IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Dienstag 31.Oktober 2017. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern,, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Hessenliga und Regionalliga Nord.
Wölfe Freiburg (DEL2)
EHC vs. Riessersee - Halloween-Party beim Eishockey
mit süßen Geschenken, gruselig zurechtgemachten Nachwuchsspielern, Cheerleaders und – vor allem – einer vielversprechenden Eishockeypartie wird am Dienstag um 18.30 Uhr die Franz-Siegel-Halle im Freiburger Westen gerockt.
Die Konstellation:
Zwei Tage nach dem ersten Auswärtssieg möchte der EHC Freiburg auch wieder auf eigenem Eis punkten – auch wenn der Gegner der hochgewettete SC Riessersee ist. Die Garmischer haben in dieser Saison einen exquisit besetzten Kader zur Verfügung (Richie Müller, Andreas Beck, Driendl, Dibelka, Johansson, Eder, Oakley, Nemec, Mayenschein...) und gelten völlig zurecht als Spitzenteam in der DEL2. Doch unschlagbar ist der aktuelle Tabellenvierte nicht, das zeigt etwa ein Ergebnis vom Sonntag. Da geriet der SCR beim Derby in Bad Tölz mit 3:7 unter die Räder. Die Begegnung am Dienstag ist bereits das zweite Gastspiel des bayerischen Traditionsvereins in Freiburg binnen weniger Wochen; Anfang Oktober siegte Riessersee an der Ensisheimer Straße mit 3:1.
Das Drumherum:
Eishockey und Halloween: Das passt zusammen und das macht den Spieltermin so attraktiv – zumal der Dienstag ein Feiertag (Reformationstag) ist und man am Mittwoch ebenfalls ausschlafen kann (Allerheiligen). Bei dem Match in der Franz-Siegel-Halle, das um 18.30 Uhr beginnt, werden zudem kleine Cracks im Mittelpunkt stehen: Nachwuchsspieler aus drei Altersklassen (U8, U10, U14) werden von fleißigen Helfern extra zu Halloween-Wölfen geschminkt und gehen beim Einlauf der beiden Teams gemeinsam mit Cheersleaders der Staufen Sharks aufs Eis. In den Pausen werden die Jungs und Mädels zudem Lollis an die treuen EHC-Fans verschenken – denn Süßigkeiten gehören zu Halloween wie Checks zum Eishockey. Am Dienstag gibt's beides.
Wie ist die Personalsituation?
Beim EHC Freiburg geht man von eimem Comeback von Mark Mancari aus, nachdem der Neuzugang in Heilbronn aufgrund einer Vorsichtsmaßnahme/Verletzung pausieren musste. Die vier Kontingentstellen beim EHC Freiburg werden daher voraussichtlich von drei tschechischen Profis (Miro Hanuljak, Radek Duda, Jakub Babka) und dem kanadischen Ex-NHL-Spieler Mancari besetzt. Der slowakische Stürmer Roman Tomanek spielt in den sportlichen Planungen aktuell keine Rolle, der US-Amerikaner Ben Walker fällt verletzungsbedingt ebenso aus wie Marc Wittfoth und Gabriel Federolf.
Wo kann man Karten bekommen?
Der Ticketverkauf läuft online noch bis 23.59 Uhr auf tickets.ehcf.de. Zudem hat die Geschäftsstelle am Montag von 17 bis 19 Uhr geöffnet. Am Spieltag selbst gibt es Karten bereits drei Stunden vor dem Eröffnungsbully.
Wo gibt's aktuelle Infos?
Wer nicht ins Stadion kommen kann, verfolgt die Begegnung am besten auf SpradeTV. Aktelle Informationen – ausnahmsweise aber keinen echten Liveticker - bietet außerdem auf EHC-Twitter.
Kaufbeuren Buron Joker (DEL2)
Blick auf die Kooperation mit den ECDC Memmingen Indians - Tim Wohlgemuth mit Hattrick in der Oberliga Süd
Die ESVK Spieler Fabian Koziol, Markus Lillich und Tim Wohlgemuth wurden vor der Saison bekanntermaßen mit einer Förderlizenz für den Spielbetrieb in der Oberliga Süd mit dem ECDC Memmingen ausgestattet.
Bisher kam Verteidiger Fabian Koziol, der in den beiden letzten Spielen für die 1. Mannschaft in der DEL 2 zum Einsatz kam, lief bisher auch schon sechs Mal für die Indians auf. Dabei konnte er auch schon einen Treffer beisteuern. Stürmer Markus Lillich wurde in vier Oberligaspielen eingesetzt. Stürmer Tim Wohlgemuth kommt auf sechs Einsätze im Trikot der Indians und konnte dabei schon fünf Treffer und eine Torvorlage verbuchen. Am Sonntagabend gelang ihm dabei sogar einen Hattrick im Spiel gegen den Deggendorfer SC.
Deggendorfer SC (OLS)
DSC entführt zwei Punkte nach verrücktem Eishockeykrimi
Was für ein Abend in Memmingen! Der Deggendorfer SC nimmt nach einem
echten Eishockeykrimi zwei Punkte von den Indians mit nach Hause nach
Niederbayern und festigt damit den zweiten Tabellenplatz in der
Oberliga Süd.
Vor dem Spiel gab es allerdings noch eine Hiobsbotschaft hinzunehmen.
Neben angeschlagenen Andreas Gawlik fehlte kurzfristig auch noch
Pascal Sternkopf grippebedingt, sodass der junge Mathias Sagerer zu
seinem Debüt in dieser Saison kam.
Die Deggendorfer begannen zunächst wie die Feuerwehr. Gleich in der
ersten Spielminute traf Andrew Schembri die Querlatte und nur kurze
Zeit später rettete Vollmer in letzter Not gegen den heranstürmenden
Kyle Gibbons. In der 6. Minute war es allerdings dann doch so weit.
Milos Vavrusa spielte Curtis Leinweber frei, der sich direkt vor dem
Tor nicht zweimal bitten ließ und zur Deggendorfer Führung einnetzte.
Doch die Hausherren antworteten prompt und erzielten nur knapp drei
Minuten später den Ausgleich durch Tim Wohlgemuth. Dies war
gleichermaßen der Spielstand nach 20 gespielten Minuten. Im zweiten
Abschnitt flachte die Partie dann ab. Hochkarätige Chancen auf beiden
Seiten blieben Mangelware. Dennoch schafften es die Indians in der 33.
Minute den Puck im Powerplay an Daniel Filimonow, der dieses Mal den
Vorzug vor Cody Brenner erhielt, vorbeizudrücken. Nun lagen die
Deggendorfer erstmals in Rückstand, dennoch sollte dies die
Initialzündung für eine Schlussoffensive im zweiten Abschnitt sein. In
der 38. Minute war es Dimitri Litesov, der zunächst für den Ausgleich
sorgte, ehe in der 39. Minute Milos Vavrusa nach schönem
Gibbons-Zuspiel den DSC zum zweiten Mal an diesem Abend in Führung
brachte. Im letzten Drittel ging es dann hin und her zwischen beiden
Teams. Zunächst war es erneut Wohlgemuth, der für den Memminger
Ausgleich sorgte. Knapp acht Minuten vor dem Ende der Partie war der
Bann eines Deggendorfers dann endlich gebrochen. Kyle Gibbons
verwertete seinen eigenen Rebound zur erneuten Gästeführung. Nun sah
der DSC wie der sichere Sieger aus, doch knapp drei Minuten vor Ende
der Partie schlugen die Indians zurück. Zum dritten Mal an diesem
Abend war es Wohlgemuth, der das Spiel ausglich. Und es kam noch
schlimmer. Weniger als 90 Sekunden waren noch auf der Uhr, als die
Memminger zum vermeintlichen Nackenschlag ausholten. Miettinen sorgte
mit einem Kracher in den Winkel für die Hausherrenführung. Das Stadion
stand natürlich nun Kopf und die heimischen Zuschauer witterten den
Erfolg über den favorisierten DSC. Doch einer hatte an diesem Abend
etwas dagegen und der hieß Kyle Gibbons. Weniger als eine halbe Minute
war noch auf der Uhr, als der US-Boy mit seinem zweiten Treffer an
diesem Abend für den umjubelten Ausgleich sorgte. Was für ein Ende in
einer verrückten Partie, die in der Verlängerung entschieden werden
musste. Dort war es dann Curtis Leinweber, der für den DSC einen
kühlen Kopf bewahrte und den Zusatzpunkt sicherte. Mit diesen zwei
Punkten festigen die Deggendorfer damit den zweiten Tabellenplatz und
reisen am Mittwoch zum Topspiel nach Rosenheim, wo sie mit den
Starbulls auf den aktuellen Tabellenführer treffen. Spielbeginn ist um
17 Uhr.
Memmingen Indians (OLS)
Thriller am Hühnerberg: Indians erkämpfen einen Punkt
Der ECDC Memmingen hat sich am Sonntagabend einen wichtigen Punkt gegen das Spitzenteam aus Deggendorf sichern können. Die Indians unterlagen erst in der Verlängerung mit 5:6 und waren kurz davor drei Zähler zu ergattern. Wenige Sekunden vor Ende rettete sich der Favorit in die Overtime, wo er letztlich das Spiel für sich entscheiden konnte. Die Treffer vor über 1300 Zuschauern erzielten der starke Tim Wohlgemuth (3) sowie Petr Haluza und Antti Miettinen.
Was für ein packender Eishockey-Abend in Memmingen. Gegen den Tabellenzweiten aus Deggendorf waren die Indians gefordert und lieferten den anwesenden 1366 Zuschauern einen packenden Kampf. Bereits im ersten Drittel ging es munter los, nach ersten Chancen der Hausherren war es Leinweber, der für die Gäste die Führung erzielen konnte. Doch nur zwei Minuten später kam Förderlizenzspieler Tim Wohlgemuth an den Puck, ließ die gesamte Deggendorfer Abwehr alt aussehen und schob zum Ausgleich ein. Ein herrlicher Treffer, der den 1:1 Pausenstand bedeutete.
