IHP News(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Vorberichte. Heute mit Informationen von der Frauen-Nationalmannschaft, sowie aus der Oberliga Süd, Bayernliga, Bezirksliga Bayern, Oberliga West, Regionalliga West, Bezirksliga Nordrhein-Westfalen, Oberliga Nord und Oberliga Ost.
(DEB) Die Frauen-Nationalmannschaft des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. (DEB) hat ihr letztes Spiel bei den Olympischen Spielen in Sotschi gegen Japan mit 3:2 (1:1, 2:0, 0:1) gewonnen und belegt somit Platz 7 in der Endabrechnung. Beide Mannschaften zeigten von Beginn an, dass sie die Relegationsrunde unbedingt vermeiden wollen. Doch Deutschland erwischte den besseren Start und Susi Götz brachte die DEB-Auswahl mit in Überzahl mit einem Schlagschuss von der blauen Linie in Führung (10. Minute). Nur vier Minuten später erzielte Hanae Kubo den Ausgleich für Japan. Trotz guter Chancen auf beiden Seiten blieb es zur ersten Pause beim Unentschieden.
Das erste Power Play im zweiten Abschnitt nutze Julia Zorn zur 2:1-Führung für die deutsche Mannschaft (25.), ebenfalls per Schlagschuss von der blauen Linie. Die Asiatinnen waren besser im Spiel als noch vor einigen Tagen und machten immer wieder Druck auf das deutsche Tor, doch die glänzend aufgelegte Viona Harrer konnte entschärfen. Besser machte es das Team von Bundestrainer Peter Kathan. Sara Sailer schob einen Abpraller an Nana Fujimoto vorbei ins japanische Tor und erhöhte den Vorsprung auf 3:1 (36.).
Doch nach dem frühen Anschlusstreffer der Japanerinnen im letzten Drittel, entwickelte sich das Spiel zu einer reinen Nerven- und Abwehrschlacht. Deutschland brachte den knappen 3:2 Vorsprung über die Zeit und belegt nun Platz 7 in der Endtabelle.
Peter Kathan (Bundestrainer Frauen): „ Wir sind jetzt sehr glücklich. Das war eine knappe Geschichte. Wir haben gut gekämpft, aber Japan war auch knapp dran. Viona hat sehr gut gehalten. Am Ende war es eine Abwehrschlacht. Das Minimalziel Klassenerhalt ist geschafft, jetzt müssen wir nach vorne schauen.“
Bayreuth Tigers haben Play-off-Heimrecht sicher (OLS) EHC Bayreuth – Deggendorf Fire 7:3 (3-1;2-2;2-0)
1107 Zuschauer Strafen: BT: 6 Min D: 36 Min Powerplays: BT: 0/6 D: 1/2
Bayreuth: Sievers, Bädermann – Wolsch, Sevo, Kasten, Hermann, Franz, Potac (2), Mayer – Müller, Holzmann, Geigenmüller, Altmann, Pietsch, Kolozvary (2), Thielsch, Bartosch (2), Zeilmann, Schadt, Tilla
Deggendorf: Albrecht, Agricola – A.Maier, Benda (2), Frank, Wolfgramm, P.Gulda, Franz, Rehtaler (10) – Schembri (4), S.Maier, C.Retzer, D.Gulda, Stern, M.Wiederer, Vavra (6), Ortolf
Tore: 1:0 (1) Kolozvary (Bartosch, Potac); 2:0 (2) 6-5 Potac (Kolzvary, Mayer); 3:0 (16) Pietsch (Potac, Holzmann); 3:1 (19) P.Gulda (S.Maier, Schembri); 3:2 (24) 5-4 Schembri (Vavra, P.Gulda); 4:2 (25) Geigenmüller (Potac, Kolozvary); 5:2 (28) Geigenmüller (Mayer, Potac); 5:3 (32) Schembri; 6:3 (45) Kolozvary (Bartosch, Geigenmüller); 7:3 (50) Geigenmüller (Bartosch, Kolozvary)
In diesem vorletzten Heimspiel der Hauptrunde starteten die Hausherren mit Vollgas und drängten die noch um Platz 8 kämpfenden Niederbayern vom Eröffnungsbully weg druckvoll in deren Defensive. Die Paradereihe des EHC sprühte nur so vor Spielwitz und nach nicht einmal einer Minute netzte Kolozvary per Nachschuss nach einem abgewehrten Bartosch-Schuss das erste Mal ein. Keine 60 Sekunden später erhöhte Potac schon auf 2-0, als sein Schuss bei angezeigter Strafe gegen die Gäste Torhüter Albrecht durch rutschte. Eine Angriffswelle folgte der nächsten und nur mit größter Mühe hielten sich die Deggendorfer schadlos. Verteidiger Kasten musste leider mit einer herben Gesichtsverletzung vom Eis und Junior Franz übernahm seine Position reibungslos. Die Gelb-schwarzen ließen aber auch wieder einmal reihenweise gute Chancen aus und hatten Pech, dass ein Überzahltreffer seltsamerweise nicht anerkannt wurde, bevor Pietsch eine starke Kombination mit Holzmann im Slot zum 3-0 nutzen konnte. In den letzten 2 Minuten schlich sich vllt auch wegen den überdeutlichen Kräfteverhältnissen etwas der Schlendrian ein, der erst Vavra zu einem Pfostenschuss einlud und nur wenig später kam Deggendorf durch einen Fernschuss des 47-jährigen Routiniers P.Gulda sogar zum Anschlusstreffer.
Im Mittelabschnitt hatten „Fire wohl seine Zündschnur“ gefunden und agierte begünstigt durch viele Nachlässigkeiten in der Bayreuther Abwehrarbeit nun zielstrebiger. Belohnt wurde das im Powerplay, welches der schön frei gespielte Schembri trocken zum zweiten Treffer für sein Team nutzte. Gut dass Torjäger Geigenmüller sofort eine Antwort parat hatte und den alten Abstand gleich wieder herstellte. Die Partie war danach richtig offen mit Chancen auf beiden Seiten, bevor erneut Geigenmüller bei einem Konter über die linke Außenbahn den Querpass direkt zum 5-2 verwertete. Leider hatte auch der Schiedsrichter viele schwache Momente, denn seine Entscheidungen wirkten reichlich willkürlich. Erst pfiff er z.B. ein weiteres Überzahltor des EHC viel zu früh ab, um kurz darauf bei einem Konter über Schembri den Sievers schon pariert hatte, so lange zu warten bis der Goalie mit der Scheibe unter dem Schoner über die Linie rutschte. Nicht zu übersehen waren in dieser Phase aber auch große Abstimmungsprobleme der Tigers in der Rückwärtsbewegung, die immer wieder gefährliche Situationen vor Sievers erlaubten.
In den letzten 20 Minuten besannen sich die Oberfranken dann wieder mehr auf ihre Tugenden und ließen den Gästen bei weiteren Treffern durch eine starke Einzelaktion von Kolozvary und Ligentoptorjäger Geigenmüller mit seinem 40ten Saisontreffer zum völlig verdienten Endstand keine Chance mehr.
Damit ist dem Aufsteiger aus der Wagnerstadt das Heimrecht in den für den EHC am Dienstag 25. Februar startenden Play-offs nicht mehr zu nehmen. Einzig der eigene Tabellenplatz (3. oder 4.) und der Gegner stehen noch nicht fest.
Füchse Duisburg mit deutlichem 10:1 Heimsieg gegen Erfurt(OLW) Die Füchse waren den Black Dragons am Sonntag beim 10:1
in allen Belangen überlegen. Damit feierten die Duisburger
mit Siegen über Hannover und Erfurt einen perfekten Auftakt
in die Oberliga Endrunde. Hinter den punktgleichen Kassel
Huskies liegt die Mannschaft von Trainer Franz Fritzmeier
auf dem zweiten Tabellenplatz.
Die Gastgeber erwischten vor 1.211 Zuschauern einen besseren
Start als noch vor zwei Tagen in Hannover. Einen Schuss von
Markus Schmidt lenkte Scott Wasden in der 5. Spielminute zur
1:0 Führung ins Erfurter Tor. Danach kontrollierten die Füchse
zwar weiterhin Puck und Gegner, ließen jedoch die letzte Konsequenz
im Abschluss vermissen. Mit einer unnötigen Strafzeit brachten die
Duisburger ihren Gegner erst ins Spiel. Ryan Olidis nutzte das
„Power play“ zum 1:1 Ausgleich in der 13. Spielminute.
Weitere Tore sollten in den ersten zwanzig Minuten nicht mehr
fallen. Nach der ersten Pause kamen die Duisburger deutlich
entschlossener aus der Kabine. Eine Angriffswelle nach der
anderen rollte auf das Erfurter Tor zu.
Die Gastgeber dominierten ihren Gegner nun nach Belieben
und konnten wiederholt nur durch Regelwidrigkeiten gestoppt
werden. Durch drei Überzahltreffer von Diego Hofland (26.),
Dennis Fischbuch (27.) und Marcel Kahle (30.) stellten die Füchse
die Weichen auf Heimsieg. In dieser Phase des Spiels hatten die
Erfurter überlegenen Gastgebern nicht viel entgegenzusetzen.
Jack Paul (33.) und Fabio Pfohl (36.) schraubten das Ergebnis
noch vor der zweiten Pause auf 6:1 für die Hausherren.
Im Schlussdrittel spielten die Füchse die Partie konsequent zu
Ende und konnten durch Tore von Maik Blankart (42.), Marcel
Kahle (47.), Joel Keussen (54.) und Jack Paul (57.) letztlich einen
zweistelligen Heimsieg in der Scania Arena feiern.
„Wir hatten gut begonnen, aber sind nach dem Ausgleichstreffer
nervös gewesen. Im zweiten Drittel haben wir entschlossener
agiert, konsequent den Abschluss gesucht, mit schnellen Wechseln
unserer vier Sturmreihen das Tempo am Limit gehalten und dem
Gegner keine Chance mehr gelassen. Die Mannschaft hat die taktischen
Vorgaben in dieser Phase perfekt umgesetzt und das Spiel entschieden.
Mit einem Sechs-Punkte-Wochenende sind wir optimal in die Endrunde
gestartet“, zeigte sich Trainer Franz Fritzmeier zufrieden mit der Leistung
seiner Füchse. Das nächste Spiel bestreiten die Duisburger am Freitag
gegen den Herner EV. Spielbeginn ist in der Scania Arena um 19:30 Uhr.
Tore:
1:0 (04:20) Scott Wasden (Markus Schmidt, Maximilian Faber) 5-4
1:1 (12:22) Ryan Olidis (Christian Grosch, Adam Sergerie) 5-4
2:1 (25:54) Diego Hofland (Dennis Fischbuch, Markus Schmidt) 5-4
3:1 (26:51) Dennis Fischbuch (Fabio Pfohl, Diego Hofland) 5-4
4:1 (29:51) Marcel Kahle (Fabio Pfohl, Dennis Fischbuch) 5-4
5:1 (32:25) Jack Paul (Markus Schmidt, Dennis Fischbuch) 5-5
6:1 (35:01) Fabio Pfohl (Dominik Lascheit, Markus Schmidt) 5-5
7:1 (41:28) Maik Blankart (Joel Keussen, Dennis Fischbuch) 5-5
8:1 (46:49) Marcel Kahle (Scott Wasden) 5-5
9:1 (53:42) Joel Keussen (Scott Wasden, Markus Schmidt) 5-5
10:1 (56:23) Jack Paul (Scott Wasden, Markus Schmidt) 5-5
Strafminuten:
Duisburg 8 // Erfurt 12
Zuschauer: 1.211
Eishalle stand nach Sieg über Freiburg Kopf - Samanski: "Ich habe eine hammermäßige Mannschaft!" / Erding Gladiators strafen sogenannte Experten Lügen und ziehen vorzeitig in die Playoffs ein(OLS) Unbeschreibliche Euphorie herrschte am Sonntagabend in der Erdinger Eissporthalle. Mit einem 5:3 gegen den Tabellenzweiten EHC Freiburg haben sich die Erding Gladiators im dritten Oberligajahr erstmals für die Playoffrunde qualifiziert. Die Fans im Stadion standen kopf.
