IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Freitag 24.November 2017. Heute mit Informationen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Verbandsliga Nord und Regionalliga Ost.
Deutscher Eishockey Bund (DEB)
U20-Nationalmannschaft: Künast benennt vorläufigen WM-Kader - 27 Spieler für Vorbereitung in Füssen nominiert / Künast: „An Kleinigkeiten feilen“
Das Grundgerüst steht: U20-Bundestrainer Christian Künast beruft 27 Spieler in den erweiterten WM-Kader, darunter drei Torhüter, neun Verteidiger und 15 Stürmer. Den letzten Vorbereitungslehrgang absolvieren die Spieler vom 28.11.-04.12.2017 gemeinsam im Bundesleistungszentrum in Füssen, bevor es am Tag darauf nach Frankreich geht.
Für die anstehende 2018 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisterschaft Div.I in Courchevel / Meribel (Frankreich) muss der Kader aber noch auf 20 Spieler und zwei Torhüter gekürzt werden. „Wir werden den finalen Kader vor dem Abflug nach Frankreich benennen“, so Künast. Die DEB-Auswahl kämpft in dem französischen Skigebiet mit Kasachstan (10.12. / 14.30 Uhr), Österreich (12.12. / 19.00 Uhr), Gastgeber Frankreich (13.12. / 19.00 Uhr), Aufsteiger Ungarn (15.12. / 13.00 Uhr) sowie dem letztjährigen Absteiger der Top Division Lettland (16.12. / 14.30 Uhr) um den Aufstieg.
Im vergangenen Jahr konnte die Mannschaft um Künast auf heimischem Eis in Bremerhaven den zweiten Platz belegen und verpasste die Rückkehr unter die besten zehn Nationen der Welt nur knapp. „Wir haben im letzten Jahr gesehen, wie knapp es sein kann und wie eng die Nationen beieinander liegen - die Tagesform wird mit entscheidend sein. Die Mannschaft hat über die Saison hinweg gesehen gute Leistungen gezeigt, jetzt werden wir die Zeit in Füssen nutzen um vor allem noch an den Kleinigkeiten zu feilen."
Straubing Tigers (DEL)
Injury Report
Neben den Angreifern Kyle MacKinnon (Oberkörperverletzung) und Steven Zalewski (Kieferbruch) wird auch Sandro Schönberger am morgigen Abend (Gastspiel in Mannheim, 19.30 Uhr) fehlen.
Sandro Schönberger laboriert weiter an den Folgen einer Erkrankung, welche am 17.10.17 (Heimspiel gegen Wolfsburg) ihren Ursprung hatte. Der Kapitän ist bereits heute Vormittag nach Straubing zurückgekehrt.
Die Straubing Tigers müssen für längere Zeit auf ihren Kapitän Sandro Schönberger verzichten, da der 30-jährige an einem hartnäckigen Virus-Infekt laboriert. Da die Ausfalldauer nicht absehbar ist, kann man dazu keinerlei Prognose abgeben.
"Sandro hat wochenlang auf die Zähne gebissen, sich in den Dienst der Mannschaft gestellt und dadurch seine Kämpfernatur immer wieder bewiesen. Nun ist aber ein Zeitpunkt erreicht, an dem seine Gesundheit vorgeht und er sich komplett auskurieren muss", sagt Jason Dunham, Sportlicher Leiter der Straubing Tigers.
Rote Teufel Bad Nauheim (DEL2)
Wochenende der Top-Gegner – Dresdner Eislöwen im CKS und hessisches Derby bei den Kassel Huskies
Kommendes Wochenende, am 19. und 20. DEL2-Spieltag, stehen die Roten Teufel zwei Mamutaufgaben gegenüber. Mit den Eislöwen (Platz 6) und den Huskies (Platz 5) hat das Team von Kapitän Daniel Ketter echte Schwergewichte vor der Brust, die es zu zähmen gilt.
Der Zuschauer darf in beiden Spielen also einen teuflisch harten Kampf um jeden Puck erwarten.
Andreas Pauli und Dominik Meisinger arbeiten hart an ihrem Comeback, während Mike McNamee wieder fit ist und das Team weiter komplettieren kann. Somit ist Coach Perti Kujala erfreulicherweise nach langer Zeit wieder in der komfortablen Lage, auf fünf Ausländer zurück greifen zu können.
Wer aussetzen muss, wird sich kurzfristig entscheiden, sodass alle Fans und Freunde des Bad Nauheimer Eishockeys auf die endgültige Spieltags-Teamaufstellung gespannt sein dürfen.
Ebenso ist die Entscheidung, welche der drei Torhüter, Felix Bick, Ansgar Preuß oder Timo Herden, auf dem Spielberichtbogen stehen werden noch nicht gefallen.
Eislöwenalarm im CKS!
Mit den Elbstädtern ist am Freitag ein ambitioniertes DEL2-Team zu Gast, welches für die laufende Spielzeit wieder die direkte Playoff-Teilnahme im Visier hat. Mit aktuell 32 Punkten rangiert das Team um Coach Franz Steer nach 18 Spieltagen auf dem sechsten Tabellenplatz.
Im Hinspiel unterlagen die Roten Teufel den heimstarken Mannen von der Elbe mit 1:6 – hier sinnt das Petri Kujala-Team also auf Wiedergutmachung. Allerdings haben sie sich damit einiges vorgenommen, denn Publikumsliebling und Schlussmann Mario Eisenhut zu überwinden ist keine leichte Aufgabe.
Zudem sind die Dresdner durch die Stürmer Alexander Höller (19 Punkte), Martin Davidek (15 Punkte) sowie den Kanadier Nick Huard (14 Punkte) als offensiv gefährlich einzustufen.
Nachdem der ECBN augenscheinlich nun den „Herbstblues“ überstanden hat, und zuletzt mit einer kämpferisch überzeugenden Mannschaftsleistung den Sieg gegen Kaufbeuren einspielen konnte kann das Team am Freitag hoffentlich weiterhin auf die Heimstärke und die lautstarke Unterstützung der Bad Nauheimer Fans bauen, so dass weitere wichtige Punkte in der Wetterau bleiben.
Sonntag ist um 18:00 Uhr wieder der hessische Schlagabtausch mit den Schlittenhunden angesagt, dieses Mal in der Kasseler Eissporthalle. Eigentlich“ ist die Rollenverteilung zwischen den Nordhessen und den „Roten Teufeln“ klar.
Auch der Tabellenfünfte ist wie die Roten Teufel etwas vom Verletzungspech gebeutelt, trotzdem wird die Erwartungshaltung der Kasselaner ohne Wenn und Aber sicher ein Heimsieg sein sein. Besonders schwer wiegt der Ausfall von Mannschaftskapitän Manuel Klinge, der den Huskies in dieser Saison nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Zusätzlich wurde auch noch der italienische Stürmer Alexander Lambacher in die DEL abberufen.
Trotzdem stehen weiterhin 11 gute Huskies-Stürmer im Kader und Trainer Rico Rossi kann weiterhin auf die individuellen Qualitäten seiner Spieler bauen.
Insbesondere die kanadisch-amerikanische Fraktion Braden Pim, James Wisniewski, Evan McGrath und Mike Little sammelte bisher mit fast 80 Treffern bzw. Assists fleißig Scorerpunkte.
In der Defensive sorgt einiges an DEL-Erfahrung für die immer noch drittniedrigste Gegentrefferanzahl der Liga, was aber auch an einer mit 94% herausragenden Fangquote von Junioren-Nationaltorhüter Mirko Pantkowski im Gehäuse der Kassel Huskies liegt.
