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September 26
                         
Weltfriedentag
             
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Stürmer Maximilian Herz kehrt nach einer Saison in der Verbandsliga beim REV Bremerhaven zu den Weserstars zurück. Der 26-Jährige konnte in 14 Spielen beachtliche 23 Tore und 23 Assists erzielen. Aus dem Nachwuchs des REV kommt zudem der junge ukrainische Stürmer Maksym Kovtun nach Bremen. Ausserdem haben Verteidiger Alexander Lutzow, sowie die Stürmer Niklas Apelt und Alexander Yevgenyev ihre weitere Zusage gegeben
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Adam Zoweil konnte im tryout überzeugen und erhält einen festen Vertrag bei den Rebels. In der letzten Saison spielte er noch für die Füchse Duisburg in der Oberliga Nord
  
Wanderers Germering
(BLL)  Ferdinand Inselkammer, der letztes Jahr aus Bad Tölz kam, verteidigt weiter für die Wanderers. In der letzte Saison kam der 21-Jährige allerdings nur zu zwei Spieleinsätzen. Zudem wird Verteidiger Tim Sager in sein drittes Jahr in germering gehen
  
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists
 
Icefighters Leipzig
(OLN)  Die Dresdner Eislöwen haben Verteidiger Ivan Komirist und Stürmer Karl Gärtner mit Förderlizenzen für die KSW Icefighters ausgestattet
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Sonntag 11.Dezember 2016. Heute mit Informationen aus der Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga, Regionalliga Südwest und Regionalliga West.



EV LindauEV Lindau Islanders müssen wieder acht Tore hinnehmen

(OLS)  Die EV Lindau Islanders sind gerade hinten nicht ganz dicht. Aufgrund einer haarsträubenden Defensiv- Leistung mussten die Islanders beim EC Peiting im zweiten Spiel nacheinander acht Gegentore hinnehmen und unterlagen mit 5:8 (0:3, 2:2, 3:3).
„Mir fehlen die Worte“, fiel es EVL- Geschäftsführer Sebastian Schwarzbart schwer, den ersten 30 Minuten dieser Partie irgendetwas Positives abzugewinnen. „Wenn man so spielt, egal gegen wen und in welcher Liga, wird man immer chancenlos sein.“ Von Anfang an waren die Islanders – nicht zum ersten Mal in dieser Saison – nicht bereit, Eishockey nach Wettbewerbsmaßstäben zu spielen, wären wahrscheinlich aber auch auf dem Kleinen See schnell hinten gelegen.
Keine Minute war gespielt, da mussten die Islanders erstmals in Unterzahl agieren und kassierten 60 Sekunden später bereits das 0.1. Peiting war haushoch überlegen, erspielte sich Chance um Chance und erhöhte nach neun Minuten auf 2:0 und bezeichnenderweise auch in Unterzahl bis zur 13. Minute auf 3:0. Trotz einer deutlichen Ansage von Trainer Dustin Whitecotton ging der peinliche Auftritt bis Mitte des zweiten Drittels weiter. Der bedauernswerte EVL Goalie Korbinian Sertl, der ein noch größeres Desaster verhinderte, wurde nach 32 Minuten und zwei weiteren Gegentreffern erlöst und durch Beppi Mayer ersetzt.
Damit schien dann auch ein Denkprozess bei den zuvor nicht einmal bayernligatauglichen Islanders eingesetzt zu haben, denn „in den letzten 25 Minuten war das Meiste wieder da: Wir sind endlich Schlittschuh gelaufen und haben gekämpft“, sagte Schwarzbart. Wofür die Lindauer auch belohnt wurden. Jeff Smith brachte den EVL in Überzahl erstmals auf die Anzeigetafel (36.), Marco Miller legte eine Minute später noch einen drauf.
Ideal war der Start der Gäste dann in den Schlussabschnitt. Nach 140 Sekunden verkürzte Zdenek Cech auf 3:5 aus Lindauer Sicht. So wäre dann alles wieder drin gewesen für den EVL, wenn er sich nicht selbst geschwächt hätte. Unmittelbar nach dem Tor musste Lubos Sekula auf die Strafbank, was Peiting zum nächsten Powerplaytor nutzte (45.). Das gab den Gastgebern wieder Sicherheit, die sofort nachlegten und zwei Minuten später auf 7:3 erhöhten. Zwar konnten Cech (50.) und Smith (56.) noch einmal Ergebniskosmetik betreiben. Aber auch wenn Whitecotton alles riskierte und mit sechs Feldspielern versuchte heranzukommen, wog die Hypothek aus der ersten halben Stunde zu schwer. Peiting traf zum 8:5 ins leere Tor und entschied die Partie.
Bitter, für die Islanders, denn mit fünf Auswärtstoren sollte eigentlich auf fremdem Eis etwas Zählbares drin sein, was allerdings unmöglich ist, wenn man die Gegentreffer derart herschenkt. Die Folge der Niederlage: Die Lindauer fielen vollkommen zurecht wieder aus den Playoff Plätzen – und haben gegen Sonthofen den klaren Auftrag: Wiedergutmachung.