Vor der Saison war die Truppe von Trainer John Samanski von den so genannten Experten wieder auf den letzten Rang gesetzt worden, wie schon in den beiden Jahren davor, doch wurden alle Skeptiker Lügen gestraft. Alleine der Auftritt am vergangenen Wochenende war unglaublich. Da ging es gegen die Spitzenteams aus Peiting und Freiburg, gegen die in dieser Saison in sechs Spielen gerade mal ein Punkt eingefahren worden war, und dann holte die Mannschaft das Maximum von sechs Zählern. Wann das letzte Mal in Peiting gewonnen worden war, daran kann sich keiner mehr erinnern, und diesmal gab es ein deutliches 5:1. „Die Mannschaft hat sich hundertprozentig an den Spielplan gehalten“, lobte der Coach. „Wir mussten nur das erste Drittel überleben, das haben wir geschafft, und in drei Unterzahlsituationen kein Gegentor kassiert, auch wenn es ein paar prekäre Situationen gab.“ Außerdem habe seine Mannschaft die gegnerischen Schlüsselspieler neutralisiert und Torwart Patrick Ashton „exzellente Saves“ gehabt. Samanskis Fazit: „Das war ein exzellentes Spiel von uns, und wir nehmen die drei Punkte gerne mit.“
Die Ausgangsposition vor dem Freiburg-Spiel war damit klar: Bei einem Sieg sind die Gladiators durch, egal wie die Konkurrenz spielt. Und die Mannschaft tat dem Coach den Gefallen, gewann 5:3, trotz eines schwachen ersten Drittels und einem 0:2-Rückstand. „Da hat uns Freiburg gezeigt, wie man’s macht“, erklärte Samanski. „Ich habe der Mannschaft gesagt, wir dürfen nicht nachlassen und brauchen dringend ein Tor, egal wie.“ Stürmisch angefeuert von den Fans drehten die Gladiators die Partie, wirkten wie verwandelt nach dem Anschlusstor von Florian Zimmermann. „Wir sind eine Momentum-Mannschaft“, sagte der Trainer. „Dann waren wir bissig und wollten den Sieg.“
Als der Erfolg und damit die Playoffs unter Dach und Fach waren, „zerrten“ die Eishockey-Chefs Bernd Karbach und Georg Kern ihren Trainer aufs Eis, der von den Fans stürmisch gefeiert wurde und auch tosenden Applaus bekam, als er anschließend bei der Pressekonferenz erschien. „Ich habe eine hammermäßige Mannschaft“, lobte Samanski, übers ganze Gesicht strahlend, und versprach, dass sein Team auch in den beiden letzten Punktspielen in Füssen und gegen Bad Tölz noch gute Arbeit abliefern werde. „Da sind wir in der Verantwortung den Fans gegenüber, die ins Stadion kommen und dafür bezahlen“, sagte Erdings Banden-Chef. „Wir wollen gute Leistungen bringen – in den letzten beiden Spielen und in der Playoff sowieso. Vielleicht können wir die Euphorie ja mitnehmen.“
Wolfgang Krzizok / Erdinger Anzeiger
ESC Essen: Stellungnahme des ESC Moskitos Essen e.V. zur Situation des Trägervereins der Eissporthalle Essen West(OLW) Mit Verwunderung hat der Verein den veröffentlichten Artikel in den Medien der Funke-Gruppe zur Kenntnis genommen. Aufgrund dieser schockierenden und gleichzeitig unrichtigen Aussagen hat der ESC Moskitos e.V. umgehend das Gespräch mit dem Trägerverein gesucht. Die zitierten Aussagen von Wolfgang Rohrberg, Geschäftsführer des Essener Sportbundes (Espo) und 2. Vorsitzender des Trägervereins, sind aus einem Zusammenhang gerissen und entsprechen so nicht der Wahrheit. Der ESC Moskitos Essen e.V. unterstütz den Trägerverein und die Eissporthalle Essen West in jeder Hinsicht. Der Verein arbeitet aktiv daran, den Standort in Essen zu erhalten. Essen hat eine vielfältige Sportwelt zu bieten und umso wichtiger ist es, Essen nicht nur als Eishockeystandort zu erhalten. Als Beispiel hierfür steht die hervorragende Jugendabteilung der Moskitos Essen. Alle Verantwortlichen sind bemüht, eine zufriedenstellende Lösung zu finden. In einer wirtschaftlich engen Situation spielen viele Rahmenfaktoren eine Rolle, das ist allen Beteiligten bewusst. Der ESC Moskitos Essen e.V. hofft auf eine rasche Entscheidung des Sport- und Bäderausschusses im Stadtrat und sieht die Zukunft des Eissports am Standort Essen aber positiv. Der Verein arbeitet stetig daran das Eishockey in Essen und im Ruhrgebiet weiter zu etablieren.
Wanderers Germering feiern vorzeitigen Klassenerhalt
(BYL) Wer hätte das für möglich gehalten? Die Wanderers feiern nach gerade einmal vier Spieltagen in ihrer Gruppe den vorzeitigen Klassenerhalt. Mit zwei überzeugenden Siegen gegen den eigentlichen Gruppenfavoriten Buchloe setzten sich die Wanderers zusammen mit Pfaffenhofen uneinholbar an der Spitze fest.
Vor dem Wochenende war die Gruppe noch völlig offen und niemand im Wanderers-Lager dachte daran, am Sonntag schon die Korken knallen lassen zu können. Denn der Gegner an diesem Wochenende war kein geringerer als der Vorrundenneunte ESV Buchloe, der mit einigen Bayernliga-Hochkarätern besetzt ist. Außerdem hoffte man im Allgäu, durch einen Trainerwechsel nochmal zusätzliche Motivation in die Mannschaft zu bringen. Das gelang den Pirates jedoch nur phasenweise und so liefen die Gäste den heimstarken Wanderers lange Zeit hinterher. Kurz vor der erstmaligen Führung hieß es für den schwarz-gelben Anhang jedoch erstmal Luft anhalten. Ein Schuss der Gäste ließ den Pfosten lautstark ertönen und rettete vor dem Rückstand. Währenddessen sich Buchloe noch über die vergebene Torchance ärgerte, leiteten die Wanderers blitzschnell einen Konter ein. Benedikt May konnte im direkten Gegenzug die Führung für seine Farben erzielen und setzte den Startschuss für einen glanzvollen Abend. Denn bei der Ein-Tore-Führung sollte es nicht bleiben. Im Mittelabschnitt nutzte Mathias Jeske die Spieldauerstrafe von Sven Curman, der zuvor Benedikt May unsanft an der Bande betonierte. Spätestens nach diesem Treffer merkte man den Pirates deutlich ihre Verunsicherung an. Zwar kamen sie ab und an immer wieder gefährlich vor Torhüter Daniel Klein, der ließ jedoch an diesem Abend nichts anbrennen. Mit mehreren Glanzparaden hielt er am Ende die Null und feierte völlig verdient sein „Shootout“. Spannend hätte es noch einmal in der 47. Spielminute werden können. Erneut landete der Puck bei einem Angriff der Gäste nur am Gestänge und verhinderte Schlimmeres. Kurz darauf fanden die Gastgeber erneut die richtige Antwort. Martin Dürr bekam auf der linken Seite den Puck zugespielt und flitzte gleich zwei ESV-Verteidigern davon. Mit einem sehenswerten Abschluss sorgte er schließlich rund zehn Minuten vor dem Ende für die Vorentscheidung. Zwar versuchte Wanners Gegenüber Norbert Zabel ganze sechs Minuten vor dem Ertönen der Schlusssirene durch die Herausnahme von Stefan Horneber noch einmal alles, machte die Rechnung jedoch ohne Daniel Klein. An diesem Abend war der Wanderers-Schlussmann nicht mehr zu überwinden, sondern leitete sogar noch das vierte und letzte Tor an diesem Abend ein. Ein langer Pass auf Christopher Ott fand schließlich den Weg in das leere Gäste-Tor. Trainer Sebastian Wanner war nach der Partie selbstverständlich hochzufrieden mit der Leistung seines Teams. Dennoch mahnte er davor, frühzeitig in Feierlichkeiten auszubrechen und war sich der Brisanz der Sonntagpartie bewusst. Denn durch eine Niederlage wäre wieder alles offen gewesen. Bei einem Sieg der „IceHogs“ in Haßfurt dagegen hätte man mit einem Sieg schon alles klar machen können.
Dementsprechend motiviert fuhr man am Sonntagnachmittag ins nahegelegene Buchloe zum Abstiegsrundenrückspiel. Doch nicht nur die Mannschaft, sondern auch eine halbe Germeringer Fan-Invasion fand den Weg ins Buchloer Eisstadion. Rund 80 gelb-schwarz gekleidete Anhänger unterstützten ihr Team über das gesamte Spiel und durften am Ende mit ihrer Mannschaft ausgiebig feiern. Doch alles von Anfang an: Auch vor dieser Partie wünschte man sich wie am Freitag ein schnelles Tor, um optimal in das Spiel zu starten. Dass es jedoch so schnell fällt, damit hätte wohl niemand gerechnet. Gerade einmal 16 Sekunden dauerte es, bis lautstarke Freudenschreie durch die ESV-Halle schallten. Kapitän Christian Czaika höchst persönlich nutzte gleich die erste Gelegenheit gnadenlos aus und sorgte gleichzeitig für fassungslose Gesichter auf Seiten des ESV. Das sorgte dafür, dass die darauf folgenden Spielminuten erst einmal den Gästen gehörten. Vom Schock erholt, änderte sich dieser Zustand schnell. Buchloe fand immer besser in die Partie und kam gleich mehrmals brandgefährlich vor das Gehäuse von Daniel Klein. Doch schon wie schon am Freitag fand die Offensiv-Abteilung des ESV kein Durchkommen oder scheiterte spätestens an Klein, der erneut einen Sahnetag erwischte. In der Kabine fand Trainer Norbert Zabel wohl die richtigen Worte. Stürmisch startete seine Mannschaft nach dem Pausentee in das Mitteldrittel und brachte die Wanderers-Defensive kurze Zeit ganz schön in Bedrängnis. Ändern sollte sich dieser Zustand in der 28. Spielminute. In personeller Überzahl nahm sich Martin Dürr ein Herz und zimmerte den Puck in die Maschen. Wieder schaute der ESV in die Röhre und schaffte es nicht mehr, den Schalter umzulegen. Stattdessen zog die Wanner-Truppe regelrecht davon. Frederik Hoffmann (31. Min.) bekam den Puck direkt von der Strafbank zugespielt und versenkte die Hartgummischeibe hinter Stefan Horneber. Wenige Sekunden vor der zweiten Drittelpause legte Stürmer Sven Goblirsch die Partie dann endgültig auf Sieg. 20 Sekunden vor der Drittelsirene nutzte er ein Zuspiel von Benedikt May und Martin Dürr unerbittlich aus. Im Schlussdrittel sollte dann trotzdem noch ein weiteres Mal Spannung aufkeimen. Die Weigant-Brüder erzielten nach fünf wiedergespielten Minuten den 1:4 Anschlusstreffer. Wer danach dachte, die Hausherren würden die Partie noch einmal eng machen, der irrte sich. Durch eine Reihe an Strafzeiten nahmen sich die Hausherren selbst die Möglichkeit, nochmals heran zu kommen und so gewann die Mannschaft um Kapitän Christian Czaika am Ende verdient mit 4:1.
Ausgelassen feierten die Wanderers ihr 6-Punkte-Wochenende nach dem Ertönen der Schlusssirene und schauten gespannt auf das Ergebnis der Partie „ESC Haßfurt - EC Pfaffenhofen“, die zu diesem Zeitpunkt noch im vollen Gange war. Auf der Busheimfahrt zurück nach Germering war es dann endlich offiziell. Durch den Sieg der „IceHogs“ im Frankenland standen beide Mannschaften uneinholbar auf den ersten beiden Plätzen. Dementsprechend ausgelassen war die Stimmung im Wanderers-Lager, wo man sich nun auf die sechste Bayernliga-Saison in Folge freuen kann.
Somit folgen kommendes Wochenende bereits die zwei letzten Partien der laufenden Saison, bei denen die Wanderers ihren Fans einen glanzvollen Abschluss bieten wollen. Zu Gast sind am Freitag, den 21. Februar die „IceHogs“ aus Pfaffenhoffen, die ebenfalls an diesem Wochenende den frühzeitigen Klassenerhalt klar machen konnten. Außerdem da sein wird die Showtanzgruppe „Fun Unlimited“, die in beiden Drittelpausen ihr neues Programm „La Bella Italia“ vorstellen wird.
Nicht mehr für die Wanderers auflaufen wird US-Boy Ryan Smith. Nach seiner Vorrunden-Verletzung in der Partie gegen Mitterteich sah man keine Aussicht mehr auf rechtzeitige Heilung und einigte sich in gegenseitem Einvernehmen auf eine Auflösung seines Vertrags. Der 23-Jährige trat bereits Mitte letzter Woche die Heimreise an und verabschiedete sich von seiner Mannschaft. Die Verantwortlichen bedanken sich bei Ryan für seine Zeit bei den Wanderers und wünschen ihm selbstverständlich eine schnelle Genesung sowie alles Gute für seine weitere Zukunft.
