Grefrath PhoenixGEG mit weiterem jungen Neuzugang - Stürmer Michal Cychowski kommt vom Krefelder EV
(LLW) Woche für Woche schreiten bei der Grefrather EG die Kader-Planungen für die bevorstehende Landesliga-Saison voran. Trainer Joschua Schmitz setzt dabei weiter auf eine schrittweise Verjüngung der Mannschaft, welche 2023/24 in einer ausgewogenen Mischung aus erfahrenen Routiniers, sowie jungen und hungrigen Talenten an den Start gehen soll. Mit dem 20-jährigen Stürmer Michal Cychowski wechselt nun bereits der fünfte junge Spieler aus Krefeld an die Niers.
„Gute Hände, gute Übersicht, positiver Charaktertyp,“ antwortet Joschua Schmitz auf die Frage, wie er seinen Neuzugang Michal Cychowski spontan mit möglichst wenigen Worten beschreiben würde. Dabei dürften diese Attribute bei weitem nicht das komplette Paket abdecken, welches der junge Angreifer von seinem bisherigem Team, der Krefelder DNL-Mannschaft mitbringt.
Was Schmitz mit „Gute Hände“ meint, steht im Eishockeysport gemeinhin für starke Fähigkeiten in der Stocktechnik. Cychowski gilt als technisch versierter und äußerst mannschaftsdienlicher Spieler. Genau diese Eigenschaften soll er künftig auch in seiner ersten Senioren-Saison beim Grefrath Phoenix einbringen.
Der 2003 im polnischen Gdansk (Danzig) geborene Center durchlief beim Krefelder EV sämtliche Nachwuchs-Teams bis hin zur U20, welche in der DNL, der höchsten deutschen Nachwuchsspielklasse an den Start geht. Dort gelangen Michal Cychowski 32 Scorerpunkte (8 Tore/24 Assists) in 63 Spielen in welchen er mit gerade einmal 8 Strafminuten auskam.
Neben der polnischen besitzt Cychowski auch die deutsche Staatsangehörigkeit und wird somit nicht unter das Ausländerkontingent fallen.
„Miki ist ein wichtiger Spielertyp für uns. Mit seiner positiven Energie, seiner sportlichen Einstellung und seinen technischen Fähigkeiten passt er hervorragend ins Team“, lässt Joschua Schmitz über seine neue Nummer 77 wissen.
Cychowski selber gibt zu, dass für ihn die ersten Eindrücke nach seinem Wechsel zum Grefrath Phoenix auch durchaus überraschend waren: „Ich hätte nicht unbedingt erwartet, dass die Einstellung und die Chemie in der Mannschaft sowie die ganze Orga dahinter auch in den niedrigen Ligen so gut sein kann“. Im neuen Team fühlt er sich bereits gut aufgehoben und zeigt sich motiviert, seinen Anteil für eine erfolgreiche Landesliga-Saison einzubringen: „Mein Wunsch ist es, beim Phoenix möglichst viel Eiszeit zu bekommen und natürlich auch möglichst viele Tore und Vorlagen beizusteuern, damit wir mit dem Team unsere gesteckten Ziele erreichen“.
Welche sportlichen Ziele damit genau gemeint sind, mag Joschua Schmitz indes noch nicht konkret verraten: „Die Teams der Liga sind noch nicht fix. Es ist also noch recht früh zu sagen, was die Trennlinie zwischen einer erfolgreichen und einer schwachen Saison sein wird. Fest steht jedoch, dass wir möglichst weit oben mitspielen und von der Grundhaltung her jedes Spiel gewinnen wollen“. Dass dies wahrscheinlich nicht gelingen wird, dürfte klar sein. Dass das Team von der Niers dies jedoch versucht anzustreben, deutet auf ein neues Selbstverständnis der Blau-Gelben hin.
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