evregensburgHAPPYDAY – DIE BUSPROFIS sind offizieller Buspartner des EV Regensburg

(OLS)  Der EV Regensburg schwört für die Oberliga-Mannschaft seit der Spielzeit 2016/17 auf einen neuen, kompetenten Partner, wenn es um komfortable und hochwertige Auswärtsreisen geht.
Seit dem ersten Testspiel ist das Unternehmen HAPPYDAY SASCHA HANKE aus Marktredwitz der neue Buspartner der Domstädter. Unter der Führung von Geschäftsführer Sascha Hanke, der auch die Selber Wölfe oder den EHC Mitterteich fährt, hat HAPPYDAY SASCHA HANKE ausreichend Erfahrung in der Beförderung von Sportmannschaften, die auf hohem Niveau agieren. So kamen die Verantwortlichen beider Parteien den Sommer über ins Gespräch und einigten sich letztendlich auf eine Zusammenarbeit, die bereits erste Früchte trägt.
Seit kurzem fährt der EV Regensburg – zum ersten Mal überhaupt in seiner Geschichte – mit einem eigenen Teambus, der auch als solcher erkennbar ist. Im Eigendesign, das ebenfalls in enger Abstimmung mit HAPPYDAY SASCHA HANKE in die Tat umgesetzt wurde, reisen nun die Oberliga-Cracks in alle Stadien dieser Republik. Das Design kann als absolut gelungen bezeichnet werden, denn das offizielle Team-Mobil ist ein absoluter Hingucker.
HAPPYDAY – DIE BUSPROFIS blickt auf eine lange Vergangenheit zurück und ist seit 1982 im Bereich der Bustouristik aktiv. Durch den großen Fuhrpark mit 26 Bussen und den vielen, bestens ausgebildeten Fahrern kann Geschäftsführer Sascha Hanke seine Kunden immer sicher an das gewünschte Ziel bringen. Das Unternehmen hat Niederlassungen in Hamburg und in Marktredwitz und möchte nun auch den Markt in der Domstadt erobern. Die Kapazitäten und die Qualität dafür sind auf alle Fälle vorhanden, da hier ein bestens geführter Bus-Betrieb auf sich aufmerksam macht.
Der EV Regensburg und seine Mannschaft sind mit dem offiziellen Team-Bus mehr als nur zufrieden und reisen Woche für Woche äußert bequem und erfolgreich zu ihren Partien. Auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit.

Regensburg reist zum Top-Spiel nach Bad Tölz
Eine schwere Auswärtsaufgabe steht für den EV Regensburg am Sonntag an. Bereits um 16.30 Uhr fällt bei den Tölzer Löwen das erste Bully. 
Fünf Punkte trennen den Ersten aus der Domstadt und die “Buam“ aus dem schönen Oberbayern. Dementsprechend hochklassig und eng dürfte es heute in der Hacker-Pschorr Arena zugehen. Die attraktive Anpfiffzeit am Familientag sollte viele Schlachtenbummler aus der Oberpfalz, wie auch heimische Fans anlocken. Besser geht es also fast nicht beim heutigen Spitzenspiel. 
Beide Kontrahenten mussten am Freitag in die Overtime und auch das Endergebnis war identisch. Der EVR bezwang im Derby den EV Landshut mit 3:2 nach Zusatzzeit, die Löwen mussten sich mit dem selben Resultat in Weiden geschlagen geben. Somit sind die Cracks von Axel Kammerer sogar auf Wiedergutmachung aus, denn die Niederlage in der nördlichen Oberpfalz war nicht wirklich einkalkuliert. Allerdings war ein 3:2 in letzter Zeit das Lieblingsergebnis der Tölzer, denn mehrere Spiele wurden mit diesem Ergebnis siegreich hintereinander bestritten. 
Regensburg grüßt weiterhin von der Tabellenspitze, muss aber am heutigen Abend aber wieder damit zurechtkommen, dass nur drei Reihen zur Verfügung stehen. Daniel Stiefenhofer und Lukas Heger fehlen verletzt, Yannick Drews sowie Cody Brenner starten am heutigen Sonntag mit der U20-Nationalmannschaft in die B-WM in Bremerhaven. Außerdem laufen Xaver Tippmann, Matteo Stöhr und Felix Schwarz wieder für das DNL-Team auf. Dass die Oberpfälzer das aber wegstecken können, haben sie schon mehrmals bewiesen. Außerdem ist auf Förderlizenzkeeper Daniel Fießinger Verlass, der einen ruhigen und sicheren Eindruck hinterlässt. Bei den Gastgebern fehlt Importverteidiger Iiro Vehmanen, der in Weiden eine Spieldauerstrafe erhalten hat. Über weitere Ausfälle ist noch nichts bekannt. 



