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September 26
                         
Tag der bamannten Raumfahrt
               
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Nürnberg Ice Tigers
(DEL)  Verteidiger Jakob Weber muss wegen einer Fußverletzung für mindestens vier Wochen aussetzen
  
Münchner Luchse
(BBZL)  Mit Nico Zimemrmann gibt es beim MEK einen weiteren Neuzugang im team. Der 23-Jährige war zuletzt inaktiv und spielte davor im Fürstenfeldbrucker und Dachauer Nachwuchs
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Bei den Icefighters kommt es nochmal zu Veränderungen im Kader. Verteidiger Vladyslav Shyrin wechselt zu Energija Elektrnai und Stürmer Stefan Traut wird wegen privater Veränderungen nun doch nicht nach Salzgitter kommen
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Stürmer Michael Wagner, Matej Sadecky und Maxim Gramatik werden genauso bei den Weserstars bleiben wie die Verteidiger Joshua Hezel und Malte Maasböl
  
Fischtown Pinguins
(DEL)  Stürmer Lenny Boos musste wegen einer schwerwiegenden Verletzung operiert werden und wird langfristig ausfallen. Bennet Rosmy, der schon länger verletzt fehlt, erkitt einen Rückschlag, so dass er wohl die komplette Saison nciht zur Verfügung stehen wird
  
Red Bull München
(DEL)  Stürmer Chris DeSousa laboriert an einer Oberkörperverletzung und wird für mehrere Wochen pausieren müssen. Ausserdem fehlt auch noch Stürmer Philipp Krening wegen einer Unterkörperverletzung bis vorraussichtlich Mitte November
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel müssen mindestens vier Monate auf ihren Mannschaftskapitän verzichten. Jordan Hickmott hat sich im Training eine schwere Armverletzung zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  
Eisbären Eppelheim
(BWL)  Zur neuen Saison wurden mehrere Spieler nicht mehr berücksichtigt, oder stehen aus privaten Gründen nicht weter zur Verfügung. Demnach werden Elias Becker, Philippe Beisel, Kevin Herbel, Konstantin Ivanov, Luc Jann, Patrick Luo, Marius Metzner und Max Weber den ECE verlassen
  
EV Füssen
(OLS)  Stürmer Julian Straub hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und miss für mindestens sechs Wochen pausieren
  
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten
Montag 21.Januar 2019

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte aus folgenden Ligen
Deutsche Eishockey Liga, Deutsche Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga Nord, Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Regionalliga Ost



    
Düsseldorfer EG
Punktgewinn nach drei Rückständen – 3:4 nach Verlängerung gegen Schwenningen
(DEL)  Der Januar ist für die DEG gespickt mit Heimspielen. Am Donnerstag noch gab es ein 2:3 n. V. gegen die Straubing Tigers. Nun waren die Schwenninger Wild Wings zu Gast und die 9.913 Zuschauer sahen ein ähnliches Spiel. Es war zwar definitiv auch ein Sieg drin für die DEG, am Ende musste sich die Mannschaft nach dem 3:4 nach Verlängerung (0:1; 2:2; 1:0; 0:1) aber wieder mit einem Punkt begnügen.
  
    
EHC Red Bull München
Kastner fehlt den Red Bulls wochenlang - Top-Torjäger verpasst CHL-Finale
(DEL)  Der EHC Red Bull München muss mehrere Wochen auf Maximilian Kastner verzichten. Der Topstürmer in Reihen des Deutschen Meisters zog sich am vergangenen Freitagabend beim Spiel gegen die Augsburger Panther eine Beinverletzung zu. Damit müssen die Red Bulls auf ihren mit 13 Treffern aktuell besten DEL-Torschützen verzichten, ein Einsatz im Finale der Champions League am 5. Februar gegen Frölunda Indians ist ausgeschlossen. 
Kastner debütierte am 18. Dezember 2014 für den EHC Red Bull München in Deutschlands höchster Spielklasse. Bereits in seiner zweiten DEL-Partie schoss der Linksschütze sein erstes Tor. Inzwischen hat Kastner 211 DEL-Spiele für die Red Bulls absolviert und holte mit den Isarstädtern drei Meistertitel. In der aktuellen Spielzeit ist der 26-Jährige mit 13 Toren Münchens bester Torschütze in der DEL. Neben Kastner fehlen Trainer Don Jackson aktuell auch Topscorer John Mitchell, Nationalverteidiger Daryl Boyle sowie die Stürmer Mads Christensen und Jason Jaffray.
  
Red Bulls mit zweitem Derbysieg am Wochenende
Nach dem Sieg gegen Augsburg am Freitag gewinnt der EHC Red Bull München auch das zweite Derby an diesem Wochenende gegen die Straubing Tigers mit 6:5 (0:1|4:1|2:3). Vor 4.324 Zuschauern trafen für den Deutschen Meister Frank Mauer, Yasin Ehliz, Mark Voakes, Matt Stajan, Michael Wolf und Trevor Parkes mit einem Empty-Net-Tor im Eisstadion am Pulverturm. Mit diesem Auswärtssieg bezwingen die Münchner die Niederbayern zum neunten Mal in Folge.
Zu Beginn erwischten die Straubinger die Red Bulls eiskalt, Stefan Loibl fälschte nach 54 Sekunden einen Schuss glücklich ins Münchner Tor zum 1:0 für die Hausherren ab (1.). Im Laufe des ersten Drittels wurden die Roten Bullen dann immer stärker. Nach einer vertanen Chance von Yasin Ehliz (6.) drückten die Isarstädter in den letzten Minuten des Drittels, doch Mark Voakes konnte Straubings Torwart Jeffrey Zatkoff mit einem Schuss aus dem Slot nicht überwinden (17.).
Im zweiten Drittel erzielte zuerst Frank Mauer per Shorthander das 1:1 (23.), dann überwand kurz darauf Yasin Ehliz Zatkoff ebenfalls (29.). 17 Sekunden später fälschte Mark Voakes einen Schuss von Andrew Bodnarchuk ins Tor zum zwischenzeitlichen 3:1 ab (29.). Nachdem Matt Stajan zunächst noch alleine vor Zatkoff gescheitert war (34.), nutzte der Münchner Stürmer kurz darauf eine Vorlage von Jakob Mayenschein aus der Zone hinter dem Straubinger Tor zum 4:1 (38.). Kurz vor der zweiten Drittelpause kamen die Tigers durch Antoine Laganière zum Anschlusstreffer (40.). 
Der Schlussabschnitt hatte es dann mit weiteren fünf Toren in sich: Nachdem Straubings Jeremy Williams die Niederbayern kurzzeitig wieder auf 3:4 herangebracht hatte (52.), erhöhte auf der Gegenseite Michael Wolf nach einer schönen Kombination mit Konrad Abeltshauser wieder für die Red Bulls (57.). Doch die Straubinger blieben dran und Loibl erzielte erneut den Anschlusstreffer, bevor Trevor Parkes mit dem 6:4 den alten Abstand wieder herstellte (60.). 24 Sekunden vor dem Ende kamen die Niederbayern durch Kael Mouillierat zwar noch auf 6:5 heran, aber zum Ausgleich reichte es dann nicht mehr.
  
    
Eispiraten Crimmitschau
2:5! Eispiraten verpassen wichtige Zähler in Bayreuth - Westsachsen rutschen auf den elften Platz
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau konnten in ihrem heutigen Auswärtsspiel bei den Bayreuth Tigers keine Punkte holen. Die Pleißestädter unterlagen den Franken letztlich mit 2:5 und rutschten durch die Niederlage gegen den direkten Konkurrenten auf den elften Tabellenplatz ab. Die Tore für die Eispiraten erzielten Dominic Walsh und Julian Talbot. Weiter geht es schon am Dienstag. Dann treffen die Schützlinge von Kim Collins auf die Tölzer Löwen im heimischen Sahnpark.
Die 2.307 Zuschauer im Kunsteisstadion Bayreuth sahen im ersten Drittel ein offenes Spiel, in dem beide Teams gute Chancen hatten. Die Gastgeber konnten, im Gegensatz zu den Eispiraten, eine dieser nutzen. Tim Richters Schuss in den Winkel sorgte für das 0:1 nach 13. Minuten.
Die Eispiraten wurden im zweiten Durchgang aber besser, erspielten sich noch mehr zwingende Torchancen und bestimmten das Spiel. Jedoch waren es die Tigers, die auch den zweiten Treffer der Partie erzielten. Ville Järveläinen, Goldhelm der Franken, stellte nach einer schönen Kombination auf 0:2 (34.). Die Antwort der Sachsen folgte aber postwendend. Dominic Walsh konnte sich nach Tobias Kirches Bullygewinn sehenswert gegen die Defensive der Bayreuther durchsetzen und schoss zum 1:2-Anschlusstreffer ein (35.).
Auch zu Beginn des Schlussdrittels nahmen die Crimmitschauer das Heft des Handelns in die Hand. In doppelter Überzahl war es dann Julian Talbot, der zum 2:2 ausgleichen konnte (43.)! Die Hausherren zeigten sich davon allerdings nicht beeindruckt. Michal Bartosch erzielte nur drei Minuten nach dem Ausgleich das 2:3 (46.). Die Pleißestädter taten sich fortan schwer, wieder ins Spiel zu finden. Leichte Unsicherheiten wurden zudem sofort bestraft. So konnte Ivan Kolozvary nach 52 Minuten gar auf 2:4 erhöhen. Timo Gams sorgte 24 Sekunden vor dem Ende mit seinem Schuss ins verwaiste Piraten-Tor für den 2:5-Endstand.
  
    
Deggendorfer SC
DSC muss bittere Heimniederlage gegen Bad Tölz einstecken
(DEL2)  Nach zuletzt zwei Heimsiegen in Folge muss sich der Deggendorfer SC am  
Sonntagabend in der Festung an der Trat geschlagen geben. Gegen die  
Tölzer Löwen verlor der DSC am Ende vor 1995 Zuschauern mit 2:4.
Gleich zu Beginn der Partie bot sich für die Hausherren die dicke  
Chance in Führung zu gehen. Knapp zwei Minuten durften sie mit zwei  
Mann mehr antreten, jedoch sprang bei diesem Überzahlspiel nichts  
Zählbares heraus. Wie es richtig geht, zeigten die Tölzer dann in der  
13. Spielminute. Kevin Wehrs zog im Powerplay von der blauen Linie  
einfach mal ab und der Puck schlug direkt im Winkel ein. Einen  
Schockmoment mussten die Deggendorf kurze Zeit vorher hinnehmen, als  
Sergej Janzen bei einem Zweikampf an der gegnerischen blauen Linie zu  
Boden ging und sein linkes Bein nicht mehr belasten konnte. Janzen  
musste die Partie damit frühzeitig beenden und kehrte nicht mehr  
zurück. Mit diesem Spielstand ging es auch in die erste Pause.
Im zweiten Drittel erwischten die Tölzer dann den besseren Start und  
erhöhten durch Philipp Schlager im Powerplay auf 0:2. Beim DSC lief in  
dieser Phase des Spiels nicht viel zusammen und die Chancen auf ein  
Tor blieben zum Großteil aus. Kurz vor der zweiten Pause setzten die  
Gäste dann den vorentscheidenden Punch. Erneut trafen die Löwen im  
Powerplay, dieses Mal in Person von Lubor Dibelka zum 0:3 Pausenstand.
Im Schlussdrittel keimte dann nochmal Hoffnung als Jan-Ferdinand Stern  
in der 55. Minute den Anschlusstreffer erzielte. Diese wurden jedoch  
von Stephen MacAuley zunichtegemacht, als knapp 90 Sekunden vor der  
Schlusssirene ins mittlerweile verwaiste Deggendorfer Tor traf. Zwar  
gelang Milos Vavrusa nur wenige Sekunden später der erneute  
Anschlusstreffer, mehr als Ergebniskosmetik sollte dies allerdings  
nicht mehr sein.
Am kommenden Dienstag geht es für den DSC weiter mit einem erneuten  
Heimspiel. Gegner werden dieses Mal die Lausitzer Füchse sein.  
Spielbeginn ist um 20 Uhr.
  
