IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen und Spielankündigungen von Freitag 22.September 2017. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern und Regionalliga Ost.
Eisbären Berlin (DEL)
Kölner Haie gastieren morgen in Berlin
Die Eisbären Berlin empfangen am morgigen Freitagabend Dauerkonkurrent und
Meisterschaftsmitfavorit Kölner Haie in der Mercedes-Benz Arena Berlin (19:30 Uhr). Am
Sonntag dann gastieren die Berliner beim EHC Red Bull München (14 Uhr, Olympia-
Eisstadion).
„Wir können mit den ersten vier Spielen durchaus zufrieden sein“, sagte Eisbären-Stürmer
Thomas Oppenheimer vor dem Spiel gegen die Haie. „Wir wissen auch, dass wir noch eine
ordentliche Portion Arbeit vor uns haben und wollen das gleich morgen angehen. Sicher ist,
wir müssen defensiv verantwortlicher spielen und können uns nicht immer nur auf unseren
Torwart verlassen.“
Das Trainerteam um Chefcoach Uwe Krupp wird voraussichtlich wieder die 21 Spieler aufs Eis
schicken, die am vergangenen Wochenende sechs Punkte aus den Spielen gegen Wolfsburg
und Straubing holten. Dann würde Sven Ziegler pausieren. Vincent Hessler hat nach
intensiver Reha seine Rückenprobleme soweit überwunden, sodass er am Samstag und
Sonntag fürs DNL-Team der Eisbären Juniors zwei Aufbauspiele gegen den ESV Kaufbeuren
absolvieren soll.
Für das Heimspiel gegen die Haie sind noch Tickets in vielen Kategorien erhältlich. Zudem
gibt es morgen auch das Oktoberfest-Special im World Dinner Restaurant für 75 Euro
(inkl. bayerischem Buffet, Getränk und Sitzplatz direkt über der Fankurve). Alles buchbar
über die Eisbären-Tickethotline (030) 97184040 oder unter www.eisbaeren.de/ticketshop.
Düsseldorfer EG (DEL)
Vorstand wiedergewählt
Der DEG Eishockey e.V. – Stammverein der DEG Eishockey GmbH – hat auf der gestrigen Mitgliederversammlung seinen Vorstand im Amt bestätigt und entlastet. Präsident Michael Staade und 2. Vorsitzender Frank Merry wurden mit je 99 Prozent der Stimmen wiedergewählt, Christof Kreutzer mit 100 Prozent. Die Amtszeiten von Schatzmeister Thomas Girgott und Schriftführer Christian Hindahl laufen erst im kommenden Jahr aus. Die Entlastung des Vorstandes erfolgte einstimmig.
Tölzer Löwen (DEL2)
Tölzer Löwen am Wochenende: Freitagsderby und Heimspiel gegen Bad Nauheim
Das zweite Spieltagswochenende der DEL2 steht an. Für die Tölzer Löwen beginnt dieses mit einem der heißesten Derbys in ganz Eishockey-Deutschland und endet mit einem Heimspiel gegen den EC Bad Nauheim.
Zu Punkten hat es an den ersten beiden Spieltagen nicht gereicht. Dennoch war das Team von Rick Boehm in Crimmitschau nah dran an Zählbarem und auch gegen Frankfurt konkurrenzfähig. Damit es an den kommenden beiden Spieltagen zu Punkten reicht, müssen laut dem Coach die „vermeidbaren Fehler vermieden werden“. Klingt einfach, ist es aber nicht unbedingt. Deswegen haben die Buam unter der Woche intensiv trainiert. Intensiv hergehen wird es auch am Freitagabend, wenn das 234. Pflichtspiel-Derby zwischen den Tölzer Löwen und dem SC Riessersee stattfindet. Sieben Jahre mussten die Fanlager auf das Highlight-Spiel warten – nun ist es endlich wieder da. Mit einem Sieg im rivalisierten Garmisch-Partenkirchen könnten die Löwen die Bilanz ausgleichen. Aktuell führt der SCR mit 104 Siegen die ewige Bilanz an. Den Löwen gelangen 103 Erfolge. Löwen-Verteidiger André Lakos ist schon heiß auf das Prestige-Duell. Zu Anfang der Woche sagte er: „Jetzt werden wir uns ein paar Tage darauf vorbereiten und dann die ersten drei Punkte holen“. Gut geklappt hat dieses Vorhaben der Löwen in der Vorbereitung gegen den SC Riessersee. In beiden Spielen gingen sie knapp als Sieger vom Eis. Schon dort wurde die Klasse beider Teams deutlich. Bei den Werdenfelsenern stachen vor allem die Neuzugänge Lubor Dibelka, Richard Müller und Joel Johansson hinaus. Sie ergänzen den ohnehin schon gut besetzten Kader, der in der letzten Saison einen neunten Platz herausgespielt hat. Spielbeginn zum Derby ist um 20:00 Uhr.
Zwei Tage später wartet das nächste hochinteressante Spiel für die Löwen. Nicht nur der neu eingebaute Videowürfel wird erstmals zum Einsatz kommen: Es sollen auch die ersten Heim-Zähler der noch jungen Saison her. Nach dem schweren Spiel gegen Frankfurt wartet eine weitere Mannschaft aus Hessen auf die Löwen. Die Kurstädter haben dank des Sieges über Heilbronn am Auftaktwochenende drei Punkte gesammelt. Besonders stark präsentierte sich dabei Ex-Löwe Andreas Pauli mit drei Treffern. Außerdem hat der letztjährige Tabellenelfte den Topscorer Radek Krestan halten können. Ersetzen mussten die „Roten Teufel“ mit Juuso Rajala, Nick Dineen und Eugen Alanov aber auch ganze 106 Scorerpunkte. Gelingen soll dies mit den Sturm-Neuerwerbungen Maximilian Brandl, Cody Sylvester, James Livingston und Mike McNamee. Im Tor bekam mit Felix Bick ebenfalls ein Neuzugang bisher den Vorzug.
Das Sonntagsspiel beginnt um 19:00 Uhr in der weeArena. Die Löwen sind bis auf die verletzten Tuomas Väntinnen, Dominik Walleitner und Florian Strobl vollständig.
Bayreuth Tigers (DEL2)
Können die Tigers erneut Punkten?
Mit dem starken Auftaktwochenende im Rücken will der oberfränkische Zweitligist mit Selbstvertrauen weiter in der Erfolgsspur bleiben.
Freitag ist man aber erst einmal spielfrei, da in Kaufbeuren die neue Halle noch nicht ganz fertig ist und die Partie erst am Dienstag, 17. Oktober nachgeholt wird. Sonntag um 18.30 Uhr machen dann die, mit genauso 4 Punkten ebenfalls gut gestarteten, Kassel Huskies ihre Aufwartung im Tigerkäfig unter Sponsor of the match VR-Bank Bayreuth-Hof.