ehvwoelfeschoenheide09EHV Schönheide: Charaktertest gegen Höchstadt nicht bestanden

(OLS)  “Ich muss mich für die Leistung meiner Mannschaft entschuldigen!“, so ein sichtlich enttäuschter EHV-Coach Victor Proskuryakov auf der Pressekonferenz nach dem Heimspiel am gestrigen Freitagabend gegen die Höchstadt Alligators, welches der EHV Schönheide 09 aufgrund zweier katastrophaler Drittel verdient mit 3:4 (0:2, 1:2, 2:0) verloren hat.
Von Beginn an wirkten die Wölfe lethargisch und waren läuferisch und im Zweikampfverhalten den Gästen klar unterlegen, welche sich bereits in den Anfangsminuten durch schnelle Gegenstöße drei, vier hochkarätige Chancen herausspielten. Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit, wann den Alligatoren der erste Treffer gelingen würde. In der sechsten Minute und mit dem ersten Powerplay im Spiel war es dann auch soweit, als HEC-Kapitän Daniel Jun zur 1:0-Führung für die Gäste traf. Auch in der Folge war Höchstadt die bessere Mannschaft, hingegen bei den Wölfen nichts aber auch gar nichts zusammenlief. Hinzu kamen haarsträubende Fehlpässe und unerklärliche individuelle Fehler im Spielaufbau, von denen Höchstadt in der 18. Minute einen bestrafte und durch Tomas Rousek auf 2:0 erhöhte. Aus Frust über seinen eigenen Fauxpas, lies Björn Schenkel im Nachgang an diesen Gegentreffer seine Wut verbal am Unparteiischen aus, welcher den EHV-Verteidiger mit einer doppelten Zehn-Minuten-Strafe, gleichbedeutend einer Spieldauerstrafe belegte. Im Mittelabschnitt keimte dann beim Wölfeanhang wieder Hoffnung auf, als Stephan Trolda nur 71 Sekunden nach Wiederbeginn auf 2:1 verkürzte. Doch es sollte nur ein kurzes Strohfeuer sein, denn anstatt konzentriert und ruhig weiterzuspielen, knüpfte der EHV 09 an seine Nichtleistung aus dem ersten Drittel an und musste nur vier Minuten nach dem Anschlusstreffer das 1:3 erneut durch Daniel Jun hinnehmen. Zu allem Überfluss kassierte der EHV 09 in der 27. Minute auch noch die bereits zweite große Strafe im Spiel, als Adrian Sanwald einen Gegenstoß der Alligatoren nur durch ein Foulspiel verhindern konnte und dafür mit einer Fünf-Plus-Spieldauerstrafe bedacht wurde. Zwar überstanden die Wölfe die fünfminütige Unterzahl unbeschadet, doch bezeichnend für den schwachen Auftritt war das 4:1 (39.) für Höchstadt, welches Ales Kreuzer durch einen Scheibenverlust von EHV-Goalie Patrick Glatzel hinter dem eigenen Gehäuse und in Wölfe-Überzahl erzielte. Analog des zweiten Drittels, erzielte Stephan Trolda dann gleich zu Beginn des Schlussabschnittes seinen zweiten Treffer und das 2:4 (43.) aus Schönheider Sicht. Höchstadt tat in der Folge nicht mehr allzu viel für das Spiel und agierte sehr defensiv. Doch bei allen Bemühungen, den Wölfen fehlte insgesamt weiter die Zielstrebigkeit vor dem gegnerischen Gehäuse und so dauerte es bis in die Schlussminute hinein, ehe Milan Kostourek 31 Sekunden vor Ultimo der 4:3-Anschlusstreffer gelang. Für mehr sollte es aber nicht reichen, wonach die Wölfe auch ihre zehnte Heimpartie der Saison verlieren. Besonders die Art und Weise, wie dieses Spiel über vierzig Minuten angegangen wurde, hinterlässt viele Fragen, gibt aber auch eine klare Antwort. Alle Spieler haben den gestrigen Charaktertest - als Mannschaft alles für den Verein zu geben - nicht bestanden.