    
Dresdner Eislöwen
Eislöwen siegen in der Verlängerung
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel beim EHC Freiburg nach Verlängerung mit 4:3 (1:2; 0:0; 2:1; 1:0) gewonnen. Vor 1679 Zuschauern brachte Stefan Della Rovere die Blau-Weißen in Führung (4.), doch Jannik Herm (10.) und Josef Mikyska (13.) waren in Überzahl für Freiburg erfolgreich. Im zweiten Abschnitt legte Timo Walther für die Eislöwen im Powerplay nach (22.), aber erneut jubelte der Gastgeber durch Nikolas Linsenmaier (32.). Vor der Pause konnte Della Rovere den Puck für Dresden jedoch ein zweites Mal an diesem Abend im Tor unterbringen (33.). Nick Huard sicherte in der Verlängerung den Zusatzpunkt.
Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton: "Freiburg hat ein sehr gutes Spiel gezeigt und uns einiges abverlangt. Besonders im ersten Abschnitt hat das Team ordentlich Druck gemacht. Es darf keine Entschuldigung sein, aber uns hat die lange Anreise etwas in den Knochen gesteckt. Wir haben etwas Zeit benötigt, um ins Spiel zu finden. In der Verlängerung haben wir das glücklichere Ende für uns gefunden.“
Das nächste DEL2-Spiel bestreiten die Dresdner Eislöwen bereits am Dienstag, 22. Januar um 19.30 Uhr in der EnergieVerbund Arena gegen den EC Bad Nauheim. 
  
    
ESV Kaufbeuren
Joker mit 3:2 Auswärtssieg in Kassel
(DEL2)  Die Hausherren machten zu Beginn des Spieles viel Druck und kamen zu ein paar guten Torabschlüssen. Stefan Vajs im Kasten der Joker aber ließ keinen Treffer zu. Ein erstes Powerplay der Joker brachte dann bereits nach sieben Sekunden den ersten Treffer. Sami Blomqvist bediente Branden Gracel und der Kanadier schloss mit einem Direktschuss gekonnt zum 0:1 ab. Marcel Melichercik im Tor der Huskies war dabei ohne jede Abwehrchance. Kurz darauf hatte Corey Trivino mit einen Schuss aus dem Slot heraus die wohl beste Ausgleichsmöglichkeit für die Huskies. Auf der anderen Seite schickte Denis Pfaffengut Steven Billich mit einem schnellen Pass aus der eigenen Zone auf die Reise und der Kaufbeurer Stürmer traf alleine vor Marcel Melichercik zum 0:2. In der Folge hatten die Joker weitere gute Torchancen. Branden Gracel, Max Schäffler und Joey Lewis hatten dabei wohl die Besten. Scheiterten aber jeweils an Huskies Goalie Marcel Melichercik. Ein weiteres Powerplay kurz vor der Pause ließen die Allgäuer trotz guter Möglichkeiten leider ungenutzt und es ging mit einem Spielstand von 0:2 in die Kabine. 
Der zweite Spielabschnitt begann von beiden Seiten sehr verhalten. Die Joke standen gut in der Defensive und konnten mit ihrem guten und aggressiven Forechecking auch immer wieder Druck auf die Huskies ausüben. Eine vier gegen vier Situation mit viel Platz auf dem Eis nutzten die Kassler dann aber zum Anschlusstreffer nach 26 Minuten. Corey Trivino konnte mit viel Speed auf die Kaufbeurer Verteidigung zu laufen und sein verdeckter Handgelenkschuss fand den Weg an Stefan Vajs vorbei in den Kasten zum 1:2. Das einzige Powerplay in diesem Drittel gehörte nach gut 32 Minuten den Huskies . Dieses überstanden die Allgäuer aber schadlos. Weitere Treffer sollten nicht mehr fallen und Großchancen waren auf beiden Seiten auch eher Mangelware. 
Der Schlussabschnitt glich dem Mittelabschnitt. Die Joker konnten den Hessen ihr Spiel weiter aufdrängen und hatten das Spielgeschehen weitestgehend im Griff. Das dritte Powerplay des ESVK sollte dann eine kleine Vorentscheidung bringen. Steven Billich und Sami Blomqvist spielten Ossi Saarinen frei und dieser traf zum 1:3 in die Maschen des Huskies Tores. Bis knapp vier Minuten vor dem Ende sah dann alles nach einem Sieg für den ESV Kaufbeuren aus. Dann allerdings sprachen die Schiedsrichter zwei plus zwei Strafminuten gegen Phillip Messing aus. Beide Strafen waren dabei mehr als umstritten. Die Huskies setzten alles auf eine Karte, zogen ihren Torhüter zu Gunsten eines sechsten Feldspielers und konnten somit in doppelter Überzahl agieren. Dies nutze Sébastien Sylvestre mit einem Flachschuss zum 2:3 Anschlusstreffer und es waren noch über zwei Minuten auf der Uhr. Die Joker mussten also weiter in Unterzahl agieren und stemmten mit allem gegen den drohenden Ausgleich. Diesen verhinderten unter anderem Stefan Vajs mit einer tollen Parade gegen Corey Trivino und Denis Pfaffengut mit einem starken, aber dafür sehr schmerzhaften, Schussblock. Als die Kaufbeurer wieder komplett waren und einen Gegenangriff starteten wurde Branden Gracel gefoult und bekam aber zur Verwunderung aller selbst eine zwei Minuten Strafe wegen „Haltens“ aufgebrummt. So mussten die Allgäuer also auch die letzten 20 Sekunden des Spieles in Unterzahl agieren. Die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann verteidigte aber stark und sicherte sich somit hochverdient drei Punkte an diesem Abend.
  
    
Tölzer Löwen
Special Teams zu stark für Deggendorf
(DEL2)  In Flocko Funks letztem Spiel als Interimstrainer der Tölzer Löwen haben seine "Buam" die taktischen Vorgaben in mindestens zufriedenstellender Art und Weise umgesetzt. Beim Tabellenschlusslicht in Deggendorf ließen die Isarwinkler über 60 Minuten kaum etwas anbrennen. Am Ende stand ein 4:2-Erfolg. Bei drei Powerplaytoren klingt es nahezu grotesk, dass die Unterzahlsituationen der Löwen spielentscheidend waren. Doch gerade zu Beginn der Partie fielen die "Buam" der kleinlichen Auslegung des Schiedsrichter-Gespanns zum Opfer. Viermal musste ein Schwarz-Gelber auf die Strafbank. Direkt zu Beginn des Drittels mussten die Tölzer gar eine 90-sekündige doppelte Unterzahl überstehen. "Das Überzahl hat die Tore gemacht, das Unterzahl die Tore verhindert. Das war das Entscheidende", resümierte Flocko Funk. In angesprochener eigener Überzahl fiel das 1:0 für Bad Tölz. Kevin Wehrs hämmerte die Scheibe mit einem seiner gefürchteten Schlagschüsse ins obere Eck. In der Folge übernahmen die Löwen immer mehr die Spielkontrolle. Die rund 100 mitgereisten Fans machten im Gästeblock die Partie zum Heimspiel, auf dem Eis dankten es die "Buam" mit Toren. Erst Philipp Schlager, dann Lubor Dibelka trafen jeweils in Überzahl. Das 3:0 war zu diesem Zeitpunkt auch in der Höhe nicht unverdient. Die Löwen konnte auch die vermeintliche Verletzung Ben Meisners, der schon im ersten Drittel für Andreas Mechel weichen musste, nicht aus der Ruhe bringen. Meisner klagte nach einem Zusammenprall mit Christoph Gawlik in seinem Torraum über Kopfschmerzen. Eine genaue Diagnose steht noch aus. Für ein wenig Spannung sorgte im Schlussabschnitt der Treffer zum 1:3 durch Jan-Ferdinand Stern im Nachschuss. Doch auch auf diesen Rückschlag hatten die Löwen in Person von Stephen MacAulay und seinem Empty-Netter eine Antwort. Das Tor von Milos Vavrusa war nicht mehr, als Ergebniskorrektur. Während die Löwenfans ihr Team nach dem Spiel ausgelassen feierten, gab es aus dem Heimblock zwischenzeitlich gar Pfiffe. Bad Tölz hat mit dem Sieg zwischen sich und Deggendorf ein Polster von fünf Punkten gelegt. Genauso viele Zähler, wie es auf den ersten Pre-Playoff-Platz sind.
  
    
ECDC Memmingen
Einstand nach Maß: Neuzugang Kumeliauskas verhilft Indians zum Sieg
(OLS)  In einem engen und hart umkämpften Spiel besiegt der ECDC Memmingen seinen Verfolger aus Weiden mit 3:2. Dreifacher Torschütze war Neuzugang Tadas Kumeliauskas, der einen Einstand nach Maß feiern konnte und seinem Team wichtige Punkte sicherte.
Nur drei Punkte lagen beide Teams vor dem Spieltag auseinander, die Indians wollten den Vorsprung auf die Oberpfälzer unbedingt ausbauen. Doch auch die Gäste wussten um die Bedeutung der Partie und so entwickelte sich ein hart umkämpftes, aber etwas zerfahrenes erstes Drittel. Tore waren am Hühnerberg vor rund 1350 Zuschauern vorerst Mangelware, auch wenn sich die Indians ein kleines optisches Übergewicht erspielen konnten.
Im zweiten Drittel war der Bann dann aber schnell gebrochen. Nur 20 Sekunden benötigte der litauische Neuzugang Tadas Kumeliauskas für seinen ersten Treffer im Indians-Trikot und die damit verbundene Führung für sein Team. Die Memminger nun mit deutlichem Chancenplus und dem Willen auf weitere Treffer. Munter ging es in Richtung Tor des EVW, Johannes Wiedemann, der später zum Spieler des Abends seiner Mannschaft gewählt wurde, war aber auf der Hut. Über mangelnde Arbeit konnte er sich im Mittelabschnitt nicht beschweren, überwinden konnte ihn aber abermals nur der starke Memminger Neuzugang, der seinen zweiten Treffer des Abend erzielte.
Im Schlussabschnitt sollte sich die schwache Chancenverwertung der Indianer fast noch einmal rächen, als in der 47. Minute Kirchberger plötzlich zum Anschluss traf. Die Indians, die seit der ersten Pause nur noch mit 8 Stürmern aufliefen, versuchten ein letztes Mal das Tempo anzuziehen. Den erlösenden Treffer zum 3:1 erzielte dann Kumeliauskas aber durch eine starke Einzelleistung. Die Gäste aus der Oberpfalz machten das Spiel kurz darauf aber noch einmal spannend. Ausgerechnet in eigener Überzahl vertändelten die Maustädter die Scheibe, Abercrombie ließ sich nicht zweimal bitten und verkürzte per Alleingang erneut. Mit nur einem Tor Vorsprung ging es in die Schlussminuten, dort schafften es die Memminger aber die Scheibe vom Tor wegzuhalten, so dass die Gäste auch nicht mit einem zusätzlichen Feldspieler noch den Ausgleich erzielen konnten.
Die Memminger festigten durch den Sieg ihren 5. Rang in der Tabelle und distanzierten den Verfolger aus Weiden zumindest kurzfristig. Am kommenden Wochenende folgen die Partien gegen die Topteams aus Peiting und Landshut. Das Heimspiel gegen den EVL steigt am Sonntag um 18:45 Uhr.
  