Hessen-Coach Rico Rossi hat zusammen mit Manager Gibbs diesen Sommer wieder einige Änderungen am Kader vorgenommen. Besonders in der Abwehr führen jetzt Rückkehrer Mike Little und Ex-Nationalspieler Andy Reis die Blau-Weißen. Besonders der amerikanische Offensivverteidiger Little hat echtes Starpotenzial im deutschen Unterhaus. Nach einem Jahr DEL in Krefeld, kehrt er nämlich genau dorthin zurück, wo er zuvor schon der herausragende Verteidiger des Jahres der zweiten Liga war. Auch im Sturm gab es mit Stefan Della Rovere und Evan McGrath frisches Blut aus Nordamerika zu den schon bewährten Kräften wie der weitere Ex-Nationalspieker und Ur-Kasseler Manuel Klinge, bzw. Topscorer Braden Pimm und Adriano Carciola. Große Stücke hält man bei den Schlittenhunden auch auf die jungen Phil Hungerecker und Lukas Koziol, die zu den heißesten Talenten der Liga zählen. Mit Routinier Markus Keller und der großen Nachwuchshoffnung Mirko Pantkowski, die sich die Einsätze bisher teilten, ist man auch im Tor herausragend besetzt und zählt somit für viele erneut zum erweiterten Kreis der Titelfavoriten. Der verdiente Sieg über Dresden und besonders der zumindest noch eine erkämpfte Punkt, nach eigener 3-1 Führung aus dem ganz engen Spiel in Bietigheim, bestätigte diese Einschätzung schon mal am ersten Wochenende. In weiten Teilen des Spiels hinterließ man hier ebenfalls einen starken Eindruck.
Der Bayreuther Erfolg gegen Riessersee zeigte aber auch wieder, dass sich die Wagnerstädter, speziell im heimischen Tigerkäfig, vor niemanden verstecken müssen. Man geht zwar, ähnlich wie gegen die Garmischer, erneut nicht als hoher Favorit ins Spiel, Chancen für Punkte bestehen aber jederzeit. Nicht ganz glücklich ist Trainer Waßmiller mit diesem unterbrochenen Rhythmus ohne Freitagsspiel. „Wir müssen aber daraus einfach das Beste machen und uns intensiv alleine auf das Heimspiel vorbereiten.“ Noch schwieriger könnte dabei die Personalsituation werden. Zwar gibt es etwas Hoffnung, dass Verteidiger Linden trotz seines gebrochenen Zehs auflaufen kann, aber weniger gut sieht es bei Martin Heider nach einer Bauchmuskelverletzung aus. Da noch einige weitere Akteure angeschlagen sind und Förderlizenzspieler Alanov am Freitag auf jeden Fall in Nürnberg ist, wird sich der genaue Kader erst kurzfristig am Samstag bilden. „Sollte uns Alanov auch am Sonntag nicht zur Verfügung stehen, ist die Rückkehr von Sergej Stas zu den beiden neuen Kontingentstürmern Barta und Pesut sicher eine Option“, deutet der Chefdompteur eine mögliche Konsequenz an. So begann man die Testspiele und hätte den zusätzlichen Vorteil, dass in den anderen Reihen nicht noch mehr Umstellungen nötig sind. Von der Spielanlage her könnte es auch Ähnlichkeiten zum Heimauftakt geben? Wie gegen Riessersee, gelten auch die Nordhessen als offensives und spielstarkes Team. Gut möglich das sie auch immer wieder die Initiative ergreifen, was den Oberfranken bei etwas defensiverer Grundhaltung mit schnellen Gegenzügen ganz gut passen könnte.
Kassel Huskies (DEL2)
Mit Ledlin und Maginot gegen Weißwasser und Bayreuth
Mit einem Heimspiel gegen die Lausitzer Füchse starten die Kassel
Huskies am Freitag ab 19.30 Uhr in das zweite Spielwochenende der DEL2. Und das mit einem
ungewohnten Gefühl im Rücken, denn erstmals seit der Rückkehr in die zweite deutsche
Spielklasse starteten die Huskies mit einem Heimsieg in die Saison. „Wir sind gut in die Saison
gestartet, auch wenn wir mehr Punkte hätten holen können“, sagt Huskies-Trainer Rico Rossi
angesichts des Heimerfolgs gegen Dresden sowie der Niederlage in der Verlängerung beim
Vizemeister, den Bietigheim Steelers.
Mit den Füchsen aus Weißwasser kommt ein Team in die Eissporthalle, mit dem man sich im
vergangenen Playoff-Viertelfinale hart duellierte. Mit 4:1 behielten die Huskies die Oberhand und
erreichten das Halbfinale, die Duelle gegen die Lausitzer um ihren Headcoach Hannu Järvenpää
waren aber allesamt hart umkämpft. Und diese engen Duelle sieht Rico Rossi auch in dieser
Saison: „Es ist immer sehr schwer gegen Lausitz zu spielen. Hannu Järvenpää stellt sein Team
sehr gut ein und die Lausitzer wollen an den Erfolg der Vorsaison anknüpfen.“ Bereits in ihrem
ersten Heimspiel zeigten die Füchse beim 2:0 gegen Freiburg ihre Qualitäten: Defensiv sicher und
vorne überzeugten die Neuzugänge. Mit Feodor Boiarchinov traf gleich ein Neuzugang und Ex-
Husky für die Lausitzer, die am vergangenen Wochenende nur eine Partie absolvierten, da die
Halle in Kaufbeuren erst im Oktober eingeweiht wird. Dabei kommen die Füchse runderneuert
nach Kassel. Zwölf Abgänge musste Weißwasser verkraften, darunter die der Topscorer Dennis
Swinnen (Ingolstadt), Jeff Hayes, Patrik Parkkonen (beide Karlskoga/Schweden) und Jakub
Svoboda (Ravensburg). Mit Anders Eriksson (AIK) und Chris Owens (Fehérvár) kamen jedoch
auch gleich zwei Hochkaräter in die Lausitz. Zudem wird der kürzlich verpflichtete Jakub Kania
sein Debüt gegen die Huskies geben.
Ungleich schwerer wird es für das Team von Rico Rossi beim Gastspiel in Bayreuth am Sonntag
ab 18.30 Uhr. Das Überraschungsteam der Vorsaison knüpfte auch gleich am ersten Wochenende
an die starken Leistungen der vergangenen Spielzeit an. Zwar unterlag das Team von Sergej
Waßmiller den Wölfen Freiburg in der Verlängerung, gegen den hoch gehandelten SC Riessersee
gab es aber einen 4:3-Erfolg vor heimischer Kulisse. Dabei überzeugten Ivan Kolozvary sowie der
erst 19 Jahre alte Luca Gläser jeweils mit einem Doppelpack. Deutlich geringer fiel der
Kaderumbruch im vergangenen Sommer bei den Oberfranken aus. Acht Spieler verließen den Verein, doch die Stützen um Kolozvary, Andreas Geigenmüller und Torhüter Tomas Vosvrda wurden gehalten. Hinzu kamen mit Michal Bárta und Ziga Pesut zwei Hochkaräter für die Offensive, die beide viel Erfahrung aus der tschechischen ersten Liga und der EBEL mit nach Bayreuth bringen. Verstärkt werden die Tigers auch weiterhin vom Rookie des Jahres aus der Vorsaison, Valentin Busch, der per Förderlizenz von den Nürnberg Ice Tigers ausgestattet ist. Mit Mathias Müller steht zudem ein Ex-Husky seit dieser Saison in den Reihen der Bayreuther. „Die Partie in Bayreuth wird sehr schwer. Bayreuth steht defensiv sehr stark und hat mit Tomas Vosvrada seinen sehr guten Torhüter“, warnt Rico Rossi vor der Partie.
