IHP NachrichtenDienstag 12.Februar 2019
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Nachmittags und heutigen Tages mit insgesamt 20 Beiträgen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Regionalliga Nord und Landesliga Berlin.
| Deutscher Eishockey Bund Frauen U16-Nationalmannschaft mit Niederlage zum Abschluss (DEB) Die Frauen U16-Nationalmannschaft hat zum Abschluss des 4 Nationen-Turniers in Selb gegen Tschechien mit 2:4 (2:0; 0:1; 0:3) verloren. Im Auftaktdrittel nutzte Annabella Sterzik gleich das erste Überzahlspiel zur Führung. Tschechien versuchte schnell zu antworten, aber Deutschlands Abwehr stand gut. Und die Frauen-U16 fuhr immer wieder eigene Angriffe. Einer davon brachte das 2:0. Annabella Sterzik bekam den Puck schön von Leonie Böttcher aufgelegt und vollendete. Tschechien versuchte zum Torerfolg zu kommen, aber die U16 ließ kaum etwas zu. So brachte das stärkste Drittel des Turniers eine verdiente 2:0-Pausenführung. Deutschlands Abwehr stand auch im zweiten Drittel sehr gut und so taten sich die Gäste schwer, zu Chancen zu kommen. Den Rest erledigte Torfrau Felicity Luby souverän. Drei Minuten vor der Pause war aber auch die gute Torhüterin machtlos, ein Schuss von Anna Kalova brachte das 2:1. Dieses Ergebnis hielt Deutschland bis zur Pause, musste aber das letzte Drittel in Unterzahl beginnen. Nach 50 Minuten gelang Tschechien der Ausgleich. Hana Haasova stocherte bei Überzahl Tschechien den Puck ins Tor. Nun schlichen sich doch kleinere Fehler ins Spiel der Frauen U16-Nationalmannschaft, einen davon nutzte Hana Haasova um Tschechien in Führung zu bringen. Deutschland gab nicht auf und erspielte sich gute Chancen. Kurz vor Schluss gelang es Tschechien das Spiel für sich zu entscheiden, wieder traf Hana Haasova per Nachschuss zum 2:4. Frauen U16-Nationaltrainer Florian Neumayer: „Unsere Mannschaft konnte das Spiel bis zur 30. Minute ausgeglichen gestalten. Am Schluss ist uns leider die Kraft ausgegangen und wir mussten den vielen Strafzeiten im letzten Drittel Tribut zollen. Dennoch sind wir sehr zufrieden mit der Leistung der jungen Mannschaft, die sich von Spiel zu Spiel steigern konnte und manche Vorgaben besser umsetzen konnte. Wir hoffen, dass wir für den Europacup auf die sechs verhinderten Spielerinnen zurückgreifen können und so noch einen positiven Saisonabschluss spielen können.“ |
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| Deutsche Eishockey Liga DEL verhängt Geldstrafen gegen Straubing Tigers (DEL) Der Aufsichtsrat der Deutschen Eishockey Liga hat in zwei Verfahren einstimmig Geldstrafen gegen die Straubing Tigers wegen unsportlichem und ligaschädigenden Verhalten ausgesprochen. Ein Verfahren ahndet eine Aktion auf dem Eis vor dem Heimspiel der Straubing Tigers gegen die Adler Mannheim am 25.1.2019. In einem weiteren Verfahren wurden offene Briefe eines Gesellschafters des Lizenzclubs sanktioniert. Die Geldstrafen wurden zum Teil auf Bewährung ausgesetzt. |
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| Grizzlys Wolfsburg Goalie Jerry Kuhn geht – Marcel Melichercik kommt / Torhüter verlässt die Grizzlys in Richtung Kassel - Marcel Melichercik wechselt im Gegenzug an die Aller (DEL) Sieben Spieltage vor dem Ende der DEL-Hauptrunde 2019-2020 vermelden die Grizzlys Wolfsburg einen Wechsel auf der Position des Torhüters. Der bisherige Goalie Jerry Kuhn (32) wechselt auf eigenen Wunsch und mit sofortiger Wirkung nach Kassel. Vom Kooperationspartner aus Hessen kommt im Gegenzug der ehemalige slowakische Nationaltorwart Marcel Melichercik (32). Jerry Kuhn, der seit der Saison 2017-2018 zwischen den Pfosten der Grizzlys steht und insgesamt 64 Partien für die Niedersachsen bestritten hat, wird voraussichtlich schon am kommenden Wochenende für die Kassel Huskies auflaufen können. Kuhns Vertrag bei den Grizzlys Wolfsburg läuft am Saisonende offiziell aus. Im Gegenzug haben sich die Grizzlys die Dienste des ebenfalls 32-jährigen Slowaken Marcel Melichercik gesichert. Der Torhüter erhält einen Vertrag bis zum Saisonende und wird gemeinsam mit David Leggio das Torhüterduo bilden. Der 1,88 Meter große Linksfänger hat in der laufenden Spielzeit 27 Partien mit einer Fangquote von 92 Prozent für die Kassel Huskies in der DEL2 bestritten. „Jerry wusste bereits, dass wir uns in der kommenden Saison auf der Torhüterposition neu aufstellen werden. Aus diesem Grund haben wir seinem Wunsch entsprochen, ihn mit sofortiger Wirkung nach Kassel wechseln zu lassen. Wir bedanken uns bei ihm für seine Leistungen und wünschen ihm und seiner Familie alles erdenklich Gute. Mit Marcel bekommen wir einen sowohl in Deutschland als auch international erfahrenen Goalie, der uns in den restlichen Spielen unterstützen wird“, so Grizzlys-Sportdirektor und Geschäftsführer Karl-Heinz Fliegauf. |
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| EHC Lausitzer Füchse SPONSORING FÜR DIE LAUSITZER FÜCHSE AUF REKORDNIVEAU (DEL2) Die Saison 2018/2019 ist für die Lausitzer Füchse schon jetzt eine sehr Erfolgreiche. Nicht nur, dass die Mannschaft nach dem 46. Spieltag auf einem herausragenden dritten Platz steht und sich vorzeitig für die Play Offs qualifiziert hat, auch beim Sponsoring ist man in Weißwasser Spitze. Mit über 190 kleinen und großen Sponsoren sowie Premium-Partnern ist man in der DEL 2 führend. Wir wollen dies zum Anlass nehmen, um uns bei all den Sponsoren, die in dieser Saison noch nicht genannt wurden, zu bedanken. Es ist eine großartige Leistung, was in dieser Spielzeit durch sie und die vielen Unterstützer geleistet wurde. Dafür und für die meist schon langjährige Treue vieler möchten sich die Lausitzer Füchse bedanken. Unser Dank gilt heute besonders folgenden Sponsoren: Fluid Technik Scheffler Mühl & Petow GbR Müller’s Fanshop NBL Gebäudeservice- und Dienstleistungs GmbH POPP Fahrzeugbau Radio Görlitz GmbH & Co. Studiobetriebs KG Schloss Wackerbarth, Sächsisches Weingut GmbH Schüssler Feuerungsbau GmbH Schwella und Partner Steuerberatungsgesellschaft SDS Holz & Fenster GmbH Sicherheitsdienst Pelk Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien Spiegel-Art GmbH & Co.KG TSS-Transport- und Speditionsgesellschaft Schwarze Pumpe mbH WILLMS Weißwasser GmbH & Co.KG Gostec Gleistief-, Oberbau und Schweißtechnik Boxberg |