Allerdings spricht auch einiges für die Roten Teufel, denn der Sieger der Oktober-Begegnung hieß Bad Nauheim. Andreas Ortwein, Geschäftsführer des ECBN, kommentiert die anstehende Partie mit: „In dieser Liga ist vieles möglich! Derbys haben ihre eigenen gesetztes und wir müssen diszipliniert spielen und unsere Chancen nutzen. Dann können wir die heimstarken Huskies sicher ärgern und was Zählbares mitnehmen“
Na, wenn das nicht perfekt passt!?
So, wie der Zuschauer beim Freitagabend-Heimspiel gegen die Dresdner Eislöwen - aber natürlich auch bei jeder anderen Eishockeypartie unserer Roten Teufel - im Colonel-Knight-Stadion gut aufgehoben ist, so ist auch jeder Versicherungsnehmer bei unserem „Sponsor of the day“ in absolut fachmännischen Händen.
Qualifizierte, vertrauensvolle und transparente Dienstleistungen, attraktive Versicherungsprodukte, persönliche Betreuung, schnelle Schadensregulierung und vielseitiger Service werden hier groß geschrieben.
Dirk Schäfer, Marketingleiter des EC Bad Nauheim, kommentierte diese Spieltagskooperation mit den Worten: „Im CKS stehen wir gemeinsam für den EC und bei der ERGO Versicherungsagentur in Friedrichsdorf muss sich auch niemand im Versicherungsdschungel alleingelassen fühlen, denn Inhaber Thomas Schwickart samt Team lässt niemanden „im Regen“ stehen. Herzlichen Dank für die erfreuliche Zusammenarbeit!“
Tölzer Löwen (DEL2)
Den Spitzenreiter als Hürde
Am vergangenen Wochenende hat jedes Team in der DEL2 einen Sieg geholt.
Die Tölzer Löwen haben gegen Freiburg gewonnen und am Sonntag in Dresden
verloren. Boden gutgemacht haben sie damit nicht, aber ein schlechtes
Gefühl müssen sie nach der Länderspielpause nicht haben - auch nicht
gegen den Spitzenreiter.
Die Bietigheim Steelers sind derzeit vielleicht noch nicht das am
spektakulärsten anzusehende Team, allerdings mit Sicherheit eine der
effektivsten Mannschaften der Liga. Das bestätigt nicht nur der erste
Tabellenplatz, sondern auch die Tatsache, dass neun ihrer 13 Siege mit
höchstens zwei Toren Vorsprung geholt wurden. Auch im ersten
Aufeinandertreffen mit den Tölzer Löwen entwickelte sich von Anfang an
ein enges Spiel. Die Steelers gewannen zuhause mit 4:3 gegen die Buam,
taten sich allerdings lange Zeit sehr schwer. Am Ende machte die
individuelle Klasse des Topteams den Unterschied. Die vier Tore wurden
von den drei besten Scorern des Teams erzielt: Kanadier Matt McKnight
(24 Punkte) traf doppelt, Landsmann Tyler McNeely (24 Pkt.) und
Amerikaner Shawn Weller (27 Pkt.) jeweils einzeln. Justin Kelly
(Kanada), der vierte Kontingentspieler im Kader, rangiert auf Rang fünf
der internen Scorerliste, hängt aber mit 14 gesammelten Punkten noch
etwas hinter seinen Kollegen.
Schon in den Vorbereitungsduellen der Löwen gegen die Steelers zeigte
sich die außergewöhnliche Klasse des Teams von Coach Kevin Gaudet. Mit
Benjamin Zientek stand ein Spieler in der vierten Reihe, der vergangene
Saison 20 Tore erzielt hat – dieses Luxusproblem hat ansonsten wohl kaum
eine Mannschaft in der zweiten Liga.
Im Tor der Steelers wechseln sich Ilya Sharipov und Sinisa Martinovic
regelmäßig ab. Der 22-jährige Sharipov kam vor der Saison aus München
und hat mit 91,85%-Fangquote einen Top-Wert in der Statistik. Martinovic
sucht noch nach seiner früheren Form und kassiert knapp ein Gegentor
mehr pro Spiel. Fangquote: 86,84%.
Im ersten Spiel nutzte Bietigheim ihre einzige Powerplaychance gegen die
Löwen. Die Erfolgsquote liegt bei knapp 19%, ein Durchschnittswert. In
Unterzahl steht das Team mit fast 85% überstandenen Situationen weiter
oben in der Rangliste.
Am vergangenen Sonntag war es das Löwen-Duell, diese Woche ist es das
Raubtier-Duell: Die Tölzer Löwen treten auswärts bei den Bayreuth Tigers
an. Die Franken spielen bislang eine grundsolide Saison. Tabellenplatz
zehn steht zu Buche, 24 Punkte sind aus 18 Spielen gesammelt worden.
Dabei sind klare Stärken in Sergej Wassmillers Team schwer auszumachen -
es ist die Ausgeglichenheit, die die Tigers stark macht. Nur mit dem
Tore schießen haben es die Tigers noch nicht so. 49 Tore sind der
zweitschlechteste Wert der Liga. Am gefährlichsten sind noch Ivan
Kolozvary (16 Punkte), der zuletzt angeschlagene Luca Gläser (15 Pkt.)
und Michal Bartosch (14 Pkt.). Zuletzt wurde mit dem Kanadier Anthony
Luciani im Sturm nochmal nachgelegt. Der 27-jährige kommt aus der
slowakischen Liga nach Deutschland und konnte zuvor in der
amerikanischen ECHL beeindruckende Statistiken vorweisen - auf ihn wird
zu achten sein.
Im Tor steht Tomas Vosvrda, der im ersten Spiel gegen die Löwen sechs
Gegentore schlucken musste. Am Ende stand ein 6:4-Sieg der Buam, doch
ein halbes Dutzend Gegentore sind eine negative Ausnahme für den
Bayreuther Torwart. Im Schnitt kassiert er nur knapp drei Gegentreffer
pro Spiel.
Fazit:
Es sind zwei harte Bretter, die die Löwen am Wochenende zu durchbohren
haben. Gegen Bietigheim wurde schon zweimal bewiesen, dass mitgehalten
werden kann. Doch die individuelle Klasse der Steelers ist
beeindruckend. Die Bayreuth Tigers sind vor allem im heimischen Stadion
stark. In der halboffenen Arena ist es schwer die Franken zu knacken,
unmöglich ist es dennoch nicht.
Eispiraten Crimmitschau (DEL2)
„Emotionen spielen immer eine große Rolle!“ Kim Collins in der Presserunde vor den kommenden Punktspielen
Die Eispiraten Crimmitschau stehen vor den nächsten schweren Punktspielen am kommenden Wochenende. Neben die beiden Top-Teams Frankfurt und Dresden trifft die Mannschaft von Kim Collins am Dienstag außerdem auf die Heilbronner Falken. Vor den drei wichtigen, vielleicht sogar richtungsweisenden Spielen, sprach Kim Collins unter anderem über den Verletztenstand und seine Sturmreihen. Ein weiteres großes Thema in der heutigen Presserunde war die Personalie Brett Kilar, dem neuen Torhüter der Westsachsen.
„Dienstag ist zu weit weg“, antwortete Kim Collins auf die Frage, wie er die kommenden Gegner einschätzt. „Frankfurt ist aus meiner Sicht eine der besten zwei Mannschaften in der DEL2. Wir müssen einfach gut arbeiten und unser Spiel durchziehen“, ergänzte der 55-jährige Eishockeylehrer. Mit dieser Devise fuhren die Crimmitschauer in den letzten Wochen gut. Aus sieben Spielen konnten die Pleißestädter sechs Mal als Sieger hervorgehen. Auch gegen Dresden? „Dresden ist natürlich auch ein starker Gegner. Auch die Emotionen bei einem solchen Derby spielen immer eine große Rolle. Hoffentlich kommt uns das am Sonntag zu Gute“, fuhr Collins fort.