Luchse Lauterbach zerlegen die IceAliens 1b
(RLW) Im ersten Spiel nach der 6:7 Niederlage nach Penaltyschießen gegen Soest, zeigten sich die Männer von Coach Roger Nicholas gut erholt und fanden in die Erfolgsspur zurück. Beim Auswärtsspiel gegen die Ratinger IceAliens 1b am vergangenen Freitag, waren die Luchse vom ersten Bully an überlegen und siegten am Ende mehr als deutlich mit 16:5.
Nur mit einem Minikader von 10 Feldspielern angereist, ließen die Luchse nie Zweifel aufkommen, wer sich an diesem Abend die Punkte sichern wird. Gleich mit dem ersten Angriff erzielte Lars Metzendorf das 1:0 für die Luchse, die Stürmer Pierre Kracht in der 4. Spielminute auf 2:0 ausbaute. Durch einen leichtsinnigen Scheibenverlust vor dem eigenen Tor, erzielten die IceAliens aus dem nichts den 1:2 Anschlusstreffer. Doch auch dieser Treffer der Gastgeber änderte nichts am Spielgeschehen auf dem Eis. Erneut Pierre Kracht in der 7. Spielminute, sowie Benni Schulz in der 15. Spielminute, erhöhten auf 4:1 für die Luchse. Immer wieder agierten die Luchse in der Defensive zu sorglos und so kamen die Ratinger hin und wieder zu gefährlichen Torchancen. Eine davon nutzten sie in der 18. Spielminute, als sie mit einem Mann mehr auf dem Eis standen. Das war auch gleichzeitig der Endstand nach dem 1. Drittel.
Den Anfang des zweiten Drittels haben die Luchse dann komplett verschlafen, denn nur unmittelbar nach dem Wiederanpfiff verkürzten die Ratinger auf 3:4 aus Sicht der Aliens. Sven Naumann in der 22. Spielminute und Brendan Burge, mit einem Doppelpack in der 23. und 29. Spielminute, sorgten mit drei Toren zum 7:3 für die Luchse, bereits für die Vorentscheidung. Als dann Luchse Stürmer Lars Metzendorf nach einem Schlittschuhtritt frühzeitig zum Duschen geschickt wurde und der Youngster Frederik Bauer verletzungsbedingt ausfiel, standen Trainer Roger Nicholas für den Rest des Spiels nur noch acht Spieler zur Verfügung. Die fünfminütige Überzahl durch die Strafe gegen Metzdendorf, konnten die Ratinger zwar zum 4:7 Anschlusstreffer nutzen, doch dann war erstmal Schluss mit Toren für die Außerirdischen. Den Schlusspunkt in Drittel zwei setzte Jake Fardoe in der 40. Spielminute.
Die Luchse waren ihren Gastgebern im letzten Drittel durch die beiden Ausfälle personell unterlegen, doch spielerisch kam der Tabellenführer aus dem Vogelsberg erst jetzt so richtig ins Rollen. Zunächst erhöhte Benni Schulz in der 45. Spielminute per Penalty auf 9:4, ehe er mit einem lupenreinen Hattrick zwischen der 47. und der 52. Spielminute, die Aliens zurück ins Universum geschossen hat. Und das muntere Toreschießen ging weiter. Ebenfalls in der 52. Spielminute erhöhte Pierre Kracht auf 13:4 und nur zwei Minuten später war dann wiederum Brendan Burge zum 14:4 für die Luchse erfolgreich. Seinen vierten Treffer an diesem Abend markierte Pierre Kracht in der 55. Spielminute zum 15:4 für die Lauterbacher Eishockeycracks. Zwar durften die Aliens in der 59. Spielminute auch noch mal jubeln, doch den Schlusspunkt setzten die Luchse durch Jake Fardoe zum hochverdienten 16:5.
Statistik des Spiels
0:1 (1.) Metzdendorf; 0:2 (4.) Kracht; 1:2 (4.) Cullmann; 1:3 (7.) Kracht; 1:4 (15.) Schulz; 2:4 (18.) Kalisch; 3:4 (21.) Ehlert; 3:5 (22.) Naumann; 3:6 (23.) Burge; 3:7 (29.) Burge; 4:7 (35.) Ehlert; 4:8 (40.) Fardoe; 4:9 (45.) Schulz; 4:10 (47.) Schulz; 4:11 (49.) Schulz; 4:12 (52.) Schulz; 4:13 (52.) Kracht; 4:14 (54.) Burge; 4:15 (55.) Kracht; 5:15 (59.) Kalisch; 5:16 (59.) Fardoe
HC Maustadt: DOPPELSPIELTAG ZUM SAISONENDE – AM SAMSTAG IN AUGSBURG, AM SONNTAG GEGEN LECHBRUCK
(BBZL) Mit zwei Spielen innerhalb von 24 Stunden geht die Punktspielsaison für den Eishockey-Bezirksligisten HC Maustadt zu Ende. Zunächst geht es am Samstag (20 Uhr) zur EGW Augsburg, ehe am Sonntag (18.30 Uhr) der Saisonabschluß gegen den ERC Lechbruck am Hühnerberg ansteht.
Spätestens im Heimspiel gegen Lechbruck kann der HCM die Vizemeisterschaft perfekt machen, dafür reicht auf jeden Fall ein Punkt gegen die Ostallgäuer. Dennoch wollen sich die Gelb-Grünen mit einem Sieg von den treuen Fans verabschieden. Auch , weil es im Hinspiel eine bittere 2:7-Klatsche setzte, die es auszumerzen gilt.
Einen Tag vorher steht das Auswärtsspiel bei der EGW Augsburg (in Haunstetten) auf dem Programm. Mit einem Sieg wäre dem HCM die Vizemeisterschaft schon nicht mehr zu nehmen. Aber Vorsicht ist geboten, Augsburg gilt als unbequemer Gegner; schon im Hinspiel hatten die Maustädter bei ihrem 8:6-Erfolg mehr Mühe als erwartet.
Personell sieht’s nach wie vor eher eng aus, Mario Kusterer darf nach seiner Sperre wieder spielen, wird am Samstag aber wie auch Jim Nagle und Armin Ullmann aus persönlichen Gründen fehlen. Am Sonntag werden dann Manfred Pietsch und wiederum Armin Ullmann nicht dabei sein können.
Niederlage beim Tabellenführer - EHC Netphen unterliegt Kristall Lippstadt mit 2:7 (1:0 1:4 0:3)
(BZLW) Am Sonntagabend trat der EHC Netphen bei Tabellenführer Kristall Lippstadt an. Trainer Theo Eickhoff hatte dabei einige Ausfälle zu kompensieren. Sebastian Busch, Markus Gieseler, Max Müller, Niklas Resch und Tim Bruch fehlten berufsbedingt, Moritz Mockenhaupt war noch gesperrt. Dazu musste Florian Schäfer wegen einer Schulterverletzung ab Mitte des Schlussdrittels passen. Unter diesen Voraussetzungen war mit harter Arbeit ein knappes Ergebnis möglich, sowohl in positiver wie auch in negativer Richtung. Die Gastgeber waren spielerisch überlegen, der EHC konnte das Spiel bis zur Mitte mit viel Kampf offen gestalten. Nach dem ersten Drittel führten die Netphener durch einen Treffer von Tim Zamponi mit 1:0. Im zweiten Drittel kamen die Gastgeber erst zum Ausgleich, zwei Minuten später gingen sie erstmals in Führung, auf die der EHC durch Matti Stein nur zehn Sekunden später die passende Antwort zum 2:2-Ausgleich hatte. Die Netphener handelten sich in der Folgezeit zu viele Strafen ein, wodurch die Lippstädter ihre spielerische Überlegenheit nutzen konnten um das Spiel zu drehen. Nach vierzig Spielminuten führten sie bereits mit 4:2, nach sechzig Spielminuten musste der EHC Netphen das Eis mit einer verdienten, aber sicher um einige Tore zu hohen 2:7-Niederlage gegen den neuen Meister der Bezirksliga verlassen.
Torfolge: 1:0 Zamponi (17. - Vorarbeit Göbel); 1:1 Martens (27. - Schmunk, Gavrilov); 1:2 Tropmann (31. - Schmunk, Probst); 2:2 Stein (32. - Herling); 2:3 Martens (34. - Schmunk); 2:4 Geist (38. - Semskov, Naab); 2:5 Blagoev (41. - Tropmann); 2:6 Semskov (49. - Schmunk, Probst); 2:7 Heddert (55. - Martens)
IceHogs sichern sich vorzeitigen Klassenerhalt - EC P gewinnt 7:3 in Haßfurt und profitiert von Germerings Sieg in Buchloe
(BYL) Der EC Pfaffenhofen hat sich vorzeitig den Klassenerhalt gesichert und wird auch nächste Saison der dann auf 14 Vereine verkleinerten Bayernliga angehören. Am Sonntag gewannen die Pfaffenhofener ihr Auswärtsspiel beim ESC Haßfurt mit 7:3 (1:2; 4:0; 2:1) und profitierten gleichzeitig vom Germeringer Erfolg in Buchloe. Nach dem vierten Sieg im vierten Spiel der Abstiegsrunde sind die IceHogs nicht mehr von einem der ersten beiden Plätze der Gruppe A zu verdrängen..
Genauso wie die Wanderers aus Germering haben die Pfaffenhofener 10 Punkte auf dem Konto und können bei zwei noch ausstehenden Spielen sowohl von Haßfurt (3 Punkte) als auch von Buchloe (1) nicht mehr eingeholt werden. Zwischen diesen beiden Teams fällt die Entscheidung, wer den direkten Weg in die Landesliga antreten muss und wer in die Relegation gegen den Dritten der Gruppe B noch eine Chance bekommt. Besonders bitter ist die derzeitige Situation für den ESV Buchloe, der die Vorrunde als Neunter abschloss und nun ernsthaft um den Klassenerhalt bangen muss. Die IceHogs reisten mit dem Wissen nach Haßfurt, dass bei einer Niederlage der deutliche Heimerfolg vom Freitag nur wenig wert gewesen wäre und das große Zittern begonnen hätte. Der Aufsteiger hatte sich die letzte Zeit vor allem vor eigenem Publikum als stark erwiesen, was vor Wochenfrist bereits der ESV Buchloe zu spüren bekam. Und mit einem Sieg gegen die IceHogs wären die Unterfranken ihrem großen Ziel, den direkten Abstieg zu vermeiden, einen großen Schritt näher gekommen. Allerdings mussten sie in dieser wichtigen Partie mit Josef Eckmair auf einen ihrer Leistungsträger verzichten. Der Ex-Profi hatte sich am Freitag eine Spieldauerstrafe zugezogen und war ebenso gesperrt wie Fabian Sing beim ECP. Ansonsten konnte Heinz Feilmeier dieselbe Mannschaft aufbieten wie im Hinspiel und die erwischte auch gleich einen Traumstart. Ganze 41 Sekunden waren gespielt, als Marko Babic die Pfaffenhofener in Führung schoss. Wer jedoch geglaubt hatte, die Partie würde nun zu einem Selbstläufer für die IceHogs werden, sah sich schon bald getäuscht. Die Hausherren kämpften um ihre Chance und schon in der 4. Minute konnten sie durch Max Zösch ausgleichen. Doch damit nicht genug. Die jetzt sichtlich nervös wirkenden Gäste fanden nicht ins Spiel und lagen in der 13. Minute plötzlich im Hintertreffen. ESC-Kapitän Ales Stribny sorgte für Jubel beim Haßfurter Anhang. Zur Pause reagierte Heinz Feilmeier und stellte zunächst auf zwei Reihen um. Inzwischen war auch das Endergebnis aus Buchloe bekannt und somit war klar, dass ein eigener Sieg den Klassenerhalt bedeuten würde. Jetzt drehten die IceHogs auf, übernahmen mehr und mehr das Kommando und setzten die Hausherren unter Druck. Knappe acht Minuten lang konnten diese ihren knappen Vorsprung noch verteidigen, dann gelang Markus Welz nach Zuspiel von David Vokaty der Ausgleich. Gleich anschließend musste Haßfurts Frederik Rambacher auf die Strafbank und diese Überzahl nutzte Marko Babic zur neuerlichen Führung. Die Vorarbeit leisteten D.J. Turner und Tobias Feilmeier. Beide waren es auch, die nur weitere zwei Minuten später erneut eine schöne Kombination einleiteten, die wiederum Marko Babic mit dem 4:2 abschloss. Mit drei Toren innerhalb von nur fünf Minuten hatten die IceHogs die Partie gedreht und als der schnelle und wendige Dennis Sturm noch vor dem zweiten Wechsel sogar zum 5:2 traf, war bereits eine Vorentscheidung gefallen. Die Gastgeber machten nun nicht mehr den Eindruck, als würden sie noch an eine Wende glauben, zumal Patrick Landstorfer in Überzahl in der 46. Minute den Vorsprung weiter ausbauen konnte. Zwar konnte Denis Friedberger, ebenfalls mit einem Mann mehr, nochmals verkürzen (51.), doch postwendend stellte Dennis Sturm den alten Abstand wieder her (53.), was auch zugleich den verdienten Endstand bedeutete. Kurz vor Schluss verletzte Marko Babic in einem Zweikampf seinen Gegenspieler unabsichtlich mit dem Stock im Gesicht und erhielt dafür eine Spieldauerstrafe. Der dreifache Torschütze fehlt damit am Freitag im jetzt bedeutungslosen Spiel in Germering, aber das konnte die Freude im Lager der IceHogs dann auch nicht mehr trüben.
