IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen und Spielankündigungen von Donnerstag 7.Dezember 2017. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West und Regionalliga Ost.
Düsseldorfer EG (DEL)
Krefeld und Wolfsburg zu Gast im ISS DOME
Jede Menge Eishockey! Die Düsseldorfer EG freut sich am Wochenende auf gleich zwei Heimspiele: Am Freitag, 8. Dezember, gastieren die Krefeld Pinguine in Düsseldorf (19.30 Uhr), am Sonntag geben die Grizzyls Wolfsburg ihre sportliche Visitenkarten im ISS DOME ab. ACHTUNG: Erstes Bully ist hier um 17.00 Uhr (nicht 16.30 Uhr)!
Krefeld Pinguine (DEL)
Krefeld Pinguine mit eigenem Stand auf Linner Weihnachtsmarkt
Die Krefeld Pinguine sind am zweiten Adventswochenende mit eigenem Stand zu Gast auf dem beliebten Linner Weihnachtsmarkt. Auf Einladung von Michael Brück vom Winkmannshof werden die Schwarz-Gelben am kommenden Samstag und Sonntag Fanartikel, signierte Weihnachtskugeln und exklusive Weihnachtsmützen sowie ein besonders Ticketpaket verkaufen.
Das 2 für 1-Neujahrspaket beinhaltet jeweils eine Karte für die Partie gegen Straubing und Schwenningen (3.1. und 7.1.) und ist nur auf dem Linner Weihnachtsmarkt erhältlich. Natürlich können auch für alle verbleibenden Heimspiele Tickets zum regulären Preis erworben werden.
Außerdem sind samstags ab 14 Uhr Teile der Mannschaft zu einer Autogrammstunde zu Gast.
Thomas Sabo Ice Tigers (DEL)
David Steckel fällt drei bis vier Wochen aus
Die THOMAS SABO Ice Tigers müssen in nächster Zeit auf David Steckel verzichten. Der 35-jährige Mittelstürmer laboriert an einer Beinverletzung und steht für die nächsten drei bis vier Wochen nicht zur Verfügung.
Aller Voraussicht nach werden dem Team von Rob Wilson mit Brett Festerling (Probleme im Nacken- und Schulterbereich) und Steven Reinprecht (muskuläre Rückenprobleme) am kommenden Wochenende mit den Auswärtsspielen in Wolfsburg und Köln zwei weitere wichtige Spieler fehlen.
Bayreuth Tigers (DEL2)
Zwei wichtige Duelle warten auf die Tigers
Bevor sich die Taktung der Spiele in Richtung Weihnachten und Jahreswechsel noch einmal deutlich erhöht, stehen noch zwei Doppelspieltage auf dem Programm. Am Freitag (20 Uhr) kommen zum Heimspiel mit der Autohausgruppe Dornig als Sponsor oft the Match die Heilbronner Falken in den Tigerkäfig, am Sonntag (17 Uhr) führt der Spielplan die Tigers zu den Lausitzer Füchsen.
Trotz erneut großer Hoffnungen auf eine starke Saison ist man in Heilbronn auch in dieser Saison nur schwer in die Gänge gekommen. 11 Sommer-Neuzugänge sollen dazu beitragen, die Playdowns zu vermeiden endlich wieder eine erfolgreiche Saison zu spielen. Bisher mag das aber noch nicht so recht gelingen, denn die Leistungen der Falken sind sehr unkonstant. Die offensive Produktion mit bisher74 Toren bewegt sich auch dank der beiden neuen Kanadier Justin Maylan (6 Tore /18 Vorlagen) und Brandon Alderson (11/16) im Mittelfeld der Liga, doch die Defensive bereitet wie schon in den vergangenen Jahren große Sorgen. Hinter Aufsteiger Bad Tölz stellt man mit schon 85 Gegentoren die zweitschlechteste Abwehr der Liga, wobei auch Goalie Andrew Hare, letztes Jahr noch einer der Stützen im Kampf um den Klassenerhalt, nicht mehr an diese Leistungen anknüpfen konnte. Dieser Tage reagierte man auf dieser Position, löste den Vertrag mit dem Kanadier auf und sicherte sich die Dienste des Slowaken Marcel Melichercik, der zuletzt für Bozen in der EBEL im Tor stand. Der DEL-erfahrene Matt MacKay, im Sommer von den Augsburger Panther nach Heilbronn gekommen, hat den Club inzwischen schon wieder in Richtung Krefeld verlassen. Zuletzt gelangen den Falken einige wichtige Siege, sodass sie in der Tabelle an den Tigers vorbeiziehen konnten und nun mit einem Punkt mehr auf Platz 11 liegen. Im ersten Duell der Saison gaben die Tigers eine zwischenzeitliche 4:1-Führung noch aus der Hand und unterlagen schließlich im Penaltyschießen.
Mit den Lausitzer Füchsen wartet am Sonntag der punktgleiche Tabellennachbar auf die Tigers. In Weißwasser hat man auf den nicht optimalen Saisonstart ebenfalls reagiert: Nach einer überaus erfolgreichen Saison hatten Topspieler wie Jakub Svoboda, Dennis Swinnen und Jeff Hayes die Füchse verlassen, insgesamt 14 Neuzugänge galt es ins Team zu integrieren. Einige Spieler brachten aber nicht die erwarteten Leistungen, sodass man reagieren musste: Mit Roope Ranta und Jeff Hayes wurden zwei Stürmer zurückgeholt, die bereits in der vergangenen Saison in der Lausitz aktiv waren. Damals wurde Ranta als Ersatz für den verletzten Hayes verpflichtet, nach dessen Genesung zog es Ranta zum SC Riessersee. Beide waren zu Saisonbeginn in Schweden aktiv und liefern seit ihrer Rückkehr etwa 1 Punkt/Spiel. Angreifer Kyle Just hat Weißwasser inzwischen mit dem Ziel Sonthofen in Richtung Oberliga verlassen.
Neben dieser Veränderung gab es zu Beginn der Woche einen weiteren Paukenschlag. Hannu Järvenpää, in der letzten Saison noch Trainer des Jahres, bat um die Auflösung seines Vertrags. Inzwischen wurde Robert Hoffmann vom Co- zum Chef-Trainer befördert und mit der Aufgabe betraut, das Team in ruhigere Zeiten zu führen und den Einzug zumindest in die Pre-Playoffs zu schaffen.
Auf Seiten der Tigers ist das Lazarett weiter gut gefüllt. Bei Eugen Alanov und Sergej Stas ist ein Einsatz noch nicht möglich, Jan Pavlu kann vielleicht in der nächsten Woche wieder aufs Eis gehen. Neben dem langzeitverletzten Sebastian Mayer fehlen weiter Luca Gläser und Valentin Busch, die bei der U20-Nationalmannschaft sind. Martin Heider hat zwar trainiert, ob er aber spielen kann, wird sich erstkurzfristig entscheiden. Einziger sicherer Rückkehrer ist Ivan Kolozvary, der seine Erkrankung überstanden hat und am Wochenende auflaufen wird.
Eispiraten Crimmitschau (DEL2)
„Wir brauchen unbedingt ein Erfolgserlebnis!“ - Kim Collins vor den Partien gegen Bietigheim und Frankfurt
Die Eispiraten Crimmitschau wollen am kommenden Punktspielwochenende endlich wieder in die Erfolgsspur zurück. Dabei trifft das Team von Kim Collins auf die Bietigheim Steelers und die Wölfe Freiburg. Vor den beiden schweren Spielen sprach der Cheftrainer der Westsachsen unter anderem über sein Personal, Neuzugang Scott Allen, die angedachte Formation und die Ursache für die letzte Niederlagenserie.
Kim Collins will vor dem kommenden Punktspielwochenende nicht zurückschauen. Die volle Konzentration liegt nach den jüngsten Niederlagen nun auf Bietigheim und Freiburg. „Die Steelers gehören für mich zu den besten Teams der Liga, zusammen mit Frankfurt und Kassel. Es ist wichtig, dass wir hinten gut stehen und vor dem gegnerischen Tor wieder effizienter werden“, so der 55-jährige Coach. Zwar denkt Collins von Spiel zu Spiel, doch der Eishockeylehrer meint auch, dass seine Mannschaft im Breisgau punkten muss. „Freiburg hat eine gute Form, es wird für uns also nicht einfach. Dennoch müssen wir solche Spiele gewinnen, wenn wir in der Tabelle oben dran bleiben wollen“.
Zudem sprach Kim Collins in der heutigen Presserunde über:
… das Personal: Heute ist ein Entscheidungstag! Danny Pyka und Christoph Kabitzky konnten gestern voll mittrainieren. Jetzt müssen wir schauen, ob die Ärzte hier grünes Licht geben. Will Weber soll auch spielen. Er hat am Dienstag noch gefehlt, aber gestern auch voll am Training teilgenommen. Benjamin Kosianski wird Ende Dezember wieder zum Team stoßen. Aber bei ihm gilt das Gleiche, wie bei Willy Rudert oder Viktor Braun. Sie sollen erstmal nur mittrainieren und noch nicht in der DEL2 zum Einsatz kommen.
… den neuen Stürmer Scott Allen: Er ist ein super Typ und hilft uns in der Kabine und auf dem Eis. Er hat eine sehr positive Einstellung, ist schnell und hat einen sehr guten Schuss. Außerdem ist Scott bereit, hart zu arbeiten. Das brauchen wir!
… die angedachte Formation am Wochenende: Scott Allen rutscht mit in die erste Reihe und spielt da neben Robbie Czarnik und Jordan Knackstedt. Dafür rutscht Ivan Ciernik wieder in die dritte Reihe, wo er bestenfalls neben Dominic Walsh und Christoph Kabitzky, sollte er spielen können, auflaufen wird. Die zweite Reihe werde ich nicht verändern. Gollenbeck und Keil bekommen auch ihre Eiszeit. Ich bin mir aber noch nicht sicher, ob wir einen Verteidiger mit in die vierte Reihe stecken oder ob manche Spieler einen Doppelwechsel bekommen. Elia Ostwald wird wieder in der Verteidigung spielen.
