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September 26
                         
Herbstanfang
               
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel müssen mindestens vier Monate auf ihren Mannschaftskapitän verzichten. Jordan Hickmott hat sich im Training eine schwere Armverletzung zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  
Eisbären Eppelheim
(BWL)  Zur neuen Saison wurden mehrere Spieler nicht mehr berücksichtigt, oder stehen aus privaten Gründen nicht weter zur Verfügung. Demnach werden Elias Becker, Philippe Beisel, Kevin Herbel, Konstantin Ivanov, Luc Jann, Patrick Luo, Marius Metzner und Max Weber den ECE verlassen
  
EV Füssen
(OLS)  Stürmer Julian Straub hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und miss für mindestens sechs Wochen pausieren
  
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Weserstars haben Stürmer Brandon Kakei verpflichtet. Der 23-jährige Kanadier pausierte zuletzt und spielte davor in der nordamerkianischen Nachwuchsliga OJHL für die Georgetown Raiders
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Sonntag 29.Oktober 2017. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Regionalliga Nord, Verbandsliga Nord, Regionalliga Ost und Thüringenliga.


Red Bull München  (DEL)
Red Bulls gewinnen gegen Krefeld nach Verlängerung
Der EHC Red Bull München feierte gegen die Krefeld Pinguine vor 3.090 Zuschauern den achten DEL-Heimsieg in Folge: Gegen die Rheinländer gewann München durch Tore von Steve Pinizzotto, Maximilian Kastner und Brooks Macek mit 3:2 nach Verlängerung (0:0|2:1|0:1|1:0).
Noch vor der Partie wurde Red-Bulls-Kapitän Michael Wolf für seinen 600. Scorerpunkt in der DEL geehrt, den er per Vorlage gegen die Eisbären Berlin erzielte. Doch in den ersten 20 Minuten konnte keiner der Spieler das persönliche Punktekonto aufstocken – mit 0:0 ging es in die erste Pause. Die beste Möglichkeit hatte Keith Aucoin, als er alleine vor dem Krefelder Tor abschloss, aber scheiterte (16.).
Mit mehr Schwung kam der amtierende Deutsche Meister dann aber aus der Kabine: Schon nach 52 Sekunden erzielte Steve Pinizzotto aus zentraler Position die Führung (21.), die Maximilian Kastner in Überzahl mit seinem ersten Saisontor ausbauen konnte (24.). Jordan Caron gelang im Mitteldrittel nur noch der Anschluss für die Gäste (28.).
Die Pinguine kamen aber mit großen Möglichkeiten im letzten Abschnitt an: Erst traf Caron den Pfosten, dann scheiterte Christoph Gawlik mit einem Alleingang (47.). In Münchner Überzahl kam erneut Gawlik zum Abschluss, den Rebound verwertete der Ex-Münchner Martin Schymainski (50.). Mehr Treffer fielen nicht mehr, die Verlängerung musste die Entscheidung bringen.
In der Overtime traf Münchens Top-Torjäger der vergangenen Wochen: Brooks Macek traf im sechsten Spiel in Serie – diesmal zum 3:2-Sieg nach Verlängerung (63.).


Wölfe Freiburg  (DEL2)
Halloween-Heimspiel am Dienstag - Süßes und Saures beim EHC
nur wenige Tage nach dem Heimspiel gegen Dresden tritt der EHC Freiburg erneut auf eigenem Eis in der DEL2 an: Am Dienstag um 18.30 Uhr gastiert Altmeister SC Riessersee in der Franz-Siegel-Halle im Freiburger Westen.
Es ist eine Partie an einem sehr speziellen Datum: Der Reformationstag, der an Martin Luthers Thesenanschlag vor genau 500 Jahren erinnert, ist in diesem Jahr ein bundesweiter Feiertag. Tags darauf, am 1. November, ist Allerheiligen. Der Dienstag ist also ein Feiertag vor einem weiteren Feiertag also, und das zur klassisch herbstlichen Eishockeyzeit - ein besseren Termin für einen spannenden Abend in einem Eisstadion kann es kaum geben.
Dazu kommt: Es ist Halloween! Das wird sich auch bei der DEL2-Partie zwischen Freiburg und Riessersee bemerkbar machen. Im Sinne des allzeit beliebten Mottos "Süßes oder Saures" ist die Rollenverteilung wohl klar. Saures geben sich die Profis auf dem Eis, Süßes gibt's auf der Tribüne: Die Zuschauer werden mit mehr als 1000 Lollis beschenkt, die von gruselig geschminkten Freiburger Nachwuchsspielern und Cheerleadern der Staufen Sharks verschenkt werden.
Das Feld ist also bereitet für eine Halloween-Party im Eisstadion - am 31. Oktober um 18.30 Uhr in Freiburg. Karten gibt es auf tickets.ehcf.de. Zuvor, am Sonntagabend, treten die Wölfe bei den Heilbronner Falken an. Die Partie auf live übertragen auf Sprade.TV.