ecdcmemmingenVerdienter Auswärtserfolg: ECDC Memmingen siegt in Pegnitz

(BYL)  Mit einem 3:1 Sieg sind die GEFRO-Indians vom unangenehmen Auswärtsspiel im Pegnitzer Freiluftstadion zurückgekehrt. Die Memminger ließen sich die lange Reise nicht anmerken und gingen bereits im ersten Abschnitt durch Martin Jainz in Führung. Lukas Varecha erhöhte später auf 2:0, den dritten Memminger Treffer erzielte Tim Tenschert kurz vor Ende. Spieler des Abends auf Memminger Seite war Torhüter Joey Vollmer.
Die Gastgeber, welche zur Zeit gut in Form sind, ließen zuletzt u.a. mit einem Erfolg gegen Landsberg aufhorchen. Die Memminger ließen sich nicht vom Kantersieg im Hinspiel blenden und begannen konzentriert und engagiert. Verzichten musste Trainer Waldemar Dietrich auf Kapitän Jan Benda, der verletzt ausfiel. Nach krankheitsbedingter Pause stand Joey Vollmer diesmal wieder im Indians-Tor. 
Die ersten Minuten gehört klar dem ECDC, aber mangelnde Effizienz und ein guter Pegnitzer Schlussmann Maximilian Müller verhinderten eine frühe Führung. In der 12. Spielminute nutzten die Memminger dann die erste Strafzeit gegen die Hausherren aus und gingen verdient in Führung. Einen Schuss von Stefan Rott fälschte Martin Jainz unhaltbar zum Führungstreffer ab. Die Indians weiter überlegen, jedoch ohne Kapital daraus zu schlagen. Die wenigen Angriffe der Gastgeber wurden vom souveränen Joey Vollmer, so wie von der konzentrierten Abwehr abgefangen.
Das zweite Drittel begann ähnlich, wie der erste Abschnitt aufgehört hatte. Die Maustädter probierten es immer wieder, fanden jedoch kein Mittel einen weiteren Treffer zu erzielen. Die „Ice Dogs“ hingegen lauerten auf Memminger Fehler und kamen langsam besser in die Partie. Zwei Gegenstöße gegen Ende des Drittels parierte Joey Vollmer bravourös. So blieb es auch nach dem zweiten Spieldrittel bei der knappen Führung.
Für den letzten Abschnitt war also Spannung garantiert. Die Memminger Abwehr ließ aber nur wenig zu und hielt die Gastgeber um Torjäger Kercs geschickt weg vom eigenen Tor. In der 50. Minute dann die scheinbare Erlösung für die Memminger und ihre mitgereisten Anhänger. Lukas Varecha versenkte einen trockenen Handgelenkschuss eiskalt im Pegnitzer Gehäuse, die Indians schienen auf der Siegerstraße zu sein. Diese beruhigende 2-Tore Führung sollte allerdings nicht von langer Dauer sein, da Pegnitz in der 51. Minute durch Oleg Seibel nochmal verkürzen konnte. Die Gastgeber versuchten nun nochmal alles, bissen sich aber an den clever agierenden Indians die Zähne aus. Den Endstand zum 3 zu 1 besorgte Tim Tenschert in der letzten Spielminute.
Trainer Waldemar Dietrich war vor allem mit dem Offensivspiel seiner Mannen nicht immer einverstanden. Auf der anschließenden Pressekonferenz monierte er die zahlreichen Einzelaktionen seiner Spieler, die es schnellstmöglich abzustellen gilt.



evmoosburgEV Moosburg: Beim HC Landsberg auf verlorenem Posten

(BYL)  Mit der Niederlage an sich musste man zwar rechnen, die Höhe kam dann aber doch überraschend: Beim HC Landsberg wurde der EVM am Freitag mit 10:2 (5:0, 1:2, 4:0) abgewatscht. Neben personellen Problemen und den fast schon chronischen Aussetzern im Abwehrbereich hatten die Grün-Gelben auch mit den Unparteiischen so ihre Schwierigkeiten.
Noch vor wenigen Wochen liefen die Moosburger regelmäßig mit vier Blöcken auf – ein personeller Luxus, von dem man momentan weit entfernt ist. Zwar kehrte mit Stefan Loidl ein Verteidiger in den Kader zurück, der Ausfall von Patrice Dlugos, Kevin Steiger und kurzfristig auch noch Max Ohr (alle drei krank) sorgte allerdings dafür, dass Trainer Dimitri Startschew nicht mal mehr drei komplette Reihen ins Match schicken konnten. Hinzu kam, dass die Dreirosenstädter im ersten Abschnitt überhaupt nicht ins Spiel kamen. Ein gefundenes Fressen für die zuletzt strauchelnden Landsberger, die frühzeitig für klare Verhältnisse sorgen konnten. Dass kaum eine der vier Strafzeiten, die die Referees in der Anfangsphase gegen den EVM aussprachen, nachvollziehbar war, wirkte sich ebenfalls nicht gerade positiv auf den Auftritt der Gäste aus. Und so nahm das Unheil seinen Lauf: Bis zur 20. Minute waren die Hausherren auf 5:0 davongezogen.
Wenn es am Freitag so etwas wie Lichtblicke gab, dann fand man die ausschließlich im mittleren Durchgang. Nachdem Bernhard Eggerdinger-Hölzl für Severin Cesak gekommen war, konnten die Grün-Gelben die Begegnung ausgeglichener gestalten – und endlich auch mal selber treffen: Tobias Hanöffner – zuvor wegen eines durchaus berechtigten Hinweises auf Spielverzögerung für zehn Minuten in die Kühlbox verbannt - versenkte sieben Minuten nach Wiederbeginn im Powerplay die Scheibe im Netz. Abwehrmann Mathias Jeske gelang kurz darauf in Unterzahl sogar der 2:5-Anschluss. Doch die leisen Hoffnungen der mitgereisten Anhänger auf eine Wende wurden kurz vor dem zweiten Pausentee durch den dreifachen HCL-Torschützen Cody Freeman schon wieder beendet.
Im Schlussdrittel dümpelte die Partie zunächst vor sich hin, doch ab der 46. Minute machten die Riverkings, denen damit die Revanche für die 6:4-Hinspiel-Pleite gelang, noch einmal ernst: Viermal musste Eggerdinger-Hölzl in der Folge hinter sich greifen. Zum besten Moosburger Spieler wurde er nach der Schlusssirene trotzdem zurecht gewählt.