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| Ravensburg Towerstars TIM BRUNNHUBER WECHSELT IN DIE DEL (DEL2) Nachdem in den vergangenen Wochen vorrangig Spieler des aktuellen Teams auch für nächste Saison bestätigt wurden, gibt es jetzt den ersten Abgang. Towerstars Stürmer Tim Brunnhuber wird die Ravensburg Towerstars nach dieser Saison verlassen und in die DEL wechseln. Tim Brunnhuber kam zur Saison 2017/18 vom EV Regensburg zum Towerstars Kooperationspartner EV Lindau, zur aktuellen Saison stand der 20-jährige Stürmer dann erstmals voll im Profikader der Towerstars. Über seine Eiszeiten in der starken vierten Reihe konnte er mit bislang fünf Toren und acht Beihilfen nicht nur zum Teamerfolg der Towerstars beitragen, sondern auch den Anspruch auf einen Stammplatz im U20 Nationalteam untermauern. Im Dezember schaffte er auch als persönliches Highlight in der noch jungen Karriere mit dem U20 Nationalteam den Aufstieg in die A-WM Gruppe. Kurz danach berief ihn Bundestrainer Toni Söderholm auch in die Perspektivmannschaft „Top Team Peking“, und absolvierte vergangene Woche zwei Länderspiele gegen die Schweiz. „Es war immer mein Ziel, einmal in der höchsten deutschen Liga zu spielen. Das ist für mich eine große Herausforderung, auf die ich mich sehr freue“, sagte Tim Brunnhuber und ergänzte: „Natürlich möchte ich mich bei den Towerstars bedanken. Hier in Ravensburg konnte ich einen großen Schritt in meiner Entwicklung machen.“ |
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| Tölzer Löwen Nachholspiel gegen Bietigheim (DEL2) Dienstagsspiele sind im deutschen Eishockey während der Hauptrunde eher ungewöhnlich. Dennoch treten die Tölzer Löwen ausgeruht zum morgigen Treffen mit den Bietigheim Steelers an. Grund für die Verlegung war eine andere Veranstaltung, die die weeArena belegte. Scott Beattie gab den Löwen übers Wochenende trainingsfrei. Einige Spieler fühlten sich schon im Kaufbeuren-Spiel gesundheitlich angeschlagen. Umso höher war der Erfolg der Buam im Allgäu zu werten. In der Verlängerung traf Tyler Gron zu einem Sieg, der den Löwencoach weitestgehend zufriedenstellte. "Wir brauchen diesen Einsatz in jedem Spiel. Besonders, wenn wir so wenige Spieler haben", stellte Beattie klar. Weiterhin ausfallen werden auch morgen Kyle Beach, Andreas Schwarz und vermutlich auch Philipp Schlager. Der Löwen-Kapitän war zwar am Montag wieder mit dem Team auf dem Eis, ein Einsatz kommt aber noch zu früh. Dafür sind die Verteidiger Niklas Heinzinger und Florian Kraus zurück, ebenso wie Stürmer Maximilian Hörmann. Für die Buam gab es in den letzten Spielen einen Aufwärtstrend zu verzeichnen. Drei Siege aus den letzten vier Spielen. Auch zuhause gab es in beiden Heimspielen unter Scott Beattie Erfolge. "Wir müssen jedes Spiel spielen, um zu gewinnen. Egal, ob zuhause oder auswärts", so der Löwencoach. Bietigheim sei eine gefährliche und sehr erfahrene Mannschaft. "Wir müssen defensiv gut stehen", so die Marschrute. Seit Jahren gehören die Bietigheim Steelers zu den Top-Teams der DEL 2. In der aktuellen Saison hat der Tabellensechste allerdings immer wieder Form-Schwankungen in ihrem Spiel. Zuletzt hielten sich Siege und Niederlagen auf dem Eis relativ ausgeglichen die Waage. Viel hängt von Top-Scorer Matt McKnight ab, der mit 69 Punkten aus 44 Spielen der zweitbeste Punktelieferant der Liga ist. Tyler Gron, Siegtorschütze in Kaufbeuren, nutzte im Vorfeld des Spiels einen Interview-Termin, um sich bei den Löwenfans für den bisherigen Support zu bedanken: "Danke, dass ihr mir eine Chance gegeben habt. Ich hoffe, ein Teil eines siegreichen Teams zu sein und freue mich auf das Spiel. Ich hoffe, dass ich etwas beisteuern kann um die Zeit als Löwenfan angenehmer und besser zu machen." |
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| EV Landshut U 20-Nationalspieler Marco Baßler bleibt dem EVL treu - Eigengewächs verlängert seinen Vertrag und erhält Förderlizenz in Straubing (OLS) Frohe Kunde für alle Anhänger des EV Landshut: Eigengewächs Marco Baßler trägt auch während der Spielzeit 2019/20 das Trikot der Dreihelmenstädter. Baßler, der beim EVL das Eishockey spielen erlent hat, verlängert seinen Vertrag um eine weitere Saison und bekennt sich dadurch weiterhin zu seinem Heimatverein. „Hier bin ich geboren, in Landshut habe ich das Eishockeyspielen erlernt und finde nach wie vor sehr gute Bedingungen vor“, schildert Marco Baßler seine Beweggründe. „Wir haben eine tolle Truppe beisammen und spielen gutes Eishockey. Wir werden alles daran setzen die laufende Saison möglichst erfolgreich abzuschließen und werden auch nächstes Jahr wieder voll angreifen“, ergänzt der 19-Jährige. „Dass uns Marco treu bleibt, ist sehr positiv für den Standort Landshut. Er nimmt einen ganz wichtigen Platz in den Planungen der Mannschaft für das nächste Jahr ein. Menschlich passt er hervorragend in unser Team. Es wird einfach Spaß machen weiter mit ihm zu arbeiten. Marcos Entwicklung bestätigt einmal mehr die hervorragende Arbeit innerhalb des gesamten Vereins“, erklärt Ralf Hantschke – Geschäftsführer des EV Landshut. Mit der Vertragsverlängerung geht auch eine DEL-Förderlizenz bei den Straubing Tigers einher. Dies bedeutet, dass der Rechtsschütze die Vorbereitung im Gäuboden beginnt und Anfang September zum Kader des EV Landshut stoßen wird. „Nach Absprache mit den Straubing Tigers wird Marco Baßler die Vorbereitung bis zum 31.08.2019 komplett in Straubing absolvieren und ab 01.09.2019 den Trainingsbetrieb in Landshut aufnehmen. Somit kann sich Marco mit gestandenen DEL-Spielern messen. Mit der Sportlichen Leitung der Straubing Tigers haben wir uns auf eine begrenzte Anzahl von Partien verständigt“, informiert Ralf Hantschke. „Es freut mich sehr, dass ich eine Förderlizenz bei den Straubing Tigers bekomme. Letzten Sommer konnte ich bereits mit dem DEL-Team mittrainieren und dabei positive Eindrücke gewinnen. Nun darf ich nicht nur mit der Mannschaft trainieren, sondern auch spielen. Das hilft mir mit Sicherheit weiter und, dass ich von den erfahrenen Spielern viel lernen kann, ist ohnehin logisch“, sagt Marco Baßler. „Marco Baßler, der EV Landshut und auch wir profitieren von der Förderlizenz. Wir werden weiter alles daransetzen, Jungs aus der Region zu fördern, indem wir ihnen Trainingseinheiten und Wettkämpfe auf DEL-Niveau ermöglichen. So müssen sie nicht ihr gewohntes Umfeld verlassen und können sich voll und ganz auf Eishockey konzentrieren“, erörtert Jason Dunham, der Sportliche Leiter der Straubing Tigers. „Der EV Landshut möchte sich in diesem Zusammenhang bei den Straubing Tigers bedanken. Durch die gemeinsame Vertragsgestaltung werden Marco alle Möglichkeiten an die Hand gegeben, um seinen Entwicklungsprozess weiter voranzutreiben. In den Verhandlungen standen immer die Bedürfnisse und momentanen Umstände des Spielers im Vordergrund. Dieses positive Beispiel zeigt und ist ein hoffnungsvolles Signal, wie Clubs gemeinschaftlich arbeiten können und nicht nur im eigenen Interesse denken und handeln“, sagt Ralf Hantschke, Geschäftsführer des EV Landshut. Ungeachtet aller sportlichen Belange wird Marco Baßler im kommenden Jahr seine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann bei der Gerhard Mann GmbH & Co. KG abschließen. „Neben den sportlichen Aspekten liegt uns natürlich auch die schulische bzw. berufliche Zukunft der Spieler am Herzen. Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle auch und vor allem bei Martin Röckenschuß, dem Geschäftsführer von Gerhard Mann. Als steter Förderer des Landshuter Eishockeys hat er für unsere Anliegen stets ein offenes Ohr“, sagt Ralf Hantschke abschließend. |