Lausitzer Füchse Weißwasser  (DEL2)
850 Mitglieder zum 85. Jubiläum - Füchse starten Sonderaktion, um Mitgliederzahl zu erhöhen
Der Eissport Weißwasser e.V. hat sich mit Blick auf das Jubiläumsjahr das Ziel gesetzt, seine Mitgliederzahl auf 850 etwa zu verdoppeln. Dazu beginnt in den kommenden Tagen eine breit angelegte Kampagne unter dem Motto „Werde Mitglied und Teil unser Tradition!“.
Im Rahmen der Aktion werden Flyer ausgelegt und Werbespots in der Eisarena geschalten. Darüber hinaus wird diese Kampagne durch regelmäßige Berichte über verschiedene Medien unterstützt.
Ziel ist ein Verdoppeln der Anzahl der Vereinsmitglieder, um über diesen Weg die Nachwuchsarbeit finanziell zu unterstützen. Derzeit gibt es beim ESW fünf Teams plus die Laufgruppe. Aktuell spielen rund 200 Kinder und Jugendliche beim Eissport Weißwasser.
Der Beitrag für Passiv-Mitglieder (ohne Spielbetrieb) beläuft sich auf acht EUR im Monat und wird im Normalfall als Jahresbeitrag eingezogen. Entsprechende Anträge liegen unter anderem in beiden Geschäftsstellen (ESW-Eisarena/ EHC Straße der Kraftwerker 11) aus.
In Kooperation mit den Profis der Füchse gibt es ab sofort für alle Neumitglieder ein 85-Jahre-Traditionspaket. Bis 31.12.2017 muss keine Aufnahmegebühr bezahlt werden. Es gibt zehn Prozent Rabatt im neuen Füchse-Shop an der Eisarena (für Eishockeyzubehör). Jedes neue Mitglied erhält zudem einen Jubiläums-Autoschal, einen Jubiläum-Pin und einen Jubiläum-Aufkleber „Stolzes Mitglied“. Darüber hinaus werden alle neuen Mitglieder über die Homepage und die LED-Videowand in der Eisarena begrüßt.
Außerdem wird es auch Unterstützer-Paket für bestehende Mitglieder geben, die neue Mitglieder werben. Ab fünf Neumitglieder gibt es das Jubiläums-Fan-Paket mit Pin, Puck und Aufkleber. Ab zehn Mitgliedern gibt es die große Chronik „85 Jahre Eishockey in Weißwasser“, die im Dezember erscheint. Ab 15 Neumitgliedern bekommt der Werber ein Wunsch-Fantrikot mit allen Unterschriften des Teams.


Lindau Islanders  (OLS)
EV Lindau Islanders verschenken gegen Sonthofen zwei Punkte
Große Enttäuschung bei den EV Lindau Islanders. Nicht zum ersten Mal verspielten die Lindauer kurz vor Schluss eine Führung und unterlagen dem ERC Sonthofen mit 3:4 (1:1, 0:0, 2:2) nach Verlängerung.
So langsam wird es zum Trauma und die Lindauer Fans fragen sich: Hätte man zusammen mit der neuen Bande auch gleich eine große Couch auf der 22 Spieler Platz haben anschaffen sollen? Denn die Islanders scheinen ein Fall für den Psychologen zu sein. Gerade zuhause. 5:3 gegen Weiden geführt und verloren, 5:4 gegen Selb geführt und verloren, 3:1 gegen Memmingen und nun auch gegen Sonthofen geführt und verloren. Vier Spiele, die der EVL hätte gewinnen können und aus denen von zwölf Möglichen nur zwei Punkte übrig blieben.
Das Strickmuster ist dabei stets dasselbe. Die Islanders erzielen Tore und erarbeiten sich verdiente Führungen um dann kollektiv in Panik auszubrechen, wenn der Gegner reagiert und den Anschlusstreffer erzielt. Auch am Freitag gegen die Bulls aus Sonthofen war es zu spüren. „Nicht nur bei der Mannschaft, auch bei den Zuschauern scheint sich das im Kopf festgesetzt zu haben“; stellt EVL- Vorsitzender Bernd Wucher fest. „Mir kommt es fast vor, als würden alle darauf warten, dass etwas Schlechtes passiert.“
Eine selbsterfüllende Prophezeiung also, die dann auch eintritt und das Positive wegwischt. Zum Beispiel das Powerplay der Islanders, das aktuell richtig gut funktioniert und den Lindauern alle drei Tore bescherte. Schon ihre erste Überzahl nutzten die Gastgeber vor 900 Zuschauern zum 1:0 durch Jeff Smith in der 10. Minute. Allerdings hielt diese Führung nicht lange Bestand, denn Maximilian Hadraschek glich zwei Minuten später schon aus.
Später nutzten die Lindauer dann aber eine Spieldauer- Disziplinarstrafe gegen Sonthofens Christian Wittmann wegen eines Checks von hinten durch Tobi Fuchs zum 2:1 (45.), der in der 52. Minute in Überzahl dann noch einmal nachlegte.
Dass dies nicht zum Sieg reichte, hatten sich die Islanders in erster Linie selbst zuzuschreiben. Im zweiten Drittel erspielten sich die Hausherren ein deutliches Übergewicht und kamen auf ein Schussverhältnis von 10:2 – erzielten aber kein Tor gegen Sonthofens stark haltenden Keeper Patrick Gatzel. „Wenn ihm niemand die Sicht nimmt, fängt er jeden Puck“, kritisierte Trainer Dustin Whitecotton indirekt das Verhalten seiner Stürmer, die es leider zu oft vermissen lassen, hart zum Tor zu gehen und vor dem gegnerischen Torhüter für Verkehr und Unruhe zu sorgen. Dabei bekommen sie immer wieder vorgeführt, wie es funktionieren würde. Denn schon das 1:1 war ein abgefälschter Schuss, der im EVL- Tor einschlug, unhaltbar für David Zabolotny, der ein gutes Heimdebüt feierte und in kritischen Phasen hielt, was zu halten war.
Dem unmittelbaren Anschluss nur 63 Sekunden nach dem 3:1 ging zwar eine umstrittene Strafe gegen die Gastgeber wegen Spielverzögerung voraus, aber selbst Fabian Voits Tor zum 3:2 wäre noch auszuhalten gewesen, wenn die Islanders nicht komplett auf defensives Spiel umgestellt und dem Gegner ihre Angst vor dem Ausgleich deutlich gezeigt hätten. Dieser kam dann praktisch mit Ansage durch Tyler Wood vier Minuten vor dem Ende. Dass die Allgäuer dann in der Verlängerung die Partie komplett drehten war einerseits der Lindauer Schockstarre geschuldet und andererseits einer schwer nachzuvollziehenden Penaltyentscheidung zugunsten der Gäste. Hadraschek ließ sich diese Chance aber nicht entgehen und traf in der 63. Minute zum Gästesieg.
Der wirft für die Lindauer einige Fragen auf vor den Auswärtsspielen in Weiden am Sonntag und in Regensburg am Mittwoch. Denn manchmal ist Eishockey einfach nur Kopfsache. 


