IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen und Spielankündigungen von Freitag 17.November 2017. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga Nord und Verbandsliga Nord.
Eisbären Berlin (DEL)
Mit Richmond und Parlett gegen Ingolstadt
Die Eisbären Berlin gehen mit den Verteidigern Danny Richmond und Blake Parlett in die
beiden Heimspielen am kommenden Wochenende gegen den ERC Ingolstadt (17.11., 19:30
Uhr, Mercedes-Benz Arena Berlin) und die Krefeld Pinguine (19.11., 19:00 Uhr, Mercedes-Benz
Arena Berlin). Beide hatten das letzte DEL-Match der Berliner in Wolfsburg am 5. November
verpasst.
Hingegen stehen Fragezeichen hinter dem Einsatz von André Rankel und Louis-Marc Aubry.
Beide Stürmer trainierten zwar diese Woche auf dem Eis mit, konnten aber einige Einheiten
nicht voll durchziehen. Die endgültige Entscheidung fällt vor dem Morgentraining am Freitag.
Zudem fallen auch Thomas Oppenheimer, Frank Hördler und Constantin Braun weiterhin aus.
„Ich glaube die Pause hat allen gute getan“, sagte Eisbären-Chefcoach Uwe Krupp nach dem
heutigen Training. „Larry (Mitchell) ist ein Trainer, dessen Mannschaften immer gut
organisiert sind“, sagt Krupp über Ingolstadts Interimstrainer, den die Eisbären gut aus den
Partien gegen Augsburg und Straubing in den letzten Jahren kennen. „Ich gehe davon aus,
dass sich die Mannschaft von ihrer besten Seite zeigen und kämpferisch auf allen Zylindern
pumpen wird.“
Für die Eisbären und ihre Fans gibt’s morgen erstmals ein Wiedersehen mit Darin Olver und
Laurin Braun. Während der jüngste Braun-Bruder zum ersten Mal überhaupt als Gast in der
Mercedes-Benz Arena aufläuft, war Darin Olver das letzte Mal am 7. Januar 2011 als Gegner
(Augsburger) der Eisbären in Berlin zu Gast.
Das erste Match dieser Saison in Ingolstadt gewannen die Eisbären mit 3:2.
Karten für beide Wochenendpartien sind noch buchbar über www.eisbaeren.de/ticketshop
und die Tickethotline der Eisbären, (030) 97 18 40 40. Auch an der Abendkasse werden noch
Tickets in diversen Kategorien erhältlich sein. Die Eisbären bieten zudem ein Premium-
Special für morgen inkl. Teilnahme an der ersten Eisbären-Premium-Quiznacht für 49 Euro
und ein Movember-Paket für Sonntag inkl. Eisbären-Rasierhandtuch (ab 22 Euro) an.
Tölzer Löwen (DEL2)
Breisgau-Sachsen-Mix am Wochenende
vorbei ist sie, die Länderspielpause in der DEL2. Die Kräfte konnten für
die meisten Löwen regeneriert werden. Nun geht es mit neuem Schwung in
die nächste Phase der Saison. Als Gegner stehen der Tabellenelfte und
der Tabellensechste auf dem Spielplan.
Seit vier Spielen waren die Tölzer Löwen ohne Sieg vor dem ersten
Aufeinandertreffen mit dem EHC Freiburg Ende September. Nach den beiden
verlorenen Spielen gegen Crimmitschau und Bad Nauheim stehen die Buam
gegen Freiburg erneut unter Zugzwang. Ein Befreiungsschlag soll her,
gegen ein Team, dass auswärts bisher nur einen Sieg einfahren konnte.
Vor zwei Jahren stieg der EHC Freiburg in die DEL2 auf. Nach einem
13.Platz in der Premierensaison folgte ein überraschend starker siebter
Rang in der Saison 2016/17. Nun scheint wieder etwas Normalität im
Breisgau angekommen zu sein. Der EHC liegt mit 17 Punkten nach 18
Spielen auf dem elften Platz. Die einzige wirkliche Führungsrolle eines
Kontingentspielers übernimmt Torwart Miroslav Hanuljak. Der Tscheche
verpasste bisher nur eine Partie, in der ihn Förderlizenzgoalie Marco
Wölfl ersetzte. Hanuljak kassiert im Schnitt knapp unter drei Gegentoren
und hat eine Fangquote von etwas über 91%. Genau drei Gegentreffer
musste er im ersten Duell mit den Tölzer Löwen hinnehmen. Doch seine
Vordermänner schossen sechs Tore und sicherten sich damit die Punkte.
Unter den Torschützen waren auch Christian Billich, Nikolas Linsenmaier
(beide 18 Punkte) und Tobias Kunz (13). Diese drei Stürmer führen die
interne Scorerliste vor dem Tschechen Radek Duda an. Ausschlaggebend im
ersten Aufeinandertreffen waren die Special-Teams beider Teams. Freiburg
nutzte vier von sieben Überzahl-Möglichkeiten und schoss ein Tor in
eigener Unterzahl. Wer jetzt denkt, dass das Powerplay eine große Stärke
des Teams von Coach Leos Sulak ist sieht sich aber getäuscht. 17,1%
lautet die Freiburger Erfolgsquote, also ungefähr dasselbe Niveau, wie
das der Löwen. In Unterzahl sieht es da schon besser aus: 85,7% der
Situationen mit einem Mann weniger werden unbeschadet überstanden – der
drittbeste Wert der Liga.
Duell der Löwen am Sonntag in Dresden: Die Tölzer sind in Dresden zu
Gast und damit bei einem der Topteams der Liga. Zwar steht bislang "nur"
der sechste Tabellenplatz, doch die Eislöwen haben gerade einmal drei
Punkte Rückstand auf den dritten Platz. Drei ihrer bisher 29 Punkte
haben sie gegen die Tölzer Löwen gesammelt. Im Heimspiel unterlagen die
Buam knapp mit 2:3. Nach einem starken Comeback lief am Ende die Zeit
davon. Dresden konnte sich besonders auf ihren Stammgoalie Marco
Eisenhut verlassen. Er hat bisher alle 16 Saisonspiele absolviert und
mit einer Fangquote von über 93% einen außergewöhnlich starken Wert in
der Statistikspalte stehen. Unterstützt wird er im Sturm von Alexander
Höller (17 Punkte), Martin Davidek (14) und dem Kanadier Nick Huard
(13). Ansonsten hat im Dresdner Kader noch kein Spieler die zweistellige
Punktemarke geknackt. Dank der starken Defensive - 43 Gegentore,
zweitbester Wert der Liga - kann das Team von Franz Steer aber dennoch
Erfolge feiern. Im heimischen Stadion haben sie zuletzt eine
1:7-Klatsche gegen Kassel abbekommen. Zuvor gab es einen 5:1-Sieg gegen
Frankfurt, es fehlt also nur die Konstanz. Zu Top-Leistungen ist das
Team fraglos in der Lage.
Fazit:
Der EHC Freiburg kommt mit der zweitschwächsten Auswärtsbilanz ligaweit
in die weeArena. Ein schlagbarer Gegner für die Buam, doch in der DEL2
ist jedes Spiel ein schweres. Die Auswärtspartie in Dresden wird ein
ganz harter Brocken, bei dem die Löwen auch eine Topleistung von einem
ihrer beiden Goalies brauchen werden. Andreas Mechel und Michael Boehm
laufen in Zukunft übrigens in einer neuen Ausrüstung auf: Gesponsert vom
neuen Sponsor Agrobs. Mehr Informationen dazu gibt´s in Kürze.
Eispiraten Crimmitschau (DEL2)
„Wir müssen uns gegen starke Gegner beweisen!“ - Kim Collins vor den anstehenden Punktspielen
Die Eispiraten Crimmitschau sind am Wochenende, nach der vergangenen Länderspielpause, wieder voll gefordert. Mit dem ESV Kaufbeuren und dem SC Riessersee warten auf die Westsachsen zwei unangenehme Gegner. Cheftrainer Kim Collins gab in der heutigen Presserunde einmal mehr Auskunft über die bevorstehenden Duelle, die Personallage, einen neuen Trainingsrekord und die Pläne mit Mannschaftskapitän André Schietzold.
„Wir spielen am Wochenende gegen zwei richtig gute Mannschaften“ betonte Kim Collins in der Runde mit den anwesenden Pressevertretern. „Kaufbeuren war bislang das beste Team, gegen welches wir zu Hause gespielt haben. In Riessersee hatten wir auch große Probleme und sind ziemlich unter die Räder geraten“, ergänzte der 55-jährige Cheftrainer. Doch der Eishockeylehrer blickt optimistisch auf die kommenden beiden Aufgaben. „Wir haben gut trainiert. Nun müssen wir uns gegen zwei starke Gegner beweisen“.
Im Detail sprach der Cheftrainer unter anderem auch über…
… die Personalsituation: Will Weber und auch Dominic Walsh kehren am Wochenende in den Kader zurück! Außerdem wird Brock Maschmeyer sein Debüt für uns geben. Nicht dabei ist Christoph Kabitzky, der sich einer kleinen Operation am Knie unterziehen muss. Er ist, sollte alles gut verlaufen, in der kommenden Woche aber wieder mit auf dem Eis. Ausfallen wird auch Danny Pyka. Er hat wieder Rückenprobleme und wird in Altenburg stationär behandelt. Wir gehen von einer Überbelastung aus und hoffen natürlich, dass er schnell wieder mit bei der Mannschaft sein kann.
… die Leistenprobleme von Bernhard Keil: Bernhard Keil hat noch nicht mit uns trainieren können und wird am Wochenende auch nicht spielen. Er muss voraussichtlich bis Ende November aussetzen. Mehr können wir leider auch noch nicht sagen.
