Newsticker

    
September 26
                         
Weltschiffahrtstag
               
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Münchner Luchse
(BBZL)  Mit Nico Zimemrmann gibt es beim MEK einen weiteren Neuzugang im team. Der 23-Jährige war zuletzt inaktiv und spielte davor im Fürstenfeldbrucker und Dachauer Nachwuchs
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Bei den Icefighters kommt es nochmal zu Veränderungen im Kader. Verteidiger Vladyslav Shyrin wechselt zu Energija Elektrnai und Stürmer Stefan Traut wird wegen privater Veränderungen nun doch nicht nach Salzgitter kommen
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Stürmer Michael Wagner, Matej Sadecky und Maxim Gramatik werden genauso bei den Weserstars bleiben wie die Verteidiger Joshua Hezel und Malte Maasböl
  
Fischtown Pinguins
(DEL)  Stürmer Lenny Boos musste wegen einer schwerwiegenden Verletzung operiert werden und wird langfristig ausfallen. Bennet Rosmy, der schon länger verletzt fehlt, erkitt einen Rückschlag, so dass er wohl die komplette Saison nciht zur Verfügung stehen wird
  
Red Bull München
(DEL)  Stürmer Chris DeSousa laboriert an einer Oberkörperverletzung und wird für mehrere Wochen pausieren müssen. Ausserdem fehlt auch noch Stürmer Philipp Krening wegen einer Unterkörperverletzung bis vorraussichtlich Mitte November
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel müssen mindestens vier Monate auf ihren Mannschaftskapitän verzichten. Jordan Hickmott hat sich im Training eine schwere Armverletzung zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  
Eisbären Eppelheim
(BWL)  Zur neuen Saison wurden mehrere Spieler nicht mehr berücksichtigt, oder stehen aus privaten Gründen nicht weter zur Verfügung. Demnach werden Elias Becker, Philippe Beisel, Kevin Herbel, Konstantin Ivanov, Luc Jann, Patrick Luo, Marius Metzner und Max Weber den ECE verlassen
  
EV Füssen
(OLS)  Stürmer Julian Straub hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und miss für mindestens sechs Wochen pausieren
  
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Sonntag 25.März 2018. Heute mit Informationen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen und Landesliga Berlin.


Deutscher Eishockey Bund
U18-Nationalmannschaft: WM-Vorbereitung in Füssen
(DEB)  Neun Tage Einstimmungszeit: Die U18-Nationalmannschaft bereitet sich vom 22.-30.03.2018 im Bundesleistungszentrum in Füssen gemeinsam auf die anstehende 2018 U18 Eishockey-Weltmeisterschaft Div.I in Riga, Lettland (02.-08.04.2018) vor. U18-Bundestrainer und frisch gebackener DNL-Meistertrainer, Frank Fischöder, beruft insgesamt 28 Spieler in das vorläufige WM-Aufgebot. Bis zur Abreise in die lettische Hauptstadt muss der Mannheimer dieses aber noch auf 23 (drei Torhüter und 20 Spieler) reduzieren. Am 27. (16.30 Uhr) und am 28.03. (13.30 Uhr) haben die Nachwuchsspieler in zwei Vorbereitungsspielen gegen WM-Gegner Slowenien die Möglichkeit sich vor den Augen von Trainergespann Fischöder, Künast und Dolak endgültig für den finalen Kader empfehlen.
„Nach dem Ende der DNL-Saison freue ich mich nun sehr auf die Mannschaft und die Kollegen vom DEB. Wir werden uns in Füssen, wie auch schon bei den letzten Maßnahmen, konzentriert und zielorientiert auf die WM vorbereiten. Im Fokus stehen hier vor allem die Special-Teams sowie die Defensivarbeit. Bei der WM werden die Kleinigkeiten den Unterschied ausmachen, denn die Leistungsdichte der Teams ist enorm eng“, so der U18-Trainer. „Auf Grund der Ergebnisse der vergangenen Maßnahmen müssen wir uns aber sicherlich nicht verstecken und können mit einer positiven Grundeinstellung in die Vorbereitung gehen.“
Bei der Weltmeisterschaft in Riga kämpft die DEB-Auswahl dann mit Dänemark, Kasachstan, Lettland, Norwegen und Slowenien um den Aufstieg in die Top-Division.


Iserlohn Roosters
Für den guten Zweck: UNIORG kann XXL-Spende übergeben
(DEL)  Seit vielen Jahren gehört das Unternehmen UNIORG zum
Sponsorenkreis der Iserlohn Roosters. Als international agierender SAP
Full-Service Dienstleister überzeugen die Dortmunder mit Kompetenz,
Qualität und Kontinuität. In der Spielzeit 2017/2018 unterstützte die
UNIORG Gruppe das Eishockey im Sauerland erstmals auch als Trikotsponsor.
Anschließend wurden die in den Spielen getragenen Trikots der Roosters für
den guten Zweck versteigert.
Jetzt freuen sich alle Beteiligten über eine ganz besondere Spendensumme.
Insgesamt 6000 Euro konnte UNIORG für den guten Zweck und den Iserlohner
Eishockeynachwuchs spenden. Insgesamt 4500 Euro kamen bei der
Versteigerung der Trikots zusammen, UNIORG entschied sich anschließend,
die Spendensumme auf 6000 Euro zu erhöhen.
Gemeinsam mit Organisator und Roosters-Prokurist Bernd Schutzeigel konnte
UNIORG-Geschäftsführer Andres Faber einen Scheck in Höhe von je 3000 € an
die Young Roosters, vertreten durch Swen Freeth, sowie an Bodo Jacobsen
vom Förderverein „Die kleine Raupe" Iserlohn, dem ambulanten Kinder- und
Jugendhospizdienst der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. überreichen. Dankbar
erläuterte Herr Jacobsen, dass mit der UNIORG Spende eine neue Spielgruppe
unterstützt werden kann, in der Kinder von erkrankten Eltern, erkrankte
Kinder und Geschwisterkinder mit ihren Eltern zum Spielen, Toben und
Basteln, einfach mal frei von Belastung einen schönen Nachmittag
verbringen können.


Tölzer Löwen
Kämpfen gegen Runde zwei
(DEL2)  Bis fünf Minuten vor Ende stand es 3:3. Dann Doppelschlag Freiburg, 3:5 
und die Todesstöße in Form der Treffer zum 3:6 und 3:7. Spiel fünf 
verloren, Rückstand in der Serie. Der Freitagabend hätte für die Tölzer 
Löwen besser laufen können - hätten sie in den entscheidenden Momenten 
cleverer agiert.
So viel Konjunktiv in einer Einleitung ist selten gut. Obwohl die Buam 
im Breisgau lange kein schlechtes Spiel machten, schossen sie sich in 
den entscheidenden Momenten praktisch selbst ins Aus. Da wäre zum 
Beispiel die Phase nach der ersten Löwenführung. Thomas Schenkel hatte 
einen Schuss von Marinus Reiter zum 1:0 abgefälscht. In der Folge 
verloren die Isarwinkler ihr Spielsystem und machten Freiburg erstmals 
stark. Der Rest des Anfangsdrittels gehörte dem Team von Leos Sulak, das 
sich in Person von Marc Wittfoth auch belohnte.
Auch im zweiten Drittel ein ähnliches Spiel. Die ersten zehn, zwölf 
Minuten dominierten die Tölzer Löwen. Der einzige Vorwurf, der den 
Gästen zu machen war: Zu wenig Druck aufs gegnerische Tor. Der Puck 
befand sich den Großteil der Zeit an einem Schläger der Tölzer, doch in 
zu wenigen Fällen in der gefährlichen Zone. Dann die nächste 
Schlüsselszene. Philipp Schlager ließ sich abseits des Spielgeschehens 
zu einem hohen Stock hinreißen - Powerplay Freiburg. Die Breisgauer 
zeigten sich kaltschnäuziger, als der Aufsteiger. Drei ihrer sechs 
Überzahlmöglichkeiten nutzten sie. Zwei davon im Zeitraum der zwölften 
bis zur 14.Minute - zweimal durch Chris Billich. Dahin war die harte 
Arbeit der Gäste, die in der Folge nochmal intensiviert werden musste. 
Freiburg war in der Folge überlegen, da kam der Treffer von Christian 
Kolacny kurz vor Drittelende doch eher überraschend.
Doch er gab den Buam Hoffnung. Nach langem Anlaufen - allerdings erneut 
ohne zwingend zu werden - und langer, ungenutzter doppelter Überzahl 
erlöste Manuel Edfelder die Löwenfans mit dem Treffer zum 3:3. Das Spiel 
schien in Richtung der Buam zu laufen. Bis Niko Linsenmaier kam. 
Nichtmal zwei Minuten nach dem Ausgleich hielt der Freiburger Topscorer 
die Kelle in eine Hereingabe von Tobias Kunz und entschied das Spiel 
zugunsten der Breisgauer. 14 Sekunden später traf Jannik Herm und die 
Gegenwehr von Boehms Team war endgültig gebrochen. Der zweite Treffer 
von Linsenmaier (Empty-Net) und das Tor von Jakub Körner schraubten das 
Ergebnis noch weiter nach oben. Ein bitterer Nebeneffekt, aber 
schlussendlich auch nicht mehr spielentscheidend.
"Nach dem 3:4 war das Spiel eigentlich erledigt", urteilte Boehm. "Wir 
müssen einen Weg finden und werden in den nächsten Tagen daran 
arbeiten", so der Löwencoach. Gelingt die Arbeit ist am Sonntag wieder 
ein Löwensieg drin - vor heimischem Publikum in einer hoffentlich gut 
gefüllten weeArena. Partie Nummer sechs gegen Freiburg muss gewonnen 
werden um den vorzeitigen Einzug in die zweite Playdownrunde zu 
vermeiden. Spielbeginn ist um 18 Uhr - Achtung: Sommerzeit! 