Eisbären Regensburg  (OLS)
Erneut gegen Peiting soll der Freitagsauftritt vergoldet werden
Teil zwei des Doppelvergleichs gegen den EC Peiting steht an. Nach dem Auswärtserfolg am Freitag bei den Oberbayern wollen die Eisbären am „Kids-Day“ zuhause nachlegen und sich noch weiter in der Spitzengruppe manifestieren. 
Am Freitag gewannen die Mannen von Peppi Heiß das erste Aufeinandertreffen des Wochenendes verdient mit 6:3. Knackpunkt des Spiels waren zehn Minuten des Mitteldrittels als die Gäste das Spiel von einem 1:2 in ein 4:2 drehten und fortan auf der Siegerstraße waren. Herausragend wie schon so oft der Litauer Arnoldas Bosas, der drei Tore verbuchen konnte und Schlussmann Peter Holmgren, der in den letzten Spielminuten mit zwei Big Saves den Sieg für die Oberpfälzer festhielt. 
Heute Nachmittag (Das Spiel beginnt bereits um 16:00 Uhr) findet also das „Rückspiel“ statt. Beide Trainer können nahezu auf die gleiche Aufstellung wie zwei Tage zuvor zurückgreifen. Einzig Philipp Vogel wird heute bei der DNL-Mannschaft zum Einsatz kommen. Peter Holmgren soll auch heute im Tor beginnen. Die Gäste, die mit der Niederlage gegen die Domstädter bereits die dritte Niederlage in Folge einstecken mussten, und in der Tabelle auf Platz sechs abrutschten, dürften auf Revanche sinnen und hochmotiviert sein.
Rund um das heutige Spiel ist von Kinderschminken über Fotoshooting mit den Eisbären-Spielern einiges an Rahmenprogramm für die kleinen Eisbären-Fans geboten. Die Gewinner des im Vorfeld veranstalteten Malwettbewerbs haben zudem die Möglichkeit exklusiv die Kabine der Mannschaft zu erkunden. Zudem dürfen die Kinder in das "Eisbären TV" Studio schnuppern und bei Anpfiff, kurz bevor das Team aufs Eis geht, nochmals mit den Spielern abklatschen.
Des Weiteren können Eltern mit den heute angebotenen Paketpreisen sparen. Ein Elternteil plus ein Kind bedeutet 2 Euro Ersparnis pro Ticket, ebenso gilt dies bei 2 Elternteilen mit 2 Kindern. Jedes weitere Ticket muss zum Normalpreis erstanden werden. Die Pakete sind nur an den Abendkassen erhältlich.
Tickets für das Spiel gibt es online unter www.reservix.de. Die Abendkasse und die Donau-Arena öffnen bereits um 14:30 Uhr. Ebenfalls an der Abendkasse gibt es die #bärenstarke „Hockeytime“-Stadionzeitung der Eisbären für 2,00€.
Wer das Spiel nicht live in der Donau-Arena verfolgen kann, hat unter www.eisbaeren-liveticker.de die Möglichkeit den Liveticker zu verfolgen. Das Team von Eisbären TV geht mit dem Livestream, der für 5,00€ unter www.sprade.tv zu buchen ist, ab ca. 15:30 Uhr auf Sendung.


Saale Bulls Halle  (OLN)
Halle empfängt Herne! 10. Punktspiel der Saison 2017/18: Saale Bulls vs. Herner EV
Rein tabellarisch erwartet die Saale Bulls morgen Abend eine lösbare Aufgabe, denn der Herner EV ist rein statistisch Mittelmaß: Platz 7 in der Tabelle, drei Siegen nach 60 Minuten stehen ebenso viele Niederlagen nach regulärer Spielzeit gegenüber, ein ausgeglichenes Torverhältnis von 38:38.
Das diese Aufgabe dann doch alles andere als leicht und lösbar ist, zeigt ein Blick auf den Kader des amtierenden Nord-Meisters: Bradley Snetsinger, Aaron McLeod oder auch Danny Albrecht haben schon hinlänglich ihre Treffsicherheit unter Beweis gestellt. Alleine 20 Tore gehen auf das Konto dieses Trios, welches die offensive Lebensversicherung des HEV darstellt. Doch auch die Verteidiger Ackers (13 Vorlagen in neun Spielen) oder Kreuzmann (drei Tore) schalten sich regelmäßig in die Angriffe der Herner ein.
Nach dem „Saisonstart-Unfall“ (1:8 gegen Leipzig) kamen die Herner immer besser in die Saison, konnten bislang sechs Erfolge einfahren, drei davon in der Verlängerung. Dort waren es die angesprochenen Snetsinger (2) oder Albrecht, die den Zusatzpunkt für ihre Farben sicherten.
Doch aktuell stecken die Rot-Grünen in einer kleinen „Mini-Krise“, nur zwei Punkte aus den letzten drei Duellen sind für die eigenen Ansprüche zu wenig und am Freitag bekam man zu Hause beim 2:7 gegen Tilburg deutlich die Grenzen aufgezeigt.
Doch auch die Saale Bulls gehen mit einer freitäglichen Niederlage gegen die in Tritt gekommenen Moskitos aus Essen in die morgige Partie, wollen sich vor heimischem Publikum aber rehabilitieren. Dabei kann Trainer Dave Rich wohl immer noch nicht aus den Vollen schöpfen, denn neben dem Dauerverletzten Georg Albrecht mussten bereits am Freitag Tim May und Max Spöttel aufgrund eines Magen-Darm-Infekts passen. Ihr Einsatz morgen ist noch nicht sicher. 


