IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Montag 27.März 2017. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bezirksliga Bayern, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Regionalliga Ost und Landesliga Berlin.
Krefeld Pinguine: Ausrüstungsgegenstände 2016/17 - Großer Trödelmarkt mit Artikeln der Profis am 1.4.(DEL) Die Krefeld Pinguine räumen ihre Schränke und machen Platz für Neues! Interessierte bekommen deshalb am Samstag, 1. April von 10.00 – 15.00 Uhr die Gelegenheit, sich mit Schonern, Handschuhen, Schlägern oder anderen Ausrüstungsgegenständen ihrer Idole der abgelaufenen Spielzeit einzudecken. Nicht nur Fans sind an diesem Samstag eingeladen, auch Hobbyspieler können bei dem Trödelmarkt in der Geschäftsstelle auf der Westparkstraße fündig werden und ihre eigene Ausrüstung komplettieren. Dazu werden Fanartikel wie Pullover, Shirts und Schals der vergangenen Saison zu stark vergünstigten Preisen angeboten.
Red Bulls München verlieren erstes Halbfinalspiel gegen Berlin / RBM – EBB 2:3 | Seidenberg: „Müssen am Sonntag die Antwort geben“(DEL) Der EHC Red Bull München ist mit einer Niederlage in das Playoff-Halbfinale gestartet. Vor 6.142 Zuschauern im ausverkauften Olympia-Eisstadion unterlag das Jackson-Team den Eisbären Berlin in einem Krimi mit 2:3 (0:0|2:2|0:0|0:0|0:1) nach Verlängerung. Brooks Macek brachte die Red Bulls mit einem Doppelpack in Führung, die Eisbären glichen jedoch aus. In der 85. Minute schoss André Rankel die Gäste zum Sieg und zur Führung in der Best-of-Seven-Serie.
Nach einem kurzen Abtasten zu Beginn erspielten sich die Eisbären ein Übergewicht. In dieser Phase verhinderte Danny aus den Birken mit einer starken Parade gegen Jamie MacQueen die Gästeführung (6.). München war spätestens ab der zehnten Minute im Spiel. In Überzahl zog Derek Joslin dreimal gefährlich ab (11.), Berlins Torhüter Petri Vehanen hielt aber die Null.
Im zweiten Abschnitt sorgte Brooks Macek mit seinem Schuss ins Kreuzeck für einen Traumstart der Red Bulls (22.). Mads Christensen hatte das 2:0 auf dem Schläger, er scheiterte aber am Pfosten (25.). In der 35. Minute war es dann erneut Brooks Macek, der einen Traumpass von Keith Aucoin zum 2:0 verwandelte. Berlin meldete sich allerdings mit einem Doppelschlag durch Bruno Gervais (37.) und André Rankel (38.) noch vor der zweiten Pause zurück.
Zu Beginn des Schlussabschnitts erspielten sich die Roten Bullen ein optisches Übergewicht. Die Qualität der Münchner Chancen war aber nicht so hoch wie vor der zweiten Pause. Gefährlicher waren die Eisbären. In Überzahl vergab Marcel Noebels zwei Großchancen auf die erstmalige Gästeführung (53.). München hatte seine beste Möglichkeit in der 58. Minute, Jon Matsumoto scheiterte aber per Penalty an Petri Vehanen.
In der Verlängerung mieden beide Teams das Risiko. Die erste Chance hatte Dominik Kahun in der 69. Minute. Wenig später lag die Scheibe im Tor der Red Bulls. Die Schiedsrichter bemühten den Videobeweis und entschieden dann auf Schlittschuhtreffer (71.). In der zweiten Overtime schoss André Rankel die Gäste in Überzahl zum Sieg.
Eispiraten Crimmitschau kämpfen gegen Rosenheim um den Klassenerhalt - Entscheidung fällt in der zweiten Playdown-Runde(DEL2) Der Kampf um den Klassenerhalt in der DEL2 spitzt sich weiter zu! Die Eispiraten Crimmitschau, welche in der ersten Playdown-Runde am EC Bad Nauheim gescheitert sind, treffen nun im Rahmen der zweiten Serie auf die Starbulls Rosenheim. Wir haben die Mannschaft von Cheftrainer Franz Steer, welche gegen die Heilbronner Falken das Nachsehen hatte, im Vorfeld der Best-of-Seven-Serie analysiert.
1. Playdown-Runde: Beide Mannschaften konnten sich in der ersten Runde der diesjährigen Playdowns nicht durchsetzen. Die Eispiraten mussten sich dem Team des EC Bad Nauheim bereits in Spiel 5 geschlagen geben. Mit 4:1 konnte die Mannschaft von Petri Kujala die Serie am Ende für sich entscheiden. Die Crimmitschauer, welche ihre Auswärtsspiele nur knapp verloren (4:3 nach OT, 3:2 und 3:1) feierten ihren einzigen Sieg am vergangenen Dienstag vor heimischen Publikum. Durch den 3:2-Erfolg konnten die Schützlinge von John Tripp die Serie zwischenzeitlich auf 3:1 verkürzen.
Zwischen den Starbulls Rosenheim und den Heilbronner Falken fiel erst im sechsten Aufeinandertreffen eine Entscheidung. Die Falken setzten sich am Ende mit 4:2 in der Serie durch und sicherten sich somit den Klassenerhalt. Das Team aus dem Alpenvorland startete zwar mit einem 4:3-Overtime-Sieg in die Runde, nach zwei deutlichen 5:1- und 5:0-Niederlagen zum Ende der Serie müssen die Starbulls nun aber ebenfalls den Gang in die entscheidende Runde antreten.
Torhüter: Zwischen den Pfosten konnte sich Eispiraten-Trainer John Tripp in den Begegnungen gegen Bad Nauheim sowohl auf Ryan Nie als auch auf Backup Henning Schroth verlassen, welche sich immer wieder mit starken Paraden auszeichneten. Auch am kommenden Freitag dürfte Schroth das Tor der Westsachsen hüten, da Ryan Nie aufgrund seiner Matchstrafe noch für eine Partie gesperrt ist.
Die Oberbayern gehen dagegen mit einem altbekannten deutschen Torhütergespann in die zweite Runde der Playdowns: Neben Timo Herden, welcher die Position des Stammtorhüters inne hat, vertraut Franz Steer auch immer wieder auf Lukas Steinhauer, welcher in der Hauptrunde 21 Spiele absolvierte und ebenfalls bewies, dass er ein starker Rückhalt für seine Mannschaft sein kann.