Bayreuth Tigers
Füchse erkämpfen sich den ersten Matchball
(DEL2)  Erneut begegneten sich die beiden Teams auf Augenhöhe. Die am Ende vermeidbare Niederlage bringt die Tigers in Zugzwang. Will man eine zweite Playdown-Runde vermeiden, müssen die nächsten beiden Partien gegen Weisswasser gewonnen werden.
Den Füchsen reichte an diesem Abend eine durchschnittliche Leistung mit einem Treffer je Spieldrittel um die Tigers, die, neben fehlender Durchschlagskraft, mehrfach Pech mit Pfostentreffern hatten, in Schach zu halten. Hinzu kamen zu viele Strafen, die man zog und sich so immer wieder in Bedrängnis brachte.
Den ersten Treffer setzte Jeff Hayes nach zwölf Minuten, der über die rechte Seite kam und eine Hereingabe auf seinen mitgelaufenen Sturmkollegen spielte – diese aber von der Verteidigung der Tigers unglücklich ins eigene Tor abgefälscht wurde. Gelegenheiten zum Ausgleich gab es dennoch für die Wagnerstädter. So tanzte Kolozvary nach 18 Minuten die Defensive der Füchse aus und scheiterte am gut aufgelegten Franzreb im Tor der Gastgeber und Stas nahm Sekunden vor der Pausensirene Maß, visierte jedoch nur den Pfosten an. Wenige Augenblicke vorher musste Vosvrda das Eis verletzt verlassen, der von Kuchejda unglücklich und ohne Verschulden des Füchse-Stürmers zu Fall gebracht worden war.
Der zweite Treffer der Gastgeber fiel etwas überraschend, als die Füchse gerade eine Unterzahlsituation überstanden hatten und Eriksson an die Scheibe kam. Aus halbrechter Position traf dieser mit einem scheinbar haltbaren Schuss zum 2:0 durch die Schoner des sonst gut agierenden Raitums, der nun im Gehäuse stand und zum Ende des Drittels mehrfach in höchster Not eingreifen musste. V. Busch verpasste noch in der 37. Minute, nach einem Alleingang, den Anschluss.
Beinahe analog zum ersten Treffer zog Hayes nach 48 gespielten Minuten wieder über die rechte Außenbahn ins Angriffsdrittel, schoss diesmal gleich aufs Tor und fand den Platz in der langen Ecke des Bayreuther Tores. Die Tigers mühten sich und hatten nach gut der Hälfte des letzten Abschnitts die beste Gelegenheit dem Spiel vielleicht doch noch eine Wendung zu geben als Mücke und Geiseler nacheinander auf die Strafbank fahren mussten und die Tigers für eine gute Minute mit zwei Mann mehr auf der Eisfläche agieren konnten doch mehr als ein Pfostentreffer durch V. Busch sollte nicht mehr heraus springen.
„Die Jungs haben alles probiert aber wir haben den Schlüssel zum Tor nicht gefunden, hatten zudem Pech bei drei Pfostenschüssen,“ so Waßmiller mit einer kurzen Analyse nach Spielende.
Am Sonntag müssen die Tigers nun den Schalter umlegen. Bereits um 16.00 Uhr ist Bully im Bayreuther Tigerkäfig. Die Füchse dann mit der Gelegenheit, den Sack zuzumachen, die Serie und für sie selbst die Saison zu beenden.


Eispiraten Crimmitschau
2:1 nach Overtime! Eispiraten gewinnen Spiel 5 - Westsachsen trennt ein Sieg vom Halbfinale
(DEL2)  Die Eispiraten mischen die Playoffs weiter auf! In Spiel 5 des Viertelfinales gewannen die Westsachsen in der Overtime mit 2:1 gegen den SC Riessersee. Die Mannschaft von Kim Collins führt in der Serie nun mit 3:2 und ist bei zwei verbleibenden Spielen nur noch einen Sieg vom Halbfinale entfernt. Die erste Chance auf das Weiterkommen haben die Pleißestädter am Sonntag. Dann kommt es im Sahn zum sechsten Duell zwischen den Eispiraten und Garmisch-Partenkirchen. Tickets sind unter www.eispiraten-crimmitschau.de, an allen Vorverkaufsstellen und in der Eispiraten-Geschäftsstelle erhältlich.
Kim Collins überraschte im Gastspiel bei den Bayern mit einem ungewöhnlichen LineUp. Scott Allen und André Schietzold kehrten ins Aufgebot des 56-Jährigen zurück. Robin Soudek startete in der ersten Reihe für Robbie Czarnik, der dafür in der dritten Linie stürmte. Verteidiger Ales Kranjc musste als überzähliger Ausländer zuschauen.
Und die Reihenumstellung schien sich bewährt zu haben. Zumindest optisch waren die Westsachsen der Mannschaft von Toni Söderholm klar überlegen. Und auch die Großchancen hatten die Crimmitschauer. Immer wieder musste sich Matthias Nemec beweisen. Der SCR-Schlussmann parierte dabei stark gegen Robbie Czarnik und Ossi Saarinen. Die zwei Angreifer hatten die besten Chancen auf Seiten der Eispiraten. Brett Kilar musste auf der Gegenseite nur ab und an eingreifen, parierte dann aber gewohnt stark. Somit ging es torlos in die erste Drittelpause.
Auch im zweiten Durchgang haperten die Westsachsen immer wieder an der Chancenverwertung. Ostwald und Allen konnten aus besten Möglichkeiten keinen Ertrag erzielen und ließen die Hausherren somit wieder ins Spiel kommen. Schließlich war es ein schneller Konter der Oberbayern, der zur Führung führte. Über Umwegen kam die Scheibe zu Richard Mueller, der auf und davon war und Brett Kilar mit seinem Beinschuss bezwang - 0:1 (63.)!
Doch die Eispiraten schlugen nur wenige Augenblicke nach dem Wiederbeginn eiskalt zu. Im Powerplay rettete Nemec in Kooperation mit dem Pfosten reaktionsschnell, doch dann kam Jordan Knackstedt. Der Deutsch-Kanadier traf, schön bedient von Robin Soudek, ins offene Tor zum 1:1-Ausgleich (41.)! In der Folge entwickelte sich eine offene Partie, in welcher beide Clubs mehrere gute Einschussmöglichkeiten liegen ließen. Auf der einen Seite hielt Kilar bärenstark, auf der anderen vergab zunächst Jordan Knackstedt und dann Vincent Schlenker, der statt selbst aus bester Position zu schießen uneigennützig auf Patrick Pohl ablegen wollte.
In Durchgang 3 fiel kein weiterer Treffer. So musste die Entscheidung in der Overtime her. Und diese fiel schnell! Es dauerte lediglich 68 Sekunden bis Vincent Schlenker den Handgelenkschuss von Teamkapitän André Schietzold unhaltbar abfälschte - 2:1 (62.) und somit der dritte Sieg im fünften Spiel! Die Eispiraten trennt somit nur noch ein Sieg vom Halbfinale. Der soll bestmöglich am Sonntag vor heimischen Publikum eingefahren werden. Dann dürfte der Sahnpark kochen!


