Newsticker

    
September 26
                         
Cantstatter Wasen
               
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Bergisch Raptors
(LLW)  Mit Lucas Goebels kommt ein neuer Goalie zum EC Bergisch Land. Der 24-Jährige wechselt von den inslakener Kobras nach Solingen
  
Red Dragons Regen
(BBZL)  Verteidiger Artur Schwarz wechselt aus der Bayernliga vom EV Dingolfing zum ERC. Der 26-Jährige absolvierte in der letzten Saison 34 Partien für seinen Heimatverein und konnte dabei einen Assist beisteuern
  
Passau Black Hawks
(OLS)  Angreifer David Seidl laboriert an einer Oberkörperverletzung, die ihn zu einer Pause von etwa vier Wochen zwingt
  
Nürnberg Ice Tigers
(DEL)  Verteidiger Jakob Weber muss wegen einer Fußverletzung für mindestens vier Wochen aussetzen
  
Münchner Luchse
(BBZL)  Mit Nico Zimemrmann gibt es beim MEK einen weiteren Neuzugang im team. Der 23-Jährige war zuletzt inaktiv und spielte davor im Fürstenfeldbrucker und Dachauer Nachwuchs
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Bei den Icefighters kommt es nochmal zu Veränderungen im Kader. Verteidiger Vladyslav Shyrin wechselt zu Energija Elektrnai und Stürmer Stefan Traut wird wegen privater Veränderungen nun doch nicht nach Salzgitter kommen
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Stürmer Michael Wagner, Matej Sadecky und Maxim Gramatik werden genauso bei den Weserstars bleiben wie die Verteidiger Joshua Hezel und Malte Maasböl
  
Fischtown Pinguins
(DEL)  Stürmer Lenny Boos musste wegen einer schwerwiegenden Verletzung operiert werden und wird langfristig ausfallen. Bennet Rosmy, der schon länger verletzt fehlt, erkitt einen Rückschlag, so dass er wohl die komplette Saison nciht zur Verfügung stehen wird
  
Red Bull München
(DEL)  Stürmer Chris DeSousa laboriert an einer Oberkörperverletzung und wird für mehrere Wochen pausieren müssen. Ausserdem fehlt auch noch Stürmer Philipp Krening wegen einer Unterkörperverletzung bis vorraussichtlich Mitte November
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel müssen mindestens vier Monate auf ihren Mannschaftskapitän verzichten. Jordan Hickmott hat sich im Training eine schwere Armverletzung zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  
Eisbären Eppelheim
(BWL)  Zur neuen Saison wurden mehrere Spieler nicht mehr berücksichtigt, oder stehen aus privaten Gründen nicht weter zur Verfügung. Demnach werden Elias Becker, Philippe Beisel, Kevin Herbel, Konstantin Ivanov, Luc Jann, Patrick Luo, Marius Metzner und Max Weber den ECE verlassen
  
EV Füssen
(OLS)  Stürmer Julian Straub hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und miss für mindestens sechs Wochen pausieren
  
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Sonntag 3.Februar 2019

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte des gestrigen Nachmittages und heutigen Tages mit insgesamt 22 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Verbandsliga Nord, Regionalliga Ost und Landesliga Berlin.



    
Düsseldorfer EG
DEG verliert in München; 1:4 beim Meister
(DEL)  Vielleicht kommt die Nationalmannschaftspause zum richtigen Zeitpunkt: Die Düsseldorfer EG verliert beim Deutschen Meister EHC Red Bull München am Ende zu hoch mit 1:4 (0:2, 0:0, 1:2) und geht mit einer weiteren Niederlage in das freie Wochenende. Nach schwachem Start zeigte sie dabei eine deutliche Leistungssteigerung im Mittel- und Schlussdrittel und hätte sich mit ein wenig mehr Scheibenglück wenigstens einen Punkt sichern können. Nun heißt es, in der Pause Kraft zu tanken und verletzte Spieler zurück auf das Eis zu bringen. Dann klappt es auch wieder mit den Punkten…
  
     
ECDC Memmingen
Deutliches Chancenplus, aber nur ein Punkt für die Indians
(OLS)  Im Derby gegen den EV Lindau haben die Memminger Indians ein deutliches Chancenplus zu verzeichnen, am Ende unterliegen sie aber mit 1:2 nach Verlängerung. Rund 1800 Zuschauer am Hühnerberg sahen eine sehr intensive Partie mit dem glücklicheren Ende für den EVL.
In fast allen Aufeinandertreffen der beiden Teams aus Memmingen und Lindau bekommen die Zuschauer eine hart geführte und enge Partie zu sehen, so auch am Freitagabend, als rund 1800 Fans (davon ca. 100 vom Bodensee) an den Hühnerberg pilgerten, um den neunten Derbysieg der Indians in dieser Saison zu feiern. Dass daraus am Ende nichts wurde, war zu Großen Teilen der Memminger Chancenverwertung zuzuschreiben. Bereits im ersten Abschnitt hatte der ECDC zahlreiche Möglichkeiten um früh in Führung zu gehen. Piskor mit einem Pfostentreffer und Bullnheimer, der das leere Gehäuse knapp verpasste, hatten die größten Möglichkeiten für das Team von Sergej Waßmiller, das sich in der 15. Minute doch noch für den Aufwand belohnen konnte. Jared Mudryk verwertete einen Querpass von Antti Miettinen zur verdienten Führung, auch wenn diese zu gering ausgefallen war.
Im zweiten Drittel häuften sich dann die Strafen auf beiden Seiten, das Spiel wurde zunehmend ruppiger geführt und in der Halle kam erstmals Derbystimmung auf. Nach mehreren missglückten Klärungsversuchen der Indians-Abwehr zog EVL-Verteidiger Widen ab und Hammerbauer fälschte den Schuss des Schweden unhaltbar zum Ausgleich in der 35. Minute ab. Aufgrund der Spielanteile war der Spielstand etwas schmeichelhaft für die Gäste vom Bodensee, obwohl sie durch starken Kampf immer besser in die Partie gefunden hatten.
Das letzte Drittel war geprägt von Memminger Druckphasen, allen voran bedingt durch einige Überzahlsituationen. Kurz nach Beginn folgte die erste Drangperiode, als Lennartsson hinausgestellt wurde. Die Hausherren schafften es aber weiterhin nicht, einen Treffer zu markieren. Der Pfosten, ein Verteidiger oder immer öfter der glänzend aufgelegte Zabolotny im Tor der Gäste wussten dies zu verhindern. Als rund acht Minuten vor dem Ende der EVL gleich mit mehreren Strafzeiten belangt wurde, kam die Chance der Indians, den Siegtreffer zu markieren. Obwohl sie nahezu zwei Minuten aus allen Lagen Schüsse abfeuerten, bekamen die Rot-Weißen den Puck nicht über die Linie. Kurz vor dem Ende wendete sich dann das Blatt und die Anhänger des ECDC mussten zwei Minuten zittern, als Kapitän Huhn auf die Strafbank verbannt wurde. Glücklicherweise aus Maustädter Sicht hielt die Abwehr stand und die Verlängerung musste über einen Sieger im Allgäu-Bodensee-Derby bestimmen.
In der Overtime beide Teams mit ersten Annäherungsversuchen in Richtung gegnerisches Tor. Nach einem Angriff der Memminger schaltete EVL-Kapitän Farny schnell und bediente den mitgelaufenen Hammerbauer, der den Puck frei vor Joey Vollmer über die Linie drücken konnte. Damit sicherten sich die Gäste den Zusatzpunkt und schoben sich erstmals wieder auf einen Play-Off-Rang. Diesen haben die Memminger zwar schon so gut wie sicher, ihren 5. Platz in der Tabelle mussten sie aber vorerst den Selber Wölfen überlassen, welche es in den kommenden Spielen unter Druck zu setzen gilt. Am nächsten Wochenende kommt der Spitzenreiter aus Regensburg nach Memmingen, zwei Tage später steigt das Allgäu-Derby in Sonthofen.
  
    
ERC Sonthofen
Spielbericht Meisterrunde: 7. Spieltag EV Landshut gegen ERC Sonthofen
(OLS)  Ein Abend zum Vergessen für die Bulls aus Sonthofen. Eine deutliche Abreibung hat sich die Mannschaft von Martin Sekera beim 2:12 in Landshut abholen müssen.
Von Beginn an übernahm Landshut das Spielgeschehen und kontrollierte die Oberallgäuer. So fiel auch bereits nach ein wenig mehr als zwei Minuten das 0:1. Fischhaber brachte sein Team in Führung. Danach zudem Strafe gegen den ERC. Doch diesmal sollte Sonthofen das gelingen, was vielen anderen Teams gegen die Bulls gelang. Petr Sinagl traf in Unterzahl zum 1:1-Ausgleich (6. Minute). Danach aber Landshut wieder am Drücker. Die Niederbayern trafen fortan in regelmäßigen Abständen: In der 9. Minute war es Alt, der zur erneuten Führung traf. Danach bauten Kronthaler (14. Minute) und Schinko (17. Minute) die Führung zum 1:4 aus. Damit ging es auch in die erste Pause.
Im zweiten Drittel war von Sonthofer Seite kaum etwas zu sehen. Das Spiel fand fast ausschließlich im Drittel der Bulls statt. Diese Überlegenheit nutzte der EVL eiskalt. Zwischen der 27. und 40. Minute zogen die Niederbayern auf 2:10 davon. Tore für die Landshuter machten: Pelletier (27. Min.), Abstreiter (30. Min.), erneut Pelletier (31. Min.), Forster (36. Min.), Alt (39. Min.) und Abstreiter (40. Min.).
Einzig Martin Guth konnte in der 40. Spielminute etwas Ergebniskosmetik betreiben und machte das zweite Tor für die Bulls an diesem Abend.
Im letzten Drittel schraubte Landshut herunter und verwaltete das Spiel souverän. Die Bulls zwar phasenweise bemüht, aber ein weiterer Treffer sollte an diesem Abend nicht mehr gelingen. So waren es Ehl (45. Minute) und Forster (55. Minute), die zum Endstand von 2:12 trafen.
  
