Schönheider WölfeWölfe reagieren mit Neuzugang auf Verletztenmisere
(RLO) Kurz vor Transferschluss haben sich die Schönheider Wölfe für die endscheidende Saisonphase in der Regionalliga Ost noch einmal Verstärkung ins Team geholt und reagieren damit auf die Verletztenmisere, welche nun schon seit über zwei Monaten anhält. Neu im Wolfsrudel ist ab sofort der 22-jährige Tim Berlin, welcher aus dem amerikanischen New Jersey direkt ins schöne Erzgebirge wechselt.
Tim Berlin wurde 2001 in Altenburg geboren und ist der Zwillingsbruder von Tom Berlin, welcher aktueller Topscorer beim Ligakonkurrenten Chemnitz ist. Bis 2017 durchlief er die Nachwuchsabteilungen beim ETC Crimmitschau, ehe er zusammen mit seinem Bruder ins Internat nach Schwenningen wechselte, wo er bis zur Saison 2020/2021 für die U19- und U20-Auswahlen der Wild Wings auflief. Schulisch bedingt kehrte er zwischenzeitlich in die Heimat zurück, trainierte in Leipzig und gab immer mal wieder Gastspiele bei den Chemnitz Crashers in der DNL U20- oder Regionalliga-Mannschaft. Noch im Jahr 2021 folgte der „Sprung über den großen Teich“, als es Tim nach Kanada zog, genau gesagt nach Vegreville, einer Kleinstadt in der Provinz Alberta, wo er bei den Vegreville Vipers in der Can-Am Junior Hockey League (CAJHL) anheuerte.Danach ging es bis zuletzt in die Vereinigten Staaten nach New Jersey und zu den Jersey Shore Whalers in die United States Premier Hockey League
Der junge Verteidiger hat also schon ein bisschen was von der Welt gesehen, wonach wir bei Tim nachgefragt haben, wie der Wechsel dann so schnell nach Schönheide zustande kam, wie er im Team aufgenommen wurde und was seine Ziele mit den Wölfen sind?
„Ich bin aus persönlichen Gründen wieder nach Deutschland gekommen und wollte weiter Eishockey spielen. Da habe ich vom guten Wölfe-Team und den guten Voraussetzungen in Schönheide gehört. Das Team hat mich super aufgenommen und es macht jetzt schon viel Spaß beim Training. Meine persönlichen Ziele sind es, mit dem Team Meister zu werden und ich möchte mich persönlich weiterentwickeln.“, so der Wölfe-Neuzugang.
Wölfe-Coach Sven Schröder zur Neuverpflichtung: „Aufgrund unserer Kadersituation konnten wir seit Monaten kaum ein Spiel mit drei kompletten Blöcken bestreiten. Durch die Ausfälle von Kilian Glück und jetzt auch Moritz Gottsmann habe ich noch einen Verteidiger gesucht, der es uns ermöglicht, in der Defensive breiter aufstellt zu sein. Tim ist ein junger, talentierter Verteidiger, der die letzten Monate in den USA zwar trainiert und studiert hat, aufgrund des Visums aber nicht spielen durfte. Es ist ein Glücksfall für uns, dass er sein Studium auch online in Deutschland fortsetzen kann und er wird uns mit seiner Spielweise und körperlichen Präsenz, immerhin ist Tim 1,95 m groß und bringt 95 Kilogramm auf die Waage, mehr Alternativen verschaffen und bringt uns in beiden Zonen des Spiels, also defensiv wie offensiv, mehr Möglichkeiten und Optionen.“
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