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| EV Lindau Islanders Fällt die Vorentscheidung um Playoff-Platz 8 an diesem Wochenende? Freitag Derby gegen Memmingen, Sonntag direktes Duell in Höchstadt um die Playoffs (OLS) Am kommenden Spielwochenende könnte für die EV Lindau Islanders eine Vorentscheidung im Kampf um Platz 8 in den Playoffs fallen. Am Freitag den 15.02. um 19:30 Uhr, kommen die Indians aus Memmingen zum Derby an den Bodensee. Am Sonntag den 17.02. reisen die EV Lindau Islanders zu den direkten Konkurrenten um Platz 8, den Höchstadt Alligators. Die Partie beginnt um 18:00 Uhr. Vor dem direkten Duell um Platz 8 in Höchstadt, gibt es am Freitag, den 15.02. um 19:30 Uhr, in der Eissportarena Lindau ein nicht weniger brisantes Derby gegen Memmingen. Die Indians hatten im Januar einen richtigen Lauf, bis sie vor gut 2 Wochen eine 1:2 Overtime-Niederlage gegen die EV Lindau Islanders einstecken mussten und am selben Wochenende in Rosenheim mit 7:0 unter die Räder kamen. Am vergangenen Wochenende aber fanden sie wieder zurück in die Spur. Am Freitag schlugen die Memminger zu Hause den Tabellenführer Regensburg grandios mit 3:2 und am Sonntag schlugen sie den ERC Sonthofen auswärts in einem kuriosen Spiel mit 7:6 in der Overtime. Gerade der Neuzugang Tadas Kumeliauskas schlägt momentan voll ein, so erzielte er letzten Sonntag in Sonthofen erneut einen Dreierpack. Dies gelang ihm auch schon in seinem allerersten Spiel für die Indians. An vielen erfolgreichen Aktionen war der Litauer seitdem beteiligt. Es kommt also zur bereits gefährlichen Offensive um Jared Mudryk, Daniel Huhn und Antti-Jussi Miettinen ein weiterer Spieler hinzu, um den sich die Defensive der Islanders kümmern muss. Die Indians waren für die EV Lindau Islanders in dieser Saison, bis zum Spiel Anfang Februar, eine schwer zu knackende Mannschaft, denn bis zu diesem Spiel gab es noch keinen Sieg gegen die Maustädter. Nach drei nur sehr knappen Niederlagen mussten die Islanders nach einem blutleeren Auftritt am zweiten Weihnachtsfeiertag in Memmingen mit einem 0:4 im Gepäck die Heimreise an den Bodensee antreten. Ein Grund für den Erfolg der Indians in dieser Saison ist auch der Memminger Trainer Sergej Waßmiller. Dieser formte nach der Entlassung seines Vorgängers im Herbst ein Team, gegen das sich seitdem viele Mannschaften der Liga schwer tun. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die Indians auf Tabellenplatz 5 der Oberliga Süd stehen, wenn auch nur noch mit einem knappen Punkt vor den Selber Wölfen. Spielertrainer Chris Stanley und sein Team wissen um die hohe Brisanz dieses Heimspiels, möchten sie dem Lokalrivalen im kommenden Spiel doch allzu gerne die volle Punkteausbeute abnehmen. Wenn dieses Spiel nur ansatzweise an die letzte Partie anknüpft, wird es ein grandioses Derby, mit allem was ein solches Lokalderby ausmacht. Leidenschaft und Einsatzbereitschaft bis zum Ende sind nur ein Paar der Tugenden, die dieses Spiel am Ende höchstwahrscheinlich entscheiden werden. Mit einem möglichen Sieg könnten die Lindauer sich den vier Punkte Vorsprung, vor dem Sonntagsspiel gegen die Höchstadt Alligators bewahren. Die Derbys bieten meist Spannung, Action und Dramatik bis zum Schluss, man muss sich hier nur das letzte Derby in Memmingen vor Augen führen. Zum Derby erhoffen sich die EV Lindau Islanders daher vor allem auch viele Lindauer im Stadion, die voll und ganz hinter der Mannschaft und dem Eishockey stehen. Denn nur zusammen schafft man es in die Playoffs. Aus Memmingen werden zahlreiche mitreisende Fans erwartet, sodass einer grandiosen Derbystimmung nichts mehr im Wege steht. Am Sonntag, den 17.02. um 18:00 Uhr, geht es zum vielleicht vorentscheidenden Spiel um die Playoffs nach Höchstadt. Momentan beträgt der Vorsprung der EV Lindau Islanders auf die Höchstadter vier Punkte. Das erste Spiel vor gut 2 Wochen im direkten Duell dieser beiden Mannschaften war kurios. Allein im ersten Drittel fielen 7 Tore, sodass die EV Lindau Islanders mit einer knappen 4:3 Führung in die Pause gingen. Das zweite Drittel war ein Tick weniger torreich, als man mit 6:5 in die Kabine ging. Im letzten Spielabschnitt wollten die Alligators mit aller Macht den Ausgleich, was die EV Lindau Islanders verhindern konnten und sich mit einem schönen Empty-Net Treffer kurz vor Schluss zum 7:5-Endstand absetzten. Dass die Mannschaft aus Oberfranken nie klein beigibt, mussten die EV Lindau Islanders so ein weiteres Mal erfahren. Dies zeigte sich bereits bei den engen Spielen aus der Normalrunde. Das Spiel in Lindau gewannen die Islanders knapp mit 2:1, das Spiel in Höchstadt entschieden die Alligators knapp mit 3:2 für sich. Zu Saisonbeginn konnten die Höchstadt Alligators als Aufsteiger nur schwer eingeschätzt werden und waren deshalb die Überraschung in der Oberliga Süd. Zuletzt verloren die Alligators aber immer häufiger, weshalb sie sich vor dem ersten Duell in der Meisterrunde mit den Islanders, von Trainer Martin Ekrt trennten. An der Bande übernahm Höchstadts Rekordspieler Daniel Sikorski zusammen mit dem hauptamtlichen Nachwuchstrainer Petr Kasik als Interimstrainer. Sie verloren nach dem Spiel gegen die Islanders zwar auch die beiden weiteren Spiele gegen Weiden und Selb, dies aber relativ knapp. Ein weiterer Grund warum die Mannen aus dem Aischgrund aber wieder gefestigter spielen, ist die Rückkehr des zuvor verletzten Vitali Aab, der den Alligators im Mannschaftsgefüge extrem fehlte. Der Topscorer Michal Petrak und sein Stürmerkollege Ondrej Nedved sind zudem brandgefährlich, wenn man ihnen zu viel Raum lässt. Ex-Islander Jiri Mikesz wird ebenfalls alles daran setzen gegen seine ehemaligen Teamkameraden zu treffen, um seine Alligators in der Tabelle und dem Kampf um die Playoffs wieder näher an die Lindauer heranzubringen. Mit einem Sieg über die Höchstadt Alligators hätten die Lindauer schon einen Fuß in der Tür zu den Playoffs. Es spitzt sich also alles auf dieses Duell um den achten Tabellenplatz der Meisterrunde zu. Dies könnte wieder einmal mit einem neuen Kapitel der Lindauer Vereinsgeschichte enden, sollten sie den so ersehnten Playoff-Platz 8 verteidigen und in selbige Runde einziehen. Wie es der Zufall will, spielen die Höchstadt Alligators hierbei, wie schon in den Jahren zuvor wieder eine gewichtige Rolle. Allen voran die Bayernliga Meisterschaft 2015 der EV Lindau Islanders, die sie sich in Höchstadt sichern konnten oder auch die Spiele in der letzten Saison um den Einzug ins Finale der Verzahnungsrunde, in der sich beide Mannschaften über drei Spiele bis zum alles entscheidenden Penaltyschießen duellierten, mit dem positiveren Ende für die EV Lindau Islanders. Es ist also alles angerichtet für einen Schlagabtausch auf dem Eis, in dem sich zeigen wird, wer heißer auf die Teilnahme an den Playoffs ist. Die Spiele am Wochenende bieten alles was das Herz eines Eishockeyfans höherschlagen lässt. Das Spiel in Höchstadt steht hierbei unter sehr besonderen Vorzeichen. Die letzten Jahre gab es zwischen den EV Lindau Islanders und dieser Mannschaft oft großartige Fights und wer weiß wie die Tabelle nach den beiden Spieltagen aussieht. |