    
EHC Waldkraiburg Löwen
AN DER SENSATION VORBEIGESCHRAMMT
(OLS)  Am Freitagabend musste sich der EHC Waldkraiburg im Heimspiel in der Raiffeisen Arena dem SC Riessersee mit 1:3 geschlagen geben. Trotz des Ergebnisses hielten die Löwen die Partie nach früher Führung durch Michael Rimbeck aber lange offen, gerieten dann unglücklich und diskussionswürdig in Rückstand ehe in der 58. Minute die Entscheidung zugunsten der Garmischer fiel. Dennoch holte sich EHC-Trainer Alex Piskunov nach der Partie viel Applaus ab.
„Wir haben nach den hektischen Tagen zu Beginn viel mit den Spielern gesprochen, wir sind ehrlich zu ihnen und das wissen sie auch“ erklärte Alex Piskunov auf der Pressekonferenz nach dem Spiel.
„Die 14, 15 Mann auf dem Eis müssen eine Familie zu sein, und das klappt bisher ganz gut“ so der 39-Jährige optimistisch weiter. Seiner Mannschaft konnte und wollte er für das zuvor geleistete auch alles andere als einen Vorwurf machen, denn wieder einmal hielt die Rumpftruppe lange und gut gegen den großen Favoriten, der sich eigentlich für die Oberliga-Meisterrunde qualifiziert hatte, wegen des finanziellen Fiaskos im letzten Sommer in die Verzahnungsrunde mit den Bayernligisten eingeteilt wurde. „Wir haben heute sehr, sehr diszipliniert gespielt. Wir haben zwei starke Drittel geliefert, auf die jeder der Jungs stolz sein kann“ erklärte Piskunov. „Mit so einem Mini-Kader von 14 Mann und zwei davon sind erst 17 Jahre alt. Außerdem sind einige angeschlagen, aber trotzdem war es bis zum Schluss eng. Leider hatten wir im letzten Drittel dann kein Glück mit dem zweiten Tor- von meiner Seite eine Fehlentscheidung wegen Icing“ so der frühere Torjäger weiter.
Doch der Reihe nach. Abermals war die vom EHC Waldkraiburg aufgebotene Truppe recht überschaubar, im Tor stand nach überstandener Verletzung wieder Korbinian Sertl. Josef Huber und Dennis Ladigan fehlten, dafür war Nico Vogl wieder mit dabei und auch Felix Lode aus dem eigenen Nachwuchs. Im ersten Drittel gab zwar eigentlich nur der Gast vom SC Riessersee den Ton an, auf der Anzeigentafel hieß es in der ersten Pause aber 1:0 für die Hausherren. Ausgerechnet der ehemalige Garmischer Michael Rimbeck hatte im Gewühl vor DEL-Keeper Kevin Reich am schnellsten geschalten und die umjubelte Führung für die Industriestädter erzielt (11:02).
Im zweiten Drittel gönnten sich die Löwen zu Beginn noch eine kurze Tiefschlafphase, in der prompt auch der Schwede Victor Oestling das 1:1 erzielte (20:37), dann aber lieferten die Löwen eine starke Vorstellung. Kämpferisch hielt man gut mit, auch spielerisch waren viele gute Aktionen dabei, doch fehlte im Abschluss bei den Chancen von Rimbeck und Michail Sokolov (22. Minute), Rimbeck allein vier Minuten später oder Nico Vogl in der letzten Minuten vor der zweiten Pause die notwendige Effizienz. Gleichzeitig sah das Trainergespann im Powerplay der Löwen aber sicher noch Handlungsbedarf für die kommende Trainingswoche.
Im Schlussdrittel wurde es dann früh hektisch. Zunächst fand Sokolov seinen Meister in SCR-Keeper Reich, der mit Förderlizenz vom EHC Red Bull München für die Garmischer spielt. Dann die diskussionswürdigste Szene des Abends. Die Löwen versuchen sich mit einem Befreiungsschlag Luft zu verschaffen, Nico Vogl und einige Gegenspieler jagen der Scheibe aber hinterher. Vogl, der deutlich schneller war und den Puck erreichen konnte, kann aber nicht den Abschluss suchen, denn zuvor wird er vom Linesman zurückgepfiffen wegen Icings- also unerlaubtem Befreiungsschlag. Die Folge: Bully im Drittel der Löwen und dieser führte dann umgehend zum 2:1 für den SCR durch Florian Vollmer (46:52). Beim anschließenden Bully nach dem Treffer ging es aber weiter: Garmisch hatte sich einen Wechselfehler erlaubt, doch dies fiel dem Unparteiischen, der zunehmend die Übersicht verlor, erst nach rund 10 Minuten voller Diskussionen auf. Statt aber nur eines Spielers wurden zwei Spieler der Garmischer auf die Strafbank geschickt. Bobby Chaumont jagte nach überstandenem Chaos den Puck in der 49. Minute dann an den Pfosten und Riessersee konnte durchatmen. So richtig taten sie dies aber erst neun Minuten später, als Moritz Miguez einen Konter eiskalt mit dem 3:1 abschloss (57:17). Damit war die Messe zwar gelesen und man war an der Sensation, die durchaus in der Luft lag, vorbeigeschrammt. Doch nach vielen schwachen Auftritten konnte man mit der Leistung der Waldkraiburger Mannschaft, die sich voll reinhaute und so auch den Zuschauern etwas bot, durchaus zufrieden sein, gerade mit Blick auf die kommenden Spiele.   
  
    
MEC Saale Bulls Halle
BULLS WOLLEN DEN SCORPIONS ENDLICH DEN STACHEL ZIEHEN! 39. Punktspiel der Saison 2018/19: Saale Bulls vs. Hannover Scorpions
(OLN)  Es ist eine ungeschminkte Tatsache: nur gegen die Hannover Scorpions konnten die Saale Bulls bislang in dieser Saison noch nicht punkten, selbst den Tilburg Trappers nahm man im letzten Spiel auswärts einen Punkt ab. Somit ist klar, wie das Ziel für die vierte Partie gegen die Niedersachsen aussieht: es soll vor heimischem Publikum endlich ein Sieg her. Die Voraussetzungen hierfür stehen so gut, wie eben bislang auch noch nicht. Das Team von Trainer Dave Rich ist nach viel Verletzungs- und Krankheitspech inzwischen mehr als angekommen in der Saison. Die Reihen haben sich gefunden und funktionieren. Die Abwehr glänzt insbesondere in Unterzahl und die Chancenverwertung wird immer besser.
Wirklich einfacher wird es gegen die Scorpions wohl aber dennoch nicht. Gerade das letzte Aufeinandertreffen in Mellendorf hat uns die Stärke dieses Teams schmerzlich vor Augen geführt. Es dauerte bis zum letzten Drittel, bis man überhaupt ein Mittel fand, um die Abwehr der Scorpions zu überwinden. Noch schwerer wiegt die gnadenlose Effektivität unserer heutigen Gäste. Somit haben sie nicht von ungefähr die zweitmeisten Tore in der Liga geschossen. Dabei verteilt sich die „Freude am Tore schießen“ auf viele Schultern, bereits 13 Spieler haben einen zweistelligen Scorerwert in ihrer Statistik aufzuweisen.
Der morgige Abend steht allerdings noch unter einem besonderen Licht: während die Bulls am gestrigen Freitag auswärts souverän in Rostock drei Punkte einfuhren, unterlagen die Scorpions in Overtime zu Hause überraschend den Black Dragons Erfurt. Es wird sich also zeigen, was am Ende schwerer wiegt – der Motivationsgewinn aus einem gewonnenen Spiel (Saale Bulls) oder die Wut über ein verlorenes Spiel (Scorpions).
Ein Blick auf die Tabelle zeigt, wie wichtig dabei ein Sieg morgen Abend für die Saale Bulls wäre, bewegen sich die Plätze drei (76 Pkt.) bis sechs (66 Pkt.) nach wie vor innerhalb von nur zehn Punkten – jeder Punktgewinn oder -verlust bedeutet sofort einen Platzierungswechsel.  Spannung garantiert!
  
    
EV Füssen
EVF stürzt den Tabellenführer und bleibt im Rennen
(BYL)  Der EV Füssen bleibt an den Aufstiegsplätzen dran. Durch ein überzeugendes 6:3 (3:2, 1:1, 2:0) gegen den bisherigen Tabellenführer TEV Miesbach verbesserte sich das Team um Kapitän Eric Nadeau vor dem Spiel beim Oberligisten SC Riessersee erneut auf den dritten Tabellenplatz. Dadurch zogen die Werdenfelser an Miesbach vorbei, so dass der EVF am Sonntag erneut gegen den Ersten spielen wird.
Trotz personeller Probleme – unter anderem fehlten Markus Vaitl und Lubos Velebny – zeigten die Schwarz-Gelben eine konzentrierte Leistung und fuhren am Ende verdient alle drei Punkte ein. Allerdings war das Team der Stunde aus Miesbach im ersten Abschnitt die bessere Mannschaft, trat nach den letzten Erfolgen sehr selbstbewusst und zielstrebig auf. Gerade eine Minute war gespielt, als Torjäger Slavicek in Überzahl bereits für das 0:1 sorgte. Danach waren die Füssener Effizienz pur. Mit dem ersten Torschuss erzielte Samuel Payeur den Ausgleich, zwei Minuten später nutzte er die erste Strafzeit gegen die Gäste mit einem tollen Solo zum 2:1. Als die Oberbayern den EVF immer mehr in die Defensive drängten, schlug in der 13. Minute Marius Klein mit dem dritten Treffer zu. Viel mehr Möglichkeiten gab es zunächst nicht für das Heimteam. Doch Miesbach zeigte seine individuelle Klasse und per Sololauf sorgte Kokoska für das zu diesem Zeitpunkt völlig verdiente zweite Tor des TEV.
In den zweiten Abschnitt startete der EVF dann richtig stark. Chancen im Minutentakt und Miesbach nun in die Defensive gedrängt. Ein halbes Dutzend Hochkaräter ließen den vierten Füssener Treffer immer wahrscheinlicher werden. In Überzahl war es dann so weit, als Sam Payeur bei seinem dritten Tor an diesem Abend einen Schuss von Eric Nadeau entscheidend abfälschte. Bei der nächsten Strafzeit gegen die Gäste lag mehrmals sogar der fünfte Treffer in der Luft, unter anderem scheiterte Tyler Wood an der Latte. Als dann ein Füssener auf die Strafbank musste, hätte Marius Klein beinahe einen Unterzahltreffer erzielt, Miesbach zeigte sich aber auch noch im Spiel und nutzte das Powerplay schließlich zum 4:3 durch Neuzugang Thomas Schenkel. Danach drückte der Tabellenführer auf den Ausgleich, die besseren Chancen hatte aber der EVF bei zwei Alleingängen von Payeur.
Taktisch klug agierte das Heimteam im Schlussdrittel und wartete geduldig auf seine Chance. Große Möglichkeiten bei schnellen Kontern durch Besl, Nadeau und Meier führten noch nicht zur Vorentscheidung, diese fiel erst Sekunden nach einem weiteren Powerplay. Per Direktschuss jagte Marc Besl die Scheibe aus spitzem Winkel ins Netz, und in der Schlussphase erhöhte Eric Nadeau sogar noch auf 6:3, das auf Grund des besseren Torchancen so in Ordnung geht.
Trainer Peter Kathan (Miesbach): „Füssen hat das Spiel verdient gewonnen. Wir sind gut gestartet, haben dann aber viele Kleinigkeiten nicht gut gemacht. In einem Auswärtsspiel und in Füssen kann man so nicht gewinnen. Heute war auch die Einstellung nicht so gut wie zuletzt, mit dieser hätten wir heute vielleicht noch etwas geholt, sie zu zeigen ist uns aber nicht geglückt.“
Trainer Andreas Becherer (Füssen): „Das waren heute brutal wichtige Punkte für uns. Leider haben wir uns in der Runde bereits zweimal selbst ein Bein gestellt, so dass wir nun liefern müssen. Wir haben toll gekämpft und alles reingeschmissen in das Spiel. Jetzt ist es wichtig, mal Konstanz zu zeigen, das wäre ein wichtiges Signal und das habe ich der Mannschaft auch so gesagt. Einmal gut, einmal nicht kann in der ausgeglichenen Runde auf Dauer nicht angehen. Ich gehe daher mal davon aus, dass wir diese Konstanz jetzt bis zum Ende zeigen.“ (MiL)
  