EC Pfaffenhofen: Hamberger, Banzer, Oexler Hofbauer, Pfab, Schuster, Landstorfer, Hinz, Simm, Turner, Treml, Berger, Vokaty, Welz, Babic, Feilmeier, Sturm, Smolik, Merka
Tore: 0:1 (1.) Babic (Feilmeier, Turner); 1:1 (4.) Zösch (Franek); 2:1 (13.) Stribny (Franek, Oertel); 2:2 (28.) Welz (Vokaty, Sturm); 2:3 (31.) Babic (Feilmeier, Turner 5:4); 2:4 (33.) Babic (Feilmeier, Turner); 2:5 (39.) Sturm (Turner, Vokaty); 2:6 (46.) Landstorfer (Feilmeier, Babic 5:4); 3:6 (51.) Friedberger (Franek, Eller 5:4); 3:7 (53.) Sturm (Merka, Vokaty)
Strafen: ESC 10 IceHogs 9 + Spieldauer f. Babic
Zuschauer: 300
Ratinger Ice Aliens gaben eine 4:2-Führung in 120 Sekunden aus der Hand
(OLW) Die Ratinger Ice Aliens verlieren ein packendes, bis zur letzten Minute spannendes Derby gegen die Moskitos Essen mit 4:5 (3:2; 1:0; 0:3). Bis zur 49. Minuten führten die Außerirdischen 4:2 gegen die „Stechmücken“ – und gaben das Spiel in 120 Sekunden doch noch aus der Hand.
Über 600 Zuschauer bildeten einen tollen Rahmen für das Gipfeltreffen des Tabellenzweiten Ratingen gegen den Lokalrivalen und ungeschlagenen Tabellenersten aus Essen, in das die Ice Aliens von Anfang an sehr engagiert einstiegen.
In der fünften Minute konnte dann auch Aliens-Stürmer Marvin Moch einen Rebound im Nachschuss im Essener Gehäuse versenken. Mit dieser Auftaktoffensive hatten die Moskitos offensichtlich nicht gerechnet, denn die Aliens erarbeiteten sich gegen diesen starken Gegner in der achten und neunten Minute zwei weitere Großchancen durch Robert Licau und Jan Nekvinda, die Essens Keeper Dominik Huch aber noch entschärfen konnte.
Als Moskitos-Kapitän Jan Barta, nach einem Foul mit Verletzungsfolge an Marvin Moch, mit einer Fünfminuten- plus Spieldauerstrafe bedacht wurde und vom Eis gehen musste, nutzten die Ice Aliens ihr Überzahlspiel konsequent. In der 10. Minute erhöhte Marc Höveler auf 2:0 und Kapitän Jan Philipp Priebsch legte in der 12. Minute zum 3:0 für die Gastgeber nach.
Teils unnötige Strafen für die Aliens eröffnete den Moskitos anschließend aber die Möglichkeit wieder besser ins Spiel zu kommen, was sich in der 17. Minute sowie in der 19. Minute rächen sollte – Brance Orban und Jörg Noack erzielten die Anschlusstreffer, mit denen die Moskitos auf 3:2 verkürzten.
Das zweite Drittel war ein Schlagabtausch mit offenem Visier, in welchem sich die Moskitos ein leichtes Übergewicht erspielten, ohne jedoch zum Torerfolg zu kommen. Ratingen hingegen hatte Steffen Wintgen, der in der 23. Minute die Kelle von Gästekeeper Dominik Huch, mit einem Schuss von der Grundlinie neben dem Essener Tor, als „Bande“ nutze und den Vorsprung seiner Mannschaft auf 4:2 erhöhte. Die Ratinger überstanden anschließend unbeschadet eine sechs minütige Unterzahlsituation und Dustin Schumacher hätte mit seinem Alleingang vielleicht für eine Spielvorentscheidung sorgen können, wenn er nicht am Essener Goalie gescheitert wäre. Gegen Ende des Drittels standen die Ratinger Verteidigung sowie der wieder starke Aliens-Goalie Bastian Jakob mehr und mehr im Fokus.
Im letzten Drittel sah es lange so aus, als würde der Ratinger Vorsprung halten, bis in der 49. Minute anscheinend ein Ruck durch die Essener Mannschaft ging: Innerhalb von knapp 120 Sekunden drehte der Stechmücken-Kader mit einem außergewöhnlichen Schlussspurt das Spiel zu seinen Gunsten. Aaron McLeod brachte die Moskitos zunächst auf 4:3 heran, Brance Orban (51. Minute) erzielte den Ausgleich und Florian Spelleken (51. Minute) „erzwang“ mit einem Schlagschuss das 4:5 für die Moskitos. Auch wenn die Ratinger, nachdem Aliens-Coach Janusz Wilczek eine Auszeit genommen hatte, das Essener Tor mehr als heftig bedrängten, sollte in den letzten Spielminuten der Ausgleichstreffer nicht mehr fallen.
„Ein 5:5 wäre am Ende gerecht gewesen. Meine Mannschaft hat heute super gespielt. Es war kein Vergleich zum Hinspiel.“, äußerte sich Janusz Wilczek auf der Pressekonferenz nach dem Spiel.
„Die Ratinger Ice Aliens präsentierten sich heute als sehr unangenehmer Gegner, der mit uns auf Augenhöhe spielte und uns alles abverlangt hat. Ich bin mir sicher, dass wir den Ice Aliens im Finale der Play-Offs wieder begegnen werden“, lautete das Statement von Gäste-Trainer Jürgen Rumrich.
Tore Ratingen: Marvin Moch, Marc Höveler, Jan-Philipp Priebsch, Steffen Wintgen
Tore Essen: Brance Orban (2), Jörg Noack, Aaron McLeod, Florian Spelleken
Strafen Ratingen: 20 + 10 Marc Höveler + 10 Dustin Schumacher
Strafen Essen: 11 + Spieldauerdisziplinarstrafe Jan Barta
Zuschauer: 606
Schiedsrichter: Christian Schummers
Rostocker EC: Nachrichten aus der Krankenstation
(OLN) Nachdem Vitalij Blank in Erfurt erneut wegen Knieproblemen passen musste, geht es morgen für ihn unters Messer. Der Verteidiger wird damit für mindestens drei Wochen ausfallen. Alles Gute an dieser Stelle.
Im Spiel gegen die Kassel Huskies zog sich Jens Stramkowski ebenfalls eine Verletzung am Knie zu. Eine genaue Diagnose steht allerdings noch aus und wird in den nächsten Tagen erwartet. Wie lange er der Mannschaft fehlen wird, muss daher abgewartet werden.
Karol Bartanus, ebenfalls von Knieproblemen geplagt, ist auf dem Weg der Besserung und steigt ab Dienstag wieder ins Mannschaftstraining ein.
EINTRITT FREI beim Playdown Heimspiel der Schweinfurt Mighty Dogs
(OLS) Die Sparkasse Schweinfurt präsentiert das Playdown Heimspiel am Faschingssonntag um 18:00 Uhr. In Zusammenarbeit mit den Stadtwerke Schweinfurt und Burger King, gilt bei dem wichtigsten Heimspiel der Saison,"EINTRITT FREI"(*Stehplatz Rang) für alle Besucher. "Gemeinsam mit anderen Sponsoren möchten wir unseren Beitrag dazu leisten, dass in der Zukunft weiterhin höherklassiges Eishockey in Schweinfurt geboten wird. Ziel ist es, dass der Icedome an diesem Abend richtig voll wird. Dann liegt es an der Mannschaft und allen Schweinfurter Eishockeyfans, gemeinsam einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt zu gehen!", so Thomas Engert, Leiter Marketing bei der Sparkasse Schweinfurt.
Zusätzlich verlosen die Mighty Dogs über 50 Preise (Lospreis 10 €), darunter unter anderem 2 VIP Dauerkarten für die Saison 2014/2015. Auf vorhandene Fanartikel gibt es am Fanstand an diesem Abend 50% Sonderrabatt!
* Eintritt frei gilt nur für Stehplatz Rang - Tribünenplätze sind kostenpflichtig
Selber Wölfe: Skandal - EHC Bayreuth erwirkt im Nachgang mehrwöchige Sperre für VER-Verteidiger Tim Schneider
(OLS) 7. Februar 2014, vierte Derbyauflage VER Selb gegen EHC Bayreuth. In einer alles in allem fairen Partie – auf dem Eis sowie auf den Rängen – bezog der EHC Bayreuth eine deutliche 2:7 Niederlage.
In der anschließenden Pressekonferenz gratulieren die „Tigers“ dem VER Selb zu einem verdienten Erfolg.
Jetzt zeigten die Verantwortlichen des EHC Bayreuth ihr wahres Gesicht und erwiesen sich als schlechte Verlierer.
Der EHC Bayreuth zeigte beim DEB-Kontrollausschuss anhand ihm vorliegenden Filmmaterials des TV Senders TVO im Nachgang die Ahndung eines Checks von VER-Verteidiger Tim Schneider gegen den Bayreuther Spieler Altmann an. Diese Anzeige zieht laut Faxmitteilung des Kontrollausschusses des DEB vom 16.02.2014 um 15.30 Uhr eine Bestrafung nach sich.
(Anmerkung: Altmann spielte weiter, war auch in den letzten Partien für den EHC Bayreuth im Einsatz)
Der DEB gab dem vom EHC Bayreuth geschilderten Sachverhalt stand, die Ahndung erfolgt 10 Tage nach dem besagten Meisterschaftsspiel.
VER Verteidiger Tim Schneider wird für einen Check gegen Kopf und Nackenbereich an seinem Gegenspieler Kevin Altmann im Nachgang für 3 Meisterschaftsspiele und 1 Spiel auf Bewährung gesperrt, erhält zudem eine Geldstrafe. Dies bedeutet, Tim Schneider wäre sowohl für die verbleibenden 2 Hauptrundenspiele am Wochenende, als auch für das erste Play-Off-Spiel gesperrt.
Die Vorstandschaft des VER Selb sowie der Trainerstab sind schockiert und wütend gleichzeitig.
Dieses Verhalten war nicht zu erwarten. „Wir sind seit Jahren bemüht zwischen beiden Vereinen ein freundschaftliches und gutes Verhältnis aufzubauen. Diese Aktion zeigt, dass diese Bemühungen wohl einseitig verfolgt werden. Es wird das Verhältnis der beiden Vereine nachhaltig beschädigen", so ein nach Worten suchender 2. Vorstand Thomas Manzei.
Der VER- Vorstand kann für dieses kurzsichtige Verhalten seitens der Vorstandschaft des Bayreuther Oberligisten überhaupt kein Verständnis aufbringen. "Es ist doch klar, welche Auswirkungen solch ein blinder Aktionismus nach sich zieht". Auch die Bearbeitungszeit des DEB-Kontrollausschusses ist absolut indiskutabel, „10 Tage, das ist weder zeit - noch fristgerecht“, so Manzei weiter polternd.
Der VER Vorstand macht gegenüber dem DEB klar, dass dies nicht akzeptiert werden kann. "Wir hoffen, dass der DEB diese Entscheidung, gegen die wir natürlich mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln vorgehen und Einspruch einlegen werden, zurücknehmen wird. Wenn diese Art von Nachtreten Schule macht kann sich der DEB von solcher Art Anzeigen bald nicht mehr retten. Vereine werden im Nachgang immer häufiger Videomaterial beim DEB einreichen und nachträglich Spielerstrafen fordern, dies kann und darf nicht sein“.