Kassel Huskies
Huskies verlieren Spiel 5 in Frankfurt
(DEL2)  Wer holt sich den Matchball? Diese Frage sollte das fünfte
Aufeinandertreffen des Playoff-Viertelfinales zwischen den Löwen Frankfurt und den Kassel
Huskies beantworten. Huskies-Chefcoach Rico Rossi nahm dazu Veränderungen in seinem Team
vor. Mirko Pantkowski startete für Markus Keller im Tor, Sam Povorozniouk rückte wieder für Evan
McGrath in die Mannschaft, dazu wurde Kevin Maginot zurück in die Abwehr beordert, für ihn
stürmte Mark Ledlin. Die Gastgeber aus Frankfurt liefen hingegen unverändert auf.
Nach ereignisarmen ersten vier Minuten prüfte Matt Pistilli Huskies-Torhüter Pantkowski erstmals.
Danach verbuchten zwar die Schlittenhunde durch Rogl und Ritter erste gefährliche Aktionen auf
ihrer Habenseite, der erste Torerfolg gelang allerdings den Löwen. Brett Breitkreuz traf per Penalty
in der sechsten Minute zum 1:0, nachdem er zuvor durch Maginot regelwidrig gestoppt wurde.
In der Folge zeigte sich das bekannte Bild aus den letzten beiden Aufeinandertreffen. Die Huskies
investierten mehr ins Spiel, während Frankfurt passiv agierte. Auch Torchancen sprangen dabei
heraus, beispielsweise zielte Lambacher freistehend im Konter zu hoch, Gron traf aus zentraler
Position die Scheibe nicht voll und nach Ritters Schlenzer aus kurzer Distanz zappelte nur das
Außennetz.
Und auch das, was sich in den letzten beiden Minuten des ersten Drittels abspielte, dürfte dem ein
oder anderen Kasseler Fan bekannt vorgekommen sein. Nach einer unnötigen Strafzeit – diesmal
Lambacher mit Spielverzögerung – schlugen die Löwen kurz der Sirene in Überzahl zu. Schüle
erhöhte per Schlenzer von der blauen Linie auf 2:0. Dies sollte auch der Pausenstand sein, da
Karjalainen kurz danach auch einen von Gron abgeschlossenen Huskies-Konter sowie Littles
Schlagschuss parierte.
Nach überstandener Unterzahlphase drückten die Huskies in zweiten Drittel mächtig aufs Tempo,
schickten sich aber an, an Löwen-Torhüter Antti Karjalainen zu verzweifeln. Zunächst zielte Ritter
auf die Brust des Finnen, eine Minute später verhinderte er mit einem glänzenden Schonersave
den Treffer von Alex Lambacher. In der 27. Spielminute brach dann aber Tyler Gron den Bann,
indem er einen Little-Schlagschuss unhaltbar zum 2:1 abfälschte.
Der lang ersehnte Torerfolg verlieh den Huskies weiter Rückenwind. Della Rovere scheiterte, diesmal per Rückhand, einmal mehr an Karjalainen, Lambachers Handgelenksschuss aus dem hohen Slot ging knapp drüber. Löwen-Interimstrainer Fritzmeier sah sich in der 29. Spielminute ob des großen Drucks der Schlittenhunde zu einer Auszeit gezwungen.
Im Anschluss zeigte sich auch Frankfurt wieder gefährlich, Stretch und Pistilli sorgten für Beschäftigung von Mirko Pantkowski. Der mehr beschäftigte Torhüter an diesem Abend blieb zunächst aber Antti Karjalainen. Povorozniouks ansatzlosen Handgelenksschuss entschärfte er sicher mit der Fanghand (32.) und auch im Gewühl behielt er gegen Meilleur, Lambacher und Little die Überhand (35.).
Nach Entlastung durch Liesegangs Direktschuss fiel in der Schlussminute des Mittelabschnitts doch noch der verdiente 2:2-Ausgleich. Povorozniouk startete ein sehenswertes Solo und verlud zu guter Letzt auch noch Karjalainen.
Auch im letzten Drittel haderten die Huskies zunächst mit ihrer Chancenverwertung. In der 46. Spielminute „krönte“ Adriano Carciola diese Problematik, indem er Stretch den Puck in der neutralen Zone abnahm und ins Angriffsdrittel stürmte, sein Schuss aber an den Innenpfosten klatschte.
Anstatt die erstmalige Führung in diesem Spiel zu feiern, mussten sie zwei Minuten später den nächsten Nackenschlag hinnehmen. Nachdem Pantkowski kurz zuvor Pistillis Schlagschuss noch parieren konnte, gab ihm Nils Liesegang das Nachsehen: Direkt nach Stretchs Bullygewinn traf er trocken zum 3:2 in die Maschen.
Auch in der Schlussphase des Spiels investierten die Schlittenhunde deutlich mehr in ihre Offensive, allerdings waren sie nun nicht mehr in der Lage, in der Regelmäßigkeit wie zuvor Großchancen herauszuspielen. Sie setzten nun im Spielaufbau vermehrt auf Einzelaktionen, die die Löwen besser zu verteidigen wussten. Gefährlich wurde es dennoch, als Povorozniouks Schlagschuss in der vielbeinigen Löwenabwehr hingen blieb (50.) und Gron im linken Bullykreis einen Rebound nicht unter Kontrolle brachte (53.).
Die Südhessen verpassten auf der Gegenseite zwei Mal durch Dumont (54. und 56.) die Vorentscheidung, im ersten Fall rettete der Pfosten für Pantkowski.
Zwei Minuten vor Schluss verließ der Kasseler Torhüter das Eis zu Gunsten eines sechsten Feldspielers. Der numerische Vorteil währte allerdings nur wenige Sekunden, da Braden Pimm nach Foul an Pistilli die Strafbank aufsuchen musste. Liesegang stellte mit seinem Schuss ins leere Tor kurz vor der Schlusssirene den 4:2-Endstand her.
500. Spiel – doch „Henner“ will keine Feier
Es ist ein seltenes Jubiläum – doch der Jubilar will selbst davon nichts wissen.
„Es sind Playoffs, das ist keine Jubiläumsveranstaltung,“ sagt Alexander Heinrich. Das
Kasseler Urgestein der Kassel Huskies bestreitet am Sonntag im sechsten Playoff-Duell gegen
Frankfurt sein 500. Spiel für seinen Heimatverein. Doch er will keine Ehrung – weder vor, noch nach
dem Spiel. „In den Playoffs haben wir nur ein Ziel: Wir wollen weiterkommen. Wenn wir unser Ziel
erreicht haben, dann kann man auch feiern. Vorher definitiv nicht, das ist eisernes Playoff-Gesetz!“
Klare Ansage des Verteidigers also – und Huskies-Manager Joe Gibbs respektiert den Wunsch von
„Henner“. Gibbs: „Das ist ein klares Zeichen von Alex und der Mannschaft: Volle Konzentration auf
das Spiel und nicht auf die Statistik.“ Natürlich werde es später eine Ehrung für Alexander Heinrich
geben – aber wie und wann, das werde man mit dem Spieler gemeinsam nach den Playoffs
entscheiden.
Rekordspieler der Huskies ist der langzeitverletzte Manuel Klinge mit 622 Spielen.