    
ESC River Rats Geretsried
Zuhause läuft´s – Rats besiegen Tabellenführer deutlich
(BYL)  Für die Rats steht ein ganz wichtiges Wochenende vor der Brust. In der Tabelle stehen alle Mannschaften weiterhin eng zusammen und vor allem Zuhause müssen Punkte gesammelt werden. Mit Buchloe kommt der aktuelle Tabellenführer, die Pirates spielen eine bisher hervorragende Verzahnungsrunde. Umso wichtiger, gegen einen direkten Konkurrenten nicht den Anschluss zu verlieren.
Die Gäste erwischten den besseren Start und übten vor allem in den ersten Minuten viel Druck auf David Albanese aus. Die 100%ige Chance war allerdings nicht dabei und so nahmen die Rats allmählich das Zepter in die Hand. Stephan Englbrecht wiederholte sein Tor von letzter Woche und erzielte die 1:0 Führung von der blauen Linie (8.). Jetzt kam der Rats-Express langsam ins Rollen und die Gäste gewaltig ins Schwimmen. Über eine schöne Kombination landete die Scheibe bei Bene May, der halblinks auf 2:0 erhöhte (12.). Reichelmeir im Gästetor stand nun unter Dauerbeschuss und musste nur 21 Sekunden später wieder hinter sich greifen, Torschütze war Hüsken mit einer schönen Einzelaktion und etwas Glück im Abschluss (12.). Trotz weiterer guten Möglichkeiten für die Rats blieb es bis zur ersten Pause beim 3:0.
Auch im zweiten Drittel erwischten die Pirates den besseren Start. Diesmal belohnte sich Buchloe, Krafczyk überwand Albanese nach einem leichtfertigen Punktverlust und verkürzte auf 3:1 (22.). Doch wirklichen Auftrieb gab der Treffer den Gästen nicht, was vor allem an der Offensive des ESC lag. Die Rats stürmten unbeeindruckt weiter Richtung Reichelmeir und stellten schnell durch Daniel Merl den alten Abstand wieder her (24.). Als auch noch Christian Heller aus spitzen Winkel zum 5:1 erhöhte, hatte Reichelmeir genug und räumte seinen Arbeitsplatz für Stellvertreter Martinaj (29.). Offensichtlich ein kleiner Hallo-Wach Effekt für die Pirates, denn kurz darauf verkürzte erneut Krafczyk auf 5:2 (34.). Doch der ESC hatte wieder die passende Antwort, zog durch Treffer von Klaus Berger (36.) und Stefano Rizzo (39.) auf 7:2 davon und stellte die Weichen endgültig auf Sieg.
Im letzten Durchgang stimmte zudem auch die Abwehrleistung des ESC, denn Buchloe tauchte nur noch selten gefährlich vor Albanese auf. Die Rats setzten rund zehn Minuten vor Ende nochmal zum Schlussspurt an. Bis zum Abpfiff schraubten Horvath (52.), Merl (54.) und letztlich Stefano Rizzo (57.) die Anzeigetafel sogar auf 10:2. Das war etwas zu viel des guten, so schlecht war Buchloe sicherlich nicht. Doch die Rats haben einen Lauf, vor allem Offensiv läuft momentan viel zusammen.
Fazit: Der ESC ist wieder auf Kurs. Durch den dritten Sieg in Serie hat die Mannschaft von Sebastian Wanner und Peter Holdschik wieder direkten Anschluss an die Bayernligaplätze. Bei aller Euphorie müssen die Rats aber vor allem in der Abwehr noch konsequenter agieren, denn pro Spiel ist mindestens ein Geschenk für den Gegner dabei. Beeindruckend ist die momentane Offensivpower, alle drei Sturmreihen strahlen viel Gefahr aus. Am Sonntag steht das Nachholspiel in Vilshofen auf dem Plan und jetzt soll es auch endlich Auswärts wieder klappen.
  
    
TEV Miesbach
TEV unterliegt dem Altmeister
(BYL)  Der TEV verliert sein Auswärtsspiel beim EV Füssen mit 3:6 (2:3,1:1,0:2). Vor 745 Zuschauern zeigte der TEV seine bisher schwächste Leistung in der Verzahnungsrunde, sodass Füssen als verdienter Sieger vom Eis ging. Der TEV startete ideal in die Partie konnte er doch bereits nach einer Minute in Überzahl durch Bobby Slavicek auf Pass von Filip Kokoska und Michael Grabmaier in Führung gehen. Doch diese hielt nur drei Minuten, als Torhüter Anian Geratsdorfer bei einer drei auf zwei Situation die Scheibe unglücklich durchrutschte (Torschütze Payeur). In der sechsten Minute war es abermals Payeur, sowie in der zwölften Minute Klein die auf 3:1 erhöhten, nachdem Miesbach in der Defensive nicht konsequent agierte. Kurz vor Drittelende konnte Filip Kokoska (Assistent Bobby Slavicek) eine schöne Einzelaktion mit dem Anschlusstreffer abschließen. Dies war auch das Drittelergebnis. Drittel zwei gestaltete sich ausgeglichen: Payeur erhöhte in Überzahl mit seinem dritten Treffer zum 4:2 (Minute 25.) und scheiterte mit einem Alleingang am stark reagierenden Geratsdorfer. Thomas Schenkel verkürzte ebenfalls in Überzahl, schon angespielt von Christian Czaika und Felix Feuerreiter zum 3:4. Der TEV agierte im Angriff nicht so zwingend wie gewohnt und leistete sich defensiv zu viele Scheibenverluste. Diese nutzte Füssen in letzten Drittel und drückte vehement, scheitere aber mehrfach an den glänzenden Reflexen von Geratsdorfer. Gerade als eine Strafzeit von Michael Grabmaier abgelaufen war, die man glücklich überstand, netzte Besl zur 5:3 Führung für Füssen ein. Damit war die Partie entschieden und Nadeau sorgte in der 57. Minute für den 6:3 Endstand. „ Heute waren wir nicht bereit: das fing bei der Hinfahrt an und zog sich durch das Spiel. Bei jedem meiner Spieler haben heute ein paar Prozent gefehlt und Füssen hat das ausgenutzt,“ ärgerte sich Trainer Peter Kathan nach dem Spiel. Nun gilt es im Spiel am Sonntag gegen den EC Bad Kissingen zu punkten, um nach dem Wochenende nicht mit leeren Händen dazustehen. Das dies nicht einfach wird, zeigen die bisherigen Ergebnisse gegen das Team von Spielertrainer Mikhail Nemirovsky: 2:3 Heim- und 0:1 Auswärtsniederlage. „ Bad Kissingen ist eine clevere Mannschaft, lauert auf Konter und lässt im eigenen Drittel nicht viel zu,“ berichtet Kathan, für den es kein Zufall ist, dass der Aufsteiger in der Verzahnungsrunde mit 12 Punkten nur drei Punkte hinter dem zweiten Aufstiegsplatz auf Platz 4 liegt. Dabei baut der Macher Michael Rosin auf eine erfahrende Defensive um Torhüter Benjamin Dirksen und den Import-Verteidigern Domantas Cypas und Christers Freibergs. Im Sturm kann sich Rosin auf die beiden Antons, Zimmer und Seewald verlassen, die beiden bereits über 50 Scorerpunkte erzielten, sowie auf Nemirovsky, Masel, Nold, Marquardt und dem Nachverpflichteten Igor Filobok, die ebenso verlässlich punkten. Sollten die Wölfe vom Verletzungspech verschont bleiben, sind sie durchaus ein heißer Kandidat für den Aufstieg, wahrscheinlich sogar neben dem SC Riessersee der heißeste !! Deshalb gilt es für den TEV wieder anders aufzutreten um ihr Vorhaben, den ersten Sieg gegen Bad Kissingen einzufahren, umzusetzen. Im Tor wird diesmal Timon Ewert starten und Trainer Kathan überlegt, auch seine Reihen etwas zu verändern: „ Wir haben paar Optionen um dadurch eventuell frischen Wind in die ein oder andere Reihe zu bringen,“ gibt Kathan Einblick in seine Gedankenspiele. Das Heimspiel gegen den EC Bad Kissingen beginnt am Sonntag um 18 Uhr.
  
