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Oktober 26
                         
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  KURZNACHRICHTEN  

           
 
Selber Wölfe
(OLS)  Die Blue Devils Weiden haben Torhüter Conner McLeod mit einer Förderlizenz für die Wölfe ausgestattet. Der 21-Jährige sammelte in der letzten Saison noch beim Rivalen Bayreuth mittels Förderlizenz Spielpraxis
  
Red Bull München
(DEL)  Verteidigertalent Rio Kaiser hat sich bei einem Einsatz für den SC Riessersee eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird bis mindestens zum jahresende ausfallen
  
EHC Essen Ruhr
(BZLW)  Mit Ben Prothmann kommt ein weiterer Torhüter zum EHC. Der 20-Jährige wechselt aus Dinslaken, wo er in der 1b, sowie im Nachwuchs aktiv war, an den Westbahnhof
  
Bietigheim Steelers
(DEL2)  Max Zergiebel wird wegen einer Knieverletzung für etwa zwei Monate fehlen. Ausserdem fällt auch Justin Büsing für einen Monat wegen einer Oberkörperverletzung aus. Um die Ausfälle zu kompensieren wurden Justin Scheck und Philipp Nuss von den Heilbronner Falken mit Förderlizenzen für die Steelers ausgestattet. Beide stammen ursprünglich aus dem eigenen Nachwuchs und spielten bis zur letzten Saison noch für die Steelers
  
Dingolfing Isar Rats
(BYL)  Der EVD muss künftig auf seinen kanadischen Topscorer Blake Luscombe verzichten. Der 31-Jährige, der vor zwei Jahren zu den Isar Rats kam, hat sich eine Kreuzbandverletzung zugezogen und wird damit nicht nur für die ganze Saison ausfallen, sondern wird nun auch seine aktive Laufbahn damit beenden
  
Rostock Piranhas
(OLN)  Stürmer Louis Postel wird verletzungsbedingt für mindestens einen Monat nicht zur Verfügung stehen
 
Diez-Limburg Rockets
(RLW)  Stürmer Sebastian Brockelt wechselt vom Neusser EV zur EGDL. Der 29-Jährige konnte im NEV-Trikot in vier Spielen ein Tor und fünf Assists erzielen. Er spielte schon in der DEL2 und mehrere Jahre in der Oberliga. Vor seinem Engagement in Neuss ging er für den ESV Bergisch Gladbach und die Ratinger Ice Aliens aufs Eis
  
Haßfurt Hawks
(BLL)  Der ESC hat sich in beidseitigem Einvernehmen von Stürmer David Hornak getrennt. Der 33-jährige Slowake kehrte erst im Sommer vom EC Balingen zu den Hawks zurück. In der laufenden Saison hat er noch kein Punktspiel für den ESC bestritten
  
Black Eagles Reutlingen
(BWL)  Nach sieben Jahren im Trikot der Black Eagles wird Verteidiger Jan Babij den verein verlassen. Der 23-Jährige steht aus beruflichen und zeitlichen gründen nicht weiter zur Verfügung
  
EV Füssen
(OLS)  Der EVF muss für die nächsten zwei Monate auf Torhüter Benedikt Hötzinger verzichten, der sich eine Unterkörperverletzung zugezogen hat
  
Löwen Frankfurt
(DEL)  Mannschaftskapitän Maksim Matushkin laboriert an einer Unterkörperverletzung und wird wogl für etwa drei Monate ausfallen
  
Landesliga Nord
(LLN)  Das Spiel am 1.November zwischen dem 1b-Team der Harzer Falken und dem 1b-Team der Weserstars Bremen wurde wegen verletzter Torhüter von der Gastmannschaft abgesagt und wird neu terminiert. Auch die Partie in der Oldtimer-Gruppe zwischen dem TuS Harsefld 1b und dem Altonaer SV 1c wurde von seiten der Tigers abgesagt und wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt
  

   

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eishockeylogoVom Nachwuchs in die Profiliga: Der lange Weg eines Eishockeytalents

Leon Draisaitl, Moritz Seider, Tim Stützle oder Lukas Reichel: Deutsche Eishockeyspieler haben in den vergangenen Jahren international für Aufsehen gesorgt. Ihre Karrieren wirken heute selbstverständlich, doch hinter jedem Profi steckt ein langer Weg. Er beginnt meist im Kindesalter auf einer kleinen Eisfläche und führt über viele Jahre harter Arbeit, Verzicht und kluger Entscheidungen bis in die Profiligen.