… einen Trainingsrekord: Wir hatten gestern 18 Spieler auf dem Eis. Das ist, seit dem ich hier in Crimmitschau bin, absoluter Rekord (lacht). Ales Kranjc kam von der slowenischen Nationalmannschaft zurück und Brock Maschmeyer hat das erste Mal mit uns trainiert. Es war eine sehr gute Einheit.
… die Pläne mit Kapitän André Schietzold: André wird am kommenden Wochenende im Sturm spielen. Er rückt in die dritte Reihe neben Erik Gollenbeck und Dominic Walsh. Wir haben das im Training probiert und es sah sehr gut aus. André hat mit dieser Position auch keine Probleme. Er war ja früher schon einmal Stürmer.
… die Reha von Dominic Walsh: Sein Stiefvater hat ihn wieder fit gemacht (lacht)! Er war in der vergangenen Woche für fünf Tage in Ingolstadt. Dort hat er viel Athletik-Training gehabt und zusätzlich viel Eiszeit mit den verletzten DEL-Spielern bekommen. In dieser Woche konnte er auch wieder voll mittrainieren und steht ja auch im Kader für die beiden Spiele am Wochenende.
Dresdner Eislöwen (DEL2)
Eislöwen treffen auf Heilbronn & Bad Tölz
Die Dresdner Eislöwen treffen am kommenden DEL2-Punktspielwochenende auf die Heilbronner Falken und die Tölzer Löwen. Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer muss einzig auf die Langzeitverletzten Petr Macholda und Harrison Reed verzichten. Matt Siddall kehrt nach längerer Verletzungspause in den Kader zurück.
Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer: „Heilbronn konnte die letzten beiden Spiele für sich entscheiden, hatte einen guten Lauf. Sie müssen Matt MacKay ersetzen, der nach Krefeld gewechselt ist. Dafür wurde kurzfristig Jonas Schlenker verpflichtet. In Überzahl müssen wir unsere Werte verbessern, haben da schon besser ausgesehen als zuletzt. Was Bad Tölz betrifft, muss man vorsichtig sein. Das Team wird oft belächelt, hat vielleicht nicht die Scoringqualitäten. Aber die Mannschaft läuft und arbeitet 60 Minuten lang hart.“
Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer zu Matt Siddall: „Nach einer Pause ist es für einen Spieler immer schwierig, wieder direkt bei 100 Prozent einzusteigen. Es ist normal, dass jeder Spieler eine bestimmte Anzahl an Partien benötigt, um wieder in seine beste Verfassung zurückzufinden. Fakt ist: Matt kann den Unterschied machen und Spielen entscheiden. Prozentual muss sich die Quote der Tore, die durch Importspieler erzielt werden, steigern.“
Matt Siddall: „Wenn man einige Wochen nicht auf dem Eis war, braucht man etwas Zeit, um den Speed zurückzufinden und sich wieder komplett wohl zu fühlen. Ich habe aktuell aber ein gutes Gefühl, habe für mich selbst den Anspruch, den anderen Team-Mitgliedern in keiner Sache nachzustehen. Ich freue mich darauf, der Mannschaft wieder zu helfen und mit den Jungs Siege zu feiern.“
Die Dresdner Eislöwen sind am Freitag, 17. November um 20 Uhr bei den Heilbronner Falken gefragt. Das Spiel wird geleitet von den HSR Patrick Gogulla und Nicole Hertrich. Am Sonntag, 19. November gastieren die Tölzer Löwen um 17 Uhr in der EnergieVerbund Arena. Kassen und Arenatüren öffnen um 15.30 Uhr; der VIP-Raum um 16 Uhr. Das Spiel wird geleitet von HSR Marcus Brill und Florian Zehetleitner.
Wölfe Freiburg (DEL2)
Niko Linsenmaier unterschreibt neuen Vertrag - Derby am Sonntag
jetzt ist es offiziell: Niko Linsenmaier bleibt ein Freiburger. Der Mittelstürmer unterschrieb einen Vertrag beim Eishockey-Zweitligisten EHC Freiburg bis zum Ende der Saison 2017/18. Am Sonntag steigt das Heim-Derby gegen Ravensburg.
Bereits kurz vor der Länderspielpause am vergangenen Wochenende hatte der 24-Jährige die Krefeld Pinguine um eine Vertragsauflösung gebeten. Niko Linsenmaier war im Sommer zu den Rheinländern in die höchste deutsche Eishockeyliga DEL gewechselt, wurde durch zwei Verletzungen in der Saisonvorbereitung aber weit zurückgeworfen und kam nach Freiburg zurück, um in der DEL2 Spielpraxis zu sammeln. Dabei erzielte er für seinen Stammverein in 18 Begegnungen 8 Tore und bereitete weitere 10 Treffer vor. Eigentlich sollte es nur ein vorübergehendes Engagement werden; nun aber bleibt der emsige Scorer doch bei den Wölfen.
"Ich fühle mich beim EHC einfach wohl und habe mich entschieden, auch diese Saison in Freiburg zu verbringen. Auf dem Eis kann ich hier eine kreativere Rolle spielen als in der DEL und auch neben dem Eis ist Freiburg mein Zuhause", begründet Niko Linsenmaier die Herzensentscheidung für Geburtsstadt und Heimatverein.
Seit Dienstag ist der Offensivspieler, wie seine Teamgefährten, wieder voll im Trainingsbetrieb: Nach dem spielfreien Wochenende geht der DEL2-Marathon am Freitag weiter. Dann tritt der EHC Freiburg bei Aufsteiger Bad Tölz an. Das nächste Heimspiel findet am Sonntag, 19. November, statt. Es handelt sich dabei um den südbadisch-oberschwäbischen Eishockey-Klassiker: Die Ravensburg Towerstars machen in Freiburg Station. Die Partie in der Franz-Siegel-Halle beginnt um 18.30 Uhr, Karten gibt es auf tickets.ehcf.de sowie am Donnerstag zwischen 17 und 19 Uhr auf der Geschäftsstelle in der Ensisheimer Straße.
Trainer Leos Sulak muss auch am Wochenende ohne die drei Langzeitverletzten Gabriel Federolf, Ben Walker und Marc Wittfoth auskommen; ansonsten ist das Team komplett. Ergänzt wird es mindestens am Freitag durch den Schwenninger Doppellizenz-Stürmer Lennart Palausch.
DEL2-Geschäftsführer Rudorisch zu Gast in Freiburg
der EHC Freiburg freut such darüber, beim Punktspiel gegen die Ravensburg Towerstars am Sonntag (18.30 Uhr) DEL2-Geschäftsführer René Rudorisch als Gast im Freiburger Eisstadion begrüßen zu dürfen.
Herr Rudorisch wird nach der Partie bei der Pressekonferenz teilnehmen und sich bereits zwischen 17.30 Uhr und 18.15 Uhr in der Stadiongaststätte "Wolfsbau" zu einer Gesprächsrunde mit Eishockeyfans aus Südbaden treffen.
Kassel Huskies (DEL2)
Huskies gehen dezimiert ins Wochenende
Fast schon traditionell pausiert der DEL2-Spielbetrieb Mitte November aufgrund des Deutschland-
Cups. Die Kassel Huskies nutzten die ersehnte Pause, um die Batterien für die bevorstehenden
Herausforderungen wieder aufzuladen und das ein oder andere Wehwehchen auszukurieren. Die
meisten Spieler nutzten die trainingsfreien Tage für Heimaturlaube. Dies gilt auch für James
Wisniewski, der seine Familie in den USA besuchte, am gestrigen Mittwoch aber wieder zum
Team stieß. In der Verteidigung wird auch die Rückkehr von Mike Little erwartet. Der
Rechtsschütze verletzte sich am 20. Oktober in Frankfurt und pausierte seitdem.
Trotzdem ist die Defensive der Huskies derzeit weit von der Soll-Stärke entfernt. Neben John Rogl
und Kevin Maginot, die für die Adler Mannheim zum Einsatz kommen, ist auch der Einsatz von
Alex Heinrich unwahrscheinlich. Der gebürtige Kasseler hat einen grippalen Infekt noch nicht
vollständig auskuriert. Während Thomas Merl noch mindestens drei Wochen fehlt, droht auch der
Ausfall von Braden Pimm. Der Huskies-Topscorer prallte zu Beginn des letzten Heimspiels gegen
die Bayreuth Tigers unsanft in die Bande und zog sich einen schmerzhaften Pferdekuss zu, der
noch nicht vollständig ausgeheilt ist. Für Kapitän Manuel Klinge ist die Saison bekanntlich vorzeitig
beendet.
Am Freitag, dem 17. November kommt es ab 20 Uhr unter der Zugspitze zum Verfolgerduell
zwischen dem Dritt- und Viertplatzierten, die Schlittenhunde werden vom SC Riessersee
empfangen. Zwei Tage später, am Sonntag dem 19. November gastieren dann die Heilbronner
Falken um 18 Uhr in der Kasseler Eissporthalle. Beide Spiele werden im Livestream auf
www.sprade.tv übertragen.
Beim SC Riessersee bilden Lubor Dibelka, Andreas Driendl und Richard Mueller die
möglicherweise stärkste deutsche Sturmreihe der Liga. Das Trio kam im bisherigen Saisonverlauf
auf zusammen 72 Scorerpunkte und ist unter den besten zehn Punktesammlern der Liga platziert.
