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September 26
                         
Weltfriedentag
             
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Stürmer Maximilian Herz kehrt nach einer Saison in der Verbandsliga beim REV Bremerhaven zu den Weserstars zurück. Der 26-Jährige konnte in 14 Spielen beachtliche 23 Tore und 23 Assists erzielen. Aus dem Nachwuchs des REV kommt zudem der junge ukrainische Stürmer Maksym Kovtun nach Bremen. Ausserdem haben Verteidiger Alexander Lutzow, sowie die Stürmer Niklas Apelt und Alexander Yevgenyev ihre weitere Zusage gegeben
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Adam Zoweil konnte im tryout überzeugen und erhält einen festen Vertrag bei den Rebels. In der letzten Saison spielte er noch für die Füchse Duisburg in der Oberliga Nord
  
Wanderers Germering
(BLL)  Ferdinand Inselkammer, der letztes Jahr aus Bad Tölz kam, verteidigt weiter für die Wanderers. In der letzte Saison kam der 21-Jährige allerdings nur zu zwei Spieleinsätzen. Zudem wird Verteidiger Tim Sager in sein drittes Jahr in germering gehen
  
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists
 
Icefighters Leipzig
(OLN)  Die Dresdner Eislöwen haben Verteidiger Ivan Komirist und Stürmer Karl Gärtner mit Förderlizenzen für die KSW Icefighters ausgestattet
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Dienstag 7.Februar 2017. Heute mit Informationen von der Weltmeisterschaft, aus der Deutschen Eishockey Liga, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Bezirksliga Nordrhein-Westfalen und Regionalliga Nord.




IIHF2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft, Deutschland/Frankreich - Angelique Kerber ist offizielle Botschafterin der 2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft


(IIHF)  Die 2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft (5. – 21. Mai 2017 in Köln und Paris) bekommt äußerst hochkarätige Unterstützung. Keine Geringere als Weltklasse-Tennisspielerin Angelique Kerber hat die Aufgabe einer offiziellen Botschafterin der 2017 IIHF WM übernommen. Franz Reindl, Präsident des Deutschen Eishockey Bundes (DEB) und des WM-Organisationskomitees, überreichte ihr persönlich die Ernennungsurkunde. Für das Erinnerungsfoto tauschte Angelique Kerber gleich einmal das Tennis-Racket gegen den Eishockey-Schläger.
Angelique Kerber zu ihrer neuen Rolle: „Auf dem Tennisplatz bin ich meist Einzelkämpferin. Gerade deshalb bewundere ich, wie im Mannschaftssport die eigene Leistung erst im perfekten Zusammenspiel richtig zur Geltung kommt und sich alle für den Erfolg des gesamten Teams zerreißen. Eishockey hat mich dabei schon immer besonders fasziniert, weil alles in atemberaubendem Tempo passiert. Für diesen Sport und ein tolles Ereignis wie die WM in Deutschland und Frankreich übernehme ich deshalb sehr gern die Aufgabe einer Botschafterin. Ich treffe in meinem Beruf viele Menschen und nutze gern die Gelegenheiten, auf die Eishockey-WM in Köln und Paris hinzuweisen. Wenn mein Turnierkalender es zulässt, will ich auf jeden Fall auch WM-Spiele besuchen“.
Franz Reindl äußerte sich begeistert von der neuen WM-Botschafterin: „Angelique Kerber hat sich mit herausragendem Tennis in die Herzen von Sportfans auf der ganzen Welt gespielt. Mit ihrer Hingabe für den Sport, ihrem unbändigen Leistungswillen, aber auch mit ihrer Fairness und dem Respekt für ihre Gegnerinnen ist sie ein Vorbild und steht für viele Werte, die auch das Eishockey verkörpert. Bei uns in der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft sind sowieso alle Fans von Angelique, spätestens, seit sie letztes Jahr bei der IIHF WM in Russland eine Videobotschaft in die Kabine gesendet hat. Das hat die Jungs extrem motiviert und schon da war klar, dass Angelique Kerber die ideale Botschafterin für unsere Heim-WM sein würde. Auf unsere entsprechende Bitte hat sie denn auch sofort zugesagt“.
In 2016, dem bislang erfolgreichsten Jahr ihrer Karriere seit ihrem Profidebüt im Jahre 2003, hat die 29-jährige Angelique Kerber die Australian Open, die US Open sowie eine olympische Silbermedaille für Deutschland in Rio de Janeiro gewonnen, stand in Wimbledon und beim WTA Masters im Finale, schloss das Jahr als Weltranglisten-Erste ab und wurde zu Deutschlands Sportlerin des Jahres gewählt. Aktuell nimmt Kerber auf der WTA-Weltrangliste den zweiten Platz ein. Ihre immense Beliebtheit bei Sportfans auf der ganzen Welt und weit über die Grenzen des Tennissports hinaus äußert sich u.a. in rund 830.000 Facebook-Abonnenten. Auf Twitter folgen Angelique Kerber fast 280.000 Menschen.



duesseldorferegCaritas zu Gast bei der Düsseldorfer EG

(DEL)  Die DEG freut sich auf eine besondere und besonders große Besuchergruppe. Am Freitag, 10. Februar, kommt der Caritasverband Düsseldorf e.V. mit über 4.200 Mitarbeitern, Familienangehörigen und Gästen in den ISS DOME. Die Düsseldorfer EG stellt dem ältesten Wohlfahrtsverband Düsseldorfs die Karten zu Sonderkonditionen zur Verfügung.



deggendorferscDerbyfluch gebannt! Deggendorfer SC bezwingt den EV Regensburg

(OLS)  Es war das Wochenende der gerissenen Serien. Zunächst verlor der DSC am Freitag das erste Mal im fünften Spiel gegen die Blue Devils aus Weiden und am Sonntag machte es die Mannschaft von Trainer John Sicinski dann genau andersherum. Mit 5:3 bezwang sie den EV Regensburg zum ersten Mal in dieser Saison und das ebenfalls im fünften Aufeinandertreffen.
Zu Beginn zeigten die Oberpfälzer, warum der DSC mit ihrer Spielweise 
in dieser Saison bisher so gar nicht zurechtkam. Mit aggressivem 
Forechecking setzten die flinken EVR-Angreifer die Deggendorfer Abwehr 
ein ums andere Mal unter Druck und so war es auch nicht verwunderlich, 
dass sie in der 7. Minute mit 0:1 in Führung gingen. Brandon Wong 
erzielte allein vor Sandro Agricola den Regensburger Führungstreffer. 
Doch die Deggendorfer ließen sich davon nicht aus der Bahn werfen und 
kämpften weiter um jeden Zentimeter. Und ausgerechnet in Unterzahl 
fiel dann der Ausgleich. Ein Katastrophenpass von Regensburgs Billy 
Trew landete direkt bei dem gerade aus der Strafbank kommenden Andreas 
Gawlik und der DSC-Kapitän ließ Peter Holmgren im EVR-Gehäuse keine 
Chance und netzte ein zum 1:1. Doch nur wenige Sekunden später waren 
es wieder die Regensburger, die zurückschlugen. Noch im selben 
Überzahlspiel schlug der EVR in Person von Benedikt Böhm zurück zum 
1:2 und damit zum Pausenstand. Im zweiten Drittel entwickelte sich 
dann ein ähnliches Spiel wie im ersten Abschnitt. Beide Mannschaften 
ackerten um jeden Zentimeter Eis und spielten mit viel Einsatz. Das 
nächste Mal durften aber dann wieder die Deggendofer jubeln. Kyle 
Gibbons nahm einen langen Pass von Patrik Beck auf, fuhr damit ins 
Angriffsdrittel und versenkte die Scheibe mit einem trockenen 
Handgelenksschuss im langen Eck. Getragen von der Euphorie des 
Ausgleichs erarbeitete sich der DSC nun ein kleines Chancenplus, 
jedoch waren es dann erneut die Regensburger, die dieses Mal 
ihrerseits die richtige Antwort parat hatten. Per Konter stellte 
Brandon Wong mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend auf 2:3. Im 
Schlussabschnitt verteidigte der EVR dann geschickt und wusste den DSC 
lange Zeit vom eigenen Tor fernzuhalten, doch dann gelang den beiden 
Janzen-Brüdern ein Geniestreich. Sergej bediente mit einem 
überragenden Querpass seinen Bruder Alexander, der Holmgren 
ausmanövrierte und zum viel umjubelten Ausgleich einschob. Das Stadion 
glich nun einem Hexenkessel und die Deggendofer Fans peitschten ihre 
Mannschaft nach vorne. Und in der 54. Spielminute brachen dann alle 
Dämme als Curtis Leinweber mit einem platzierten Schuss für die 
erstmalige Deggendofer Führung sorgte. Und diese Führung brachten die 
DSC-Cracks dann auch mit viel Kampf und Leidenschaft über die Zeit. 
Sergej Janzen sorgte in der 59. Minute noch für die Vorentscheidung 
zum 5:3 und damit bezwang der Deggendofer SC den EVR nach langer 
Durststrecke wieder im heimischen Rund. Durch diesen Sieg festigen die 
Deggendofer den vierten Tabellenplatz und reisen am kommenden Freitag 
zum schwerern Auswärtsspiel nach Sonthofen.



