Oberliga NordBöse Überraschungen bei der Lizenzierung - zwei Bewerber erhalten keine Zulassung
(OLN) Das Lizenzierungsverfahren in der Oberliga Nord ist abgeschlossen. Nach dem freiwilligen Rückzug der Füchse Duisburg und der Moskitos Essen hatten sich insgesamt 13 Vereine um die Teilnahme beworben, darunter auch drei Teams, die in der letzten Saison noch in der Regionalliga West spielten. Doch nun gab es für die gesamte Liga eine böse Überraschung, denn zwei Bewerbern wurde die Lizenz verweigert, so dass nach derzeitigem Stand nur 11 Teilnehmer in der Oberliga Nord antreten würden.
Den EC Hannover Indians und den EXA Icefighters Leipzig wurde die Zulassung für die neue Spielzeit verweigert. Beide Vereine kündigten bereits an Widerspruch beim Deutschen Eishockey Bund (DEB) einzulegen und beim Spielgericht zu klagen.
Auch die anderen Oberligisten zeigen sich solidarisch und forderten den DEB nun gemeinsam auf die Zulassungsentscheidung zu überprüfen um die gesamte Oberliga Nord nicht zu gefährden, aufgrund der noch zusätzlich erschwerten Lage durch die Corona-Pandemie.
Nach aktuellem Stand werden folgende Teams in der Oberliga Nord antreten:
EG Diez-Limburg Rockets, EHC TecArt Black Dragons Erfurt, MEC Saale Bulls Halle, Crocodiles Hamburg, Hammer Eisbären, Hannover Scorpions, Herforder EV Ice Dragons, Herner EV, Krefelder EV, Rostocker EC Piranhas, Tilburg Trappers.
Weniger Probleme gibt es in der Oberliga Süd, wo alle Bewerber ihre Zulassung für die neue Spielzeit bekommen werden.
| Mittwoch 8.Juli 2020 | www.icehockeypage.de | ||
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