Im Verlauf der Presserunde sprach Kim Collins außerdem über…
… den Verletztenstand: Neben Bernhard Keil werden wir auch auf Christoph Kabitzky und Danny Pyka verzichten müssen. Kabitzky wird zumindest am Wochenende nicht spielen können, ein Einsatz am Dienstag ist nach einem kleinen Eingriff am Meniskus dagegen noch fraglich. Danny Pyka wird für die drei Spiele definitiv nicht zur Verfügung stehen. Er ist nach seinen Rückenproblemen zwar aus dem Krankenhaus zurück. Doch momentan fährt er nur Rad.
… die Sturmreihen: Die Reihen im Angriff werde ich nicht verändern. Wir gehen mit der selben Formation in das Wochenende, wie schon in der Vorwoche. In der dritten Reihe wird Erik Gollenbeck anfangen. Das kann aber variieren. Er und Maurice Keil sind beides Spieler, die gut arbeiten und kämpfen. Aber am Ende fehlt es etwas an der Effektivität.
… Goalie Brett Kilar: Brett Kilar hat einen guten Eindruck hinterlassen in dieser Woche. Für ihn ist alles noch neu, aber er ist sehr lernwillig und ein durchweg positiver Typ. Er hatte gestern auch erstmals Kontakt mit Boris Rousson, der ein Mal in der Woche ein Torhütertraining leitet. Im Anschluss haben sie viele Gespräche geführt.
… den Vergleich zwischen Kilar und Roy: Beide Goalies sind zwei völlig verschiedene Typen und haben einen unterschiedlichen Stil. Brett Kilar ist sehr groß und wird vielleicht etwas mehr „mitspielen“. Doch allzu viel können wir nach den ersten Tagen noch nicht sagen. Olivier Roy wird unsere Nummer eins bleiben, doch mit Brett haben wir definitiv eine weitere gute Option dazugewonnen. Er wird, wenn alles gut läuft, morgen auch auf der Bank sitzen.
… Training mit drei Torhütern: Es ist machbar, aber oftmals auch schwierig. Man muss mehrere Übungen einbauen, damit die Goalies genügend Schüsse bekommen. Gut ist, dass es jeden Mittwoch ein Torhütertraining mit Boris Rousson gibt und fünf Feldspielern gibt. So können wir natürlich etwas besser auf die Goalies eingehen.
Wölfe Freiburg (DEL2)
Festwoche für EHC-Fans: 3 Heimspiele in 5 Tagen
eine solche Heimspiel-Hatz gibt es nicht oft. Am Sonntag, Dienstag und Freitag tritt der EHC Freiburg auf eigenem Eis zu Punktspielen in der DEL2 an. Die Eishockeyfreunde in Südbaden können sich also auf eine turbulente Woche freuen.
Trotz allem Terminstress gehen die Cracks des EHC Freiburg ausgeruht in die Heimspiel-Serie: Am Freitag, 24. November, haben sie spielfrei.
Das einzige Spiel des jetzt anstehenden Wochenendes findet daher am Sonntag statt: Um 18.30 Uhr beginnt die Partie gegen den ESV Kaufbeuren. Die Allgäuer waren in den vergangenen Jahren ein häufiger Gast in der Franz-Siegel-Halle - erinnert sei nur an die hochdramatischen Playdowns 2016 - und sind eine schwer ausrechenbare Equipe. Die Freiburger haben zudem etwas gutzumachen gegen die Joker: Anfang Oktober war der EHC drauf und dran, dem ESV Kaufbeuren die Premiere im neuen Stadion zu vermasseln - brachte die Scheibe aber nicht im Tor von Langzeit-Keeper Stefan Vajs unter. Am Ende gewann Kaufbeuren mit dem Fußball-Ergebnis von 1:0. Nun werden die Wölfe alles tun, um an der Anzeigetafel präsenter zu sein.
Die Lausitzer Füchse aus Weißwasser sind die nächste Mannschaft, die die Reise in den Breisgau antritt: Am Dienstag, 28. November, kommt es zu einem regulären DEL2-Spieltag - und um 19.30 Uhr zum nächsten Match im Freiburger Eisstadion. Es ist das Aufeinandertreffen zweier Tabellennachbarn: Im Moment steht Freiburg auf dem elften, Weißwasser auf dem zwölften Platz der DEL2-Rangliste. Dort geht es eng zu: Einen Zähler mehr als die Füchse haben die EHC-Cracks bis dato auf ihrem Konto verbucht (Freiburg 20, Weißwasser 19). Auch Kaufbeuren ist mit 27 Punkten noch nicht außer Reichweite. Die beiden nächsten Gegner haben allerdings jeweils zwei Partien weniger absolviert als der EHC.
Eine veritable Spitzenmannschaft ist der hessische Vertreter, der am Freitag, 1. Dezember, in Freiburger Westen vorstellig wird: Dann gastieren um 19.30 Uhr die Kassel Huskies in Südbaden.
Ticket für alle drei - und auch die darauf folgenden - Heimspiele gibt es auf tickets.ehcf.de und am Donnerstag sowie am Montag auf der Geschäftsstelle, die an beiden Tagen jeweils von 17 bis 19 Uhr für den Kartenvorverkauf geöffnet hat. Vor allem für Sitzplatzbesucher ist es ratsam, die Tickets im Vorfeld zu buchen: m Eishockeymonat November ist speziell die Haupttribüne stets gut besucht. An den Spieltagen öffnen die Verkaufstellen am Stadion jeweils drei Stunden vor Spielbeginn.
Kassel Huskies (DEL2)
Ticketaktion für Dauerkarteninhaber: Begleitperson zahlt am Dienstag gegen Bietigheim nur den halben Preis!
Noch sieben Heimspiele stehen für die Kassel Huskies im Kalenderjahr 2017 aus. Zu einem der absoluten Spitzenspiele starten die Huskies für alle Dauerkarteninhaber eine Aktion: Sie können am Dienstagabend zum Spitzenspiel gegen die Bietigheim Steelers eine Person zum halben Preis mitnehmen.
Erwerbbar ist die Karte zum vergünstigten Tarif mit Hilfe der Dauerkartennummer im OnlineTicketshop der Kassel Huskies oder unter Vorlage der Dauerkarte im Fanshop, im FanPoint Kassel, an den AdTicket-Vorverkaufsstellen sowie an der Abendkasse.
SC Riessersee (DEL2)
SCR greift erst Sonntag wieder ein - Sonntag in Frankfurt und Dienstag daheim gegen Bayreuth
Auf Grund eines Heimrechttausches mit dem EHC Freiburg für den 05.01.2018 hat der SC Riessersee am kommenden Wochenende kein Heimspiel. Das Auswärtsspiel wurde bereits am 31.10.2017 ausgetragen und der SC Riessersee konnte zwei Zähler aus dem Breisgau mitnehmen.
Die Weiss-Blauen greifen erst am Sonntag um 18:30 Uhr wieder ins Spielgeschehen ein, dann steht das Auswärtsspiel bei den Löwen Frankfurt an.
Das nächste Heimspiel ist am Dienstag, 28.11.2017 um 20 Uhr gegen die Bayreuth Tigers und steht unter dem Motto "Tag der Betriebe".
Reservierungen für Betriebe und Vereine zum Vorteilspreis sind nur noch bis zum 27.11.2018 möglich.
Deggendorfer SC (OLS)
Die Bulls aus Sonthofen gastieren in Deggendorf
Gelingt dem Deggendorfer SC im achten Heimspiel der achte Sieg? Diese
Marke könnten die Deggendorfer am kommenden Sonntag erreichen, wenn
sie zuhause gegen den ERC Sonthofen antreten.