Im zweiten Abschnitt dann die erstmalige Memminger Führung: In der 33. Minute war es Petr Haluza in Überzahl, der einen Abpraller von Lubor Pokovic verwerten konnte, auch wenn die Schiedsrichter Torschütze und Vorlagengeber vertauschten. Doch die Gäste eiskalt. Noch vor der Pause drehten sie die Partie durch einen Doppelschlag von Litesov und Vavrusa und konnten damit Florian Neumann, der seit Drittelbeginn für den verletzten Joey Vollmer im Tor stand, erstmals überwinden.
So ging es mit einem knappen Rückstand für die Gastgeber in die letzten zwanzig Minuten. Passend zum Tatort am Sonntagabend lieferten sich beide Teams nun auch einen wahren Krimi. Während es zunächst hin und herging folgte der Ausgleich für die Memminger in der 50. Minute durch Tim Wohlgemuth. Die Indians nun am Drücker und Deggendorf legte nach. Zwei Minuten später hatte Kyle Gibbons die erneute Führung für die Niederbayern erzielt. Doch die Indians steckten nicht auf. Angetrieben vom Publikum setzten sie sich im Gästedrittel fest und belohnten sich mit dem 4:4, erneut durch den jungen Wohlgemuth. Nun war auch der letzte der anwesenden Zuschauer aufgesprungen und die Rot-Weißen wollten den Sieg. Nach einem perfekten Bully zog Antti Miettinen ab und der Puck schlug im Winkel hinter dem Deggendorfer Schlussmann ein, die Führung für die Memminger gut 80 Sekunden vor dem Ende. Die Gäste reagierten und nahmen ihren Torhüter vom Eis. Alle Indianer verteidigten nun leidenschaftlich, doch leider fand ein Befreiungsschlag nicht den Weg Richtung Gästetor, sondern wurde an der blauen Linie abgefangen. Ein Schuss aufs Tor und mit dem dritten Nachsetzen erzielte Gibbons den Ausgleich für den Gast, was Verlängerung bedeutete.
In dieser Overtime hatte Antti Miettinen den Sieg auf dem Schläger, scheiterte aber an Filimonow. Fast im Gegenzug dann der Siegtreffer für Deggendorf, als Curtis Leinweber seinem Team den Zusatzpunkt sicherte und die Partie entschied.
Für die Indians ist dieser Punkt trotzdem sehr wichtig, endlich konnte auch zuhause einem Favoriten Paroli geboten werden. Die Memminger wollen diesen Schwung nun mitnehmen und bereits am Mittwoch in Miesbach nachlegen. Beim Schlusslicht der Oberliga-Süd sollen drei Punkte folgen, an mangelnder Unterstützung wird es schon mal nicht liegen. Ein voller Fanbus sowie zahlreiche Privatfahrer machen sich auf den Weg nach Oberbayern um am Feiertag ihr Team zu unterstützen. Die Miesbacher konnten erst einen Sieg in dieser Saison einfahren, kommen aber immer besser in Fahrt. Wie die Indians sind auch die Oberbayern in der vergangenen Saison in die Oberliga aufgestiegen. Mit einem Großteil des letztjährigen Kaders versuchen sie nun die Klasse zu halten. Keine einfache Aufgabe für die Maustädter, die sich mit dem kompakten Team einen heißen Kampf liefern werden.
TEV Miesbach (OLS)
TEV unterliegt auch im 2. Spiel nach tollem Kampf
Nach einer deutlichen Leistungssteigerung und einem Duell das 2 Drittel nahezu auf Augenhöhe stattfand, unterlag am Sonntag der TEV dem Starbulls aus Rosenheim mit 1:2. TEV-Trainer Markus Wieland hatte seine Kader etwas umgebaut und agierte mit 3 Reihen. Er verzichtete auf 3 der 4 Landesligaspieler und mit Bryan Rausch und Yannick Dreier 2 weitere Jungspunde zu ihrem Oberligadebut, die zwar ohne Einsatz blieben aber auf der Bank hineinschnuppern durften. Mit Stefan Mechel meldet sich ein angeschlagener Spieler zurück und bildete mit Benjamin Frank eine Verteidigungsreihe. Vor 1063 Zuschauern dominierte Rosenheim das erste Drittel und Miesbach konnte sich abermals bei Anian Geratsdorfer bedanken, der völlig verdient zum besten Spieler in den Reihen des TEVs gewählt wurde. Mit Kampf und Leidenschaft stemmte sich der TEV gegen die strukturiert vorgetragenen Angriffe des Tabellenführers und konnte auch 4 Unterzahlspiele unbeschadet überstehen. Lediglich in der 17. Spielminute verlor man trotz Bullygewinn die Zuordnung und der Finne Lammassaari erzielte auf Zuspiel von Fröhlich und Baindl die 1:0 Führung für die Gäste. Im 2. Drittels konnte sich der TEV immer mehr befreien und in der 28. Minute traf Josef Reiter, Assistenten waren Frank und Florian Feuerreiter, zum Ausgleich. Nun war der TEV am Drücker und hatte durch Fissekis, Hall, Rizzo und Meineke Großchancen zur Führung. So war der Pausenstand nicht unverdient. Gleich zum Start ins letzte Drittel hatte Rosenheim Überzahl und Tobias Draxinger brachte mit einem Sonntagsschuss die Gäste abermals in Führung. Der TEV ließ jedoch nicht locker und trug trotz einer Spieldauerstrafe für Michael Kristic wegen Kniecheck immer wieder gefährliche Angriffe vor. Bei eigener Überzahl 3. Minuten vor Schluss und mit 6tem Feldspieler ließen die Mannen um Kapitän Peter Kathan noch 2 Riesenchancen liegen, sodass sich die Gäste über einen glücklichen, wenn auch nicht unverdienten Auswärtssieg freuen konnten. „ Die Leistung war heute genauso überzeugend wie gegen Landshut, nur haben wir heute die Tore nicht gemacht, was auch am gut haltenden Gästekeeper lag,“ bilanzierte Trainer Wieland. Lob bekam der TEV vom Gästetrainer Manuel Kofler, der in der Pressekonferenz dem TEV großen Respekt für die gezeigte Leitung zollte. Markus Wieland richte den Blick gleich wieder nach vorne auf die Partie am Mittwoch um 18 Uhr gegen Memmingen: „ Ich hoffe meine Spieler regenerieren gut in den 2 Tagen und belohnen sich mal wieder mit Punkten. Die Spiele gegen den Mitaufsteiger waren die letzten Jahre immer spannend und emotionsgeladen mit vielen Gästefans und ich hoffe dass uns unsere Fans wieder so grandios unterstützen wie heute, dann dürfen wir uns auf ein weiteres Eishockeyfest in Miesbach freuen.“
Selber Wölfe (OLS)
Die englische Woche beginnt in Peiting
Mit einem Sieg und einer Niederlage sind unsere Jungs in die heiße Phase vor der DeutschlandCup-Pause gestartet. Bevor es aber ein paar Tage frei gibt, geht es nochmal richtig zur Sache. Am Mittwoch erwartet uns der EC Peiting. In der WölfeVorschau blicken wir mit unserem Coach, Henry Thom, auf die schwere Auswärtsaufgabe voraus.
Zuhause gegen Memmingen gab es drei Punkte, in Sonthofen gingen unsere Wölfe leer aus. Und das, obwohl man eigentlich auswärts besser gespielt hat als zuhause.
„Im Moment wollen wir es einfach zu schön machen. Manchmal ist weniger mehr. Aber das beunruhigt mich nicht. Wir haben viele Chancen, wir müssen sie nur konsequenter zu Ende spielen und das, was wir im Training umsetzen, auch ins Spiel bringen. Noch mehr Zug zum Tor und mehr Verkehr vor dem gegnerischen Gehäuse. Es muss nicht immer etwas Besonderes sein.“
Durch die Einteilung in zwei Sechsergruppen liegt jedenfalls eine Art Vorrunde nun hinter uns. Gegen Memmingen, Sonthofen, Lindau, Deggendorf und Weiden gab es bisher je ein Heim- und ein Auswärtsspiel.
„Jetzt geht’s für uns gegen die anderen sechs Mannschaften der Liga. Es ist schwer zu sagen, wie ausgeglichen die Gruppen unter sich sind. Gut ist, dass wir sowohl gegen Lindau als auch gegen Memmingen volle Ausbeute holen konnten. Das ist nicht selbstverständlich. Beide haben das Potential, unter die ersten acht zu kommen. Mit Blick auf die anderen Partien müssen wir aber noch ein wenig konstanter werden. Wir schießen fast vier Tore pro Spiel, hinten wird uns Lukas Pozivil nach seiner Rückkehr wieder mehr Sicherheit geben. Ich bin aber vor allem mit den jungen Spielern sehr zufrieden, die viel arbeiten mussten und sehr viel Eiszeit bekommen haben. So lernen sie am besten, auf was es in den brenzligen Situationen ankommt.“
In Peiting wartet ein eingespieltes Team auf unsere Wölfe, dass sehr gut aus den Startlöchern gekommen ist.
