs Essener Kontrahenten gegenüber. Weil die Mannschaft von Frank Gentges im Unterschied zu den Vorminuten nun aber überhastet agierte, war der Viertelfinal-Einzug der Starbulls schließlich perfekt. Am Freitag oder spätestens am Sonntag wird sich entscheiden, mit welchem Gegner es die Grün-Weißen in der nächsten Playoff-Runde zu tun haben werden. In der „Verlosung“ sind der schon qualifizierte EV Landshut und die Hannoverschen Teams der Scorpions und der Indians. Recht unwahrscheinlich, theoretisch aber noch möglich, wäre auch ein Duell mit den Saale Bulls Halle und den Selber Wölfen. Erster Spieltag des Viertelfinales ist Freitag der 29. März. |
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| VER Selb Indians erzwingen Spiel 4 in Selb (OLS) Unsere Wölfe verpassen den vorzeitigen Viertelfinaleinzug. Spiel 3 ging an die Hannover Indians, die sich für die ersten beiden Auftaktniederlagen mit einem 4:1 Sieg revanchierten und in der Serie auf 1:2 nach Spielen verkürzten. „Wir haben alles versucht, aber Respekt an die Indians, die defensiv stark spielten und vielleicht in den entscheidenden Szenen heute entschlossener und bissiger wirkten“, so Wölfe-Coach Henry Thom nach Spiel 3 in der Euroherz EISZEIT. Die Hannover Indians – nach 0:2 Serienrückstand mit dem Rücken zur Wand stehend - starteten erwartungsgemäß mit hohem Tempo. Die von Wölfe-Trainer Thom ausgegeben Taktik möglichst lange ohne Gegentreffer zu überstehen, ging nicht auf. Auftakt nach Maß für die Indians, 134 Sekunden waren gespielt, als Valasek die frühe Führung gelang und mit seinem Schuss ins obere rechte Eck Deske keine Abwehrchance ließ. Die Einheimischen, beflügelt von der Führung, auch in der Folge das tonangebende und giftigere Team. Bosas und Hein mit riesen Einschusschancen, aber Deske verhinderte einen höheren Rückstand. Unsere Mannschaft war bemüht frühzeitig den Gegner in seinen Spielbemühungen zu stören, versuchte eng am Gegner zu stehen. Dies klappte lange durchaus erfolgreich, kurz vor Drittelende dann aber die kalte Dusche. Turnwald´s Schuss verfehlte noch das Ziel, die zweite Möglichkeit nahm Bacek auf und sein Direktabzug fand den Weg in die Maschen zur 2:0 Pausenführung. Die Mannen von Indians-Coach Soccio kamen mit mächtig Dampf aus der Kabine, unmittelbar nach Wiederbeginn die riesen Chance früh auf 3:0 stellen. Unsere Wölfe versuchten offensiv nun mehr Akzente zu setzen und sich Torchancen herauszuarbeiten. Aber es blieb bei den Bemühungen. So sehr sich McDonald & Co auch anstrengten, die Gastgeber unterbanden unsere Angriffsversuche bereits im Aufbau. Auch in Überzahl fehlte es an der letzten Konsequenz, die Indians standen gut und so blieb die 2:0 Führung weiterhin bestehen. Spielerische Elemente von beiden Seiten wenig zu bestaunen, dafür entwickelte sich ein wahrer Playoff-Fight. Beide Teams schenkten sich keinen Millimeter Eis, harte Checks wurden gefahren, die Fäuste flogen und auch der Rahmen des Erlaubten wurde überschritten: Indians-Verteidiger Finkel streckte mit einem Crosscheck Gare nieder und erhielt folgerichtig für diesen überharten Einstieg eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Spielerisch bemühten sich unsere Jungs, aber sie kamen nicht entscheidend in die Position, um das Tor von Indians-Goalie Beech ernsthaft in Gefahr zu bringen. Wölfe-Anschlusstreffer fällt zu spät Alles andere nach Plan verlief der Auftakt in den Schlussabschnitt aus Wölfe-Sicht. 20 Sekunden waren von der Uhr, da ließ Pfennings den einheimischen Anhang zum dritten Male jubeln. Für uns ein gewaltiger Dämpfer. Die Vorentscheidung? Mit Nichten. Wir brauchten verständlich kurze Zeit um uns zu schütteln, gaben uns aber keineswegs auf und antworteten mit einigen guten Kontern. Nicht zum ersten Mal kam man nach einem Rückstand wieder zurück in die Partie. Auch heute? Als Lüsch das wichtige 1:3 gelang keimte nochmals Hoffnung auf, nochmals wurde alles nach vorne geworfen, Hannover jedoch mit gefährlichen Breaksituationen. Die Zeit lief gegen uns, Wölfe-Coach Thom setzte alles auf eine Karte und nahm Goalie Deske für einen zusätzlichen Feldspieler heraus. Thom´s Risiko wurde nicht belohnt. Bei einem Befreiungsschlag der Indians hatten wir noch Glück, dass nur der Pfosten getroffen wurde. Tor Nummer 4 fiel aber 6 Sekunden vor Schluss, Bacek per empty net mit dem 4.1 Endstand. |