Verteidigung: Die schlechteste Verteidigung der laufenden Spielzeit stellen die Eispiraten, welche neben 210 Gegentoren in den 52 Hauptrundenspielen weitere 15 Gegentore in den vergangenen fünf Begegnungen gegen Bad Nauheim einstecken musste. Zu den 183 Gegentoren, welche die Rosenheimer in der Hauptrunde kassierten, gesellen sich nun weitere 22 aus den Playdowns hinzu. Michael Rohner ist dabei der einzige Verteidiger der Oberbayern, der eine sich bei der Plus/Minus-Statistik in einem positiven Bereich (+4) wiederfindet. Kurios: Der US-amerikanische Verteidiger Cameron Burt, welcher neben seinem finnischen Abwehrkollegen Joonas Valkonen eine Kontingentstelle besetzt, ist mit acht Toren und 19 Vorlagen der drittbeste Scorer seiner Mannschaft.
Angriff: In der zweiten Playdown-Serie treffen statistisch gesehen auch die beiden offensivschwächsten Mannschaften der Saison 2016/17 aufeinander. Die Eispiraten trafen in der Hauptrunde lediglich 127 Mal ins gegnerische Tor und konnten auch in den vergangenen fünf Endrundenspielen nur 8 Treffer erzielen. Mit 130 Hauptrundentoren und weiteren 10 aus der ersten Playdown-Runde stehen die Starbulls nur geringfügig besser da. Vorsicht ist dennoch geboten! Besonders vor den beiden kanadischen Kontingentspielern Tyler Scofield und Tyler McNeely, die in dieser Saison stetig zu den absoluten Leistungsträgern ihrer Farben zählten und zugleich die Topscorer ihres Teams sind. Joseph Lewis ist dagegen der beste deutsche Scorer, auf welchen die Hintermannschaft der Eispiraten ebenso ein scharfes Auge werfen sollte.
Bisherige Duelle: Beide Mannschaften duellierten sich in dieser Spielzeit bereits vier Mal. Dabei gelang den Eispiraten nur ein Sieg (4:3) vor heimischen Publikum. Diesen erarbeiteten sich die Pleißestädter allerdings erst in der Verlängerung. Die restlichen Begegnungen entschieden die Oberbayern allesamt für sich. Im emilo-Stadion mussten die Crimmitschauer zudem zwei schmerzliche 6:1- und 5:1-Klatschen einstecken.
Ausgangsposition: „Do Or Die“ lautet das Motto beider Mannschaften, auf welchen unendlich viel Druck lastet. Das Team, welches sich letztlich durchsetzen wird, darf sich über den Klassenerhalt freuen. Die Starbulls Rosenheim gehen durch ihr Heimrecht in der Best-of-Seven-Serie zumindest vom Papier her mit einem kleinen Heimvorteil in die anstehende Playdown-Runde.
Dresdner Eislöwen gleichen Serie aus / Entscheidung am Dienstag(DEL2) Die Dresdner Eislöwen haben das sechste Spiel im Playoff-Viertelfinale gegen den ESV Kaufbeuren mit 4:3 (0:0; 2:3; 2:0) gewonnen.
In der Serie steht das demnach 3:3. Vor 2600 Zuschauern in der ausverkauften SparkassenArena in Kaufbeuren sahen die Zuschauer ein temporeiches und intensives Spiel. In der vierten Minute verzeichnete Kaufbeuren die erste große Möglichkeit. Kurz darauf kam Dresdens Kapitän René Kramer zur ersten Gelegenheit. Beide Situationen konnten jeweils die Torhüter klären. Nach der Hälfte des ersten Drittels hatten die Allgäuer mehrfach die Chance in ihren Powerplay-Situationen, teilweise mit zwei Mann mehr auf dem Eis, die Führung zu erzielen. Dresden Schlussmann Kevin Nastiuk agierte jedoch stark zwischen den Pfosten und verhinderte die Führung der Hausherren.
Es waren gerade 13 Sekunden im Mitteldrittel gespielt, als die Sachsen durch den Treffer von Teemu Rinkinen in Führung gingen. Kaufbeuren kämpfte sich zurück: In der 27. Minute markierte Joona Karevaara den Ausgleich für die Joker. Die Antwort der Elbestädter folgte in der 32. Minute. Mirko Sacher brachte sein Team wieder in Führung - doch diese hielt nur bis zur 35. Minute. Denn ESVK-Spieler Karevaara sorgte erneut für den Ausgleich. Einmal in Torlaune erzielte Max Schmidle eine Minute später den Führungstreffer für die Gastgeber. Somit ging es mit dem 3:2-Zwischenstand in die letzte Pause.
Die Allgäuer kamen druckvoll aus der Kabine, aber an Eislöwen-Goalie Nastiuk war kein Vorbeikommen. In der 47. Minute geriet Kaufbeuren in Unterzahl. Die Sachsen nutzten ihr Powerplay gekonnt und Dresdens Kapitän René Kramer markierte mit seinem Tor den Ausgleich. Damit war die Partie wieder offen. Den Elbestädtern gab das Tor wieder mehr Schwung. In der 55. Minute markierte Rinkinen den 4:3-Endstand für die Blau-Weißen.
Eislöwen-Cheftrainer Bill Stewart: "Unser erstes Drittel war sehr gut, aber dann haben wir im Mittelabschnitt zwar mit Dynamik und Schnelligkeit agiert, aber das Momentum an Kaufbeuren verloren. Im letzten Drittel haben wir Charakter und ein super Unterzahlspiel gezeigt. Unser Goalie Kevin Nastiuk war wieder sehr gut aufgelegt. Dienstag ist ein neuer Tag. Unser Kader ist klein, aber die Jungs, die unser Trikot tragen, machen gerade einen super Job. Ich bin stolz auf das Team.“
Arturs Kruminsch: „Wir standen mit dem Rücken zu Wand, haben es am Ende gezogen. Jetzt kommen wir mit einem Erfolg und einer guten Serie nach Hause. Wir haben in den letzten Spielen einen Weg gefunden, wie man Kaufbeuren schlagen kann."
Alexander Höller: „Wir sind überglücklich, dass wir den Ausgleich geschafft haben. Wir haben uns selbst in eine schwierige Situation gebracht, aber die Mannschaft hat Charakter gezeigt. Jetzt fiebern wir auf das Spiel sieben am Dienstag hin. Wir sind absolut motiviert, gehen jetzt mit jeder Menge Selbstvertrauen in die entscheidende Partie vor heimischer Kulisse.“
Das entscheidende siebte Spiel der Serie bestreiten die Blau-Weißen am Dienstag, 28. März um 19.30 Uhr in der EnergieVerbund Arena.
Eislöwen kämpfen um Halbfinal-Einzug / Entscheidung im Spiel #7
Beim Serienstand von 3:3 im Playoff-Viertelfinale empfangen die Dresdner Eislöwen am Dienstag, 28. März um 19.30 Uhr den ESV Kaufbeuren zum entscheidenden Spiel #7 in der EnergieVerbund Arena. Der Sieger der Partie trifft bereits am Freitag im Halbfinale auf die Bietigheim Steelers.