EV Moosburg  (OLN)
EVM bleibt nach 3:4-Niederlage im Tabellenkeller
Kampf, Einsatz und Moral haben definitiv gestimmt, gegen die derzeit bestens aufgelegten Mammuts war das allerdings zu wenig. Knapp, aber verdient ließ der EV Moosburg am Freitag bei der EA Schongau mit 3:4 (1:3, 1:0, 1:1) drei weitere Zähler liegen und bleibt somit im Tabellenkeller der Bayernliga.
Begibt man sich auf die Suche nach dem berühmten Knackpunkt der Partie, hatte man diesmal die Auswahl: Sowohl das zweite (grenzwertig hoher Stock) als auch das dritte Tor der Hausherren (Scheibe fiel vom oberen Netz zurück aufs Eis, abgepfiffen wurde nicht) war zumindest umstritten. Hinzu kam die nächste personelle Hiobsbotschaft: Noch vor dem Ablauf der ersten 20 Minuten musste Erste-Reihe-Abwehrmann Kevin Steiger mit einer Fußverletzung vom Eis – nachdem er einen Schuss auf den Schlittschuh bekommen hatte. „Es ist nicht zu fassen, wo wir heuer überall von Pucks getroffen werden“, erinnerte EVM-Trainer Dimitri Startschew an vergleichbare Fälle auf der Verletztenliste. Moosburg jedenfalls lag zur ersten Pause 1:3 – David Michel hatte die frühe Führung der Hausherren egalisiert (7.) – zurück; die erwähnten Negativerlebnisse inklusive.
Obwohl Schongau auch in der Folge den Ton angab, das Zwei-Tore-Polster im Rücken hatte und sich mehr Chancen erspielte, ließen die Moosburger nicht nach: Der wegen des Ausfalls von Tobias Hanöffner vom Verteidiger zum Mittelstürmer umfunktionierte Mathias Jeske besorgte nach 28 Minuten den wichtigen 2:3-Anschluss.
Und die Startschew-Schützlinge ließen auch im letzten Durchgang nichts unversucht, zumindest einen Zähler mitzunehmen. Doch Schongaus überragender Lette und dreifacher Torschütze Vitalijs Hvorostinins machte dreieinhalb Minuten vor Schluss im Powerplay den Deckel drauf. Daniel Schanders 3:4 (59.) kam zu spät.


Pfaffenhofen Ice Hogs  (BYL)
Niederlage in der Verlängerung - IceHogs kassieren entscheidenden Treffer in Unterzahl
Ein langer Eishockeyabend endete für den EC Pfaffenhofen am Freitag mit einer unglücklichen 2:3 (0:0; 1:2; 1:0; 0.1) Niederlage beim EV Pegnitz. Die Partie begann schon mit Verspätung, weil die Pfaffenhofener  auf der Autobahn im Stau standen, dann brachte der Eismeister zuviel Wasser auf, so dass die Pause verlängert werden musste  und schließlich ging es auch noch in die Verlängerung, nachdem  es nach der regulären Spielzeit 2:2 stand.  Dort gelang den Hausherren in Überzahl dann der entscheidende Treffer, der ihnen den Zusatzpunkt einbrachte. Sehr zum Ärger der IceHogs, die sich vom Schiedsrichter verschaukelt fühlten, hatte der doch mit Robert Neubauer und Stefan Huber zwei ECP-Spieler während der Verlängerung auf die Strafbank geschickt, wobei zumindest die zweite Strafe mehr als zweifelhaft war. Jedenfalls mussten die Gäste die gesamte Overtime in Unterzahl bestreiten, was letztendlich die Gastgeber durch Christof Mendel zum Siegtreffer nutzten. Zu guter Letzt handelte sich auch noch Patrick Landstorfer eine Disziplinarstrafe ein, als er sich bei den Unparteiischen über deren Entscheidungen beschwerte. In den 63 Minuten zuvor sahen die Zuschauer ein hart umkämpftes Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften. Die Pfaffenhofener hatten die lange Anfahrt und die nur kurze Aufwärmphase erstaunlich gut weggesteckt und hielten von Anfang an voll dagegen. Mit dem Rückenwind des Auswärtserfolges von Passau letzten Sonntag wollte Pegnitz nun zu Hause nachlegen, doch die IceHogs standen sicher und ließen kaum gute Möglichkeiten der Hausherren zu. Selbst zwei Unterzahlspiele im ersten Drittel überstanden sie relativ problemlos. Und was auf den Kasten kam, war eine sichere Beute von Philipp Hähl. Da sich auch sein Gegenüber Julian Bädermann bei den Chancen der IceHogs auf dem Posten zeigte, ging es folgerichtig mit einem torlosen Remis in die erste Pause. Gleich nach dem Wechsel bot sich erstmals eine Überzahlmöglichkeit für die IceHogs und diese nutzten sie eiskalt. Nur 15 Sekunden saß EVP-Torjäger Aleksandrs Kercs auf der Strafbank, dann  hatte Mike Chemello getroffen. Pegnitz drängte sofort auf den Ausgleich und der gelang dann auch in der 28. Minute durch eben diesen Kercs. Danach lieferten sich beide Teams einen Kampf auf Biegen und Brechen, doch jubeln konnte in diesem Abschnitt nur noch der Pegnitzer Anhang. In der 39. Minute sorgte Sven Adler für die erstmalige Führung. Dennoch war die Begegnung weiterhin völlig offen, weil nach dem zweiten Wechsel nun die IceHogs den Druck erhöhten und die Gastgeber mehr und mehr in die Defensive drängten. Nachdem einige gute Möglichkeiten ungenutzt blieben, war es in der 50. Minute endlich soweit. Luis Seibert markierte den verdienten Ausgleich. In den verbleibenden Minuten blieben die Gäste tonangebend und hätten durchaus das Spiel in der regulären Spielzeit entscheiden können, doch der EVP konnte sich in die Verlängerung retten, was Dimitri Kurnosow ärgerte: “Wir stehen zwar defensiv sehr gut, machen aber aus unseren Möglichkeiten zu wenig. Wir müssen die Scheibe einfach öfter Richtung Tor bringen,“ kritisierte der ECP-Coach, der dieses Mal ohne seinen Kollegen Gregor Tomasik auskommen musste, der wegen einer Zahn-OP die Reise nicht mitmachen konnte. 