„Aber auch die Peitinger sind noch ein bisschen in der Findungsphase. Bei fast allen Mannschaften geht es noch auf und ab, richtig konstant ist bisher nur Rosenheim. Dennoch ist die Mannschaft in den vergangenen Jahren immer oben mit dabei. Man muss sie immer unter die Top 4-Teams einsortieren. Vor allem in Überzahl sind sie sehr gefährlich und haben viele starke Einzelkönner, die im Team hervorragend zusammenpassen. Dazu kommt, dass sie im Tor mit Hechenrieder einen der besten Goalies der Liga haben.“
Wir erinnern uns aber noch sehr gerne an das letzte Auswärtsspiel im Schongau. Damals sicherten unsere Wölfe mit einem Rumpfkader, durch einen 6:2-Auswärtserfolg, den zweiten Platz in der Meisterrunde.
„Wie wir das damals gemacht haben, weiß ich immer noch nicht so genau. Aber es zeigt: wir haben immer das Potential und die Fähigkeiten, jedes Spiel zu gewinnen.“
Wie ausgeglichen es in der Oberliga zugeht, zeigt der Blick auf die Tabelle. Vier Mannschaften der ersten acht sind punktgleich und zwischen Platz drei und sieben liegt lediglich ein Punkt.
„Wir sehen heuer tatsächlich, dass die Oberliga Süd deutlich enger zusammengerückt ist. Mit zwei Siegen an einem Wochenende kannst du dich vier Plätze verbessern. Das zeigt, dass alle Vereine gute Arbeit leisten. Und das gilt auch für uns!“
Zum Start in die englische Woche in Peiting stehen unserem Trainerteam alle Spieler bis auf Lukas #55Pozivil zur Verfügung. Auch die Grippewelle ist fast überwunden und alle Spieler werden wie geplant zum Einsatz kommen können.
Sonthofen Bulls (OLS)
Hammeraufgaben stehen ERC Sonthofen bevor - Auf Auswärtsfahrt nach Landshut folgt Heimspiel gegen Rosenheim
Die Woche der Spiele gegen favorisierte Clubs hat für den ERC Sonthofen in der Eishockey-Oberliga Süd gerade erst begonnen. Nach dem gewonnenen Heimspiel gegen die Selber Wölfe können die Bulls sich über die Feiertage alles andere als ausruhen. Es wird fleißig trainiert, ehe der ERC am Mittwochabend beim EV Landshut (18 Uhr, Eissporthalle Landshut & Livestream bei SpradeTV) gefordert ist. Am Freitag (20 Uhr) kommt dann der unangefochtene Tabellenführer, DEL2-Absteiger Starbulls Rosenheim, in die Sonthofer Eissporthalle.
Landshut hat sich bislang nur wenige Ausrutscher geleistet, zuletzt ausgerechnet auswärts gegen Tabellenschlusslicht Miesbach. Der TEV holte in diesem Spiel seine ersten Oberligapunkte überhaupt. Zu Hause mussten die Niederbayern bislang nur eine Niederlage zu Saisonbeginn verkraften, ansonsten gab es für die Gästeteams beim EVL nur wenig zu holen. Der ERC Sonthofen will genau das ändern. Dafür muss das Team von Trainer Heiko Vogler eine ähnliche Leistung wie am Sonntagabend gegen die Selber Wölfe abrufen. Aufpassen heißt es bei Hofbauer, Abstreiter, Ehl und Reiter vor dem Tor. Doch zur Not ist Patrick Glatzel zur Stelle. Der Torhüter der Bulls mit dem Spitzenamen „Krake“ zeigt sich derzeit in glänzender Verfassung.
Verzichten müssen die Bulls gegen Landshut vermutlich weiter auf Kapitän Fabio Carciola. Hinzu kommt der Ausfall von Thomas Botzenhardt. Was der Verteidiger genau hat, soll bei einer ärztlichen Untersuchung herausgefunden werden. Wieder dabei ist dagegen Christian Wittmann, der im Spiel gegen Lindau eine Spieldauerstrafe kassiert und daher im Sonntags-Heimspiel pausiert hatte.
Am Freitagabend kommt es zu einem echten Spitzenspiel in der Eissporthalle in Sonthofen. Zu Gast ist dann der DEL2-Absteiger aus Rosenheim. Die Starbulls führen die Tabelle souverän an, haben neun von zehn Spielen gewonnen. Verrückt: Die einzige Niederlage der bisherigen Saison verlor Rosenheim in Landshut.
Löwen Waldkraiburg (OLS)
3 SPIELE IN 5 TAGEN: MAMMUT-PROGRAMM FÜR DIE LÖWEN
Man möchte gar nicht darüber nachdenken, wie mancher Vorstandsvorsitzender in der Fußball-Bundesliga auf einen derartigen Terminplan reagieren würde. Im Eishockey und auch für den EHC Waldkraiburg aber keine Seltenheit. So treffen die Löwen aus der Industriestadt am Mittwoch, den 1.November 2017, in der heimischen Raiffeisen Arena auf die Blue Devils aus Weiden (Beginn: 17:15 Uhr), reisen am Freitag zum ECDC Memmingen (Beginn: 20:00 Uhr) und erwarten dann am Sonntag zum Heimspiel den aktuell Tabellenzweiten aus Deggendorf (Beginn: 17:15 Uhr).
„Wir müssen uns immer wieder neu finden und positiv nach vorne schauen. Verliert man oft, verliert man auch Selbstvertrauen. Das ist alles Kopfsache. Aber wir geben nicht auf und ich hoffe, dass wir es am Mittwoch besser machen“ erklärte EHC-Coach Sergej Hatkevitch am vergangenen Sonntag nach der im Ergebnis deutlich zu hohen 1:4-Heimniederlage gegen den EV Landshut. Seine Mannschaft war personell dezimiert gegen den Altmeister angetreten, hatte das Spiel bis zur 45. Minute offen gestalten können und mit etwas mehr Fortune im Abschluss vielleicht auch für sich entscheiden können. Doch am Ende stand man abermals frustriert und mit leeren Händen da. Da kommt es dem Löwen-Coach gerade recht, dass es schon drei Tage später wieder weiter geht und man sich nicht zu lange mit dem Grübeln ob der Niederlage aufhalten muss. Neues Spiel, neues Glück, drei Euro ins Phrasenschwein und eben ein neuer Anlauf auf den dritten Saisonsieg.
Mit den Blue Devils vom EV Weiden kommt allerdings erneut keine Laufkundschaft in die Raiffeisen Arena, wenngleich man diese in der starken und ausgeglichenen Oberliga Süd ohnehin vergeblich sucht .Aktuell liegt das Team von Milan Mazanec auf dem dritten Tabellenplatz, angeführt vom starken Josef Straka mit 24 Scorerpunkten in zehn Spielen und Top-Torjäger Martin Heinisch, der in zehn Partien schon 15 Mal einnetzte. Ex-Nationalspieler Straka aus Tschechien ist aber nicht der einzige neue Mann beim Vorjahres-Playoff-Achtelfinalisten. Neun weitere Akteure wurden im Sommer verpflichtet, darunter fünf neue Verteidiger. Hier greift bislang aber noch nicht jedes Rädchen ins andere, denn 40 Gegentore kassierte keines der anderen ersten acht Teams der Liga aktuell. Am letzten Sonntag gewann Weiden zuhause gegen Lindau mit 4:2, zuvor setzte es eine 2:5-Niederlage bei Waldkraiburgs Sonntagsgegner Deggendorf.
Ehe am Sonntag aber Deggendorf nach Waldkraiburg kommt, reisen die Löwen am Freitag zum Aufsteiger ECDC Memmingen, der sich in der Oberliga bisher hervorragend verkauft. Die Indians, die im Vorjahr die Bayernliga-Vorrunde auf Platz 1 abschlossen, stehen mit zehn Punkten auf Rang 9 der Tabelle und haben nur zwei Zähler Rückstand auf den letzten Playoff-Platz. Coach Waldemar Dietrich hat die zwölf Neuzugänge aus dem Sommer gut integrieren können und mit einer Ausnahme ist man auch mit allen Spielern bisher zufrieden. Lediglich Offensiv-Verteidiger Rory Rawlyk, der von den Atlanta Gladiators kam, interpretierte sein Spiel anders als gewünscht und hat bereits mit dem Slowaken Lubor Pokovic seinen Nachfolger kennenlernen dürfen. Rawlyk trainiert zwar noch mit den Indians, ein Vereinswechsel in naher Zukunft ist aber mehr als wahrscheinlich. Der Tscheche Patr Haluza, den man mit großer Überredungskunst vom Zweitligisten Freiburg loseisen konnte, ist mit neun Treffern bester Torjäger der Memminger, Top-Scorer der ehemalige Waldkraiburger Antti-Jussi Miettinen mit 19 Scorerpunkten (15 Vorlagen).
Eine massive Anzahl an Scorerpunkte steht den Löwen dann am Sonntag im Heimspiel gegen Deggendorf gegenüber. Der aktuelle Tabellenzweite, der in der letzten Saison im Achtelfinale gegen Peiting die Segel streichen musste, ist in dieser Spielzeit noch stärker aufgestellt und kommt mit viel Offensiv-Power in die Industriestadt. Acht neue Spieler kamen an die Trat und im Vorjahr überragende Leistungsträger wie der Amerikaner Kyle Gibbons mit 47 Toren und 29 Vorlagen in 49 Spielen oder der Kanadier Curtis Leinweber mit 75 Scorerpunkten in 48 Partien (57 Vorlagen) konnten gehalten werden. Neben den beiden Nord-Amerikanern stehen zudem sieben „Zwei-Flaggen-Spieler“ im Kader von John Sicinski und nach dem 6:5-Erfolg nach Verlängerung am letzten Sonntag in Memmingen werden die Deggendorfer die Löwen sicherlich nicht unterschätzen.
Aufgrund des Feiertages hat die Waldkraiburger Geschäftsstelle in dieser Mammut-Woche nur am Donnerstag von 18:00 – 20:00 Uhr geöffnet. Außerdem kriegt man Tickets für die Heimspiele aber auch bis 24 Stunden vor Anpfiff Online unter ehcwaldkraiburg.com und natürlich auch am Spieltag selbst an den Abendkassen jeweils ab 15:45 Uhr.