Beide Teams trafen in dieser Spielzeit bereits zweimal aufeinander und
beide Male ging die Mannschaft von Trainer John Sicinski als Sieger
vom Eis. Zunächst bezwang der DSC die Bulls am Anfang der Saison
auswärts mit 2:4, ehe man auf heimischen Eis nachlegte und den
Allgäuern mit 5:1 deutlich ihre Grenzen aufzeigte. In den vergangenen
Wochen lief es bei den Bulls nicht schlecht. Drei Siege in sechs
Partien konnte der ERC für sich verbuchen und in den Spielen gegen
vermeinlich stärkere Teams schlugen sich die Allgäuer achtbar. Drei
Mal unterlagen sie knapp, unter anderem gegen Rosenheim, Regensburg
und Landshut. Zu unterschätzen sind die Sonthofener auf jeden Fall
nicht, dennoch können die Deggendorfer mit breiter Brust in die Partie
gehen. Sage und schreibe sieben Siege in Folge konnte der DSC
mittlerweile für sich verbuchen und erzielte dabei sage und schreibe
37 eigene Treffer. Diese Durchschlagskraft in der Offensive wird es
gegen die Bulls auch brauchen, die in den letzten drei Partien nur
sieben Gegentreffer hinnehmen mussten. Nachdem er seine
Spieldauerstrafe im Spiel gegen die Blue Devils abgesessen hat, wird
Marius Wiederer wieder in den Deggendorfer Kader zurückkehren. Einzig
hinter Milos Vavrusa steht noch ein Fragezeichen. Der Routinier
laboriert, wie Marius Wiederer in der Vorwoche, an einer Bronchitis.
Über einen möglichen Einsatz am Wochenende werden die Verantwortlichen
kurzfristig entscheiden. Spielbeginn in der Deggendorfer Eissporthalle
ist wie gewohnt um 18:30 Uhr.
Memmingen Indians (OLS)
Teddy Bear Toss am Sonntag - ECDC empfängt Lindau zum Derby
Memmingen (mo/mfr). Zur ungewohnten, aber familienfreundlichen Zeit von 17.30 Uhr, empfangen die Indians am Sonntag den Tabellennachbarn aus Lindau zum Allgäu-Bodensee-Derby in der Memminger Eissporthalle. Bei dieser Begegnung wird auch wieder der beliebte und traditionelle „Teddy Bear Toss“ durchgeführt, mit einer großen Kulisse wird gerechnet.
Es ist wieder soweit: Der jährliche „Teddy Bear Toss“ steht an und die Indians haben sich dafür ein echtes Derby ausgesucht. Besondere Brisanz ist immer vorhanden, wenn Memmingen auf Lindau trifft, denn zwischen beiden Vereinen besteht eine lange Rivalität. Die Mannschaften liegen fast gleichauf in der Tabelle und möchten sich am Ende der Vorrunde natürlich gerne auf Platz acht sehen, welcher den sicheren Klassenerhalt bedeuten würde. Bei den ersten beiden Spielen zwischen beiden Clubs konnte sich jeweils das Auswärtsteam die Punkte sichern, dies wollen die Memminger diesmal natürlich ändern und ihre zahlreich erwarteten Fans glücklich machen.
Mit welcher Mannschaft die Indians letztlich antreten können wird sich erst kurzfristig entscheiden, da viele Akteure noch mit Blessuren oder Krankheiten unter der Woche zu kämpfen hatten. Der Kader wird nicht zuletzt dank der Rückkehr von Verteidiger Marc Stotz aber sicherlich wieder um einiges größer sein, als zuletzt beim Heimspiel gegen Landshut wo nur 12 Feldspieler im Aufgebot standen, welche einen grandiosen Kampf ablieferten.
Die Gäste vom Bodensee reisen mit viel Selbstvertrauen und sicherlich zahlreichen Schlachtenbummlern an den Hühnerberg. Zuletzt ließ man mit einem knappen Heimerfolg gegen Rosenheim aufhorchen und hat sich nach schwachem Saisonstart nun stabilisiert. Trainer Dustin Whitcotton wird sein Team zudem optimal auf die Memminger ausrichten. Im Tor der Gäste wird vermutlich der erst vor wenigen Wochen verpflichtete Deutsch-Pole David Zabolotny stehen, der das bisherige Goalie Duo Henning Schroth und Nils Velm unterstützen und besser machen soll. Schlüsselspieler in der Abwehr ist sicherlich der Kanadier Dylan Quaile. Der 29-jährige hat sich gut in Lindau eingefunden und lenkt das Spiel der "Islanders". Verlassen kann man sich auch auf die beiden langjährigen Spieler Tobias Fuchs und Philipp Haug. Breit besetzt ist man im Angriff: Allen voran zu nennen ist hier der US-Boy Jeff Smith, der ebenfalls erst während der Saison zum Team gestoßen ist. Eine längere Eingewöhnungszeit war bei ihm allerdings nicht nötig, da er bereits letzte Saison für Lindau auflief, man sich aber im Sommer zunächst nicht auf eine weitere Zusammenarbeit einigen konnte. Bestens bekannt sind natürlich die beiden Deutsch-Tschechen Zdenek Cech und Michal Mlynek die bereits in der Bayernliga für Lindau auf dem Eis standen. Mit Andreas Farny und Florian Lüsch stehen weitere Akteure mit höherklassiger Erfahrung im Kader.
Die Memminger hoffen in dieser personell gerade schwierigen Phase natürlich einmal mehr auf ihre Fans. Mit dem siebten Mann von den Rängen sollen die wichtigen Punkte am Hühnerberg bleiben. Als besonderes Highlight findet auch in diesem Jahr wieder der überaus beliebte „Teddy Bear Toss“ statt. Hier sind alle Zuschauer dazu aufgerufen Kuscheltiere mit ins Stadion zu bringen und diese unmittelbar nach dem ersten Tor der Memminger auf das Eis zu werfen. Die gesammelten Stofftiere werden, danach an die Hilfsorganisation Humedica übergeben, welche diese dann benachteiligte Kinder weiterleiten. In den letzten Jahren war dieses Event stets ein großer Erfolg und der Verein hofft auch in diesem Jahr wieder auf eine prall gefüllte Eisfläche mit weit über 1000 Stofftieren.
Da zu dieser Partie zur Kinder- und familienfreundlich Zeit (17.30 Uhr) mit einer gut besuchten Eissporthalle zu rechnen ist wird allen Besuchern der Kartenvorverkauf empfohlen, um die Abendkassen zu entlasten. Es wird aber definitiv noch genügend Eintrittskarten für alle Bereiche an der Abendkasse geben, so dass man sich auch kurzentschlossen noch auf den Weg ins Stadion machen kann.
Karten für die Begegnung sind an folgenden Stellen erhältlich: Memminger Zeitung, Vitalcenter Gerstberger, Dietzels Hockeyshop (jeweils Steh- und Sitzplätze) sowie Puck Sportsbar, Agip Tankstelle (Berkheim), Geschenkartikel Mitschka (Erkheim (jeweils nur Stehplätze).
Eisbären Regensburg (OLS)
Liganeuling Memmingen gastiert bei den Eisbären
Mit dem ECDC Memmingen gastiert ein gänzlich neuer Verein in der Donau-Arena. Die Indians spielen bisher eine gute Rolle in der Oberliga Süd und rangieren mit 16 Punkten derzeit auf Platz neun, allerdings nur einen Punkt hinter dem ERC Sonthofen.
Bei den Eisbären läuft sportlich derzeit wahrlich nicht alles rund. Zum einen muss man auf die Langzeitverletzten Leopold Tausch, Lukas Heger und Franz Mangold verzichten und dann war man letzten Sonntag beim 1:5 gegen Selb deutlich unterlegen. Auch beim Heimspiel gegen Sonthofen hatte man zwei Drittel lang Probleme gegen einen clever und gut eingestellten Gegner.
In der Aufstellung der Domstädter kommt es nur zu kleinen Veränderungen. Verteidiger Tomas Gulda fehlt krankheitsbedingt. Im Tor wird Jakub Urbisch beginnen.