Eislöwen-Cheftrainer Bill Stewart: „Unsere Mannschaft hat am Sonntag Charakter gezeigt. Jetzt freuen wir uns auf Spiel #7 vor heimischer Kulisse. Wir müssen dort weitermachen, wo wir in Kaufbeuren aufgehört haben. Leider ist unser Kader klein, aber wir können darauf zählen, dass die Jungs, die gerade unser Trikot tragen, alles geben.“
Kapitän René Kramer: „Im letzten Spiel war es Kampf, Kampf, Kampf um jeden Zentimeter. Beide Teams haben so gekämpft, wie ich es lange nicht mehr gesehen habe. Die Serie letztes Jahr gegen Bremerhaven war schon eng, aber in dieser Serie geht es noch knapper zu. Wichtig ist, dass wir uns auch nach Rückschlägen nicht hängen lassen, sondern weiter geackert haben. Spiel #7 ist Spiel #7. Da kann alles passieren. Es ist das intensivste Spiel der Serie. Wir sind bereit und werden alles geben. Jeder, der ein Kampfspiel sehen will, sollte in die EnergieVerbund Arena kommen.“
Spiel #7 gegen den ESV Kaufbeuren steigt am Dienstag, 28. März um 19.30 Uhr. Die Abendkasse öffnet um 17 Uhr; die Arenatüren um 18 Uhr. Die Partie wird geleitet von HSR Stefan Vogl. SpradeTV übertragt das Spiel wie gewohnt live.
EHC Freiburg: Teampräsentation live auf Sprade.TV – gratis!(DEL2) Am Dienstag fällt beim EHC Freiburg der letzte Vorhang der DEL2-Saison, ehe es an den kommenden beiden Wochenenden mit dem internationalen "Old Boys"-Turnier und dem Ferenc-Vozar-Nachwuchsturnier weitergeht.
Der Ablauf der Saisonausklangs am Dienstag ist wie folgt: Um 18.30 Uhr öffnen die Tore der Haupttribüne, um 19 Uhr verabschiedet sich die Mannschaft des EHC Freiburg auf dem Eis von ihren Fans in die Sommerpause und danach ist noch reichlich Zeit für Smalltalk, Autogramme und gemütliches Beisammensein.
Weil wegen des Termins unter der Woche einige Fans nicht extra anreisen können, hat sich unser Sprade.TV-Team etwas Besonderes einfallen lassen: Die Mannschaftspräsentation in der Franz-Siegel-Halle wird live im Internet übertragen.
Anders als die üblichen Übertragungen der DEL2-Spiele, die pro Match 5,50 Euro kosten, ist dieser Stream kostenlos. Er ist zu finden auf http://www.sprade.tv/?p=46
Die Übertragungen auf Sprade.TV werden seit dieser Saison auch vom EHC Freiburg angeboten und von einer engagierten, ehrenamtlich arbeitenden Truppe auf die Beine gestellt. Für den EHC Freiburg ist Sprade.TV ein Erfolgsmodell. Sowohl die Buchungszahlen als auch die vielen positiven Rückmeldungen zeigen, dass das Produkt attraktiv und die Komme
Mit Blick auf das Sprade-Angebot möchten wir Sie bitten, auf eigene Live-Übertragungen (z.B. auf Facebook) von der Mannschaftspräsentation zu verzichten. Im Anschluss daran stehen Ihnen aber unsere Spieler und Trainer Leos Sulak – der seinen Vertrag bei EHC Freiburg gerade verlängert hat – für Interviews, O-Töne und Hintergrundgespräche zur Verfügung.
Entscheidung auf Dienstag vertagt - In einem wahren Krimi erzwingt Dresden siebtes Spiel bei 3:4 Niederlage des ESV Kaufbeuren(DEL2) Am heutigen Sonntag standen sich der ESV Kaufbeuren und die Dresdner Eislöwen zu Spiel 6 des Viertelfinals gegenüber. In einem wahren Krimi gewannen die Gäste vor ausverkauftem Haus mit 4:3 und erzwangen damit das alles entscheidende Spiel 7 am Dienstag in Dresden.
Vor voller Hütte starteten die Hausherren einmal mehr wie die Feuerwehr, doch ließen sie die Präzision im Abschluss vermissen. So spielte man sich immer wieder gut in Szene, scheiterte aber an Kevin Nastiuk. Auf der Gegenseite hielt Stefan Vajs seinen Kasten sauber. Da beide Teams auch ihre Überzahlspiele nicht nutzten, ging es torlos in die erste Pause.
Im zweiten Abschnitt sollte es schnell gehen. Im ersten Angriff landete der Puck bei Teemu Rinkinen, der über die Schultern von Vajs den Bann brach und nach nur 13 Sekunden zum 0:1 traf. Daraufhin hatten die Sachsen das Momentum und verpassten es in Überzahl zu erhöhen, als sich Vajs im letzten Moment mit dem Rücken auf den Puck warf. Nach dieser Unterzahl stabilisierten sich die Hausherren und Joona Karevaara bot ein Kabinettstückchen. Er umspielte Nastiuk und legte den Puck zum 1:1 hinter die Linie. Die Eislöwen fanden aber auch wieder eine Antwort und gingen in der 32. Minute erneut in Führung. Sacher zog verdeckt von der Blauen mit einem Handgelenkschuss ab und traf zum 2:1. Die Rot-Gelben sollten auch hier wieder eine Antwort finden. In Überzahl war es erneut Karevaara, der für seine Farben traf. Mit einem Schlagschuss überwand er Nastiuk zum 2:2. Das Stadion wurde kurz darauf zu einem Tollhaus. Max Schmidle konnte sich vor Nastiuk spielen, verzögerte und schob mit der Rückhand zur viel umjubelten Führung ein. In der Folge sollte kein Tor mehr fallen, so dass es mit diesem 3:2 ins letzte Drittel ging.
Kaufbeuren verpasste es in Überzahl, die Führung auszubauen. Dies bot Dresden die Chance auf den Ausgleich. In der 48. Minute fiel ein Abpraller direkt auf Rene Kramers Schläger, der sich die Möglichkeit nicht entgehen ließ. Das Spiel war auf des Messers Schneide und trotz guter Chancen des ESV machten die Eislöwen das Tor. Nach einem Konter legte Dresden die Scheibe mit einem satten Pass vors Tor, in welches Rinkinen die Scheibe ableckte. Die Hausherren versuchten nochmals alles und rannten an, doch entweder rettete Nastiuk und das Gestänge in höchster Not oder die Jungs von Andi Brockmann verpassten das Tor nur knapp. So nutzte auch eine Herausnahme von Stefan Vajs nichts mehr. Somit kommt es am kommenden Dienstag um 19.30 Uhr zum finalen Showdown in Dresden.
Auf der anschließenden Pressekonferenz sprach Bill Stewart von einem guten ersten Drittel, da man mit einem 0:0 herauskam. Im zweiten Drittel habe man mit Schnelligkeit gespielt und das Momentum an Kaufbeuren gegeben, aber sein Team habe Charakter gezeigt und einen sehr guten Nastiuk gehabt.