Kaufbeuren Buron Joker
Der ESV Kaufbeuren steht im Halbfinale - Eiskalter Max Schäffler erzielt vor ausverkauftem Haus das Goldene Tor in der Verlängerung
(DEL2)  Sie haben es wieder getan! Der ESV Kaufbeuren steht zum zweiten Mal in Folge im Halbfinale der DEL2. Ein einziges Tor machte im fünften Spiel der Serie gegen den EC Bad Nauheim den Unterschied und zum dritten Mal musste die Overtime die Entscheidung bringen. Dort behielt Max Schäffler bei einem Penaltyschuss die Nerven und schoss sein Team ins Halbfinale.
Es hätte so schön sein können. Schon nach 44 Sekunden jubelten die Kaufbeurer zum ersten Mal in diesem Spiel als Jere Laaksonen den Puck vor dem Tor quer auf Joey Lewis legte und dieser direkt aufs Tor schoss. Der erste Eindruck der Schiedsrichter, dass der Puck das hintere Torgestänge traf bestätigte sich beim Videobeweis allerdings nicht, sodass es weiterhin 0:0 stand. Die ersten Spielminuten waren geprägt von augenscheinlich nervösen Kaufbeuren und einem aktiveren Spiel der Gäste aus der Wetterau. Mike McNamee in der vierten Spielminute und Marius Erk eine Zeigeumdrehung später hatten die besten Möglichkeiten, ihr Team in Führung zu schießen, scheiterten jedoch an Stefan Vajs bzw. am Pfosten. Erst ab etwa der Hälfte des ersten Abschnitts fanden die Joker besser in das Spiel hinein und hatten in Person von Steven Billich, der aus kurzer Distanz an Felix Bick scheiterte, die erste gute Gelegenheit seit der ersten Minute. Daran anschließend merkte man beiden Teams an, dass diese sich mittlerweile sehr genau kennen, denn klare Chancen konnte sich zunächst niemand mehr herausspielen.
Auch im Mittelabschnitt fielen keine Tore. Dabei hätte bereits in den ersten Sekunden des zweiten Drittels Dusan Frosch frei vor Vajs für Zählbares sorgen können. Eine Minute später wurde Mychal Monteith mustergültig freigespielt, verfehlte mit seinem Schuss aber das Tor. Die größte Chance hatte Sebastian Osterloh in der 28. Spielminute, dessen Schlagschuss Bick mit der Fanghand nicht festhalten konnte, der Puck rutschte in Richtung Torlinie und wurde dort von einem Nauheimer geklärt. Für den unschönen Höhepunkt dieses Spielabschnittes sorgte einmal mehr Cody Sylvester, der sich in einem sonst fairen Spiel in der 32. Minute – wie schon in Spiel 3 – zu einem Check gegen den Kopf von Lewis hinreißen ließ. Das fällige Powerplay der Kaufbeurer killten die Wetterauer aber mit Bravour. Im Anschluss wogte das Spiel hin und her, wobei jedoch die besseren Chancen auf Seiten der Roten Teufel lagen. In dieser Phase hielt Vajs seine Mannschaft im Spiel.
Am gewohnten Bild änderte sich auch im Schlussabschnitt nichts. Da Spiel ging hin und her, immer phasenweise hatte die eine oder die andere Mannschaft etwas mehr vom Spiel. Doch die Defensivreihen beider Teams ließen im Slot nichts zu, blockten viele Schüsse und wenn doch mal ein Puck den Weg zu Tor fand, waren stets Bick und Vajs zur Stelle. In der 44. Minute wurde Livingston zu einem Alleingang geschickt, den Vajs entschärfte. Vier Minuten später zeigte sich Marcel Brandt nach einer Strafzeit wegen eines Checks gegen den Kopf von Osterloh derart uneinsichtig, dass er sich zusätzlich zu den zwei plus zehn Minuten eine Disziplinarstrafe einhandelte und das Spiel vorzeitig beenden musste. In der Schlussphase rissen die Kaufbeurer das Spiel immer mehr an sich und hatten durch Laaksonen zwei Minuten vor Schluss die große Chance auf den ersten Treffer. Sein Schuss verfehlte das Tor allerdings.
Der Text des letzten Drittels beschreibt im Grunde ebenfalls die Verlängerung. Chancen waren hüben wie drüben Mangelware, zu konzentriert agierten beide Mannschaften in der Defensive ergab; sich doch die Gelegenheit scheiterten die Angreifer an ihren Nerven. Schlussendlich spielentscheidend sollte Christoph Kiefersauers Antritt in der 76. Spielminute werden. Der junge Stümer zog zum Tor und suchte den Abschluss. Bick ließ nach vorne abprallen und Max Schäffler konnte am möglichen Nachschuss nur regelwidrig gehindert werden, sodass die Unparteiischen auf Penalty entschieden. Diesen verwandelte Schäffler, dessen Nerven offensichtlich aus Drahtseilen bestehen, eiskalt.


Deggendorfer SC
Alles wieder offen! DSC muss Serienausgleich in Essen hinnehmen
(OLS)  Der Deggendorfer SC musste am Freitagabend auswärts bei den Moskitos 
Essen seine erste Niederlage in den diesjährigen Playoffs hinnehmen. 
Im Ruhrpott verlor das Team von Trainer John Sicinski hauchdünn mit 
3:2 und kassiert damit den Ausgleich in der Playoff-Serie.
Die Deggendorfer starteten zunächst mit viel Schwung in die Partie, 
konnten allerdings Sebastian Staudt im Tor der Moskitos nicht 
überwinden. In der 11. Spielminute dann bot sich dem DSC die Chance in 
Führung zu gehen, denn nach einer Essener Strafzeit durften die 
Deggendorfer im Powerplay ran. Doch der DSC brachte sich durch 
ungenaue Pässe im Spielaufbau selbst in Bedrängnis und Andrej Bires 
konnte einen Konter in Unterzahl zum 1:0 für die Moskitos verwerten. 
Die Deggendorfer reagierten auf diesen Rückstand mit wütenden 
Angriffen, jedoch sollte der nächste Treffer in dieser Partie erst 
wieder in der 30. Minute fallen. Im Powerplay brachte sich Kyle 
Gibbons gut in Position, überlief einen Gegenspieler und ließ Staudt 
keine Chance und traf zum 1:1. Doch die Antwort der Moskitos ließ 
nicht lange auf sich warten. Nur zwei Minuten später überwand Julian 
Lautenschlager im Powerplay Daniel Filimonow, der an diesem Abend den 
krankheitsbedingt angeschlagenen Cody Brenner ersetzte, zum 2:1. Doch 
damit noch nicht genug. Knackpunkt in der Partie dann in der 38. 
Spielminute: Curtis Leinweber und René Röthke fahren allein auf Essens 
Torhüter Staudt zu und schaffen es nicht, den Puck im Kasten 
unterzubringen. Fast im Gegenzug traf Christoph Ziolkowski zum 3:1. Im 
Schlussdrittel versuchten die Deggendorfer nochmal alles, um das Spiel 
noch einmal zu drehen, doch mehr wie der Anschlusstreffer durch Andrew 
Schembri (54.) sollte nicht mehr gelingen. Damit gleichen die Moskitos 
die Best-Of-Five-Serie aus und am morgigen Sonntag kommt es zum 
erneuten Showdown beider Teams in Deggendorf. Einen Tag vor dem 
Eröffnungsbully kann der Deggendorfer SC vermelden, dass die Partie 
beinahe ausverkauft ist. Nur noch wenige Restkarten sind aktuell noch 
im freien Verkauf. Spielbeginn ist um 18:30 Uhr.