EV LindauDie EV Lindau Islanders melden sich zurück

(OLS)  Endlich wieder ein Sieg für die EV Islanders in der Verzahnungsrunde zwischen Bayernliga und Oberliga Süd. Mit dem 7:0 (2:0, 5:0, 0:0) gegen den TSV Erding gaben die Islanders ein deutliches Lebenszeichen von sich und bleiben im Rennen um die vorderen Plätze.
„Ich bin stolz auf die Reaktion, die die Mannschaft nach der Niederlage vom Freitag gezeigt hat“, sagte EVL- Trainer Dustin Whitecotton. „Heute hat jeder Spieler seinen Job gemacht und von der ersten Sekunde an den Siegeswillen gezeigt, den wir aber auch in den nächsten Spielen brauchen.
Nach dem enttäuschenden 3:4 gegen denselben Gegner analysierten Vorstand und Team vor dem Sonntagsspiel die Situation in einem gemeinsamen Gespräch. Heraus kam eine Leistung, die Anforderungen der Verzahnungsrunde angemessen war. „Der Einsatz hat gestimmt“, sagt der sportliche Leiter Bernd Wucher.
Zwar begannen beide Teams mit hohem Tempo, da aber bei den Lindauern mit Marco Miller (nach einem ungeahndeten Kniecheck am Freitag) und Zdenek Cech die Mittelstürmer der ersten und zweiten Reihe fehlten, dauerte es angesichts der Umstellungen ein wenig, bis der EVL seinen Rhythmus fand. Chancen gab es in den ersten zehn Minuten nur wenige. Die beste hatten dabei die Gäste, aber Korbinian Sertl, der an seinem 24. Geburtstag einen Shut-Out feiern durfte, rettete überragend gegen Sebastian Lachner.
Danach waren die Islanders dran, die zielstrebiger zu Werke gingen als der TSV. Michal Mlynek brach nach 15 Minuten denn Bann mit seinem ersten Treffer nach Rückkehr von der Verletzung, Jiri Mikesz legte nur eineinhalb Minuten später in der ersten Überzahl nach und erhöhte auf 2:0.
Das gab den kämpferisch überzeugenden Lindauern weiteren Schwung, den sie vor allem im Mitteldrittel nutzten, um mit einer starken Leistung das Spiel zu entscheiden. Lubos Sekula ließ sich nach nur zwei Minuten auch von einem Foul nicht stoppen, umkurvte das gegnerische Tor und traf per Bauerntrick zum 3:0. Diese Entschlossenheit zeigte auch Mlynek, der konsequent den Abschluss suchte und in der 28. Minute mit dem vierten Treffer belohnt wurde. Nur 55 Sekunden später legte Troy Bigam per Direktschuss nach. Zuvor hatte sich Anderas Farny tief in der gegnerischen Zone die Scheibe erarbeitet und zurückgelegt.
Entnervt vom Spielverlauf leistete sich Gästestürmer Philipp Spindler kurz danach einen Ellbogencheck, wofür er eine Spieldauer- Disziplinarstrafe kassierte. Dies nutzten die Hausherren konsequent. Nach 32 Minuten drosch Sekula den Puck zum 6:0 in den Winkel und nachdem die Gäste ihren Torhüter Louis-Vincent Albrecht durch Andreas Gerlspeck ersetzt wurde, wurde dieser gleich von Sebastian Koberger ebenfalls per Direktschuss überwunden (35.).
Auch wenn im Schlussabschnitt keine weiteren Tore fielen, auch weil sich Gerlspeck gut in Szene setzte und die Islanders sich dreimal in Unterzahl gut wehrten, so war doch die Wiedergutmachung für die 692 Fans fürs Erste gelungen. Allerdings stehen die Islanders nun vor der sehr schweren Aufgabe in Landsberg, das mit dem fünften Sieg in Serie die Tabellenführung der Gruppe B eroberte. 



ecpeitingRekord – Aktion beim EC Peiting!

(OLS)  Das gab es noch nie: Zeichen setzen Richtung PlayOffs!
Dieses Datum soll etwas ganz Besonderes werden: der 19. Februar 2017…
Es geht an diesem Sonntag zuhause gegen den Deggendorfer SC, unser Gegner im Kampf um das Heimrecht für die kommenden PlayOffs. Ex – Coach, Meisterrunde, Platz 4 oder 5? Das alles bringt den PlayOff – Funken langsam aber sicher zum Glühen.
Und zu diesem Spiel lädt der EC Peiting die Sportfamilie der Marktgemeinde ein. „Wir haben in Peiting weit mehr als 100 Vereine, deswegen beginnen wir jetzt mit den Sportlern am Ort!“, so Vorstand Gerhard Weyrich. Satte 400 Tickets für das Heimspiel am 19.2. (18:00 Uhr) sind an verschiedene Vereine verschickt worden: „Die Karten gingen an alle Sparten des TSV sowie die Birkländer Sportvereine und den Sportverein der Herzogsägmühle. Auch der Motorsportclub, die Schützenvereine Peiting und Birkland, der Surfclub, der Katamaranclub oder der Schachclub haben unter anderem Post von uns bekommen. Wir würden uns sehr freuen, wenn sie alle unsere Gäste wären und die Faszination Eishockey live mit uns gemeinsam erleben!“, so Weyrich weiter.
Diese Ticketaktion soll eine Anerkennung für die Arbeit der Vereine und die Leistungen der Sportler sein, auch der ECP gehört ja zu dieser großen Sportfamilie.  Sie soll auch ein Zeichen der Verbundenheit sein, denn viele Sportlerinnen und Sportler sind ja zugleich in mehreren Sportarten aktiv.
Natürlich erhoffen wir uns davon, dass der Funke direkt vor den PlayOffs zum Feuer wird – und wir sind uns sicher, dass das passieren wird!
Save the Date: „Tag der Sportvereine“ beim ECP, 19.2.2017 ab 18 Uhr gegen den Deggendorfer SC.
Wir freuen uns auf EUCH ALLE! Und wie!



echarzerfalkenHarzer Falken bleiben sieglos

(OLN)  Eigentlich muss man es schon als symptomatisch für die gesamte Saison bezeichnen, wenn man sich die Ergebnisse des Wochenendes anschaut. Im heimischen Stadion verliert man gegen die Black Dragons aus Erfurt mit 1:2 (1:1; 0:1; 0:0) und an der Ostseeküste ist bei den Piranhas aus Rostock bei der 7:2 (3:0; 2:2; 2:0)-Niederlage ebenfalls nichts zu holen.
Symptomatisch werden diese Ergebnisse aufgrund der Art und Weise, wie sie zustande gekommen sind. Denn genau betrachtet stehen die beiden Spiele für die Tragik sowie die viel beschriebene bessere Effektivität des Gegners (Erfurt) und die Überlegenheit der anderen Teams, die man nur temporär ausblenden kann (Rostock). So standen die Harzer Falken gegen zwei Teams auf dem Eis, die sich aktuell ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den zweiten Pre-Play-Off-Platz liefern und entsprechend rein vom Papier her naturgemäß als Favorit in die Spiele gegen die Harzer gehen. Ein Fakt, den die Erfurter auch gleich mit dem 0:1 in der 1. Spielminute unterstreichen sollten. Doch rückblickend sollten es gar nicht mehr so sehr viel mehr Chancen werden, die sich den Thüringern boten. Denn die Falken spielten Erfurt phasenweise förmlich an die Wand. Läuferisch immer einen Schritt schneller und körperlich mit genau der Präsenz und Härte, die man sich schon so oft gewünscht hatte. Natürlich spielte den Falken dabei auch in die Karten, dass mit Gregor Brodnicki ein Schiedsrichter das Spiel leitete, der dafür bekannt ist, das Spiel laufen zu lassen und nicht für jeden Körperkontakt Strafzeiten zu verteilen. So trug Brodnicki wesentlich dazu bei, dass sich ein phasenweise spektakuläres Spiel mit diversen Großchancen, einem ungeheuren Tempo und sehr zur Freude der Zuschauer vielen harten aber insgesamt fairen Zweikämpfen an der Bande entwickelte. Und vor allem im 2. Drittel merkte man den Erfurtern deutlich an, dass sie mit dem schnellen und aggressiven Spiel der Hausherren so gar nicht richtig klar kamen. Bezeichnend eine Szene, als Routinier Christian Grosch sich für den harten Einstieg eines Falken revanchieren wollte, aber bei dem Versuch den viel zu schnellen Robert Wittmann zu checken selbst an der Bande zerschellte. Und auch das Tor der Falken fiel genau so, wie Trainer Norbert Pascha es immer fordert. Einfach spielen und wenn man nicht weiß wohin mit dem Puck, einfach mal auf das Tor schießen. Denn der Blueliner von Thomas Schmid war alles andere als ein Gewaltschuss. Aber er war präzise und zudem war der an diesem Abend überragende Torwart der Erfurter, Erik Reukauf, gut zugestellt und hatte kaum eine Chance, rechtzeitig zu reagieren. Doch mit Erik Reukauf ist man dann auch schon bei dem Spieler angekommen, der für die Thüringer an diesem Abend zur Lebensversicherung wurde. Denn wenn sich nicht seine Vorderleute aufopferungsvoll dem Harzer Sturmlauf entgegen warfen, oder der Pfosten zum Spielverderber wurde, war es Reukauf, der die Falken schier zur Verzweiflung brachte. Und selbst als man zum moralisch ungünstigsten Zeitpunkt, nämlich 2 Sekunden vor der zweiten Drittelpause, aus heiterem Himmel das 1:2 fing, sollten sich die Befürchtungen der Zuschauer, dass die Falken nun einbrechen könnten, nicht bewahrheiten. Bis zur letzten Sekunde rannten die Falken an und so erklärt sich dann auch die Tragik, die eingangs beschrieben dieses Spiel ausmachte. Denn keiner der anwesenden Zuschauer konnte dem Falkenteam an diesem Abend einen Vorwurf machen. Und würde man selber noch nach einer überzeugenden Saison im Rennen um die Play-Off-Plätze sein, wären alle zufrieden nach Hause gegangen, weil sie ein tolles Spiel gesehen hatten und man solche Spiele schonmal verlieren kann. Doch da dem nicht so ist und man erneut die große Chance vertan hat, den vorletzten Tabellenplatz zumindest zeitweise verlassen, gewann dieses Spiel eine ganz besondere Tragik.
Eine Tragik, die sich zwei Tage später in Rostock so gar nicht einstellen sollte. Ohne Florian Böhm angereist stand man von Beginn an unter Druck und die 3:0-Führung der Gastgeber war angesichts des Spielverlaufes auch in Ordnung. Die Hausherren zeigten im gesamten Drittel konsequent und effektiv, dass sie sich die Chance auf die Play-Offs offenhalten wollen und den Harzern fiel nicht zwingend etwas ein, um sie daran zu hindern Und auch wenn man sich im Mitteldrittel aufrappelte und durch Ryan McGrath und Dylan Quaile auf 4:2 aufschloss, so konnte man die daraus resultierende Unsicherheit der Gastgeber nicht nutzen und brachte sie viel mehr durch eine völlig unnötige Strafzeit zurück ins Spiel. Unnötig, da es sicherlich kaum eine vermeidbarere Strafe gibt als die für zu viele Spieler auf dem Eis. Rostock bedankte sich artig mit dem 5:2 und damit war es dann eigentlich auch schon entschieden. Denn außer dem zweifelhaften Prädikat „sie waren stets bemüht“ konnten sich die Falken im letzten Drittel nichts Zählbares mehr erkämpfen und so war es an den Piranhas, seine Fans in der Endphase des Spieles noch mit den zwei Toren zum 7:2-Endstand zu beglücken.
Im Ergebnis bleibt die Tatsache, dass man in der Qualifikationsrunde nur eines von sieben Spielen gewinnen konnte. Und auch wenn man mit den Hannover Indians den wahrscheinlich härtesten Brocken schon hinter sich gelassen hat, werden die Aufgaben keineswegs einfacher. Denn aus eigener Kraft kann man nur noch die Hannover Scorpions einholen, gegen die man am nächsten Wochenende beide Spiele absolvieren wird. Und bei einem 5-Punkte-Vorsprung der Hannoveraner ist ein 6-Punkte-Wochenende fast schon Pflicht. Dass das allerdings alles andere als einfach wird, zeigt sich nicht nur an den vergangenen Spielen der Harzer Falken, sondern vor allem an der Form, die die Scorpions derzeit aufweisen. Rechtzeitig zur Qualifikationsrunde scheint man erwacht und hat bereits vier der absolvierten sieben Spiele für sich entschieden und dabei ganz nebenbei das Derby am Pferdeturm gegen die Hannover Indians mit 0:1 gewonnen. So bleibt die Vorgabe über „Kampf und Schmerz“ Siege einzufahren, doch sollte das Resultat unbedingt ein anderes werden, als in den letzten sechs Spielen. (Hei)