    
TSV Peißenberg
Ein schöner Eishockey-Abend mit dem falschen Sieger
(BYL)  Es war alles angerichtet in der Peißenberger Eissporthalle. Beide Fanlager gut besetzt, mit ordentlicher Stimmgewalt, knapp 800 Zuschauer, die dem Spiel den verdienten Rahmen gaben.
Weiterhin nicht dabei Moritz Birkner und Dominik Novak, dieser hat seine OP am vergangenen Montag gut überstanden, allerdings wird die Saison für Dominik, definitiv beendet sein.
Von der guten Stimmung angesteckt, legten die „Eishackler“ auch gut los und es klingelte bereits nach 23 Sekunden im Tor der Landsberger. Leo Zink gab die Scheibe an Clairmont weiter, der spielte Martin Andrä frei, der konnte sich über Außen herrlich durchtanken und legte zurück auf Clairmont, der zum 1:0 treffen konnte.
Auch Landsberg konnte früh in der Partie ein Tor erzielen. In der 5. Spielminute war es Tyler Wiseman der die Scheibe auf das Gehäuse von Jakob Goll brachte, der vom Verteidiger geblockte Schuss, ließ die Scheibe unkontrolliert abprallen, sodass Goll nur einen kurzen Augenblick die Orientierung verlor, dass nutzte Fabio Carciola aus, dem die Scheibe vor den Schläger viel und traf zum 1:1 Ausgleich. Die „Eishackler“ zeigten sich aber nicht geschockt und übernahmen von da an die Regie und konnten viele schöne Angriffe zeigen. Der 2:1 Treffer viel dann auch hochverdient in der 14. Spielminute, Maxi Malzatzki traf zunächst den Torhüter, dessen Abpraller brachte Dominik Ebentheuer auf das Tor, wo wieder Landsbergs Torwart Markus Kring zur Stelle war, aber den zweiten Abpraller nutzte dann Malzatzki im Nachschuss und schob zur 2:1-Führung ein.
Im zweiten Drittel begannen die „Eishackler“ wieder furios und konnten wieder sehr früh (24.) treffen. Valentin Hörndl nutzte einen Fehlpass von Landsbergs Maximilian Raß und fuhr allein auf Torwart Kring zu, dem ließ er keine Chance und machte das 3:1.
Wie so oft in dieser Saison hätte der TSV die Partie schon in diesem Drittel entscheiden können. Hörndl hätte fast eine Kopie von seinem vorherigen Treffer machen können, allerdings hatte Kring im Tor der Landsberger, etwas dagegen. Auch Dominik Ebentheuer und Florian Höfler erhielten beide noch gute Möglichkeiten. Aber im Mittelabschnitt trafen dann kurz vor Schluss in der 39. Minute, nur noch die immer stärker werdenden „Riverkings“. Es war ein Abspiel von Ebentheuer das zu kurz geriet, Florian Höfler war dann den berühmten Schritt zu langsam und so konnte Maximilian Raß, seinen Fehler aus der 24. Minute wieder gut machen und ging dazwischen, fing den Pass ab und vor dem Tor, musste er nur noch quer auf den mitgelaufenen Michael Fischer legen, der Goll im Tor keine Chance gab, die Scheibe zu halten.
Deutlich besser kam der HCL aus der Kabine, zum letzten Drittel. Schon in der 41. Minute traf erneut Fabio Carciola, wieder zum 3:3 Ausgleich. Nach einer kurzen Phase, die sehr offen von beiden Mannschaften gestaltet wurde, waren es gleich mehrere gute Chancen für die „Eishackler“ um erneut in Führung zu gehen. (Maxi Barth (47.), Clairmont mit Doppelchance (48.)). Wie es geht, wenn man das „Scheibenglück“ auf seiner Seite hat, zeigte sich in der 50. Minute als der Ex-Eishackler Tyler Wiseman, vor dem Peißenberger Gehäuse frei zum Schuss aus spitzem Winkel kam, Jakob Goll konnte zwar seine Fanghand an die Scheibe bringen, allerdings viel die Scheibe hinter ihm in das Tor hinein. Somit konnten die Landsberger erneut, wie schon in der Hauptrunde, einen Zwei-Tore-Rückstand in Peißenberg drehen und mit 3:4 in Führung gehen.
Eine Auszeit direkt nach dem Gegentreffer, brachte nicht den gewünschten Effekt, es waren weiterhin die Landsberger die nach vorne agierten. So war es Dennis Sturm in der 51. Minute, der allein vor Goll auftauchte, aber nicht treffen konnte. In der 55. Minute konnte Daniel Clairmont noch einmal ein Lebenszeichen setzen, seinen Alleingang konnte er allerdings nicht verwandeln. Auch, aus einer Überzahl konnten die „Eishackler“ nichts zählbares mehr auf die Anzeige bringen und es blieb zum Ende der Begegnung beim 3:4 für den HC Landsberg.
In tiefe Trauer brauchen sich die „Eishackler“ wegen dieser Niederlage, aber nicht stürzen. Aufgrund der gezeigten Leistungen in den vergangenen Drei Spielen, merkt man es der Mannschaft an, dass wieder Leben in der Bude ist und die guten Ansätze gilt es jetzt am Sonntag auch mit nach Erding zu nehmen, um dort wieder zu punkten.
Denn mit einem Sieg im Gepäck, lässt es sich auch bedeutend, gemütlicher den Super-Bowl anschauen.
Eine bedauernde Mitteilung gab es dann noch auf der anschließenden Pressekonferenz.
Ob Fritz Stögbauer im nächsten Spiel wiedereingesetzt wird, war die Frage. Trainer Sepp Staltmayr antwortete darauf und gab folgendes bekannt: „Er ist sportlich unzufrieden und wird in dieser Saison, nicht mehr spielen.“ Damit ist er der zweite Spieler, nach Markus Andrä (wechselte im Dezember nach Schongau), der während der Saison das Lager verlässt.
  
    
EA Schongau
Klare Verhältnisse gegen den alten Rivalen  - eindrucksvoller Sieg der EA Schongau gegen Kempten!
(BYL)  Es war über die gesamte Distanz des Spiels eine klare Angelegenheit für die Mammuts. Nicht nur dass sie die Paradereihe der Allgäuer völlig aus dem Spiel nahmen, ihrerseits schlugen sie eindrucksvoll zu und gewannen klar und deutlich mit 8 : 1. Wobei der Gegentreffer nur ein kleiner Schönheitsfehler in den Schlussminuten war, zu einem Zeitpunkt, als die Partie längst entschieden war und Schongau das Spiel mit vier Blöcken laufen ließ.
Ein Garant für den Erfolg war mit Sicherheit die mannschaftliche Geschlossenheit - jeder  im Team erfüllte seine Aufgabe vorbildlich.
So überstand die EAS die erste Unterzahl schadlos und schlug im Gegenzug  humorlos zu- Milan Kopecky legte in der 5. Minute das 1 : 0 vor. Einer der  gewonnenen Zweikämpfe  – ein weiterer  Pluspunkt der EA Schongau gegenüber ihren Gäste – und Daniel Holzmann  traf zum 2 : 0 (9.). Als kurz darauf Kemptens Schwede Adrian Kastel-Dahl einen der wenigen Fehler (Wechselfehler) der Mammuts zu einem Alleingang nutzen konnte, war es EAS-Goalie Lukas Müller, der dem Gästen eine Strich durch die Rechnung machte.
Auch dem dritten Tor ging ein gewonnener Zweikampf hinterm Tor voraus. Scheibeneroberung durch Sebastian Sutter und Jakub Muzik vollendet aus kurzer Distanz zum 3 : 0 (16.).
Sollte sich der ESC Kempten vorgenommen haben, im zweiten Abschnitt die Wende einzuläuten, so blieb es bei der Absicht.  Kemptens torgefährlichste Reihe blieb durch körperlichen und läuferischen Einsatz bestens neutralisiert und Schongaus Formationen ihrerseits stets torgefährlich. 
Beim vierten Tor der Mammuts wurde die Abwehr der Gäste „wie mit dem Messer durch die Butter“  ausgehebelt und der aufgerückte Verteidiger Markus Jänichen vollendete völlig freistehend vor dem Tor (23.). Vier Minuten später stellte Spielmacher Milan Kopecky auf schon auf 5 : 0. Und nachdem die EAS auch das dritte Unterzahlspiel schadlos überstanden hatten, schlugen sie nach wenigen Sekunden ihrer ersten Überzahl  zum 6 : 0 zu – Torschütze war erneut Routinier Milan Kopecky. Genug für ESC-Goalie Schütze – der den Platz nun Martin Niemz überließ.
Der konnte zwar das restliche Drittel schadlos überstehen, doch gleich zu Beginn des Schlussdrittels nutze erneut Milan Kopecky mit seinem vierten Treffer die starke Vorarbeit seiner Mitspieler zum 7 : 0 (42.).
EAS-Trainer  Roman Mucha agierte nun mit allen seinen Feldspielern, stellte einen vierten Block  zusammen, die sich nahtlos einfügten.  Schongaus erste Reihe hatte nun etwas mehr Ruhepausen, zeigte sich aber in der 52. Minute immer noch torhungrig  - Jakub Muzik traf zum 8 : 0.
Schade für Goalie Lukas Müller, dass ihm kurz vor dem Ende doch noch der Shut-out verdorben wurde – der einzige Wermutstropfen an einem aus Schongauer Sicht perfekten Abend.
ESC Verteidiger Eugen Scheffer durfte in der 58. Minute den Ehrentreffer der Sharks vor gut 350 Zuschauern im Schongauer Stadion markieren.
Trotz der klaren Angelegenheit gegen den direkten Mitkonkurrenten – der Fokus der Mammuts liegt schon wieder auf der nächsten Partie. Am Sonntag kommt mit dem ESC Dorfen ein gefährlicher Gegner, der zeitgleich beim 10 : 1 Torfestival in Vilshofen mächtig Selbstvertrauen getankt hat.
 Erneut ist 100 Prozent Konzentration und Einsatz gefordert  .. Spannung ist zur Halbzeit in der sehr enge Runde weiter garantiert .
  
    
ERSC Amberg
ERSC mit toller Teamleistung gegen Haßfurt
(BLL)  Annähernd 700 Zuschauer, zwölf Treffer, beiderseits ein immenses Tempo und eine überragende Mannschaftsleistung der Gastgeber – das Spiel zwischen dem ERSC Amberg und dem ESC Haßfurt übertraf am Freitagabend in der Bayernliga-Verzahnungsrunde sogar die hohen Erwartungen, die man vorher schon hatte, letztendlich mit einem verdienten 7:5-Sieger.
Dirk Salinger war hinterher zurecht stolz auf seine Mannschaft, hob die Laufbereitschaft, das Unterzahlspiel und den Teamgeist hervor: „Recht viel besser haben wir diese Saison noch nicht gespielt“, lobte der ERSC-Coach. Vielleicht war der Zusammenhalt in diesem Eishockey-Krimi der entscheidende Schlüssel, denn während die Gäste ein unübersehbares spielerisches Gefälle offenbarten, hatte Amberg keinen Schwachpunkt. Ein Indiz dafür waren schon alleine die sieben unterschiedlichen Torschützen. Dabei hatten die Löwen vor dem Spielbeginn noch „eine Kröte zu schlucken“, denn beim Aufwärmen machten sich bei Bernhard Keil und Daniel Vlach die alten Verletzungen wieder bemerkbar und beide mussten passen. Im Löwen-Tor stand diesmal wie abgesprochen Youngster Luca Feitl, und der hatte mit zahlreichen Paraden einen dicken Anteil am Mannschaftserfolg.
Vom Eröffnungsbully weg wurden die Zuschauer – darunter auch knapp 100 Haßfurter Fans – auf eine Fahrt im Eishockey-Express mitgenommen. Beide Teams kannten offenbar nur den Vorwärtsgang, was für beste Stimmung sorgte. Die Löwen gingen früh durch Felix Köbele in Führung. Die Antwort der Gäste folgte durch deren herausragendes Duo. Torschütze Michal Babkovic glänzte auch als Arbeitstier und Vorbereiter Jakub Sramek war mit seinem explosiven Antritt kaum unter Kontrolle zu bringen. Unmittelbar danach hatten die Löwen eine doppelte Unterzahl zu überstehen und erledigten den Job mit Bravour. In den Schlussminuten des Drittels legte Amberg dann den Grundstein für den Erfolg. Zunächst traf der bärenstarke Vaclav Benak im Powerplay mit einem fulminanten Schlagschuss zum 2:1, und 21 Sekunden vor der Pausensirene schloss Peter Hendrikson eine sehenswerte Kombination über Andreas Hampl und Felix Söllner zum 3:1 ab.
Im Mittelabschnitt hatte erneut der ERSC den besseren Start. Söllner sorgte mit seinem sechsten Aufstiegsrundentreffer für das 4:1 – eine nur vermeintlich beruhigende Führung. Nur kurz darauf folgte eine Phase mit drei Strafzeiten am Stück gegen Amberg. Aber in Unterzahl waren die Löwen an diesem Abend nicht zu knacken. Das frühe Forechecking der Stürmer und die konsequente Arbeit aller ERSC-Verteidiger waren schon frustrierend für die Hawks. Wieder komplett bekamen die Gastgeber die Partie zusehends in den Griff. Allerdings eröffneten sich mehr Konterchancen für Haßfurt und eine davon verwandelte Sramek unhaltbar zum 4:2. 
Das Schlussdrittel sollte sich dann zu einem total offenen Schlagabtausch entwickeln, der den Fans beider Lager eine Gefühls-Achterbahn bescherte. Nach nur 64 Sekunden verkürzte Jan Trübenekr – ideal freigespielt von Sramek – auf 4:3, aber nur eine knappe Minute später ließ Sebastian Aukofer mit dem 5:3 die ERSC-Anhänger jubeln. Amberg konnte den Vorsprung erneut auf drei Treffer ausbauen, weil Daniel Troglauer seine starke Vorstellung im Powerplay mit dem 6:3 bestätigte. Doch entschieden war noch längst nichts, denn dann folgte ein Doppelpack der Hawks, die durch Babkovic und Sramek wieder auf 6:5 herankamen. Und es dauerte wiederum nur 49 Sekunden, bis Hampl zum 7:5 traf. Da standen noch knapp sieben Minuten reine Spielzeit auf der Uhr, aber weil Haßfurt sich durch Strafzeiten selbst aus dem Spiel nahm und die Gastgeber auch mal am leeren Gästetor vorbeizielten, blieb es bei diesem Resultat, das gut und gerne auch 12:10 hätte enden können.
Ach ja: Weil Haßfurt erneut mit dem Einsatz von vier Kontingentspielern gegen die Durchführungsbestimmung verstieß, dürfte der Verband satzungsgemäß die Begegnung mit 5:0 für den ERSC werten – aber das interessierte im Stadion kaum jemanden. 
  