    
Starbulls Rosenheim
Eisbären zu abgezockt, Holmgren zu stark
(DEL2)  Die Starbulls Rosenheim haben auch den zweiten Vergleich gegen die Eisbären Regensburg im Rahmen der Meisterrunde in der Eishockey-Oberliga Süd verloren. Nach der deutlichen 2:10-Auswärtsniederlage eine Woche zuvor unterlag die Mannschaft von Trainer Manuel Kofler dem Tabellenzweiten im Heimspiel am Sonntagabend 1:4. Die verdiente frühe Führung, eine deutliches Chancenplus und ein klarer Vorteil an Torschüssen (38:19) waren gegen einen seine Chancen eiskalt verwertenden Gegner mit einem bärenstarken Torwart Peter Holmgren letztlich nur wertlose Randnotizen.
2.099 Zuschauer im Rosenheimer emilo-Stadion waren nach dem 4:1-Auswärtssieg der Starbulls am Freitagabend in Höchstadt gespannt auf den Auftritt der Grün-Weißen gegen das Spitzenteam aus Regensburg. Im Vergleich zur deutlichen 2:10-Auswärtsniederlage gegen den gleichen Gegner acht Tage zuvor präsentierten sich die Rosenheimer stark verbessert und gingen verdient in Führung. Michael Baindl traf nach gutem Rückpass von Chase Witala, der von Simon Heidenreich hinter dem Tor bedient wurde, zum 1:0 ins kurze Eck (8.). Die Starbulls blieben das dominierende Team, konnten aber vier Überzahlminuten am Stück nicht zu einem zweiten Treffer nutzen. Dagegen schlug das Spitzenteam aus der Domstadt sofort eiskalt zu, als es nach Strafen gegen die Rosenheimer Tom Pauker und Matthias Bergmann mit zwei Feldspielern mehr agieren konnte. Der Ex-Rosenheimer Leopold Tausch versenkte die Scheibe per Direktabnahme nach Zuspiel von Richard Divis aus kurzer Distanz; Luca Endres im Tor der Starbulls hatte keine Abwehrchance (16.).
Im zweiten Spielabschnitt avancierte dann Regensburgs Torwart Peter Holmgren zum auffälligsten Akteur auf dem Eis. Mit stoischer Ruhe einerseits und sagenhaften Reflexen andererseits vereitelte er reihenweise beste Rosenheimer Torchancen. Er rette unter anderem dreimal binnen weniger Sekunden gegen Maximilian Vollmayer und einmal gegen den alleine vor ihm auftauchenden Enrico Henriquez Morales, der einer der Aktivposten im Spiel der Starbulls war. Die Eisbären schlugen dagegen erneut eiskalt zu, diesmal aber in Unterzahl. Richard Divis erkämpfte sich die Scheibe im Rosenheimer Drittel, fuhr vor das Tor und traf frech via Innenpfosten zum 1:2 (27.). Auch das 1:3 mussten die in Überzahl auf den Ausgleich drängenden Hausherren aus heiterem Himmel hinnehmen. Der von der Strafbank kommende Philipp Vogel bekam das Spielgerät über Richard Divis und Nikola Gajovsky perfekt serviert und vollstreckte frei auf Torwart Endres zufahrend cool zum 1:3 (35.).
Das stete Bemühen der Hausherren förderte auch im letzten Spielabschnitt noch zahlreiche Torchancen zu Tage, doch Peter Holmgren, der nach der Partie von seiner Mannschaft zum besten Spieler des Abends gekürt wurde, ließ sich nicht mehr überwinden. Mehrfach glänzend reagierend, oftmals einfach nur richtig stehend, avancierte er zum Vater des Erfolges seiner Eisbären. Nach insgesamt 16 ungenutzten Überzahlminuten schlug bei den Starbulls schließlich auch der Versuch fehl, in den letzten beiden Minuten ohne Torwart und mit sechstem Feldspieler zu agieren: Constantin Ontl traf in der Schlussminute ins leere Rosenheimer Tor zum 1:4-Endstand.
Ihr nächstes Heimspiel in der Meisterrunde der Eishockey-Oberliga Südbestreiten die Starbulls Rosenheim am kommenden Freitag. Zu Gast im emilo-Stadion – Spielbeginn 19:30 Uhr – sind dann die auf Tabellenplatz sechs rangierenden Selber Wölfe. Eintrittskarten für das sind jederzeit online im Ticketshop auf www.starbulls.de zum Selbstausdruck erhältlich. Außerdem besteht am Montag und am Freitag zwischen 9 und 12 Uhr sowie am Dienstag und am Donnerstag zwischen 17 und 19 Uhr die Möglichkeit, sich in der Starbulls-Geschäftsstelle am emilo-Stadion Karten zu holen. Die Tageskasse öffnet zwei Stunden vor Spielbeginn am Freitag um 17:30 Uhr.
  
    
VER Selb
Zittersieg – knapp aber hochverdient
(OLS)  Bis zum Schluss musste gezittert werden, aber unsere Wölfe behalten einen kühlen Kopf und werden belohnt. Mit einem knappen, aber nach dem Spielverlauf hochverdienten 2:1 Auswärtserfolg beim EV Lindau, fahren wir einen enorm wichtigen Sieg ein und dürfen uns darüber hinaus über ein „Sechs-Punkte-Wochenende“ freuen. Schlüssel zum Erfolg war das sehr starke Defensivspiel und das Agieren im eigenen Drittel.
Unsere Wölfe – von der ersten Sekunde hellwach – von den gefürchteten Busbeinen nach langen Auswärtsfahrten zum Glück nichts zu spüren. Es war unsere Mannschaft, welche klar tonanagebend und überlegen das Spielgeschehen bestimmte gegen einen sehr zurückhaltend und meist nur in der Defensive stehenden Gastgeber. Auch wenn die ganz großen Torchancen unsererseits fehlten, durfte sich EVL-Goalie Zabolotny über mangelnde Arbeit nicht beschweren und musste im Gegensatz zu seinem Gegenüber öfter eingreifen, um sein Team vor einem möglichen Rückstand zu bewahren. Was Zabolotny entgegenkam, war die Tatsache, dass bei Wölfe-Chancen die letzte Konsequenz und Präzision im Abschluss fehlte. Defensiv lief es hingegen bei uns voll nach Plan. Deske hatte bis zu diesem Zeitpunkt einen ruhigen Arbeitstag. Seine Vorderleute standen gut, ließen wenig bis gar nichts durchkommen, auch bei eigener Unterzahl hatten wir alles im Griff. Bezeichnend für die gutstehenden Wölfe war es, dass die Hausherren bei doppelter Überzahl keinen einzigen Schuss auf das Wölfe-Tor brachten. Alles was der Partie fehlte war ein Tor. Dieses fiel auch – und noch dazu auf der richtigen Seite. Gare war es  orbehalten, den längst überfälligen Führungstreffer zu markieren und Zabalotny erstmals zu überwinden.
Nach gutem Beginn und stürmenden Wölfen verflachte der Mittelabschnitt schnell und spürbar. Lindau fiel wenig bis gar nichts ein, Torchancen der Bodenseestädter Mangelware, Verteidiger Widen prüfte mit einem Fernschüsschen Deske. Richtig besser machten es aber unsere Wölfe nicht, auch wenn diese mehr zum Spiel beitrugen. Graaskamp gut positioniert und auch wenig später McDonald freistehend, scheiterten am Lindauer Goalie. Defensiv standen wir weiterhin gut, aber angesichts der nur knappen Führung im Rücken, fehlte oftmals der kompromisslose Zug zum Tor, um die Führung auszubauen. Letztere war ohnehin plötzlich Geschichte – Lindau kam zum schmeichelhaften und glücklichen Ausgleich. In Überzahl – Müller saß auf der Strafbank – gewann Farny das Bully und Spielertrainer Stanley ließ sich als Torschütze feiern. Wölfe-Proteste wegen Schlittschuhtor blieben erfolglos – Tor Lindau. Welche Reaktion zeigte unser Wolfsrudel? Keineswegs geschockt, zogen sie das Tempo an, was Lindau vor sichtbare Probleme stellte. Gollenbeck scheiterte per Direktabnahme, auf der Gegenseite traf Laux (zum Glück) nur den Pfosten.
Wölfe-Coach Thom wurde scheinbar in der Kabine nochmals laut und deutlich – seine Mannen wieder zielstrebiger in ihren Bemühungen in der Offensive. Gute Chancen wurden erarbeitet, aber das Tor wollte nicht fallen. Als EVL-Kapitän Farny eine Strafzeit zog, ergab sich für uns die riesen Chance, wieder in Führung zu gehen. Und diese Chance wurde genutzt. Müller traf nur den Pfosten, aber dann setzte sich Graaskamp sehenswert durch und vollstreckte eiskalt. 2:1 für unsere Wölfe und der erste Treffer des US-Boys im Wölfe-Trikot. Entschieden war die Partie aber immer noch nicht. Da unsere Jungs gute Chancen versiebten und den Sack nicht zumachten, hieß es zittern bis zum Schluss. Lindau hatte sich noch nicht ganz aufgegeben, Lennartsson verlangt Deske alles ab, auch Widen zweiter Sieger gegen den Selber Goalie. Ein Empty-Net-Goal blieb uns verwehrt, aber die Freude über den knappen, jedoch verdienten 2:1 Erfolg war mit der Schlusssirene riesig.
  
    
ERC Sonthofen
Blaulichttag bei den Bulls zum Allgäu-Bodensee-Derby gegen die EV Lindau Islanders
(OLS)  Beim Heimspiel am 25.01.2019 um 20:00 Uhr sind die EV Lindau Islanders bei den Bulls zu Gast. Wir freuen uns auf das nächste Allgäu-Bodensee-Derby.
Eingeladen sind alle im Hilfsdienst Tätigen der freiwilligen Feuerwehren des Landkreises Oberallgäu, des Roten Kreuzes, der Bergwacht, der Wasserwacht, des THW, der DLRG, der Polizei sowie der Johanniter Unfallhilfe.
Der ERC Sonthofen möchte sich auf diese Weise bei allen beruflich und ehrenamtlich Engagierten für die Unterstützung in der laufenden Saison und insbesondere für die schneebedingten Einsätze in den letzten Wochen ganz herzlich bedanken. Außerdem wollen die Bulls alles daran setzen, dass das Derby mit einem Sieg erfolgreich endet.
Um einen reibungslosen Ablauf am Spieltag zu gewährleisten, müssen die Helfer an diesem Abend entweder in Dienstkleidung erscheinen oder einen gültigen Mitgliedsausweis an der Kasse vorlegen.
  
6-Punkte-Wochenende für die Bulls
Die Bulls kamen gut aus der Kabine und übernahmen von Beginn an das Kommando. Das erste Powerplay der Partie konnten die Sonthofer nicht nutzen, denn die Abwehr von Höchstadt stand sicher. In der 6. Spielminute holte sich Michel Maaßen eine Spieldauerstrafe ab. Die Alligators somit nun fünf Minuten in Überzahl. Doch die Bulls standen sicher und ließen trotz Unterzahl kaum Torchancen zu. In der 14. Minute dann ein Monstersafe von Philipp Schnierstein im Tor der Alligators: Ein abgefälschter Schuss traf ihn auf dem falschen Fuß, doch er rettete die Situation im letzten Moment. Zwei Minuten vor Ende dann ein Konter der Bulls: Jayden Schubert luchste dem Verteidiger den Puck ab und hatte die große Chance auf die Führung. Doch erneut war es Schnierstein, der hervorragend parierte und so sein Team vor dem Rückstand bewahrte.
Das zweite Drittel begann, wie das erste endete. Sonthofen weiterhin am Drücker, doch der Puck wollte einfach nicht im Netz der Höchstädter landen. Immer wieder war es  Schnierstein, der überragend hielt. In der 26. Minute dann Glück für den ERC: In eigener Überzahl rettete das Aluminium den ERC, sodass Höchstadt nicht in Führung ging. Danach flachte das Spiel etwas ab. Sonthofen weiter spielbestimmend, die Alligators mit vereinzelten Kontern. So blieb es beim 0:0 und es ging in die letzte Drittelpause.
Auch im dritten Drittel sollte sich am Spielverlauf nichts ändern. Sonthofen beherrschte das Spiel, doch der ersehnte Treffer sollte auch im letzten Drittel erst einmal nicht fallen. In der 52. Minute war es endlich soweit: Patrick Glatzel reagierte gedankenschnell, schob den Puck zu Fabian Voith und dieser passte mustergültig zu Franz Mangold, der den hochverdienten Führungstreffer für die Bulls erzielte. Im Anschluss versuchte Höchstadt nochmal alles, doch Sonthofen stand zu sicher an diesem Abend. In den letzten Minuten schwächten sich die Gäste mit einer weiteren Strafzeit zudem selbst, sodass der ERC den Sieg in eigener Überzahl runterspielen konnten.
In der anschließenden Pressekonferenz war Martin Sekera glücklich über das 6-Punkte-Wochenende. „Heute hat wirklich jeder Spieler meines Team das gemacht, was wir besprochen haben und ich bin wirklich froh über den Sieg“, so Sekera.
  