peissenbergeishacklerPeißenberg Eishackler schicken Passau mit 7:1 nach Hause

(BYL)  Mit einer einer sehr guten taktisch, spielerischen und kämpferischen Leistung besiegen die Eishackler die Gäste aus Passau klar und souverän mit 7:1. Von der ersten Minute an waren die Eishackler die Herren im Haus. Mit konzentriertem Forechecking mit viel Biss in den Zweikämpfen übten die Peißenberger enormen Druck auf die Passauer aus. Auch durch manchmal etwas kleinliche Strafzeiten ließen sich die Eishackler nicht wirklich beeindrucken. Das erste Tor und auch noch in Unterzahl machte „Wacky“  Estermaier nach einem Break mit einem satten Schuß als er die Abwehrspieler der Black Hawks überlief, alleine auf den Tormann Vetter zufuhr und ihm keine Chance lies. Den zweiten Streich vollführte Tyler Wiseman ebenfalls mit einem genau platzierten Schuß in gewohnter Wiseman Natur. Sieben Minuten später kassierten die Eishackler wieder 2 Minuten und erneut kamen sie aufgrund ihres guten Unterzahlspiels zu einem Break. „Valli“ Hörndl lief den Abwehrspielern der Black Hawks nach Zuspiel von Sepp Staltmayr auf und davon und schoss aufs Tor. Zuerst meinte man der Passauer Goalie hätte den Schuß pariert doch ganz langsam schlitterte die Scheibe ins Tor und es stand 3:0. Ein Drittel nach Maß. So kanns weitergehen dachten sich die leider nur rund 500 Zuschauer die aber bis dahin voll auf ihre Kosten gekommen waren. Man merkte es halt. Es ist Weihnachtsfeierzeit.
Die Jungs von Trainer Neal und Mooslechner machten ab dem 2.Drittel wieder so weiter wie sie aufgehört hatten. Man merkte ihnen richtig die Lust am Eishockeyspielen an. Mit teilweise schönen Kombinationen kamen sie immer wieder gefährlich vor Vetters Tor. Die Passauer hatten bis auch ein paar harmlose Entlastungsaktionen nichts entgegen zu setzten. In der 29.Minute bekam dann Kapitän Florian Barth nach einem Foul der Passauer ein Penalty zugesprochen. Ganz cool verwandelte er diesen und es stand 4:0.  Sechs Minuten später zeigte sich wieder, dass sich intensives Forechecking lohnt. Tobias Mayer, Marco Mooslechner und der Torschütze Markus Andrä drückten im Drittel und Andrä macht das 5:0 und somit den Endstand zu Ende des zweiten Spieldrittels.
Im letzten Spieldrittel nahmen die Neal-Boys das Gas ein wenig raus und so kamen die Gäste doch noch zu ein paar Chancen die aber allesamt von „Jacke“ Goll der ein souveräne Leistung  im Tor ablieferte, vereitelt wurden. Nach dem aber die Eishackler nach einer kleinen Ruhepause wieder Gas gaben  konnten sie durch „Hiasl“ Müller und zum zweiten Mal Tyler Wiseman den Spielstand auf 7:0 erhöhen. Sie erspielten sich weitere Chancen und das Ergebnis hätte durchaus noch höher ausfallen können. Das war heute nicht der Tag der Black Hawks die bei Hinspiel in Passau viel stärker auftraten. Doch die Eishackler ließen ihnen an diesem Abend keine Chance. Dar war nichts zu holen in Peißenberg. Der einzige Gegentreffer zum 7:1 in der 51. Minute war eher eine kleine Unaufmerksamkeit von Jakob Goll im Tor der sich dadurch seinen verdienten Shut-Out selbst versaute. Er wurde aber verdienter Weise trotzdem zum besten Spieler der Eishackler am Abend gewählt aber eigentlich hätte man die gesamte Mannschaft hier ehren können weil die Jungs in den letzten Spielen wie eine Mannschaft auftreten. Das merkt man ganz deutlich.
Die mannschaftlich geschlossene Leistung wird es natürlich brauchen wenn die Neal-Boys am Sonntag zum Derby nach Landsberg fahren. Den  da wird es bestimmt ganz anders zur Sache gehen. Hoffentlich kommen auch viele Peißenberger Fans um die Mannschaft zu unterstützen.