Wie auch am vergangenen Wochenende muss der Kasseler Trainer weiterhin auf den verletzten Toni Ritter verzichten. Dazu wird Phil Hungerecker bei den Adler Mannheim auflaufen. Mit Kevin Maginot kehrt jedoch ein Verteidiger von den Adlern zurück, Mark Ledlin wird sein Debüt in der DEL2 geben.
Karten für das Heimspiel am Freitag gibt es im Internet unter www.kassel-huskies.com, beim FanPoint Kassel sowie allen anderen Vorverkaufsstellen.
Kaufbeuren Buron Joker (DEL2)
ESVK gastiert am Sonntag um 18:30 Uhr in Heilbronn - Heimauftakt am 08.10.2017 in der "erdgas schwaben arena" gegen den EHC Freiburg ist ausverkauft
Am Sonntag steht für den ESV Kaufbeuren das zweite von fünf Auswärtsspielen am Stück auf dem Programm. Zu Gast sind die Wertachstädter bei den Heilbronner Falken. Spielbeginn in der Kolbenschmidt Arena ist um 18:30 Uhr. Das Das Spiel ist wie gewohnt auch im kostenpflichtigen Livestream auf Sprade.TV zu sehen. Der ESVK wird über twitter.esvk.de, ebenfalls über die wichtigsten Geschehnisse des Spiels berichten.
Für den Heimauftakt der Joker am 08.10.2017 in der erdgas schwaben arena gibt es mittlerweile keine Karten mehr. Das neue Kaufbeurer Eisstadion ist damit zur Eröffnung mit 3.100 Zuschauern ausverkauft. Tickets für die weiteren Heimspiele sind online unter tickets.esvk.de, in allen offiziellen Vorverkaufsstellen und in der Geschäftsstelle des ESV Kaufbeuren erhältlich.
Für das zweite Punktspiel der noch jungen DEL2 Saison 17/18 steht ESVK Trainer Andreas Brockmann nach aktuellem Stand der Dinge, mit der Ausnahme von Christopher Kasten, sein kompletter Kader zur Verfügung. Der Verteidiger befindet sich nach seiner überstandenen Verletzung schon wieder im Mannschaftstraining und wird vermutlich am kommenden Freitag beim Auswärtsspiel in Crimmitschau in den Spielbetrieb eingreifen können. Vom DEL Partnerclub ERC Ingolstadt sind Verteidiger Simon Schütz und Stürmer Christoph Kiefersauer erneut für die Joker im Einsatz.
SC Riessersee (DEL2)
Die "Mutter aller Derbys" - Freitag Derbytime gegen die Tölzer Löwen
Der Spielplan meinte es wirklich gut mit den Weiß-Blauen, bereits am dritten Spieltag sind endlich die Tölzer Löwen wieder zu einem Punktspiel in Garmisch-Partenkirchen zu Gast. Das letzte Aufeinandertreffen in einem Pflichtspiel gab es vor über sieben Jahren am 16. Januar 2011 und diese Begegnung entschied der SC Riessersee nach Penaltyschießen mit 5:4 knapp für sich.
Zu lange mussten die Eishockeyfans aus der Region auf dieses Duell verzichten und nicht wenige bezeichnen diese Begegnung auch als die "Mutter aller Derbys". Die bisherige Pflichtspielbilanz der beiden oberbayerischen Kontrahenten fällt äußerst knapp zu Gunsten der Weiß-Blauen aus. Der SCR hat bisher 104 mal das Eis als Sieger verlassen, die Schwarz-Gelben bisher 103 mal und dazu gab es noch 26 Unentschieden.
"Es ist Payday! Wir freuen uns auf das Derby und aus der Vorbereitung haben wir eine kleine Rechnung offen, diese wird am Freitag bezahlt. Unsere Jungs sind heiß auf das Derby und wir werden alles dafür tun, dass unsere Fans das Stadion glücklich verlassen. Am ersten Wochenende hat sich Florian Vollmer eine Unterkörperverletzung zugezogen und fällt voraussichtlich die nächsten vier Wochen aus" so Tim Regan, der sportliche Leiter zum anstehenden 234. Oberland-Duell.
Kartenvorverkauf an der Kasse des Olympia-Eissport-Zentrums zwischen 11 bis 15 Uhr und dann wieder ab 18 Uhr durchgängig bis zum Spielbeginn.
Am Sonntag ist nicht nur Wahltag sondern auch das vierte Saisonspiel der Weiß-Blauen, der SC Riessersee ist um 17 Uhr bei den Dresdner Eislöwen zu Gast. Das Spiel wird wie gewohnt in unserem SCR-Stüberl live zu sehen sein.
Hinweis für das Heimspiel am Freitag: Es werden, wie jedes Jahr, während eines Heimspiels Fotos für die Playercardproduktion vom CityPress-Team gemacht. Hierzu werden Blitzköpfe im Bereich der Galerie aufgebaut. Wir bitten schon jetzt um Ihr Verständnis, CityPress ist angehalten die Beeinträchtigungen unserer Zuschauer im Rahmen zu halten.
Deggendorfer SC (OLS)
Generalprobe gegen die Eisbären Regensburg
In knapp einer Woche geht es endlich los. Die Oberligasaison 2017/18
steht bereits in den Startlöchern, doch noch ist die diesjährige
Vorbereitung nicht abgeschlossen. Zum Abschluss der diesjährigen
Testspielphase trifft am kommenden Samstag der Deggendorfer SC im
heimischen Rund auf die Eisbären Regensburg.
Nach dem frühen Playoff-Aus in der letzten Saison beginnt für die
Regensburger in dieser Saison so etwas wie eine neue Zeitrechnung.