    
EHC Waldkraiburg Löwen
AUSSERGEWÖHNLICHES AUSRUFEZEICHEN DER LÖWEN IN FÜSSEN
(OLS)  Der EHC Waldkraiburg hat am dritten Spieltag den ersten Sieg in der Verzahnungsrunde gefeiert. Und der hatte es in sich: Am Freitagabend gewannen die Industriestädter beim  Bayernliga-Vorrunden-Meister EV Füssen mit 7:5 und holten dabei einen 1:4-Rückstand auf. Christof Hradek, Bobby Chaumont und Povilas Verenis trafen doppelt, außerdem erzielte Philipp Seifert ein Tor- und kurios wurde es auch.
Alex und Sergej Piskunov dürften jetzt auch vollends wissen, was es bedeutet, aktuell Trainer des EHC Waldkraiburg zu sein. Denn mit gerade einmal 14 Feldspielern und zwei Torhütern ging es am Freitag zum Auswärtsspiel beim e.V. Füssen. Genauso wissen Sie nun aber auch mit welcher charakterstarken Mannschaft sie es zu tun haben. Denn obwohl mit Patrick Zimmermann, Lucas Wimmer und Michael Rimbeck drei Spieler verletzt bzw. erkrankt fehlten, zeigten die Löwen was in ihnen steckt. Zunächst ging es aber los wie fast immer für den EHC in diesem Jahr und Eric Nadeau traf nach 46 Sekunden zur Führung für den EVF, der in seiner glorreichen Vergangenheit 16 Mal Deutscher Meister geworden war. Marc Besl legte wenig später dann bereits nach und erhöhte auf 2:0 vor 790 Zuschauern (03:02). Bobby Chaumont konnte mit seinem ersten Tor des Spiels dann zwar schnell verkürzen (05:54), doch keine sieben Minuten später stellte Besl den alten Abstand wieder her (12:03). Dann traf Tobias Meier zum 4:1 gegen EHC-Schlussmann Kevin Yeingst, doch um diesen Treffer wurde es kurios: Denn erst hatte Meier getroffen, doch das Tor wurde nicht gegeben. Im Gegenzug fuhren die Löwen einen Konter, den Bobby Chaumont erfolgreich abschloss. Dann folgten aber längere Diskussionen der Schiedsrichter und so was hatten die wenigsten wohl erlebt: Chaumonts Treffer wurde aberkannt, das zuvor nicht gegeben Tor von Meier gegeben (17:47). Die Löwen aber ließen sich nicht aus der Ruhe bringen, schlugen nochmals zurück und gingen mit einem nicht ganz so schlechten Gefühl in die Pause, da Christof Hradek auf 2:4 noch verkürzen konnte (19:57).
Nach 50 Sekunden im zweiten Drittel war es erneut Hradek und traf zum dritten Mal für den EHC (20:50) der nun zunehmend besser wurde und immer mehr die Kontrolle im Spiel übernahm. Bei doppelter Überzahl glich Philipp Seifert mit einer Direktabnahme von der blauen Linie dann aus (27:16) und die Karten wurden neu gemischt. Povials Verenis brachte den EHC Waldkraiburg dann erstmals in Führung (34:38) und mit dieser ging es auch zum zweiten Pausentee.
Den EV Füssen, der die Vorrunde der Bayernliga auf Platz 1 abgeschlossen hatte, darf man aber nicht abschreiben, wie in den letzten 20 Minuten zeigen sollte. Mit seinem dritten Tor des Spiels stellte Besl auf 5:5 (46:00). Die Löwen aber blieben stärker, agierten geduldig und nutzten ihre Chancen. Chaumont sorgte mit seinem zweiten Treffer des Spiels für das 6:5 (48:20), 50 Sekunden vor dem Ende erzielte Verenis in Überzahl den 7:5-Endstand und setzte damit nicht den Schlusspunkt sondern ein großes Ausrufezeichen (59:10).
  
    
Crocodiles Hamburg
Knappe 2:3 Niederlage im Nordderby
(OLN)  Aufgrund der angespannten personellen Situation machten sich nur 12 Feldspieler und zwei Torhüter der Crocodiles auf den Weg an die Ostsee. 4 Verteidiger und 8 Stürmer haben sich aber wieder einmal so teuer wie möglich verkauft und den Rostocker Piranhas bis zuletzt einen offenen Schlagabtausch geliefert.
Früh gingen die Piranhas in Führung. Bereits nach knapp eineinhalb Minuten netzte der Ex-HSVer Koopmann im Nachschuss ein. Das war ein ungewollter Wachmacher für die Crocodiles. Die nahmen nun das hohe Tempo der Rostocker an und es kam somit zu einem rasanten und abwechslungsreichen Spiel, in dem es hin und her ging. Kurz vor Drittelende dann die große Chance zum Ausgleich für die Crocodiles, die 4 Mal in wenigen Sekunden auf das Rostocker Tor schossen, aber kein Abschlussglück hatten.
Ins zweite Drittel startete das Plachta-Team dann mit 1:37 Minuten Überzahl, die Dominik Lascheit nach 51 Sekunden zum Ausgleich nutzen konnte. Leider hielt die Freude nur ein paar Sekunden, denn nur 30 Sekunden später stellte Kurka die Rostocker Führung wieder her. In der Folge bestimmten aber die Hamburger das Geschehen auf dem Eis und machten ordentlich Druck auf das Piranha-Tor, leider ohne zählbaren Erfolg. Genau in der Hamburger Drangphase fiel dann das 3:1 der Ostsee-Städter. Das ehemalige Krokodil Bezouska schloss einen Alleingang zur 3:1 Führung erfolgreich ab. Viele Hamburger Fans wissen sicher noch, wie stark Bezouska im eins gegen eins ist... Die Crocodiles zeigten sich in der Folgezeit aber nicht geschockt, sondern machten weiter Druck, und wurden belohnt! Einen schnell vorgetragenen Angriff konnte Palausch im Nachschuss erfolgreich verwandeln. Nur noch 2:3!
Das letzte Drittel hatte dann nicht mehr ganz das Tempo der ersten beiden, aber die Crocodiles versuchten trotzdem alles, um zum Ausgleich zu kommen. Die größte Chance dazu hatten sie bei eigener Unterzahl , als der starke Rostocker Goalie Urbisch ein Hamburger Unterzahl-Tor gerade noch verhindern konnte. So blieb es beim knappen 3:2 für das Heimteam.
Am kommenden Freitag geht es dann schon weiter. Die Crocodiles reisen nach Leipzig. Das nächste Heimspiel dann  am Sonntag dem 27.01. um 16:00 gegen unseren Tabellen-Nachbarn aus Herne. Ein spannendes Spiel ist also vorprogrammiert! 
  
    
Herner EV
Füchse Duisburg - Herner EV 4 : 3 (1:2,2:0,0:1;1:0)
(OLN)  Overtime Der Herner EV musste am Sonntagabend zum zweiten Mal an diesem Wochenende in die Overtime gehen und wie schon zwei Tage zuvor zuhause gegen die Indians blieb es auch dieses Mal in Duisburg bei den Füchsen bei dem einen Punkt, der schon in der regulären Spielzeit eingefahren war. So stand dann nach Spielende ein 4:3-Sieg für die Heimmannschaft an der Anzeigentafel. Dabei waren die Vorzeichen für mehr Punkte so gut wie schon länger nicht mehr, denn HEV-Coach Danny Albrecht konnte nicht nur wieder Patrick Asselin einsetzen, sondern auch kurzfristig auf den Krefelder DEL-Förderlizenzspieler Philipp Kuhnekath zurückgreifen. Damit standen vier komplette Sturmreihen zur Verfügung. „Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen, erst im weiteren Verlauf des ersten Abschnitts haben wir dominiert. Jedes Mal, wenn wir im zweiten Drittel dran waren, haben uns Strafzeiten und damit dann auch zwei Unterzahl-Gegentreffer zurückgeworfen. Im letzten Abschnitt habe ich auf drei Reihen umgestellt um mehr Druck zu erzeugen. In der Overtime mussten wir dann erneut einen unglücklichen Gegentreffer hinnehmen“ meinte Danny Albrecht hinterher.
Dass die Duisburger Füchse aktuell einen sehr guten Lauf haben, sah man von Beginn an. Zusätzlichen Schwung bekamen sie durch das frühe Tor nach fünf Spielminuten zum 1:0 durch Alexander Spister. Erst mit dem 1:1 in der 11. Minute durch Patrick Asselin nach guter Vorarbeit von Dennis Thielsch war der HEV richtig in der Partie angekommen. Weitere Chancen folgten durch Brad Snetsinger und Edwin Schitz. Als Füchse Keeper Sebastian Staudt in der 16. Minute einen Schuss abprallen ließ, war Dennis Thielsch zur Stelle und schob den Puck zum 1:2 ein. Die Grün-Weiß-Roten verdienten sich ihre Pausenführung durch weitere Möglichkeiten, u.a. von Moritz Schug und Philipp Kuhnekath. Dass Füchse Stürmer Pavel Pisarik der Top-Torjäger der Liga ist, war bekannt. Das stellte er dann im zweiten Abschnitt mit zwei Überzahltreffern innerhalb von 110 Sekunden zwingend unter Beweis. Nachdem er kurz zuvor noch an HEV-Keeper Björn Linda scheiterte, machte er es in der 25. Minute mit einem sehenswerten Alleingang besser und erzielte das 2:2. In der 26. Minute war es dann ein knallharter Schuss von der rechten Seite, der die Duisburger wieder mit 3:2 nach vorne brachte. Danach kam der HEV zwar wieder besser ins Spiel und holte sich gute Möglichkeiten heraus, u.a. durch eine tolle Kombination von Nils Liesegang und Brad Snetsinger in der 31. Minute oder Dennis Thielsch und Philipp Kuhnekath zwei Minuten später. Aber auch die Gastgeber, die schnell und beherzt spielten, hatten weitere Chancen. Im letzten Drittel lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch. Auf weitere Tore musste aber fast 30 Minuten gewartet werden. Dann war es Marcus Marsall in der 55. Minute, der in Überzahl die Lücke fand und zum 3:3-Ausgleich traf. Weitere Herner Chancen durch Nils Liesegang, Marcus Marsall und Dennis Thielsch folgten und bis zur letzten Sekunde wollten beide Mannschaften den Sieg. Den sicherten sich die Füchse dann in der Nachspielzeit, als Andre Huebscher in der 63. Minute zum Matchwinner wurde. Sein Trainer Reemt Pyka zollte dem Team dann hinterher seinen Respekt: „Hut ab vor der Mannschaft!“
Nach nur zwei Punkten an diesem Wochenende ist die Tabelle der Oberliga Nord noch näher zusammengerückt. Zwischen Platz vier und sieben (HEV) liegen nur drei Punkte. Aber auch die Teams dahinter (Duisburg, Rostock und Leipzig) sind näher an den Herner EV herangerückt. Von daher müssen die Grün-Weiß-Roten am nächsten Wochenende unbedingt punkten, wenn am Freitag die Rostocker Piranhas an den Gysenberg kommen (20 Uhr) und am Sonntag die Reise zu den Crocodiles nach Hamburg geht (16 Uhr).
  
    
EV Füssen
Füssen unterliegt Waldkraiburg trotz deutlicher Führung
(BYL)  Der Eissportverein Füssen verspielt im Heimspiel gegen den EHC Waldkraiburg einen deutlichen Vorsprung, und muss sich am Ende mit 5:7 (4:2, 0:3, 1:2) geschlagen geben. Bei allem Respekt vor dem Gegner, aber diese Niederlage war hausgemacht. Lief schon im ersten Abschnitt trotz einer 4:1-Führung nicht alles perfekt, so war das Mitteldrittel sicherlich das schlechteste der bislang so erfolgreichen Saison.
Nach 46 Sekunden das 1:0 durch Eric Nadeau, zweieinhalb Minuten später der zweite Treffer durch Marc Besl – Waldkraiburg schien zu Beginn gar nicht anwesend. Angriff auf Angriff rollte auf das gegnerische Tor, der Anschlusstreffer und gleichzeitig erste Schuss auf das Füssener Gehäuse schien nicht zwingend und eher nur ein „Betriebsunfall“ zu sein. Ron Newhook scheiterte frei vor dem Tor, Lubos Velebny am Pfosten, ehe Marc Besl zum hochverdienten 3:1 nachlegte. Doch nach und nach schlichen sich im Defensivverhalten Unachtsamkeiten ein, nach einem Schuss von Meier erzielte Chaumont im Gegenzug den vermeintlichen Anschlusstreffer. Nach Beratung mit den Linienrichter entschieden die Unparteiischen jedoch darauf, dass der Füssener Schuss zuvor bereits im Tor war, und so hieß es 4:1. Psychologisch äußerst ungünstig der Anschlusstreffer drei Sekunden vor der Pausensirene.
Und wenn man in diesem Zusammenhang von einer Unachtsamkeit sprechen muss, dann gilt das auch für den nur 50 Sekunden nach Wiederbeginn fallenden Anschlusstreffer und Startschuss für ein komplett anderes Spiel. Füssen nun immer zu weit vom Gegner entfernt, es gelang nicht mehr mit Tempo über die Außenstürmer zu kommen, Waldkraiburg hatte taktisch natürlich auch reagiert. Trotzdem wirkte der EVF völlig verunsichert und musste nun auch Strafzeiten hinnehmen. Bei doppelter Füssener Unterzahl fiel der Ausgleich von der blauen Linie zum 4:4. Marius Klein hatte danach viel freies Tornetz vor sich, setzte die größte Chance des Heimteams in diesem Abschnitt aber über das Gehäuse. Besser machte es der litauische Nationalstürmer Povilas Verenis, der die Gäste in der 35. Minute erstmals in Führung brachte. Da die Löwen in der Folge noch einige richtig gute Konterchancen hatten, ging der Spielstand mittlerweile in Ordnung.
Eine Reaktion wurde nun im letzten Abschnitt vom Heimteam erwartet, sie kam auch, aber nur bedingt. Ohne an den ersten Abschnitt anschließen zu können war man zumindest wieder auf Augenhöhe. Scheiterte zunächst noch Ron Newhook, so erzielte Marc Besl in der 47. Minute den Ausgleich zum 5:5. Den Ausschlag für die Gäste gaben in der Endphase dann deren Kontingentstürmer. Chaumont und Verenis erzielten die Treffer sechs und sieben zum Endstand.
  