schongauKleine Vorschau auf den „Klassenkampf“ – EA Schongau ringt Pfaffenhofen nieder

(BYL)  Das Spiel war ein Vorschau, auf was sich die EA Schongau in der wohl anstehenden Abstiegsrunde gefasst machen muss. Ein Kampf mit Haken und Ösen um jeden Zentimeter Eis.
Den Test dazu gegen den EC Pfaffenhofen haben die Mammuts schon mal bestanden – am Ende siegten sie mit 3 : 1.
Nachdem die EA Schongau zunächst wieder mit ihrer  Abschlußschwäche kämpfte, nahm sich Verteidiger Tobias Zimmert in der 11. Minute ein Herz, zog ab und  brachte die Mammuts mit 1 . 0 in Front. Und nachdem Marius Klein in der 16. Minute die Scheibe zum 2 .0 über die Linie drückte, schien es zu Laufen für die EAS.
Doch dann kam der „körperliche Aspekt“ – die Partie wurde rauher.
Ein Trend, der sich im zweiten Abschnitt fortsetzte, der zwar ebenfalls einige Torchancen brachte , aber torlos blieb. Beste Chancen zum 3 : 0 hatte Marius Klein bei einem Konter in Unterzahl.
In Unterzahl ging die EAS in den Schlussabschnitt und fand sich schnell in einer 3-5 Situation, weil der Befreiungsschuß von Milan Kopecky über dem Pfaffenhofener Tor ins Fangnetz ging und dies als Spielverzögerung gewertet wurde.
Das nahmen die Gäste gerne an und verkürzten auf 2 : 1 (41. Min; Neubauer). Während der ECP – weiter in Überzahl - nun vehement auf den Ausgleich drängte, machte es die EAS in der nächsten Überzahl besser. Perfekt abgeschlossen von Simon Maucher nutzen die Mammuts ein Powerplay  über Simon Fend und Milan Kopecky (44.).
In der Folge wurde es noch ruppiger auf dem Eis. Ganz heftig wurde es in der 54. Minute als insgesamt 16 Strafminuten gleichzeitig ausgesprochen wurden. Mit je 2 + 2 wanderten auf Schongaus Seite Maximilian Raß und Simon Fend, auf Seiten der Gäste Fabian Eder und Dominik Thebing auf die Strafbank.
Als dann noch in der gleichen Spielminute die EAS erneut in Unterzahl geriet nahm Gästetrainer Michael Dippold erstmals seinen Torhüter vom Eis. Doch die EAS konnte sich befreien – der Torhüter kehrte zurück.
Das Spiel wiederholte sich in den Schlussminuten – wohl auch weil es die Spieler der Mammuts etwas zu kompliziert machten, die Scheibe im verwaisten Pfaffenhofener Tor unterzubringen. Dennoch, auch die Gäste konnten EAS-Goalie Niklas Marschall auch mit 6 Feldspielern nicht überwinden.
Ein hart erkämpfter Sieg der Mammuts und die Aussicht, der Klassenerhalt geht nur über harten körperbetonten Kampf. 