Memmingen Indians
Ein perfekter Abend: Indians besiegen Lindau im ersten Finalspiel
(OLS)  Der ECDC Memmingen hat das erste Spiel der Finalserie mit 7:3 gegen den EV Lindau gewonnen. Vor rund 2250 Zuschauern waren die Indians das bessere Team und konnten sich ab der Mitte der Spielzeit von ihrem Gegner entscheidend absetzen. Damit fehlt den Memmingern nur noch ein Sieg zum Pokalgewinn.
Die Kulisse war toll und die Rahmenbedingungen stimmten, als die Bayernhymne vor dem ersten Finalspiel ertönte und beide Teams sich an den blauen Linien aufstellten. Nachdem der offizielle Teil erledigt war, legten die Teams los wie die Feuerwehr und boten den rund 2250 Zuschauern ein rasantes und spannendes Finale. Zu Beginn schienen die Gäste vom Bodensee etwas überlegen, folgerichtig erzielten sie auch den ersten Treffer des Abends und gingen in Führung (10.). Doch die Indians kamen zurück – und wie: Mit einem Doppelschlag innerhalb von nur 11 Sekunden drehten Dominik Piskor und Kirils Galoha die Partie. Der Hühnerberg stand Kopf und die Indians schienen im Vorteil zu sein, ehe ein harmloser Schuss von Lindaus Kapitän Haug irgendwie den Weg ins Tor fand und das Spiel mit dem Stand von 2:2 in die Pause ging.
Im Mittelabschnitt drehten die Indianer dann aber auf. Erneut Dominik Piskor, Antti Miettinen und der überragende Patrik Beck schossen die Maustädter in Front und sorgten für eine 5:2 Führung bis zur 36. Minute. Da war auch Lindaus Anschluss durch Kontingentspieler Smith zu verkraften, der dafür sorgte, dass sein Team wenigstens noch mit etwas Hoffnung ins letzte Drittel gehen konnte.
Doch diese Hoffnung wurde dann nach wenigen Minuten zunichte gemacht. Die Indians standen kompakt, ließen kaum Chancen zu und waren in der Offensive eiskalt. Timo Schirrmacher und Patrik Beck, mit seinem fünften Scorerpunkt an diesem Abend, schraubten das Ergebnis noch auf 7:3 und sorgten für eine große Begeisterung am gut gefüllten Hühnerberg.
Nun stehen die Indians kurz vor dem Titelgewinn und benötigen nur noch einen Sieg bis zur Krönung als bestes Team der Play-Offs. Bereits am Sonntag bietet sich die erste Gelegenheit in Lindau, wenn um 18 Uhr das zweite Spiel der Serie steigt. Sollte eine dritte Partie nötig sein, so findet diese am kommenden Dienstag um 20 Uhr in Memmingen statt.
Tickets für das Auswärtsspiel am Sonntag sind an der Abendkasse in Lindau weiterhin erhältlich. Die 300 Karten aus dem Kontingent des ECDC waren bereits nach einem Drittel am Freitag vergriffen.



Starbulls Rosenheim
Tolle Aufholjagd unbelohnt – am Sonntag „siegen oder fliegen“
(OLS)  Die Starbulls Rosenheim haben auch ihr zweites Playoff-Viertelfinalspiel um den Meistertitel in der Eishockey-Oberliga Süd gegen die Hannover Scorpions verloren. Vor 1.621 Zuschauern in der Mellendorfer „hus de groot Arena“ ging die Mannschaft von Manuel Kofler am Freitagabend früh in Führung, lag nach zwei Drittel dann aber mit 1:5 im Hintertreffen. Dank einer sensationellen Aufholjagd im letzten Spielabschnitt gelang den Grün-Weißen der Ausgleich zum 5:5, ehe die Hausherren aus dem Nichts zum in dieser Phase überaus glücklichen Siegtreffer kamen. In der über maximal fünf Spiele gehenden Serie stehen die Starbulls nun mit dem Rücken zur Wand. Am Sonntag muss im zweiten Heimspiel unbedingt ein Sieg her, um die Chancen auf den Halbfinaleinzug zu wahren. Gelingt dies nicht, wäre die Saison abrupt beendet. Beginn der Partie im emilo-Stadion, die demnach unter dem Motto „siegen oder fliegen“ steht, ist am Sonntag um 17 Uhr.
Neben dem weiterhin fehlenden Christoph Echtler musste die Grün-Weißen auch auf Spielgestalter Michael Fröhlich verzichten, der im zweiten Drittel des ersten Aufeinandertreffens einen Stockschlag abbekommen hatte und deshalb nicht mehr weiterspielen konnte. Trotzdem begann die Partie auf dem Mellendorfer Eis verheißungsvoll für die Starbulls. Der junge Kanadier Chase Witala, der diesmal anstelle des Finnen Petri Lammassaari stürmte, traf in Überzahl nach feiner Einzelleistung zur frühen Rosenheimer Führung (5.). Die Hausherren hatten Probleme ins Spiel zu finden, trafen aber trotzdem zum 1:1. Björn Bombis verwandelte frei vor Torwart Steinhauer eiskalt, nachdem er die Scheibe technisch versiert in der Luft angenommen hatte, zum 1:1 (13.).
Kurz vor der Pause dann ein Doppelschlag der Scorpions, die ebenso wie zuvor die Gäste ihr erstes Überzahlspiel erfolgreich nutzen konnten. Beim Schuss von Topscorer Patrick Schmid war Lukas Steinhauer machtlos, nachdem er zuvor schon mächtig unter Beschuss stand – 2:1 (18.). Gut eineinhalb Minuten danach behielt Sachar Blank bei einem Getümmel am Rosenheimer Torraum die Übersicht und schob zum 3:1 ein (20.).
Auch ins zweite Drittel starteten die Starbulls als das aktivere Team, diesmal allerdings ohne Torerfolg. Stattdessen schlugen die Gastgeber nach einem Rosenheimer Scheibenverlust im Spielaufbau erneut eiskalt zu. Sean Fischer ließ sich die unverhoffte Chance alleine vor Torwart Steinhauer nicht nehmen und traf zum 4:1 (26.). Die Hausherren agierten nun abgeklärt und souverän, und als Dennis Schütt nach einer unübersichtlichen Situation Sekunden vor der zweiten Pausensirene auf 5:1 erhöhte, schien das Spiel bereits entschieden.
Doch die Grün-Weißen hatten sich mit der drohenden Niederlage nicht abgefunden und drehten im letzten Spielabschnitt noch einmal mächtig auf. Mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend verkürzte Witala auf 5:2, nachdem er im Slot einen Pass von Manuel Neumann bekam und einen Gegenspieler vernaschte (42.). Die Starbulls machten mächtig Druck, und vor allem die Sturmreihe mit Witala, Vitezslav Bilek und Dominik Daxlberger sorgte für permanente Gefahr vor dem Tor der Scorpions. Und Bilek stellte schließlich mit einem lupenreinem Hattrick den 5:5-Ausgleich her. Zunächst schlenzte er nach Zuspiel von Witala die Scheibe an Torwart Linda cool vorbei (45.), dann netzte er erneute nach Pass von Witala aus halbrechter Position ein (48.), ehe er im Powerplay mit einem satten Schuss aus fünf Metern traf (53.). Ein weiteres Überzahlspiel gegen die nun völlig von der Rolle wirkenden Scorpions blieb leider erfolglos – und plötztlich trafen die Gastgeber aus dem Nichts zum 6:5. Einen über Bombis und Sebastian Lehmann vorgetragenen Gegenangriff schloss Brian Gibbons frei vor Steinhauer erfolgreich ab (56.).
Die Starbulls versuchten noch einmal alles und hatten gute Möglichkeiten zum erneuten Ausgleich. Als Lukas Steinhauer sein Tor schließlich zu Gunsten eines sechsten Feldspielers verlassen hatte, scheiterte Tobias Draxinger mit einem von Torwart Björn Linda noch abgelenkten Schuss an der Latte (60.). Die sensationelle Aufholjagd der Starbulls im letzten Spielabschnitt blieb letztlich unbelohnt. Die Ansage war trotzdem deutlich: Die Starbulls-Mannschaft glaubt fest daran, die Serie trotz zweier Niederlagen in den ersten beiden Spielen noch zu drehen und will nun mit einem Heimsieg am Sonntag die Wende einleiten.
Karten für das am Sonntag um 17 Uhr im emilo-Stadion stattfindende dritte Playoff-Viertelfinalspiel der Starbulls gegen die Hannover Scorpions sind jederzeit online zum Selbstausdruck im Ticketshop auf www.starbulls.de erhältlich. Die Tageskasse am Stadion öffnet um 15 Uhr. Das Spiel wird wie gewohnt auch live im Internet übertragen, der Livestream ist zum Preis von 5 Euro über www.sprade.tv buch- und abrufbar.
Sollten die Starbulls den ersten „Serien-Matchpuck“ der Scorpions mit einem Heimsieg am Sonntag erfolgreich abwehren, folgt das vierte Spiel der Viertelfinalserie am Dienstag in der „hus de groot Eisarena“ (Beginn 20 Uhr) in Mellendorf/Wedemark. Das fünfte Aufeinandertreffen des Tabellenzweiten der Oberliga Süd mit dem Tabellenvierten der Oberliga Nord ist für Gründonnerstag um 19:30 Uhr im Rosenheimer emilo-Stadion terminiert.