Auch die Abwehr des von Toni Söderholm trainierten Teams ist offensiv ausgerichtet, mit Julian Eichinger, Stephan Wilhelm und Felix Thomas haben bereits drei Verteidiger zweistellig gepunktet. Von den bisherigen acht Heimspielen gestalteten die Werdenfelser sechs siegreich, lediglich gegen die besser platzierten Löwen Frankfurt (2:8) und Bietigheim Steelers (3:4 n. V.) verließen sie als Verlierer das heimische Eis. Falken reisen mit Rückenwind nach Kassel Bis zum letzten Wochenende vor der Deutschland Cup Pause kämpften die Heilbronner Falken mit einer Ergebniskrise. Nur vier Siege aus 14 Spielen sprangen bis dato heraus und auf einen Dreier mussten die Falken tatsächlich bis zum 3. November warten. Dann gelang dank eines 7:3-Erfolgs über die Roten Teufel Bad Nauheim aber der Befreiungsschlag, zwei Tage später folgten mit dem Sieg in Kaufbeuren der nächste Dreier. Diesen Rückenwind will der 13. der Tabelle nun mitnehmen, denn das Potential für eine Platzierung außerhalb der Playdown-Ränge ist zweifelsohne vorhanden. Die Offensivlast wird von den beiden Kanadiern Justin Maylan und Brandon Alderson getragen. Die Rechtsschützen bilden zusammen mit Brad Ross, der einen deutschen Pass besitzt, die erste Sturmreihe. Unter der Woche wechselte Jonas Schlenker von den Ravensburg Towerstars nach Heilbronn und wird voraussichtlich Matt MacKay, den es nach Krefeld zog, als Mittelstürmer der dritten Sturmreihe ersetzen. Ein Wiedersehen gibt es mit den Ex-Huskies Corey Mapes und Justin Kirsch.
Deggendorfer SC (OLS)
DSC erwartet die Löwen aus Waldkraiburg
Die Deutschland-Cup-Pause ist vorbei und nun beginnt für die
Deggendorfer Kufencracks wieder der Ernst des Lebens. Dabei trifft man
mit dem EHC Waldkraiburg am Sonntagabend auf heimischen Eis auf einen
Gegner, gegen den man vor knapp zwei Wochen noch ein Schützenfest
feierte.
Sage und schreibe 3:13 hieß nach dem letzten Spiel vor der Pause für
den DSC. Während die Deggendorfer damit beruhigt in die verdiente
Pause gehen konnten, gab es beim EHC Waldkraiburg nur ein Thema: die
Aufarbeitung des Debakels. Durch zahlreiche interne Gespräche
schöpften die Oberbayern nun wieder neuen Mut und wollen es nun wieder
wissen. Zu unterschätzen ist der EHC für die Deggendorfer auf keinen
Fall. Bereits gegen den TEV Miesbach bekamen es die DSC-Cracks am
eigenen Leibe zu spüren, wie schwierig es gegen ein vermeintliches
Kellerkind werden kann. Speziell auf den quirligen Kanadier Brent
Norris gilt es zu achten. Der aktuelle Topscorer der Waldkraiburger
fiel bereits im Hinspiel durch einige starke Aktionen auf. Dennoch
wollen die Hausherren an diesem Abend nichts anbrennen lassen und die
nächsten drei Punkte auf heimischen Eis einfahren. Zurückgreifen kann
Trainer John Sicinski dabei an diesem Wochenende auch wieder auf
Andreas Gawlik. Der Kapitän des DSC wird nach einer mehrwöchigen
Verletzungspause in den Kader zurückkehren. Pausieren muss hingegen
Marius Wiederer. Der Verteidiger laboriert aktuell an einer Bronchitis
und wird am kommenden Wochenende nicht zum Einsatz kommen. Ebenfalls
fraglich ist der Einsatz von Curtis Leinweber. Der Kanadier, der sich
zuletzt in blendender Form präsentierte, ist angeschlagen. Ein
möglicher Einsatz entscheidet sich kurzfristig.
Spielbeginn am Sonntag in der Deggendorfer Eissporthalle ist um 18:30 Uhr.
Lindau Islanders (OLS)
Islanders starten ins zweite Drittel der Saison
Nachdem der Spielbetrieb der Oberliga Süd wegen der Deutschland- Cup Pause am vergangenen Wochenende ruhte, starten die EV Lindau Islanders nun am Freitag (19:45 Uhr) beim EHC Waldkraiburg in die nächste Phase der Saison, in der es am Sonntag dann zuhause zum Kracher gegen Rosenheim kommt.
Die Konzentration gilt aber Waldkraiburg. Denn so lange war die Pause zwischen zwei Aufeinandertreffen der langjährigen Rivalen ja lange nicht. Nach elf Aufeinandertreffen im Vorjahr ist es das erste Mal, dass Islanders und Löwen in dieser Spielzeit die Schläger kreuzten. Das lag unter anderem daran, dass der EHC diesmal zur anderen Gruppe der Vereine gehört, die häufiger gegeneinander spielen. In der Vorrunde gibt es also nur zwei Duelle zwischen den Bayernliga- Meistern von 2015 und 16 und Meister und Vize-Meister der BEV Play-Offs 2017.
Dabei hat die Partie durchaus einen Hauch von Play- Off Charakter. Denn sowohl die Oberbayern als auch die Lindauer müssen punkten, um den Anschluss im Kampf um Platz Acht nicht zu verlieren. Aktuell hat der EHC als Elfter sieben Punkte und Lindau als Zehnter sechs Punkte Rückstand auf den achten Platz, der den vorzeitigen Klassenerhalt bedeuten würde.
Diese Aufgabe wollen beide mit neuem Schwung angehen. Vor allem die Löwen brennen vor heimischem Publikum auf Wiedergutmachung für die 3:13 Katastrophe gegen Deggendorf mit der sie sich in die Länderspielpause verabschiedeten. Dass die Saison nach dem Abschied einiger langjähriger Säulen inklusive Trainer und der damit einhergehenden Verjüngung nicht einfach werden würde, war man sich wohl bewusst. Aber man hatte sich doch mehr als neun Punkte ausgerechnet. Fünf zum Teil deftige Heimniederlagen drückten da schon auch auf das Gemüt, wobei man beim 5:1 gegen Weiden das Potenzial des Teams des neuen Trainers Sergej Hatkevitch erkennen konnte.
Schwung brachte zuletzt auch die Reaktivierung von Thomas Vrba, der als zusätzlicher Ausländer im Kader steht und den verletzten Ken Neil gut vertrat. Topscorer ist derweil der andere Kanadier Brent Norris mit 11 Punkten (5 Tore). Danach folgen dann doch noch ein paar alte Bekannte mit Daniel Hämmerle, Lukas Wagner und Michael Trox. Besonders gespannt ist man auf Lindauer Seite auf den Auftritt von Korbinian Sertl, der sich im Sommer ja kurzfristig entschloss, nach Waldkraiburg zu wechseln. Sein Gegentor- Schnitt und die Fangquote haben unter den Abwehrschwächen des EHC wohl gelitten, die Werte liegen jedenfalls unter denen der EVL- Torhüter David Zabolotny und Henning Schroth. Allerdings weiß man in Lindau, dass Sertl in speziellen Spielen zu großer Form auflaufen kann – und speziell ist diese Partie sicherlich.
Für die Islanders war die Pause vor allem deshalb wichtig, da man zuvor Verletzungs- und krankheitsbedingt mit kleinem Kader antreten musste und praktisch auf dem Zahnfleisch in die freien Tage kroch. „Wir haben zwar immer noch Ausfälle und werden auch am Wochenende nicht komplett sein“, sagt Trainer Dustin Whitecotton. „Wir hatten aber ein wenig Zeit, bei den notwendigen Umstellungen ein paar Sachen einzustudieren, um besser damit zurecht zu kommen.“ Durch die neuen Formationen musste gerade in Überzahl doch einiges an Automatismen eingeprägt werden, was nun am Wochenende auf dem Prüfstand steht.
Memmingen Indians (OLS)
Landshut am Sonntag: Prominenter Gast für die Indians am Hühnerberg
Zum ersten Heimspiel nach der Deutschland-Cup Pause vom letzten Wochenende empfangen die Indians am Sonntag (18:45 Uhr) den EV Landshut. Für die Memminger erneut ein echter Gradmesser, nach dem Spiel am Freitag beim Tabellenführer aus Rosenheim.
ECDC-Coach Waldemar Dietrich hat das kürzlich verloren gegangene Auswärtsspiel in Landshut ausgewertet und wird sein Team entsprechend einstellen, um den Favoriten vor heimischer Kulisse zu ärgern und möglichst Punkte abzujagen.
Die Gäste aus Landshut sind einer der ganz großen Traditionsmannschaften im deutschen Eishockey. Viele Talente sind aus der Landshuter Eishockeyschule schon entsprungen, wie etwa die beiden aktuellen NHL-Spieler Tom Kühnhackl oder Tobias Rieder. Große Erfolge auf Vereinsebene stehen ebenfalls im Briefkopf: So holte man zweimal die deutsche Meisterschaft (1970 & 1983), war 1994 Gründungsmitglied der DEL und gewann zuletzt 2012 die Meisterschaft in der 2. Bundesliga. In der Sommerpause 2015 kam es dann fast zum finanziellen Super-Gau, letztlich konnte man sich aber noch retten und trat den Rückzug in die Oberliga Süd an. Hier hat man sich die beiden letzten Spielzeiten etabliert, will nun wieder neu angreifen und sich möglichst wieder nach oben orientieren. Um dies zu schaffen wurde der letztjährige Meistertrainer der Tölzer Löwen Axel Kammerer nach Niederbayern gelotst. Nach etwas holprigem Start hat man sich trotz Verletzungspech gut in die Saison gekämpft und steht aktuell auf Platz fünf der Tabelle (24 Punkte / vor Freitag). Im Tor der Gäste ist Maximilian Engelbrecht die klare Nummer eins, er spielt bisher eine starke Saison. Sehr gut besetzt ist man auch im Defensivbereich, hier stehen einige hochkarätige Verteidiger im Aufgebot. Neben dem Kanadier Devon Krogh, sind hier sicherlich Ex-DEL Spieler Peter Baumgartner und die beiden Neuzugänge aus Selb Nikolaus Meier und Christopher Schadewaldt zu nennen. Im Angriff muss man aktuell mit Torjäger Stefan Reiter und Maximilian Hofbauer auf zwei wichtige Spieler verletzungsbedingt verzichten. Dafür kehrt nach längerem Ausfall der erfahrene Kanadier David Wrigley wohl wieder ins Aufgebot zurück. Er kam im Sommer vom DEL-2 Topclub Bietigheim Steelers nach Landshut und gilt als Hoffnungsträger. Teamleader ist aber sicherlich der 43-jährige Deutsch-Kanadier Bill Trew. Von seiner Führungsqualität und Erfahrung sollen vor allem die vielen Talente profitieren. Eines dieser Talente ist Alexander Ehl, der U-Nationalspieler spielt bisher eine ganz starke Saison und dürfte schon bald höherklassig unterwegs sein.