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| ECDC Memmingen Knapper Erfolg nach deutlicher Führung im Derby (OLS) Nach mehrmaliger komfortabler Führung verspielt der ECDC Memmingen fast den sicher geglaubten Sieg. Am Ende gibt es einen 6:7 Erfolg in der Verlängerung gegen den ERC Sonthofen. Kumeliauskas sichert mit seinem dritten Treffer den Zusatzpunkt. Was für ein Start ins fünfte Allgäu-Derby der Saison: Innerhalb von nur vier Minuten war der ECDC Memmingen im Oberallgäu mit 3:0 in Führung. Piskor, Kumeliauskas und Beck netzten gleich zu Beginn der Partie ein, Sonthofens Back-Up Steiger wusste nicht, was mit ihm geschah. Die Sonthofner Hintermannschaft agierte viel zu sorglos, zu viele Schüsse prasselten auf den jungen Schlussmann des ERC ein, drei davon fanden den Weg ins Tor. In der Folge nahmen die Memminger gewaltig den Fuß vom Gas, nicht aber ohne wenige Sekunden vor dem Ende noch den vierten Treffer durch Mudryk draufzulegen. Im Mitteldrittel passierte erstmal sehr wenig, das Spiel plätscherte vor sich hin, ehe Sinagl auf Sonthofner Seite den Anschluss sowie das 2:4 markieren konnte. Als dann wenig später auch noch Voit zum 3:4 traf, nahm Indians-Coach Waßmiller eine Auszeit und seine Schützlinge ins Gebet. Postwendend ließen die Indianer das 3:5 durch Kumeliauskas folgen. Mit dem Beginn des letzten Abschnitts erhöhten die Memminger auf 3:6 durch Piskor, damit schien das Spiel endgültig gelaufen. In der Folge kamen die Hausherren aber zu zahlreichen guten Möglichkeiten, das allzu sorglose Abwehrverhalten der Maustädter lud sie förmlich zum Toreschießen ein. Bis zur 50. Minute war dann das Spiel tatsächlich ausgeglichen, Malzer, Frolik und Slavetinsky schockten die Rot-Weißen mit ihren Treffern regelrecht und sorgten für die Punkteteilung nach 60 Minuten. Die Indians waren kurzzeitig völlig von der Rolle und mussten sich nach diesem Spielverlauf erst einmal wieder sortieren. Dass die Indians noch mit einem blauen Auge davon kamen, dafür sorgte Torjäger Kumeliauskas, der die Memminger durch einen Alleingang in der 63. Minute zum Sieg schoss. Damit sicherte sich der ECDC zumindest noch den Zusatzpunkt, trauerte aber einem verlorenen Zähler hinterher. |
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| EHC Waldkraiburg Löwen SPARKASSE ÜBERREICHT SCHECK AN DEN LÖWEN-NACHWUCHS (OLS) Viel großzügige Unterstützung erfährt aktuell der Nachwuchs des EHC Waldkraiburg. Vor wenigen Tagen besuchten Vertreter der Sparkasse Altötting-Mühldorf, nämlich Maria Reindl (Filialleitung Stadtplatz Waldkraiburg) und Marktbereichsleiter Christian Schneider, die Nachwuchstrainer Julia Klose und Sergej Hatkevitch und sie hatten ein tolles Geschenk dabei. 1500 € wurden an den gesamten Nachwuchs des EHC Waldkraiburg wo aktuell mit der U7, der U9, der U11, U13, U17 und U20 insgesamt sechs Mannschaften in mit einer Ausnahme allen Altersklassen gemeldet sind. „Das ist eine tolle Sache und eine echte Wertschätzung für die Arbeit bei uns im Nachwuchsbereich, wo viele ehrenamtliche Helfer und nicht zuletzt auch alle Eltern Herausragendes leisten“ erklärte EHC-Vorstand Wolfgang Klose. „Ich muss mich abermals bedanken, bei der Sparkasse und allen Helfern und Eltern ohne deren Einsatz unser Vereinsleben und der Spielbetrieb kaum zu stemmen wären. Vielen Dank und lasst uns in den nächsten Jahren noch enger und besser zusammenwachsen, zum Wohle unserer Kinder“ so Klose weiter. Der EHC Waldkraiburg bedankt sich für die großzügige Unterstützung der Sparkasse Altötting-Mühldorf aus Waldkraiburg- ein tolles Investment in die Zukunft des Eishockeys in der Sportstadt Waldkraiburg! |
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| ESC River Rats Geretsried Torfestival gegen Vilshofen (BYL) Auf dem Papier war das Heimspiel gegen den ESC Vilshofen die vermeintlich leichteste Aufgabe in der Verzahnungsrunde. Doch die Wölfe haben erst beim letzten Spiel gegen Buchloe bewiesen, dass sie durchaus entscheidenden Einfluss in dieser Gruppe nehmen können. Der ESC war gewarnt, Geschenke haben die Wölfe im Mannschaftsbus bestimmt nicht eingepackt. Die Rats legten los wie die Feuerwehr, gleich im ersten Einsatz klatschte ein Schlagschuss von Ondrej Horvath an den Pfosten. Doch auch die Gäste verbuchten früh ihre erste Großchance durch Dorfner, Morczinietz war aber auf dem Posten. Als sich die Rats im Drittel der Gäste festsetzen konnten, vollendete Daniel Merl eine schöne Vorlage von Dominic Fuchs zum 1:0 in das geliebte rechte Kreuzeck (8.). Beinahe hätte Merl das Kunststück wiederholt, doch Wölfe-Torwart Huber verhinderte schlimmeres. Stattdessen gelang Weinzierl mit einem verdeckten Handgelenkschuss der Ausgleich (11.). In Überzahl landete der Schlagschuss von Horvath diesmal im Tor, die Rats stellten ihre Führung schnell wieder her (12.). Insgesamt präsentierte sich der ESC im ersten Drittel aber etwas zu lässig, Vilshofen spielte munter mit und kam durch Geretsrieder Nachlässigkeiten zu einigen Chancen. In doppelter Überzahl musste Huber jedoch wieder hinter sich greifen, beim Direktschlagschuss von Horvath war er chancenlos (19.). Immer noch mit einem Mann mehr, packte Daniel Merl den nächsten Doppelpack drauf und erhöhte auf 4:1 (19.). Die Wölfe war nicht so viel schlechter, aber gegen die Effektivität der Rats war kein Kraut gewachsen. Die Liebesbeziehung zwischen dem rechten Kreuzeck und Merl setzte sich auch im zweiten Drittel fort, beim 5:1 hatte Huber wieder keine Abwehrmöglichkeit (21.). Jetzt schwammen den Wölfen langsam die Felle davon, denn keine zwei Minuten später klingelte es erneut im Gästetor. Diesmal setzte sich Dornbach über halbrechts herrlich durch und behielt auch vor dem Kasten die Ruhe (24.). Mit dem direkten Gegenschlag stellte Koma die Anzeigetafel auf 6:2 (24.), über wenige Tore konnte sich wirklich niemand beschweren. Die Torflut sollte nicht aufhören, mit einem weiteren Doppelschlag bauten die Rats ihre Führung auf 8:2 aus. Erst traf Merl nach schöner Vorarbeit von May in doppelter Überzahl (28.) und nur knapp eine Minute später nutzte Heller einen Fehler in der Hintermannschaft der Wölfe zu einem Treffer in das kurze Eck (29.). Danach setzte strömender Regen ein, der bis kurz vor Spielende anhalten sollte. Schlechtes Wetter und Geretsried vs. Vilshofen, die Kombination haben wir in der Verzahnungsrunde bereits zum dritten Mal. Nur gut, dass die Rats zu diesem Zeitpunkt schon für klare Verhältnisse gesorgt hatten. Bis zur Pause sollte bis auf einen Pfostenknaller von Meierl auch nicht mehr viel passieren. Kurz vor der Sirene fand dann ein abgefälschter Schuss durch Horvath doch noch den Weg zum 9:2 in das Wölfetor (40.). Die Gäste hatten durchaus die ein oder andere gute Möglichkeit, doch Morczinietz war nicht mehr zu überwinden. Zum