Andreas Brockmann sprach von einem sehr guten Gegner, jedes Spiel sei sehr eng. Man habe die Chancen gehabt, aber das seien eben PlayOffs. „Die Jungs haben alles probiert, ich kann ihnen absolut keinen Vorwurf machen", so Brockmann. „Siebtes Spiel, Chancen sind 50:50. Wir müssen positiv rausgehen und die Spieler dürfen jetzt nicht enttäuscht sein", so der Trainer weiter. Zum Abschluss zitierte er Stewart: „Wir atmen noch!"
Zweiter Sieg im Finalkrimi für die EV Lindau Islanders(OLS) Jetzt sind die EV Lindau Islanders ganz nah dran an ihrem zweiten bayrischen Meistertitel. Mit dem 2:0 (0:0, 0:0, 2:0)- Sieg gegen den EHC Waldkraiburg holten die Lindauer vor 1174 Zuschauern den zweiten von drei zum Titel notwendigen Erfolgen.
Es war ein wahrer Krimi, den die Zuschauer in der fast ausverkauften Eissportarena Lindau geboten bekamen. 60 Minuten lang bearbeiteten sich die beiden Finalisten hart aber fair, erspielten sich eine Fülle von Torchancen, scheiterten aber lange Zeit an den besten Akteuren in diesem Spiel, den Torhütern Korbinian Sertl und Björn Linda.
Diese beiden sorgten nahezu im Alleingang dafür, dass die spannende Partie bis sechseinhalb Minuten vor dem Ende torlos blieb. Den Bann brach dann ein laserartiger Direktschuss von Zdenek Cech, der bei einem schnellen Lindauer Gegenzug den klugen Querpass von Simon Klingler direkt nahm und ins Tor donnerte.
Die ohnehin an diesem frühlingshaften Tag besondere Atmosphäre in der Eissportarena am Bodensee erreichte zu diesem Zeitpunkt ihren Höhepunkt. Eingestimmt wurden die Zuschauer mit der Bayernhymne und den Kleinschülern des EVL, die vor Wochenfrist Landesliga- Meister wurden. Dazu knüpften die Gastgeber gleich an ihre Leistung vom ersten Spiel an und hatten durch Zdenek Cech gleich nach 32 Sekunden die erste Möglichkeit, die Linda vereitelte. Dem folgte ein vom EVL überlegen geführtes Drittel gegen defensiv eingestellte Gäste, die versuchten, die Räume für die Lindauer möglichst eng zu halten und selbst Konter anzusetzen. Diese fanden aber Antworten, da sie mehr Zug zum Tor entwickelten. So wie Jiri Mikesz, der nach 14 Minuten nur die Schulter von Linda traf.
Danach wurde aber der EHC gefährlicher. Bei einer angezeigten Strafe gegen den EVL verzog Fabian Zick knapp. Derselbe Spieler war es auch, der nach dem von den Islanders gut abgewehrten Unterzahlspiel, Sekunden vor der Pause an Sertl scheiterte.
Diesen Schwung nahmen die Löwen mit ins zweite Drittel, in dem sich das Blatt wendete. „Wir waren da ein wenig planlos und lustlos“, bewertete Trainer Dustin Whitecotton den Auftritt seiner Mannschaft in diesem Abschnitt, in dem Waldkraiburg aggressiver wirkte und läuferisch Vorteile hatte. Gleich zweimal mussten die Lindauer alle Kräfte aufbieten, um in Unterzahl ohne Gegentor zu bleiben. Mehrfach war Sertl zur Stelle, auch der Pfosten half den Islanders gerade in einer Phase zwischen der 26. und 34. Minute, in der das 0:1 möglich war.
Aber auch dieses Drittel war ein Spiegelbild des ersten. In den letzten fünf Minuten des Abschnittes kämpften sich die Gastgeber zurück ins Spiel und hatten selbst noch die große Chance zur Führung, als Jiri Mikesz ganz knapp an der langen Ecke vorbeizielte (35.). „Unsere dritte und vierte Reihe haben uns dann einiges an Energie zurückgebracht“, wies Whitecotton auf die harte Arbeit seines gesamten Teams hin, das sich mehr und mehr die Spielanteile vom EHC zurückholte.
Das große Signal zur Wende gab es dann in Unterzahl. 46 Minuten waren gespielt, als Jeff Smith einen Konter startete. Der EVL-Torjäger wurde zwar von Andreas Paderhuber entscheidend gestört, konnte aber die Scheibe im gegnerischen Drittel behaupten, wertvolle Sekunden von der Uhr nehmen und wurde anschließend sogar selbst noch gefoult, so dass die Inselstädter bald darauf ihrerseits in Überzahl antreten konnten.
Hier verhinderte Linda mit einem sensationellen Reflex gegen Michal Mlynek und anschließend noch gegen Petr Heider die Führung. Aber nur wenig später musste auch Sertl alles zeigen, um gegen Nico Vogl zu bestehen (49.). Die Partie wurde immer intensiver und spannender und sah auch den EVL im Pech, als Smith nach 53 Minuten nur den Pfosten traf, ehe Cech dann die Lindauer mit dem 1:0 erlöste.
Waldkraiburg schaltete nach dem Rückstand sofort auf Angriffsmodus um und erhöhte den Druck. Vogl und Thomas Vrba (Pfostenschuss) hatten sofort den Ausgleich auf dem Schläger, zu viel mehr kamen die Löwen aber nicht, weil die Lindauer sich mit allem was sie hatten wehrten und einen Schuss nach dem anderen blockten. Dies war umso notwendiger, als der EVL die letzten beiden Minuten auch noch in Unterzahl spielen musste.
Ohne Torwart und mit sechs gegen vier Feldspieler belagerten die Gäste nun das Lindauer Tor, leisteten sich dann aber einen kapitalen und spektakulären Fehler. Jakub Marek wollte einen Rückpass spielen, allerdings war kein Abnehmer dafür da, so dass die Scheibe über die ganze Eisfläche rutschte und zum 2:0 im leeren EHC- Tor landete. 17 Sekunden vor Schluss war durch dieses 50 Meter Eigentor die Entscheidung gefallen. Den Treffer bekam Sebastian Koberger zugeschrieben, der den Puck vor Mareks Pech geblockt hatte.
Ein besonderer dramaturgischer Höhepunkt, der die Zuschauer endgültig begeisterte und den Lindauern nun den Vorteil in dieser Finalserie gibt. Drei Gelegenheiten bieten sich den Islanders, um Sieg Nummer Drei zu erreichen. Die nächste am Freitag auswärts in Waldkraiburg. Das vierte Spiel würde dann am Sonntag wieder im Eichwald stattfinden.
(OLS) Mit dem Rücken zur Wand stehen ab sofort die Mannen von EHC-Waldkraiburg-Coach Rainer Zerwesz im Bayerischen-Eishockey-Playoff-Finale. Denn am Sonntag kassierten die Löwen beim EV Lindau auch im zweiten Spiel der „Best-of-5“-Serie eine Niederlage. Eine enge Partie endete mit 2:0, Zdeneck Cech traf dabei in der 54.Minute zur Führung, den Endstand besorgte Sebastian Koberger mit einem Empty-Net-Goal.