Wollen die Indians hier bestehen, bedarf es einer absoluten Topleistung und einem voll konzentrierten Auftritt über 60 Minuten. Auch von den Rängen wird lautstarke Unterstützung auf alle Fälle erforderlich sein.
Als besonderes Highlight hat Hauptsponsor GEFRO am Tag der Suppe eine Aktion ins Leben gerufen. So verkaufen die Mädels vom ECDC Memmingen, unter dem Motto "Bechern für den guten Zweck" die GEFRO Suppenpausen für 1,50€ im Stadion. Jeder eingenommene Euro bleibt direkt im Verein und unterstützt die Jugendmannschaften.
Kartenvorverkauf: Karten für die Begegnung sind an folgenden Stellen erhältlich: Memminger Zeitung, Vitalcenter Gerstberger, Dietzels Hockeyshop (jeweils Steh- und Sitzplätze) sowie Puck Sportsbar, Agip Tankstelle (Berkheim), Geschenkartikel Mitschka (Erkheim (jeweils nur Stehplätze).
TEV Miesbach (OLS)
Selber Wölfe zu Gast in der Miesbacher Eissporthalle
Mit dem Tabellendritten Selber Wölfe kommt ein weiterer Top-Favorit der Oberliga Süd an die Schlierach. Das Grundgerüst der Mannschaft, die in der Saison 16/17 mit einem 1. Platz in der Hauptrunde und einem 2. Platz in der Meisterrunde durchaus zu überzeugen wusste, blieb dem Wölfen treu und insbesondere die beiden Sturmreihen Piwowarczyk/Mudryk/Geisberger und Dorr/Gare/Moosberger gehören zu den besten der Liga. Zudem sorgen die erfahrenen Akteure Ondruschka und Pozivil für Ordnung vor dem von Neuzugang Niklas Deske hervorragend gehüteten Tor. Nach der Knieverletzung von Michael Dorr, die er sich beim Spiel in Regensburg zuzog und möglicherwiese das Saisonende für den sympathischen Angreifer bedeutet, war die Deutschland-Cup-Pause für die Verantwortlichen arbeitsreicher als geplant, musste doch kurzfristig Ersatz her und der wurde in Ian McDonald, einem europaerfahrenen Kanadier vom HC Gherdeina (Alps Hockey Legue) gefunden, der am morgigen Freitag seine Premiere im Selber Trikot feiern wird. Ebenso wurde die Pause genutzt das Arbeitspapier von Trainer Henry Thom vorzeitig bis 2020 zu verlängern. Beim TEV stand während der Pause die Regeration im Vordergrund und so steht TEV-Coach Markus Wieland bis auf die Rekonvaleszenten Seiderer und Amann, sowie dem grippekranken Stiebinger, endlich wieder ein größerer Kader zur Verfügung und dadurch mehr Optionen. „Die Pause hat uns gut getan, der Akku wurde aufgeladen, sodass wir auch im Spiel gegen den Favoriten Selb über den Kampf unsere Chance nutzen wollen,“ freut sich Wieland auf die kommenden Aufgaben. „ Die Trainings unter der Woche waren sehr gut, es ist auf jeden Fall eine Entwicklung der Mannschaft erkennbar.“ So Wieland weiter. Nachdem sich auch bei den Tölzer Löwen das Lazarett etwas gelichtet hat, werden mit Michael Kristic und Timo Gams 2 Förderlizenzspieler den TEV unterstützen. Ob eventuell noch weiterer Stürmer zur Verfügung steht, entscheidet sich noch kurzfristig.
Eisbären Regensburg (OLS)
Playoff-Schreck Sonthofen in der Donau-Arena zu Gast
Nach einem spielfreien Wochenende aufgrund der Länderspielpause greifen die Eisbären heute Abend um 20:00 Uhr wieder ins Ligageschehen ein. Gegner sind die Sonthofen Bulls, mit denen man noch immer das frühzeitige und überraschende Play-off-Aus vom Vorjahr verbindet.
Nicht vergessen, dass die Regensburger im März es in zwei Heimspielen nicht fertig brachten auch nur ein einziges Mal die Hartgummischeibe hinter Patrick Glatzel im Gäste-Gehäuse zu versenken. Doch freilich haben nicht alle Spieler aus dem aktuellen Eisbären Kader dieses Erlebnis zu verdauen gehabt. Trotzdem bietet diese Konstellation reichlich Reiz für den heutigen Abend und die Mannen von Peppi Heiß wollen hierfür Revanche.
Auf dem Personalsektor könnte es allerdings deutlich besser aussehen. Leopold Tausch und Lukas Heger fehlen weiterhin noch einige Wochen verletzt. Zudem muss man nun auch für rund sechs Wochen auf Stürmer Franz Mangold verzichten, der sich im Training verletzte und zuletzt mit aufsteigender Form aufwartete. Desweiteren muss Coach Peppi Heiß heute auch noch auf Verteidiger Tomas Gulda aufgrund seiner Spieldauerstrafe aus dem Spiel gegen Selb verzichten. Erfreulicherweise stellt Kooperationspartner Bayreuth für das heutige Spiel Verteidiger Felix Linden ab. Der 23-jährige, der in bisher 15 Spielen für den Zweitligisten vier Scorerpunkte erzielen konnte, wird für den gesperrten Gulda in den Kader rücken. Im Tor wird Peter Holmgren stehen.
Für die Bulls läuft noch nicht alles optimal in der bisherigen Saison. Zu wenig erzielte Tore lassen den Allgäuern nicht oft die Gelegenheit Aussicht auf einen Punktgewinn. Topscorer beim ERC Sonthofen ist Marc Sill mit zwölf Scorerpunkten. Die Neuverpflichtung Tyler Wood hat sich gut eingelebt und der Amerikaner konnte bereits sieben Treffer erzielen. Ob Ausfälle bei den Allgäuern zu erwarten sind, ist nicht bekannt.
Beim heutigen Duell feiert auch der nagelneue Videowürfel seine Premiere und wertet die Atmosphäre in der Donau-Arena deutlich auf. Wer den neuen Würfel begutachten möchte, kann jederzeit unter www.reservix.de sein Ticket für das Spiel am heutigen Abend buchen und kann den neuen Würfel in Action begutachten.Die Abendkasse und die Donau-Arena öffnen ab 18:30 Uhr. Dort gibt es auch die #bärenstarke Hockeytime-Stadionzeitung der Eisbären für 2€ zu kaufen. Der Liveticker unter www.eisbaeren-liveticker.de berichtet ab 20:00 Uhr aus der Donau-Arena. Der SpradeTV-Livestream wird ab ca. 19:30 Uhr auf Sendung gehen und kann unter www.sprade.tv für 5,00€ gebucht werden.
Starbulls Rosenheim (OLS)
Interessanter Gegner nach der Spielpause: Aufsteiger Memmingen zu Gast bei den Starbulls
Nach einem spielfreien Wochenende empfangen die Starbulls Rosenheim in der Eishockey-Oberliga Süd am Freitag den ECDC Memmingen Indians im emilo-Stadion. Spielbeginn gegen den auf Tabellenplatz acht rangierenden Aufsteiger, der reichlich tschechischen Spirit und bekannte Persönlichkeiten im Team hat, ist um 19:30 Uhr. Am Sonntag steht für die Rosenheimer Eishockeyspieler um 18 Uhr das Auswärtsspiel beim EV Lindau Islanders auf dem Programm. Das Ziel der Starbulls ist klar formuliert: Mit sechs Punkten soll die Wochenend-Ausbeute maximal ausfallen. Allerdings müssen die Grün-Weißen ohne ihren bisher punktbesten Stürmer auskommen.