    
EHC Klostersee
EHC Klostersee – EC Bad Kissinger Wölfe 6:0 (1:0, 3:0, 2:0)
(BYL)  Der EHC Klostersee hat zum zweiten Mal am Wochenende den Spitzenreiter der Verzahnungsrunde Bayernliga / Oberliga Süd gestürzt. Nachdem man am Freitag mit dem überraschenden Teilerfolg in Garmisch den SC Riessersee (zumindest für zwei Tage) von Platz eins verbannt hatte, waren am Sonntag im Heimspiel die Wölfe vom EC Bad Kissingen fällig, die ihre ersten drei Begegnungen gewonnen und sich damit den Platz an der Sonne gesichert hatten. Gegen den Mitaufsteiger und letztjährigen Gegner im Playoff-Finale um den Landesliga-Titel hatte die Mannschaft von Dominik Quinlan ein hartes Stück Arbeit zu verrichten, bevor das am Ende doch verdiente und klare 6:0 eingefahren war.
Im ersten Drittel ging es rauf und runter, die Grafinger gingen durch einen schnell vorgetragenen Angriff in Führung. Mit noch höherem Tempo in der durchaus flotten Partie versuchte der Gast aus Unterfranken, gleich zu ziehen. Die Defensive der Rot-Weißen um den sicheren Dominik Gräubig, der sich spätestens beim festgehaltenen Alleingang von Liga-Topskorer Anton Zimmer seinen shut-out redlich verdient hatte (54.) und mit der Einleitung des 5:0 auch einen Assist-Punkt gutgeschrieben bekam, hielt in dieser wichtigen Phase des Spiels nach dem frühen 2:0 im zweiten Abschnitt dem Wölfe-Druck stand. Mit dem weiteren Überzahltor - insgesamt war die Powerplay-Ausbeute des EHC mit drei Treffer erneut stark - und dem 4:0 noch vor dem zweiten Pausentee war der Dreier praktisch sicher. Im Schlussabschnitt folgten zwei weitere schön herausgespielte Treffer für das Team um Kapitän Bernd Rische, der das halbe Dutzend höchstselbst voll machte.
  
    
EHC Königsbrunn
Zwei Punkte gegen Landsberg verschenkt
(BYL)  Mit 1:2 nach Verlängerung verliert Königsbrunn sein Auswärtsspiel bei den „River Kings“ des HC Landsberg. In der hochspannenden Partie waren die Brunnenstädter die klar bessere Mannschaft, wurden aber am Ende für die mangelnde Chancenverwertung bestraft.
Dabei konnte EHC-Coach Sven Rampf auf fast alle Leistungsträger zurückgreifen, lediglich Henning Schütz musste berufsbedingt pausieren. Im Königsbrunner Tor stand wie auch am Freitag Jennifer Harß, Donatas Žukovas war als Backup mit angereist.
Im ersten Drittel zeigten beide Mannschaften ein unterhaltsames Spiel und lieferten sich einen Kampf auf Augenhöhe. Der EHC zeigte sich verbessert zum Spiel gegen Erding und präsentierte sich hellwach. Schon in der vierten Spielminute durften die zahlreich angereisten Königsbrunner Fans ein erstes Mal jubeln, als Nicolas Neuber den Puck im Landsberger Tor versenkte. Beide Teams kamen immer wieder zu Torchancen, allerdings standen auch zwei exzellente Goalies auf dem Platz, die mit direkten Schüssen nicht zu bezwingen waren. In der elften Spielminute rettete der Pfosten den Königsbrunner Vorsprung, als Landsberg in Überzahl auf den Ausgleich drängte. In der 16. Spielminute hatte der EHC dann 4 Minuten Zeit, den Vorsprung weiter auszubauen. Vorausgegangen war eine unglückliche Aktion von Königsbrunns ehemaligen Spielertrainer Carciola, dessen Schläger in Patrick Zimmermanns Gesicht landete und ihm zwei Cuts als Andenken verpasste. Dafür setzte es zwei plus zwei Strafminuten, die aber folgenlos für die River Kings blieben. Die Brunnenstädter waren in Überzahl zu harmlos und konnten sich kaum richtig im gegnerischen Drittel festsetzen. Bis zur ersten Pause fielen dann auch keine weiteren Treffer.
Nach Wiederanpfiff kam Landsberg wie aus dem Nichts zum Ausgleich, als ein Schuss von Michael Fischer den Weg ins Königsbrunner Tor fand. Torfrau Harß war die Sicht verdeckt, doch der EHC ließ sich dadurch nicht beirren. Königsbrunn erarbeitete sich mehr Spielanteile und war nun die klar bessere Mannschaft. Doch die Brunnenstädter verpassten es, Kapital daraus zu schlagen. Zudem hatte auch Landsbergs Goalie Markus Kring einen Sahnetag erwischt und gab sich keine Blöße. Die River Kings waren in der Vorwärtsbewegung immer wieder gefährlich, der EHC verteidigte aber mit Mann und Maus, so dass beide Mannschaften mit dem 1:1 in die letzte Pause gingen.     
Auch im letzten Spielabschnitt war Königsbrunn die bessere Mannschaft, hatte aber weiterhin Ladehemmung vor dem gegnerischen Tor. 10 Minuten vor Spielende wurde Landsberg noch ein Penalty zugesprochen, doch Jennifer Harß im Königsbrunner Tor hatte Nerven wie Drahtseile und entschärfte den gegnerischen Abschluss. Doch auch danach wollte kein weiterer Treffer fallen, so dass nach 60 Spielminuten die Verlängerung eine Entscheidung bringen musste.
Nun galt es für beide Mannschaften mit jeweils drei Feldspielern innerhalb fünf Minuten den entscheidenden nächsten Treffer zu machen. Auch jetzt kam der EHC immer wieder vor das gegnerische Tor und erarbeitete sich einige Möglichkeiten, Landsberg war kaum im Scheibenbesitz. Doch ein schöner Konter der River Kings zerstörte den Traum vom Auswärtssieg, als Dennis Neal den Puck an Jenny Harß vorbei ins Königsbrunner Tor spitzelte. 
Landsberg holt sich mit dem Glück des Tüchtigen den Sieg gegen überlegene Königsbrunner. Der EHC bringt sich aufgrund der mangelnden Chancenverwertung um den Sieg, kann aber einen Punkt mit in die Brunnenstadt entführen und wusste zumindest spielerisch zu überzeugen. 
Der Königsbrunner Trainer Sven Rampf ist trotz der Niederlage stolz auf das Team: „Meine Mannschaft hat heute ein sehr gutes Eishockeyspiel gezeigt. Wir waren über weite Strecken das bessere Team und konnten viele Chancen generieren, haben es aber verpasst die Tore zu schießen. Sieben Überzahlsituationen konnten wir leider nicht nutzen. Trotzdem, Respekt an meine Mannschaft, wir haben alles probiert und immer gefightet. Und auch Jenny hat ein tolles Spiel gemacht, an ihr lag es sicher nicht. Ich bin dennoch zufrieden, vier Punkte am Wochenende geholt, nun müssen wir weiter nach vorne schauen.“
  
    
ESV Buchloe
Starkes Comeback wird mit nur einem Punkt belohnt  - ESV Buchloe unterliegt nach Aufholjagd in Kempten nach Penaltyschießen
(BLL)  Einen wirklich unterhaltsamen Schlagabtausch auf Augenhöhe lieferten sich die Buchloer Piraten am Sonntagabend beim Allgäu-Derby in Kempten. Aber auch im dritten Anlauf in dieser Spielzeit zogen die Gennachstädter gegen die Sharks den Kürzeren, wenn auch mit 5:6 (1:1, 1:3, 3:1) nach Penaltyschießen dieses Mal denkbar knapp. Die tolle Moral der Freibeuter, die im Schlussdrittel einen Zwei-Tore Rückstand noch drehten, wurde somit nur teilweise belohnt. Denn der überragende Spieler des Abends – Kemptens Nikolas Oppenberger – traf mit seinem dritten Tor noch zum Ausgleich und brachte seine Mannschaft dadurch in die Verlängerung und anschließend ins Penaltyschießen, wo die Hausherren dann das glücklichere Ende für sich hatten. 
Bereits das Auftaktdrittel begann munter, wobei die Gastgeber den etwas besseren Start erwischten und durch Oppenberger früh in Front gingen (4.). Doch die Freibeuter bissen sich zurück. Erst vereitelte Alexander Reichelmeir das 0:2 mit einem Wahnsinns-Save gegen den allein durchgebrochenen Adrian Kastel-Dahl, ehe Sekunden später der Ausgleich fiel. Simon Beslic beförderte im Powerplay einen von der Bande abgeprallten Schuss von David Strodel zum 1:1 über die Linie (8.). Auch im Anschluss blieb es ein ausgeglichenes Spiel, in dem beide Kontrahenten ihre guten Momente und Torchancen hatten. Die beste Gelegenheit ließen dabei aber wohl die Piraten liegen, bei denen Michal Telesz mit einem berechtigten Penalty an ESC-Keeper Martin Niemz scheiterte.
Auch aus der ersten Pause kamen wiederum die Sharks engagierter zurück. So hatten die Rot-Weißen Glück, als Kempten binnen zweieinhalb Minuten gleich dreimal am Aluminium scheiterte (26./27./28.). Dass der ESC nun offensiv mehr vom Spiel hatte lag auch daran, dass mit zunehmender Spieldauer ein ums andere Mal die Buchloer auf die Strafbank wanderten. Der erneute Führungstreffer von Alexander von Sigriz fiel somit aus dem Gewühl auch nicht überraschend in doppelter Buchloer Unterzahl (30.). Wieder aber kamen die Pirates nach den kräftezehrenden Unterzahlsituationen zurück: David Strodel markierte das 2:2 nach 36 Minuten. Gegen Drittelende mussten die Freibeuter dann aber erneut in nummerischer Unterlegenheit auf dem Eis agieren, was der ESC mit einem Doppelschlag sofort bestrafte. Tobias Epp (39.) und Nikolas Oppenberger (40.) trafen binnen einer halben Minute zum 2:4, wobei der dritte Kemptener Treffer zumindest sehr umstritten blieb. Neben einem ziemlich hohen Stock lag hier nämlich auch ein klares Torraumabseits vor. Dennoch gaben die Schiedsrichter den Treffer, weshalb die Buchloer nach der kalten Dusche unmittelbar vor der Pause mit einer Hypothek von zwei Toren in den letzten Durchgang gehen mussten.
Dort zeigten die Buchloer aber Moral und bewiesen echte Comebackqualitäten. Schon 73 Sekunden nach Wiederbeginn rutschte nämlich Torwart Niemz ein Schuss von Lukas Hruzik zum 3:4 durch die Schoner. Und dieser Anschlusstreffer hinterließ Wirkung bei den Kemptenern, denn in der Folge drückten nur noch die Buchloer. Fast schon folgerichtig netzte Max Hofer mit einem Blueliner im Powerplay zum 4:4 ein (48.), nachdem der ESV schon zuvor mehrere sehr gute Möglichkeiten liegen gelassen hatte. Und nur ganze 22 Sekunden nach dem Ausgleich drehte Alexander Krafczyk mit dem 5:4 das Spiel komplett. „Kompliment an meine Mannschaft, so zurückzukommen“, meinte auch ESV-Trainer Alexander Wedl nach der Partie, wobei er sich im selben Atemzug ärgerte, dass seine Schützlinge den Vorsprung dann nicht nach Hause brachten. Denn nach einem Abwehrfehler sorgte Oppenbergers Hattrick für das 5:5 (52.), das nicht nur nach 60 Minuten Bestand hatte, sondern auch nach der anschließenden fünfminütigen Verlängerung.
So entschied schließlich das Penaltyschießen über den Sieger, wo der Schwede Kastel-Dahl den Zusatzpunkt für die Kemptener sicherte und die Buchloer nach der starken Aufholjagd im Schlussdrittel mit doch eher enttäuschten Gesichtern zurückließ. 
  