 
Vom Nachwuchs in die Profiliga: Der lange Weg eines Eishockeytalents
Bild: Unsplash


Wie sieht dieser Weg in Deutschland aus, und was braucht ein junger Spieler, um es tatsächlich nach oben zu schaffen?

Die ersten Schritte auf dem Eis

Die meisten Profis standen bereits im Vorschulalter zum ersten Mal auf Schlittschuhen. In Laufschulen lernen Kinder zunächst das sichere Fahren, Bremsen und Kurvenlaufen. Erst danach kommen Schläger und Puck dazu. Gerade in dieser Phase ist Spaß wichtiger als Leistung, denn wer früh den Spaß verliert, hört oft schnell wieder auf.

 

Eishockey ist dabei ein vergleichsweise aufwendiger Sport. Ausrüstung, Eiszeiten und lange Fahrten zu Auswärtsspielen bedeuten für Familien einen hohen zeitlichen und finanziellen Einsatz. Ohne engagierte Eltern, die ihre Kinder mehrmals pro Woche zum Training bringen, beginnt kaum eine Eishockeykarriere.

Nachwuchsligen als Sprungbrett

Mit zunehmendem Alter wird das Training intensiver. Talentierte Spieler wechseln häufig in die Nachwuchsabteilungen größerer Vereine, die über bessere Trainingsbedingungen und erfahrene Trainer verfügen. Die höchste Spielklasse für Nachwuchsspieler in Deutschland ist die Deutsche Nachwuchsliga, in der die besten Talente des Landes gegeneinander antreten.

 

Einige Standorte haben sich als besonders erfolgreiche Talentschmieden etabliert. Die Jungadler Mannheim etwa brachten Spieler wie Moritz Seider und Tim Stützle hervor. Früh erkannte man dort, dass ein Ausnahmetalent wie Stützle schon als Jugendlicher das Potenzial für die NHL besaß. Auch die Kölner Junghaie, aus deren Nachwuchs Leon Draisaitl stammt, und die Eisbären Berlin, bei denen Lukas Reichel den Sprung zu den Profis schaffte, zählen zu den bekannten Adressen.

Schule, Internat und Eishockey

Je höher das Niveau, desto schwieriger wird es, Schule und Sport unter einen Hut zu bringen. Viele Talente besuchen deshalb Sportinternate oder Eliteschulen des Sports, an denen Unterricht und Training aufeinander abgestimmt sind. Morgens Schule, nachmittags Eis und Krafttraining, am Wochenende Spiele: Der Alltag ist straff durchgeplant.

 

Für viele Jugendliche bedeutet das auch, früh von zu Hause auszuziehen. Das verlangt Reife und Selbstständigkeit. Gleichzeitig ist eine solide Schulbildung wichtig, denn nicht jeder schafft den Sprung in den Profibereich. Ein guter Abschluss bietet eine Absicherung für den Fall, dass es mit der Karriere auf dem Eis nicht klappt.

Der Übergang in den Männerbereich

Die vielleicht größte Hürde ist der Wechsel vom Nachwuchs in den Erwachsenenbereich. Das Spiel wird schneller und körperlicher, die Gegner sind stärker und erfahrener. Viele junge Spieler sammeln ihre ersten Erfahrungen mit Förderlizenzen. Damit können sie parallel für einen DEL-Klub und einen Partnerverein in der DEL2 oder Oberliga spielen und so regelmäßig Eiszeit bekommen.