Seitens des EHC Bayreuth konnte lediglich in Erfahrung gebracht werden, dass Nachlässigkeiten des Hauptschiedsrichters angezeigt werden sollten, eine nachträgliche Bestrafung eines Selber Spielers wurde wohl nicht gefordert. Diese Argumentation erscheint dem 1. Vorsitzenden Jürgen Golly als naiv, die Begründung als nahezu grotesk. „Tatsache ist doch, dass als schriftliche Begründung für die Bestrafung des Selber Spielers seitens DEB Kontrollausschusses die Anzeige und das Videomaterial des EHC Bayreuth aufgeführt wurden, das haben wir schwarz auf weiß“, so Golly.
Beide Vorstände des VER Selb sind jedenfalls fassungs- und sprachlos. „So etwas haben wir in unserer bisherigen Karriere als Funktionäre noch nicht erlebt, diese Sache stinkt zum Himmel“, äußerten sie sich abschließend unisono.
Wölfe Schönheide mit Doppel-Wochenende gegen FASS
(OLO) Der EHV Schönheide 09 hat es am kommenden Wochenende im
Oberliga-Ost-Pokal gleich doppelt mit den Akademikern vom
F.A.S.S. Berlin zu tun. Zunächst empfangen die Wölfe am Freitag,
dem 21.02.14, um 19:30 Uhr die Hauptstädter zum nächsten
Heimspiel im Schönheider Wolfsbau, ehe zwei Tage später, am
Sonntag, dem 23.02.14, um 16:00 Uhr das direkte Rückspiel im
Berliner Wellblechpalast angepfiffen wird.
Durch den deutlichen 9:4-Erfolg bei den Jonsdorfer Falken, kann
sich der EHV 09 bereits an diesem Wochenende vorzeitig für das
Pokal-Halbfinale qualifizieren. Voraussetzung dafür wäre, dass die
Wölfe in beiden Spielen gegen FASS Berlin mindestens vier Puntke
holen, womit ihnen zumindest der zweite Tabellenplatz in der
Pokalgruppe B sicher wäre.
Doch so einfach es rechnerisch auch klingen mag, die Akademiker
werden mit Sicherheit etwas dagegen haben, geht es für die
Berliner nach der 3:4-Heimniederlage gegen Jonsdorf darum, als
amtierender Titelverteidiger in diesem Jahr nicht schon in der
Gruppenphase zu scheitern. Zwei spannende Spiele dürfen also
erwartet werden, wonach der Fokus bei den Wölfen zunächst ganz
auf Freitag liegt, soll mit einem Heimsieg der Grundstein für ein
erfolgreiches Wochenende gegen die FÄSSER gelegt werden. Nach
den letzten Ergebnissen, vier Siege in Folge - zudem die letzten vier
Heimspiele im Schönheider Wolfsbau allesamt gewonnen, kann das
Team von Trainer Norbert Pascha selbstbewusst und mit breiter
Brust an die nächsten Aufgaben gehen. Ebenfalls positiv aus
Schönheider Sicht, der direkte Vergleich zwischen beiden
Mannschaften in dieser Saison geht mit drei Siegen (8:2, 6:5 n.P.,
5:3) bei nur einer Niederlage (6:8) klar an den EHV 09.
Die Vorzeichen könnten also kaum besser sein und damit vielleicht
der fünfte Heimsieg in Folge gefeiert werden kann, braucht das
EHV-Team natürlich auch wieder die zahlreiche und lautstarke
Unterstützung der Wölfefans!
Auf geht’s... Mannschaft & Fans – Gemeinsam zum Erfolg!
Wochenende der Wahrheit für die Löwen Waldkraiburg
(BYL) Am Freitag und Sonntag warten auf den EHC Waldkraiburg zwei echte Endspiele um den Einzug ins Play-Off-Halbfinale. Sowohl beim ESC Dorfen am Freitag (Beginn: 20:00 Uhr), als auch im Heimspiel gegen die „Indians“ aus Memmingen am Sonntag (Beginn: 18:00 Uhr) zählt für die „Löwen“ nichts anderes als ein Sieg- ansonsten fände eine eigentlich nach langer Zeit wieder erfolgreiche Saison ein doch irgendwie enttäuschendes Ende.
Die Gruppe B der Aufstiegszwischenrunde ist vor dem finalen Wochenende so spannend wie nie. Mit drei Siegen und acht Punkten führt der Höchstadter EC die Gruppe an, vor dem ECDC Memmingen (7 Punkte), dem EHC Waldkraiburg (5) und den „Eispiraten“ aus Dorfen (4). Alle Teams dürfen sich nach dem letzten Wochenende noch Hoffnungen auf das Halbfinale machen, wobei Höchstadt wohl die besten Karten hat. Dorfen hatten nicht mehr viele auf der Rechnung, doch durch einen grandiosen 4:0-Heimsieg gegen Memmingen am letzten Sonntag, hat auch das Team von Spielertrainer Thomas Vogl wieder Witterung aufgenommen. Der EHC Waldkraiburg dagegen bleibt in der Aufstiegszwischenrunde noch etwas hinter den Erwartungen zurück. Nach der unnötigen 3:4-Auswärtspleite in Memmingen, siegte man zwar mit 4:3 nach Penalty-Schießen gegen Dorfen und gestaltete auch das folgende Heimspiel gegen Höchstadt mit 3:1 erfolgreich. In Höchstadt setzte es am letzten Sonntag aber eine 2:4-Niederlage und insgesamt fehlt dem Spiel der „Löwen“ derzeit die Leichtigkeit und Souveränität. Haarsträubende Fehler in der Abwehr passieren in einer Phase der Saison, in der diese das letzte sind, was man brauchen kann. Gleichzeitig lässt die eigentlich so starke Offensive im Augenblick ihre Durchschlagskraft vermissen. Durch ständiges Umstellen der Formationen scheint Verwirrung zu herrschen im Team des EHC- gerade jetzt sollte die Zeit des Experimentierens aber vorbei sein und eher der Augenmerk darauf liegen, durch Umstellen der Spieltaktik den Erfolg zu erzwingen, anstatt durch Umstellen der personellen Taktik.
Mit diesen Problemen im Rücken müssen die Waldkraiburger jetzt am Freitag zum ESC Dorfen, der die „Löwen“ mit breitester Brust empfangen wird. Aus den ersten drei Spielen holten die „Eispiraten“ zwar nur einen Punkt, mit dem 4:0 gegen Memmingen am letzten Sonntag meldeten sie sich auf eigenem Eis aber eindrucksvoll zurück. Dominic Koß ist gefährlichster Angreifer des ESC und traf in den vier Spielen der Pre-Play-Offs schon fünf Mal, außerdem weiß auch der erfahrene Spielertrainer Thomas Vogl (4 Spiele, 1 Tor, 4 Vorlagen) worauf es gerade jetzt ankommt und wie er den „Löwen“ Probleme bereiten kann. „Wir müssen als Team auftreten, persönliche Eitelkeiten zurückstellen und einfach alles in den Dienst der Mannschaft und des Erfolgs stellen“ gab daher auch EHC-Kapitän Daniel Hämmerle die Marschroute für das Wochenende aus. Außerdem braucht es die Unterstützung durch die Fans am Freitag, die aus dem Auswärts- ein Heimspiel machen müssen, damit der EHC seine Unsicherheit ablegen kann und sich ein eigenes Endspiel am Sonntag erspielt.
Dann kommt der ECDC Memmingen in die Industriestadt und auch gegen die „Indians“ ist ein lautstarkes Publikum unabdingbar. Memmingen erwartet am Freitag zunächst den Höchstadter EC auf eigenem Eis und wird unabhängig vom Ergebnis in dieser Partie auch höchstmotiviert in Waldkraiburg ankommen. Allein Trainer Jogi Koch, der laut eigener Aussage auf der Pressekonferenz in Höchstadt, seit Jahren eine Privatfehde mit „Löwen“-Coach Petr Vorisek unterhält und auch nicht müde wird, dies zu erwähnen, wird für Motivation sorgen. Außerdem sind auch die Spieler der „Indians“ heiß, setzte es doch im vorletzten Spiel der Hauptrunde eine 1:7-Packung in Waldkraiburg für den ECDC. Als Saisonziel hat Memmingen, ebenso wie der EHC Waldkraiburg nach der Hauptrunde, das Erreichen des Halbfinales ausgegeben- die „Löwen“ haben dafür im Augenblick die schlechtere Ausgangslage und daher sind für den EHC sowohl am Freitag in Dorfen, als auch im möglicherweise letzten Heimspiel des Jahres am Sonntag, höchste Konzentration, ein Minimum an Fehlern und eiskalte Effizienz vor dem Tor gefragt. Kriterien, die nicht leicht sind und nur mit der bedingungslosen Unterstützung der Fans erfüllt werden können, am Wochenende der Wahrheit.
Wanderers Germering feiern vorzeitigen Klassenerhalt(BYL) Wer hätte das für möglich gehalten? Die Wanderers feiern nach gerade einmal vier Spieltagen in ihrer Gruppe den vorzeitigen Klassenerhalt. Mit zwei überzeugenden Siegen gegen den eigentlichen Gruppenfavoriten Buchloe setzten sich die Wanderers zusammen mit Pfaffenhofen uneinholbar an der Spitze fest.
Vor dem Wochenende war die Gruppe noch völlig offen und niemand im Wanderers-Lager dachte daran, am Sonntag schon die Korken knallen lassen zu können. Denn der Gegner an diesem Wochenende war kein geringerer als der Vorrundenneunte ESV Buchloe, der mit einigen Bayernliga-Hochkarätern besetzt ist. Außerdem hoffte man im Allgäu, durch einen Trainerwechsel nochmal zusätzliche Motivation in die Mannschaft zu bringen. Das gelang den Pirates jedoch nur phasenweise und so liefen die Gäste den heimstarken Wanderers lange Zeit hinterher. Kurz vor der erstmaligen Führung hieß es für den schwarz-gelben Anhang jedoch erstmal Luft anhalten. Ein Schuss der Gäste ließ den Pfosten lautstark ertönen und rettete vor dem Rückstand. Währenddessen sich Buchloe noch über die vergebene Torchance ärgerte, leiteten die Wanderers blitzschnell einen Konter ein. Benedikt May konnte im direkten Gegenzug die Führung für seine Farben erzielen und setzte den Startschuss für einen glanzvollen Abend. Denn bei der Ein-Tore-Führung sollte es nicht bleiben. Im Mittelabschnitt nutzte Mathias Jeske die Spieldauerstrafe von Sven Curman, der zuvor Benedikt May unsanft an der Bande betonierte. Spätestens nach diesem Treffer merkte man den Pirates deutlich ihre Verunsicherung an. Zwar kamen sie ab und an immer wieder gefährlich vor Torhüter Daniel Klein, der ließ jedoch an diesem Abend nichts anbrennen. Mit mehreren Glanzparaden hielt er am Ende die Null und feierte völlig verdient sein „Shootout“. Spannend hätte es noch einmal in der 47. Spielminute werden können. Erneut landete der Puck bei einem Angriff der Gäste nur am Gestänge und verhinderte Schlimmeres. Kurz darauf fanden die Gastgeber erneut die richtige Antwort. Martin Dürr bekam auf der linken Seite den Puck zugespielt und flitzte gleich zwei ESV-Verteidigern davon. Mit einem sehenswerten Abschluss sorgte er schließlich rund zehn Minuten vor dem Ende für die Vorentscheidung. Zwar versuchte Wanners Gegenüber Norbert Zabel ganze sechs Minuten vor dem Ertönen der Schlusssirene durch die Herausnahme von Stefan Horneber noch einmal alles, machte die Rechnung jedoch ohne Daniel Klein. An diesem Abend war der Wanderers-Schlussmann nicht mehr zu überwinden, sondern leitete sogar noch das vierte und letzte Tor an diesem Abend ein. Ein langer Pass auf Christopher Ott fand schließlich den Weg in das leere Gäste-Tor. Trainer Sebastian Wanner war nach der Partie selbstverständlich hochzufrieden mit der Leistung seines Teams. Dennoch mahnte er davor, frühzeitig in Feierlichkeiten auszubrechen und war sich der Brisanz der Sonntagpartie bewusst. Denn durch eine Niederlage wäre wieder alles offen gewesen. Bei einem Sieg der „IceHogs“ in Haßfurt dagegen hätte man mit einem Sieg schon alles klar machen können.