Herner EV (OLN)
Die Füchse aus Duisburg kommen an den Herner Gysenberg!
Auch am Feiertag macht die Oberliga Nord keine Pause. So empfängt der Herner EV am morgigen Dienstag ab 18:30 Uhr die Füchse Duisburg zum nächsten Heimspiel. Das Team von der Wedau rutschte nach dem Null-Punkte-Wochenende auf Platz fünf der Tabelle ab, was die Aufgabe für die Gysenberger sicherlich nicht leichter macht. So ist erneut mit einem spannenden Ruhrpott-Schlager zu rechnen. „Wir müssen und werden um jeden Punkt kämpfen. Das war in der Vergangenheit so und das gilt für diese Saison, in der die Liga noch stärker und ausgeglichener geworden ist, ganz besonders. Nach der klaren Heimspielniederlage zuletzt gegen Tilburg habe ich am Sonntag in Halle von meiner Mannschaft gesehen, dass sie zurück gekommen ist und eine entsprechende Reaktion gezeigt hat. Der Gegentreffer direkt nach Beginn der Overtime war sehr unglücklich. Ein verlorenes Bully, ein Pass des Gegners auf seine freie rechte Seite – beim Spiel drei gegen drei kann es dann schon einmal sehr schnell gehen. Dreimal hatten wir bisher in der Nachspielzeit das bessere Ende für uns, dieses Mal leider nicht. Am Dienstag beginnen wir wieder bei null und werden mindestens 60 Minuten kämpfen. Wir bleiben weiterhin realistisch und können unsere aktuelle Situation auch im Vergleich zu den Konkurrenten gut einschätzen“ lässt sich Frank Petrozza nicht von seiner Linie abbringen. Aktuell kämpft der HEV Trainer noch um Philipp Kuhnekath. „Ich hätte ihn gerne am Dienstag in unserem Kader, aber letztlich ist das nicht meine Entscheidung.“ Der andere DEL-Förderlizenzspieler, Verteidiger Tom Schmitz, wird wohl erneut nicht zum Einsatz kommen. Wahrscheinlich kamen dessen Trainingsbeginn nach seiner Knieverletzung und die damit verbundenen Hoffnungen auf seinen Einsatz zu früh. Die Duisburger Füchse, als Halloween-Gegner am Dienstagabend, starteten mit zwei Sechs-Punkte-Wochenenden in die Saison. Dann musste aber das Team vom neuen Trainer Doug Irwin bei der Niederlage in Tilburg wie der HEV auch die Klasse des zweimaligen Oberliga-Meisters akzeptieren. Nach zwei knappen Siegen gegen Rostock (einer davon erst in der Overtime) gab es dann am letzten Wochenende zuerst bei den Icefighters und dann zwei Tage später auch gegen die Hannover Scorpions zuhause überraschend nichts zu holen. Trotzdem zählt die Mannschaft von der Wedau auch weiterhin zu den Top-Favoriten der Liga. Der Herner EV hofft auch am Dienstag auf die zahlreiche und lautstarke Unterstützung durch die Fans am Gysenberg. Der Einlass beginnt bereits um 17:00 Uhr, die VIP-Räumlichkeiten öffnen wie gewohnt um 17:30 Uhr.
Wanderers Germering (BYL)
Jetzt heißt es dranbleiben für die Wanderers - Nach dem Moosburg-Sieg ist vor der Pflichtaufgabe gegen Schongau
Die Wanderers Germering schauen auf ein Spielwochenende mit viel Licht und wenig Schatten zurück. Während man im Heimspiel gegen den Tabellendritten aus Dorfen lange Zeit auf Augenhöhe mitspielte und nah am verdienten Punktgewinn war, gab man zwei Tage später in Moosburg neun Sekunden vor der Schlusssirene die optimale Punktausbeute noch aus der Hand. Lobeshymnen gab es auf der Pressekonferenz nach der Freitagspartie von EVG-Coach Heinz Feilmeier an sein Team, das trotz personeller Engpässe einen hervorragenden Job auf dem Eis gemacht hat und im letzten Drittel eindrucksvoll Comeback-Qualitäten bewies. Darüber hinaus ein starker Rückhalt im Germeringer Tor mit Daniel Klein, der für den Tschechen Hauser randurfte.
Nach dem Sieg im Penaltyschiessen am vergangenen Sonntag in Moosburg, treffen die Münchner Vorstädter nun am kommenden Wochenende auf zwei Gegner, die unterschiedlicher nicht sein könnten.
Im Freitagsspiel treffen die Wanderers im heimischen Polariom auf die EA Schongau.
Eigentlich sind die Mammuts aus der Bayernliga abgestiegen, konnten aber in dieser verbleiben, da Relegationsgewinner Bad Kissingen auf Grund der unklaren Situation in Sachen Spielstätte nicht zugelassen wurde. Für diese Spielzeit hat man sich nun deutlich mehr vorgenommen und möchte dem erneuten Abstiegskampf entgehen.
Helfen sollen dabei ein neuer Trainer sowie einige personelle Wechsel. An der Bande steht jetzt der bis zuletzt für Königsbrunn aktive Roman Mucha. Zu Beginn der Saison trennte man sich vom langjährigen tschechischen Kontingentstürmer Milan Kopecky, er wurde durch den auch schon für seine Nationalmannschaft aktiven Letten Vitalijs Hvorostinins ersetzt.
Zuletzt war dieser für den Oberligisten Schönheide aktiv, wo ihm in 15 Spielen 23 Scorerpunkte gelangen. Doch seit Mitte Oktober ist Milan Kopecky zurück. Um die schnelle Rückkehr ihres Spielmachers der vergangenen 4 Spielzeiten zu ermöglichen, verhandelte das Team mit ihrem Manager Martin Resch. Ebenfalls für Offensivpower soll Routinier Martin Schweiger (HC Landsberg) sorgen. Er kehrte nach zwölf Profistationen in seine Heimatstadt zurück. Mit Markus Waldvogel aus Freising und dem jungen DNL-Stürmer Willy Knebel aus dem Dresdner Nachwuchs hat die EA weitere Akteure für die Offensive unter Vertrag genommen, die zusammen mit Topscorer Marius Klein viel Potential versprechen. Kurz vor Saisonstart verpflichtete man zudem noch Verteidiger Markus Jänichen und Stürmer Johannes Schierghofer vom EHC Königsbrunn. Der 28-jährige Jänichen spielte u.a. im Nachwuchs von Landsberg und war dann in der Bayernliga für Germering und Memmingen aktiv. Johannes Schierghofer kehrt nach einer sehr erfolgreichen Saison (27 Tore und 22 Vorlagen) ins Team seines Heimatvereins zurück.
Das Spielwochenende abschließen wird das Feilmeier-Team im mittelfränkischen Höchstadt. Der Oberliga-Absteiger wurde schon vor der Saison als Topfavorit auf die Meisterschaft gehandelt. Dieser Rolle sind die Alligators bisher absolut gerecht geworden und sie thronen an der Tabellenspitze.
Acht Siege aus acht Spielen (ein Sieg nach Verlängerung in Landsberg) und dies nahezu ausschließlich gegen die namhaften Gegner in der Liga wie Erding, Füssen oder Landsberg machen deutlich, wie das Saisonziel lautet, nämlich Wiederaufstieg in die Oberliga, aus der man letzte Spielzeit doch etwas überraschend abgestiegen war.
Um dies zu erreichen, wurde die Mannschaft nicht nur im Kern zusammengehalten, sondern mit Spielern wie Jiri Mikesz (Lindau) und vor allem Vitalij Aab (Bad Nauheim) noch verstärkt. Der 21-fache deutsche Nationalspieler bringt die Erfahrung von 635 DEL-Spielen mit. Nicht zuletzt aufgrund der guten Kontakte von Spielertrainer Daniel Jun ist der Höchstadter Kader mit sieben Spielern mit tschechischen Wurzeln bestückt, Zusammen mit Vitalij Aab nehmen diese auch die führenden Plätze der teaminternen Scorerliste ein. Lediglich 13 Gegentore mussten die Alligators im bisherigen Saisonverlauf hinnehmen und gelten natürlich im heimischen Stadion als haushoher Favorit.
Dennoch wollen die Münchner Vorstädter dem Tabellenführer das Leben so schwer wie möglich machen.
Die Wanderers wollen an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen und auch am bevorstehenden Spielwochenende wieder punkten. Mit der Unterstützung ihres schwarz-gelben Anhangs soll das im besten Falle schon am Freitag gelingen.
Peißenberg Eishackler (BYL)
Eishackler gewinnen gegen Pegnitz
Vor rund 500 Zuschauern gewannen die Eishackler verdient am Sonntagabend mit 5:4 (1:1-2:0-2:3) gegen die Icedogs aus Pegnitz. Die "nur" 14 Feldspieler zeigten eine starke kämpferische Leistung und fuhren nach drei Niederlagen 3 wichtige Punkte ein. Mit dem 1:0 (15.) Führungstreffer konnte Florian Höfler sein erstes Tor an diesem Abend nach schöner Vorbereitung von Sturmpartner Manfred Eichberger erzielen. Nur 2 Minuten später glichen die Gäste durch Kracht aber wieder aus. Im zweiten Drittel waren die Peißenberger die Herren im Haus und bauten ihren Vorsprung wiederum durch Höfler (25.), der auch verdient zum besten Spieler des Abends auf Peißenberger Seite gekürt wurde, sowie Kapitän Florian Barth (29.) auf 3:1 aus. Danach hatten die Eishackler noch mehrere gute bis sehr gute Chancen konnten diese aber leider nicht nutzen um den Sack zu zumachen.