… die Ursachen für die jüngsten Niederlagen: Ganz klar, wir schießen keine Tore! In den letzten sieben Spielen haben nur drei unterschiedliche Spieler für uns getroffen. Das reicht eben nicht, um über einen längeren Zeitraum erfolgreich zu sein. Czarnik, Knackstedt, Saarinen und auch Pohl haben derzeit zudem kein Scheibenglück. In dieser Phase sind dann eben auch andere Spieler gefordert, Tore zu schießen.
… die Köpfe seiner Spieler: Das ist zurzeit keine einfache Situation für uns. Wir brauchen unbedingt wieder ein Erfolgserlebnis! Das ist wichtig, damit wir endlich wieder mit Selbstvertrauen auf das Eis gehen können. Dann fällt es meinen Jungs auch leichter, ihr Spiel zu spielen.
Wölfe Freiburg (DEL2)
EHC prüft Bad Nauheim und Crimmitschau - Heimspiel am Sonntag
Mit 4:2 haben die Wölfe am Sonntag in Frankfurt gewonnen - ein Ergebnis, mit dem selbst glühende EHC-Anhänger nicht unbedingt gerechnet hätten. Nun gilt es, das Selbstbewusstsein mitzunehmen in die nächsten Spiele. In diesen treffen die Breisgauer zunächst auf den EC Bad Nauheim, ehe das Heimspiel am Sonntag gegen Crimmitschau auf dem Programm steht.
Der Überraschungscoup vom Main führte allen Beteiligten vor Augen: Die Marschroute, mit der die Freiburger in ihre Partien gehen, kann selbst gegen ausgewiesene Top-Teams zum Erfolg führen. Ebenso klar ist aber, dass in der zweithöchsten deutschen Eishockeyliga DEL2 in jedem Match alles passen muss, um es erfolgreich zu bestreiten: Leichte Gegner gibt es nicht - nicht für den amtierenden Champion Frankfurt und erst recht nicht für den EHC Freiburg, der für jeden Puckgewinn, jedes Tor, jeden Punkt unglaublich hart arbeiten muss.
Diese Unberechenbarkeit ist es, die der DEL2 ihren Thrill-Faktor verleiht. Spannung schwebt daher auch über den beiden Partien des Wochenendes: Sowohl Bad Nauheim als auch Crimmitschau sind Teams, die für den EHC Freiburg in den vergangenen Jahren nicht außer Reichweite waren, die heuer aber schwer einzuschätzen sind. Bad Nauheim, der neue Club des bisherigen Freiburger Verteidigers Jannik Woidtke, rangiert einen Platz über den Blau-Weiß-Roten: Die Hessen sind mit 32 Punkten Neunter, Freiburg steht mit 26 Zählern - bei einer Partie mehr - auf dem zehnten Platz.
Der Sonntagsgast aus Crimmitschau hat bisher 36 Punkte gesammelt, was zu einem guten siebten Tabellenplatz führt. Zuletzt haben die Westsachsen aber fünfmal in Folge verloren. Zum Vergleich: Der EHC Freiburg ging in den zurückliegenden fünf Spielen dreimal als Sieger vom Eis.
Ein Aufwärtstrend ist wohl nicht nur zufällig seit der Ankunft von Mark Mancari zu verzeichnen. Der 32-jährige Kanadier hat sich auf und neben dem Eis zu einem Leader im Wolfstrikot entwickelt - und zu einem Fanliebling sowieso. Die Wahl zum Spieler des Monats November hat Mancari mit einem rekordverdächtigen Stimmenanteil gewonnen; vor der Partie gegen Crimmitschau wird er dafür geehrt. Doch der EHC Freiburg ist keine Ein-Mann-Show, im Gegenteil: Es ist das Mannschaftgebilde, das Erfolge wie in Frankfurt möglich macht. Dazu leisten gerade auch Arbeiter wie Julian Airich (Foto: Seeger), Jakub Babka oder Kapitän Philip Rießle ihren Anteil - um nur drei der Akteure zu nennen, die weniger im Mittelpunkt stehen als Skorer wie Mancari, Linsenmaier, Billich oder Kunz, die aber genauso fürs Team brennen wie die Stars. Das macht den EHC Freiburg aus.
Die Partie in Bad Nauheim beginnt am Freitag um 19.30 Uhr, das Heimspiel gegen Crimmitschau steigt am Sonntagabend: Eröffnungsbully in der Franz-Siegel-Halle ist um 18.30 Uhr. Ob und welche Doppellizenzspieler aus Schwenningen auflaufen werden, lässt sich erst am Spieltag mit Gewissheit sagen. Ebenso wird immer erst kurzfristig bekannt gegeben, welche vier der fünf zur Verfügung stehenden Kontingentspieler zum Einsatz kommen werden. Verletzt fehlen weiterhin Marc Wittfoth und Gabriel Federolf.
Kassel Huskies (DEL2)
Highlight-Wochenende für die Huskies
Mit vier „Dreiern“ in Folge und einer Serie von neun Heimsiegen am Stück im Rücken starten die Kassel Huskies in das bevorstehende DEL2-Wochenende.
Herausragend präsentierte sich zuletzt vor allem das Unterzahlspiel der Schlittenhunde: Das letzte
Tor mit einem Mann weniger auf dem Eis kassierten sie am 29. Oktober in Weißwasser, seitdem
wurden 31 Unterzahlsituationen ohne Gegentor überstanden. Eine Qualität, die vor allem am Freitag
gefragt sein wird, denn dann gastiert mit den Löwen Frankfurt das mit Abstand beste Powerplayteam
der Liga in der Kasseler Eissporthalle, Spielbeginn ist 19:30 Uhr. Zwei Tage später macht sich dann
ein Sonderzug mit über 600 Fans vom Kasseler Hauptbahnhof auf den Weg Richtung Bad Tölz, um
die Huskies beim Auswärtsspiel gegen die Tölzer Löwen lautstark zu unterstützen.
Manuel Klinge (fällt bis Saisonende aus) und Mirko Pantkowski (bei der U20-Weltmeisterschaft Div.I)
sind am Highlight-Wochenende nicht mit dabei – ein großes Fragezeichen steht hinter den Einsätzen
von Thomas Merl, Andy Reiss und Toni Ritter. Weiter unterstützt werden die Huskies von den
Förderlizenzspielern John Rogl und Kevin Maginot.
Nach dem DEL2-Meistertitel im April dieses Jahres gehören die Löwen Frankfurt auch in dieser
Saison zu den Topfavoriten auf den Siegerpokal. Von einem Meister-Fluch, den die amtierenden
Titelträger in den letzten Jahren stets befiel, war in der Mainmetropole bisher noch nicht viel zu
spüren, denn das Team von Cheftrainer Paul Gardner liegt lediglich einen Zähler hinter dem
Tabellenführer aus Bietigheim.
Zu dieser Saison entschieden sich die Verantwortlichen dafür, die vier verfügbaren
Ausländerlizenzen komplett in den Sturm zu investieren. Zu den Meisterspielern Pat Jarrett, C. J.
Stretch und Matt Pistilli gesellte sich außerdem Wade MacLeod. Dieser sollte ursprünglich schon
vor einem Jahr für die Löwen aufs Eis gehen, eine Tumorerkrankung durchkreuzte diese Pläne aber
tragischerweise. Heute ist MacLeod allerdings vollständig genesen und wirbelt mit einem Jahr
Verspätung nun die Defensivreihen der Gegner durcheinander. Neben Topscorer C. J. Stretch und
dem Deutsch-Kanadier Tyler Gron sind insbesondere zwei Abwehrspieler die beste Offensive der
Liga verantwortlich: Tim Schüle und Dominik Tiffels kamen aus der DEL nach Frankfurt und glänzten bereits mit läuferischer Klasse, Spielübersicht und Torgefahr.
Brett Jaeger, MVP der letzten Playoffs, ist nach einem Bandscheibenvorfall noch nicht im Vollbesitz seiner Kräfte. Ihn vertreten derzeit noch die jungen Florian Proske und Hannibal Weitzmann, die beide eine Fangquote von über 90 % vorweisen können.
Das Hessenderby wird im Livestream auf www.sprade.tv übertragen.
Sonderzug rollt zu den Tölzer Löwen
Fast schon traditionell machen sich die Fans der Kassel Huskies einmal pro Saison per Sonderzug auf dem Weg zu einem Auswärtsspiel. Diesmal führt die Reise nach Bad Tölz, wo die Schlittenhunde am Sonntag ab 17 Uhr auf die heimischen Löwen treffen.
Die Tölzer Löwen sicherten sich in diesem Frühjahr mit der Finalteilnahme in der Oberliga Endrunde die sportliche Qualifikation für die DEL2. Nachdem man im Jahr 2012 noch auf den Aufstieg verzichtete, wurde nun der Schritt gewagt. Mit knappem Budget ausgestattet zählt für das Team von Rick Böhm nur der Klassenerhalt.
Topscorer der Löwen ist derzeit ein alter Bekannter: Mit 22 Punkten grüßt Philipp Schlager von der Spitze der internen Wertung. Leistungsträger ist neben Andreas Schwarz, der zu den punktbesten Verteidigern der Liga gehört, auch Oldie und Ex-Husky Klaus Kathan, der im Alter von 40 Jahren den Sprung in die DEL2 nicht bereut haben dürfte. Mit Joonas Vihko kehrte vor kurzem ein finnischer Routinier nach mehrwöchiger Verletzungspause in den Kader zurück und soll der Offensive künftig mehr Tiefe verleihen.