rostockpiranhasRostock Piranhas mit deutlichem Heimsieg

(OLN)  Am gestrigen Sonntag Abend konnte die erste Mannschaft des Rostocker Eishockeyclubs mit einem deutlichen Sieg über die Harzer Falken aus Braunlage ihre Heimsiegserie in der Qualifikationsrunde fortsetzen. Dabei sah der Spielverlauf nicht durchgehend so eindeutig aus. Mit viel Druck starteten die Gäste in das erste Drittel und testeten das Können der Rostocker Verteidigung. Ganze drei Minuten brauchten die Piranhas, um das Spiel unter Kontrolle zu bekommen. Dann aber zeigten sie, dass sie sich auf heimischem Eis behaupten können. Ein erster ernster Konter war prompt von Erfolg gekrönt. Jannik Striepeke ( nach Zuspiel Florian Ullmann, Arthur Lemmer) schoss auf das gegnerische Tor, Torwart lässt abprallen, Jannik behält die Nerven und nimmt den abgeprallten Puck erneut auf die Kelle und bringt die Piranhas in Führung. Immer wieder gelingt es den Falken in den folgenden 10 Minuten, den Spielaufbau der Gastgeber zu stören. Allerdings mussten sie auf Grund nicht regelkonformer „Abwehrmaßnahmen“ das eine oder andere Mal Bekanntschaft mit der Strafbank machen. Eine dieser Überzahlsituationen nutzten die Piranhas für einen erfolgreichen Abschluss. Peter Szabo ( Zuspiel Michal Bezouska, Dennis Dörner ) erhöht auf 2:0. Nur Augenblicke später rettet Moritz Schug den Puck vor dem eigenen Tor und bringt ihn vor das gegnerische Tor. Leider war der Abschusswinkel zu steil und der Puck landete im Schoß des Gästegoalies. Eine Minute später übernahm Kevin Piehler in einem guten Konterspiel den Puck von Constantin Koopmann ( 2. Vorlage Florian Ullmann) und jetzt stimmte der Winkel: 3:0 für die Piranhas. Einige Verwirrung herrschte in der 15. Minute unter den mehr als 800 Zuschauern. Nach einem Foul an Pascal Kröber musste das Schiedsrichtergespann über die verteilten Strafen erst einmal Klarheit schaffen. Letztendlich saßen zwei Gästespieler auf der Bank. Leider konnten die Piranhas ihre 5 zu 3 – Überzahl nicht nutzen. Goalie Niko Stark kassierte in der 18. Minute noch eine Strafe wegen Spielverzögerung. Er sah keine andere Chance, ein Tor zu verhindern, als dem Puck einige Meter entgegen zu „hechten“ und den Puck festzuhalten, da sein Schläger angebrochen war. Mit Spielstand 3:0 ging es in die Pause.
Das zweite Drittel begannen die Piranhas sehr druckvoll. Nur 51 Sekunden nach dem Anbully gelang Kevin Piehler mit einem Schlagschuss ( Vorlage Michal Bezouska ) der vierte Treffer für die Piranhas. Die Falken ihrerseits bewiesen, dass sie nicht „ flügellahm“ geworden waren. Zwei Mal konnte nur ein wieder einmal sehr gut agierender Niko Stark einen Treffer verhindern. Die Piranhas erspielten zwei gute Torchancen, aber auch der gegnerische Goalie stellte sein Können unter Beweis. Die Piranhas hielten ab der 27. Minute den Puck in der gegnerischen Hälfte. Allerdings ließ man sich auch zu unüberlegten Aktionen hinreißen. In der 30. Minute musste Kevin Piehler auf die Bank und der Gegner nutzte geschickt sein Powerplay für den ersten Treffer. Die Falken kamen immer besser ins Spiel. Auf Seiten der Rostocker schlichen sich Fehler ein. Die Anzahl der Fehlpässe nahm zu. Die Falken spielten effektiver und konnten in der 36. Minute auf 4:2 verkürzen. Punkt eine Minute vor der Pause stellte Daniel Kunce ( Zuspiel Jannik Striepeke, Pascal Sternkopf) mit seinem Treffer den alten Abstand wieder her.
Der Trainer der Gäste Norbert Pascha leistete in der Pause sehr gute Motivationsarbeit, denn der Gegner kam trotz des Rückstandes sehr engagiert aus der Kabine. Immer wieder testeten die Falken unsere Defensive. Immer wieder brachten sie den Puck vor das Tor der Piranhas und störten den Spielaufbau der Rostocker. Darauf reagierte der Rostocker Trainer Ken Latta in der 52. Minute mit einer Auszeit. Offensichtlich fand er die richtigen Worte, denn nun drückten die Gastgeber dem Spiel ihren Stempel auf. In der 57. Minute platzierte Michal Bezouska ( Zuspiel Constantin Koopmann, Pascal Kröber) zum 6:2 im gegnerischen Tor. Nur Sekunden vor dem Abpfiff erhöhte Arthur Lemmer ( Zuspiel Jannik Striepeke, Daniel Kunce) auf 7:2.
Mit diesem Sieg verkürzten die Piranhas den Abstand auf die Black Dragons und damit auf den zweiten Platz. Diese konnten ihr Heimspiel erst im Penalty-Schießen für sich entscheiden und verloren damit einen Punkt am Wochenende.
Emotional wurde es gestern Abend schon vor Spielbeginn. Nach der Mannschaftsaufstellung ehrte der Vorstand des REC unter dem Jubel der Zuschauer Paul Stratmann, welcher zu seinem 500. Spiel im Trikot der Piranhas auflief.



wanderersgermeringWanderers Germering vor Wochenende der Wahrheit - Schongau und Geretsried heißen die nächsten Gegner

(BYL)  Am vergangenen Wochenende konnten die Wanderers endlich die ersten Punkte der Abstiegsrunde einfahren. Gegen die „BlackHawks“ aus Passau gelang es der Mannschaft von Trainer Florian Winhart in einem packenden Duell die Universitätsstädter mit 3:2 zu bezwingen. Am Ende war dafür jedoch die Verlängerung notwendig, so dass nur zwei Punkte in der großen Kreisstadt blieben. Da zwei Tage später in Moosburg nichts Zählbares heraussprang, belegen die Wanderers weiterhin den letzten Tabellenplatz. In Reichweite sind Passau und Schongau, die mit jeweils fünf Zählern Platz vier und fünf belegen. Etwas mehr Vorsprung hat Pfaffenhofen, die bereits siebe Punkte auf ihrem Konto verbuchen können. Keine Abstiegssorgen mehr verspüren dagegen Geretsried (15 Pkt.) und Moosburg (11 Pkt.), welche die beiden ersten beiden Plätze belegen. Für Kapitän Markus Koch und sein Team steht damit ein vorentscheidendes Wochenende vor Tür. Möchte man weiterhin vom Ligaverbleib sprechen, sind Punkte unumgänglich.
Die erste Möglichkeit wichtige Zähler einzufahren bietet sich am kommenden Freitag. Zu Gast im Polariom sind die „Mammuts“ aus Schongau. Im Hinspiel setzte es für die Wanderers unter eisigen Temperaturen eine 3:6 Niederlage. Der Aufsteiger beendete die Vorrunde auf dem zwölften Tabellenplatz und hatte mit 96 Gegentreffern die beste Defensive der letzten sechs Teams vorzuweisen. Der wohl auffälligste Spieler im Team von Trainer Reiner Lohr ist der Tscheche Milan Kopecký. Er hatte nicht nur großen Anteil am Erfolg der Vorsaison, sondern ist auch in der laufenden Spielzeit punktstärkster Angreifer. Nicht mitwirken können wird EAS-Verteidiger Daniel Holzmann. Er kassierte vergangenen Sonntag in Passau eine Spieldauerdisziplinarstrafe und wird seiner Mannschaft in Germering fehlen.
Am Sonntag geht es für die Wanderers in das nahegelegene Geretsried. Nicht einmal eine Stunde trennen beide Eisstadien voneinander. Die „RiverRats“ belegen aktuell mit 15 Punkten den ersten Tabellenplatz der Playdowns und können eine weitere Saison in der höchsten bayerischen Eishockeyliga bereits gedanklich fest einplanen. Bereits in der regulären Saison wusste der ESC zu überzeugen und verfehlte die Zwischenrunde nur knapp. Grund dafür war auch eine nicht eingeplante Heimniederlage gegen keinen geringeren als die Wanderers aus Germering. Mit einem knappen 1:2 gewannen damals die Schwarz-Gelben und feierten vor fremder Kulisse den ersten Saisonsieg. Eine Wiederholung wäre aus Germeringer Sicht wünschenswert. Trainer Florian Funk und seine Mannschaft wird jedoch auf eine Revanche brennen und möchte vor heimischen Publikum einen weiteren Erfolg feiern. Darüber hinaus treffen die Wanderers mit Benedikt May auf einen alten Bekannten, der nach sieben Spielzeiten am Stück in der Wintertransferperiode zu seinem Heimatverein zurückkehrte.
Die Mannschaft wird sich in der laufenden Woche optimal auf die kommenden Aufgaben vorbereiten und ist gewillt wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt einzufahren. Dabei hofft man in Germering auf ein zahlreiche und lautstarke Unterstützung der Fans. Trommelt alle eure Freunde, Verwandte und Arbeitskollegen zusammen und unterstützt eure Wanderers. Spielbeginn im Polariom ist am Freitag um 20:00 Uhr.



blackhawkspassauPassau Black Hawks verlieren Eishockeyschlacht - Unglückliche 1:2 Niederlage nach Verlängerung gegen Schongau