Forst Nature Boyz  (BLL)
Nature Boyz unterliegen in Kempten - Markus Schneider mit doppeltem Nasenbeinbruch
Am Freitag Abend gab es für die Nature Boyz in Kempten nichts zu holen. Wer nach der 7:3 (2:2, 1:1, 4:0)-Niederlage der Meinung ist, Kempten wäre zu stark gewesen, täuscht sich gewaltig. Das Ergebnis ist um einige Tore zu hoch ausgefallen.
Mit einem Schiedsrichter-Dreiergespann wurde die Partie in Kempten eröffnet. Nach einer kurzen Angriffswelle der Gastgeber wurde ein Kemptener hinausgestellt. Diese erste Überzahl nutzten die Gäste in der 2. Spielminute bereits zur etwas überraschenden 0:1-Führung. Michael Krönauer schloß einen Angriff auf Paß von Matthias Reil und Manfred Guggemos ab.  Die Gastgeber reagierten mit vermehrten Angriffsbemühungen. Der wieder gut aufgelegte Mathias Zink hatte einiges zu tun. Lohn der Angriffsbemühungen war in der 3. Spielminute der 1:1-Ausgleich durch den Dreifachtorschützen Alexander von Sigriz. Bereits in der 5. Spielminute die 2:1-Führung durch einen Nachschuß von Andre Aschenbrenner.  Die Gäste ließen sich jedoch nicht beeindrucken und befreiten sich mit großem Kampfgeist immer wieder vor der lauernden Gefahr der Sharks. Kurz vor der Drittelpause, wieder war ein Kemptener auf der Strafbank, umkurvte Manuel Weninger den Torhüter und überwand diesen in der 20. Spielminute zum 2:2-Ausgleich per Rückhandschlenzer.
Im Mitteldrittel waren die Einheimischen bemüht, das Zepter in die Hand zu nehmen, doch die Kampfbereitschaft und das Forechecking der Forster schmeckte den Hausherren gar nicht. Als dann Michael Kölbl bei einem Konter zur 2:3-Führung in der 29. Spielminute ins Kreuzeck einnetzte, wurden die Gesichter der Kemptener Fans immer länger. Bei eigener Überzahl der Nature Boyz wurde die Scheibe im Angriffsdrittel vertendelt, per Alleingang erzielte der Konti Corey Pawley den 3:3-Ausgleich in der 34. Spielminute. Es ergaben sich noch einige Chancen für beide Teams, die Torhüter hatten jedoch Einwände gegen weitere Gegentreffer.
MIt dem Zwischenstand von 3:3 begann das letzte Spieldrittel. Die Gastgeber spulten ihre Angriffe herab, die Schüsse aufs Forster Tor waren zu ungenau, um Zink zu überwinden. Die Vorentscheidung fiel in der 49. Spielminute, als die Sharks mit 2 Spielern mehr auf dem Eis zur 4:3-Führung durch wiederum Corey Pawley kamen. Die Nature Boyz versuchten dann nochmals, den Ausgleich zu erzielen, doch konnten die sich bietenden Chancen nicht genutzt werden. IN der 55. Spielminute dann die Entscheidung, als Alexander von Sigriz per Nachschuß auf 5:3 erhöhte. Leider trat dann ein Spieler der Kemptener unerfreulich in Erscheinung, als er bei einem Forster Angriff den Schläger in Markus Schneiders Gesicht rammte, und diesem das Nasenbein doppelt brach. Das Blut mußte nach einer Behandlungspause vom Eis entfernt werden. Die sechs Augen der Schiedsrichter waren nicht auf Höhe des Spielgeschenens, denn ein Pfiff und die logische Bestrafung des Spielers blieb aus. Irritiert von dieser Aktion waren die letzten beiden Treffer der Gastgeber lediglich Ergebniskosmetik. In der 58. und 60. Spielminute erhöhten die Sharks noch auf 7:3.
Die Mannschaft hat in diesem Spiel kämpferisch, wie auch spielerisch absolut überzeugt. Trotz fehlender 5 Spieler konnten sie die Gastgeber lange in Schach halten. Hoffen wir, dass nach der schweren Verletzung von Markus Schneider nicht noch weitere Spieler verletzen und länger ausfallen.


