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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Rostock Piranhas
(OLN)  Wie bereits in der letzten Saison haben die Lausitzer Füchse Verteidiger Marlon Braun mit einer Förderlizenz für den REC ausgestattet. Der 22-Jährigeabsolvierte für die Piranhas 13 Spiele und konnte dabei einen Assist für sich verbuchen
  
Grefrath Phoenix
(RLW)  Stürmer Jordi Cuena Pazos wechselt vom Ligarivalen Neusser EV zur GEG. Der 25-Jährige konnte in zuletzt 13 Spielen ein Tor erzielen und sieben weitere Treffer vorbereiten
  
FASS Berlin
(RLNO)  Artem Bisliouk wird künftig die Defensive der Akademiker verstärken. Der 25-Jährige Weißrusse ging in den letzten drei Jahren in der Baden-Württemberg-Liga für die Mad Dogs Mannheim aufs Eis. 5 Tore und 10 Assists waren seine Bilanz aus 22 Spielen in der letzten Saison
  
Bergisch Raptors
(LLW)  Mit Lucas Goebels kommt ein neuer Goalie zum EC Bergisch Land. Der 24-Jährige wechselt von den Dinslakener Kobras nach Solingen
  
Red Dragons Regen
(BBZL)  Verteidiger Artur Schwarz wechselt aus der Bayernliga vom EV Dingolfing zum ERC. Der 26-Jährige absolvierte in der letzten Saison 34 Partien für seinen Heimatverein und konnte dabei einen Assist beisteuern
  
Passau Black Hawks
(OLS)  Angreifer David Seidl laboriert an einer Oberkörperverletzung, die ihn zu einer Pause von etwa vier Wochen zwingt
  
Nürnberg Ice Tigers
(DEL)  Verteidiger Jakob Weber muss wegen einer Fußverletzung für mindestens vier Wochen aussetzen
  
Münchner Luchse
(BBZL)  Mit Nico Zimemrmann gibt es beim MEK einen weiteren Neuzugang im team. Der 23-Jährige war zuletzt inaktiv und spielte davor im Fürstenfeldbrucker und Dachauer Nachwuchs
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Bei den Icefighters kommt es nochmal zu Veränderungen im Kader. Verteidiger Vladyslav Shyrin wechselt zu Energija Elektrnai und Stürmer Stefan Traut wird wegen privater Veränderungen nun doch nicht nach Salzgitter kommen
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Stürmer Michael Wagner, Matej Sadecky und Maxim Gramatik werden genauso bei den Weserstars bleiben wie die Verteidiger Joshua Hezel und Malte Maasböl
  
Fischtown Pinguins
(DEL)  Stürmer Lenny Boos musste wegen einer schwerwiegenden Verletzung operiert werden und wird langfristig ausfallen. Bennet Rosmy, der schon länger verletzt fehlt, erkitt einen Rückschlag, so dass er wohl die komplette Saison nciht zur Verfügung stehen wird
  
Red Bull München
(DEL)  Stürmer Chris DeSousa laboriert an einer Oberkörperverletzung und wird für mehrere Wochen pausieren müssen. Ausserdem fehlt auch noch Stürmer Philipp Krening wegen einer Unterkörperverletzung bis vorraussichtlich Mitte November
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel müssen mindestens vier Monate auf ihren Mannschaftskapitän verzichten. Jordan Hickmott hat sich im Training eine schwere Armverletzung zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  
Eisbären Eppelheim
(BWL)  Zur neuen Saison wurden mehrere Spieler nicht mehr berücksichtigt, oder stehen aus privaten Gründen nicht weter zur Verfügung. Demnach werden Elias Becker, Philippe Beisel, Kevin Herbel, Konstantin Ivanov, Luc Jann, Patrick Luo, Marius Metzner und Max Weber den ECE verlassen
  
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  

   

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selberwoelfeVER Selb
Sam Verelst soll „Ausfall Gelke“ kompensieren - 29-Jähriger Deutsch-Belgier bringt reichlich Erfahrung für die Wölfe-Offensive mit

(OLS)  Die Nachricht über den längerfristigen Ausfall von Stürmer Richard Gelke hat Wölfe-Coach Herbert Hohenberger sowie das komplette Wölfe-Team hart getroffen – siehe dazu auch die Pressemitteilung vom 14.10.2020. Den Wölfe-Verantwortlichen ist durchaus bewusst, dass Richard Gelke nicht einfach zu ersetzen ist. Nichtsdestotrotz ließ man nichts unversucht und sah sich gewissermaßen in der Pflicht, Ausschau nach möglichen Alternativen auf dem Transfermarkt zu halten. Mit Erfolg.