Wohnbau Moskitos Essen
Intensives Spiel, Serie ausgeglichen
(OLN)  In einem sehr intensiven Playoff Spiel haben die Wohnbau Moskitos am Ende verdient gegen den Deggendorfer SC mit 3:2 (1:0, 2:1, 0:1) gewonnen und die Serie damit ausgeglichen. Gut gefüllte Eishalle Essen-West, über 2.700 Zuschauer wollten sehen wie stark der Deggendorfer SC wirklich ist und sie sahen ein starkes Playoff Spiel.
Deggendorf war die lange Busfahrt ebenso wenig anzumerken, wie den Moskitos am vergangenen Mittwoch, als das Team von Chefcoach Frank Gentges in Deggendorf nur knapp verlor. Präsent, immer eng am Mann versuchten die Gäste das Tor von Basti Staudt unter Druck zu setzen. Die Moskitos in den Anfangsminuten nicht mit dem Power-Eishockey, mit dem sie vor einer Woche Landshut unter Druck gesetzt hatten. Man merkte der Mannschaft von Frank Gentges an, dass einige Spieler zwar auf dem Eis standen, aber nicht ganz fit waren. Mit zunehmender Dauer des ersten Abschnitts bekamen Thielsch und Co. Spiel und Gegner aber besser in den Griff. „El Capitano“ Dennis Thielsch hatte dann auch nach knapp 10 Spielminuten die Führung auf dem Schläger, sein Schuss ging aber aus kurzer halbrechter Position über den Kasten. Besser machte es da Kollege Fiedler in der 11. Spielminute, Deggendorf in Überzahl vertändelte an der eigenen blauen Linie die Scheibe, Julian Lautenschlager passte auf, legte im Gästedrittel quer auf Tom Fiedler und auch Fillimonov im Tor der Deggendorfer hatte keine Chance. Mit dem knappen Ergebnis ging es in die erste Pause
Deggendorf kam mit Wut aus der Pause, setzte wieder das Tor von Basti Staudt unter Druck und startete mit einem Lattentreffer. Zählbares wollte jedoch für das Team von John Sicinski nicht rausspringen, bis die Moskitos um den Ausgleich bettelten. Unterzahl nicht konsequent genug gespielt, Scheibe verspielt und Kyle Gibbon, der Deggendorfer Topstürmer ließ sich das nicht zwei Mal sagen. Doch die Moskitos kamen immer besser ins Spiel, 32. Spielminute, die Moskitos in Überzahl und Julian Lautenschlager stand halbrechts ziemlich alleine, gegen den Hammer hatte Fillimonov wieder keine Chance. Als eigentlich schon alle mit dem erneut knappen Ergebnis im Pausen-Modus waren, das 3:1. Als in der 38. Spielminute Werner Hartmann von der blauen Linie schießt brauchte Christoph Ziolkowski am langen Pfosten nur noch einschieben.
Die letzten 20 Minuten sollten noch einmal hart werden für die Nerven der Moskitos. Die Gäste kamen wieder mit Druck aus der Kabine und versuchten das Spiel noch einmal zu drehen. Mit dem zweiten Pfostentreffer des DSC begannen die letzten 20 Minuten. Hatte Hauptschiedsrichter Engelmann bislang eigentlich ganz ordentlich gepfiffen, verlor er so langsam seine Linie. Pfiff Strafen, die im Süden sicherlich gegen Südvereine so nicht gepfiffen worden wären, verlor seine ganz gute Linie vom Anfang des Spiels. Den Moskitos wurde es fast zum Verhängnis. Engelmann schickte Werner Hartmann wegen eines Ellbogen Checks auf die Strafbank, gleichzeitig bekam Dennis Thielsch zwei Minuten wegen eines hohen Stocks. Eine Sekunde fehlte den Moskitos um die 3:5 Unterzahl zu überstehen, doch dann traf Schembri zum Anschluss. Das war‘s dann aber auch in einem intensiven Playoff-Spiel. Am Ende hatte es den Anschein, dass die stärkere Physis sich durchgesetzt hat, am Sonntag kommt es um 18:30 Uhr in Deggendorf zu Spiel Drei.


Diez-Limburg Rockets
Herford gewinnt das erste Finalspiel in Diez
(RLW)  Es gibt sie, diese gebrauchten Tage: Du stehst auf und stolperst über Hundespielzeug. Du willst dir einen Kaffee kochen und die Filter sind alle. Du willst dir ein Brot schmieren und die Katze hat die Butter angeleckt. Und dann schmeißt du auch noch die Apfelschorle um - auf die neue Tischdecke. Wenn du an einem solchen Abend auch noch Eishockey spielen musst, kann das nichts geben. Die Rockets hatten am Freitag einen solchen Tag. Der Wille war da, aber das war viel (Angriffs)Wirbel um Nichts, was die EG Diez-Limburg da im ersten Finalspiel gegen den Herforder Eishockey Verein entfachte. Die Gäste gingen verdient, wenn auch im Ergebnis zu deutlich, mit einem 4:0 als Sieger vom Diezer Eis und in der Serie mit 1:0 in Führung. Die gebrauchten Tage in der Finalserie sind damit aufgebraucht, Sonntag gibt es die passende Rockets-Antwort beim zweiten Spiel in Herford (18.30 Uhr).
Das Spiel lieferte schon früh zwei Situationen, die man in einem Finale durchaus als Schlüsselszenen bezeichnen darf. Zunächst kreuzten sich die Wege von Marijus Maier und Jan-Niklas Linnenbrügger derart unglücklich, dass einer duschen gehen musste und der andere behandelt werden musste. „Ich wollte ihn checken, aber nicht so“, sagte Maier, der das Knie seines Gegenspielers erwischte. „Er hat kurz vorher abgedreht und ich habe ihn voll erwischt." Die fehlerfreien Unparteiischen machten aufgrund der längeren Behandlungspause von Linnenbrügger aus den zunächst angezeigten zwei Minuten eine Spieldauerstrafe. Auf dem Eis gab es hierzu keinerlei Diskussionen und auch keine Vorwürfe des Gegners an Maier. Play-off-Eishockey - das zeigte nicht nur diese Szene - kann also auch ganz ohne Trash-Talk, Schwalben und versteckte Fouls. Beide Teams wollten einfach nur spielen - genau so hatte man dieses Finale erwartet.
Die anschließende fünfminütige Überzahlsituation ließ Herford jedoch ungenutzt verstreichen. Und das hatte etwas von einer zweiten Schlüsselszene. Eine solche Chance in einem Finale nicht zu nutzen, rächt sich in der Regel. Das Momentum gehörte nach überstandener Unterzahl erst einmal den Gastgebern. Denen merkte man, wie auch den Ice Dragons, die Nervosität aber durchaus an. Viel Scheibenbesitz, viel Aktion im gegnerischen Drittel, aber zu selten mit Struktur im Abschluss. Dass Herford dennoch mit einer Führung in die ersten Pause ging, hatten sie Sven Johannhardt zu verdanken, der die zweite Überzahl im ersten Drittel dann doch zu einem Treffer nutzte (19.).
Powerplay durften auch die Rockets spielen - im zweiten Drittel gleich vier Mal für jeweils zwei Minuten. Doch wenn es nicht so läuft, dann läuft es auch im sonst so starken Überzahlspiel nicht. Auch mit einem Mann mehr auf dem Eis kamen viel zu wenige Scheiben gefährlich auf das Tor von Kieren Vogel. Der machte ein starkes Spiel und entzauberte die EGDL bei den wenigen klaren Chancen. Er bekam aber auch viel zu viele Schüsse auf seinen Kasten, die er mit einem verschmitzten Lächeln einfach wegfischte. Zu wenig Druck, zu wenig Präzision, die Gastgeber zudem nie um eine Fehlentscheidung verlegen: Sie passten die Scheibe, wenn sie besser geschossen hätten. Und sie schossen, wenn der Pass die bessere Lösung gewesen wäre. Dazu war die Position im Slot vor Vogel viel zu selten besetzt. Und natürlich kommt in einem solchen Spiel auch Pech dazu: Joey Davies traf das Lattenkreuz, Matt Fischer gleich zwei Mal den Pfosten - einmal mit dem Puck, einmal mit dem Kopf. Ein gebrauchter Tag.
Mit zunehmender Spieldauer verrannte sich die EGDL zudem in Einzelaktionen - spätestens, wenn du es erzwingen willst, geht ein solches Spiel verloren. So auch am Freitagabend. Killian Hutt traf im zweiten Drittel früh zum 2:0 (21.), Fabian Staudt (52.) und Aric Schinke (57.) schraubten das Ergebnis noch auf 4:0 in die Höhe. Herford hatte genau das getan, was Diez-Limburg vermissen ließ: Gefährliche Schüsse zum Tor, Keeper zustellen, Scheibe abfälschen und auf den Frühling warten. Bei zwei, eher sogar bei drei Toren war der Puck so abgefälscht, dass Constantin Schönfelder im Rockets-Kasten keine Chance hatte. 
„Man kann der Mannschaft nicht vorwerfen, dass sie total schlecht gespielt hat“, sagte Rockets-Trainer Arno Lörsch. „Wir waren engagiert, uns hat aber die richtige Qualität im Abschluss gefehlt. Und das aggressive Arbeiten vor dem gegnerischen Tor. Da muss in einem Finale dann auch mal ein dreckiges Tor reingewürgt werden, dann sieht das heute Abend direkt ganz anders aus. Herford hatte wie erwartet eine hohe Qualität, dazu aber auch die Geduld. Die haben clever auf ihre Chancen gewartet und hatten dann sicherlich auch ein bisschen Scheibenglück. Wir sind am Ende in den Modus verfallen ,Ich muss es heute alleine rausreißen', was natürlich zu nichts führt. Aber abhaken, die Niederlage raus aus den Köpfen. Wir stehen noch ganz am Anfang der Serie und ich schlage vor, die holen wir uns am Sonntag in Herford wieder zurück."