Laut Trainer Manuel Kofler ist es vor allem eine Vorsichtsmaßnahme, dass Michael Fröhlich gegen Memmingen und in Lindau nicht spielen wird: „Er hat seine Zerrung leider noch nicht vollständig überwunden. Wir wollen keinerlei Risiko eingehen und ihn erst wieder einsetzen, wenn er hundertprozentig fit ist.“ Matthias Bergmann und Yannik Wenzel konnten sich dagegen in der Spielpause auskurieren und sind nun wieder mit dabei. Auf der Torhüterposition hat sich Kofler für das Heimspiel gegen Memmingen bereits auf Lukas Steinhauer festgelegt. An der grundsätzlichen Reihenzusammenstellung hält der Rosenheimer Coach fest: „Da wird es keine Überraschungen im Vergleich zu den letzten Spielen vor dem spielfreien Wochenende geben.“
Die Gäste aus Memmingen gingen mit einer klaren 1:7-Auswärtsniederlage in Landshut in die Spielpause, sind aber sicher nicht zu unterschätzen. 16 Punkte aus 13 Spielen bedeuten aktuell den achten Tabellenplatz. Diesen wollen die Allgäuer gerne bis zum Hauptrunden-Ende konservieren, würde das doch nicht nur die Playoff-Teilnahme, sondern auch den frühzeitigen Klassenerhalt bedeuten. Der Bayernliga-Meister 2017 reist natürlich als Außenseiter an die Mangfall, doch laut Manuel Kofler könnte der Weg zum geforderten Heimsieg durchaus ein hartes Stück Arbeit werden: „Ich erwarte einen sehr defensiv agierenden Gegner, der Beton in der eigenen Zone anrührt und auf schnelle Gegenstöße lauert. Und die Qualität, dann auch Kontertore zu erzielen, haben die Memminger definitiv. Wir werden gefordert sein, Wege durch das gegnerische Abwehrbollwerk zu finden. Aber die Mannschaft ist gut darauf vorbereitet.“
Hinter der Abwehr der Allgäu-Indianer steht übrigens ein bei Rosenheimer Fans und Spielern aus der Vergangenheit bestens Bekannter zwischen den Holmen: Jochen Vollmer hütete bereits das Riesserseer, Bietigheimer und Crimmitschauer Tor und kreuzte in der DEL 2 – und vormals auch mit dem EHC München in unteren Ligen – regelmäßig auf dem Rosenheimer Eis auf. Der Memminger Kader weist aber noch zahlreiche andere interessante Persönlichkeiten auf. Zum Beispiel Jan Benda, der als gebürtiger Belgier ja sogar deutscher Nationalspieler wurde und nun mit 45 Lenzen noch in der Oberliga stürmt. Die deutsch-tschechischen Stürmer Patrik Beck und Jan Kouba trafen bereits mit den Fischtown Pinguins Bremerhaven zu DEL-2-Zeiten auf die Starbulls, Kontingentstürmer Peter Haluza mit dem EHC Freiburg.
Auf der zweiten Importspieler-Position haben die Allgäuer dagegen einen Wechsel vorgenommen. Anstatt des Kanadiers Rory Rawlik verteidigt nun der Tscheche Lubor Pokovic. Mit dem eingedeutschten Stürmer Dominik Piskor steht ein weiterer gebürtiger Tscheche im Team. Topscorer ist allerdings ein Finne mit deutschem Pass: Antti-Jussi Miettinen, der früher eine Oberliga-Institution im Westen der Republik (Ratingen, Dortmund, Essen, Herne) war und in dieser Spielzeit schon fünf Mal traf, vor allem aber weitere 19 Treffer vorbereitete! Die Rosenheimer Eishockeyfans dürfen sich also auf einen sicher interessanten und unterhaltsamen Abend im emilo-Stadion freuen.
Karten für das Heimspiel gegen Memmingen am Freitag um 19:30 Uhr sind jederzeit online zum Selbstausdruck im Ticketshop auf www.starbulls.de erhältlich, oder in der Starbulls-Geschäftsstelle am emilo-Stadion am Freitag zwischen 9 und 12 Uhr und ab 17 Uhr. Das Spiel wird auch per Internet-Stream – buchbar zum Preis von 5 Euro über www.sprade.tv – live und kommentiert übertragen.
Am Sonntag gastieren die Starbulls dann zum ersten Mal überhaupt beim EV Lindau Islanders. Das Spiel in der direkt am Bodenseeufer gelegenen Eissportarena beginnt am 18 Uhr. Manuel Kofler erwartet ähnlich dem ersten Aufeinandertreffen in Rosenheim vor zwei Wochen, bei dem die Starbulls im letzten Drittel einen Rückstand drehten und noch 5:3 gewannen, eine schwierige Aufgabe: „Uns erwartet ein bissiger und sicher sehr motivierter Gegner, der auch spielerische Qualitäten besitzt. Es könnte durchaus erneut ein Geduldsspiel für uns werden. Dass wir aber auch aus Lindau unbedingt alle drei Punkte mitnehmen wollen, steht natürlich außer Frage.“
Harzer Falken Braunlage (OLN)
Wochenende der Harzer Falken - Wohlmann bis Saisonende Trainer
Harzer Falken am Wochenende im doppelten Nordvergleich
Mit den Hamburg Crocodiles zu Gast am Freitag um 20:00 Uhr im
heimischen Wurmbergstadion und dem Auswärtsspiel bei den Hannover
Scorpions am Sonntag haben die Harzer Falken an diesem Wochenende zwei
norddeutsche Hochkaräter vor der Brust. Dabei wird Sportchef Bernd
Wohlmann nunmehr den hauptamtlichen Job des Trainers ausfüllen.
Durch die guten Darbietungen des Falkenteams in Fankreisen angeschürt
und auch mit dem ausdrücklichen Willen der Mannschaft an die
Verantwortlichen, aber auch den Arbeitgeber von Wohlmann
herangetragen, blieb diesem kaum noch die Möglichkeit, den Job des
Trainers nicht bis zum Saisonende auszufüllen. Doch wie Wohlmann auch
schon im Vorfeld immer wieder betonte war dies keine Entscheidung nur
des Herzens, sondern viele Unwägbarkeiten standen einem spontanen
Entschluss im Weg. Als Chef der Stadion-Gaststätte „Falkenhorst“ vor
allem in den touristisch stark frequentierten Monaten Januar und
Februar sehr eingebunden, mussten Lösungen gefunden werden, wie seine
Lücke im eigentlichen Job zu schließen ist. Und auch der private
Bereich sollte natürlich berücksichtigt werden, was Wohlmann in einer
der letzten sehr launigen Pressekonferenzen bereits mit der Aussage
zusammenfasste „Nicht ich werde in Geld bezahlt, sondern meine Frau in
Schuhen.“
Doch nun ergibt sich durch die zumindest bis Saisonende geklärte
Trainerfrage der glückliche Umstand, dass man bereits jetzt Kontakte
aufnehmen kann und auch Trainer wieder in Frage kommen könnten, die
angesichts des Zeitpunktes aktuell abgesagt hatten. Zudem zeigt auch
der Wunsch der Mannschaft deutlich, dass man den begonnenen Weg
gemeinsam fortführen und in Ruhe arbeiten möchte.
Eine Arbeit, die es nach dem freien Wochenende in sich haben wird.
Denn auch wenn die Hamburg Crocodiles derzeit auf einem eher
enttäuschenden 9. Platz in der Tabelle zu finden sind, darf man sich
angesichts dieser Tatsache und den guten Auftritten gegen Essen und
Herne nicht blenden lassen. Denn beim Blick auf die Kaderstatistik
fällt vor allem auf, dass lediglich 11 Spieler alle 13 Spiele
absolviert haben und der holperige Saisonstart somit vor allem auch
den verletzungsbedingten Ausfällen geschuldet ist. Wozu jedoch Spieler
wie Andre Gerartz, Josh Mitchell, Brad McGowan und allen voran der
ehemalige NHL- und Nationalspieler Christoph Schubert imstande sind,
davon gab es im Harz bereits diverse Kostproben, in denen einige
wenige Aktionen der genannten Spieler ausreichen sollten, den Falken
den Zahn zu ziehen.
Deutlich besser sind da die Hannover Scorpions aufgestellt und belegen
derzeit den 3. Platz der Tabelle. Vor allem Neuzugang Patrick Schmid,
der vom Süd-Oberligisten Blue Devils Weiden in die Wedemark gewechselt
war, entpuppte sich sofort als Glücksgriff und markiert mit 15 Toren
und 15 Torvorlagen in nur 13 Spielen einen überragenden Punkteschnitt
von 2,3 Punkten pro Spiel. Ein Schnitt, den auch Björn Bombis mit 13
Toren und 17 Torvorlagen aufweisen kann. Und dazu gesellen sich dann
noch Chad Niddery und Michael Budd in der Offensive sowie Dennis
Schütt und Sebastian Lehmann in der Defensive, die allesamt mindestens
einen Punkt pro Spiel beisteuern und die enorme offensive
Gefährlichkeit der Scorpions aufzeigen, die es zu bewältigen gilt.
Im Tor werden sich voraussichtlich erneut Fritz Hessel und Dennis
Korff abwechseln. Tim Lucca Krüger kehrt zurück in die 1. Reihe mit
Erik Pipp und Viktor Elias Bjuhr und Neuzugang Patrik Dzemla wird sein
Debut zunächst in der Reihe mit Thomas Herklotz und Lasse Bödefeld
geben. Nicht dabei sein wird Jörn Weikamp, der nach einem Autounfall
noch nicht wieder fit ist. (Hei)
Saale Bulls Halle (OLN)
Hauptrunde Teil zwei – Timmendorf zu Gast in Halle! 14. Punktspiel der Saison 2017/18: Saale Bulls vs. EHC Timmendorfer Strand 06
Nein. So richtig rund lief es zum Schluss nicht für die Saale Bulls. Zwei Niederlagen ohne eigenen Treffer vor der Länderspiel-Pause waren sicherlich nicht das, was man sich vorgestellt und erhofft hatte. Doch noch ist man im „grünen Bereich“, steht in der oberen Tabellenhälfte und belegt einen Platz, der an der Teilnahme in der Meisterrunde berechtigt. Doch von unten drängen die Moskitos aus Essen sowie die Crocodiles aus Hamburg nach, wollen unseren Jungs diesen Platz streitig machen. Um sich nicht überholen zu lassen, müssen somit wieder Tore und Punkte her, am liebsten schon heute gegen das Team vom Timmendorfer Strand.