letzten Drittel hätten sich die Teams eher etwas Badeschaum statt der Schläger mitnehmen sollen, durch den Dauerregen entwickelte sich das Heinz-Schneider Eisstadion in eine überdimensionale Badewanne. Die Scheibe blieb durch Pfützen auf dem Eis ständig hängen, doch hin und wieder klappte noch ein Spielzug. Mit etwas Glück durfte Daniel Bursch dann das 10:2 bejubeln, der bemitleidenswerte Wölfe-Torwart Huber sah nicht besonders gut aus und griff mit der Fanghand daneben (45.). Danach plätscherte die Partie wortwörtlich vor sich hin, bis Michael Dorfner bei einem Konter zum 10:3 verkürzen konnte (56.). Am Ende drehte das Team von Sebastian Wanner und Peter Holdschik nochmal gewaltig auf. Innerhalb knapp zwei Minuten schraubten Hüsken (58.) und Hölzl (59.) mit Treffern durch die Hosenträger von Huber das Ergebnis auf 12:3. Der Schlusspunkt war Klaus Berger vorenthalten, der die Scheibe zum 13:3 nur noch in das halbleere Tor schieben musste (60.). Fazit: Die Wölfe haben nicht schlecht angefangen, doch im zweiten Drittel hat sich der kleine Kader seinem Schicksal mehr oder weniger ergeben. Die Rats haben einfach einen Lauf und wenn der Offensivmotor einmal ins Rollen kommt, kann er aktuell nicht so schnell gestoppt werden. Mit dem sechsten Sieg in Folge steht der ESC zum ersten Mal an der Tabellenspitze, doch das ist nur eine Momentaufnahme. Bereits am kommenden Wochenende warten zwei schwere Brocken auf die Rats, das Ergebnis vom Freitag dürfte allerdings schon jetzt feststehen. Doch der ESC legt seinen Fokus nicht auf irgendwelche Nebenkriegsschauplätze, klares Ziel am Freitag ist, diese Angelegenheit rein sportlich zu lösen. Sonntag steht dann mit dem letzten Heimspiel gegen Amberg eine ganz besondere Partie an. Es ist nicht nur das letzte Saisonspiel im altehrwürdigen Heinz-Schneider Eisstadion sondern auch das letzte Freiluftspiel in Geretsried überhaupt. Neben ganz viel Vorfreude weht am Sonntag sicher auch ein kleiner Hauch von Wehmut durch das Stadion. Wir hoffen nochmal auf viele Zuschauer, die zusammen mit uns einen gebührenden Abschied feiern! |
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| TEV Miesbach TEV misslingt Revanche beim SCR (BYL) Der TEV unterliegt am Sonntag beim Rückspiel gegen den SC Riessersee mit 3:5 (2:1,1:2,0:2). Trainer Petter Kathan musste neben Stephan Stiebinger auch auf Timon Ewert verzichten, der erkrankt war. Vor 1477 Zuschauern, darunter ca. 100 aus Miesbach erwischte der TEV einen Start nach Maß. Bereits nach 18 Sekunden erzielte Bobby Slavicek auf Pass von Filip Kokoska die Führung und nach vier Minuten verwandelte Maxi Meineke einen Abpraller nach Schuss von Florian Gaschke. Zudem hatte Bobby Slavicek die Riesenchance auf das 3:0, als er in aussichtsreicher Position scheiterte. Der SCR fand offensiv nicht wirklich statt, konnte jedoch mit seiner ersten wirklichen Chance durch Mittermaier auf 1:2 verkürzen, als ein Verteidiger des TEVs die Scheibe nicht schnell genug spielte und sein Kollege zum Wechseln fuhr. So ging es mit 2:1 in die Kabinen. Das Glück war Anfang des zweiten Drittels den Gastgebern hold, als eine Hereingabe vor das Tor vom Schlittschuh eines Verteidigers unhaltbar zum Ausgleich abgefälscht wurde. Nun hatte der Oberligist mehr Spielanteile und konnte in Überzahl durch Wachter erstmals in Führung gehen. Doch der TEV gab nicht auf. Zuerst scheitere Stefan Mechel schön freigespielt von Michael Grabmaier alleine vor dem Tor und kurz darauf war es abermals Bobby Slavicek der den verdienten Ausgleich erzielte (Michael Grabmaier, Nico Fissekis-37.). Im letzten Drittel blieb die Partie intensiv und es gab Chancen auf beiden Seiten. Die beste vergab Slavicek freistehend. Dem SCR genügte ein genialer Moment um die Partie zu entscheiden: nach schöner Kombination über Heiß und Vollmer hämmerte Uli Maurer die Scheibe fünf Minuten vor Schluss unhaltbar zur 4:3 Führung in den Winkel. Kathan nahm bereits 150 Sekunden vor Schluss Torwart Anian Geratsdorfer vom Eis, nahm eine Auszeit und es lag mehrfach der Totschrei auf den Lippen, da sich der TEV bis zum Umfallen gegen die drohende Niederlage stemmte. Als jedoch 72 Sekunden alle mit einem Iceing-Pfiff rechneten, schnappte sich Kapitän Vollmer die Scheibe und schob ins verwaiste Tor ein. Eine unglückliche Niederlage, nach tollem Spiel des TEVs und entsprechend niedergeschlagen waren die Mannen um Kapitän Florian Feuerreiter. Auch Peter Kathan stellte deprimiert fest: „ Heute wäre mehr möglich gewesen, aber es war ein Spiegelbild der letzten Saison, denn unsere wenigen Fehler wurden knallhart bestraft, da merkt man den Unterschied in der Cleverness der Oberligisten,“ und ergänzt: „ Ich muss meine Mannschaft für die gezeigte Leistung loben, aber jetzt kommt nach den Bonusspielen gegen den haushohen Favoriten, gegen den niemand mit Punkten gerechnet hat, das schwerste Wochenende der Verzahnungsrunde, denn mit den Spielen gegen Erding und Königsbrunn wird sich entscheiden, ob wir weiter um die Play-Off-Plätze mitspielen können.“ |
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| ERV Schweinfurt Sechs Punkte Wochenende zum richtigen Zeitpunkt (BYL) Als einen Augenschmaus konnte man wohl beide Spiele an diesem Wochenende nicht bezeichnen, aber am Ende zählte das Ergebnis. Zwei Siege – Big Points gegen direkte Konkurrenten um den Verbleib in der Bayernliga. Leos Zajic, der am vergangenen Wochenende erstmals unterstützend an der Bande stand, konnte an beiden Spieltagen aus dem Vollen schöpfen, denn bis auf den verletzten Aleksander Andrusovich waren alle Spieler an Bord. Die Mighty Dogs starteten gut in die Partie gegen den VfE Ulm/Neu-Ulm. In der vierten Minute wurde Josef Straka bei einem Alleingang am Abschluss gehindert. Das darauffolgende Powerplay nutzten die Hausherren Sekunden vor seinem Ende um durch Patrik Rypar in Führung zu gehen (6. Minute). In der elften Minute kamen die Donau Devils erstmals gefährlich vor das Schweinfurter Tor, doch Kevin Kessler behielt die Übersicht. Allerdings glich Peter Brückner in Überzahl zum 1:1 aus (16. Minute). Für zusätzliche Schärfe sorgte der Schiedsrichter, der einige Fouls nicht geahndete. Im zweiten und dritten Spielabschnitt ging es munter hin und her. Beide Mannschaften hatten ihre Torchancen, waren aber zu ungenau im Abschluss. Bis zum nächsten Treffer dauerte es bis zur 56. Minute. Zuerst scheiterte Josef Straka an Maximilian Güßbacher, bevor er den Abpraller zu Pascal Schäfer spielte, dessen Schuss von Doppeltorschützen Patrik Rypar in die Maschen abgefälscht wurde. Den Sieg verteidigten die Mighty Dogs bis zum Schlusspfiff, auch als die Gäste den Torhüter in der Schlussminute für einen weiteren Feldspieler gezogen hatten. „Das Spiel war offen bis zum Ende. Es war kein Spiel fürs Auge, keine schönen Spielzüge, aber dafür fürs Herz. Die Jungs haben alles gegeben und gekämpft. Das war heute wichtig. Die drei Punkte nimmt uns keiner, die zählen in der Tabelle. Wir müssen so weitermachen und kämpfen.