Schwenninger Fire Wings  (RLSW)
Schwenninger Fire Wings gewinnen in Mannheim
Mit einem 0:4 (0:2; 0:2; 0:0) Erfolg am vergangenen Samstag in Mannheim halten die Schwenninger Fire Wings weiter Tuchfühlung zu den Play-Off Plätzen. Gegen den Tabellenletzten aus der Quadratestadt sollte die indiskutable Vorstellung vor Wochenfrist gegen Stuttgart mit einem Sieg wett gemacht werden. Durch diesen 3-Punkte Erfolgt stehen die Fire Wings gegenwärtig mit 8 Punkten auf Tabellenrang Sieben, nur 2 Punkte hinter den Play-Off Plätzen.
Das Spiel an sich ist relativ schnell erzählt, die Schwenninger boten über weite Strecken der Partie eine konzentrierte Leistung ohne dabei großartig zu glänzen. Am Sieg sollte sich am Ende dennoch nichts ändern, da Mannheim die wenigen Chancen, welche sie sich erspielten, nicht in Tore ummünzen konnten. Bereits nach 23 Sekunden ließ Stürmer Mike Soccio seine Farben zum ersten Mal jubeln. Auf Zuspiel von Marcel Thome vollendete Soccio zum 0:1 aus Sicht der Neckarstädter. Auch in den folgenden Minuten hatten die Fire Wings zahlreiche Chancen, es dauerte jedoch bis zur 8. Spielminute, ehe Silas Abert mit seinem ersten Saisontreffer die Anzeigetafel auf 0:2 stellte. Mit dieser Führung im Nacken ging es auch ins 2. Drittel, in dem die Mad Dogs etwas besser ins Spiel fanden. Doch die Tore erzielten die Schwenninger. Stefan Schäfer in der .24. und erneut Silas Abert in der 29. Spielminute schraubten das Ergebnis auf 0:4.
Eine Vorentscheidung sollte dies dennoch nicht sein, daran mahnte auch Trainer Matthias Kloiber in der 2. Drittelpause. Dennoch gab es im Schlussabschnitt selten Höhepunkte, auch wenn sich beide Mannschaften noch das Ein ums Andere Mal in Überzahl versuchen durften, blieb es am Ende beim 0:4 Erfolg für die ERC Fire Wings.
„Wir haben nicht souverän gespielt, aber am Ende die 3 Punkte verdient mit auf die Heimreise genommen. Am kommenden Wochenende zuhause gegen Bietigheim und am Sonntag in Ravensburg müssen wir uns deutlich steigern, denn diese beide Mannschaften sind ein ganz anderes Kaliber.“, hielt sich Trainer Kloiber nach dem gewonnen Spiel kurz und prägnant.


Ice Dragons Herford  (RLW)
9:2! Ice Dragons übertreffen gegen Neuwied alle Erwartungen!
Gut 700 Zuschauer verfolgten das Geschehen in der Eishalle „Im kleinen Felde“ am Freitagabend, 700 Zuschauer, die mit dem, was dort schlussendlich auf dem Eis geschah, niemals gerechnet hätten! Hochkonzentriert, aggressiv und, das muß man zugeben, auch mit dem nötigen Quentchen Glück ausgestattet, zeigten die Ice Dragons dem Tabellenführer aus Neuwied klar die Grenzen auf und sammelten mit einem verdienten 9:2 Kantersieg die nächsten 3 Punkte ein!
Von der ersten Sekunde an waren die Ice Dragons besser im Spiel, standen defensiv stabil und versuchten Ihrerseits, Lukas Schaffrath im Gästetor zu beschäftigen. Bis zur 6. Minute war allerdings noch ein wenig Sand im offensiven Getriebe, die Abschlüsse waren zu überhastet oder zu ungenau. Dann jedoch düpierte Lukas Derksen den Neuwieder Goalie bei einem überfallartigen Konter, seine zum Tor geschlenzte Scheibe setzte einmal kurz vor Schaffrath auf, änderte ganz leicht die Richtung und rutschte dann durch die Beine des Goalies zum 1:0 in die Maschen. Die Stürmer der Ice Dragons wollten nun nachsetzen, kamen an Schaffrath jedoch nicht vorbei. Bis zur 14. Minute ließ der zweite Treffer auf sich warten, wieder war es ein Verteidiger der zuschlug. Ein Puckverlust der Neuwieder im Aufbau, ein schneller Pass von Nils Bohle auf Fabian Staudt, der steckte die Scheibe auf den mitgelaufenen Philipp Brinkmann durch. Ein schneller Schritt, ein Schuss wie ein Strahl und das Ding zappelte zum 2:0 im Netz! Das Spiel lief für die HEV Cracks nun genau in die gewünschte Richtung, weitere Tore fielen jedoch bis zur Pause keine mehr.
Im zweiten Drittel hatten die Gastgeber einen deutlich besseren Start! Die Ice Dragons wurden offensiver, drückten auf das 3:0. Und es ließ nicht lange auf sich warten, schon in der 22. Minute stand Fabian Staudt vor dem Gästetor goldrichtig und staubte aus dem Gewühl heraus zum 3:0 ab. In der Folge kontrollierte der HEV das Spiel, ließ weiterhin wenig zu und suchte nach den Lücken in der Verteidigung der Gäste. Die bemühten sich nun ihrerseits das Tempo aus dem Spiel zu nehmen, gingen dabei wesentlich körperbetonter zu Werke und versuchten so, den Ice Dragons den Schneid abzukaufen. Dies gelang auch eine Zeit lang, Kieren Vogel bekam nun deutlich mehr zu tun. Aber den nächsten Treffer erzielten dann doch wieder die Ice Dragons! Ein kluger Aufbaupass von Aaron Reckers in der 32. Minute schickte RJ Reed auf die Reise, der sah den mitgelaufenen Killian Hutt und der kanadische Wirbelwind hatte keine Mühe, zum 4:0 zu vollstrecken! Doch noch gab sich Neuwied nicht geschlagen. Während die Ice Dragons sich wohl mit der Führung zu sicher fühlten, konnten sich die Gäste plötzlich in der Herforder Verteidigungszone fest- und Kieren Vogel unter Druck setzen. Am Ende war der Herforder Goalie dann machtlos, als Deion Müller zum 4:1 einschob. Als dann der Neuwieder Kapitän Stephan Fröhlich in der 36. Minute auch noch einen Unterzahlkonter zum 4:2 nutzte, schien es, als könnten die Gäste ins Spiel zurück kommen. Doch RJ Reed hatte etwas dagegen. Noch in der gleichen numerischen Überzahl lief er über links ins Gästedrittel, nahm Maß und feuerte eine Granate in die lange Ecke, Lukas Schaffrath war machtlos. Während die Gäste sich noch über den Treffer ärgerten, legten die Ice Dragons gleich nach, nur 51 Sekunden später war es Nils Bohle, der in der 37. Minute den 6:2 Pausenstand herstellte.
Das letzte Drittel richteten die Ice Dragons dann auf Spielkontrolle aus. Ohne ihren Kapitän, der mit einer Verletzung in der Kabine blieb, ließen Sie Scheibe und Gegner laufen, warteten geduldig, kontrollierten das Spiel souverän. Eine Überzahl brachte in der 57. Minute dann die endgültige Entscheidung, RJ Reed hämmerte die Scheibe zum 7:2 in die Maschen, die „Pflicht“ war erfüllt, jetzt kam die „Kür“! Denn als Killian Hutt in der 59. Minute in Unterzahl einen Konter lief und dabei gestört wurde, bekam er einen Penalty zugesprochen. Auch wenn der Penalty aus Sicht vieler anwesender zumindest diskussionswürdig war, Killian Hutt verwandelte ihn Eiskalt! Und noch waren die Ice Dragons nicht satt! Sie drückten mit Erfolg weiter, RJ Reed ließ es sich 30 Sekunden vor Ende nicht nehmen, den Schlusspunkt zum 9:2 unter diesen denkwürdigen Abend zu setzen.