    
SE Freising
Endlich mal wieder ein Sieg für die Black Bears - Freising besiegt Trostberg mit 1:0
(BLL)  Manchmal heiligt der Zweck wirklich die Mittel. Freising musste nach fünf Niederlagen in Folge und dem ersten verlorenen Spiel in der Landesliga-Abstiegsrunde unbedingt gegen die Trostberg Chiefs gewinnen, um nicht tatsächlich in den Abstiegsstrudel hineingezogen zu werden. Nach großem Kampf und dem sichtbaren Willen zum Sieg stand für das Team von Trainer Markus Knallinger trotz vieler vergebener Chancen wenigstens am Ende ein 1:0 auf der Anzeigetafel.
Nach fünf Spielen Sperre war Kevin Rentsch wieder mit dabei, ebenso Fabien Ferron und Simon Schorr, Armin Dünzl war auch fit und sogar Manuel Kühnl, der die ganze Woche angeschlagen war, wollte den Bears unbedingt helfen – und bereitete prompt den einzigen Treffer des Spiels vor. Dafür fehlte Goalgetter Martin Dürr nach einem bösen Foul in Dingolfing, Kapitän Bernhard Weinzierl wollte zwar spielen, musste aber schon nach wenigen Schritten beim Aufwärmen wieder abbrechen. Dennoch hatte Knallinger drei komplette Reihen, das Tor hütete zunächst Manuel Hanisch.
Von Anfang an war der Wurm drin, beide Teams kamen nicht in Fahrt und boten ein kämpferisches, teilweise hitziges, aber spielerisch schwaches Landesliga-Spiel. Dabei vergaben die Freisinger Stürmer reihenweise fast hundertprozentige Einschussmöglichkeiten, am Schluss, als Trostberg seinen Torwart vom Eis nahm um den Ausgleich zu erzwingen, verfehlten die Bears-Stürmer das leere Gehäuse. Auch eine vierminütige Überzahl Anfang des zweiten Drittels, als Milan Blaha sen. nach einem versuchten Stockstich kurz vor der Drittelpause für 2 + 2 +10 Minuten in die Kühlbox musste, konnte nicht genutzt werden. Dafür stand die Abwehr sehr stabil und überstand zahlreiche Unterzahlsituationen, auch drei gegen fünf ohne Tor.
Das erste Drittel war arm an Torchancen, das Spiel plätscherte rund um die Mittellinie hin und her. Felix Kammermeier stand zwei Mal alleine vor dem Trostberger Kasten, scheiterte aber ebenso wie Pavel Hanke, Johannes Weyer und Christian Birk mit Fernschüssen am Goalie Dax Deadrick. Als sich alle schon auf einen torlosen Pausentee eingestellt hatten, sorgte wieder mal ein Geistesblitz von Bears-Spielmacher Kühnl für ein Tor: ein Haken rechts, eine Drehung und dann der Pass auf Birk, der die Scheibe flach zum 1:0 einschob. Es sollte das einzige bleiben.
Das Spiel wurde immer hitziger, so dass sich die Schiedsrichter sogar zu einer Unterbrechung gezwungen sahen. Dabei redeten sie beiden Kapitänen ins Gewissen, damit sie mäßigend auf ihre Mannschaftskollegen einwirken. Freising nutzte vier Minuten Überzahl nicht, war danach aber selbst fast ständig ein Mann weniger auf dem Eis. In der 37. Minute verletzte sich Bears-Torwart Hanisch nach einem Check und machte Platz für Johannes Sedlmeier, der den Freisinger Kasten bis zum Ende mit tollen Paraden sauber hielt. Torchancen gab es im zweiten Drittel kam noch, das änderte sich auch nicht im letzten Spielabschnitt. Kampf um jede Scheibe war Trumpf. Zwei Minuten vor dem Ende nahm Trostberg den Torwart vom Eis, wollte unbedingt den Ausgleich erzwingen. Sie scheiterten an der starken Freisinger Abwehr. Aber auch den Bears gelang es nicht, die Scheibe im leeren Chiefs-Gehäuse zu versenken.
Heute will keiner mehr wissen, wie der Sieg zustande kam, Hauptsache es stehen jetzt drei Punkte auf der Freisinger Habenseite. Am nächsten Freitag kommt der EV Dingolfing in die Weihenstephan Arena, der in Bad Aibling mit 1:7 abgeschossen wurde.
  
    
ESC Kempten
Nichts für schwache Nerven - ESC Kempten gewinnt auch das dritte Allgäu Derby gegen den ESV Buchloe
(BLL)  Dritter Sieg im dritten Allgäu Derby, das ist natürlich ein Grund zum Feiern. Trotzdem war es lange ein offenes Spiel mit Vorteilen auf beiden Seiten, welches die Kemptener letztendlich in der Verlängerung des Penaltyschießens für sich entschieden.
Die Hausherren starteten nach der Niederlage am Freitag in Dorfen motiviert in das Spiel und erzielten durch den starken Nikolas Oppenberger schon in der vierten Minute die Führung. Kurz darauf in Unterzahl hatten die Sharks durch Adrian Kastel-Dahl die große Chance die Führung auszubauen doch Alexander Reichelmeir rettete mit einer Glanztat. Und zudem erzielten die Freibeuter quasi im Gegenzug den Ausgleich, wobei die Kemptener Verteidigung den Puck sogar selber ins eigene Tor bugsierten. Das Spiel blieb offen und spannend, die größte Chance vergab der Buchloer Michal Telesz, der mit einem Penalty an Martin Niemz scheiterte.
Im zweiten Drittel erhöhte Kempten den Druck was unter Anderem in vermehrten Strafzeiten für Buchloe resultierte, leider konnten die Sharks aber nicht wirklich Kapital daraus schlagen. Doch zumindest die neuerliche Führung konnte Alexander von Sigriz zum 2:1 bei 5 gegen 3 erzielen. Diese konterten die Ostallgäuer aber schnell wieder mit David Strodel zum 2:2.
Nun folge eine starke Phase der Sharks die zunächst auf 3:2 stellten und unmittelbar danach den Pausenstand zum 4:2 erzielten. Tobias Epp und erneut Nikolas Oppenberger waren die Torschützen.
Nur kurz nach dem Wiederanpfiff nutzen die Piraten eine Unachtsamkeit der Sharks zum schnellen Anschlusstreffer. Dies motivierte die Gäste nun endgültig und sie erhöhten den Druck auf das Tor von Martin Niemz erheblich. Dadurch wurden Fehler und Strafzeiten provoziert die nicht ohne Folge blieben. Ruck Zuck fiel nicht nur der Ausgleich sondern Buchloe ging sogar mit 4:5 in Führung. Doch zum Glück für die Sharks konnte Nikolas Oppenberger im Alleingang die Scheibe im Zweikampf vor dem Buchloer Tor erobern und eiskalt zum Ausgleich treffen.
In der Verlängerung passierte nichts mehr so das die Entscheidung im Penaltyschießen fallen musste.
Nachdem nur Nikolas Oppenberger und Christian Wittman trafen ging es auch hier in die Verlängerung. Diese entschied dann Adrian Kastel-Dahl sehr zur Freude der Kemptener Fans mit dem entscheidenden Penalty zugunsten der Sharks.l
  
    
EV Moosburg
"Torschusspanik" gegen Schweinfurt: EVM geht in der Verzahnungsrunde erstmals leer aus
(BYL)  Sie haben gekämpft bis zum Schluss. Doch die starke Leistung im letzten Drittel reichte dem EV Moosburg nicht, das Match noch zu drehen. So kassierten die Dreirosenstädter am Freitag beim 1:5 (0:2, 0:1, 1:2) gegen Bayernligist Schweinfurt die erste Niederlage in der Verzahnungsrunde.
Coach Bernie Englbrecht stand exakt das Personal der Vorwoche zur Verfügung. Was bedeutete: Aus der erhofften Rückkehr von Stürmer Daniel Möhle wurde erst mal nix. Die Hausherren legten trotzdem los wie die Feuerwehr und tauchten einige Male gefährlich vor dem Gäste-Gehäuse auf. “Da, wenn wir das 1:0, 2:0 machen, sieht das Ergebnis am Ende sicher anders aus”, trauerte Englbrecht den vergebenen Chancen in der Anfangsphase hinterher. Denn nach sieben Minuten und einem Stellungsfehler in der EVM-Defensive jubelten plötzlich die Gäste. Ein Tor, dass den Mighty Dogs Sicherheit gab. Jetzt wirbelten die Unterfranken, hätten ihrerseits neben dem 2:0 (18.) noch durchaus öfter treffen können.
Das taten sie dafür nur 13 Sekunden nach dem ersten Seitenwechsel - ein nächster Nackenschlag für die weiterhin bemühten Gastgeber. Doch zu großen Chancen kamen sie in der Folge nicht mehr. Die Schweinfurter ließen im zweiten Drittel, ohne sich überanstrengen zu müssen, immer wieder den Klassenunterschied erkennen, hatten Puck und Gegner im Griff.
Die Grün-Gelben fanden erst in den letzten 20 Minuten wieder richtig zurück ins Spiel. Markus Grögers schön herausgespieltes 1:3 (45.) war der erhoffte Weckruf. Von den Gästen war kaum noch was zu sehen, der EVM agierte nun als Herr im eigenen Haus. Doch die Sache mit dem Toreschießen bleibt offensichtlich ein Problem. Die Belagerungszustände im Schweinfurter Drittel sahen zwar gefährlich aus, der letzte Schritt - ein weiteres Tor - wollte aber nicht gelingen. Wie man sowas besser macht, zeigten die beiden "alten Herrn" und Ex-Profis im Gäste-Kader, die sich dort aktuell den Trainer-Job teilen: Nach einem Entlastungsangriff des ERV netzte Christopher Schadewaldt (34) zum vorentscheidenden 1:4 (54.) ein, und als Englbrecht Goalie Linus Messerer durch einen sechsten Feldspieler ersetzt hatte, schoss Josef Straka (40) die Scheibe in den leeren Moosburger Kasten.
  
    
HC Maustadt
Letzte vage Hoffnung zerplatzt - HC Maustadt unterliegt Lindenberg 6:7
(BBZL)  Die wohl letzte kleine Chance auf einen der beiden ersten Plätze in der Eishockey-Bezirksliga, Gruppe 4, ist für den HC Maustadt wohl dahin. Nach dem knappen und unglücklichen 6:7 (3:4/2:2/1:1) gegen den Tabellenführer SG Lindenberg/Lindau 1b bestehen dafür nur noch vage und rechnerische Möglichkeiten.
Die Gäste aus Lindenberg sind als Tabellenführer an den Hühnerberg gereist und hatten beinahe alles an „Bord“, was Rang und Namen hat. Dagegen mußten die Einheimischen neben den verletzten und kranken Spielern auch den aus beruflichen Gründen fehlenden Jimmy Nagle verzichten.
In dem temporeichen Spiel erwischten die Gäste den besseren Start und gingen nach sechs Minuten in Führung. Philipp Hacker glich beinahe im Gegenzug aus. Lindenberg antwortete mit zwei schnellen Toren von Michael Wellenberger und Zdenek Cech zum 1:3. Dennoch blieb die Partie spannend, weil die Grün-Gelben Moral zeigten. Sascha Schuhmann und Ingo Nieder trafen für den HCM noch im ersten Durchgang, der allerdings mit 3:4 an die Westallgäuer ging.
In diesem Stil gings weiter, Markus Schmid traf zum 4:4, Fabian Nieder zum 5:5 und Mario Kusterer zum 6:6 bis kurz vor dem Ende der Partie. Dazwischen immer wieder die Führung der Lindenberger, die in der Schlußphase „angezählt wirkten“. Doch anstelle des möglichen Führungstreffers hatten die Gäste das nötige Dusel, als sich HCM-Goalie Steffen Chronz einen Fauxpas leistete und einen harmlosen Puck zum 6:7 passieren ließ.
Maustadt versuchte alles, brachte einen zusätztlichen Feldspieler, wurde aber nicht belohnt.
„Schade, es war ein beidseitig starkes Spiel mit Spannung, Schnelligkeit, Kampf und Toren. Leider fehlt uns heuer auch etwas das Glück, zudem leisten wir uns im Abwehrverhalten zu viele Unachtsamkeiten, die sofort bestraft werden“, so ein enttäuschter Trainer Ingo Nieder.
Am Freitag empfängt der HCM um 20 Uhr den Tabellenzweiten ESV Türkheim. Zwar sind die Chancen für die Maustädter, doch noch einen der beiden ersten Plätze zu belegen, auf ein Minimum gesunken, die nun allerletzte kleine Chance soll aber genutzt werden. In Türkheim setzte es im Hinspiel eine ernüchternde 3:6-Niederlage.
  