Nicht nur Trainer Doug Irwin musste im Sommer das Schiff verlassen,
sondern auch zwölf weitere Akteure, darunter zum Beispiel
Leistungsträger wie Billy Trew und Barry Noe. Der Vielzahl von
Abgängen stehen jedoch genau so viele Zugänge entgegen. Der
Bekannteste darunter dürfte der Deutsch-Kanadier Jason Pinizzotto
sein. Mit knapp 600 Einsätzen in der DEL II soll Pinizzotto die neue
Gallionsfigur im EVR-Sturm werden. Gemeinsam mit Kontingentspieler
Nikola Gajovsky, der in seine dritte Saison in Regensburg geht, soll
das Team neu strukturiert werden, um auch endlich auch in den Playoffs
den lang ersehnten Erfolg zu finden. Dafür soll auch der neue Trainer
in der Domstadt sorgen. Mit Joseph ?Beppi? Heiß hat man einen
ehemaligen ?Trainer des Jahres? der Oberliga geholt, der mit seinen
Erfahrungen als Trainer, als auch als langjähriger Spieler dem Club
weiterhelfen soll. Zudem hat man mit Arnoldas Bosas einen relativ
unbekannten Kontingentspieler verpflichtet. Der Litauer, der zuletzt
in Englands zweihöchster Spielklasse unterwegs war, kam auf Empfehlung
von Jim Setters, der sich aktuell im litauischen Nachwuchseishockey
einbringt. Im Tor setzen die Oberpfälzer auf die Erfahrung von Peter
Holmgren, der Mitte der letzten Saison zum EVR stieß.
Spannung dürfte somit zu genüge vorhanden sein, vor allem, da das Team
von Trainer Heiß bereits hervorragende Ansätze in der Vorbereitung
zeigte und somit ein echter Gradmesser für die Deggendorfer sein
dürfte. Spielbeginn im Eisstadion an der Trat ist um 17 Uhr.
Lindau Isladers (OLS)
EV Lindau Islanders empfangen am Sonntag Heilbronn
Nur 48 Stunden nach dem Heimdebüt gegen Memmingen treten die EV Lindau Islanders erneut in der Eissportarena Lindau an. Am Sonntag um 18 Uhr empfangen die Lindauer die Eisbären Heilbronn.
Die Gäste sind seit Jahren eines der Spitzenteams der Regionalliga Süd West, wurden mehrfach Meister und unterlagen in diesem Jahr nur knapp gegen Zweibrücken im Finale der Liga, die von Mannschaften aus Baden Württemberg und Rheinland Pfalz gebildet wird. Vor zwei Jahren hätte es das Duell zwischen den beiden Vereinen fast schon einmal gegeben, da aber die Islanders auf die Aufstiegschance in die Oberliga Süd verzichten mussten und Heilbronn keine Zulassung bekam, entfielen die Aufstiegsspiele zwischen den Meistern der Regionalliga und der Bayernliga. So blieben die Eisbären als zweite Kraft der Stadt hinter dem DEL2- Klub Heilbronner Falken ein dominanter Part ihrer Liga, während die Lindauer nun ihrer zweiten Oberliga- Saison entgegenfiebern.
Für die Islanders kommt es im letzten Test vor dem Saisonstart am kommenden Freitag in Sonthofen darauf an, weiter die Automatismen zu verfeinern und Selbstvertrauen zu sammeln. Für die Lindauer Fans ist es noch einmal eine gute Gelegenheit, die Qualitäten ihrer Mannschaft näher kennen zu lernen und sich an die neue Startzeit zu gewöhnen. Ab dieser Saison wird Sonntags erst um 18 Uhr im Eichwald gespielt. Die Verlegung des Startbullys um eine halbe Stunde nach hinten soll den Zuschauern bei der Freizeitplanung entgegen kommen. „Wenn man Sonntags noch etwas anderes vorhat, einen Familien- Ausflug zum Beispiel, kann man dann das Wochenende noch bei hochklassigem Eishockey ausklingen lassen, ohne sich hetzen zu müssen“, sagt der neue Marketingvorstand des EVL, Patrick Meier. In der Oberliga bestreiten die Islanders gleich ihre ersten beiden Heimspiele gegen Weiden und Selb am 1. und 8. Oktober um diese Zeit. Für alle Heimspiele der Saison läuft der Dauerkartenverkauf in der Eissportarena weiter.
TEV Miesbach (OLS)
Miesbach zu Gast in Waldkraiburg
Am morgigen Freitag bestreitet der TEV um 19.45 Uhr das 6. Vorbereitungsspiel bei den Löwen Waldkraiburg. Die Löwen gehen in ihre zweite Saison in der Oberliga, nachdem sie im Jahr zuvor als Meister die Chance auf den Aufstieg wahrgenommen haben. Sie belegten in der abgelaufenen Saison den 11. Platz und konnten sich im Play-Off-Viertelfinale gegen den Nachbarn Eispiraten Dorfen für den abermaligen Start in der Oberliga qualifizieren. Allerdings steht ein großer Umbruch bevor: Erfolgstrainer Rainer Zerwesz, sowie die Stützen Paderhuber, Hilpert, Zick und Top-Goalie Linda verließen den Verein und müssen ersetzt werden. Keine leichte Aufgabe für Neu-Trainer Sergej Hatkevitch, der 8, teils sehr junge Spieler integrieren muss. Die Wahl hat er auf den Ausländerpositionen, so wurden neben Tschechen Tomas Vrba, bei dem die Verantwortlichen auf einen deutschen Pass hoffen, die beiden kanadischen Neuzugänge Ken Neil und Brent Norris eingesetzt, die durchaus zu überzeugen wussten. Zuletzt fehlten Max Kaltenhauser, Michael Trox sowie Ludwig Synowiec, sind aber zwischenzeitlich wieder einsatzbereit. Für die Löwen ist es das fünfte Spiel in der laufenden Vorbereitung. Nach zwei Auswärtsniederlagen gegen Erding (1:2) und Peißenberg (3:5) konnten die Oberbayern am vergangenen Freitag den TSV Erding mit 6:1 besiegen und zeigten bei der 3.4 Niederlage in Regensburg eine starke Leistung. Für den TEV wird die Partie ein echter Gradmesser, gilt es doch möglichst schnell in der neuen Liga anzukommen. Allerdings waren unter der Woche Lücken beim Training erkennbar, da einige Spieler aufgrund von mit Blessuren passen mussten. So werden mit Benjamin Frank (verletzt) und Tom-Patric Kimmel (Studium) 2 weitere Spieler neben den langzeitverletzten Tom Amann, Florian Gaschke und Markus Seiderer fehlen und bei 2-3 weiteren Kandidaten wird es sich erst am Spieltag, ob sie auflaufen können.
Für Trainer Markus Wieland kein Grund zur Sorge, wie er verrät: „ Dieses Wochenende mit Spielen gegen Waldkraiburg und Rosenheim ist ideal für uns, da wir danach wissen, woran wir arbeiten müssen, um für den Ligastart topvorbereitet zu sein. Da würden wir uns natürlich freuen, wenn dann ein Großteil der Spieler wieder einsatzfähig ist.“
Starbulls Rosenheim (OLS)
Starbulls vs. EVL – Das Derby wird zum Renner
Die Mutter aller Derbys ist endlich zurück: Nach über zwei Jahren Abstinenz gibt es am 01.10.2017 ab 17 Uhr die Neuauflage des Derbys zwischen den Starbulls Rosenheim und dem EV Landshut. Der Vorverkauf zu diesem Kracher läuft bisher prächtig, also heißt es schnell sein und Tickets sichern.
