Grefrath PhoenixGrefrath Phoenix verlängert mit vier Eigengewächsen
(LLW) Erfolgreich den Schritt aus dem eigenen Nachwuchsbereich in die 1. Mannschaft schaffen - Sowohl für die jungen Spieler als auch für die Vereine gehört dies zu den erklärten Zielen und ist, sofern dieser gelingt, ebenso die Bestätigung für eine erfolgreiche Nachwuchsarbeit. Mit Bennet Schroll, Kai Göbels, Marc Losert und Viktor Hubbertz haben vier Grefrather Eigengewächse in den letzten beiden Spielzeiten die entscheidenden Entwicklungsschritte gemacht und sich im Team etabliert. Auch 2023/24 plant GEG-Trainer Joschua Schmitz weiter mit den vier jungen Stürmern.
Der Grefrather Mannschaftskader füllt sich zusehends. Gleich vier „Grefrather Jungs“ haben für die kommende Saison verlängert. Bereits 2018 debütierte Bennet Schroll im Alter von 17 Jahren im Trikot des Grefrath Phoenix. Seit 2021/22 gehört er fest zum Kader der Blau-Gelben und kommt mittlerweile auf 29 Einsätze im Trikot der ersten Mannschaft. Dabei gelangen dem inzwischen 22-Jährigen Grefrather Eigengewächs 8 Tore und 10 Torvorbereitungen bei gerade einmal 11 Strafminuten.
GEG-Trainer Joschua Schmitz traut Bennet Schroll auch künftig eine tragende Rolle im Grefrather Angriffsspiel zu, nimmt den groß gewachsenen Stürmer aber zugleich auch in die Pflicht: „Bennet hat das Zeug, uns weiterhelfen zu können. Ich erwarte von ihm, dass er nun den nächsten Schritt macht, mehr Verantwortung fürs Team übernimmt und sich im Training für weitere Aufgaben empfiehlt. Anders als im Vorjahr wird Bennet Schroll mit der Rückennummer 7 auflaufen.
Wie Bennet Schroll erlernte auch Kai Göbels das Eishockeyspielen in Grefrath, ehe er 2014 in den Duisburger Eishockey-Nachwuchs wechselte und schließlich 2018 an die Niers zurückkehrte. Der inzwischen 22-Jährige Center kam ebenfalls 2018 erstmals in der ersten Mannschaft zum Einsatz und lief in der Landesliga und Regionalliga-Qualifikation seither 67 Mal für den Grefrath Phoenix auf. Der gebürtige Gelderner sammelte dabei wichtige Erfahrungen und zunehmend Spielpraxis. Mit 3 Toren und 7 Assists aus 14 Spielen gelang Göbels 2022/23 schließlich der Durchbruch, so dass der Spieler mit der Rückennummer 55 auch in dieser Spielzeit fest eingeplant ist. „Bei Kai passen Einstellung und Trainingsleistung. Seine Stärken liegen eindeutig im Stickhandling. Er arbeitet hart für die kommende Spielzeit und wird erneut seine Einsatzzeiten bekommen“.
Ein waschechter Grefrath Phoenix ist sicherlich auch der 19-jährige Marc Losert, der seitdem er im Bambini-Alter mit dem Eishockeysport begann, nie für einen anderen Verein aufs Eis gegangen ist. In seinen bisherigen 25 Einsätzen für die „Erste“ konnte der quirlige Flügelstürmer mit 2 Toren und 9 Torvorbereitungen bereits ein ums andere Mal andeuten, welches enorme Entwicklungspotenzial in ihm steckt. Neben der ersten Mannschaft ging Marc Losert 2022/23 zudem 15 Mal für die GEG-Junioren aufs Eis. Als Top-Scorer der U20-Landesliga erzielte er dort 15 Tore und bereitete 40 weitere Treffer vor. Marc Losert gilt als ausgesprochen fleißiger und mannschaftsdienlicher Flügelspieler mit gutem Blick für den entscheidenden Pass. Eher klein gewachsen hat Losert seit dem vergangen Jahr deutlich an Athletik dazu gewonnen und gut 10 Kg an Muskelmasse aufgebaut. Auch Joschua Schmitz hält große Stücke auf den Wirbelwind mit der Nummer 20: „Marc hat sich im vergangenen Jahr top entwickelt und sich absolut ins Team integriert. In meinen Augen ist er einer der besten Grefrather Nachwuchsspieler der vergangenen 5 bis 6 Jahre. Ich plane fest mit ihm für die kommende Landesliga-Saison“.
Auch Viktor Hubbertz wird in der kommenden Spielzeit weiter fest zum Phoenix-Kader gehören. Auch wenn der 24-jährige mit 4 Toren und 10 Assists in seinen bislang 84 Einsätzen für die GEG nicht unbedingt zu den torgefährlichsten Angreifern im Kader zählt, so schätzt der Grefrather Coach doch seinen stets unermüdlichen Einsatzwillen: „Viktor gibt immer Vollgas für das Team. Er ist ein ausgesprochen fleißiger Spieler mit einer vorbildlichen Einstellung, welcher auch beim Training immer mit ganzem Herzen dabei ist. Ich traue ihm zu, dass er noch weitere Entwicklungsschritte macht“. Das Trikot mit der Nummer 11 bleibt auch in diesem Jahr für Viktor Hubbertz reserviert.
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