    
EG Diez-Limburg
Rockets gewinnen auswärts in Soest
(RLW)  Wichtiges Sechs-Punkte-Wochenende für die EG Diez-Limburg in der Regionalliga West: Die Rockets gewinnen das Auswärtsspiel bei der Soester EG mit 9:5 (6:1, 2:2, 1:2) und festigt damit den vierten Tabellenplatz. Die Verfolger aus Dinslaken und Ratingen bleiben mit Auswärtssiegen der EGDL aber auf den Fersen.
Beim letzten Gastspiel in Soest hatten sich die Rockets mit 1:5 an den Bördeindianern die Zähne ausgebissen. Dieses Mal setzten sie die Marschroute von Trainer Stephan Petry von der ersten Minute an hochkonzentriert um. Der hatte von seinen Mannen einfaches Hockey gefordert mit vielen Scheiben zum Tor. Diese Spielweise wurde schnell belohnt.
Andre Bruch brachte seine Mannschaft bereits in der 4. Minute in Unterzahl in Führung. Der EGDL-Dauerbrenner ist seit Wochen in bestechender Form und hinterlässt in schöner Regelmäßigkeit auch seine Spuren im Spielbericht, Kategorie Torschützen. Julian Grund (8.), Jamie Hill (8.), Tobias Schwab (14.) und Konstantin Firsanov (15.) machten es ihm gleich, bevor Bruch mit seinem zweiten Tor die sechste Bude für die Rockets im ersten Drittel erzielte (16.). Soest war hingegen nur einmal erfolgreich, traf durch Ben Busch zum zwischenzeitlichen 1:3 (12.).
Im zweiten Abschnitt waren die Spielanteile etwas ausgeglichener verteilt, Soest-Keeper Marc Fleischer fand zudem nun deutlich besser ins Spiel. Dennoch fielen auf beiden Seiten zwei Treffer: Tobias Schwab (21.) und Konstantin Firsanov (35.) trafen für die Rockets, Igor Furda (32.) und Martin Benes (38.) für die Gastgeber.
Das letzte Drittel entschieden die Bördeindianer, die sich nie aufgaben, dank der Tore von Ted Zeitler (41.) und Felix Berger (59.) knapp für sich. Für die Rockets traf Stürmer Florian Böhm (43.). Der Sieg der Gäste aus Diez und Limburg war jedoch nach dem starken ersten Drittel zu keiner Zeit in Gefahr.
„Wir wollten das Spiel heute, nachdem wir zuletzt immer in Rückstand geraten waren, schon im ersten Drittel zu unseren Gunsten entscheiden“, sagte Stephan Petry. „Das ist uns auch gelungen, danach haben wir den Sieg verwaltet. Die fünf Gegentore in Summe sind ärgerlich, dürfen aber den Sieg und die Leistung nicht schmälern. Alle drei Reihen haben Tore gemacht, das freut mich.“ Zumal durch den Ausfall von Philipp Maier und Daniel Niestroj die Reihen erneut umgestellt werden mussten.
„Heute hat es zum souveränen Sieg gereicht, das freut uns. Man darf nicht vergessen, dass Soest am Freitag zwei Drittel lang in Herford geführt hat und auch Hamm im ersten Drittel Zuhause geschlagen hat. Hätte mir vor dem Spiel jemand einen 9:5-Sieg angeboten, ich hätte sofort unterschrieben. Für uns geht jetzt der Blick nach vorne: Nächsten Freitag in Herford wartet auf uns eine andere Hausnummer.“
  
    
Herforder EV
Ice Dragons schlagen Soest trotz Startschwierigkeiten!
(RLW)  2 Drittel lang mussten die Ice Dragons gegen effektive Boerdeindianer Anlauf nehmen. Zwei Drittel, in denen Sie zwar immer wieder gefährlich vor dem Gästetor auftauchten, ihre hochkarätigen Chancen aber nicht nutzen konnten und so sogar in Rückstand gerieten. Am Ende jedoch bröckelte das Abwehrbollwerk der Gäste mehr und mehr unter dem Dauerdruck der Ice Dragons, die sich dann verdient mit 7:4 durchsetzten.
Von der ersten Sekunde an waren es die Ice Dragons, die den Ton angaben. Während sich nämlich die Gäste aus Soest auf die Defensive und ihre seltenen, aber gefährlich vorgetragenen Konter beschränkten, rannten die Ice Dragons an. Dabei ließ das Team von Jeff Job allerdings nicht nur ein wenig die Genauigkeit im Abschluss vermissen, sondern traf auch auf einen Marc Fleischer im Gästetor, der einen absoluten Sahnetag erwischt hatte. So gingen die Ice Dragons zwar dank einer feinen Einzelleistung von Killian Hutt in der 5. Minute in Führung, konnten aber diese Führung trotz bester Chancen anschließend nicht ausbauen. Im Gegenteil: Die Gäste zeigten sich von ihrer effektivsten Seite und benötigten deutlich weniger Chancen, um erst durch Martin Benes in der 15. Minute auszugleichen und dann sogar durch einen Treffer von Felix Berger in der 18. Minute in Führung zu gehen.
Das Geschehen auf dem Eis änderte sich auch im zweiten Drittel nicht. Mit viel Druck starteten die Ice Dragons, das 2:2 durch Gleb Berezovskij in der 24. Minute war alleine auf Grund der Vielzahl der Herforder Chancen hochverdient. Doch hochverdient oder nicht, das interessierte die Gäste nicht. Die blieben ihrer Linie treu, verteidigten aufopferungsvoll und nutzten Ihre Konterchancen. So auch in der 25. Minute, als Igor Furda seine Farben erneut in Führung brachte. Wieder waren die Ice Dragons im Rückstand, wieder bissen sie sich an Marc Fleischer die Zähne aus. Ein Gewaltschuss von Kris Gehring, er hatte direkt nach einem gewonnenen Bully abgezogen, glich das Spiel dann in der 32. Minute erneut aus. Und wieder war den Ice Dragons anzumerken: Sie wollten endlich die Führung! Doch egal, was sie auch versuchten, egal wie hochkarätig die Chancen waren: Am Ende war es immer Gästegoalie Marc Fleischer, der die Oberhand behielt. Und nicht nur das, auch agierten die Ice Dragons teilweise zu offensiv, was sich rächte! Denn die Gäste nutzten einen Fehler der Ice Dragons eiskalt aus, gingen mit einem Unterzahlkonter 1 Sekunde vor der 2. Pause erneut in Führung, als Kevin Peschke das 3:4 erzielte.
Jeff Job musste in der Pause die richtigen Worte gefunden haben. Sein Team legte zu Beginn des letzten Drittels noch einmal eine Schippe drauf, entwickelte noch mehr Zug zum Tor und spielte deutlich gradliniger. Und das zahlte sich aus. Leon Nasebandt sorgte mit einem platzierten Schuss in der 47. Minute für den erneuten Ausgleich, nur 19 Sekunden später war es Kapitän Fabian Staudt, der einen Abpraller von Leon Nasebandt zum 5:4 über die Linie brachte. Jetzt wirkten die Gäste deutlich angeschlagen, mussten ihrerseits mehr für das Spiel tun. Doch die Ice Dragons ließen sich nicht mehr die Butter vom Brot nehmen. Sie kontrollierten das Spiel, hielten die Boerdeindianer souverän aus der Gefahrenzone heraus und den Druck aufrecht. Und dieser Dauerdruck zahlte sich dann auch endlich aus! Denn nach und nach merkte man den Gästen den Kräfteverschleiß an, was die Ice Dragons zu nutzen wussten. Gleb Berezovskij war es, der in der 55. Minute nach toller Vorarbeit von Ben Skinner und Killian Hutt mit dem 6:4 die Vorentscheidung erzielte. Und erneut Berezovskij war es dann auch, der in der 58. Minute mit dem 7:4 endgültig den Deckel auf die Partie machte.
  
    
EC Lauterbach
Luchse mit neuem Torwart in den Eishockey-Marathon, Sieg beim Neusser EV
(RLW)  5 Spiele in 10 Tagen für die Lauterbacher Luchse, der Marathon begann auch gleich mit einer Überraschung für die Fans: Jan-Eric Obernesser stand nach knapp 4 Jahren wieder im Tor der Luchse. Und der 26jährige gab dem Team ab der ersten Minute Selbstvertrauen. Trotzdem gingen die Kobras in der 12.Minute in Führung. In Unterzahl schnappte sich Dinslakens Dreyer den Puck und netzte zum 0:1 ein. Kurz nach der ersten Pause erhöhte Harrison auf 0:2. Die Luchse liessen sich davon aber nicht beeindrucken und arbeiteten weiter nach vorne. In Überzahl gelang Zizka in der 28.Minute der Anschlusstreffer, 4 Minuten später gleicht Varianov aus. Allerdings sorgte Parker postwendend wieder für die Dinslakener Führung. 4 Sekunden vor der zweiten Drittelpause stellte Heffler die zwei Tore Führung für die Kobras wieder her.
Aber auch hier gaben sich die Luchse nicht auf, kamen stark aus der Kabine und setzten Torhüter Schaffrath unter Druck. Lohn der Arbeit war der 3:4 Anschlusstreffer durch Schindler. Trotz aller Bemühungen wollte der erneute Ausgleich für die Luchse nicht mehr fallen. Trainer Andrej Jaufmann nahm über 2 Minuten vor Schluss Torwart Obernesser zugunsten eines 6. Feldspielers vom Eis. Doch Sekunden vor Schluss machte Heffler mit einem Schuss ins leere Tore alle Träume vom Punktgewinn zunichte.
Am Sonntag beim Neusser EV sollte es dann aber endlich klappen mit den Punkten. Zwar ging Neuss durch Stein in der 6. Minute in Führung, aber Varianov glich noch vor der Pause zum 1:1 aus. Im 2. Drittel gelang ebenfalls Varianov in Überzahl der 1:2 Führungstreffer und Löwing erhöhte kurz nach der zweiten Pause auf 1:3. Nur 90 Sekunden später verkürzte Busse auf 2:3, doch die 2:4 Antwort von Daniel Schindler liess nicht lange auf sich warten. Neuss machte es mit dem 3:4 Anschlusstreffer in der 58. Minute nochmal spannend, doch 62 Sekunden vor Schluss feierte Zizka mit dem 3:5 Endstand den langersehnten Sieg für die Luchse. 
  
    
EHC Neuwied Bären
EHC verliert Topspiel auf hohem Niveau
(RLW)  Es war wie so häufig, wenn der EHC „Die Bären“ 2016 und der Herforder EV aufeinandertreffen: Zwei Teams spielen Tempo-Eishockey, das sehr gutes Regionalliga-Niveau besitzt, die Zuschauer – diesmal waren es 705 im Neuwieder Icehouse – kommen voll auf ihre Kosten und am Ende gewinnen die Ice Dragons. Durch einen verdienten 6:3-Sieg entführte der amtierende Meister der Regionalliga West die drei Punkte und festigte zunächst einmal den zweiten Tabellenplatz vor den Neuwiedern.
Das erste Drittel gab den Ausschlag. Wie schon beim jüngsten Auftritt in Herford kamen die Bären nicht gut aus den Startlöchern und lagen nach 20 Minuten bereits mit 0:3 zurück. „Wir fanden defensiv nicht die richtige Präsenz“, beobachtete EHC-Trainer Daniel Benske. Das darf man sich gegen den Herforder Paradesturm mit Killian Hutt, Benjamin Skinner und Ulib Gleb Berezovskij nicht erlauben. Skinner traf zweimal (12., 18.) zudem netzte Kapitän Fabian Staudt ein (7.). „Unsere Mannschaft hat nicht viele Neuwieder Chancen zugelassen und ihre Gelegenheiten gut genutzt“, lobte Herfords Coach Jeff Job die Kaltschnäuzigkeit. Die EHC-Möglichkeiten waren derweil gute: Kapitän Fröhlich scheiterte von halblinks kommend an Kieren Vogel, Kevin Wilson an der Torlatte und Maximilian Wasser wurde im letzten Moment noch von einem gegnerischen Verteidiger gestört.
„Aber ab dem zweiten Drittel wurden wir immer besser“,  sagte Benske zum Steigerungslauf seiner Bären, und das kam auch im Ergebnis zum Ausdruck. Mit zwei Unterzahltoren binnen einer Minute verkürzten Martin Brabec (21.) und Michael Jamieson (22.) gegen zu offensiv denkende Ice Dragons zum 2:3. Job: „Wir haben anderthalb Minuten lang geschlafen, dann aber wieder in der defensiven Zone gut verteidigt und ein paar Konter verwertet.“ Die Neuwieder Fans skandierten vor einer weiteren Unterzahlsituation ob des zuvor Gesehenen zwar „Ausgleich“, aber stattdessen feierte der HEV. Ulib Gleb Berezovskij verwandelte bei fünf gegen drei (27.) und Fabian Staudt stellte in Unterzahl den alten Abstand wieder her (38.). Der Besuch von Kris Gehring auf der Strafbank beinhaltete beim ersten EHC-Powerplay aber auch noch ein Erfolgserlebnis auf der aus Sicht der Blau-Weißen richtigen Seite. Frederic Hellmann überrumpelte Vogel mit einem aufs Tor gelöffelten Schuss von der blauen Linie (39.).
Die Deichstädter machten deutlich, dass die das Ergebnis drehen wollten und drückten im Schlussabschnitt noch einmal ordentlich auf die Tube. Doch dann einer der von Job angesprochenen Konter: Tommy Kuntu-Blankson, Alexander Seel und Nils Bohle spielten einen Gegenangriff mustergültig aus. Bohles Einschuss brach dem EHC das Genick (49.). Die Bären ließen zwar nicht locker, konnten die Drachen aber nicht mehr in Gefahr bringen. „Herford hat verdient gewonnen“, erkannte Benske neidlos an, der dann aber unter bestätigendem Nicken und abschließendem Beifall von Jeff Job noch seinem Unmut über die Leistung der Schiedsrichter Daniel Melcher, David Walther und Nils Pfeffer Luft machen musste: „Ich habe mich zum Thema Schiedsrichter lange Zeit zurückgehalten. Aber diese Leistung von heute Abend war eine absolute Frechheit für die Liga. Eine bodenlose Frechheit, in diesem Topspiel in allen Bereichen eine solche Leistung zu bringen, und dafür müssen wir auch noch viel Geld zahlen, ohne etwas dagegen tun zu können. Die Linienrichter konzentrieren sich hier auf alles, ob die Beleuchtung richtig funktioniert, aber nicht auf ihre Aufgaben. Auf beiden Seiten.“ Der Neuwieder Coach hatte schon vor der Pressekonferenz im Kabinengang eine Diskussion mit den Unparteiischen geführt und dafür eine Matchstrafe erhalten, sodass er in den nächsten Partien nicht auf der Bank Platz nehmen kann. Viele Tropfen brachten bei Benske das Fass zum Überlaufen. Ein klares Icing hier, ein ebenso deutliches Abseits dort nicht gepfiffen, eine übelste verbale Beschimpfung durch einen HEV-Stürmer, sehr wohl vernommen von Linesman Pfeffer, blieb unter gnädigem Abwinken Melchers unbestraft, während Martin Brabec für weitaus weniger nach einem Bully für „Reklamieren“ auf die Strafbank musste. Die Partie war zu diesem Zeitpunkt entschieden, und doch gaben viele Entscheidungen des Trios mit den Streifen diesem Eishockey-Abend den einzigen Dämpfer. Benske: „Die Liga legt ein sehr hohes Niveau an den Tag, nur die Schiedsrichterleistung muss sich ganz schnell steigern. Meine Trainerkollegen bestätigen mir das immer wieder.“ Mit Worten oder eben nickend und Beifall zollend, wie Jeff Job am Sonntagabend.
  