Für die einen ist es die Mutter aller Derbys, für die anderen Oberbayern gegen Niederbayern und für alle zusammen ist es einer der Kracher der neuen Oberliga Saison 2017/2018: Am 01.10.2017 kommt es nach zwei langen Jahren endlich wieder zum Derby zwischen den Starbulls Rosenheim und dem EV Landshut! Wie sehr sich die Fans beider Lager auf dieses Aufeinandertreffen freuen, lässt sich am aktuell hervorragend verlaufenden Vorverkauf ablesen. Stand gesten, 20.09.2017, sind schon über 1.000 Tageskarten verkauft worden - Dauerkarten nicht eingerechnet.
Besonders gefragt unter allen Fans und Eishockeyfreunden sind die Sitzplätze im Rosenheimer emilo-Stadion. In dieser Kategorie sind aktuell nur noch 20% der Kapazität verfügbar. Es heißt daher besonders auf diesen Plätzen: Schnell sein und Sitzschale sichern!
Auch im Lager des niederbayerischen Rivalen ist das Interesse groß und es haben sich bereits mehrere Fanbusse aus der Isarstadt angekündigt.
„Wie sehr unsere Fans nach diesem Derby lechzen, haben wir ab dem ersten Tag des Ticketverkaufs gemerkt. Trotz dieser Nachfrage auf Tageskarten können wir allen Kurzentschlossenen die Angst nehmen: Damit am Spieltag niemand leer ausgeht, halten wir an der Tageskasse ein entsprechendes Kontingent an Stehplatzkarten zurück. Die Starbulls Rosenheim empfehlen trotzdem, sich schon heute über unseren Onlineshop unter http://tickets.starbulls.de/ mit der nötigen Anzahl an Karten einzudecken“, sagt Vorstand Thaller.
Die Tickets zum Derby gegen den EV Landshut sind auch in den üblichen Vorverkaufsstellen, sowie in der Geschäftsstelle der Starbulls Rosenheim erhältlich. Diese ist montags von 9 Uhr bis 12 Uhr, dienstags und donnerstags von 17 Uhr bis 19 Uhr und freitags von 9 Uhr bis 12 Uhr und von 17 Uhr bis 19 Uhr geöffnet.
Abschließend richtet Starbulls Vorstand Marcus Thaller noch einige direkte Worte an alle Starbulls Fans: „Lasst uns dem EV Landshut gemeinsam einen heißen Empfang im Hexenkessel emilo-Stadion bereiten. Zeigen wir unserem niederbayerischen Rivalen was es heißt, auf oberbayerischem Eis zu spielen und lasst uns ab der ersten Minute wie eine Wand hinter dem Team stehen. Dazu brauchen wir jeden einzelnen Fan in Grün und Weiß! Daher heißt das Motto: Schnell Ticket sichern und Zeuge des ersten Derbysiegs nach 2 Jahren werden! Greif ma o!“
Selber Wölfe (OLS)
Memmingen im Blick, Leipzig vor der Brust
am Freitagabend steigt das letzte Vorbereitungsspiel zur Saison 2017/18. Zum Abschluss der Vorbereitung sind die EXA Icefighters Leipzig in der NETZSCH-Arena zu Gast.
Einmal Lausitzer Füchse, zwei Mal Halle und nun ein zweites Mal gegen Leipzig. Die Hauptrunde der Oberliga Süd 2017/18 rückt immer näher. Am Freitagabend wird es deshalb kaum mehr Experimente geben, sagt unser Coach, Henry Thom:
„Wir haben sehr viel ausprobiert in den vergangenen Wochen. Dazu ist die Vorbereitung ja auch da. Aber morgen werden wir unseren Fokus vollends auf den Saisonstart richten. Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass die Jungs in Memmingen so auf dem Eis stehen werden, wie wir morgen ins Spiel gehen.“
Nach der deutlichen Niederlage in Halle hat der Coach am Dienstag deutliche Verbesserungen gefordert und auch gesehen.
„Wir hatten mehr als genug Chancen, dass Spiel für uns zu entscheiden. Aber das Ergebnis ist in der Vorbereitung nicht so ausschlaggebend. Die Jungs haben die Vorgaben gut umgesetzt und wir haben auch in Leipzig viel probiert. Jetzt heißt es, sich zu finden und unseren Plan für den Saisonstart umzusetzen.“
Ideal wäre es da natürlich, wenn alle Mann an Bord wären.
„Michael Dorr wird dabei sein, bei Achim Moosberger werden wir sehen. Er hat einen Schlag auf den Oberarm bekommen. Wir werden da kein Risiko eingehen. Es steht noch eine letzte Untersuchung an und wir werden kurz vor dem Spiel entscheiden.“
Sicher ausfallen wird hingegen unsere #93, Eric Neumann. Er hat sich krank abgemeldet. Mit von der Partie ist aber auf jeden Fall Förderlizenzspieler Adam Penc.
„Er wird gegen Leipzig dabei sein. Bisher hat er uns durchaus überzeugt. Er ist schnell, gut an der Scheibe und fügt sich gut bei uns ein. Nach der Vorbereitung werden wir entscheiden, wie es weitergeht.“
Preussen Berlin (OLN)
Preussen und der Club - da geht doch was!
Nein, es gibt keine Fusion der beiden Charlottenburger Eishockeyvereine mit den wohlklingenden Namen. Es gibt aber ab sofort eine Kooperation zwischen dem Regionalligateam des ESC 07 Berlin und dem DNL2-Team des ECC Preussen Berlin.
Die ersten Gedankenspiele zu einer solchen Kooperation gab es schon während der letzten Saison, nun wurde die Sache auch in Sack und Tüten gebracht. Club-Coach Martin Ohme kann sich über mehrere Spieler freuen, die im Laufe der Saison in der Regionalliga zum Einsatz kommen sollen. Der Vorstand vom ECC Preussen Berlin und natürlich auch DNL2-Coach Stefan Himmler waren ebenfalls überzeugt vom Sinn einer solchen Kooperation. Preussen-Vize Carsten Zimmermann: "Ich freue mich über die Zusammenarbeit mit dem Club - beide Seiten werden davon profitieren. Außerdem: Schlittschuh-Club und Preussen, das klingt nach wie vor gut!"
Und so werden einige Spieler mit einer Doppellizenz ausgestattet. Die Spieler werden hauptsächlich beim ECC zum Einsatz kommen, sollen aber auch beim Club Erfahrung in der Regionalliga sammeln. Diese fehlt ja beim ECC und so passt diese Zusammenarbeit gut in das Konzept der Charlottenburger, den jungen Spielern auch Spielpraxis im überregionalen Seniorenbereich zu geben. Durchaus vorteilhaft ist hier, dass beide Teams im PO 9 beheimatet sind. So sind die Wege in allen Bereichen sehr kurz. Beide Trainer werden auch gegenseitig Trainingseinheiten begleiten und können sich so zusätzlich absprechen. Das dürfte für beide Seiten ebenfalls von Vorteil sein, können so doch auch alle Spieler beobachtet werden. Angedacht sind auch Trainingsspiele zwischen beiden Teams, was ebenfalls zur Förderung beitragen wird.