EC Nordhorn  (RLN)
2147 Zuschauer bei ECN-Heimpremiere - Adendorf gewinnt, Nordhorn überzeugt
Nordhorn. Die langerwartete Heimpremiere des Eishockey Club Nordhorn e.V. in der Regionalliga Nord fand vor großer Kulisse statt: Vor 2147 Zuschauern empfing der ECN die Gäste vom Adendorfer EC. Fans und Zuschauer bekamen in der Eissporthalle Nordhorn mächtig was geboten: Beide Mannschaften spielten lange Zeit auf Augenhöhe, letztlich konnten die Gäste sich jedoch behaupten und das Spiel mit 2:4 (0:0; 1:1; 1:3) für sich entscheiden.
Über lange Phasen der Partie hielt die Mannschaft von Trainer Heiko Niere gut mit, durch Alexander Paul konnte in der 23. Minute sogar der erste Treffer der Begegnung erzielt werden. Auf Zuspiel von Jörn Reimink und Jeffrey James Kalawarny bekam er den Puck vorbei an Adendorfs Goalie Finn Günther, der eine starke Partie ablieferte. Gleichzeitig biss Adendorf sich über weite Strecken die Zähne aus an ECN-Goalie Maik Holzke.
Als die Kräfte von Nordhorn langsam nachlassen, kann Thomas Stuart-Dant in der 36. Minute jedoch den Ausgleich erzielen. Das zweite Drittel endet ausgeglichen, im letzten Spielabschnitt übernehmen die Gäste die Führung. Erst erhöht Max Petersen auf 1:2, dann legt sein Kollege Markus Schneider zum 1:3 nach. Nordhorn ist im Hintertreffen, Kapitän Alexander Zimbelmann kann in der 57. Minute durch Vorlage von Leonard Lämmchen und Bruder Kevin Zimbelmann den 2:3-Anschlusstreffer erzielen.
Heiko Niere nimmt eine Auszeit und nimmt daraufhin Torhüter Holzke aus dem Tor – leider nutzt Adendorfer Denny Böttger die Chance und trifft das leere Tor: 2:4 Endstand für die Gäste aus Adendorf.
Die Punkte bleiben so zwar nicht in Nordhorn, in ihrem zweiten Spiel ohne Vorbereitung lieferte die Mannschaft des EC Nordhorn jedoch eine mehr als überzeugende Leistung ab. Auch durch starke Paraden von Maik Holzke im Tor lange im Spiel gehalten, so sind doch mehr als vielversprechende Ansätze zu erkennen. Und auch die mehr als 2000 Fans und Zuschauer vor Ort, wo von viele die Chance einer Freikarte nutzten, lieferten eine beeindruckende Performance und sorgten bei manch langjährigem Eishockey-Fan für rührselige Erinnerungen an alte Bundesliga-Zeiten.