Der Neuling fand nach anfänglichen Problemen gut in die Premierensaison in der Oberliga und ist nach Siegen gegen Sonthofen, Lindau, Waldkraiburg und Miesbach im Kampf um einen Play-off-Platz angekommen. Letzte Woche holten die Indians Verteidiger Marc Stotz aus Timmendorf zurück. Mit Ex-Eisbär Rory Rawlyk gibt es allerdings kein Wiedersehen, denn der Verteidiger wurde vor wenigen Wochen freigestellt und ist mittlerweile in seine Heimat zurückgekehrt. Beim Spiel gegen Landshut hatten die Schwaben mit enormem Verletzungspech zu kämpfen. Wie die Aufstellung am heutigen Abend bei den Gästen aussieht, ist bisher nicht bekannt.
Um den Anschluss an die ersten vier Ränge halten zu können, ist aber ein Sieg im heutigen Heimspiel Pflicht, denn am Sonntag wartet mit dem Derby in Landshut eine große Hürde für die Eisbären.
Die Abendkasse und die Donau-Arena öffnen ab 18:30 Uhr. Dort gibt es auch die Hockeytime-Stadionzeitung der Eisbären für 2,00€ zu kaufen.
Selber Wölfe (OLS)
Einlasskontrollen am Sonntag
Aufgrund der Vorkommnisse um einige wenige, randalierende Fans bei der Partie EV Landshut gegen die Blue Devils Weiden, kam es beim letzten Heimspiel gegen die Eisbären Regensburg zu Verzögerungen. Am Sonntag ist nicht mit langen Schlangen zu rechnen.
Wir möchten uns hier nochmals bei allen Fans, die am Sonntag beim Spiel gegen die Eisbären Regensburg lange Wartezeiten hinnehmen mussten, entschuldigen. Aufgrund der Vorkommnisse in Landshut wurden die Sicherheitsvorkehrungen auch bei uns am Sonntag spürbar erhöht. Daher kam es zu längeren Kontrollphasen. Für das anstehende Derby gegen die Blue Devils Weiden ist nicht mit ähnlichen Verzögerungen zu rechnen. Der VER Selb e.V. als auch die Polizei sind gut vorbereitet und werden für einen kontrollierten und schnellen Einlass sorgen. Die Personenkontrollen werden wie bisher nach der Drehkreuzanlage stattfinden.
Um einen geordneten Zugang zu gewährleisten, weisen wir noch einmal ausdrücklich daraufhin, dass den Anweisungen des Sicherheitspersonals unbedingt Folge zu leisten ist. Demnach werden alle Eintrittskarten vor den Drehkreuzanlagen kontrolliert und gescannt. Nach dem passieren des Drehkreuzes findet die Personenkontrolle statt.
Danke für Ihr Verständnis!
Saale Bulls Halle (OLN)
Die Jagd kann beginnen: Falken zu Gast bei den Bulls! 16. Punktspiel der Saison 2017/18: Saale Bulls vs. EC Harzer Falken
Falken. Schnelle Räuber, die von oben herab ihre Beute fixieren und sich dann schnell auf die am Boden lebenden Opfer stürzen. Soweit die ornithologische Betrachtung, nun die in der Oberliga:
Denn hier „kleben“ die Harzer Falken nahezu am Boden, sind mit der zweitschlechtesten Defensive (84 Gegentore) mehr Opfer als Jäger und nach oben ist es ein (theoretisch) weiter und langer Weg. In Braunlage kann man und wird man mit der Saison nicht zufrieden sein: Den ersten Kontingentspieler (Samy Banga) noch vor Saisonbeginn nach Hause geschickt, Rückkehrer Nick Pitsikoulis meilenweit von der erhofften Leistung früherer Tage entfernt, freiwilliger Rücktritt von Trainer Norbert Pascha, langwierige Verletzung des bis dato teambesten Torjägers Artjom Kostyrev, nur sechs Punkte aus fünfzehn Spielen – im Harz hatte man schon deutlich bessere Jahre erlebt. Eine fehlende Konstanz verhinderte eine bessere Platzierung. Überraschenden Punktgewinnen gegen Essen oder Herne folgten in schöner Regelmäßigkeit böse Klatschen wie zuletzt gegen Hamburg (1:7) oder die Scorpions (1:9).Nachgebessert wurde mittlerweile auf mehreren Ebenen: Der sportliche Leiter und Braunlager Urgestein Bernd Wohlmann bleibt bis Saisonende als verantwortlicher Cheftrainer hinter der Bande, für die Offensive holte man aus Duisburg den Schweden Elias Bjuhr. Dieser erwies sich als sofortige Verstärkung, wie fünf Punkte (drei Tore) in vier Spielen belegen.
Am heutigen Freitag gilt es nun für die Saale Bulls, den positiven Schwung der letzten beiden Partien gegen Timmendorf und Rostock mit 14 erzielten Treffern auch gegen die Harzer Falken auf das Eis zu bringen und sich die nächsten Punkte zu sichern. Als aktueller Tabellen-Sechster mit nur drei Zählern Rückstand auf den dritten Platz ist mit der Unterstützung von den Rängen noch vieles möglich für unsere Jungs – ein Sieg gegen die Harzer Falken wäre dafür ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung!
EV Füssen (BYL)
EV Füssen muss zum Start der Rückrunde in Schongau und daheim gegen Spitzenreiter Höchstadt ran
Zum Start in die Rückrunde der Bayernliga steht für den EV Füssen am Freitag um 20 Uhr das Spiel bei der EA Schongau auf dem Programm, ehe es dann sonntags um 17.30 Uhr am Kobelhang gegen den ungeschlagenen Tabellenführer aus Höchstadt geht.
Schongau rangiert auf dem zehnten Rang der Tabelle, liegt aber nur vier Zähler hinter dem EVF zurück. Als Vorjahresletzter wurde das Ziel Zwischenrunde und damit vorzeitiger Klassenerhalt ausgegeben, und momentan liegt das Team dabei sehr gut im Rennen. Im Hinspiel holte man in Füssen beim 3:4 nach Verlängerung einen Punkt, und hat mit dem zweiten Kontingentspieler Milan Kopecky mittlerweile nachgerüstet. Zuletzt präsentierten sich die „Mammuts“ in Torlaune, erzielten am vergangenen 6-Punkte-Wochenende gegen Pegnitz und Erding jeweils 7 Treffer. Auf den EVF wird in diesem Auswärtsspiel sicherlich viel Arbeit zukommen.
Am Sonntag gibt dann das bisherige Überteam der aktuellen Bayernligasaison seine Visitenkarte am Kobelhang ab. Bereits vor der Saison galt der Oberligaabsteiger als großer Favorit der Runde, und dies haben die „Alligators“ bisher mehr als nur bestätigt. Die ersten dreizehn Spiele wurden allesamt gewonnen, nur in Landsberg musste man in die Verlängerung, was 38 von möglichen 39 Punkten bedeutet.
Neben einem Jahr in der Landesliga war Höchstadt seit 2005 fester Bestandteil der Bayernliga, ehe sie 2016 als Vizemeister in die Oberliga nachrücken konnten. Nach nur einem Jahr erfolgte jedoch der sofortige Wiederabstieg, obwohl in der Hauptrunde nur zwei Punkte zum Erreichen der Playoffs gefehlt hatten. Auch in der Verzahnungsrunde spielte man zunächst groß auf und holte 26 von möglichen 30 Punkten, ehe man in den Qualifikations-Playoffs sensationell in der ersten Runde und in vier Partien an Miesbach scheiterte.