Club-Coach Martin Ohme zur Kooperation: „Kooperationen gab es ja schon viele in Berlin, für uns ist das Neuland. Von der Idee über die Planung bis zum Endresultat hat es genau eine Woche gedauert, weil es richtig unkompliziert war, mit den Verantwortlichen vom ECC zusammenzuarbeiten. Es gibt bestimmt einige im Berliner Eishockey, die nicht begeistert sein werden, aber genauso wird es andersherum auch sein. Hier geht es nicht darum, sich zu profilieren oder nach einem Strohhalm zu greifen, es geht um das Eishockey in der Sportstadt Berlin und darum, den jungen Spielern eine Perspektive zu geben und sich darüber weiterentwickeln zu können. Ich freue mich darauf, dass wir die jungen Spieler bekommen und die Trainer sich untereinander austauschen können. Die Spieler vom DNL2-Team sind ein Baustein in unserer Mannschaft, der sehr gut in unser Konzept passt und unsere über die Jahre gewachsene Mannschaft gut ergänzen wird. Es wird sicherlich nicht einfach und seine Zeit brauchen, aber wir reden hier nicht von einer Saison sondern von einer längerfristigen Umsetzung. Gemeinsam werden wir das schaffen. Danke an die Vorstände beider Vereine, dass sie dem Vorschlag der Trainer und Betreuer so schnell zugestimmt haben.“
Wir wünschen beiden Teams eine erfolgreiche Saison - wer die Jungs spielen sehen will, hat gleich Morgen beste Gelegenheit: Ab 15:30 Uhr spielt der Preussen-Nachwuchs gegen Wolfsburg und um 19:30 Uhr startet die Club-Regio gegen Dresden in die Saison. Beide Spiele in der Eissporthalle PO 9 am Glockenturm.
Crocodiles Hamburg (OLN)
BKK Mobil Oil baut Partnerschaft mit den Crocodiles Hamburg aus
Der Gesundheitspartner BKK Mobil Oil wird in der Saison 2017/18 sein Engagement beim Hamburger Eishockey-Oberligisten ausbauen. Die gesetzliche Krankenkasse wird neben einem zehn Meter langen Abschnitt auf der Bande in der neuen Saison auch auf den Spielerhosen (vorn und hinten) präsent sein. Zudem wird der Nachwuchs eingebunden. Sonntags, an den Familienspieltagen, wird der Spielpuck vom „BKK Mobil Oil Bullykind“ auf das Eis gebracht.
„Die Verlängerung unserer Partnerschaft freut mich sehr. Insbesondere deswegen, weil wir in der vergangenen Saison mit der Prämisse gestartet sind, dass wir die Partnerschaft leben und gemeinsam weiterentwickeln wollen. Als die neuen Faceoff-Zeiten sonntags feststanden, lag die Idee, unseren Nachwuchs einzubinden, auf der Hand – schließlich ist das Leistungsangebot der BKK Mobil Oil besonders für Familien mit Kindern attraktiv“, sagt Christian Schuldt, Geschäftsführer der 1. Hamburger Eissport GmbH.
Auch auf Seiten der BKK Mobil Oil ist die Freude über den Ausbau der seit 2016 laufenden Partnerschaft groß.„Die Aufbruchsstimmung rund um die Crocodiles Hamburg ist ungebrochen. Als offizieller Gesundheitspartner möchten wir den eingeschlagenen Weg der Professionalisierung unterstützen und unseren Teil dazu beitragen, dass Eishockey in Hamburg sowohl im Herren- als im Jugend- und Kinderbereich auf stabilen Füßen steht“, so Christian Dierks, Bereichsleiter Marketing/Kommunikation der BKK Mobil Oil.
Mit über einer Million Versicherten gehört die BKK Mobil Oil zu den Top 20 der gesetzlichen Krankenversicherungen in Deutschland. Ihre Kunden profitieren von einer TÜV-geprüften „Direkt-Service-Garantie“ und einem umfassenden Leistungsangebot, für das sie mehrfach ausgezeichnet wurde, unter anderem als „Top-Krankenkasse für Anspruchsvolle“ und „Top-Krankenkasse für Sportler“. Persönlich betreut werden die Versicherten in Norddeutschland in den Geschäftsstellen Hamburg und Celle. Weitere Informationen zur BKK Mobil Oil gibt es unter www.bkk-mobil-oil.de.
Buchloe Pirates (BYL)
Das erste Heimspiel vor der Brust / ESV Buchloe empfängt am Sonntag den HC Landsberg – am Freitag Gastspiel beim EHC Klostersee
Gleich zweimal war der Eishockey Bayernligist ESV Buchloe am vergangenen Wochenende zum Auftakt in der Vorbereitung auswärts am Start. Nun wartet an diesem Wochenende der erste Auftritt vor heimischer Kulisse. Am Sonntag empfangen die Piraten dabei ab 18 Uhr den Nachbarn Landsberg zum Derby. Schon am Freitag geht es zuvor für die Mannen von Trainer Topias Dollhofer allerdings zum ambitionierten Landesligisten EHC Klostersee. Bully beim ehemaligen Oberligisten in Grafing ist um 20 Uhr.
Mit einem Sieg und einer Niederlage sind die Gennachstädter vergangenes Wochenende in die Testspielphase gestartet. Dem 7:2 Erfolg beim EV Bad Wörishofen folgte zwei Tage später eine 0:3 Niederlage beim Oberligaclub in Sonthofen. An diesem Wochenende trifft man jetzt mit dem HC Landsberg das erste Mal auf einen unmittelbaren Ligakonkurrenten. Doch auch die Freitagspartie dürfte für die Rot-Weißen eine anspruchsvolle Aufgabe werden. Denn der Gegner, der EHC Klostersee, ist vielen noch aus Oberligazeiten ein Begriff. Im letzten Jahr entschied man sich dann nach zig Jahren in Bayerns dritthöchster Klasse zum freiwilligen Rückzug in die Bezirksliga, wo man auf Anhieb den sofortigen Wiederaufstieg schaffte. Dies lag auch daran, dass in der mit zahlreichen jungen Eigengewächsen bestückten Mannschaft auch der ein oder andere Spieler der Oberligamannschaft den Münchner Vorstädtern die Treue hielt. Die beiden Topscorer Raphael Kaefer (36 Tore in 16 Spielen) und Philipp Quinlan (70 Punkte in 20 Partien) sind hier die besten Beispiele. Und so zählt der EHC auch in der Landesliga heuer zu den Topfavoriten auf den Durchmarsch in die Bayernliga. Dies belegen auch der 6:3 Sieg in Germering vergangenen Freitag, der 4:1 Erfolg gegen den BEL-Vizemeister Erding beim Blitzturnier in Miesbach und der 5:2 Sieg über Geretsried eindrucksvoll.
