DEB-Nachwuchs - Spieler des Jahrgangs 2004
(IHP) Nach dem Jahrgang 2003 noch ein kurzer Ausblick auf den Jahrgang 2004. Sicherlich sind die Spieler des Jahrgangs 2004 und ihre Perspektiven viel schwieriger zu beurteilen. Die meisten Spieler spielen noch in der U17 und ihre Entwicklung ist noch nicht so weit, um wirklich beurteilen zu können wohin ihr Weg führen könnte. Dennoch gibt es einige Spieler die bereits jetzt auffallen und bei denen man schon erkennen kann, dass eine Profi Karriere möglich ist. In der Spitze ist dieser Jahrgang vielleicht sogar höher einzustufen, als der Jahrgang 2003. Vor allem vier Stürmer dieses Jahrgangs stehen dabei im Fokus, ob sie in zwei Jahren ähnlich hoch gedraftet werden oder ob sie überhaupt für den NHL-Draft in Frage kommen, wird sich die nächsten beiden Jahre zeigen. Der Jahrgang 2004, hier ein kleiner Überblick:
Roman Kechter (Rögle BK): Der 16jährige Nürnberger spielt das erste Jahr in der höchsten schwedischen U18-Liga bei Rögle BK und hat dort in acht Spielen drei Tore geschossen und vier weitere vorbereitet. Zusätzlich kam er bereits in fünf Spielen in der U20 des Clubs zum Einsatz. Roman Kechter gilt als großes Talent und sollte er seinen Weg weitergehen, dürfte einer großen Karriere nichts im Wege stehen
Luca Hauf (Krefelder EV): Luca Hauf ist ein echter Krefelder Junge und hat bei seinem Heimatclub einen mehrjährigen Vertrag unterschrieben. Er hat die Möglichkeiten über die U17, U20 und die Oberliga bis hin zur DEL in allen Ligen eingesetzt zu werden. Sein Hauptteam wird diese Saison sicherlich die Oberligamannschaft sein. Da er wie Tim Stützle aus Krefeld stammt, liegt ein Vergleich nahe. Dennoch ist es sehr schwierig die beiden miteinander zu vergleichen, da Luca Hauf ein komplett anderer Spielertyp ist und seine Entwicklung noch längst nicht so weit ist, wie die von Tim Stützle. Große Fähigkeiten besitzt er auf jeden Fall, diese gilt es nun voranzutreiben, mit klarem Kopf und Verstand.
Julian Lutz (EC Redbull Salzburg): Mit Julian Lutz spielt ein 16jähriger Stürmer im Salzburger AlpsHockeyLeague-Team. Der Ravensburger hat in acht Spielen bereits fünf Tore geschossen sowie vier weitere Treffer vorbereitet. Für einen 16jährigen in einer Profiliga eine mehr als erstaunliche Bilanz. Er ist technisch und läuferisch hervorragend ausgebildet und ist ein absolut vielversprechendes Talent, dessen Entwicklung kaum Grenzen gesetzt sein dürften. Man darf sich freuen, auf diesen Jungen, wenn seine Entwicklung so weiter geht.
Moritz Elias (Jungadler Mannheim) Der gebürtige Augsburger Moritz Elias spielt bereits seit der Saison 2017/2018 bei den Jungadlern und war in jeder Saison der herausragende Angreifer seines Teams. Obwohl noch für die U17 spielberechtigt, spielt er diese Saison schon in der U20. Sein Bruder Florian hat bei den Adlern diese Saison seinen ersten Profivertrag unterschrieben und hat bereits in der Vorbereitung gezeigt, was er kann. Moritz Elias wird im Vergleich mit seinem Bruder als noch größeres Talent gesehen, dessen Entwicklung in den nächsten Jahren aber weitergehen muss. Er sollte immer hart arbeiten, damit er sein Talent voll ausschöpfen kann.
Leo Hafenrichter (Kölner Junghaie): Die Kölner Junghaie haben den wohl begabtesten Verteidiger des Jahrgangs 2004 von Nürnberg an den Rhein geholt. Zusammen mit Roman Kechter und einigen anderen begabten Spielern hat er dafür gesorgt, dass Nürnberg im Jahrgang 2004 in Deutschland absolut führend war. Nun spielt er als U17-Spieler bereits in der U20 der Junghaie und hat sich dort einen Stammplatz erkämpft. Für die Zukunft in der Verteidigung eine große Nachwuchshoffnung, wie weit sein Weg führen kann, wird man sehen.
Simon Wolf (EC Redbull Salzburg): Der wohl talentierteste Torhüter des Jahrgangs 2004 heißt Simon Wolf. Er stammt wie Kechter und Hafenrichter aus Nürnberg, trainiert und spielt seit der Saison 2018/2019 in der Akademie in Salzburg. Der 16jährige Goalie ist dort schon etabliert und sowohl im Nachwuchs in Salzburg als auch im DEB-Nachwuchs eine feste Größe. Es ist schwer zu beurteilen, wohin sein Weg letztendlich führen wird. Sein Talent zeigt sich allerdings bereits heute, der Weg für Torhüter in den Profibereich ist aber gewöhnlich steinig.
In der Akademie in Salzburg spielen weiterhin die Verteidiger Philipp Sinn, Jakob Weber, Moritz Köttstorfer und Fabian Nifosi sowie die Stürmer Daniel Assavolyuk, Philipp Krening, Lennart Nieleck, Benedigt Bürgelt und Philipp Ziesche.
In den Deutschen Clubs der U17-Ligen sind viele weitere interessante Spieler dieses Jahrgangs, deren Potentiale und Entwicklung sich in den nächsten Jahren heraus kristallisieren wird.
Man darf auch hier gespannt sein, welche Spieler sich aus diesem Jahrgang in den nächsten Jahren in den Vordergrund spielen werden. Wichtig ist, dass die Spieler gefördert werden, Ihnen Vertrauen geschenkt wird und dass sie auch im Profibereich ihre Chance bekommen und ihnen dort auch vertraut wird.
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