Scheinbar eine einfache Aufgabe, denn während den Bulls nur kurzzeitig das Siegen nicht vergönnt war, läuft es bei unseren Gästen in dieser Spielzeit überhaupt nicht rund: Letzter Tabellenplatz (14.), die wenigsten Punkte geholt (2), die wenigsten Treffer der Liga erzielt (21), die meisten Gegentore kassiert (80), kein offizieller Drei-Punkte-Sieg bislang – denn den einzigen herausgespielten „Dreier“ gegen die TecArt Black Dragons Erfurt verlor man aus formellen Gründen am grünen Tisch. Wenn es schon nicht läuft, dann kommt halt alles zusammen …
Doch genau das macht die Mannschaft von der Küste so un-berechenbar und gefährlich. Das Ex-Team von Bulls-Coach Dave Rich sowie unseren Stürmern Max Spöttel und Tim May hat absolut nichts zu verlieren, kann nur gewinnen. Angeführt von der Timmendorfer Legende Patrick Saggau verteilt sich das Tore schießen auf mehrere Spieler bei den Gästen, ohne jedoch DEN Knipser in den eigenen Reihen zu haben. Aktuell führt Clairmont mit 6 Treffern die interne Liste an, gefolgt von eben dem Kapitän und drei weiteren Spielern (Gulda, Kunz, Montminy) mit je vier. Während eine Vielzahl von Timmendorf-Akteuren also noch auf ihr erstes Erfolgserlebnis warten, sind es bei den Bulls derer nur noch zwei (Wunderlich, Suchomer). Doch egal wer: Wichtig ist nur, DASS unsere Jungs wieder das Tor treffen. Denn dann ist der Knoten geplatzt und es kommen weitere wichtige Punkte für die Tabelle hinzu.
EV Moosburg (BYL)
EVM muss zum Ende der Hinrunde gegen Füssen und Buchloe ran
Mit einem großen Namen des deutschen Eishockeys bekommt es der EVM am Freitag zu tun: Um 19.30 Uhr (Abfahrt: 15.15 Uhr) gastieren die Dreirosenstädter beim 16-fachen deutschen Meister EV Füssen. Zum Ende der Hinrunde ist am Sonntag dann der ESV Buchloe in der Sparkassen-Arena zu Gast (17.15 Uhr).
Mit sieben Zählern aus den bisherigen elf Spielen rangiert der EV Moosburg inzwischen wieder auf dem 14. und letzten Platz der Bayernliga. Zehn Punkte fehlen zum rettenden Ufer, dem achten Rang, der bekanntlich nicht nur die Teilnahme an der Verzahnungsrunde mit der Oberliga, sondern auch den Klassenerhalt bedeuten würde. „Aber um den zu sehen, brauchen wir momentan zumindest ein kleines Fernrohr“, sagt Pressesprecher Bastian Amann. Deshalb könne die Devise nur lauten, von Spiel zu Spiel zu denken, zu punkten – und auf eine Serie zu hoffen. Amann: „Drei, vier Siege in Folge und wir wären dank der Drei-Punkte-Regel wieder mit dabei. Wichtiger ist jetzt aber erst einmal, dass sich die Mannschaft nach den vielen Ausfällen der letzten Wochen wieder findet und weiter an die Chance glaubt.“
Das beste Beispiel, wie schnell es rauf und runter gehen kann, lieferte zuletzt – in negativer Hinsicht – der EV Füssen. Nachdem man sich anfangs im oberen Tabellendrittel aufhielt, holte der Altmeister, der nach seiner Insolvenz von der Bezirksliga bis in die BEL durchmarschiert ist, in den jüngsten sechs Partien nur noch fünf Punkte und rutschte so auf Rang neun ab. Den EVM erwartet jedenfalls ein laufstarkes Team mit vielen Eigengewächsen, dessen Coach Thomas Zellhuber meist mit vier Blöcken spielen lässt.
Laufstark unterwegs ist heuer auch wieder der ESV Buchloe, der derzeit auf dem begehrten achten Tabellenplatz steht. Wie gut die Pirates drauf sind, bewiesen sie in den vergangenen drei Begegnungen, die sie allesamt – mit jeweils einem Tor Vorsprung – gewannen. „Dieses Spiel wird uns zeigen, wie weit wir derzeit tatsächlich von den Top acht der Liga weg sind“, so der EVM-Sprecher.
Noch rund zwei Wochen entfernt von seinem ersten Auftritt im Trikot des EV Moosburg ist Max Retzer (20). Der Stürmer hat vor einigen Tagen seinen Vertrag beim Oberligisten EV Landshut aufgelöst und trainiert seitdem bei den Grün-Gelben mit. Wechseln kann er allerdings erst ab dem 1. Dezember. Retzer stand rund 50 Mal im Kader des EVL, hat den Sprung in die Oberliga aber nicht geschafft. Mit seinem Wechsel nach Moosburg setzt der Landshuter eine Familientradition fort: Sein Vater Benno Retzer hat in den 90er Jahren für den EVM gespielt, seine beiden Onkel Gerd und Rudi bereits in den 70er Jahren.
Passau Black Hawks (BYL)
IceHogs fordern die Black Hawks - Heimspiel gegen Pfaffenhofen um 20:00 Uhr in der EisArena
Am heutigen Freitag begrüßen die Passau Black Hawks um 20 Uhr die IceHogs Pfaffenhofen in der Passauer EisArena. Die Gäste aus Oberbayern belegen aktuell mit sieben Punkten den vorletzten Rang in der Bayernligatabelle. Gerade von diesem Tabellenstand dürfen sich die Passau Black Hawks nicht blenden lassen und müssen von Anfang an hellwach sein und ihr Spiel durchziehen. Sechs Spielerabgängen stehen sechs Neuzugänge gegenüber. Neu ist in Pfaffenhofen auch das Trainergespann. Michael Dippold letztes Jahr noch Headcoach der IceHogs, steht mittlerweile beim Deggendorfer Nachwuchs an der Bande. Gregor Tomasik und Dimitri Kurnosow bilden in dieser Saison das Pfaffenhofener Trainergespann. Hochklassig verstärkt haben sich die IceHogs mit Stefan Huber vom EV Regensburg sowie den beiden kanadischen Kontingentspielern Jake Fardoe und Michael Chemollo. „Das ist keine leichte Aufgabe. Pfaffenhofen ist sehr unangenehm zu Spielen. Wir sind im dem Spiel Favorit – dieser Rolle wollen wir auch gerecht werden.“ so Vorstand Christian Eder.
Gewarnt sind die Passauer sicherlich, wenn sie auf die Statistiken blicken, denn hier liegen die Pfaffenhofener in einigen Statistiken deutlich vor den Black Hawks. So ist die Defensive deutlich stärker als die der Mannschaft von Ivan Horak. 4,3 Gegentreffer pro Spiel stehen derer nur 3,6 auf Seiten der Icehogs gegenüber. Auch in Überzahl und Unterzahl liegen die Oberbayern weit vorne in der Statistik. Leicht, nein das wird es für die Hawks heute Abend nicht, alles läuft auf ein enges Spiel hinaus. Das Brüderduell Daniel Huber (Passau) gegen seinen Bruder Stefan Huber (Pfaffenhofen) ist natürlich auch eine ganz besondere Situation im heutigen Spiel. Wer von den beiden wird am Ende in Feierlaune sein?
Das letzte Wochenende wird wohl vielen Passau Black Hawks Fans in guter Erinnerung bleiben. Zwar mussten die Mannen von Trainer Ivan Horak nur einmal antreten, dass eine Spiel hatte es allerdings in sich. Die Passau Black Hawks gewannen bei den „Eishacklern“ in Peißenberg mit 6:7 nach Penalty schießen. Moral, Kampfgeist und Willenskraft bewiesen die Habichte, die nach 22 Minuten schon mit 5:1 in Rückstand lagen und am Ende als strahlender Sieger die Eisfläche verlassen haben. Ein Sonderlob erhielt Torhüter Andreas Resch der im Penalty schießen alle Peißenberger Schützen zur Verzweiflung getrieben hat. „Das war ein richtig starker Auftritt von Andi. Er hat uns im Spiel gehalten und im Penalty schießen überragend gehalten.“ schwärmt der sportliche Leiter Christian Zessack. Den spielfreien Sonntag (Länderspielpause) hatten die verletzungsgeplagten Black Hawks zur Regeneration genutzt. Die drei Trainingseinheiten unter der Woche wurden vom Trainergespann genutzt um Fehler aufzuarbeiten und sich auf die beiden schweren Spiele an diesem Wochenende vorzubereiten. Den nach dem Heimspiel am heutigen Freitag gegen Pfaffenhofen geht es für die Passau Black Hawks in nicht mal 48 Stunden erneut aufs Eis.
Am Sonntag reisen die Passau Black Hawks dann nach Geretsried. Beide Vereine trennt in der Tabelle aktuell ein Platz und nur ein Punkt. (Passau Platz 6 – 18 Punkte; Geretsried Platz 7 – 17 Punkte) Den Vorsprung gilt es gegen einen Mitkonkurrenten um die Zwischenrunde nun auszubauen. Dies wird keine leichte Aufgabe im offenen Eisstadion von Geretsried. Die offene Eisfläche ist für viele Vereine, die sonst in einer geschlossenen Halle spielen, ein Stolperstein. Durch die Witterung ist die Eisfläche anders zu bespielen und es braucht eine gewisse Zeit bis sich die Spieler an die Beschaffenheit der offenen Eisfläche gewohnt haben. In Geretsried gilt es allerdings noch eine Rechnung zu begleichen – die herbe Niederlage vom letzten Jahr ist noch nicht vergessen und so erwartet die Mannschaft aus Geretsried ein heißer Kampf um die Punkte.