Der vierte Test am Sonntag ist für die Buchloer dann gleichzeitig der erste vor eigenem Anhang. Und auf die Fans der Freibeuter wartet mit den Landsberger Riverkings gleich ein Derby. Die Mannen vom Lech haben bereits zwei Spiele mehr absolviert als die Piraten. Dabei spielte man bisher ausschließlich gegen Oberligisten. Hierbei zog man zwar gegen Memmingen (4:5 n.P. und 4:5), Lindau (3:5), Peiting (6:9) jeweils den Kürzeren, doch die knappen Ergebnisse und das Auftreten des HCL bisher lassen dennoch auf eine gute Frühform schließen. Einzige Ausnahme war die 1:8 Niederlage beim Aufsteiger Miesbach, wo die Landsberger aber stark ersatzgeschwächt an den Start gingen. Von vielen werden die Lechstädter in dieser Saison ohnehin als einer der ganz heißen Kandidaten auf die vordersten Tabellenplätze gesehen. Alle wichtigen Schlüsselspieler wurden gehalten und auch der Abgang von Trainer Andreas Zeck wurde mit Randy Neal vom TSV Peißenberg mehr als ordentlich kompensiert. Neal lockte dann auch gleich seinen Sohn Dennis und den kanadischen Topscorer Tyler Wiseman an den Lech, wobei Stürmer Wiseman zunächst wegen einer Verletzung auf unbestimmte Zeit ausfällt. Mittlerweile hat man darauf aber mit der Nachverpflichtung des 25 jährigen Tschechen Bohumil Slavicek reagiert. Außerdem haben die Landsberger mit dem langjährigen Zweitligaprofi Daniel Menge und dem letztjährigen Topscorer Marcel Juhasz beispielsweise immer noch eine brandgefährliche Offensive. In der Abwehr mit Ex-Pirat Sven Curmann verstärkte man sich zudem mit dem Oberligaverteidiger Thomas Zeck vom EC Peiting. Simon Beslic verließ die Riverkings dagegen nach einem starken ersten Jahr im Seniorenbereich in Richtung Buchloe und trifft somit zur Heimpremiere gleich auf seine alten Teamkollegen.
Erding Gladiators (BYL)
Erding Gladiators testen gegen Ligakonkurrenten
Die nächsten zwei Vorbereitungsspiele stehen für die Erding Gladiators an diesem Wochenende auf dem Programm. Dabei testet der Eishockey-Bayernligist gegen zwei Ligakonkurrenten.
Am Freitagabend gastiert die Vogl-Truppe um 19.30 Uhr beim EV Moosburg. Das Team von der Isar hat seit dieser Woche Eis in der heimischen Sparkassen-Arena. Zuvor musste in Dingolfing und Landshut trainiert werden, das erste Testspiel gegen die Dingolfinger endete 4:4. Acht Neuzugänge stehen im Kader der Moosburger, darunter mit dem Tschechen David Michel ein Mann, der vergangene Saison noch für die Gladiators stürmte.
Am Sonntag kommt es um 18 Uhr in der Erdinger Eissporthalle zum Freundschafts-Rückspiel gegen die Eispiraten vom ESC Dorfen. Die erste Partie vergangenen Sonntag verlief sehr turbulent, einen 3:5-Rückstand glichen die Gladiators in der Schlussminute aus und verloren dann im Penaltyschießen.
Erdings Trainer Thomas Vogl muss noch auf den angeschlagenen Alex Gantschnig verzichten sowie auf Sebastian Lachner, der nach seiner Verletzung aus dem Dorfen-Spiel (Innenbandriss im Knie) voraussichtlich rund drei Monate pausieren muss. Mit dabei ist nach wie vor der Ukrainer Yehor Vinnytskyi, dessen Gastspielgenehmigung noch bis zum 5. Oktober läuft. Und noch ein weiterer Gastspieler ist am Wochenende dabei, wenn es mit den Formalitäten klappt: Rudi Lorenz. Der 35-jährige Abwehrspieler stand die letzten zwei Spielzeiten in Diensten des EV Moosburg und ist im Moment vereinslos.
Pfaffenhofen Ice Hogs (BYL)
ECP testet gegen Ulm und Pegnitz
Zwei weitere Vorbereitungsspiele auf eigenem Eis stehen an diesem Wochenende auf dem Programm des EC Pfaffenhofen. Am Freitag (20 Uhr) empfangen die IceHogs den VfE Ulm/Neu-Ulm, bevor dann am Sonntag (17.30 Uhr) Ligakonkurrent EV Pegnitz zu Gast ist Nachdem sich die Pfaffenhofener am letzten Sonntag gegen den TSV Trostberg lange Zeit schwer taten und erst in der Schlussphase einen deutlichen Erfolg verbuchen konnten, darf man gespannt sein, wie dieses Mal der Vergleich Bayernliga gegen Landesliga endet. Gegen Trostberg steckte den IceHogs sicherlich noch das kräftezehrende Spiel gegen den EV Regensburg zwei Tage zuvor in den Knochen. Wie Trostberg schaffte es Ulm letzte Saison nicht in die Play-Offs der Landesliga, sicherte sich aber in der Zwischenrunde souverän den Klassenerhalt. Im Kader der Schwaben stehen einige Routiniers, die den Pfaffenhofenern noch aus der Bayernliga bestens bekannt sein dürften. Zu Mike Dolezal, der bereits letzte Saison dem Ulmer Kader angehörte und der früher für Memmingen, Lindau und Landsberg auf Torejagd ging, gesellen sich heuer auch der Ex-Memminger Andreas Börner und der frühere Höchstadter Jan Michalek. Mit Christopher Carroll hat man zudem einen jungen torgefährlichen US-Boy in seinen Reihen. Über einen echten Torjäger verfügt auch der EV Pegnitz mit Alexanders Kercs. Der Lette traf letzte Saison 31mal ins Schwarze und hatte maßgeblichen Anteil daran, dass sich Pegnitz doch etwas überraschend für die Verzahnungsrunde mit den Oberligisten qualifizieren konnte, wo dann jedoch Schluss war. Heuer hat bei den Oberfranken ein größerer Umbruch stattgefunden. Etliche langjährige Spieler, allen voran Urgestein Markus Schwindl, sind nicht mehr dabei, dafür hat man sich mit Spielern wie Daniel Sikorski (Höchstadt), Pierre Kracht (Hamburg) oder Daniel Sevo (Weiden) durchaus prominent verstärkt. Auch wenn das IceHogs-Trainergespann Gregor Tomasik und Dimitri Kurnosow beide Partien sicherlich dazu nutzen wird, einiges auszuprobieren, dürfte gerade der erste Vergleich mit einem Bayernligisten bereits gewisse Aufschlüsse geben, wie stark die Mannschaft heuer einzuschätzen ist.