“, war Leos Zajic zufrieden mit seinen ersten drei Punkten Und die Mighty Dogs nahmen auch am vergangenen Sonntag den Kampf an. Dabei machten nicht nur die Ice Dogs sondern auch das Wetter den Mighty Dogs das Leben schwer. Fast das komplette Spiel regnete es im Freiluftstadion in Pegnitz, bevor dann im letzten Drittel noch der Wind auffrischte. Da hatte es erst den Anschein, dass die Mighty Dogs gleich von Anfang an klar machen wollten, dass sie drei weitere Punkte mit nach Hause nehmen wollten. Nach dem ersten Drittel hieß es 0:2 für die Mighty Dogs. Innerhalb von anderthalb Minuten versenkte erst Christopher Schadewaldt den Puck im Kasten (14. Minute) und in Überzahl legte Patrik Rypar den zweiten Treffer für die Mighty Dogs nach (16. Minute). Danach haben die Schweinfurter zu wenig dafür getan und nutzten vor allem ihre Powerplays nicht um das Spiel weiterhin klar zu gestalten. Pegnitz setzte sie unter Druck und nutzte seine zweite Überzahl um nach einem Lattentreffer von Michael Kuhn den Anschlusstreffer durch Sebastian Wolsch zu erzielen (30. Minute). Zu Beginn des dritten Spielabschnitts zogen die Ice Dogs durch das 2:2 von Michael Kuhn gleich. Nach dem Ausgleich setzten die Mighty Dogs noch einmal alles daran, das Spiel in der regulären Zeit zu gewinnen. Jan Kouba passte zu Marc Zajic, der den 2:3 Siegtreffer erzielte. „Wir waren heute der glücklichere Sieger. Wir waren spielerisch nicht besser, aber wir haben ein Tor mehr geschossen. Chancen gab es auf beiden Seiten.“, war Leos Zajic am Ende froh über das erfolgreiche Sechs-Punkte-Wochenende. Um weiter auf Kurs Klassenerhalt zu bleiben, sollen am kommenden Wochenende weitere Punkte gesammelt werden. Zum Heimspiel gegen den EV Moosburg am Freitag, den 15.02.2019, um 20 Uhr findet der Blaulicht-Tag zu Gunsten des kleinen Kämpfers Jan statt. An diesem Abend erhalten alle Mitglieder der Feuerwehr, der Polizei, des THWs oder eines Rettungsdienstes ermäßigten Eintritt in Höhe von 1,12 € zum Spiel gegen den EV Moosburg. Hierfür sollen sich die Mitglieder am 15.02.2019 mit einem Mitgliedsausweis oder ihrer Dienstkleidung an einem Sondereinlass ausweisen. Das Besondere an dieser Kasse: Dort wird es kein Wechselgeld geben. Jeder Betrag, der über dem Eintrittsgeld von 1,12 € liegt, kommt der Familie von Jan zugute. Das heißt, wenn man beispielsweise 2 € Eintritt an dieser Kasse zahlt, wandern 88 Cent automatisch in den Spendentopf. Außerdem werden im Icedome Spenden für Jan gesammelt werden. Beim EV Fürstenfeldbruck steht dann am Sonntag, den 17.02.2019, um 17:15 Uhr das nächste Freiluftspiel an. |
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| EC Pfaffenhofen Die Tür zur Bayernliga steht weit offen / 4:3 in Ulm – ECP schüttelt nächsten Verfolger ab (BLL) Der EC Pfaffenhofen befindet sich weiterhin auf geradem Weg zurück in die Bayernliga. Auch vom VfE Ulm/Neu-Ulm ließen sich die Pfaffenhofener am Sonntag nicht davon abbringen, mussten aber bis zum Schluss zittern, ehe der knappe 4:3 (3:0; 0:1; 1:2) Erfolg feststand. Mit dem achten Sieg in Folge haben die IceHogs nicht nur einen weiteren Verfolger abgeschüttelt, sondern auch ihre Tabellenführung erfolgreich verteidigt. Doch es war ein hartes Stück Arbeit, bis die Mannschaft von Coach Chris Heid nach dem Sieg vom Freitag gegen Passau sich über einen weiteren wichtigen Auswärtserfolg freuen konnte, der in der Schlussphase nochmals ernsthaft in Gefahr geraten war. Was aber vor allem an den IceHogs selbst lag. Die ließen nämlich nach einem überlegen geführten Anfangsdrittel und einer sicheren 3:0 Führung die Hausherren immer besser ins Spiel kommen. Ulm nutzte die Nachlässigkeiten der Gäste und konnte in den letzten Spielminuten noch auf 4:3 verkürzen, zu mehr sollte es dann aber doch nicht mehr reichen. Ulm hatte nach zuvor vier Siegen in Folge am Freitag in Schweinfurt nur knapp mit 1:2 verloren und wollte mit einem Erfolg gegen die IceHogs den Anschluss an die Aufstiegsplätze halten. Doch dieses Vorhaben schien schon nach zwanzig Spielminuten gescheitert zu sein. Zu deutlich dominierten die Gäste das Anfangsdrittel und zogen durch teils herrlich herausgespielte Treffer von Dillon Duprey (7.), Nick Endreß (13.) und Robert Neubauer (17.) auf 3:0 davon. Noch deutlicher hätte David Felsöci den Pausenstand gestalten können, brachte aber bei zwei Kontermöglichkeiten die Scheibe nicht im Kasten unter. Dafür traf er nach der Pause zum vermeintlichen 4:0, hatte dabei aber die Rechnung ohne den Schiedsrichter gemacht, der den Treffer wegen Torwartbehinderung nicht gab. Doch da hatten sich die Kräfteverhältnisse bereits verschoben. Ins Spiel der IceHogs schlichen sich mehr und mehr Unkonzentriertheiten und Fehler ein, aus denen die Gastgeber aber zunächst keinen Nutzen ziehen konnten. Erst in der 37. Minute gelang Dominik Synek in Überzahl der Anschluss. Der Treffer gab Ulm sichtlich Auftrieb und so waren die Pfaffenhofener auch nach dem zweiten Wechsel überwiegend mit Defensivaufgaben beschäftigt. Allerdings gelang es den Gastgebern zunächst nicht, weiter zu verkürzen, auch weil Torhüter Philipp Hähl erneut eine starke Leistung bot. Die Ulmer Bemühungen wurden in der 51. Minute jäh unterbrochen, als Dillon Duprey zum 4:1 traf und damit für die vermeintliche Entscheidung sorgte. Ulm bewies jedoch Moral, steckte nicht auf und kam gegen zu weit aufgerückte IceHogs durch einen Konter von Peter Brückner zum 4:2 (55.). Und als den Donau Devils dann 90 Sekunden vor dem Ende in Überzahl sogar noch der dritte Treffer durch Michael Simon gelang, geriet der schon sicher geglaubte Sieg nochmals ernsthaft in Gefahr. Zumal Ulm sofort Torhüter Bertet durch einen sechsten Feldspieler ersetzte. Doch Philipp Hähl hielt mit einer Klasseparade wenige Sekunden vor der Sirene die drei Punkte fest, durch die der sofortige Wiederaufstieg nun wieder ein gutes Stück näher gerückt ist. |
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| ERC Lechbruck ERC siegt in Memmingen und rückt auf den zweiten Platz vor (BBZL) In einem spannenden Spiel, das mit einem Paukenschlag begann, besiegte der ERC Lechbruck den HC Maustadt 8:5 (3:1; 3:3; 2:1) und übernimmt damit Tabellenplatz zwei der Bezirksliga. Der Einzug in die Play Offs wird sich jetzt am kommenden Freitag im Heimspiel gegen den ESV Türkheim entscheiden. Beide Teams brauchen einen Sieg, um dies zu erreichen. Einem Krimi glich die Partie am Sonntag in Memmingen, beiderseits gab es zahlreiche Chancen, doch am Ende setzten sich die Flößer durch. Die Torschützen waren Marcus Köpf (5), Matthias Erhard (2) und Christoph Hack. Mit einem Blitzstart begrüßten die hochmotivierten Flößer ihre Gastgeber, denn schon in der ersten Minute traf Köpf zum ersten Mal, nur Sekunden später erhöhte Erhard auf 2:0. Die Memminger geschockt – mussten sich erst einmal fangen, doch in der 9. Minute erhöhte Marcus Köpf mit dem dritten Treffer für den ERC auf 3:0. Jetzt nahm der HCM eine Auszeit. Beide Mannschaften