Dementsprechend motiviert fuhr man am Sonntagnachmittag ins nahegelegene Buchloe zum Abstiegsrundenrückspiel. Doch nicht nur die Mannschaft, sondern auch eine halbe Germeringer Fan-Invasion fand den Weg ins Buchloer Eisstadion. Rund 80 gelb-schwarz gekleidete Anhänger unterstützten ihr Team über das gesamte Spiel und durften am Ende mit ihrer Mannschaft ausgiebig feiern. Doch alles von Anfang an: Auch vor dieser Partie wünschte man sich wie am Freitag ein schnelles Tor, um optimal in das Spiel zu starten. Dass es jedoch so schnell fällt, damit hätte wohl niemand gerechnet. Gerade einmal 16 Sekunden dauerte es, bis lautstarke Freudenschreie durch die ESV-Halle schallten. Kapitän Christian Czaika höchst persönlich nutzte gleich die erste Gelegenheit gnadenlos aus und sorgte gleichzeitig für fassungslose Gesichter auf Seiten des ESV. Das sorgte dafür, dass die darauf folgenden Spielminuten erst einmal den Gästen gehörten. Vom Schock erholt, änderte sich dieser Zustand schnell. Buchloe fand immer besser in die Partie und kam gleich mehrmals brandgefährlich vor das Gehäuse von Daniel Klein. Doch schon wie schon am Freitag fand die Offensiv-Abteilung des ESV kein Durchkommen oder scheiterte spätestens an Klein, der erneut einen Sahnetag erwischte. In der Kabine fand Trainer Norbert Zabel wohl die richtigen Worte. Stürmisch startete seine Mannschaft nach dem Pausentee in das Mitteldrittel und brachte die Wanderers-Defensive kurze Zeit ganz schön in Bedrängnis. Ändern sollte sich dieser Zustand in der 28. Spielminute. In personeller Überzahl nahm sich Martin Dürr ein Herz und zimmerte den Puck in die Maschen. Wieder schaute der ESV in die Röhre und schaffte es nicht mehr, den Schalter umzulegen. Stattdessen zog die Wanner-Truppe regelrecht davon. Frederik Hoffmann (31. Min.) bekam den Puck direkt von der Strafbank zugespielt und versenkte die Hartgummischeibe hinter Stefan Horneber. Wenige Sekunden vor der zweiten Drittelpause legte Stürmer Sven Goblirsch die Partie dann endgültig auf Sieg. 20 Sekunden vor der Drittelsirene nutzte er ein Zuspiel von Benedikt May und Martin Dürr unerbittlich aus. Im Schlussdrittel sollte dann trotzdem noch ein weiteres Mal Spannung aufkeimen. Die Weigant-Brüder erzielten nach fünf wiedergespielten Minuten den 1:4 Anschlusstreffer. Wer danach dachte, die Hausherren würden die Partie noch einmal eng machen, der irrte sich. Durch eine Reihe an Strafzeiten nahmen sich die Hausherren selbst die Möglichkeit, nochmals heran zu kommen und so gewann die Mannschaft um Kapitän Christian Czaika am Ende verdient mit 4:1.
Ausgelassen feierten die Wanderers ihr 6-Punkte-Wochenende nach dem Ertönen der Schlusssirene und schauten gespannt auf das Ergebnis der Partie „ESC Haßfurt - EC Pfaffenhofen“, die zu diesem Zeitpunkt noch im vollen Gange war. Auf der Busheimfahrt zurück nach Germering war es dann endlich offiziell. Durch den Sieg der „IceHogs“ im Frankenland standen beide Mannschaften uneinholbar auf den ersten beiden Plätzen. Dementsprechend ausgelassen war die Stimmung im Wanderers-Lager, wo man sich nun auf die sechste Bayernliga-Saison in Folge freuen kann.
Somit folgen kommendes Wochenende bereits die zwei letzten Partien der laufenden Saison, bei denen die Wanderers ihren Fans einen glanzvollen Abschluss bieten wollen. Zu Gast sind am Freitag, den 21. Februar die „IceHogs“ aus Pfaffenhoffen, die ebenfalls an diesem Wochenende den frühzeitigen Klassenerhalt klar machen konnten. Außerdem da sein wird die Showtanzgruppe „Fun Unlimited“, die in beiden Drittelpausen ihr neues Programm „La Bella Italia“ vorstellen wird.
Nicht mehr für die Wanderers auflaufen wird US-Boy Ryan Smith. Nach seiner Vorrunden-Verletzung in der Partie gegen Mitterteich sah man keine Aussicht mehr auf rechtzeitige Heilung und einigte sich in gegenseitem Einvernehmen auf eine Auflösung seines Vertrags. Der 23-Jährige trat bereits Mitte letzter Woche die Heimreise an und verabschiedete sich von seiner Mannschaft. Die Verantwortlichen bedanken sich bei Ryan für seine Zeit bei den Wanderers und wünschen ihm selbstverständlich eine schnelle Genesung sowie alles Gute für seine weitere Zukunft.
Luchse Lauterbach zerlegen die IceAliens 1b(RLW) Im ersten Spiel nach der 6:7 Niederlage nach Penaltyschießen gegen Soest, zeigten sich die Männer von Coach Roger Nicholas gut erholt und fanden in die Erfolgsspur zurück. Beim Auswärtsspiel gegen die Ratinger IceAliens 1b am vergangenen Freitag, waren die Luchse vom ersten Bully an überlegen und siegten am Ende mehr als deutlich mit 16:5.
Nur mit einem Minikader von 10 Feldspielern angereist, ließen die Luchse nie Zweifel aufkommen, wer sich an diesem Abend die Punkte sichern wird. Gleich mit dem ersten Angriff erzielte Lars Metzendorf das 1:0 für die Luchse, die Stürmer Pierre Kracht in der 4. Spielminute auf 2:0 ausbaute. Durch einen leichtsinnigen Scheibenverlust vor dem eigenen Tor, erzielten die IceAliens aus dem nichts den 1:2 Anschlusstreffer. Doch auch dieser Treffer der Gastgeber änderte nichts am Spielgeschehen auf dem Eis. Erneut Pierre Kracht in der 7. Spielminute, sowie Benni Schulz in der 15. Spielminute, erhöhten auf 4:1 für die Luchse. Immer wieder agierten die Luchse in der Defensive zu sorglos und so kamen die Ratinger hin und wieder zu gefährlichen Torchancen. Eine davon nutzten sie in der 18. Spielminute, als sie mit einem Mann mehr auf dem Eis standen. Das war auch gleichzeitig der Endstand nach dem 1. Drittel.
Den Anfang des zweiten Drittels haben die Luchse dann komplett verschlafen, denn nur unmittelbar nach dem Wiederanpfiff verkürzten die Ratinger auf 3:4 aus Sicht der Aliens. Sven Naumann in der 22. Spielminute und Brendan Burge, mit einem Doppelpack in der 23. und 29. Spielminute, sorgten mit drei Toren zum 7:3 für die Luchse, bereits für die Vorentscheidung. Als dann Luchse Stürmer Lars Metzendorf nach einem Schlittschuhtritt frühzeitig zum Duschen geschickt wurde und der Youngster Frederik Bauer verletzungsbedingt ausfiel, standen Trainer Roger Nicholas für den Rest des Spiels nur noch acht Spieler zur Verfügung. Die fünfminütige Überzahl durch die Strafe gegen Metzdendorf, konnten die Ratinger zwar zum 4:7 Anschlusstreffer nutzen, doch dann war erstmal Schluss mit Toren für die Außerirdischen. Den Schlusspunkt in Drittel zwei setzte Jake Fardoe in der 40. Spielminute.
Die Luchse waren ihren Gastgebern im letzten Drittel durch die beiden Ausfälle personell unterlegen, doch spielerisch kam der Tabellenführer aus dem Vogelsberg erst jetzt so richtig ins Rollen. Zunächst erhöhte Benni Schulz in der 45. Spielminute per Penalty auf 9:4, ehe er mit einem lupenreinen Hattrick zwischen der 47. und der 52. Spielminute, die Aliens zurück ins Universum geschossen hat. Und das muntere Toreschießen ging weiter. Ebenfalls in der 52. Spielminute erhöhte Pierre Kracht auf 13:4 und nur zwei Minuten später war dann wiederum Brendan Burge zum 14:4 für die Luchse erfolgreich. Seinen vierten Treffer an diesem Abend markierte Pierre Kracht in der 55. Spielminute zum 15:4 für die Lauterbacher Eishockeycracks. Zwar durften die Aliens in der 59. Spielminute auch noch mal jubeln, doch den Schlusspunkt setzten die Luchse durch Jake Fardoe zum hochverdienten 16:5.
Statistik des Spiels
0:1 (1.) Metzdendorf; 0:2 (4.) Kracht; 1:2 (4.) Cullmann; 1:3 (7.) Kracht; 1:4 (15.) Schulz; 2:4 (18.) Kalisch; 3:4 (21.) Ehlert; 3:5 (22.) Naumann; 3:6 (23.) Burge; 3:7 (29.) Burge; 4:7 (35.) Ehlert; 4:8 (40.) Fardoe; 4:9 (45.) Schulz; 4:10 (47.) Schulz; 4:11 (49.) Schulz; 4:12 (52.) Schulz; 4:13 (52.) Kracht; 4:14 (54.) Burge; 4:15 (55.) Kracht; 5:15 (59.) Kalisch; 5:16 (59.) Fardoe
HC Maustadt: DOPPELSPIELTAG ZUM SAISONENDE – AM SAMSTAG IN AUGSBURG, AM SONNTAG GEGEN LECHBRUCK(BBZL) Mit zwei Spielen innerhalb von 24 Stunden geht die Punktspielsaison für den Eishockey-Bezirksligisten HC Maustadt zu Ende. Zunächst geht es am Samstag (20 Uhr) zur EGW Augsburg, ehe am Sonntag (18.30 Uhr) der Saisonabschluß gegen den ERC Lechbruck am Hühnerberg ansteht.
Spätestens im Heimspiel gegen Lechbruck kann der HCM die Vizemeisterschaft perfekt machen, dafür reicht auf jeden Fall ein Punkt gegen die Ostallgäuer. Dennoch wollen sich die Gelb-Grünen mit einem Sieg von den treuen Fans verabschieden. Auch , weil es im Hinspiel eine bittere 2:7-Klatsche setzte, die es auszumerzen gilt.
Einen Tag vorher steht das Auswärtsspiel bei der EGW Augsburg (in Haunstetten) auf dem Programm. Mit einem Sieg wäre dem HCM die Vizemeisterschaft schon nicht mehr zu nehmen. Aber Vorsicht ist geboten, Augsburg gilt als unbequemer Gegner; schon im Hinspiel hatten die Maustädter bei ihrem 8:6-Erfolg mehr Mühe als erwartet.
Personell sieht’s nach wie vor eher eng aus, Mario Kusterer darf nach seiner Sperre wieder spielen, wird am Samstag aber wie auch Jim Nagle und Armin Ullmann aus persönlichen Gründen fehlen. Am Sonntag werden dann Manfred Pietsch und wiederum Armin Ullmann nicht dabei sein können.
Niederlage beim Tabellenführer - EHC Netphen unterliegt Kristall Lippstadt mit 2:7 (1:0 1:4 0:3)(BZLW) Am Sonntagabend trat der EHC Netphen bei Tabellenführer Kristall Lippstadt an. Trainer Theo Eickhoff hatte dabei einige Ausfälle zu kompensieren. Sebastian Busch, Markus Gieseler, Max Müller, Niklas Resch und Tim Bruch fehlten berufsbedingt, Moritz Mockenhaupt war noch gesperrt. Dazu musste Florian Schäfer wegen einer Schulterverletzung ab Mitte des Schlussdrittels passen. Unter diesen Voraussetzungen war mit harter Arbeit ein knappes Ergebnis möglich, sowohl in positiver wie auch in negativer Richtung. Die Gastgeber waren spielerisch überlegen, der EHC konnte das Spiel bis zur Mitte mit viel Kampf offen gestalten. Nach dem ersten Drittel führten die Netphener durch einen Treffer von Tim Zamponi mit 1:0. Im zweiten Drittel kamen die Gastgeber erst zum Ausgleich, zwei Minuten später gingen sie erstmals in Führung, auf die der EHC durch Matti Stein nur zehn Sekunden später die passende Antwort zum 2:2-Ausgleich hatte. Die Netphener handelten sich in der Folgezeit zu viele Strafen ein, wodurch die Lippstädter ihre spielerische Überlegenheit nutzen konnten um das Spiel zu drehen. Nach vierzig Spielminuten führten sie bereits mit 4:2, nach sechzig Spielminuten musste der EHC Netphen das Eis mit einer verdienten, aber sicher um einige Tore zu hohen 2:7-Niederlage gegen den neuen Meister der Bezirksliga verlassen.