    
ESV Buchloe
Piraten geraten in Geretsried unter die Räder - ESV Buchloe muss beim Bayernligisten die erste klare Niederlage der Aufstiegsrunde hinnehmen
(BLL)  Mit einer richtigen bitteren Packung kehrte der ESV Buchloe am Freitagabend vom Auswärtsspiel beim ESC Geretsried nach Hause zurück und musste so die erste richtig deftige Niederlage der Aufstiegsrunde einstecken. Beim 2:10 (0:3, 2:4, 0:3) waren die Gennachstädter gegen den abgezockten und reiferen Bayernligisten chancenlos und erwischten einen absolut gebrauchten Abend. Das Zweikampfverhalten, die Zuordnung und die Bereitschaft stimmten an diesem Abend schlichtweg nicht, weshalb man verdient die dritte Niederlage der Aufstiegsrunde hinnehmen musste.
Schon im ersten Drittel gerieten die Buchloer dabei ins Hintertreffen. Stephan Englbrecht brachte nämlich die Hausherren nach acht Minuten mit 0:1 in Front, nachdem zuvor auch die Buchloer die ein oder andere Chance hatten, diese aber nicht verwerten konnten. Doch damit nicht genug, denn nach einem Doppelschlag der Riverrats in der zwölften Minute lagen die Piraten plötzlich mit 0:3 in Rückstand. Ein perfekt gespieltes Drei auf Zwei setzte zunächst Benedikt May in die Maschen, ehe Maximilian Hüsken 21 Sekunden später sogar zum dritten Mal die Scheibe hinter ESV-Schlussmann Alexander Reichelmeir im Buchloer Kasten unterbrachte. Piraten-Trainer Alexander Wedl nahm danach erst einmal seine Auszeit und zumindest fingen sich die Freibeuter bis zur ersten Pause keine weiteren Gegentore mehr ein, konnten aber auch kein eigenes Tor erzielen.
Das gelang dann aber nach Wiederbeginn im Mittelabschnitt, als Alexander Krafczyk auf 1:3 verkürzte (22.). Allerdings hatte der Bayernligist auch darauf die passende Antwort. Nur eineinhalb Minuten später stellte Daniel Merl mit dem 1:4 den alten Abstand wieder her. Nachdem Christian Heller dann nach 29 Minuten sogar das 1:5 markierte, war der Arbeitstag von Reichelmeir beendet und Arion Martinaj versuchte fortan schlimmeres zu verhindern. Doch die Vorentscheidung war hier letztlich schon gefallen, wenngleich erneut Kapitän Krafczyk seine Mannen nochmals auf 2:5 heranbrachte (34.). Jedoch ließ noch vor der zweiten Pause ein Doppelpack von Luis Rizzo zum 2:7 (36./39.) das womöglich letzte aufkeimende Fünkchen Hoffnung auf eine Aufholjagd jäh ersticken.
Im finalen Durchgang passierte unter freiem Himmel im offenen Geretsrieder Stadion dann anfangs nicht mehr all zu viel. Kein Wunder, die Partie war zu diesem Zeitpunkt bereits entschieden. Dennoch trafen die Gastgeber bis zur Schlusssirene noch weitere drei Mal ins Schwarze. Das 2:8 durch Ondrej Horvath (52.), sowie der zweite Treffer von Merl zum 2:9 (54.) und der dritte von Rizzo (57.) zum 2:10 sorgten für eine klaren Endstand, der die Überlegenheit der Riverrats zum Leidwesen der Piraten auch auf der Anzeigentafel mehr als deutlich machte. Dass Robert Wittmann mit seiner zweiten 10-Minuten-Strafe an diesem Abend in der Schlussphase auch noch vorzeitig zum Duschen musste und nächsten Freitag in Vilshofen somit gesperrt fehlen wird, passte an diesem bitteren Abend dann auch noch ins Bild.
An der Pressekonferenz nahm der Buchloer Trainer im Anschluss nicht teil, weil es hier ein Missverständnis bzw. Kommunikationsproblem gab, wofür sich die Verantwortlichen des ESV entschuldigen. Ein Video der PK gibt es dementsprechend dieses Mal somit auch nicht.
INFO: Inzwischen wurde auch das Heimspiel des ESVB vom vergangenen Wochenende gegen den ESC Haßfurt erwartungsgemäß durch den Bayerischen Eissportverband korrigiert. Da die Gäste vier statt der vom Verband nur erlaubten zwei transferkartenpflichtigen Spieler eingesetzt hatten, wurde der 8:7 Sieg der Piraten nachtäglich in einen 5:0 Erfolg für die Buchloer gewertet.
  
    
ESC Kempten
Schwarzer Freitag - Sharks kassieren 8:1 Niederlage in Schongau
(BLL)  Mit einer deutlichen Klatsche mussten die Cracks des ESC Kempten am Freitag Abend ihre Heimreise aus Oberbayern antreten. Dabei waren sie durchaus gewollt, nach dem Sieg an gleicher Stelle vor einem Jahr erneut Punkte mitzunehmen. Ca. 70 mitgereiste Fans aus dem Allgäu machten die Partie akustisch zu einem Heimspiel, da hatten die Anhänger der Mammuts nichts entgegenzusetzen. Und das Spiel begann auch ansehnlich, Kempten war die ersten 5 Minute das bessere und aktivere Team. Es gab einige Chancen, auch gleich in der ersten Überzahlsituation. Schongaus zweiter Torhüter Müller war aber nicht zu überwinden. In der fünften Minute brachte ein Konter der Schongauer das Spiel in eine andere Bahn. Quasi mit dem ersten Schuss erzielten die Hausherren die Führung. Und das sollte auch die eingeschlagene Richtung bleiben, Fehler der Sharks eiskalt nutzen und die daraus resultierenden Chancen verwerten. So stand es auch nach dem ersten Drittel schon 3:0. Ein sichtlich verärgerter Trainer Markus Wartosch sprach nach dem Spiel von drei hergeschenkten Toren im ersten Drittel.
„Du kannst dich so nicht verkaufen in der Aufstiegsrunde, wenn du dich da so präsentierst wie wir heute hast du dort nichts verloren. Das man das zweite Tor direkt vom Bully weg schießt das geht vielleicht bei der AH aber das man das hier so macht ist mir neu. Im zweiten Drittel ging das genauso weiter, die einzigen die man heute in Schutz nehmen muss sind unsere zwei Torhüter“.
Nach dem 6:0 ging Fabian Schütze frustriert vom Eis und machte für Martin Niemz Platz.
 „Der Rest der Mannschaft war heute für mich nicht da. Schongau hat eine gute Mannschaft  das haben wir gewusst und das haben sie heute gezeigt. Was wir heute gespielt haben war einfach zu wenig, darüber werden wir uns unterhalten müssen. Wir können es eigentlich und haben das auch oft genug gezeigt, nur in den letzten Spielen haben wir irgendwie den Faden verloren. Jetzt heißt es in der nächsten Woche hart arbeiten damit wir am kommenden Wochenende wieder anders auftreten“.
Noch sind in der Tabelle alle dicht beieinander, aber nun gilt es für den ESC erst einmal zurück in die Spur zu finden. Am nächsten Freitag stehen mit dem ESC Geretsried und in Hassfurt schon die zwei nächsten schweren Gegner auf dem Spielplan. 
  