eisbaereneppelheimEisbären Eppelheim verschenken Sieg am Airpark

(RLSW)  Nach 3 Siegen in Serie mussten die Eisbären am gestrigen Abend im
Verfolgerduell mit den Baden Rhinos eine bittere und vermeidbare
Niederlage einstecken. Nach Toren von Marc Brenner, Lukas Sawicki, Cedric
Striepeke und Marcus Semlow führte von zu Beginn des letzten Drittels
bereits 4:1, musste sich dann jedoch gar mit 4:6 geschlagen geben.
Beiden Teams war von Beginn die nötige Einstellung in diesem Spiel
deutlich anzumerken. „Bereit sein“ lautete die Devise die sogar dazu
führte, dass das Spiel knapp 10 Minuten zu früh begann. Auf dem Eis waren
die Eisbären dann einen Tick wacher und ließen von Beginn an den Rhinos
wenig Raum zur Entfaltung und kombinierten sich selbst sehenswert durch
die Reihen des Gastgebers. Konsequent dann auch die Chancenverwertung, so
dass M. Brenner (4.) und Sawicki (6.) die Eisbären früh in Führung
brachten. Die Gastgeber konnten diesen Rückschlag zwar gut wegstecken,
schafften es in der Folge jedoch nicht, die ECE-Defensive ernsthaft in
Bedrängnis zu bringen, während die Eisbären ihrerseits verpassten, weitere
Treffer nachzulegen.
Nach dem Seitenwechsel legten die Rhinos etwas besser los und legten mehr
in die Offensive. Die Angriffe waren jedoch nicht präzise genug, um sich
den Anschlusstreffer zu verdienen. Im Gegenzug konnte Cedric Striepeke gar
auf 3:0 erhöhen (27.). In der Folge ließ man sich bietende Chancen
allerdings teils fahrlässig liegen. Im einzigen ECE-Powerplay in der sehr
fair geführten Partie (jeweils eine Strafe pro Team) stand das Tor der
Rhinos unter Dauerbeschuss, doch die Eisbären verpassten die
Vorentscheidung, was sich kurz vor der Pause rächen sollte. Nach einem
unglücklichen Puckverlust in der ECE-Defensive folgte ein Alleingang auf
Janis Wagner, bei dem der Puck hinter dem bisher souveränen Schlussmann
unhaltbar einschlug (3:1, 39.).
Der Bedeutung des Anschlusstreffers waren sich alle bewusst, denn er
sollte den Rhinos nochmal den nötigen Einsatzwillen geben, im
Schlussabschnitt die Partie zu drehen. Die Einstellung sah man nach dem
Anfangsbully auch direkt, doch Marcus Semlow lies den ESC-Schlussmann bei
dessen Schuss schlecht aussehen, so dass der alte 3-Tore-Vorsprung schnell
wiederhergestellt war (41.). Vermeintlich der Genickbruch der Rhinos, doch
man meinte in diesem Drittel sollten sich die Rhinos an den Fängesängen zu
orientieren, die ihr Team mit „Rhinos geben niemals auf“ anpeitschten.
Denn die Rhinos drängten extrem nach vorne, während die Eisbären ihr Spiel
nicht mehr aufziehen konnten. Und offensichtlich kann man Glück doch
erzwingen, denn anders sind die folgenden 5 Minuten nicht zu erklären.
Zunächst skandierten die Fans bei einem Anspiel vor dem ECE-Kasten „Bully
– Tor“ und die Rhinos erhörten dies erneut und brachten tatsächlich direkt
vom Bullypunkt aus den Puck im Tor unter – 4:2 (47.). Nur 90 Sekunden
später folgte gar der Anschlusstreffer, der ebenfalls glücklich im Tor des
ECE einschlug. Coach Korte reagierte und ermahnte seine Jungs in einer
Auszeit zur Konzentration. Doch auch diese Maßnahme konnte den nun in Gang
gesetzten Sturmlauf der Gastgeber nicht bremsen, mit dem die Gastgeber
gefühlt jeden Abschluss glücklich im Tor des ECE unterbrachte. Ein
Doppelschlag drehte die Partie nun vollends und die Rhinos lagen 9 Minuten
vor Schluss erstmals in Führung. Diese schien ein Umdenken bei beiden
Teams zu bewirken, denn der Offensiv-Drang der Gastgeber lies nun nach und
die ECE-Offensive erarbeitete sich wieder Chancen, die jedoch meist zu
unpräzise waren, um den erneuten Ausgleich zu erzwingen. „Einer geht noch
rein“ forderten die euphorisierten Fans von den Rängen und sollten auch
hiermit recht behalten. Als in der letzten Minute Goalie Wagner zu Gunsten
des 6. Feldspielers seinen Kasten räumte, erhöhten die Gastgeber 12
Sekunden vor Schluss per Empty-Net-Treffer zum 4:6-Endstand aus Sicht des
ECE.
Coach-Korte war nach der Partie sichtlich bedient. Denn es war
unbegreiflich, wie man in fünf Minuten plötzlich sowohl defensiv den
Gegner einlud, Tore zu erzielen, aber auch die Offensive so
vernachlässigen konnte, denn in den ersten Minuten hatte man gesehen, dass
die Eisbären bei konzentriertem Forechecking beste Torchancen kreieren
konnten. Allerdings bleibt nicht viel Zeit zu hadern, denn mit der
Niederlage ist Bietigheim wieder an den Eisbären vorbei gezogen und die
Rhinos sitzen den Eisbären punktgleich im Nacken. Will man auf einem
Play-Off-Platz in die Weihnachtspause gehen, müssen beim abschließenden
Duell mit Tabellennachbar Bietigheim am kommenden Sonntag eine
konzentrierte Leistung her, um sich zumindest auf Rang 4 halten zu können.