Sam Verelst heißt der Auserwählte und künftige Neuzugang, der zu 100% in das von Wölfe-Coach Herbert Hohenberger ausgelobte Anforderungsprofil passt. Der 29-Jährige Stürmer ist in Oberligakreisen kein Unbekannter, zuletzt trug er für drei Spielzeiten das Trikot des Nordligisten EV Duisburg. Nachdem sich die Füchse bekanntlich aus der Oberliga Nord zurückzogen und Verelst den Weg in die Regionalliga nicht mitgehen wollte, kam das Angebot aus der Porzellanstadt für den Linksschützen mehr als gelegen. Die Fähigkeiten und die Erfahrung von Verelst sind unbestritten, aber Hohenberger wehrt sich entschieden Verelst mit Gelke vergleichen zu wollen. „Sam ist ein sehr erfahrener und guter Spieler, aber kein Richard Gelke. Beide sind unterschiedliche Spielertypen. Wir wissen was uns mit Richi fehlt, wir wissen aber auch, was wir mit Sam und seinen Qualitäten neu ins Team hinzubekommen.“

Sam Verelst unterschrieb einen Einjahresvertrag bis Saisonende 2020/2021 und wird im Wölfe-Trikot mit der Nummer 33 auflaufen.

Ein Belgier im Wölfe-Trikot – so etwas gab es auch noch nicht beim VER Selb. Verelst ist im belgischen Antwerpen geboren und besitzt die deutsche Staatsbürgerschaft. Das Eishockeyspielen hat Sam bei der Düsseldorfer EC gelernt, wo er bis zur zweiten Mannschaft der Metro Stars alle Nachwuchsmannschaften durchlief. Über ECC Preussen Juniors Berlin führte ihn sein Weg weiter nach Bremerhaven. In Hamburg, wo er sich aktuell fit hält, durfte der Wölfe-Neuzugang in der Saison 2014/2015 sogar bei 23 Einsätzen DEL-Luft schnuppern. Sein Hauptbetätigungsfeld über viele Jahre blieb jedoch die Oberliga, in knapp 250 Pflichtspieleinsätzen reifte Sam zu einem gestandenen Oberligacrack mit Scorerqualitäten. Bestes Beispiel seine beiden erfolgreichen Spielzeiten in Herne (Saison 2016/2017 und 2017/2018). In 91 Einsätzen verbuchte der Linksschütze stolze 106 Punkte. Die letzten drei Jahre stand Sam beim EV Duisburg unter Vertrag – auch hier wurde er dem Ruf als Topstürmer mehr als gerecht - 44 Tore und 62 Vorlagen in 120 Spielen.

Die Eingewöhnung in Selb wird Sam vermutlich sehr leichtfallen, trifft er doch mit Michel Weidekamp, Brad Snetsinger (beide einst Herne) und Steven Deeg (Duisburg) auf ehemalige Weggefährten.

Verelst entstammt einer sehr eishockeybegeisterten Familie. Bruder Senna Peeters spielt ebenfalls Eishockey, Papa Gert Peeters war Spieler und später Trainer. Nicht nur in der Oberliga konnte Sam mit seinen Qualitäten überzeugen, auch auf internationaler Bühne zeigte er sein Können. Bei der Eishockey-WM 2018 in der Division II Gruppe A spielte der Wölfe-Neuzugang erstmals für das belgische Nationalteam, erzielte dabei in 5 Spielen 4 Assists und wurde zum Top Player seines Teams gewählt.

Wenn alles klappt, wird Sam Verelst im Laufe der kommenden Woche in Selb eintreffen und – vorausgesetzt die Passformalitäten gehen fix – könnte er im Heimspiel gegen Erfurt am 23.10.2020 sein Debut im Wölfe-Dress geben. Neben Verelst standen die Wölfe-Verantwortlichen auch noch mit einigen anderen Kandidaten in Gesprächen, letztendlich entschied sich Wölfe-Coach Hohenberger für den 29-Jährigen. „Ich kenne Sam zwar nicht persönlich, habe mich aber natürlich über mein Netzwerk über ihn informiert und er wurde mir von allen sehr empfohlen. Zudem sprach ich natürlich auch mit Michel, Brad und Steven, die mir nur Positives berichten konnten. Er ist ein guter Typ, auf dem Eis und in der Kabine“, so Hohenberger.

Verelst wird als spiel- und läuferisch starker Stürmer beschrieben, routiniert und abgeklärt. Mit seiner Verpflichtung bekommt das Wolfsrudel einen guten Oberligacrack, aber auch noch zusätzliche Kadertiefe. Coach Hohenberger gibt zu bedenken: „In einer Zeit, wo wir nicht wissen, ob wir vielleicht mal den einen oder anderen Spieler hinsichtlich Corona und möglicher Quarantäne nicht an Bord haben, ist jeder zusätzliche Spieler im Team goldwert. Noch dazu, da auch die U20 nicht gerade üppig mit Spielern bestückt ist und wir nicht x-beliebig Spieler hochziehen und angesichts der Mehrfachbelastung am Wochenende einsetzen können.“

Abschließend richtet sich der sympathische Österreicher noch mit einem Lob an die Adresse seiner direkten Vorgesetzten – der VER-Vorstandschaft. „Es ist keineswegs selbstverständlich, dass in dieser schweren Zeit, wo vieles ungewiss und überhaupt nicht planbar ist, der Vorstand den Mut beweist und nochmals einen Transfer ermöglicht – wirklich toll, wie ich hier seitens der Herren Golly, Manzei und Golbs unterstützt werde.“


 Donnerstag 15.Oktober 2020 www.icehockeypage.de 
 Thema:
 Bericht:
VER Selb
VERS/ud
    -  Oberliga Süd
    -  Sam Verelst
  
 

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