Ice Dragons Herford
Ice Dragons gewinnen bei den Rockets – Vogel mit Shut Out!
(RLW)  Wenn die beiden offensiv stärksten Teams der Liga im Tempel der Torfeuerwerke am Diezer Heckenweg aufeinander treffen, dann kann ja eigentlich nur ein Schützenfest dabei rauskommen, oder? Ein 7:6 vielleicht, oder ein 9:8? Weit gefehlt! Denn mit einer extrem starken Defensivleistung und einem überragenden Kieren Vogel im Tor entnervten die Ice Dragons, bei denen Leon Nasebandt nach überstandener Erkrankung wieder mit dabei war, dafür aber Nils Bohle nun erkrankt fehlte, die sonst so gefährlichen Angreifer der EG Diez-Limburg, setzten selbst im richtigen Moment die entscheidenden Nadelstiche. Und konnten so am Ende in einer hochklassigen, extrem fairen Partie, am Ende einen verdienten, wenn auch vielleicht um 2 Tore zu deutlichen, 4:0 Auswärtssieg feiern!
Die gut 850 Zuschauer, darunter über 150 Schlachtenbummler aus Herford, sahen dabei von Beginn an 2 nervöse Teams, die ordentlich Respekt vor einander hatten. So waren die ersten beiden Minuten recht zerfahren, was sich jedoch schnell änderte. Beim Versuch Jan-Niklas Linnenbrügger zu checken, erwischte Marijus Maier den Ice Dragons Angreifer eher unglücklich am Knie, Linnenbrügger musste behandelt werden, konnte jedoch später wieder mitwirken.
Maijer, der sich sofort entschuldigte, musste das Spiel bereits nach 3 Minuten mit einer Spieldauerstrafe beenden. Doch diese Überzahl nahm den Ice Dragons nicht die Nervosität, im Gegenteil: Es waren die Gastgeber, die bei numerischem Ungleichgewicht besser ins Spiel fanden. So konnten die Ice Dragons diese 5 Minuten nicht wirklich zu gefährlichen Torchancen nutzen, Kieren Vogel im Herforder Tor hingegen wurde in dieser Zeit tatsächlich öfter geprüft als sein Gegenüber Constantin Schönfelder! Doch nach und nach fanden auch die Ice Dragons besser in Spiel, das nun immer ausgeglichener wurde. Zwar hatten die Gastgeber ein optisches Übergewicht, die Ice Dragons agierten jedoch aus einer sehr sicheren Defensive heraus, ließen Schüsse nur von den Außenbahnen zu und hielten sich ansonsten an die Bewährte Arbeitsteilung: den ersten Schuss hält der Torwart, den Abpraller räumen die Verteidiger weg! Nur ein einziges Mal funktionierte dies nicht, eine Situation, die Killian Hutt nach dem Spiel als 1. Schlüsselszene bezeichnete: Einen der wenigen Schüsse aus kurzer Distanz konnte der Herforder Goalie in der 17. Minute nur prallen lassen, war völlig aus der Position. Die Scheibe landete genau auf der Kelle des Neuwieder Topscorers Matt Fischer, der auch direkt abzog, die mitgereisten Herforder Fans schlugen schon geschockt die Hände vors Gesicht, aber irgendwie schaffte Kieren Vogel es den Nachschuss mit einer artistischen Leistung wegzufischen! Das dann nur 2 Minuten später Sven Johannhardt im Powerplay nach einem Schuss von Staudt goldrichtig stand und den Abpraller unter den Giebel schlenzte, dürfte dann die zweite Schlüsselszene gewesen sein, brachte sie die Ice Dragons doch zum psychologisch günstigsten Zeitpunkt direkt vor der Pause in Führung.
Das zweite Drittel begannen die Gastgeber dann sehr stürmisch und wurden von den aufmerksamen Ice Dragons ausgekontert! Gerade einmal 52 Sekunden waren gespielt, als Gleb Berezovskij über rechts ins gegnerische Verteidigungsdrittel lief und vors Tor passte, wo Killian Hutt eiskalt zum 0:2 verwandelte. Dieser Treffer zeigte Wirkung, nur 30 Sekunden später stand Hutt plötzlich erneut frei vor Schönfelder, dieses Mal jedoch behielt der Goalie die Oberhand. In der Folge konnten die Ice Dragons mehrfach das Unterzahlspiel üben, agierten äußerst aufmerksam und konnten sich auf Kieren Vogel in Galaform verlassen, der jede sich ergebende Chance der Rockets zunichte machte. Desto länger das Drittel lief, desto länger die Ice Dragons in Unterzahl nichts zuließen, desto nervöser wurden die Gastgeber, was zu Fehlpässen im Aufbau führte, die die Ice Dragons zu Kontern nutzen konnten. Doch sowohl Berezovskij, Hutt, Staudt als auch Skinner scheiterten im letzten Moment an Schönfelder, so dass es bis zur Pause beim 0:2 blieb.
Es war klar, dass die Rockets im letzten Drittel noch einmal alles nach vorne werfen würden, um dieses Spiel noch zu drehen. Doch die Ice Dragons, die in Unterzahl ins Drittel starteten, hatten nichts anderes erwartet! Sie ließen sich defensiv nicht aus der Ruhe bringen und schalteten, kaum das Killian Hutt von der Strafbank zurückkam, auf Kontermodus um. Ein langer Pass, plötzlich war Hutt frei vor Schönfelder, doch der Schlussmann der Rockets verkürzte den Winkel und hielt sein Team im Spiel. Während die Rockets nun immer mehr in den Brechstangenmodus verfielen, konterten die Ice Dragons immer wieder gefällig, Tore fielen jedoch nicht. Als dann auch noch der Pfosten für den bereits geschlagenen Kieren Vogel in der 51. Minute rettete, schien das die 3. Schlüsselszene des Spiels zu sein. Denn während man den Gastgebern die Resignation nun anmerkte, waren es die Ice Dragons, die mit ein wenig Glück noch einmal erhöhten! Alexander Lindt hatte sich im gegnerischen Verteidigungsdrittel die Scheibe erkämpft, spielte auf Fabian Staudt. Der drehte sich, bedrängt von einem Verteidiger, um die eigene Achse, schaufelte im Fallen den Puck Richtung Tor, wo er, kurz vor Schönfelder noch einmal abgefälscht, die Richtung wechselte und am machtlosen Keeper vorbei zum 0:3 in die Maschen trudelte. Ob es dieser Treffer war, der die Ice Dragons ein wenig zu sehr euphorisierte? Schwer zu sagen, jedoch verloren sie kurz defensiv die Ordnung, ließen einen Brandgefährlichen Konter zu, den Kieren Vogel in höchster Not gerade so entschärfen konnte. Einen Schreckmoment gab es jedoch trotzdem noch, Vogel prallte bei der Aktion mit Joey Davis zusammen, der Rockets Angreifer geriet ins straucheln und prallte mit dem Kopf an den Pfosten, blieb kurz liegen. Auch hier war dann wieder der eingangs erwähnte Respekt beider Teams im Spiel, Vogel kniete sich sofort neben Davies, erkundigte sich nach dessen Wohlbefinden und half ihm auf. Gegen die immer ungestümer anrennenden Rockets spielten die Ice Dragons nun souverän die Zeit herunter, richteten sich in ihrer defensiven Grundordnung häuslich ein. Als dann noch in der 57. Minute ein Schuss von Aric Schinke abgefälscht seinen Weg in die Maschen zum 0:4 fand, die Ice Dragons sogar wenige Sekunden später noch das 0:5 auf dem Schläger hatten, war die Partie dann endgültig entschieden!