Tickets für das heutige Heimspiel gegen Pfaffenhofen gibt’s im Vorverkauf beim Reisebüro Eichberger (FuZo, Brunngasse 12) oder bei der Shell-Tankstelle Färber in Passau-Maierhof. Die Abendkasse öffnet um 19.00 Uhr. –czo
Peißenberg Eishackler (BYL)
Eishackler spielen am Wochenende gegen zwei TOP-Teams
Die Spiele am Wochenende die das Eishackler-Team absolvieren muss kann man unter mehreren interessanten Gesichtspunkten betrachten. Zum einen sind der drittplatzierte und der zweitplatzierte die nächsten richtig schweren Gegner für die Peißenberger Eishackler. Zum anderen werden am Freitag in Landsberg nicht nur zwei normale Bayernligamannschaften gegeneinander antreten sondern auch der EX-Spieler Sepp Staltmayr gegen seinen EX-Trainer Randy Neal oder besser gesagt die Eishacklermannschaft gegen ihren EX-Trainer mit seinem Team. Die Motivation auf Peißenberger Seite ist alleine deswegen auf höchstem Niveau. Am Freitag geht’s also nach Landsberg zu den „Riverkings“ die bis dato am dritten Tabellenplatz liegen. Die Landsberger mit ihrem schon bestehenden TOP-Kader der ja auch noch mit dem EX-Eishackler Dennis Neal und dem Tschechen Bohumil Slavicek verstärkt wurde, ist nach dem bisherigen Verlauf der Saison einer der Favoriten auf den Titel und bisher wurden sie auch dieser Favoritenrolle gerecht. Nur in den letzten Spielen lief nicht immer alles so rund. Geschuldet war dies aber auch der vielen Verletzten, doch auch ohne ihre Verletzten bleiben die Landsberger ein Team das es in sich hat. Daran gibt’s nichts zu rütteln. Bester Scorer und Torschütze ist der Tscheche Bohumil Slavicek. Er hat in 9 Spielen 24 Punkte und davon 15 Tore erreicht. Das dieser Slavicek gefährlich ist braucht man eigentlich nicht betonen. Aber nicht nur der Tscheche ist gefährlich. Es geht weiter mit Dennis Sturm, Markus Kerber, Daniel Menge oder Marcel Juhasz. Diese fünf Spieler machten in den bisherigen Spielen zusammen 90 Punkte und davon 44 Tore. Natürlich ist dieses Spiel gegen Landsberg für die Peißenberger kein Spiel wie jedes andere. Das wird also bestimmt ein sehr intensives Spiel in Landsberg werden und dennoch sollten die Mannen von Trainer Staltmayr im Spiel kühlen Kopf bewahren und sich diszipliniert an die Vorgaben halten.
Am Sonntag kommt dann der – wenn man so sagen darf – Wundersturm aus Dorfen nach Peißenberg. Zwei Spieler, nämlich Lukas Miculka und Trevor Hills machten in 11 Spielen 61 Punkte und davon 32 Tore. Wenn man jetzt noch betrachtet, dass der ESC Dorfen insgesamt bis jetzt 59 Tore geschossen hat dann kann man sagen, dass 54 Prozent der gesamten Tore von diesen beiden Spielern gemacht wurden. Das ist schon wirklich richtig stark. Es dürfte also klar sein auf wen die Peißenberger aufpassen müssen. Auch ist da noch eine Rechnung aus dem Vorjahr aus der Zwischenrunde offen als die Eishackler durch die Niederlage gegen Dorfen ausgeschieden sind. Wie sagte Eishackler-Betreuer Christian Wein unter der Woche beim Training: „Das wird ein heißer Tanz am Wochenende“.
Man darf also gespannt ob und wie die Eishackler in diesen beiden Spielen bestehen können. Die Stimmung in der Mannschaft ist auf jeden Fall gut und die Motivation hoch. Für beide Spiele brauchen sie aber auch die Unterstützung der Peißenberger Eishockeyfans. Das Spiel in Landsberg am Freitag beginnt um 20 Uhr und am Sonntag gegen Dorfen ist der Spielbeginn wie immer um 17 Uhr.
Pfaffenhofen Ice Hogs (BYL)
ECP kann nur überraschen - IceHogs gegen Passau und Erding in der Außenseiterrolle
Nur positiv überraschen kann der EC Pfaffenhofen in den beiden Spielen des Wochenendes, mit denen die Vorrunde der Bayernliga abgeschlossen wird. Sowohl am heutigen Freitag (20 Uhr) in der Partie bei den Passau Black Hawks als auch im Heimspiel am Sonntag (17.30 Uhr) gegen den HC Landsberg gelten die Pfaffenhofener als klarer Außenseiter. Beide Gegner liegen in der oberen Tabellenhälfte und sind klar auf Kurs Zwischenrunde Dieses Ziel haben die IceHogs inzwischen bereits aus den Augen verloren. Hauptgrund ist die eklatante Abschlusschwäche des Teams von Gregor Tomasik und Dimi Kurnosow. Bestes Beispiel hierfür war der letzte Auftritt zu Hause gegen Buchloe, als aus 41 Torschüssen lediglich ein Treffer resultierte und die Partie mit 1:2 verloren ging. Wieder ausgesprochen knapp wie etliche Spiele zuvor auch schon. Dabei steht die ECP-Defensive sehr sicher. Von allen Teams der Bayernliga ab Platz sechs haben die Pfaffenhofener die wenigsten Gegentore kassiert, leider aber auch die mit Abstand wenigsten Treffer erzielt. Die ECP-Abwehr wird am Wochenende besonders gefordert sein, denn sowohl Passau als auch Landsberg verfügen über ordentlich Offensivpower. In Passau hat man nach dem knapp verhinderten Abstieg die halbe Mannschaft ausgetauscht. Routiniers wie Andreas Popp, Frantisek Mrazek, Vladimir Gomov oder auch Ex-ECP-Torhüter Christian Hamberger sind nicht mehr dabei. Neuzugänge wie Petr Sulcik, Roman Nemecek (beide 22 Punkte) oder Svatopluk Merka (16) haben voll eingeschlagen und führen nicht nur die interne Skorerliste an, sondern sind auch ligaweit weit oben zu finden. In Passau kommt es zu einem Bruderduell, wenn ECP-Kapitän Stefan Huber auf seinen älteren Bruder Daniel trifft. Gar mit dem besten Angriff der Bayernliga bekommen es die IceHogs am Sonntag zu tun. Bereits 64 Treffer hat der HCL erzielt und mit Dennis Sturm hat ein Ex-IceHog daran großen Anteil. Nach dem Tschechen Bohumil Slavicek (24 Punkte) ist er zweitbester Skorer seines Teams und die Nummer fünf ligaweit. Mit den beiden und Stürmern wie Markus Kerber, Daniel Menge oder Marcel Juhasz verfügt Landsberg über enormes Potential in der Offensive und auch in der Abwehr konnten die Abgänge durch Topverteidiger Dennis Neal (Peißenberg) und Routinier Thomas Zeck (Peiting) mehr als kompensiert werden. Dass Landsberg trotz enormer Verletzungsprobleme in letzter Zeit aktuell dennoch souverän auf Platz drei liegt, zeigt wie stark die Mannschaft von Coach Randy Neal einzuschätzen ist. Sowohl in Passau als auch in Landsberg dürften drei Punkte gegen den Tabellenvorletzten jedenfalls fest eingeplant sein und wollen die IceHogs die beiden Favoriten ärgern, wird nicht nur die ECP-Abwehr wieder stabil stehen, sondern auch die Torchancen besser genutzt werden müssen.
Amberg Wild Lions (BLL)
ERSC doppelt gefordert
Ein schweres Programm in der Eishockey-Landesliga wartet dieses Wochenende auf den ERSC Amberg.
Wenn die Löwen dieses weitgehend unbeschadet überstehen, haben sie einen wichtigen Schritt in Richtung Verzahnungsrunde zur Bayernliga gemacht.
Der Doppelpack beginnt mit einem Heimspiel am heutigen Freitag, ab 20 Uhr, gegen den SE Freising. Die Domstädter rangieren auf dem 7.Rang und sind – mit ein, zwei Spielen weniger als die Konkurrenz – noch im Rennen um die begehrten ersten fünf Plätze. Die Black Bears erwiesen sich in den letzten Jahren immer als ein unbequemer Gegner, der einen mit einfachen aber probaten Mitteln das Leben schwermachen kann. Auch in dieser Spielzeit kann man die Oberbayern nicht wirklich einschätzen, denn mit dem Trainerfuchs Heinz Zerres haben sie einen strengen und gewieften Taktiker an der Bande stehen. Momentan scheint dem Sportclub Eintracht noch etwas die Konstanz zu fehlen, gerade in Auswärtspartien: In Selb, Königsbrunn und Burgau war nichts zu holen, in Dingolfing (6:1) und Vilshofen (4:2) stimmte aber die Chemie. Vor allem im Angriff haben die Bears mit dem ehemaligen Amberger Martin Oertel und den beiden Topscorern Patrick Holler und Martin Dürr beachtliches Potenzial.
Der ERSC muss sich auf einen arbeitsreichen Abend einstellen, könnte aber bei einem „vollen Dreier“ seinen zweiten Rang behalten und zwischen sich und den Freisingern ein vorläufiges Polster von zwölf Punkten aufbauen. Personell kann Coach Alex Reichenberger auf seinen bewährten Kader zurückgreifen, was den Löwen schon die Favoritenrolle einbringt – ohne aber die Gäste nur einen Hauch zu unterschätzen.