Nach der 1:5-Packung am Freitag in der Raiffeisen Arena, bei der den Lindauern alles gelang und die Löwen gleichzeitig einen Tag zum Vergessen erwischten, machten sich die Industriestädter mit großen Ambitionen auf den Weg zum Bodensee. Allerdings fehlten mit Michael Trox und Lukas Wagner kurzfristig zwei Angreifer, was die ganze Angelegenheit natürlich nicht gerade einfacher machte.
Bjön Linda und Korbinian Sertl auf Seiten der Gastgeber standen im Tor, doch hatte in den ersten 15 Minuten eigentlich nur Linda zu tun. Die Anfangsviertelstunde nämlich dominierten klar die Gastgeber, egal ob in den beiden Überzahlsituationen oder bei numerischen und personellen Gleichstand- Dustin Whitecottons Mannschaft drückte und drängte auf die Führung. Fabian Zick verzeichnete in der 16.Minute nach einem Konter die erste gute Chance für die Löwen, doch fiel genauso wenig ein Tor wie im folgenden ersten Powerplay des EHC.
Im zweiten Drittel sahen die 1147 Zuschauer die Löwen dann besser ins Spiel finden. Doch auch ihr zweites Powerplay ließen die Industriestädter torlos verstreichen. In der 29.Minute vergaben Zick und Nico Vogl dann eine schöne Kombination gegen Sertl und auch die beiden Versuche von der blauen Linie von Andreas Paderhuber eine Minute später brachten nicht den erwünschten Erfolg.
Das Schlussdrittel begannen die Löwen in Überzahl, doch nach wie vor stemmte sich Sertl im Tor der Gastgeber gegen den Rückstand und auch blieben die Waldkraiburger vor dessen Tor insgesamt zu harm- und glücklos. Nach einem kapitalen Fehlpass der EHC-Defensive machte sich Jeffrey Smith alleine auf in Richtung Löwen-Tor, doch Paderhuber konnte gerade noch eingreifen und ihn abdrängen. Lindau wurde nun wieder stärker und drängte verstärkt auf die inzwischen fällige Führung. Linda verhinderte abermals das 1:0 durch Smith mit einer Spagat-Abwehr in der 53.Minute, doch eine Minute später war er beim satten, flachen Schlagschuss von Zdenek Cech machtlos (53:38). Nico Vogl hatte vier Minuten später aus dem Slot zwar den Ausgleich auf dem Schläger, doch blieb Sertl der Sieger, zwei Minuten vor dem Ende rettet Lindau beim Schuss von Tomas Vrba der Pfosten. Rainer Zerwesz nahm seine Auszeit und holte 132 Sekunden vor dem Ende Keeper Linda vom Eis und ersetzte ihn durch einen weiteren Angreifer. Das Risiko sollte aber nicht belohnt werden, denn 18 Sekunden vor dem Ende traf Sebastian Koberger ins verwaiste Löwen-Tor.
(OLN) Bis zum Schluss gekämpft und am Ende doch verloren - so lautete das Fazit nach der Auswärtspartie des Herner EV am Freitagabend in Hannover. Der 4:2-Heimsieg der Indians stand erst in der letzten Spielminute fest. Zweimal konnten die Gysenberger in einer umkämpften aber insgesamt fairen Partie herankommen, der Schuss von Branislav Pohanka ins leere Herner Tor 36 Sekunden vor der Schlusssirene machte aber alle Hoffnungen der Grün-Weiß-Roten auf ein Weiterkommen in den Playoffs zunichte.
Entsprechend der Voraussetzungen, dass nur ein Sieg zählte versuchte der HEV trotz der Ausfälle von Aaron McLeod, Damian Schneider und Artem Klein im Angriff das Spiel in die Hand zu nehmen. Die ersten Chancen durch Brad Snetsinger und Lorenzo Maas waren auch da, aber den ersten Treffer nach einer unübersichtlichen Situation vor dem Gehäuse von Michel Weidekamp erzielten die Gastgeber in der 10. Spielminute in Überzahl. Zwei Minuten später konnte Michel Ackers bei einem aussichtsreichen Angriff nur mit einem Ellbogencheck gebremst werden. Im folgenden Powerplay gab es gute Möglichkeiten für den HEV, aber keinen Treffer. Die Indians machten es in diesem eher ausgeglichenen ersten Abschnitt besser und konnten in der 18. Minute sogar auf 2:0 erhöhen.
Der HEV gab sich aber noch nicht geschlagen und hatte in Abschnitt zwei durch Thomas Richter und Michel Ackers die nächsten guten Möglichkeiten. Der Herner Anschlusstreffer konnte dann in der 29. Minute von den zahlreich mitgereisten Gysenberger Fans bejubelt werden. Bei doppelter Überzahl war Kapitän Stephan Kreuzmann der Schütze zum 2:1. Die große Chance zum Ausgleich hatte hatte Dominik Luft in der 38. Minute, als er nach einem Zuspiel von Brad Snetsinger frei vor Indians Keeper Mirko Pantkowski stand, der erneut sicher haltende Keeper der Gastgeber sich aber nicht überwinden ließ.
Auch im letzten Drittel zeigte der HEV keinerlei Resignation, trotz des frühen Treffers der Indians in der 43. Minute. Und so boten sich den Gysenbergern weitere gute Möglichkeiten wieder heranzukommen. Die letzten fünf Spielminuten verliefen dann noch sehr spannend und ereignisreich. Zuerst konnte Michel Weidekamp einen nicht unbedingt zwingenden Penalty von Nicolas Turnwald entschärfen und dann schloss Jan-Niklas Pietsch in der 57. Minute wenige Stunden vor seinem 26. Geburtstag eine gute Kombination zum erneuten Anschlusstreffer. Das war der Beginn einer Herner Schlussoffensive, die allerdings leider nicht vom Erfolg gekrönt wurde. Auch die Herausnahme des Torhüters zugunsten eines sechsten Feldspielers führte ebenso wenig zum Ausgleich wie eine Auszeit. Der Schuss ins leere Tor besiegelte das Schicksal des Herner EV endgültig.
HC Maustadt: Benefiz-Turnier - zum Schluß doch noch einen Pokal(BBZL) Am Ende der Saison gab’s dann doch noch einen Pokal für die SG HC Maustadt/ECDC 1b. Bei einem Benefizturnier in Lustenau holte sich der Memminger Eishockey-Bezirksligist den Turniersieg und durfte den Cup mit nach Hause nehmen.