Derzeit tragen die Löwen als Tabellenletzter zwar die Rote Laterne durch die Liga spazieren, gerade vor heimischer Kulisse gelang ihnen jedoch bereits die ein oder andere Überraschung. Die Konkurrenz aus Bayreuth, Weißwasser, Freiburg, Heilbronn und Garmisch-Partenkirchen verließ das Eis der Hacker-Pschorr-Arena bereits als Verlierer.
Lausitzer Füchse Weißwasser (DEL2)
Viktor Lennartsson wird ausgeliehen - Stürmer bleibt bis 7. Januar bei Oberligist Landshut
Die Lausitzer Füchse haben sich entschlossen, Viktor Lennartsson vorübergehend auszuleihen. Der schwedische Stürmer soll damit mehr Spielpraxis erhalten. Lennartsson wird bis 7. Januar 2018 für Oberligist Landshut zum Einsatz kommen. Sollte in dieser Zeit ein ausländischer Füchse-Spieler ausfallen, dann besteht die Möglichkeit ihn zurück zu holen. In 15 DEL2-Einsätzen kam Lennartsson auf fünf Tore.
Lindau Islanders (OLS)
EV Lindau Islanders wollen Landshut Paroli bieten
Zum ersten Mal in dieser Saison heißt es am Freitag (19:30 Uhr) EVL gegen EVL, wenn die EV Lindau Islanders den EV Landshut empfangen. Eine weitere schwere Prüfung für die Lindauer gegen den Tabellenvierten.
Gemessen an der aktuellen Verfassung beider Mannschaften dürfte es ein Highlight im Eichwald werden. Schließlich haben die Islanders ihre letzten vier Heimspiele allesamt gewonnen. Aber auch der ehemalige Deutsche Meister hat eine kleine Serie im Gepäck, gewannen die Niederbayern doch drei Spiele in Folge. Dies ist umso bemerkenswerter, da die Landshuter doch einige Personalprobleme mit sich herumschleppen. Immer wieder müssen sie die Ausfälle von Offensivkräften hinnehmen, zuletzt den des Kapitäns und Topscorers Billy Trew, der mit einem Innenbandriss länger ausfallen wird. Zudem scheint der Einsatz von David Wrigley fraglich, der am letzten Wochenende sogar einen Kieferbruch und eine Gehirnerschütterung erlitten haben soll. Damit würden zwei der ligaweit besten Spieler fehlen. Hochwertigen Ersatz gibt es schon. Vom DEL2 Klub Lausitzer Füchse haben sich die Niederbayern den schwedischen Stürmer Viktor Lennartsson ausgeliehen.
Die Neuverpflichtung, der große Kader und die traditionell gute Landshuter Nachwuchsarbeit machen es aber möglich, die Ausfälle zu kompensieren. Trainer Axel Kammerer kann auf zahlreiche Spieler aus dem DNL zurückgreifen, die sich unbedingt im Seniorenbereich bewähren wollen und sich dementsprechend auch in die Aufgaben hineinknien. Ein Musterbeispiel ist dabei der 18jährige Alexander Ehl, der zuletzt beim 5:4 Sieg nach Verlängerung gegen Tabellenführer Deggendorf den Siegtreffer erzielte. Es war bereits das neunte Saisontor des Talents. Das Duell zwischen dem Landshuter und dem gleichaltrigen Lindauer Top- Talent Tim Brunnhuber dürfte eines von vielen spannenden am Freitag werden. Grundsätzlich wollen die Islanders gegen die individuelle Klasse des Tabellenvierten wieder ihre mannschaftliche Geschlossenheit setzen, die beim 5:3- Sieg gegen Weiden Trumpf war.
„Landshut muss von Anfang spüren, dass es schwer ist, bei uns zu punkten“, sagt Trainer Dustin Whitecotton, der offen lässt, ob er mit Brunnhubers Rückkehr auch zu den vorherigen Sturmreihen zurückkehren wird. „Manchmal tut Veränderung gut und gibt neuen Schwung.“ Damit könne man auch Spielern wieder Selbstvertrauen zurückgeben, die einen kleinen Durchhänger haben. Gerade in der aktuellen Phase – die Islanders bestreiten im Dezember zehn Spiele in 30 Tagen – „brauchen wir jeden einzelnen Spieler in guter Verfassung.“ Ist dies der Fall, sehen sich die Islanders nicht chancenlos gegen den Favoriten, zumal sie ein großes Ziel haben: Erstmals gegen den großen EVL zu punkten. Das gelang nämlich in der vergangenen Saison in den vier Vergleichen nicht.
Unterdessen ist der Kader der Islanders etwas kleiner geworden. Torhüter Henning Schroth, in der Hierarchie zuletzt hinter David Zabolotny zurückgefallen, bat um Vertragsauflösung. Dem entsprachen die Islanders, die sich mit Nils Velm als Back-Up gut aufgestellt sehen. Schroth wird wohl in die DEL2 wechseln.
Sonthofen Bulls (OLS)
Bulls gehen gestärkt in Spiele gegen Waldkraiburg und Rosenheim - ERC Sonthofen bietet Kombiticket für nächsten drei Heimspiele an
Mit frischem Schwung startet der ERC Sonthofen in das bevorstehende Spielwochenende der Eishockey- Oberliga-Süd. Im Heimspiel am Freitagabend (20 Uhr) gegen Waldkraiburg und am Sonntag auswärts in Rosenheim kommt erstmals Neuzugang Kyle Just zum Einsatz. Der Stürmer mit Trikotnummer 73 war erstmals am Dienstag in Sonthofen aufs Eis gegangen und soll möglichst gleich auf Torejagd für die Bulls gehen.
Einen möglichen Goalgetter kann der ERC Sonthofen im Kampf um eine Playoff-Teilnahme gut gebrauchen. Derzeit stehen die Oberallgäuer auf dem siebten Platz, punktgleich mit Lindau. Mit Siegen am kommenden Wochenende könnten die Bulls ihre Position festigen und vielleicht sogar den Abstand an die oberen Ränge verkürzen.
Waldkraiburg war bislang eher Punktelieferant für alle Clubs auf den Tabellenplätzen eins bis acht. Nur gegen Miesbach und Weiden konnten die Oberbayern bislang gewinnen. Von Haus aus einen Sieg einzukalkulieren, soweit würde ERC-Trainer Heiko Vogler aber nie gehen. Seit Saisonbeginn predigt der 33-Jährige unermüdlich, dass es keine leichten Gegner in dieser Oberligasaison gebe. Daher werden die Bulls ihre hervorragende Defensivarbeit auch gegen die Löwen in der heimischen Eissporthalle aufrechterhalten. Die Torgaranten Brent Norris (13 Treffer) und Daniel Hämmerle (6) auf Waldkraiburger Seite gilt es erst gar nicht bis zur Krake, ERC-Torhüter Patrick Glatzel, durchkommen zu lassen. Mit gezielten Nadelstichen in der Offensive sollen die Gäste schließlich bezwungen werden.
Deutlich schwerer wird die Partie am Sonntag in Rosenheim. Auf der einen Seite sind die Starbulls aus Oberbayern Tabellenführer, andererseits konnten die Sonthofer bei der 1:3-Niederlage im Heimspiel vor einigen Wochen erstaunlich gut mithalten und hätten durchaus die Chance gehabt, das Ergebnis auch anders zu gestalten. Mit gleich fünf Toptorschützen sind die Rosenheimer allerdings bestens aufgestellt. Draxinger führt die Truppe vor Zick mit 10 Treffern an. Erfreulich: Im Defensivbereich kommt auf Seiten des ERC Sonthofen Sean Morgan zurück in den Kader. Der Routinier hatte vergangenes Wochenende wegen einer kleineren Verletzung pausieren müssen.
Speziell für die kommenden drei Heimspiele, beginnend mit dem Waldkraiburg-Spiel, gibt es am Freitag ein Kombiticket zu erwerben. Mit der von „Allgäuer Kraftwerke“ präsentierten Karte können die Heimspiele gegen Waldkraiburg, das Allgäu-Derby gegen Memmingen und gegen Weiden zum Sonderpreis von 29 Euro (ermäßigt 24 Euro) besucht werden. Falls jemand ein Spiel nicht ansehen kann, darf die Karte auch an jemand anderen übertragen werden, teilt der ERC Sonthofen mit. Die Tickets sind ausschließlich an der Abendkasse beim Waldkraiburg-Spiel erhältlich! Bereits erworbene Eintrittskarten aus dem Vorverkauf können in ein Kombiticket umgetauscht werden.
Wohnbau Moskitos Essen (OLN)
Klappt einfach weiter punkten?
Sieben Spiele sind noch zu spielen, spätestens dann wird klar sein, ob die Wohnbau Moskitos es unter die ersten sieben Mannschaften geschafft haben. Dabei ist das kommende Spiel, am Freitag um 20 Uhr in der Eissporthalle von der Papierform wohl das Leichteste. Ungleich schwerer wird es da wahrscheinlich am kommenden Sonntag, wenn sich die Hamburg Crocodiles am Essener Westbahnhof vorstellen. (18:30 Uhr – Eissporthalle Essen-West)
Zunächst müssen Frank Gentges und sein Team also in den Bus, die Fahrt geht an die Ostsee zum aktuellen Tabellenletzten nach Timmendorf. Ganze zwei Punkte haben die Spieler von Trainer Steve Pepin bisher in 19 Pflichtspielen einspielen können, mit 128 Gegentreffern hat die Mannschaft fast 30 Treffer mehr kassieren müssen, als die Harzer Falken auf dem vorletzten Platz. Allerdings sind den Timmendorfern auch drei Punkte aus dem Sieg gegen Erfurt aberkannt worden. Einzig und alleine im Heimspiel gegen Tabellenprimus Leipzig überraschte das Team und fuhr einen Sieg in der Overtime ein. Bereits sechs Mal kassierten Gulda und Co. bereits neun Gegentore in der laufenden Saison, am letzten Sonntag gab es gar 11 Gegentreffer, 747 Zuschauer sahen das Torspektakel am Herner Gysenberg. Die Wohnbau Moskitos sind allerdings in den letzten Wochen, was Gegner aus den unteren Tabellenregionen angeht, oft nicht in letzter Konsequenz konzentriert. Das muss das Team von Cheftrainer Frank Gentges jedoch auch an der Ostsee sein, die Situation in der Tabelle ist reichlich eng.