grefrathphoenixGrefrather EG schlägt sich achtbar beim Meister


(RLW)  Mit einer respektablen 3:5-Niederlage (0:3,2:1,1:1) im Gepäck kehrten die Mannschaft der Grefrather EG am Freitagabend aus Ratingen zurück. Dabei stand mit Marvin Haedelt erstmals ein neuer Goalie im Grefrather Tor. Erst unmittelbar vor Spielbeginn war die nötige Spielgenehmigung des Neuzugangs aus Neuwied eingetroffen.
Nach verschlafenem Start der Feuervögel lagen die Gastgeber durch drei schnelle Tore in der 1., 3. und 9. Spielminute bereits früh mit 3:0 in Führung. Grefrath tat sich zunächst schwer mit den schnellen und konsequent vorgetragenen Angriffen der Ice Aliens. Im weiteren Spielverlauf kamen die Phoenix jedoch immer besser ins  Spiel und gewannen mit jeder weiteren Spielminute an Selbstvertrauen und Sicherheit.
Im zweiten Drittel waren die Feuervögel endlich vollends im Spiel angekommen, nachdem Andre' Schroll mit einer schönen Aktion durchstartete und Dennis Kohl im Tor der Außerirdischen keine Chance ließ. Seinem 1:3-Anschlusstreffer in der 25. Minute folgte eine erneute Drangphase der Heimmannschaft, welche schließlich in der 28. Minute ein Überzahlspiel ausnutzen und den alten 3-Tore-Abstand wieder herstellten konnte.
Die GEG ließ sich vom erneuten Gegentreffer nicht lange beeindrucken und versuchte sich weiter selbst Möglichkeiten zu erarbeiten und dem amtierenden Meister Paroli zu bieten. Mit Erfolg, denn in der 33. Minute konnte Matthias Holzki einen über Dennis Holstein und Sven Schiefner sehr schön eingeleiteten Angriff mit dem umjubelten 4:2-Anschluss abschließen.
Wirkte Neuzugang Marvin Haedelt im Phoenixtor aufgrund fehlender Spielpraxis zum Beginn der Begegnung noch etwas verunsichert, so steigerte er sich nun von Minute zu Minute und ließ manchen Angriff der Ice Aliens zur sicheren Beute werden. So blieb es trotz weiterer guter Möglichkeiten auf beiden Seiten bis zur Pause beim 4:2.
Im letzten Spielabschnitt kam Grefrath wie aufgedreht aus der Kabine. Ganze drei Torschüsse hatte Dennis Kohl im Ratinger Tor in der Anfangsminute zu parieren. In der 43. Minute war es dann endlich soweit: Dennis Holstein traf nach einer sehenswerten Kombination mit Sven Schiefner und Matthias Holzki zum 4:3. Während die Blau-Gelben jubelten, blieb der Ratinger Schlussmann auf dem Eis liegen. Offenbar hatte er sich beim Abwehrversuch verletzt, konnte nach kurzer Pause jedoch weitermachen.
Die Begegnung war jetzt wieder offen. Grefrath witterte nun Morgenluft, auch weil Kohl offensichtlich unter Schmerzen weiter spielte und somit zu manchem Schussversuch einlud. Während Ratingen das Tempo nun wieder anzog, kämpfte die GEG um jeden Puck. Weil Matthias Holzki in der 53. Minute einen Ratinger Gegenspieler nur einen kurzen Moment zu lange festhielt, ahndete das sicher leitende Schiedsrichtergespann die Aktion mit einer zweiminütigen Bankstrafe für die Gäste von der Niers. Dies sollte sich als tragischer Knackpunkt des Spiels herausstellen, denn kaum hatte Grefraths Nummer 19 auf der Strafbank Platz genommen, da erzielte der Ex-Phoenix Dennis Appelhans mit seinem zweiten Tor des Abends die Vorentscheidung für sein Team (53.). Der Gegentreffer war auch deshalb tragisch, weil die Feuervögel zu diesem Zeitpunkt dem Ausgleich näher schienen als die Gastgeber ihrem 5. Treffer.
Nichtsdestotrotz versuchten die Phoenix noch einmal heran zu kommen und wären in der 55. Minute fast erfolgreich gewesen, hätte nicht Alien-Verteidiger Dominik Scharfenort die Scheibe in höchster Not von der Torlinie gekratzt. Glück für Aliens-Keeper Dennis Kohl, der bereits geschlagen war.
Phoenix-Trainer Karel Lang verzichtetet in den Schlussminuten auf die Herausnahme seines neuen Schlussmanns zugunsten eines sechsten Feldspielers. So blieb es bei der respaktablen 3:5-Niederlage aus Grefrather Sicht, welche jedoch eine deutliche Leistungssteigerung zum 0:7-Heimdebakel im Hinspiel darstellte.
Entsprechend zufrieden äußerte sich der Grefrather Coach nach dem Spiel: "Man hat gesehen, dass wir an guten Tagen auch mit Ratingen mithalten können. Leider haben wir die ersten Minuten erneut verschlafen. Abgesehen davon bin ich mit der Leistung meiner Mannschaft sehr zufrieden". Zufrieden zeigte sich Karel Lang auch mit der Leistung seines neuen Torhüters: "Marvin hat trotz seiner längeren Pause gezeigt, dass er ein guter Torhüter ist und uns mit Sicherheit weiterhelfen wird".



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Sonntag 11.Dezember 2016
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