Amberg Wild Lions (BLL)
ERSC erwartet Bayernliga-Favoriten Höchstadt
Im ersten Testspiel am vergangenen Sonntag war der ERSC Amberg gegen den Bezirksligisten Mitterteich der klare Favorit und wurde seiner Rolle auch gerecht. Am heutigen Freitag erwartet die Löwen ein „Rollentausch“, denn um 20 Uhr treffen sie im Stadion am Schanzl auf den Höchstadter EC, dem erklärten Kandidaten auf den Bayernliga-Titel.
Im Vorjahr landeten die Aischtal Alligators in der Oberliga Süd zum Ende der Hauptrunde noch auf dem 9.Rang. Nach dem folgenden 1.Platz in der Verzahnungsrunde hatte wohl niemand den Abstieg auf der Rechnung, doch in den Play-Downs lief beim HEC nichts mehr zusammen und bereits im Viertelfinale war Schluss für die Mittelfranken. Die streben offenbar den direkten Wiederaufstieg an und haben auch einige Verstärkungen zu vermelden. Prunkstück ist zweifellos der Angriff wo neben Spielertrainer Daniel Jun und den Topscorern Michal Petrak und Ales Kreuzer weitere Hochkaräter für Tore sorgen sollen. In Person sind dies Jiri Mikesz aus Lindau und Vitalij Aab aus Bad Nauheim, der aber auch schon für die Nürnberger Ice Tigers in der DEL spielte.
Beim Test heute Abend steht für den ERSC nicht wirklich das Ergebnis im Vordergrund, obwohl man sich vor eigenem Publikum natürlich achtbar aus der Affäre ziehen möchte. Vielmehr haben solche Partien einen gewissen Lerneffekt und bringen Coach Alex Reichenberger mehr Erkenntnisse über den Leistungsstand seines Teams, über Stärken oder was noch zu verbessern wäre. Im Amberger Lager ist man froh darüber, einen breiten Kader zu haben, denn schon vor Beginn der Punkterunde sind erste Ausfälle zu kompensieren. Norbert Gerber plagen Knieprobleme und Stürmer Dominik Farnbauer hat fürs Erste einmal ärztlich angeordnetes Sportverbot.
Haßfurt Hawks (BLL)
„Hawks“-Neuzugang Babkovic bereits gegen Diez-Limburg mit von der Partie / ESC Haßfurt – EG Diez-Limburg (Sonntag, 18.30 Uhr)
„Diez-Limburg ist vermutlich neben Pegnitz der härteste Gegner in der Vorbereitung“, mutmaßt Martin Reichert vor dem Treffen der Haßfurter „Hawks“ gegen die „Rockets“ der Eissportgemeinschaft. Warum? „Die haben unheimlich aufgerüstet und wollen in ihrer Liga wohl mehr erreichen, als im Vorjahr.“ Nach Platz 4 in der Hauptrunde schieden die Hessen im Viertelfinale aus.
Der ESC-Coach hat, bei einem Blick auf die Kaderliste des in der Regionalliga West beheimateten Gegner, vermutlich recht. Den bis vor wenigen Tagen elf Abgängen stehen nämlich gleich 16 Neulinge gegenüber, darunter mit Marc Hemmerich, im Vorjahr noch für Ligakonkurrent EC Bad Kissingen aktiv, ein bekanntes Gesicht. Bekannt ist zudem noch ein ehemaliger Kurstädter, der sich den „Rockets“ in der Saison 2016/2017 anschloss: der DEL-erfahrene Angreifer Konstantin Firsanov. Bei ihren bisherigen Tests konnte die Mannschaft um Neutrainer Arno Lösch durchaus überzeugen, denn einem 15:2-Kantesieg gegen die Darmstadt „Dukes“ (im Vorjahr auch Gegner der „Hawks“) folgte ein 5:2-Sieg in Zweibrücken. Gegen die Nijmegen Devils (Holland) behielt Diez-Limburg mit 5:0 und 6:3 die Oberhand. In Haßfurt wird Lösch sicher seine Wunsch-Formationen auf Eis schicken, schließlich ist die Partie für Diez-Limburg die letzte vor dem Saisonstart fünf Tage später gegen den Neusser EV.
Dass die „Hawks“ zwar respektvoll in die Partie gehen sollten, freilich aber keine Angst zu haben brauchen, beweisen die bisherigen Spiele gegen Pegnitz, Eppelheim sowie Lauterbach. Und nicht nur Martin Reichert kann sich im Vorbereitungsendspurt auf eine weitere Verstärkung freuen: mit Michal Babkovic hat sich unter der Woche ein weiterer Angreifer dem ESC angeschlossen, dessen Statistiken aus den letzten Jahren durchaus aufhorchen lassen. Der 28-jährige Slowake stand zuletzt für die TSG Salzgitter „Icefighters“ in der Regionalliga Nord auf dem Eis und markierte in nur 18 Partien 51 Scorerpunkte (33 Tore). Damit war Babkovic bester Scorer seines Teams. Seinen bisherigen Bestwert erzielte er in der Saison 2012/2013 in der 2. Finnischen Liga für den IK Kronan, als er in 30 Partien 45 Treffer erzielte und zudem 59 Beihilfen gab.
Neben Ingo Krapf, der nach seiner schweren Schulterverletzung im schlimmsten Fall noch einige Monate pausieren muss, wird auch Georg Lang im Kader fehlen. Petr Krepelka dagegen ist wieder an Bord.
Chemnitz Crashers (RLO)
Crashers kämpfen in Hauptstadt um wichtige Punkte für Play-Offs
Am Sonntag, 24.09., stehen die Crashers vor einer großen Herausforderung. Mit den Berlin Blues ist einer der diesjährigen Meisterschaftsfavoriten der Gegner. Das Team um Ex-KHL-Profi Demidov ist ein ernstzunehmender Widersacher für die nur vier zur Verfügung stehenden Play-Off-Plätze.
Nach wie vor sind die Crashers geplagt von Personalmangel. Kranke, Verletzte, arbeitsbedingte Ausfälle – in der Summe sind es fünf. Wenn es gut kommt, starten die Mannen um Trainer Tobias Rentzsch mit 11 + 2 Richtung Berlin, weil auch das U19 Team am Sonntag spielen wird. Im vergangenen ersten Punktspiel in Weißwasser haben Kraft und Stehvermögen gegen personell besser besetzte Bombers gereicht. Mit einer ordentlichen Portion Kampfgeist und Glück meistern die Crashers auch diese Aufgabe.
16:00 Uhr ist Anpfiff im Eisstadion an der Glockenturmstraße (Olympiastadion Berlin).
Das erste Heimspiel der Crashers in der Regionalliga Ost ist am Samstag, 30.09.2017, 18:00 Uhr gegen den ESC 2007 Berlin.
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