Dabei war’s gar nicht so einfach, zum Ende der Saison eine schlagkräftige Mannschaft aufzubieten. Aber Spielertrainer Ingo Nieder ist es gelungen, die richtige „Mischung“ zu organisieren. Ein „Mixed-Team“ aus Memminger Akteuren, die zwar für unterschiedliche Vereine auflaufen, haben die grün-gelben Farben vertreten. Da waren beispielsweise Helge Pyka, der 49-Jährig sein x-stes Come-Back gab oder die erst 15 Jahre alte Saskia Serbest, die den Kasten sauber hielt. Und dann noch zum besten Goalie des Turniers gewählt wurde.
Mit gemischen Gefühlen ging der HCM/ECDC 1b die Aufgabe an, immerhin stand in den Reihen der Gegner auch der ein oder andere (Ex-)Profi. Das Niveau war entsprechend hoch, die „Angelegenheit“ wurde ernsthafter als zunächst geplant.
Der Spaß war trotzdem groß und das zeigte sich auch auf dem Eis und die Jungs und Mädels holten sich den Pokal. Zunächst gings im Modus „Jeder gegen Jeden“ innerhalb der sechs teilnehmenden Teams. Nur einmal, beim 1:1 gegen die Skorpions Lustenau, mußte ein Punktverlust hingenommen werden. Ansonsten gab’s ausnahmslos Siege gegen United Kings (1:0), SC 2000 (4:0), Torpedo Feldkirch (6:1) und dem späteren Finalgegner Kunsteisbahn Dornbirn (1:0) und nur zwei Gegentreffer. Auch das Endspiel beherrschte der HCM und holte sich mit einem sicheren 3:1 über Dornbirn den Cup.
Timo Schirrmacher wurde Torschützenkönig und Dennis Schirrmacher Scorerkönig! Und für den HCM war es der erste internationale Titel der Vereinsgeschichte.
(LLBW) Eben nur ganz nah dran waren die Black Eagles der TSG Reutlingen an einem Sensationssieg gegen den Tabellenführer Bisons Pforzheim. Mit 2:3 mussten sich die Black Eagles den Goldstädter nur knapp geschlagen geben. Wie bereits im Hinspiel verkauften sich die Black Eagles weitaus besser, als ihr siebter Tabellenplatz dies vermuten lassen würde. Aufgrund von drei gesperrten Spielern, zogen die Black Eagles alle Register, um eine schlagkräftige Truppe für den Saisonabschluss am vergangenen Sonntag zusammen zu bekommen. So erklärte sich der ehemalige TSG Star-Stürmer und jetziger Hallenbetreiber Tilo Fritz bereit nochmals mit aufzulaufen. Zusammen mit Matthew Lewis, Matthias Salzer, Philipp Seidemann und dem „Youngster“ Marc Welsch bildete er die erste Reutlinger Reihe, die es auf über 200 Jahre Lebensalter brachte und damit doch deutlich über dem Ligaschnitt lag. Was aber in der Reihe steckte, erfuhren die Bisons bereits in der 14. Minute. So konnte der Pforzheimer Verteidiger dem schnellen Antritt von Tilo Fritz über dierechte Außenseite nicht folgen, sodass Tilo Fritz mit einem Schuss auf das kurze Eck auch den überraschten Pforzheimer Torhüter zum eins zu null überwinden konnte. Die Gäste hatten sich diesen Start sicherlich anders vorgestellt, da sie für die Meisterschaft die Partie gegen die Black Eagles zwingend gewinnen mussten. Wie bereits im Hinspiel, hatten die Bisons sicherlich auch das Chancenübergewicht, konnten aber nichts zählbares verbuchen. So war das 1:0 für die Black Eagles völlig entgegen dem Spielverlauf. Auch im Mittelabschnitt drückten die Bisons auf das Reutlinger Gehäuse, mussten auf der eigenen Seite aber selbst immer mehr brenzlige Situationen bereinigen. Die wenigen Chancen reichten den Black Eagles aber aus, um im dritten Nachschuss durch Philipp Klaas das sensationelle 2:0 in der 34. Minute zu erzielen. Alles sah nach einer Sensation aus, wäre da nicht der Schlussabschnitt gewesen. Mit drei Angriffsreihen und einem läuferisch starken Angriffsspiel waren die Gäste hinten raus schlichtweg schneller. Die Black Eagles mussten in zwei schwachen Minuten in der 49. und 50. Minute zunächst den Anschluss durch Sergej Wittmann und nur kurze Zeit später den Ausgleich durch Falk Dornbach hinnehmen. Mehr als glücklich kamen die Bisons nur vier Minuten später ebenfalls durch Dornbach im Nachschuss zum 2:3. Kräftemäßig konnte die Black Eagles trotz aller Bemühungen den Ausgleich nicht mehr herstellen. Mit einem Schuss gegen das Lattenkreuz war Frederik Kohler nach einer Einzelaktion zwar ganz nah am Ausgleich dran, es blieb aber beim Sieg des Tabellenführers. Ob den Goldstädter das knappe 2:3 zum Gewinn der Meisterschaft reichen wird, wird sich am nächsten Samstag zeigen. Dort kommt es zum letzten Saisonspiel der Black Eagles beim Tabellenzweiten MadDogs Mannheim. Bei einer Niederlage der MadDogs könnten die Bisons Pforzheim ihre Ausstiegsabsichten verwirklichen.
Ratinger Ice Aliens: Aliens-Comeback!(RLW) Es bleibt dabei, für schwache Nerven ist das Finale der Ice Aliens´97 gegen die Hammer Eisbären definitiv nichts. In Hamm setzten die Ratinger freitagabends zunächst nach 1:05 Minuten das erste „Ausrufezeichen“ durch ein sehenswertes Tor von Matthias „Pitt“ Potthoff zum 0:1.
Die Eisbären glichen in der fünften Minute aus und gingen während einer Unterzahl in der 13. Minute mit 2:1 in Führung. Eigentlich genau zum psychologisch richtigen Zeitpunkt, nämlich 20 Sekunden vor der Pause, egalisierten die Aliens durch Pascal Behlaus Abschluss zum 2:2. Danach war trotzdem ein „dicker Wurm“ im Ratinger Spiel!
Im Verlauf einer doppelten Unterzahl – unter anderem aufgrund eines ziemlich ärgerlichen Wechselfehlers der Aliens – zu Anfang des Mitteldrittels kassierte die Jacobs-Truppe fast schon unvermeidlich das 3:2 und ließ zudem in der 26. Minute Hamms Stürmer Michel Maaßen mit richtig viel Anlauf relativ unbedrängt vor das Tor von Goalie Christoph Oster stürmen, welcher das 4:2 dann auch nicht mehr verhindern konnte. Ratingen kam zwar in der 35. Minute aufgrund eines Tors von Marvin Moch nochmal auf 4:3 heran, vergaß dann aber irgendwie, Eishockey zu spielen. Die Folge war eine schmerzhafte Niederlage der Außerirdischen mit fünf Toren Unterschied. Lippe-Hockey Hamm siegte auf eigenem Eis vor mehr als 1.300 Zuschauern umjubelt mit 8:3 (2:2; 3:1; 3:0) und konnte in der Finalserie den zweiten von drei erforderlichen „Big Points“ einfahren.