    
EV Moosburg
1:8 - Black Hawks krallen sich in Moosburg alle drei Punkte
(BLL)  Nur im ersten Drittel begegnete man sich auf Augenhöhe, danach waren die Black Hawks das eindeutig bessere Team: So holte Bayernligist Passau am Freitag beim 1:8 (1:2, 0:4, 0:2) ohne größere Schwierigkeiten "die eingeplanten drei Punkte" (Coach Christian Zessack). Die unermüdlich rackernde Moosburger Mini-Truppe wurde derweil weiter dezimiert.
Die Rollen waren vor Spielbeginn klar verteilt. Selbst wenn der EVM komplett hätte antreten können, wäre Passau der Favorit gewesen. Ohne sechs verletzte Leistungsträger und mit lediglich 13 Feldspielern blieb den Grün-Gelben nur die Hoffnung, von den Gästen unterschätzt zu werden. So ein bisschen taten das die Niederbayern im ersten Abschnitt vielleicht sogar, wirkten überrascht vom forschen Auftritt der Hausherren. Die belohnten sich nach dreieinhalb Minuten, als Rückkehrer Max Retzer Vincenz Maier bediente und der zum 1:0 einnetzte. Kurz danach hatte Chris Seidlmayer mit der Rückhand sogar die große Chance auf den zweiten Treffer. Doch je länger das Spiel dauerte, desto stärker wurden die Passauer. Und nach neun Minuten kamen sie zum Ausgleich. Die Grün-Gelben hielten kämpferisch dagegen, blieben ihrerseits torgefährlich, konnten den Doppelpack von Black-Hawks-Goalgetter Petr Sulcik nach einer Viertelstunde aber nicht verhindern.
In den ersten sechs Minuten des zweiten Drittels unterstrichen die Black Hawks dann, warum in der Dreiflüssestadt nicht über die Angst vorm Landesliga-Abstieg, sondern die Hoffnung auf die baldige Oberliga-Rückkehr geredet wird. Die Gastgeber standen auf verlorenem Posten, als die Tore zum 1:3 (22.), 1:4 (24.) und 1:5 (27.) fielen. Moosburgs Trainer Bernie Englbrecht sah sich zu einer Auszeit gezwungen. Die Passauer scheiterten in der Folge noch so manches mal an EVM-Keeper Carlo Schwarz, nach einer halben Stunde war das halbe Dutzend aber trotzdem voll.
Die letzten 20 Minuten wurden dann von beiden Seiten mit deutlich weniger Schwung bestritten. Die Moosburger, weil sie nicht mehr konnten, die Passauer, weil sie nicht mehr mussten. Zweimal (45./60.) musste Schwarz dann aber trotzdem noch hinter sich greifen. Max Retzer hatte in dieser Phase das Eis mit einer Knieverletzung bereits verlassen. Und auch "Dauerläufer" Tobias Stuckenberger erwischte es: Nachdem er die Scheibe unglücklich aufs Schienbein bekommen hatte, musste der Nachwuchsstürmer genäht werden. Eines ist sicher: Die Personalsorgen werden den EVM auch in der am kommenden Wochenende beginnenden Rückrunde der Verzahnung nicht loslassen. 
  
    
EC Eisbären Eppelheim
Eisbären dominieren Derby
(RLSW)  Mit einem klaren 7:1 – Derbysieg gegen die Mad Dogs aus Mannheim haben sich die Eisbären für die jüngste Niederlage revanchiert. Eric Artman (2), Lukas Sawicki, Dominik Deuring, Dominik Dech, Tim Brenner und Marco Haas ließen den Mannheimern mit ihren Treffern keine Chance.
Den bessern Start ins Spiel hatten zunächst die gastgebenden Mad Dogs, die ihr Heil in der Offensive suchten. Doch dann erwachten die Eisbären und gingen schnell durch Artman (2.) in Führung. Sawicki konnte kurz darauf mit dem 2:0 (7.) einen beruhigenden Vorsprung erzielen, denn immer wieder kamen die Mad Dogs gefährlich vor das Eppelheimer Tor, in dem sich Jeromy Semtner jedoch nicht überwinden ließ. Nach einer überstandenen Unterzahl ließ Deuring mit dem 3:0 (13.) die zahlreichen Eppelheimer Anhänger erneut jubeln, die das Derby zu einem Heimspiel der Eisbären machten.
Das zweite Drittel gehörte im Gegensatz zum Auftaktdrittel klar den Eisbären. Während die Eisbären am Ausbau der Führung arbeiteten, schwächten sich die Mannheimer durch einige Strafen selbst, die zunächst von den Eisbären jedoch ungenutzt blieben. Es dauerte bis zur 33. Minute, ehe Artman mit seinem zweiten Treffer nachlegen konnte. Dann konnten die Eisbären endlich auch die erste Überzahl nutzen und durch Dech den 5:0-Pausenstand erzielen, der angesichts der klaren Dominanz in diesem Drittel völlig in Ordnung ging.
Auch im Schlussdrittel zeigte sich das ECE-Powerplay erfolgreich. Zunächst war es Brenner (46.), dann Haas (49.) die zwei Überzahlsituationen schnell zu Torerfolgen umsetzen konnten. Eine Unachtsamkeit in der Offensive leitete dann jedoch einen schnellen Konter ein, den die Paradereihe der Mad Dogs zum Ehrentreffer verwerten konnten (51.). Die letzten Minuten ließen die Eisbären dann jedoch nichts mehr anbrennen, waren in der Offensive jedoch auch nicht mehr konsequent genug, so dass am Ende ein verdienter 7:1-Erfolg verbucht werden kann.
  
    
ESC Hügelsheim
Perfektes Wochenende mit sechs Punkten
(RLSW)  Zweimal gezittert, zweimal zurückgekommen, zweimal das Glück erarbeitet und letztlich auch zweimal gewonnen. Das ist die nach Punkten perfekte Bilanz der Baden Rhinos vom Wochenende. 26 Tore, gerecht verteilt auf beide Spiele, sind ihrerseits ein Indiz dafür, dass die Zuschauer in beiden Spielen bestens unterhalten wurden; nicht immer zur Freude der Trainer und Torhüter.
Am Freitagabend wurden 800 Zuschauer im Hexenkessel, darunter neben unserem Fanblock auch eine lautstarke Delegation des Motoball-Bundesligisten Puma Kuppenheim, für ihren Besuch mit einem wahren Krimi belohnt. Für beide Mannschaften waren die Voraussetzungen gleich: Nur ein Sieg konnte weiterhelfen um das anvisierte Ziel "Playoffs" weiter zu verfolgen ohne auf Schützenhilfe der Konkurrenz angewiesen zu sein.
Die Hausherren nutzten die lange Anfahrt mit müden Beinen der Gäste von Beginn an aus und übten viel Druck auf das von David Heckenberger gehütete Tor aus. Den ersten Puck legte sich der starke Goalie selbst ins Nest, als Martin Vachal parallel zur Grundlinie dessen Kniebeuge als Ziel erkannte und das clevere 1:0 markierte (8.). Angetrieben durch die Fans rollte auch schon der nächste Angriff auf Heckenberger zu. Den ersten Versuch konnte er noch abwehren, doch gegen den Rebound von Momme Rickmers, der sich stabil durchsetzte und sein erstes Tor für die Rhinos erzielte, war Heckenberger machtlos. 2:0 nach neun Minuten. Die Rhinos hatten weitere gute Möglichkeiten, doch die erste Strafzeit gegen Diebold in einer insgesamt sehr fairen Partie gab Ravensburg die Chance ebenfalls ins Spiel einzusteigen. Diese ließ Maxi Lenuweit sich nicht entgehen und zimmerte das Spielgerät vier Minuten vor der Pause zum Anschlusstreffer unter die Latte. Spiel wieder offen.
Ab dem Mittelabschnitt war es eine Begegnung auf Augenhöhe und es dauerte bis zur Mitte der Spielzeit, ehe sich auch die Tore wieder einstellten. In der 31. Minute baute der nach dreiwöchiger Verletzungspause zurückgekehrte Andy Mauderer über Rickmers auf, wurde von Vachal über links geschickt und hämmerte die Scheibe aus vollem Lauf neben den Pfosten zum 3:1. Ravensburg zeigte sich allerdings hellwach und schnappte sich in Person von Lenuweit einen Fehlpass im eigenen Drittel der Rhinos, legte quer zu Steffen Kirsch der keine Mühe hatte den erneuten Anschlusstreffer zu erzielen (35.). Eine weitere Überzahl gab Ravensburg die Chance zum Ausgleich, doch stattdessen erkämpfte sich Christian Böcherer die Scheibe und schickte Martin Vachal zum Solo, der Heckenberger ausspielte und letztlich das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite hatte, als die Scheibe über die Linie trudelte (4:2, 37.). Doch Ravensburg bekam nochmals die Möglichkeit zum Powerplay geschenkt und diesmal nutzten sie die nummerische Überlegenheit aus. Leon Dona traf in der 40. Minute zum 4:3.
Der Schlussakt sollte derweil wahrlich nichts für schwache Nerven sein. Zunächst brachte Björn Groß nach wunderbarem Zuspiel von Graham Brulotte seine Farben auf die Siegerstraße (44., Foto), ehe Ravensburg den Turbo zündete und binnen vier Minuten nicht nur durch Andre Martini und Johann Katjuschenko den Ausgleich sondern durch letzteren sogar die erste Gästeführung erzielten. War es das für die Rhinos? Nein! Die Drewniak-Truppe zeigte Moral und arbeitete hart vor dem Ravensburger Tor. Maxim Engel drückte vier Minuten vor dem Ende den Puck über die Linie zum umjubelten Ausgleich. Zweieinhalb Minuten vor dem Ende erhielten die Gäste eine Strafzeit wegen Stockschlag, die große Chance für die Rhinos. Doch Ravensburg stand gut im Penaltykilling und gab den Rhinos nicht viele Abschlussmöglichkeiten. Gerade als die Strafzeit abgelaufen war, kam die Scheibe zu Graham Brulotte, der mit einer super Bewegung seinen Gegenspieler abschüttelte, von links nach innen zog und als Rechtsschütze trocken und ansatzlos halbhoch ins Tor und damit genau den Nerv der Fans traf. 7:6! Der Hexenkessel rastete komplett aus, doch noch waren 24 Sekunden zu spielen. Hier zeigten sich die Rhinos allerdings cool, gewannen das Anspiel und behaupteten die Scheibe bis zum erlösenden Schlusspfiff.
Der Grundstein war somit gelegt, doch 20 Stunden später standen die Rhinos in Freiburg vor einer gefährlichen Aufgabe. Das Auftaktdrittel lief zunächst voll nach Plan. Ein druckvoller Beginn mit gutem Zug zum Tor sorgte für die frühe Führung durch Maxim Engel (3.), die Noel Johnson mit tollem Schuss unter die Latte erhöhte (4.) und Martin Vachal nach zwölf Minuten zum 3:0 Pausenstand ausbaute. Freiburg kam derweil nicht ins Spiel, doch sind drei Tore im Eishockey wahrlich keine Gewinngarantie, schon gar nicht nach dem ersten Drittel.
Dies bekamen die Rhinos im Mittelabschnitt auch prompt zu spüren. Getragen von Jungprofi Sofien Bräuner, der durch seine Schnelligkeit und Stocktechnik herausstach und in Tobias Bräuner einen erfahrenen langjährigen Profi an seiner Seite hatte, kamen die Wölfe binnen sieben Minuten zum Ausgleich. Erst traf Dan-Julian Zehner, der auch für die U20-Spielgemeinschaft Freiburg/Hügelsheim aufläuft, ehe Timo Linsenmaier in Überzahl verkürzte und schließlich Sofien Bräuner nach geschmeidigem Solo die Defensive alt aussehen ließ. Zu allem Überfluss ging der EHC durch Tobias Bräuner in der 31. Minute sogar erstmals in Führung. Nun anworteten aber die Rhinos und nutzten eine Überzahl durch Noel Johnson zum wiederholten Ausgleich. Doch nur zwei Minuten später war erneut Tobias Bräuner zur Stelle und brachte wiederum seinen EHC in Front. Diese Führung hielt genau 25 Sekunden an, ehe Sebastian Ott von der blauen Linie für die Rhinos erfolgreich war und das mit acht Toren vogelwilde Mitteldrittel beendete.
Wer weiß wie das Spiel verlaufen wäre, hätte sich der bislang auffälligste Wölfespieler Sofien Bräuner zu Beginn des Schlussdrittels in einem Zweikampf nicht unglücklich an der Schulter verletzt und das Spiel vorzeitig beenden müssen. An dieser Stelle wünschen wir dem Talent gute Besserung, dass sich die OP-Indikation nicht bestätigt und er bald wieder dem Puck hinterherjagen kann.
Durch den Ausfall erlitt das Spiel der Gastgeber einen spürbaren Bruch. Iven Rösch nutzte in der 48. Minute eine Überzahl zur 6:5 Führung, die Jonathan Koch fünf Minuten vor dem Ende mit dem Tor des Tages auf zwei Tore erhöhte. Zwei Minuten vor dem Ende setzte Noel Johnson mit seinem ersten Hattrick für die Rhinos den Deckel auf die Partie.
  