erspielten sich teils hochkarätige Chancen und in der 17. Minute gelang der Heimmannschaft der Anschlusstreffer. Das zweite Drittel begann mit einem offenen Schlagabtausch, bei dem sich beide Torhüter auszeichnen konnten. In der 30. Minute erhöhte ERC-Kapitän zum 4:1. Dann eine sagenhafte 36. Spielminute: Marcus Köpf konnte das 5:1 erzielen, doch noch in derselben Minute gelangen dem HCM zwei und nur Sekunden später ein dritter Gegentreffer und der Flößer Vorsprung verkürzte sich urplötzlich auf 5:4. Doch der ERC schoss seine Tore genau dann, wann es notwendig war: Wiederum war es Marcus Köpf mit dem 6:4 für den ERC nur 17 Sekunden vor der zweiten Drittelpause. Mit Hochspannung ging es in das Schlussdrittel und Maustadt versuchte noch einmal alles. In der 42. Minute dann tatsächlich der 5:6-Anschlußtreffer durch Löhle. Und auch jetzt hatte der ERC die passende Antwort parat: Mit seinem fünften Treffer an diesem Abend sorgte Marcus Köpf in der 44. Minute für den erneuten Zweit-Tore-Vorsprung. Die Spannung im Stadion steigerte sich merkbar. Dann war es Christoph Hack, der in der 55. Minute nochmals ansetzte und zum 8:5 für die Flößer traf. Der Vorsprung hielt jetzt bis zum Spielende und sicherte dem ERC nun den zweiten Tabellenplatz, da in der Zwischenzeit die 1:4 Niederlage von Türkheim gegen Lindenberg bekannt wurde. Die zahlreich mitgereisten ERC-Anhänger feierten daraufhin ihr Team und schworen sich bereits auf das „Endspiel um die Play-Offs“ ein. Auch Vorstand Manfred Sitter zeigte sich erleichtert: „Ich bin stolz darauf, wie sich die Mannschaft und unsere Anhänger hier präsentiert haben. Auch die Niederlage von Türkheim spielt uns jetzt in die Karten. Das schwerste Spiel steht uns aber erst noch bevor. Ich gehe davon aus, dass am Freitag auch aus Türkheim viele Fans ins Lechparkstadion kommen, so dass wir mit deutlich über 200 Zuschauern rechnen.“ Ob nun Türkheim oder Lechbruck in die Play Offs rücken darf, das wird sich erst am kommenden Freitag im Heimspiel der Flößer gegen Türkheim herausstellen. Die beiden Mannschaften trennt nur ein Punkt Unterschied – deshalb ist für beide Mannschaften ein Sieg zu diesem Schritt unbedingt erforderlich. Anpfiff im Lechparkstadion ist um 19:30 Uhr. |
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| HEC Eisbären Heilbronn Showdown gegen Eppelheim (RLSW) Nach dem Penalty-Sieg der Eisbären Heilbronn am 10.02.19 in Ravensburg, sind es zwei Spiele vor Schluss der Hauptsaison in der Regionalliga Südwest noch drei Teams, die um die beiden letzten freien Playoff-Plätze kämpfen! Bevor am Sonntag, 17.02.19/ Spielbeginn 17 Uhr, die Eisbären in Bietigheim ihr letztes Hauptrundenspiel bestreiten, geht es am Freitag, den 15.02.19 um 20 Uhr in der heimischen Kolbenschmidt Arena um <Alles oder Nichts>!! Im Spiel der Artgenossen, Eisbären Heilbronn gegen Eisbären Eppelheim, geht es um nichts anderes als um die Playoff-Teilnahme. Spannender kann es nicht sein, dieses Jahr - nur der Sieger aus dieser Partie ist sicher in den Playoffs! Bei einer Heilbronner Niederlage wäre ein Platz unter den besten vier Teams mit großer Wahrscheinlichkeit nicht mehr zu erreichen. Vor dem Spiel findet die Übergabe des Spendenschecks zum Benefizspieles 2019 statt. Die Aktion für Familie Ehnle und ihren Sohn Elias, hat dieses Jahr wieder eine zweistellige Summe eingespielt, auf die die Heilbronner Eisbären und alle Unterstützer schon jetzt stolz sein können! |
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| Dinslakener EC Kobras Niederlage die keinem weh tut (RLW) Die Kobras verlieren zum Abschluss der Vorrunde mit 1-4 in Soest. Da Platz 6 bereits am Freitag gesichert wurde,tat diese Niederlage nicht mehr weh. Vor einigen Wochen noch hätte diese Partie das Schlüsselspiel um Platz 6 werden können. Dadurch,das bereits am Freitag alle Entscheidungen gefallen waren,konnte man das Spiel gestern getrost unter der Rubrik „Pflicht-Testspiel“ laufen lassen. Beiden Trainern bot sich so die Möglichkeit,die eine oder andere Raffinesse für die anstehenden Playoffs auszuprobieren. In einem teilweise sehr zerfahrenen Spiel waren Torchancen im ersten Drittel allerdings Mangelwaren. Das Spiel hätte im Fußball das Prädikat „Mittelfeldgeplänkel“ bekommen. Die Soester nutzten in der 10.Minute eine der wenigen Chancen zur 1-0 Führung. Ben Busch hatte mit einem trockenen Schuss getroffen. Dies war auch zugleich der Stand nach dem ersten Drittel. Aus der Kabine kamen agilere Kobras und die hatten auch gleich eine ganze Reihe von Torchancen. Aber weder Jesse Parker noch Andrew Harrison konnten nach ihren Alleingängen den guten Marc Fleischer im Tor der Bördeindianer überwinden. Auf der Gegenseite konnte Igor Furda mit dem ersten richtigen Angriff der Soester in der 26.Minute auf 2-0 erhöhen. Und in der 33.Minute erhöhte der Topscorer der Soester,Martin Benes, mit einem Flachschuss auf 3-0. Die Kobras mühten sich redlich und waren zu diesem Zeitpunkt definitiv keine 3 Tore schlechter. Einzig die kleine schwarze Scheibe wollte bei besten Chancen einfach nicht über die Linie des Soester Tores. So ging es mit einer 3-0 Führung für die Gastgeben in die 2..Pause. Im letzten Drittel durften dann endlich auch die Kobras jubeln,denn in der 43.Minute schaffte Tim Cornelißen das,was seinen Mannschaftskameraden vorher verwehrt blieb,nämlich Marc Fleischer zu bezwingen. Die Kobras blieben am Drücker aber weitere Tore wollten ihnen nicht mehr gelingen. Und als 2 Minuten vor dem Ende das 4-1 durch Martin Benes fiel war die Niederlage der Kobras besiegelt. Aber wie bereits oben erwähnt: Richtig böse war darüber niemand an diesem Abend. Gegen den EHC Neuwied in den Play-Offs Die Hauptrunde haben die Kobras gut über die Bühne gebracht. Tabellenplatz Sechs steht den Giftschlangen zur buche. In den Play – Offs treffen die Giftschlangen auf den EHC Neuwied. Gespielt wird im Best of five Modus, d.h das man drei Spiele für sich entscheiden muss, um das Halbfinale zu erreichen. Die Neuwieder belegten in der Hauptrunde den dritten Tabellenplatz. Obwohl die letzten aufeinandertreffen beider Mannschaften Ergebnistechnisch eher deutlich für die Neuwieder ausgefallen sind, braucht sich die Mannschaft von Schlangenbeschwörer Milan Vanek nicht zu verstecken. „Ich glaube schon, dass wir in Neuwied was machen können. Wir haben immer gute Leistungen abgerufen. Ich hoffe, dass viele Fans von uns die weite Auswärtsreise antreten werden, um die Jungs tatkräftig zu unterstützen“, blickt Milan Vanek zuversichtlich auf die Bevorstehenden Play – Off Spiele. Vanek sieht seine Mannschaft gut gerüstet und der Kader füllt sich langsam wieder, wenn es in die entscheidende Phase der Saison geht. Jedoch die Neuwieder gaben am Sonntag bekannt, dass die mit ihrem Trainer Daniel Benske ab sofort getrennte Wege gehen. Also werden die Bären aus Neuwied mit Carsten Billigmann an der Seitenlinie auflaufen. Los geht es mit dem ersten Playoff Spiel im Neuwieder Ice House am 15 Februar. Erster Bully fällt um 20 Uhr. Am kommenden Sonntag dann das Heimspiel. Anpfiff in der Schlangengrube wird um 19 Uhr sein. |