Dieser „Unfall“ nach einer eigentlich starken Oberligasaison soll nun schnellstens behoben werden, und so wurde ein großer Teil des letztjährigen Kaders an der Aisch gehalten. Zusätzlich hat man mit der Verpflichtung des langjährigen DEL-Stürmers und deutschen Nationalspielers Vitalij Aab einen sensationellen Transfer gelandet. Geprägt ist die Mannschaft der Mittelfranken deutlich osteuropäisch, es wird vor allem viel tschechisch gesprochen. Dauerbrenner und Spielertrainer Daniel Jun, der bereits für Peiting in der Oberliga aktive Ales Kreuzer, die beiden Kontingentspieler Michal Petrak und Tomas Urban, Martin Vojcak oder Jiri Mikesz, sie alle haben tschechische Wurzeln.
Mit einem Durchschnittsalter von über 28 Jahren stellt Höchstadt die erfahrenste Mannschaft der Bayernliga, was sich auch in einer überragenden Überzahl-Erfolgsquote von über 36 Prozent zeigt. Doch auch im Penaltykilling liegen die Alligators auf dem ersten Platz, zudem erzielten sie die meisten eigenen Treffer und erhielten die wenigsten Gegentore.
Die Zuschauer können sich auf einen hochklassigen Gegner mit einer Spielstärke freuen, die am Kobelhang sicherlich schon länger nicht mehr zu sehen war. Das Spiel gegen Höchstadt zählt daher zu den sportlichen Highlights der Saison, und der EVF wird sein ganzes Können abrufen müssen, wenn er gegen den routinierten Gegner bestehen möchte.
Zwischenzeitlich hat sich Verteidiger Lukas Hruska dem Landesligisten EV Pfronten angeschlossen. Wir bedanken uns bei Lukas für seinen Einsatz und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute. (MiL)
Passau Black Hawks (BYL)
Black Hawks peilen zwei Siege an - Moosburg und Germering fordern die Passau Black Hawks
Das vergangene Wochenende entwickelte sich von der Punkte-Ausbeute zum Albtraum für die Passau Black Hawks. Die Spiele gegen Pfaffenhofen und Geretsried gingen beide verloren. Wichtige Punkte im Kampf um Platz acht wurden liegen gelassen. Während am Freitag gegen Pfaffenhofen die Mannschaft völlig von der Rolle war und die Niederlage gerechtfertigt war, verlor man am Sonntag in Geretsried obwohl die Passau Black Hawks die überlegene Mannschaft waren. „Kaufen“ konnte sich am Ende davon niemand etwas. „Wir lernen auch aus uns unseren Fehlern. Die Spiele am Wochenende sind unglaublich wichtig für uns – in beiden wollen wir die Punkte holen.“ gibt der sportliche Leiter Christian Zessack die Richtung vor.
Als ob das vergangene Wochenende nicht schon für genug Drama gesorgt hätte, folgte am Montag bereits die nächste Hiobsbotschaft. Patrick Geiger wird den Passau Black Hawks in den nächsten Wochen nicht zur Verfügung stehen. Der Black Hawks Kapitän und vorzeige Sportler muss beruflich bedingt für mehrere Wochen ins Ausland und wird frühestens Weihnachten in den Kader zurückkehren. Somit wird die Situation in der Verteidigung der Passau Black Hawks nicht einfacher. Für einen Lichtblick sorgte Angreifer Anton Pertl. Pertl stand am Dienstag nach Verletzung wieder auf dem Eis und konnte mit der Mannschaft trainieren.
Am heutigen Freitag geht es für die Passau Black Hawks zum EV Moosburg. Die Moosburger belegen aktuell den vorletzten Platz der Bayernliga Tabelle. Der aktuelle Tabellenplatz sagt allerdings nichts über das tatsächliche Leistungsvermögen des EVM aus. In der Verteidigung sind die Oberbayern stark besetzt und glänzen mit körperlicher Präsenz. Der Angriff des EV Moosburg ist ausgeglichen besetzt und mit Daniel Möhle steht ein typischer Goalgetter in den Reihen des EVM. Dazu treffen die Passau Black Hawks auf einen ehemaligen Mitspieler. Oliver Wawrotzki trug letztes Jahr noch die Farben der Passau Black Hawks und hat sich vor der Saison dem EV Moosburg angeschlossen. Nur mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung wird es den Habichten möglich sein, die Punkte aus Moosburg zu entführen. Dazu gilt es die Marschrichtung von Trainer Ivan Horak aufs Eis zu bringen. „Wir müssen besser nach hinten arbeiten. Verteidigen beginnt bereits im Angriff. Unseren Torhüter haben wir letzte Woche zu oft im Stich gelassen. Das werden wir in Moosburg und daheim gegen Germering bessermachen.“
Am Sonntag treffen die Passau Black Hawks im Heimspiel um 18.30 Uhr auf die Wanderers Germering. Tickets erhalten Sie im Vorverkauf beim Reisebüro Eichberger (Fuzo) und der Tankstelle Färber in Passau Maierhof. -czo
Pfaffenhofen Ice Hogs (BYL)
Die nächsten schweren Aufgaben warten - ECP trifft auf Peißenberg und Dorfen
Nach den überraschenden Erfolgen des letzten Wochenendes gegen zwei Teams aus der oberen Tabellenhälfte warten zum Beginn der Rückrunde die nächsten schweren Aufgaben auf den EC Pfaffenhofen. Am Freitag (20 Uhr) empfangen die Pfaffenhofener den Tabellenvierten TSV Peißenberg und reisen dann am Sonntag (17 Uhr) zum Tabellenzweiten ESC Dorfen. Für beide Gegner verlief das vergangene Wochenende höchst unterschiedlich. Während Dorfen zunächst zuhause gegen Tabellenführer Höchstadt beim 5:12 böse unter die Räder kam und danach auch in Peißenberg mit 2:10 eine zweistellige Klatsche einstecken musste, konnte man in Peißenberg eine zufriedenstellende Bilanz ziehen, konnte man sich neben dem Sieg über Dorfen doch auch noch über einen Punktgewinn in Landsberg freuen. An die gute Form wollen die Eishackler natürlich jetzt auch in Pfaffenhofen anknüpfen und mit einem Erfolg ihren Platz im Spitzenfeld der Liga behaupten. Zwar hat sich gegenüber der Vorsaison der Kader nur wenig verändert, allerdings mussten die wenigen Abgänge erstmal ersetzt werden, handelte es sich bei Sepp Staltmayr (jetzt Trainer), Dennis Neal (Landsberg) und Torjäger Tyler Wiseman (zurück nach Kanada) doch um absolute Leistungsträger. Allerdings scheint man diese Verluste durch Neuverpflichtungen wie den Kanadier Brandon Morley (Uni of Alaska) oder auch Florian Höfler (Schongau) ganz gut kompensiert zu haben. Beide gehören neben Spielmacher Manfred Eichberger und dem Slowenen Dejan Vogl zu den gefährlichsten Angreifern des TSV. Sie allesamt haben bereits mehr als 20 Skorerpunkte auf dem Konto und gehören damit zu den Top20 der Liga. Kein Wunder also, dass Peißenberg eine der offensivstärksten Mannschaften der Liga stellt. Bereits 64 Treffer und damit genau doppelt so viele wie die IceHogs haben die Eishackler bisher erzielt. Auf die Pfaffenhofener Abwehr, immerhin die viertbeste der Liga, wird also vermutlich eine Menge Arbeit zukommen. Mut machen sollte den IceHogs allerdings das Hinspiel, in dem man sich erst in der Schlussphase durch ein Empty-Net-Tor mit 2:4 geschlagen geben musste. Knapp war es auch beim 1:3 im Hinspiel gegen Dorfen, das vermutlich alles daran setzen wird, die beiden Schlappen des letzten Wochenendes schnell vergessen zu machen und an die guten Leistungen davor anzuknüpfen. Bis dahin hatte Dorfen in 11 Spielen bei 10 Siegen nämlich nur eine Niederlage in der Verlängerung hinnehmen müssen, was den ungefährdeten 2. Tabellenplatz bedeutete. Den belegen die Dorfener trotz der punktlosen Wochenendes immer noch unangefochten und die Mannschaft ist erfahren genug, sich von zwei groben Ausrutschern nicht aus der Bahn werfen zu lassen. Mit Lukas Miculka, mit 37 Punkten Topskorer der Liga, und dem Kanadier Trevor Hills (29 Punkte) verfügt Dorfen über zwei der herausragenden Spieler der Liga, die in jederzeit in der Lage sind, ein Spiel alleine zu entscheiden. Auch dieses Wochenende gelten die IceHogs nur als krasse Außenseiter. Dass sie allerdings jederzeit in der Lage sind, auch einem Favoriten ein Bein zu stellen, haben sie zuletzt ja bewiesen. Die ECP-Coaches Gregor Tomasik und Dimi Kurnosow müssen nach wie vor auf die verletzten Patrick Weiner, Michael Pfab und Christian Semmler verzichten und ab Sonntag aus beruflichen Gründen bis Weihnachten auch auf Michael Welter, der zuletzt in der Abwehr eine starke Leistung geboten hatte.