    
EHC Zweibrücken Hornets
(RLSW)  Am Sonntag um 19.00 Uhr treten die Hornets zum dritten Vergleich gegen den aktuellen Tabellenführer und amtierenden Meister, SC Bietigheim-Bissingen 1b, an.
Nach dem Sieg gegen den EV Ravensburg wollen die Hornets heute wichtige Punkte im Kampf um die Playoff Plätze erzielen.
Die sind, nach den bisherigen Ergebnissen des 18. Spieltags in der Regionalliga Südwest, unbedingt erforderlich.
Die Rhinos aus Hügelsheim haben an diesem Wochenende zwei Partien absolviert und erstmalig in dieser Saison ein sechs Punkte Wochenende gespielt. Am Freitag wurde auf heimischem Eis der EV Ravensburg in einer dramatischen Partie mit 7:6 geschlagen. Nach einer 5:3 Führung gaben die Rhinos das Heft aus der Hand und lagen 5 Minuten vor Ende mit 5:6 im Hintertreffen. Graham Brulotte krönte den Schlussspurt der Rhinos 24 Sekunden vor Abpfiff mit dem erlösenden Siegtreffer. Keine 24 Stunden später, mussten die Rhinos beim EHC Freiburg antreten. In der torreichen Partie behielten die Hügelsheimer die Oberhand und gewannen mit 8:5. Dadurch liegen die Rhinos jetzt mit 41 Punkten auf Platz zwei der Tabelle, mit aktuell 22 absolvierten Spielen.
Die restlichen Konkurrenten gewannen ihre Spiele ebenfalls. Am Freitag siegte Heilbronn, im Schwaben Duell, gegen die Stuttgart Rebels mit 4:0. Beeindruckend hierbei, die Serie von Eisbären Goalie Andrew Hare. Dieser feierte seinen dritten Shootout in Folge und liegt an der Spitze der Torhüter Wertung mit 0,8 Gegentoren im Schnitt. Die Eisbären aus Eppelheim gewannen ihre Partie sicher mit 7:1 bei den Mad Dogs Mannheim.
Die Steelers sind in dieser Saison eine Klasse für sich. Erst fünf Niederlagen, musste die Mannschaft von Trainer Jakob Vostarek hinnehmen und führt dadurch die Tabelle mit 43 Punkten an. Mit 130 erzielten Toren in 20 Spielen, stellt der Bietigheimer Nachwuchs auch den besten Angriff der Liga. Die Topscorer der Liga, Matthias Vostarek und Tim Heffner, haben zusammen unglaubliche 87 Scorerpunkte erzielt. Nicht ganz sattelfest stehen die Steelers in der Defensive mit 95 Gegentreffern. In der Fairplay Tabelle liegt der SCB mit bisher 429 Strafminuten (21,4 Minuten je Spiel) auf dem neunten Platz.
In den bisherigen Partien ging es immer torreich zu, 15:13 steht es nach Toren für Zweibrücken. In Zweibrücken gewannen die Steelers mit 9:8, das Rückspiel ging mit 7:4 an die Hornets.
Mit einer starken Defensivleistung und einem disziplinierten Spiel will Hornets Coach Terry Trenholm einen Sieg einfahren. Den Steelers ist es mehrfach gelungen einen deutlichen Rückstand in einen Sieg umzuwandeln. Gegen diesen Gegner muss man von Anfang bis zum Ende der Partie hellwach und konzentriert sein.
Für das Spiel gegen den Tabellenführer kann der Coach auf den kompletten Kader zurückgreifen.
Abgerundet wird der 18. Spieltag mit der Partie EV Ravensburg-Mad Dogs Mannheim
Wir freuen uns auf eine spannende Partie gegen den amtierenden Meister.
  
    
Dinslakener EC Kobras
Knappe Niederlage gegen Spitzenreiter Hamm
(RLW)  Die Dinslaken Kobras mussten sich Spitzenreiter Hamm geschlagen geben. Mit 5-6 fiel die Niederlage allerdings denkbar knapp aus.
Beim Spiel gegen die Hammer Eisbären standen Trainer Milan Vanek endlich wieder mehr Spieler als am letzten Wochenende zur Verfügung. Tim Cornelißen und Tom Goldmann kehrten nach ihren Verletzungen wieder in den Kader zurück und auch der zuletzt gesperrte Andrew Harrison durfte wieder mitspielen.  Von Beginn an entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe,allerdings war es der Tabellenführer,der das erste Tor erzielte. Nach einem Schuss von Michal Spacek rutschten Robin Loecke und Kobras Goalie Lukas Schaffrath mit dem Puck über die Linie. Dieses Tor warf die Kobras in ihren Tatendrang nicht zurück und nach 13 Minuten zog Joey Menzel aus vollem Lauf ab und der Schuss schlug hinter Marius Dräger im Hammer Tor ein. Die Kobras erspielten sich nun ein optisches Übergewicht aber das zweite Tor erzielte trotzdem der Gast. Bei Überzahl der Kobras nutze der Hammer Novacek einen Konter zur 2-1 Pausenführung für die Eisbären.
Und auch das zweite Drittel begann mit einem Tor. Wieder durften die Gäste jubeln,als Kapitän Tim Pietzko seine Eisbären mit 3-1 in Führung brachte. Aber die Kobras blieben im Spiel und konnten durch Philipp Heffler bereits 2 Minuten später den 2-3 Anschluss erzielen. Danach allerdings hatten die Hammer eine Phase,in der man merkte,warum sie auf Tabellenplatz eins stehen. Innerhalb von 3 Minuten schraubten sie ihre Führung auch 5-2. Nach dem Tor wechselte Trainer Vanek den Torhüter, Dennis Kohl kam so zu seinem ersten Einsatz nach seinem schweren Infekt. Und er stand direkt im Brennpunkt des Geschehens,meisterte aber alle weiteren Versuche der Hammer routiniert. Mit einer scheinbar sicheren Führung gingen die Eisbären in die zweite Pause.
Im letzten Drittel waren erst 12 Sekunden gespielt,da erzielte Philipp Heffler mit seinem zweiten Treffer des Abends das 3-5. Aber nur 2 Minuten später erzielte auch Michal Spacek seinen zweiten Treffer und stellte so den alten Abstand wieder her. Im Anschluss daran setzten die Kobras alles auf eine Karte und dominierten nun das Spiel. Belohnt wurden sie 10 Minuten vor Schluss,als Philipp Heffler seinen dritten Treffer erzielen konnte. Und als Jesse Parker 5 Minuten später das 5-6 erzielte,waren die Kobras heiß auf den Ausgleich oder mehr. Trotz mehrerer Guter Chancen,in der sich die Hammer Goalie als unüberwindbar präsentierte,wollte leider kein Tor mehr fallen.
„Keiner muss heute den Kopf hängen lassen,wir haben alles gegeben. Schade das wir uns nicht belohnen konnten“ war Trainer Milan Vanek nach dem Spiel nur mit dem Ergebnis unzufrieden. Besonderes Lob hatte er für die Fans beider Teams übrig,die das ganze Spiel über mit Wechselgesängen von den Stehplätzen zu den Sitzplätzen für eine tolle Atmosphäre im Stadion sorgten.
  
    
Herforder EV
Ice Dragons feiern Arbeitssieg gegen Lauterbach
(RLW)  Es war nicht die gerade die beste Saison-Leistung, die die Ice Dragons am Freitagabend ablieferten.
Zu verspielt, zu unkonzentriert traten sie gegen den hochmotivierten, aufopferungsvoll kämpfenden Tabellenvorletzten aus Lauterbach auf. So war dann auch Jeff Job trotz des 6:2 Heimsieges nach Spielende nicht wirklich zufrieden mit seinem Team: „Das war heute eines unserer schlechtesten Spiele, wir haben viel zu kompliziert gespielt.“
Es war von der ersten Sekunde an zu sehen: Zwar drückend überlegen, aber zu verspielt und kompliziert agierten die Ice Dragons. Anstatt dem direktem Weg zum Tor wurde immer wieder die nächstmögliche Anspielstation gesucht. Dazu kam die starke Leistung von Gästetorwart Jan Eric Obernesser, der alles hielt, was dann noch auf sein Tor kam. Eine Überzahlsituation in der 13. Minute schien zwar den Knoten platzen zu lassen, hatte doch Ben Skinner zum 1:0 verwandelt. Allerdings änderte sich durch die Führung nichts an der Spielweise der Ice Dragons, im Gegenteil: Die Gäste hatten nicht viele Chancen, nutzen aber eine der wenigen Möglichkeiten durch Nikolai Varianov in der 15. Minute zum Ausgleich.
Das Bild änderte sich auch im zweiten Drittel lange Zeit nicht, die Ice Dragons spielten zu kompliziert. So war es dann auch nicht weiter verwunderlich, dass es erneut eine Überzahlsituation war, in der der nächste Herforder Treffer fiel: Aaron Reckers hatte in der 27. Minute von der blauen Linie abgezogen, Matyas Kovács fälschte ab, das Team von Jeff Job war wieder in Führung. Allerdings hielt die nur genau 32 Sekunden, dann hatten nämlich die Gäste in Person von Jakub Zdenek erneut ausgeglichen. Das Bild auf dem Eis indes änderte sich nicht, die Ice Dragons versuchten, die Scheibe ins Tor zu kombinieren, ließen weiterhin die gewohnte Zielstrebigkeit vermissen. So war es auch nicht verwunderlich, dass es fast 10 weitere Minuten und eine erneute Überzahl benötigte, bis die Ice Dragons wieder in Führung gingen. Und wieder war es Matyas Kovács, der einen Schuss von Aaron Reckers abfälschte! Die bisherige Dramaturgie des Spiels hätte nun den erneuten Ausgleich verlangt, doch Matyas Kovács schrieb das Drehbuch eigenmächtig um und machte in der 39. Minute seinen Hattrick perfekt, als er eine Vorarbeit von Alexander Seel und Tommy Kuntu-Blankson zum 4:2 Pausenstand veredelte!
Im letzten Drittel mussten die Fans dann bis zur 53. Minute warten, um einen weiteren Treffer der Ice Dragons zu bejubeln. Killian Hutt war auf dem Weg zum Tor durch ein Foul gestoppt worden, verwandelte den Fälligen Strafschuss trocken durch die Beine von Jan-Eric Obernesser zum 5:2. Für den 6:2 Endstand, der erst 26 Sekunden vor Ende der Partie fiel, musste dann erneut eine Überzahlsituation her. Gleb Berezovskij und Ben Skinner hatten Killian Hutt mustergültig freigespielt und der musste nur noch die Kelle hinhalten, um zu verwandeln.
  