Am Sonntag kommt dann das Team der Hamburg Crocodiles an den Essener Westbahnhof. Mit 24 Punkten stehen die Hamburger im Moment zwei Plätze hinter Essen. Doch der Rückstand von neun Punkten sollte nicht täuschen, gegen das Team von der Elbe ist höchste Konzentration gefordert. Sicherlich wird man sich bei den Crocodiles den aktuellen Tabellenplatz auch anders vorgestellt haben, was aber nichts zur Qualität der Hamburger Mannschaft aussagt, eher zur Ausgeglichenheit in der Liga. Schubert, Mitchell und McGowan sind sicher die schillernden Spieler im Team von Trainer Herbert Hohenberger, doch ganz oben steht ein anderer, Andre Gerartz. Vor allem das kanadische Duo Mitchell/McGowan scheint in dieser Saison nicht so in die Saison zu finden wie in der letzten Saison. Vor gut einem Monat hatten die Wohnbau Moskitos bereits das Vergnügen des Aufeinandertreffens und es war eine denkbar knappe Angelegenheit. Am 03.11. spielten die Wohnbau Moskitos in Hamburg, kassierten kein Gegentor und Andrej Bires machte nach knapp zwei Minuten in der Verlängerung alles klar. Für den weiteren Saisonverlauf wäre es perfekt, wenn die Wohnbau Moskitos auch am Sonntagabend wieder als Sieger das Eis verlassen könnten, ohne Overtime.
Herner EV (OLN)
Blick nach vorne – Volle Konzentration auf das Wochenende!
Am Wochenende muss sich der Herner EV in der Oberliga Nord mit den Harzer Falken und den Erfurter Drachen auseinandersetzen. Zuerst steht dabei am Freitagabend ab 20 Uhr am Gysenberg das Heimspiel gegen das Team aus Braunlage auf dem Spielplan. Am Sonntagnachmittag folgt dann ab 16 Uhr die Auswärtsbegegnung bei den TecArt BlackDragons in der Landeshauptstadt Thüringens. In den jeweiligen Hinspielen gab es für den HEV unterschiedliche Ergebnisse. Gegen Erfurt gab es nach 0:2-Rückstand noch einen 7:4-Heimerfolg, in Braunlage musste man sich trotz zweimaliger Führung mit 3:4 in der Overtime geschlagen geben. „Die Mannschaft schaut nach vorne. Wir haben in der Woche mit der neuen sportlichen Führung gut und intensiv trainiert. Alle haben voll mitgezogen. Wir wollen die nächsten wichtigen Punkte holen, denn natürlich bleibt ein Platz unter den besten sieben Teams weiterhin unser erklärtes Ziel. Zudem haben wir gerade gegen Braunlage noch etwas gut zu machen, denn bei der Overtime-Niederlage beim Hinspiel im Harz lief es nicht so toll. Wir müssen voll konzentriert sein und vor allem auch die Kleinigkeiten richtig machen sowie an die positiven Leistungen des letzten Wochenendes anknüpfen“ meint HEV Kapitän Stephan Kreuzmann. Assistenzkapitän Michel Ackers ergänzt: „Die Stimmung im Team ist gut, das Vergangene ist abgehakt. Der frische Wind durch den Trainerwechsel ist auch eine Chance für die Spieler, die bisher nicht so viele Einsatzzeiten bekommen haben. Natürlich müssen wir uns auf ein verändertes System einstellen, aber wir sind zuversichtlich dass uns das schnell gelingt. Alle sind zuversichtlich dass wir unsere Ziele erreichen. Wir sind sicher, dass gerade jetzt auch unsere Fans die entsprechende Unterstützung zeigen.“ Die Harzer Falken stehen zwar lediglich auf dem 13. Platz der Tabelle, aber das Team vom Wurmberg, das schon seit einiger Zeit vom Club Vorsitzenden Bernd Wohlmann trainiert wird, versteht sich bestens darin gerade die vermeintlichen Favoriten zu ärgern. Der HEV musste das Anfang November hautnahe erleben und zuletzt mussten auch die Saale Bulls sowie die Essener Moskitos bei ihren Heimspielen gegen die Falken jeweils in die Overtime. Vor allem Stürmer Viktor Elias Bjuhr ist zu beachten. Der schwedische Stürmer wechselte erst Anfang November von Duisburg in den Harz, konnte sich aber mit nur acht Spielen bereits auf Platz zwei der internen Scorerliste setzen. Die Erfurter Black Dragons spielen bisher eine sehr gute Rückrunde. So konnten aus den letzten sechs Spielen fast so viele Punkte geholt werden wie in den 13 Partien der Hinrunde. Das Team von Thomas Belitz ist insgesamt sehr ausgeglichen besetzt, die drei Top-Scorer sind die Routiniers Michal Vazan, Robin Sochan und Carsten Gosdeck. Die beiden letzten Heimspiele konnten die Erfurter in der Nachspielzeit für sich entscheiden. Gegen Halle war es Verteidiger Robin Sochan, der nach nur 17 Sekunden in der Overtime den Siegtreffer erzielen konnte, eine Woche zuvor verwandelte Carsten Gosdeck gegen die Hannover Indians den entscheidenden Penalty. Der Herner EV will am Freitag beim Heimspiel gegen die Harzer Falken mit vier Blöcken antreten. Deshalb werden die Förderlizenzspieler aus der Krefelder DNL-Mannschaft, die in der Woche beim Training bereits intensiv mitgewirkt haben, beim Trainer-Debüt von Trainer Elmar Schmitz am Herner Gysenberg dabei sein. Leider trifft das nicht auf Maik Klingsporn zu, der Verteidiger fällt verletzungsbedingt aus.
Rostock Piranhas (OLN)
Piranhas vor schweren Aufgaben
Als Favorit geht der Gegner des kommenden Auswärtsspiels in die Partie. Er gilt als das „ Überraschungsteam“ der Liga. Die Rede ist von den EXA Icefighters Leipzig. Mit 47 Punkten führen sie mit einer Tordifferenz von plus 49 die Tabelle an. In 19 Spielen gingen sie 14 Mal als Sieger vom Eis. Ein einziges Mal mussten sie eine Niederlage in der regulären Spielzeit hinnehmen und zwar am vergangenen Freitag in der Partie gegen den ECC Preussen Berlin. Aber am Sonntag konnten sie dies mit einem deutlichen 6:1 Sieg über die Hamburg Crocodiles wieder wettmachen. Die Regie an der Bande führt seit dem 1. Juni 2015 der gebürtige Berliner Sven Gerike. Ein Teil des Erfolgsrezeptes des Trainers ist sicherlich, dass es ihm gelang, das Team der vergangenen Saison zusammen zu halten. Nur vier Spieler wurden neuverpflichtet und das Trio im Leipziger Tor. Das Spiel beginnt in der kw-Rent Eisarena, auch liebevoll das Zelt genannt, am Freitag um 20.00 Uhr.
Nicht sehr ruhmreich aus Sicht der Rostock Piranhas endete das erste Aufeinandertreffen mit dem Gegner des nächsten Heimspiels. Die Hannover Scorpions übernahmen nach gut der Hälfte des Spiels die Regie und bereiteten den Rostockern eine 7:2 Niederlage. Noch ist aber auch der Einzug der Hannoveraner in die Qualifikationsrunde nicht 100 prozentig sicher. Zu eng ist der Punkteabstand im Mittelfeld der Tabelle. Derzeit belegen sie mit 37 Punkten den fünften Platz. Entsprechend zielgerichtet werden sie die Partie in Rostock in Angriff nehmen. Anbully in der Rostocker Eishalle ist wie gewohnt um 19.00 Uhr.
Schaut man auf die Tabelle, sieht man, wo das Problem der Piranhas derzeit liegt. Trotz ebenbürtiger Spielweise mit den Mannschaften des oberen Tabellendrittels, rangieren sie auf Platz 10 mit 22 Punkten. Allein die Tore wollen nicht fallen. Durch den Sieg in Braunlage am letzten Sonntag konnte man wieder an den Black Dragons vorbeiziehen. Das Ziel Qualifikationsrunde nehmen sie weiter in Angriff. Immerhin sind noch 21 Punkte in dieser Runde zu vergeben.
Buchloe Pirates (BYL)
Piraten empfangen Füssen zum Ostallgäuderby / ESV Buchloe trifft am Sonntag zu Hause auf den Altmeister – zuvor geht es am Freitag nach Erding
Ein interessantes und zugleich aber auch anspruchsvolles Wochenende liegt vor dem ESV Buchloe in der Eishockey Bayernliga. Denn am Sonntag treffen die Freibeuter auf den Ostallgäuer Nachbarn EV Füssen, der ab 17 Uhr in der Buchloer Sparkassenarena zum Derby gastiert. Zunächst müssen die Gennachstädter aber am Freitag bereits das dritte Auswärtsspiel in Folge absolvieren, dass die Piraten ab 20 Uhr nach Erding führt.