Amberg Wild Lions (BLL)
Top-Begegnung gegen alten Rivalen
In der Eishockey-Landesliga ist die Spitzengruppe der Tabelle sehr eng zusammengerückt – und der ERSC Amberg ist mittendrin. Zum Topspiel erwarten die Löwen am Freitag, 20 Uhr, den alten Rivalen aus Schweinfurt. Zu verschenken hat da keiner etwas.
Den Ersten (Haßfurt/26 Punkte) trennen vom Siebten (Dingolfing/19) gerade einmal sieben Zähler. Amberg (4./22) hat am vergangenen Wochenende mit zwei Niederlagen eine komfortablere Position verpasst, ist aber noch voll im Rennen. Überrascht hat allerdings die „Ladehemmung“ beim 0:4 in Königsbrunn. Da ist es dringend nötig, dass gegen die Mighty Dogs (2./24) aus Schweinfurt die Treffsicherheit in der Offensive zurückkehrt.
In dieser wichtigen Begegnung muss Coach Alex Reichenberger mit Thomas Schreier (beruflich) und Lukas Salinger (gesperrt) auf ein Verteidiger-Duo verzichten. Dazu ist auch Daniel Smazal mit sofortiger Wirkung nicht mehr bei den Löwen, kehrt aus privaten Gründen nach Mitterteich zurück, von wo er vor einem Jahr auch nach Amberg gekommen war. Dafür ist Andreas Hampl nach seiner Sperre wieder dabei, ebenso sollten Markus Hausner und Christoph Schönberger wieder einsatzbereit sein.
Der Gast aus Schweinfurt erlebte am letzten Doppelspieltag eine Gefühls-Achterbahn. Dem umjubelten Derbysieg (5:3) in Bad Kissingen folgte eine nicht einkalkulierte 3:4-Pleite bei den Dingolfinger Isar Rats. Das war nach dem 3:4 in Ulm die zweite Saisonniederlage für die Mighty Dogs, bei denen sich – nach Scorern gemessen – alles um den kanadischen Kapitän Dion Campbell dreht. Der war in den vergangenen zwei Jahren schon der herausragende Akteur der Schweinfurter, macht die Mighty Dogs aber deshalb vielleicht auch ein wenig berechnend. Coach Zdenek Vanc, im Vorjahr noch Aktiver, kann dennoch auf eine sehr ausgeglichene, eingespielte Truppe zurückgreifen, die sich in den letzten Jahren regelmäßig „hautenge“ Vergleiche mit den Löwen lieferten. Es wäre schon eine Überraschung, wenn sich beide Teams nicht in der Bayernliga-Verzahnungsrunde wiedersehen würden. Aber ein Selbstläufer wird das sicherlich nicht werden.
Schweinfurt Mighty Dogs (BLL)
Derbysieg und knappe Niederlage
Am letzten Wochenende feierten die Schweinfurter Fans nach dem
Derbysieg gegen die Kissinger Wölfe ausgiebig ihre Mannschaft!
Allerdings forderte das spannende Match einiges an Kraftreserven der
Mighty Dogs und so ging am Sonntag das Auswärtsspiel gegen den EV
Dingolfing knapp mit 4:3 verloren.
Am Freitag, den 24.11.2017, endet nun endlich die lange Auswärtsserie
gegen den ERSC Amberg, bevor das lang ersehnte nächste Heimspiel gegen
den EVS Burgau 2000 am Sonntag, den 26.11.2017, um 18 Uhr im
Schweinfurter Icedome ansteht.
Durch eine geschlossene Mannschftsleistung gewinnen die Mighty Dogs
das Derby gegen die Kissinger Wölfe mit 3:5.
Vor Spielbeginn sendeten beide Mannschaften und Fanlager
Genesungswünsche an den verletzten Haßfurter Spieler Petr Krepelka.
Beide Teams starteten gut und mit einigen Torchancen in die Partie. In
der 2. Minute wehrte Donatas Zukovas mit der Schulter einen Schuss von
Marcel Grüner ab. Auf Seiten der Kissinger spielte sich Niko
Grönstrand bis vors Tor, wo Benjamin Dirksen seinen Kasten zu machte.
In der 12. Minute konnten dann aber die Gäste jubeln, nach Zu Spiel
von Fritz Geuder und Jonas Manger netzte Mathias Kohl zum 0:1 ein.
Sofort im Anschluss hatte Mathias Kohl eine erneute Torchance, diesmal
war der Kissinger Torwart zur Stelle. Vier Minuten später hatten die
Mighty Dogs eine Doppelchance. Fritz Geuders Schuss fälschte Stephen
Heckenberger ab, doch der Puck ging knapp am Tor vorbei und lleich
darauf muss Donatas Zukovas einen Schuss von Dion Campbell parieren.
In der 18. Minute spielten die Kissinger Wölfe das erste Powerplay in
dieser Partie aus und erzielten durch Eugen Nold den Ausgleich.
Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts waren die Mighty Dogs dann in
Überzahl. In der 24. Minute legte Pascal Schäfer ab auf Dion Campbell,
dessen Schuss knapp am Tor vorbei ging. Eine Minute später spielte
Stephan Trolda quer auf Andreas Kleider, der ebenfalls das Tor
verfehlte. In der 30. Minute traf Nikolai Varianov den Pfosten, doch
im Gegenzug erzielte Stephan Trolda die erneute Führung der Mighty
Dogs. Für Simon Eirenschmalz gab es direkt nach dem Tor noch eine
Spieldauerstrafe wegen eines unkorrekten Körperangriffs. 29 Sekunden
vor Ende des darauf folgenden Powerplays fand Andreas Kleider eine
Lücke zwischen Donatas Zukovas und dem Pfosten und traf zum 1:3
Pausenstand.
Das letzte Drittel begannen die Mighty Dogs in Unterzahl. Bei einem
Konter spielte Stephan Trolda die Scheibe zu Jonas Manger, der den
Kissinger Torwart ausspielte und das 1:4 erzielte. Mit Ablauf der
Strafe verkürzten Christian Masel in der 44. Minute auf 2:4. Danach
verteidigten die Mighty Dogs gut ihre Führung und kamen unter anderem
durch Fritz Geuder und Dion Campbell zu weiteren Tormöglichkeiten.
Vier Minuten vor Spielende erzielten Eugen Nold in Überzahl den
Anschlusstreffer zum 3:4. Daraufhin nahm Trainer Zdenek Vanc seine
Auszeit, um seine Jungs für die letzten harten Minuten noch einmal
einzustellen. Drei Minuten später zogen die Hausherren ebenfalls ihre
Auszeit und nahmen für die letzte Minute den Torhüter vom Eis. Maurice
Köder nutzte das leere Tor zum entscheidenden 3:5 Treffer.