    
Ratinger Ice Aliens
Play Off Bus nach Diez-Limburg für die Fans der Ice Aliens
(RLW)  Unabhängig vom Tabellenplatz wird der erste Gegner in der Play Off Runde voraussichtlich die EG Diez-Limburg sein. Die Ice Aliens organisieren zum ersten Spiel in der Eissporthalle Diez einen Fan Bus. Der Fahrpreis beträgt fanfreundliche 15,00 EUR (ohne Eintritt in die Eissporthalle Diez).
Der genaue Termin ist abhängig vom Tabellenplatz der Ice Aliens nach der Hauptrunde:
Tabellenplatz 5 - 15. Februar (Freitag)
Tabellenplatz 4 - 17. Februar (Sonntag)
Die Ice Aliens bitten um rechtzeitige Anmeldung, um den Bus entsprechend planen zu können. Anmeldungen nehmen die folgenden Stellen an:
Fanclub Supcom, bei Heimspielen auf der Stehtribüne
ASE Hockeyshop, in der Eissporthalle
Fanartikel Stand Lerschmacher, in der Eissporthalle
Laser 66 – auf der Hochstraße 23, Ratingen
Die Mannschaft freut sich über Eure lautstarke Unterstützung.
  
    
FASS Berlin 1b
Fass verliert auch Rückspiel gegen die Hunters klar
(VLN)  Schon das Hinspiel am Pferdeturm wurde für das Verbandsligateam zum Debakel und auch im Rückspiel gab es nichts zu holen. Mit 0:13 (0:7/0/4/0:2) gewannen die Pferdeturm Hunters auch bei den Akademikern klar und ohne Probleme.
Personell sah es diesmal etwas besser aus, mit 14 Feldspieler(innen) trat die 1b an und hatte auch die erste Torchance. Diese wurde nicht genutzt und dann ging die Abwehrarbeit los. Maximilian Lorenz im Tor der Weddinger flogen die Pucks nur so um die Ohren und sieben Schüsse landeten im 1. Drittel im Tor. Marc Henrik Schüddekopf im Tor der Hunters musste nicht mehr eingreifen.
Und zum 2. Drittel wechselten beide Teams die Torhüter. Dario Piroddi übernahm bei FASS, Daniela Berkentin bei den Gästen. Und wieder hatte FASS die erste Torchance, der in diesem Drittel sogar noch welche folgten. Bis zum Ende des Drittels konnten die Hunters sich über vier weitere Tore freuen.
Die Hunters blieben auch im letzten Drittel klar überlegen. FASS gelang es zwar auch wieder ein paar Angriffe zu fahren, richtig gefährlich wurde es aber nur selten. Am Ende gewannen die Gäste klar mit 0:13.
Am kommenden Samstag kommt es im Wedding zum Kellerduell, die 2. Mannschaft der Weserstars ist dann um 14:30 Uhr im Erika-Hess-Eisstadion zu Gast. Und fas dürfte   eine der letzten Chancen sein, noch Punkte zu holen.
  
    
Schönheider Wölfe
Wölfe feiern klaren Sieg gegen tapfere Blues
(RLO)  Die Schönheider Wölfe haben ihr heutiges Heimspiel gegen die Berlin Blues klar mit 15:1 (6:1, 6:0, 3:0) gewonnen. Vor knapp 400 Zuschauern im Wolfsbau hatte dabei vor allem Neuzugang Chris Neumann (Foto: Schönheider Wölfe e.V.) mit fünf Treffern einen Traum-Einstand im Wölfetrikot. Die weiteren Tore für die Hausherren erzielten Petr Kukla (3), Leon Marko (3), Jordan Klotz (2), Florian Heinz und Christoph Rogenz.
Schon die Kaderbesetzung vor der Partie ließ erahnen, in welche Richtung das Geschehen laufen sollte. Die Blues, mit nur zehn Feldspielern und einem Torhüter angereist, wussten im Vorfeld um die Schwere der Aufgabe und nahmen den Kampf in einer fair geführten Partie von der ersten bis zur letzten Minute an. Dafür bekamen sie spätestens im letzten Drittel und nach der Schlusssirene großen Respekt gezollt, als die Wölfefans nicht nur ihr Team feierten, sondern auch aufmunternde Gesänge in Richtung der Berlin Blues anstimmten. Der Spielverlauf ist indes schnell erzählt. Den Torreigen eröffnete Petr Kukla in der sechsten Minute zur 1:0-Führung für die Hausherren, welche Ex-Wolf Marcus Maaßen nur 21 Sekunden später überraschend zum 1:1 für die Blues ausglich. Angestachelt vom Gegentreffer erhöhten die Wölfe jetzt die Schlagzahl und erspielten sich durch die Treffer von Chris Neumann (3), Florian Heinz und Leon Marko bis zur ersten Pause eine deutliche 6:1-Führung. Auch im Mittelabschnitt ging es fast nur in Richtung von Marco Papajewski, welcher einen anstrengenden Arbeitstag im Berliner-Gehäuse verrichten musste. Bis zur zweiten Pause musste der wackere Blues-Keeper aber dann doch noch sechs weitere Treffer durch Leon Marko, Chris Neumann (2), Petr Kukla, Jordan Klotz und Christoph Rogenz hinnehmen.
Im Schlussdrittel nahmen die Wölfe dann verständlicherweise den Fuß vom Gas, wonach es die tapfer kämpfenden Blues schafften, eine längere Phase ohne weiteres Gegentor zu überstehen. Durch einen Doppelschlag in der 52. Minute und innerhalb von 5 ! Sekunden durften die Wölfe aber dann doch weiter jubeln, als Leon Marko und Jordan Klotz auf 14:1 stellten. Den Schlusspunkt setzte Regionalliga-Topscorer Petr Kukla mit seinem Treffer zum 15:1-Endstand. Bereits morgen, Sonntag, den 03.02.19, um 16:00 Uhr stehen die Wölfe erneut auf dem Eis, wenn die Partie gegen die Bombers Bad Muskau in der Eisarena Weißwasser angepfiffen wird. Holen die Wölfe rein rechnerisch wenigstens einen Punkt, darf das Team um Trainer Sven Schröder im Anschluss an die Partie vorzeitig die Regionalliga-Ost-Meisterschaft 2018/2019 feiern.
  
    
FASS Berlin 1c
Allstars lassen Hirsche keine Chance
(LLB)  Recht früh den Sack zu machte die 1c von FASS Berlin beim Gastspiel beim OSC Berlin. 2:11 (0:6/2:2/0:3) unterlagen die Hirsche gut aufspielenden Weddingern.
Bei beiden Teams gab es einen Debütanten. Beim OSC gab Stürmer Rene Borkmann seinen Einstand, Robert Bäuerle stand bei FASS nach Verletzungspause erstmals wieder im Aufgebot.
Gleich mit dem ersten Angriff gelang den Gästen der erste Treffer. Jörn Kugler ging durch und nach 13 Sekunden stand es 0:1. Kaum hatte sich der OSC etwas befreit und ebenfalls erste Chancen erspielt, klingelte es hinten. Erneut Jörn Kugler (6.) und Lucien Aicher (9.) brachten die Allstars früh auf die Siegerstraße. Benjamin Salzmann erhöhte zwei Minuten später sogar auf 0:4. Larissa Pasche im Tor der Hirsche hatte bei den Toren keine Chance und sie hatte vorher durchaus gute Szenen. Trotzdem wechselte sie auf die Bank und Lilly Riesner ging ins Tor. Sie kassierte bis zur Pause noch zwei weitere Treffer von Maximilian Müller (15.) und Kevin Martens (16.). Der OSC war hatte durchaus seine Torchancen, konnte aber bis zur ersten Pause keine nutzen.
Der OSC fing sich zum zweiten Drittel und konnte dieses ausgeglichen gestalten. Beide Teams hatten weitere gute Chancen und so durfte nicht nur Lilly Riesner, sondern auch Dennis Gembus immer wieder eingreifen. Den ersten Treffer des Drittels gab es nach 35 Minuten konnte Marvin Melian in Überzahl den ersten Treffer für den OSC erzielen. Kevin Martins und Benjamin Salzmann (beide 37.). Marvin Melian konnte zwei Minuten vor der zweiten Pause auf 2:8 verkürzen.
Das Spiel war entschieden und nun ging es darum dieses noch gut über das Eis zu bringen. Große Probleme gab es zum Glück nicht mehr, dafür weiter Chancen auf beiden Seiten. Die Allstars nutzten ihre weiter besser und kamen durch Denis Karrenbauer (42.), Benjamin Salzmann (50.) und Kevin Martens (58.) zu drei weiteren Treffern.
Der OSC verkaufte sich gut, nur das 1. Drittel  war zu schlecht, um ein besseres Ergebnis zu erzielen. FASS bleibt durch diesen Erfolg oben dran.
Die Eisbären Juniors bleiben an der Tabellenspitze, sie haben aus 14 Spielen 37 Punkte geholt. Es folgt mit einem Spiel weniger und fünf Punkten Abstand die 1b vom ECC Berlin. Die FASS Allstars haben 30 Punkte aus 14 Spielen geholt, dahinter folgen drei Teams mit nur elf Spielen. Titelverteidiger ERSC Berliner Bären hat aus diesen elf Spielen 23 Punkte geholt, gefolgt von der 1b der Berlin Blues mit 21 und dem ESC 07 Berlin mit 19 Punkten. Der OSC Berlin führt mit 12 Punkten aus 12 Spielen den Rest des Feldes an. Die BSG Eternit hat ebenfalls 12 Spiele bestritten und daraus neun Punkte geholt. Bereits 15 Spiele auf dem Buckel haben die Spieler des ASC Spandau. Die Ausbeute beträgt sechs Punkte. Nach 13 Spielen noch ohne Punkt ist der SCC Berlin. Es geht also in einigen Bereichen der Tabelle sehr spannend zu.
  

     
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Sonntag 3.Februar 2019
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