Das letzte Wochenende verlief für den ESV mit den beiden Niederlagen gegen Höchstadt und Pegnitz alles andere als optimal. Zwar zogen sich die Schützlinge von Trainer Topias Dollhofer beim Spitzenreiter in Höchstadt (3:5) noch durchaus achtbar aus der Affäre, doch die anschließende 2:5 Niederlage am vergangenen Sonntag im Pegnitzer Schneetreiben was so sicher nicht unbedingt eingeplant. Hier hatten die Buchloer allerdings auch mit den widrigen äußeren Bedingungen Pech, was jedoch auch nichts an der Tatsache ändert, dass man nach dem punktlosen letzten Wochenende erst einmal aus den Top Acht auf Rang neun abgerutscht ist. „In der Endabrechnung fragt keiner mehr danach, wie das Wetter war“, meint auch Coach Topias Dollhofer, der nun hofft, dass sein Team an diesem Wochenende wieder punkten kann. Die Voraussetzungen dafür sind allerdings alles andere als einfach. Denn einerseits trifft man mit den sechstplatzierten Erdingern und dem Tabellenfünften Füssen auf zwei starke Gegner. Zum anderen plagen die Piraten weiterhin personelle Sorgen. Zwar kehrte erfreulicherweise Max Dropmann nach langer Verletzungspause wieder in den Kader zurück, doch mit Max Hofer fällt gleich der nächste Verteidiger aus. Hofer wird dem ESV nach einem üblen Check kurz vor Schluss im Heimspiel gegen Schongau mit einer schweren Verletzung wohl länger fehlen. Außerdem mussten neben den Langzeitverletzten Christopher Götz und Alexander Schönberger zuletzt auch Markus Vaitl, Dustin Vycichlo und Marco Göttle pausieren. Und mittlerweile ist auch klar, dass Routinier Pavel Vit, der verletzungsbedingt noch überhaupt kein Saisonspiel bestreiten konnte, auch im weiteren Saisonverlauf nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Die Sorgenfalten von Dollhofer werden also nicht kleiner, auch wenn man mit Ladislav Marek ein neues Gesicht in Reihen der Rot-Weißen begrüßen kann. Der Tscheche absolvierte bereits beide Partien am letzten Wochenende und war dabei auch schon zweimal erfolgreich. Gegen den EV Füssen wird der 23-jährige Angreifer nun auch sein Heimdebüt feiern.
Ähnlich angespannt wie bei den Piraten ist auch die personelle Lage des Freitagsgegners Erding, der kürzlich ebenfalls einige Ausfälle zu beklagen hatten. Trotzdem überraschte man am letzten Sonntag mit einem 3:2 Erfolg in Füssen und auch beim Derby am Freitag gegen den Tabellenzweiten Dorfen hielt man trotz 3:4 Niederlage lange gut dagegen. Und so steht der letztjährige Vizemeister mit derzeit vier Punkten Vorsprung auf den ESV aktuell auf Rang sechs und gilt trotz des zuletzt kleinen Kaders immer noch als heißer Kandidat für die Top Acht. Immerhin kann Trainer Thomas Vogl zum Beispiel mit Daniel Krzizock und Florian Zimmermann auf wichtige Säulen der im vergangenen Jahr besten Offensive der Liga bauen. Mit dem derzeitigen Topscorer Philipp Michel vom Oberligisten Landshut wurde der Angriff zudem auch nochmals verstärkt. Das Hinspiel gegen die Gladiators gewannen die Buchloer übrigens knapp mit 3:2 nach Verlängerung.
Am Sonntag steigt dann vor vermutlich großer Kulisse das von vielen mit Spannung erwartete Ostallgäu-Derby gegen den EV Füssen. Der einstige 16-fache deutsche Meister ist nach dem Durchmarsch aus der Bezirksliga inzwischen voll angekommen in Bayerns höchster Spielklasse. Mit dem aktuell fünften Platz liegt das junge Team von Trainer Thomas Zellhuber absolut im Soll. Neun Siege konnte man bereits feiern, darunter der knappe 3:1 Hinspielsieg gegen die Piraten oder auch der überraschende 5:2 Heimerfolg gegen den bis dato ungeschlagenen Tabellenführer Höchstadt. Die Mannschaft des EVF besteht dabei aus einer gesunden Mischung von jungen Eigengewächsen aus der bekannt starken Nachwuchsschmiede und einigen gestandenen Akteuren mit zum Teil langjähriger höherklassiger Erfahrung. So folgen dem 18-jährigen Marvin Schmid mit Urgestein Eric Nadeau und Veit Holzmann zwei erfahrene Spieler in der Scoring-Liste, die unter anderem schon in der zweiten Bundesliga aktiv waren. Für ein packendes Duell ist also gesorgt und auch die Kleinsten in Reihen des ESV werden an diesem Abend vor großem Publikum ihren Auftritt haben. Denn die neue U8-Mannschaft wird neben einem kurzen Spiel in der Drittelpause den Einlauf der beiden Mannschaften bei diesem Derby begleiten und sich so den Zuschauern präsentieren.
ESV-Winterzabuer-Hüttengaudi geht in die zweite Runde
Im letzten Winter war der ESV Buchloe das erste mal mit einer Glühweinhütte an der Neuen Mitte in Buchloe vertreten und auch heuer wird es die ESV-Winterzauber-Hüttengaudi wieder geben. Denn vom 13.-16.12. und vom 20.-23.12. wird an der Neuen Mitte (Höhe Drogeriemarkt Müller) wieder Punsch- und Glühwein ausgeschenkt. Zudem kann man sich auch mit Bratwürsten und selbstgemachten Waffeln stärken. Unter der Woche hat unsere Hütte dabei jeweils Mittwoch bis Freitag von 16-21 Uhr geöffnet und am Samstag sind wir jeweils von 11-18 Uhr für euch da! Wir würden uns freuen, wenn ihr uns nach der Arbeit oder während dem Einkauf zahlreich auf eine Tasse Glühwein oder Punsch besuchen kommt!
EV Moosburg (BYL)
Gegen Geretsried soll ein Heimsieg her - Wawrotzki zurück nach Passau
Platz acht abhaken? Dazu ist es neun Spieltage vor Ende der BEL-Vorrunde wohl noch zu früh. „Solange es theoretisch möglich ist, geben wir nicht auf“, sagt EVM-Pressesprecher Bastian Amann vor dem letzten Doppelwochenende in diesem Jahr. Da passt es wohl ganz gut, dass, bevor die Grün-Gelben am Sonntag zum Derby bei den Dorfener Eispiraten (17 Uhr) antreten, am Freitag mit dem ESC Geretsried der Tabellenachte in der Sparkassen-Arena zu Gast ist (19.30 Uhr). Im Anschluss der Partie steigt die Christbaumversteigerung im Eisstüberl, zu der auch alle Fans herzlich eingeladen sind.
Personell musste der EVM am Dienstag einen schmerzhaften Rückschlag einstecken: Angreifer Oliver Wawrotzki teilte dem Vorstand mit, dass er die Pendlerei – Wohnen in Dingolfing, studieren in Passau und Eishockeyspielen in Moosburg – zeitlich nicht mehr schaffe und er deshalb zu den Black Hawks Passau zurückkehren wolle. „Das ist natürlich schade. Aber wir haben Verständnis für Olis Situation und ihm deshalb auch keine Steine in den Weg gelegt“, so Amann. Man werde sich zwar nach einem Nachfolger auf dem (ziemlich leergefegten) Spielermarkt umsehen, jetzt aber erst mal denen vertrauen, die da sind. Da sowohl Verteidiger Kevin Steiger als auch Stürmer Alexander Asen am Wochenende wieder im Kader stehen werden, kann Trainer Dimitri Startschew ohne größere Probleme drei komplette Blöcke aufbieten.
Eine besondere Bedeutung kommt ohne Zweifel dem Heimspiel gegen den ESC Geretsried zu. Die River-Rats stehen momentan nämlich auf dem begehrten achten Tabellenplatz, von dem der EVM zehn Punkte entfernt ist. Drei Punkte für Moosburg sind also Pflicht, wenn die Play-off-Region zumindest theoretisch ein Thema bleiben soll. In Geretsried verloren die Startschew-Schützlinge das Hinspiel zwar mit 7:3, wie man den ESC schlagen kann, zeigte aber heuer bereits ein Vorbereitungsspiel, in dem der EVM zu einem überraschend deutlichen 10:2 gekommen ist.
Mit 3:7 ging das Hinspiel auch gegen Dorfens Eispiraten verloren, bei denen die Dreirosenstädter am Sonntag ran müssen. Nach kurzer Schwächephase mit vielen Gegentoren hat sich die Truppe um den Moosburger Christian Seidlmayer am vergangenen Wochenende wieder zurückgemeldet und nicht nur die Erdinger im Landkreisduell (4:3), sondern auch den heutigen EVM-Gegner Geretsried mit – genau – 7:3 geschlagen. Amann: „In Dorfen hängen die Trauben traditionell hoch. Aber wir hoffen auf die alten Derby-Gesetze.“
Passau Black Hawks (BYL)
Black Hawks müssen Freitag nach Pegnitz - Sonntag 18:30 Uhr in der EisArena das Spitzenspiel gegen Erding
Am Freitag geht es für die Passau Black Hawks zum EV Pegnitz. Zu der langen Busfahrt nach Franken, kommt auch noch das offene Eisstadion. Zwei Punkte die den Passau Black Hawks mit Sicherheit nicht gerade in die Karten spielen werden. Die Zeit der Ausreden ist allerdings vorbei. Möchte man am Ende der Vorrunde unter den ersten acht stehen, müssen die Black Hawks bei Gegnern die am Ende der Tabelle zu finden sind, zwingend Punkte holen. Dazu kommt, dass die Passau Black Hawks mit Wut im Bauch nach Pegnitz fahren um sich für die bittere Niederlage in der Passauer EisArena zu revanchieren.