(BYL)  Das Glück ist aktuell nicht auf Seiten der Passau Black Hawks. Die Habichte mussten sich am Sonntag, nach einem leidenschaftlich geführten Spiel, den Schongau Mammuts vor 536 Zuschauern nach Verlängerung geschlagen geben. Spannung, Dramatik und Härte prägten das Spiel auf beiden Seiten. Beide Mannschaften steckten nicht zurück, sodass sich eine wahre Eishockeyschlacht entwickelte. Sage und schreibe 66 Strafminuten wurden durch das Schiedsrichtergespann insgesamt ausgesprochen.
Engagiert und konzentriert starteten die Black Hawks in die Partie. Eine deutliche Steigerung gegenüber dem Spiel am Freitag in Germering. Trainer Ivan Horak hatte die Reihen umgestellt und Neuzugang Simon Schießl in die erste Reihe befördert. Eine Maßnahme die der 18 jährige Angreifer mit einer starken Partie zurückzahlte. Trotz bester Torchancen gelang es den Black Hawks nicht den Puck im Tor der Schongauer unterzubringen. Den ersten Treffer erzielten dann die Gäste in Überzahl. Milan Kopecky erzielte völlig freistehend die 0:1 Führung. Zur Pausensirene ereignete sich dann eine unschöne Aktion. Der Schongauer Daniel Holzmann erwischte Anton Pertl bei einem Check so schwer am Kopf, dass dieser Minuten lang am Eis liegen blieb. Holzmann musste daraufhin mit einer 5 plus Spieldauer Strafe zum Duschen gehen.
Im zweiten Drittel begannen die Habichte nervös und fahrig. Erst als Kapitän Gomow um Zentimeter am Ausgleich scheiterte, kamen die Passauer besser ins Spiel. Belohnt wurden die Black Hawks in der dreißigsten Minute. Lukas Daschinger zog ab – der Puck wurde leicht abgefälscht und landete hinter Niklas Marschall im Schongauer Tor. Riesiger Jubel bei Mannschaft und Fans. Spannend wurde es nur Minuten später als Ruben Kapzan ebenfalls mit einer 5 plus Spieldauer Strafe wegen eines Kniechecks frühzeitig zum Duschen gehen musste. Als dann auch noch Vladimir Gomow für zwei Minuten auf die Strafbank musste, hieß es zwei Minuten zittern. Souverän und mit viel Einsatz spielten die Black Hawks die 3 gegen 5 Unterzahl von der Uhr.
Das letzte Drittel neutralisierten sich beide Mannschaften über weitere Strecken. Erst in den letzten fünf Spielminuten erarbeiteten sich die Passau Black Hawks weitere hochkarätige Torchancen. Entweder scheiterten die Black Hawks am Pfosten oder am starken Niklas Marschall im Schongauer Tor. Unvermögen und zu hastige Abschlüsse verhinderten den Siegtreffer für die Hausherren. Die Entscheidung musste also in der Verlängerung fallen. Da hatte Simon Schießl den Siegtreffer am Schläger, als im Gegenzug Milan Kopecky mit seinem 1:2 alles klar machte. Ein Treffer der für große Unruhe am Eis und bei den Zuschauern sorgte. Kurz vor dem Treffer war ein Black Hawks Spieler vermeintlich gefoult worden – die Pfeife des Unparteiischen blieb aber stumm.
„Wir haben heute eine kämpferisch gute Partie gespielt. In solchen Spielen ist es schwer schön zu spielen. Der Punkt ist eigentlich zu wenig. Vorwürfe mache ich den Spielern aber nicht.“ so ein sichtlich enttäuschter Ivan Horak auf der Pressekonferenz nach dem Spiel.  
Die Hälfte der Abstiegsrunde haben die Passau Black Hawks jetzt absolviert. Die ersten Spiele wurden zu leicht abgegeben. Es ist für die Habichte aber noch alles drinnen. Trainer und Vorstand werden weiter gemeinsam mit der Mannschaft alles dafür tun den Klassenerhalt sicher zu stellen. Dazu muss am Freitag um 20 Uhr im Heimspiel gegen Geretsried ein Sieg mit drei Punkten her. Sonntag in Pfaffenhofen müssen die Dreiflüsse Städter dann gleich nachlegen. –czo



peissenbergeishackler9:1 Kantersieg der Peißenberg Eishackler gegen Pegnitz

(BYL)  Nach dem Sieg in Pegnitz mussten die Peißenberger am Sonntag zuhause wieder gegen die Franken aus Pegnitz ran. Die Icehogs traten mit nur 14 Feldspielern an und hatten zu keinem Zeitpunkt die Mittel und Möglichkeiten den souveränen Sieg der Eishackler zu gefährden. Die rund 650 Zuschauer sahen teilweise sehenswert herausgespielte Tore wobei Tobias Estermaier fünf Scorerpunkte und davon 1 Tor erzielen konnte. Er wurde dann auch am Ende des Spiels zum besten Eishackler gekürt. Auf Seiten der Pegnitzer war dies Simon Bogner der auch das einzige Gegentor in der 58.Minute erzielte.
Zu Beginn des Spiels werten sich die Icedogs noch tapfer doch die Eishackler konnten schon in der 2.Minute durch ein schönes Tor von Valentin Hörndl mit 1:0 in Führung gehen. Der war an diesem Abend einer der auffälligsten Spieler und machte in der 13.Minute sein zweites Tor nach dem er durch zwei Pegnitzer Abwehrspieler durchging und die schöne Einzelaktion zum 2:0 abschloss. In der 15.Minute konnte dann Peißenbergs Goalie Felix Barth sein Können beweisen nachdem er einen Fehler der ansonsten sicheren Defensive mit einem schönen Save ausbügelte. Das war wichtig. Das 3:0 durch den erneut starken Manfred Eichberger, dass die Verhältnisse auf dem Eis in der 17.Minute endgültig regelte, war der Abschluss des ersten Spielabschnitts.
Nachdem sich die Pegnitzer im ersten Spielabschnitt noch bei vereinzelten Gegenstößen wehrten ging im zweiten Drittel nicht mehr viel. Die Eishackler dominierten eindeutig auf der Eisfläche und das Spiel fand eigentlich die meiste Zeit in der Hälfte bzw. im Drittel der Gäste statt. Nur vereinzelt kamen verzweifelte Gegenstöße die Felix Barth und seine Vorderleute nicht wirklich prüften. Die Zuschauer sahen zwei Tore in diesem Drittel wobei eines Sepp Staltmayr mit einem harten Schlagschuß von der blauen Linie in Überzahl machte und nach einer super Kombination zwischen Dominik Ebentheuer, Manfred Eichberger  und Tobias Estermaier der unermüdliche Kämpfer „Estawacky“ den Schläger nur noch hinhalten musste und seine tolle Leistung mit dem  5:0 krönte.
Die Peißenberger hatten aber noch nicht genug vom Tore schießen. Im letzten Drittel schraubten die Neal-Boys das Ergebnis auf 9:1 hoch durch Tore von  Maximilian Malzatzki (2x), Matthias Müller (1x) und Marco Mooslechner (1x). Das einzige Gegentor machte dann Bogner zwei Minuten vor Spielende. Die Eishackler gewannen überlegen und souverän und auch die drei Schiedsrichter hatten in dem sehr fairen Spiel nicht viel zu tun wobei sie das Spiel mit nur 8 Strafminuten sicher im Hintergrund leiteten.
Am kommenden Freitag müssen die Peißenberg gegen Höchstadt ran und das wird sicher eine andere Hausnummer werden. Es wird bestimmt ein sehr intensives Spiel wenn die Eishackler gegen den Oberligisten und Tabellenführer der Zwischenrunde Gruppe A antreten müssen. Am Sonntag gibt’s dann einen Long Trip (rund 450 km einfach) nach Sachsen zu den Schönheider Wölfen.



pfaffenhofenicehogsEC Pfaffenhofen kann zu Hause nicht nachlegen - Geretsried siegt dank starkem Powerplay mit 4:2

(BYL)  Mit einem Heimsieg gegen den ESC Geretsried hätte der EC Pfaffenhofen den Auswärtserfolg vom Freitag in Schongau  noch weiter aufwerten können, doch daraus wurde nichts. Mit einem starken Auftritt entführten die Gäste beim 2:4 (0:1; 0:0; 1:3) alle drei Punkte von der Ilm und sicherten sich mit fünf Siegen aus fünf Spielen schon zur Halbzeit der Abstiegsrunde den Klassenerhalt in der Bayernliga. Dem wären auch die Pfaffenhofener mit einem Sieg ein gutes Stück näher gekommen, doch scheiterten die IceHogs nicht zuletzt wieder einmal an ihrem schwachen Powerplay. Ganz anders die Gäste, die ihre hervorragende Überzahlquote auch in Pfaffenhofen bestätigten und drei ihrer vier Treffer bei numerischer Überlegenheit erzielten, während beim vierten Treffer ECP-Keeper Patrick Weiner seinen Kasten bereits verlassen hatte.  „Wenn du in Überzahl die Tore machst und in Unterzahl wenig bekommst, gewinnst du meist die Spiele,“ fasste ESC-Coach Florian Funk kurz zusammen, warum seine Mannschaft derzeit so erfolgreich ist und erneut bestätigt hat, dass sie nicht zu den Lieblingsgegnern der IceHogs zählt. Die zogen nun schon zum siebten Mal in den letzten neun Vergleichen den Kürzeren und dies am Ende aufgrund des effektiveren Überzahlspiels der Gäste auch verdient. „Bei fünf gegen fünf war das Spiel relativ ausgeglichen, aber da hatte Geretsried deutliche Vorteile,“ musste auch IceHogs-Coach Michael Dippold zugeben. Zudem kam dieses Mal auch die Formation um die beiden Neuzugänge Stephan Trolda und Matt Spafford  nicht so zur Geltung, wie man sich das im Lager des ECP vielleicht erhofft hatte. Allerdings stand auch die Geretsrieder Defensive vor einem starken David Albanese im Tor bombensicher und erlaubte sich kaum einmal Nachlässigkeiten. Gerade mit einem Mann mehr auf dem Eis war das Spiel der Gastgeber aber auch zu harmlos, um die Gästeabwehr zu Fehlern zu zwingen. Die River Rats begannen schwungvoll und hatten in der Anfangsphase etwas mehr vom Spiel. Zwar leisteten sie sie auch zwei frühe Strafzeiten, die sie aber unbeschadet überstanden. Als dann die Hausherren Mitte des ersten Drittels dabei waren, sich mehr Spielanteile zu erarbeiten, schlugen die Gäste bei der ersten Strafzeit gegen die IceHogs zu. Mit einem Schuss aus zentraler Position überwand Martin Köhler Torhüter Weiner. Bis zur ersten Pause und auch das gesamte zweite Drittel, neutralisierten sich beide Mannschaften weitgehend, wobei die Gäste aber insgesamt etwas handlungsschneller und zielstrebiger wirkten. Den Schlussabschnitt mussten die Hausherren mit einem Mann weniger beginnen und schon nach 19 Sekunden handelte sich Matthias Hofbauer die nächste Strafe ein. Diese Chance ließen sich die Gäste nicht entgehen. Lediglich 11 Sekunden benötigten sie um in doppelter Überzahl durch Ondrej Horvath auf 2:0 zu erhöhen. Und Geretsried legte sofort nach. Immer noch mit einem Mann mehr, baute Maximilian Hüsken die Führung weiter aus (43.). Nach dem bisherigen Spielverlauf war dies schon eine Vorentscheidung, auch wenn die IceHogs nicht aufgaben und in der 48. Minute durch Thomas Bauer in Überzahl zum Anschlusstreffer kamen.. Trotz einiger Möglichkeiten blieb es aber beim 1:3, so dass Michael Dippold schon rund drei Minuten vor dem Ende Patrick Weiner vom Eis nahm. Doch auch diese Maßnahme brachte keinen Erfolg mehr. Mit einem Schuss ins leere Tor machte Dominik Meierl alles klar. In der Schlussminute sorgte dann Stephan Trolda noch für etwas Ergebniskosmetik.



