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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
ESG Esslingen
(LLBW)  Der Mannschaftskader der ESG bleibt fast unverändert zusammen. Neu zum Team kommt der zuletzt inaktive Torhüter Robin Keller, sowie die beiden Rückkehrer Verteidiger Stefan Luc und Stürmer Keven Frank
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Armands Sorokins verstärkt künftig die Defensive der Weserstars. Der 20-jährige Lette kann Erfahrungen aus dem Nachwuchsbereich in Schweden vorweisen und wechselt nun aus Tschechien vom Nachwuchs des HC Prerov nach Bremen 
  
Harzer Falken
(RLNO)  Der EC bekommt Verstärkung durch zwei Förderlizenzspieler der EJ Kassel. Die Stürmer Moritz Schwartz und Felix Czech sollen künftig in Braunlage Erfahrungen in der Regionalliga sammeln
 
Devils Ulm/Neu-Ulm
(BYL)  Der VfE hat auf den verletzungsbedingten Ausfall von David Heckenberger reagiert und mit Lukas Schulte einen neuen Goalie verpflichtet. Der 23-Jährige, der schon im erweiterten DEL-Kader des ERC Ingolstadt stand, wechselt aus der Oberliga vom Herner EV zu den Devils
  
Dresdner Eislöwen
(DEL2)  Als weitere Absicherung im Tor wurde Lasse Dietzschold von den Icefighters Leipzig mit einer Förderlizenz für die Sachsen ausgestattet. Der 19-Jährige stammt ursprünglich aus dem Nachwuchs des Augsburger EV
  
Saale Bulls Halle
(OLN)  Verteidiger Kai Zernikel laboriert an einer Unterkörperverletzung, die ihn zu einer Pause von rund drei Wochen zwingt
  
Ice Cats Rheine
(LLW)  Beim ESC haben zahlreiche weitere Spieler ihre Zusage für die bevorstehende Landesligasaison gegeben. In der Defensive bleiben Jonas Cremers, Gleb Letov, Alexander Lukyanchuk, Nikita Morasch und Kevin Schophuis. Ausserdem bleiben auch die Stürmer Mikhail Berezhnoi, Sven Hüer, Nick Jurk, Viktor Milbaier, Julius Schmitz, Marcel Schulz, Christian Synowiec, Paavo van Benthem und Lukas Ziegeler
  
Tornado Niesky
(RLNO)  Der ELV hat Verteidiger Oliver Cabala unter Vertrag genommen. Der 21-Jährige Slowake, der im Nachwuchsbereich über wertvolle Erfahrungen aus Nordamerika verfügt, wechselt aus der Baden-Württemberg-Liga von den Pforzheim Bisons zu den Tornados. In der vergangenen Saison gelangen ihm in 23 Spielen 4 Tore und 6 Vorlagen
  
SC Riessersee
(OLS)  Der gebürtige Tscheche Robin Soudek hat seinen deutschen Pass erhalten und wird künftig keine Kontingentstelle mehr in Anspruch nehmen
  
Nürnberg Ice Tigers
(DEL)  Verteidiger Sinan Akdag wird seine aktive Laufbahn beenden. Der 36-jährige ehemalige Nationalspieler spielte 19 Jahre lang in der DEL und absolvierte dabei mehr als 1000 Partien. Die meiste Zeit verbrachte er dabei bei den Krefeld Pinguinen und den Adlern Mannheim. Während der letzten Saison wechselte er von der Düsseldorfer EG zu den Nürnberg Ice Tigers
  
Pforzheim Bisons
(BWL)  Vom Ligakonkurrenten Mad Dogs Mannheim wechselt Verteidiger Kristofer Kratzmann zu den Bisons. Der 27-Jährige absolvierte zuletzt 20 Spiele und konnte dabei zwei Scorerpunkte beisteuern
  
Eisbären Balingen
(LLBW)  Stürmer Waldemar Wehrle hat sich dem EC angeschlossen. Der 27-Jährige wechselt von der TSG Reutlingen zu den Eisbären. Ausserdem ist Verteidiger Adrian Wolf neu in Balingen. Der 27-Jährige pausierte zuletzt und stammt ursprünglich aus dem Schwenninger Nachwuchs
  
Dingolfing Isar Rats
(BYL)  Die beiden Yougster Simon Bambula und Arian Maus konnten Trainer und Verantwortliche im Tryout überzeugen und wechseln nun fest zum EVD. Die beiden 19-Jährige werden in den Angriffsreihen der Isar Rats auflaufen und kommen aus dem DNL-Team des EV Landshut
  

   

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eishockeylogoWas sich im deutschen Eishockey 2026/27 verändert hat: Neue Teams, neue Regeln, neue Dynamik

Der deutsche Eishockeybetrieb ist im September mit einigen vertrauten Namen an ungewohnten Orten gestartet. Krefeld spielt wieder erstklassig, Dresden musste eine Etage tiefer, Memmingen rückte nach. Dazu kommen Regeländerungen, neue Gesichter in der Oberliga und ein Spielplan, der vor allem im Norden anders aussieht als noch vor einem Jahr.

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Auf und ab zwischen DEL und DEL2

Die Krefeld Pinguine haben den auffälligsten Sprung geschafft. Nach dem DEL2 Titel und dem sportlichen Aufstieg kehrte der Club zur Saison 2026/27 in die PENNY DEL zurück. Den entgegengesetzten Weg nahmen die Dresdner Eislöwen, die nun wieder in der DEL2 antreten. Zwei bekannte Namen, zwei komplett verschiedene Sommer.