Sande Jadehaie  (VLN)
Jadehaie lassen gegen HSV 1b nichts anbrennen
Der ECW Sande ist mit einem Kantersieg in die Verbandsliga-Saison gestartet. Das Team von Trainer Sergey Yashin setzte sich am Samstagabend mit 14:3 gegen die zweite Mannschaft des Hamburger SV durch. 
Auch ohne Michel Merta und Karol Bartanus, die verletzungs- und krankheitsbedingt nicht auflaufen konnten, fanden die Jadehaie gut in die Partie.
„Wir wollten einen guten Start hinlegen und das ist uns auch gelungen“, erklärt Stürmer Johannes Mundt, der die Jadehaie in der dritten Spielminute mit 1:0 in Führung brachte. 180 Sekunden später erzielten die Hanseaten zwar den Ausgleichstreffer, aber nach drei weiteren Toren von Nick Hurbanek, Johannes Mundt und Alexander Josch ging es mit einer 4:1-Führung in die erste Drittelpause. 
Vor 542 Zuschauern bauten die Jadehaie ihren Vorsprung weiter aus. „Die Stimmung in der Halle war super und man hat gemerkt, dass nicht nur wir Spieler wieder richtig Lust auf Eishockey haben“, erklärt Mundt weiter. Slawa Koubenski (2), Marcel Struck, Johannes Mundt mit seinem dritten Treffer an diesem Abend, Alexander Bahlau und Nick Hurbanek sorgten bereits im Mittelabschnitt für die Vorentscheidung.
In den letzten 20 Minuten schaltete der ECW einen Gang zurück und kassierte dabei zwei weitere Gegentreffer. „Die Fehler im eigenen und im neutralen Drittel müssen eingestellt werden, sonst kriegen wir im nächsten Spiel arge Probleme“, blickt der vierfache Torschütze auf die Partie und fügt hinzu: „Mit Nick und Marcel in einer Reihe hat es wieder richtig Spaß gemacht Eishockey zu spielen. Neben den beiden kann man als Spieler eigentlich nur glänzen.“


Schönheider Wölfe  (RLO)
Wölfe mit drittem Sieg im dritten Spiel
Die Schönheider Wölfe bleiben in der Regionalliga Ost 2017/2018 auch nach diesem Wochenende weiter ungeschlagen. Am Samstag feierte das Team von Coach Sven Schröder den dritten Sieg im dritten Meisterschaftsspiel und schlugen die Jonsdorfer Panther in ihrer eigenen Halle deutlich mit 7:0 (3:0, 2:0, 2:0). Petr Kukla (3), Robert Horst, Christoph Rogenz, Danny Reimann und Lukas Novacek trugen sich in die Torschützenliste ein. Den Shutout teilten sich dieses Mal Eric Hanke und Oliver Fengler mit jeweils dreißig Minuten Einsatzzeit.
Nach einer langen und beschwerlichen Anfahrt mit 30 Kilometer Stau auf der A4 bei Dresden, fanden die Wölfe trotzdem gut in die Partie bei den Jonsdorfer Panthern. Durch Tore von Petr Kukla (7.), Robert Horst (9.) und Christoph Rogenz (14.) führte die Mannschaft von Trainer Sven Schröder bereits nach dem ersten Drittel klar mit 3:0. Wie schon in den beiden zuvor absolvierten Meisterschaftsspielen war der zweite Abschnitt von vielen kleinen Fouls und unsauberem Eishockey geprägt. Als es vor dem Schönheider Gehäuse zu einer kleinen Rangelei kam, wurde Kilian Glück mit einer Spieldauerstrafe vorzeitig zum Duschen in die Kabine geschickt. Somit müssen die Wölfe am kommenden Samstag zum Topspiel gegen FASS Berlin im Wolfsbau schmerzlich auf ihren Kapitän verzichten. Die Fünf-Minuten-Strafe überstanden die Wölfe allerdings schadlos, da sich auch der Gegner immer wieder selbst durch Fouls dezimierte und die Wölfe dadurch sogar in Überzahl agieren konnten. In der 30. Minute nahm Trainer Sven Schröder dann einen Torhüterwechsel vor, so dass auch Oliver Fengler zu seinem ersten Meisterschaftsspiel kam. Den Mittelabschnitt beendeten die Wölfe dann mit zwei weiteren Treffern von Petr Kukla (35.) und Danny Reimann (36.) und einer komfortablen 5:0-Führung.
Im Schlussdrittel lief die Scheibe dann wieder besser durch die Reihen und die Wölfe konnten bis zum Ende der Partie das Ergebnis durch Treffer von Petr Kukla (51.) und Lukas Novacek (54.) bis auf 7:0 hochschrauben.
Fazit… Erfreulich ist das zweite Zu-Null-Spiel in Folge und der dritte Sieg in Serie. Nun heißt es, unter der Woche gut zu trainieren und vor allem wieder Tempo aufnehmen, um am Samstag zum Topspiel gegen FASS Berlin bereit zu sein.


ESV Halle 1b  (THL)
Saale Bulls 1b: erfolgreicher Saisonauftakt in der Thüringenliga 2017/18
Die Saale Bulls 1b gewannen das erste Heimspiel der Saison klar und deutlich mit 10:2 (2:1, 4:1, 4:0) gegen den EHV Dresden Devils. In einer vor allem zum Ende hin etwas rustikaler geführten Partie stach im letzten Drittel Paul Förster hervor, der einen zwischen der 50. und 59. Minute nicht nur einen lupenreinen Hattrick, sondern auch noch den zehnten Treffer der Partie erzielte. Was dies bedeutet, dürfte jedem Mannschaftssportler klar sein... Und auch Chad Evans erlebte ein tolles Comeback im Trikot der Bulls.


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Sonntag 29.Oktober 2017
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