Torfolge: 1:0 Zamponi (17. - Vorarbeit Göbel); 1:1 Martens (27. - Schmunk, Gavrilov); 1:2 Tropmann (31. - Schmunk, Probst); 2:2 Stein (32. - Herling); 2:3 Martens (34. - Schmunk); 2:4 Geist (38. - Semskov, Naab); 2:5 Blagoev (41. - Tropmann); 2:6 Semskov (49. - Schmunk, Probst); 2:7 Heddert (55. - Martens)
IceHogs sichern sich vorzeitigen Klassenerhalt - EC P gewinnt 7:3 in Haßfurt und profitiert von Germerings Sieg in Buchloe(BYL) Der EC Pfaffenhofen hat sich vorzeitig den Klassenerhalt gesichert und wird auch nächste Saison der dann auf 14 Vereine verkleinerten Bayernliga angehören. Am Sonntag gewannen die Pfaffenhofener ihr Auswärtsspiel beim ESC Haßfurt mit 7:3 (1:2; 4:0; 2:1) und profitierten gleichzeitig vom Germeringer Erfolg in Buchloe. Nach dem vierten Sieg im vierten Spiel der Abstiegsrunde sind die IceHogs nicht mehr von einem der ersten beiden Plätze der Gruppe A zu verdrängen..
Genauso wie die Wanderers aus Germering haben die Pfaffenhofener 10 Punkte auf dem Konto und können bei zwei noch ausstehenden Spielen sowohl von Haßfurt (3 Punkte) als auch von Buchloe (1) nicht mehr eingeholt werden. Zwischen diesen beiden Teams fällt die Entscheidung, wer den direkten Weg in die Landesliga antreten muss und wer in die Relegation gegen den Dritten der Gruppe B noch eine Chance bekommt. Besonders bitter ist die derzeitige Situation für den ESV Buchloe, der die Vorrunde als Neunter abschloss und nun ernsthaft um den Klassenerhalt bangen muss. Die IceHogs reisten mit dem Wissen nach Haßfurt, dass bei einer Niederlage der deutliche Heimerfolg vom Freitag nur wenig wert gewesen wäre und das große Zittern begonnen hätte. Der Aufsteiger hatte sich die letzte Zeit vor allem vor eigenem Publikum als stark erwiesen, was vor Wochenfrist bereits der ESV Buchloe zu spüren bekam. Und mit einem Sieg gegen die IceHogs wären die Unterfranken ihrem großen Ziel, den direkten Abstieg zu vermeiden, einen großen Schritt näher gekommen. Allerdings mussten sie in dieser wichtigen Partie mit Josef Eckmair auf einen ihrer Leistungsträger verzichten. Der Ex-Profi hatte sich am Freitag eine Spieldauerstrafe zugezogen und war ebenso gesperrt wie Fabian Sing beim ECP. Ansonsten konnte Heinz Feilmeier dieselbe Mannschaft aufbieten wie im Hinspiel und die erwischte auch gleich einen Traumstart. Ganze 41 Sekunden waren gespielt, als Marko Babic die Pfaffenhofener in Führung schoss. Wer jedoch geglaubt hatte, die Partie würde nun zu einem Selbstläufer für die IceHogs werden, sah sich schon bald getäuscht. Die Hausherren kämpften um ihre Chance und schon in der 4. Minute konnten sie durch Max Zösch ausgleichen. Doch damit nicht genug. Die jetzt sichtlich nervös wirkenden Gäste fanden nicht ins Spiel und lagen in der 13. Minute plötzlich im Hintertreffen. ESC-Kapitän Ales Stribny sorgte für Jubel beim Haßfurter Anhang. Zur Pause reagierte Heinz Feilmeier und stellte zunächst auf zwei Reihen um. Inzwischen war auch das Endergebnis aus Buchloe bekannt und somit war klar, dass ein eigener Sieg den Klassenerhalt bedeuten würde. Jetzt drehten die IceHogs auf, übernahmen mehr und mehr das Kommando und setzten die Hausherren unter Druck. Knappe acht Minuten lang konnten diese ihren knappen Vorsprung noch verteidigen, dann gelang Markus Welz nach Zuspiel von David Vokaty der Ausgleich. Gleich anschließend musste Haßfurts Frederik Rambacher auf die Strafbank und diese Überzahl nutzte Marko Babic zur neuerlichen Führung. Die Vorarbeit leisteten D.J. Turner und Tobias Feilmeier. Beide waren es auch, die nur weitere zwei Minuten später erneut eine schöne Kombination einleiteten, die wiederum Marko Babic mit dem 4:2 abschloss. Mit drei Toren innerhalb von nur fünf Minuten hatten die IceHogs die Partie gedreht und als der schnelle und wendige Dennis Sturm noch vor dem zweiten Wechsel sogar zum 5:2 traf, war bereits eine Vorentscheidung gefallen. Die Gastgeber machten nun nicht mehr den Eindruck, als würden sie noch an eine Wende glauben, zumal Patrick Landstorfer in Überzahl in der 46. Minute den Vorsprung weiter ausbauen konnte. Zwar konnte Denis Friedberger, ebenfalls mit einem Mann mehr, nochmals verkürzen (51.), doch postwendend stellte Dennis Sturm den alten Abstand wieder her (53.), was auch zugleich den verdienten Endstand bedeutete. Kurz vor Schluss verletzte Marko Babic in einem Zweikampf seinen Gegenspieler unabsichtlich mit dem Stock im Gesicht und erhielt dafür eine Spieldauerstrafe. Der dreifache Torschütze fehlt damit am Freitag im jetzt bedeutungslosen Spiel in Germering, aber das konnte die Freude im Lager der IceHogs dann auch nicht mehr trüben.
EC Pfaffenhofen: Hamberger, Banzer, Oexler Hofbauer, Pfab, Schuster, Landstorfer, Hinz, Simm, Turner, Treml, Berger, Vokaty, Welz, Babic, Feilmeier, Sturm, Smolik, Merka
Tore: 0:1 (1.) Babic (Feilmeier, Turner); 1:1 (4.) Zösch (Franek); 2:1 (13.) Stribny (Franek, Oertel); 2:2 (28.) Welz (Vokaty, Sturm); 2:3 (31.) Babic (Feilmeier, Turner 5:4); 2:4 (33.) Babic (Feilmeier, Turner); 2:5 (39.) Sturm (Turner, Vokaty); 2:6 (46.) Landstorfer (Feilmeier, Babic 5:4); 3:6 (51.) Friedberger (Franek, Eller 5:4); 3:7 (53.) Sturm (Merka, Vokaty)
Strafen: ESC 10 IceHogs 9 + Spieldauer f. Babic
Zuschauer: 300
Ratinger Ice Aliens gaben eine 4:2-Führung in 120 Sekunden aus der Hand (OLW) Die Ratinger Ice Aliens verlieren ein packendes, bis zur letzten Minute spannendes Derby gegen die Moskitos Essen mit 4:5 (3:2; 1:0; 0:3). Bis zur 49. Minuten führten die Außerirdischen 4:2 gegen die „Stechmücken“ – und gaben das Spiel in 120 Sekunden doch noch aus der Hand.
Über 600 Zuschauer bildeten einen tollen Rahmen für das Gipfeltreffen des Tabellenzweiten Ratingen gegen den Lokalrivalen und ungeschlagenen Tabellenersten aus Essen, in das die Ice Aliens von Anfang an sehr engagiert einstiegen.
In der fünften Minute konnte dann auch Aliens-Stürmer Marvin Moch einen Rebound im Nachschuss im Essener Gehäuse versenken. Mit dieser Auftaktoffensive hatten die Moskitos offensichtlich nicht gerechnet, denn die Aliens erarbeiteten sich gegen diesen starken Gegner in der achten und neunten Minute zwei weitere Großchancen durch Robert Licau und Jan Nekvinda, die Essens Keeper Dominik Huch aber noch entschärfen konnte.
Als Moskitos-Kapitän Jan Barta, nach einem Foul mit Verletzungsfolge an Marvin Moch, mit einer Fünfminuten- plus Spieldauerstrafe bedacht wurde und vom Eis gehen musste, nutzten die Ice Aliens ihr Überzahlspiel konsequent. In der 10. Minute erhöhte Marc Höveler auf 2:0 und Kapitän Jan Philipp Priebsch legte in der 12. Minute zum 3:0 für die Gastgeber nach.
Teils unnötige Strafen für die Aliens eröffnete den Moskitos anschließend aber die Möglichkeit wieder besser ins Spiel zu kommen, was sich in der 17. Minute sowie in der 19. Minute rächen sollte – Brance Orban und Jörg Noack erzielten die Anschlusstreffer, mit denen die Moskitos auf 3:2 verkürzten.
Das zweite Drittel war ein Schlagabtausch mit offenem Visier, in welchem sich die Moskitos ein leichtes Übergewicht erspielten, ohne jedoch zum Torerfolg zu kommen. Ratingen hingegen hatte Steffen Wintgen, der in der 23. Minute die Kelle von Gästekeeper Dominik Huch, mit einem Schuss von der Grundlinie neben dem Essener Tor, als „Bande“ nutze und den Vorsprung seiner Mannschaft auf 4:2 erhöhte. Die Ratinger überstanden anschließend unbeschadet eine sechs minütige Unterzahlsituation und Dustin Schumacher hätte mit seinem Alleingang vielleicht für eine Spielvorentscheidung sorgen können, wenn er nicht am Essener Goalie gescheitert wäre. Gegen Ende des Drittels standen die Ratinger Verteidigung sowie der wieder starke Aliens-Goalie Bastian Jakob mehr und mehr im Fokus.
Im letzten Drittel sah es lange so aus, als würde der Ratinger Vorsprung halten, bis in der 49. Minute anscheinend ein Ruck durch die Essener Mannschaft ging: Innerhalb von knapp 120 Sekunden drehte der Stechmücken-Kader mit einem außergewöhnlichen Schlussspurt das Spiel zu seinen Gunsten. Aaron McLeod brachte die Moskitos zunächst auf 4:3 heran, Brance Orban (51. Minute) erzielte den Ausgleich und Florian Spelleken (51. Minute) „erzwang“ mit einem Schlagschuss das 4:5 für die Moskitos. Auch wenn die Ratinger, nachdem Aliens-Coach Janusz Wilczek eine Auszeit genommen hatte, das Essener Tor mehr als heftig bedrängten, sollte in den letzten Spielminuten der Ausgleichstreffer nicht mehr fallen.
„Ein 5:5 wäre am Ende gerecht gewesen. Meine Mannschaft hat heute super gespielt. Es war kein Vergleich zum Hinspiel.“, äußerte sich Janusz Wilczek auf der Pressekonferenz nach dem Spiel.
„Die Ratinger Ice Aliens präsentierten sich heute als sehr unangenehmer Gegner, der mit uns auf Augenhöhe spielte und uns alles abverlangt hat. Ich bin mir sicher, dass wir den Ice Aliens im Finale der Play-Offs wieder begegnen werden“, lautete das Statement von Gäste-Trainer Jürgen Rumrich.
Tore Ratingen: Marvin Moch, Marc Höveler, Jan-Philipp Priebsch, Steffen Wintgen
Tore Essen: Brance Orban (2), Jörg Noack, Aaron McLeod, Florian Spelleken
Strafen Ratingen: 20 + 10 Marc Höveler + 10 Dustin Schumacher
Strafen Essen: 11 + Spieldauerdisziplinarstrafe Jan Barta
Zuschauer: 606
Schiedsrichter: Christian Schummers
Rostocker EC: Nachrichten aus der Krankenstation(OLN) Nachdem Vitalij Blank in Erfurt erneut wegen Knieproblemen passen musste, geht es morgen für ihn unters Messer. Der Verteidiger wird damit für mindestens drei Wochen ausfallen. Alles Gute an dieser Stelle.
Im Spiel gegen die Kassel Huskies zog sich Jens Stramkowski ebenfalls eine Verletzung am Knie zu. Eine genaue Diagnose steht allerdings noch aus und wird in den nächsten Tagen erwartet. Wie lange er der Mannschaft fehlen wird, muss daher abgewartet werden.
Karol Bartanus, ebenfalls von Knieproblemen geplagt, ist auf dem Weg der Besserung und steigt ab Dienstag wieder ins Mannschaftstraining ein.
EINTRITT FREI beim Playdown Heimspiel der Schweinfurt Mighty Dogs(OLS) Die Sparkasse Schweinfurt präsentiert das Playdown Heimspiel am Faschingssonntag um 18:00 Uhr. In Zusammenarbeit mit den Stadtwerke Schweinfurt und Burger King, gilt bei dem wichtigsten Heimspiel der Saison,"EINTRITT FREI"(*Stehplatz Rang) für alle Besucher. "Gemeinsam mit anderen Sponsoren möchten wir unseren Beitrag dazu leisten, dass in der Zukunft weiterhin höherklassiges Eishockey in Schweinfurt geboten wird. Ziel ist es, dass der Icedome an diesem Abend richtig voll wird. Dann liegt es an der Mannschaft und allen Schweinfurter Eishockeyfans, gemeinsam einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt zu gehen!", so Thomas Engert, Leiter Marketing bei der Sparkasse Schweinfurt.