Für Zuschauer verändert sich mit solchen Wechseln mehr als eine Tabelle. Gegner, Auswärtsfahrten und Spielrhythmen sind neu, während viele Fans parallel Liveticker, Statistiken und Wettmärkte verfolgen. Wer dabei auf Eishockey setzt, kann dafür Casino Boni im Bereich Sportwetten nutzen.

In der DEL2 nahm ECDC Memmingen den Platz ein, den sich der Club als Oberliga Meister sportlich verdient hatte. Damit startete die zweite Liga erneut mit 14 Mannschaften. Drei Bewegungen prägen den Ligentausch besonders deutlich:

  1. Krefeld stieg aus der DEL2 in die DEL auf.

  2. Dresden kehrte aus der DEL in die DEL2 zurück.

  3. Memmingen schaffte den Sprung aus der Oberliga in die DEL2.

Für die Liga bedeutet das keine Revolution. Für die betroffenen Clubs schon eher.

Kleine Regeln mit sichtbaren Folgen

Auch auf dem Eis hat sich etwas verändert. Der DEB übernahm mehrere Anpassungen und Klarstellungen aus dem IIHF Regelwerk. Viele davon fallen einem Zuschauer kaum auf, solange niemand gezielt darauf achtet. Einige Details sieht man dagegen sofort.

Nach einem Tor gibt es in DEL, DEL2, Oberliga und DFEL keinen Schiedsrichterpfiff mehr. Der Referee zeigt stattdessen mit der Hand ins Tor. Im Nachwuchs bleibt der Pfiff bestehen. Klingt winzig, verändert aber einen der bekanntesten akustischen Momente eines Spiels.

Daneben gelten weitere Präzisierungen:

Kapitän: Ein Team darf einen Kapitän und zwei Assistenten bestimmen oder ohne Kapitän mit drei Assistenten antreten.

Leeres Tor: Verhindert ein Foul unmittelbar einen möglichen Treffer ins leere Tor und erkennen die Schiedsrichter das Tor an, erhält der gefoulte Spieler den Treffer.

Hoher Stock: Die Regel beschreibt genauer, wann die Position der Schulter des Gegenspielers für eine Strafe relevant ist.

Faustkampf: Der DEB überarbeitete den Wortlaut umfangreich, änderte nach eigener Aussage aber nicht die praktische Anwendung.

Viel Regeltext für wenige Sekunden auf dem Eis. Eishockey eben.

Die Oberliga bekommt ein anderes Gesicht

Noch stärker fällt die Bewegung eine Stufe darunter auf. Die Oberliga umfasst 2026/27 insgesamt 26 Mannschaften. Im Norden treten zwölf Teams an, im Süden 14. Besonders die Rückkehr des EHC Neuwied verändert den Norden, denn der Club war zuletzt in der Saison 2015/16 Teil der DEB Oberliga.

Mit zwölf Mannschaften kann die Nord Staffel wieder eine klassische Doppelrunde spielen. Jedes Team kommt damit auf 44 Spieltage in der Hauptrunde, eine Zwischenrunde entfällt. Im Süden bleibt die Doppelrunde mit 52 Spieltagen bestehen. Der Unterschied ist beachtlich, acht zusätzliche Spieltage passen nicht mal eben zwischen zwei Trainingseinheiten.

Im Süden fallen drei neue Namen auf. Der ESV Kaufbeuren kam als sportlicher Absteiger aus der DEL2, der Heilbronner Eishockey Club Falken stieg aus der Regionalliga Baden Württemberg auf und die HC Tigers wechselten aus der Alps Hockey League in die Oberliga.

Für einen schnellen Überblick lässt sich die Veränderung so lesen:

  1. Im Norden bringt Neuwied das Feld wieder auf zwölf Clubs.

  2. Die Süd Staffel bleibt mit 14 Mannschaften größer und spielt entsprechend mehr Hauptrundenpartien.

  3. Ab dem Achtelfinale treffen Teams aus beiden Staffeln in den gemeinsamen Playoffs aufeinander.

Gerade der dritte Punkt sorgt dafür, dass Nord und Süd trotz unterschiedlicher Hauptrunden nicht in getrennten Welten spielen.

Eine Saison mit mehr Bewegung als der Kalender zeigt

Wer nur die Ergebnisse betrachtet, übersieht leicht, wie viel sich zwischen zwei Spielzeiten verschieben kann. Krefeld trifft wieder auf die Clubs der DEL, Dresden muss sich in einer veränderten DEL2 neu behaupten und Memmingen hat nach dem Oberliga Erfolg eine neue sportliche Umgebung bekommen. Weiter unten verschieben Neuwied, Kaufbeuren, Heilbronn und die HC Tigers das Bild erneut.

Die Regeländerungen wirken daneben fast unscheinbar. Genau deshalb passen sie zum Eishockey. Ein fehlender Pfiff, eine präzisere Definition oder eine andere Kapitänsregel klingt auf Papier klein, bis der entsprechende Moment im Spiel tatsächlich kommt.

Saison 2026/27 hat damit keinen vollständigen Umbau gebracht. Sie hat an mehreren Stellen nachjustiert, Clubs neu verteilt und bekannte Abläufe verändert. Für einen Septemberstart reicht das völlig, Langeweile war jedenfalls nicht Teil des Regelwerks.

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