Der Kader des EV Pegnitz ist durchwegs gut besetzt und besitzt neben der notwendigen Qualität auch die Quantität welche in der Bayernliga notwendig ist. Zuletzt besiegte Pegnitz Buchloe und den EV Füssen. Zwei Ausrufezeichen und eine klare Ansage an alle Teams, dass man in Pegnitz um Platz acht noch ein Wörtchen mitreden will. Aufpassen müssen die Habichte auf Kontingentspieler Aleksandrs Kercs der bereits 24 Scorer Punkte auf seinem Konto hat. Dazu kommen erfahrene Spieler wie Stefan Hagen oder Ralf Skarupa. „Das wird ein ganz schweres Spiel. Dazu wird wohl auch noch das schlechte Wetter kommen. Aber beide Teams müssen mit den Bedingungen zurechtkommen. Wenn wir in Pegnitz so geschlossen auftreten wie zuletzt gegen Höchstadt, holen wir die Punkte. Dazu müssen wir wieder mehr arbeiten als der Gegner.“ so der Ausblick von Trainer Ivan Horak.
In Pegnitz wird Neuzugang Oliver Wawrotzki wieder das Trikot der Passau Black Hawks tragen. Der 22 jährige Stürmer kehrte nach nur ein paar Monaten beim EV Moosburg in die Dreiflüsse Stadt zurück. Auswärts in Pegnitz und am Sonntag um 18.30 Uhr beim Heimspiel in der Passauer EisArena gegen Erding – zwei richtungsweisende Spiele für die Passau Black Hawks. Der EV Pegnitz steht in der Tabelle hinter den Habichten, die Erding Gladiators einen Platz vor den Black Hawks.
Wenig erfreut ist Christian Zessack über die Infos aus der ärztlichen Abteilung der Passau Black Hawks. So müssen die Passau Black Hawks lange auf Angreifer Stefan Groß verzichten. Dieser hat sich beim Spiel gegen Höchstadt eine Beinverletzung zugezogen. „Die Verletzung ist leider so schwer, dass Stefan die komplette Saison ausfallen wird.“ so Christian Zessack.
Am Sonntag um 18.30 Uhr kommt es dann zum nächsten Spitzenspiel in der Passauer EisArena. Die Erding Gladiators kämpfen ebenso wie die Passau Black Hawks um die Teilnahme an der Zwischenrunde. Die Zuschauer erwartet wieder eine spannende und emotionale Partie in der Passauer EisArena. Die Passau Black Hawks empfehlen die Vorverkaufsstellen zu nutzen. Tickets erhalten Sie im Reisebüro Eichberger (Fuzo) und der Tankstelle Färber in Passau Maierhof. -czo
Peißenberg Eishackler (BYL)
Die Kufen werden am Wochenende glühen – Derby und Spitzenreiter für die Eishackler
Mit zwei überlegenen Siegen und einer Menge Selbstvertrauen und Motivation können die Peißenberger Eishackler in das kommende schwere Wochenende starten. Am Freitag müssen sie zum Derby nach Schongau gegen die Mammuts. Im Heimspiel mussten sie gegen die Aufsteiger eine bittere 2:3 Niederlage einstecken doch das ist Vergangenheit und längst abgehakt. Die Eishackler wollen wieder auswärts Punkte machen, auch wenn das im Derby gegen die kampfstarken „Mammuts“ natürlich nicht leicht werden wird. Ihre drei gefährlichsten Spieler sind Markus Waldvogel, Vitalijs Hvorostinins und Milan Kopecky die auch die Scorerliste anführen. Den schmerzhaften Abgang vom Top-Goalie Niklas Marschall und Verteidiger Attenberger haben die Schongauer auf jeden Fall auch sehr gut weggesteckt wie die letzten Spielergebnisse zeigen. Da haben sie zuletzt den Landsbergern alles abgefordert (4:3 Niederlage) und Passau zuhause nach Verlängerung besiegt. Die Mammuts sind eine kompakte Mannschaft die den Eishacklern alles abverlangen wird und Tabellenplätze spielen bei Derbys sowieso keine Rolle. Die Eishackler werden , wie in den letzten Spielen auch, Vollgas in den Zweikämpfen und im Angriff bei höchster Konzentration über die vollen 60.Minuten geben müssen um in Schongau Punkte zu erreichen.
Am Sonntag wird’s dann nochmal richtig heiß in der Peißenberger Eishalle. Der einsame Spitzenreiter aus Höchstadt kommt nach Peißenberg. Die Spiele der Eishackler gegen Höchstadt waren immer sehr gute, intensive und spannende Eishockeyspiele. Im Auswärtsspiel in Höchstadt mussten die Peißenberger nur eine knappe 4:3 Niederlage einstecken. Doch wenn man das Spiel gesehen hat dann konnte man erkennen, dass hier auch durchaus ein Sieg möglich gewesen wäre. Letztlich hatten die Strafzeiten gegen die Eishackler am Schluß des Spiels den Ausschlag gegeben. Die Höchstadter ziehen seit dem sechsten Spieltag mit nunmehr 44 Punkten und 96:40 Toren einsam ihre Kreise an der Tabellenspitze. Zuletzt kam das Team um Spielertrainer Daniel Jun jedoch etwas ins Wanken. Da mussten sie gegen Passau und gegen Füssen die ersten Niederlagen einstecken. Das klare Ziel der „Alligatoren“ aus dem Aischgrund ist der Aufstieg in die „Oberliga-Süd“ wobei sie auch die Qualität im Team dazu haben. Das Erreichen der Zwischenrunde haben sie allerdings schon in trockenen Tüchern, da geht’s es nur noch um die Platzierung. Die Eishackler werden in diese Begegnung mit 110% Motivation und Konzentration gehen, um das Maximale heraus zu holen. Ob es gelingt wird sich am Sonntag ab 17 Uhr zeigen. Auf jeden Fall werden Dejan Vogl und auch einer der bisher verletzten Verteidiger, nämlich Tobias Maier wieder an Bord sein. Dieses Knaller-Spiel sollten die Peißenberger Eishockeyfans nicht verpassen und ihre Mannschaft auf jeden Fall lautstark unterstützen. Sie werden es brauchen.
Forst Nature Boyz (BLL)
Nature Boyz gegen Topfavoriten - EHC Klostersee gastiert in Peißenberg
Wenn am Freitag, um 19:30 Uhr im Peißenberger Eisstadion das Eröffnungsbully ausgeführt wird, sollten die Zuschauer pünktlich im Stadion sein, sollte der Aufstiegsfavorit EHC Klostersee so beginnen, wie im Hinspiel, sind frühe Tore garantiert. Im Team der Münchner Vorstädter befinden sich einige Spieler, die vor dem freiwilligen Abstieg und Neuanfang bereits in der Oberliga-Mannschaft auf Torejagd gingen. Die Gäste marschieren bisher als ungeschlagener Gegner in die Verzahnungsrunde zur Bayernliga. Ihre Spiele entschieden sie mit überwiegend klaren Ergebnissen, sieht man mal vom 4:2-Erfolg gegen den ESC Kempten ab. In ihren 13 bisher absolvierten Partien haben sie gerade mal 16 Gegentreffer kassiert, wobei die Stürmer meist nach Belieben treffen. Bisher durften die Anhänger der Gäste 109 mal einen Treffer ihrer Mannschaft bejubeln. Die Mannschaft wird mit Sicherheit mit vollzähligem Kader nach Peißenberg reisen, auch der Ex-NHL-Spieler Bobby Wren wird in Peißenberg auflaufen.
In ganz anderen Dimensionen bewegen sich die Gastgeber, die akutuell das Tabellenschlußlicht darstellen. Der Trainingsbesuch war den Umständen entsprechend gut, der Kader zum Heimspiel wird wieder stark reduziert sein. Krankheit, Verletzungen und berufliche Verpflichtungen lassen den Einsatz einiger Spieler nicht zu. In diesem Spiel wird es laut Trainer Josef Bachmeier ausschließlich darum gehen, eine 18:2-Klatsche, wie im Hinspiel, möglichst zu vermeiden. Wenn wir mit einer einstelligen Niederlage aus dem Spiel kommen, muß dies leider aufgrund der Umstände als Erfolg gewertet werden. Nach diesem Spiel beginnt die Vorbereitung für die Abstiegsrunde.
Es werden einige Fans aus Grafing erwartet, die hoffentlich friedvoll mit den Forster Freunden ihre Mannschaft anfeuern und ein schönes und faires Spiel sehen werden.
Pinguine Königsbrunn (BLL)
Gelingt die Revanche gegen den Tabellenführer?
Am Sonntag steht für den EHC Königsbrunn ab 18 Uhr das Rückspiel gegen die „Hawks“ des ESC Haßfurt auf dem Programm. Nach dem spielfreien Wochenende können die Brunnenstädter zum ersten Mal mit allen Neuzugängen antreten.
Im Hinspiel vor knapp zwei Wochen kassierte Königsbrunn unter dem damaligen Coach Alexander Wedl eine bittere 4:8-Niederlage. Allerdings stand es bis sieben Minuten vor Spielende noch 3:3. Am Ende fehlte die nötige Konzentration, um Punkte aus Unterfranken zu holen. Das Sturmduo mit dem 24-jährigen Tschechen Jakub Sramek und den 28-jährigen Slowaken Michal Babkovic machte den Unterschied aus und verhinderte einen Erfolg der Königsbrunner. So wie die Brunnenstädter war auch Haßfurt auf dem Transfermarkt tätig und legte personell nach. Der 26-jährige tschechische Verteidiger Daniel Hora soll den Hawks mehr Stabilität in der Defensive verleihen, zuletzt spielte er in der dritten tschechischen Liga leihweise für den HC Most. Sein Können konnte er unter anderem in der U18- und U20- Nationalmannschaft der Tschechen unter Beweis stellen und wechselte jetzt Anfang Dezember zu seinem ehemaligen Teamkollegen Sramek nach Haßfurt. Die Generalprobe am letzten Wochenende im Heimspiel gegen Schweinfurt missglückte allerdings, in der Verlängerung verlor der ESC die Partie mit 3:4. Auch Schweinfurt hatte sich zwischenzeitlich verstärkt und zwei tschechische Spieler aus Bad Kissingen zurückgeholt. Eben diese beiden Akteure sorgten so für die zweite Haßfurter Saisonniederlage. Gegen den EHC soll die Mannschaft von Trainer Martin Reichert aber wieder in die Erfolgsspur zurückkehren und die Tabellenführung verteidigen.