Zusätzlich verlosen die Mighty Dogs über 50 Preise (Lospreis 10 €), darunter unter anderem 2 VIP Dauerkarten für die Saison 2014/2015. Auf vorhandene Fanartikel gibt es am Fanstand an diesem Abend 50% Sonderrabatt!
* Eintritt frei gilt nur für Stehplatz Rang - Tribünenplätze sind kostenpflichtig
Selber Wölfe: Skandal - EHC Bayreuth erwirkt im Nachgang mehrwöchige Sperre für VER-Verteidiger Tim Schneider(OLS) 7. Februar 2014, vierte Derbyauflage VER Selb gegen EHC Bayreuth. In einer alles in allem fairen Partie – auf dem Eis sowie auf den Rängen – bezog der EHC Bayreuth eine deutliche 2:7 Niederlage.
In der anschließenden Pressekonferenz gratulieren die „Tigers“ dem VER Selb zu einem verdienten Erfolg.
Jetzt zeigten die Verantwortlichen des EHC Bayreuth ihr wahres Gesicht und erwiesen sich als schlechte Verlierer.
Der EHC Bayreuth zeigte beim DEB-Kontrollausschuss anhand ihm vorliegenden Filmmaterials des TV Senders TVO im Nachgang die Ahndung eines Checks von VER-Verteidiger Tim Schneider gegen den Bayreuther Spieler Altmann an. Diese Anzeige zieht laut Faxmitteilung des Kontrollausschusses des DEB vom 16.02.2014 um 15.30 Uhr eine Bestrafung nach sich.
(Anmerkung: Altmann spielte weiter, war auch in den letzten Partien für den EHC Bayreuth im Einsatz)
Der DEB gab dem vom EHC Bayreuth geschilderten Sachverhalt stand, die Ahndung erfolgt 10 Tage nach dem besagten Meisterschaftsspiel.
VER Verteidiger Tim Schneider wird für einen Check gegen Kopf und Nackenbereich an seinem Gegenspieler Kevin Altmann im Nachgang für 3 Meisterschaftsspiele und 1 Spiel auf Bewährung gesperrt, erhält zudem eine Geldstrafe. Dies bedeutet, Tim Schneider wäre sowohl für die verbleibenden 2 Hauptrundenspiele am Wochenende, als auch für das erste Play-Off-Spiel gesperrt.
Die Vorstandschaft des VER Selb sowie der Trainerstab sind schockiert und wütend gleichzeitig.
Dieses Verhalten war nicht zu erwarten. „Wir sind seit Jahren bemüht zwischen beiden Vereinen ein freundschaftliches und gutes Verhältnis aufzubauen. Diese Aktion zeigt, dass diese Bemühungen wohl einseitig verfolgt werden. Es wird das Verhältnis der beiden Vereine nachhaltig beschädigen", so ein nach Worten suchender 2. Vorstand Thomas Manzei.
Der VER- Vorstand kann für dieses kurzsichtige Verhalten seitens der Vorstandschaft des Bayreuther Oberligisten überhaupt kein Verständnis aufbringen. "Es ist doch klar, welche Auswirkungen solch ein blinder Aktionismus nach sich zieht". Auch die Bearbeitungszeit des DEB-Kontrollausschusses ist absolut indiskutabel, „10 Tage, das ist weder zeit - noch fristgerecht“, so Manzei weiter polternd.
Der VER Vorstand macht gegenüber dem DEB klar, dass dies nicht akzeptiert werden kann. "Wir hoffen, dass der DEB diese Entscheidung, gegen die wir natürlich mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln vorgehen und Einspruch einlegen werden, zurücknehmen wird. Wenn diese Art von Nachtreten Schule macht kann sich der DEB von solcher Art Anzeigen bald nicht mehr retten. Vereine werden im Nachgang immer häufiger Videomaterial beim DEB einreichen und nachträglich Spielerstrafen fordern, dies kann und darf nicht sein“.
Seitens des EHC Bayreuth konnte lediglich in Erfahrung gebracht werden, dass Nachlässigkeiten des Hauptschiedsrichters angezeigt werden sollten, eine nachträgliche Bestrafung eines Selber Spielers wurde wohl nicht gefordert. Diese Argumentation erscheint dem 1. Vorsitzenden Jürgen Golly als naiv, die Begründung als nahezu grotesk. „Tatsache ist doch, dass als schriftliche Begründung für die Bestrafung des Selber Spielers seitens DEB Kontrollausschusses die Anzeige und das Videomaterial des EHC Bayreuth aufgeführt wurden, das haben wir schwarz auf weiß“, so Golly.
Beide Vorstände des VER Selb sind jedenfalls fassungs- und sprachlos. „So etwas haben wir in unserer bisherigen Karriere als Funktionäre noch nicht erlebt, diese Sache stinkt zum Himmel“, äußerten sie sich abschließend unisono.
Wölfe Schönheide mit Doppel-Wochenende gegen FASS(OLO) Der EHV Schönheide 09 hat es am kommenden Wochenende im
Oberliga-Ost-Pokal gleich doppelt mit den Akademikern vom
F.A.S.S. Berlin zu tun. Zunächst empfangen die Wölfe am Freitag,
dem 21.02.14, um 19:30 Uhr die Hauptstädter zum nächsten
Heimspiel im Schönheider Wolfsbau, ehe zwei Tage später, am
Sonntag, dem 23.02.14, um 16:00 Uhr das direkte Rückspiel im
Berliner Wellblechpalast angepfiffen wird.
Durch den deutlichen 9:4-Erfolg bei den Jonsdorfer Falken, kann
sich der EHV 09 bereits an diesem Wochenende vorzeitig für das
Pokal-Halbfinale qualifizieren. Voraussetzung dafür wäre, dass die
Wölfe in beiden Spielen gegen FASS Berlin mindestens vier Puntke
holen, womit ihnen zumindest der zweite Tabellenplatz in der
Pokalgruppe B sicher wäre.
Doch so einfach es rechnerisch auch klingen mag, die Akademiker
werden mit Sicherheit etwas dagegen haben, geht es für die
Berliner nach der 3:4-Heimniederlage gegen Jonsdorf darum, als
amtierender Titelverteidiger in diesem Jahr nicht schon in der
Gruppenphase zu scheitern. Zwei spannende Spiele dürfen also
erwartet werden, wonach der Fokus bei den Wölfen zunächst ganz
auf Freitag liegt, soll mit einem Heimsieg der Grundstein für ein
erfolgreiches Wochenende gegen die FÄSSER gelegt werden. Nach
den letzten Ergebnissen, vier Siege in Folge - zudem die letzten vier
Heimspiele im Schönheider Wolfsbau allesamt gewonnen, kann das
Team von Trainer Norbert Pascha selbstbewusst und mit breiter
Brust an die nächsten Aufgaben gehen. Ebenfalls positiv aus
Schönheider Sicht, der direkte Vergleich zwischen beiden
Mannschaften in dieser Saison geht mit drei Siegen (8:2, 6:5 n.P.,
5:3) bei nur einer Niederlage (6:8) klar an den EHV 09.
Die Vorzeichen könnten also kaum besser sein und damit vielleicht
der fünfte Heimsieg in Folge gefeiert werden kann, braucht das
EHV-Team natürlich auch wieder die zahlreiche und lautstarke
Unterstützung der Wölfefans!
Auf geht’s... Mannschaft & Fans – Gemeinsam zum Erfolg!
Wochenende der Wahrheit für die Löwen Waldkraiburg(BYL) Am Freitag und Sonntag warten auf den EHC Waldkraiburg zwei echte Endspiele um den Einzug ins Play-Off-Halbfinale. Sowohl beim ESC Dorfen am Freitag (Beginn: 20:00 Uhr), als auch im Heimspiel gegen die „Indians“ aus Memmingen am Sonntag (Beginn: 18:00 Uhr) zählt für die „Löwen“ nichts anderes als ein Sieg- ansonsten fände eine eigentlich nach langer Zeit wieder erfolgreiche Saison ein doch irgendwie enttäuschendes Ende.
Die Gruppe B der Aufstiegszwischenrunde ist vor dem finalen Wochenende so spannend wie nie. Mit drei Siegen und acht Punkten führt der Höchstadter EC die Gruppe an, vor dem ECDC Memmingen (7 Punkte), dem EHC Waldkraiburg (5) und den „Eispiraten“ aus Dorfen (4). Alle Teams dürfen sich nach dem letzten Wochenende noch Hoffnungen auf das Halbfinale machen, wobei Höchstadt wohl die besten Karten hat. Dorfen hatten nicht mehr viele auf der Rechnung, doch durch einen grandiosen 4:0-Heimsieg gegen Memmingen am letzten Sonntag, hat auch das Team von Spielertrainer Thomas Vogl wieder Witterung aufgenommen. Der EHC Waldkraiburg dagegen bleibt in der Aufstiegszwischenrunde noch etwas hinter den Erwartungen zurück. Nach der unnötigen 3:4-Auswärtspleite in Memmingen, siegte man zwar mit 4:3 nach Penalty-Schießen gegen Dorfen und gestaltete auch das folgende Heimspiel gegen Höchstadt mit 3:1 erfolgreich. In Höchstadt setzte es am letzten Sonntag aber eine 2:4-Niederlage und insgesamt fehlt dem Spiel der „Löwen“ derzeit die Leichtigkeit und Souveränität. Haarsträubende Fehler in der Abwehr passieren in einer Phase der Saison, in der diese das letzte sind, was man brauchen kann. Gleichzeitig lässt die eigentlich so starke Offensive im Augenblick ihre Durchschlagskraft vermissen. Durch ständiges Umstellen der Formationen scheint Verwirrung zu herrschen im Team des EHC- gerade jetzt sollte die Zeit des Experimentierens aber vorbei sein und eher der Augenmerk darauf liegen, durch Umstellen der Spieltaktik den Erfolg zu erzwingen, anstatt durch Umstellen der personellen Taktik.
Mit diesen Problemen im Rücken müssen die Waldkraiburger jetzt am Freitag zum ESC Dorfen, der die „Löwen“ mit breitester Brust empfangen wird. Aus den ersten drei Spielen holten die „Eispiraten“ zwar nur einen Punkt, mit dem 4:0 gegen Memmingen am letzten Sonntag meldeten sie sich auf eigenem Eis aber eindrucksvoll zurück. Dominic Koß ist gefährlichster Angreifer des ESC und traf in den vier Spielen der Pre-Play-Offs schon fünf Mal, außerdem weiß auch der erfahrene Spielertrainer Thomas Vogl (4 Spiele, 1 Tor, 4 Vorlagen) worauf es gerade jetzt ankommt und wie er den „Löwen“ Probleme bereiten kann. „Wir müssen als Team auftreten, persönliche Eitelkeiten zurückstellen und einfach alles in den Dienst der Mannschaft und des Erfolgs stellen“ gab daher auch EHC-Kapitän Daniel Hämmerle die Marschroute für das Wochenende aus. Außerdem braucht es die Unterstützung durch die Fans am Freitag, die aus dem Auswärts- ein Heimspiel machen müssen, damit der EHC seine Unsicherheit ablegen kann und sich ein eigenes Endspiel am Sonntag erspielt.
Dann kommt der ECDC Memmingen in die Industriestadt und auch gegen die „Indians“ ist ein lautstarkes Publikum unabdingbar. Memmingen erwartet am Freitag zunächst den Höchstadter EC auf eigenem Eis und wird unabhängig vom Ergebnis in dieser Partie auch höchstmotiviert in Waldkraiburg ankommen. Allein Trainer Jogi Koch, der laut eigener Aussage auf der Pressekonferenz in Höchstadt, seit Jahren eine Privatfehde mit „Löwen“-Coach Petr Vorisek unterhält und auch nicht müde wird, dies zu erwähnen, wird für Motivation sorgen. Außerdem sind auch die Spieler der „Indians“ heiß, setzte es doch im vorletzten Spiel der Hauptrunde eine 1:7-Packung in Waldkraiburg für den ECDC. Als Saisonziel hat Memmingen, ebenso wie der EHC Waldkraiburg nach der Hauptrunde, das Erreichen des Halbfinales ausgegeben- die „Löwen“ haben dafür im Augenblick die schlechtere Ausgangslage und daher sind für den EHC sowohl am Freitag in Dorfen, als auch im möglicherweise letzten Heimspiel des Jahres am Sonntag, höchste Konzentration, ein Minimum an Fehlern und eiskalte Effizienz vor dem Tor gefragt. Kriterien, die nicht leicht sind und nur mit der bedingungslosen Unterstützung der Fans erfüllt werden können, am Wochenende der Wahrheit.
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