 

Gerade diese Spielpraxis ist entscheidend. Wer mit 18 oder 19 Jahren in einem DEL-Kader nur auf der Bank sitzt, entwickelt sich kaum weiter. In unteren Ligen dagegen bekommen junge Spieler Verantwortung und können sich an das höhere Tempo gewöhnen.

Die Bühne der Nachwuchs-Nationalmannschaften

Eine wichtige Etappe auf dem Weg nach oben sind die Nachwuchs-Nationalmannschaften. Wer für Deutschland bei einer U18- oder U20-Weltmeisterschaft aufläuft, misst sich mit den besten Spielern seines Jahrgangs aus aller Welt. Diese Turniere sind nicht nur sportlich wertvoll, sondern auch ein Schaufenster: Zahlreiche Scouts aus Nordamerika und Europa sitzen auf den Tribünen und beobachten genau, wer sich unter Druck behaupten kann.

 

Für viele Spieler ist eine starke WM der Moment, in dem sie zum ersten Mal international wahrgenommen werden. Ein gutes Turnier kann über einen Draftplatz oder einen Vertrag im Ausland entscheiden.

Der Traum von der NHL

Für die besten Talente lockt die National Hockey League. Jedes Jahr wählen die NHL-Teams im Draft die vielversprechendsten Nachwuchsspieler aus. Deutsche Spieler wurden dort zuletzt immer früher ausgewählt. Draisaitl ging 2014 als Dritter an die Edmonton Oilers, Seider 2019 als Sechster an die Detroit Red Wings und Stützle 2020 als Dritter an die Ottawa Senators.

 

Manche Talente wechseln bereits als Teenager in die kanadischen Juniorenligen, um sich an das nordamerikanische Spiel zu gewöhnen. Draisaitl etwa spielte vor seinem NHL-Debüt bei den Prince Albert Raiders in der WHL. Andere, wie Seider und Stützle, sammelten zunächst Erfahrung in der DEL und wechselten erst danach nach Nordamerika.

Mehr als nur Talent

Talent allein reicht nicht für eine Profikarriere. Trainer betonen immer wieder, wie wichtig Disziplin, Lernbereitschaft und mentale Stärke sind. Rückschläge wie Verletzungen, Nichtnominierungen oder Phasen ohne Eiszeit gehören zu fast jeder Karriere. Wer daran wächst, statt aufzugeben, hat die besten Chancen.

 

Auch das Umfeld spielt eine große Rolle. Eltern, Trainer und Berater, die realistische Ziele setzen und den Spieler unterstützen, ohne zu viel Druck aufzubauen, sind für die Entwicklung genauso wichtig wie gutes Training.

Fans begleiten den Weg

Für viele Eishockeyfans ist es etwas Besonderes, junge Spieler aus der eigenen Region auf ihrem Weg zu begleiten. Sie verfolgen Nachwuchsspiele, feiern erste Profieinsätze und drücken bei Länderspielen die Daumen. Rund um die Spiele verbringen viele erwachsene Fans ihre Freizeit auch mit anderen Formen der Unterhaltung, vom Tippspiel unter Freunden bis zu Angeboten im Internet.

 

Wer sich etwa für neue online Casinos interessiert, sollte ähnlich kritisch hinschauen wie ein Scout bei einem Nachwuchsspieler: Besitzt der Anbieter eine gültige deutsche Lizenz, sind die Bonusbedingungen fair und gibt es wirksamen Spielerschutz? Glücksspiel ist ausschließlich etwas für Erwachsene, und ein festes Budget sorgt dafür, dass es bei einem Zeitvertreib bleibt.

Fazit

Der Weg vom Nachwuchs in die Profiliga ist lang und voller Hürden. Er verlangt jahrelangen Einsatz, viel Unterstützung aus dem Umfeld und die Bereitschaft, Rückschläge wegzustecken. Die Erfolge deutscher Spieler in der NHL zeigen aber, dass sich dieser Weg lohnen kann. Und sie motivieren eine neue Generation junger Talente, die heute in den Eishallen des Landes ihre ersten Runden dreht.

 

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