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| Herforder EV Ice Dragons beenden Vorrunde mit Sieg in Neuss (RLW) Auch das letzte Spiel der Vorrunde konnten die Ice Dragons für sich entscheiden, gewannen am Sonntagabend ersatzgeschwächt in Neuss mit 5:3. Durch die Ausfälle von Aric Schinke, Alexander Seel, Leon Nasebandt und Killian Hutt war Jeff Job gezwungen, die Reihen durcheinander zu würfeln. So hatte sein Team anfangs ein wenig Schwierigkeiten sich zu finden. Schwierigkeiten, die die Gastgeber in Person von Dominick Thum in der 6. Minute zur 1:0 Führung nutzten. Doch die Ice Dragons antworteten schnell, nur 1 Minute später hatte Matyas Kovács die Partie bereits wieder ausgeglichen. Nach und fanden sich die Ice Dragons in ihren neuen Reihen nun besser zurecht, was auch am Geschehen auf dem Eis zu erkennen war. So übernahm das Team von Jeff Job nun mehr und mehr das Kommando und ging in der 14. Minute folgerichtig mit 1:2 in Führung, als Gleb Berezovskij eine Vorarbeit von Ben Skinner eiskalt verwandelte. Erneut Gleb Berezovskij stellte die Anzeigetafel dann in der 20. Minute in Überzahl auf 1:3, die Ice Dragons waren nun voll im Soll! Zu Beginn des 2. Drittels waren die Ice Dragons nun klar tonangebend, was sich dann auch recht schnell auf der Anzeigetafel zeigte. So war es Kapitän Fabian Staudt, der nach Vorarbeit von Jan-Niklas Linnenbrügger und Philipp Brinkmann in der 26. Minute auf 1:4 erhöhte, Matyas Kovács legte nur 90 Sekunden später das 1:5 nach! Der Neusser Coach hatte genug gesehen, nahm eine Auszeit und wechselte den Torwart, so dass nun Ken Passmann für Patrick Fücker zwischen die Pfosten rückte. Nach und nach reduzierten die Ice Dragons ein wenig den Druck, was die Gastgeber in der 36. Minute zum erneuten Anschlusstreffer durch David Bineschpayouh nutzten. Im letzten Drittel verwaltete das Team von Jeff Job routiniert die Führung. Aus einer stabilen Defensive heraus fuhren sie nur noch gelegentliche Angriffe, beschränkten sich darauf, die Gastgeber nicht ins Spiel kommen zu lassen. Und diese Spielweise zahlte sich aus, mehr als die Ergebniskosmetik durch Gerrit Ackers in der 56. Minute, er hatte in Überzahl getroffen, war für Neuss nicht mehr drin. |
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| EC Lauterbach Qualifikationsrunde: Zum Auftakt gegen den Meister (RLW) Gleich am ersten Wochenende treffen die Luchse auf den frischgebackenen NRW-Landesligameister, den TuS Wiehl. Mit 140:53 Toren und 44 Punkten in 16 Spielen hat Wiehl die Landesliga klar dominiert, der Vizemeister Dortmund hat bereits 8 Punkte Rückstand. Die Pinguine sind keine unbekannten im Luchsbau. Bereits 12 Mal standen sich beide Teams in der Vergangenheit gegenüber, zuletzt vor gut 3 Jahren, am 06.12.2015 gab es in Wiehl ein spannendes 7:6 nach Penaltyschiessen. In bisher 12 Spielen setzten sich die Luchse 9 mal durch, bei 3 Niederlagen und 102:51 Toren. Das Hinspiel in Wiehl findet am Samstag, 16.02. um 17:00 Uhr statt, nur 25 Stunden später, am Sonntag, 17.02. kommen die Pinguine zum Rückspiel in den Luchsbau. |
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| ECW Sande Jadehaie Verzahnungsrunde Regionalliga Nord/Ost (RLN) Nach dem 8:2-Sieg bei Vizemeister Hamburger SV geht es bereits am kommenden Wochenende in der Verzahnungsrunde mit der Regionalliga Ost weiter. Die teilnehmenden Mannschaften spielen eine Einfachrunde in zwei Gruppen (jeder gegen jeden, Hin- und Rückspiel). Gruppe A: ECW Sande, FASS Berlin, Tornado Niesky, EC Nordhorn Gruppe B:Schönheider Wölfe, Hamburger SV, Salzgitter Icefighters, Chemnitz Crashers Gruppenphase: Bei einem Unentschieden nach regulärer Spielzeit folgt nach kurzer Pause (max. drei Minuten, keine Eisaufbereitung) eine 5-minütige Verlängerung mit drei gegen drei Feldspielern und Sudden Victory. Endet die Verlängerung ohne Tor, erfolgt das Penaltyschießen. Die beiden Gruppenersten ermitteln im Modus „Best of three“ den Meister der Regionalliga Nord/Ost. Dafür stehen zwei Wochenenden (23.-24. und 29.-31. März) zur Verfügung. Das Team, das im Finale zuerst zwei Spiele gewinnt, ist Meister der Regionalliga Nord/Ost. Das Heimrecht wird ausgelost. Finale: Bei einem Unentschieden nach regulärer Spielzeit folgt nach kurzer Pause (max. drei Minuten, keine Eisaufbereitung) eine 10-minütige Verlängerung mit vier gegen vier Feldspielern und Sudden Victory. Endet die Verlängerung ohne Tor, erfolgt das Penaltyschießen. |
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| Landesliga Berlin Landesligameisterrunde wird ausgeweitet (LLB) Eine gute Nachricht gibt es zur Landesliga, aus der eigentlich geplanten Meisterrunde werden etwas umfangreichere Playoffs. Eiszeiten sind in Berlin bekanntlich Mangelware und zu Beginn einer Saison werden viele Spielzeiten für eventuelle Zusatzrunden geblockt. Hier sind einige Spieltermine frei geworden und einige wurden der Landesliga angeboten. Bisher musste die Landesliga immer zurückstecken, nun ergab sich die Möglichkeit durch fest zugesagte und eng zusammenhängende Spieltermine die Playoffs zu erweitern Diese Möglichkeit wird wahrgenommen und so kommt es zu folgender Änderung im Ablauf: Das Halbfinale wird im Modus Best-of-Three gespielt. Die ersten Halbfinalspiele finden am 31. März im Paul-Heyse-Stadion statt. Um 13:00 Uhr treffen die Teams auf den Plätzen zwei und drei aufeinander, im Anschluss um 16:00 Uhr die Teams auf den Plätzen eins und vier. Die zweiten Halbfinalspiele finden am 07. April ebenfalls im Paul-Heyse-Stadion statt. Diesmal wird aber getauscht, die Teams auf den Plätzen eins und vier spielen um 13:00 Uhr, um 16:00 Uhr beginnt das zweite Halbfinale. Sollte ein drittes Spiel notwendig sein, finden diese am 13. April im PO 9 statt. Spielzeiten sind 13:00 Uhr (2 - 3) und 16:00 Uhr (1 – 4). Die Finalspiele finden am 14. April im PO 9 statt. Um 11:00 Uhr beginnt das kleine Finale, der Landesligameister wird ab 16:00 Uhr ausgespielt. Für die Playoffs gelten folgende Regeln: In der Vorrunde kassierte 10er-Strafen werden gestrichen, sofern es nicht die dritte Strafe ist. Große Strafen bleiben bestehen. Nach der in den Playoffs kassierten zweiten 10er folgt ein Spiel Sperre. Gibt es nach 60 Minuten keinen Sieger, wird zunächst um fünf Minuten verlängert. Gespielt wird drei gegen drei. Fällt hier kein Tor, gibt es ein Penaltyschießen. Eine Eisbereitung ist nach der regulären Spielzeit nicht vorgesehen. Ligenleiter Peter Hannemann: „Für die Liga ist das eine kleine Aufwertung, wie erwähnt ging es bisher immer in die andere Richtung. Und da die Spiele an Wochenenden stattfinden und garantiert sind, macht eine Änderung hier durchaus Sinn. Dies war auch nur aufgrund der guten und engen Zusammenarbeit mit unserem Eiskoordinator Karsten Dallmann möglich geworden.“ (Norbert Stramm) |
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