Sonntagabend stand dann das vierte Playoff-Finale und gleichzeitig das definitiv letzte Heimspiel der Ice Aliens in der Saison 2016/2017 am Sandbach an – gegen einen Gegner, der aus der Freitagspartie mit ordentlich „Rückenwind“ auflief! Bei schönstem Wetter fanden trotzdem über 1.100 Eishockeyfans den Weg in die Ratinger Eissporthalle – und zumindest die heimischen Fans sollten ihr Kommen nicht bereuen. Offenbar braucht das Team um Mannschaftskapitän Dennis Fischbuch den Nervenkitzel oder das Gefühl, mit dem Rücken an der Wand zustehen, denn die Mannschaft wehrte den „Matchball“ des Gegners mit Bravour ab.
In sechzig Minuten rangen die Ice Aliens ihren Gegner verdient mit 4:1 (0:0; 2:0; 2:1) nieder.
Nach einem ausgeglichen, ersten Drittel trennten sich die Kontrahenten trotz diverser Chancen ohne ein Tor. Während des Mittelabschnitts schlug dann Benjamin Hanke, im Zusammenspiel mit dem Brazda-Zwillingssturm, in der 23. Minute zum 1:0 zu. Vier Minuten später vollendete Štěpán Kuchynka eine Traumkombination der ersten Aliens-Reihe völlig freistehend zum 2:0 für die Hausherren.
Im letzten Drittel lief Benjamin Hanke in bester Manier eines Slalomläufers durch die Hammer Verteidigung und versenkte die schwarze Scheibe, vorbei am guten Hammer Keeper Sebastian May, in der 47. Minute zum 3:0 im Tornetz. Während einer doppelten Überzahl ließ sich in der 50. Minute Routinier Milan Vanek nicht zweimal bitten und schloss ein schnelles Querpassspiel vor dem Hammer Tor zum 4:0 für Ratingen ab. Den 4:1-Ehrentreffer für die Eisbären erzielte Lari Mäkijärvi in der 52. Minute, als zwei Ratinger auf der Strafbank brummten.
Dies sollte aber das letzte Mal sein, dass der Puck die Torlinie überqueren konnte, obwohl Hamm zeitweise seinen Keeper vom Eis nahm, um den Druck auf einen der besten Akteure der Ratinger, Goalie Christoph Oster, weiter zu erhöhen. Aber weder die Hammer „Übermacht“ noch die Ratinger Verteidigungsschläge in Richtung des leeren Eisbären-Tors führten zu einem weiteren Erfolg.
Erfolgreich übten sich die Akteure kurz vor Spielende hauptsächlich in verbalen Auseinandersetzungen oder kleineren Boxeinlagen, was die Strafbänke beider Seiten mit „Leben“ füllte.
Damit haben die Ice Aliens erneut „Nehmerqualitäten“ gezeigt, nach Spielen auf 2:2-Unentschieden ausgeglichen und die endgültige Meisterschaftsentscheidung in der Regionalliga West auf den kommenden Freitag in der Hammer HeliNet-Arena vertagt!
Begleitet wird das Aliens-Team erneut durch einen Bus mit Fans, die hoffentlich wieder zahlreich für die entsprechende „moralische Unterstützung“ sorgen.
Anmeldungen zur Fanfahrt können ab sofort im Sportshop Lerschmacher / Eissporthalle sowie über die offizielle SUPCOM Facebook-Seite unter: www.facebook.com/supcomratingen erfolgen.
Schnell sein lohnt sich! Wer sich bis Dienstag, den 28.03.2017 anmeldet, erhält die Fanbusfahrt für NUR 5 Euro – bei späterer Anmeldung kostet die Fahrt 10 Euro (jeweils pro Person/ohne Eintrittskarte).
FINALE-FANFAHRT zum Meisterschaft-Entscheidungsspiel bei den Hammer Eisbären
Zum definitiv letzten Final- und Auswärtsspiel der Saison 2016/2017 organisiert der Aliens-Fanclub SUPCOM in Zusammenarbeit mit den Ratinger Ice Aliens nochmal eine FANFAHRT.
- Treffpunkt ist um 16:45 Uhr an der Eissporthalle Ratingen, Am Sandbach!
- Abfahrt ist spätestens um 17:00 Uhr!
Die Busfahrt wird zum absoluten Knallerpreis von NUR 5 EURO angeboten – sofern die Anmeldung bis Dienstag, den 28.03.2017 erfolgt - spätere Fanbus-Anmeldungen werden zu einem Preis von 10 Euro entgegengenommen (jeweils pro Person, ohne Eintrittskarte).
Personen unter 18 Jahren benötigen eine schriftliche Einverständniserklärung eines Erziehungs-berechtigten, um an der Auswärtsfahrt teilnehmen zu können – bitte zum Treffpunkt mitbringen.
Die Supcom versorgt euch während der Fahrt auch gerne zum Selbstkostenpreis mit Speisen und Getränken.
Anmeldungen können im Sportshop Lerschmacher / Eissporthalle sowie über die offizielle SUPCOM Facebook-Seite unter: www.facebook.com/supcomratingen/ erfolgen.
Aufgrund der kurzen Planungszeit wird um eine schnelle Anmeldung gebeten, damit frühzeitig abgesehen werden kann, wie viele Busplätze benötigt werden…es soll schließlich niemand zu Hause bleiben müssen.
(LLW) In diesem Spiel ging es bzgl. der Platzierung in der Tabelle um nichts. Solingen ist Erster und Troisdorf ist Zweiter und kann von dem Dritten Wiehl nicht mehr eingeholt werden.
Dennoch wollte sich das Team mit vielen Toren von den Fans beim letzten Heimspiel verabschieden.
Im ersten Drittel konnten die Fans drei Tore von Troisdorf bejubeln und der Troisdorfer Keeper Lukas Haack hielt seinen Kasten sauber.
Die drei Tore erzielten Dominik Patt, Lucas Kürten und Patrick Stellmascyk.
Das zweite Drittel bleib jedoch zum Leidwesen der Troisdorfer Fans torlos, bzw. nur die Neusser konnten einmal jubeln.
Nach dem sich das Team in der letzten Drittelpause daran erinnert hat, den Fans zum Abschluss viele Tore zu bieten, machte man nun doch etwas mehr Dampf und setzte Neuss permanent unter Druck.
In der 46. Spielminute sorgten Lucas Hubert und Lucas Kürten für einen Doppelschlag zum Zwischenstand von 5:1.
In der 49. Spielminute gab es wieder einen Doppelschlag der wieder von Lucas Hubert gestartet wurde und Mario Wonde dann zum 7:1 nachlegte.
Den letzten Treffer vor heimischen Publikum in der Saison 2016/2017 erzielte Daniel Fegus auf Zuspiel von Lucas Kürten.