Im letzten Drittel wurde es dann spannend. Die Gäste erzielten durch Kercs denn Anschlußtreffer doch Dejan Vogl machte nach einer schönen Einzelaktion das 4:2. Wieder zogen die Pegnitzer auf 4:3 in der 56.Minute nach. Doch Manfred Eichberger der neben Florian Höfler wieder einer der auffälligsten Spieler in diesem Spiel war machte durch ein Empty-Net-Goal zum 5:3 den Sack in der 60 Minute zu. Überraschender Weise verkürzten die Gäste dann noch 7 Sekunden vor Schluß auf 5:4 doch am Sieg der Peißenberger änderte das nichts mehr.
Letztendlich war dieses Spiel kein wirklich schönes Eishockeyspiel doch das zählt am Ende nicht. Es zählen nämlich nur die 3 Punkte vor heimischen Publikum. Die 14 Peißenberger Spieler auf dem Eis haben gegen Pegnitz 3 Drittel lang „gefightet“ und das ist höchst lobenswert. Daran gibt es nichts zu rütteln. Am Dienstag müssen die Eishackler nach Füssen zu einem sehr schweren Auswärtsspiel. Jetzt gilt es für die gesamte Mannschaft, dass alle an einem Strang ziehen um in Füssen evtl. Punkte zu holen. Das Spiel in Füssen am Dienstag beginnt um 17.30 Uhr.
Forst Nature Boyz (BLL)
In Garmisch nichts zu holen - Nature Boyz unterliegen beim TSV Farchant
Nix war es mit dem erhofften Punktgewinn beim TSV Farchant, die Gastgeber konnten sich mit einem 10:2 (2:1, 6:0, 2:1) Sieg gegen die Nature Boyz durchsetzen.
Wiederum konnte die Forster Mannschaft nicht komplett auflaufen, es fehlten z. B. die Stürmer Daniel Stöberl und Thomas Ptok wegen Verletzung. Vor 254 zahlenden Zuschauern, darunter einige vom Forster Fanclub, sahen am Sonntag Abend im Garmischer Olympiaeisstadion eine sehr fair gefürte Eishockeypartie. Die Gastgeber legten los wie die Feuerwehr und konnten durch Florian Imminger in der 4. Spielminute, sowie Anton Radu in der 7. Spielminute schnell mit 2:0 in Führung gehen. Forst befreite sich langsam von der Umklammerung. Markus Schneider hämmerte auf Zuspiel von Bastian Grundner die Scheibe in der 11. Spielminute unhaltbar von der Blauen neben den Pfosten zur 2:1-Ergebnisverbesserung. Farchant war zwar weiterhin überlegen, doch die Gäste konnten mit Hilfe von Christopher Sievers im Tor weitere Treffer verhindern.
Ob der knappen Führung verstärkten die Farchanter ihre Angriffsbemühungen. In der 23. Spielminute erhöhten sie in Überzahl durch Maximilian Reindl auf 3:1. Die Mannen um Trainer Sepp Bachmeier hilten trotzdem immer noch dagegen und verzeichnete Möglichkeiten zum Torerfolg, die ungenutzt blieben. In der 28. Minute, wieder in Überzahl, traf Anton Rauh zum 4:1. Im Bestreben, das Ergebnis zu verbessern, vernachlässigten die Nature Boyz ihre Abwehraufgaben, Nutznießer war in der 30. Spielminute wiederum Anton Rau mit dem 5:1. Die jetzt zu offensiv agierenden Gäste waren nun anfällig für weitere Gegentreffer, die jetzt in kurzer zeitlichen Reihenfolge fielen. Zwischen der 36. und 38. Minute erhöhten die Hausherren auf 8:1, so wurden auch die Seiten gewechselt.
37 Sekunden waren im letzten Spielabschnitt absolviert, schon stand es durch Anton Rauh 9:1. Es schien aufgrund des weiteren Angriffswirbels nur noch eine Frage der Zeit, bis die Toranzeige auf zweistellig umgestellt wird. Es dauerte dann bis zur 48. Spielminute, dann konnte der Ex-Peißenberger Sebastian Kastner den 10. Treffer für seine Farben erzielen. Die Gastgeber ließen jetzt etwas nach und gestatteten den Gästen den letzten Torerfolg zum 10:2-Endstand. Für diesen war Manfred Guggemos auf Zuspiel von Michael Krönauer und Michael Kölbl zuständig.
Die Mannschaft wirkte in ihren Aktionen nach dem 4. Gegentreffer meist verunsichert, dazu gesellte sich die zu offensive Spielweise, die die Hausherren zum Toreschießen einlud. Am kommenden Wochenende sieht der Terminkalender eine Pause für die Nature Boyz vor, da können sich die angeschlagenen und erkrankten Spieler etwas regenerieren und auf die nächsten Aufgaben vorbereiten.
HC Maustadt (BBZL)
Knapper 6:5-Sieg für HCM/ECDC 1b in Buchloe
Die SG HC Maustaddt/ECDC 1b hat auch ihr zweites Punktspiel in der Eishockey-Bezirksliga gewonnen. Beim ESV Buchloe 1b behielten die Maustadter nach einem intensiven Spiel hauchdünn mit 6:5 (2:2/3:2/1:1) die Oberhand und führen damit die Tabelle der Gruppe 4 an. Am Sonntag (18.30 Uhr) soll mit einem Heimsieg gegen die SG Oberstdorf/Sonthofen der Platz an der Sonne gefestigt werden.
Gewarnt durch die in der Vergangenheit immer knappen Partien gegen die Buchloer wollten die Grün-Gelben die Aufgabe mit hoher Konzentration angehen. Aber bis Mitte des zweiten Durchgangs mußten sie viermal (!) einem Rückstand hinterherlaufen, immerhin hatten sie aber auch viermal die passende Antwort in Form des Ausgleichs parat. Erst durch den Doppelschlag von Fabian Nieder und Philipp Hacker innerhalb von 39 Sekunden konnte die Begegnung gedreht werden. Mit einem 5:4-Vorsprung gings in den letzten Spielabschnitt, in dem nun die Gastgeber gefordert waren und ihrerseits ausgleichen konnten. Armin Ullmann nutzte dann die Undiszipliniertheiten und damit verbundene numerische Überlegenheit auf dem Eis zum Siegtreffer nach 51 Minuten aus.
„Wir waren besonnener und ließen uns nicht von der Hektik anstecken“, freute sich Spielertrainer Ingo Nieder über die Disziplin seiner Jungs, die mit nur sechs Strafminuten ausgekommen sind - im Vergleich dazu die Gastgeber, die es inklusive Disziplinarstrafen auf 81 Minuten brachten.
Die Treffer für den HCM/ECDC 1b erzielten zweimal Armin Ullmann sowie Jimmy Nagle, Philipp Hacker, Stephan Riehr und Fabian Nieder.
Mit einem Heimspiel am Sonntag (18.30 Uhr) geht es für den HCM/ECDC 1b weiter. Gegner am Hühnerberg ist die SG Oberstdorf/Sonthofen 1b, gegen die aus der letzten Saison noch eine Rechnung offen ist. Mit 3:5 setzte es damals eine bittere Heimniederlage.
Eisbären Oberstdorf (BBZL)
Sieg nach Penaltyschießen
Mit einem 5:4 (2:1/2:3/0:0) Erfolg nach Penaltyschießen konnten sich die Eisbären die ersten Punkte in der Saison einholen.
Den knapp 200 Zuschauern wurde in der ersten Heimpartie ein spannendes Spiel geboten, indem beide Goalies im Vordergrund standen.
Im ersten Drittel gelang es Lukas Stadelmann in der 6. Spielminute, nach Zuspiel von Florian Stöckl, die Scheibe zum 1:0 im Netz zappeln zu lassen. Bei einem Unterzahlspiel in der 17. Spielminute, mit nur drei zu fünf Feldspielern, mussten die Eisbären das erste Gegentor verzeichnen. Doch konnten unsere Jungs nur kurze Zeit später die Führung wieder herstellen. Lukas Stadelmann traf in Überzahl, mit Hilfe von Florian Stöckl, erneut das Tor.
Im Mittelabschnitt dominierten die Eisbären zu Beginn auf dem Spielfeld: mit einen Doppelschlag in der 22. Spielminute bauten die Oberstdorf Kufencracks mit 4:1 ihre Führung weiter aus. Erst war es Philip Kohler, der über Tobias Waibel und Jochen Hartmann in Überzahl das gegnerische Tor traf und gerade einmal 40 Sekunden später versenkte Florian Stöckl, auf Zuspiel von Mario Schöllhorn und Lukas Stadelmann, die Scheibe erneut. Nach diesem Erfolg verloren die Eisbären den roten Faden und es schlichen sich Fehler und etwas Pech ein. Die Gegner nutzten diese eiskalt aus und starteten eine gelungene Aufholaktion. So stand es nach 40 Minuten unfassbare 4:4.
Das letzte Drittel musste die Entscheidung bringen: beide Mannschaften wollten den Sieg! Mit 14 zu 8 Torschüssen ging das Drittel aber klar an die Eisbären. Doch wollte die Scheibe einfach nicht über die Torlinie. So zeigte die Anzeigentafel nach 60 Minuten immer noch das 4:4 und ein Penaltyschießen musste das Spiel entscheiden.
Nach einem Münzwurf begannen die Gäste und gingen in Führung. Unser erster Schütze Mario Schöllhorn glich im direkten Gegenzug aus.
Nun zeigten die Goalies wieder ihr Können und so war es Dominik Bauer im Tor der Eisbären der vier Versuche der Türkheimer parierte. Aber auch der gegnerische Torwart hielt die Torschüsse der Oberstdorfer. Unsere 21, Marco Socher, schoss als 5. Schütze den Siegtreffer und sicherte den Zusatzpunkt für die Eisbären.