Ein ganz anderes Kaliber stellt da der EHC Königsbrunn dar, bei dem der ERSC am Sonntag, um 18 Uhr anzutreten hat. Erst vor zwei Wochen gaben die bayerischen Schwaben in Amberg ihre Visitenkarte ab und brachten die Löwen in arge Bedrängnis. Mit viel Mühe und zwei späten Treffern gewann der ERSC mit 4:2, aber die Königsbrunner Pinguine hinterließen als Team bislang den stärksten Eindruck. Da kann man davon ausgehen, dass auch diesmal zwei Mannschaften auf Augenhöhe aufeinandertreffen, wegen des Heimvorteils durchaus mit leichten Vorteilen für den EHC. Der hat bislang alle seine Heimspiele gewonnen, auch wenn es deren nur drei waren. Die Niederlage in Amberg hat man jedenfalls schnell verkraftet, gewann die beiden folgenden Auswärts-Derbys in Burgau (8:2) und bei den starken Ulmern (4:2) jeweils souverän.
Am Freitag sind die Pinguine spielfrei und können sich bequem zurücklehnen, was die Konkurrenz alles so produziert. Die Löwen müssen zusehen, nicht nur die Partie gegen Freising, sondern auch die lange Busfahrt aus den Beinen zu bekommen. Der Einsatz würde sich lohnen, denn schon bei einem Punktgewinn, hätte man auf jeden Fall den direkten Vergleich mit den Pinguinen für sich entschieden.
Lechbruck Flößer (BBZL)
Bewährungsprobe für den ERC Lechbruck in Buchloe
Mit drei Siegen in drei Spielen hat sich der ERC Lechbruck auf Anhieb in die Spitzengruppe der
Bezirksliga Gruppe 4 gespielt. Die Spiele in Augsburg und Senden wurden klar von den Flößern
dominiert, gegen Türkheim setzte man sich trotz mäßiger Leistung letztlich verdient durch. Nun
wartet mit der 1b des ESV Buchloe der aktuelle Tabellenzweite und damit ein anderes Kaliber auf die
Lecher. Am Samstag, 18.11.2017, um 15:45 Uhr, kommt es zum Spitzenspiel in der Sparkassenarena
Buchloe.
Die Youngpirates haben sich mit vier Spielern der letztjährigen Bayernliga-Mannschaft des ESV
Buchloe verstärkt: David Strodel, Mathias Strodel, Erik Schönberger und Oliver Braun sollen die
Mannschaft führen und die Offensive verstärken. Dies gelang bislang gut: Buchloe besiegte bereits
den letztjährigen Meister SG Lindenberg/Lindau mit 3:2 und gegen die SG Maustadt/Memmingen 1b
musste man sich nur knapp mit 5:6 geschlagen geben. Letztes Wochenende gab es einen klaren 12:4-
Sieg gegen den EC Oberstdorf. Damit ist klar: Buchloe reiht sich in die Liste der Play-Off-Kandidaten
ein. In der vergangenen Saison siegte der ERC gegen die Youngpirates im Heimspiel mit 4:2 und in
Buchloe mit 6:2.
Bei den Flößern hat sich die Verletztenliste wieder etwas reduziert, außer die Langzeitverletzten
Marius Neu und Marius Hack dürften am Samstag alle Mann an Bord sein. Das Team um Kapitän
Christoph Pfeiffer geht hochmotiviert in die Spitzenbegegnung gegen Buchloe. Man geht das Spiel
mit dem nötigen Respekt an, weiß aber auch, dass der ESV ein Gegner ist, der den Lechern liegt.
Trainer Michael Köpf: “Gegen Buchloe sind wir meistens knapp als Sieger hervorgegangen, mussten
aber immer viel dafür investieren. Die Pirates sind stärker geworden, nicht zuletzt durch ihre
Neuzugänge aus der Bayernliga. Es wird ein hartes Stück Arbeit, dennoch bin ich von meiner
Mannschaft überzeugt und weiß, dass wir in der Lage sind in Buchloe zu punkten.“
Pforzheim Bisons (LLBW)
Mannheim zu Gast bei den Bisons
In den letzten Jahren war die zweite Mannschaft der Mad Dogs Mannheim nur ein Punktelieferant. Doch nach dem Aufstieg der ersten Mannschaft scheinen die „kleinen“ Kurpfälzer ein ernstzunehmender Gegner zu sein. Denn nach zwei Spielen haben die Mad Dogs bereits drei Punkte auf dem Konto. Nach einem 4:3-Erfolg nach Penaltyschießen bei der Regionalligareserve in Stuttgart konnte man auch gegen den Topfavoriten, EHC Freiburg 1b, punkten (2:3 n. P.). Die Bisons müssen sich allerdings nicht verstecken, denn drei Siege in Folge können sich sehen lassen. Das starke 13:0 gegen den EHC Zweibrücken 1b vor zwei Wochen ist umso mehr zu bewerten, denn die kleinen Hornissen haben immerhin die Eisbären Balingen mit 9:3 aus der Halle gefegt. Immerhin haben die Eisbären den Bisons den Saisonauftakt vermiest. Die Bisons wollen den Rückstand auf Freiburg nicht vergrößern, daher zählen am Sonntag, 19.11.2017 nur drei Punkte. Das Spiel beginnt zu gewohnter Zeit um 18:30 Uhr. Der Tabellenführer empfängt bereits am Samstagabend die Black Eagles Reutlingen.
TAG Salzgitter Icefighters (RLN)
Schweres Doppelwochenende – Duelle in Liga und Pokal
Ein erneut schweres Wochenende steht den TAG Salzgitter Icefighters bevor.
Zunächst muss das Team von Radek Vit den wohl weitesten Weg antreten den die Liga zu bieten hat. Es geht Richtung Westen bis an die deutsch – niederländische Grenze. Dort in der Grafschaft Bentheim sind die Spieler des EC Nordhorn beheimatet.
In der Liga noch ungeschlagen, aber dennoch mit Potential im Kampf um die Playoffs ein Wörtchen mitzureden, erwarten sie die Salzgitteraner mit recht schweren Geschützen. Denn dort erwarten die Stahlstädter eine gute Kulisse, mit den Fans im Rücken wollen die Nordhorner versuchen sich für die Niederlage in Salzgitter, zugleich der einzige Sieg der Icefighters bis hier, zu revanchieren. Diese Begegnung endete mit 8:3.
Spielbeginn ist hier um 19 Uhr.
Keine 24 Stunden später steht in heimischer Halle das erneute Aufeinandertreffen mit dem Adendorfer EC statt.
Dieses Duell steht im Zeichen des Pokalwettbewerbes. Hier verloren die Icefighters bereits beide Begegnungen gegen Tornado Niesky, und sind auf einen Erfolg zwingend angewiesen.
Auch bei den Heidschnucken ist der Saisonverlauf alles andere als zufriedenstellend. Markant hierfür ist nach der 0:3 Pleite jüngst gegen den HSV die Entlassung des langjährigen Trainers Dieter Kinzel. An seiner Stelle fungiert als Spielertrainer seitdem Marcus Krützfeldt.
Mit diesem Personalwechsel erhofft man sich in der Heide einen Schub, der bestenfalls bereits in Salzgitter eingeleitet werden soll. Die Vorzeichen stehen dafür nicht schlecht, denn die erste Begegnung dieser Saison wurde mit 5:1 für sich entschieden.
Es wird einige Umstellungen in den Reihen der Icefighters geben da unter der Woche einige Spieler nicht trainieren konnten.
Spielbeginn im Chinadome ist am Sonntag, den 19.11.2017 um 18 Uhr.
Sande Jadehaie (VLN)
ECW Sande startet in den Pokalwettbewerb
Zum ersten Mal überhaupt nehmen die Jadehaie in dieser Saison am Pokalwettbewerb teil. Erster Gegner für die Mannschaft von Trainer Sergey Yashin ist das Regionalliga-Team des Hamburger SV (Sonntag, 18.30 Uhr, HH-Stellingen,)
„Der HSV ist stark und hat viele junge Leute mit DNL-Erfahrung in seinen Reihen. In der letzten Saison habe ich mit den Weserstars das Finale um die Regionalliga-Meisterschaft gegen die Jungs verloren, wodurch wir auf jeden Fall als Underdog in die Partie gehen. Trotzdem werden wir uns nicht verstecken“, blickt Alexander Josch auf die kommende Aufgabe. Dann fügt der Verteidiger hinzu: „Man merkt, dass der Spielfluss bei uns immer besser wird, die neuen Spieler mittlerweile gut integriert wurden und wir nach dem Sieg in Rostock mit Selbstvertrauen in die Partie gehen können.“
Christian Fleischauer, Dominik und Patrick Bartlog werden nicht mit nach Hamburg reisen. Dafür stehen mit Alexander Galwas (zuletzt REV Bremerhaven 1b) und Ivan Gartvig (Weserstars Bremen 1b) zwei Neuzugänge im Kader der Jadehaie.
„Es ist schön, dass wir unseren Kader noch mal verstärken konnten, um Ausfälle besser kompensieren zu können. Die Jungs werden uns auf jeden Fall weiterhelfen und besonders Alex, mit dem ich vor Jahren schon mal zusammengespielt habe, räumt vor dem eigenen Kasten ordentlich auf“, erklärt Kapitän Nick Hurbanek.
Modus:
Der Hamburger SV und die Berlin Blues (Regionalliga Ost) sind die Gruppengegner des ECW Sande. Nach einer Vorrunde (Hin- und Rückspiel) qualifizieren sich die ersten beiden Teams für das Viertelfinale.
Gruppe A: ELV Niesky, FASS Berlin, Adendorfer EC
Gruppe B: Weserstars Bremen, EG Diez-Limburg, EC Nordhorn
Gruppe C: Altonaer SV, Malchower Wölfe, TuS Harsefeld
Gruppe D : Hamburger SV, Berlin Blues, ECW Sande
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