blackeaglesreutlingenEKU Mannheim 1b - TSG Reutlingen Black Eagles 2:8 (0:3;1:3;1:2)

(LLBW)  Einen Pflichtsieg konnten die Black Eagles der TSG Reutlingen am vergangenen Samstag beim punktlosen Tabellenletzten EKU Mannheim 1B mit einem deutlichen 2:8 landen. Die Black Eagles erwischten den erhofft guten Start und konnten bereits nach 51 Sekunden durch Maximilian Enz in Führung gehen. Keine Minute später erhöhte Dennis Kramer auf 0:2. Trotz deutlichen Chancenübergewichtes dauerte es bis in die 16. Minute, bis Tobias Feierabend das 0:3 erzielen konnte. Schon in der Anfangsphase offenbarte sich die schwache Defensivleistung der Badener. In einer von Strafzeiten geprägten Partie erhöhten die Black Eagles im Mittelabschnitt auf 0:6 durch Tore von Matthias Schreiber, Maximillian Enz und Matthew Lewis. Sehenswert war dabei das 0:5 durch Maximilian Enz, der hinter dem Tor stehend sich selbst die Scheibe auf den Schläger legte und von hinten unter die Latte drückte. Das 1:6 durch die Gastgeber durch Mario Dempewolf in der 40. Minute und das 2:6 ebenfalls durch Dempewolf in der 43. Minute änderten an der Dominanz der Black Eagles nichts. Dennis Kramer konnte sich nach Verletzungspause mit dem 2:7 in der 50. Minute als Torschütze feiern lassen. In der weiterhin von Strafzeiten geprägten Partie kam es nach dem 2:8 durch Black Eagles Neuzugang Kyle Turner zur mit Abstand unschönsten Aktion der Gastgeber. Nur 37 Sekunden vor Schluss verlor EKU Kapitän Josip Rengel völlig die Beherrschung und checkte, trotz des klaren Spielstandes, Black Eagles Stürmer Matthew Lewis mit einem Ellbogencheck derart gegen den Kopf, dass der TSG-Stürmer die Partie vorzeitig wegen einer Platzwunde über der Nase verlassen musste. Für diese völlig unsinnige und mit klarer Verletzungsabsicht geführte Aktion gab es für Rengel vom Schiedsrichtergespann eine Matchstrafe, die eine Spielsperre von mehreren Partien nach sich ziehen wird. Schon zuvor hatten die Gastgeber im Schlussabschnitt mit zwei Kniechecks versucht die TSG Spieler aus der Partie zu nehmen. Mit dieser Vielzahl an unsportlichen Aktionen hatte das 1b- Team des EKU Mannheim erneut ein ganz schlechtes Bild abgegeben. Erinnert sei hier nur an die letzte Partie der vergangenen Saison in der die TSG Akteure in einer Massen Schlägerei angegangen worden waren, die in einem tätlichen Übergriff des damaligen EKU-Trainers endete.
Mit dem Sieg bleiben die Black Eagles weiterhin auf dem siebten Tabellenplatz, konnten aber bis auf einen Punkt an den Tabellen sechsten FSV Schwenningen heranrücken. Am kommenden Sonntag geht es für die Black Eagles bereits weiter mit ihrem klassischen Fasnetsspiel. Vor heimischem Publikum wird der Stuttgarter EC 1b zu Gast sein. Das Hinspiel im November gewannen die Black Eagles deutlich mit zwei zu acht. Um den Anschluss an das Mittelfeld der Tabelle zu halten, sollten die Black Eagles drei Punkte einfahren. Los geht es wie immer um 19:15 Uhr, wobei die Black Eagles tatkräftige und lautstarke Unterstützung von den örtlichen Fasnetsvereinen und Guggenmusiken haben werden, sodass Stimmung garantiert ist.



grefrathphoenixGrefrather Aufholjagd kommt zu spät


(RLW)  Im Spitzenspiel der Regionalliga-Qualifikationsrunde unterlag die Grefrather EG dem Tabellenführer aus Herford mit 3:5 (0:3,0:2,3:0).
Mit nicht viel mehr als Außenseiter-Chancen, dafür jedoch mit dem Selbstvertrauen von zuletzt drei Siegen in Serie erwartete die GEG den Gegner aus Ostwestfalen. Dabei übernahmen die Gäste von Beginn an die Kontrolle über das Spiel und zeigten sich entschlossen, den letzten ihnen noch fehlenden Punkt zur sicheren Playoff-Qualifikation vom Niederrhein zu entführen. Die Feuervögel taten sich schwer, gegen die äußerst konzentriert und druckvoll auftretenden Gäste ins Spiel zu kommen. Schnell wurde klar, dass man es an diesem Abend mit einem Gegner zu tun hatte, welcher das Team von der Niers keineswegs unterschätzen würde.
Grefrath versuchte mit Einsatz und Willen dagegen zu halten, fand jedoch zunächst kein Mittel gegen die starke Herforder Truppe, so dass das 0:1 für die Gäste bereits in der 4. Minute verdient war. In der 12. Minute stand es plötzlich 0:2 nachdem Herfords Kanadier Zack MacQueen in Unterzahl frei vor Marvin Haedelt im Phoenix-Tor auftauchte und ungehindert einnetzen konnte. Schließlich ließen es die Ostwestfalen fünf weitere Minuten später beim 0:3 durch Alexander Lind erneut ganz einfach aussehen (17.). So blieb es bis zur ersten Pause bei der klaren Gästeführung.
Auch im zweiten Spielabschnitt waren die Ice Dragons das deutlich dominantere Team, wenngleich sich die Blau-Gelben nun nicht mehr ganz so sehr in die Defensive drängen ließen. Dennoch gelang es Andreas Bergmann und Co. angesichts eines starken Herforder Forecheckings nur selten, gefährlich vor das Gästetor zu kommen. Hingegen war es erneut der Tabellenführer, welcher in der 31. Minute druckvoll vor das Grefrather Tor stürmte. Nachdem GEG-Verteidiger Julius Krölls seinen eigenen Schlussmann Marvin Haedelt beim Verteidigungsversuch förmlich “über den Haufen” fuhr, erkannte Hauptschiedsrichter Patrick Leven auf Penalty für die Ice Dragons. Zur Verwunderung der Akteure auf dem Eis und zum Unmut der Grefrather Zuschauer hatte er darin eine zu ahndende Regelwidrigkeit gesehen. Zudem verletzte sich der Grefrather Goalie bei der Aktion, so dass dieser erst nach einer mehrminütigen Behandlungspause sichtlich angeschlagen weiterspielen konnte.
Die Ice Dragons verwandelten den verhängten Penalty in Person von Leon Nasebandt sicher. War das 0:4 noch ‘nur’ die Vorentscheidung, so zweifelte nach Herfords 0:5 in der 33. Minute wohl niemand mehr an einer klaren Angelegenheit für die Gäste. Trotz des aussichtslosen Rückstandes gelang es der GEG bis zur zweiten Pausensirene mit einer nach wie vor guten kämpferischen Leistung weitere Gegentreffer zu verhindern.
Im Gefühl des sicheren Sieges schalteten die Herforder Gäste im Schlussabschnitt einen Gang zurück und agierten nun auch nicht mehr so souverän und konzentriert wie in den vorherigen 40 Minuten. Grefrath war sofort bereit, die sich nun bietenden Räume einzunehmen und spielte jetzt vollkommen befreit auf. Jetzt waren es die Ice Dragons, die hinterher liefen und nach dem einen oder anderen kleinen Foulspiel auf der Strafbank Platz nehmen mussten. Aus den daraus resultierenden Überzahlsituationen in der 42. und 44. Minute schaffte es die GEG jedoch nicht, Kapital zu schlagen. Bis hierhin schien das Tor von Gäste-Keeper Lars Morawitz schlichtweg wie vernagelt.
Schließlich durften die trotz des deutlichen Rückstands unentwegt lautstark anfeuernden GEG-Anhänger doch noch jubeln, nachdem Dennis Holstein auf Zuspiel von Matthias Holzki das nun längst überfällige 1:5 erzielt hatte (47.). Der Torjubel war noch nicht lange verhallt, da stand es in der 48. Minute plötzlich auch schon 2:5. Sven Schiefner hatte nach schöner Vorarbeit von Lukas Bisel und Carsten Reimann aus kurzer Distanz einfach drauf gehalten und das Spielgerät erst an den Pfosten und von dort in die Herforder Maschen gehämmert.
“Na bitte, es geht doch!” mögen sich die Grefrather Zuschauer gedacht haben, um sich dann die Haare zu raufen, nachdem nur eine Minute später Dennis Holstein das bei einem Klärungsversuch verwaiste Herforder Tor nicht traf. Nur Wenige Sekunden später handelte sich Grefraths Nummer 20 eine 10-minütige Disziplinarstrafe ein. Phoenix-Trainer Karel Lang wird dies geärgert haben, zumal es in dieser Spielzeit nunmehr Holsteins dritte 10-Minuten-Strafe war. Dies bedeutet “ein Spiel Sperre” für einen der zur Zeit stärksten Phoenix-Stürmer.
Auf dem Eis zeigten sich die Feuervögel davon jedoch gänzlich unbeeindruckt und wurden nun sogar immer frecher, während die Gäste jetzt völlig ‘neben der Spur’ zu stehen schienen. In der 56. Minute hatte die Hartgummischeibe bei einem starken Grefrather Powerplay erneut die Herforder Torlinie überschritten. Das Schiedsrichter-Gespann erkannte jedoch auf ‘Torraumabseits’ und verweigerte die Anerkennung des Treffers, doch bereits in der nächsten Aktion gab es keinen Zweifel an der Rechtmäßigkeit von Lorenz Schneiders ‘Hammer’ zum 3:5 aus der Distanz (57.).
Jetzt wurde es in der Tat noch einmal spannend, zumal die Ostwestfalen noch immer keinen Weckruf vernahmen und sich stattdessen mit weiteren kleinen Bankstrafen zusätzlich dezimierten. Bei doppelter Überzahl drängte Grefrath auf den Anschlusstreffer und setzte eine Minute vor Schluss mit der Herausnahme von Keeper Marvin Haedelt zu Gunsten eines sechsten Feldspielers alles auf eine Karte. Schließlich brachten die Gäste jedoch das Ergebnis über die Zeit.
Einmal mehr bewies das Team von Phoenix-Trainer Karel Lang Comeback-Qualitäten und Moral, auch wenn man nach der 3:5-Niederlage den zweiten Platz erst einmal den Dinslakener Kobras überlassen musste. Jedoch ist das spannende Rennen um den letzten zu vergebenen Playoff-Platz noch nicht beendet. Am kommenden “Wochenende der Wahrheit” wird sich entscheiden, ob die GEG im weiteren Saisonverlauf um die Regionalliga-Meisterschaft oder gegen den Abstieg wird spielen müssen.