Fazit ist, dass beim Eishockey eben alles möglich ist und eine sichere Führung leicht durch Unachtsamkeit verspielt werden kann. Kopf hoch Jungs, am kommenden Sonntag könnt ihr euer Können beweisen und einen Sieg aus Maustadt/Memmingen mit heimbringen!
Eisbären Heilbronn (RLSW)
Sieg und Niederlage für die Eisbären
Mit 8:2 (2:1, 0:1, 6:0) setzten sich die Eisbären Heilbronn am Freitag gegen die Zweibrücken Hornets durch und nahmen dabei eindrucksvoll Revanche für die letztjährige Finalniederlage. Am Sonntag dagegen musste sich der Tabellenführer bei den Eisbären Eppelheim mit 7:8 (3:3, 2:4, 2:1) geschlagen geben.
Gleich nach etwas mehr als zwei Minuten mussten die forsch auftretenden Eisbären gegen Zweibrücken einen Dämpfer hinnehmen, als Tim Essig den ersten Hauch einer Chance der Gäste zum 0:1 nutzte. Doch die Antwort der Hausherren folgte stehenden Fußes: Nur 15 Sekunden später traf Sven Breiter zum 1:1. Der Meister der Jahre 2013, 2014, 2015 und 2016 über nahm das Kommando gegen den amtierenden Champion und erzielte in der 18. Minute durch Daniel Steinke das 2:1. Im zweiten Abschnitt sahen die 400 Zuschauer einen stärker werdenden Gegner, der durch Kenneth Matheson (31.) ausgleichen konnte. Doch dann kam das Schlussdrittel mit 20 Minuten, die die Zweibrücken Hornets vermutlich am liebsten wieder aus der Vereinschronik löschen würden. Stefano Rupp stibitzte nach 70 Sekunden einem gegnerischen Verteidiger den Puck vom Schläger und traf zum vielumjubelten 3:2, dem Igor Filobok in der 45. Minute das 4:2 folgen ließ. Bei den Eisbären gelang nun jede Aktion, während beim Titelverteidiger gar nichts mehr lief. Claudio Schreyer (5:2, 45.), Vasilios Maras (6:2, 53.), abermals Claudio Schreyer (7:2, 57.) und Stefan Schrimpf (8:2, 60.) sorgten für den Endstand, den so zum Ende des zweiten Drittels niemand für möglich gehalten hätte.
Das Spiel in Eppelheim hätte für den Tabellenführer nicht besser beginnen können. Igor Filobok (4.), Vasilios Maras (12.) und Marc Oppenländer (16.) hatte die Gäste mit 3:0 in Führung geschossen – ein komfortabler Vorsprung, eine gefühlt vorzeitige Entscheidung zu Gunsten des Teams von Trainer Sascha Bernhardt. Dass eine 3:0-Führung im Eishockey aber gar nichts bedeutet, bekamen die 175 Zuschauer noch während des ersten Drittels zu spüren. Michael Dorfner (18.), Christian Pister (19.) und Eric Artman 17 Sekunden vor der Pause machten aus dem 0:3 innerhalb kürzester Zeit ein 3:3. Noch schlimmer kam es dann in den zweiten 20 Minuten. Erneut Artman (25.), Sven Jacobaschke (27.) sowie zweimal Cedric Striepeke (31./32.) schossen die Gastgeber mit 7:3 in Führung. Dennoch steckten die Eisbären nicht auf und kamen durch Tore von Daniel Brendle (36.), Daniel Steinke (37.) und Stefan Schrimpf (42.) auf 7:6 heran. Zwei Minuten nach seinem Anschlusstreffer kassierte Kapitän Schrimpf eine Strafe für Beinstellen. Die fällige Überzahl nutzte Michael Dorfner zum entscheidenden Treffer zum 8:6. Igor Filobok konnte zwar in der 54. Minute noch auf 8:7 verkürzen, doch brachten die Gastgeber den knappen Vorsprung vollends über die Runden.
Trotz der Niederlage bleiben die Eisbären vorerst Tabellenführer vor den punktgleichen Bietigheim Steelers. Weiter geht es am Sonntag um 18 Uhr mit einem Heimspiel gegen die Baden Rhinos Hügelsheim.
Diez-Limburg Rockets (RLW)
Rockets gewinnen Auswärtsspiel in Neuss
Sie wussten, es würde nicht einfach werden. Und sie wussten, dass es nur mit einer großen Portion Geduld gehen würde. Die hatten die Rockets am Sonntagabend in der Regionalliga West und wurde deshalb auch mit einem wichtigen Auswärtsdreier belohnt. Dort, wo der Meister aus Hamm am Freitagabend noch mit 0:4 verloren hatte, beim Neusser EV, setzte sich die EG Diez-Limburg verdient mit 4:2 (0:0, 1:2, 3:0) durch. Angefeuert von rund 50 Rockets-Fans, die mit einem Bus angereist waren, gewann die EGDL damit auch den zweiten Saisonvergleich mit dem NEV.
Ohne den verletzten Keeper Steve Themm und die beiden Verteidiger Roman Löwing und Ville Kärkäs angereist präsentierten sich die Gäste von Beginn an geduldig. „Wir wussten ja, was uns erwartet“, sagte EGDL-Trainer Arno Lörsch. „Wir haben da weitergemacht, wo wir im letzten Drittel in Hamm aufgehört hatten. Wir haben vorne aggressiv gestört und standen defensiv sicher.“ Weil das aber für beide Teams galt, stand nach den ersten 20 Minuten die Doppelnull auf der Anzeigentafel.
Bitter im zweiten Drittel: Die Rockets verloren schon nach drei Minuten Stürmer Julian Grund mit einer Spieldauer-Disziplinarstrafe. „Er drückt seinen Gegenspieler im Zweikampf an die Bande, das war nicht mal ein richtiger Check“, fand Lörsch. Weil beim Gegenspieler aber die Nase blutete, schickte der Unparteiische Zsolt Heffler den Stürmer vorzeitig zum Duschen. „Wer Julian kennt, der weiß, dass er nie schmutzig spielt. Ich denke, da hätten auch 2 plus 10 Minuten völlig ausgereicht. Die Situation war weder aggressiv noch schmutzig.“ Die Strafe passte irgendwie auch nicht in den Abend: Neuss kassierte drei Zwei-Minuten-Strafen, Diez-Limburg zwei. Ein faires Spiel, da waren sich alle Seiten einig.
Stark aber war das, was Joey Davies in Unterzahl zeigte: Mit einem Rückhand-Schlenzer in den Torwinkel brachte er die EGDL in Führung (24.). Allerdings kamen die Gastgeber noch in der fünfminütigen Überzahlsituation ebenfalls zu einem Treffer: Andre Schroll glich zum 1:1 aus (26.). Ärgerlich: Ein Wechselfehler begünstigte noch im zweiten Drittel die Führung des NEV: Matt Schwehr nutzte den Abstimmungsfehler zum 2:1 aus (37.). „Das kann in jedem Spiel mal passieren, Neuss hat das eiskalt ausgenutzt“, sagte der Trainer.
„Wir haben dann für das letzte Drittel noch einmal umgestellt, zumal neben Julian dann auch Marijus Maier und Tim Ansink angeschlagen waren und nicht mehr wie gewohnt eingesetzt werden konnten“, erklärte Lörsch. Die Umstellungen fruchteten: Matt Fischer glich zunächst zum 2:2 aus (42.). Und nur acht Sekunden später hatte Pierre Wex mit seinem Treffer zum 3:2 (42.) die Partie gedreht.
„Danach haben wir sehr diszipliniert den Sieg nach Hause gebracht“, sagte Lörsch. „Wir hatten weiterhin die klar besseren Chancen, aber wir haben auch nicht mehr jeden Angriff zu Ende gespielt. Wichtiger war es, immer hinter der Scheibe zu stehen und die Neutrale Zone dicht zu machen. Das ist uns sehr gut gelungen.“ Mit dem 4:2 (60.) durch Florian Flemming, der einen Stockfehler in der Neusser Abwehr sehenswert ausnutzte, war die Partie in der Schlussminute entschieden.
„Unterm Strich geht der Sieg absolut in Ordnung“, sagte Lörsch. „Wir waren die kreativere Mannschaft und hatten mehr Spielanteile. Mit der Mannschaftsleistung bin ich sehr zufrieden. Auch Constantin Schönfelder hat im Tor erneut bewiesen, dass auf ihn Verlass ist. An den beiden Gegentoren konnte er nichts machen. Toll auch, wie uns die Fans hier unterstützt haben. Das war sensationell. Herzlichen Dank an die Supporters auch im Namen der gesamten Mannschaft.“
Dinslaken Kobras (RLW)
Die Dinslakener Niederlagenserie hält weiter an
Auch gegen den Tabellenführer Ratinger Ice Aliens gab es für die Kobras nichts zu holen. Mit einer 4:6 Niederlage im Gepäck mussten die Dinslakener die Heimreise antreten. Dabei wäre mit etwas Glück und Konzentration vielleicht sogar ein Punkt drin gewesen. So bleibt es bei dem Null-Punkte-Wochenende und dem letzten Tabellenplatz.