Troisdorf Dynamite
Eine Niederlage zum Saisonende
(LLW)  Das letzte Heimspiel fand unter dem Titel Abschied statt.
Zum einem wollte man sich mit einem guten Spiel von den Fans und Sponsoren verabschieden und außerdem war es das letzte Spiel für Daniel Kolvenbach und Dano Janßen, die Ihre sportliche Laufbahn beenden, um sich nun mehr dem Nachwuchs und Familienleben widmen zu können. Dainiel Kolvenbach konnte leider nicht an seinem Abschiedsspiel teilnehmen, da er mit starker Erkältung passen musste.
Grefrath war in Bestbesetzung angereist. Bei Troisdorf fehlten wegen Krankheit oder Beruf Sebastian Kleimann, Lucas Kürten, Stefan Kaltenborn, Daniel Kolvenbach und Dominik Patt. 
Grefrath startete gewohnt aktiv und mit hohem Tempo, doch Troisdorf hielt dagegen. Erst in den Spielminuten 18 und 20 musste man zwei Gegentreffer hinnehmen. Mit 0:2 wollte Troisdorf nicht in die erste Pause gehen und drängte noch vor der Pausensirene darauf den Anschlusstreffer zu erzielen. Die Uhr stand bei 19:59, als Tobias Schäfer von der blauen Linie den ersten Treffer für Troisdorf erzielte.
Im zweiten Drittel waren gerade einmal 7:31 Minuten gespielt, als Mario Wonde auf Zuspiel von Lucas Hubert und Kevin Stöhr den Ausgleich schoss. Leider konnte Grefrath nur 89 Sekunden später den alten Vorsprung wieder herstellen. Troisdorf erspielte sich im weiteren Verlauf sehr gute Chancen , die jedoch nicht in zählbare Tore umgesetzt werden konnten. So ging es mit 2:3 in die letzte Pause.
Im letzten Drittel war es wieder Troisdorf, die das Spiel bestimmten. In der 52. Spielminuten konnte der Kapitän Lucas Hubert auf Zuspiel von Mario Wonde und Kevin Stöhr den Treffer zum Ausgleich erzielen. Im nachfolgenden offenen Schlagabtausch waren es die Grefrather, die etwas mehr Glück hatten und in der 55. Spielminute den Siegtreffer schießen konnten. In den letzten Sekunden wurde der Troisdorfer Torhüter noch durch einen sechsten Feldspieler ersetzt. Aber auch diese taktische Maßnahme konnte die Niederlage nicht verhindern.
Letztendlich war der entscheidende Unterschied der Kontingentspieler  Roby Haazen bei Grefrath, der an allen Gegentoren beteiligt war.


Landesliga Berlin
Blues gewinnen Saisonabschlussspiel 2017/18
(LLB)  Die Landesligasaison 2017/18 endete am Freitag mit einem Spitzenspiel, die 1b der Berlin Blues, der neue Vizemeister, traf auf den neuen Titelträger ERSC Berliner Bären und gewann mit 4:3 nach Penaltyschießen (2:0/1:1/0:2).
Auf die Tabelle hatte das Ergebnis dieses Spiels keinen Einfluss und so konnten beide ohne Druck aufspielen. Die Bären traten zwar nicht ganz komplett an, trotzdem versuchten sie sich Chancen zu erspielen. Das gelang den Blues zu Beginn besser und André Petters konnte den Vizemeister nach acht Minuten in Führung bringen. Die Blues ließen nicht nach und Tao Freyer gelang nach 13 Minuten das 2:0. 
Kampflos abgeben wollten die Bären das Spiel zwar nicht, ein Break sorgte aber nach 25 Minuten für das 3:0 durch Edgars Baumgardners. Der ERSC versuchte es weiter, aber Patrick Haucke im Tor der Blues hatte einen guten Tag. Auch die Blues hatten weitere Chancen und so musste auch ERSC-Goalie Martin Hummel immer wieder eingreifen. Den Bären gelang dann doch noch der Anschlusstreffer, Harald Kott verkürzte drei Minuten vor der Pause auf 3:1.
Beide Teams hatten auch im letzten Drittel ihre Chancen, spätestens bei den Goalies war aber Schluss. Fünf Minuten vor dem Ende wurde es doch noch spannend. Harald Kott verkürzte nach einem schönen Spielzug auf 3:2. Nun ging es hin und her, beide kämpften auch in diesem Spiel um die Punkte. Und 17 Sekunden vor dem Ende gelang den Bären der inzwischen hochverdiente Ausgleich durch Alexander Seeber.
Im anschließenden Penaltyschießen trafen nur noch die Blues und holten sich so den Zusatzpunkt.
Im Anschluss dieser Partie erfolgte die Siegerehrung. Meister wurde erstmals der ERSC Berliner Bären, Vizemeister die 1b der Berlin Blues, der Bronzeplatz geht an Neuling Eisbären Juniors Berlin. Insgesamt fällt das Fazit der Saison positiv aus, auch wenn auf Grund fehlender Spielzeiten keine Meisterrunde gespielt werden konnte. Die Anzahl der großen Strafen hielt sich in Grenzen, dennoch sollten einige Spieler ihr Auftreten auf dem Eis überdenken. Nun geht es in die verdiente Sommerpause, dann wird die neue Saison geplant.
Von dieser Stelle nochmals Glückwunsch an alle Teams zum erreichten. Und noch ein herzlicher Dank an die Ligenleitung für die gute Zusammenarbeit und ein Dank an alle, die Ergebnisse gemeldet haben. So war es möglich die Tabelle aktuell zu halten.
(Norbert Stramm)


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Sonntag 25.März 2018
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