HammerEisbaerenHammer Eisbären bauen Tabellenführung mit 5-Punkte-Wochenende aus

(RLW)  Mit 5 Punkten aus dem Auswärtsspiel in Neuwied und dem Heimspiel gegen den Neusser EV haben die Hammer Eisbären die Tabellenführung in der Regionalliga West nicht nur verteidigt, sondern auf 4 Punkte ausgebaut.
Ein arg dezimierter Eisbärenkader machte sich am Freitag auf ins rheinland-pfälzische Neuwied, denn Trainer Ralf Hoja standen lediglich 12 Feldspieler und Torhüter Justin Figge zur Verfügung. Doch der kleine Kader der Eisbären zeigte Moral und setzte sich mit 4:3 gegen den zu diesem Zeitpunkt Tabellenzweiten durch. Von Beginn an entwickelte sich ein Spitzenspiel welches dieses Prädikat auch verdient hatte. Beide Mannschaften gingen ein hohes Tempo und versuchten so das Heft in die Hand zu nehmen. Der erste Treffer gelang den Eisbären in der 8. Minute, als Dustin Demuth vors Tor zog und Köllejan überwinden konnte. In der zweiten Hälfte des Drittels wurde Neuwied zunehmend stärker und drängte auf den Ausgleich. In der 17. Minute musste sich Figge das erste Mal geschlagen geben, als Köbele die Scheibe mit der Rückhand in den Winkel hob. Kurz danach hatten die Eisbären bei einem Lattentreffer von Martin Köchling Pech, dass es nur mit dem 1:1 in die Kabinen ging. Das zweite Drittel begann mit einer Überzahl für die Eisbären und diese nutzten sie eiskalt aus. Robin Loecke fälschte einen Schuss von Michel Maaßen ab und brachte die Gäste erneut in Führung (21.). Kurz danach traf Loecke nur den Pfosten und so blieb es bei einer engen Führung. Neuwied hatte nun mehr vom Spiel und machte ordentlich Druck auf das Tor der Eisbären, in dem Justin Figge einen richtig guten Abend erwischte und ganz routiniert viele Chancen der Gastgeber zu Nichte machte. Beim Ausgleich durch Orr war er allerdings machtlos, denn die Gastgeber spielten die 2 auf 1 Situation gnadenlos aus und bestraften einen unglücklichen Wechsel eiskalt. Es wurde nun emotionaler auf dem Eis, Vavra und Dennis Schlicht begegneten sich mit den Fäusten und mussten beide auf die Strafbank, Schlicht bekam allerdings zusätzlich 10 Minuten aufgebrummt. Im letzten Drittel wollte Neuwied unbedingt die Führung. Die tapfer kämpfenden Eisbären mussten nun oft in die Kühlbox. Mit zwei Mann weniger auf dem Eis gingen die Gastgeber mit einem unhaltbaren Schlagschuss von Wex in Führung (47.). Das Spiel drohte zu kippen, kaum einer traute den Eisbären ein Comeback zu, doch es kam anders. Von der Bande aus brachte Dustin Demuth die Scheibe überraschend mit der Rückhand in Richtung Tor und der Ausgleich war perfekt (56.). Nur eineinhalb Minuten später erzielte Marvin Cohut mit einem schönen gezogenen Schuss in die lange Ecke die vielumjubelte Führung für die Eisbären, die das Spiel tatsächlich drehen konnten. Neuwied antwortete mit wütenden Angriffen, aber der erst 18-jährige Figge ließ keinen Treffer mehr zu. Trainer Ralf Hoja freute sich über den nicht gerade erwarteten Sieg: „Ich bin stolz auf meine Jungs die heute durchweg ein richtig gutes Spiel gemacht haben. Mit dem kleinen Kader war das in der Form nicht zu erwarten, aber jeder hat für jeden gekämpft, die Jungs haben sich in die Schüsse geworfen und wollten diesen Sieg unbedingt. Justin hat das im Tor sehr gut gemacht und sich nicht von der Kulisse beeindrucken lassen.“
Am Sonntag gastierte der Neusser EV in der HeLiNet-Eissportarena und die Eisbären wollten mit einem Heimsieg das 6-Punkte-Wochenende perfekt machen, doch die Gäste hatten etwas dagegen und so behielten die Eisbären am Ende 2 Punkte nach dem 4:3-Sieg nach Penaltyschiessen in Hamm. Was die Eisbären am Freitag in Neuwied noch auszeichnete ließen sie am Sonntag vermissen. Vor allem im ersten Drittel hatten sie ungewohnt viele Fehlpässe im Spielaufbau und schafften es kaum richtig Druck auf Tor von Passmann auszuüben. Die Gäste verlagerten ihr Spiel auf die Defensive und versuchten mit Kontern immer wieder Nadelstiche zu setzen. Mit einem Doppelschlag durch Köhler, der sich im Rücken der Abwehr weggeschlichen hatte (5.) und Bleyer, der nach einem Konter erfolgreich war (6.) hatten sich die Gäste eine beruhigende Führung erarbeitet die ihnen in die Karten spielte. Den Eisbären fiel nicht viel ein und die Schüsse aus von außen stellten Passman nicht vor große Probleme. Im zweiten Drittel wurden die Eisbären nach und nach stärker, der Druck auf Passmann nahm zu. Dennoch dauerte es bis zur 37. Minute ehe die Hammer Fans jubeln durften und das gleich doppelt. Nach einem Gestocher vor dem Neusser Tor war der wieder genesene Kevin Thau zur Stelle und markierte den Anschluss. Nur kurz darauf erzielte Thau mit einem Treffer auf der Stockhandseite den Ausgleich. Der Bann schien gebrochen, doch Neuss gelang mit der Schlusssirene des Drittels die erneute Führung durch Dohmen. Die Eisbären rannten im letzten Drittel an und drückten auf den Ausgleich. Pech hatte Lari Mäkijärvi, der in Überzahl nur den Pfosten traf (45.). Schließlich war es wiederum Kevin Thau, der die Fans jubeln ließ, nachdem sein Rückhandschuss an Passmann vorbei im Tor Landete (53.). Ein weiterer Treffer sollte nicht mehr fallen und so ging es ins Penaltyschiessen. Hier erwiesen sich Hamms Loecke und der Neusser Sperling als treffsicher und so ging es auch hier in die Verlängerung. Robin Loecke machte seinen zweiten Penalty erneut rein und Justin Figge parierte den zweiten Versuch von Sperling, so dass der Zusatzpunkt in Hamm blieb. Hoja zeigte sich trotz des Penaltyschiessens zufrieden: „Wir waren heute körperlich und vielleicht auch geistig etwas müde und hatten nicht die volle Konzentration. Dennoch bin ich mit 5 Punkten aus dem Wochenende zufrieden. Wir sind auf Kurs und wollen den ersten Platz festmachen um die beste Ausgangsposition für die Play-Offs zu haben.“ Mit einem Sieg am Freitag in Diez-Limburg ist den Eisbären der erste Tabellenplatz nicht mehr zu nehmen. Fest steht inzwischen dass die Eisbären mit einem Heimspiel am Freitag, 17.02.2016 um 20:00 Uhr in das Play-Off-Viertelfinale starten. Auf wen die Hammer treffen entscheidet sich am kommenden Wochenende.         



icedragonsherfordIce Dragons Herford machen mit Sieg in Grefrath die Playoffs klar!