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| Hannover Scorpions Playoffs bieten Spannung pur - Sonntag 24.03. vielleicht Spiel 5 (OLN) Nach einem etwas holprigen Start in die Playoffs haben die Scorpions in die Spur gefunden. Der Auftaktniederlage am vergangenen Freitag in der hus de groot EISARENA gegen die Blue Devils Weiden, folgten zwei Siege, sowohl am Sonntag 17.03. in Weiden (4:5) als auch am Dienstag 19.03. zuhause mit 6:2. Spiel 4 findet jetzt am Freitag den 22.03. wieder in Weiden statt. Sollten die Scorpions dieses Spiel gewinnen, haben sie die Achtelfinalserie gewonnen, siegt Weiden, findet das entscheidende 5te Spiel am Sonntag 24. März um 18 Uhr in der hus de groot EISARENA statt. Wie auch den anderen Nord-Oberligisten hat die Spielpause vor dem Start in die Playoffs die Nordvereine aus den gewohnten Rhythmus gebracht. Erkennbar an der Niederlage von Tilburg, Scorpions, Indians, die alle ihre Auftaktspiele verloren hatten. Dass die Scorpions mittlerweile in den Playoffs angekommen sind, machte die Partie am Dienstag in der hus de groot EISARENA erkennbar. Ein äußerst schnelles Spiel, hart umkämpft, bei dem die Scorpions aber im Verlauf des Spiels die Oberhand erlangten und verdient mit 6:2 siegten. Mit insgesamt 3.100 Besuchern in den ersten beiden Heimbegegnungen gegen Weiden, haben die Scorpions ihre Zuschauerzahl im Vergleich zum Start in die Playoffs der letzten Saison um fast genau 50% gesteigert. Ein untrügbares Zeichen dafür, dass das Interesse an den Scorpions beständig wächst und die unglaubliche Spannung in den Playoffs viele neue Fans anlockt. |
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| EHC Bayreuth EHC verliert auch das zweite Finale und ist Vizemeister (BBZL) Es hat nicht ganz gereicht. Nach der Niederlage am Freitag in Mittenwald verloren unsere Bayreuther Jungs auch das zweite Spiel der Finalrunde mit 3-6. Am Ende einer tollen Saison bleiben die Vizemeisterschaft und der Aufstieg in die Landesliga. Vor Beginn der Partie wurden zwei alte Haudegen auf dem Eis mit einem Präsent verabschiedet. Marco „Zimbo“ Zimmermann und Florian „Maller“ Müller beenden mit dieser Saison ihre Laufbahn. Gleich zu Beginn nahm die Partie richtig Fahrt auf. Beide Mannschaften kamen zu Torgelegenheiten, ohne dass eine klare Feldüberlegenheit erkennbar war. Schließlich waren es die Mittenwalder, die in der 17. Minute durch Fleyss das erste Tor erzielten. Noch vor der ersten Pause wurde durch einen sehenswerten Treffer von Stefan Schmidt in der 19. Minute ausgeglichen. Mit dem Stand von 1-1 ging es in die Kabinen. Im zweiten Abschnitt konnte der EHC zunächst die Initiative ergreifen und durch Michael Natzi in Führung gehen. Dies wirkte jedoch offenbar wie ein Weckruf für die Gäste, die nur zwei Minuten später den Ausgleich durch Gallenberger erzielten, kurz darauf durch Nico Tolle in der 33. Minute wiederum in Führung gingen und in den folgenden beiden Spielminuten zwei weitere Treffer landen konnten. Erst nachdem die Bayreuther eine Auszeit genommen hatten, konnte wieder etwas Ruhe ins Spiel gebracht werden und so lautete das Ergebnis nach dem zweiten Drittel 2-5. Im letzten Drittel versuchten die Bayreuther noch einmal alles, Mittenwald hielt dagegen, wodurch die Partie um einiges härter geführt wurde, was sich in einigen Annäherungen und den daraus resultierenden Strafzeiten niederschlug. Dennoch kam der EVM in der 50. Minute zu seinem sechsten Treffer, was einer Vorentscheidung gleich kam. Die Bayreuther ließen sich nicht hängen und verkürzten durch Tobias Weise auf 3-6, konnten dem Spiel aber keine Wende mehr geben. Nach 60 Minuten feierten die Mittenwalder unterm Strich verdient den Gewinn der Bayerischen Bezirksliga Meisterschaft. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle! Nun, da der erste kleine Ärger über die Niederlage verflogen ist, überwiegt der Stolz auf das, was in dieser Saison erreicht wurde. Wir sehen uns in der Landesliga! |