Königsbrunn hat mit den Hawks allerdings noch ein Hühnchen zu rupfen und will die Punkte im Süden behalten. Mit den Neuzugängen Fabio Carciola, Jeffrey Szwez, Matthias Forster und Lukáš Hruzík hat auch der EHC seinen ohnehin starken Kader aufgewertet und will nun Vollgas Richtung Aufstieg durchstarten. Zusammen mit Sven Rampf hat der neue Coach Fabio Carciola das Training übernommen. Dank reger Beteiligung aller Spieler konnte er sich schon einen guten Überblick über das Team verschaffen und seine Reihen zusammenstellen. Neben einem Sieg als Zielvorgabe möchte er auch jedem Spieler Gelegenheit geben, sich gegen die Unterfranken auszuzeichnen. Weiterhin setzt er auf den guten Zusammenhalt in der Mannschaft und deren unbedingten Willen zum Sieg.
Vorstand Tim Bertele ist am Wochenende im Dauerstress, denn der EHC hat wie jedes Jahr zum Nikolausmarkt seinen eigenen Stand vor dem Stadion. Der Partie gegen Haßfurt fiebert er allerdings schon entgegen: „Ich freue mich schon sehr auf den Sonntag. Zum einen weil der Tabellenführer zu Gast ist. Zum anderen weil unsere Vorstandschaft für drei Jahre harte Arbeit belohnt wird und es geschafft hat, diese tollen Spieler nach Königsbrunn zu holen. Die Trainingseindrücke waren phänomenal, diese Mannschaft sollte auch das Herz eines jeden Eishockey-Fans höher schlagen lassen. Wir rechnen mit einem vollen Stadion und bitten die Zuschauer frühzeitig zum Stadion zu kommen, um lange Warteschlangen am Einlass zu vermeiden.“
Lechbruck Flößer (BBZL)
Flößer kämpfen in Oberstdorf um den Anschluss an die Spitzengruppe
Am Freitag Abend um 20:00 Uhr treffen die Flößer im Eisstadion Oberstdorf auf die SG Oberstdorf/Sonthofen. Die Vorzeichen für diese Partie sind klar: Nur der Sieger wird weiter eine Rolle in der Spitzengruppe der Eishockey-Bezirksliga, Gruppe 4, spielen. Für den Verlierer rückt der Play-Off-Zug immer weiter außer Sichtweite.
Die Eisbären präsentieren sich bis jetzt heimstark. Im eigenen Stadion wurden bisher souverän die Punkte eingefahren, wobei die Topteams noch nicht im Oberallgäu aufgekreuzt sind. Ganz im Gegenteil zu den bisherigen Auswärtsauftritten: 1:9 in Lindenberg, 3:4 n. P. beim HC Maustadt und 4:12 in Buchloe – gegen die direkte Play-Off-Konkurrenz gingen die Oberstdorfer bislang leer aus. Die Oberallgäuer stehen aktuell einen Platz vor dem ERC, jedoch mit zwei Spielen mehr als die Flößer. In der Spielzeit 2016/17 siegten die Lecher im Heimspiel 6:0 und in Oberstdorf 5:2.
Beim ERC Lechbruck stellt man sich auf ein hartumkämpftes und enges Spiel ein. Man kennt die Eisbären und deren Spielstil, ebenso die manchmal hitzigen Emotionen im Oberstdorfer Eisstadion. Darauf werden die ERC-Trainer Michael Köpf und Sebastian Ego ihre Mannschaft heute im Abschlusstraining einstellen und am Freitag ein topmotiviertes Team auf das Oberstdorfer Eis schicken.
Eisbären Eppelheim (RLSW)
Eisbären vor wichtigem Wochenende
Wenn die Eisbären das kommende Doppel-Wochenende absolviert haben, könnte die Tabelle eine kleine Vorentscheidung um die Play-Off-Platzierungen sein. Denn mit den Eisbären Heilbronn steht den Eisbären am Freitag ein Top-Team vor der Brust, ehe am Sonntag „Angstgegner“ Stuttgart im Icehouse antritt.
Im Eisbären-Duell steht für beide Teams viel auf dem Spiel. Während der ECE bei einem Sieg den Artgenossen in der Tabelle auf die Pelle rücken könnten, wäre eine Niederlage zum einen eine Steilvorlage für die Verfolger, zum anderen die erwünschte Revanche Heilbronns, die im Hinspiel mit 7:8 unterlagen. Das Ergebnis zeigt auch bereits die Stärken und Schwächen des Gegners auf. Denn während Heilbronn im Schnitt 6 Tore pro Spiel erzielt, kassieren sie auch knapp 4 Gegentore. So müssen unsere Eisbären zum einen ihre Offensivchancen wie im Hinspiel nutzen, jedoch auch die Defensive nicht vernachlässigen, was im Hinspiel fast die Aufholjagd des mehrmaligen Meisters zum Erfolg gebracht hätte.
Nach dem harten Duell geht es am Sonntag nicht minder leicht weiter. Auch wenn die Rebels aus der Landeshauptstadt ein vermeintlicher Punktelieferant darstellen, der mit Platz 8 hinter seinen eigenen Erwartungen zurück liegt, so haben diese doch im Hinspiel gezeigt, dass sie durchaus mit Top-Teams mithalten können, die nicht ihr volles Potential abrufen. Und genau hier müssen die Eisbären ansetzen, wenn sie die Revanche für die verpassten Punkte nehmen wollen. Mit der Rückholaktion des früheren Schlussmanns haben die Rebels zu Beginn des Transferfensters gleich ein vermeintliches Manko beseitigt, denn nach über 6 Gegentoren im Schnitt konnte man beim 3:1 – Erfolg über die Fire Wings erstmals in dieser Saison mit nur einem Gegentreffer eine Partie beenden.
Die Brisanz des Wochenendes ist dabei klar an der Tabelle abzulesen. Ein „Doppelsieg“ würde die Eisbären nah an die Spitze heranführen und die Verfolger auf Distanz halten, während der Worst-Case den hart erkämpften Vorsprung gegenüber den Verfolgern schmelzen lassen würde.
Bären Neuwied (RLW)
Die „Kleinen" sind nicht mehr so klein
Es war ein Sonntagabend, an dem die Grenzen deutlich verschwammen. „Groß und Klein“ in der Eishockey-Regionalliga West? Diese Aufteilung scheint immer mehr der Vergangenheit anzugehören. So gewann der Tabellenletzte EC Lauterbach zum Beispiel mit 6:5 gegen Meister Hamm, und genau aus diesem Grund kam Carsten Billigmann erheblich ins Stocken, als er nach der 5:8-Niederlage im Derby gegen die EG Diez-Limburg auf die nächste Aufgabe der Neuwieder Bären zu sprechen kam. Dem Manager und Interimstrainer fiel es spür- und hörbar schwer, den Neusser EV, bei dem der EHC am Freitagabend ab 20 Uhr zu Gast ist, als einen dieser „vermeintlich kleinen Gegner“ zu bezeichnen. Wohl wissend, dass gerade die Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte in den zurückliegenden Wochen immer wieder mit ihren Ergebnissen für Aufstehen sorgten. Die Bären ließen gegen Soest, Dinslaken, Lauterbach und Neuss bis dato noch keinen Punkt liegen und wollen das im bereits dritten Saisonvergleich mit dem NEV auch so beibehalten. „Neuss wird definitiv eine weitere schwierige Aufgabe für uns“, betont Billigmann, für den nach dem Null-Punkte-Wochenende nur ein Dreier zählt, um den Kontakt zu den Top-Vier zu wahren, zumal die Bären am Sonntag spielfrei haben, während die Konkurrenten die Möglichkeit besitzen ihr Punktekonto weiter aufzustocken.
An der Moral der Mannschaft mangelte es zuletzt trotz der Niederlagen gegen Herford, Hamm und Diez-Limburg nicht. Immer wieder erholten sich die Bären von Rückständen, aber kaufen konnten sich die Deichstädter dafür nichts, weil das Ergebnis auf der Anzeigetafel aus ihrer Sicht nicht stimmte. Gegen Hamm und Diez-Limburg merkte jeder, dass es in dieser ausgeglichenen Liga schwierig wird eine Begegnung für sich zu entscheiden, wenn die Leistung nicht 60 Minuten lang am Limit ist. „Ich weiß nicht, warum wir zweimal nicht von Anfang an unsere Möglichkeiten abriefen“, resümiert Billigmann. „Wir müssen als Einheit funktionieren. Das Logo vorne auf dem Trikot ist wichtiger als der Name auf dem Rücken. Es gibt bei uns noch zu viele Einzelaktionen. Wenn wir das in den Griff bekommen, werden wir weit vorne dabei sein. Davon bin ich nach wie vor fest überzeugt.“
Dass die Bären am zweiten Adventwochenende nur eine Partie bestreiten müssen und nach einem Besuch auf dem Neuwieder Weihnachtsmarkt am Samstagnachmittag inklusive Autogrammstunde von 15.30 bis 17.30 Uhr am eigenen Stand gegenüber der American Sportsbar in der Langendorfer Straße dann sonntags frei haben, kommt dem Übergangscoach nicht ungelegen, denn: „Hinter uns liegen anstrengende, kraftraubende Wochen, und auch der Rücktritt von Trainer Jens Hergt ist an der Mannschaft auch nicht spurlos vorbeigegangen. Deshalb tut es den Jungs sicherlich ganz gut, am Sonntag die Beine etwas hochlegen zu können.“
Der Unterstützung seiner reisefreudigen Anhänger kann sich der EHC in Neuss gewiss sein. Der Fanclub „Diketowners“ hat einen Fanbus organisiert.