(RLW)  6 Punkte waren am Wochenende nötig, 6 Punkte konnten die Ice Dragons einsammeln. Nach dem Heimsieg gegen Soest waren die Ice Dragons auch ohne Killian Hutt, der mit einer leichten Oberschenkelblessur ausfiel, in Grefrath siegreich und konnten mit einem 5:3 Erfolg den vorzeitigen Einzug in die Playoffs klarmachen!
Die Ice Dragons hatten den besseren Start ins Spiel, ergriffen direkt die Initiative. So dauerte es auch nur 4 Minuten, bis sie das erste Mal jubeln konnten. Über Fabian Staudt und Kevin Rempel war die Scheibe bei Sven Johannhardt gelandet, der trocken zum 0:1 verwandelte. In der Folge fanden auch die Gastgeber besser ins Spiel, brachten die Herforder Defensive in Bedrängnis, doch Lars Morawitz zeigte sich als Fels in der Brandung. Als dann Dennis Schmunk in der 11. Minute auf die Strafbank musste, hatten die Gastgeber die große Chance auf den Ausgleich. Doch die Ice Dragons verteidigten in Unterzahl nicht nur geschickt, sie schlugen eiskalt zu! Kurz vor Ablauf der Strafe bediente Nils Bohle den durchstartenden Zack MacQueen, der verlud Marvin Haedelt im Grefrather Tor und erhöhte auf 0:2 in der 12. Minute. Als dann noch Alexander Lindt eine Vorarbeit von Fabian Staudt in der 17. Minute zum 0:3 Pausenstand nutzte, lief für die Ice Dragons alles nach Plan.
Das 2. Drittel stand erst im Zeichen der Defensivarbeit, beide Teams warteten auf Fehler des Gegners. Den ersten großen Fehler leisteten sich die Ice Dragons, doch Lars Morawitz war auf dem Posten, als plötzlich Andre Schroll alleine vor ihm auftauchte. In der Folge waren die Ice Dragons erneut in Unterzahl, erneut aber kamen die Gastgeber nicht zum Abschluss. Mit Ablauf der Strafe dann, es lief die 31. Minute, war auf einmal Leon Nasebandt alleine durch, wurde von den Beinen geholt und bekam einen Penalty zugesprochen. Er lief an, zog trocken ab und fuhr jubelnd zur Bank, die Ice Dragons lagen nun mit 4 Toren vorne. Sie dominierten die Partie und als dann nur 2 Minuten später Sven Johannhardt nach schönem Doppelpass mit Fabian Staudt auf 0:5 erhöhte, schien die Messe gelesen. Die Phönix kamen überhaupt nicht mehr zur Entfaltung, die Ice Dragons ließen Scheibe und Gegner laufen, ohne jedoch weitere Treffer zu erzielen.
Wer nun dachte, das Spiel wäre im Sack, sah sich getäuscht. Denn im letzten Drittel verloren die Ice Dragons nicht nur komplett den Faden, sie bauten die Gastgeber durch individuelle Fehler und dumme Strafzeiten auch regelrecht auf!
Der erste individuelle Fehler sorgte für einen schön herausgespielten Konter der Grefrather Phönix, den Dennis Holstein in der 47. Minute zum 1:5 verwandeln konnt. Nur 90 Sekunden später vertändelten die Ice Dragons die Scheibe erneut und Sven Schiefner konnte die daraus resultierende Chance zum 2:5 Anschluss nutzen. Von der Tribüne aus konnte man die Zornesröte in Jeff Jobs Gesicht jetzt schon gut erkennen. Es spielten fast nur noch die Gastgeber, bissen sich aber immer wieder an Lars Morawitz die Zähne aus. Drei Strafzeiten kurz vor Schluss brachten dann die Ice Dragons noch mehr in Bedrängnis! So musste Lukas Derksen in der 56. Minute auf die Strafbank, konnte aber bereits nach weniger als einer Minute wieder zurück ins Spiel, da die Gastgeber in Person von Lorenz Schneider auf 3:5 verkürzt hatten. Jeff Job nahm eine Auszeit, versuchte sein Team wieder auf Kurs zu bringen, doch irgendwie funktionierte das nicht. Die Folge waren 2 Strafzeiten kurz vor Schluss. Erst musste Nils Bohle in der 58. Minute aufs Sünderbänkchen, bekam dann sogar noch Gesellschaft von Zack MacQueen genau 1 Minute vor Schluss. Die Gastgeber nahmen nun sofort ihren Torwart zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Und auf einmal funktionierte die Defensivarbeit der Ice Dragons wieder. Mit 3 gegen 6 schmissen sie sich in die Schüsse, blockierten Passwege, kämpften die Uhr herunter, während Lars Morawitz jede Scheibe wegfischte, die auf sein Tor kam. So konnten die HEV-Cracks am Ende nicht nur den 3:5 Auswärtssieg bejubeln, sondern auch den Einzug in die Playoffs feiern!



ratingenRatinger Ice Aliens: Der erwartet schwere Gang

(RLW)  Am Sonntagabend trafen die Ice Aliens von Trainer Alexander Jacobs in der Eissporthalle Diez auf das Team der EG Diez-Limburg, eine Mannschaft, die nach einer ungewöhnlichen Niederlagenserie Wiedergutmachung betreiben musste – und beide Kader zeigten, dass sie Charakter haben!
In einer Auseinandersetzung, in welcher dem jeweiligen Gegner nichts geschenkt wurde, trennte man sich nach regulärer Spielzeit mit einem 4:4-Unentschieden.
Durch das anschließende Penaltyschiessen sicherte sich die Heimmannschaft – nicht unverdient – den Extrapunkt mit einem endgültigen 5:4 n.P. (0:2; 2:0; 2:2; 1:0) gegen die Gäste aus der Dumeklemmerstadt.
Was sich die Gastgeber für den Sonntagabend vorgenommen hatten, konnten die Zuschauer ziemlich schnell erahnen, denn die „Rockets“ legten einen Raketenstart hin und nahmen das von RIA-Goalie Christoph Oster gehütete Tor sofort unter Beschuss. Nach fünf Minuten befreiten sich die Außerirdischen jedoch aus dieser stürmischen „Umklammerung“ und ein langer Pass von Dennis Appelhans in die Spitze brachte Alexander Schneider perfekt in Schussposition, der das Tor allerdings knapp verpasste.
Eine schnell vorgetragene Ratinger Kombination, welche Tobias Brazda (Tim Brazda/Benjamin Hanke) zum 0:1 in die Maschen jagte, erwischte die bisher engmaschige EGDL-Verteidigung in der achten Minute dann auf dem falschen Fuß. Im Spielverlauf attackierten sich Rockets und Ice Aliens abwechselnd weiter, ohne aber einen Treffer landen zu können; die Hausherren erspielten sich zum Ende des Drittels indes klare Vorteile!
Ein couragierter Alleingang Dustin Schumachers (Tobias Brazda/Dennis Appelhans), während der wuchtigen EGDL-Schlussoffensive, bescherte den Ratingern 56 Sekunden vor dem ersten Pausentee dessen ungeachtet überraschend den 0:2-Führungstreffer. 
Im Mittelabschnitt verabschiedeten sich die Außerirdischen von ihrer bisher sehr disziplinierten Marschrichtung, sodass Diez-Limburg mehrfach im Powerplay auftrumpfen konnte. Insbesondere die Diez-Limburger Paradereihe mit Brabec, Firsanov, Fischer sowie Teljukin ist sowieso schon schwer in Zaum zu halten, bei eigener Unterzahl wird diese Aufgabe allerdings noch weitaus schwieriger – daher war der 1:2-Anschlusstreffer in der 29. Minute eine fast schon logische Folge. Ratingens Goalie Christoph Oster wurde nachfolgend weiterhin schwer gefordert und verhinderte mit seinen Paraden immer wieder den Ausgleich, den er schließlich in der 35. Minute dennoch passieren lassen musste. Mit erheblichem Kraftaufwand und Glück trotzte der Aliens-Abwehrriegel den Diez-Limburgern dann bis zur zweiten Pause. In dieser Phase hielt die EGDL unbestreitbar das Zepter in der Hand und hatte das Match weitestgehend an sich gerissen.
Das letzte Drittel musste also zeigen, wie stark sich die Verschleißerscheinungen auf Grund der Unterzahlspiele sowie des Dauerdrucks bei den Ratingern bemerkbar machen würden. Unglücklicherweise musste dann auch noch Verteidiger und Routinier Dustin Schumacher verletzt in der Kabine bleiben.
Die EG Diez-Limburg machte dort weiter, wo sie aufgehört hatte, sie bestürmte unablässig das Ratinger Gehäuse.  
Tor oder kein Tor, das war in der 49. Minute zunächst die Frage, da der Puck nach einem Rockets-Schlagschuss während eines erneuten Überzahlspiels wieder im Feld landete und der Schiedsrichter das Spiel weiterlaufen ließ. Nach einem Gedränge, einer Auseinandersetzung vor dem RIA-Kasten und einem Aliens-Keeper, der mit seiner gesamten Körperlänge den Puck unter sich begrub, folgte eine längere, ausführliche „Sprechstunde“.
Nachträglich entschied das Schiedsrichtergespann – wahrscheinlich korrekt – auf Tor, sodass die Aliens nun 3:2 hinten lagen. Diez-Limburgs Andrey Teljukin musste nach dieser Situation mit einer Matchstrafe vom Eis und Ratingen konnte die gegnerische, große Strafe (5 Minuten) durch einen Flachschuss von Dennis Fischbuch (Florian Pompino/ Benjamin Hanke) zum 3:3-Ausgleich nutzen. Mit dem erneuten 4:3-Powerplay-Führungstreffer der Gastgeber in der 55. Minute hätte der Sieg der Rockets perfekt sein können, aber die Aliens bewiesen ebenfalls ihren Charakter und bewahrten die Nerven. RIA-Kapitän Dennis Fischbuch (Benjamin Hanke/Tim Brazda) traf erneut und ebenfalls im Powerplay zum 4:4 in der 57. Spielminute.
Anschließend konterten sich beide Teams wechselseitig aus – 0:05 Sekunden standen noch auf der Uhr, als Aliens-Stürmer Dennis Fischbuch in aussichtsreicher Position „abzog“ und EGDL-Schlussmann Alexander Neurath gegen diesen harten, platzierten Schuss einen Riesen-Save mit der Fanghand hinlegte, sodass eine bis zum Schluss spannende Partie unentschieden blieb. 
Den Extrapunkt aus dem Penaltyschiessen hielten Matthew Fischer und Konstantin Firsanov in Diez-Limburg fest, da für Ratingen lediglich Štěpán Kuchynka mit einem satten Winkelschuss treffen konnte.
Aliens-Trainer Alexander Jacobs war trotzdem mit seinen Spielern zufrieden, die sich besonders im letzten Drittel durch einen zweimaligen Rückstand nicht entmutigen ließen, sondern einem starken Gegner schlussendlich in der regulären Spieldauer noch ein Unentschieden abrangen.
Durch vier Punkte aus den beiden Begegnungen des Wochenendes behaupten die Ratinger Ice Aliens, zwei Spiele vor dem Ende der Meisterrunde und dem Beginn der Playoffs, aktuell den 2. Tabellenplatz.    