Statement des Trainers André Koslowski: "Dafür, dass man gerade die letzte Niederlage gegen Wiehl mit der verpassten Meisterschaft noch in den Knochen hat, war das Spiel mit acht Toren für die Fans ganz o.k."
Nächsten Samstag findet in Bergisch Gladbach das letzte Meisterschaftsspiel statt und es geht in die wohl verdiente Sommerpause.
ELV Niesky: Niederlage für den Titelverteidiger
(RLO) Am Sonnabend Nachmittag waren die Cracks des ESC Berlin 2007 zu Gast bei den Tornados. Ca. 150 Zuschauer waren trotz herrlichstem Frühlingswetter in die Eisarena Weißwasser kommen, um das vorletzte Heimspiel der Saison zu sehen. Die bisherigen Spiele gegen die Berliner gewannen die Nieskyer souverän mit 9:1 und 9:2. Eigentlich sollte das auch an diesem Wochenende wieder so sein. Doch es kam ganz anders.
Bereits 13 Sekunden nach dem Anpfiff gingen die Berliner in Führung. Nur vier Minuten später versenkten sie erneut den Puck im Kasten von Tornado-Goalie Ronny Greb. Die Nieskyer Verteidigung sah tatenlos zu. Erst in der 10. Minute gelang Philipp Rädecker nach Vorlage von Marcel Leyva und Ronny Greb endlich der Anschlusstreffer. 5 Minuten später glich Mojmir Musil nach Zuspiel von Sebastian Greulich und Andreas Brill endlich aus. Die Nieskyer fanden aber einfach nicht so richtig in ihr Spiel. In der 16. Minute gingen die Gäste erneut in Führung.
Das zweite Drittel war etwas ausgeglichener. Es gab mehr Aktionen und Torchancen für die Nieskyer. Doch auch die Berliner hielten mit, obwohl sie nur mit zwei Reihen angereist waren. In der 22. Minute konnte Andreas Brill nach Vorarbeit von Stephan Kuhlee und Marcel Leyva wieder ausgleichen. Doch die Gäste legten in der 26. Minute nach. In der 31. Minute sorgte Chris Neumann nach Zuspiel von Mojmir Musil und Jörg Pohling erneut für den Ausgleich. In der letzten Minute des Mitteldrittels gingen die Cracks aus der Hauptstadt wieder in Führung.
In der letzten Drittelpause folgte dann der ersehnte Torhüterwechsel beim ELV. Von nun an stand Robert Handrick im Kasten der Tornados. In der 49. Minute folgte Tor Nummer 6 für die Gäste. Die Nieskyer kämpften und wollten ihrer Favoritenrolle doch noch gerecht werden. In der 58. Minute verkürzte Jörg Pohling nach Vorlage von Mojmir Musil und Stephan Kuhlee zum 5:6. Eine Minute später sorgte Stephan Kuhlee nach Vorarbeit von Sebastian Greulich für den Ausgleich. Nun muss das Penaltyschießen das Spiel entscheiden. Die Berliner vergaben nur eine von drei Torchancen, die Nieskyer zwei von drei. Der einzige Torschütze für Niesky war Mojmir Musil. Jörg Pohling und Stephan Kuhlee trafen nicht.
Am Ende stand es somit 6:7 n.P. (2:3; 2:2; 2:1; 0:1). Dies war die zweite bittere Niederlage der Tornados in dieser Saison, in der wie beim ersten Heimspiel am 15.10.2016 das Penaltyschießen die endgültige Entscheidung brachte.
(LLB) Mit 6:4 (1:3/4:0/1:1) gewann Titelverteidiger ECC Preussen Berlin 1c das erste Finalspiel um die Landesligameisterschaft gegen den ERSC Berliner Bären und profitierte dabei vor allem von einem sehr guten zweiten Drittel.
Mit einem kurzen Gedenken an den Donnerstag verstorbenen Manuel "Knobi" Knobloch startete das erste Finalspiel der Landesliga. Die Liga ist eben wirklich eine kleine Eishockeyfamilie.
Dann ging es auf dem Eis ab. Beide Teams wollten ein gutes Ergebnis mit in die zweite Partie kommenden Samstag nehmen und legten entsprechend los. Die geschätzt über 300 Zuschauer sahen ein abwechslungsreiches und insgesamt faires Spiel. Viel Abtasten war nicht und auch wenn beide Teams leicht angespannt wirkten, gab es gleich Torchancen auf beiden Seiten. Die erste nutzten der ECC nach drei Minuten, Marcel Heinze brachte den Titelverteidiger in Führung. Der ECC nun mit kleinen Vorteilen, aber ein weiterer Treffer wollte im 1. Drittel nicht gelingen. Glück hatte ERSC-Goalie Martin Hummel in der 12. Minute, Marco Rentzsch traf nur den Pfosten. Zwei Minuten später klingelte es im Kasten von ECC-Torhüter Ilja Dvorkins. Harald Kott bekam den Puck mustergültig vorgelegt und erzielte den Ausgleich. Die Schlussphase ging dann an die Bären. Harald Kott nach einem Konter (18.) und Benjamin Teichert per Nachschuss 28 Sekunden vor der Pause brachten die Bären in Führung.
Das 2. Drittel ging glatt ab den ECC. Zunächst testete Mark Scheuerlein das Torgestänge auf der anderen Seite, dann schlugen seien Kollegen zu. Pascal Heinze (25.) und Steve Roubicek (26.) sorgten in Überzahl für den Ausgleich, erneut Steve Roubicek (32.) und wieder in Überzahl Kevin Hoffer (40.) brachten den ECC nach dem 2. Drittel in Führung. Und es kam noch schlimmer für die Bären, denn mit Maksim Cepik fiel ein wichtiger Spieler aus. Er verletzte sich ohne Fremdeinwirkung.
Im 2. Drittel traf er noch die Latte, nach 73 Sekunden des Schlussabschnitts machte es Mark Scheuerlein besser und erhöhte auf 6:3. Nun sind drei Tore im Eishockey wahrlich nicht viel, vor allem in den unteren Ligen kippen solche Spiele öfter. Also kämpften die Bären weiter. Lohn war das 6:4 durch Jan Schertz nach 43 Minuten. Beide Teams hatten noch weitere gute Torchancen, aber ein weiterer Treffer sollte nicht fallen.
Die Charlottenburger gehen also mit zwei Toren Vorsprung in das 2. Finalspiel am 01. April um 19:30 Uhr in der Eissporthalle PO 9. Zuvor geht es ab 15:30 Uhr beim Spiel zwischen der 1b vom ESC 07 Berlin und der 1c von FASS Berlin um den 3. Platz der Landesligasaison 2016/17.
(Norbert Stramm)
| www.icehockeypage.de | www.eishockey.news | Informationen zum Thema | ||
|
- Kaderlisten - Ergebnisse und Tabellen - IHP facebook |