    
EHC Troisdorf
Penaltykrimi beim Lokalderby
(LLW)  Das Spiel beim Lokalrivalen in Bergisch Gladbach war nichts für schwache Nerven. Beide Teams schenkten sich nichts, denn es geht immer noch um einen der vier begehrten Plätze zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur Regionalliga West.
Troisdorf begann, wie leider auch in den letzten beiden Spielen zu lässig und nicht konsequent genug. Es zeigten sich Schwächen in der Defensivarbeit und offensiv wurden die schön herausgespielten Chancen zu leichtfertig vergeben. Die 2:1 Führung für das Team aus Bergisch Gladbach war nicht unverdient.
Die entsprechende Ansage in der ersten Spielpause zeigte Wirkung. Die Zuschauer sahen ein wie ausgewechseltes Team aus Troisdorf. Das Tempo wurde erhöht und Bergisch Gladbach immer mehr unter Druck gesetzt. In der 34. Spielminute war es Justyn Tursas, dessen unermüdlicher Einsatz mit dem Anschlusstreffer zum 2:1 belohnt wurde. Keine zwei Minuten später war es der Kapitän Lucas Hubert auf Zuspiel des gerade aus Bergisch Gladbach nach Troisdorf gewechselten Marius Schüller, der den Ausgleich erzielte. Troisdorf konnte dennoch nicht mit einem Unentschieden in die letzte Pause gehen, da ein schlechter Wechsel der Verteidigung eine weitere Chance für Bergisch Gladbach ergab, die diese zum 3:2 nutzen konnten. Immerhin ging der zweite Spielabschnitt mit 1:2 an Troisdorf.
Troisdorf knüpfte nach der zweiten Pause an die gute kämpferische Leistung an und Bergisch Gladbach hatte kaum noch nennenswerte Chancen, die dann aber der Troisdorfer Goali Daniel Scheck alle parieren konnte. Im offensiven Bereich wollte aber der Ausgleich einfach nicht gelingen, so dass in der 59. Spielminute eine Bullysituation vor dem Bergisch Galdbacher Tor für eine Auszeit genutzt und der Torwart gegen einen sechsten Feldspieler ausgetauscht wurde. Mit den sechs Spielern Dominik Klein, Thorsten Metzen, Justyn Tursas, Lucas Kürten, Mario Wonde und dem Kapitän Lucas Hubert wollte der Troisdorfer Trainer André Koslowski dem Spiel die entscheidende Wende verpassen. Das Vertrauen in diese sechs Spieler wurde mit dem Ausgleichstreffer vom Kapitän Lucas Hubert belohnt. In den 56 Sekunden nach dem Ausgleichstreffer konnte kein Team einen weiteren Treffer erzielen, so dass es ins Penaltyschießen ging.
Erst mit dem siebenten Penalty fiel die Entscheidung. Der noch im Dezember für Bergisch Gladbach spielende Marius Schüller erzielte das Gamewinning Goal. Dieser Treffer konnte jedoch nur zum Gamewinning Goal werden, da Daniel Scheck den letzten Penalty für Bergisch Galdbach vereiteln konnte.
Statement des Troisdorfer Trainers André Koslowski: "Auch wenn wir einige Fehler im Match gemacht haben, muss ich der Mannschaft ein Lob für die kämpferische Leistung aussprechen. Keiner hat sich aufgegeben und bis zum Schluss alles gegeben."
  
    
ELV Niesky
Kein Glück in Halle
(RLO)  Am Samstagmittag waren Tornados zu Gast bei den Saale Bulls 1b in Halle. Etwa 40 Tornado-Fans unterstützten sie vor Ort. Doch es war nicht der Tag der Nieskyer Cracks. Obwohl das Team von Trainer Jens Schwabe von Beginn an klar die bessere Mannschaft auf dem Eis war, schossen sie in den 60 Minuten leider kein einziges Tor. Die Chancen – und davon gab mehr als genug – wurden einfach ganz schlecht verwertet.
Dazu kamen viele Zuspielfehler und leider auch fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen.
In den entscheidenden Momenten fehlte den Nieskyern oft das Quäntchen Glück. Doch die Gastgeber nutzten ihre wenigen Chancen effektiver aus. Bereits in der 7. Minute übernahmen die Hallenser die Führung. Diese bauten sie in der 43. Minute weiter aus. In der 60. Minute trafen sie auch noch das leere Tor, denn Trainer Jens Schwabe hatte nach einer Auszeit für die letzten Spielminuten Torfrau Ivonne Schröder zugunsten eines 6.Feldspielers auf der Bank gelassen. So endete die Partie letztendlich mit einer Niederlage von 3:0 (1:0; 0:0; 2:0) für die Tornados.
  
Favoriten setzen sich durch
Am Sonntag, den 20.01.2019 waren die Cracks des ELV Niesky in der Eisarena Weißwasser zu Gast bei den Bombers von Rot-Weiß Bad Muskau. Die letzte Begegnung der beiden Teams am 05.01.19 in Niesky lag den Tornados noch schwer im Magen. Diese Niederlage soll sich im 3. Kreisderby auf keinen Fall wiederholen.
Auch die Niederlage vom Vortag in Halle gegen die Saale Bulls 1b mussten die Tornados erst mal wegstecken. Hoch motiviert gingen sie deshalb in diese Partie. Schließlich war es auch das letzte Spiel mit Chris Neumann für den ELV Niesky! Im Gegensatz zum Vortag wurden die Nieskyer von Beginn an ihrer Favoritenrolle gerecht. Bereits in der 4. Minute gingen die Tornados durch ein Tor von Sven Becher nach Vorlage von Jörg Pohling und Sebastian Greulich in Führung. Und diese gaben sie auch nicht mehr aus der Hand. Am Ende siegten die Gäste vor 1.100 Zuschauern souverän mit 2:7 (1:3; 0:2; 1:2). Die weiteren Tore für den ELV Niesky schossen 2x Tom Domula (10. und 27. Min.), Philip Riedel (20.Min.), Lucas Wehlam (24.Min.), Marco Noack (27.Min.) und Jörg Pohling (53.Min.).
  
    
Schönheider Wölfe
Schönheider Siegesserie in Berlin gerissen
(RLO)  Irgendwann reißt jede Serie... So auch die der Schönheider Wölfe, welche sich, nach 16 Siegen in Folge, am gestrigen Samstagabend beim FASS Berlin knapp mit 2:3 (0:3, 0:0, 2:0) geschlagen geben mussten. Zwei Wochen ohne Spielpraxis und ausgefallene Trainingszeiten aufgrund der Stadionsperrung, dazu mit 12+2-Minikader und ohne fünf Spieler angetreten, es fehlten Jannik-Noah Grätke, Christian Freitag, Christian Laszig und Leon Marko verletzungs- und Florian Richter berufsbedingt, schon die Voraussetzungen vor dieser Partie waren alles andere als günstig. Im ersten Drittel waren all diese Umstände den Wölfen deutlich anzumerken. Es dauerte eine ganze Weile, um wieder Spielrhythmus und Tempo zu finden und auch die Specialteams in Über- und Unterzahl hatten doch ungewohnte Probleme. Gleich der erste Gegentreffer durch Berlins Richard Jansson (5.) kassierten die Wölfe in eigener Überzahl, welchem ein Powerplaytreffer der Akademiker durch Luis Noack zum 2:0 (11.) folgte. Dem noch nicht genug, traf selbiger Spieler beim 3:0 (16.) ein weiteres Mal, als die Erzgebirger mit einem Mann mehr auf dem Eis agierten.
Wölfe-Coach Sven Schröder schien in der ersten Pause die richtigen Worte an seine Spieler gefunden zu haben, denn ab dem Mittelabschnitt kamen die Wölfe besser in die Begegnung und beherrschten die Partie mit zunehmender Spielzeit. Einziges Manko, die Gäste trafen das Tor nicht oder scheiterten am gut aufgelegten FASS-Goalie Patrick Hoffmann, welcher mehrfach mit guten Paraden aufwartete. So blieb es bis zur zweiten Pause bei der vermeintlich klaren Führung für die Akademiker.
Im Schlussdrittel war es dann nur noch ein Spiel in Richtung Berliner Gehäuse. Schönheide nun klar überlegen, drängte die Hausherren tief in die Defensive und kam in der 46. Minute zum längst fälligen 3:1 durch Petr Kukla in Überzahl. In der Folge hatten die Wölfe mehrfach den Anschlusstreffer auf dem Schläger, scheiterten aber erneut am FASS-Goalie oder dem eigenen Selbstvermögen. So dauerte es bis in die Schlussminute hinein, ehe dem Tabellenführer in Überzahl und mit Herausnahme von Goalie Niko Stark das 3:2 durch Kilian Glück gelang. 55 Sekunden waren noch auf der Uhr, doch wie schon die 40 Minuten zuvor, stemmten sich die Akademiker mit Mann und Maus gegen den mittlerweile verdienten Ausgleich für die Wölfe. Am Ende hat es für den Spitzenreiter leider nicht ganz gereicht, wonach die erste Saisonniederlage besiegelt war. Wölfe-Coach Sven Schröder zum Spiel in der Hauptstadt und zur Leistung seiner Mannschaft: „Im ersten Drittel waren wir einfach nicht im Spiel. Zu viele individuelle Fehler haben uns einen Rückstand eingebracht, der zu diesem Zeitpunkt auch verdient war. Was für mich entscheidend ist, war die Reaktion darauf. Ab dem zweiten Drittel haben wir das Spiel dominiert. Wir haben uns Chancen über Chancen erarbeitet, aber leider nicht das Glück auf unserer Seite gehabt. Im letzten Drittel war diese Dominanz meiner Mannschaft noch extremer und wir haben uns wortwörtlich in das Spiel zurück gekämpft, aber es sollte am Ende nicht reichen. Diese Niederlage musste irgendwann kommen. Nun ist sie da und wir stehen immer noch da wo wir stehen. Entscheidend sind für mich nicht die drei Punkte, sondern das wir FASS Berlin mit 12 Spielern über 40 Minuten lang dominiert haben und von daher kann ich nur stolz auf die Leistung meines Teams und dessen Kraftakt sein.“ Am kommenden Samstag, dem 26.01.19, um 17:00 Uhr findet das nächste Heimspiel für die Schönheider Wölfe statt. Zu Gast im Wolfsbau sind dann die Bombers Bad Muskau. Zum ausgefallen Spiel gegen die Saale Bulls 1b gibt es derweil noch keine Ergebnisse. Den angebotenen Nachholtermin (27.01.19) haben die Hallenser abgelehnt, wonach die Verantwortlichen des Schönheider Wölfe e.V. unter Woche vier weitere Termine angeboten haben, wo spätestens bis zum 25.01.19 die Rückmeldung aus Halle erwartet wird. Im Sinne einer fairen und sportlichen Lösung, hoffen die Wölfe dieses Mal natürlich auf positive Reaktionen aus der Saale-Stadt.
  


    
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Montag 21.Januar 2019
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