Von Beginn an machten die Hausherren klar, wer der Favorit in diesem Spiel war. Immer wieder setzte Ratingen die Dinslakener Verteidigung unter Druck und vor allem die Brazda/Hanke-Reihe war brandgefährlich. Felix Zerbe im Dinslakener Tor brauchte sich an diesem Abend wahrlich nicht über Beschäftigungsmangel beschweren. Die Konsequenz der Ratinger Offensivbemühungen war ein schnell heraus gespielter 0:2 Rückstand, dem die Kobras ab der 8. Minute hinterherliefen. Und die Ratinger Angriffsbemühungen setzten sich weiter fort. Nur selten gelang den Dinslakenern ein Befreiungsschlag, der für Entlastung der Verteidigung sorgte. Doch diese seltenen Angriffe der Giftschlangen waren an diesem Abend sehr effektiv. Wie in der 13. Minute, als Stefan Dreyer nach einem schönen Alleingang Christoph Oster im Ratinger Tor keine Chance ließ und mit einem Schuss ins lange Eck auf 2:1 verkürzte. Und die Kobras bewiesen in diesem Spielabschnitt, dass sie auch in Überzahl treffen können. Moritz Hofschen war es, der in der 19. Minute einen Schlagschuss von Joey Menzel abfälschte und für den bis dahin kaum möglich gehaltenen 2:2 Ausgleich sorgte. Mit diesem Spielstand ging es erstmals in die Kabine.
Ratingen blieb im zweiten Drittel die spielbestimmende Mannschaft und ging auch schnell wieder in Führung, als Tobias Brazda in der 22. Minute traf. Doch die Kobras wussten ihre wenigen Chancen, die ihnen die Ratinger Hintermannschaft anbot, zu nutzen. Nur 4 Minuten war es einer dieser Fehler, der zum erneuten Dinslakener Ausgleich führte. Kevin Wilson ließ sich nicht lange bitten und netzte zum 3:3 ein. Doch die Freude der zahlreichen mitgereisten Dinslakener Fans über den Ausgleich hielt nicht lange an, denn die Ice Aliens gingen in der 30. Minute bei doppelter Überzahl erneut in Führung. Wieder war es Tobias Brazda, der für die Hausherren traf. Mit diesem knappen Rückstand, der auch ein Verdienst der Dinslakener Defensive war, die sich nun besser auf die Ratinger Angriffe eingestellt hatte, ging es ein weiteres mal in die Pause.
Im letzten Drittel konnten die Giftschlangen das Spiel offener gestalten und wollten auch schnell zum Ausgleich kommen. Doch es waren die Üerzahl- und Unterzahlspiele in diesem Schlussabschnitt, die den Unterschied machten. Wie in der 47. Spielminute, als die Ice Aliens erneut ein doppelte Überzahl ausnutzten und ihre Führung auf 5:3 ausbauen konnten. Fast im direkten Gegenzug ließen die Giftschlangen, immer noch mit einem Mann weniger, eine hundertprozentige Chance liegen, als man mit gleich drei Mann ohne gegnerische Hinderung auf das Ratinger Tor stürmte und, anstatt Christoph Oster auszuspielen, den direkten Abschluss suchte und scheiterte. Doch nur wenige Minuten später machte es Kapitän Sven Linda besser, als er auf Zuspiel von Philipp Heffler auf 5:4 verkürzte. Dinslaken wurde nun offensiver und wollte erneut den Ausgleich erzwingen. Das lud die Ice Aliens wiederum zu Kontern ein. Doch die Dinslakener Hintermannschaft hielt dem Druck der Ice Aliens stand. So war es am Ende wieder ein Überzahlspiel, welches die Dinslakener Niederlage endgültig besiegelte. Zwei Minuten vor Schluss musste ein Dinslakener Spieler auf der Strafbank Platz nehmen und die Chancen auf den erneuten Ausgleich der Kobras schwanden mit jeder Sekunde Ratinger Überzahl immer mehr. Die Ice Aliens machten eine Minute vor Schluss mit ihrem vierten Überzahltreffer zum 6:4 Endstand den Sack endgültig zu und behielten ein weiteres mal die Punkte am Sandbach. „Gratulation an Ratingen. Sie haben heute verdient gewonnen. Wir haben versucht, den Ice Aliens das Leben so schwer wie möglich zu machen. Wir waren auf einem guten Weg, haben aber im letzten Drittel zu viele Chancen liegen gelassen. Im ersten Drittel waren wir nicht richtig auf dem Eis und uns hat der Glaube gefehlt, hier etwas holen zu können. Doch ein Spiel dauert 60 Minuten und wir haben für unsere Verhältnisse ein gutes Spiel gemacht. Ratingen war aber besser und hat die entscheidenden Tore mehr geschossen.“ so Coach Krystian Sikorski bei der Pressekonferenz nach dem Spiel.
Nun hoffen die Kobras beim Heimspieldoppel gegen Soest und Diez-Limburg am kommenden Wochenende ein weiteres mal auf den ersten Sieg. Gerade gegen die Bördeindianer müssen die Giftschlangen punkten, um den Anschluss an die Plätze 7 und 8 nicht endgültig zu verlieren.
Ice Dragons Herford (RLW)
Spitzenspiel Nr. 2: Ice Dragons empfangen Ratingen und reisen nach Soest
Zeit zum Durchschnaufen haben die Ice Dragons in dieser Saison wahrlich nicht. Kaum haben sie den einen Tabellenführer vom Thron gestoßen, steht auch schon der nächste Tabellenführer zum Spitzenspiel vor der Tür: Die Ice Aliens geben am Freitagabend ihre Visitenkarte in der Eishalle „Im kleinen Felde“ ab. Und als wäre dieser Freitagabend nicht anstrengend genug, dürfen die Ice Dragons dann auch noch am Sonntagabend bei den unbequemen Bördeindianer in Soest antreten!
Der freitägliche Gast aus Ratingen tritt in dieser Saison souverän auf wie lange nicht mehr. In den bisherigen 8 Spielen haben die Außerirdischen genau einen Punkt liegen gelassen, ansonsten hat die Mannschaft von Alexander Jacobs alle Partien in der regulären Spielzeit für sich entscheiden können. Damit sind die Aliens auch das bisher einzige ungeschlagene Team in der Regionalliga West, Tabellenplatz 1 ist also rundum verdient und definitiv kein Zufall.
Auf die Ice Dragons kommt am Freitagabend auf jeden Fall eine Menge harter Arbeit zu, die Aliens haben nicht nur das eingespielte Team der letzten Saison behalten, sondern nochmal mit ein paar Hochkarätern aus der Oberliga verstärkt. Wie stark die Mannschaft rund um den Ex-Herforder Christoph Oster ist, konnten die Ice Dragons bereits am 2. Spieltag erfahren, als sie in Ratingen mit viel Einsatz und einem Kieren Vogel in Gala-Form ersatzgeschwächt dem Ratinger Dauerfeuer ausgesetzt waren und am Ende einen glücklichen Punkt mit nach Hause nehmen konnten. Für die Ice Aliens nicht nur der bisher einzige Punktverlust, auch eine Scharte, die sie sicher auswetzen möchten! Dementsprechend motiviert werden sie sicherlich am Freitagabend in Herford auftreten. Die Ice Dragons hoffen bei diesem Spiel natürlich wieder auf die lautstarke Unterstützung von den Rängen, zeigt sich doch immer wieder, desto lauter die Fans sind, desto größer ist die Chance, ihrer Lieblingsbeschäftigung nachzugehen und Tabellenführer zu ärgern. Angepfiffen wird dieser Eishockeyleckerbissen am Freitagabend um 20:30 Uhr, die Leitung übernehmen die unparteiischen Eugen Schmidt, Alexandra Klaffki und Jan-Moritz Schäfer.
Sonntag reisen die Ice Dragons dann in die Soester Börde, um sich mit den dort heimischen Bördeindianern zu messen. Das Team von Coach Dieter Brüggemann hat in den letzten Wochen noch weitere Verstärkung erhalten. Neben dem Oberliga erfahrenen Verteidiger Fabian Pyszynski, der aus Braunlage in die Eissporthalle Möhnesee wechselte, wurde mit dem Slowaken Filip Sedivy auch etwas für die Abteilung Attacke getan. Beide konnten sofort Duftmarken setzen, sammelten jeweils 3 Punkte in ihren bisherigen 2 bzw. 3 Einsätzen. Die Bördeindianer, die schon vor diesen hochkarätigen Neuverpflichtungen ein unangenehmer Gegner waren, haben so noch einmal an Qualität hinzugewonnen. Der aktuelle Tabellensechste spielt am liebsten extrem defensiv um dann mit seinen schnellen Stürmern zu gefährlichen Kontern anzusetzen. Gehen die Bördeindianer einmal in Führung, wird es für jede Mannschaft in dieser Liga schwer, das Spiel noch zu drehen, eine Erfahrung, die auch die Ice Dragons schon mehrfach gemacht haben. Daher wird sich das Team um Kapitän Fabian Staudt auch hüten, zu offensiv zu agieren, eine stabile Defensive wird der Schlüssel zum Erfolg werden.
Ratinger Ice Aliens (RLW)
Aliens mit perfektem Wochenende
Die Ratinger Ice Aliens marschieren weiterhin durch die Liga und stehen nach acht Spielen ungeschlagen an der Tabellenspitze. Am Freitag schlug man die Soester Indianer mit 4:1 und am Sonntagabend setzte sich das Team um Trainer Alex Jacobs mit 6:4 gegen die Kobras aus Dinslaken durch.
Die Brazda-Brazda-Hanke Reihe schien sich auch am Freitag gegen Soest wieder einiges vorgenommen zu haben. Schon nach 1:04 Minuten stand Tim Brazda völlig frei vor Gästegoalie Marc Fleischer und konnte diesen mit dem ersten Torschuss der Partie auch direkt überwinden. Die frühe Führung brachte die nötige Sicherheit, die Aliens kamen ein ums andere mal zu guten Torchancen aber liessen diese ungenutzt. Erst in der 25. Minute konnte Dennis Appelhans das verdiente 2:0 erzielen, ehe erneut Tim Brazda in der 30. Spielminute mit dem 3:0 für die Vorentscheidung sorgte.