Nach dem Abpfiff feierten die Mannschaft und Fans gemeinsam den
Derbysieg. Das erste Derby ist nun gewonnen, das Nächste steht am
01.12.2107 in Haßfurt an. Hierfür können Vollzahlerkarten vor
Spielbeginn und in den Drittelpausen des Burgauspiels (26.11.2017) und
am Donnerstag, den 30.11.2017, zwischen 17 und 19 Uhr in der Overtime
erworben werden.
Nach dem kräftezährenden Derby verlieren die Mighty Dogs knapp mit 4:3
gegen die Isarrats vom EV Dingolfing.
Gerade einmal 2 Minuten 50 Sekunden waren gespielt, da würde die
Partie schon wieder für 20 Minuten unterbrochen. Nach einem sauber
ausgeführten Check von Maurice Köder ging eine Glasscheibe zu Bruch.
Nach Abschluss der Reparaturarbeiten taten sich die Mighty Dogs
schwer, wieder ins Spiel zu finden. Stattdessen machten die Hausherren
Druck und erzielten in der 6. Spielminute das 1:0 durch einen
abgefälschten Schuss von Daniel Schickaneder. In den Minuten vor der
Drittelpause verhinderte Kevin Kessler einen höheren Rückstand der
Gäste, denen die reguläre Pause gelegen kam um sich neu zu ordnen.
In Überzahl Fritz Geuders Schlagschuss von Dingolfinger Schlussmann
abgewehrt und der daraus resultierende Abpraller sprang Dion Campbell
über den Schläger. Aber Stephan Trolda nutzte das Powerplay in der 25.
Minute zum Ausgleich. In der 29. Minute ließ Dennis Jedrus erneut die
Scheibe prallen, doch Pascal Schäfer bekam den Puck nicht über den
liegenden Dingolfinger Torwart hinüber. Vier Minuten später waren die
Mighty Dogs wieder in Überzahl und Marcel Grüner traf dem Goalie durch
die Hosenträger hindurch zum 1:2. Bei der Schweinfurter Führung sollte
es jedoch nicht bleiben, denn anderthalb Minuten später glich Andreas
Tahedl zum 2:2 aus.
Zu Beginn des letzten Spielabschnitts eroberte Philip Weinzierl die
Scheibe, traf aber nur das Lattenkreuz. Im Gegenzug spielte sich Dion
Campbell, der die gesamte Partie von den Hausherren aus dem Spiel
genommen wurde, vor dem Tor frei, doch der Dingolfinger Schlussmann
zeigte eine Glanzparade. In Unterzahl klärte Kevin Kessler eine 2 auf
1 Situation, allerdings wurde er nach Ablauf der Strafzeit bei einem 2
gegen 1 Konter von Alexander Braun ausgespielt. Gerade einmal 30
Sekunden später bauten die Isarrats ihre Führung auf 4:2 aus. In der
56. Minute konnte Mathias Kohl in Überzahl auf 4:3 verkürzen, bevor
Zdenek Vanc anderthalb Minuten vor Spielende nach einer
ausgesprochenen Strafe gegen die Hausherren seine Auszeit und
schließlich Kevin Kessler für einen weiteren Feldspieler vom Eis nahm.
Doch es änderte nichts mehr an der knappen 4:3 Niederlage der Mighty
Dogs, die laut Trainer Zdenek Vanc nicht klug genug gespielt hatten.
Am kommenden Wochenende wird die lange Zeit der Auswärtsspiele mit
einem Spiel am Freitag, den 24.11.2017, um 20 Uhr in Amberg gegen
einen direkten Konkurrenten um einen Platz in der Verzahnungsrunde
beendet. Am Sonntag, den 26.11.2017, folgt dann endlich das nächste
heißersehnte Heimspiel gegen den ESV Burgau 2000, zu dem man einen
lang erwarteten Rückkehrer und ebenso Schweinfurter Eigengewächs
wieder im Icedome begrüßen kann.
Eisbären Oberstdorf (BBZL)
Eisbären Zuhause gefordert
Am kommenden Wochenende heißt es “SPIELEN-KÄMPFEN-SIEGEN“. Die Oberstdorfer Eishockeyspieler empfangen am Sonntagabend um 18 Uhr mit dem EV Königsbrunn den Tabellen Fünften der Bezirksliga Gruppe vier.
Die Pinguine, wie die Königsbrunner sich nennen, haben nach dem 17. Spieltag sechs Spiele absolviert und konnten drei Siege für sich verbuchen. Sie sind somit punktgleich mit Oberstdorf. Nur das bessere Torverhältnis bringt den Pinguinen einen Tabellenplatz Vorsprung.
Zuletzt mussten sich die Pinguine dem ESV Buchloe mit 6:0 und der SG Maustadt mit 2:4 geschlagen geben. Auch gegen die Eisbären verlor der Eishockeyverein mit 5:4 in der Vorbereitung bei einem Freundschaftsspiel. Ob sich dieser Erfolg wiederholt, sehen wir am Sonntag.
Die Mannen um Trainer Erik Fabian gehen auf jeden Fall motiviert und voller Tatendrang an die Partie. Ziel ist es, der Strafbank fern zu bleiben, Spielzüge auszufahren, den Puck im eigenen Drittel zu kontrollieren sowie dem Gegner den Raum zu nehmen, um eigene Tore schießen zu können.
Also seien Sie dabei und unterstützen Sie unsere Eisbären lautstark, wenn es am Sonntag um 18 Uhr wieder heißt: “Hey wir wollen die Eisbären sehen!“.
Sande Jadehaie (VLN)
Spielabsage ECW Sande - FASS Berlin
Es gibt schlechte Nachrichten: Das Spiel gegen FASS Berlin 1b muss leider abgesagt werden, weil die Berliner keine spielfähige Mannschaft zusammenbekommen. Neuer Termin: 3. März 2018.
Chemnitz Crashers (RLO)
Crashers mit starker Form vor „Sechs-Punkte-Spiel“
Nach zwei deutlichen Siegen in Folge gehen die Crashers am Samstag mit breiter Brust in die Partie gegen den Absteiger aus der Oberliga Nord und aktuellen Tabellenzweiten FASS Berlin. Die Hauptstädter kassierten in der Vorwoche eine schmerzliche 3:4 Heimniederlage nach Penaltyschießen gegen Dresden. Damit zeigten die Akademiker, dass sie verwundbar sind. Mit gleicher Spielanzahl haben die Berliner sechs Punkte Vorsprung vor den Crashers. Mit einem Sieg würde der Vorsprung auf geringe drei Punkte schmelzen. Mit einer Niederlage allerdings auf neun Punkte steigen. „Für uns ist das ein extrem wichtiges Sechs-Punkte-Spiel im Hinblick auf die Play-Offs“, fasst Trainer Tobias Rentzsch die Bedeutung des Spiels für die Crashers zusammen.
Im Kader stehen mit Viktor Braun und Max Weigandt die beiden U19-Spieler, die zum 7:3-Heimsieg gegen die favorisierten Blues vor zwei Wochen großen Anteil hatten. Gemeinsam mit Sturmpartner Patrik Hunady sorgte die Angriffsformation für viel Gefahr vor dem gegnerischen Tor. Insgesamt wird das Trainergespann Rentzsch/Stiegler auf knapp drei komplette Blöcke zurückgreifen können. Das ist nach einer langen personellen Durststrecke positiv zu bewerten. Immer noch verletzt fehlen die Leistungsträger Torsten Hofmann und Kenneth Hirsch sowie der gesperrte Daniel Weber.
„Wir bauen wie im letzten Heimspiel auf die Unterstützung von den Rängen. Die Fans hatten das Team abgeholt und zum Sieg gepeitscht. Wir wollen die Punkte hier behalten. Jeder weiß warum“, ist Tobias Rentzsch positiv gestimmt.
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