Grefrath Phoenix (LLW)
Grefrath Phoenix will Tabellenführung verteidigen
Gut zwei spielfreie Wochen gehen für die Grefrather EG zu Ende. Am kommenden Sonntag, 10. Dezember fordern um 19.30 Uhr die Realstars aus Bergisch Gladbach den Tabellenführer im Grefrather EisSport & EventPark heraus.
“Die Spielpause hat uns gut getan, alle Jungs sind wieder fit und einsatzfähig” freut sich GEG-Trainer Karel Lang, dass mit Roby Haazen und Phoenix-Kapitän Andreas Bergmann zwei wichtige Stammkräfte nach auskurierter Verletzung wieder zum Kader stoßen. Dafür werden am Sonntag in der Verteidigung berufsbedingt Christian Robens, sowie Blue-Liner Gerrit Ackers (Sperre) fehlen.
Jetzt heißt es für die GEG möglichst schnell wieder in den ein wenig unterbrochenen Spielrhythmus zu finden. Sicherlich nicht ganz leicht für die Blau-Gelben, zumal aufgrund einer Großveranstaltung im EisSport & EventPark zuletzt auch der gewohnte Trainingsbetrieb nur mit Einschränkungen möglich war.
Mit den Gästen aus dem Bergischen Land treffen die Grefrath Phoenix auf einen Gegner, welcher zunächst noch recht holprig in die Saison gestartet war, in der Zwischenzeit aber nach Siegen gegen Solingen und Dortmund bis auf den 4. Tabellenplatz vorgerückt ist. “Wir haben die Realstars genau im Blick. Das Team ist deutlich stärker, als es der Blick auf die Tabelle verrät” lässt Karel Lang seinen Respekt vor der Sonntag-Aufgabe durchscheinen. Tatsächlich haben die Gäste aus Bergisch Gladbach ihr Team nach dem verhaltenen Saisonstart noch einmal deutlich verstärkt und der Mannschaft mit Ex-Nationalspieler Andreas Lupzig einen ambitionierten Trainer an die Bande gestellt.
Dennoch wollen die Feuervögel nach ihrem 2:0-Sieg im Hinspiel auch das Kräftemessen auf heimischem Eis für sich entscheiden. Drei Punkte sind das erklärte Ziel, zumal sich mit den Troisdorf Dynamites und den Wiehl Penguins zwei unmittelbare Konkurrenten bis auf wenige Punkte an die Tabellenspitze herangepirscht haben.
Entsprechend entschlossen wollen die Blau-Gelben am Sonntag auftreten: “Wir sind heiß auf die Realstars und wollen unsere Tabellenführung verteidigen”, so Karel Lang.
Eifel-Mosel Bären (HL)
Vier Teams greifen nach der Tabellenführung - Vom Jäger zum Gejagten: Eifel-Mosel Bären unter Druck
Mit einem erfolgreichen 7:1 schickte man den Regionalliga West-Absteiger aus Bad Nauheim am vergangenen Wochenende zurück nach Hessen und auch die Bären müssen nun regelmäßig ins fremde Bundesland.
Drei souveräne Siege in Folge, ist der aktuelle Lauf der Eifel-Mosel Bären, welcher die Rheinland-Pfälzer an die Tabellenspitze der Eishockey Hessenliga bugsierte. Nun geht es für die Mannschaft rund um Spielertrainer Michal Janega auf lange Auswärtsfahrten. Kommenden Sonntag reisen die Bären nach Darmstadt und nur eine Woche später nach Bad Nauheim. Nach dem Jahreswechsel geht es sofort nach Kassel und Frankfurt, ehe man am 28. Januar 2018 beim nächsten Heimspiel in der Eissporthalle Bitburg, die Vorrunde der Hessenliga abschließen wird.
Dabei kann die aktuelle Ausgangssituation kaum spannender sein. Die Eifel-Mosel Bären stehen nach fünf Spielen an der Tabellenspitze, punktgleich mit dem amtierenden Meister aus Kassel, die jedoch ein Spiel mehr und die schlechtere Tordifferenz besitzen. Mit nur einem Punkt weniger folgen die Darmstadt Dukes und einen weiteren Punkt weniger haben die Löwen aus Frankfurt und die Roten Teufel aus Bad Nauheim, die auf Plätzen vier und fünf dennoch auf ihre Chance lauern.
Eben jene Chancen gibt es kommendes Wochenende zu genüge. Freitag treffen die Löwen aus Frankfurt auf die Darmstadt Dukes. Samstag spielen die EJ Kassel Huskies „89ers“ bei der Eintracht Frankfurt und Sonntag, 18:45 Uhr findet in der Eissporthalle Darmstadt das direkte Duell zwischen den Darmstadt Dukes und den Eifel-Mosel Bären statt. Vier Mannschaften greifen somit nach dem Spitzenplatz, auf dem sich die Bären jedoch behaupten wollen.
Bereits in der vergangenen Saison hatten die Bären äußerst spannende Spiele gegen die Dukes aus Darmstadt, die in dieser Saison bereits beeindrucken konnten. So gewannen die Südhessen unter anderem mit 2:0 gegen die Kassel „89ers“ und möchten besonders ihre Heimstärke gegen die Bären ausnutzen. Das aktuelle Spielgeschehen aus Darmstadt wird im SEV Manager Liveticker oder auf der Facebook Seite der Eifel-Mosel Bären zu verfolgen sein.
Tornado Niesky (RLO)
Sonntag kommen die Adendorfer Heidschnucken - Doppelwochenende für Tornados
Zum nächsten Pokalspiel der Tornados kommen die Heidschnucken des Adendorfer EC am kommenden Wochenende nach Niesky. Anpfiff ist am Sonntag, den 10.12.2017 um 17:30 Uhr im Eisstadion am Waldbad.
Der Regionalligist aus dem Norden dürfte ein spannender Gegner sein. Gegenwärtig rangiert er im Mittelfeld der RL Nord. Die Zuschauer können sich auf einen unbekannten Gegner und ein sicher interessantes Spiel freuen.
Bereits einen Tag vorher müssen die Nieskyer Cracks noch mal gegen die Chemnitz Crashers ran. Diesmal jedoch in der Eissporthalle am Küchwald. Das Spiel in Chemnitz beginnt um 17:00 Uhr.
Neben den Langzeitverletzten Marcel Leyva und Tom Domula wird am kommenden Wochenende auch Torfrau Ivonne Schröder den Tornados nicht zur Verfügung stehen. Sie ist mit der Frauennationalmannschaft unterwegs. Außerdem fehlt am Sonnabend Daniel Wimmer aufgrund einer Disziplinarstrafe. Beim Heimspiel in Niesky sind in jedem Fall Jörg Pohling und Stefan Kuhlee nicht an Bord. Des Weiteren müssen Ronny Greb und zwei weitere Spieler voraussichtlich am Wochenende arbeiten.
ELV Niesky auf dem Weihnachtsmarkt
Am 09.und 10.12.2017 präsentiert sich der ELV Niesky traditionell mit einem eigenen Stand auf dem Nieskyer Weihnachtsmarkt am Zinzendorfplatz. Dabei erwarten die Besucherwieder einige Überraschungen. Dazu gehören neue Fanartikel wie der Tornado-Kalender 2018, der gerade noch rechtzeitig und druckfrisch in Niesky eingetroffen ist.
Schönheider Wölfe (RLO)
Wölfe zum zweiten Mal zu Gast in Dresden
Die Schönheider Wölfe sind am Samstag, dem 09.12.17, um 19:00 Uhr zum zweiten Mal binnen zwei Wochen zum Auswärtsspiel beim ESC Dresden gefordert. Nach dem 6:0-Heimsieg im Oktober und der 1:4-Niederlage in Dresden, wollen die Wölfe dieses Mal etwas Zählbares aus der Landeshauptstadt mitnehmen. Dass dies natürlich kein Selbstläufer ist, mussten die Wölfe ja erst kürzlich selbst erfahren und auch FASS Berlin tat sich am vergangenen Wochenende wieder sehr schwer.
Wölfe-Coach Sven Schröder weiß um die Stärken der Eislöwen: “Bei den Dresdnern läuft vieles über die Gemeinschaft und den Teamgeist. Ihre drei Blöcke sind nahezu ausgeglichen und im Tor steht ein bärenstarker Eric Hoffmann, welchen ich selbst über Jahre gefordert und gefördert habe. Wir müssen am Samstag unsere beste Leistung auf das Eis zu bringen. Wir müssen in allen Bereichen auf der Höhe und besser als der Gegner sein, wenn wir die Lücke zu den nicht Play-Off-Plätzen vergrößern und uns selbst in eine komfortable Situation bringen wollen.“
Ob die Wölfe am Samstag in Dresden komplett antreten können, entscheidet sich am Freitag, in wie weit die verletzten Spieler ins Training zurückkommen.
Unterstützen Sie doch bitte unser laufendes Crowdfunding-Projekt! Alle Informationen erhalten Sie unter www.fairplaid.org/schoenheider-woelfe-ev
Vielen Dank!
| www.icehockeypage.de | www.eishockey.news | Informationen zum Thema | ||
|
- Kaderlisten - Ergebnisse und Tabellen - IHP facebook |