Im letzten Drittel konnten die Aliens das Spiel kontrolliert zu Ende spielen. Nachdem den Bördeindianern doch noch der Ehrentreffer gelang, erzielte Tim Brazda eine Minute vor Ende seinen dritten Treffer zum 4:1 Endstand.
Sonntagabend waren dann die Kobras aus Dinslaken zu Gast, welche zuletzt immer besser in Fahrt kamen.
Wieder kamen die Ice Aliens hellwach aus der Kabine, lagen schnell 2:0 durch Tore von Pascal Behlau und Dustin Schumacher vorne, wurden dann aber zu offensiv und ließen Christoph Oster im Alienstor mehrfach im Stich. Die Kobras nutzten ihre Möglichkeiten und konnten noch im ersten Drittel ausgleichen. Auch den Rest des Spiels waren die Aliens zwar technisch versierter und hatten mehr Spielanteile, die Kobras verstanden es aber, die Aliens immer wieder auszukontern und ihre Chancen zu nutzen. So entwickelte sich ein spannendes Spiel, die Aliens konnten sich bis zum 5:3 durch Thomas Dreischer(48. Min.) nie wirklich absetzen. Auch danach gaben die Kobras nicht auf, kamen durch Sven Linda sogar wieder auf 5:4 ran, ehe dann Milan Vanek nach einer Traumkombination mit Thomas Dreischer im Powerplay alles klar machen konnte (59. Min.).
Eifel-Mosel Bären (HL)
Die ersten drei Punkte der neuen Saison! Eifel-Mosel Bären siegen auswärts mit 1:7 gegen die Eintracht Frankfurt
Kurzfristig wurde die Partie zwischen der Eintracht Frankfurt und den Eifel-Mosel Bären von der Frankfurter Außenfläche, witterungsbedingt, in die ehrwürdige Frankfurter Eissporthalle verlegt. 2004 feierten die damaligen Frankfurt Lions die deutsche Meisterschaft auf jenem Eis, auf dem die Eifel-Mosel Bären am vergangenen Sonntag mit 1:7 gegen die Eintracht Frankfurt gewinnen konnten.
Über Beton wanderten beide Mannschaften in Richtung „Eröffnungsbully“, welches sich witterungsbedingt um eine halbe Stunde verzögerte. Auf Grund verhältnismäßig hohen Temperaturen, hatte die Kühlanlage der Außenfläche nicht ausreichend Kraft, um eine spielfähige Oberfläche bereitzustellen. Kurzerhand wechselte man in die große Halle, welche ebenfalls mit zuschauerfreudigen Temperaturen grüßte und den Spielern einiges an Kraft abverlangte.
Durchaus zähflüssig und sichtlich anstrengend für beide Seiten, waren es jedoch vorwiegend die Eifel-Mosel Bären, die im Auswärtsspiel die Kontrolle übernahmen. Dennis Konz (5. Spielminute) eröffnete das erste Drittel mit seinem aller ersten Tor für die Eifel-Mosel Bären. Nico Rietz (19.) und Marcel Hirsch (20.) erhöhten vor der ersten Pause zu einem sicheren 0:3.
Janega (33.) und Rietz (37.) machten den Sack bereits im zweiten Drittel mit dem zwischenzeitigen 0:5 zu, obwohl Ulf Laue, von den Eisadlern aus Frankfurt in der 39. Spielminute eine Unachtsamkeit der Bären ausnutzen und zum 1:5 einnetzen konnte. Auch im letzten Spielabschnitt zeigten beiden Mannschaften weiterhin Einsatz, ließen die Partie aber eher kontrolliert und unspektakulär ablaufen. Patrick Berens (52.) und Thomas Barth (55.) sorgten schlussendlich für das 1:7 Endergebnis.
Nach den knappen Penalty-Niederlagen zum Auftakt der Saison, war dieser Auswärtserfolg eine sichtliche Genugtuung für die Eifel-Mosel Bären, die in Frankfurt zum ersten Mal im neuen, goldenen Dress aufliefen. Dennoch geht der Blick bereits nach vorne. In den Parallelspielen der Hessenliga gewannen die Kassel „89ers“ gegen die Löwen aus Frankfurt und die Darmstadt Dukes starteten mit einem Sieg gegen Bad Nauheim in ihre Saison. In der Tabelle ziehen die „89ers“ mit einem kleinen Vorsprung davon und die Eifel-Mosel Bären rücken dank der Ergebnisse auf Rang zwei vor, punktgleich mit den Löwen aus Frankfurt. Darmstadt und Bad Nauheim lauern jedoch dicht dahinter.
Kommendes Wochenende haben die Eifel-Mosel Bären spielfrei und am 12. November 2017, um 19:00 Uhr in der Eissporthalle Bitburg, geht es zunächst ins Halbfinale des Rheinland-Pfalz Pokals gegen den amtierenden Meister der höherklassigen Regionalliga West: EHC Zweibrücken „Hornets“. Erst am 19. November 2017 findet das nächste Hessenliga-Spiel für die Eifel-Mosel Bären statt. Dann kommt es gleich zum Rückspiel gegen die Eintracht Frankfurt auf heimischen Eis.
Hamburger SV (RLN)
Nach Gruseldrittel cool geblieben
Verkehrte Welt am Sonntagabend in der Eissporthalle am Salzgittersee – jedenfalls ein Drittel lang. Denn da dominierten die schwach in die Saison gestarteten Salzgitter Icefighters gegen den Meister Hamburger SV, der fahrig und unkonzentriert agierte und sich durch unnötige Strafzeiten zusätzlich in die Defensive beförderte. Nach der ersten Sirene rieben sich die Zuschauer denn auch verwundert die Augen – 3:0 lag das Heimteam überraschend vorn.
Doch mittlerweile ist das Team aus Stellingen gefestigt genug, um auf derartige Situationen ruhig und strukturiert zu reagieren. Angetrieben von Kapitän Marcel Schlode, der mit einer Bänderverletzung im Handgelenk spielte und erst durch intensive Arbeit der medizinischen Abteilung überhaupt einsatzfähig wurde, arbeitete sich das Team ins Spiel zurück , Lukas Turek gelang in Überzahl der erste Treffer für die Rautenträger, Jannik Höffgen legte kurz vor der zweiten Sirene zum Anschlußtreffer nach. Salzgitter war also wieder in Reichweite.
Im letzten Abschnitt übernahm der HSV dann endgültig die Spielkontrolle, beflügelt vom Ausgleichstor durch Jonas Behrens. Erneut Jannik Höffgen und schließlich Matyas Kovacs schossen dann einen am Ende denn auch ansatzweise verdienten 5:3 (0:3,2:0,3:0)-Erfolg heraus. Die Erleichterung nach Spielende war spürbar.
Verlustpunktfrei geht der HSV nun also in die erste „Pokalpause“ – am nächsten Wochenende steht die Pokalpartie gegen die Berlin Blues an. Hoffentlich ist dann die Konzentration bereits zu Beginn der Begegnung vorhanden.
TAG Salzgitter Icefighters (RLN)
Ratlosigkeit nach Niederlage – HSV dreht hohen Rückstand um
Viel hatte man sich vorgenommen. Die ersten Punkte sollten eingefahren werden, als am Sonntagabend die TAG Salzgitter Icefighters den amtierenden Meister aus Hamburg empfingen. Das Spiel endete jedoch mit einer mehr als schmerzlichen 3:5 (3:0, 0:2, 0:3) Niederlage, die bei Trainer und Team Ratlosigkeit vorherrschen lassen.
Dabei konnten die 200 Zuschauer zunächst mit ansehen, dass die Salzgitteraner sich viel vorgenommen haben. Schnell versuchte man das Geschehen an sich zu reißen und den Gegner einzuschnüren.
Erfolgreich, wie sich nach vier Minuten herausstellte: Justin Spenke traf zum 1:0. Der Faden riss nicht ab, und mit einer soliden Abwehr bis hierhin und einem Doppelschlag binnen Sekunden (10. Minute) zog man auf 3:0 davon (Ruven Bannach, Artur Bippus).
Diesen bisher ungewohnt hohen Vorsprung nahm man mit in die Pause.
Zurück auf dem Eis hatte man mehr und mehr das Gefühl, dass dieses Ergebnis mehr verwaltet als denn ausgebaut werden sollte. Die Mannschaft aus der Hansestadt witterte Morgenluft und erhöhte ihrerseits die Schlagzahl, und die Chancen auf Seiten der Gäste mehrten sich. Dies mündete zur Mitte der Begegnung zum Anschlusstreffer durch eine genutzte Überzahlsituation (30.). Motiviert hiervon agierten die Hamburger deutlich offensiver und verkürzten in der 39. Minute kurz vor der zweiten Unterbrechung auf 3:2.
Auch nachdem man das obligatorische schwache zweite Drittel hinter sich gelassen hat, ließ die Leistung eher weiter nach als das sie gesteigert würde.
Fast schon dem Schicksal ergeben musste man erneut in Unterzahl den Ausgleich hinnehmen (42.) um fünf Minuten später in Rückstand zu geraten, der aufgrund der überaus verhaltenen Spielweise der Icefighters nunmehr auch verdient war.
Den Schlusspunkt setzten die Hanseaten wieder einmal in Überzahl (58.), und unterstrichen somit einmal mehr die Weisheit, dass auf der Strafbank noch kein Spiel gewonnen wurde.
Diesen bitteren Beigeschmack gilt es nun bis zum kommenden Samstag zu kaschieren, denn dann erwarten die Mannen von Radek Vit bereits den nächsten Gegner, den EC Nordhorn. Mit dem Aufsteiger kommt allerdings dann keine wesentlich einfachere Aufgabe auf die Icefighters zu.
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