troisdorfdynamiteEHC Troisdorf: Shutout für Liesenfeld

(LLW)  Nach zwei verlorenen Spielen ist Troisdorf wieder zurück.
Keine Chance hatte das Team aus Neuss gegen die Troisdorfer Mannschaft von Trainer André Koslowski.
Mit sieben geschossenen Toren und ohne Gegentreffer wurden die Neusser, zur großen Zufriedenheit der mitgereisten Fans, vom Eis gefegt.
Trotz mehrerer Ausfälle, Alexander Richard gesperrt, Daniel Kolvenbach lag am Freitag noch im Krankenhaus, Kevin Stöhr kuriert seine Gehirnerschütterung vom letzten Spiel aus, Daniel Scheck war beruflich in Berlin, Patrick Stellmaszyk ist beim Umzug die Treppe herunter gefallen und außerdem fehlten Sven Walterscheid, Jystin Tursas und Daniel Lellmann. Aber es gibt auch etwas erfreuliches aus dem Krankenlager zu berichten; Lukas Haack war nach über einem Monat wieder mit an Bord und war als Backup-Goalie in Neuss dabei.
Das erste Drittel dauerte nur 1:40 Minuten bis Daniel Fegus auf Zuspiel von Tobias Schäfer und Oscar Zimmermann den ersten Treffer für Troisdorf erzielte.
Erst in der 13. Spielminute konnte Troisdorf den zweiten Treffer erzielen. Wieder war es Daniel Fegus auf Zuspiel von Oscar Zimmermann.
Troisdorf war zwar klar dominierend, aber die erarbeiteten Chancen wurden nicht genutzt und Dominik Liesenfeld wurde mehrfach geprüft, aber er konnte seinen Kasten sauber halten.
Das zweite Drittel war etwas zerfahren und Troisdorf konnte seine Überlegenheit erneut nicht in Tore umsetzen. Dennoch konnte Troisdorf das zu Null halten. Dies lag insbesondere auch an der fehlerfreien Leistung von Dominik Liesenfeld.
Der einzige Treffer wurde in Unterzahl erzielt.
Lucas Hubert setzte mit seinem Tor auf Zuspiel von Mario Wonde den einzigen Lichtblick der Offensive in diesem Drittel.
Der letzte Spielabschnitt begann wieder mit einem Treffer in Unterzahl für die Troisdorfer. Lucas Hubert setzte mit seinem Alleingang den Auftakt zum Tore schießen in diesem letzten Drittel.
Zwei Treffer in Unterzahl in einem Spiel von einem Spieler sind schon etwas außergewöhnliches.
In diesem letzten Drittel vielen noch weiter 3 Tore.
Victor Zimmermann, Mario Wonde und Dominik Patt erhöhten auf den Endstand von 0:7.
Zum Ende des Spiels wurden die Neusser einfach überrollt. Der Kondition und Schnelligkeit der Troisdorfer war das Team aus Neuss nicht gewachsen.
Die gesamten 60 Minuten war Dominik Liesenfeld der sicher Rückhalt für das Team und der entscheidende Faktor dafür, dass Neuss keinen einzigen Treffer erzielen konnte.
Statement des Troisdorfer Trainers André Koslowski: “Auch wenn es aus meiner Sicht kein fehlerfreies Spiel von uns war, ist das Ergebnis eindeutig und spiegelt unsere Klasse wieder. Unser Ziel ist es weiterhin die Saison als Tabellenerster zu beenden. Hierfür werden wir in den letzten Wochen der Saison noch hart arbeiten.“
Am kommenden Freitag 10.02.2017 um 20:00 Uhr findet das nächste Heimspiel in der Eishalle am Rotter See statt.
Es wird das Team aus Wiehl erwartet, dass auf jeden Fall geschlagen werden muss, wenn man den Anschluss an die Tabellenspitze nicht verlieren möchte.
Die Troisdorfer Mannschaft freut sich über eine lautstarke Unterstützung und wird wieder alles geben, um den Zuschauern ein spannendes und schnelles Spiel zu zeigen.



ehcnetphenEHC Netphen mit großem Schritt zum Meistertitel / Sechs-Punkte-Wochenende – Siege gegen Dinslaken und Troisdorf

(BZLW)  Der EHC Netphen konnte einen großen Schritt Richtung Meistertitel machen. Am Wochenende gewannen die Siegerländer ihre beiden Spiele gegen die Zweitvertretungen der Dinslaken Kobras und des EHC Troisdorf. Gegen die „Kobras“ stand am Ende ein 12:4 (4:1 4:0 4:3) auf der Anzeigentafel, in Troisdorf siegten die Netphener mit 5:1 (2:1 2:0 1:1). Dazu ließ der schärfste Verfolger, die 1b des Herner EV, im Spiel beim Aachener EC zwei Punkte liegen. Dadurch haben die Siegerländer jetzt fünf Punkte mehr auf dem Konto als der HEV und kann im Heimspiel am Freitag gegen den Tabellenzweiten mit einem Sieg für eine Vorentscheidung im Meisterrennen sorgen.
Gegen die Dinslakener ließ der EHC von Spielbeginn keine Zweifel aufkommen, wer das Spiel als Sieger verlassen will. Nach weniger als fünf Spielminuten hatten Mark Hall und André Bruch ihr Team mit 2:0 in Front geschossen. Den Gästen gelang zwar kurz darauf der Anschluss, doch die Netphener zeigten sich unbeeindruckt und erhöhten bis zur ersten Pause durch André Bruch und André Jung auf 4:1. Ein ähnliches Bild im zweiten Drittel. Drei Tore von André Bruch und eins von Markus Gieseler stellten den Spielstand auf 8:1 und sorgten für die Vorentscheidung. Im Schlussabschnitt hielten die Siegerländer ihren Toreschnitt von vier, mussten dafür aber auch drei Gegentore hinnehmen. Für die vier Siegerländer Tore sorgten André Jung, André Bruch (2) und Jonas Quatier. Der Wehrmutstropfen des Spiels war die Verletzung des Dinslakeners Martin Krüger. An dieser Stelle gute Besserung nach Dinslaken.
Zwei Tage später reisten die Netphener Eiscracks nach Troisdorf. Dort gingen die Siegerländer durch Matti Stein nach nur 31 Sekunden in Führung. Was nach einem klaren Sieg aussah, war am Ende ein hartes Stück Arbeit. Die Siegerländer waren das spielbestimmende Team, agierten aber vor dem gegnerischen Tor teilweise zu kompliziert und vergaben so einige gute Tormöglichkeiten. So kam es wie kommen musste, die Gastgeber glichen im Powerplay zum 1:1 aus. Erneut war es Matti Stein der in der 15. Spielminute ebenfalls in Überzahl den EHC wieder in Front schoss. Diese Führung ließen sie sich nicht mehr nehmen. André Jung und erneut Matti Stein erhöhten die Führung auf 4:1 nach 40 Minuten. Im Schlussabschnitt blieb der Sieg ungefährdet. Ein weiteres Powerplaytor (Torschütze Markus Gieseler) machte den „Sack“ zu. Das 5:2 durch die Troisdorfer war nur noch Ergebniskosmetik. Wehrmutstropfen in diesem Spiel war die Verletzung von Hagen Fischbach. Bereits gegen Ende des Auftaktdrittels verletzte sich der Verteidiger am Knie und konnte fortan nicht mehr mitwirken.



hamburgersvHamburger SV: Arbeitssieg und Traumeinstand

(RLN)  Zu einem glanzlosen 2:0 (0:0;2:0;0:0)-Arbeitssieg kam am Sonntagabend die Regionalligamannschaft des Hamburger SV in ihrem Heimspiel gegen die 1b der Hannover Scorpions  und sicherte sich damit drei wichtige Punkte im Kampf um eine gute Ausgangsposition für die Playoffs – nachdem gegen die Mannschaft aus Langenhagen in den vorangegangenen Spielen bekanntlich unnötig Punkte liegengelassen wurden.
Auch für das letzte Aufeinandertreffen in Stellingen drohte es eng zu werden, standen dem HSV doch erneut mehrere Stammspieler nicht zur Verfügung. Dafür feierte Neuzugang Matus Zaborsky seinen Einstand – und wie: nach torlosem ersten Drittel gelang dem slowakischen Angreifer zu Beginn des zweiten Abschnitts der so wichtige Führungstreffer. Ansonsten merkte man Zaborsky im Verlauf der Partie an, dass er erst wenige Trainingseinheiten mit der Mannschaft absolviert hatte, ihm fehlte noch etwas die Bindung zum Spiel.
Im Allgemeinen kam durch die Ausfälle und die damit verbundenen Umstellungen wenig Spielfluß zustande – trotzdem konnte Verteidiger Jonas Behrens zum 2:0 nachlegen. Danach beschränkte sich der HSV vor allem auf Spielkontrolle und hielt die Scheibe vom eigenen Tor weg. Den Scorpions gelangen nur wenige Angriffsaktionen und so konnte sich Goalie Felix Lindenbeck am Ende über seinen ersten Shutout im Trikot des HSV freuen.
Mit dem Erfolg verbessert sich das Team von Coach Chapin Landvogt zunächst wieder auf Platz 3, wird aber am Freitag im Topspiel gegen Tabellenführer Weser Stars punkten müssen, um nicht wieder auf den undankbaren vierten Rang abzurutschen.



salzgittericefightersPackendes Duell entscheiden Salzgitter Icefighters im Penaltyschießen für sich

(RLN)  Diese Begegnung dürfte als eine der besten dieser bisherigen Saison vermerkt werden, als die TAG Salzgitter Icefighters am Sonntagabend in Adendorf gegen den heimischen AEC im Penaltyschießen mit 3:4 (0:0, 2:1, 1:2, 0:0, 0:1) siegten.
Die für Adendorf ungewohnt dünne Kulisse von 600 Zuschauern, davon etwa 40 aus Salzgitter, bekam für ihr Eintrittsgeld wirklich absolut alles geboten was das Eishockeyherz begehrt. Denn zwei Mannschaften, die sich nichts schenkten und stets auf Sieg spielten, boten in den ersten zwanzig Minuten ein beeindruckend temporeiches Spiel. Das keine Tore gefallen sind, vermag an der Leistung beider Torhüter, aber auch an den gut aufgestellten Abwehrreihen beider Teams gelegen haben. Die Möglichkeiten waren jedenfalls vorhanden, auch wenn hier der Spielfluss mitunter wegen einiger Strafen noch steigerungsfähig war.
Die Pause zum Durchatmen nutzten die Gäste offenbar besser, denn aus den weiterhin zahlreichen Gelegenheiten schlug Ruven Bannach zuerst Kapital, als er die Icefighters mit 0:1 in Führung brachte (29. Minute). Davon zeigten die Hausherren sich nicht zwingend beeindruckt, agierten klug kombinierend und erzielten alsbald den Ausgleich (32.). Es war dann Michele Meridian, der den Pausenstand von 1:2 herstellte (39.), und so ein Kapitel dieser Begegnung beendet das von vielen Zuschauern als absolut Hochklassig empfunden wurde.
Nach dem Wechsel zogen die Heidschnucken das Tempo noch etwas an und nutzen eine Phase der Unzulänglichkeiten seitens der Salzgitteraner gnadenlos aus um zunächst erneut auszugleichen (45.) und ihre Mannschaft umgehend mit 3:2 nach vorn zu bringen (47.). Die Partie verlief bis auf die üblichen Nicklichkeiten absolut fair, weshalb die Matchstrafe gegen Kalabuchov vom AEC auf Unverständnis bei beiden Trainern stieß. Die daraus resultierende fünfminütige Überzahl nutzte erneut Ruven Bannach (54.) um das Resultat auf ein bis dato verdientes 3:3 zu stellen, was die Verlängerung bedeutete.
Diese verlief bis kurz vor dem Ende auch unauffällig, falls dieser Begriff heute überhaupt angemessen war, als jedoch eine empfindliche Strafe gegen die Torfrau der Icefighters, Radka Lhotska, ausgesprochen wurde, die das vorzeitige Aus und eine Sperre nach sich zieht.
Im entscheidenden Penaltyschießen musste Tobias Geier einen echten Kaltstart hinlegen, den er souverän meisterte indem er alles hielt was auf sein Tor kam.
Den entscheidenden Anlauf nutzte Michele Meridian zum einzigen verwandelten Versuch, der die Mehrzahl der Punkte mit auf die Reise nach Salzgitter schickte.



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Dienstag 7.Februar 2017
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