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| Herforder EV Der Traum von der Titelverteidigung – Ice Dragons haben Matchpuck! (RLW) Der Traum, den Titel in der Regionalliga West zu verteidigen, war immer da. Die ganze Saison über. Aus einfachem Grund: „Ein Titel ist immer toll, aber wirklich etwas wert ist er erst, wenn man ihn verteidigen kann!“ sagte Killian Hutt schon vor Beginn der Playoffs. Dass die Verwirklichung dieses Traumes jetzt, nach nur 2 Spielen im Finale, in greifbare Nähe gerückt ist, damit hätte allerdings vor der Finalserie niemand gerechnet. Doch bei aller Euphorie ist Vorsicht geboten. Denn das Team von Jeff Job weiß ganz genau: Eine Szene kann das Pendel in die andere Richtung ausschlagen lassen. Nur 100% fokussiert und bereit, bis an die Grenzen zu gehen, hat sein Team die Chance, schon am Freitag die Serie zu beenden. Dabei wird sich jedoch der Schwierigkeitsgrad für die Ice Dragons noch einmal um ein paar Stufen erhöhen! Schließlich steht der Gegner aus Hamm ab sofort mit dem Rücken zur Wand und wird alles an tun, um sich ein 4. Spiel zu erkämpfen und den Ice Dragons die Titelverteidigung zu verderben. Sicher ist: Die Zuschauer werden ein legendäres Spiel geboten bekommen, wenn am Freitagabend das Unparteiischen Quartett Markus Krawinkel, Patrick Leven, Carsten Hofer und Sascha Quint die Partie in der Helinet Eissportarena um 20:00 Uhr eröffnet. Übrigens: sollten die Ice Dragons sich ihren Traum am Freitagabend noch nicht erfüllen können, findet Spiel 4 am Sonntagabend um 18:30 Uhr in der Eishalle „Im kleinen Felde“ statt, es wäre der 2. Matchpuck für das Team von Jeff Job! |
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| Hamburger SV Ein Spiegelbild der Saison - Sieg und Niederlage für den Hamburger SV zum Abschluß der Verzahnungsrunde (RLN) Für das Regionalligateam des HSV ist seit Sonntagabend die Saison beendet – nach einem finalen Spielwochenende, das wie eine Zusammenfassung der Höhen und Tiefen der vergangenen Monate wirkte: mit kleinem Kader irgendwie erfolgreich – aber mit dem Gefühl, daß mehr drin gewesen wäre. Die freitägliche Partie ist schnell erzählt: Gegner Salzgitter Icefighters bekam mit Mühen einen 9+2-Notkader zusammen, der von Beginn an unter Druck geriet. Im letzten Drittel zogen die Rautenträger dann auch vom Ergebnis her davon, am Ende hieß es 6:0 (1:0,1:0,4:0). Das Sonntagsmatch gegen Gruppensieger und Ostmeister Wölfe Schönheide sah da schon anders aus: die Sachsen spielten konzentriert und abgezockt, der HSV hielt engagiert dagegen. Nach dem zweiten Drittel war noch alles möglich – doch im Schlußabschnitt fehlte bei nur 11 Feldspielern dann doch die Kraft, zudem waren die Wölfe im Überzahlspiel bei einer 100%-Quote gnadenlos effizient. So lautete das Schlußresultat schließlich 4:7 (0:2,4:3,0:2) – durchaus ordentlich aus HSV-Sicht, aber eben auch nicht mehr. Der (zu) kleine Kader – am Ende das beherrschende Thema in Stellingen. Während die ersten zwei Saisondrittel mit Platz 2 in der Nordgruppe und dem souveränen Nordpokalsieg durchweg erfreulich verliefen sah sich das Team um Kapitän Marcel Schlode ab Ende Januar personell weiter aufgerüsteten Gegnern gegenüber, hielt aber selbst an seiner Null-Kontingentspieler-Idee fest. Was die Nachhaltigkeit sicherlich förderte – aber im Wettbewerb der Verzahnungsrunde zum Bumerang wurde: der Kader war am Ende zu klein, der HSV konnte nicht mehr zulegen. Das Diskussionsthema für die Sommerpause ist also bereits gefunden: Kontingentspieler ja oder nein? Wenn von Seiten der Durchführungsbestimmungen der „Aufrüstung“ keine Grenzen gesetzt werden dürfte der Druck auf die Verantwortlichen in Stellingen nicht eben kleiner werden. |
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